|
| DVDs: Joanna Gleason | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben |
Into the Woods Bernadette Peters, Joanna Gleason, Chip Zien, Tom Aldredge, Robert Westenberg Videokassette, 24. Oktober 2000 Verkaufsrang: 35316 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Bruchteile von Märchen einer dunkleren Färbung bilden den außergewöhnlichen Kontext für Into the Woods das die die Gebrüder Grimm nach Rod-Serling-Manier interpretiert. Die Gesichter und Namen mögen einem bekannt vorkommen, aber hier leben Aschenputtel, Rapunzel, Rotkäppchen und ihre Kameraden in einer Art Wald, in dem Hexen und Bäcker Tür an Tür wohnen, gut aussehende Prinzen aus ursprünglich verschiedenen Märchen sich jetzt nicht nur gegenseitig Konkurrenz machen, sondern auch schrecklich eitel sind, und sich die einzelnen Märchen durch unerwartete, neue Handlungswendungen überschneiden. Stephen Sondheims Tony-gekröntes Erfolgsmusical arbeitet auf komplizierte Weise mit der Größe des Ensembles, und stellt so die zunächst auseinander klaffenden, später sich überschneidenden Ängste und Sehnsüchte der einzelnen Figuren dar. Und es sind vor allem die Sehnsüchte, welche die Verbindung zu James Lapines unverhohlen rätselhaften Buch herstellen, das sich mit der Unvermeidlichkeit - und dem trügerischen Blendwerk - unserer tiefsten Wünsche auseinandersetzt. Diesem Thema wird im ersten Akt eine absurde Kraft verliehen, der allein mit seinen komische Interventionen, scharfen Dialogen und der einfallsreichen Musik den Theaterbesuch schon mehr als Wert ist. Dann bieten Sondheim und Lapine allerdings einen mutigeren, düstereren zweiten Akt, der einen Blick darauf wirft, was nach dem "Und so lebten sie glücklich bis an ihr Lebensende" folgt. Damit geht das Stück über eine geistreiche Parodie hinaus und erhält eine allegorische Ernsthaftigkeit. Spätestens mit den letzten Szenen geht einem das Musical, das als intelligente Unterhaltung begann, doch näher und drückt auf die Tränendrüse. Diese Videoproduktion der ursprünglichen Broadway-Besetzung zeichnet sich vor allem durch Bernadette Peters hervorragend interpretierte Hexe aus. Wirklich brillant ist allerdings Joanna Gleason (erhielt für ihre schauspielerische Leistung einen Tony), welche die Frau des Bäckers mit einer Mischung aus Wärme, Pragmatismus und einem plötzlichen, ergreifenden romantischen Strahlen darstellt. Die DVD-Version ist vergleichsweise blass, vor allem wenn man bedenkt, dass die Ursprünge von Into the Woods in den amerikanischen Musiktheatern liegen, aber der Digital-Audioklang im Multiformat gibt die Musik bis ins kleinste Detail der Aufführung wieder. -Sam Sutherland
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Märchenhaft schön böse 5 von 5 Punkten Selten war ich so von einem Musical begeistert. Allein die Idee, die verschiedensten Märchen auf die groteskeste Art zu vermixen, finde ich ja schon interessant. Das ganze aber mit absolut bösem, schwarzem Humor und hervorragenden Schauspielern zu versehen, ist ein Meisterwerk. Die Musik ist für ein Sondheim-Musical erstaunlich melodisch. Allein die Spielzeit von 151 Minuten empfiehlt, eine Pause zwischen dem ersten und zweiten Akt zu machen. Die Handlung: Im Märchenreich leben die verschiedensten Märchengestalten nebeneinander her, jeder in seinem eigenen Handlungsstrang und am Anfang unglücklich mit seiner Lebenssituation: Cinderella will zum Ball im Schloß, Jack (der mit der Bohnenranke) will seine geliebte Kuh nicht verkaufen und ein kinderloser Bäcker mit seiner Frau (musicaleigenes Märchen) wünscht sich nichts sehnlicher, als ein Baby. Die Hexe von nebenan erzählt ihm, daß ein Fluch daran Schuld ist, der auf seiner ganzen Familie lastet. Um diesen Fluch aufzuheben, muß der Bäcker der Hexe diverse Zutaten für einen Zaubertrank bringen: Einen Pantoffel aus purem Gold (Cinderella), eine Kuh, so weiß wie Schnee (von Jack), einen Umhang, so rot wie Blut (finden wir bei Rotkäppchen) und Haarbüschel, so gelb wie Mais (vermuten wir es mal bei Rapunzel). Alle Märchengestalten machen sich also aus den verschiedensten Gründen auf in Wald. Die Handlungsstränge verwirren und entwirren sich im ersten Akt, so daß am Ende alle glücklich und zufrieden sind bis an ihr seliges Ende... oder doch zumindest bis zum zweiten Akt. Cinderella langweilt sich im Schloß, weil ihr Prinzgemahl (im übrigen nicht besonders treu und monogam veranlagt) sich in den Wäldern vergnügt. Jack sehnt sich in sein Riesenreich oberhalb der Bohnenranke zurück und der Bäcker, seine Frau und das neugeborene Baby sind in ihrem kleinen Haus platzmäßig mehr als ausgelastet. Aber der große Ärger kommt erst noch. Am Ende des ersten Aktes hat Jack einen bösen Riesen erschlagen und eine Zauberharfe und ein Zauberhuhn gestolen. Jetzt, im zweiten Akt haben wir es mit der Frau des Riesen zu tun, die wütend durch das Märchenreich stampft, dabei Häuser und Märchenwesen gleichermaßen unbeindruckt plattwalzt und nach dem Mörder ihres Mannes sucht. Die Märchengestalten müssen erkennen, daß sie nur eine Chance haben, wenn sie zusammenhalten und ihre Taten mit Bedacht und verantwortungsvoll für das Wohl ihrer Mit-gestalteten durchführen. Obwohl der zweite Akt etwas nachdenklicher stimmt, ist es ein sehr heiteres Musical, das immer wieder auf seinen (lehrenden) Märchencharakter zurückkommt. Die Schauspieler überzeugen sowohl stimmlich, als auch schauspielerisch voll und ganz. Der Klang der Aufnahme ist auch mit bloßem Stereo räumlich genug und klar und sauber. Meine DVD verfügt im übrigen - im Gegensatz zur Erstausgabe - über Untertitel in allen erdenklichen Sprachen, auch deutsch und englisch. Aber das gesprochene und gesungene Englisch ist in den meisten Fällen so deutlich und einfach zu verstehen, daß man durchaus auch ohne die Untertitel auskommt. Es gibt leider keine weiteren Extras, wie etwa Hintergrundinfos zur Cast oder dem Musical, geschweige denn ein "Making of". Durch die Gesamtleistung dieses Musicals wird man aber voll und ganz entschädigt. Ich kann die DVD nur empfehlen und daher bewerte ich sie hier auch mit vollen fünf Sternen.
Weitere Kundenmeinungen |
Into The Woods [UK IMPORT] Bernadette Peters, Joanna Gleason, Chip Zien, Tom Aldredge, Robert Westenberg Videokassette, 6. November 2000 Verkaufsrang: 34948 Bruchteile von Märchen einer dunkleren Färbung bilden den außergewöhnlichen Kontext für Into the Woods das die die Gebrüder Grimm nach Rod-Serling-Manier interpretiert. Die Gesichter und Namen mögen einem bekannt vorkommen, aber hier leben Aschenputtel, Rapunzel, Rotkäppchen und ihre Kameraden in einer Art Wald, in dem Hexen und Bäcker Tür an Tür wohnen, gut aussehende Prinzen aus ursprünglich verschiedenen Märchen sich jetzt nicht nur gegenseitig Konkurrenz machen, sondern auch schrecklich eitel sind, und sich die einzelnen Märchen durch unerwartete, neue Handlungswendungen überschneiden. Stephen Sondheims Tony-gekröntes Erfolgsmusical arbeitet auf komplizierte Weise mit der Größe des Ensembles, und stellt so die zunächst auseinander klaffenden, später sich überschneidenden Ängste und Sehnsüchte der einzelnen Figuren dar. Und es sind vor allem die Sehnsüchte, welche die Verbindung zu James Lapines unverhohlen rätselhaften Buch herstellen, das sich mit der Unvermeidlichkeit - und dem trügerischen Blendwerk - unserer tiefsten Wünsche auseinandersetzt. Diesem Thema wird im ersten Akt eine absurde Kraft verliehen, der allein mit seinen komische Interventionen, scharfen Dialogen und der einfallsreichen Musik den Theaterbesuch schon mehr als Wert ist. Dann bieten Sondheim und Lapine allerdings einen mutigeren, düstereren zweiten Akt, der einen Blick darauf wirft, was nach dem "Und so lebten sie glücklich bis an ihr Lebensende" folgt. Damit geht das Stück über eine geistreiche Parodie hinaus und erhält eine allegorische Ernsthaftigkeit. Spätestens mit den letzten Szenen geht einem das Musical, das als intelligente Unterhaltung begann, doch näher und drückt auf die Tränendrüse. Diese Videoproduktion der ursprünglichen Broadway-Besetzung zeichnet sich vor allem durch Bernadette Peters hervorragend interpretierte Hexe aus. Wirklich brillant ist allerdings Joanna Gleason (erhielt für ihre schauspielerische Leistung einen Tony), welche die Frau des Bäckers mit einer Mischung aus Wärme, Pragmatismus und einem plötzlichen, ergreifenden romantischen Strahlen darstellt. Die DVD-Version ist vergleichsweise blass, vor allem wenn man bedenkt, dass die Ursprünge von Into the Woods in den amerikanischen Musiktheatern liegen, aber der Digital-Audioklang im Multiformat gibt die Musik bis ins kleinste Detail der Aufführung wieder. -Sam Sutherland
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Märchenhaft schön böse 5 von 5 Punkten Selten war ich so von einem Musical begeistert. Allein die Idee, die verschiedensten Märchen auf die groteskeste Art zu vermixen, finde ich ja schon interessant. Das ganze aber mit absolut bösem, schwarzem Humor und hervorragenden Schauspielern zu versehen, ist ein Meisterwerk. Die Musik ist für ein Sondheim-Musical erstaunlich melodisch. Allein die Spielzeit von 151 Minuten empfiehlt, eine Pause zwischen dem ersten und zweiten Akt zu machen. Die Handlung: Im Märchenreich leben die verschiedensten Märchengestalten nebeneinander her, jeder in seinem eigenen Handlungsstrang und am Anfang unglücklich mit seiner Lebenssituation: Cinderella will zum Ball im Schloß, Jack (der mit der Bohnenranke) will seine geliebte Kuh nicht verkaufen und ein kinderloser Bäcker mit seiner Frau (musicaleigenes Märchen) wünscht sich nichts sehnlicher, als ein Baby. Die Hexe von nebenan erzählt ihm, daß ein Fluch daran Schuld ist, der auf seiner ganzen Familie lastet. Um diesen Fluch aufzuheben, muß der Bäcker der Hexe diverse Zutaten für einen Zaubertrank bringen: Einen Pantoffel aus purem Gold (Cinderella), eine Kuh, so weiß wie Schnee (von Jack), einen Umhang, so rot wie Blut (finden wir bei Rotkäppchen) und Haarbüschel, so gelb wie Mais (vermuten wir es mal bei Rapunzel). Alle Märchengestalten machen sich also aus den verschiedensten Gründen auf in Wald. Die Handlungsstränge verwirren und entwirren sich im ersten Akt, so daß am Ende alle glücklich und zufrieden sind bis an ihr seliges Ende... oder doch zumindest bis zum zweiten Akt. Cinderella langweilt sich im Schloß, weil ihr Prinzgemahl (im übrigen nicht besonders treu und monogam veranlagt) sich in den Wäldern vergnügt. Jack sehnt sich in sein Riesenreich oberhalb der Bohnenranke zurück und der Bäcker, seine Frau und das neugeborene Baby sind in ihrem kleinen Haus platzmäßig mehr als ausgelastet. Aber der große Ärger kommt erst noch. Am Ende des ersten Aktes hat Jack einen bösen Riesen erschlagen und eine Zauberharfe und ein Zauberhuhn gestolen. Jetzt, im zweiten Akt haben wir es mit der Frau des Riesen zu tun, die wütend durch das Märchenreich stampft, dabei Häuser und Märchenwesen gleichermaßen unbeindruckt plattwalzt und nach dem Mörder ihres Mannes sucht. Die Märchengestalten müssen erkennen, daß sie nur eine Chance haben, wenn sie zusammenhalten und ihre Taten mit Bedacht und verantwortungsvoll für das Wohl ihrer Mit-gestalteten durchführen. Obwohl der zweite Akt etwas nachdenklicher stimmt, ist es ein sehr heiteres Musical, das immer wieder auf seinen (lehrenden) Märchencharakter zurückkommt. Die Schauspieler überzeugen sowohl stimmlich, als auch schauspielerisch voll und ganz. Der Klang der Aufnahme ist auch mit bloßem Stereo räumlich genug und klar und sauber. Meine DVD verfügt im übrigen - im Gegensatz zur Erstausgabe - über Untertitel in allen erdenklichen Sprachen, auch deutsch und englisch. Aber das gesprochene und gesungene Englisch ist in den meisten Fällen so deutlich und einfach zu verstehen, daß man durchaus auch ohne die Untertitel auskommt. Es gibt leider keine weiteren Extras, wie etwa Hintergrundinfos zur Cast oder dem Musical, geschweige denn ein "Making of". Durch die Gesamtleistung dieses Musicals wird man aber voll und ganz entschädigt. Ich kann die DVD nur empfehlen und daher bewerte ich sie hier auch mit vollen fünf Sternen.
Weitere Kundenmeinungen |
The Wedding Planner [UK IMPORT] Jennifer Lopez, Matthew McConaughey, Bridgette Wilson, Judy Greer, Alex Rocco Videokassette, 21. Januar 2002 Verkaufsrang: 19996 Die gute Neuigkeit ist: Ja, Jennifer Lopez (Out Of Sight) kann auch Komödien spielen. In The Wedding Planner - Verliebt, verlobt, verplant ist Lopez Mary, eine liebenswerte Frau, deren Motto lautet: "Wer etwas selbst nicht kann, unterrichtet es, und wer selber nicht heiraten kann, plant Hochzeiten". Die Slapstick-Szenen gelingen ihr überaus leichtfüßig, und sie ist als zwanghafte, aber süße Hochzeitsplanerin die unumstrittene Hauptfigur. Die schlechte Nachricht lautet jedoch, dass Lopez nicht allzu viel Spielraum geboten wird, um ihre neu entdeckten komödiantischen Fähigkeiten voll zu entfalten. Marys Leben ist ihre Karriere. Die Hochzeiten anderer Leute zu planen, nimmt ihre ganze Zeit in Anspruch und lässt ihr keinen Raum für ein eigenes Liebesleben. Das einzige Stückchen Privatleben, das ihr bleibt, ist ein Scrabble-Club, dem sie und ihr Vater (Alex Rocco, Goodbye Lover, dessen ausschweifender italienischer Akzent hier nur schwer zu ertragen ist) angehören. Als ein hübscher junger Arzt (Matthew McConaughey, Contact) sie vor einem Zusammenstoß mit einem entfesselten Müllcontainer rettet, ist sie auf der Stelle von seinem ruhigen Charme fasziniert. Unglücklicherweise handelt es sich bei dem Charmeur um den Verlobten von Marys wichtigster Kundin Fran (toll gespielt von Bridgett Wilson-Sampras). Diese liefert den Auftrag, der Mary eine Partnerschaft in ihrer Firma einbringen soll. Das Hauptproblem an diesem Film ist, dass hier niemand irgendjemandes Gefühle verletzen will. Jeder ist einfach so unerträglich nett. In einer Nebenhandlung versucht Marys Vater ihre Hochzeit mit dem nettesten italienischen Jungen, den man sich vorstellen kann, zu arrangieren. Ist der süß! Und Fran ist so nett! Gibt es einen Ausweg aus dieser Misere, bei dem am Ende dennoch alle lächeln? Über dem ganzen Film hängt ein Hauch von altmodischer Romanze, den man eigentlich nur als "niedlich" bezeichnen kann. Auch wenn sich die Dinge sehr vorhersehbar entwickeln, handelt es sich bei The Wedding Planner - Verliebt, verlobt, verplant um einen Spaß, der zu träumerisch-romantischen Gedanken inspiriert. -Jenny Brown
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 28 Bewertungen)
Zum Verlieben! 5 von 5 Punkten Jennifer Lopez spielt eine Hochzeitsfee, die selbst anscheinend kein Glück mit den Männern hat....
Ich bin so begeistert von diesem Film und könnte ihn mir hundertmal angucken!
total herzig, für echte Romantiker ein Muss!!!! Jennifer Lopez hat einige romantische Filme, aber dieser ist echt sehenswert...da wünsche ich nur viel Spaß beim Zugucken!
Weitere Kundenmeinungen |
Wahre Freunde John Lithgow,Joanna Gleason,Eve Gordon,Alan Rosenberg,Rosemary Dunsmore,Rosanna Huffman,Natalia Nogulich,John Vickery,Ebbe Roe Smith,George Wallace,Jesse Bradford, James Woods Videokassette Verkaufsrang: 17083 Wahre Freunde (1991)
Inhaltsangabe:
Die Schriftsteller Walter und Artie sind so gut wie verheiratet, schon seit ewigen Zeiten sitzen sie im selben Büro. Eigentlich sind sie die dicksten Freunde. Zoff gibt's nur wegen Artie's Qualmerei. Drei Päckchen Z ' go- retten jeden Tag, das ist zuviel - für Walter. Er erkrankt an Lungenkrebs. Die Komödie schildert die letzten Monate von Walter, in denen er alles dransetzt, um seinem besten Freund die Glimmstenge) abzugewöhnen. James Woods ("Es war einmal in Amerika") und John Lithgow ("Footloose") sind die Hauptdarsteller in diesem unsentimentalen Film über eine Freundschaft für's Leben.
Genre(s): Drama
Originaltitel: Boys, The
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 1991
Regie: Glenn Jordan
Darsteller: James Woods,John Lithgow,Joanna Gleason,Eve Gordon,Alan Rosenberg,Rosemary Dunsmore,Rosanna Huffman,Natalia Nogulich,John Vickery,Ebbe Roe Smith,George Wallace,Jesse Bradford,
|
FX2 - The Deadly Art Of Illusion [UK IMPORT] Bryan Brown, Brian Dennehy, Rachel Ticotin, Philip Bosco, Tom Mason DVD, 18. September 2000 Verkaufsrang: 107785 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
ganz ok 3 von 5 Punkten die Handlung ist ziemlich konstruiert und wirkt manchmal etwas langgezogen, außerdem nervt das 80er-Jahre-Ambiente (oder wie man es nennen soll). Aber dennoch ist es ein spannender Thriller mit ein paar guten Ideen. Bei den technischen Spielereien wurde der Bogen der Glaubwürdigkeit nicht überspannt. nach der TV-Spielfilm-Wertung (3 Sterne max.): Humor * Anspruch Action ** Spannung ** Erotik durchschnittlicher Film.
ganz ok 3 von 5 Punkten die Handlung ist ziemlich konstruiert und weist einige Überlängen auf, außerdem nervt das 80er-Jahre-Ambiente (oder wie man es nennen soll). Aber dennoch ist es ein spannender Thriller mit ein paar guten Ideen. Bei den technischen Spielereien wurde der Bogen der Glaubwürdigkeit nicht überspannt. nach der TV-Spielfilm-Wertung (3 Sterne max.): Humor * Anspruch Action ** Spannung ** Erotik durchschnittlicher Film.
Der erste Teil war besser... ;-) 3 von 5 Punkten Leider ist es wie immer: Das Original war besser. Allerdings muß man dem Film zugute halten, dass er sich wenigstens darum bemüht keinen langweiligen Abklatsch von Teil 1 zu bieten, sondern eine solide, eigenständige und überwiegend spannende, wenngleich einige Längen aufweisende Handlung bietet. Wer Teil 1 liebt, wird Teil 2 immer noch mögen, denn die Effekte, die uns im täglichen (Hollywood-) Leben begegnen werden gnadenlos ins grelle Licht des Tages gezerrt... |
Blind Wedding (Verleih-DVD) Jason Biggs, Joe Pantoliano, Edward Herrmann, Isla Fisher, Joanna Gleason DVD Seit dem Tod seiner Freundin will Anderson (Jason Biggs) von der Liebe nichts mehr wissen. Eine leichtsinnige Wette bringt ihn jedoch dazu, der ihm völlig unbekannten Kellnerin Katie (Isla Fisher) einen Heiratsantrag zu machen. Und Katie sagt spontan ja!
Was beide zunächst bitter bereuen, stellt sich nach einer Reihe turbulenter Ereignisse im Heiratsparadies Atlantic City mit einer ausgeflippten Meute verrückter Freunde, chaotischer Knackis und bizarrer Eltern im Schlepptau als das Beste heraus, was ihnen überhaupt passieren konnte...
|
Not Another Teen Movie [UK IMPORT] Chyler Leigh, Chris Evans, Jaime Pressly, Eric Christian Olsen, Mia Kirshner Videokassette, 26. Januar 2004 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Nicht noch ein Teenie-Film setzt alle einfachen Klischees ein, bis er schließlich doch noch zu einem jener Filme wird, die er eigentlich persiflieren möchte. Letztendlich handelt es sich aber um schmerzlose Unterhaltung - vorausgesetzt Sie gehören zu der Sorte, die für ein paar gute Lacher eine anspruchslose Handlung in Kauf nehmen. Mit Ausnahme einer Anspielung auf John Hughes' Teeniefilm-Monopol aus den 80er-Jahren (darunter eine Gastrolle von Molly Ringwald aus Pretty in Pink) parodiert Nicht noch ein Teenie-Film Objekte späterer Jahrgänge. Anspielungen auf She's All That, Can't Hardly Wait, Bring It On und einige andere Filme werden zu einer geschmacklosen Mischung aus Gags verrührt, die sich um Sex, Durchfall, Tourettes-Syndrom, Gehirnerschütterungen, verzweifelte männliche Jungfrauen und Alibi-Schwarze drehen. Vordergründig handelt der Film von einem Highschool-Sportler (Chris Evans), der wettet, dass er aus dem niedlichen hässlichen Entlein der Schule (Chyler Leigh) die Abschlussballkönigin machen kann. Aber die Handlung wird schnell unwichtig, sobald eine vollbusige Austauschschülerin regelmäßig im Evakostüm auftaucht. Ganze fünf Drehbuchautoren bedurfte es für diesen Stoff; man kann davon ausgehen, dass sie zur Strafe noch immer nachsitzen müssen. -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 35 Bewertungen)
Ein klasse- Film, den ich bestimmt schon 4 Mal ungefähr gesehen habe 5 von 5 Punkten Als ich mir den Film damals ausgeliehen hatte, ahnte ich nicht, dass der Film sehr gut sein würde. Ich konnte mich sehr gut amüsieren, da der Film sich keineswegs Ernst nimmt und einfach nur bekannte Teenie Filme wie "Eiskalte Engel", "Eine wie keine", "Ungeküsst", "American Pie", "Road Trip" etc. auf den Arm nimmt. Ich fand viele dieser Filme einfach nur öde und eben einige Szenen aus Ihnen total daneben. Diese Szenen parodiert der Film "Not another Teen Movie" perfekt und man kann hier einfach seinen Spaß haben, vorausgesetzt, dass man diese Filme auch kennt. Ich denke, dass viele die diesen Film schlecht bewerten, diese Filme, die ich oben aufgeführt habe, nie gesehen haben. Ich habe den Film auch mit einer Bekannten geschaut, die die Filme auch nicht kannte und die fand Ihn auch nicht so berauschend wie ich ;-).
***Vorsicht Spoiler***: Übrigens wird auch die Pool Szene aus "Sabrina"- dem Film parodiert, bei der dann auch geklatscht wird, jedoch total unpassend *g und dann kommt die Sabrina- Darstellerin sogar noch drin vor
*** Spoiler Ende***
Fazit: Ein Top- Film mit tollen Szenen bekannter Teenie-Filme. Sehr zu empfehlen, da einfach lustig.
Weitere Kundenmeinungen |
The Wedding Planner [UK IMPORT] Jennifer Lopez, Matthew McConaughey, Bridgette Wilson, Judy Greer, Alex Rocco DVD, 21. Januar 2002 Verkaufsrang: 77484 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die gute Neuigkeit ist: Ja, Jennifer Lopez (Out Of Sight) kann auch Komödien spielen. In The Wedding Planner - Verliebt, verlobt, verplant ist Lopez Mary, eine liebenswerte Frau, deren Motto lautet: "Wer etwas selbst nicht kann, unterrichtet es, und wer selber nicht heiraten kann, plant Hochzeiten". Die Slapstick-Szenen gelingen ihr überaus leichtfüßig, und sie ist als zwanghafte, aber süße Hochzeitsplanerin die unumstrittene Hauptfigur. Die schlechte Nachricht lautet jedoch, dass Lopez nicht allzu viel Spielraum geboten wird, um ihre neu entdeckten komödiantischen Fähigkeiten voll zu entfalten. Marys Leben ist ihre Karriere. Die Hochzeiten anderer Leute zu planen, nimmt ihre ganze Zeit in Anspruch und lässt ihr keinen Raum für ein eigenes Liebesleben. Das einzige Stückchen Privatleben, das ihr bleibt, ist ein Scrabble-Club, dem sie und ihr Vater (Alex Rocco, Goodbye Lover, dessen ausschweifender italienischer Akzent hier nur schwer zu ertragen ist) angehören. Als ein hübscher junger Arzt (Matthew McConaughey, Contact) sie vor einem Zusammenstoß mit einem entfesselten Müllcontainer rettet, ist sie auf der Stelle von seinem ruhigen Charme fasziniert. Unglücklicherweise handelt es sich bei dem Charmeur um den Verlobten von Marys wichtigster Kundin Fran (toll gespielt von Bridgett Wilson-Sampras). Diese liefert den Auftrag, der Mary eine Partnerschaft in ihrer Firma einbringen soll. Das Hauptproblem an diesem Film ist, dass hier niemand irgendjemandes Gefühle verletzen will. Jeder ist einfach so unerträglich nett. In einer Nebenhandlung versucht Marys Vater ihre Hochzeit mit dem nettesten italienischen Jungen, den man sich vorstellen kann, zu arrangieren. Ist der süß! Und Fran ist so nett! Gibt es einen Ausweg aus dieser Misere, bei dem am Ende dennoch alle lächeln? Über dem ganzen Film hängt ein Hauch von altmodischer Romanze, den man eigentlich nur als "niedlich" bezeichnen kann. Auch wenn sich die Dinge sehr vorhersehbar entwickeln, handelt es sich bei The Wedding Planner - Verliebt, verlobt, verplant um einen Spaß, der zu träumerisch-romantischen Gedanken inspiriert. -Jenny Brown
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 28 Bewertungen)
Zum Verlieben! 5 von 5 Punkten Jennifer Lopez spielt eine Hochzeitsfee, die selbst anscheinend kein Glück mit den Männern hat....
Ich bin so begeistert von diesem Film und könnte ihn mir hundertmal angucken!
total herzig, für echte Romantiker ein Muss!!!! Jennifer Lopez hat einige romantische Filme, aber dieser ist echt sehenswert...da wünsche ich nur viel Spaß beim Zugucken!
Weitere Kundenmeinungen |
Into the Woods Bernadette Peters, Joanna Gleason, Chip Zien, Tom Aldredge, Robert Westenberg DVD, 24. Oktober 2000 Verkaufsrang: 81386 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Bruchteile von Märchen einer dunkleren Färbung bilden den außergewöhnlichen Kontext für Into the Woods das die die Gebrüder Grimm nach Rod-Serling-Manier interpretiert. Die Gesichter und Namen mögen einem bekannt vorkommen, aber hier leben Aschenputtel, Rapunzel, Rotkäppchen und ihre Kameraden in einer Art Wald, in dem Hexen und Bäcker Tür an Tür wohnen, gut aussehende Prinzen aus ursprünglich verschiedenen Märchen sich jetzt nicht nur gegenseitig Konkurrenz machen, sondern auch schrecklich eitel sind, und sich die einzelnen Märchen durch unerwartete, neue Handlungswendungen überschneiden. Stephen Sondheims Tony-gekröntes Erfolgsmusical arbeitet auf komplizierte Weise mit der Größe des Ensembles, und stellt so die zunächst auseinander klaffenden, später sich überschneidenden Ängste und Sehnsüchte der einzelnen Figuren dar. Und es sind vor allem die Sehnsüchte, welche die Verbindung zu James Lapines unverhohlen rätselhaften Buch herstellen, das sich mit der Unvermeidlichkeit - und dem trügerischen Blendwerk - unserer tiefsten Wünsche auseinandersetzt. Diesem Thema wird im ersten Akt eine absurde Kraft verliehen, der allein mit seinen komische Interventionen, scharfen Dialogen und der einfallsreichen Musik den Theaterbesuch schon mehr als Wert ist. Dann bieten Sondheim und Lapine allerdings einen mutigeren, düstereren zweiten Akt, der einen Blick darauf wirft, was nach dem "Und so lebten sie glücklich bis an ihr Lebensende" folgt. Damit geht das Stück über eine geistreiche Parodie hinaus und erhält eine allegorische Ernsthaftigkeit. Spätestens mit den letzten Szenen geht einem das Musical, das als intelligente Unterhaltung begann, doch näher und drückt auf die Tränendrüse. Diese Videoproduktion der ursprünglichen Broadway-Besetzung zeichnet sich vor allem durch Bernadette Peters hervorragend interpretierte Hexe aus. Wirklich brillant ist allerdings Joanna Gleason (erhielt für ihre schauspielerische Leistung einen Tony), welche die Frau des Bäckers mit einer Mischung aus Wärme, Pragmatismus und einem plötzlichen, ergreifenden romantischen Strahlen darstellt. Die DVD-Version ist vergleichsweise blass, vor allem wenn man bedenkt, dass die Ursprünge von Into the Woods in den amerikanischen Musiktheatern liegen, aber der Digital-Audioklang im Multiformat gibt die Musik bis ins kleinste Detail der Aufführung wieder. -Sam Sutherland
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Märchenhaft schön böse 5 von 5 Punkten Selten war ich so von einem Musical begeistert. Allein die Idee, die verschiedensten Märchen auf die groteskeste Art zu vermixen, finde ich ja schon interessant. Das ganze aber mit absolut bösem, schwarzem Humor und hervorragenden Schauspielern zu versehen, ist ein Meisterwerk. Die Musik ist für ein Sondheim-Musical erstaunlich melodisch. Allein die Spielzeit von 151 Minuten empfiehlt, eine Pause zwischen dem ersten und zweiten Akt zu machen. Die Handlung: Im Märchenreich leben die verschiedensten Märchengestalten nebeneinander her, jeder in seinem eigenen Handlungsstrang und am Anfang unglücklich mit seiner Lebenssituation: Cinderella will zum Ball im Schloß, Jack (der mit der Bohnenranke) will seine geliebte Kuh nicht verkaufen und ein kinderloser Bäcker mit seiner Frau (musicaleigenes Märchen) wünscht sich nichts sehnlicher, als ein Baby. Die Hexe von nebenan erzählt ihm, daß ein Fluch daran Schuld ist, der auf seiner ganzen Familie lastet. Um diesen Fluch aufzuheben, muß der Bäcker der Hexe diverse Zutaten für einen Zaubertrank bringen: Einen Pantoffel aus purem Gold (Cinderella), eine Kuh, so weiß wie Schnee (von Jack), einen Umhang, so rot wie Blut (finden wir bei Rotkäppchen) und Haarbüschel, so gelb wie Mais (vermuten wir es mal bei Rapunzel). Alle Märchengestalten machen sich also aus den verschiedensten Gründen auf in Wald. Die Handlungsstränge verwirren und entwirren sich im ersten Akt, so daß am Ende alle glücklich und zufrieden sind bis an ihr seliges Ende... oder doch zumindest bis zum zweiten Akt. Cinderella langweilt sich im Schloß, weil ihr Prinzgemahl (im übrigen nicht besonders treu und monogam veranlagt) sich in den Wäldern vergnügt. Jack sehnt sich in sein Riesenreich oberhalb der Bohnenranke zurück und der Bäcker, seine Frau und das neugeborene Baby sind in ihrem kleinen Haus platzmäßig mehr als ausgelastet. Aber der große Ärger kommt erst noch. Am Ende des ersten Aktes hat Jack einen bösen Riesen erschlagen und eine Zauberharfe und ein Zauberhuhn gestolen. Jetzt, im zweiten Akt haben wir es mit der Frau des Riesen zu tun, die wütend durch das Märchenreich stampft, dabei Häuser und Märchenwesen gleichermaßen unbeindruckt plattwalzt und nach dem Mörder ihres Mannes sucht. Die Märchengestalten müssen erkennen, daß sie nur eine Chance haben, wenn sie zusammenhalten und ihre Taten mit Bedacht und verantwortungsvoll für das Wohl ihrer Mit-gestalteten durchführen. Obwohl der zweite Akt etwas nachdenklicher stimmt, ist es ein sehr heiteres Musical, das immer wieder auf seinen (lehrenden) Märchencharakter zurückkommt. Die Schauspieler überzeugen sowohl stimmlich, als auch schauspielerisch voll und ganz. Der Klang der Aufnahme ist auch mit bloßem Stereo räumlich genug und klar und sauber. Meine DVD verfügt im übrigen - im Gegensatz zur Erstausgabe - über Untertitel in allen erdenklichen Sprachen, auch deutsch und englisch. Aber das gesprochene und gesungene Englisch ist in den meisten Fällen so deutlich und einfach zu verstehen, daß man durchaus auch ohne die Untertitel auskommt. Es gibt leider keine weiteren Extras, wie etwa Hintergrundinfos zur Cast oder dem Musical, geschweige denn ein "Making of". Durch die Gesamtleistung dieses Musicals wird man aber voll und ganz entschädigt. Ich kann die DVD nur empfehlen und daher bewerte ich sie hier auch mit vollen fünf Sternen.
Weitere Kundenmeinungen |
Into the Woods [UK IMPORT] Bernadette Peters, Chip Zien, Joanna Gleason, Tom Aldredge, Robert Westenberg DVD Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Bruchteile von Märchen einer dunkleren Färbung bilden den außergewöhnlichen Kontext für Into the Woods das die die Gebrüder Grimm nach Rod-Serling-Manier interpretiert. Die Gesichter und Namen mögen einem bekannt vorkommen, aber hier leben Aschenputtel, Rapunzel, Rotkäppchen und ihre Kameraden in einer Art Wald, in dem Hexen und Bäcker Tür an Tür wohnen, gut aussehende Prinzen aus ursprünglich verschiedenen Märchen sich jetzt nicht nur gegenseitig Konkurrenz machen, sondern auch schrecklich eitel sind, und sich die einzelnen Märchen durch unerwartete, neue Handlungswendungen überschneiden. Stephen Sondheims Tony-gekröntes Erfolgsmusical arbeitet auf komplizierte Weise mit der Größe des Ensembles, und stellt so die zunächst auseinander klaffenden, später sich überschneidenden Ängste und Sehnsüchte der einzelnen Figuren dar. Und es sind vor allem die Sehnsüchte, welche die Verbindung zu James Lapines unverhohlen rätselhaften Buch herstellen, das sich mit der Unvermeidlichkeit - und dem trügerischen Blendwerk - unserer tiefsten Wünsche auseinandersetzt. Diesem Thema wird im ersten Akt eine absurde Kraft verliehen, der allein mit seinen komische Interventionen, scharfen Dialogen und der einfallsreichen Musik den Theaterbesuch schon mehr als Wert ist. Dann bieten Sondheim und Lapine allerdings einen mutigeren, düstereren zweiten Akt, der einen Blick darauf wirft, was nach dem "Und so lebten sie glücklich bis an ihr Lebensende" folgt. Damit geht das Stück über eine geistreiche Parodie hinaus und erhält eine allegorische Ernsthaftigkeit. Spätestens mit den letzten Szenen geht einem das Musical, das als intelligente Unterhaltung begann, doch näher und drückt auf die Tränendrüse. Diese Videoproduktion der ursprünglichen Broadway-Besetzung zeichnet sich vor allem durch Bernadette Peters hervorragend interpretierte Hexe aus. Wirklich brillant ist allerdings Joanna Gleason (erhielt für ihre schauspielerische Leistung einen Tony), welche die Frau des Bäckers mit einer Mischung aus Wärme, Pragmatismus und einem plötzlichen, ergreifenden romantischen Strahlen darstellt. Die DVD-Version ist vergleichsweise blass, vor allem wenn man bedenkt, dass die Ursprünge von Into the Woods in den amerikanischen Musiktheatern liegen, aber der Digital-Audioklang im Multiformat gibt die Musik bis ins kleinste Detail der Aufführung wieder. -Sam Sutherland
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Märchenhaft schön böse 5 von 5 Punkten Selten war ich so von einem Musical begeistert. Allein die Idee, die verschiedensten Märchen auf die groteskeste Art zu vermixen, finde ich ja schon interessant. Das ganze aber mit absolut bösem, schwarzem Humor und hervorragenden Schauspielern zu versehen, ist ein Meisterwerk. Die Musik ist für ein Sondheim-Musical erstaunlich melodisch. Allein die Spielzeit von 151 Minuten empfiehlt, eine Pause zwischen dem ersten und zweiten Akt zu machen. Die Handlung: Im Märchenreich leben die verschiedensten Märchengestalten nebeneinander her, jeder in seinem eigenen Handlungsstrang und am Anfang unglücklich mit seiner Lebenssituation: Cinderella will zum Ball im Schloß, Jack (der mit der Bohnenranke) will seine geliebte Kuh nicht verkaufen und ein kinderloser Bäcker mit seiner Frau (musicaleigenes Märchen) wünscht sich nichts sehnlicher, als ein Baby. Die Hexe von nebenan erzählt ihm, daß ein Fluch daran Schuld ist, der auf seiner ganzen Familie lastet. Um diesen Fluch aufzuheben, muß der Bäcker der Hexe diverse Zutaten für einen Zaubertrank bringen: Einen Pantoffel aus purem Gold (Cinderella), eine Kuh, so weiß wie Schnee (von Jack), einen Umhang, so rot wie Blut (finden wir bei Rotkäppchen) und Haarbüschel, so gelb wie Mais (vermuten wir es mal bei Rapunzel). Alle Märchengestalten machen sich also aus den verschiedensten Gründen auf in Wald. Die Handlungsstränge verwirren und entwirren sich im ersten Akt, so daß am Ende alle glücklich und zufrieden sind bis an ihr seliges Ende... oder doch zumindest bis zum zweiten Akt. Cinderella langweilt sich im Schloß, weil ihr Prinzgemahl (im übrigen nicht besonders treu und monogam veranlagt) sich in den Wäldern vergnügt. Jack sehnt sich in sein Riesenreich oberhalb der Bohnenranke zurück und der Bäcker, seine Frau und das neugeborene Baby sind in ihrem kleinen Haus platzmäßig mehr als ausgelastet. Aber der große Ärger kommt erst noch. Am Ende des ersten Aktes hat Jack einen bösen Riesen erschlagen und eine Zauberharfe und ein Zauberhuhn gestolen. Jetzt, im zweiten Akt haben wir es mit der Frau des Riesen zu tun, die wütend durch das Märchenreich stampft, dabei Häuser und Märchenwesen gleichermaßen unbeindruckt plattwalzt und nach dem Mörder ihres Mannes sucht. Die Märchengestalten müssen erkennen, daß sie nur eine Chance haben, wenn sie zusammenhalten und ihre Taten mit Bedacht und verantwortungsvoll für das Wohl ihrer Mit-gestalteten durchführen. Obwohl der zweite Akt etwas nachdenklicher stimmt, ist es ein sehr heiteres Musical, das immer wieder auf seinen (lehrenden) Märchencharakter zurückkommt. Die Schauspieler überzeugen sowohl stimmlich, als auch schauspielerisch voll und ganz. Der Klang der Aufnahme ist auch mit bloßem Stereo räumlich genug und klar und sauber. Meine DVD verfügt im übrigen - im Gegensatz zur Erstausgabe - über Untertitel in allen erdenklichen Sprachen, auch deutsch und englisch. Aber das gesprochene und gesungene Englisch ist in den meisten Fällen so deutlich und einfach zu verstehen, daß man durchaus auch ohne die Untertitel auskommt. Es gibt leider keine weiteren Extras, wie etwa Hintergrundinfos zur Cast oder dem Musical, geschweige denn ein "Making of". Durch die Gesamtleistung dieses Musicals wird man aber voll und ganz entschädigt. Ich kann die DVD nur empfehlen und daher bewerte ich sie hier auch mit vollen fünf Sternen.
Weitere Kundenmeinungen |
Various Artists - Into the Woods Bernadette Peters, Joanna Gleason, Chip Zien, Tom Aldredge, Robert Westenberg DVD, 18. August 2003 Verkaufsrang: 9771
| The Women [Blu-ray] [UK IMPORT] Cloris Leachman, Meg Ryan, Bette Midler, Jada Pinkett-Smith, Annette Bening Blu-ray, 9. März 2009 Verkaufsrang: 109136 Noch nicht veröffentlicht
|
The Women [UK IMPORT] Cloris Leachman, Meg Ryan, Bette Midler, Jada Pinkett-Smith, Annette Bening DVD, 16. März 2009 Verkaufsrang: 59103 Noch nicht veröffentlicht
| Bride And Prejudice / The Wedding Planner / Suzie Gold [UK IMPORT] Aishwarya Rai, Joanna Gleason, Kevin Pollak, Charles Kimbrough, Justin Chambers DVD, 19. September 2005 Verkaufsrang: 58038
Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
|
Born Too Soon [UK IMPORT] Pamela Reed, Michael Moriarty, Terry O'Quinn, Joanna Gleason, Elizabeth Ruscio Videokassette, 17. Februar 1997
| The Outer Limits - The New Series - Vol. 7 - Inconstant Moon / Trial By Fire [UK IMPORT] Michael Gross, Joanna Gleason, Robert Foxworth, Ian Tracey, Lawrence Dane Videokassette, 17. Februar 1997
Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
|
 | Seiten: 1 |  |
|

|