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| DVDs: Helmut Griem | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Faust Helmut Griem, Romuald Pekny, Sunnyi Melles DVD, 7. Januar 2005 Verkaufsrang: 8037 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eurovideo Faust (von Dieter Dorn), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 07.01.05
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Packend, schrill und prall ... 5 von 5 Punkten Ich habe als Student die Inszenierung Anfang der 90er in den Münchner Kammerspielen gesehen, und mir blieb die Spucke über dieses expressive Theater weg. Die Namen halten allesamt, was sie versprechen (v. a. Pekny) - keine Frage! In jeder Hinsicht bizarr waren auch Bühnengestaltung, Kameraführung und Lichttechnik, welche für unvergleichlich opulente Bilder sorgten. Bei manchen (geradezu obszönen) Szenen traute ich meinen Augen nicht. Und bevor ich den Faust lange Zeit später wieder auf DVD in die Hand bekam, hielt ich in der Rückschau vieles für erträumt. Dorn hat in die Vollen gegriffen. Diesen Faust MUSS man nicht nur gesehen haben sondern wieder und wieder sehen; und man sieht ihn immer neu. Theater in Vollendung, welches sicher Maßstäbe gesetzt hat. Ich bereue noch heute, nur einmal die Vorstellung besucht zu haben. Aber zum Glück gibt es diese DVD. Und zu vielen DVDs von Aufführungen, die man selbst besucht hat und schließlich enttäuscht ist (vor allem Opern), kann man sagen, daß diese Produktion gelungen ist und dem Live-Ereignis sehr nahe kommt. Somit ist es großes Theater und großes "Kino" in einem - und für mich DER Faust!
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Die Spaziergängerin von Sans-Souci (Classic Edition) Romy Schneider, Michel Piccoli, Helmut Griem DVD, 2. April 2004 Verkaufsrang: 12666 ROMY SCHNEIDER-SPAZIERGÄNGER
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Grandios 5 von 5 Punkten Sehr wahrscheinlich sind es die persönlichen dramatischen Ereignisse zu dieser Zeit im Leben der Romy Schneider, die diesem Film - ihrem letzten -für viele eine so besondere Bedeutung geben.
Gerade deshalb wirkt das bewegende Zusammenspiel mit einem halbwüchsigen Jungen, so kurz nach dem tragischen Tod des eigenen Sohnes der Schauspielerin, auf den Zuschauer so ergreifend und gleichzeitig bedrückend. Bereits im Vorfeld macht sich da beim Zuschauer eine erwartungsvolle Stimmung breit und diese wird nicht enttäuscht. Gewöhnungsbedürftig bei der deutschen Fassung ist allerdings die Synchronstimme der Schneider - da der Film seinerzeit in französischer Sprache verfilmt wurde, war eine Synchronisation der deutschen Fassung im Originalton der Schneider durch ihr plötzliches Ableben kurz nach Beendigung der Dreharbeiten zu diesem Film nicht mehr möglich. Das wirkt dann im ersten Moment ein wenig befremdlich.
Doch abgesehen davon, ist der Film an sich sehr ansprechend und besticht durch gute Darsteller, anspruchsvolle Handlung und ein gutes Drehbuch. Herausragend ist sowohl die Darstellung der Schneider und Michel Piccoli.
Das Zusammenspiel von Schneider/Piccoli ist wie immer sehr stimmig - fast hat man das Gefühl, ein reales Paar zu erleben. Die Zerbrechlichkeit der Schneider wirkt neben der kraftvollen, "bärigen" Erscheinung von Piccoli fast mit Händen greifbar und bietet so den perfekten Rahmen für diese sensibel und spannend erzählte Geschichte. Eingebettet in eine interessante Story und umgeben von stimmungsvoller Musik beginnt so die Zeitreise in das vermutlich dunkelste Kapitel deutscher Geschichte des letzten Jahrhunderts. Hier ist die Kombination aus Drama, Krimi und Liebesgeschichte vor geschichtlicher Kulisse wirklich ausgezeichnet gelungen. Der Aufbau des Films ist in Rückblenden erzählt und klar strukturiert.
Mit Sicherheit einer der besten Filme mit Romy Schneider. Ein Teil des Mythos um Romy Schneider, weil es eben auch ihr letzter ist. Gleichzeitig steht "Die Spaziergängerin von Sans-Souci" als Mahnmal für vergangene historische Ereignisse und ergreift den Zuschauer besonders durch sein bitteres Ende. Vergangenheit ist ja auch immer ein Stück Gegenwart. Selten hat mich ein Film so berührt und betroffen gemacht. Insbesondere der Ausgang des Filmes verleiht ihm eine so besondere Note und hebt ihn meiner Meinung nach von der Vielzahl vergleichbarer Filme über das Naziregime und den Antisemetismus ab. In jeder Hinsicht absolut empfehlenswert.
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Caspar David Friedrich - Grenzen der Zeit Helmut Griem, Sabine Sinjen, Hans-Peter Hallwachs DVD, 24. April 2006 Verkaufsrang: 29280 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Am mainstream vorbei 4 von 5 Punkten Ein Film, in dem der Hauptdarsteller gar nicht auftaucht.
Welche eine grossartige Idee zu Caspar David Friedrich. Ein Mann, der schon zu Lebzeiten wenig in Erscheinung trat, in seinen Bilder Menschen kaum auftreten liess, und sie, wenn sie klein,übersehbar, auftrauchten, dann von hinten zeichnete.
Schamoni zeichnet ein Porträt dieses Malers, der heute durchaus seine Bekanntheit hat. Ein Romantiker par excellence. Naturverbunden, ohne diese abzumalen. Er hatte eine Idee von Natur und diese setze er um.
Ein inneres Bild.
Seine Landschaften sind eher Traumlandschaften. Wie geschaffen für Gedichte von Eichendorff und Lieder von Schumann.
Caspar David Friedrich, ein Bürger in feudaler Zeit- ein Widerständler.
Nicht so gefallen kann die Manier der Darstellung von Schamoni. Manche Scene sehen aus wie Schulfernsehen. Man fühlt sich so belehrt.
Wenn Schamoni an Originalschauplätzen gefilmt haben sollte, muss es ihm sicher nicht leicht gefallen sein, Orte einzufangen, ohne die DDR-Tristesse drumherum. Der Film entstand Mitte der achtziger Jahre.
Wer die Bilder von Caspar David Friedrich schätzt, wird die Bilder von Peter Schamoni würdigen. |
Steiner - Das Eiserne Kreuz 2 Richard Burton, Rod Steiger, Helmut Griem DVD, 25. September 1999 Verkaufsrang: 34082 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Nach den harten Kriegszeiten an der Ostfront darf Steiner Richard Burton Urlaub in Paris machen. Allerdings wird er gleich anschließend mit seiner Truppe an die Atlantikküste versetzt. Nebenbei wird Steiner noch in die Vorbereitungen auf das Hitlerattentat verwickelt. Mit dem Scheitern des Attentates auf den Führer stirbt auch die Hoffnung auf ein schnelles Kriegsende.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Klasse Film 5 von 5 Punkten Ich finde der Inhalt des Filmes ist ausgezeichnet, wir Deutsche waren auch nur Menschen und keine Kriegsmaschinen. Der Film stellt dar das der Krieg eigentlich sinnlos ist, für beide Seiten Der Film ist mit guten Effekten bestückt. Habe diesen Kauf nicht bereut ein Klassiker
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Die Spaziergängerin von Sans-Souci Romy Schneider, Michel Piccoli, Helmut Griem Videokassette Verkaufsrang: 984
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Antifaschistisches Melodram 4 von 5 Punkten "Die Spaziergängerin von Sans-Souci" ist eines aus der Reihe der antifaschistischen Melodramen der Romy Schneider - neben "Le train" und "Abschied in der Nacht".
Trotz der aufrechten Gesinnung des Films halte ich ihn - im Gegensatz zu anderen Rezensenten - keineswegs für einen der besten der geschätzten Schauspielerin. Natürlich berührt ihr bereits gezeichnetes Gesicht in diesem ihrem letzten Film; geradezu gruselig wirkt die Szene, in der Romy Schneider als Elsa, gedämpft von Alkohol und Tabletten, auf ihrem Bett dahindämmert. Dennoch finde ich es problematisch, Privates von Schauspieler(inne)n aus einem Film herauslesen zu wollen.
Vom Genre her ist "Die Spaziergängerin" ein Melodram: einer karg und unaufgeregt abgefilmten Rahmenhandlung steht die aufgeladene Haupthandlung gegenüber, die in der Nazizeit spielt. Um emotionale Identifikation zu schaffen, wird die Gefühligkeit dann doch recht oft strapaziert - auch bis an die Grenzen des Kitschs und darüber hinaus. Die Emotionalität verdeckt dann aber auch, dass im Film letztlich ein Akt der Selbstjustiz gut geheißen wird - ethisch zumindest bedenklich...
Regisseur Jacques Ruffio genügt es, sein Schauspielerteam in Szene zu setzen, und das tun die durch die Bank hervorragend. Neben dem souverän eingespielten Paar Schneider/Piccoli erfreut besonders die Begegnung mit dem charismatischen Helmut Griem. Und last not least gibt es in einer Drei-Minuten-Sequenz ein Wiedersehen mit der oft verkannten Maria Schell: als verhärmte Anwaltswitwe zeigte sie noch einmal, welch grandiose Schauspielerin sie abseits der Schmonzetten sein konnte.
Grandios 5 von 5 Punkten Sehr wahrscheinlich sind es die persönlichen dramatischen Ereignisse zu dieser Zeit im Leben der Romy Schneider, die diesem Film - ihrem letzten -für viele eine so besondere Bedeutung geben.
Gerade deshalb wirkt das bewegende Zusammenspiel mit einem halbwüchsigen Jungen, so kurz nach dem tragischen Tod des eigenen Sohnes der Schauspielerin, auf den Zuschauer so ergreifend und gleichzeitig bedrückend. Bereits im Vorfeld macht sich da beim Zuschauer eine erwartungsvolle Stimmung breit und diese wird nicht enttäuscht. Gewöhnungsbedürftig bei der deutschen Fassung ist allerdings die Synchronstimme der Schneider - da der Film seinerzeit in französischer Sprache verfilmt wurde, war eine Synchronisation der deutschen Fassung im Originalton der Schneider durch ihr plötzliches Ableben kurz nach Beendigung der Dreharbeiten zu diesem Film nicht mehr möglich. Das wirkt dann im ersten Moment ein wenig befremdlich.
Doch abgesehen davon, ist der Film an sich sehr ansprechend und besticht durch gute Darsteller, anspruchsvolle Handlung und ein gutes Drehbuch. Herausragend ist sowohl die Darstellung der Schneider und Michel Piccoli.
Das Zusammenspiel von Schneider/Piccoli ist wie immer sehr stimmig - fast hat man das Gefühl, ein reales Paar zu erleben. Die Zerbrechlichkeit der Schneider wirkt neben der kraftvollen, "bärigen" Erscheinung von Piccoli fast mit Händen greifbar und bietet so den perfekten Rahmen für diese sensibel und spannend erzählte Geschichte. Eingebettet in eine interessante Story und umgeben von stimmungsvoller Musik beginnt so die Zeitreise in das vermutlich dunkelste Kapitel deutscher Geschichte des letzten Jahrhunderts. Hier ist die Kombination aus Drama, Krimi und Liebesgeschichte vor geschichtlicher Kulisse wirklich ausgezeichnet gelungen. Der Aufbau des Films ist in Rückblenden erzählt und klar strukturiert.
Mit Sicherheit einer der besten Filme mit Romy Schneider. Ein Teil des Mythos um Romy Schneider, weil es eben auch ihr letzter ist. Gleichzeitig steht "Die Spaziergängerin von Sans-Souci" als Mahnmal für vergangene historische Ereignisse und ergreift den Zuschauer besonders durch sein bitteres Ende. Vergangenheit ist ja auch immer ein Stück Gegenwart. Selten hat mich ein Film so berührt und betroffen gemacht. Insbesondere der Ausgang des Filmes verleiht ihm eine so besondere Note und hebt ihn meiner Meinung nach von der Vielzahl vergleichbarer Filme über das Naziregime und den Antisemetismus ab. In jeder Hinsicht absolut empfehlenswert.
Grandiose Romy Schneider in ihrem besten ...und letzten Film 5 von 5 Punkten Der letzte Film von Romy Schneider ist meines Erachtens ihr Bester. Der Film erzählt die Geschichte von Max, einem Jungen der seine Kindheit in Nazideutschland verbringt, dessen Vater die Nazis vor seinen Augen töten. Elsa Wiener und ihr Mann nehmen den Jungen bei sich auf und müssen bald selbst um ihr Leben fürchten. 50 Jahre später holt die Vergangenheit Max wieder ein. Eine schicksalhafte Begegnung mit einem Nazimörder bringt seine Vergangenheit in das Licht der Öffentlichkeit. Dieser Film hat mich sehr bewegt. Für mich ist die Wirkung dieses Filmes auf mich kaum ausdrückbar. Er ist eine Mahnung an die Geschichte. Romy Schneider spielt die Rolle der Elsa Wiener grandios. Sie hat uns ein gutes Vermächtnis hinterlassen. Den Schmerz, den sie spielt wirkt so echt und ungespielt. Wenn sie in die Augen des kleinen Max schaut, meint man sie schaue in die Augen ihres verlorenen Sohnes.
Konstruiert aber ergreifend 4 von 5 Punkten Eine sehr ergreifende Geschichte, die ganz besonders auf Romy Schneider zugeschnitten ist, die in diesem ihren letzten Film zwei Personen verkörpert. Ihre schauspielerische Leistung ist wie immer mehr als überzeugend und so greifen die Gefühle auch auf den Zuschauer über. Mit Sicherheit ist dies auch ein sehr persönlicher Film mit dem Romy Schneider ein Plädoyer gegen Faschismus und Gewaltherrschaft setzen wollte, was meiner Meinung nach sehr gut gelungen ist. Schade nur, daß sie die deutsche Version des Films nicht mehr synchronisieren konnte, da sie bald nach Ende der Dreharbeiten auf tragische Weise verstarb; die Stimme ihrer deutschen Sprecherin kommt einem jeden furchtbar fremd vor, der ihre Stimme aus den vorrangegangenen Filmen kennt. Dennoch ein ergreifender Film, der allein schon durch die Tatsache, daß es Romy Schneiders letzter ist eine große Wirkung erzielt. Empfehlenswert!
Konstruiert aber ergreifend 4 von 5 Punkten Eine sehr ergreifende Geschichte, die ganz besonders auf Romy Schneider zugeschnitten ist, die in diesem ihren letzten Film zwei Personen verkörpert. Ihre schauspielerische Leistung ist wie immer mehr als überzeugend und so greifen die Gefühle auch auf den Zuschauer über. Mit Sicherheit ist dies auch ein sehr persönlicher Film mit dem Romy Schneider ein Plädoyer gegen Faschismus und Gewaltherrschaft setzen wollte, was meiner Meinung nach sehr gut gelungen ist. Schade nur, daß sie die deutsche Version des Films nicht mehr synchronisieren konnte, da sie bald nach Ende der Dreharbeiten auf tragische Weise verstarb; die Stimme ihrer deutschen Sprecherin kommt einem jeden furchtbar fremd vor, der ihre Stimme aus den vorrangegangenen Filmen kennt. Dennoch ein ergreifender Film, der allein schon durch die Tatsache, daß es Romy Schneiders letzter ist eine große Wirkung erzielt. Empfehlenswert! |
Cabaret [UK IMPORT] Liza Minelli, Michael York, Joel Grey, Helmut Griem, Fritz Wepper DVD, 11. September 2002 Verkaufsrang: 34331 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar! 1972 hat Cabaret acht Oscars gewonnen, unter anderem für die beste Regie (Bob Fosse), die beste Schauspielerin (Liza Minelli) und die beste männliche Nebenrolle (Joel Grey). Wäre dieser Film nicht gegen Der Pate im Wettbewerb um den besten Film angetreten, hätte er diesen Titel auch noch geholt. (Francis Ford Coppola musste noch zwei Jahre auf die Trophäe für die beste Regie warten, die er dann 1974 für Der Pate, Teil II bekam.) Der Film Cabaret ist eine brillante Adaption des gefeierten Bühnenstückes gleichen Namens, das wiederum von verschiedenen Werken inspiriert wurde: Zum einen von Christopher Isherwoods Buch Leb wohl, Berlin und zum anderen von dem Film/Theaterstück I am a Camera. Das beeindruckende Musical Cabaret verleiht dem Berlin von 1931 eine Atmosphäre sexuell aufgeladener Dekadenz. Minelli beherrscht die Leinwand als die Nachtclubsängerin Sally Bowles, die strahlend ihre Show durchzieht, während die Nationalsozialisten die Macht übernehmen. Sie hält ihre vielen Verehrer (u. a. Michael York und Helmut Griem) auf Distanz, so dass sie sich echten, tiefen Gefühlen erst gar nicht stellen muss. Joel Grey garantiert als Master of Ceremonies Nacht für Nacht eine Supershow im Kit Kat Club, um die unausweichlichen Auswirkungen des Krieges und der Diktatur hinauszuzögern. Sie alle leben in einem moralischen Vakuum der verzweifelten Angst, fest entschlossen, weiterzumachen, während die echte Welt - die Welt außerhalb der schützenden Mauern des Cabaret - sich auf das grauenhafte Chaos des Krieges vorbereitet. Regisseur und Choreograph Bob Fosse präsentiert eine ausgewogene Kombination von zerstörerischem Drama und überschwenglicher Unterhaltung, und das Resultat ist eines der überzeugendsten Leinwandmusicals, das je gedreht wurde. -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)
Have a break in the "Kit-Kat"-Club 5 von 5 Punkten Anfang der 30er Jahre in Deutschland. Die Weimarer Republik versinkt zusehends in politischen Wirren. Der Engländer Brian (Michael York) trifft in der Großstadtmetropole Berlin ein und lässt sich von dem blühenden Leben und der Cabaretsängerin Sally (Liza Minelli) verführen. Doch auch der jüdische Baron Maximillian (Helmut Griem) verfällt Sally, so dass eine komplizierte Dreiecksbeziehung ihrem Lauf nimmt...
Regisseur Bob Fosse ist mit "Cabaret" ein einmaliger Film gelungen, der wie kaum ein anderer das blühende Leben in Berlin der "Goldenen Zwanziger" porträtiert. Unweigerlich wird der Zuschauer von dem turbulenten (Nacht-)Leben der Protagonisten mitgerissen und taucht ein in eine Welt die von einer wunderbar lebensbejahenden Andersartigkeit bestimmt ist. Es scheint keine Tabus zu geben - außer keine Freude am Leben zu haben. Selbst ein in Hollywood bis "Brokeback Mountain" eher verpöntes Thema, nämlich Homosexualität, wird in Cabaret glorifiziert - und das in einem achtfachen Oscargewinner von 1972.
Diese Leichtigkeit wird von den betörenden Cabareteinlagen noch unterstrichen, die elegant in die Geschichte eingewoben und nie selbstzweckhaft sind, sondern die Story mittragen. Das dürfte vor allem die Zuschauer erleichtern, die im Allgemeinen eine Aversion gegen Musicals haben. Dazu kommt das interessante Sujet in dem der Film angesiedelt ist und den Zuschauer immer wieder an den drohenden Aufstieg der Nationalsozialisten erinnert, was unweigerlich das Ende der in "Cabaret" dargestellten Freizügigkeit bedeutet. Last but not least glänzt der Film mit einem brillanten Cast - allen voran Liza Minelli.
DVD: Enttäuschend. Die paar Texttafeln kann man kaum Extras nennen. Dabei gibt es soviel, was man näher beleuchten könnte - Unterschiede Musical/Film, historischer Kontext usw. usw.
Fazit: Ein ebenso anspruchsvoller wie auch unterhaltsamer Film, der seinen Weg in meine Sammlung nur aufgrund der ihm unagemessenen DVD noch nicht gefunden hat.
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Faust Helmut Griem, Romuald Pekny, Sunnyi Melles Videokassette Verkaufsrang: 1181
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
effektreiche Faust-Interpretation 4 von 5 Punkten Das ist eine ziemlich gute Auführung von Faust, die mich persönlich auch fast umgeworfen hat. An Bühnenbild und Effekten bietet es alles, was ich beim Gründgens-Faust vermisst habe. Allerdings fand ich, dass der Text an manchen Stellen unpassend gekürzt war und wichtige Stellen auf der Strecke geblieben sind (fällt aber nur auf wenn man den Text fast auswendig kennt) Als weiterer Kritikpunkt habe ich einen Kontrast zwischen Faust und Mephisto vermisst und Mephisto schien mir ein bisschen blass ( aber das denkt wahrscheinlich jeder, der einmal Gründgens als Mephisto gesehen hat - an seine Darstellung kommt ganz einfach keiner ran!) und die Effekte waren so zahlreich, dass die Story meiner Meinung nach manchmal auf der Strecke blieb. Wenn Sie sich eine Verfilmung von Faust kaufen wollen, nehmen Sie die von Gründgens. Wenn Sie zwei kaufen wollen, nehmen Sie diese gleich dazu.
Genial! 5 von 5 Punkten Dies ist meiner Meinung nach schlichtweg die beste Inszenierung von Goethes Drama, die in den letzten Jahren zu sehen war. (Mit dem Steinschen Mega-Faust habe ich so meine Probleme, zu einer guten Aufführung gehört mehr als nur ungekürzter Text...) Die Schauspieler sind einfach superb, das Bühnenbild ist mittlerweile fast schon legendär, die Bearbeitung des Textes ebenfalls genau richtig (nicht zu knapp) - das Ergebnis ist eine unglaubliche Eindringlichkeit der Verse... Ich für meinen Teil war völlig hingerissen, während ich bei Stein stellenweise mit dem Schlaf zu kämpfen hatte! Nur: Wenn ich die Wahl hätte zwischen der Aufzeichnung von Gründgens und der vorliegenden aus München... Gründgens ist unschlagbar, da kann leider niemand mithalten...
Beste Faust-Verfilmung seit Gründgens 5 von 5 Punkten In dem schwierigen Feld gewollter (und oft nicht gekonnter) "Modernisierungen" klassischer Dramen stellt die vorliegende Inszenierung einen mustergültigen Kompromiß dar. Nicht angestaubt, aber auch nicht sinnlos modernisiert, wie manche Bühneninszenierungen. (Wer z.B. den Faust in unsere Zeit verlegt, macht die Gretchentragödie unglaubhaft, die nur aus der moralischen Enge ihrer Zeit verständlich wird). Insgesamt: sehr empfehlenswert. Ob die vorliegende Verfilmung von der Stein-Inszenierung übertroffen wird, ist Geschmackssache. Diese hat wegen ihres Anspruches, den Text ungekürzt zu bringen, einige Längen. Außerdem ist sie als Film auch noch nicht auf dem Markt. |
Die Spaziergängerin von Sans-Souci (Classic Edition) Romy Schneider, Michel Piccoli, Helmut Griem DVD, 2. April 2004 Verkaufsrang: 44339 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Wahrheit 5 von 5 Punkten Das Leben der Romy Schneider liegt offen, es ist bekannt, dass sie im Film eine ganz andere war als im Leben ) im Film kann ich alles, im Leben nichts).In diesem Film berühren sich Leben und Film und dies berührt den Zuschauer auf Tiefste.Sie sieht Max Geige spielt,ihr Gesicht tränenaufgelöst.Da überschneiden sich Film und Leben. Romy, vom Schmerz über den den Verlust ihres Sohnes gezeichnet, spielt -lebt - diesen Schmerz in dieser Scene. Kunst ist " Als ob" und dies heisst, es soll uns als " wahr gelten", auch wenn es nur gespielt ist. Einer dieser seltenen Momente der Erfüllung durch Kunst ist dieser. Allein deswegen lohnt es sich, den Film anzusehen ( in Zeiten der Reminiscenz wird er sicher wieder präsentiert)
Romy Schneider - wie immer 1 A 5 von 5 Punkten Welch grandiose Schauspielerin Romy Schneider war, macht ihr letzter Film noch einmal klar. Es handelt sich um einen Film-im-Film, der eine zutiefst traurig-dramatische Begebenheit in der Nazi-Zeit und einen Racheakt danach beschreibt - Gerechtigkeit, Schuld thematisiert. Romy Schneider spielt an der Seite von Michel Piccoli, mit dem sie auch in anderen Filmen arbeitete. Leider wurde sie synchronisiert, weil sie das wohl nicht mehr selbst machen konnte. Diese Arbeit hatte ihr nach dem Unfalltod ihres Sohnes, dem der Film gewidmet ist, viel Kraft abverlangt - aber es hat sich gelohnt. Ein ergreifender, schöner Film mit einer wunderschönen und talentierten Romy Schneider, die zurecht zweimal mit dem französichen Oscar "CESAR" in ihrer Wahlheimat Frankreich ausgezeichnet wurde. Neben "Abschied im Dunkel/Das alte Gewehr" einer der bewegensten Filme dieser grandiosen Frau. Hier wird wahre Schauspielkunst gezeigt.
Romy Schneider in ihrer letzten Rolle 5 von 5 Punkten Am 29. Mai 1982 starb mit Romy Schneider die wohl beste deutsche Filmschauspielerin aller Zeiten. Kurz zuvor drehte sie ihren letzten Film ab, die deutsch- französische Co- Produktion "Die Spaziergängerin von Sans- Souci", mit ihrem Lieblingsfilmpartner Michel Piccoli in der männlichen Hauptrolle. Sie spielt darin gleich zwei Rollen, die Rolle der Lina und die der Elsa. Die Rahmenhandlung des Films spielt im Paris des Jahres 1981, wo der 60- jährige Max Baumstein (Piccoli) sich wegen Mordes vor Gericht verantworten muß. Vor der Verhandlung erzählt Max seiner Frau Lina (Schneider) seine bewegende Geschichte, die den Zuschauer in die eigentliche Handlung des Filmes führt, zurück in das Berlin und das Paris des Jahres 1933. Max erzählt wie sein jüdischer Vater von den Nazis getötet wurde und er danach Unterschlupf bei Elsa (Schneider) und Michel Wiener (Helmut Griem) fand. Elsa flieht mit dem Jungen nach Paris, während ihr Mann hinterherkommen soll ... Dieser grandiose Film lebt von einem hervvorgagendem Schauspielerensemble, allem voran natürlich Romy Schneider, Michel Piccoli und Wendelin Werner, der Max Baumstein als Kind verkörpert. Auch Maria Schell ist in dem Film in einer Nebenrolle zu bewundern. Romy Schneider widmete diesen Film übrigens ihrem kurz zuvor tödlich verunglückten Sohn David und dem Vater des Jungen, Harry Meyen, der sich 1979 das Leben nahm. Abgerundet wird diese DVD mit einem Booklet mit einer ausführlichen Bio- und Filmographie, einer Romy Schneider- Diashow und einem interesantem Interview mit Artur Brauner, dem Produzenten des Films. |
Steiner - Das Eiserne Kreuz 2 Richard Burton, Rod Steiger, Helmut Griem Videokassette, 2. September 1999 Verkaufsrang: 3705
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Klasse Film 5 von 5 Punkten Ich finde der Inhalt des Filmes ist ausgezeichnet, wir Deutsche waren auch nur Menschen und keine Kriegsmaschinen. Der Film stellt dar das der Krieg eigentlich sinnlos ist, für beide Seiten Der Film ist mit guten Effekten bestückt. Habe diesen Kauf nicht bereut ein Klassiker
Naja.... 2 von 5 Punkten Nun, dieser Film war nicht wirklich nötig: Diese Fortsetzung wird überhaupt nicht dem Original gerecht. Burton ist als Steiner gegenüber Coburn total Fehlbesetzt: er macht mehr den Eindruck eines Etappenhengstes, als den eines Frontkämpfers. Eigentlich schade, da wäre mehr drin gewesen, man merkt, das der Film nur gedreht wurde, um schnelles Geld mit dem Erfolgstitel zu machen, da nützen nicht mal Stars wie Jürgens,Mitchin was.
Super Film!!!!!! 5 von 5 Punkten Ich finde es handelt sich hier um ein Meisterwerk. Bei diesem Film sieht man das es im 2.weltkrieg nicht nur "böse" deutsche gegeben hat, so wie es leider immer noch viele Leute glauben, sondern auf beiden Seiten (deutsch wie Ami) verschiedene Arten von Mensch gab. Der Film basiert auf einer wahren Geschichte, denn Feldwebel Steiner hat es echt gegeben.-Vieleicht ist er ein bisschen übertrieben, aber das ist in vielen Filmen so- Richard Burton hat die Rolle als Steiner sehr gut gespielt!!! Ich empfehle diesen Film an alle die, die sich für den 2.weltkrieg wirklich intressiern und nicht nur ein wildes gemetzel sehen wollen!!!!!
Super Film 5 von 5 Punkten Ich finde Steiner 2 ist ein sehr gelungener Film. Bei diesem Meisterwerk ist nicht immer nur der Amerikaner der "gute" des 2.weltkriegs, sondern man sieht dass es bei den deutschen wie bein den Amis unterschiedliche Soldaten gab. Für Leute die sich für die Kriegsgeschichte Intressieren ist dieser Film super, für die die nur ein wildes Gemetzel sehen wollen ist er allerdings nichts.
Überflüssigster Film der Geschichte! 1 von 5 Punkten Steiner war ein in sich abgeschlossener Film. Diese Fortsetzung ist a) überflüssig, b) schlecht gespielt c) mit Richard Burton absolut falsch besetzt. Also: Ich kann nur empfehlen, diese DVD nicht zu kaufen.
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Ludwig [UK IMPORT] Silvana Mangano, Gert Frobe, Helmut Berger, Trevor Howard, Romy Schneider DVD, 19. Juni 2006 Verkaufsrang: 65490 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Großartig! 5 von 5 Punkten Viscontis deutsche Trilogie wird mit "Ludwig II." abgeschlossen, und dem italienischen Regisseur ist ein Meisterwerk gelungen. Helmut Berger brilliert in der Rolle des unverstandenen Monarchen, und Romy Schneider spielt eine Elisabeth, die nicht kühler und egozentrischer sein könnte. Wer das süße, verkitschte Sisi-Bild aus den 50er Jahren sucht, wird bitter enttäuscht, denn Viscontis Film ist dunkel, traurig und kühl, als hätte er die Emotionen seiner Figuren noch einmal durch die Bilder ausdrücken wollen. Schön, aber kalt. Träumend, aber doch hoffnungslos. Der Film ist in der 230 Minuten-Fassung natürlich am besten, obwohl einem manche Szenen (das Warten auf die Krönung bspw.) sehr lang erscheinen. Dennoch nehmen einen die berauschenden Bilder, die opulente Ausstattung und die hervorragenden, unvergesslichen Darsteller Berger, Schneider, Howard, Griem gefangen.
Super Portrait! 5 von 5 Punkten Also, als ich einige der Rezensionen gelesen habe, mußte ich auch eine schreiben um dem Film gerecht zu werden. Natürlich hat dieser Film nichts mit den Sissi-Filmen zu tun, das will er ja auch gar nicht. Visconti wollte die Figur Ludwigs darstellen und portraitieren, was ihm meiner Meinung nach super gelungen ist (Allein die Athmosphäre in der dieser Film spielt hält einen im Atem.)Und dabei hat Romy Schneider neben Helmut Berger eine Glanzleistung abgegeben, in der Art wie sie die Kaiserin Elisabeth verkörpert, nämlich so wie sie wirklich war!
Romy in einer Nebenrolle 3 von 5 Punkten Nichts ist für einen Schauspieler gefährlicher,als wenn er einen Stempel auf der Stirn trägt,mein Stempel hieß Sissi.Und trotzdem spielte síe die verhaßte Rolle nochmal wenn auch in einer nebenrolle.Schneider und Co.wurde unter den Stoff Sissi von Visconti zugrunde gelegt.Die Schauspieler, was auch an der Umgebung liegt-und charakteristischen Merkmale werden kalt und fad dargestellt.Finger weg für Sissi Anhänger!
Ein eher trüber Film. 3 von 5 Punkten Romy Schneider wieder als Sissi aber von einen anderen Regisseur inszeniert.Abgesehen das man dem Film viele Längen vorwirft,was eher unnötig istund dem Fim fad,traurig,trüb und kalt wirken läßt hat man das Gefühl das Romy das alte Image der Sissi(vergeblich)auszulöschen vesucht.
Fauler Märchen-Zauber 5 von 5 Punkten Wenn dieser Film mit O.W. Fischer als Ludwig der II. besetztgewesen wäre, hätte ich mir gleich ein Brechmittel runterschüttenkönnen. Stattdessen spielt der irre, (auch privat) reichlich abgefahrene Helmut Berger den bayrischen Märchenkönig. Ludwig II., den Film, den Sie - verirrter Internet-Benützer - hier angepeilt haben, ist kein blasses Histörchen aus der 50er Jahre Mottenkiste des deutschen Kinos. Ich halte den Film von Luchino Visconti für einen xzellenten Film mit xzellenten Schauspielern. War tief beeindruckt, als ich ihn das 1. Mal sah: die dunklen, verhängten Räume, der sich ausbreitende Wahn, die Dekadenz, die verfaulenden Zähne & der Schmerz - all das mit unheimlicher Konsequenz in unvergessliche Bilder umgesetzt. Vermutlich war der Film, wie auch Fritz Lehners grossartige Schubert-Trilogie, ein ziemlicher Affront gegen die harmoniesüchtige Märchen-Zunft. |
Cabaret - 30th Anniversary Special Edition [UK IMPORT] Liza Minnelli, Joel Grey, Michael York, Helmut Griem, Marisa Berenson Videokassette, 9. September 2002 Verkaufsrang: 24122 1972 hat Cabaret acht Oscars gewonnen, unter anderem für die beste Regie (Bob Fosse), die beste Schauspielerin (Liza Minelli) und die beste männliche Nebenrolle (Joel Grey). Wäre dieser Film nicht gegen Der Pate im Wettbewerb um den besten Film angetreten, hätte er diesen Titel auch noch geholt. (Francis Ford Coppola musste noch zwei Jahre auf die Trophäe für die beste Regie warten, die er dann 1974 für Der Pate, Teil II bekam.) Der Film Cabaret ist eine brillante Adaption des gefeierten Bühnenstückes gleichen Namens, das wiederum von verschiedenen Werken inspiriert wurde: Zum einen von Christopher Isherwoods Buch Leb wohl, Berlin und zum anderen von dem Film/Theaterstück I am a Camera. Das beeindruckende Musical Cabaret verleiht dem Berlin von 1931 eine Atmosphäre sexuell aufgeladener Dekadenz. Minelli beherrscht die Leinwand als die Nachtclubsängerin Sally Bowles, die strahlend ihre Show durchzieht, während die Nationalsozialisten die Macht übernehmen. Sie hält ihre vielen Verehrer (u. a. Michael York und Helmut Griem) auf Distanz, so dass sie sich echten, tiefen Gefühlen erst gar nicht stellen muss. Joel Grey garantiert als Master of Ceremonies Nacht für Nacht eine Supershow im Kit Kat Club, um die unausweichlichen Auswirkungen des Krieges und der Diktatur hinauszuzögern. Sie alle leben in einem moralischen Vakuum der verzweifelten Angst, fest entschlossen, weiterzumachen, während die echte Welt - die Welt außerhalb der schützenden Mauern des Cabaret - sich auf das grauenhafte Chaos des Krieges vorbereitet. Regisseur und Choreograph Bob Fosse präsentiert eine ausgewogene Kombination von zerstörerischem Drama und überschwenglicher Unterhaltung, und das Resultat ist eines der überzeugendsten Leinwandmusicals, das je gedreht wurde. -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)
Have a break in the "Kit-Kat"-Club 5 von 5 Punkten Anfang der 30er Jahre in Deutschland. Die Weimarer Republik versinkt zusehends in politischen Wirren. Der Engländer Brian (Michael York) trifft in der Großstadtmetropole Berlin ein und lässt sich von dem blühenden Leben und der Cabaretsängerin Sally (Liza Minelli) verführen. Doch auch der jüdische Baron Maximillian (Helmut Griem) verfällt Sally, so dass eine komplizierte Dreiecksbeziehung ihrem Lauf nimmt...
Regisseur Bob Fosse ist mit "Cabaret" ein einmaliger Film gelungen, der wie kaum ein anderer das blühende Leben in Berlin der "Goldenen Zwanziger" porträtiert. Unweigerlich wird der Zuschauer von dem turbulenten (Nacht-)Leben der Protagonisten mitgerissen und taucht ein in eine Welt die von einer wunderbar lebensbejahenden Andersartigkeit bestimmt ist. Es scheint keine Tabus zu geben - außer keine Freude am Leben zu haben. Selbst ein in Hollywood bis "Brokeback Mountain" eher verpöntes Thema, nämlich Homosexualität, wird in Cabaret glorifiziert - und das in einem achtfachen Oscargewinner von 1972.
Diese Leichtigkeit wird von den betörenden Cabareteinlagen noch unterstrichen, die elegant in die Geschichte eingewoben und nie selbstzweckhaft sind, sondern die Story mittragen. Das dürfte vor allem die Zuschauer erleichtern, die im Allgemeinen eine Aversion gegen Musicals haben. Dazu kommt das interessante Sujet in dem der Film angesiedelt ist und den Zuschauer immer wieder an den drohenden Aufstieg der Nationalsozialisten erinnert, was unweigerlich das Ende der in "Cabaret" dargestellten Freizügigkeit bedeutet. Last but not least glänzt der Film mit einem brillanten Cast - allen voran Liza Minelli.
DVD: Enttäuschend. Die paar Texttafeln kann man kaum Extras nennen. Dabei gibt es soviel, was man näher beleuchten könnte - Unterschiede Musical/Film, historischer Kontext usw. usw.
Fazit: Ein ebenso anspruchsvoller wie auch unterhaltsamer Film, der seinen Weg in meine Sammlung nur aufgrund der ihm unagemessenen DVD noch nicht gefunden hat.
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Cabaret Liza Minelli, Michael York, Joel Grey, Helmut Griem, Fritz Wepper Videokassette Verkaufsrang: 17662 1972 hat Cabaret acht Oscars gewonnen, unter anderem für die beste Regie (Bob Fosse), die beste Schauspielerin (Liza Minelli) und die beste männliche Nebenrolle (Joel Grey). Wäre dieser Film nicht gegen Der Pate im Wettbewerb um den besten Film angetreten, hätte er diesen Titel auch noch geholt. (Francis Ford Coppola musste noch zwei Jahre auf die Trophäe für die beste Regie warten, die er dann 1974 für Der Pate, Teil II bekam.) Der Film Cabaret ist eine brillante Adaption des gefeierten Bühnenstückes gleichen Namens, das wiederum von verschiedenen Werken inspiriert wurde: Zum einen von Christopher Isherwoods Buch Leb wohl, Berlin und zum anderen von dem Film/Theaterstück I am a Camera. Das beeindruckende Musical Cabaret verleiht dem Berlin von 1931 eine Atmosphäre sexuell aufgeladener Dekadenz. Minelli beherrscht die Leinwand als die Nachtclubsängerin Sally Bowles, die strahlend ihre Show durchzieht, während die Nationalsozialisten die Macht übernehmen. Sie hält ihre vielen Verehrer (u. a. Michael York und Helmut Griem) auf Distanz, so dass sie sich echten, tiefen Gefühlen erst gar nicht stellen muss. Joel Grey garantiert als Master of Ceremonies Nacht für Nacht eine Supershow im Kit Kat Club, um die unausweichlichen Auswirkungen des Krieges und der Diktatur hinauszuzögern. Sie alle leben in einem moralischen Vakuum der verzweifelten Angst, fest entschlossen, weiterzumachen, während die echte Welt - die Welt außerhalb der schützenden Mauern des Cabaret - sich auf das grauenhafte Chaos des Krieges vorbereitet. Regisseur und Choreograph Bob Fosse präsentiert eine ausgewogene Kombination von zerstörerischem Drama und überschwenglicher Unterhaltung, und das Resultat ist eines der überzeugendsten Leinwandmusicals, das je gedreht wurde. -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)
Have a break in the "Kit-Kat"-Club 5 von 5 Punkten Anfang der 30er Jahre in Deutschland. Die Weimarer Republik versinkt zusehends in politischen Wirren. Der Engländer Brian (Michael York) trifft in der Großstadtmetropole Berlin ein und lässt sich von dem blühenden Leben und der Cabaretsängerin Sally (Liza Minelli) verführen. Doch auch der jüdische Baron Maximillian (Helmut Griem) verfällt Sally, so dass eine komplizierte Dreiecksbeziehung ihrem Lauf nimmt...
Regisseur Bob Fosse ist mit "Cabaret" ein einmaliger Film gelungen, der wie kaum ein anderer das blühende Leben in Berlin der "Goldenen Zwanziger" porträtiert. Unweigerlich wird der Zuschauer von dem turbulenten (Nacht-)Leben der Protagonisten mitgerissen und taucht ein in eine Welt die von einer wunderbar lebensbejahenden Andersartigkeit bestimmt ist. Es scheint keine Tabus zu geben - außer keine Freude am Leben zu haben. Selbst ein in Hollywood bis "Brokeback Mountain" eher verpöntes Thema, nämlich Homosexualität, wird in Cabaret glorifiziert - und das in einem achtfachen Oscargewinner von 1972.
Diese Leichtigkeit wird von den betörenden Cabareteinlagen noch unterstrichen, die elegant in die Geschichte eingewoben und nie selbstzweckhaft sind, sondern die Story mittragen. Das dürfte vor allem die Zuschauer erleichtern, die im Allgemeinen eine Aversion gegen Musicals haben. Dazu kommt das interessante Sujet in dem der Film angesiedelt ist und den Zuschauer immer wieder an den drohenden Aufstieg der Nationalsozialisten erinnert, was unweigerlich das Ende der in "Cabaret" dargestellten Freizügigkeit bedeutet. Last but not least glänzt der Film mit einem brillanten Cast - allen voran Liza Minelli.
DVD: Enttäuschend. Die paar Texttafeln kann man kaum Extras nennen. Dabei gibt es soviel, was man näher beleuchten könnte - Unterschiede Musical/Film, historischer Kontext usw. usw.
Fazit: Ein ebenso anspruchsvoller wie auch unterhaltsamer Film, der seinen Weg in meine Sammlung nur aufgrund der ihm unagemessenen DVD noch nicht gefunden hat.
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Cabaret [UK-Import] Liza Minelli, Michael York, Joel Grey, Helmut Griem, Fritz Wepper Videokassette, 20. Januar 1997 Verkaufsrang: 32732 1972 hat Cabaret acht Oscars gewonnen, unter anderem für die beste Regie (Bob Fosse), die beste Schauspielerin (Liza Minelli) und die beste männliche Nebenrolle (Joel Grey). Wäre dieser Film nicht gegen Der Pate im Wettbewerb um den besten Film angetreten, hätte er diesen Titel auch noch geholt. (Francis Ford Coppola musste noch zwei Jahre auf die Trophäe für die beste Regie warten, die er dann 1974 für Der Pate, Teil II bekam.) Der Film Cabaret ist eine brillante Adaption des gefeierten Bühnenstückes gleichen Namens, das wiederum von verschiedenen Werken inspiriert wurde: Zum einen von Christopher Isherwoods Buch Leb wohl, Berlin und zum anderen von dem Film/Theaterstück I am a Camera. Das beeindruckende Musical Cabaret verleiht dem Berlin von 1931 eine Atmosphäre sexuell aufgeladener Dekadenz. Minelli beherrscht die Leinwand als die Nachtclubsängerin Sally Bowles, die strahlend ihre Show durchzieht, während die Nationalsozialisten die Macht übernehmen. Sie hält ihre vielen Verehrer (u. a. Michael York und Helmut Griem) auf Distanz, so dass sie sich echten, tiefen Gefühlen erst gar nicht stellen muss. Joel Grey garantiert als Master of Ceremonies Nacht für Nacht eine Supershow im Kit Kat Club, um die unausweichlichen Auswirkungen des Krieges und der Diktatur hinauszuzögern. Sie alle leben in einem moralischen Vakuum der verzweifelten Angst, fest entschlossen, weiterzumachen, während die echte Welt - die Welt außerhalb der schützenden Mauern des Cabaret - sich auf das grauenhafte Chaos des Krieges vorbereitet. Regisseur und Choreograph Bob Fosse präsentiert eine ausgewogene Kombination von zerstörerischem Drama und überschwenglicher Unterhaltung, und das Resultat ist eines der überzeugendsten Leinwandmusicals, das je gedreht wurde. -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)
Have a break in the "Kit-Kat"-Club 5 von 5 Punkten Anfang der 30er Jahre in Deutschland. Die Weimarer Republik versinkt zusehends in politischen Wirren. Der Engländer Brian (Michael York) trifft in der Großstadtmetropole Berlin ein und lässt sich von dem blühenden Leben und der Cabaretsängerin Sally (Liza Minelli) verführen. Doch auch der jüdische Baron Maximillian (Helmut Griem) verfällt Sally, so dass eine komplizierte Dreiecksbeziehung ihrem Lauf nimmt...
Regisseur Bob Fosse ist mit "Cabaret" ein einmaliger Film gelungen, der wie kaum ein anderer das blühende Leben in Berlin der "Goldenen Zwanziger" porträtiert. Unweigerlich wird der Zuschauer von dem turbulenten (Nacht-)Leben der Protagonisten mitgerissen und taucht ein in eine Welt die von einer wunderbar lebensbejahenden Andersartigkeit bestimmt ist. Es scheint keine Tabus zu geben - außer keine Freude am Leben zu haben. Selbst ein in Hollywood bis "Brokeback Mountain" eher verpöntes Thema, nämlich Homosexualität, wird in Cabaret glorifiziert - und das in einem achtfachen Oscargewinner von 1972.
Diese Leichtigkeit wird von den betörenden Cabareteinlagen noch unterstrichen, die elegant in die Geschichte eingewoben und nie selbstzweckhaft sind, sondern die Story mittragen. Das dürfte vor allem die Zuschauer erleichtern, die im Allgemeinen eine Aversion gegen Musicals haben. Dazu kommt das interessante Sujet in dem der Film angesiedelt ist und den Zuschauer immer wieder an den drohenden Aufstieg der Nationalsozialisten erinnert, was unweigerlich das Ende der in "Cabaret" dargestellten Freizügigkeit bedeutet. Last but not least glänzt der Film mit einem brillanten Cast - allen voran Liza Minelli.
DVD: Enttäuschend. Die paar Texttafeln kann man kaum Extras nennen. Dabei gibt es soviel, was man näher beleuchten könnte - Unterschiede Musical/Film, historischer Kontext usw. usw.
Fazit: Ein ebenso anspruchsvoller wie auch unterhaltsamer Film, der seinen Weg in meine Sammlung nur aufgrund der ihm unagemessenen DVD noch nicht gefunden hat.
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