DVDs: Heinrich George

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Berlin Alexanderplatz - Heinrich GeorgeBerlin Alexanderplatz
Heinrich George, Maria Bard, Bernhard Minetti

DVD, 17. Oktober 2008
     Verkaufsrang: 10364      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Kinowelt Berlin Alexanderplatz - Arthaus, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 17.10.08



Berlin Alexanderplatz (DVD + CD) - Heinrich GeorgeBerlin Alexanderplatz (DVD + CD)
Heinrich George, Maria Bard, Bernhard Minetti

DVD, 22. Februar 2008
     Verkaufsrang: 11387      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Arthaus Berlin Alexanderplatz - Premium, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 22.02.08

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Premium-Edition als Hommage an einen großen deutschen Schauspieler - Heinrich George!      4 von 5 Punkten
Piel Jutzis "Berlin Alexanderplatz" aus dem Jahr 1931 zählt zusammen mit "Der Blaue Engel" (1930) und "M - Eine Stadt sucht einen Mörder" (1931) zu den bedeutendsten deutschen Tonfilmen der frühen dreißiger Jahre. Ob eine Verfilmung des gleichnamigen Jahrhundertromans von Alfred Döblin, die gerade eben mal 84 Minuten umspannt, diesem Werk tatsächlich gerecht werden kann - Fassbinders Version dauert immerhin 14 Stunden! - mag dahingestellt bleiben. Sehenswert ist der Film vor allem aufgrund der eindringlichen Gestaltung des Franz Biberkopf durch Heinrich George, der wie geschaffen ist für die Rolle des gutmütigen, bisweilen aber auch jähzornigen kleinen Mannes, dem es durch die widrigen gesellschaftlichen Umstände sehr schwer gemacht wird, anständig zu bleiben. Besonders eindringlich ist der Beginn des Films, als Biberkopf, gerade erst aus vierjähriger Haft entlassen, mit der Straßenbahn ins Stadtzentrum fährt und dem Tempo und der Hektik auf den Berliner Straßen überhaupt nicht gewachsen ist. Doch auch wenn diese sehr moderne Szene mehr als gelungen ist, kann man nicht umhin festzustellen, dass der Film als Ganzes nicht mehr das Niveau der großen Werke eines Friedrich Wilhelm Murnau oder Fritz Lang erreicht. Das Goldene Zeitalter des deutschen Films in den Zwanziger Jahren ist vorüber.
Wenngleich der Film digital überarbeitet wurde, ist die technische Qualität alles andere als optimal: Das Bild ist häufig zu hell und dadurch zu kontrastarm. Der Ton und damit die Stimmen der Darsteller klingen oft wie gepresst und aus dem Hintergrund, was die Verständlichkeit der Berlinerischen Dialoge nicht unbedingt erleichtert. Die Untertitel für Schwerhörige einzublenden ist nicht von Nachteil.

Zu den Extras gehört neben einer Fotogalerie zum Film und einer Bio- und Filmografie von Heinrich George in Texttafeln eine hervorragende filmische Dokumentation über Leben und Werk dieses großen deutschen Schauspielers mit zahlreichen Filmausschnitten. Dabei wird der Verlauf seiner Karriere vom hervorragenden Theatermimen über Rollen in Stummfilmen (z. B. als Werkmeister in Fritz Langs "Metropolis"!) zum Charakterdarsteller in den Tonfilmen der dreißiger und vierziger Jahre ausführlich beleuchtet, wobei auch Will Quadflieg und Georges jüngster Sohn - Götz George - mehrfach zu Wort kommen. Besonders wertvoll machen diese Dokumentation auch die Ausführungen zu den film- und zeitgeschichtlichen Hintergründen, darunter die Rolle, die George als einer der Publikumslieblinge im Dritten Reich spielte: Um als leidenschaftlicher, ja besessener Schauspieler weiter Filme drehen zu können, war er, wie viele andere auch, gezwungen, Konzessionen an den Kulturbetrieb der Nationalsozialisten zu machen (so wirkte er beispielsweise in Propagandafilmen wie "Jud Süß" oder "Kolberg" mit). Welch großartiger Künstler er war, geriet darüber in Vergessenheit.

Des Weiteren enthält der CD-ROM-Teil der ersten Disk filmgeschichtliche Dokumente in Form von PDF-Dateien. Als besondere Zugabe beinhaltet diese Arthaus Premium-Edition auf einer zweiten Disk (Audio-CD) eine Hörspiel-Fassung des Döblin'schen Romans, die der Autor noch selbst erarbeitete und die nun quasi in die Gegenwart überführt und mit der Geräuschkulisse des modernen Berlin "instrumentiert" wurde.

Fazit:
Trotz der nicht optimalen Bild-und Tonqualität sollte man sich als Liebhaber deutscher Filmklassiker nicht davon abhalten lassen, sich die grandiose Leistung Heinrich Georges anzuschauen. Die hervorragenden Extras und die liebevoll gestaltete Box mit dem Original-Filmplakat als Cover lohnen die Anschaffung dieser Doppel-DVD/CD allemal.

Nur vier Sterne, weil es größere Filme gibt und restaurationstechnisch mehr möglich sein müsste (siehe Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung).

Döblins Meisterwerk in neuem Glanz      5 von 5 Punkten
Ich habe keine Ahnung, warum Amazon immer die Extras verschweigt? Gerade bei Special Edition wie diese hier, ist es doch wichtig, dass man weiß, was als Bonusmaterial dazukommt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es das DVD-Label - in diesem Fall ARTHAUS - nicht Amazon mitteilt. Schließlich ist es kein Geheimnis und im Internet findet man alles zum Bonusmaterial.

Nachdem letztes Jahr Fassbinders Alexanderplatz herauskam, kommt nun endlich der Originalfilm von 1931 auf DVD raus. Am Drehbuch hat Alfred Döblin höchstpersönlich mitgewirkt und wer sich ein bisschen in Filmgeschichte auskennt, der weiß, dass der Film nicht zuletzt wegen Heinrich Georges Paraderolle unverzichtbar ist.

Arthaus hat Gott sei Dank den Film neu abtasten lassen und garantiert somit die beste Bild- und Tonfassung des Films. Außerdem haben sie eine sehr interessante Doku über Heinrich George gefunden sowie die Archive des Filmmuseums Berlin durchstöbert. Ziemlich spannendes Material dabei. Deshalb ist auf dem Cover auch das Uraufführungsplakat, was ich persönlich sehr schön findet. Ist aber kein Trickfilm :-).

Als kleinen Höhepunkt muss man aber unbedingt die Audio-CD erwähnen, auf der das komplette Hörspiel Die Geschichte vom Franz Biberkopf (80 Min.) enthalten ist. Das Hörspiel ist ganz aktuell, von 2007. Es ist ziemlich gut und sogar hochkarätig besetzt: Rolf Zacher, Jule Böwe, Andreas
Schmidt, Otto Mellies, Dieter Mann sogar Thomas Brussig und andere Berlin-Autoren wirken als Sprecher mit.

Die Edition ist also richtig toll. Es würde mich nicht wundern, wenn Criterion das Ding, so wie es ist, einkauft und in den USA veröffentlicht.


Andreas Schlüter - Heinrich GeorgeAndreas Schlüter
Heinrich George, Mila Kopp, Olga Tschechowa

DVD, 21. Juli 2008
     Verkaufsrang: 28953      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Andreas Schlüter - famos verkörpert von Heinrich George !      5 von 5 Punkten
Wer könnte Andreas Schlüter, den großen deutschen und Berliner Bildhauer und Architeken besser und gewaltiger verkörpern wie der unvergessene, einzigartige deutsche Volksschauspieler Heinrich George?
Ein großartiger UFA-Tonfilm aus den Berliner Babelsberg-Studios, ein Dokument aus der großen Zeit des Deutschen Filmes, ein mit internationalen Preisen ausgezeichneter Film von Weltgeltung und schauspielerischer Qualität! Heinrich George spielt beeindruckend und faszinierend den Künstler, der einerseits begeistert wie ein kleines Kind und andererseits mit fanatischer Durchsetzungskraft dem Gesicht der preußischen Hauptstadt seinen Stempel und damit seine große Kunst aufdrückt! Ein Spitzen-Tonfilm, der auch heute noch in den Bann zieht und die hohe Qualität der UFA-Filmzeit darlegt! Sehenswert, herrlich...


Der Postmeister - Heinrich GeorgeDer Postmeister
Heinrich George, Hilde Krahl, Siegfried Breuer

DVD, 15. Dezember 2006
     Verkaufsrang: 16415      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Kinowelt Der Postmeister (1940), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 15.12.06

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Heinrich George in seiner bekanntesten Rolle !      5 von 5 Punkten
Heinrich George, einer der bekanntesten und berühmtesten Schauspieler der 30er,- und 40er-Jahre in seiner bekanntesten und berühmtesten Rolle !
"Der Postmeister" von 1940 besticht auch noch heute durch seine durchdringende und ergreifende schauspielische Leistung des großen und beeindruckenden Mimen George.

Heinrich George spielt einen liebevollen und zugleich kraftvoll-impulsiven Vater, dem das Wohl der geliebten Tochter - melodramatisch verkörpert von Hilde Krahl - über alles geht.
Sie erliegt dem Charme eines Herzensbrechers - bravorös gespielt von Siegfried Breuer. Damit beginnt ihr gesellschaftlicher und auch seelischer Abstieg.
Der Postmeister hört Gerüchte aus dem fernen Moskau und macht sich auf die lange Fahrt zu seiner Tochter...

Ein Meisterwerk aus der Traumfabrik Berlin-Babelsberg und zugleich ein Meisterwerk des unvergeßlichen Heinrich George unter der Regie von Gustav Ucicky. Ein Ufa-Film für echte Filmfreunde ! Spitzenklasse !

archaische schwarz-weiß welt      5 von 5 Punkten
Dieser Film wird voll und ganz von der Leistung Heinrich Georges dominiert. Wie intensiv er spielt, das verschlägt einem den Atem. Stimmungsvolle schwarz-weiß Bilder, wie Sie nur die 30er und 40er Jahre hervorbringen konnten, verstärken den Eindruck dieses Films. Unbedingt sehenswert!


Heimat - Heinrich GeorgeHeimat
Heinrich George, Zarah Leander, Lina Carstens

DVD, 1. Juli 2005
     Verkaufsrang: 22997      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Warner Home Heimat, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 01.07.05



Das unsterbliche Herz - Heinrich GeorgeDas unsterbliche Herz
Heinrich George, Kristina Söderbaum, Paul Henckels

Videokassette
     Verkaufsrang: 1989     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

heinrich george und das unzerstörte nürnberg (1939)      4 von 5 Punkten
In diesem Film von Veit Harlan aus dem Jahre 38/39 sieht man in vielen Einstellungen das unzerstörte Nürnberg. "Das unsterbliche Herz" wurde dort (und in Berlin) gedreht. Bei einem Schwenk über die Stadt sieht man sogar in der Ferne Autos fahren - aber das stört nicht wirklich. Heinrich George dominiert voll und ganz die arg melodramatische Handlung des Films. George ist ein Naturereignis.Das der Film trotz seiner inhaltlichen Defizite sehr sehenswert ist, möchte ich besonders betonen. Der Schiffsuntergang am Beginn des Films wurde übrigens vor der Insel Rügen gedreht und ist weit professioneller gemacht, als Vergleichbares in den amerikanischen Piratenfilmen dieser Zeit.


Dreyfus - Fritz KortnerDreyfus
Fritz Kortner, Grete Mosheim, Heinrich George

Videokassette, 1. März 1995
     Verkaufsrang: 5200     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Fast ein Kammerspiel      5 von 5 Punkten
Ein sehr guter Film, der seine Intensität Fritz Kortner zu verdanken hat, der die Titelrolle spielt. Kortner ist Theaterschauspieler - in erster Linie. Das hebt seine Leistung wohltuend von Filmschauspielern der Gegenwart ab. Kortner durchlebt den Dreyfus richtig. Menschen, die noch nie im Theater waren, werden seine Darstellungsweise für etwas übertrieben halten. Gerade deswegen ein sehr sehenswerter Film!


Heimat - Heinrich GeorgeHeimat
Heinrich George, Zarah Leander, Lina Carstens

DVD, 3. November 2003
     Verkaufsrang: 56173     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Zarah Leander in eine ihrer beeindruckendsten Rollen !      5 von 5 Punkten
Einer der schönsten, beeindruckendsten und wertvollsten Tonfilme von Zarah Leander !
Sensibel, intensiv und melodramatisch spielt sie die Tochter eines preußischen Offiziers der Kaiserzeit, grandios dargestellt vom unvergeßlichen Heinrich George, nach einer Romanvorlage von Sudermann. Herrlich verfilmt von Carl Froelich, bekam dieser großartige, bewegende, faszinierende UFA-Spitzen-Tonfilm auf der Biennale in Venedig 1938 die Goldmedaille.
In den Nebenrollen brillieren Paul Hörbiger als treuer und verträumter Jugendfreund, Georg Alexander als hilfreicher Prinz und Ruth Hellberg als zarte Schwester. Franz Schafheitlin verkörpert "ideal" den Schurken.
Ein dramatischer Film mit befreiendem Ende, nun endlich als DVD zu haben ! Einfach schön...

ein Stück Filmgeschichte      5 von 5 Punkten
Ein Vater-Tochter-Konflikt inmitten gesellschaftlicher Konventionen. Das war früher der packende Stoff für große Filmdramen. Heute scheint diese Thematik nicht mehr zeitgemäß. Dass dieser Film auch 66 Jahre später noch unter die Haut geht, ist dem unvergleichlichem Starpotential Zarah Leanders's und der hohen Schauspielkunst von Heinrich George zu verdanken. Das Zusammenspiel von zwei derart unterschiedlichen, aber einzigartigen Künstlern machen "Heimat" zu einem zeitlosen schönen Film.

nichts für die junge genertion....      2 von 5 Punkten
Wir haben diesen Film in der Schule in Zusammenhang mit einer Projektwoche zum Thema "Heimat und Vaterland" geschaut.
Meiner Meinung nach ist der Film für sein Alter vielleicht gut, aber den Ansprüchen der heutigen Jugend genügt er nicht.
Die Story ist sehr flach und der Gesang (natürlich Geschmackssache!!) kann einem Gänsehut (im negativen Sinne) verschaffen.
Ich habe große Achtung vor den damaligen schauspielerischen und technischen Möglichkeiten, aber nochmal muss ich mir diesen Film nicht antun.


Der Postmeister - Heinrich GeorgeDer Postmeister
Heinrich George, Hilde Krahl, Siegfried Breuer

Videokassette, 1. Januar 1994
     Verkaufsrang: 6201     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Heinrich George in seiner bekanntesten Rolle !      5 von 5 Punkten
Heinrich George, einer der bekanntesten und berühmtesten Schauspieler der 30er,- und 40er-Jahre in seiner bekanntesten und berühmtesten Rolle !
"Der Postmeister" von 1940 besticht auch noch heute durch seine durchdringende und ergreifende schauspielische Leistung des großen und beeindruckenden Mimen George.

Heinrich George spielt einen liebevollen und zugleich kraftvoll-impulsiven Vater, dem das Wohl der geliebten Tochter - melodramatisch verkörpert von Hilde Krahl - über alles geht.
Sie erliegt dem Charme eines Herzensbrechers - bravorös gespielt von Siegfried Breuer. Damit beginnt ihr gesellschaftlicher und auch seelischer Abstieg.
Der Postmeister hört Gerüchte aus dem fernen Moskau und macht sich auf die lange Fahrt zu seiner Tochter...

Ein Meisterwerk aus der Traumfabrik Berlin-Babelsberg und zugleich ein Meisterwerk des unvergeßlichen Heinrich George unter der Regie von Gustav Ucicky. Ein Ufa-Film für echte Filmfreunde ! Spitzenklasse !

archaische schwarz-weiß welt      5 von 5 Punkten
Dieser Film wird voll und ganz von der Leistung Heinrich Georges dominiert. Wie intensiv er spielt, das verschlägt einem den Atem. Stimmungsvolle schwarz-weiß Bilder, wie Sie nur die 30er und 40er Jahre hervorbringen konnten, verstärken den Eindruck dieses Films. Unbedingt sehenswert!


Berlin-Alexanderplatz - Heinrich GeorgeBerlin-Alexanderplatz
Heinrich George, Maria Bard, Bernhard Minetti

Videokassette, 1. Oktober 1991
     Verkaufsrang: 4472     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

getrübtes Filmvergnügen      2 von 5 Punkten
Der Film litt in erster Linie unter der schlimmen Tonqualität. Die Sprache war kaum zu verstehen. Auch das im Buch so genial geschilderte ambivalente Verhältnis zwischen Franz und Reinhold wurde im Film nicht rübergebracht. Am Ende steht Biberkopf da als "Stehaufmännchen", nicht als Geläuterter.
Sehenswert war das Lokalkolorit der 20er Jahre. Auch die Darstellung der Stadt Berlin war gelungen.
Aber die Beeinträchtigung durch den schlechten Ton überwiegt.

Schicksal eines Strafentlassenen im dekadenten Berlin      4 von 5 Punkten
Die Filme der frühen Dreißiger Jahre haben für heutige Sehgehwohnheiten seltenen Charme. Tonfilme wie "Berlin Alexanderplatz" oder "M" besitzen noch etwas von der Ästhetik der Stummfilme. Dialoge in Berliner Mundart, Stadtgeräusche, Musik, dann folgen stumme Kamerafahrten durch die pulsierende Großstadt.
Nach vielen Fehlschlägen und einem Gefängnisaufenthalt endet die Geschichte um den ehemaligen Kriminellen Biberkopf noch gut. Die Hauptrolle ist von Heinrich George (Vater von Götz George) gespielt, der u.a. eindrucksvolle Rollen in "Metropolis" und "Hitlerjunge Quex" hatte. Döblins Roman - mit seinen sozialkritischen, sozialistischen Aussagen - kommt bei dieser Verfilmung mehr hervor als bei der modernen Verfilmung von R.W. Fassbinder.
"Berlin Alexanderplatz", "Emil und die Detektive" und nicht zuletzt "M - eine Stadt sucht einen Mörder" zeigen das dekadente Berlin der frühen Dreißiger (mit einigen heiteren und humoristischen Farbtupfern), daß schon ab 1933 langsam ein anderes architektonisches Gesicht bekam und 1945 zerstört wurde.
Jedem Berliner oder Berlin-Interessierten ist der Film ans Herz zu legen.

Portrait des alten Berlins      4 von 5 Punkten
Die Film der frühen Dreißiger Jahre haben einen eigenen Charme. Ein wenig schaut noch die Ästhetik des Stummfilms durch mit langen stummen - mit Musik unterlegten - Kamerafahrten durch die Stadt mit ihren Pferdekutschen, Bussen und Hinterhöfen. Die Dialoge sind typisch Berliner Mundart. Manchmal ein wenig düster, aber mit vielen humoristischen und freundlichen Momenten.
Nach vielen Fehlschlägen und einem Gefängnisaufenthalt endet die Geschichte um den ehemaligen Kriminellen Biberkopf doch noch gut.
"Berlin Alexanderplatz", "Emil und die Detektive" und nicht zuletzt "M - eine Stadt sucht einen Mörder" zeigen von den Filmen, die ich kenne am eindringlichsten das alte Berlin vor 1933. Scheinbar ist diese Stadt nie wieder so gewesen wie damals.
Jedem Berliner oder Berlin-Interessierten ist der Film ans Herz zu legen, schon alleine wegen der vielen Stadtportraits der pulsierenden Metropole.


Metropolis/M - Fritz Lang [UK-Import] - Alfred AbelMetropolis/M - Fritz Lang [UK-Import]
Alfred Abel, Brigitte Helm, Otto Wernicke, Gustav Fröhlich, Fritz Rasp

Videokassette, 27. Oktober 1997
     Verkaufsrang: 37007     

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In Metropolis, der gewaltigsten Stadt der Zukunft, sind die Begriffe der Ober- und Unterschicht wörtlich zu nehmen: Die Unternehmer leben in den Luxuswohnungen der höchsten Wolkenkratzer, die Arbeiter vegetieren in unterirdischen Kammern vor sich hin. Der wahnsinnige Erfinder Rotwang will einen alles vernichtenden Aufstand anzetteln. Dazu bedient er sich einer teuflischen Entwicklung - einem von ihm kontrollierten Roboter, der Maria, dem Idol der Menschen, zum Verwechseln ähnlich sieht.
Fritz Lang schuf 1926 mit diesem Stummfilm ein Meisterwerk, dessen optischer Reichtum das Genre des Science-Fiction-Filmes nachhaltig beeinflusste. Die gewaltigen Bauten der Riesenstadt findet man in modernen Formen sowohl in Blade Runner und Judge Dredd als auch in den Batman-Filmen. Der Roboter, welcher die metallene Struktur der falschen Maria darstellt, wurde zu einer Pop-Ikone und ist das Vorbild für den vielleicht berühmtesten menschenähnlichen Roboter überhaupt: C-3PO aus den Krieg der Sterne-Filmen.
Mit einem damaligen Budget von 5 Millionen Mark ist Metropolis - rechnet man die Kosten auf heutige Verhältnisse um - nach über 70 Jahren immer noch der teuerste Film, der je in Deutschland gedreht wurde. -Alexander Röder


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 29 Bewertungen)

unvergleichliches, zeitloses Meisterwerk      5 von 5 Punkten
Als echter Filmfan kommt man um Metropolis nicht herrum. Ich seh mir auch mal ganz gern ältere Filme an. Die muss man meist mit anderem Auge sehen, als manche modernen Filme. Nicht aber Metropolis. Dieser ist schlichtweg GENIAL! Ein Zeitloses Kunstwerk bei dem man nicht mehr aufhört zu staunen!
- eine mitreisende, sozial-kritische Geschichte -
- ein wundervoller Soundtrack -
- eine grandiose Optik -
Ich kann gar nicht aufhören von dem Film zu schwärmen.

Fazit:
Unbedingt kaufen!


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Brigitte Helm, Gustav Fröhlich, Alfred Abel, Rudolf Klein-Rogge, Heinrich George

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