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| DVDs: Everett Mc Gill | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben |
Quest For Fire [UK IMPORT] Rae Dawn Chong, Everett Mc Gill, Ron Perlman DVD, 25. September 2006 Verkaufsrang: 30383 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Outstanding movie still captivating the viewer 5 von 5 Punkten This movie by Jean-Jacques Annaud is highly recommended. Shot in the early 1980s and now a classic of sorts, it delineates the fate of a small Neanderthal tribe which has lost its most important possession, a torch of fire, in a fierce battle with some ape-like hairy creatures resembling Homo erectus (which actually didn't exist at the same time as the Neanderthals, one of the movie's many paleoanthropological blunders). Because they apparently only know how to use fire, not being aware of how to make it, the tribe's three most capable warriors, portrayed convincingly by Everett McGill, Ron Perlman and Nameer El Kadi, set off on a trip to reignite the torch for their kinsfolk. On the journey they encounter a female Homo sapiens, played by the unforgettable Rae Dawn Chong. Some sort of culture shock takes place, as it begins to dawn on the Neanderthals that they are culturally and technologically inferior to their taller, leaner cousins. The big question is: will the Neanderthals be able to learn from their human cousins or are they doomed to die out?
The movie offers a uniquely imaginative story, marvellous landscapes partly shot in Scotland and Canada, a proto-human language developed by Anthony Burgess and spherical music forming a perfect backdrop to the epic story. Also, there is a 25 min. special feature about film production on the DVD, which is highly informative. This DVD is definitely worth your dough. |
Am Anfang war das Feuer Everett Mc Gill, Rae Dawn Chong, Ron Perlman Videokassette Verkaufsrang: 5246
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Unerreichter Klassiker 5 von 5 Punkten Ja, mittlerweile gehört der Film für mich schon in die Rubrik Klassiker. Anfang der 80er gedreht, hat er bis in die heutigen Tage seine Faszination nicht auf mich verloren. Sebst neuere computeranimierte Produktionen können dem Film nicht das Wasser reichen.In meinen Vorstellungen über die frühgeschichtliche Zeit/Steinzeit wird der Film immer eine wichtige Rolle spielen.
Die Story ist kurz und einfach. Steinzeitmenschen verlieren das Feuer und auf dem Weg, es wieder zu gewinnen, durchleben und durchleiden sie viele Abenteuer.Genauer will ich nicht darauf eingehen, schauen Sie sich den Film an. Sie werden es nicht bereuen!
Danke Herr Arnaud!
-----___-----guter Film aber steinzeitliche DVD-----___----- 4 von 5 Punkten Der Film "Am Anfang war das Feuer" von Jean-Jacques Annaud ist seiner Zeit der Durchbruch für ihn als Regisseur gewesen. Er entstand einige Monate früher wie Conan der Barbar, allerdings sind sich beide Filme absolut unähnlich. In diesem frühen Werk sieht man jedoch bereits seine Detailgenauigkeit für die Jean-Jacques Annaud später bekannt wurde und man bei seinen weiteren Filmen wie "Der Name der Rose" deutlich erkennen kann. Als Zuschauer fühlt man sich somit wunderbar in die damalige Zeit oder Epoche in der seine Filme spielen hineinversetzt was ich bei amerikanischen Produktionen häufig vermisse. Interessanter Weise kommt der gesamte Film ohne ein gesprochenes Wort in einer uns bekannten Sprache aus, genaugenommen wurde hier eine Kunstsprache wie vergleichsweise elbisch aus Herr der Ringe verwendet welche auf die Erfindung des Sprachwissenschaftlers Anthony Burgess zurückgeht. Zudem wurden die Schauspieler geübt eine urtümliche Körpergestik und Verhaltensweise einzustudieren.
Der Film handelt von einem Clan des Ulan Stammes dessen Mitglieder in der Altsteinzeit von einer Gruppe Neandertaler überfallen werden. Nach dem Verlust einiger Angehöriger durch den Angriff erlischt in dieser schweren Situation auch noch das für sie wichtige Feuer während ihrer Flucht. Da sie noch nicht in der Lage sind selbst Feuer zu entzünden war die mitgeführte Glut das einzige was sie vor der Kälte und vor wilden Tieren schützte. Um doch noch überleben zu können werden drei kräftige junge Männer losgeschickt um in der Wildnis nach Feuer oder Glutresten zu suchen.
Es war in der frühen Steinzeit durchaus üblich das die Menschen Feuer bei Wald oder Buschbränden die durch Blitzschläge verursacht wurden gewonnen haben und für sich nutzen konnten wenn sie nicht dazu in der Lage waren es selber zu entzünden. Jedoch galt das nach heutigem Wissen nicht mehr für die Epoche in der dieser Film angesiedelt ist da man Reste von Feuerstellen gefunden hat die nachweislich professionell von Urzeitmenschen entfacht worden sind und bereits auf vor weit über einer Million Jahre datiert werden konnten. Möglicher Weise ist das Wissen teilweise mit der Zeit verlorengegangen was man mittlerweile nicht mehr nachweisen kann jedoch finden sich solche Feuereste und auch das Welkzeug dazu seither immer wieder entlang der Geschichte und bei unterschiedlichen Kulturen. Ob der Film das nun richtig wiedergibt kann man heute nicht mehr mit absoluter Sicherheit nachprüfen. Jedoch hat der Zuschauer wiederum so gut wie zur keiner Zeit das Gefühl das sich hinter der Kamera ein ganzes Filmteam befindet. Tatsächlich gibt diese Produktion die Ereignisse so wieder wie sie sich damals abgespielt haben könnten. Ebenso die Darsteller wirken zu jeder zeit glaubwürdig.
Unterdessen haben die drei Männer das Sumpfland weit hinter sich gelassen und sind nach Süden in die Steppe vorgedrungen. Auf diesen gefährlichen Weg begegnen ihnen bedrohliche Tiere und sehen sich sogar einmal gezwungen vor Säbelzahntigern auf einen Baum zu retten. Doch dann als die Gefahr vorüber ist entdecken die drei eine Fährte von anderen Menschen welche im besitz des für sie so wichtigen Rohstoffes sind, dem Feuer. Jedoch müssen sie feststellen das es sich wieder um Neandertaler handelt die sich sogar von anderen Menschen ernähren und extrem gewaltbereit sind. Allerdings ist die Verlockung so groß an das begehrte Feuer zu gelangen das sie beschließen ihnen unauffällig zu folgen um einen günstigen Zeitpunkt abzuwarten.
Da ich mich immer schon für die Steinzeit interessiert habe und wie die damalige Welt ausgesehen haben könnte, weckte dieser Film mein Interesse. Zudem gibt es in diesem Bereich des Filmgenre nicht unbedingt viel Auswahl. Daher war ich umso erfreuter das gerade diese Produktion so gut gemacht war und vieles beim drehen beachtet wurde. Jedoch enttäuschte mir die deutsche Auflage von dem Film. Die DVD ist nicht besonders hochwertig produziert worden und die Bildqualität ist besten Falls durchschnittlich was mich eine lange Zeit vom Kauf abhielt. Als "Am Anfang war das Feuer" zudem vor einigen Monaten auf Arte ausgestrahlt wurde sah ich wie das normale Fernsehbild der DVD um längen voraus war da der Sender bekannt ist ältere Filme zu restaurieren. Weil dieser Spielfilm so gesehen in keiner Sprache synchronisiert ist und nur durch Bilder und Gestiken erzählt, empfehle ich daher die französische Auflage die dort unter dem Namen "La Guerre du feu" bekannt ist. Die DVD aus unserem Nachbarland hat ein wesentlich besseres und ebenfalls restauriertes Bild sowie auch noch den hochwertigen 5.1 DTS Ton. Neben zwei Audiokommentaren besitzt die französische Version auch ein ausführliches Making of auf der Zusatz DVD mit einer Dauer von 26 min dann noch ein Interview mit Jean-Jacques Annaud mit fast 32 min Länge und außerdem einige Storybords, Filmografien und eine Galerie mit über 150 Aufnahmen. Selbst wenn man kein französisch kann ist es nicht schwierig zu verstehen worum es in dem Making of geht weil die Extras genau so hochwertig und verständlich produziert worden sind wie der Film selbst da die Verleiher in dem Land dort großen Wert auf so etwas legen und daher immer beste Qualität liefen was ich sehr an den Franzosen schätze.
genial ausgedachtes Zeitporträt eines frühen Menschen-Stammes 5 von 5 Punkten Jean-Jacques Annauds "la guerre du feu", das ihm in den frühen 80er Jahren zum Aufstieg verhalf, zählt zweifelsohne neben "der Bär" und Umberto Ecos Buchverfilmung "der Name der Rose" zu seinen besten Werken überhaupt. Die Schauspieler haben in diesem Film gestisch, mimisch und wenn man so will "Ur"-sprachlich ganze Arbeit geleistet und leiten den Zuschauer mit Deuten, Grunz-Lauten und emotionsgeladenen Gesichtsausdrücken durch den Film. Da Annaud hier, gänzlich auf eine moderne Sprache verzichtete und genial ausgedacht eine eigens kreierte Ur-Sprache einführte, bleibt es an dem Zuschauer durch genaues Beobachten der Protagonisten die Handlung zu verstehen.
Interessant ist auch, dass die verschiedenen Stämme, die in dem Film vorkommen sich jeweils auf unterschiedlichen kulturellen (bzw evolutionären) Entwicklungsstufen befinden und wie sie jeweils beim Entdecken eines neuen Stammes damit umgehen.
Die Hauptprotagonisten sind drei junge Männer eines Neandertalerstammes, genannt Ulam. Dieser wird von einem wilden Nachbar-Stamm überfallen, und im Verlauf des Kampfes erlischt das für ihn wertvollste das er besitzt - das Feuer, ohne das sie erfrieren würden und schutzlos den wilden Tieren ausgeliefert wären. Folglich werden die drei jungen Männer ausgeschickt, um neues für den Stamm einzufangen. Auf ihrer gefährlichen und auch lehrreichen Reise begegnen sie gefährlichen Säbelzahnlöwen, Mammuts und fallen beinahe Kannibalen zum Opfer aus deren Gewalt sie nebenbei auch noch eine junge Frau eines etwas weiter entwickelten Stammes befreien. Eben dieses Mädchen bringt Naoh (einem der Männer) die Kunst des eigenen Feuermachens bei und siehe da die beiden entwickeln zum ersten Mal zärtliche Gefühle für einander, womit sich ein weiterer Schritt in der Evolution erfüllt hat.
Liebe auf den zweiten Blick 4 von 5 Punkten Beim ersten Ansehen fand ich den Film im Wortsinne "affig" und fühlte mich an Tarzan erinnert: da wird mit dem Löwen gekämpft, da bringen Elefanten die Rettung, da muß eine zarte Frau aus den Klauen böser Wilder befreit werden... Wie bei Tarzan, nur werden hier alle Rollen von Cheetah gespielt. Je länger je mehr fasziniert mich dieser Film allerdings, und zwar durch seine Machart: da wird nicht behauptet und nicht erklärt, da wird etwas gezeigt. Man erlebt eine fremde Welt und kann in ihr Entdeckungen machen. Die Rekonstruktion der Eiszeit ist - mit einigen Abstrichten - recht überzeugend gelungen. Allerdings stelle ich mir das Leben der Neandertaler doch nicht ganz so freudlos und angstvoll vor wie es in diesem Film erscheint.
Geniale Darstellung unserer Evolution 5 von 5 Punkten Wie haben die Menschen vor 80.000 Jahren gelebt ? Wie haben sie gesprochen ? Welche Entwicklungsstufen waren vorzufinden ? Wie wurde gejagt ? uvm. sind Fragen, die in diesem Spielfilm beantwortet werden. Starke Atmosphäre und starke schauspielerische Leistungen schaffen eine Kulisse, die einem die Anfänge der Menschheit und die Weiterentwicklung vor die Augen führt. Dieser Film schafft einen Eindruck ohne die Fakten zu verwischen. Beeindruckend und empfehlenswert.
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