DVDs: Farley Granger

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Sehnsucht - Alida ValliSehnsucht
Alida Valli, Farley Granger, Massimo Girotti

DVD, 17. Oktober 2008
     Verkaufsrang: 9997      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kinowelt Sehnsucht - Arthaus, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 17.10.08

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Viscontis erster Ausflug in die bewegende Geschichte Italiens...      4 von 5 Punkten
Der erste Historien-Visconti...ausgestattet mit seiner persönlichen Liebe für das historische Erbe seiner Heimat und für die Oper...Die Anfangssequenz in der Oper übernahm einige Jahrzehnte später der Visconti-Bewunderer Scorsese als Art Hommage an "Senso" in seinem eigenen grossen Historienfilm "Zeit der Unschuld", das Intro beider Filme ist verblüffend ähnlich.
Zu Verdis "Troubadour" wird 1866 die Opernrevolte mit viel Konfetti in Venezien losgetreten. Der seit Jahren andauernde italienische Befreiungskrieg hat zur Vertreibung der österreichischen Besatzern aus grossen Teilen Norditaliens geführt und die Bourbonenherrschaft im Süden beendet. Nur eben Venezien ist noch von den Habsburgern besetzt und in dieser Zeit spielt diese hoffnungslose Liebe der mit einem langweiligen Zausel verheirateten italienischen Gräfin Livia Serpieri (Alida Valli) zum jüngeren österreichischen Offizier und Frauenheld Franz Mahler (Farley Granger) der die Gefühle aber nicht mit der gleichen Intensität und auch nicht so bedingungslos begreift, sondern eher das zeitlich begrenzte Abenteuer sucht.
Damit befindet sich unsere tragische Filmheldin in gleich schlechter Gefühlslage wie etwa eine Julie Christie in "Herrin von Thornhill" oder Isabelle Ajani in Truffauts "Adele H."...verblüffende Parallelen: Alle Geschichten spielen in etwa zeitgleich derselben Epoche und in allen drei Geschichten verfällt die irgendwann schwache Frau dem schmucken Uniformträger.
Auch Viscontis Geschichte nach dem Roman "Das geheime Tagebuch der Contessa Livia" von Camillo Boito ist eine Chronik der Selbstzerstörung.
Der grosse Meister bettet diese fatale Liebesgeschichte in opulente Bilder und skizziert einen unmittelbaren Bezug zur damaligen Zeit des Risorgimento, was an manchen Stellen vielleicht etwas aufgesetzt wirkt - in seinem Meisterwerk "Der Leopard" - einer der besten 5 Historienfilme überhaupt - gelingt ihm diese Verquickung zwischen grosser Geschichte und den Menschen dieser Zeit und ihrem Schicksal doch viel spielerischer und viel brillianter. In "Senso" wird sie auch vage schon sichtbar, aber noch nicht mit dieser ganz grossen Meisterhand ausgespielt...so zeigt der Chronist der Dekadenz in voller Pracht einerseits Schönheit, aber auch ein morbide wirkendes Venedig. Aber die Bilder entfalten noch nicht diesen melancholischen Atem der Geschichte, noch ist die Vergänglichkeit sichtbar und bewegend wie beim "Leopard", der die gleiche Epoche zeigt.
Keine Frage: "Sehnsucht" ist ein schöner opulenter Kinostreifen und Bilderfilm, der zwar insgesamt ein bisschen gealtert ist und nostalgisch wirkt, der aber dennoch immer noch gut unterhält. Er ist aber kein Meisterwerk....vielleicht liegt der letzte Schliff auch am Schauspieler. Alida Valli und Farley Granger geben zwar ein glaubwürdiges Paar ab, spielen ihren Part sehr gut...aber ein Burt Lancaster als Graf Salina ist halt zum Niederknien.



Liebe und Revolution in Viscontis erster großer Oper - Sehnsucht      4 von 5 Punkten
Nach seinen frühen Meisterwerken des Neo-Realismus wie "Bellissima" schuf Luchino Visconti 1954 mit SENSO - SEHNSUCHT sein erstes opulentes Kostümdrama, eine große italienische Oper, die passend in der Oper beginnt und vom Untergang erzählt - dem Untergang einer Epoche, einer Revolution, einer großen Liebe und einer starken Frau, die durch eben jene unerwiderte Liebe zerstört wird.
Es ist 1866, wir befinden uns im von Österreich besetzten Venedig. Die verheiratete Gräfin Livia (Alida Valli) verrät all ihre politischen Ideale, als sie sich unsterblich in den österreichischen Offizier Franz Mahler (Farley Granger) verliebt, der sie ausnutzt und betrügt. Während im Land der Befreiungskrieg wütet, wird aus der stolzen Schönheit eine verzweifelte, gebrochene Frau, die sich nicht mehr zu helfen weiß...
So opulent und elegant mit aller Farbenpracht SEHNSUCHT auch inszeniert ist, trotz Schlachtgetümmel und Menschenmassen sind es doch die Szenen zwischen Valli und Granger, die wirklich packen und nachhaltig im Gedächtnis bleiben. Alida Valli besitzt eine umwerfende Leinwandpräsenz (sie bleibt für immer unvergessen als Anna in "Der dritte Mann") und glänzt als kraftvolle, lebendige Schönheit, die sich durch die Ereignisse immer mehr in eine Gehetzte, innerlich Zerrissene verwandelt, die alle Überzeugungen aufgibt und nichts dafür erhält. Farley Granger ist perfekt besetzt als eitler, grausamer und dummer Offizier, der keine Ideale kennt. Er kann an keiner Glasscherbe vorbeigehen, ohne hineinzusehen, um sich zu vergewissern, dass "er noch er selbst ist". So geht es auch um Identitäten, die von Menschen und die einer Nation. Visconti untermalt das Geschehen mit Anton Bruckners 7. Symphonie ähnlich brillant, wie er später Gustav Mahlers Fünfte in "Tod in Venedig" eingesetzt hat. Viscontis Drama wurde seinerzeit auf Druck der Regierung gekürzt, seine Anspielungen auf den Zusammenbruch der Revolution eliminiert (Italien hatte sich gerade von Mussolini befreit und wollte keinen Film aus dem eigenen Land, der die Befreiungskriege als Fehlschlag kritisierte, selbst wenn sie nur als Allegorie zu verstehen waren), Gerüchten zufolge wurden Jury-Mitglieder der Filmfestspiele von Venedig sogar bestochen, Visconti den Goldenen Löwen zu verweigern. Die Kürzungen haben zur Folge, dass das Ende des Films merkwürdig unbefriedigend bleibt. An SEHNSUCHT haben viele große Namen mitgewirkt. Opern-Spezialist Franco Zeffirelli wird als Regie-Assistent genannt und hat wahrscheinlich maßgeblichen Anteil an der "Troubadour"-Inszenierung, mit welcher SEHNSUCHT beginnt, für die englischen Dialoge zeichnen Tennessee Williams und Paul Bowles verantwortlich. Ich persönlich mag Viscontis realistische Arbeiterdramen wie den großartigen "Rocco und seine Brüder" lieber als seine Kostüm-Epen, aber wer Viscontis "Der Leopard" mag, der wird auch an SEHNSUCHT seine Freude haben.

Zur DVD: Die Bildqualität ist in Ordnung, wenn auch nicht berauschend. Das Vollbild-Format ist nicht ganz korrekt (Internet-Quellen geben das Originalformat mit 1,66 an, so ist das Vollbild akzeptabler als ein künstliches 16:9, bei dem mehr Bildinformationen verloren gingen), Sprache ist Deutsch und Italienisch Mono, deutsche Untertitel sind optional. Leider ist die neuere deutsche Synchronfassung viel zu flach und ohne Atmosphäre. Auch wer des Italienischen nicht mächtig ist (so wie ich), sollte doch einmal in die O-Fassung reinschauen, dort ist allein der Voice-Over, den Alida Valli durch den Film spricht, wunderschön anzuhören. Extras sind außer einem ausführlichen Booklet leider nicht vorhanden.


Die rechte und die linke Hand des Teufels - Terence HillDie rechte und die linke Hand des Teufels
Terence Hill, Bud Spencer, Farley Granger

DVD, 26. April 2001
     Verkaufsrang: 3742     

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EMS Die rechte und die linke Hand, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 26.04.01

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)

Tolle Western-Parodie      5 von 5 Punkten
Die Rechte und die linke Hand des Teufels,was soll man über diesen Film schon sagen:ES IST EI MEISTERWERK DER FILMGECHICHTE.Lustig vom Anfang bis zum ende.Wer ein Spencer-Hill Fan ist,muss den Film einfach haben.Das geld ist es Wert.Garantiert.


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Der Fremde im Zug (Special Edition, 2 DVDs) - Farley GrangerDer Fremde im Zug (Special Edition, 2 DVDs)
Farley Granger, Ruth Roman, Robert Walker

DVD, 12. November 2004
     Verkaufsrang: 13603      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Warner Home Hitchcock`s - Der Fremde im Zug S.E. (2 DVD`s), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 05.11.04

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Toller Film mit tollen Specials      5 von 5 Punkten
Dieser Film ist einfach gut und die Specials dazu ebenfalls. So sollte eigentlich jede Hitchcock DVD ausgestattet sein. Obwohl einige Szenen mittlerweile ziemlich altmodisch ausschauen, ist die Handlung, Schauspieler und natürlich die Regie des grossen Sir Alfred einfach genial. So ist auch der Beginn des Films ,wo man von den Protagonisten nur verschiedene Schuhpaare sieht, einfach genial. So wird den Zuschauer schnell klar dass einer der beiden etwas exentrisch ist und die Handlung beginnt .... Der Film entwickelt eine Spannung wie selten ein Film. Ein Film zum Geniessen, diese DVD mit diesen Specials ( bei denen man einige Zeit beschäftigt ist ) ist für Film- und Hitchcock Fans selbstverständlich empfehlenswert. Es ist zu hoffen dass von weiteren Hitchcock Filmen ( und anderen Klassikern !) so gute Special Editions erscheinen.


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Cocktail für eine Leiche - James StewartCocktail für eine Leiche
James Stewart, John Dall, Farley Granger

DVD, 9. November 2006
     Verkaufsrang: 12795      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Universal Hitchcock Coll.: Cocktail für eine Leiche, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 09.11.06

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Die Truhe mit dem Toten...      5 von 5 Punkten
Auch ein klasse Hitchock Film: Die beiden (homosexuellen ?) Studenten Brandon und Philipp planen den perfekten Mord, inspiriert durch eine Betrachtung ihres Lehrers Rupert Cadell (James Stewart) über die Kunst des Mordens, ein Vorrecht des Übermenschen und seiner moralischen Überlegenheit. So strangulieren sie in der Anfangssequenz einen Klassenkameraden und verstecken die Leiche in einer Truhe, die in ihrem Appartment steht.
Um ihre Tat gebührend zu feiern und zusätzlich noch einen weiteren Kick im perversen Spiel zu erhalten, haben sie vorsorglich gleich anschliessend zu einer Party mit mehreren Gästen geladen, u.a. den hochgeschätzen Lehrer und sogar den Vater des Toten.
Das Buffet wird auf dieser Truhe serviert und die Konversation wird irgendwann auf das Thema "Privileg des Mordens" kommen und langsam schöpft James Stewart Verdacht...
Cocktail für eine Leiche wurde vom Mord an dem 14-jährigen Bobby Franks im Jahr 1924 inspiriert, der von den beiden 19-jährigen Studenten Leopold und Loeb begangen wurde, die die Gewalttat als Kunst betrachteten. Der Fall wurde auch schon von Richard Fleischer mit einem grossartigen Orson Welles verfilmt, schade, dass der grandiose "Der Zwang zum Bösen" bei dem Dean Stockwell und Bradford Dillman die beiden Studenten spielen, so unbekannt ist, dass er bis jetzt noch nicht auf DVD erschienen ist.
Wäre klasse beide Varianten miteinander zu vergleichen, ich finde sie sind völlig verschieden inszeniert und trotzdem gleichwertig spannend.
Die Hitchcock Variante fällt dadurch auf, weil die ganze Story in diesem Appartment spielt und man das Gefühl hat, dass der Film ohne grosse Schnitte einfach mit Kamera auf Augenhöhe abgefilmt wurde.


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Hans Christian Andersen [UK IMPORT] - Danny KayeHans Christian Andersen [UK IMPORT]
Danny Kaye, Farley Granger, Zizi Jeanmaire

DVD, 14. März 2005
     Verkaufsrang: 32045     

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Ein schönes Märchen      4 von 5 Punkten
Die Geschichte um den Märchenerzähler Hans Christian Andersen ist eine gelungene Geschichte um die Fantasie, die er in seine Märchen hineinpackt, und die "grausame" Realität. So erzählt er einem Jungen, der krank war, und deswegen eine Glatze hat, etwa die Geschichte vom hässlichen Entlein, um ihn aufzumuntern, oder schreibt für seine heimliche Liebe, eine Ballerina, die Geschichte von der kleinen Meerjungfrau, die diese dann als Balettstück aufführt. Dabei erkennt er nicht, dass seine Liebe nicht erwidert werden kann, da die Ballerina verheiratet und - meist zumindest - glücklich mit ihrem Mann ist.
Für meinen Mann, einen großen Danny Kaye Fan, ein wunderbares Geschenk!
Und wen die Bezeichnung UM IMPORT abschreckt, den kann ich beruhigen, denn der Film ist nicht nur auf Englisch, sondern auch auf Deutsch, Französisch und Italienisch auf der DVD.


Hans Christian Andersen und die Tänzerin - Danny KayeHans Christian Andersen und die Tänzerin
Danny Kaye, Farley Granger, Renee Jeanmaire

DVD, 15. März 2005
     Verkaufsrang: 13684     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Liebenswürdig, wie H.C. Andersen wohl selbst gewesen sein muss      5 von 5 Punkten
...so ist dieser Film. Die Farben, die Ausstattung und die stille Art der Zeit, aus welcher der Film stammt, passen perfekt zu den fantastischen Geschichten des dänischen Märchendichters. Obwohl Andersens Leben reich an Sorgen und Enttäuschungen war, sagte er einmal: "Meine Lebensgeschichte wird der Welt sagen, was sie mir sagt: es gibt einen liebevollen Gott, der alles zum Besten führt." Bis zu seinem Tode bewahrte sich der Dichter die unzerstörbare Gewissheit, dass das Leben im Grunde gut ist, schön und reich, und wer auch die kleinen Dinge des Daseins mit offenen Sinnen wahrzunehmen versteht, der wird niemals unglücklich sein.
Neben "Jakobowsky und der Oberst" der beste Film mit dem unvergesslichen Danny Kaye, dem diese Rolle auf den Leib geschrieben zu sein scheint.

Anrührender Film      5 von 5 Punkten
Dieser Film besticht durch seine liebevolle Ausstattung, seine Dialoge und die herrlichen Musiknummern (z.B. vom Däumelinchen). Gekrönt wird das Ganze durch das Ballett "Die kleine Meerjungfrau". Das ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber toll inszeniert von und mit einem der Größen auf diesem Gebiet: Roland Petit. Doch vor allem rührten mich die Art, wie Danny Kaye die Geschichten (z.B.Das häßliche Entlein oder die Geschichte vom Däumelinchen) vorträgt und die Kinderaugen zum Lachen bringt. Das allein lohnt, diesen Film zu sehen.


Cocktail für eine Leiche - James StewartCocktail für eine Leiche
James Stewart, John Dall, Farley Granger

DVD, 3. Februar 2003
     Verkaufsrang: 29852     

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Cocktail für eine Leiche ist ein Experimentalfim, der vorgibt, ein normaler Hollywood-Thriller zu sein. Die Handlung ist einfach und basiert auf einem erfolgreichen Bühnenstück: Zwei junge Männer (John Dall und Farley Granger) begehen einen Mord, mehr oder weniger als intellektuelle Übung. Sie verstecken die Leiche in ihrem großen Apartment und veranstalten eine Dinnerparty. Wird die Leiche entdeckt werden?
Regisseur Alfred Hitchcock, fasziniert von den Stil-Möglichkeiten langer Kameraeinstellungen, entschied, die Geschichte so zu verfilmen, als bestünde sie aus einer einzigen ununterbrochenen Einstellung. Da eine Kamera nur eine Länge von 10 Minuten Filmmaterial aufnehmen kann, musste Hitchcock seine Kreativität unter Beweis stellen, wenn es darum ging, die Filmspule zu wechseln. Er schaffte es, die Wechsel dadurch zu tarnen, dass er sie entweder mit der Großaufnahme einer Jacke oder hinter einer Lampe enden ließ. Später schrieb Hitchcock diese Vorgehensweise als einen irregeleiteten Versuch ab.
Cocktail für eine Leiche mag nicht einer von Hitchcocks besten Filmen sein, ist aber immer noch sehr spannend. Er wird nicht umsonst der Meister der Spannung genannt. James Stewart als der misstrauische Professor spielte seine erste Hauptrolle für Hitchcock, eine Zusammenarbeit, die zu den Meisterwerken Das Fenster zum Hof und Vertigo führen sollte. -Robert Horton


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)

Fesselnd ohne Seil, nur durch stilistische Brillanz      5 von 5 Punkten
Der Film beginnt mit der Aufnahme einer Straße. Die Kamera nähert sich einem Fenster. Ab dann ist der Zuschauer gefangen in diesem Raum, den die Kamera bis zum Schluss nicht mehr zu verlassen gedenkt.
Man wird Augenzeuge der Erdrosselung eines jungen Mannes. Zwei gleichaltrige Studenten halten ihn für ein niederes Geschöpf, also darf er entfernt werden, denken sie überheblich. Es wird sich ein Spaß daraus gemacht, die frische Leiche in eine Büchertruhe zu legen, darauf ein Büffet anzurichten und Gäste zu empfangen. Wird die als perfekter Mord vorgesehene Schandtat unentdeckt bleiben ?

Das Theaterstück "Rope's End" von Patrick Hamilton lieferte die Vorlage für Hitchcocks ersten Farbfilm, der darüberhinaus noch ein zweites Novum vorzuweisen hat: erstmals arbeitete der Meisterregisseur mit einem seiner Lieblingsschauspieler James Steward zusammen, obwohl er für die Rolle ursprünglich Cary Grant vorgesehen hatte.

"Cocktail für eine Leiche" fällt auf und beeindruckt durch ein ungewöhnliches, aber geniales Stilmittel: es sind (fast) keine Kameraschnitte zu erkennen; alles wirkt wie an einem Stück abgedreht. Alle paar Minuten war Sir Alfred dann aber doch so gnädig, seinen Darstellern eine Atempause zu gönnen. Immer dann schwänkt die Kamera auf eine dunkle Stelle (z.B. Jackett von hinten), und danach wurde ein neuer Take angesetzt.

Das Kammerspiel ist quasi in Echtzeit gedreht: die erzählte Zeit umfasst etwa 75 Minuten, was der Dauer des Films entspricht.
Das Werk verfügt auch über eine hohe Dosis Stil und Intellekt. Es wird die ethisch interessante Frage abgehandelt, was den Wert des Menschen ausmacht und ob ein Fremder das Recht hat, für andere den Wertmaßstab zu bestimmen. Deshalb ist "Rope" nicht nur aus filmtechnischer und kriminalistischer Sicht ein Lichtblick, sondern auch unter philosophischen Gesichtspunkten.

Die DVD zum Ausnahmefilm enthält ein aufschlussreiches Making Of.


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Der Fremde im Zug - Farley GrangerDer Fremde im Zug
Farley Granger, Ruth Roman, Robert Walker

Videokassette, 5. August 1999
     Verkaufsrang: 2049     

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Von seiner wunderbar choreografierten Eingangssequenz bis zu seinem Höhepunkt auf dem Karussell, der Ihnen das Herz stehen lassen wird, hat dieser Hitchcock-Klassiker von 1951 seinen Ruf als eines der besten Beispiele des Regisseurs für zeitlose cineastische Spannung mehr als verdient. Der Fremde im Zug ist nicht nur ein spannender Thriller, sondern auch eine Fundgrube für Studenten der Filmwissenschaften. Er ist auch eine absurd vergnügliche Schlacht des Wortwitzes zwischen dem Tennisprofi Guy (Farley Granger) und seinem mysteriösen und kriecherischen Bewunderer Bruno (Robert Walker), der den perfekten Plan für gegenseitige Morde im Austausch liefert. Bruno willigt ein, Guys untreue Ehefrau zu ermorden. Als Gegenleistung wird Guy (so ist es jedenfalls vorgesehen) Brunos boshaften Vater umbringen.
Hitchcock kontrolliert die steigende Spannung, indem er die narrative und visuelle Strategie betont und damit ein meisterliches Gespür für kinematografische Umsetzung zeigt. Die Geschichte (sie wurde von Raymond Chandler mitgeschrieben) ist so konstruiert, dass Sie auch nach mehrmaligem Anschauen noch mit vor Spannung geballten Händen vor dem Fernseher sitzen werden. In der damaligen britischen Fassung des Films war eine offenkundigere Schilderung von Brunos extravagantem und gefährlichem Charakter und von dem homoerotischen Reiz, den Guy auf ihn ausübt und der sich in Brunos abartigem und unsittlichem Angebot ausdrückt, enthalten. In Anpassung an die damals vorherrschenden Zensurbestimmungen hatte Hitchcock diese Elemente von Walkers denkwürdiger Darstellung durch die Abänderung und den erneuten Schnitt verschiedener Szenen gemildert. Über alle historischen Fußnoten und die Faszination der Filmfans hinaus bleibt Der Fremde im Zug eine von Hitchcocks krönenden Leistungen und ein spannender Klassiker, der niemals seine Eigenschaft verliert, gleichzeitig spannend und genussvoll zu sein, wenn Sie ihn sich anschauen. -Jeff Shannon




Cocktail für eine Leiche - James StewartCocktail für eine Leiche
James Stewart, John Dall, Farley Granger

Videokassette, 1. April 2002
     Verkaufsrang: 1332     

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Cocktail für eine Leiche ist ein Experimentalfim, der vorgibt, ein normaler Hollywood-Thriller zu sein. Die Handlung ist einfach und basiert auf einem erfolgreichen Bühnenstück: Zwei junge Männer (John Dall und Farley Granger) begehen einen Mord, mehr oder weniger als intellektuelle Übung. Sie verstecken die Leiche in ihrem großen Apartment und veranstalten eine Dinnerparty. Wird die Leiche entdeckt werden?
Regisseur Alfred Hitchcock, fasziniert von den Stil-Möglichkeiten langer Kameraeinstellungen, entschied, die Geschichte so zu verfilmen, als bestünde sie aus einer einzigen ununterbrochenen Einstellung. Da eine Kamera nur eine Länge von 10 Minuten Filmmaterial aufnehmen kann, musste Hitchcock seine Kreativität unter Beweis stellen, wenn es darum ging, die Filmspule zu wechseln. Er schaffte es, die Wechsel dadurch zu tarnen, dass er sie entweder mit der Großaufnahme einer Jacke oder hinter einer Lampe enden ließ. Später schrieb Hitchcock diese Vorgehensweise als einen irregeleiteten Versuch ab.
Cocktail für eine Leiche mag nicht einer von Hitchcocks besten Filmen sein, ist aber immer noch sehr spannend. Er wird nicht umsonst der Meister der Spannung genannt. James Stewart als der misstrauische Professor spielte seine erste Hauptrolle für Hitchcock, eine Zusammenarbeit, die zu den Meisterwerken Das Fenster zum Hof und Vertigo führen sollte. -Robert Horton


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)

Fesselnd ohne Seil, nur durch stilistische Brillanz      5 von 5 Punkten
Der Film beginnt mit der Aufnahme einer Straße. Die Kamera nähert sich einem Fenster. Ab dann ist der Zuschauer gefangen in diesem Raum, den die Kamera bis zum Schluss nicht mehr zu verlassen gedenkt.
Man wird Augenzeuge der Erdrosselung eines jungen Mannes. Zwei gleichaltrige Studenten halten ihn für ein niederes Geschöpf, also darf er entfernt werden, denken sie überheblich. Es wird sich ein Spaß daraus gemacht, die frische Leiche in eine Büchertruhe zu legen, darauf ein Büffet anzurichten und Gäste zu empfangen. Wird die als perfekter Mord vorgesehene Schandtat unentdeckt bleiben ?

Das Theaterstück "Rope's End" von Patrick Hamilton lieferte die Vorlage für Hitchcocks ersten Farbfilm, der darüberhinaus noch ein zweites Novum vorzuweisen hat: erstmals arbeitete der Meisterregisseur mit einem seiner Lieblingsschauspieler James Steward zusammen, obwohl er für die Rolle ursprünglich Cary Grant vorgesehen hatte.

"Cocktail für eine Leiche" fällt auf und beeindruckt durch ein ungewöhnliches, aber geniales Stilmittel: es sind (fast) keine Kameraschnitte zu erkennen; alles wirkt wie an einem Stück abgedreht. Alle paar Minuten war Sir Alfred dann aber doch so gnädig, seinen Darstellern eine Atempause zu gönnen. Immer dann schwänkt die Kamera auf eine dunkle Stelle (z.B. Jackett von hinten), und danach wurde ein neuer Take angesetzt.

Das Kammerspiel ist quasi in Echtzeit gedreht: die erzählte Zeit umfasst etwa 75 Minuten, was der Dauer des Films entspricht.
Das Werk verfügt auch über eine hohe Dosis Stil und Intellekt. Es wird die ethisch interessante Frage abgehandelt, was den Wert des Menschen ausmacht und ob ein Fremder das Recht hat, für andere den Wertmaßstab zu bestimmen. Deshalb ist "Rope" nicht nur aus filmtechnischer und kriminalistischer Sicht ein Lichtblick, sondern auch unter philosophischen Gesichtspunkten.

Die DVD zum Ausnahmefilm enthält ein aufschlussreiches Making Of.


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They Call Me Trinity / Trinity Is Still My Name [UK IMPORT] - Terence HillThey Call Me Trinity / Trinity Is Still My Name [UK IMPORT]
Terence Hill, Bud Spencer, Farley Granger, Stefan Zacharias, Harry Carey Jr.

DVD, 27. Januar 2003
     Verkaufsrang: 47078      Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.

Preis: € 29,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 1.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Tolles Bild, toller Ton, aber gekürzt!      1 von 5 Punkten
Was die Bild- und Tonqualität angeht, kann man nicht meckern. ABER: Die echten Bud Spencer/Terence Hill-Fans werden wieder mal enttäuscht. Beide Filme sind wesentlich kürzer als die deutschen oder die skandinavischen Fassungen. So dauert "They call me Trinity" nur knapp 106 Minuten und "They still call me Trinity" nur etwa 107 Minuten. Für Fans nicht zu empfehlen!


Lo chiamavano Trinità ( Italienische Fassung ) - Terence Hill; Bud Spencer; Gisela Hahn; Farley Granger; Steffen Zacharias; Dan SturkieLo chiamavano Trinità ( Italienische Fassung )
Terence Hill; Bud Spencer; Gisela Hahn; Farley Granger; Steffen Zacharias; Dan Sturkie

DVD
     Verkaufsrang: 77283     

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Un pistolero buono e pigro, giunge in una cittadina dove ritrova suo fratello sotto le mentite spoglie di sceriffo, assunte per poter meglio perpetrare un furto di bestiame. La vittima predestinata, sta cercando di intimidire un gruppo di poveri mormoni per ottenere le loro terre. Questa versione ha scene tagliate dal produttore rispetto al film originale.



Strangers On A Train [UK IMPORT] - Farley GrangerStrangers On A Train [UK IMPORT]
Farley Granger, Ruth Roman, Robert Walker, Leo G. Carroll, Patricia Hitchcock

DVD, 9. April 2001
     Verkaufsrang: 62577      Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.

Preis: € 17,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Von seiner wunderbar choreografierten Eingangssequenz bis zu seinem Höhepunkt auf dem Karussell, der Ihnen das Herz stehen lassen wird, hat dieser Hitchcock-Klassiker von 1951 seinen Ruf als eines der besten Beispiele des Regisseurs für zeitlose cineastische Spannung mehr als verdient. Der Fremde im Zug ist nicht nur ein spannender Thriller, sondern auch eine Fundgrube für Studenten der Filmwissenschaften. Er ist auch eine absurd vergnügliche Schlacht des Wortwitzes zwischen dem Tennisprofi Guy (Farley Granger) und seinem mysteriösen und kriecherischen Bewunderer Bruno (Robert Walker), der den perfekten Plan für gegenseitige Morde im Austausch liefert. Bruno willigt ein, Guys untreue Ehefrau zu ermorden. Als Gegenleistung wird Guy (so ist es jedenfalls vorgesehen) Brunos boshaften Vater umbringen.
Hitchcock kontrolliert die steigende Spannung, indem er die narrative und visuelle Strategie betont und damit ein meisterliches Gespür für kinematografische Umsetzung zeigt. Die Geschichte (sie wurde von Raymond Chandler mitgeschrieben) ist so konstruiert, dass Sie auch nach mehrmaligem Anschauen noch mit vor Spannung geballten Händen vor dem Fernseher sitzen werden. In der damaligen britischen Fassung des Films war eine offenkundigere Schilderung von Brunos extravagantem und gefährlichem Charakter und von dem homoerotischen Reiz, den Guy auf ihn ausübt und der sich in Brunos abartigem und unsittlichem Angebot ausdrückt, enthalten. In Anpassung an die damals vorherrschenden Zensurbestimmungen hatte Hitchcock diese Elemente von Walkers denkwürdiger Darstellung durch die Abänderung und den erneuten Schnitt verschiedener Szenen gemildert. Über alle historischen Fußnoten und die Faszination der Filmfans hinaus bleibt Der Fremde im Zug eine von Hitchcocks krönenden Leistungen und ein spannender Klassiker, der niemals seine Eigenschaft verliert, gleichzeitig spannend und genussvoll zu sein, wenn Sie ihn sich anschauen. -Jeff Shannon




Die rechte und die linke Hand des Teufels - Terence HillDie rechte und die linke Hand des Teufels
Terence Hill, Bud Spencer, Farley Granger

Videokassette
     Verkaufsrang: 12987     

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Die rechte und die linke Hand des Teufels stellte die Initialzündung für das "unschlagbare" Team Bud Spencer (alias Carlo Pedersoli) und Terence Hill (alias Mario Girotti) dar. Zwar drehten sie schon zuvor zwei gemeinsame Filme, konnten mit diesen aber keine Erfolge verbuchen. Erst die "gesunde" Mischung aus handfesten Prügeleien, dummen Sprüchen und einem Potpourri aus kuriosen Figuren brachte den Erfolg, der bis in die frühen 80er-Jahre anhielt und ein eigenes Genre schuf. Dieser Western demonstriert, wie man mit einem Minimum an Handlung 110 Minuten durchweg unterhaltsam gestalten kann. Spencer (der "Kleine") und Hill (der "müde Joe") als ungleiches Brüderpaar mischen eine Banditenhorde auf, die armen Siedlern in die fromme Daseinssuppe spucken wollen. Natürlich ist die Story zweitrangig - schließlich geht es nur darum, Bud und Terence in ihren verstaubten und verdreckten Klamotten ins rechte, wenn auch staubige Licht zu rücken. Schwergewicht Spencer als falscher Sheriff brummelt stets, vom Brüderlein genervt, in seinen Bart, Blauauge Hill verdreht als äußerst müder, gern auf einer seinem Gaul angehängten Bahre schlafender und gleichzeitig agiler Revolverschwinger blonden Farmerstöchtern die Augen, während die restlichen Darsteller vor den Fäusten unserer unverwüstlichen Helden kapitulieren müssen. Ein wahrer Klassiker des Kalauerfilms, der unzählige Nachahmer nach sich zog und ein neues Zeitalter der Filmsynchronisierung einläutete. Einziger Wermutstropfen ist die etwas unpassend klingende Synchronstimme Hills. -Clemens Schiel

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)

Tolle Western-Parodie      5 von 5 Punkten
Die Rechte und die linke Hand des Teufels,was soll man über diesen Film schon sagen:ES IST EI MEISTERWERK DER FILMGECHICHTE.Lustig vom Anfang bis zum ende.Wer ein Spencer-Hill Fan ist,muss den Film einfach haben.Das geld ist es Wert.Garantiert.


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The Rope [UK-Import] - James StewartThe Rope [UK-Import]
James Stewart, John Dall, Farley Granger, Joan Chandler, Edith Evenson

Videokassette, 28. April 2003
     Verkaufsrang: 33169     

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Cocktail für eine Leiche ist ein Experimentalfim, der vorgibt, ein normaler Hollywood-Thriller zu sein. Die Handlung ist einfach und basiert auf einem erfolgreichen Bühnenstück: Zwei junge Männer (John Dall und Farley Granger) begehen einen Mord, mehr oder weniger als intellektuelle Übung. Sie verstecken die Leiche in ihrem großen Apartment und veranstalten eine Dinnerparty. Wird die Leiche entdeckt werden?
Regisseur Alfred Hitchcock, fasziniert von den Stil-Möglichkeiten langer Kameraeinstellungen, entschied, die Geschichte so zu verfilmen, als bestünde sie aus einer einzigen ununterbrochenen Einstellung. Da eine Kamera nur eine Länge von 10 Minuten Filmmaterial aufnehmen kann, musste Hitchcock seine Kreativität unter Beweis stellen, wenn es darum ging, die Filmspule zu wechseln. Er schaffte es, die Wechsel dadurch zu tarnen, dass er sie entweder mit der Großaufnahme einer Jacke oder hinter einer Lampe enden ließ. Später schrieb Hitchcock diese Vorgehensweise als einen irregeleiteten Versuch ab.
Cocktail für eine Leiche mag nicht einer von Hitchcocks besten Filmen sein, ist aber immer noch sehr spannend. Er wird nicht umsonst der Meister der Spannung genannt. James Stewart als der misstrauische Professor spielte seine erste Hauptrolle für Hitchcock, eine Zusammenarbeit, die zu den Meisterwerken Das Fenster zum Hof und Vertigo führen sollte. -Robert Horton


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)

Fesselnd ohne Seil, nur durch stilistische Brillanz      5 von 5 Punkten
Der Film beginnt mit der Aufnahme einer Straße. Die Kamera nähert sich einem Fenster. Ab dann ist der Zuschauer gefangen in diesem Raum, den die Kamera bis zum Schluss nicht mehr zu verlassen gedenkt.
Man wird Augenzeuge der Erdrosselung eines jungen Mannes. Zwei gleichaltrige Studenten halten ihn für ein niederes Geschöpf, also darf er entfernt werden, denken sie überheblich. Es wird sich ein Spaß daraus gemacht, die frische Leiche in eine Büchertruhe zu legen, darauf ein Büffet anzurichten und Gäste zu empfangen. Wird die als perfekter Mord vorgesehene Schandtat unentdeckt bleiben ?

Das Theaterstück "Rope's End" von Patrick Hamilton lieferte die Vorlage für Hitchcocks ersten Farbfilm, der darüberhinaus noch ein zweites Novum vorzuweisen hat: erstmals arbeitete der Meisterregisseur mit einem seiner Lieblingsschauspieler James Steward zusammen, obwohl er für die Rolle ursprünglich Cary Grant vorgesehen hatte.

"Cocktail für eine Leiche" fällt auf und beeindruckt durch ein ungewöhnliches, aber geniales Stilmittel: es sind (fast) keine Kameraschnitte zu erkennen; alles wirkt wie an einem Stück abgedreht. Alle paar Minuten war Sir Alfred dann aber doch so gnädig, seinen Darstellern eine Atempause zu gönnen. Immer dann schwänkt die Kamera auf eine dunkle Stelle (z.B. Jackett von hinten), und danach wurde ein neuer Take angesetzt.

Das Kammerspiel ist quasi in Echtzeit gedreht: die erzählte Zeit umfasst etwa 75 Minuten, was der Dauer des Films entspricht.
Das Werk verfügt auch über eine hohe Dosis Stil und Intellekt. Es wird die ethisch interessante Frage abgehandelt, was den Wert des Menschen ausmacht und ob ein Fremder das Recht hat, für andere den Wertmaßstab zu bestimmen. Deshalb ist "Rope" nicht nur aus filmtechnischer und kriminalistischer Sicht ein Lichtblick, sondern auch unter philosophischen Gesichtspunkten.

Die DVD zum Ausnahmefilm enthält ein aufschlussreiches Making Of.


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