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| DVDs: Jöl Grey | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
A Christmas Carol - Die Nacht vor Weihnachten Patrick Stewart, Joel Grey, Richard E. Grant DVD, 30. August 2007 Verkaufsrang: 1626 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Hallmark Studios A Christmas Carol - Die Nacht vor Weihnachten, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 20.09.07
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Einer der schönsten Verfilmungen 5 von 5 Punkten Ich finde diese Version der Weihnachtgeschichte eine der besten bei uns erhältlichen. Ich mag Patrick Stewert und finde er passt durchaus in diesen Film. Das einzige was mir nicht so zusagt sind die Deutschen Synchronstimmen.Ich finde das der Film im Original Ton wesentlich besser rüberkommt.
Also ich kann ihn nur empfehlen.
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Cabaret Liza Minnelli, Joel Grey, Michael York DVD, 4. September 2002 Verkaufsrang: 1827 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Berlin Anfang der 30er Jahre. Die Nazi-Diktatur kündigt sich an. Die US Sängerin Sally Bowles ist der gefeierte Star des Kit-Kat-Klubs - ein Cabaret, wo man bei grell-aufreizenden Darbietungen für Stunden zu verdrängen sucht, was sich in Deutschland politisch zusammenbraut. Lebenshungrig und ungeniert sucht Sally ihren Weg nach oben. Sie träumt von der ganz großen Karriere und, als sie den Engländer Brian trifft, auch von der großen Liebe. Ihr Traum wird wahr - für kurze Zeit. Doch jedes Glück hat seinen Preis ... Ausgezeichnet mit acht Oscars u. a. für Beste Musik und Beste Regie. Mit Liza Minelli als Hauptdarstellerin - durch diese Rolle wurde sie berühmt.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)
Have a break in the "Kit-Kat"-Club 5 von 5 Punkten Anfang der 30er Jahre in Deutschland. Die Weimarer Republik versinkt zusehends in politischen Wirren. Der Engländer Brian (Michael York) trifft in der Großstadtmetropole Berlin ein und lässt sich von dem blühenden Leben und der Cabaretsängerin Sally (Liza Minelli) verführen. Doch auch der jüdische Baron Maximillian (Helmut Griem) verfällt Sally, so dass eine komplizierte Dreiecksbeziehung ihrem Lauf nimmt...
Regisseur Bob Fosse ist mit "Cabaret" ein einmaliger Film gelungen, der wie kaum ein anderer das blühende Leben in Berlin der "Goldenen Zwanziger" porträtiert. Unweigerlich wird der Zuschauer von dem turbulenten (Nacht-)Leben der Protagonisten mitgerissen und taucht ein in eine Welt die von einer wunderbar lebensbejahenden Andersartigkeit bestimmt ist. Es scheint keine Tabus zu geben - außer keine Freude am Leben zu haben. Selbst ein in Hollywood bis "Brokeback Mountain" eher verpöntes Thema, nämlich Homosexualität, wird in Cabaret glorifiziert - und das in einem achtfachen Oscargewinner von 1972.
Diese Leichtigkeit wird von den betörenden Cabareteinlagen noch unterstrichen, die elegant in die Geschichte eingewoben und nie selbstzweckhaft sind, sondern die Story mittragen. Das dürfte vor allem die Zuschauer erleichtern, die im Allgemeinen eine Aversion gegen Musicals haben. Dazu kommt das interessante Sujet in dem der Film angesiedelt ist und den Zuschauer immer wieder an den drohenden Aufstieg der Nationalsozialisten erinnert, was unweigerlich das Ende der in "Cabaret" dargestellten Freizügigkeit bedeutet. Last but not least glänzt der Film mit einem brillanten Cast - allen voran Liza Minelli.
DVD: Enttäuschend. Die paar Texttafeln kann man kaum Extras nennen. Dabei gibt es soviel, was man näher beleuchten könnte - Unterschiede Musical/Film, historischer Kontext usw. usw.
Fazit: Ein ebenso anspruchsvoller wie auch unterhaltsamer Film, der seinen Weg in meine Sammlung nur aufgrund der ihm unagemessenen DVD noch nicht gefunden hat.
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A Christmas Carol - Die Nacht vor Weihnachten - *Special Edition*: DVD + WeihnachtsCD! Patrick Stewart, Joel Grey, Richard E. Grant DVD, 25. Oktober 2007 Verkaufsrang: 21249 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Weihnachtsstimmung kommt hier eher nicht auf 3 von 5 Punkten Dieser Film erzählt uns die bekannte Weihnachtsgeschichte vom geizigen und übellaunigen Ebenezer Scrooge, der durch einige Geister am Weihnachtstag von seinen bösen Angewohnheiten geheilt wird. Wer die Geschichte gelesen hat und die Verfilmung von 1984 kennt, der wird diesen Film als nicht besonders gelungen ansehen.
Er fesselt zudem nicht so wie viele andere Weihnachtsfilme dies tun. Vielleicht wirkt die Darstellung der einzelnen Charaktere zu überzogen und zu einseitig. Völlig daneben sind tatsächlich die Geister. Sie haben keinerlei Überzeugungskraft auf den Zuschauer, die Maskerade ist eher lächerlich, und man kann eigentlich nicht verstehen, wieso der kaltherzige und clevere Scrooge sich hier so fürchterlich ängstigt.
Fazit.
Mich hat diese Verfilmung nicht berührt. Die in Dickens Geschichte liegenden Gefühlswelten werden nicht transportiert. Alles wirkt seltsam blutleer. Kindern sollte man lieber andere etwas kindgerechtere und freundlichere Weihnachtsfilme zeigen, die ihre Weihnachtsphantasie besser anregen als dieser.
Vom Geizkragen zum Wohltäter: Eine Weihnachtsgeschichte 5 von 5 Punkten Dutzende Male wurde Charles Dickens' immer wieder berührendes Weihnachtsmärchen vom verbitterten Griesgram der sich, mit Hilfe eines kleinen "geisterhaften" Anstoßes, in einen Menschenfreund und Wohltäter wandelt bereits verfilmt.
In dieser TV-Adaption von 1999 nun schlüpft Patrick Stewart in die Rolle des Ebenezer Scrooge. Und das mit beachtlichem Erfolg... wie bereits in Moby Dick (1998) spielte Stewart seinen Part mit einer Leidenschaft und Intensität als müsse er dem Publikum erst beweisen, dass er mehr spielen kann als den stets korrekten Kommandanten der "USS Enterprise".
Aber auch die Nebenrollen sind hochkarätig besetzt und können überzeugen: Besonders hervorzuheben sind Ian McNeice als Scrooge's Lehrherr Fezziwig und Saskia Reeves als Mrs. Cratchit (Nur nebenbei: Beide Darsteller spielen auch in DUNE - Der Wüstenplanet, 2000 zusammen).
FAZIT: Ein unterhaltsamer stimmiger Weihnachtsfilm für die ganze Familie. |
Kafka Jeremy Irons, Theresa Russell, Joel Grey DVD, 21. Juni 2004 Verkaufsrang: 20740 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Oscar-Preisträger Jeremy Irons in einer fesselnden und ausdrucksstarken Hommage an den großen Franz Kafka. Der kränkelnde Kafka arbeitet in einem höchst autoritären Betrieb als Angestellter. Als sein Kollege Edouard zu einem geheimnisvollen Schloss gerufen und anschließend unter mysteriösen Umständen tot aufgefunden wird, wird der passive Kafka - ganz gegen seine Gewohnheit - zur Aktion gedrängt. Mutig schließt er sich einer Untergrundbewegung an und lernt die hübsche Gabriela kennen, für die er heimlich schwärmt. Als jedoch immer mehr Leichen gefunden werden und Gabriela auch noch verschwindet, überwindet Kafka seine Angst und Apathie und besucht schließlich selbst das geheimnisvolle Schloss. Dort macht er eine grauenhafte Entdeckung...
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
"Ich habe versucht, Alpträume nachzuzeichnen, Sie haben einen erschaffen." 5 von 5 Punkten Nach seinem sensationellen Erfolg von "Sex, Lügen und Video" drehte Steven Soderbergh als zweiten abendfüllenden Film ein Werk, das sich gängigen Genreeinteilungen entzieht. Basierend auf Motiven von Kafkas Romanen ("Das Schloss", "Der Prozess") und Stationen seines Lebens folgend entspinnt der Film eine verstörende Geschichte: Nach der Ermordung eines Versicherungsangestellen wird sein Arbeitskollege Kafka (Jeremy Irons) in dessen Verschwörerkreis eingeweiht. Die Geliebte des Ermordeten (Theresa Russell in einer gewohnt undurchsichtigen Rolle) verschwindet und der ermittelnde Polizist (Armin Mueller-Stahl) gibt deutlich zu erkennen, dass er keine Sympathien für Kafka hegt. Zwei neue Mitarbeiter erweisen sich als nur scheinbar tölpelhafte Zeitgenossen. Wie gut, wenn man einen literarisch interessierten Steinmetz kennt, der einem in Gefahr beisteht: Immer, so der Steinmetz, habe er Arbeit bekommen, wenn jemand von diesen beiden Männern mitgenommen worden sei. Auf eigene Faust recherchiert Kafka im Schloss und kommt zu einer entsetzlichen Erkenntnis. Als Kafkas Vorgesetzte sehen wir in weiteren Rollen Joel Grey (genau, der oscargekrönte Conférencier aus "Cabaret") und Sir Alec Guinness (in einer seiner letzten Rollen).
Die Bildästhetik orientiert sich deutlich am deutschen Expressionismus eines Robert Wiene oder F.W. Murnau. Die Figur des willenlosen Mörders erinnert an Cesare im "Cabinett des Dr. Caligari". Eine der Figuren im Film heißt sogar Dr. Murnau. Das mittelalterliche Prag erweist sich dafür natürlich als idealer Drehort. Immer wieder deuten die schrägen Kameraperspektiven auf den surrealen Charakter des Films.
Die Sequenz im Schloss ist in Farbe gedreht und beschwört Assoziationen an furchtbare Anti-Utopien wie "1984" oder Terry Gilliams "Brazil". Wie in vielen Ideologien wird das Bild eines "neuen Menschen" beschworen. Das Leben des Einzelnen ist nichts wert in einer totalitären Welt. "Big Brother is watching you" wird auf erschreckende Weise visualisiert. Ein Attentat misslingt, Kafka entkommt. Um sein eigenes Lebens zu schützen, leugnet Kafka zum Schluss die schreckliche Wahrheit. Aber da merkt er, dass er selbst sterbenskrank ist.
Soderbergh ruinierte mit dem bescheidenen finanziellen Erfolg des Films für Jahre seinen Ruf als Regie-Wunderkind. Erst mit "Out of Sight" gelang ihm ein Comeback. Nach einigen Mainstreamfilmen versuchte er mit "The Good German" einen weiteren Kunstfilm, der aber nicht im Geringsten so fesselnd und mehrdeutig wie dieses Frühwerk ist. Wirklich ein Film, der das mehrfache Ansehen lohnt. Wer allerdings ein Kafka-"Biopic" erwartet, ist einfach im falschen Film.
Es ist sehr bezeichnend für Hollywood, dass der Film bei den Oscars vollkommen übersehen wurde. Kamera, Ausstattung und Filmmusik (eine suggestive Zithermusik, die manchmal an den "dritten Mann" erinnert) hätten eine Nominierung verdient.
Bild und Ton sind gut, die Ausstattung der DVD ist allerdings bescheiden. Außer Untertiteln in Deutsch und Englisch, sowie ein paar Trailern (allerdings nicht zum Hauptfilm) gibt es keine Extras. Der Film ist allerdings eine Klasse für sich. Eine Kommentierung würde wahrscheinlich sogar stören.
Ansehen, darüber nachdenken und dann noch mal ansehen!
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A Christmas Carol - Die Nacht vor Weihnachten Patrick Stewart, Richard E. Grant, Joel Grey DVD, 1. Dezember 2004 Verkaufsrang: 27049
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Allenfalls mittelmäßige Adaption 3 von 5 Punkten Wer nur diese Verfilmung der Weihnachtsgeschichte kennt, mag ganz zufrieden damit sein. Wer allerdings die hervorragende, atmosphärisch-stimmige und großartig besetzte CBS-Version von 1984 mit George C. Scott gesehen hat, kann erahnen, wie Charles Dickens die Geschichte ursprünglich angelegt hat.
Stewart liefert eine durchaus glaubwürdige Darbietung als Scrooge, auch die anderen Schauspieler machen ihre Sache nicht schlecht. Allerdings arbeitet diese Verfilmung mit teilweise lächerlichen Effekten und unpassenden Kostümen, während der gesamten Laufzeit mag sich keine Weihnachtsstimmung einstellen. Der Zauber der 1984er-Version ist hingegen unvergleichlich; er reicht von der herrlichen Kulisse des in weihnachtlichem Glanz erstrahlenden viktorianischen London bis hin zur grandiosen schauspielerischen Leistung der Hauptdarsteller, die Scott u.a. eine Emmy-Nominierung bescherte.
Während die Stewart-Verfilmung alljährlich in einem der Privatkanäle zu sehen ist, wird die 1984er-Version in deutschsprachigen Ländern nur äußerst selten ausgestrahlt. Zuletzt durfte ich sie 2005 im Bayerischen Fernsehen genießen, was bewies, dass sehr wohl eine deutsche Tonspur existiert. Leider kriegt man hierzulande nur die britische DVD-Exportversion ohne deutsche Synchronisation, die ich dennoch jedem ans Herz legen will!
Große Enttäuschung - Viel zu teuer, schlechte Umsetzung 1 von 5 Punkten Als Fan der Weihnachtsgeschichte von Dickens und großer Bewunderer von Patrick Stewarts schauspielerischen Fähigkeiten war ich erfreut, eine Neuverfilmung des Stoffes mit ihm in der Hauptrolle bei Amazon zu finden. Nach zweimaligem Ansehen jedoch muss ich feststellen, dass der Film im Vergleich zu anderen Verfilmungen des Stoffes ein völliger Reinfall ist. Allein Patrick Stewart überzeugt durch seine Schauspielerei, die anderen Akteure wirken, als hätte man sie aus einem Provinztheater entführt. Nie kommt während des Films auch nur ein Hauch des Zaubers auf, den z.B. die Version aus den 50er Jahren beschert. Auch die Effekte wirken billigst, die Kameraführung drittklassig und über weite Strecken kämpft man gegen ein schreckliches Gefühl der Ödnis. Auch die Übersetzer leisteten nicht gerade überragende Arbeit, womit in der deutschen Version sogar noch der schwache Wortwitz des englischen Originals verloren geht. Für den stattlichen Preis von knapp 17 Euro sollte man besseres erwarten dürfen, ich war insgesamt sehr enttäuscht. Das einzig erheiternde an dieser DVD war, dass man ganz offensichtlich den deutschen Synchronsprecher von Kermit dem Frosch "Stille Nacht" singen ließ und dieser leider nur eine Stimmlage hinzubekommen scheint... sehr amüsant, wenn auch nicht beabsichtigt.
Gut - aber nicht die beste Verfilmung 4 von 5 Punkten Als Fan der "Christmas Carol" von Charles Dickens interessiert es mich immer, wenn der Stoff neu verfilmt wird. In der jüngesten Verfilmung ist das Flair gänzlich anders als in den vorherigen. Es fehlt die Magie eines familientauglichen Weihnachtsfilmen; stattdessen wirkt der Film teilweise sehr trist und öde, was ja aber ganz gut Scrooges Wesens erfasst. Von daher kann die Verfilmung als durchaus gelungen angsehen werden, auch hält sich die Verfilmung sehr an die Vorlage, vielleicht sogar mehr als die anderen. Besonders Patrick Stewart spielt, als gelte es jedermann beweisen zu müssen, dass er mehr spielen kann als den Captain der Enterprise. Nun, als renomierter Shakespear-Darsteller fühlt er sich hier auch bestimmt sehr gut aufgehoben. Trotzdem ist diese Verfilmung in meinen Augen nicht die beste; interessant aber nicht wirklich notwendig, wenn man einmal von Stewarts hervorragender schauspielerischer Leistung absieht. Allerdings hätte ich mir persönlich gewünscht, dass man ihn ein bißchen mehr dem Look früherer Scrooge-Interpretationen angleicht, mit ein paar Haaren und Koteletten. An den glatzköpfigen Scrooge musste ich mich erst gewöhnen. Ich bevorzuge nach wie vor die Schwarz-Weiß-Verfilmung mit Alastair Sim. Diese hat einfach das typische Flair aus der Zeit dieser Filme. Sehenswert ist diese Neuverfilmung jedoch allemal.
Eine nachdenkliche Weihnachtsgeschichte 5 von 5 Punkten In diesem Film kann man Patrick Stewart in einer seiner Glanzrollen sehen. Der Film ist eine gelungene Verfilmung von Charles Dickens "A Christmas Carrol", in dem die Wandlung eines alten, verbitterten, boshaften, reichen Mannes in einen warmherigen Menschen ohne gar zu viel Kitsch beschrieben wird. Eine Weihnachtsgeschichte mit kritischen Anklängen, die jedoch am Ende keinen bitteren Nachgeschmack hinterlässt, sondern perfekt auf Weihnachten einstimmt.
Patrick Stewart als Ebenezer Scrooge !!! TOP !!! :-) 5 von 5 Punkten PATRICK STEWART ALS EBENEZER SCROOGE.IN DIESER TV VERFILMUNG VON 1999 MERKT MAN DAS MR.STEWART EIN SEHR GUTER FILM- UND THEATERSCHAUSPIELER IST, ER VERKÖRPERT DIE ROLLE DES EBENEZER SCROOGE SEHR GLAUBWÜRDIG UND SPIELT DA MAL EINEN GANZ ANDEREN CHARAKTER ALS WIE MAN IHN VON STAR TREK UND X-MEN HER KENNT. ICH FREUE MICH SEHR DAS ES DIESE VERFILMUNG JETZT AUCH ENDLICH ALS DEUTSCHE VERSION AUF DVD GIBT.WENN MAN SICH DIESEN FILM ANSCHAUT KOMMT MAN RICHTIG IN WEIHNACHTSSTIMMUNG!. ALSO WER SEHR GUTE WEIHNACHTSFILME SEHEN WILL SOLLTE SICH DIESEN SEIT LANGEN MAL WIEDER GELUNGENDE VERSION DER CHARLES DICKENS "A CHRISTMAS CAROL" ODER "EINE WEIHNACHTS GESCHICHTE" UMBEDINGT ZULEGEN!! UND NICHT NUR WENN SIE EIN FAN VON PATRICK STEWART SIND. :-) ALSO KAUFEN UND EIN SCHÖNES FEST ERLEBEN. HAPPY X-MAS |
Cabaret [UK IMPORT] Liza Minelli, Michael York, Joel Grey, Helmut Griem, Fritz Wepper DVD, 11. September 2002 Verkaufsrang: 34280 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar! 1972 hat Cabaret acht Oscars gewonnen, unter anderem für die beste Regie (Bob Fosse), die beste Schauspielerin (Liza Minelli) und die beste männliche Nebenrolle (Joel Grey). Wäre dieser Film nicht gegen Der Pate im Wettbewerb um den besten Film angetreten, hätte er diesen Titel auch noch geholt. (Francis Ford Coppola musste noch zwei Jahre auf die Trophäe für die beste Regie warten, die er dann 1974 für Der Pate, Teil II bekam.) Der Film Cabaret ist eine brillante Adaption des gefeierten Bühnenstückes gleichen Namens, das wiederum von verschiedenen Werken inspiriert wurde: Zum einen von Christopher Isherwoods Buch Leb wohl, Berlin und zum anderen von dem Film/Theaterstück I am a Camera. Das beeindruckende Musical Cabaret verleiht dem Berlin von 1931 eine Atmosphäre sexuell aufgeladener Dekadenz. Minelli beherrscht die Leinwand als die Nachtclubsängerin Sally Bowles, die strahlend ihre Show durchzieht, während die Nationalsozialisten die Macht übernehmen. Sie hält ihre vielen Verehrer (u. a. Michael York und Helmut Griem) auf Distanz, so dass sie sich echten, tiefen Gefühlen erst gar nicht stellen muss. Joel Grey garantiert als Master of Ceremonies Nacht für Nacht eine Supershow im Kit Kat Club, um die unausweichlichen Auswirkungen des Krieges und der Diktatur hinauszuzögern. Sie alle leben in einem moralischen Vakuum der verzweifelten Angst, fest entschlossen, weiterzumachen, während die echte Welt - die Welt außerhalb der schützenden Mauern des Cabaret - sich auf das grauenhafte Chaos des Krieges vorbereitet. Regisseur und Choreograph Bob Fosse präsentiert eine ausgewogene Kombination von zerstörerischem Drama und überschwenglicher Unterhaltung, und das Resultat ist eines der überzeugendsten Leinwandmusicals, das je gedreht wurde. -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)
Have a break in the "Kit-Kat"-Club 5 von 5 Punkten Anfang der 30er Jahre in Deutschland. Die Weimarer Republik versinkt zusehends in politischen Wirren. Der Engländer Brian (Michael York) trifft in der Großstadtmetropole Berlin ein und lässt sich von dem blühenden Leben und der Cabaretsängerin Sally (Liza Minelli) verführen. Doch auch der jüdische Baron Maximillian (Helmut Griem) verfällt Sally, so dass eine komplizierte Dreiecksbeziehung ihrem Lauf nimmt...
Regisseur Bob Fosse ist mit "Cabaret" ein einmaliger Film gelungen, der wie kaum ein anderer das blühende Leben in Berlin der "Goldenen Zwanziger" porträtiert. Unweigerlich wird der Zuschauer von dem turbulenten (Nacht-)Leben der Protagonisten mitgerissen und taucht ein in eine Welt die von einer wunderbar lebensbejahenden Andersartigkeit bestimmt ist. Es scheint keine Tabus zu geben - außer keine Freude am Leben zu haben. Selbst ein in Hollywood bis "Brokeback Mountain" eher verpöntes Thema, nämlich Homosexualität, wird in Cabaret glorifiziert - und das in einem achtfachen Oscargewinner von 1972.
Diese Leichtigkeit wird von den betörenden Cabareteinlagen noch unterstrichen, die elegant in die Geschichte eingewoben und nie selbstzweckhaft sind, sondern die Story mittragen. Das dürfte vor allem die Zuschauer erleichtern, die im Allgemeinen eine Aversion gegen Musicals haben. Dazu kommt das interessante Sujet in dem der Film angesiedelt ist und den Zuschauer immer wieder an den drohenden Aufstieg der Nationalsozialisten erinnert, was unweigerlich das Ende der in "Cabaret" dargestellten Freizügigkeit bedeutet. Last but not least glänzt der Film mit einem brillanten Cast - allen voran Liza Minelli.
DVD: Enttäuschend. Die paar Texttafeln kann man kaum Extras nennen. Dabei gibt es soviel, was man näher beleuchten könnte - Unterschiede Musical/Film, historischer Kontext usw. usw.
Fazit: Ein ebenso anspruchsvoller wie auch unterhaltsamer Film, der seinen Weg in meine Sammlung nur aufgrund der ihm unagemessenen DVD noch nicht gefunden hat.
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Remo - Unarmed And Dangerous [UK IMPORT] Fred Ward, Joel Grey, Kate Mulgrew DVD, 7. November 2005 Verkaufsrang: 34873 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Der Vorrezensent irrt. 4 von 5 Punkten Die DVD ist auch in Deutschland bei Columbia Pictures herausgekommen, heute Sony Pictures. Natürlich mit deutschem Ton. Der Film selbst ist nicht schlecht und sollte eine Art gegen Bond werden. Regie führte Guy Hamilton (Goldfinger, Diamantenfieber), Drehbuch Christopher Wood (Der Spion der mich liebte, Moonraker). Trotz atemberaubender Stunts auf der eingerüsteten Freiheitsstatue (sie wurde gerade zur Zeit der Dreharbeiten restauriert) hält er sich zu lange damit auf, die Person Remo zu erklären. Das hat der geplanten Serie das Genick gebrochen, deshalb verzichtete das Studio auf weitere Fortsetzungen.
Danach wurde eine TV Serie in Angriff genommen, die meines Erachtens nie realisiert wurde.
Feuerwerk lakonischer Antworten 5 von 5 Punkten Dieser Streifen existiert in deutsch nur auf den Kommerzkanälen und auf VHS-Restposten; als Dvd gibt's ihn nur auf englisch.
Trotzdem: wer ein bisschen englisch kann, wird diesen Film mögen. Witzig, lakonische Dialoge und spektakuläre (meist real unmöglische) Action-Scenen bei einem einfachen Plot, amüsieren.
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Kafka Jeremy Irons, Theresa Russell, Joel Grey Videokassette, 1. Juli 1994 Verkaufsrang: 1481
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
"Ich habe versucht, Alpträume nachzuzeichnen, Sie haben einen erschaffen." 5 von 5 Punkten Nach seinem sensationellen Erfolg von "Sex, Lügen und Video" drehte Steven Soderbergh als zweiten abendfüllenden Film ein Werk, das sich gängigen Genreeinteilungen entzieht. Basierend auf Motiven von Kafkas Romanen ("Das Schloss", "Der Prozess") und Stationen seines Lebens folgend entspinnt der Film eine verstörende Geschichte: Nach der Ermordung eines Versicherungsangestellen wird sein Arbeitskollege Kafka (Jeremy Irons) in dessen Verschwörerkreis eingeweiht. Die Geliebte des Ermordeten (Theresa Russell in einer gewohnt undurchsichtigen Rolle) verschwindet und der ermittelnde Polizist (Armin Mueller-Stahl) gibt deutlich zu erkennen, dass er keine Sympathien für Kafka hegt. Zwei neue Mitarbeiter erweisen sich als nur scheinbar tölpelhafte Zeitgenossen. Wie gut, wenn man einen literarisch interessierten Steinmetz kennt, der einem in Gefahr beisteht: Immer, so der Steinmetz, habe er Arbeit bekommen, wenn jemand von diesen beiden Männern mitgenommen worden sei. Auf eigene Faust recherchiert Kafka im Schloss und kommt zu einer entsetzlichen Erkenntnis. Als Kafkas Vorgesetzte sehen wir in weiteren Rollen Joel Grey (genau, der oscargekrönte Conférencier aus "Cabaret") und Sir Alec Guinness (in einer seiner letzten Rollen).
Die Bildästhetik orientiert sich deutlich am deutschen Expressionismus eines Robert Wiene oder F.W. Murnau. Die Figur des willenlosen Mörders erinnert an Cesare im "Cabinett des Dr. Caligari". Eine der Figuren im Film heißt sogar Dr. Murnau. Das mittelalterliche Prag erweist sich dafür natürlich als idealer Drehort. Immer wieder deuten die schrägen Kameraperspektiven auf den surrealen Charakter des Films.
Die Sequenz im Schloss ist in Farbe gedreht und beschwört Assoziationen an furchtbare Anti-Utopien wie "1984" oder Terry Gilliams "Brazil". Wie in vielen Ideologien wird das Bild eines "neuen Menschen" beschworen. Das Leben des Einzelnen ist nichts wert in einer totalitären Welt. "Big Brother is watching you" wird auf erschreckende Weise visualisiert. Ein Attentat misslingt, Kafka entkommt. Um sein eigenes Lebens zu schützen, leugnet Kafka zum Schluss die schreckliche Wahrheit. Aber da merkt er, dass er selbst sterbenskrank ist.
Soderbergh ruinierte mit dem bescheidenen finanziellen Erfolg des Films für Jahre seinen Ruf als Regie-Wunderkind. Erst mit "Out of Sight" gelang ihm ein Comeback. Nach einigen Mainstreamfilmen versuchte er mit "The Good German" einen weiteren Kunstfilm, der aber nicht im Geringsten so fesselnd und mehrdeutig wie dieses Frühwerk ist. Wirklich ein Film, der das mehrfache Ansehen lohnt. Wer allerdings ein Kafka-"Biopic" erwartet, ist einfach im falschen Film.
Es ist sehr bezeichnend für Hollywood, dass der Film bei den Oscars vollkommen übersehen wurde. Kamera, Ausstattung und Filmmusik (eine suggestive Zithermusik, die manchmal an den "dritten Mann" erinnert) hätten eine Nominierung verdient.
Bild und Ton sind gut, die Ausstattung der DVD ist allerdings bescheiden. Außer Untertiteln in Deutsch und Englisch, sowie ein paar Trailern (allerdings nicht zum Hauptfilm) gibt es keine Extras. Der Film ist allerdings eine Klasse für sich. Eine Kommentierung würde wahrscheinlich sogar stören.
Ansehen, darüber nachdenken und dann noch mal ansehen!
bilderrausch ! 5 von 5 Punkten Der Regisseur Steven Soderbergh bietet mit seinem KAFKA einen bildergewaltigen Schwarz-weiß-Film, wie man ihn seit den 30er, 40er Jahren nicht gesehen hat. Daß dies nicht mit einer Verfilmung des Lebens von Franz Kafka verwechselt werden darf, ist natürlich klar. Kafka Themen und Bilder werden geschickt gemixt, ein ganz wunderbarer Cocktail kommt heraus; sehr gruselig und spannend ist der auch noch. Der sehr präsente englische Schauspieler Jeremy Irons passt optimal dazu.
Guter Horrorfilm, zu Beginn gar kafkaesk - aber als Hommage an Kafka misslungen 4 von 5 Punkten Im Jahr 1991 versuchte Steven Soderbergh, berühmt geworden als Regisseur von "Ocean's Eleven" und "Ocean's Twelve", "Sex, Lügen und Video", "Erin Brockovich - Eine wahre Geschichte", "Solaris" und "Out of Sight", den Roman von Franz Kafka filmisch zu variieren.
Anstatt sich an das Buch "Das Schloss" zu halten, versuchte Soderbergh eine Hommage an Kafka mit Szenen des Buches zu verknüpfen und um den Alptraum, der im Schloss gegenwärtig wird, zu erweitern.
Und genau das ist das Problem dieses Films. Die Anfangsszenen, sein Büroalltag, die Bedrohung durch Unbekannte, das übermächtige Schloss, die Gänge, die er dort durchwandert: Alles ist absolut perfekt. Kafkaesk und virtuos, unfassbar dicht und atmosphärisch beeindruckend. Aber dann wird der Alptraum in Bilder gefasst. Aus der unsichtbaren Bedrohung, dem dräuenden Unheil, wird ein sichtbare Gefahr. Eine Person, ein Gegner kristallisiert sich aus dem nebelhaften und unwirklichen "Mythos Schloss" heraus und wird gewöhnlich, wird normal, wird zu einem schlichten Verrückten und größenwahnsinnigen Menschen.
Dies nimmt dem Film und der Hommage die Kraft. Sie verortet die Geschichte damit auf dem schlichten Niveau eines Horrorfilms. Zwar eines genialen und mit beeindruckenden Bildern versehenen Films, aber der Vorlage Kafkas wird er so nicht mehr gerecht. Ist es bei Kafka grade die Unerreichbarkeit, die Sinnlosigkeit des Unterfangens sich aufzulehnen, wird hier, mit den Zutaten eines Horrorfilms, daraus eine reale Gefahr und - schlimmer noch - der "Held Kafka" weiß ihr zu begegnen.
Dank der Leistung von Jeremy Irons fühlt sich der Zuschauer wie in diesen Alptraum versetzt und alle Zutaten sind geeignet, einem den Angstschweiß auf die Stirn zu treiben. Wenn nicht Kafka und sein Werk Ziel dieses Films gewesen wären, es hätte ein großartiger Film sein können. So aber führt zumindest der Schluss zu dem Urteil: als Hommage an Kafka misslungen!
Fazit: Ein toller, spannender Horrorstreifen Soderberghs, der jedem Fan dieser Art von Filmen wärmstens ans Herz gelegt werden kann. Einzig das Etikett "Kafka" verführt zu der Hoffnung, dem Werk dieses einmaligen Autors würde Ehre erwiesen. Dies ist aber leider nicht der Fall. Das Urteil ist also zwiespältig. Als Horrortripp genial, als Kafka-Hommage unteres Mittelmaß.
wow! wirklich gut 5 von 5 Punkten auf welche lichtblicke man doch immer wieder stößt! kafka ist einer dieser filme, die anders sind, die einen tieferen sinn verfolgen, stimmung aufbauen können und dabei technisch wie auch schauspielerisch einwandfrei sind! hat mir ausgezeichnet gefallen, nur zu empfehlen!
Kafka-Kaleidoskop 4 von 5 Punkten "Kafka", Steven Soderbergh's zweiter Film nach "Sex, Lügen & Video", vermischt Motive aus Kafka's bekanntesten Romanen ("Der Prozeß" und "Das Schloß") mit biographischen Details aus seinem eigenen Leben. Der Film eignet sich somit gleichermaßen zur Abrundung der eigenen Kafka-Kollektion oder auch zum erstmaligen Reinschnuppern in die surreale, beklemmende Welt des Autors. Die Schwarzweiss-Kulisse Prags, das Schauspiel von Jeremy Irons und der Score von Cliff Martinez lassen ein wunderbar "kafkaeskes" Feeling aufkommen und sind zugleich eine Hommage an das europäische Kino.
Der Versuch, möglichst viele Kafka-Motive und biographische Details zu einem sinnvollen "Plot" zusammenzusetzen, und vor allem das Ende (bei dem die surreale Bedrohung durch einen realen Bösewicht ersetzt wird) ist jedoch für meinen Geschmack zu amerikanisch und könnte so manchen Kafka-Fan enttäuschen. Vielleicht geschah dies aus kommerziellen Gründen; der Film floppte aber (wenig überraschend) dennoch an den US-Kinokassen. Trotzdem hat der Film, gerade auf DVD, durchaus seinen Reiz.
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Queenie Joss Ackland/Martin Balsam/Claire Bloom/Gary Cady/Kate Emma Davies/Kirk Douglas/Serena Gordon/Joel Grey/Leigh Lawson/Sarah Miles/Geoffrey Rose/Mia Sara/ Videokassette Verkaufsrang: 5211 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Queenie:
Genre: Drama/
Originaltitel: Queenie/
Herstellungsland: USA/
Erscheinungsjahr: 1987/
Regie: Larry Peerce/
Darsteller: Joss Ackland/Martin Balsam/Claire Bloom/Gary Cady/Kate Emma Davies/Kirk Douglas/Serena Gordon/Joel Grey/Leigh Lawson/Sarah Miles/Geoffrey Rose/Mia Sara/
Queenie/Kurzinhalt:
Die abenteuerliche Geschichte einer schönen Frau. Als Halbblut wächst Queenie in den von Rassenunruhen heimgesuchten Slums von Kalkutta auf. Sie gerät unter Mordverdacht und flieht nach London. Queenie muss hart um das überleben kämpfen. Als Tänzerin in einem Nachtclub wird sie entdeckt. Ein berühmter Hollywood-Regisseur ist ihr verfallen und verhilft ihr zu einer traumhaften Karriere. Während der Dreharbeiten in Indien wird sie von den Schatten ihrer Vergangenheit eingeholt...
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Dancer In The Dark Björk, Catherine Deneuve, David Morse, Peter Stormare, Joel Grey DVD Verkaufsrang: 68262 Zwei Dinge liebt Selma (Björk) über alles: amerikanische Musicals und ihren kleinen Sohn. Sie lebt als tschechische Emigrantin im ländlichen Amerika der 60er Jahre und arbeitet in einer Fabrik. Auch nach der Arbeit verdient sie sich mit Nebentätigkeiten Geld dazu, wenn sie nicht gerade mit ihrer Freundin Kathy (Catherine Deneuve) bei den Proben für ein Amateur-Musical ist. Die Flucht in die heile Welt von Musical und Tanz gibt ihr Kraft und auch Trost. Sie bringt Leben in ihre Welt, aus der langsam das Licht schwindet. Denn Selma hat ein trauriges Geheimnis: Sie wird blind. Um ihren Sohn vor dem gleichen Schiksal zu bewahren, spart sie sich für dessen Operation das Geld vom Munde ab. Am Tag, als sie das Geld zusammen hat, wird es ihr gestohlen. Sie holt es sich zurück. Dabei tötet sie den Dieb und kommt als Raubmörderin vor Gericht. Special Features :
* Szenenanwahl
* Interview with Lars von Trier
* Trailer
* Von Triers 100 eyes
* Behind the scenes
* Choose a dance
* Lars von Trier Biography
* Production stills
* Directors & sounddesigners commentary
Sprache (Tonformat): Englisch (Dolby Digital - 5.1 Surround)
Deutsch (Dolby Digital - 2.0 Stereo)
Französisch (Dolby Digital - 2.0 Stereo)
Untertitel: Deutsch, Französisch, Portugiesisch
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Dancer In The Dark [UK IMPORT] Bjork, Catherine Deneuve, David Morse, Udo Kier, Peter Stormare Videokassette, 19. August 2002 Verkaufsrang: 7296 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Zum Tanzen im Dunkeln verurteilt ist in diesem erstaunlichen, modernen Melo-Musical des dänischen Filmemachers Lars von Trier (Breaking the Waves) der isländische Popstar Björk als erblindende Fabrikarbeiterin Selma: Sie schuftet Doppelschicht in einer kleinstädtischen Fabrik, um das Geld für die Operation ihres kleinen Sohnes zusammenzukratzen, dem ohne den teuren Eingriff das gleiche Schicksal wie ihr droht: zu erblinden. Vor dem bedrückenden Alltag flüchtet sie sich in Tagträume von Filmmusicals. So kann sie durch ihre dicken Brillengläser zwar kaum mehr die Stanzmaschinen erkennen, doch deren rhythmische Geräusche versetzen sie in ihre geliebte Musical-Welt. Als ihr eigentlich netter Nachbar, der bei ihr Trost und Mitgefühl fand, ihr die gesamten Ersparnisse stiehlt, sieht sie sich in ihrer Verzweiflung zum Äußersten gezwungen. Und wird für einen Mord vor Gericht gestellt. Zwar mit Videokamera nah an den Figuren gedreht, aber nicht streng dem von ihm und seinen skandinavischen Regiekollegen aufgestellten Dogma gehorchend, durchbricht von Trier Genregrenzen, vermengt klassisches Musical und Melodram (und Gerichtsfilm) zu einem neuartigen Ganzen, das berührt, schockiert und befremden mag, jedenfalls niemanden kalt lässt. Die Musicalszenen sind aufwändig realisiert und choreografiert, ob Arbeiter in Blaumännern in der Fabrikhalle, Leute auf einem fahrenden Zug oder der gesamte Gerichtssaal tanzt. Björk singt dabei ihre extra für den Film, selbst komponierten Songs - in Musicalrhythmus mit Drum'n'Bass unterlegt. Für ihre außerordentliche Leistung als Schauspielerin wurde sie bei den Filmfestspielen in Cannes und beim europäischen Filmpreis ausgezeichnet. Ebenso wie das wagemutige Kinostück, das neben etlichen anderen Preisen mit der goldenen Palme und dem europäischen Filmpreis geehrt wurde. -Heike Angermaier
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 44 Bewertungen)
Albatrosliebe 5 von 5 Punkten Die alleinerziehende Selma arbeitet in der Fabrik Doppelschicht und legt jeden Cent für ihren Sohn in eine Sparbüchse. Es ist für eine dringende Operation an seinen Augen, denn sonst droht ihm, das Schciksal von Selma, die langsam erblindet. Selma's Leidenschaft ist das Tanzen und sie pflegt dieses Hobby in einer Laienspielgruppe.
Der Arbeitsplatz ist für die sehbehinderte Selma gefährlich. Freundliche Kollegen unterstützen Selma wo sie nur können, aber die Kündigung ist unvermeidlich. Doch der Deal mit dem Augenarzt steht und Selma hat das notwendige Geld. Ein Polizist bestiehlt Selma und als sie sich das Geld zurück holen geht, kommt es zu einer tödlichen Auseinandersetzung. Selma wird eingesperrt und zum Tode verurteilt. Eine Berufung lehnt Selma aus Kostengründen ab, das Geld ist für die Operation ihres Sohnes bestimmt.
Die Geschichte wird mit zahlreichen musikalischen Einlagen erzählt. Das Leben der Protagonistin versinkt im Dunkeln. Ihr bleibt nur ein Ziel, das sie bis zum Tode verfolgt. Pittoreske Szenenbilder, ausgezeichnete Musik und fein beobachtete Handlungen zeichnen diesen Film aus. Regisseur und Schauspieler generierten eine Filmperle.
Weitere Kundenmeinungen |
A Christmas Carol [UK IMPORT] Patrick Stewart, Richard E. Grant, Joel Grey DVD, 22. November 2004 Verkaufsrang: 74639
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
A "Christmas Carol" for the 21st Century. 4 von 5 Punkten Given the enormous potential for failure, it takes either a lot of guts or a big ego to remake a classic and step into a pair of shoes worn so well by the likes of George C. Scott and Alastair Sim - you don't have to have grown up in an English speaking country to take those two names and their portrayal of Dickens's miserly anti-hero for granted as part of your Christmas experience. And I suspect a good part of both guts and ego was at play in this production; but let's face it: after years of bringing Scrooge to the stage in a much-acclaimed one man show and after also having recorded the audio book version of "A Christmas Carol," a movie adaptation starring Patrick Stewart was probably due to come out sooner or later. Yet, while it does sometimes have the feel of another huge star vehicle for Stewart (even without the self-congratulatory trailer and brief "behind the scenes" features included on the DVD), his experience and insight into the character of Scrooge allow him to pull off a remarkable performance, and to make the role his own without letting us forget who originally wrote the tale. From a "humbug" growled out from the very depth of his disdain and his audible desire to boil "every idiot who goes about with 'Merry Christmas' on his lips" with his own pudding and bury them with a stake of holly through their heart, to the "splendid" and "most illustrious ... father of a long, long line of brilliant laughs," coughed up and spit out after years of having been out of practice, this is the Scrooge that Dickens described; and Stewart obviously has the time of his life playing him. This made-for-TV production is sometimes criticized for its use of special effects; I don't find those overly disturbing, though - in fact, they're rather low-key and for the most part used to show nothing more than what Dickens actually described. (This *is* a ghost story, remember?) Scrooge really does see Marley's face in his door knocker; we all know that Marley's ghost does indeed walk through Scrooge's doubly locked door ... and last but not least Dickens himself describes the Ghost of Christmas Yet to Come as "shrouded in a deep black garment, which concealed its head, its face, its form, and left nothing of it visible save one outstretched hand." (Granted, no gleaming lights for eyes, though.) The script could have spared a modernism here and there, but again, mostly the lines are exactly those that Dickens himself wrote. Even where the characters don't actually speak them, they are part of their reflections - such as Marley being buried and "dead as a door-nail" (which, after all, is the tale's all-important premise) and Scrooge's rather funny musings how the Ghost of Christmas Past might be deterred from taking him for a flight (where citing neither the weather nor the hour nor a head cold nor his inadequate dress would do). Richard E. Grant, known to TV audiences as Sir Percy Blakeney in the recent adaptations of "The Scarlet Pimpernel," moves to the opposite end of the social spectrum in his portrayal of gaunt, downtrodden Bob Cratchit; and he is a very credible caring father and husband, albeit a bit too well-educated - unlike the rest of his family, who speak and come across as decidedly more cockney. Joel Grey, whose Master of Ceremonies in "Cabaret" stands out as one of those "one of a kind" performances that are few and far between in film history, is almost perfectly cast as the Ghost of Christmas Past, combining the spirit's wisdom of an old man with his child-like innocence, frail stature and luminous appearance. A great supporting cast and solid cinematographic and directorial work round out an overall very well done production. Many actors are remembered either for one career-making role or for a certain type they have cast. No doubt Patrick Stewart, who as a teenager had to face an ultimatum between a steady job and the theater and chose the latter, will go into film history as Captain Jean-Luc Picard of Star Treck's "Next Generation." But I would not be surprised if the other major role he will always be remembered for will be that of Ebenezer Scrooge - on stage, in audio recordings *and* in this movie adaptation, which successfully brings Dickens's timeless tale of bitterness, sorrow, redemption and the true meaning of Christmas to the 21st century, and which before long, I think, will attain the status of a classic in its own right. I know that I, for one, will be watching it again with renewed pleasure next Christmas.
Geiz ist geil? Humbug! 4 von 5 Punkten Filmadaptionen von Charles Dickens' 'Weihnachtslied in vier Strophen' gibt es wahrlich wie Sand am Meer - und die Frage danach, mit wem sich die Rolle des hartherzigen Mr. Scrooge idealer Weise besetzen ließe, dürfte für Liebhaber der Geschichte einen ähnlichen Stellenwert bekleiden wie unter James Bond-Fans die danach, welcher von mittlerweile fünf Darstellern Ihrer Majestät besten Agenten denn nun am besten auf der Leinwand verkörpert habe: Ist Geizkragen Dagobert Duck der Scrooge par excellence (der könnte immerhin geltend machen, dass er im amerikanischen Original, nomen est omen, 'Scrooge McDuck' heißt)? Ist der Inbegriff des Misanthropen Sir Michael Caine - der in der Vefilmung des Stoffes nicht nur seinen Mitmenschen zunächst spinnefeind war, sondern selbst Frosch Kermit und Schweinedame Piggy? Oder ist es doch Alastair Sim in der Version aus dem Jahre 1951, die vielen Kritikern als die definitve Aufbereitung des Stoffes für die Leinwand gilt ... ? Sie und viele andere durften den knickrigen Ebenezer Scrooge, dessen Name längst zur Chiffre geworden ist, geben - und jede der genannten Versionen hat für mich ihre Verdienste. Das liegt zunächst einmal an der Geschichte, die da erzählt wird. Die ist so zeitlos, wie ihre Figuren im besten Sinne typisch sind, und übersteht es deshalb auch, wenn aus Ebenezer zwischenzeitlich ein ruchloser TV-Produzent Frank Cross (Bill Murray in 'Scrooged', 1988) oder ein Wildwest-Kartenbetrüger (Jack Palance in 'Ebenezer', 1998) wird: am Kern der Geschichte ändert das nichts - 'A Christmas Carol' verträgt, wie jede starke Geschichte, ein gerüttelt Maß an künstlerischer Freiheit. Dass David Hugh Jones' von Robert Halmi Sr. ('Merlin', 'Alice im Wunderland', 'Don Quixote') für Turner Network Television und Hallmark Entertainment (genau: der Papeterieartikelhersteller) auf künstlerische Freiheiten weitgehend verzichtet, wird in erster Linie Traditionalisten erfreuen: 'A Christmas Carol 1999' atmet in jeder Szene den Geist der 1843 erstmals erschienenen literarische Vorlage. 'Marley was dead, to begin with': so beginnt die Erzählung im Buch, so beginnt sie auch im Film - und überhaupt ist der Wortlaut der Verfilmung erfreulich werkgetreu. Abweichungen des gesprochenen Textes von der Vorlage sind selten - und geschehen mit Bedacht und offensichtlichem Respekt gegenüber für das Original: Wer hätte gedacht, dass sich in 'A Christmas Carol' ein kleiner, augenzwinkernder Seitenhieb auf BSE unterbringen lässt ... ? Hier wirkt weder 'new-fangled' oder anbiedernd, sondern wird so unauffällig und uneitel zuwege gebracht, dass man glauben könnte, man müsse die betreffende Anspielung bei Dickens nachschlagen können. Überhaupt birgt der Film nur wenige unangenehme Überraschungen. So wirkt die gesamte Ausstattung hochwertig und trägt erkennbar die Handschrift von Produzent Robert Halmi, der sich von jeher auf 'period pictures' im Allgemeinen und die Adaption 'großer' Stoffe fürs kleine Puschenkino im Speziellen verstanden hat: Sein 'Christmas Carol' hat Schauwerte, die sich vor mancher Kinoproduktion nicht verstecken müssen und zeichnet sich durch große Liebe zum Detail aus (bis hin zu Maske und Musik: perfekte Gebisse dürften im 19. Jahrhundert tatsächlich wohl eher Ausnahmeerscheinungen gewesen sein; Stephen Warbecks Soundttrack glänzt ebenfalls mit größerem Facettenreichtum, als man es von vielen TV-Produktionen gewöhnt ist). Wenn 'A Christmas Carol' Defizite hat, dann sind es vornehmlich solche, die man gerade TV-Produktionen gern verzeiht: der geschulte Blick eines von den Spezialeffekten dröhnender Kinospektakel von Matrix bis Mumie verwöhnten Publikums wird Geisterspuk, Schnee, Wirbelwind und Wellentosen schnell als digitale Augenwischerei erkennen, was dem Charme des Ganzen freilich nur wenig Abbruch tut. Warum der digitale Budenzauber aber auch vor dem dritten Geist der Weihnacht nicht Halt gemacht hat, bleibt schleierhaft - der nämlich wirkt dank unergründlich rot glosenden Augen um keinen Deut angsteinflößender, sondern vielmehr wie eine geradewegs der nächstbesten Geisterbahn entlaufene Animatronics-Schießbudenfigur: Hier wäre weniger eindeutig mehr gewesen. Die gespenstischen Besucher in dieser Verfilmung lassen für meinen Geschmack generell etwas zu wünschen übrig: Sie alle wirken seltsam farblos - inklusive des Geistes der aktuellen Scrooge'schen Weihnacht, dem es an Imposanz gebricht und der auf mich eigentümlich weinerlich wirkt (mein Wunschkandidat wäre hier Brian Blessed gewesen, der der Rolle sicher nicht nur optisch das ihr gebührende Gewicht verliehen hätte). Die anderen Rollen hingegen sind durch die Bank gut und treffend besetzt (sehr sympathisch: Laura Fraser als Belle) - von der Nebenrolle bis zur Paraderolle, in der Patrick Stewart den m.E. besten Scrooge gibt, seitdem George C. Scott die Rolle in einer Verfilmung der BBC aus dem Jahre 1984 verkörperte. Diese Version ist für mich bislang die 'amtliche' gewesen - und sie wird es, allen Verdiensten der 15 Jahre später fürs US-Fernsehen produzierten Version zum Trotze, wohl bis auf weiteres auch bleiben. Gäbe es diese Version nicht, Patrick Stewart wäre für mich möglicherweise wirklich der 'Scrooge to end all Scrooges': sein Scrooge ist so eiskalt, so sehr unverbesserlicher Geschäftsmann und so glaubhaft uneinsichtig, dass ihm selbst nach seiner Läuterung das Versprechen, einen kleinen Botendienst mit einem Shilling zu vergelten, noch sichtlich schwer über die Lippen kommen will. Hierin liegt m.E. Stewarts Stärke - und gleichzeitig seine Schwäche: den Scrooge nehme ich ihm ab - den Wandel zum geläuterten Scrooge, und dass er sich wirklich, wie es in der Vorlage heißt, 'as light as a feather, (...) as happy as an angel, (...) as merry as a schoolboy (...) as giddy as a drunken man' fühlt, dass er sich von Herzen freut - das mag ich ihm nicht ganz glauben. Fazit: Der Scrooge schlechthin wird für mich George C. Scott bleiben - vom hämischen, freudlosen Lachen, mit dem er verkündet, wenn es nach ihm ginge, würde jeder Narr, der ihm ein 'Merry Christmas!' entbiete, in seinem eigenen Christmas Pudding gar gekocht werden bis hin zu seinem Lob 'Delightful boy!', das sein des Besseren belehrter Scrooge für den Botenjungen findet, den er mit der Reservierung des 'prize turkey' bedenkt: Seine Darstellung empfinde ich als vergleichsweise etwas facettenreicher und überzeugender als die von Stewart. Gut sind beide aber allemal - erklärte Fans von Patrick Stewart werden in seinem Scrooge sicherlich ihren 'amtlichen' Scrooge finden. Und der eine oder andere Trekkie wird vielleicht in Stewart einen Mimen erkennen, der ein bisschen mehr zu bieten hat als nur den Raumschiffkapitän. Zur DVD: an Bild und Ton gibt es nichts zu beanstanden (das Bild könnte vielleicht etwas kontrastreicher, der Schwarzanteil etwas höher sein) aber auch nichts, das des Lobes bedürte. Neben englischen Untertiteln bietet die DVD auch französische Untertitel; mit einigen kurzen Textinfos zu Regisseur und Besetzung bietet die DVD das Minimum dessen, was man guten Gewissens als Zusatzmaterial bezeichnen darf. Ferner finden sich ein Trailer sowie zwei arg großspurig als 'Behind the Scenes Documentaries' ausgewiesene Beiträge, die sich bei Ansicht jedoch als nicht sonderlich informative Werbeclips von jeweils rund zwei Minuten Lauflänge entpuppen - m.a.W.: die Zusatzausstattung entspricht der etwas stiefmütterlichen Behandlung, die man so vielen Veröffentlichungen von TV-Produktionen angedeihen lässt. Summa summarum ergeben Film und Präsentation auf DVD bei mir vier Sterne für eine Version von 'A Christmas Carol', die zu den besten und stimmungsvollsten Verfilmungen des Stoffes gehört, die ich kenne (und ich kenne eine ganze Menge). Wer Charles Dickens Erzählung mag, ist gut damit beraten, sein Geld in den Kauf dieser Verfilmung zu investieren. Schließlich lehrt uns die Geschicht' ja nicht zuletzt: der Geiz hat viele Spielarten - geil aber ist er in keiner davon.
Geiz ist geil? Humbug! 4 von 5 Punkten Filmadaptionen von Charles Dickens' 'Weihnachtslied in Prosa' gibt es wahrlich wie Sand am Meer - und die Frage danach, mit wem sich die Rolle des hartherzigen Mr. Scrooge idealer Weise besetzen ließe, dürfte für Liebhaber der Geschichte einen ähnlichen Stellenwert bekleiden wie unter James Bond-Fans die danach, welcher von mittlerweile fünf Darstellern Ihrer Majestät besten Agenten denn nun am besten auf der Leinwand verkörpert habe: Ist Geizkragen Dagobert Duck der Scrooge par excellence (der könnte immerhin geltend machen, dass er im amerikanischen Original, nomen est omen, 'Scrooge McDuck' heißt)? Ist der Inbegriff des Misanthropen Sir Michael Caine - der in der Vefilmung des Stoffes nicht nur seinen Mitmenschen zunächst spinnefeind war, sondern selbst Frosch Kermit und Schweinedame Piggy? Oder ist es doch Alastair Sim in der Version aus dem Jahre 1951, die vielen Kritikern als die definitve Aufbereitung des Stoffes für die Leinwand gilt ... ? Sie und viele andere durften den knickrigen Ebenezer Scrooge, dessen Name längst zur Chiffre geworden ist, geben - und jede der genannten Versionen hat für mich ihre Verdienste. Das liegt zunächst einmal an der Geschichte, die da erzählt wird. Die ist so zeitlos, wie ihre Figuren im besten Sinne typisch sind, und übersteht es deshalb auch, wenn aus Ebenezer zwischenzeitlich ein ruchloser TV-Produzent Frank Cross (Bill Murray in 'Scrooged', 1988) oder ein Wildwest-Kartenbetrüger (Jack Palance in 'Ebenezer', 1998) wird: am Kern der Geschichte ändert das nichts - 'A Christmas Carol' verträgt, wie jede starke Geschichte, ein gerüttelt Maß an künstlerischer Freiheit. Dass David Hugh Jones' von Robert Halmi Sr. ('Merlin', 'Alice im Wunderland', 'Don Quixote') für Turner Network Television und Hallmark Entertainment (genau: der Papeterieartikelhersteller) auf künstlerische Freiheiten weitgehend verzichtet, wird in erster Linie Traditionalisten erfreuen: 'A Christmas Carol 1999' atmet in jeder Szene den Geist der 1843 erstmals erschienenen literarische Vorlage. 'Marley was dead, to begin with': so beginnt die Erzählung im Buch, so beginnt sie auch im Film - und überhaupt ist der Wortlaut der Verfilmung erfreulich werkgetreu. Abweichungen des gesprochenen Textes von der Vorlage sind selten - und geschehen mit Bedacht und offensichtlichem Respekt gegenüber für das Original: Wer hätte gedacht, dass sich in 'A Christmas Carol' ein kleiner, augenzwinkernder Seitenhieb auf BSE unterbringen lässt ... ? Hier wirkt weder 'new-fangled' oder anbiedernd, sondern wird so unauffällig und uneitel zuwege gebracht, dass man glauben könnte, man müsse die betreffende Anspielung bei Dickens nachschlagen können. Überhaupt birgt der Film nur wenige unangenehme Überraschungen. So wirkt die gesamte Ausstattung hochwertig und trägt erkennbar die Handschrift von Produzent Robert Halmi, der sich von jeher auf 'period pictures' im Allgemeinen und die Adaption 'großer' Stoffe fürs kleine Puschenkino im Speziellen verstanden hat: Sein 'Christmas Carol' hat Schauwerte, die sich vor mancher Kinoproduktion nicht verstecken müssen und zeichnet sich durch große Liebe zum Detail aus (bis hin zu Maske und Musik: perfekte Gebisse dürften im 19. Jahrhundert tatsächlich wohl eher Ausnahmeerscheinungen gewesen sein; Stephen Warbecks Soundttrack glänzt ebenfalls mit größerem Facettenreichtum, als man es von vielen TV-Produktionen gewöhnt ist). Wenn 'A Christmas Carol' Defizite hat, dann sind es vornehmlich solche, die man gerade TV-Produktionen gern verzeiht: der geschulte Blick eines von den Spezialeffekten dröhnender Kinospektakel von Matrix bis Mumie verwöhnten Publikums wird Geisterspuk, Schnee, Wirbelwind und Wellentosen schnell als digitale Augenwischerei erkennen, was dem Charme des Ganzen freilich nur wenig Abbruch tut. Warum der digitale Budenzauber aber auch vor dem dritten Geist der Weihnacht nicht Halt gemacht hat, bleibt schleierhaft - der nämlich wirkt dank unergründlich rot glosenden Augen um keinen Deut angsteinflößender, sondern vielmehr wie eine geradewegs der nächstbesten Geisterbahn entlaufene Animatronics-Schießbudenfigur: Hier wäre weniger eindeutig mehr gewesen. Die gespenstischen Besucher in dieser Verfilmung lassen für meinen Geschmack generell etwas zu wünschen übrig: Sie alle wirken seltsam farblos - inklusive des Geistes der aktuellen Scrooge'schen Weihnacht, dem es an Imposanz gebricht und der auf mich eigentümlich weinerlich wirkt (mein Wunschkandidat wäre hier Brian Blessed gewesen, der der Rolle sicher nicht nur optisch das ihr gebührende Gewicht verliehen hätte). Die anderen Rollen hingegen sind durch die Bank gut und treffend besetzt (sehr sympathisch: Laura Fraser als Belle) - von der Nebenrolle bis zur Paraderolle, in der Patrick Stewart den m.E. besten Scrooge gibt, seitdem George C. Scott die Rolle in einer Verfilmung der BBC aus dem Jahre 1984 verkörperte. Diese Version ist für mich bislang die 'amtliche' gewesen - und sie wird es, allen Verdiensten der 15 Jahre später fürs US-Fernsehen produzierten Version zum Trotze, wohl bis auf weiteres auch bleiben. Gäbe es diese Version nicht, Patrick Stewart wäre für mich möglicherweise wirklich der 'Scrooge to end all Scrooges': sein Scrooge ist so eiskalt, so sehr unverbesserlicher Geschäftsmann und so glaubhaft uneinsichtig, dass ihm selbst nach seiner Läuterung das Versprechen, einen kleinen Botendienst mit einem Shilling zu vergelten, noch sichtlich schwer über die Lippen kommen will. Hierin liegt m.E. Stewarts Stärke - und gleichzeitig seine Schwäche: den Scrooge nehme ich ihm ab - den Wandel zum geläuterten Scrooge, und dass er sich wirklich, wie es in der Vorlage heißt, 'as light as a feather, (...) as happy as an angel, (...) as merry as a schoolboy (...) as giddy as a drunken man' fühlt, dass er sich von Herzen freut - das mag ich ihm nicht ganz glauben. Fazit: Der Scrooge schlechthin wird für mich George C. Scott bleiben - vom hämischen, freudlosen Lachen, mit dem er verkündet, wenn es nach ihm ginge, würde jeder Narr, der ihm ein 'Merry Christmas!' entbiete, in seinem eigenen Christmas Pudding gar gekocht werden bis hin zu seinem Lob 'Delightful boy!', das sein des Besseren belehrter Scrooge für den Botenjungen findet, den er mit der Reservierung des 'prize turkey' bedenkt: Seine Darstellung empfinde ich als vergleichsweise etwas facettenreicher und überzeugender als die von Stewart. Gut sind beide aber allemal - erklärte Fans von Patrick Stewart werden in seinem Scrooge sicherlich ihren 'amtlichen' Scrooge finden. Und der eine oder andere Trekkie wird vielleicht in Stewart einen Mimen erkennen, der ein bisschen mehr zu bieten hat als nur den Raumschiffkapitän. Zur DVD: an Bild und Ton gibt es nichts zu beanstanden (das Bild könnte vielleicht etwas kontrastreicher, der Schwarzanteil etwas höher sein) aber auch nichts, das des Lobes bedürte. Neben englischen Untertiteln bietet die DVD auch französische Untertitel; mit einigen kurzen Textinfos zu Regisseur und Besetzung bietet die DVD das Minimum dessen, was man guten Gewissens noch als Zusatzmaterial bezeichnen darf. Ferner finden sich ein Trailer sowie zwei arg großspurig als 'Behind the Scenes Documentaries' ausgewiesene Beiträge, die sich bei Ansicht jedoch als nicht sonderlich informative Werbeclips von jeweils rund zwei Minuten Lauflänge entpuppen - m.a.W.: die Zusatzausstattung entspricht der etwas stiefmütterlichen Behandlung, die man so vielen Veröffentlichungen von TV-Produktionen angedeihen lässt. Summa summarum ergeben Film und Präsentation auf DVD bei mir vier Sterne für eine Version von 'A Christmas Carol', die zu den besten und stimmungsvollsten Verfilmungen des Stoffes gehört, die ich kenne (und ich kenne eine ganze Menge). Wer Charles Dickens Erzählung mag, ist gut damit beraten, sein Geld in den Kauf dieser Verfilmung zu investieren. Schließlich lehrt uns die Geschicht' ja nicht zuletzt: der Geiz hat viele Spielarten - geil aber ist er in keiner davon.
A "Christmas Carol" for the 21st Century. 4 von 5 Punkten Given the enormous potential for failure, it takes either a lot of guts or a big ego to remake a classic and step into a pair of shoes worn so well by the likes of George C. Scott and Alastair Sim - you don't have to have grown up in an English speaking country to take those two names and their portrayal of Dickens's miserly anti-hero for granted as part of your Christmas experience. And I suspect a good part of both guts and ego was at play in this production; but let's face it: after years of bringing Scrooge to the stage in a much-acclaimed one man show and after also having recorded the audio book version of "A Christmas Carol," a movie adaptation starring Patrick Stewart was probably due to come out sooner or later. Yet, while it does sometimes have the feel of another huge star vehicle for Stewart (even without the self-congratulatory trailer and brief "behind the scenes" features included on the DVD's U.S. edition), his experience and insight into the character of Scrooge allow him to pull off a remarkable performance, and to make the role his own without letting us forget who originally wrote the tale. From a "humbug" growled out from the very depth of his disdain and his audible desire to boil "every idiot who goes about with 'Merry Christmas' on his lips" with his own pudding and bury them with a stake of holly through their heart, to the "splendid" and "most illustrious ... father of a long, long line of brilliant laughs," coughed up and spit out after years of having been out of practice, this is the Scrooge that Dickens described; and Stewart obviously has the time of his life playing him. This made-for-TV production is sometimes criticized for its use of special effects; I don't find those overly disturbing, though - in fact, they're rather low-key and for the most part used to show nothing more than what Dickens actually described. (This *is* a ghost story, remember?) Scrooge really does see Marley's face in his door knocker; we all know that Marley's ghost does indeed walk through Scrooge's doubly locked door ... and last but not least Dickens himself describes the Ghost of Christmas Yet to Come as "shrouded in a deep black garment, which concealed its head, its face, its form, and left nothing of it visible save one outstretched hand." (Granted, no gleaming lights for eyes, though.) The script could have spared a modernism here and there, but again, mostly the lines are exactly those that Dickens himself wrote. Even where the characters don't actually speak them, they are part of their reflections - such as Marley being buried and "dead as a door-nail" (which, after all, is the tale's all-important premise) and Scrooge's rather funny musings how the Ghost of Christmas Past might be deterred from taking him for a flight (where citing neither the weather nor the hour nor a head cold nor his inadequate dress would do). Richard E. Grant, known to British and American TV audiences as Sir Percy Blakeney in the recent adaptations of "The Scarlet Pimpernel," moves to the opposite end of the social spectrum in his portrayal of gaunt, downtrodden Bob Cratchit; and he is a very credible caring father and husband, albeit a bit too well-educated - unlike the rest of his family, who speak and come across as decidedly more cockney. Joel Grey, whose Master of Ceremonies in "Cabaret" stands out as one of those "one of a kind" performances that are few and far between in film history, is almost perfectly cast as the Ghost of Christmas Past, combining the spirit's wisdom of an old man with his child-like innocence, frail stature and luminous appearance. A great supporting cast and solid cinematographic and directorial work round out an overall very well done production. Many actors are remembered either for one career-making role or for a certain type they have cast. No doubt Patrick Stewart, who as a teenager had to face an ultimatum between a steady job and the theater and chose the latter, will go into film history as Captain Jean-Luc Picard of Star Treck's "Next Generation." But I would not be surprised if the other major role he will always be remembered for will be that of Ebenezer Scrooge - on stage, in audio recordings *and* in this movie adaptation, which successfully brings Dickens's timeless tale of bitterness, sorrow, redemption and the true meaning of Christmas to the 21st century, and which before long, I think, will attain the status of a classic in its own right. I know that I, for one, will be watching it again with renewed pleasure next Christmas.
Ein grosser Schauspieler und ein Brett mit Lampen 5 von 5 Punkten Diese Verfilmung des "Christmas Carol" bietet erneut einem großen Schauspieler eine wunderbare Plattform. Und wie bei den frueheren Umsetzungen von Charles Dickens unsterblichem Weihnachtsgeschenk nutzt auch Patrick Stewart die Gelegenheit, Ebenezer Scrooge ein wenig anders und doch der Vorlage entsprechend darzustellen. Sein Scrooge ist kein wutschnaubendes Biest, wie man ihn ebenfalls zeigen kann. Stewart siedelt ihn näher an der Wirklichkeit an und zeigt einen Mann, der kein Monster ist, sondern, schlimm genug, das Gute im Menschen nicht mehr sieht. So wird seine Laeuterung nachvollziehbarer und exemplarischer. Darueber hinaus bemueht sich der Film, nah am Roman zu bleiben; Dialoge werden wörtlich uebernommen, und ruehrende Details des Buches verlieren kaum an Wirkung. Einziger Wermutstropfen ist die entsetzlich billige Darstellung des Geistes der zukuenftigen Weihnachtsfeste: Der Kopf wirkt wie ein schwarzes Brett mit zwei Gluehbirnchen, die Haende des Geistes, Hauptausdrucksmittel der Erscheinung, wirken zu gesund und fleischig. Die erwuenschte Illusion weicht dem Eindruck, der hinterletzte Praktikant sei in dieses unbequeme Kostuem gesteckt worden. Unbequem sowohl fuer den Traeger, wie auch fuer den Zuschauer. Ansonsten ein wuerdiger Teil des Phaenomens "Christmas Carol". So wie es wohl noch kein Weihnachtsfest gegeben hat, das ueberfluessig war, verhaelt es sich auch mit den Verfilmungen dieser einzigartigen Geschichte. |
Remo - Unbewaffnet und gefährlich Fred Ward, Joel Grey, Wilford Brimley DVD, 22. November 2005 Verkaufsrang: 35824
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Would you believe we're the good guys? 5 von 5 Punkten When there are evil doers in this world and all seems to be lost. A one man or a team of extraordinary people will rise up and protect us from H.A.R.M. This time it is Remo Williams (Fred Ward); the origin of his name has great meaning.
Like a phoenix rises from the ashes of his old life in the justice system he acquires the ability and agility needed to foil the foe. It is this extraordinary transformation that transfixes us. Joel Gray is the recluse Korean that takes in this water buffalo and treats him like a son.
Der Destroyer - die ultimative Waffe! 5 von 5 Punkten Remo Williams - The Adventure Begins, so der Originaltitel, basiert nicht auf einer Comicvorlage (es gab zwar einge Comichefte von Marvel, aber diese erscheinen erst nach dem Kinofilm), sondern auf einer höchst erfolgreichen Romanserie mit dem Namen "Destroyer", die bis heute noch regelmässig erscheint. Weit über 100 Bände sind schon erschienen, und Held Remo Williams schlägt sich weiterhin wacker durch die Reihen der Korrupten, Supergangster und Möchtegern-Weltbeherrscher. Im Gegensatz zur Filmversion ist der Original-Destroyer härter und brutaler, ansonsten jedoch bleiben Charaktere und Handlung sehr nahe an der Romanvorlage: Ein Polizist wird bei einem inszenierten Überfall "getötet", nur um von einer geheimen, kleinen, aber wohlinformierten Organisation rekrutiert zu werden. Mittels chirurgischer Eingriffe ensteht Remo Williams, der unerkannt das böse Kroppzeug auschalten soll. Um dies auch wirkungsvoll in die Tat umzusetzen, bedarf es eines speziellen Kampftrainings. Ein koreanischer Über-Meister in der ultimativ tödlichen Kampftechnik Sinanju schleift Remo zur todbringenden Waffe zurecht - und ein verbrecherischer Waffenentwickler, der für die Regierung High-tech-Waffen entwicklet wird Remo´s erstes Ziel. Wahnwitzige Stunts, ein gehöriger Schuss Humor und liebenswerte Charaktere beherrschen dieses Action-Highlight aus den 80ern, das als Konkurrenzprodukt zu James Bond zur Actionkinoserie geplant war. Leider war der Erfolg des Erstlingswerkes nicht gross genug, um Fortsetzungen zu rechtfertigen. Dennoch wurde Remo 1986 kurz für´s Fernsehen in einer kurzlebigen Serie wiederbelebt. Witzig: Kate Mulgrew, bekannt als Captain Janeway aus Star Trek: Voyager hat eine tragende Rolle im Film. Die vorliegende MGM-DVD ist gewohnt mager ausgestattet. Nur der Film findet sich in 1:18,5 in deustcher, sowie englischer Version auf der Disc. Bild und Ton sind vollkomen in ordnung. Ein Muss für Action-Fans. Remo hat bis heute nichts von seiner Einzigartigkeit eingebüsst.
Wirklich unterschätzt - ein Kultfilm! 5 von 5 Punkten Diese Comicverfilmung aus den 80er Jahren ist einer der coolsten Filme überhaupt. Er vereint alles, was damals im Bereich Film erfolgreich war (Bond-Action, Conan-Mystik, KarateKid-Humor und -Weisheiten,...)unter dem Dach eine Actionfilms ohne dabei abgekupfert zu wirken. Dies liegt nicht zuletzt an den sympathischen Helden und den fiesen Bösewichtern, die allesamt glaubwürdig wirken und sehr gut gespielt sind. Ein besondere Highlight des Films ist natürlich die enger werdende Beziehung zwischen dem "Fleischfresser" Remo und dem "kleinen Vater" Chiun, die für jede Menge lustiger Szenen sorgt. Mein Tipp : Für Fans des mit Humor gespickten 80er Jahre Actionfilms ein Pflichtkauf!!! Für alle anderen auf jeden Fall sehr sehenswert!!! |
Remo - Unbewaffnet und gefährlich Fred Ward, Joel Grey, Wilford Brimley Videokassette Verkaufsrang: 7563
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Einer der besten Filme aller Zeiten ! 5 von 5 Punkten Eine absolut gelungene Mischung aus Action, Humor und der Sendung von Botschaften fürs Leben. Weil die Story nicht so platt wie bei manchen Bond-Filmen war, floppte der Film seinerzeit an den Kinokassen und es gab keine Fortsetzungen.
Ich kann jedem nur empfehlen: Schaut euch den Film an !
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Cabaret [UK-Import] Liza Minelli, Michael York, Joel Grey, Helmut Griem, Fritz Wepper Videokassette, 20. Januar 1997 Verkaufsrang: 32732 1972 hat Cabaret acht Oscars gewonnen, unter anderem für die beste Regie (Bob Fosse), die beste Schauspielerin (Liza Minelli) und die beste männliche Nebenrolle (Joel Grey). Wäre dieser Film nicht gegen Der Pate im Wettbewerb um den besten Film angetreten, hätte er diesen Titel auch noch geholt. (Francis Ford Coppola musste noch zwei Jahre auf die Trophäe für die beste Regie warten, die er dann 1974 für Der Pate, Teil II bekam.) Der Film Cabaret ist eine brillante Adaption des gefeierten Bühnenstückes gleichen Namens, das wiederum von verschiedenen Werken inspiriert wurde: Zum einen von Christopher Isherwoods Buch Leb wohl, Berlin und zum anderen von dem Film/Theaterstück I am a Camera. Das beeindruckende Musical Cabaret verleiht dem Berlin von 1931 eine Atmosphäre sexuell aufgeladener Dekadenz. Minelli beherrscht die Leinwand als die Nachtclubsängerin Sally Bowles, die strahlend ihre Show durchzieht, während die Nationalsozialisten die Macht übernehmen. Sie hält ihre vielen Verehrer (u. a. Michael York und Helmut Griem) auf Distanz, so dass sie sich echten, tiefen Gefühlen erst gar nicht stellen muss. Joel Grey garantiert als Master of Ceremonies Nacht für Nacht eine Supershow im Kit Kat Club, um die unausweichlichen Auswirkungen des Krieges und der Diktatur hinauszuzögern. Sie alle leben in einem moralischen Vakuum der verzweifelten Angst, fest entschlossen, weiterzumachen, während die echte Welt - die Welt außerhalb der schützenden Mauern des Cabaret - sich auf das grauenhafte Chaos des Krieges vorbereitet. Regisseur und Choreograph Bob Fosse präsentiert eine ausgewogene Kombination von zerstörerischem Drama und überschwenglicher Unterhaltung, und das Resultat ist eines der überzeugendsten Leinwandmusicals, das je gedreht wurde. -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)
Have a break in the "Kit-Kat"-Club 5 von 5 Punkten Anfang der 30er Jahre in Deutschland. Die Weimarer Republik versinkt zusehends in politischen Wirren. Der Engländer Brian (Michael York) trifft in der Großstadtmetropole Berlin ein und lässt sich von dem blühenden Leben und der Cabaretsängerin Sally (Liza Minelli) verführen. Doch auch der jüdische Baron Maximillian (Helmut Griem) verfällt Sally, so dass eine komplizierte Dreiecksbeziehung ihrem Lauf nimmt...
Regisseur Bob Fosse ist mit "Cabaret" ein einmaliger Film gelungen, der wie kaum ein anderer das blühende Leben in Berlin der "Goldenen Zwanziger" porträtiert. Unweigerlich wird der Zuschauer von dem turbulenten (Nacht-)Leben der Protagonisten mitgerissen und taucht ein in eine Welt die von einer wunderbar lebensbejahenden Andersartigkeit bestimmt ist. Es scheint keine Tabus zu geben - außer keine Freude am Leben zu haben. Selbst ein in Hollywood bis "Brokeback Mountain" eher verpöntes Thema, nämlich Homosexualität, wird in Cabaret glorifiziert - und das in einem achtfachen Oscargewinner von 1972.
Diese Leichtigkeit wird von den betörenden Cabareteinlagen noch unterstrichen, die elegant in die Geschichte eingewoben und nie selbstzweckhaft sind, sondern die Story mittragen. Das dürfte vor allem die Zuschauer erleichtern, die im Allgemeinen eine Aversion gegen Musicals haben. Dazu kommt das interessante Sujet in dem der Film angesiedelt ist und den Zuschauer immer wieder an den drohenden Aufstieg der Nationalsozialisten erinnert, was unweigerlich das Ende der in "Cabaret" dargestellten Freizügigkeit bedeutet. Last but not least glänzt der Film mit einem brillanten Cast - allen voran Liza Minelli.
DVD: Enttäuschend. Die paar Texttafeln kann man kaum Extras nennen. Dabei gibt es soviel, was man näher beleuchten könnte - Unterschiede Musical/Film, historischer Kontext usw. usw.
Fazit: Ein ebenso anspruchsvoller wie auch unterhaltsamer Film, der seinen Weg in meine Sammlung nur aufgrund der ihm unagemessenen DVD noch nicht gefunden hat.
Weitere Kundenmeinungen |
A Christmas Carol [UK IMPORT] Patrick Stewart, Richard E. Grant, Joel Grey, Celia Imrie, Ian McNeice Videokassette, 27. November 2000 Verkaufsrang: 13986 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
A "Christmas Carol" for the 21st Century. 4 von 5 Punkten Given the enormous potential for failure, it takes either a lot of guts or a big ego to remake a classic and step into a pair of shoes worn so well by the likes of George C. Scott and Alastair Sim - you don't have to have grown up in an English speaking country to take those two names and their portrayal of Dickens's miserly anti-hero for granted as part of your Christmas experience. And I suspect a good part of both guts and ego was at play in this production; but let's face it: after years of bringing Scrooge to the stage in a much-acclaimed one man show and after also having recorded the audio book version of "A Christmas Carol," a movie adaptation starring Patrick Stewart was probably due to come out sooner or later. Yet, while it does sometimes have the feel of another huge star vehicle for Stewart (even without the self-congratulatory trailer and brief "behind the scenes" features included on the DVD), his experience and insight into the character of Scrooge allow him to pull off a remarkable performance, and to make the role his own without letting us forget who originally wrote the tale. From a "humbug" growled out from the very depth of his disdain and his audible desire to boil "every idiot who goes about with 'Merry Christmas' on his lips" with his own pudding and bury them with a stake of holly through their heart, to the "splendid" and "most illustrious ... father of a long, long line of brilliant laughs," coughed up and spit out after years of having been out of practice, this is the Scrooge that Dickens described; and Stewart obviously has the time of his life playing him. This made-for-TV production is sometimes criticized for its use of special effects; I don't find those overly disturbing, though - in fact, they're rather low-key and for the most part used to show nothing more than what Dickens actually described. (This *is* a ghost story, remember?) Scrooge really does see Marley's face in his door knocker; we all know that Marley's ghost does indeed walk through Scrooge's doubly locked door ... and last but not least Dickens himself describes the Ghost of Christmas Yet to Come as "shrouded in a deep black garment, which concealed its head, its face, its form, and left nothing of it visible save one outstretched hand." (Granted, no gleaming lights for eyes, though.) The script could have spared a modernism here and there, but again, mostly the lines are exactly those that Dickens himself wrote. Even where the characters don't actually speak them, they are part of their reflections - such as Marley being buried and "dead as a door-nail" (which, after all, is the tale's all-important premise) and Scrooge's rather funny musings how the Ghost of Christmas Past might be deterred from taking him for a flight (where citing neither the weather nor the hour nor a head cold nor his inadequate dress would do). Richard E. Grant, known to TV audiences as Sir Percy Blakeney in the recent adaptations of "The Scarlet Pimpernel," moves to the opposite end of the social spectrum in his portrayal of gaunt, downtrodden Bob Cratchit; and he is a very credible caring father and husband, albeit a bit too well-educated - unlike the rest of his family, who speak and come across as decidedly more cockney. Joel Grey, whose Master of Ceremonies in "Cabaret" stands out as one of those "one of a kind" performances that are few and far between in film history, is almost perfectly cast as the Ghost of Christmas Past, combining the spirit's wisdom of an old man with his child-like innocence, frail stature and luminous appearance. A great supporting cast and solid cinematographic and directorial work round out an overall very well done production. Many actors are remembered either for one career-making role or for a certain type they have cast. No doubt Patrick Stewart, who as a teenager had to face an ultimatum between a steady job and the theater and chose the latter, will go into film history as Captain Jean-Luc Picard of Star Treck's "Next Generation." But I would not be surprised if the other major role he will always be remembered for will be that of Ebenezer Scrooge - on stage, in audio recordings *and* in this movie adaptation, which successfully brings Dickens's timeless tale of bitterness, sorrow, redemption and the true meaning of Christmas to the 21st century, and which before long, I think, will attain the status of a classic in its own right. I know that I, for one, will be watching it again with renewed pleasure next Christmas.
Geiz ist geil? Humbug! 4 von 5 Punkten Filmadaptionen von Charles Dickens' 'Weihnachtslied in vier Strophen' gibt es wahrlich wie Sand am Meer - und die Frage danach, mit wem sich die Rolle des hartherzigen Mr. Scrooge idealer Weise besetzen ließe, dürfte für Liebhaber der Geschichte einen ähnlichen Stellenwert bekleiden wie unter James Bond-Fans die danach, welcher von mittlerweile fünf Darstellern Ihrer Majestät besten Agenten denn nun am besten auf der Leinwand verkörpert habe: Ist Geizkragen Dagobert Duck der Scrooge par excellence (der könnte immerhin geltend machen, dass er im amerikanischen Original, nomen est omen, 'Scrooge McDuck' heißt)? Ist der Inbegriff des Misanthropen Sir Michael Caine - der in der Vefilmung des Stoffes nicht nur seinen Mitmenschen zunächst spinnefeind war, sondern selbst Frosch Kermit und Schweinedame Piggy? Oder ist es doch Alastair Sim in der Version aus dem Jahre 1951, die vielen Kritikern als die definitve Aufbereitung des Stoffes für die Leinwand gilt ... ? Sie und viele andere durften den knickrigen Ebenezer Scrooge, dessen Name längst zur Chiffre geworden ist, geben - und jede der genannten Versionen hat für mich ihre Verdienste. Das liegt zunächst einmal an der Geschichte, die da erzählt wird. Die ist so zeitlos, wie ihre Figuren im besten Sinne typisch sind, und übersteht es deshalb auch, wenn aus Ebenezer zwischenzeitlich ein ruchloser TV-Produzent Frank Cross (Bill Murray in 'Scrooged', 1988) oder ein Wildwest-Kartenbetrüger (Jack Palance in 'Ebenezer', 1998) wird: am Kern der Geschichte ändert das nichts - 'A Christmas Carol' verträgt, wie jede starke Geschichte, ein gerüttelt Maß an künstlerischer Freiheit. Dass David Hugh Jones' von Robert Halmi Sr. ('Merlin', 'Alice im Wunderland', 'Don Quixote') für Turner Network Television und Hallmark Entertainment (genau: der Papeterieartikelhersteller) auf künstlerische Freiheiten weitgehend verzichtet, wird in erster Linie Traditionalisten erfreuen: 'A Christmas Carol 1999' atmet in jeder Szene den Geist der 1843 erstmals erschienenen literarische Vorlage. 'Marley was dead, to begin with': so beginnt die Erzählung im Buch, so beginnt sie auch im Film - und überhaupt ist der Wortlaut der Verfilmung erfreulich werkgetreu. Abweichungen des gesprochenen Textes von der Vorlage sind selten - und geschehen mit Bedacht und offensichtlichem Respekt gegenüber für das Original: Wer hätte gedacht, dass sich in 'A Christmas Carol' ein kleiner, augenzwinkernder Seitenhieb auf BSE unterbringen lässt ... ? Hier wirkt weder 'new-fangled' oder anbiedernd, sondern wird so unauffällig und uneitel zuwege gebracht, dass man glauben könnte, man müsse die betreffende Anspielung bei Dickens nachschlagen können. Überhaupt birgt der Film nur wenige unangenehme Überraschungen. So wirkt die gesamte Ausstattung hochwertig und trägt erkennbar die Handschrift von Produzent Robert Halmi, der sich von jeher auf 'period pictures' im Allgemeinen und die Adaption 'großer' Stoffe fürs kleine Puschenkino im Speziellen verstanden hat: Sein 'Christmas Carol' hat Schauwerte, die sich vor mancher Kinoproduktion nicht verstecken müssen und zeichnet sich durch große Liebe zum Detail aus (bis hin zu Maske und Musik: perfekte Gebisse dürften im 19. Jahrhundert tatsächlich wohl eher Ausnahmeerscheinungen gewesen sein; Stephen Warbecks Soundttrack glänzt ebenfalls mit größerem Facettenreichtum, als man es von vielen TV-Produktionen gewöhnt ist). Wenn 'A Christmas Carol' Defizite hat, dann sind es vornehmlich solche, die man gerade TV-Produktionen gern verzeiht: der geschulte Blick eines von den Spezialeffekten dröhnender Kinospektakel von Matrix bis Mumie verwöhnten Publikums wird Geisterspuk, Schnee, Wirbelwind und Wellentosen schnell als digitale Augenwischerei erkennen, was dem Charme des Ganzen freilich nur wenig Abbruch tut. Warum der digitale Budenzauber aber auch vor dem dritten Geist der Weihnacht nicht Halt gemacht hat, bleibt schleierhaft - der nämlich wirkt dank unergründlich rot glosenden Augen um keinen Deut angsteinflößender, sondern vielmehr wie eine geradewegs der nächstbesten Geisterbahn entlaufene Animatronics-Schießbudenfigur: Hier wäre weniger eindeutig mehr gewesen. Die gespenstischen Besucher in dieser Verfilmung lassen für meinen Geschmack generell etwas zu wünschen übrig: Sie alle wirken seltsam farblos - inklusive des Geistes der aktuellen Scrooge'schen Weihnacht, dem es an Imposanz gebricht und der auf mich eigentümlich weinerlich wirkt (mein Wunschkandidat wäre hier Brian Blessed gewesen, der der Rolle sicher nicht nur optisch das ihr gebührende Gewicht verliehen hätte). Die anderen Rollen hingegen sind durch die Bank gut und treffend besetzt (sehr sympathisch: Laura Fraser als Belle) - von der Nebenrolle bis zur Paraderolle, in der Patrick Stewart den m.E. besten Scrooge gibt, seitdem George C. Scott die Rolle in einer Verfilmung der BBC aus dem Jahre 1984 verkörperte. Diese Version ist für mich bislang die 'amtliche' gewesen - und sie wird es, allen Verdiensten der 15 Jahre später fürs US-Fernsehen produzierten Version zum Trotze, wohl bis auf weiteres auch bleiben. Gäbe es diese Version nicht, Patrick Stewart wäre für mich möglicherweise wirklich der 'Scrooge to end all Scrooges': sein Scrooge ist so eiskalt, so sehr unverbesserlicher Geschäftsmann und so glaubhaft uneinsichtig, dass ihm selbst nach seiner Läuterung das Versprechen, einen kleinen Botendienst mit einem Shilling zu vergelten, noch sichtlich schwer über die Lippen kommen will. Hierin liegt m.E. Stewarts Stärke - und gleichzeitig seine Schwäche: den Scrooge nehme ich ihm ab - den Wandel zum geläuterten Scrooge, und dass er sich wirklich, wie es in der Vorlage heißt, 'as light as a feather, (...) as happy as an angel, (...) as merry as a schoolboy (...) as giddy as a drunken man' fühlt, dass er sich von Herzen freut - das mag ich ihm nicht ganz glauben. Fazit: Der Scrooge schlechthin wird für mich George C. Scott bleiben - vom hämischen, freudlosen Lachen, mit dem er verkündet, wenn es nach ihm ginge, würde jeder Narr, der ihm ein 'Merry Christmas!' entbiete, in seinem eigenen Christmas Pudding gar gekocht werden bis hin zu seinem Lob 'Delightful boy!', das sein des Besseren belehrter Scrooge für den Botenjungen findet, den er mit der Reservierung des 'prize turkey' bedenkt: Seine Darstellung empfinde ich als vergleichsweise etwas facettenreicher und überzeugender als die von Stewart. Gut sind beide aber allemal - erklärte Fans von Patrick Stewart werden in seinem Scrooge sicherlich ihren 'amtlichen' Scrooge finden. Und der eine oder andere Trekkie wird vielleicht in Stewart einen Mimen erkennen, der ein bisschen mehr zu bieten hat als nur den Raumschiffkapitän. Zur DVD: an Bild und Ton gibt es nichts zu beanstanden (das Bild könnte vielleicht etwas kontrastreicher, der Schwarzanteil etwas höher sein) aber auch nichts, das des Lobes bedürte. Neben englischen Untertiteln bietet die DVD auch französische Untertitel; mit einigen kurzen Textinfos zu Regisseur und Besetzung bietet die DVD das Minimum dessen, was man guten Gewissens als Zusatzmaterial bezeichnen darf. Ferner finden sich ein Trailer sowie zwei arg großspurig als 'Behind the Scenes Documentaries' ausgewiesene Beiträge, die sich bei Ansicht jedoch als nicht sonderlich informative Werbeclips von jeweils rund zwei Minuten Lauflänge entpuppen - m.a.W.: die Zusatzausstattung entspricht der etwas stiefmütterlichen Behandlung, die man so vielen Veröffentlichungen von TV-Produktionen angedeihen lässt. Summa summarum ergeben Film und Präsentation auf DVD bei mir vier Sterne für eine Version von 'A Christmas Carol', die zu den besten und stimmungsvollsten Verfilmungen des Stoffes gehört, die ich kenne (und ich kenne eine ganze Menge). Wer Charles Dickens Erzählung mag, ist gut damit beraten, sein Geld in den Kauf dieser Verfilmung zu investieren. Schließlich lehrt uns die Geschicht' ja nicht zuletzt: der Geiz hat viele Spielarten - geil aber ist er in keiner davon.
Geiz ist geil? Humbug! 4 von 5 Punkten Filmadaptionen von Charles Dickens' 'Weihnachtslied in Prosa' gibt es wahrlich wie Sand am Meer - und die Frage danach, mit wem sich die Rolle des hartherzigen Mr. Scrooge idealer Weise besetzen ließe, dürfte für Liebhaber der Geschichte einen ähnlichen Stellenwert bekleiden wie unter James Bond-Fans die danach, welcher von mittlerweile fünf Darstellern Ihrer Majestät besten Agenten denn nun am besten auf der Leinwand verkörpert habe: Ist Geizkragen Dagobert Duck der Scrooge par excellence (der könnte immerhin geltend machen, dass er im amerikanischen Original, nomen est omen, 'Scrooge McDuck' heißt)? Ist der Inbegriff des Misanthropen Sir Michael Caine - der in der Vefilmung des Stoffes nicht nur seinen Mitmenschen zunächst spinnefeind war, sondern selbst Frosch Kermit und Schweinedame Piggy? Oder ist es doch Alastair Sim in der Version aus dem Jahre 1951, die vielen Kritikern als die definitve Aufbereitung des Stoffes für die Leinwand gilt ... ? Sie und viele andere durften den knickrigen Ebenezer Scrooge, dessen Name längst zur Chiffre geworden ist, geben - und jede der genannten Versionen hat für mich ihre Verdienste. Das liegt zunächst einmal an der Geschichte, die da erzählt wird. Die ist so zeitlos, wie ihre Figuren im besten Sinne typisch sind, und übersteht es deshalb auch, wenn aus Ebenezer zwischenzeitlich ein ruchloser TV-Produzent Frank Cross (Bill Murray in 'Scrooged', 1988) oder ein Wildwest-Kartenbetrüger (Jack Palance in 'Ebenezer', 1998) wird: am Kern der Geschichte ändert das nichts - 'A Christmas Carol' verträgt, wie jede starke Geschichte, ein gerüttelt Maß an künstlerischer Freiheit. Dass David Hugh Jones' von Robert Halmi Sr. ('Merlin', 'Alice im Wunderland', 'Don Quixote') für Turner Network Television und Hallmark Entertainment (genau: der Papeterieartikelhersteller) auf künstlerische Freiheiten weitgehend verzichtet, wird in erster Linie Traditionalisten erfreuen: 'A Christmas Carol 1999' atmet in jeder Szene den Geist der 1843 erstmals erschienenen literarische Vorlage. 'Marley was dead, to begin with': so beginnt die Erzählung im Buch, so beginnt sie auch im Film - und überhaupt ist der Wortlaut der Verfilmung erfreulich werkgetreu. Abweichungen des gesprochenen Textes von der Vorlage sind selten - und geschehen mit Bedacht und offensichtlichem Respekt gegenüber für das Original: Wer hätte gedacht, dass sich in 'A Christmas Carol' ein kleiner, augenzwinkernder Seitenhieb auf BSE unterbringen lässt ... ? Hier wirkt weder 'new-fangled' oder anbiedernd, sondern wird so unauffällig und uneitel zuwege gebracht, dass man glauben könnte, man müsse die betreffende Anspielung bei Dickens nachschlagen können. Überhaupt birgt der Film nur wenige unangenehme Überraschungen. So wirkt die gesamte Ausstattung hochwertig und trägt erkennbar die Handschrift von Produzent Robert Halmi, der sich von jeher auf 'period pictures' im Allgemeinen und die Adaption 'großer' Stoffe fürs kleine Puschenkino im Speziellen verstanden hat: Sein 'Christmas Carol' hat Schauwerte, die sich vor mancher Kinoproduktion nicht verstecken müssen und zeichnet sich durch große Liebe zum Detail aus (bis hin zu Maske und Musik: perfekte Gebisse dürften im 19. Jahrhundert tatsächlich wohl eher Ausnahmeerscheinungen gewesen sein; Stephen Warbecks Soundttrack glänzt ebenfalls mit größerem Facettenreichtum, als man es von vielen TV-Produktionen gewöhnt ist). Wenn 'A Christmas Carol' Defizite hat, dann sind es vornehmlich solche, die man gerade TV-Produktionen gern verzeiht: der geschulte Blick eines von den Spezialeffekten dröhnender Kinospektakel von Matrix bis Mumie verwöhnten Publikums wird Geisterspuk, Schnee, Wirbelwind und Wellentosen schnell als digitale Augenwischerei erkennen, was dem Charme des Ganzen freilich nur wenig Abbruch tut. Warum der digitale Budenzauber aber auch vor dem dritten Geist der Weihnacht nicht Halt gemacht hat, bleibt schleierhaft - der nämlich wirkt dank unergründlich rot glosenden Augen um keinen Deut angsteinflößender, sondern vielmehr wie eine geradewegs der nächstbesten Geisterbahn entlaufene Animatronics-Schießbudenfigur: Hier wäre weniger eindeutig mehr gewesen. Die gespenstischen Besucher in dieser Verfilmung lassen für meinen Geschmack generell etwas zu wünschen übrig: Sie alle wirken seltsam farblos - inklusive des Geistes der aktuellen Scrooge'schen Weihnacht, dem es an Imposanz gebricht und der auf mich eigentümlich weinerlich wirkt (mein Wunschkandidat wäre hier Brian Blessed gewesen, der der Rolle sicher nicht nur optisch das ihr gebührende Gewicht verliehen hätte). Die anderen Rollen hingegen sind durch die Bank gut und treffend besetzt (sehr sympathisch: Laura Fraser als Belle) - von der Nebenrolle bis zur Paraderolle, in der Patrick Stewart den m.E. besten Scrooge gibt, seitdem George C. Scott die Rolle in einer Verfilmung der BBC aus dem Jahre 1984 verkörperte. Diese Version ist für mich bislang die 'amtliche' gewesen - und sie wird es, allen Verdiensten der 15 Jahre später fürs US-Fernsehen produzierten Version zum Trotze, wohl bis auf weiteres auch bleiben. Gäbe es diese Version nicht, Patrick Stewart wäre für mich möglicherweise wirklich der 'Scrooge to end all Scrooges': sein Scrooge ist so eiskalt, so sehr unverbesserlicher Geschäftsmann und so glaubhaft uneinsichtig, dass ihm selbst nach seiner Läuterung das Versprechen, einen kleinen Botendienst mit einem Shilling zu vergelten, noch sichtlich schwer über die Lippen kommen will. Hierin liegt m.E. Stewarts Stärke - und gleichzeitig seine Schwäche: den Scrooge nehme ich ihm ab - den Wandel zum geläuterten Scrooge, und dass er sich wirklich, wie es in der Vorlage heißt, 'as light as a feather, (...) as happy as an angel, (...) as merry as a schoolboy (...) as giddy as a drunken man' fühlt, dass er sich von Herzen freut - das mag ich ihm nicht ganz glauben. Fazit: Der Scrooge schlechthin wird für mich George C. Scott bleiben - vom hämischen, freudlosen Lachen, mit dem er verkündet, wenn es nach ihm ginge, würde jeder Narr, der ihm ein 'Merry Christmas!' entbiete, in seinem eigenen Christmas Pudding gar gekocht werden bis hin zu seinem Lob 'Delightful boy!', das sein des Besseren belehrter Scrooge für den Botenjungen findet, den er mit der Reservierung des 'prize turkey' bedenkt: Seine Darstellung empfinde ich als vergleichsweise etwas facettenreicher und überzeugender als die von Stewart. Gut sind beide aber allemal - erklärte Fans von Patrick Stewart werden in seinem Scrooge sicherlich ihren 'amtlichen' Scrooge finden. Und der eine oder andere Trekkie wird vielleicht in Stewart einen Mimen erkennen, der ein bisschen mehr zu bieten hat als nur den Raumschiffkapitän. Zur DVD: an Bild und Ton gibt es nichts zu beanstanden (das Bild könnte vielleicht etwas kontrastreicher, der Schwarzanteil etwas höher sein) aber auch nichts, das des Lobes bedürte. Neben englischen Untertiteln bietet die DVD auch französische Untertitel; mit einigen kurzen Textinfos zu Regisseur und Besetzung bietet die DVD das Minimum dessen, was man guten Gewissens noch als Zusatzmaterial bezeichnen darf. Ferner finden sich ein Trailer sowie zwei arg großspurig als 'Behind the Scenes Documentaries' ausgewiesene Beiträge, die sich bei Ansicht jedoch als nicht sonderlich informative Werbeclips von jeweils rund zwei Minuten Lauflänge entpuppen - m.a.W.: die Zusatzausstattung entspricht der etwas stiefmütterlichen Behandlung, die man so vielen Veröffentlichungen von TV-Produktionen angedeihen lässt. Summa summarum ergeben Film und Präsentation auf DVD bei mir vier Sterne für eine Version von 'A Christmas Carol', die zu den besten und stimmungsvollsten Verfilmungen des Stoffes gehört, die ich kenne (und ich kenne eine ganze Menge). Wer Charles Dickens Erzählung mag, ist gut damit beraten, sein Geld in den Kauf dieser Verfilmung zu investieren. Schließlich lehrt uns die Geschicht' ja nicht zuletzt: der Geiz hat viele Spielarten - geil aber ist er in keiner davon.
A "Christmas Carol" for the 21st Century. 4 von 5 Punkten Given the enormous potential for failure, it takes either a lot of guts or a big ego to remake a classic and step into a pair of shoes worn so well by the likes of George C. Scott and Alastair Sim - you don't have to have grown up in an English speaking country to take those two names and their portrayal of Dickens's miserly anti-hero for granted as part of your Christmas experience. And I suspect a good part of both guts and ego was at play in this production; but let's face it: after years of bringing Scrooge to the stage in a much-acclaimed one man show and after also having recorded the audio book version of "A Christmas Carol," a movie adaptation starring Patrick Stewart was probably due to come out sooner or later. Yet, while it does sometimes have the feel of another huge star vehicle for Stewart (even without the self-congratulatory trailer and brief "behind the scenes" features included on the DVD's U.S. edition), his experience and insight into the character of Scrooge allow him to pull off a remarkable performance, and to make the role his own without letting us forget who originally wrote the tale. From a "humbug" growled out from the very depth of his disdain and his audible desire to boil "every idiot who goes about with 'Merry Christmas' on his lips" with his own pudding and bury them with a stake of holly through their heart, to the "splendid" and "most illustrious ... father of a long, long line of brilliant laughs," coughed up and spit out after years of having been out of practice, this is the Scrooge that Dickens described; and Stewart obviously has the time of his life playing him. This made-for-TV production is sometimes criticized for its use of special effects; I don't find those overly disturbing, though - in fact, they're rather low-key and for the most part used to show nothing more than what Dickens actually described. (This *is* a ghost story, remember?) Scrooge really does see Marley's face in his door knocker; we all know that Marley's ghost does indeed walk through Scrooge's doubly locked door ... and last but not least Dickens himself describes the Ghost of Christmas Yet to Come as "shrouded in a deep black garment, which concealed its head, its face, its form, and left nothing of it visible save one outstretched hand." (Granted, no gleaming lights for eyes, though.) The script could have spared a modernism here and there, but again, mostly the lines are exactly those that Dickens himself wrote. Even where the characters don't actually speak them, they are part of their reflections - such as Marley being buried and "dead as a door-nail" (which, after all, is the tale's all-important premise) and Scrooge's rather funny musings how the Ghost of Christmas Past might be deterred from taking him for a flight (where citing neither the weather nor the hour nor a head cold nor his inadequate dress would do). Richard E. Grant, known to British and American TV audiences as Sir Percy Blakeney in the recent adaptations of |
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