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| DVDs: James Gandolfini | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Get Shorty [UK IMPORT] John Travolta, Gene Hackman, Rene Russo, Danny De Vito, Dennis Farina DVD, 1. Februar 2000 Verkaufsrang: 89435 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar! John Travolta ist die herausragende Figur in dieser cartoonhaften Adaption des gleichnamigen Romans von Elmore Leonard, in der es einen kleinen Geldeintreiber aus Miami zufällig nach Los Angeles verschlägt, wo sich dieser entscheidet, mit einer eigenen Geschichte ins Filmgeschäft einzusteigen. Die Besetzung ist funkelnd: Gene Hackman als erfolgloser B-Film-Produzent, Rene Russo als gescheiterte Schauspielerin, Danny DeVito in der Rolle eines talentlosen Charakterschauspielers (der allerdings ein großer Hollywood-Star geworden ist) und Delroy Lindo als Gangster, der sich Travoltas Hollywood-Plänen in den Weg stellt. Ohne Zweifel, die Besetzung ist gut und das Drehbuch clever. Aber er ist nicht Robert Altmans The Player. Dessen Niveau erreicht der Film nicht. Dennoch weiß Regisseur Barry Sonnenfeld (Men in Black) die Geschichte locker zu handhaben und erschafft einen vergnüglichen, allerdings nicht wirklich tiefsinnigen Unterhaltungsfilm. --Tom Keogh
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Kurzweilige Komödie mit rabenschwarzem Humor 5 von 5 Punkten John Travolta als eiskalter Mafiosi-Angehöriger mit künstlerischen Ambitionen, Gene Hackmann als das Opfer seiner (kulturellen)Begierden. Selten hat man sich trotz harter Zwischentöne so gut amüsiert wie bei SCHNAPPT SHORTY - und es ist schon ein kleines Wunder, das Hollywood bisher noch nicht auf die Idee gekommen ist, diesem zu Recht erfolgreichen Kino-Hit ein Sequel zu gönnen.
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Angie Geena Davis, James Gandolfini, Aida Turturro, Philip Bosco Videokassette Verkaufsrang: 13702 "Angie ist jung, hübsch und sitzt ganz schön in der Tinte. Die Hochzeitsvorbereitungen sind in vollem Gange und sie gibt ihrem Verlobten den Laufpaß. Damit nicht genug, stürzt sie sich - schwanger wie sie ist - in ein neues Liebesabenteuer. Aber auch das ist nicht von Dauer, denn eine Frau, die wie ein Bierkutscher flucht und sich auf einen Vibrator konzentriert, ist nun mal nicht "jeder-Manns" Sache. Also nimmt Angie all ihren Mut zusammen, kämpft gegen eine "kleinkarierte" Umwelt und findet schließlich das Glück dort, wo sie es nicht erwartet hätte..."
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The Sopranos Teil 3: Reise in die Vergangenheit/Tonys Albtraum James Gandolfini, Lorraine Bracco, Edie Falco DVD, 23. November 2000 Verkaufsrang: 58402
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 1.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Wieso keine Box? 1 von 5 Punkten Ich kann nur jedem empfehlen, die US-DVD-Box der einzelnen Staffeln (4 Staffeln, im Fernsehen dort läuft die 5.) zu kaufen. Es gibt sogar alle 4 Boxen in einem Stück nochmals etwas günstiger zu kaufen.Die deutschen DVD's sind einfach Halsabschneiderei. Erst nur die 1. Staffel herausbringen und dann auch noch schön einzeln und total überteuert. Bereits 2 DVD's kosten soviel wie in den USA eine ganze Staffel-Box. |
The Mexican [UK IMPORT] Brad Pitt, Julia Roberts, James Gandolfini, Bob Balaban, Michael Cerveris DVD, 19. Juni 2006 Verkaufsrang: 101419 Gewöhnlich versandfertig in 3 bis 4 Wochen.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Wunderbare Unterhaltung - egal mit wem! 5 von 5 Punkten Für Fans von Julia Roberts und Brad Pitt ist dieser Film ein must-have! Spannende Unterhaltung, bei der man mitfiebert bis zum letzten Augenblick! Der Film zeichnet sich durch spritzige Dialoge zwischen dem Pärchen Sam (Roberts) und Jerry (Pitt) aus, die sich gerade trennten, aber am Ende nach einigen Turbulenzen den richtigen Weg für sich finden. Die Story ist gut gemacht, genau der richtige Mix aus Abenteuer, Spannung und Romantik! Dieser Film ist nur zu empfehlen, da für jeden Geschmack etwas geboten ist!
Cooles Video 5 von 5 Punkten Dieses Video hat mir sehr gut gefallen. Vor allem sehen die Hauptdarsteller total fesch aus, Brad Pitt so wie Julia Roberts. Nach diesem Film möchte man am liebsten nach Mexiko fahren, und wenn's nur für einen Tequila ist. Ein richtiger Roadmovie. Zeitweise sehr witzige Textpassagen, guter Synchronisierung und spannender Schluß. Vor allem hat er nicht den Charakter eines typischen "amerikanischen" Films. Ihr werdet es nicht bereuen, ihn zu kaufen.
Absolut sehenswert! 5 von 5 Punkten Ich fande den Film sehr amüsant,aber auch ergreifend und teilweise dramatisch!Brad Pitt und Julia Roberts waren,wie ich gehofft hatte,fantastisch!Die Story hätte zwar etwas besser sein können,aber ansonsten habe ich keine Mängel an diesem Film gefunden!Ich kann ihn also nur empfehlen!Für Pitt und Roberts-Fans ein Muss!
Fade 1 von 5 Punkten Der einzige Grund diesen Film zu sehen, ist wenn man ein absoluter Pitt- oder Roberts-Fan ist. Denn der Anblick dieser zwei ist das einzige was einem eventuell noch etwas geben kann. schauspielerisch schlecht, fade Story - absolute Geldverschwendung.
der GEILSTE film aller zeiten!!! 5 von 5 Punkten dieser film ist der beste film, den ich jemals gesehen habe!! er ist witzig und schön, vielleicht ein bisschen klischee-mäßig, aber das stört in diesem film ganz und gar nicht!!! nicht nur ist die geschichte toll, aber auch die schauspieler spielen toll: julia roberts besonders. unbedingt kaufen!!! |
The Last Castle [UK IMPORT] Robert Redford, James Gandolfini, Mark Ruffalo, Delroy Lindo, Steve Burton Videokassette, 12. August 2002 Verkaufsrang: 39922 Jahrelang leistete Gerneral Irwin seinem Land treue Dienste. Sowohl in Vietnam als auch im Golfkrieg machte er sich verdient und genoss beim Militär höchstes Ansehen. Aufgrund eines Disziplinarvergehens wird er verurteilt, eine zehnjährige Haftstrafe im Militärgefängnis abzusitzen. Zunächst genießt er noch die uneingeschränkte Achtung des sadistisch veranlagten Gefängnisleiters Colonel Winter. Doch schon bald kann Irwin seine Augen nicht länger vor dessen rigorosen und menschenverachtenden Methoden verschließen. Die Häftlinge um ihn herum setzten große Hoffnung in den degradierten General und ernennen ihn heimlich zu ihrem neuen Vorgesetzten. Seite an Seite stellen sie sich ihrem Widersacher, um den brutalen Haftbedingungen ein Ende zu setzen. Von nun an ist Winter jedes Mittel recht, Irwin zu stürzen. Im Kampf um die Führung stehen sich die Zwei schließlich als bittere Feinde gegenüber. Es entfacht ein gnadenloser Krieg, der nicht ohne Opfer überstanden wird...
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Super Film/Ein Muss für alle Redford-Freunde 5 von 5 Punkten Wer Robert Redford als Schauspieler mag, muss sich diesen Film einfach ansehen. Brubaker war schon eine Wucht, aber dieser Film schlägt ihn um Längen. Spannend bis zur letzten Minute, also Leute-gucken, gucken, gucken! |
Tödliche Geschwindigkeit Charlie Sheen, Nastassja Kinski, James Gandolfini, Christopher McDonald, Gary Bullock Videokassette Verkaufsrang: 15436 "Das Fallschirmspringer-Ass Ditch Brodie riskiert bei seinen abenteuerlichen Stunts immer wieder Kopf, Kragen und Lizenz. Als eines Tages die schöne und geheimnisvolle Chris auftaucht, um Unterricht zu nehmen, kommt es zur Katastrophe. Schon bei ihrem ersten Sprung muß Ditch hilflos mitansehen, wie sie scheinbar mit rasender Geschwindigkeit in den Tod stürzt. Geschockt und voller Zweifel, daß das Ganze mit rechten Dingen zuging, beginnt er auf eigene Faust nachzuforschen. Bald findet er die Wahrheit über Chris heraus und verwickelt sich immer mehr in einem hochbrisanten, internationalen Intrigennetz, aus dem es kein Entrinnen gibt. Ein nervenzerreißender Kampf auf Leben und Tod beginnt...in tödlicher Geschwindigkeit!"
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Toller Actionkracher 5 von 5 Punkten Der Film ist wirklich genial. Actionreich und dramatisch zugleich. Charlie Sheen spielt seine Rolle sehr gut genauso wie Nastassja Kinski. Der Film ist wirklich zu empfehlen.
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Die Sopranos Teil 1: Tony in der Krise/Verwandte und andere Feinde James Gandolfini, Lorraine Bracco, Edie Falco Videokassette, 21. September 2000 Verkaufsrang: 13296 Die Sopranos, das ist eine der mit Abstand innovativsten, interessantesten US-Fernsehserien der letzten Jahre. Dabei ist Die Sopranos eine Serie fernab amerikanischen Fernseheinerleis. Sie ist härter und brutaler als normale Serien. Sexualität findet nicht nur im Off statt, die Sprache ist derber. Und all dies ist dramaturgisch notwenig, denn Die Sopranos ist eine Mafia-Serie, in dessen Mittelpunkt Tony Soprano (James Gandolfini) steht. Tony ist der Pate von New Jersey. Doch Tony ist anders als andere Paten. Natürlich ist er ein Verbrecher. Er verdient sein Geld durch allerlei illegale Geschäfte. Und wie es sich für einen italienischen Paten gehört, hat er daheim ein Frau, die er liebt (Edie Falco) und zwei wohlgeratene Kinder. Er hat eine unantastbare Mama (Nancy Marchand) und hin und wieder vergnügt er sich mit Prostituierten -- was an seiner Liebe für seine Frau nichts ändert. Und trotzdem ist Tony kein normaler Pate. Mit genau diesem Unterschied beginnt die erste Episode Tony in der Krise. Auf Anraten seines Arztes nämlich besucht er die Psychiaterin Jennifer Melfi (Lorraine Bracco). Ungern nur begibt er, der italienische Macho, sich auf die Couch einer Seelendoktorin. Allerdings hat Tony eingesehen, dass er dringend Hilfe benötigt. Hinter der groben Fassade des Mafia-Paten nämlich verbirgt sich ein an sich liebenswerter Kerl, der eigentlich nur ein anständiges Leben mit Frau und Kindern führen möchte. Das Amt des Paten hat er von seinem Vater geerbt -- und bis zu einem gewissen Grad hat er dieses Amt mit all den Attributen, die von einem Paten verlangt werden, auch ausgefüllt. Aber Tony ist nett! Kein Wunder, dass er auf Grund seiner inneren Zerrissenheit eines Tages einen Nervenzusammenbruch erleiden musste. Steht er Dr. Melfi zunächst skeptisch gegenüber, entwickelt er sehr schnell zu ihr eine freundschaftliche Beziehung, denn sie ist der erste Mensch, der ihm zuhört -- ohne ihn für das, was er ist, zu verurteilen. Das Mafia-Bild, das Tony in der Krise kreiert, bewegt sich jenseits der Schablonen, die wir aus Hollywood kennen. Die Mafia, das ist keine ehrenwerte Gesellschaft, die zwar mit Verbrechen ihr Geld verdienen mag, die aber dennoch der Hauch des Geheimnisvollen, Faszinierenden umgibt wie etwa jenen Figuren aus Der Pate. Die Sopranos sind Vorstadtkriminelle -- und darüber hinaus ein ziemlich widerliches Packzeug. In seinen Gesprächen mit Dr. Melfi stellt Tony seine Familie in Rückblicken vor. Da ist sein Neffe Christopher Moltesani (Michael Imperioli), ein brutaler Jung-Macho und kaltblütiger Mörder mit Hang zu unkontrollierten Gewaltausbrüchen, der auf Grund seiner Mafiazugehörigkeit glaubt, unantastbar zu sein. Da ist Onkel Junior (Dominic Chianese), der Bruder seines verstorbenen Vaters, hinter dessen Biedermann-Fassade sich ein rücksichtsloser Intrigant verbirgt, der es nie ganz verwinden konnte, nur der Bruder des großen Paten gewesen zu sein. Und dann gibt es noch Tonys Mama Livia Soprano (Nancy Marchand), die nach Außen hin die treusorgende Mafia-Mutter darstellt, die natürlich nie mit den Geschäften ihres Mannes zu tun gehabt hat, die aber alles andere als eine liebenswerte alte Italienerin ist. Livia ist ein Albtraum, eine vom Leben frustrierte, alte Frau, die bereits ihrem Mann das Leben zur Hölle gemacht hat und seitdessen Tod Tonys Nerven strapaziert. Wirkt sie auf den ersten Blick unbeholfen, stellt man als Zuschauer schnell fest, dass dies nur eine Masche ist, mit der sie Mitleid zu erhaschen versucht -- und ihre Umwelt, allen voran Tony, kontrolliert. Unsympathischere Mafiosi hat man im Fernsehen noch nie zu sehen bekommen. Mit viel Witz, Zynismus und Sarkasmus erzählt Regisseur Chase nun die Geschichte vom Nervenzusammenbruch und porträtiert mit Tony einen an sich netten Kerl, dem man wünschte, dass er doch einen solideren Job als den eines Mafia-Paten erlernt hätte. --Christian Lukas
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
...gute Story... 5 von 5 Punkten Dieses Video ist von bestechender Qualität was schon das Anschauen zu einem Erlebnis macht. Die Story ist sowieso super ,denn sie hat nicht das übliche Klischee einer Serie ,sondern ist viel derber aufgebaut . Es erzählt aus dem Leben Der Mafia ohne wenn und aber ,halt so wie es ist und das ist nicht sonderlich sensibel .Also nichts für schwache Nerven . |
Die Sopranos Teil 2: Der Deal/Tonys Schachzug James Gandolfini, Lorraine Bracco, Edie Falco Videokassette, 21. September 2000 Verkaufsrang: 14169 Das Leben eines Mafia-Paten ist nicht leicht. Vor allem, wenn man Tony Soprano (James Gandolfini) heißt. Nein, die Mafia ist kein Verein ehrenwerter Männer mehr. So hat sich Tony mit seinem brutalen, aber dummen Neffen Chris (Michael Imperioli) herumzuärgern. Dieser hat in der letzten Episode (Verwandte und andere Feinde -- diese Folge befindet sich auch der ersten Sopranos-Kassette) einen LKW überfallen, dessen Besitzer eigentlich Schutzgelder bezahlt, damit genau solche Dinge nicht passieren! Zwar ist diese Geschichte inzwischen bereinigt und man hat sich arrangiert, doch für Onkel Junior (Dominic Chianese) ergibt sich aus diesem Zwischenfall die Chance zu intrigieren! Junior, der nach Außen hin die Liebenswürdigkeit eines netten, seinen Ruhestand genießenden Rentners verkörpert, ist schließlich alles andere als ein netter Mensch. Hinter seinem unscheinbaren Äußeren verbirgt sich ein fieser Intrigant, der in früheren Zeiten schon Probleme mit seinem Bruder, dem früheren Paten, hatte -- und der heute der Überzeugung ist, dass sein Neffe Tony ein schwacher Pate sei. Um Tony das Leben schwer zu machen (mehr traut er sich zunächst nicht), verbündet er sich mit seiner Schwägerin Livia (Nancy Marchand), Tonys Mutter. Der Deal ist eine Hammer-Episode. Derart radikal wie Die Sopranos hat noch keine Serie mit dem Mythos Mafia aufgeräumt, diese Episode aber ist der frühe Höhepunkt! Vor allem die Figur der unantastbaren Mutter, bislang eine Ikone des Mafia-Filmes, wird in jeder Form von ihrem Heiligenpodest gestürzt. Livia hasste ihren Ehemann. Dies ist klar. Auch wenn dies niemals laut gesagt wird, spürt man jedoch sehr schnell, dass sie ihn nicht gehasst hat, weil er ein Mafia-Gangster gewesen ist. Sie sah in ihn vielmehr einen Versager, der es gerade einmal zum Paten von New Jersey gebracht hat, während nur ein paar Kilometer weiter südlich, in New York, das richtige Geld zu holen gewesen wäre. In ihrem Sohn sieht sie nun eine Reinkarnation ihres Mannes. So ist das, was sie für ihn empfindet, keine Liebe. Sie verabscheut Tony, wie sie ihren Mann verabscheut hat. Die Seifenoper trifft die Mafia! Mit Zynismus, schwarzem Humor und ungeschönter Gewalt! Wer nun glaubt, dies sei der vorläufiger Höhepunkt der Serie gewesen, der irrt: Tonys Schachzug geht noch einen Schritt weiter: Tony träumt von seiner Psychiaterin Dr. Melfi (Lorraine Bracco), was ihn entsetzt. Mit Prostituierten zu schlafen, das ist in Ordnung, denn dabei geht es nur um Sex. Dr. Melfi aber ist anders. Er fühlt sich zu ihr wegen ihrer Intelligenz erotisch hingezogen. Da er seine Frau (Edie Faden) jedoch über alles liebt, entschließt er sich, seine Therapie zu beenden, um nicht irgendwann der Versuchung nicht widerstehen zu können -- Carmela, seine Frau, aber drängt ihn, weiter zu machen, denn die Therapie hat ihn zum Guten verändert. Wenn er sie abbricht, wird sie sich scheiden lassen. Während der Familiensegen schief hängt, soll Tony einen verstorbenen Mafia-Paten beerben. Allerdings würde er damit in den Wirkungskreis seines Onkels Junior eindringen. Tony entschließt sich dennoch, diesen Schritt zu unternehmen. Tony, dies macht diese Episode klar, ist alles andere als ein dummer Mensch. Mag er in den ersten drei Episoden -- vor allem auf Grund seiner fehlenden Bildung -- nicht gerade als Intelligenzbestie erscheinen, beweist diese Episode, dass er sehr wohl ein intelligenter Pate ist, der nicht nur die Gewalt, sondern auch das Intrigenspiel beherrscht. So hat Tony längst das verräterische Treiben seines Onkels durchschaut, den er nun seinerseits hintergeht. Dadurch erschafft sich Tony gleichzeitig eines Lebensversicherung, denn noch mag Junior vor Morden in der Familie zurückschrecken -- er ist dennoch für den Mord an einem Freund von Chris verantwortlich! Chris hat mit dem Überfall auf den LKW gegen die Regeln verstoßen, Tony aber hat dies wieder in Ordnung gebracht. Der Mord ist nun eine Schwächung von Tonys Position, die ihm zeigen soll, dass seine Macht begrenzt ist. Doch Tony weiß seine Macht sehr wohl zu festigen. Eigentlich könnte er nun einen Triumph feiern, gäbe es nicht ein weiteres familiäres Problem, das ihn wie ein Dampfhammer trifft: Sein Sohn Anthony Jr. (Robert Iler), den er bislang aus allen Aktionen herausgehalten hat, erfährt von seiner Schwester Meadow (Jamie Lynn Sigler), dass sein gutherziger Vater ein Mafiaboss ist. --Christian Lukas
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Der Pate läßt grüssen! 5 von 5 Punkten Amerikanische Kritiker waren sich unlängst fast einig, als sie die Sopranos zur besten Serie des Jahres wählten. Recht hatten sie! Nachvollziehbare Charaktere, witzige Story mit teilweise bitterem Realismus, hervorragende Schauspieler und eine Spur Sex machen die Mischung. Das Konzept (schnelle Schnitte zwischen Komik, Gewalt, Familienleben und Mob-Alltag)ist etwas gewöhnungsbedürftig; wer sich aber drauf einläßt, wird mit abwechslungsreicher Unterhaltung entlohnt. Fazit: Wer den Paten mochte, wird Tony Soprano und seine Crew lieben. |
Die Sopranos Teil 3: Reise in die Vergangenheit/Tonys Albtraum James Gandolfini, Lorraine Bracco, Edie Falco Videokassette, 21. September 2000 Verkaufsrang: 14377 Die Sopranos, das ist eine der mit Abstand innovativsten, interessantesten US-Fernsehserien der letzten Jahre. Dabei ist Die Sopranos eine Serie fernab amerikanischen Fernseheinerleis. Sie ist härter und brutaler als normale Serien. Sexualität findet nicht nur im Off statt, die Sprache ist derber. Und all dies ist dramaturgisch notwenig, denn Die Sopranos ist eine Mafia-Serie, in dessen Mittelpunkt Tony Soprano (James Gandolfini) steht. Tony ist der Pate von New Jersey. Doch Tony ist anders als andere Paten. Natürlich ist er ein Verbrecher. Er verdient sein Geld durch allerlei illegale Geschäfte. Und wie es sich für einen italienischen Paten gehört, hat er daheim ein Frau, die er liebt (Edie Falco) und zwei wohlgeratene Kinder. Er hat eine unantastbare Mama (Nancy Marchand) und hin und wieder vergnügt er sich mit Prostituierten -- was an seiner Liebe für seine Frau nichts ändert. Und trotzdem ist Tony kein normaler Pate. Eigentlich ist er in seinem Inneren ein richtig netter Kerl. Es sei denn, es geht um Verräter. Eigentlich möchte Tony nur etwas ausspannen. Eine Gelegenheit bietet ihm dafür eine Fahrt mit seiner Tochter Meadow (Jamie Lynn Sigler) über Land, auf der Suche nach einem geeigneten College für das Mädchen. Dabei entdeckt er einen Mann (Tony Ray Rossi), der niemand anderes als Feeby Petrulio sein muss, ein ehemaliger Mafiosi, der im Rahmen der Kronzeugenregelung gegen die Mafia ausgesagt hat. Kurze Zeit später ist Feeby tot. Zum ersten Mal wird einem als Zuschauer in dieser nunmehr fünften Episode bewusst, dass Tony wirklich ein Mafiaboss ist. Er ist nicht nur ein kleiner Halunke, er ist ein Mann, der über Leben und Tod entscheidet. Eigenartigerweise macht ihn dies nicht unsympathisch, denn Regisseur Coulter gelingt es in der ansonsten eher durchschnittlichen Episode, eine in sich hermetisch geschlossene Welt zu kreieren, in der restriktive Regeln gelten. Mehr noch als in den ersten vier Episoden, werden Ehre und Treue gegenüber der Familie thematisiert -- und Tony gelingt es, trotz seiner Macht, seine Würde zu behalten, da er streng nach diesen Regeln lebt und sie befolgt. Wie schwierig dies sein kann, erlebt er jedoch am eigenen Leib, als seine Frau (Edie Faden) erfährt, dass sein Therapeut eine Frau ist (Lorraine Bracco), weshalb sie sich von ihm hintergangen fühlt. Tonys Alptraum nimmt indessen den Handlungsfaden der Episode Tonys Schachzug (von der zweiten Kassette) wieder auf. Nach dem Tod des Mafiabosses Jackie Aprile hat Tony diesen beerbt. Um Konflikte mit seinem Onkel Junior (Dominic Chianese) zu vermeiden, sind er und seine Getreuen jedoch zu der Überzeugung gekommen, Junior im Glauben zu lassen, er habe Jackies Erde angetreten. Dieser Schachzug entpuppt sich jedoch in sofern als ein Fehler, als dass Junior sich nicht mehr an die Regeln der Mafia hält. So beginnt er Schutzgelder von Personen zu kassieren, die von den Sopranos einst das Ehrenwort bekamen, unbehelligt ihren Geschäften nachgehen zu können. Dass Junior ein Ehrenwort bricht ist fast noch schlimmer als zur Polizei überzulaufen. Tony bleibt nichts anderes übrig, als seinerseits ein Intrigennetz zu flechten und hinter Juniors Rücken zu operieren -- was ihm als ein an sich ehrlicher Charakter missfällt. Im Gegensatz zur eher mäßigen ersten Episode auf dieser Kassette, wartet Tonys Albtraum mit einigen wunderbar ironischen Aspekten auf. Vom Stress übermannt passiert Tony nämlich etwas, was für jeden italienischen Macho-Mann nur als Katastrophe bezeichnet werden kann: Er kann nicht mehr! Mit viel Witz widmet sich Regisseur Taylor Tonys plötzlich auftretender Impotenz -- und parodiert genüsslich verschiedenste Mafia-Filmklischees, indem etwas geschieht, was nicht geschehen kann. Ein Mafiaboss, der nicht mehr kann? Tony ist entsetzt -- aber auch verwirrt, denn in seinen Träumen sieht er immer wieder seine Psychiaterin Dr. Melfi. Und in seinen Träumen hat er mit seiner Potenz keine Probleme. So steht der an sich ehrliche Mafiaboss plötzlich zwischen zwei Frauen. Da ist Onkel Juniors Habgier im Endeffekt das kleinere Problem! --Christian Lukas
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The Sopranos - Series 1 Vol.4 [UK IMPORT] James Gandolfini, Edie Falco, Nancy Marchand, Lorraine Bracco, Michael Imperioli DVD, 16. April 2001 Verkaufsrang: 81580
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 1.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Warum keine Box? 1 von 5 Punkten Ich kann nur jedem empfehlen, die US-DVD-Box der einzelnen Staffeln (4 Staffeln, im Fernsehen dort läuft die 5.) zu kaufen. Es gibt sogar alle 4 Boxen in einem Stück nochmals etwas günstiger zu kaufen.Die deutschen DVD's sind einfach Halsabschneiderei. Erst nur die 1. Staffel herausbringen und dann auch noch schön einzeln und total überteuert. Bereits 2 DVD's kosten soviel wie in den USA eine ganze Staffel-Box. |
The Sopranos - Series 1 Vol.5 [UK IMPORT] James Gandolfini, Edie Falco, Nancy Marchand, Lorraine Bracco, Michael Imperioli DVD, 16. April 2001 Verkaufsrang: 97922
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 1.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Warum keine Box? 1 von 5 Punkten Ich kann nur jedem empfehlen, die US-DVD-Box der einzelnen Staffeln (4 Staffeln, im Fernsehen dort läuft die 5.) zu kaufen. Es gibt sogar alle 4 Boxen in einem Stück nochmals etwas günstiger zu kaufen.Die deutschen DVD's sind einfach Halsabschneiderei. Erst nur die 1. Staffel herausbringen und dann auch noch schön einzeln und total überteuert. Bereits 2 DVD's kosten soviel wie in den USA eine ganze Staffel-Box. |
Die Sopranos Teil 4: Vater und Sohn/Tony rastet aus James Gandolfini, Lorraine Bracco, Edie Falco Videokassette, 30. November 2000 Verkaufsrang: 17856 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Die Sopranos, das ist eine der mit Abstand innovativsten, interessantesten US-Fernsehserien der letzten Jahre. Dabei ist Die Sopranos eine Serie fernab amerikanischen Fernseheinerleis. Die Sopranos wird vom Pay-TV-Sender HBO produziert und ist somit in der Gestaltung freier als normale TV-Serien. In diesem Fall heißt dies: Sie ist härter und brutaler als normale Serien. Sexualität findet nicht nur im Off statt, die Sprache ist derber. Dabei hat die Episode Vater und Sohn diese Freiheiten gar nicht nötig, denn Vater und Sohn ist eine interessante, sensibel inszenierte Variante des Konfliktes zwischen Kindern und ihren Eltern. Das, was Tony (James Gandolfini) widerfährt, kann jedem Vater geschehen: Er wird in die Schule seines Sohnes (Robert Iler) zitiert, der Messwein gestohlen und sich dann betrunken hat. Vater und Sohn ist die bislang emotional intensivste Episode der Serie. Es geht diesmal nicht um Tonys komplizierte Beziehung zu seiner Mutter (Nancy Marchand). Es geht nicht um die komplizierte Beziehung zu seinem intriganten Onkel Junior (Dominic Chianese), Beziehungen, die von der Entmenschlichung von Personen erzählen, die eigentlich einander vertrauen und lieben müssten. Diesmal ist es die Beziehung eines Vaters zu seinem Sohn. Und es ist eine Geschichte voller Angst und Ungewissheit. Beim Anblick seines dicklichen Sohnes sieht sich Tony als Heranwachsender und Sohn des Paten. Und in ihm steigt Panik auf. Panik, Anthony Jr. könne den gleichen Weg beschreiten wie er. Am schlimmsten entpuppt sich in dieser Situation die Tatsache, dass seine Mutter beginnt, ihren Enkel gegen den eigenen Vater aufzuhetzen. Sie macht dies nicht direkt. Sie erklärt Anthony Jr. nur, dass seine Besuche beim Schulpsychiater, zu denen er nach dem Zwischenfall verurteilt wurde, unsinnig seien. Damit stellt sie sich bewusst gegen Tony. So könnte der Untertitel dieser Episode auch "Mütter und Söhne" lauten, gäbe es in der Beziehung von Vater und Sohn gegenüber der von Mutter Livia und Tony nicht einen gewaltigen Unterschied: Tony liebt seinen Sohn, Livia aber verachtet Tony. Währenddessen macht das Gerücht die Runde, das FBI würde zum Schlag gegen die Sopranos ausholen (seit der Episode Tonys Alptraum von Kassette Nummer 3 wissen dies zumindest die Zuschauer mit Gewissheit). Der deutsche Titel Tony rastet aus beschreibt somit den Zustand Tonys mehr als treffend. Da ist seine Ehe, mit der es nicht zum Besten steht. Dann gibt es das FBI, das sich auf die Sopranos eingeschossen hat und Tony zwingt, die Bücher zu frisieren (lieber würde er flüchten, doch er empfindet dies als unehrenhaft und als ein Schuldeingeständnis). Und dann gibt es noch einen großen Pressebericht über seinen Clan, in dem sämtliche Mitglieder als gefährliche Gangster dargestellt werden -- außer seinem brutalen Neffen Chris (Michael Imperioli), der daraufhin in tiefe Depressionen verfällt. Als dann auch noch Mutter Soprano erfährt, dass ihr Sohn zum Psychiater geht, dreht Tony durch. Tony dreht durch ist eine sehr ironische Episode, die sich -- neben Tony natürlich -- vor allem mit der Person von Chris beschäftigt. Dieser wird als eitler Fatzke dargestellt, der das Gangsterdasein benötigt, um seine eigenen Minderwertigkeitskomplexe zu überdecken. Tatsächlich ist Chris vielleicht das schwächste Mitglied der Familie. Er mag erwachsen sein, doch in seinem Inneren ist er ein zutiefst verunsichertes Kind. Höhepunkt der Episode ist daher der Moment, in dem eine Tageszeitung schließlich doch noch über Chris, einen "gefährlichen Verbrecher", berichtet. Glücklich lächelnd nimmt Chris diese Meldung zur Kenntnis. Nun ist alles wieder gut. Und sein Charakter wird endgültig der Lächerlichkeit preisgegeben. --Christian Lukas
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Die Sopranos Teil 5: Moralisten/Ein Hit ist ein Hit James Gandolfini, Lorraine Bracco, Edie Falco Videokassette, 30. November 2000 Verkaufsrang: 17034 Die Sopranos, das ist eine der mit Abstand innovativsten, interessantesten US-Fernsehserien der letzten Jahre. Dabei ist Die Sopranos eine Serie fernab amerikanischen Fernseheinerleis. Sie ist härter und brutaler als normale Serien. Sexualität findet nicht nur im Off statt, die Sprache ist derber. Und all dies ist dramaturgisch notwenig, denn Die Sopranos ist eine Mafia-Serie, in deren Mittelpunkt Tony Soprano (James Gandolfini) steht. Tony ist der Pate von New Jersey. Doch Tony ist anders als andere Paten. Natürlich ist er ein Verbrecher. Er verdient sein Geld durch allerlei illegale Geschäfte. Und wie es sich für einen italienischen Paten gehört, hat er daheim eine Frau, die er liebt (Edie Falco) und zwei wohlgeratene Kinder. Er hat eine unantastbare Mama (Nancy Marchand) und hin und wieder vergnügt er sich mit Prostituierten -- was an seiner Liebe für seine Frau nichts ändert. Und trotzdem ist Tony kein normaler Pate. In der Welt, in der er lebt, ist er ein ehrlicher Mann. Ganz im Gegenteil zu seinem Onkel Junior (Dominic Chianese). Zwischen beiden tobt ein Schattenkrieg. Junior glaubt, er hat die Macht des verstorbenen Paten Jackie Aprile geerbt (Die Sopranos Teil 3), in Wahrheit aber regiert Tony hinter seinem Rücken -- da Junior ein machtgeiler, intriganter alter Mann ist, in dessen Händen zu viel Macht in eine Katastrophe münden könnte. Eine Katastrophe, die kurz bevor steht, denn das FBI zieht die Schlinge um den Soprano-Clan immer enger. In dieser Situation beweist Tony einmal mehr, ein Ehrenmann zu sein. Er rennt nicht davon, sondern bleibt in New Jersey, um sich dem Kampf zu stellen. Junior hingegen seilt sich nach Florida mit einer alten Liebe ab. Tony ist außer sich -- und es kommt zwischen den beiden zu einem Streit. Während Tony in diesem Streit einen Kontext sucht -- Junior ist schließlich sein Onkel und damit ein Teil der Familie, der er vorsteht -- denkt Junior offen darüber nach, Tony umzubringen. Sind die meisten Episoden der Serie eher zynisch/satirisch, ist Die Moralisten überraschend ernst inszeniert. Genau dies ist eine der Stärken der Serie -- ohne Probleme ändert sich der Ton einer Einzelepisode gegenüber seinen Vorgängern, dennoch stellt dies keinen Stilbruch gegenüber der Serie als Gesamtbild dar. Dass aber selbst eine brillante Serie wie Die Sopranos nicht ganz von Stilbrüchen verschont bleiben kann, beweist Ein Hit ist ein Hit. Als Einzelepisode betrachtet ist Ein Hit ist ein Hit genial! Im Mittelpunkt des Geschehens steht Tonys Neffe Chris (Michael Imperioli), der durch eine neue Liebschaft Bekanntschaft mit dem Musikbusiness macht. Sofort ist er für dieses Geschäft Feuer und Flamme und entschließt sich, einer Band zum Durchbruch zu verhelfen. Diese Band aber ist musikalisch betrachtet nicht nur eine Katastrophe -- die Bandmitglieder sind darüber hinaus eher am Leben hinter der Bühne interessiert als an der Musik. Wenn die Jungs nicht freiwillig einen Hit produzieren können, denkt sich Chris, muss er sie eben dorthin prügeln! Ein Mafiosi in der Unterhaltungsbranche. Das an sich ist keine neue Idee. Doch Chris ist nicht irgendein Mafiosi -- er ist ein Idiot, der glaubt, mit Gewalt alles, aber auch wirklich alles erreichen zu können, und der nun plötzlich feststellen muss, dass selbst Gewalt irgendwann an ihre Grenzen stößt, was sein Weltbild ruiniert -- allerdings auf eine für den Zuschauer köstlich-ironisch aufgearbeitete Art und Weise. Witzig sind in dieser Episode auch Tonys Versuche, Freunde außerhalb der Mafia zu finden, wozu ihn seine Therapeutin Dr. Melfi (Lorraine Bracco) ermuntert. Das Problem ist nur, dass diese Episode nicht wirklich in den Kontext der Serie passen will, die sich mit dieser fünften Kassette langsam aber sicher dem Ende zuneigt. Sie steht eigenartig allein dar, ohne Anbindung an die Geschehnisse der letzten Episoden. --Christian Lukas
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Die Sopranos Teil 6: Wer ist die Ratte?/Die schöne Isabella/Hart und herzlich James Gandolfini, Lorraine Bracco, Edie Falco Videokassette, 30. November 2000 Verkaufsrang: 17730 Die Sopranos, das ist eine der mit Abstand innovativsten, interessantesten US-Fernsehserien der letzten Jahre. Dabei ist Die Sopranos eine Serie fernab amerikanischen Fernseheinerleis. Sie ist härter und brutaler als normale Serien. Sexualität findet nicht nur im Off statt, die Sprache ist derber. Und all dies ist dramaturgisch notwenig, denn Die Sopranos ist eine Mafia-Serie, in deren Mittelpunkt Tony Soprano (James Gandolfini) steht. Tony ist der Pate von New Jersey. Und dies ist die letzte Kassette der ersten Staffel. Diesmal mit drei statt zwei Episoden. Seit das FBI die Sopranos beobachtet, zieht sich die Schlinge um Tonys Hals immer enger. Und dies nicht nur sinnbildlich gesprochen. Jemand in seinem Umfeld trägt eine solche Drahtschlinge bei sich, um Tony den Hals umzudrehen. Doch wer ist der Verräter? Eines ist Tony auf jeden Fall klar: Ein FBI-Spitzel kann es nicht sein, denn das FBI ist eine Polizeibehörde -- und keine Killertruppe. Wer ist die Ratte läutet den Showdown der Serie ein. Die Ereignisse der ersten Staffel werden zu Ende -- und zu einer Lösung geführt. Spannung ist angesagt. Zwar ist auch Wer ist die Ratte (die Folge trägt im Original den weitaus passenderen Titel Nobody Knows Anything) eine durchaus satirische Episode, der für die Serie typische, ironische Humor wird jedoch der Spannung untergeordnet. Nun ist Tony zwar der Pate -- doch tief in seinem Inneren ist er ein netter Mensch, der mit seinem Status und seinem Job schon lange nicht mehr klar kommt und daher therapeutische Hilfe in Anspruch nehmen muss. In Die schöne Isabella wird seine Psyche einmal mehr strapaziert, als er plötzlich erotische Gefühle für eine junge Italienerin entwickelt, was ihn fast um seinen Verstand bringt. Diese Schwäche versucht nun sein Onkel Junior (Dominic Chianese) auszunutzen. Er hat genug vom Machtkampf mit seinem Neffen -- daher hetzt er ihm zwei Killer auf den Hals. Doch er unterschätzt Tonys Instinkte. Tony wehrt den Angriff ab und tötet einen der Angreifer, allerdings wird er verletzt und muss ins Krankenhaus -- wo ihm das FBI den Vorschlag macht, im Rahmen des Zeugenschutzprogramms sein kriminelles Leben hinter sich zu lassen. Tony aber ist ein Ehrenmann. Was das FBI ihm anbietet, das wäre ein Verrat. Er geht nicht einmal auf dieses Angebot ein, als ihm eine Kassette vorgespielt wird, auf der er mitanhören kann, wie sein Onkel und -- seine eigene Mutter (Nancy Marchand) -- den Mord an ihm planen! Die schöne Isabella und Hart und herzlich sind der fulminante Abschluss der Staffel. Die Handlungen gehen direkt ineinander über. Tony, seit Beginn an Sympathieträger der Serie, entwickelt sich in diesen beiden Episoden endgültig zum tragischen Helden, für den Ehre und Vertrauen die höchsten Güter allen Miteinanders darstellen -- und wofür er nun ins Fadenkreuz der eigenen Leute gerät. Was der Geschichte ihre besondere Tragik verleiht, ist die Tatsache, dass es nicht seine Vasallen sind, die ihn verfolgen, sondern seine eigene Mutter. In ihrer Person spiegelt sich die gesamte Verlogenheit dieser Verbrechergesellschaft wider. Eher noch als Tonys brutaler, intriganter Onkel Junior ist sie es, die alles Schlechte dieser Gesellschaft verkörpert: Einer Gesellschaft, die Ehre predigt, aber für einen Silberling die eigenen Kinder ans Messer liefert. So wünscht man Tony, er würde auf das FBI-Angebot eingehen. Tony ist ein guter Kerl, ein Mann, der eine zweite Chance verdient hat. Doch er ist ein Mann, für den der Begriff Ehre noch eine Bedeutung hat. So bleibt er ein tragischer Held, der sich seines Status bewusst ist, für den es jedoch keine Möglichkeit gibt, seinem Schicksal zu entrinnen. --Christian Lukas
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
einfach genial 5 von 5 Punkten Die Sopranos sind die mit Abstand genialste TV-Serie aller Zeiten, noch weit vor Twin Peaks, Geister und anderen Kultserien anzusiedeln. Und gerade die Folge "Die schöne Isabella" ist einfach unübertrefflich, gehört zum Feinsten, was je auf Zelluloid gebannt wurde (wenn sie noch Zelluloid verwenden...). Die Szene, in der auf Tony Soprano das Attentat durchgeführt wird, ist geradezu unheimlich in ihrer Perfektion und Wirkung, bemerkenswert auch, wie dabei Musik eingesetzt wird. Fazit: Man muß ALLE Folgen haben, und diese hier ist die Krönung der ersten Staffel. |
Night Falls On Manhattan [UK IMPORT] Andy Garcia, Lena Olin, Richard Dreyfuss, Ian Holm, Ron Leibman DVD, 4. Juni 2001 Verkaufsrang: 86147 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
| The Sopranos - Vol. 4 [UK IMPORT] James Gandolfini, Lorraine Bracco, Edie Falco, Michael Imperioli, Nancy Marchand Videokassette, 6. September 1999 Verkaufsrang: 39272
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