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| DVDs: Eva Green | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
James Bond 007 - Casino Royale (Einzel-DVD) Daniel Craig, Eva Green, Mads Mikkelsen, Judi Dench, Jeffrey Wright DVD, 23. März 2007 Verkaufsrang: 109 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Daniel Craigs erster Auftritt als James Bond bietet erstklassige Unterhaltung und ein nicht für möglich gehaltenes Revival der totgeglaubten Filmreihe. James Bond ist zurück, im wahrsten Sinne des Wortes. Casino Royale markiert die Rückkehr zu Ian Flemings ursprünglicher Bond-Romanfigur. Dort war der britische Geheimagent bei weitem nicht der Charmeur und unwiderstehliche Liebhaber der Roger Moore und Pierce Brosnan Ära; ein Party Löwe, der im Alleingang gigantomanisch veranlagte Megaschurken mit einem müden Lächeln erledigte, während sein eigentliches Interesse den berüchtigten Bond Girls galt. Der echte Bond trägt hingegen, überspitzt formuliert, starke Züge eines hemdsärmeligen Psychopathen; ein beziehungsunfähiger seelischer Krüppel, der im Zweifelsfall, eher widerwillig, auch im Smoking eine gute Figur abgeben kann. Casino Royale stellt nun die spannende Frage, wie Bond zu dem wurde was er ist. Kurz umrissen zeichnet der Film also die Geburt des Geheimagenten nach und beginnt am Anfang. Bond ist noch ein unbeschriebenes Blatt beim MI6. Er muss sich zunächst bewähren und erhält nach zwei routiniert abgearbeiteten Aufträgen den 007 Status. Seine erste große Mission führt ihn zu Le Chiffre, einem Bankier weltweit operierender Terroristen. Um Le Chiffre zu stoppen und das Terror-Netzwerk zu zerschlagen, muss Bond seinen Widersacher bei einem Pokerspiel im Casino Royale niederringen. Bonds Umgang mit den ihm zur Verfügung gestellten Steuergeldern, wird dabei, zu seinem Unmut, von einer zufälligerweise ausnehmend attraktiven Beamtin des britischen Schatzamtes überwacht. Der entscheidende Schachzug für das Gelingen dieser mutigen Annäherung an den Stoff, war die Verpflichtung des britischen Schauspielers Daniel Craig. Bei Craig hat man immer den Eindruck, als sei er aus einem Granitstein herausgearbeitet worden: ideale Voraussetzungen also für eine "hardboiled" Variante des über die Jahrzehnte bis zur Unkenntlichkeit weichgespülten Helden. Dazu kommt ein überraschend intelligentes Drehbuch, das im Kern ein brilliant ausgearbeitetes Kammerspiel in sich trägt: die Konfrontation zwischen Bond und Le Chiffre im Casino. Der eigentliche Clou jedoch ist die Einführung einer Frauenrolle, die durch ihre Widersprüchlichkeit den männlichen Hauptfiguren den Rang abläuft. Eva Green verkörpert diese Frau, und es ist die Chemie zwischen ihr und Daniel Craig, die den Film trägt. Immer dann wenn Casino Royale in Schieflage zu drohen gerät, tritt schließlich Regisseur Martin Campbell auf den Plan und bremst die Geschichte mit ironischen Einschüben elegant ein. Selbst eine schmerzhaft anzusehende Foltersequenz bekommt unter Campbells Führung eine wunderbar leichte Note ohne ihren dramaturgischen Gehalt für die Geschichte zu schmälern - vielleicht das größte Verdienst des Films. Man kann ganz sicher einwenden, dass Casino Royale zu lang geraten ist, dass der Höhepunkt am Ende im Vergleich zum Mittelteil ein wenig abfällt und dass es ein paar Ungereimtheiten im Storytelling zu entdecken gibt. Alles richtig und dennoch gilt festzuhalten: Casino Royale hat das scheinbar unmögliche vollbracht und einer totgeglaubten Filmreihe neues Leben eingehaucht. Eine bemerkenswerte Leistung. -Thomas Reuthebuch
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 347 Bewertungen)
Der Start in einer neuen Bond-Genration 5 von 5 Punkten Ich als Bondfan schon seitdem ich denken kann, war natürlich immer von fast jedem Bondfilm begeistert und für mich stellen dieses Agentenfilme, die besten Actionfilme aller Zeiten dar. Und deswegen war ich auch skeptisch als ich von dem Film Casino Royale gehört hatte und das nicht mehr Pierce Brosnan, den Helden verkörpert sondern Daniel Craig. Wie fast alle Bondfans habe ich mir der Serie angeschworen und wollte den neuen Film nicht mehr sehen und dann zwei Jahre später, habe ich mich entschlossen ihn mir doch mal anzusehen. Und was ich dann zu Gesicht bekam konnte ich kaum glauben. Ich sah einen der wohl besten Bonds überhaupt, der alles bietet was die James Bond Film so auszeichnet. Einen Tollen Hauptdarsteller, jede Menge Frauen und die typischen James Bond Sprüche wie z.B. "Bond, James Bond". Auch der oberbösewicht gegen den James Bond im Poker antritt, ist gut ausgesucht wurden und steht den alten Bösewichten in nichts nahe. Die Action ist natürlich schnell und rasend und James Bond so hart wie nie. Daniel Craig ist ein hervoragender Bond und spielt seine Rolle sehr überzeugend und realistisch. Einer der besten Bonds die ich gesehen habe. Schaut ihn euch an, ihr werdet es nicht bereuen James Bond Fans, wir mussten jeden James Bond Darsteller nach Sir Sean Connery die Chance einräumen sich zu behaupten. Also gibt auch Daniel Craig die Chance, der Pierce Brosnan und die anderen mehr als nur gut Vertritt.
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Königreich der Himmel (Director's Cut) [Blu-ray] Liam Neeson, David Thewlis, Marton Csokas, Jeremy Irons, Brendan Gleeson Blu-ray, 15. Januar 2007 Verkaufsrang: 17 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen. Balian ein einfacher Schmied, hat Frau und Kind verloren und darüber beinahe auch seinen Glauben. Der Religions- Krieg, der im fernen Heiligen Land brennt, scheint ihm weit entfernt......
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 131 Bewertungen)
Grandioser Film mit Top Aufnahmen 5 von 5 Punkten Einer meiner Lieblingsfilme, den ich schon oft angesehen und bei dem ich immer wieder Neues entdeckt habe. Ob er sich mit historischen Daten und Wahrheiten deckt, ist mir allerdings egal. Beim Filmeschauen möchte ich einfach nur für eine Weile in eine andere Welt abtauchen und mich von diesen gewaltigen Bildern berauschen lassen. Für Historienfilm-Liebhaber ein Muss. Schade allerdings, dass Liam Neeson nur ein relativ kurzes Gastspiel in diesem Film hat.
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James Bond 007 - Casino Royale [Blu-ray] Daniel Craig, Eva Green, Mads Mikkelsen, Judi Dench, Jeffrey Wright Blu-ray, 22. März 2007 Verkaufsrang: 27 Gewöhnlich versandfertig in 5 bis 6 Tagen. BOND-CASINO ROYALE/ V?: bereits erschienen/ Genre: Action/ Ausgabeformat: 16:9/ Aufnahmeformat: 2.40:1/ Länge: 02:19:00/ FSK: 12
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 242 Bewertungen)
Bester Bond aller Zeiten und sehenswerte Blue-Ray 5 von 5 Punkten Diese Blue-Ray erfüllt die Erwartungen, die man an HD Fernsehen hat. Die Bildqualität ist endlich auch mal in nicht Animationsfilm sehenswert. Glückwunsch an die Kameraleute, die hier mit guter Optik und Schärfe gearbeitet haben. Auch der Ton "lässt sich sehen". Spätestens beim Einsturz des Hauses in Venedig glaubt man an ein Erdbeben. Hier möchte ich auf jeden Fall die Blue-Ray gegenüber der DVD empfehlen.
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Der Goldene Kompass - 2-Disc Special Edition [Blu-ray] Nicole Kidman, Daniel Craig, Dakota Blue Richards, Derek Jacobi, Sam Elliott Blu-ray, 5. September 2008 Verkaufsrang: 35 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen. Der goldene Kompass, ein epischer Fantasyfilm, der mehr als nur eine entfernte Ähnlichkeit mit den Der Herr der Ringe- oder den Die Chroniken von Narnia-Filmen besitzt, spielt in einem Paralleluniversum, wo die Seele eines jeden Menschen durch ein Tier namens Daemon verkörpert wird, das dem jeweiligen Menschen zur Seite steht. Lyra (Dakota Blue Richards), ein Waisenmädchen, das einen Großteil seines Lebens in der Gesellschaft von Gelehrten in Oxford verbracht hat, erfährt gespannt von den Plänen ihres Onkels Lord Asriel (Daniel Craig), der in den Norden reisen will, um die Quelle einer geheimnisvollen Substanz namens "Staub" zu ergründen. Lyra bezweifelt jedoch, dass sie ihrem Onkel auf seiner Reise folgen kann, bis eine mysteriöse Frau namens Mrs. Coulter (Nicole Kidman als eiskalte Schönheit) auftaucht und Lyra bittet, sie als Assistentin in Richtung Norden zu begleiten. Doch nichts ist, wie es scheint, und das Verschwinden von Lyras bestem Freund Roger (Ben Walker) stürzt sie in ein packendes Abenteuer. Sie verfügt über ein Alethiometer, einen goldenen Kompass, der ihr hilft, die Wahrheit zu erkennen, und es stehen ihr viele Freunde zur Seite, darunter ihr gestaltwandlerischer Daemon Pantalaimon (gesprochen von Jens Wawrczeck aus Die drei ???), der Eisbär Iorek Byrnison, der texanische Luftfahrer Lee Scoresby (Sam Elliott) und die Hexenkönigin Serafina Pekkala (Eva Green, die Daniel Craig schon in Casino Royale zur Seite stand). Bereits vor seine Veröffentlichung war Der goldene Kompass Mittelpunkt einer kontroversen Diskussion über die angesprochenen antireligiösen Themen. Obwohl es dort um eine diktatorische Institution namens "Das Magisterium" geht, ist der Film nicht übermäßig religiös angehaucht, vor allem nicht in Hinsicht auf die jüngeren Zuschauer. Dennoch sollte man die FSK-Freigabe des Films ernst nehmen. Er ist für ein älteres Publikum als bei Narnia geeignet (und ein jüngeres als bei Der Herr der Ringe), denn er behandelt komplexe Themen, es dreht sich um Gewalt und Tod (wenn auch zumeist in unblutigen Szenen), Kinder und Tiere in Not, und es herrscht eine stetige geheimnisvolle und düstere Stimmung. Trotz einiger Änderungen und Umstrukturierungen bewegt sich die Handlung des Films erstaunlich nahe an der literarischen Vorlage, der erste Folge von Philip Pullmans Trilogie. Das Ende entspricht jedoch nicht dem Buch, und hinterlässt - ähnlich wie bei Der Herr der Ringe - Die Gefährten - den Zuschauer voller Erwartung auf den nächsten Film der 2009 erwartet wird. Obwohl also Der goldene Kompass ein beeindruckender Film ist - vor allem wegen der gelungenen Besetzung und den tollen Spezialeffekten - wird man den kompletten emotionalen Eindruck erst erfahren können, wenn die Geschichte komplett erzählt wurde. -David Horiuchi
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 147 Bewertungen)
Erstaunlich gut... 5 von 5 Punkten Ich muss sagen das ich keine der Bücher vorher gelesen habe und deshalb auch keine Erwartungen an den Film gestellt hatte.
Aber als ich ihn dann gesehen habe wurde mir gleich bewusst das es kein Fehler war.
Und das bei meinen 16 Jahren.
Also kein schlechter Film.
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Königreich der Himmel (Einzel-DVD) Orlando Bloom, Eva Green, Jeremy Irons DVD, 24. November 2005 Verkaufsrang: 272 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Es ist unwahrscheinlich, dass Ridley Scotts schön anzusehender Film nicht für die nächsten Jahre einen Meilenstein für Ritterfilme darstellen wird. Kingdom of Heaven ist mehr als nur die Summe seiner Einzelteile und zeigt eine kraftvolle und fesselnde Geschichte, die sich um Balian (Orlando Bloom), einen einsamen französischen Schmied dreht, der fest stellt, dass er eigentlich ein adeliger Erbe ist und den Platz seines Vaters (Liam Neeson) im Zentrum des Universums um das Jahr 1184 herum einnehmen soll: Jerusalem.
 Große Schlachten und politische Intrigen sind hier der Schlüssel, und Scott sowie der Drehbuch-Neuling William Monahan bauen eine herausragende Geschichte um den Jahrhunderte langen Konflikt herum. Zwei fortschrittlich denkende Könige - Baldwin (Edward Norton in einer nicht in den Titeln benannten, aber dennoch wichtigen Rolle) und Saladin (Ghassan Massoud) - halten einen unsicheren Waffenstillstand zwischen Christen (die die Stadt besetzt halten) und Moslems, während andere Parteien nach Blut dürsten. Auf beiden Seiten gibt es Gute und Böse, wobei die Tempelritter die meiste Schuld auf sich nehmen müssen. Balian will sein Innerstes erforschen, indem er Baldwin und die Bevölkerung beschützt.
Der Look des Films ist - wie beinahe alles von Scott - beeindruckend: die durch Computereffekte aufgemotzten Schlachtszenen erinnern an Herr der Ringe und schaffen mit Hilfe von Kameramann John Mathieson Postkartenmotive der verschneiten französischen Wälder und der weiten Wüste (hierfür wurde in Marokko und Spanien gedreht). Hervorragende Nebendarsteller, darunter Jeremy Irons, Brendan Gleeson und David Thewlis, tragen auch dazu bei, dass der Film im Kopf und im Herzen funktioniert. Viele Kritiker schrieben, dass Bloom als Hauptdarsteller nicht die Tiefe von Russell Crowe besäße (wer tut das schon?), aber nicht der Schauspieler schadet dem Film und seiner Kraft, sondern die schlecht entwickelte Rolle. Balian hat nicht viel mehr zu tun als düster zu schauen und hin und wieder eine große Rede zu halten - all das zusammen mit seinen erstaunlichen Fähigkeiten in Sachen Kriegführung und seine undeutliche moralische Ausrichtung (deren einziger Sinn darin zu bestehen scheint, im Film für eine Liebesszene zu sorgen). Übrigens: alle Hauptfiguren außer die von Neeson beruhen auf Fakten, aber bei vielen wurde etwas hinzu gedichtet. -Doug Thomas
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 147 Bewertungen)
Ein himmlisches Spectaculum mit moderner Mittelalter-Romantik 5 von 5 Punkten Dieser Film hat es mir sehr angetan und daher ist die folgende Rezension eine überschwängliche Huldigung an diesen Schlachten- und Heldenepos, ohne die geringste Tendenz sich kritisch mit dem Film auseinander setzen zu wollen.
Die Geschichte, wie sie der Film erzählt:
Godfrey von Ibelin (Liam Neeson in der besten Nebenrolle des Filmes) ist ein Kreuzritter, der nach Frankreich reist um seinen unehelichen Sohn zu sich holen. Sohn Balian (Orlando Bloom mit 8 Kilo zusätzlicher Muskelmasse und ziemlich starrem Gesichtsausdruck) lebt als einfacher Schmied in einem kleinen Dorf und will zunächst nichts von dem Ansinnen des Vaters wissen. Erst als Balian im Zorn den Dorfpriester getötet hat, folgt er Godfrey und wird zum Ritter geschlagen.
In Jerusalem herrscht zu der Zeit ein zerbrechlicher Friede, der durch Intrigen der machthungrigen Templer gefährdet ist, während der leprakranke König Balduin, der einzige Garant für den Frieden, quasi schon im Sterben liegt. Mitten in diese Wirren hinein gerät Balian, der nun das Erbe seines Vaters als Baron von Ibelin angetreten hat. Er dient dem gerechten König, kämpft gegen die Verräter, liebt die Prinzessin und wächst, als Jerusalem von Saladin belagert wird, sozusagen über sich hinaus. Und aus dem einfachen Schmied wird das letzte ritterliche Bollwerk, der Verteidiger der Heiligen Stadt und ein Ausbund an Tugend, Diplomatie und Toleranz.
Was die Kritiker meinen:
Dieser Film ist ein historischer Rohrkrepierer, weil bis ins Detail unkorrekt.
Die Kostüme sind aufwändig aber selten authentisch.
Die Darstellkunst von Orlando Bloom lässt arg zu wünschen übrig. Er war offensichtlich mit dem vielschichtigen Charakter des Balian überfordert
Die Charaktere von Balian und Sybilla sind absolut unmittelalterlich um nicht zu sagen modern-verhollywooded.
Die Handlung ist langatmig und manchmal kaum vorhanden.
Die Dialoge sind entweder geistlos oder klischeehaft.
Ridley Scott hätte deutlich viel mehr Tiefe aus dieser anspruchsvollen Geschichte herausholen können.
Der Film ist keine Auseinandersetzung mit dem Nahostkonflikt des 20. Jahrhunderts, und die Rolle der jüdischen Bevölkerung in Jerusalem bleibt ganz außen vor.
Na und?
Fast wage ich angesichts all dieser meist zutreffenden, vernichtenden Kritikpunkte aus dem Olymp der Kritiker und Historiker gar nicht mehr zuzugeben, wie gut mir dieser Film trotzdem gefallen hat.
Als Fan des monumentalen und trivialen Unterhaltungskinos hatte ich sehr große Freude an der epischen Bilderfülle, an den aufwändigen, computeranimierten Szenarien, den blutgetränkten Zeitlupen, dem großspurigem Gehabe und den Unmengen an Pathos und Heldentum. Und da das alles verpackt ist, in atemberaubende Schlachtenszenen, mit dem inzwischen obligatorischen computeranimierten Massenaufmarsch, bemäntelt mit einem zeitlosen Appell für religiöse Toleranz und friedliche Koexistenz und einer Musik die einem aus anderen Schlachtengetümmel-Filmen vage vertraut vorkommt, gibt es von mir nur Begeisterungsstürme.
Nein, es ist kein geschichtlicher Film über Jerusalem und die Kreuzzüge, die Christen, Moslems und das Heilige Land entstanden, sondern ein handwerklich meisterhaft gemachter, monumentaler und schlachtengetränkter aber völlig trivialer Ritter-Actionfilm à la für Ridley Scott. Nicht mehr und nicht weniger.
Mir persönlich reicht das für monumentale 20 Sterne und eine parteiische Eloge an diesen Film.
Dass Orlando Bloom für diese Hauptrolle offensichtlich zu unreif war, und einige darstellerische Defizite aufweist, fiel mir übrigens erst beim zweiten Ansehen des Films auf. Beim ersten Mal schaffte es der bombastische Heldenpathos den Ridley Scott rund um Balian inszeniere, mich ganz davon abzulenken, dass der erlöserhaft gestylte Schmied mit modernen Entwicklungshelfer-Neigungen eigentlich ein kleiner zudem noch hölzerner Anachronismus ist. Dafür einen halben Stern Abzug von den 20 Stück ;-).
DVD:
Format: 2.35:1, Widescreen 16:9
Laufzeit ca. 139 Minuten, Sprache Deutsch, Englisch 5.1 Dolby Digital, Deutsch 5.1 DTS 5.1, Untertitel Englisch, Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte, Türkisch, Menü: Deutsch, Englisch
Bonusmaterial: The Pilgrims Guide Text-Kommentar, Trailer der TITANIC Special-Edition-4 Disc-Version
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James Bond - Casino Royale (Collector's Edition, 2 DVDs) Daniel Craig, Eva Green, Mads Mikkelsen, Jeffrey Wright, Judi Dench DVD, 23. März 2007 Verkaufsrang: 2159 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Daniel Craigs erster Auftritt als James Bond bietet erstklassige Unterhaltung und ein nicht für möglich gehaltenes Revival der totgeglaubten Filmreihe. James Bond ist zurück, im wahrsten Sinne des Wortes. Casino Royale markiert die Rückkehr zu Ian Flemings ursprünglicher Bond-Romanfigur. Dort war der britische Geheimagent bei weitem nicht der Charmeur und unwiderstehliche Liebhaber der Roger Moore und Pierce Brosnan Ära; ein Party Löwe, der im Alleingang gigantomanisch veranlagte Megaschurken mit einem müden Lächeln erledigte, während sein eigentliches Interesse den berüchtigten Bond Girls galt. Der echte Bond trägt hingegen, überspitzt formuliert, starke Züge eines hemdsärmeligen Psychopathen; ein beziehungsunfähiger seelischer Krüppel, der im Zweifelsfall, eher widerwillig, auch im Smoking eine gute Figur abgeben kann. Casino Royale stellt nun die spannende Frage, wie Bond zu dem wurde was er ist. Kurz umrissen zeichnet der Film also die Geburt des Geheimagenten nach und beginnt am Anfang. Bond ist noch ein unbeschriebenes Blatt beim MI6. Er muss sich zunächst bewähren und erhält nach zwei routiniert abgearbeiteten Aufträgen den 007 Status. Seine erste große Mission führt ihn zu Le Chiffre, einem Bankier weltweit operierender Terroristen. Um Le Chiffre zu stoppen und das Terror-Netzwerk zu zerschlagen, muss Bond seinen Widersacher bei einem Pokerspiel im Casino Royale niederringen. Bonds Umgang mit den ihm zur Verfügung gestellten Steuergeldern, wird dabei, zu seinem Unmut, von einer zufälligerweise ausnehmend attraktiven Beamtin des britischen Schatzamtes überwacht. Der entscheidende Schachzug für das Gelingen dieser mutigen Annäherung an den Stoff, war die Verpflichtung des britischen Schauspielers Daniel Craig. Bei Craig hat man immer den Eindruck, als sei er aus einem Granitstein herausgearbeitet worden: ideale Voraussetzungen also für eine "hardboiled" Variante des über die Jahrzehnte bis zur Unkenntlichkeit weichgespülten Helden. Dazu kommt ein überraschend intelligentes Drehbuch, das im Kern ein brilliant ausgearbeitetes Kammerspiel in sich trägt: die Konfrontation zwischen Bond und Le Chiffre im Casino. Der eigentliche Clou jedoch ist die Einführung einer Frauenrolle, die durch ihre Widersprüchlichkeit den männlichen Hauptfiguren den Rang abläuft. Eva Green verkörpert diese Frau, und es ist die Chemie zwischen ihr und Daniel Craig, die den Film trägt. Immer dann wenn Casino Royale in Schieflage zu drohen gerät, tritt schließlich Regisseur Martin Campbell auf den Plan und bremst die Geschichte mit ironischen Einschüben elegant ein. Selbst eine schmerzhaft anzusehende Foltersequenz bekommt unter Campbells Führung eine wunderbar leichte Note ohne ihren dramaturgischen Gehalt für die Geschichte zu schmälern - vielleicht das größte Verdienst des Films. Man kann ganz sicher einwenden, dass Casino Royale zu lang geraten ist, dass der Höhepunkt am Ende im Vergleich zum Mittelteil ein wenig abfällt und dass es ein paar Ungereimtheiten im Storytelling zu entdecken gibt. Alles richtig und dennoch gilt festzuhalten: Casino Royale hat das scheinbar unmögliche vollbracht und einer totgeglaubten Filmreihe neues Leben eingehaucht. Eine bemerkenswerte Leistung. -Thomas Reuthebuch
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 242 Bewertungen)
Bester Bond aller Zeiten und sehenswerte Blue-Ray 5 von 5 Punkten Diese Blue-Ray erfüllt die Erwartungen, die man an HD Fernsehen hat. Die Bildqualität ist endlich auch mal in nicht Animationsfilm sehenswert. Glückwunsch an die Kameraleute, die hier mit guter Optik und Schärfe gearbeitet haben. Auch der Ton "lässt sich sehen". Spätestens beim Einsturz des Hauses in Venedig glaubt man an ein Erdbeben. Hier möchte ich auf jeden Fall die Blue-Ray gegenüber der DVD empfehlen.
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Die Träumer Michael Pitt, Eva Green, Louis Garrel DVD, 15. September 2004 Verkaufsrang: 1682 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das Jahr 1968 ging in die Geschichte ein. Von Paris aus breitete sich die studentische Rebellion in Europa aus. Angefangen hatten die Demonstrationen mit der Schließung der berühmten Cinmathque Francaise im Palais de Chaillot. Hier hockten Abend für Abend die Filmfreaks der damaligen Zeit und konnten nicht genug kriegen von alten Hollywoodfilmen und neuen der Nouvelle Vague. Als Henri Langlois, der Leiter der Cinmathque entlassen wird, empören sich die Filmfreaks und demonstrieren friedlich für Langlois. Auch Theo und seine Zwillingsschwester Isabelle sind erbost. Gemeinsam mit dem schüchternen Amerikaner Matthew, der das Pärchen verehrt, stehen sie vor den geschlossenen Türen ihres Kino-Paradieses. Da die Cinmathque noch geschlossen ist und die Demonstrationen sie nur wenig interessieren, lädt das Geschwisterpaar Matthew ein, bei ihnen zu Hause zu essen. Der findet es einfach toll, in einer französischen Familie eingeladen zu sein und lehnt nicht ab, als man ihm anbietet, in der Wohnung zu übernachten. Da die Eltern ans Meer in Urlaub fahren, schlagen die Geschwister Matthew vor, doch bei ihnen zu logieren. Er nimmt das Angebot gerne an und schon bald zieht er mit Sack und Pack in die großbürgerliche Wohnung im Quartier Latin. Nachdem die Eltern weggefahren sind, haben die Drei irgendwann keine Lust mehr, in die Schule oder zum Einkaufen zu gehen, schotten sich von der Außenwelt total ab. Sie diskutieren über Filme und beginnen ein Ratequiz. Abwechselnd stellt einer von ihnen Filmszenen nach, die anderen müssen den Film raten. Wer verliert, zahlt ein paar Francs in die Gemeinschaftskasse. Aber irgendwann bleibt es nicht beim Geld und das zunächst harmlose Film-Ratequiz wandelt sich peu peu in ein gefährliches Spiel um Lust und Begierde. Es gibt weder Tabus noch Pardon in dieser "Mnage trois"...
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 38 Bewertungen)
Einfach nur toll ;-) 5 von 5 Punkten Sehr toller Film, mit super Schauspielern, besonders Louis Garrel hat es mir angetan.
Ein sehr erotischer, wenn auch gleich ein wenig abstrakter, Film. Wie ebenfalls schon gesagt und wahr: Entweder man liebt oder man hasst den Film.
Ich liebe ihn.
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Königreich der Himmel - Director's Cut - Century3 Cinedition (4 DVDs) Orlando Bloom, Eva Green, Jeremy Irons DVD, 4. September 2006 Verkaufsrang: 2149 Gewöhnlich versandfertig in 6 bis 9 Tagen. Es ist unwahrscheinlich, dass Ridley Scotts schön anzusehender Film nicht für die nächsten Jahre einen Meilenstein für Ritterfilme darstellen wird. Königreich der Himmel ist mehr als nur die Summe seiner Einzelteile und zeigt eine kraftvolle und fesselnde Geschichte, die sich um Balian (Orlando Bloom), einen einsamen französischen Schmied dreht, der fest stellt, dass er eigentlich ein adeliger Erbe ist und den Platz seines Vaters (Liam Neeson) im Zentrum des Universums um das Jahr 1184 herum einnehmen soll: Jerusalem.
 Große Schlachten und politische Intrigen sind hier der Schlüssel, und Scott sowie der Drehbuch-Neuling William Monahan bauen eine herausragende Geschichte um den Jahrhunderte langen Konflikt herum. Zwei fortschrittlich denkende Könige - Baldwin (Edward Norton in einer nicht in den Titeln benannten, aber dennoch wichtigen Rolle) und Saladin (Ghassan Massoud) - halten einen unsicheren Waffenstillstand zwischen Christen (die die Stadt besetzt halten) und Moslems, während andere Parteien nach Blut dürsten. Auf beiden Seiten gibt es Gute und Böse, wobei die Tempelritter die meiste Schuld auf sich nehmen müssen. Balian will sein Innerstes erforschen, indem er Baldwin und die Bevölkerung beschützt.
 Der Look des Films ist - wie beinahe alles von Scott - beeindruckend: die durch Computereffekte aufgemotzten Schlachtszenen erinnern an Herr der Ringe und schaffen mit Hilfe von Kameramann John Mathieson Postkartenmotive der verschneiten französischen Wälder und der weiten Wüste (hierfür wurde in Marokko und Spanien gedreht). Hervorragende Nebendarsteller, darunter Jeremy Irons, Brendan Gleeson und David Thewlis, tragen auch dazu bei, dass der Film im Kopf und im Herzen funktioniert. Viele Kritiker schrieben, dass Bloom als Hauptdarsteller nicht die Tiefe von Russell Crowe besäße (wer tut das schon?), aber nicht der Schauspieler schadet dem Film und seiner Kraft, sondern die schlecht entwickelte Rolle. Balian hat nicht viel mehr zu tun als düster zu schauen und hin und wieder eine große Rede zu halten - all das zusammen mit seinen erstaunlichen Fähigkeiten in Sachen Kriegführung und seine undeutliche moralische Ausrichtung (deren einziger Sinn darin zu bestehen scheint, im Film für eine Liebesszene zu sorgen). Übrigens: alle Hauptfiguren außer die von Neeson beruhen auf Fakten, aber bei vielen wurde etwas hinzu gedichtet. -Doug Thomas
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 147 Bewertungen)
Ein himmlisches Spectaculum mit moderner Mittelalter-Romantik 5 von 5 Punkten Dieser Film hat es mir sehr angetan und daher ist die folgende Rezension eine überschwängliche Huldigung an diesen Schlachten- und Heldenepos, ohne die geringste Tendenz sich kritisch mit dem Film auseinander setzen zu wollen.
Die Geschichte, wie sie der Film erzählt:
Godfrey von Ibelin (Liam Neeson in der besten Nebenrolle des Filmes) ist ein Kreuzritter, der nach Frankreich reist um seinen unehelichen Sohn zu sich holen. Sohn Balian (Orlando Bloom mit 8 Kilo zusätzlicher Muskelmasse und ziemlich starrem Gesichtsausdruck) lebt als einfacher Schmied in einem kleinen Dorf und will zunächst nichts von dem Ansinnen des Vaters wissen. Erst als Balian im Zorn den Dorfpriester getötet hat, folgt er Godfrey und wird zum Ritter geschlagen.
In Jerusalem herrscht zu der Zeit ein zerbrechlicher Friede, der durch Intrigen der machthungrigen Templer gefährdet ist, während der leprakranke König Balduin, der einzige Garant für den Frieden, quasi schon im Sterben liegt. Mitten in diese Wirren hinein gerät Balian, der nun das Erbe seines Vaters als Baron von Ibelin angetreten hat. Er dient dem gerechten König, kämpft gegen die Verräter, liebt die Prinzessin und wächst, als Jerusalem von Saladin belagert wird, sozusagen über sich hinaus. Und aus dem einfachen Schmied wird das letzte ritterliche Bollwerk, der Verteidiger der Heiligen Stadt und ein Ausbund an Tugend, Diplomatie und Toleranz.
Was die Kritiker meinen:
Dieser Film ist ein historischer Rohrkrepierer, weil bis ins Detail unkorrekt.
Die Kostüme sind aufwändig aber selten authentisch.
Die Darstellkunst von Orlando Bloom lässt arg zu wünschen übrig. Er war offensichtlich mit dem vielschichtigen Charakter des Balian überfordert
Die Charaktere von Balian und Sybilla sind absolut unmittelalterlich um nicht zu sagen modern-verhollywooded.
Die Handlung ist langatmig und manchmal kaum vorhanden.
Die Dialoge sind entweder geistlos oder klischeehaft.
Ridley Scott hätte deutlich viel mehr Tiefe aus dieser anspruchsvollen Geschichte herausholen können.
Der Film ist keine Auseinandersetzung mit dem Nahostkonflikt des 20. Jahrhunderts, und die Rolle der jüdischen Bevölkerung in Jerusalem bleibt ganz außen vor.
Na und?
Fast wage ich angesichts all dieser meist zutreffenden, vernichtenden Kritikpunkte aus dem Olymp der Kritiker und Historiker gar nicht mehr zuzugeben, wie gut mir dieser Film trotzdem gefallen hat.
Als Fan des monumentalen und trivialen Unterhaltungskinos hatte ich sehr große Freude an der epischen Bilderfülle, an den aufwändigen, computeranimierten Szenarien, den blutgetränkten Zeitlupen, dem großspurigem Gehabe und den Unmengen an Pathos und Heldentum. Und da das alles verpackt ist, in atemberaubende Schlachtenszenen, mit dem inzwischen obligatorischen computeranimierten Massenaufmarsch, bemäntelt mit einem zeitlosen Appell für religiöse Toleranz und friedliche Koexistenz und einer Musik die einem aus anderen Schlachtengetümmel-Filmen vage vertraut vorkommt, gibt es von mir nur Begeisterungsstürme.
Nein, es ist kein geschichtlicher Film über Jerusalem und die Kreuzzüge, die Christen, Moslems und das Heilige Land entstanden, sondern ein handwerklich meisterhaft gemachter, monumentaler und schlachtengetränkter aber völlig trivialer Ritter-Actionfilm à la für Ridley Scott. Nicht mehr und nicht weniger.
Mir persönlich reicht das für monumentale 20 Sterne und eine parteiische Eloge an diesen Film.
Dass Orlando Bloom für diese Hauptrolle offensichtlich zu unreif war, und einige darstellerische Defizite aufweist, fiel mir übrigens erst beim zweiten Ansehen des Films auf. Beim ersten Mal schaffte es der bombastische Heldenpathos den Ridley Scott rund um Balian inszeniere, mich ganz davon abzulenken, dass der erlöserhaft gestylte Schmied mit modernen Entwicklungshelfer-Neigungen eigentlich ein kleiner zudem noch hölzerner Anachronismus ist. Dafür einen halben Stern Abzug von den 20 Stück ;-).
DVD:
Format: 2.35:1, Widescreen 16:9
Laufzeit ca. 139 Minuten, Sprache Deutsch, Englisch 5.1 Dolby Digital, Deutsch 5.1 DTS 5.1, Untertitel Englisch, Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte, Türkisch, Menü: Deutsch, Englisch
Bonusmaterial: The Pilgrims Guide Text-Kommentar, Trailer der TITANIC Special-Edition-4 Disc-Version
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James Bond 007 - Casino Royale - Deluxe Edition - 2-Discs [Blu-ray] Daniel Craig, Eva Green, Mads Mikkelsen, Judi Dench, Jeffrey Wright Blu-ray, 23. Oktober 2008 Verkaufsrang: 5666 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sony Pictures Casino Royale - Deluxe Edition (2 DVDs), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 24.10.08
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
zu blond?, zu blauäugig?, zu Bond! 5 von 5 Punkten Daniel Craig gibt dem berühmtesten Geheimagenten der Welt etwas zurück, was ihm in den letzten Filmen zunehmend fehlte: Eine Seele, wenn auch eine sehr dunkle.
Basierend auf dem ersten Bond-Roman "Casino Royale" konzentriert sich der neueste 007-Streifen auf die nicht ganz so eleganten Anfänge des legendären Geheimagenten Ihrer Majestät: Nachdem er durch zwei Liquidierungen die Lizenz zum Töten erhalten hat, wird James Bond in seiner ersten Mission auf den Terrorfinanzier Le Chiffre angesetzt, den er bei einem groß angelegten Pokerspiel besiegen und so finanziell ruinieren soll.
Mit knallharten Actionsequenzen und einer brutal-unterkühlten Atmosphäre gelang "Goldeneye"-Regisseur Martin Campbell eine adrenalintreibende Wiederbelebung des beliebten MI6-Agenten, der zuletzt immer mehr zu einem hochgerüsteten Comic-Helden mutierte. Denn zum ersten Mal in seiner Agenten-Laufbahn wurde 007 mit einer ambivalenten Persönlichkeit ausgestattet, die von seelischen Abgründen, Zweifeln und zunehmender Gefühllosigkeit geprägt ist. An die Stelle des aalglatten Gentleman-Agenten tritt nun ein grimmiger Weltenretter mit Ecken und Kanten - erstklassig verkörpert von Hauptdarsteller Daniel Craig: "Einen Wodka Martini." "Geschüttelt oder gerührt?" "Mir doch scheißegal."
Allein das Ende mit der etwas zu ausgiebig erzählten Liebesgeschichte zwischen Bond und seiner Kollegin Vesper Lynd und einem zweiten, vergleichsweise unspektakulären Showdown wirkt unnötig in die Länge gezogen und nimmt der rasanten Terroristen-Jagd ein wenig das Tempo. Dennoch: Dieser 007 ist der härteste und glaubwürdigste seit "Liebesgrüße aus Moskau". It's The Biggest. It's The Best. It's Bond!
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Casino Royale (Collector's Edition, 3 DVDs im Digipack & Slipcase) Daniel Craig, Eva Green, Mads Mikkelsen DVD, 24. Oktober 2008 Verkaufsrang: 9016 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sony Pictures Casino Royale - Deluxe Edition, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 24.10.08
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Leider muss man sich fragen warum erst jetzt ... 5 von 5 Punkten Als 1994 bekannt gegeben wurde das Pierce Brosnan in die Rolle des James Bond schlüpfen wird, war ich als großer Fan zutiefst verärgert, da mir Brosnan bis dato kein großer Begriff als Schauspieler war. Zuletzt war ich dann sehr enttäuscht als es zu Gewissheit wurde das Stirb an einem anderen Tag der letzte Bond mit Brosnan sein wird. Daher habe ich mich jetzt bei Daniel Craig einfach mal zurück gehalten und habe mich nicht dem allgemeinen Entsetzen der Fangemeinde angeschlossen.
Nun ging es am Starttag ins Kino und ich war aufgeregt wie meine Kinder zu Weihnachten. Regisseur Martin Campbell (GoldenEye) hatte bereits als dritter das Vergnügen Ian Flemmings ersten Bond Roman filmisch umzusetzen. Neben einer schwachen TV Verfilmung aus den fünfziger Jahren gibt es ja noch die in meinen Augen unterirdische Satire aus den sechzigern mit Peter Sellers und David Niven.
Der Film startet in schwarz weiss und zeigt wie 007 durch zwei Liquidierungen seine Lizenz zum Töten erhalten hat. Danach geht es in Sachen Action gleich in die Vollen und in einer rasanten Verfolgungsjagd auf Madagaskar bringt Bond einen kleinen Bombenleger zur Strecke und legt dabei auch eine Botschaft in Schutt und Asche. Kameras haben Bonds Vorgehen aufgezeichnet und die Presse verbreitet rücksichtslos die Falschmeldung das Bond einen Unschuldigen erschossen hat.
M verpasst ihm einen Microchip um auf dem laufenden zu bleiben wo sich ihr neuer Doppelnullagent gerade befindet.
In Uganda lernt währenddessen Steven Obanno, der Anführer einer Widerstandsarmee, den Bankier Le Chiffre (Mads Mikkelsen) kennen. Dieser bietet ihm an sein Geld, insgesamt 150 Millionen Dollar, zu waschen und mit drei großen Metallkoffern macht sich La Chiffre aus dem Staub. Bond reist in der Zwischenzeit ohne Auftrag von M auf die Bahamas und begegnet dort dem Gangster Alex Dimitiros von dem er dann in Glücksspiel auch den legendären Aston Martin gewinnt.
Bond folgt Dimitrios nach Miami und verhindert dort in letzter Sekunde einen Terroranschlag was Le Chiffre ein Vermögen an der Börse kostet.
Dieser befindet sich daraufhin in großen Geldnöten, den schließlich muss er ja noch immer 150 Millionen Dollar an einen ugandischen Widerstandskämpfer zurückzahlen. Le Chiffre veranstaltet in Montenegro im Casino Royale ein Pokerspiel für zehn Teilnehmer mit einen Mindesteinsatz von 10 Millionen Dollar. Unter Hilfe des dortigen Agenten Mathis (Giancarlo Giannini aus Hannibal) wird Bond dort einschleusst mit dem Auftag La Chiffre zu besiegen und somit in den Ruin zu treiben. Für das nötige Kleingeld sorgt Vesper Lynd (sexy Eva Green aus Königreich der Himmel) die für das britische Schatzamt tätig ist. Nachem Bond schon Millionen verloren hat kommt ihm CIA Agent Felix Leiter zu Hilfe und sorgt für finanzielle Unterstützung. Er schafft es schließlich die Pokerpartie für sich zu entscheiden doch da hat er die Rechnung ohne La Chiffre gemacht, den der gibt nicht so schnell auf und ......
Casino Royale holt den britischen Geheimagenten wieder auf den Boden der Tatsachen und nach dem doch sehr übertriebenen Stirb an einem anderen Tag, wobei natürlich vor allem der unsichtbare Aston Martin V12 ein Dorn im Auge war, kehrt Bond zurück zu seinen Wurzeln. Dabei war es sicher auch sehr hilfreich die Titelrolle neu zu besetzen und Daniel Craig ist ein großartiger Bond. Der Film verzichtet auf den technischen Schnickschnack der letzten Filme und setzt auf knallharte Action, exotische Schauplätze, gute Darsteller und eine Prise Humor und Selbstironie. Die Action des Films ist definitiv das Härteste in all den Jahren Bond und die Schauplätze des Films sind wie immer wunderschön gewählt wobei gesagt sei das sich Regisseur Martin Cambell sehr an die literarische Vorlage hält.
Craig interpretiert Bond mit extremer Härte aber auch Charme und dabei besitzt er einen Sinn für Humor der sich aber unterscheidet vom Wortwitz eines Roger Moore und auch nicht mit den coolen Sprüchen des Gentleman Pierce Brosnan zu vergleichen ist. Er wirkt selbstironisch und das merkt man als er im Casino seinen Wodka Martini bestellt und auf die Frage ob er Ihn geschüttelt oder gerührt möchte antwortet er nur: Sehe ich so aus als ob mich das interessiert. Martin Campbell schafft es ein neues Zeitalter für 007 einzuläuten und liefert einen der realistischsten Bonds aller Zeiten ab. Das Daniel Craig ein guter Schauspieler ist hat er für mich schon vor kurzem in Steven Spielbergs München oder vor einigen Jahren in Road to Perdition bewiesen.
Mit Ihm braucht einen um die Zukunft von Bond nicht bange werden und es bleibt zu hoffen das man diesen großartigen Neuanfang auch entprechend fortsetzt.
Eva Green als Bond Girl ist eine Augenweide in der Tradition der 007-Filme und Ihre Rolle der Vesper Lynd liefert auch die Erklärung für Bonds zukünftigen Umgang mit den Frauen. Ich als Fan bekam natürlich auch Gänsehaut als er das erste mal sagte: Mein Name ist Bond, James Bond, und diese Szene lässt sehr lange auf sich warten.
Der einzig kleine Kritikpunkt an einem ansonsten perfekten Action und großartigen James Bond Film ist der Schluss der ein klein wenig zu sehr in die Länge gezogen wurde, aber dafür entschädigt der Rest umso mehr.
Nach der leider etwas schwachen Doppel DVD wo es nur eine Doku zum Thema Craig wird Bond und eine Doku zu den Bondgirls gab ist diese neue Edition nun eine Offenbarung für den Fan. Leider muss man sich fragen warum das nicht gleich so geht. Jetzt gibt es ein richtig gutes Making Of, Geschnitte Szenen, Interviews, und einiges mehr. SO sollte eine gute DVD aussehen, leider bleibt der Beigeschmack das es diese großartige Edition erst jetzt pünktlich zum Start von Bond Nummer 22 gibt.
Abzocke die funktioniert... 4 von 5 Punkten Nachdem die Bond Reihe schon mit der Ultimate Edition Ihre dritte Neuauflage hatte (Normal / Special Edition / Ultimate) ist mit Casino Royale wieder eine völlig neu aufgemachte Version herausgekommen, die sich in keine der drei Reihen eingegliedert hatte.
Schlimmer noch - so wenig Bonusmaterial wie in der alten Doppel DVD Version war man nicht gewohnt.
Hatten einen die alten Special Edition schon mit nur einer Scheibe sehr gut bedient (Stirb an einem anderen Tag war eine doppel DVD), war man von der doppel DVD von Casino Royale eher enttäuscht. Mageres Bonusmaterial und fehlende Inhalte (oder hat irgendjemand den auf der Packung aufgeführten Trailer gefunden ?).
Nun wird also in einer drei DVD Box, die natürlich wieder einen höheren Preis rechtfertigt, nachgelegt (wobei ein Trailer immer noch nicht dabei ist...).
Das Bonusmaterial überschneidet sich dabei sogar noch, sodaß wahrscheinlich nur die dritte Scheibe neu ist.
Aber was solls... der wackere Sammler wird wieder zuschlagen (mich eventuell nicht ausgeschlossen).
In England wird übrigens die komplette Reihe neu aufgesetzt - bleibt zu hoffen dass eine potentielle deutsche Neuauflage (wäre dann die 4.) wenigsten homogen ist, und dass nun nicht nach jedem weiteren Bond eine weitere Neuauflage erscheint. Es wurden hier schon genug Sammler verärgert - und wenn es so weitergeht wird man vom Sammeln eher abgehalten.
Da nun endlich viel Bonusmaterial dabei ist gibt es 5 Punkte - abzüglich einen Strafpunkt weil das Material eigentlich schon auf die vorherige Doppel DVD gehört hätte und hier wieder die Fans abgezockt werden.
Bleiben 4 Sterne übrig... Das Cover ist auch nicht gerade das beste Bild von CR... |
Die Träumer Meisterwerke Edition Michael Pitt, Eva Green, Louis Garrel DVD, 21. November 2007 Verkaufsrang: 7932 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Träumer, Die DV
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 38 Bewertungen)
Einfach nur toll ;-) 5 von 5 Punkten Sehr toller Film, mit super Schauspielern, besonders Louis Garrel hat es mir angetan.
Ein sehr erotischer, wenn auch gleich ein wenig abstrakter, Film. Wie ebenfalls schon gesagt und wahr: Entweder man liebt oder man hasst den Film.
Ich liebe ihn.
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Arsène Lupin (Einzel-DVD) Romain Duris, Kristin Scott Thomas, Pascal Greggory, Eva Green DVD, 27. Oktober 2006 Verkaufsrang: 18742 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sunfilm Arsène Lupin - Single Disc + Schuber, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 27.10.06
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Schöne Kostüme und eine opulente Ausstattung ... 4 von 5 Punkten ... machen noch keinen guten Film. Offenbar hat die Verfilmung der französischen Roman-Vorlagen (hauptsächlich "La comtesse de Cagliostro") viele Erwartungen enttäuscht. In Frankreich nur 1 Million Kinobesucher, in Deutschland Direkt-to-DVD. "Arsene Lupin" scheint es keinem wirklich Recht zu machen. Mir hat der Film, der so Ende des 19. Jahrhunderts spielt, recht gut gefallen - wegen seines historischen Flaires, der Ausstattung, der Optik - und auch die Geschichte selbst fand ich nicht schlecht. Im Wesentlichen geht es dabei um den Diebstahl einiger wertvoller Schmuck-Kreuze, die auf einen weitaus größeren Schatz hinweisen, wenn man hinter ihr Geheimnis kommt. Zunächst ist Arsene Lupin dabei nur eine Art Schachfigur, die benutzt wird. Auf der einen Seite von der Comtesse de Cagliostro (Kristin Scott Thomas), auf der anderen von einem zugegeben etwas dilettantisch agierenden Geheimbund. Was anscheinend vielen entgeht: Der Film erzählt wie Arsene Lupin zu Arsene Lupin wurde. Der Film beginnt mit der Kindheit, der er einige Minuten widmet, dann kommt ein Zeitsprung und ein sehr langer Hauptteil, wo Arsene der Comtesse begegnet, und auch am Ende gibt es wieder einen Zeitsprung, wo mit filmischen Mitteln die Entwicklung Arsenes knapp dargestellt wird, so dass man am vielleicht nicht ganz befriedigenden Ende sieht, wie Arsene Lupin zu Arsene Lupin wurde. Anfangs ist Arsene Lupin eben noch nicht der vollendete Gentleman-Dieb, sondern noch ziemlich ungeschliffen. Der Film selbst ist auch nicht realistischer als ein typischer James-Bond-Film. Auch was das ungeliebte Ende des Films betrifft, gibt es 2-3 Bond-Filme, die ähnlich enden. Um den Film richtig einzuschätzen und wertzuschätzen hat mir auch der deutsch untertitelbare Audiokommentar von Regisseur Jean Paul Salome und Co-Autor Laurent Vachaud geholfen, so dass ich mit der DVD recht zufrieden bin. Schade ist lediglich, dass es zum französischen Originalton keine französischen Untertitel gibt.
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James Bond - Casino Royale (limitierte Collectors Edition 2-DVD mit Bond "On Set"-Buch) Daniel Craig, Eva Green, Mads Mikkelsen DVD, 23. März 2007 Verkaufsrang: 27441 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Daniel Craigs erster Auftritt als James Bond bietet erstklassige Unterhaltung und ein nicht für möglich gehaltenes Revival der totgeglaubten Filmreihe. James Bond ist zurück, im wahrsten Sinne des Wortes. Casino Royale markiert die Rückkehr zu Ian Flemings ursprünglicher Bond-Romanfigur. Dort war der britische Geheimagent bei weitem nicht der Charmeur und unwiderstehliche Liebhaber der Roger Moore und Pierce Brosnan Ära; ein Party Löwe, der im Alleingang gigantomanisch veranlagte Megaschurken mit einem müden Lächeln erledigte, während sein eigentliches Interesse den berüchtigten Bond Girls galt. Der echte Bond trägt hingegen, überspitzt formuliert, starke Züge eines hemdsärmeligen Psychopathen; ein beziehungsunfähiger seelischer Krüppel, der im Zweifelsfall, eher widerwillig, auch im Smoking eine gute Figur abgeben kann. Casino Royale stellt nun die spannende Frage, wie Bond zu dem wurde was er ist. Kurz umrissen zeichnet der Film also die Geburt des Geheimagenten nach und beginnt am Anfang. Bond ist noch ein unbeschriebenes Blatt beim MI6. Er muss sich zunächst bewähren und erhält nach zwei routiniert abgearbeiteten Aufträgen den 007 Status. Seine erste große Mission führt ihn zu Le Chiffre, einem Bankier weltweit operierender Terroristen. Um Le Chiffre zu stoppen und das Terror-Netzwerk zu zerschlagen, muss Bond seinen Widersacher bei einem Pokerspiel im Casino Royale niederringen. Bonds Umgang mit den ihm zur Verfügung gestellten Steuergeldern, wird dabei, zu seinem Unmut, von einer zufälligerweise ausnehmend attraktiven Beamtin des britischen Schatzamtes überwacht. Der entscheidende Schachzug für das Gelingen dieser mutigen Annäherung an den Stoff, war die Verpflichtung des britischen Schauspielers Daniel Craig. Bei Craig hat man immer den Eindruck, als sei er aus einem Granitstein herausgearbeitet worden: ideale Voraussetzungen also für eine "hardboiled" Variante des über die Jahrzehnte bis zur Unkenntlichkeit weichgespülten Helden. Dazu kommt ein überraschend intelligentes Drehbuch, das im Kern ein brilliant ausgearbeitetes Kammerspiel in sich trägt: die Konfrontation zwischen Bond und Le Chiffre im Casino. Der eigentliche Clou jedoch ist die Einführung einer Frauenrolle, die durch ihre Widersprüchlichkeit den männlichen Hauptfiguren den Rang abläuft. Eva Green verkörpert diese Frau, und es ist die Chemie zwischen ihr und Daniel Craig, die den Film trägt. Immer dann wenn Casino Royale in Schieflage zu drohen gerät, tritt schließlich Regisseur Martin Campbell auf den Plan und bremst die Geschichte mit ironischen Einschüben elegant ein. Selbst eine schmerzhaft anzusehende Foltersequenz bekommt unter Campbells Führung eine wunderbar leichte Note ohne ihren dramaturgischen Gehalt für die Geschichte zu schmälern - vielleicht das größte Verdienst des Films. Man kann ganz sicher einwenden, dass Casino Royale zu lang geraten ist, dass der Höhepunkt am Ende im Vergleich zum Mittelteil ein wenig abfällt und dass es ein paar Ungereimtheiten im Storytelling zu entdecken gibt. Alles richtig und dennoch gilt festzuhalten: Casino Royale hat das scheinbar unmögliche vollbracht und einer totgeglaubten Filmreihe neues Leben eingehaucht. Eine bemerkenswerte Leistung. -Thomas Reuthebuch
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Zurück zu den Wurzeln 5 von 5 Punkten Dieser Bond-Film hat nichts mit Bond zu tun? Falsch! Im Gegenteil! Dieser Bond-Film kehrt zu den Ian Fleming Wurzeln zurück und hat mehr mit Bond zu tun, als je zuvor. Die technischen Spielereien waren in den Büchern überwiegend nicht vorhanden und wurden in den KInofilmen immer weiter ausgebaut, bis hin zu einem Auto mit Tarnschild???!!!
Ich selbst war sehr skeptisch, zähle mich allerdings zu den "Connery-Bond-Fans" und konnte somit, obwohl teilweise sehr gute Filme dabei waren, mit allen Nachfolgern so gut wie garnichts anfangen. Am schlimmsten waren für mich die neuen Pierce Brosnan Filme, die flach, zuviel blödsinnige Action und keine Spannung boten und der Bond mir auch mehr Frauenheld, als glaubwürdiger Killer war.
Somit ist Casino Royal für mich, nach den ersten Connery-Bond Verfilmungen, die Beste Bond Verfilmung überhaupt, mit einem besten Bondnachfolger überhaupt! Knallhart und ohne weiteren technischen Schnickschnack verkörpert Daniel Craig einen super 00 Agenten, mich jedenfalls hat er überzeugt. Bleibt zu hoffen, das der Kurs in den Folgefilmen beibehalten wird.
Ist das so toll? 3 von 5 Punkten Casino Royale ist zweifelsohne ein toller Actionfilm, der allerdings mit Bond nicht viel am Hut hat.
Aber als Kenner der Serie kennt man diesen Film ja zur genüge.
Aber diese Auflage mit diesem Drum und Dran, muss das sein? |
Königreich der Himmel (Special Edition, 2 DVDs im Steelbook) Orlando Bloom, Eva Green, Jeremy Irons DVD, 30. Oktober 2006 Verkaufsrang: 16926 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Fox Königreich der Himmel S.E. - Steelbook (2 DVDs), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 30.10.06
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Schöner film leider zu kurz 5 von 5 Punkten also ich hatte mir auch diese version gekauft und ich war begeistert leider ging das alles so schnell z.b die beziehung zwischen den beiden hat man fast gar nichts von gesehen kauft euch lieber den director s Cut weil der film ist echt der hammer kaufen ihr bereut es auch nicht
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Casino Royale [UMD Universal Media Disc] Daniel Craig, Eva Green, Mads Mikkelsen UMD Universal Media Disc, 23. März 2007 Verkaufsrang: 19719 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Daniel Craigs erster Auftritt als James Bond bietet erstklassige Unterhaltung und ein nicht für möglich gehaltenes Revival der totgeglaubten Filmreihe. James Bond ist zurück, im wahrsten Sinne des Wortes. Casino Royale markiert die Rückkehr zu Ian Flemings ursprünglicher Bond-Romanfigur. Dort war der britische Geheimagent bei weitem nicht der Charmeur und unwiderstehliche Liebhaber der Roger Moore und Pierce Brosnan Ära; ein Party Löwe, der im Alleingang gigantomanisch veranlagte Megaschurken mit einem müden Lächeln erledigte, während sein eigentliches Interesse den berüchtigten Bond Girls galt. Der echte Bond trägt hingegen, überspitzt formuliert, starke Züge eines hemdsärmeligen Psychopathen; ein beziehungsunfähiger seelischer Krüppel, der im Zweifelsfall, eher widerwillig, auch im Smoking eine gute Figur abgeben kann. Casino Royale stellt nun die spannende Frage, wie Bond zu dem wurde was er ist. Kurz umrissen zeichnet der Film also die Geburt des Geheimagenten nach und beginnt am Anfang. Bond ist noch ein unbeschriebenes Blatt beim MI6. Er muss sich zunächst bewähren und erhält nach zwei routiniert abgearbeiteten Aufträgen den 007 Status. Seine erste große Mission führt ihn zu Le Chiffre, einem Bankier weltweit operierender Terroristen. Um Le Chiffre zu stoppen und das Terror-Netzwerk zu zerschlagen, muss Bond seinen Widersacher bei einem Pokerspiel im Casino Royale niederringen. Bonds Umgang mit den ihm zur Verfügung gestellten Steuergeldern, wird dabei, zu seinem Unmut, von einer zufälligerweise ausnehmend attraktiven Beamtin des britischen Schatzamtes überwacht. Der entscheidende Schachzug für das Gelingen dieser mutigen Annäherung an den Stoff, war die Verpflichtung des britischen Schauspielers Daniel Craig. Bei Craig hat man immer den Eindruck, als sei er aus einem Granitstein herausgearbeitet worden: ideale Voraussetzungen also für eine "hardboiled" Variante des über die Jahrzehnte bis zur Unkenntlichkeit weichgespülten Helden. Dazu kommt ein überraschend intelligentes Drehbuch, das im Kern ein brilliant ausgearbeitetes Kammerspiel in sich trägt: die Konfrontation zwischen Bond und Le Chiffre im Casino. Der eigentliche Clou jedoch ist die Einführung einer Frauenrolle, die durch ihre Widersprüchlichkeit den männlichen Hauptfiguren den Rang abläuft. Eva Green verkörpert diese Frau, und es ist die Chemie zwischen ihr und Daniel Craig, die den Film trägt. Immer dann wenn Casino Royale in Schieflage zu drohen gerät, tritt schließlich Regisseur Martin Campbell auf den Plan und bremst die Geschichte mit ironischen Einschüben elegant ein. Selbst eine schmerzhaft anzusehende Foltersequenz bekommt unter Campbells Führung eine wunderbar leichte Note ohne ihren dramaturgischen Gehalt für die Geschichte zu schmälern - vielleicht das größte Verdienst des Films. Man kann ganz sicher einwenden, dass Casino Royale zu lang geraten ist, dass der Höhepunkt am Ende im Vergleich zum Mittelteil ein wenig abfällt und dass es ein paar Ungereimtheiten im Storytelling zu entdecken gibt. Alles richtig und dennoch gilt festzuhalten: Casino Royale hat das scheinbar unmögliche vollbracht und einer totgeglaubten Filmreihe neues Leben eingehaucht. Eine bemerkenswerte Leistung. -Thomas Reuthebuch
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Wenn aus dem Dandy ein böser Junge wird 5 von 5 Punkten Über das PSP2 Format ist viel geschrieben worden...ich jedenfalls finde diese Technik faszinierend...sie paßt zu James Bond....aber noch interessanter finde ich Craig als Bond.
Endlich ein Bond ohne Hypertechnikschmu, ohne diese laszive Dummyerotik. Knallharte und brutale Actionszenen und ein athletischer Draufgänger, der selber hart einstecken muß (Eierfolter!). Schluß mit dieser Übermannmentalität. Jeder Fightsieg ist hart erkämpft! Die Dialoge und selbst die Flirts haben semantischen Tiefsinn und sind beispiellos. Auf diesen "abgespeckten" Bond kann endlich dem Genre passend und zeitgemäß eine neue Type von Geheimagent aufgebaut werden, was den Romanen von Flemming gerecht würde aber auch der Geschichte der "Assault 30 Unit".
Einen ähnlichen "harten cut" am typischen Bondklischee versuchte man in den 60er mit "Im Geheimdienst ihrer Majestät", was kläglich scheiterte. Heute gehört dieser Streifen wohl zu den besten "007". Hoffen wir, daß die Umgestaltung von James (heißen nicht üblicherweise Butler in England so?;-)) auf fruchtbaren Bo(n)den fällt, damit die Männer der Mittelstandsgesellschaft neue nachahmenswerte Bondage-Imagos gestellt bekommen. Aber vorsicht, Craig hat etwas "Underdogmäßiges" in seinen Augen schillern, er ist bestimmt kein Butler mehr!!! ;-)Er ist diametral z.B. zu Pierce Brosman (der eine Mischung aus Conery und Moore war) angelegt und sein Charme ist mit nem Schredder zu vergleichen: Ein Hooligan im Auftrag der Queen.
Solider Film - herausragende UMD-Umsetzung 4 von 5 Punkten Da ist er nun, der neue Bond. Der aktuelle Film soll nun zum ersten Mal den Beginn des Agentenlebens von James Bond als Doppel-Null-Agent beleuchten. Gegenüber den teils völlig abstrusen letzten 007-Filmen haben die Filmemacher einen (notwendigen) harten Umbruch gewagt mit einem niedrigeren Budget (was man dem Film ansieht), realistischerer aber härterer Action, stärkeren Charakterzeichnungen und vor allem einem neuen Hauptdarsteller.
Und genau dort liegt in meinem Falle auch schon das Problem. Denn wie bereits mit dem Vorgänger Pierce Brosnan bin ich auch mit dem aktuellen Darsteller Daniel Craig nicht sonderlich zufrieden. Denn nach wie vor gelingt mir keine Identifikation/Sympathie mit dem Bond-Darsteller. Hier sind die Geschmäcker allerdings verschieden, denn viele andere Fans halten den neuen Bond für den besten seit langer Zeit.
Handwerklich ist der Film auf jeden Fall sehr solide inszeniert. Die Action wurde deutlich reduziert und mehr Wert auf Handlung und Charakterzeichnung gelegt. Dem aktuellen Zeitgeist wird mit Szenen in Anlehnung an Le Parkour und der Pokerpartie Tribut gezollt.
Dennoch gibt es viele kleine Dinge die den Filmgenuss trüben. Die Handlung ist m. E. nicht durchgängig spannend, es gibt Logiklücken und zudem mehrere unangenehme Längen (z. B. die Liebesbeziehung zum Ende des Films oder die Pokerpartie). Im Vergleich zu den Bösewichtern der vergangenen Bond-Filme ist der aktuelle Gegenspieler eher ein Kleinkrimineller. Leute dieser Art hätten Sean Connery oder Roger Moore schon vor dem Frühstück abgefertigt. Streckenweise wirkt der Film zudem wie ein Werbevideo von Sony und der Ford-Gruppe. Daher lautet die Gesamtnote auch nur 3 von 5 Sternen.
Mit der UMD-Umsetzung hat sich Sony allerdings große Mühe gegeben und eigens eine Umwandlung der ursprünglichen Version ins für die PSP optimale 16:9-Format vorgenommen. Damit gibt es Filmgenuss im Vollbild ohne störende Balken bei einer insbesondere mit guten Kopfhörern sehr überzeugenden Soundkulisse. Das Bild ist trotz der Filmlänge von weit über 2 Stunden äußerst scharf und detailliert, dafür gibt es von mir die Bestnote 5 Sterne. Als Tonspuren werden Deutsch und Englisch, als Untertitel wahlweise Deutsch, Englisch oder Türkisch angeboten. Auf Extras wurde aufgrund der Filmlänge erwartungsgemäß (leider) verzichtet. |
Königreich der Himmel (Special Edition, 2 DVDs) Orlando Bloom, Eva Green, Jeremy Irons DVD, 24. November 2005 Verkaufsrang: 15376 Es ist unwahrscheinlich, dass Ridley Scotts schön anzusehender Film nicht für die nächsten Jahre einen Meilenstein für Ritterfilme darstellen wird. Kingdom of Heaven ist mehr als nur die Summe seiner Einzelteile und zeigt eine kraftvolle und fesselnde Geschichte, die sich um Balian (Orlando Bloom), einen einsamen französischen Schmied dreht, der fest stellt, dass er eigentlich ein adeliger Erbe ist und den Platz seines Vaters (Liam Neeson) im Zentrum des Universums um das Jahr 1184 herum einnehmen soll: Jerusalem.
 Große Schlachten und politische Intrigen sind hier der Schlüssel, und Scott sowie der Drehbuch-Neuling William Monahan bauen eine herausragende Geschichte um den Jahrhunderte langen Konflikt herum. Zwei fortschrittlich denkende Könige - Baldwin (Edward Norton in einer nicht in den Titeln benannten, aber dennoch wichtigen Rolle) und Saladin (Ghassan Massoud) - halten einen unsicheren Waffenstillstand zwischen Christen (die die Stadt besetzt halten) und Moslems, während andere Parteien nach Blut dürsten. Auf beiden Seiten gibt es Gute und Böse, wobei die Tempelritter die meiste Schuld auf sich nehmen müssen. Balian will sein Innerstes erforschen, indem er Baldwin und die Bevölkerung beschützt.
Der Look des Films ist - wie beinahe alles von Scott - beeindruckend: die durch Computereffekte aufgemotzten Schlachtszenen erinnern an Herr der Ringe und schaffen mit Hilfe von Kameramann John Mathieson Postkartenmotive der verschneiten französischen Wälder und der weiten Wüste (hierfür wurde in Marokko und Spanien gedreht). Hervorragende Nebendarsteller, darunter Jeremy Irons, Brendan Gleeson und David Thewlis, tragen auch dazu bei, dass der Film im Kopf und im Herzen funktioniert. Viele Kritiker schrieben, dass Bloom als Hauptdarsteller nicht die Tiefe von Russell Crowe besäße (wer tut das schon?), aber nicht der Schauspieler schadet dem Film und seiner Kraft, sondern die schlecht entwickelte Rolle. Balian hat nicht viel mehr zu tun als düster zu schauen und hin und wieder eine große Rede zu halten - all das zusammen mit seinen erstaunlichen Fähigkeiten in Sachen Kriegführung und seine undeutliche moralische Ausrichtung (deren einziger Sinn darin zu bestehen scheint, im Film für eine Liebesszene zu sorgen). Übrigens: alle Hauptfiguren außer die von Neeson beruhen auf Fakten, aber bei vielen wurde etwas hinzu gedichtet. -Doug Thomas
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 131 Bewertungen)
Grandioser Film mit Top Aufnahmen 5 von 5 Punkten Einer meiner Lieblingsfilme, den ich schon oft angesehen und bei dem ich immer wieder Neues entdeckt habe. Ob er sich mit historischen Daten und Wahrheiten deckt, ist mir allerdings egal. Beim Filmeschauen möchte ich einfach nur für eine Weile in eine andere Welt abtauchen und mich von diesen gewaltigen Bildern berauschen lassen. Für Historienfilm-Liebhaber ein Muss. Schade allerdings, dass Liam Neeson nur ein relativ kurzes Gastspiel in diesem Film hat.
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Königreich der Himmel - exklusiv bei Amazon.de (2 DVDs inkl. 160-seitigem Buch) Orlando Bloom, Eva Green, Jeremy Irons DVD, 24. November 2005 Verkaufsrang: 11830 Es ist unwahrscheinlich, dass Ridley Scotts schön anzusehender Film nicht für die nächsten Jahre einen Meilenstein für Ritterfilme darstellen wird. Kingdom of Heaven ist mehr als nur die Summe seiner Einzelteile und zeigt eine kraftvolle und fesselnde Geschichte, die sich um Balian (Orlando Bloom), einen einsamen französischen Schmied dreht, der fest stellt, dass er eigentlich ein adeliger Erbe ist und den Platz seines Vaters (Liam Neeson) im Zentrum des Universums um das Jahr 1184 herum einnehmen soll: Jerusalem.
Große Schlachten und politische Intrigen sind hier der Schlüssel, und Scott sowie der Drehbuch-Neuling William Monahan bauen eine herausragende Geschichte um den Jahrhunderte langen Konflikt herum. Zwei fortschrittlich denkende Könige - Baldwin (Edward Norton in einer nicht in den Titeln benannten, aber dennoch wichtigen Rolle) und Saladin (Ghassan Massoud) - halten einen unsicheren Waffenstillstand zwischen Christen (die die Stadt besetzt halten) und Moslems, während andere Parteien nach Blut dürsten. Auf beiden Seiten gibt es Gute und Böse, wobei die Tempelritter die meiste Schuld auf sich nehmen müssen. Balian will sein Innerstes erforschen, indem er Baldwin und die Bevölkerung beschützt.
Der Look des Films ist - wie beinahe alles von Scott - beeindruckend: die durch Computereffekte aufgemotzten Schlachtszenen erinnern an Herr der Ringe und schaffen mit Hilfe von Kameramann John Mathieson Postkartenmotive der verschneiten französischen Wälder und der weiten Wüste (hierfür wurde in Marokko und Spanien gedreht). Hervorragende Nebendarsteller, darunter Jeremy Irons, Brendan Gleeson und David Thewlis, tragen auch dazu bei, dass der Film im Kopf und im Herzen funktioniert. Viele Kritiker schrieben, dass Bloom als Hauptdarsteller nicht die Tiefe von Russell Crowe besäße (wer tut das schon?), aber nicht der Schauspieler schadet dem Film und seiner Kraft, sondern die schlecht entwickelte Rolle. Balian hat nicht viel mehr zu tun als düster zu schauen und hin und wieder eine große Rede zu halten - all das zusammen mit seinen erstaunlichen Fähigkeiten in Sachen Kriegführung und seine undeutliche moralische Ausrichtung (deren einziger Sinn darin zu bestehen scheint, im Film für eine Liebesszene zu sorgen). Übrigens: alle Hauptfiguren außer die von Neeson beruhen auf Fakten, aber bei vielen wurde etwas hinzu gedichtet. -Doug Thomas
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Was für ein Feuerwerk!! 5 von 5 Punkten Dieser Film ist wirklich absolut großes Kino. Historisch nicht ganz korrekt, aber absolut sehenswert! Die Kulissen, die Kostüme... einfach fantastisch! Man muss natürlich die Materie mögen... für "Nicht-Ritter-Fans" und historisch Uninteressierte hat der Film - das muss man zugeben- einige Längen. Für alle Fans dieser Zeit: Unbedingt zugreifen!!! Das mitgelieferteBuch zur Special-Edition ist gut und auch schön illustriert, die Verabeitung lässt aber zu wünschen übrig!
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Königreich der Himmel [UMD Universal Media Disc] Orlando Bloom, Eva Green, Jeremy Irons UMD Universal Media Disc, 24. November 2005 Verkaufsrang: 22852 Fox Königreich der Himmel, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 24.11.05
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Guter Film, zweifelhafte UMD 4 von 5 Punkten Klasse Film, fragwürdige UMD Dass die Ära der Kreuzzüge den idealen Hintergrund für ein Drama darstellt erkannte Gotthold Ephraim Lessing schon vor über 200 Jahren. Eine würdige cineastische Umsetzung der Thematik fehlte jedoch bislang - bis sich „Gladiator"-Regisseur Ridley Scott des Stoffes annahm. Da die Kreuzzüge zu meinen bevorzugten historischen Kapiteln gehören fiel mir bei „Königreich der Himmel" wohltuend auf, dass sich die Handlung in der Hauptsache an die historischen Fakten hält. Zwar ist die Geschichte des Hufschmieds, der unverhofft zum Baron der Mark Ibelin im christlichen Königreich Jerusalem wird und sich in die Königin verliebt, frei erfunden. Die übrigen Personen und ihre Taten in den letzten Jahren des Königreichs sind jedoch weitgehend korrekt dargestellt worden. Auch die Ausrüstung und Bewaffnung der Ritter sowie der Muslime wirkt realistisch. Ein gutes Drama lebt jedoch von seinen starken Charakteren, und davon gibt es bei „Königreich der Himmel" ein ganzes Bündel. Da ist der junge Balian, der in Jerusalem die einmalige Chance auf einen Neuanfang erhält und die Vergebung seiner Sünden sucht. Der weise, aber todkranke König von Jerusalem gerät in eine Intrige des machthungrigen Guido von Lusignan und dessen rechter Hand, dem offenbar wahnsinnigen Rainald de Chatillon, der den brüchigen Frieden mit dem Muslimführer Saladin immer wieder mit brutalen Raubzügen bis tief ins Innere des muslimischen Territoriums auf die Probe stellt. Nur die Ritterlichkeit des Königs und seiner Paladine, darunter Balian, schützt Jerusalem noch vor der muslimischen Übermacht. Als der König stirbt und die Krone durch eine arrangierte Heirat mit Sybilla, der Schwester des Königs, auf Guido übergeht, ist das Schicksal des Heiligen Landes besiegelt... Filme aus dem von Mel Gibsons „Braveheart" neubelebten Genre des Historien-Dramas schrammen durch allzu drastische Schlachtendarstellung bei dürftiger oder verfälschter Story (Stones „Alexander") zwar immer öfter knapp am Kitsch vorbei, doch „Königreich der Himmel" meidet diese Fehler durch eine kluge Regie, manchmal ungewöhnliche Perspektiven und Kamerafahrten, sowie ein gutes Drehbuch. Die Action kommt freilich nicht zu kurz, doch das nachgerade „klassische" dramatische Element der Mauerschau erlebt seine Wiederauferstehung, ohne an der Spannung zu sparen. Die schauspielerischen Leistungen sind durchweg überzeugend. Für Orlando Bloom ist die Rolle des Balian vielleicht der Höhepunkt seiner bisherigen Karriere. Regisseur Ridley Scott entwickelt die plausible Hypothese, dass Balian und die letzten Verteidiger Jerusalems die Übergabe der Stadt an Saladin so hartnäckig verhandelten, um ihr eigenes Leben zu retten und zu verhindern, dass die Muslime die Stadt so nähmen wie die Kreuzritter 88 Jahre zuvor, als die Christen in einem wahnsinnigen Blutrausch die gesamte Bevölkerung der Stadt massakrierten. Die historisch verbürgte Drohung Balians, Jerusalem und die heiligen Stätten vor einer Erstürmung durch die Muslime bis auf den letzten Stein zu zerstören zeugt somit logischerweise von einem strategischen Kalkül und nicht vom Vernichtungswillen christlich-fundamentalistischer Fanatiker, wie einige Autoren mutmaßen. „Königreich der Himmel" leistet damit auch einen Beitrag in der umfangreichen Debatte der Kreuzzugs-Geschichte. Die Ausstattung der UMD ist - leider - gewohnt spartanisch. Es gibt weder Begleitheft noch jegliches Bonusmaterial. Negativ fällt zudem ins Gewicht, dass trotz 16:9-Bildformat breite schwarze Balken zu sehen sind - was ich eigentlich nicht nachvollziehen kann. Dass es auch anders geht sieht man an der Spiderman 2, Terminator 3 oder Alien-UMD, die alle den Bildschirm der PSP voll nutzen. Ist man noch bereit auf Extras zu verzichten, so ist das Fehlen der originalen englischen Audio-Version ärgerlich und schlichtweg unverständlich. Ob man hier an der Produktion sparen wollte oder die englische Sprache einfach „vergessen" hat weiß ich nicht. Daher bin ich auch nicht bereit die volle Punktzahl zu erteilen. |
Arsène Lupin (Special Edition, 2 DVDs) Pascal Greggory, Eva Green DVD, 11. Januar 2006 Verkaufsrang: 31779 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sunfilm Arsène Lupin - Der König unter den Dieben (2 DVDs), USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 11.01.06
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 21 Bewertungen)
Kult! Und scheinbar ein echter Geheimtipp.... 5 von 5 Punkten Kurz und vorweg: dieser Film ist absolut sehenswert!
Wer bei den letzten James Bond Filmen Charme, Stil und Originalität vermisst hat, wird hier voll auf seine Kosten kommen und (man mag mir verzeihen) vielleicht sogar einen neuen Helden finden.
Auch wenn die opulente Ausstattung und Farbenpracht, die schnellen Szenenwechsel und spannenden Locations im Ganzen schon wirklich beeindruckend sind, wurde hier größter Wert auf's kleinste Detail gelegt - und das sieht man mit jedem Bild.
Dennoch muß auf Action nicht minder verzichtet werden - im Gegenteil. In schier atemloser Reihenfolge lassen die Franzosen "Arséne" stehlen, jagen,retten, springen, fliehen und..und..und. Stets jedoch sehr charmant und immer mit einem Augenzwinkern.
Das anfängliche Schmunzeln über Kampfsporteinlagen in einem "Historienfilm" klärt sich auf, wenn man erfährt (Bonusmaterial), dass auch dieses der Romanvorlage entnommen wurde. Was aber nicht heißt, dass man einen unbeschadeten Sprung aus einem gut 20 Meter hohen Kirchturmfenster nicht mit einem Grinsen würdigen darf... ;>
Spannend bis zum (unvorhergesehenen) Schluss, macht "Arséne Lupin" auf jeden Fall Lust auf mehr - den DVD-Player noch einmal zu starten oder besser noch: eine Fortsetzung!
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