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| DVDs: Frank Giering | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben |
Das Schloss Ulrich Mühe, Susanne Lothar, Frank Giering DVD, 19. September 2005 Verkaufsrang: 8475 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden DAS SCHLOSS
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Film als Kunst 5 von 5 Punkten Um der Rezension von Herrn Riyad Salhi entgegenzusteuern, möchte eins gesagt sein:
Wenn man natürlich den Film an Sich nur als Unterhaltungsmedium wahrnimmt und dann gerade bei einer so schwierigen Literaturverfilmung kritisiert, dass keine visuellen Effekte vorhandensind, kann ich nur daraus schließen, dass der Film nicht verstanden wurde.
Ebenso braucht dieser Film kein Underscoring, weil er auch ohne diesr Elemente, oder vielleicht aus diesem Grund, eine sehr sehr gute Wirkung erziehlt. Das Schloss muss man als Kunstwerk betrachten und nicht als Unterhaltungswerkzeug, weil er als zweiteres nicht geeignet ist.
Ich kann nur sagen dieser Film ist großartig und sollte von jedem Kafka-Fan unbedingt gesehen werden!
aus diesem Grund die volle Punkteanzahl
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Funny Games Susanne Lothar, Ulrich Mühe, Frank Giering DVD, 16. November 2005 Verkaufsrang: 4905 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Concorde Funny Games, USK/FSK: 18+ VÃ-Datum: 14.11.05
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 46 Bewertungen)
Ein schwer verdaulicher, brillant konstruierter Film 5 von 5 Punkten Der Österreicher Michael Haneke macht Filme nicht der Unterhaltung wegen, was "Funny Games" aus dem Jahr 1997 auf eindrucksvollste Weise belegt. Die Handlung ist in wenigen Sätzen zusammenzufassen, doch was den Zuschauer letztendlich dabei erwartet, ist in keinster Weise daran abzulesen; nicht einmal ein prüfender Blick auf das beunruhigende Cover kann einen darauf vorbereiten, was man bald darauf auf dem Bildschirm miterleben wird. Hanekes Film ist pure Provokation, die schon beim Titel beginnt, denn "funny" ist hier sicher absolut gar nichts. Haneke will nach eigener Aussage zeigen, dass Gewalt im Film nicht konsumierbar ist, und dafür inszeniert er ein schier unerträgliches Kammerspiel des Schmerzes, das keinen kalt lässt und bis ins Innerste nachhallt. Dabei sind es interessanterweise nicht die wenigen vorhandenen Gewaltdarstellungen an sich, die derart schockieren - da hat der Horrorfan schon Schlimmeres über den Fernseher flimmern sehen. Nein, es sind die Demütigungen, die Anna und Georg ertragen müssen, die unglaubliche Sinnlosigkeit der verübten Brutalität und die Ausweglosigkeit der Situation, in die die Familie gerät. Die grandiosen Schauspieler unterstützen die unheilschwangere Atmosphäre, die Haneke aus einer Alltagssituation beschwört, und zeigen Darstellerleistungen, die das Geschehen absolut real wirken lassen. Man will diesen Leuten helfen, man kann das alles nicht mit ansehen, man will den DVD-Player aus dem Fenster werfen - und man merkt dabei gar nicht, dass man bereits Teil von Hanekes Experiment geworden ist. Das beweisen auch die direkten Ansprachen der Täter an die Zuschauer - "Haben Sie schon genug?" - und die kleinen Hoffnungsmomente, die Haneke einstreut, um Erwartungshaltungen zu hinterfragen. Im Grunde ist "Funny Games" ein Spiel mit den Sehgewohnheiten des Zuschauers, die hier gnadenlos ad absurdum geführt werden. Und dieses Spiel ist kein Krimi, kein Thriller, kein Horror- oder Splatterfilm, nicht mal ein Drama, sondern eine cineastische Gehirnerschütterung, die unsere Auffassung von Gewalt in den Medien heftig durchrüttelt, um sie zumindest für kurze, vielleicht auch für lange Zeit zu verändern. Gewalt ist nämlich, wie Haneke sagt, nicht konsumierbar - will jemand dagegen wetten?
Bild und Ton der DVD von Concorde Home Entertainment sind nicht berauschend, aber noch im grünen Bereich. Unter den Extras ist vor allem das Interview mit dem Regisseur informativ, den Rest (Trailer, Infos zur Besetzung und Medienzitate) kann man sich schenken.
Fazit: Ein schwer verdaulicher, brillant konstruierter Film - unvergessliche Anti-Unterhaltung zum Nachdenken!
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Baader Frank Giering, Laura Tonke, Vadim Glowna DVD, 23. Juni 2003 Verkaufsrang: 15801 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Von all den Dokumentar- und Spielfilmen der letzten Jahre, die sich dem deutschen Terrorismus der 70er-Jahre und dem Mythos RAF so ziemlich von allen erdenklichen Seiten genähert haben, ist Christopher Roths Baader der radikalste. Roth und sein Koautor Moritz von Uslar erzählen die Geschichte dieses charismatischen "Mannes der Tat", der selbst als Anführer der ersten Generation der RAF noch ein Außenseiter in ihrem Kreis war, nicht nach, sie halten sich nicht einmal an die elementarsten historischen Fakten wie seinen Tod im Untersuchungsgefängnis Stuttgart-Stammheim; stattdessen erfinden sie den Mythos Baader als fiktionale Figur noch einmal neu. Im Laufe der Jahre, die seit dem deutschen Herbst von 1977 vergangen sind, hat sich neben der Geschichtsschreibung vor allem die Pop-Kultur die Geschichten und Legenden rund um den "Baader-Meinhof-Komplex" angeeignet. Sie hat in ihnen ein schier unerschöpfliches Reservoir an immer wieder verwertbaren und neu zu besetzenden Zeichen gefunden und somit zu einer steten Fiktionalisierung der historischen Ereignisse und Personen beigetragen. Diesen Prozess, den Filme wie Reinhard Hauffs Stammheim mit seinen dokumentarischen Passagen zu leugnen scheinen, führen Christopher Roth und Moritz von Uslar nun konsequent zu Ende. Statt der Fakten bedient sich Baader klassischer Genreelemente des Westerns wie des Gangsterfilms und der überlieferten Pop-Mythen, die sich um den echten Baader stricken. So kommentiert er unsere Pop-Kultur mit den Mitteln der Pop-Kultur. Wie in Oliver Stones großen historischen Epen JFK und Nixon führt auch hier der Weg zu Wahrheit und Erkenntnis, die uns den tragischen Kern von Geschichte wahrnehmen lassen, über den Umweg der Fiktion. Das Tempo, in dem Roth sein Pop-Universum vor unseren Augen entfaltet und in dem er zwischen den Materialen und den Stilen, den Emotionen und den Ereignissen hin und her springt, ist wahrhaft atemberaubend. Kaum ein deutscher Film der letzten zehn oder 20 Jahre war derart rasant. Das Stakkato der Bilder und Töne überwältigt, ohne zu erdrücken. In seinem Zentrum offenbart sich eine tiefe Melancholie, die uns einen anderen Blick auf den Terrorismus der 70er-Jahre ermöglicht. So wie Frank Giering ihn spielt, ist Baader in seinem Innersten ein kleiner, zutiefst unsicherer Junge, der seine Unzulänglichkeiten, seine Angst vor Frauen hinter Macho-Attitüden und wildem Aktionismus verbirgt. Und wenn man ihn dann in der vielleicht schönsten Szene des Films zusammen mit dem von Vadim Glowna verkörperten BKA-Chef Kurt Krone sieht, ahnt man, dass hinter seinem Amoklauf gegen den Status quo der bundesrepublikanischen Gesellschaft nichts als die Sehnsucht nach Erkennung einer Vaterfigur steht. -Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Spannend, aber rein fiktiv 4 von 5 Punkten Wer Austs "Baader-Meinhof-Komplex" (für mich das beste Buch zum Thema RAF) gelesen hat wird mit dem Film icht viel anfangen können. Weite Teile des Handlungsstranges sind rein Fiktiv und haben nichts mit der wirklichen Geschichte zu tun.
Trotzdem sind sehr spannende Szenen dabei, die einen zum Nachdenken anregen. Jeder sollte sich ein eigenes Bild von dem Film machen, mir hat er recht gut gefallen. Etwas mehr Vorbildnähe hätte mir mehr gefallen.
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Charlotte Link: Die Rosenzüchterin Hannelore Elsner, Axel Milberg, Frank Giering DVD, 15. November 2004 Verkaufsrang: 29403 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ein Anwesen auf der Insel Guernsey Im Morgengrauen wird Beatrice Shayne in ihrem Rosengarten unter Mordverdacht verhaftet. Das Opfer Helene Feldmann, die Frau, mit der Beatrice seit ihrer Kindheit unter einem Dach lebt. Beatrice verlangt, dass ihr Sohn Allen ihre Verteidigung übernimmt. Doch er zweifelt trotz der eindringlichen Bitte ihr zu glauben an der Unschuld der Mutter. Gefangen in einer von Abneigung und Hass geprägten Schicksalsgemeinschaft lebten Beatrice und Helene zusammen - seit dem Jahr 1940, als Beatrice während der Besatzung der Kanalinseln durch die deutschen Truppen von Helene und ihrem Mann Erich wie ein eigenes Kind aufgenommen wird. In den letzten Kriegstagen kommt es zu einer Katastrophe Beatrice tötet Erich Feldmann, um ihre große Liebe, den Kriegsgefangenen Julien, zu schützen. Helene, für die mit Erichs Tod eine unglückliche Ehe zu Ende geht, deckt die Tat. Doch sie hängt sich an Beatrice und wird zu ihrem zerstörerischen Schatten...
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Tolle Adaption! 5 von 5 Punkten Ich habe zuerst den Film gesehen und dann denn Roman gelesen und muss sagen, dass mir der Film viel besser gefallen hat!! Abgesehen von den tollen Schauspieler und der kraftvollen Musik fand ich die Schauplätze wunderschön - die Geschichte selbst hat mich viel mehr berührt als das Buch, vielleicht weil die Charaktere klarer gezeichnet sind? Jedenfalls schwere Empfehlung von meiner Seite.
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Der Himmel kann warten Frank Giering, Steffen Wink, Catherine Flemming DVD, 8. April 2004 Verkaufsrang: 38311 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eurovideo Der Himmel kann warten, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 08.04.04
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
and heaven can wait... 5 von 5 Punkten "Der Himmel kann warten" mit Steffen Wink in der Hauptrolle ist eine sehr schöne Geschichte über Freundschaft. In einer Nebenrolle ist Barbara Schöneberger zu sehen, was zeigt, dass sie keine sehr gute Schauspielerin ist. Das ist aber so nebensächlich, dass es dem Film selbst nicht schadet.
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Die Nacht singt ihre Lieder Frank Giering, Anne Ratte-Polle, Manfred Zapatka DVD, 25. Juli 2005 Verkaufsrang: 44808 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Leid und Verzweiflung eines jungen Paares 5 von 5 Punkten Ein namenloses junges Paar leidet. Ihre Verzweiflung wird dem Zuschauer hier gnadenlos offenbart. Erfolglosigkeit, Unzufriedenheit und Eingeengtheit führt die beiden in einen scheinbar unlösbaren Konflikt. Die Hilflosigkeit ist mit jedem Dialog mehr zu spüren und wie gerne würde man als Zuschauer ihnen helfen wollen. Am Ende steht ein dramatisches Ende, welches für beide die unausweichliche Erlösung aus dem gemeinsame Leiden bedeutet.
"die Nacht singt ihre Lieder" ist ein einprägsamer Film, bei dem vor allem Mitleid mit den Beteiligten aufkommt. Aber er ist auch ein Spiegel...
Sensibel kleines Meisterwerk (Vorsicht! Szeneuntauglich) 4 von 5 Punkten Erzählt wird die gescheiterte Geschichte einer Beziehung, die am fehlenden Einfühlungsvermögen der Protagonisten scheitert. Die darstellerische Leistung von Anne Polle-Ratte und Frank Giering als Paar ist dabei bemerkenswert. Er, ein erfolgloser junger Schriftsteller ist "sprachlos" geworden. Unfähig, die Wohnung zu verlassen, sitzt er, gefangen in der Wohnung, liest nur noch. Schon der Besuch der Eltern verursacht Probleme. Auch das neugeborene Kind wirkt eher als Fremdkörper, denn als Bindeglied zwischen dem Paar.
Sie kämpft noch, provoziert, fordert lautstark die Rückkehr ihres Partners in die Beziehung, ohne dessen Depression tatsächlich begreifen zu können. Indem sie ihn mit einem anderen Mann konfrontiert und mit ihrem Fortgang droht, begehrt sie ein letztesmal auf. Vergeblich.
Seine darauffolgende Konsequenz ist tragisch und setzt den buchstäblichen Schlußpunkt unter die Beziehung.
Auf der Berlinale gezeigt, wurde der Film gnadenlos verrissen, indem sich Teile des Publikums, offensichtlich aus einem Unverständnis heraus über die Dialoge zu amüsieren begannen und an dramatischen Stellen lauthals lachten. Peinlich und unakzeptabel. Der "Verriss" setzte sich fort, denn auch in der anschließenden Pressekonferenz sah sich Regisseur Karmakar den provokanten Fragen seitens der Journalisten ausgesetzt.
Sicherlich wirken die Dialoge hölzern und steif. Die Frage stellt sich doch a priori nach dem "Warum". Meines Erachtens logisch, soll in der kammerspielhaften, eigentlich schon theaterartigen Inszenierung die tiefe Kluft zwischen den Beiden jene dramatische "Überhöhung" erfahren, die der beklemmenden Situation so am besten gerecht wird.
F. Giering spielt den "verstummten" Schriftsteller in einer Glaubhaftigkeit, die fast schon schmerzt.
Als Gegenpol Anne Polle-Ratte in der Rolle als "Aufbegehrende" solide und nachvollziehbar.
"Die Nacht singt ihre Lieder" fordert m.E. den Blick des Zuschauers hinter das gezeigte Geschehen. Man muß sich auf den Film einlassen wollen. In dieser Hinsicht (und in Anbetracht sonstiger gezeigter Filme zu diesem Thema) ist dieser für mich als ausgesprochen anspruchsvoll zu bezeichnen.
grausam 1 von 5 Punkten Ich habe diesen Film vor kurzem auf Arte gesehen und obwohl ich dem deutschen Film sehr zugetan bin, muss ich leider sagen, dass ich mich lange nicht mehr so sehr gelangweilt habe. Leider.
Dies liegt vor allem an den hölzernen Dialogen, die nach Derrick Art daherkommen. Selbst Frank Giering kann diesen Film nicht retten. Habe mir von der Story mehr versprochen, als dieser Film halten kann.
Quälend und schmerzhaft 4 von 5 Punkten "Szenen einer Ehe" meets "Big Brother". Menschen eingesperrt, vor allem in ihrem Denken. Gekämpft wird mit allen Waffen, um den Sieg davonzutragen. Was bei Big Brother aber Live-Comedy ist, gerät hier nicht nur für die Akteure, sondern auch für den Zuschauer zu einem leisen, quälenden und schmerzhaften Spektakel. Gebetsmühlenartig werden die abgegriffenen Phrasen in immer neuen Variationen aufgewärmt. Der Teufelskreis wird überdeutlich sichtbar, kein Entrinnen tut sich auf. Wenn am Schluss keiner siegt, sondern alle etwas verlieren, ist das folgerichtig, aber auch tragisch und hoffnungslos. Wie gelähmt saß ich noch lange nach Ende des Films in meinem Sessel. Für diesen Film hätte ich mir wirklich ein paar Extras gewünscht, wenn vielleicht auch nur aus dem Grund, um den trostlosen Eindruck zu mildern. |
Gran Paradiso - Aufbruch ins Leben Ken Duken, Frank Giering, Gregor Törzs, Regula Grauwiller Videokassette, 20. September 2001 Verkaufsrang: 3176 Und ewig ruft der Berg. Doch hinauf gelangen nur die Zähesten. Der schneebedeckte Gipfel des Gran Pardiso ist der große, unerfüllbare Traum des querschnittsgelähmten Marc (Ken Dukan), der in einer Anstalt für geistig Behinderte "zwischengelagert" ist, wie der kaltherzige Heimleiter es der neuen Physiotherapeutin Lisa (Regula Grauwilfer) erläutert. Lisa muss schnell lernen, dass mit dem arroganten Marc, der sich hier in einer Art Splendid Isolation eingeigelt hat, nicht gut Kirschenessen ist. Denn bald wird er wieder laufen können. Doch als die Untersuchungsergebnisse keine Hoffnung auf Besserung zulassen, ist Marc am Boden zerstört und will sich vom Dach der Anstalt stürzen. Lisa zieht in dieser Situation den einzigen Trumpf aus dem Ärmel: "Ich bringe dich auf den Gran Paradiso." Leichter gesagt als getan. Doch dank ihrer Beharrlichkeit und mit Hilfe eines alten Freundes, der in einer Justizvollzugsanstalt mit jugendlichen Straftätern arbeitet, gelingen die mühsamen Vorbereitungen. So sitzt schließlich eine Reisegruppe im roten Bus Richtung Alpen, die dem Lehrbuch für Gruppentherapie entsprungen zu sein scheint: drei "Knackies" mit lockeren Fäusten - einer von ihnen türkischer Abstammung, ein anderer mit neonazistischer Gesinnung - zwei geistig Behinderte und zwei Therapeuten, von denen einer vor allem mit dem Kopf, die andere mit dem Herzen entscheidet. Da bedarf es eigentlich nicht mehr der zwei chauvinistischen Idioten hinter dicken Sonnengläsern, die ständig den Weg der eigenwilligen Expedition durchkreuzen, um die Konflikte auf den Gipfel zu treiben. Ressentiments und Feindseligkeiten eskalieren mit jedem Meter und erreichen ausgerechnet ihren traurigen Höhepunkt, als der ersehnte Gipfel nur noch vier Stunden Fußweg entfernt ist. Und daran ist auch noch Marc schuld, dessen Traum vom Gran Paradiso diese Expedition erst in Gang gesetzt hat. Aber da hat er bereits alle mit seiner Vision infiziert. Erinnerungen an Einer flog über das Kuckucksnest stellen sich zwangsläufig ein. Nur ist hier der Held kein verwegener McMurphy, der die Gruppe gegen die unmenschliche Anstaltsleitung in einen kurzen Triumph führt. Hier triumphiert die Gruppendynamik selbst. Die Akteure, bis auf die Leitung allesamt Randfiguren, begreifen schließlich, dass sie gemeinsam jeden Gipfel nehmen können. Leider kann Gran Paradiso sich aber auch mit dem erzählerischen Schwung und den schauspielerischen Glanzleistungen des Klassikers nicht messen. Das mag daran liegen, dass die guten Darsteller ein wenig zu idealtypisch daherkommen. Trotzdem ist Regisseur Miguel Alexandre hier ein recht unterhaltsamer Film mit Gespür für menschliche Zwischentöne gelungen. Und die Ausblicke auf die schneebedeckten Gipfel sind allemal beeindruckend. -Frank Kukat
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
Gran Paradiso - Das Abenteuer Mensch zu sein 5 von 5 Punkten Weder die Behinderten noch die 'Knackis' schenken sich anfangs etwas, obwohl beide Gruppen unter Vorurteilen zu leiden haben. Auch innerhalb der Gruppen treten Spannungen auf. Je größer die Hindernisse, um so deutlicher erkennen die Gipfelstürmer jedoch, dass sie ihre gegenseitigen Ressentiments überwinden müssen, wenn sie das hoch gesteckte Ziel erreichen wollen.
In der Inszenierung zeigt der gebürtige Portugiese Alexandre erstaunlichen Mut zu großen Bildern und Gefühlen: Imposante Landschaftsaufnahmen, die teilweise unter schwierigen Bedingungen auf fast 4000 Meter Höhe entstanden, entsprechen den existenziellen Konflikten der Protagonisten auf der visuellen Ebene. Auch wenn der emotionale Bogen gelegentlich sehr strapaziert wird, etwa wenn Lisa nur durch eine unglaubwürdige Heldentat Marks nicht in die Tiefe stürzt, gelingt es dem Regisseur insgesamt, ein Abdriften in den Kitsch zu vermeiden. Wesentlichen Anteil daran haben die lebensnahen und humorvollen Dialoge und der Off-Kommentar Marks, der den Gipfelsturm in der Diktion von Raumschiff Enterprise mit eine Prise Ironie würzt. Nicht zuletzt die durchweg überzeugenden Leistungen des Darstellerensembles, das beträchtliche Strapazen auf sich nahm, machen Gran Paradiso zu einem mitreißenden Kinostück, das auch dem Vergleich mit Hollywood-Reißern locker standhält.
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Absolute Giganten Frank Giering, Florian Lukas, Antoine Monot jr. Videokassette, 2. Oktober 2000 Verkaufsrang: 4132 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Floyd, Ricco und Walter sind Absolute Giganten. Allerdings nicht etwa weil sie besonders schlau sind, gut aussehen oder super bei den Mädels ankommen, sondern weil die drei die besten Freunde der Welt sind. Ihre Freundschaft ist aber auch das Einzige, auf das die drei stolz sind. Als Floyd (Frank Gierig, der Junge mit dem ewig melancholischen Blick, der aber schon in Funny Bones als Sadist bewiesen hat, dass mehr hinter den sanften Augen steckt) verkündet, dass er morgen zur See fahren wird, sind die beiden anderen entsetzt. Auf das lähmende Entsetzen folgt dann aber eine verzweifelte, witzige, chaotische und abenteuerliche Nacht - eine letzte Nacht, die die drei noch mehr zusammenschweißt und dem Zuschauer amüsante Tischfußballwettkämpfe, ekelerregende Fressgelage, mitreißende Rettungsaktionen und abenteuerliche Stunts beschert. Am Ende wird Floyd trotzdem nicht gerade überraschend seine Siebensachen packen und in See stechen. Denn bei allem Witz und Abenteuer lässt Regiedebütant Sebastian Schipper (bisher als Schauspieler in Lola rennt zu sehen) in seinem Roadmovie mitten in Hamburg, zum Glück fern jeglicher Lifestyle-Klischees, immer auch ganz zart das Fernweh und die Verzweiflung an der eigenen Situation mitschwingen. Floyd, Ricco und Walter sind eben doch nicht Absolute Giganten, sondern orientierungslose Jungs, nicht gerade vom Schicksal beschenkt und vielleicht gerade deshalb so sympathisch, weil sie auf der Suche nach dem ultimativen Kick immer wieder an ihre eigenen Grenzen stoßen. Genau diese leise Melancholie ist es, die das Erstlingswerk von anderen deutschen Komödien abhebt und es zu einem fast authentischen Erlebnis werden lässt. -Annette Link
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 31 Bewertungen)
Das größte Geschenk überhaupt, ist echte Freundschaft 5 von 5 Punkten Floyd, Ricco und Walter sind die besten Freunde, die man sich vorstellen kann. Als Floyd seinen Freunden sagt, dass er am nächsten Morgen zur See fährt und nicht mehr wiederkommt, bricht für die anderen Beiden eine Welt zusammen. Doch bevor der Schmerz des Abschiedes bevor steht, verbringen die Drei noch eine letzte, gemeinsame Nacht zusammen...
Die süße Melancholie des Moments macht "Absolute Giganten" zu einem so großartigen Film. Egal ob die Drei zusammen auf einem Schlammplatz bolzen, Gespräche über Frauen führen, streiten und sich versöhnen, feiern oder das wohl größte Kickerspiel aller Zeiten gewinnen, jedem Moment wohnt ein gewisser Zauber inne. Und wenn Floyd, Ricco und Walter nach ihrer letzten gemeinsamen Nacht in ihrem Ford Granada den ersten morgendlichen Sonnenstrahlen Hamburgs entgegen fahren und die Welt an ihnen vorbei zieht, dann spürt man diese Magie mehr denn je. Auch wenn der Abschied unausweichlich ist und auch wenn alle Drei sich vielleicht nie wiedersehen werden, eins kann ihn niemals genommen werden und das ist Freundschaft...
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Marmor, Stein & Eisen Frank Giering, Soraya Gomaa, Stephan Kampwirth DVD, 8. März 2002 Verkaufsrang: 68102 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Gutes Deutsches Kino, leider weit unter Wert geschlagen 5 von 5 Punkten Zur Zeit meiner Bewertung befand sich 'Marmor, Stein & Eisen' auf dem Amazon.de Verkaufsrang 22714. Für mich ist dieser Verkausfrang vollkommen unverständlich. Meiner Meinung nach haben in der letzten Stunde mindestens 22500 Personen eine falsche DVD-Wahl getroffen.
Die optische sowie akustisch Qualität des Films kann man als äußerst gelungen umschreiben. Die Bilder und der Sound sind teilweise gewaltig lebendig. Hin und wieder war mir die Kameraführung zwar etwas zu schräg, zu wirr, jedoch im Gesamtbild überzeugte der Film.
Die Story ist recht schnell, erzählt. Man verliebt sich in eine berühmte Moderatorin, entführt sie mit Hilfe seines besten Freundes und lässt peu à peu eine Freundschaft und Liebe zwischen ALLEN Protagonisten wachsen.
Ein Film mit Happy End.
- Zitate aus dem Film -
~ Man denkt an nichts böses und plötzlich laufen dir 2 Typen über den Weg die genau das mit dir machen, wovon du schon immer geträumt hast.
~ Ich wollte mir die Stelle aus meinem Bein rausschneiden und einrahmen, damit ich ihre Berührung nicht vergesse.
~ Manche Dinge lassen sich nur ein einziges Mal erleben - Zur richigen Zeit am richtigen Ort, mit den richtigen Leuten. Danach nie wieder
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Sollte auch Ihnen 'Marmor, Stein & Eisen' zugesagt haben,
empfehle ich Ihnen den Film 'Gran Paradiso', ebenfalls
mit Schauspieler Frank Giering und unter meinem Freundeskreis
einer der beliebtesten Deutschen Filme.
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Baader Frank Giering, Laura Tonke, Vadim Glowna Videokassette, 23. Juni 2003 Verkaufsrang: 11511 Von all den Dokumentar- und Spielfilmen der letzten Jahre, die sich dem deutschen Terrorismus der 70er-Jahre und dem Mythos RAF so ziemlich von allen erdenklichen Seiten genähert haben, ist Christopher Roths Baader der radikalste. Roth und sein Koautor Moritz von Uslar erzählen die Geschichte dieses charismatischen "Mannes der Tat", der selbst als Anführer der ersten Generation der RAF noch ein Außenseiter in ihrem Kreis war, nicht nach, sie halten sich nicht einmal an die elementarsten historischen Fakten wie seinen Tod im Untersuchungsgefängnis Stuttgart-Stammheim; stattdessen erfinden sie den Mythos Baader als fiktionale Figur noch einmal neu. Im Laufe der Jahre, die seit dem deutschen Herbst von 1977 vergangen sind, hat sich neben der Geschichtsschreibung vor allem die Pop-Kultur die Geschichten und Legenden rund um den "Baader-Meinhof-Komplex" angeeignet. Sie hat in ihnen ein schier unerschöpfliches Reservoir an immer wieder verwertbaren und neu zu besetzenden Zeichen gefunden und somit zu einer steten Fiktionalisierung der historischen Ereignisse und Personen beigetragen. Diesen Prozess, den Filme wie Reinhard Hauffs Stammheim mit seinen dokumentarischen Passagen zu leugnen scheinen, führen Christopher Roth und Moritz von Uslar nun konsequent zu Ende. Statt der Fakten bedient sich Baader klassischer Genreelemente des Westerns wie des Gangsterfilms und der überlieferten Pop-Mythen, die sich um den echten Baader stricken. So kommentiert er unsere Pop-Kultur mit den Mitteln der Pop-Kultur. Wie in Oliver Stones großen historischen Epen JFK und Nixon führt auch hier der Weg zu Wahrheit und Erkenntnis, die uns den tragischen Kern von Geschichte wahrnehmen lassen, über den Umweg der Fiktion. Das Tempo, in dem Roth sein Pop-Universum vor unseren Augen entfaltet und in dem er zwischen den Materialen und den Stilen, den Emotionen und den Ereignissen hin und her springt, ist wahrhaft atemberaubend. Kaum ein deutscher Film der letzten zehn oder 20 Jahre war derart rasant. Das Stakkato der Bilder und Töne überwältigt, ohne zu erdrücken. In seinem Zentrum offenbart sich eine tiefe Melancholie, die uns einen anderen Blick auf den Terrorismus der 70er-Jahre ermöglicht. So wie Frank Giering ihn spielt, ist Baader in seinem Innersten ein kleiner, zutiefst unsicherer Junge, der seine Unzulänglichkeiten, seine Angst vor Frauen hinter Macho-Attitüden und wildem Aktionismus verbirgt. Und wenn man ihn dann in der vielleicht schönsten Szene des Films zusammen mit dem von Vadim Glowna verkörperten BKA-Chef Kurt Krone sieht, ahnt man, dass hinter seinem Amoklauf gegen den Status quo der bundesrepublikanischen Gesellschaft nichts als die Sehnsucht nach Erkennung einer Vaterfigur steht. -Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Spannend, aber rein fiktiv 4 von 5 Punkten Wer Austs "Baader-Meinhof-Komplex" (für mich das beste Buch zum Thema RAF) gelesen hat wird mit dem Film icht viel anfangen können. Weite Teile des Handlungsstranges sind rein Fiktiv und haben nichts mit der wirklichen Geschichte zu tun.
Trotzdem sind sehr spannende Szenen dabei, die einen zum Nachdenken anregen. Jeder sollte sich ein eigenes Bild von dem Film machen, mir hat er recht gut gefallen. Etwas mehr Vorbildnähe hätte mir mehr gefallen.
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Marmor, Stein & Eisen Frank Giering, Soraya Gomaa, Stephan Kampwirth DVD, 10. Juni 2002 Verkaufsrang: 53742 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Gutes Deutsches Kino, leider weit unter Wert geschlagen 5 von 5 Punkten Zur Zeit meiner Bewertung befand sich 'Marmor, Stein & Eisen' auf dem Amazon.de Verkaufsrang 22714. Für mich ist dieser Verkausfrang vollkommen unverständlich. Meiner Meinung nach haben in der letzten Stunde mindestens 22500 Personen eine falsche DVD-Wahl getroffen.
Die optische sowie akustisch Qualität des Films kann man als äußerst gelungen umschreiben. Die Bilder und der Sound sind teilweise gewaltig lebendig. Hin und wieder war mir die Kameraführung zwar etwas zu schräg, zu wirr, jedoch im Gesamtbild überzeugte der Film.
Die Story ist recht schnell, erzählt. Man verliebt sich in eine berühmte Moderatorin, entführt sie mit Hilfe seines besten Freundes und lässt peu à peu eine Freundschaft und Liebe zwischen ALLEN Protagonisten wachsen.
Ein Film mit Happy End.
- Zitate aus dem Film -
~ Man denkt an nichts böses und plötzlich laufen dir 2 Typen über den Weg die genau das mit dir machen, wovon du schon immer geträumt hast.
~ Ich wollte mir die Stelle aus meinem Bein rausschneiden und einrahmen, damit ich ihre Berührung nicht vergesse.
~ Manche Dinge lassen sich nur ein einziges Mal erleben - Zur richigen Zeit am richtigen Ort, mit den richtigen Leuten. Danach nie wieder
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Sollte auch Ihnen 'Marmor, Stein & Eisen' zugesagt haben,
empfehle ich Ihnen den Film 'Gran Paradiso', ebenfalls
mit Schauspieler Frank Giering und unter meinem Freundeskreis
einer der beliebtesten Deutschen Filme.
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Michael Haneke Box-Set Ulrich Mühe, Frank Giering, Birgit Doll, Dieter Berner DVD Verkaufsrang: 104735 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
DVD-Set mit vier Filmen des Regisseurs Michael Haneke: 1. Benny`s Video (1992), 2. Der siebente Kontinent (1989), 3. Funny Games (1997), 4. 71 Fragmente einer Chronologie des Zufalls (1994)
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Funny Games Ulrich Mühe, Susanne Lothar, Arno Frisch, Frank Giering Videokassette Verkaufsrang: 11876
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
So nicht! 1 von 5 Punkten Der Film fängt sehr gemütlich und still an. Man fragt sich lange Zeit, wieso er ab 18 freigegeben ist. Hinterher weiß man die Antwort. Harmlos wird zunächst ein idyllisches Familienleben geschildert, und zwar so lebensnah, dass man meint, es mit einer Doku-Soap zu tun zu haben. Es dringen zwei gar nicht böse aussehende Fremde in das Vater-Mutter-Kind-Haus ein und bitten freundlich um einen Gefallen. Und dann gehen sie nicht mehr weg. Gelassen versprechen sie, dass am Morgen von der Familie keiner mehr leben wird. Ulkige Idee, den Zuschauer direkt anzusprechen.
Bis dahin fand ich den Psychothriller originell und sehr interessant.Bis hier hätte ich 5 Sterne gegeben.Aber dann wird (ungeheuerlich!) das Kind aus Jux erschossen und die Leiche endlos lang im unteren Bildrand gezeigt.
Ich war schockiert, einerseits von der Gleichgültigkeit der Eindringlinge, für die dieser Mord eine beiläufige Angelegenheit zu sein schien, andererseits von der Dreistigkeit der Filmemacher, hier ein ungeschriebenes Gesetz zu ignorieren. Es geht nicht an, dass im Genre Thriller ein unschuldiges Kind einfach ermordet werden darf. Wo gibt es denn sowas ??? Ein Kunstwerk, wie es auch ein Spielfilm sein sollte, gehorcht ästhetischen und geschmacklichen Richtlinien. Die Nichtbeachtung dieser cineastischen Grundregel hat mich sehr zornig gemacht, obwohl ich grundsätzlich dafür bin, das Ungewohnte zu wagen, aber bitte schön im Rahmen des guten Geschmacks. So ist das nicht akzeptabel. Fortan ging ich auf Distanz. Der Film war für mich im Eimer, gestorben. Dass tatsächlich auch Vater und Mutter ihr (wertlos gewordenes) Leben nicht mehr retten können, war mir dann auch egal.
Hoppla, da hab ich doch versehentlich den Schluss verraten, ohne eine Spoilerwarnung für Neukunden zu geben. Wie gemein von mir! Aber sollte ich mich an die Regeln des guten Anstands halten, wenn der Film es auch nicht tut ? Spoilerwarnungen sind nur geeignet für Filme, die es wert sind, geguckt zu werden. Wundert mich glatt, dass die Veröffentlichung von sadistischen Machwerken wie "Funny Games" nicht illegal ist.
Möge Ulrich Mühe (zu früh von uns gegangen) dennoch in den Schauspielerhimmel kommen, obwohl er sich für diesen üblen Streifen zur Verfügung gestellt hat.
Thriller! 5 von 5 Punkten "Eine dreiköpfige Familie wird am 1. Urlaubstag in ihrem Ferienhaus von 2 jugendlichen Unbekannten heimgesucht. Bis zum nächsten Morgen töten sie einen nach dem anderen." |
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