DVDs: Leo Gregory

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Moby Dick (+ Krabat Sonder-Disc) - Gregory PeckMoby Dick (+ Krabat Sonder-Disc)
Gregory Peck, Richard Basehart, Leo Genn

DVD, 19. September 2008
     Verkaufsrang: 13378      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,45 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Fox Moby Dick + Krabat-Sonder DVD, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 19.09.08



Schnee am Kilimandscharo - Gregory PeckSchnee am Kilimandscharo
Gregory Peck, Hildegard Knef, Leo G. Carroll, Susan Hayward, Ava Gardner

DVD, 1. Oktober 2007
     Verkaufsrang: 10268      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 6,45 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Schmonzes ohne technische Unterstützung      2 von 5 Punkten
1952 nahm sich die 20th-Century-Fox die 30-seitige Hemingway-Story "Schnee am Kilimandscharo" vor und machte daraus einen knapp zweistündigen Film. Dieses leichte Missverhältnis deutet schon darauf hin, dass der Drehbuchautor Casey Robinson einige Phantasie darauf verwenden muste, die karge Geschichte eines im Sterben liegenden Schriftstellers, der sich im Fieber an verpasste Chancen erinnert, sich mit seiner (namenlosen) Frau streitet und stirbt, massentauglich aufzuarbeiten. Während sich die Rahmenhandlung noch eng an die Vorlage hält, sind Harry Streets Erinnerungen Schmalz pur, die nur sehr entfernt oder gar nicht auf der Story beruhen: Er erscheint als ehrgeiziger Schriftsteller, der seine große Liebe Cynthia (Ava Gardner) schließlich nach Dutzenden Missverständnissen (davon lebten ja die großen Melodramen der 1950er) im Spanischen Bürgerkrieg verliert. Zwischendurch hat er eine Affäre mit der ungemein erotischen, aber kaltherzigen Liz (Hildegard Knef alias Hildegarde Neff), bis er schließlich bei Helen (Susan Hayward, die irgendwie überhaupt nicht zur trinkfesten Frau aus der Story passt) Trost findet. Natürlich basteln die Filmleute dem schönen Harry auch noch ein irgendwie überraschendes Happy End. Allein die Tatsache, dass die Kriegserinnerungen aus dem Ersten Weltkrieg im Film im Spanischen Bürgerkrieg stattfinden, deutet darauf hin, dass hier der Erfolg der Hemingway-Verfilmung "Wem die Stunde schlägt" von 1943 wiederholt werden sollte. Der spielt aber in einer ganz anderen Liga. Gregory Peck bleibt sehr unter seinen Möglichkeiten. Als Hemingway-Macho, der seinen Weltschmerz bei Jagdausflügen in Afrika zu kurieren versucht, ist er für mich nicht unbedingt die Idealbesetzung. Aber er ist sehr schön! Ava Gardner ("Die barfüßige Gräfin"), die eigentliche Hauptperson, spielt die Rolle, die sie am besten kann: die Heldin, die aus Liebe (an zu viel Liebe?) stirbt. Knef und Hayward sind nicht mehr als attraktive Sidekicks.

Insgesamt hat dieser Film mit der Originalstory so viel zu tun wie eine überreife Nektarine mit einem knackigen Apfel. In der Regel bevorzuge ich einen süßsauren Elstar, aber auch dieser Zuckermatsch kann munden, wenn er denn in überragender Bildqualität zu überwältigen verstünde. Schöne Menschen, schöne Landschaften, überschaubare Konflikte, das taugt durchaus für zwei Stunden reuelose Unterhaltung. Aber, aber, "Hollywood Gold" ist leider dafür berüchtigt, Filme in billiger Aufmachung auf den Markt zu werfen. Einzelne Dropouts bringen mich durchaus nicht aus der Fassung, aber die Farben wirken so frisch, als habe ein Ignorant Buntwäsche mit Entfärber gewaschen (das DVD-Cover ist übrigens in Schwarz-Weiß, Zufall?). Überzeugend ist das nur in der Rahmenhandlung, in der der sterbenskranke Peck wirklich gräulich aussieht. In gesunderen Lebensphasen erscheint mir die Gesichtsfarbe eher unpassend. Dass Farb-Kamera und Farb-Ausstattung oscarnominiert waren, nehmen wir mal zur Kenntnis, der Film ist nicht der passende Beleg dafür. Untertitel fehlen sowieso. Dass dies eine "Limited Edition" ist, beruhigt mich. Vielleicht kommt mal eine überzeugendere Fassung auf den Markt, wenn diese endlich ausverkauft ist. Wo bleibt das Positive? Ach ja, der Ton in DD 2.0 ist durchaus in Ordnung, so dass die wunderbare Filmmusik von Bernard Herrmann gut zur Geltung kommt.

In jeder Hinsicht grauenhaft      1 von 5 Punkten
Zum Glück habe ich mir diesen Film nicht gekauft, sondern nur ausgeliehen - andernfalls würde ich mich schwarz ärgern. Und das nicht nur wegen der indiskutablen Bildqualität (zu der der vorige Rezensent das Wesentliche gesagt hat; zu ergänzen wären noch die völlig verblassten Farben), sondern auch wegen des Films selbst. Mag die literarische Vorlage dreimal von Hemingway sein - die Geschichte ist, jedenfalls im Film, nichts als lang und langweilig. Das Thema, die psychische Entwicklung eines Schriftstellers und seine problematischen Frauenbeziehungen, ist sicherlich nicht leicht filmisch umzusetzen, und vermutlich hätte es eines Darstellers wie Marlon Brando bedurft, um die Sache wirklich plastisch werden zu lassen. Gregory Peck ist aber kein Brando, und anders als etwa in "Ich kämpfe um dich" hatte er hier auch keinen Regisseur, der ihm auf die Sprünge half. Die drei Damen (Knef, Gardner, Hayward) wissen mit ihren Rollen auch nicht viel anzufangen. Die Erzählweise ist sprunghaft, ohne dass ein strukturierendes Prinzip erkennbar wäre, und so schleppt sich die ganze Sache bis zum wenig motivierten Happy End dahin. Insgesamt gehört das Anschauen dieser DVD zu den weniger unterhaltsamen Möglichkeiten, zwei Stunden totzuschlagen.

Diese DVD ist keinen Cent wert!      1 von 5 Punkten
Eigentlich doch ein berühmter Film, doch das hindert das Label nicht daran, den Film in miserabelster Qualität auf den Markt zu bringen. Das Bild der DVD wirkt, als wäre es von einem VHS-Videoband kopiert worden. Bildschärfe und Kontrast sind mangelhaft. Blockrauschen, Dropouts und Artefakte überschwemmen das Bild durch den ganzen Film hindurch.

Spielfilm-Eindrücke      5 von 5 Punkten
Peter Beier:
Schnee am Kilimandscharo ist ein gelungener Film mit Starbesetzung und
es ist der Film, wo Hildegard Knef am attraktivsten ist in ihren
gesamten Filmen.


Omen 1 - Das Omen                                [Blu-ray] - Gregory PeckOmen 1 - Das Omen [Blu-ray]
Gregory Peck, Lee Remick, David Warner, Billie Whitelaw, Leo McKern

Blu-ray, 17. November 2008
     Verkaufsrang: 26629      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 26,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Der Teufel auf dem Dreirad - "Das Omen" auf Blu-Ray      5 von 5 Punkten
Als ein Kindermädchen sich erhängt, ein Pfarrer von einem Eisenstab durchbohrt wird und sich alle Tiere im Zoo sehr seltsam benehmen, müssen Gregory Peck - US-Botschafter in London - und dessen Ehefrau Lee Remick einsehen, dass ihr süßer Nachwuchs mehr als nur anders ist... Er ist der Sohn des Teufels, und wer hinter sein Geheimnis kommt, muss einen spektakulären Tod sterben!
Das ist das simple Erfolgsrezept von DAS OMEN aus dem Jahr 1976. Nachdem William Friedkins Mega-Hit "Der Exorzist" den Horrorfilm auch im Mainstream etablieren konnte, wollte jedes große Hollywood-Studio seinen eigenen teuflischen Kassenknüller, und die Fox erschuf DAS OMEN. Unter der Regie von Richard Donner entstand ein moderner Klassiker des Genres, ein wahrhaft unheimlicher, rasanter und spektakulärer Satans-Thriller, der durch überzeugende Darsteller, fantastische Cinemascope-Fotografie, enormes Tempo, erstaunliche Kreativität in den Mordszenen sowie Jerry Goldsmiths packende, wuchtige und wegweisende Filmmusik, für die der Komponist einen verdienten Oscar erhielt, überzeugen kann. Natürlich ist die Geschichte im Grunde albern, Bibeltexte werden hier z.B. auf geradezu lachhafte Weise wörtlich genommen, ein Kleinkind auf dem Dreirad befördert seine Mutter beim Blumengießen fast ins Jenseits, das Ehepaar stellt eine Haushälterin (großartig: Billie Whitelaw) aus der Hölle ein, die niemand bei vollem Verstand auch nur 5 Minuten auf sein Kind aufpassen ließe. Doch der Wirkung des Films kann man sich schwer entziehen. Die Darsteller spielen ihre Rollen mit tödlichem Ernst, insbesondere Hollywood-Ikone Gregory Peck, für den DAS OMEN der einzige Ausflug ins Horror-Genre bleiben sollte. Und wer erinnert sich nicht gern an die ZDF-Ausstrahlung Mitte der 80er, bei der sämtliche Todesszenen geschnitten wurden, und die dennoch eine heftige Duskussion um Gewalt im Fernsehen nach sich zog? Schöne Zeiten! Wie gut DAS OMEN heute noch ist, beweist das 2006 entstandene, vollkommen überflüssige Remake, das auf keiner Ebene funktioniert.

Die Blu-Ray präsentiert den Klassiker in einem ausgezeichneten Transfer, gemessen am Alter des Films. Ich hatte mit Schlimmerem gerechnet und kann die teilweise negativen Rezensionen nicht bestätigen, meiner Meinung nach ist die Blu-Ray-Qualität deutlich besser als die letzte DVD-Veröffentlichung des Films - wenn man vom Vorspann absieht, der tatsächlich verwaschen wirkt. Richard Donner und sein Kameramann Gil Taylor haben viel Weichzeichner und sanfte Farben benutzt, so wird DAS OMEN nie gestochen scharf auf irgend einem Medium erscheinen. Das Bildformat ist korrektes Cinemascope, der Ton liegt in Deutsch und Spanisch DTS 5.1 vor, der englische Originalton in DTS HD. Als Extras bietet die Blu-Ray eine ganze Fülle (identisch mit der Collector's Edition): Einführung vom Regisseur Richard Donner, entfallene und erweiterte Szenen, Making-Of, Notizbuch des Autors, Wes Craven über "Das Omen", Das Omen-Vermächtnis, Fluch oder Zufall?, Jerry Goldsmith über die Filmmusik, Kino-Trailer und Fotogalerie.
Das einzig Ärgerliche ist der plumpe Versuch im Making-Of und Kommentar, angeblich "unheimliche Vorgänge" während der Dreharbeiten als "Fluch" zu verkaufen. Das hat der Film nun wirklich nicht nötig. Ave Satani!

Top Film, miese Blu-ray Qualität.      2 von 5 Punkten
Viele ältere Filme machen durchaus auf Blu-ray Sinn, sofern sie liebevoll und verantwortungsbewusst restauriert wurden. Positive Beispiele: Der schwarze Falke, Die gefürchteten Vier oder Quo Vadis, alle von Warner.

Das Omen von Fox ist das optimale negative Beispiel. Mal schnell auf 1080p hochgerechnet und fertig war es. Teils heftiges Farbrauschen und ein sehr grobes Bild sind das Ergebnis. Gesamt ist das Bild deutlich schlechter als die DVD Auflage. Wer schon die DVD hat, Finger weg.

Auf dem Film selbst gehe ich nicht groß ein. Einer der besten Horrorklassiker überhaupt, den wohl auch jeder Filmfreund kennt.

Top Film      5 von 5 Punkten
Kann mich nur anschliessen...das Remake kommt bei weitem nicht an das Original heran !!

Die Spannung und Qualität ist im 2. Teil auf gleichem Level, nimmt erst im 3. Teil ab.



2000 Jahre später...      5 von 5 Punkten
Da stand einst der Stern von Bethlehem am Himmel und zur Welt kam unser Erlöser Jesus Christus. So weit so bekannt. Was aber keiner weiß: 2000 Jahre später stand der Stern von Bethlehem auf der anderen Seite der Welt. Und am 6.6. kam um 6 Uhr der Antichrist zur Welt - in Gestalt des Damien Thorne. Dies ist seine Geschichte.
Uuuaaah, eine schaurig-schöne Ausgangsidee, die zu einem unerreichten Horror-Klassiker heranwuchs. Ich bin ja echt nicht in diesem Genre zuhause, aber dieser Meilenstein beschert mit seinem famosen Grusel-Soundtrack und den gregorianischen Gesängen Gänsehaut an allen Enden des Körpers. Vor allem weil jeder der an Jesus glaubt (und das sind ja einige) nicht ernsthaft die Geburt des Gegenstücks in Abrede stellen kann. Das macht die Story so realistisch.
Wer braucht eigentlich zu so einem Meisterwerk ein Remake, wie unlängst erschienen ist ? Was man nicht mehr verbessern kann, sollte man auch nicht kopieren.


Moby Dick - Gregory PeckMoby Dick
Gregory Peck, Richard Basehart, Leo Genn

DVD, 1. April 2005
     Verkaufsrang: 7812     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)

Moby, duck' dich!      3 von 5 Punkten
"Wal, da bläst er!"

Ein hervorragender Gregory Peck zeigt uns, wie ein Kerl von Käpt'n Ahab beschaffen sein muß, und auch die anderen Hauptdarsteller, ein verwegener Harpunier und der Erzähler, Ishmael, geben dem Film die Farbe, die dem Zelluloid inzwischen ein wenig fehlt.

Wenn der gute, alte Moby Dick auch in manchen Szenen beim boshaften Herumhüpfen wie eine arthritisgebeutelte Sardine wirkt, und viele Szenen mehrmals wiederholt werden (augenscheinlich, um das knappe Budget nicht über Gebühr zu belasten), so ist der Film doch solide Familienunterhaltung, die in Zeiten von aufgeklärtem Fernsehen nur noch die Kleinsten zum Gruseln bringt.
Damals war ein Wal ja auch noch ein "Fisch"!

Drei Sterne für einen vielzitierten "Klassiker", der immer wieder mal für einen verregneten Sonntagnachmittag herhalten kann.
Vielleicht verkneifen Sie sich dazu die Fischstäbchen mit Mayo; man weiß schließlich nie, ob der listige Moby nicht noch immer irgendwo da draußen lauert ...

Nichts gegen den Film!      1 von 5 Punkten
Ein Klassiker, der allerhöchste Ehren verdient hat.

Aber die DVD ist eine Frechheit! Dabei geht es nicht nur um die Störungen im Bild, sondern vor allem um die verfälschende Farbgebung dieser DVD-Version.

John Huston rotiert im Grab.

Wer den Film wirklich liebt, so wie ich: Finger weg! Eine inakzeptable Qualität.

Wer macht sowas eigentlich???

Großartiger Film - miserable DVD !!!      2 von 5 Punkten
Eines der großartigsten und wichtigsten Bücher des 19.Jahrhunderts wurde absolut großartig von John Huston verfilmt - nur um auf einer der billigst gemachten DVDs aller Zeiten verewigt zu werden. Fernseh-Vollbild, blasse Farben, grobkörnig, und manche Abspiel-Software für den PC will die DVD erst gar nicht richtig anzeigen. Eine Schande für MGM, einem Filmfan so etwas zuzumuten. 2 Sterne noch wegen des Films, der ja nun nichts für die DVD kann, sonst wären es 0 geworden. Man merkt mir die Wut an und möge nachsichtig sein, aber ich bin ENTTÄUSCHT!


um die Welt......      5 von 5 Punkten
Moby Dick kann ohne Zweifel als absolut gelungene Literaturverfilmung gelten. Der Film ist bildlich sehr gut ausgeschmückt und bietet eine absolut gute Atmosphäre und Darstellung der Charaktere der Protagonisten.

Die Kritik das der Film nicht gut an das Originalbuch von Melville angelegt ist, kann ich nicht verstehen. Nicht umsonst ist Moby Dick das am meisten umgeschriebene Buch, weil die Originalfassung von Melville unheimlich viele Längen hat und fast schon als Sachbuch gelten kann.

Also wie gesagt......ausbooten und einkaufen......ein absolutes Erlebnis...

PS: DVD-Ausstattung ist mager, aber Bild und Ton ist ok

"Wal - da bläßt er! Boote zu Wasser!"      4 von 5 Punkten
Wer hat ihn noch nicht gesehen? Den persönlichen Rachfeldzug des
einbeinigen Kapitän Ahab, auf der Jagd nach dem weißen Wal Moby Dick?
Moby Dick gehört zu den Filmen, die man sich von Zeit zu Zeit anschauen
"kann" - jedoch auf jeden Fall mindestens einmal im Leben gesehen haben
muss.
Mensch gegen Naturgewalten!
Unter dieser Teilüberschrift könnte man den Film zusammenfassend
beschreiben. Die im Film dargestellte Epoche der Walfänger hat nichts mit
dem heutigen "Krieg", geführt von hochtenisierten Walfängern gemeinsam. Was
hier, nach der Romanvorlage aus dem Jahre 1851, filmerisch dargestellt wurde,
beschreibt ein spezielles Zeitalter der Seefahrt, ein Zeitalter, in dem die
Abhängigkeit von Rohstoffen völlig anders gewichtet war.... - in dem z.B. das Öl
der Wale Lampen erhellte ...
Was die Metro-Goldwyn-Mayer Studios in den 50`er Jahren des vorigen
Jahrhunderts geschaffen haben, mag dem heutigen Kino an Spezialeffekten
unterlegen sein - die Schauspieler dieser Zeit, allen voran Gregory Peck
(Kapitän Ahab), waren ihren heutigen Kollegen sicherlich in nichts
nachstehend - im speziellen Falle des vorliegenden Filmes würde es mir
schwer fallen, geeigneten Ersatz für die damals auserwählten Schauspieler zu
benennen.... Wer könnte den verbissenen Kapitän besser geben als Gregory Peck selbst?
Da ich trotz meiner Zuneigung zu diesem Film die Annäherung in Form des
Buches an "Moby Dick" vorziehe, gebe ich 4 von möglichen 5 Sternen.....
Das Buch hat meine Phantasie bereits in frühester Kindheit Flügel wachsen
lassen und Unterhaltung sowie Spannung geschenkt, so wie es ein Film nur
für kurze Dauer (in diesem Fall 111 Minuten) geben kann.....


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Stoned - Leo GregoryStoned
Leo Gregory, Paddy Considine, David Morrissey

DVD, 20. Oktober 2006
     Verkaufsrang: 10101     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Sex and Drugs. And Rock'n Roll?      3 von 5 Punkten
Zugegeben: Der Film "Stoned" vermittelt dem Betrachter sehr eindrucksvoll, wie das Leben und Wirken (oder Nicht-Wirken) des Brian Jones in den letzten Monaten vor seinem Tod ausgesehen hat. Aber ist es wirklich das, was einen Stones-Fan oder einen Musikliebhaber an dieser Person interessiert? Klar, die mysteriösen Umstände seines Todes 1969 im Pool seiner Villa blieben über Jahrzehnte ungeklärt. Auch das merkwürdige Verhältnis zu dem Bauunternehmer Frank Thorogood, der in den Monaten vor Jones' Tod eine zentrale Schlüsselfigur darstellt, die nach heutigen Erkenntnissen auch dessen Mörder war, wird hinlänglich beleuchtet.
Aber könnte man da nicht einen Krimi draus machen, über die Todesumstände jeder x-beliebigen prominenten Person?
Mal ehrlich: Ich hätte mir gewünscht, daß der Film etwas mehr über die Anfangsjahre der wohl größten Rockband aller Zeiten, die schon zu Lebzeiten zur Legende geworden ist, rüberbringt. Jones war genialer Gitarrist, Visionär und Mitbegründer einer neuen Lebensphilosophie und nicht nur - wie im Film dargestellt - eine exzentrische Tunte mit ausgeprägtem Hang zu Alkohol- und Drogenmißbrauch sowie Sexorgien.
Mich stört, daß Jones nur in sehr fragmenthaften und kurzen Rückblenden überhaupt mit einer Gitarre in der Hand zu sehen ist. Darüber hinaus kommt sowohl die Musik - wegen der Jones in die Geschichte eingegangen ist - als auch die Charaktere seiner Mitstreiter Keith Richards und Mick Jagger viel zu kurz.
Auf dem Cover der DVD steht: "Ein Muß für jeden Stones-Fan."
Nee, Freunde. Die Stones werden hier zu Hintergrund-Statisten degradiert, die Musik der Stones spielt nur eine untergeordnete Rolle und es wird sehrwohl der Niedergang der Rocklegende Brian Jones beleuchtet, nicht aber der Aufstieg und die Vorgeschichte seiner Exzesse.... kurze Rückblenden ausgenommen. Einem Jüngeren Publikum erschließt sich nicht, wer Brian Jones wirklich war, und das ist schade. Dennoch hat mir der Film den Zeitgeist jener Jahre näher gebracht und ich habe viele Parallelen zu den Biografien anderer trauriger Genies entdeckt, wie z.B. die von Syd Barrett, dem Gründer von Pink Floyd, den das gleiche Schicksal ereilt hat, als genialer Visionär im Drogen- und Sexorgiensumpf zu versanden, bis die eigens von ihm gegründete Gruppe ihren Gründer feuert.
Ich würde sagen: 3 Sterne.

Spiegelbild einer genialen, aber auch destruktiven Exzentrik      4 von 5 Punkten
"A normal day for Brian, a man who died every day."
(Pete Townshend)

In der Nacht zum 03. Juli 1969 begibt sich der 27jährige Lewis Brian Hopkins Jones in den Swimmingpools seines Anwesens in Hartfield (Sussex), um zu mitternächtlicher Stunde noch ein Bad zu nehmen. Wenige Minuten später wird er von seiner Freundin Anna Wohlin auf dem Boden des Pools vorgefunden und aus dem Wasser gezogen. Der eingetroffene Arzt kann jedoch nur noch seinen Tod feststellen. Nachdem die späteren forensischen Befunde ein(e) stark vergrößerte Leber und Herz infolge eines fortgeschrittenen Alkohol- und Drogenmissbrauchs bescheinigen ,schließt der Untersuchungsrichter die Ermittlungen mit dem Ergebnis "Tod infolge eines Unglücksfalls" ab......

....31 Jahre später behauptet Anna Wohlin in ihrem Buch "The Murder of Brian Jones", dass Jones von dem Bauarbeiter Frank Thorogood, der zur Tatzeit mit der Renovierung des Hause beschäftigt war und deshalb auch dort wohnte, ermordet worden sei. Thorogood habe die Tat auf seinem Sterbebett dem ehemaligen Fahrer der Rolling Stones, Tom Keylock, gestanden.....

Im Jahre 2005 greift der Regisseur Stephen Wolley diese Version vom Tode des Gründers und Namensgeber der Rolling Stones in seinem Film "Stoned" auf. In Rückblenden schildert er das bewegte Leben des musikalischen Multitalents, das über 15 verschiedene Musikinstrumente (darunter auch Saxophon, Klarinette und Sithar) beherrschte und bereits als 17-Jähriger das erste von drei unehelichen Kindern zeugte. Dazu gehören auch seine Asthmaanfälle, die Zurschaustellung seines Mod(e)-Gehabes und seine Sucht nach allem Neuen, das ihn jedoch schon nach kurzer Zeit wieder langweilte. Der Schwerpunkt des Films liegt allerdings in den Szenen, welche die allmähliche Entfremdung des Musikers und Menschen Brian Jones(dargestellt von Leo Gregory, der für diese Rolle den Empire Award 2006 als "Bester Newcomer" erhalten wird) von seinen Bandkollegen zeigen. Neben exzentrischen und provokativen "Soloauftritten" waren es vor allem auch Drogen-, Alkohol und Sexexzesse, und der damit verbundene Rückzug von der Studioarbeit, mit denen er sich allmählich von der Band isolierte. So konnte er eben noch interessiert und großzügig sein, im nächsten Moment jedoch alles daran setzen, sich bei jedermann unbeliebt zu machen.

Im Film fehlen zwar das Monterey Pop Festival (Juni 1967), ebenso wie sein letzter öffentlicher Auftritt mit der Gruppe im "Rolling Stones Rock and Roll Circus" (Dezember 1968). Anderen tatsächlichen Umständen und Ereignissen wurde jedoch, wenn auch wohl aus dramaturgischen Gründen in Reihefolge und Ablauf mitunter abgewandelt, Rechnung getragen. Wie der von Jones geschriebene und produzierte Soundtrack für den deutschen Avantgarde-Film "Mord und Totschlag" in dem seine Freundin Anita Pallenberg (Monet Mazur) mitwirkt, die im darauffolgenden Jahr zu Richards (Ben Wishaw, der in "das Parfüm" den Protagonisten Jean-Baptiste Grenouille gab) changieren wird. Filmisch in Szene gesetzt wurden auch die die Aufnahmen von "The Master Musicans of Jajouka" (1968) die Jones mit marokkanischen Musikern machte und die erst 2 Jahre nach seinem Tod auf dem Album "Brian Jones Presents The Pipes Of Pan At Joujouka" als ein Meilenstein der Weltmusik veröffentlicht werden sollten. Die Bewährungsstrafe für den Besitz von Marihuana, aufgrund der Jones kein Visum für die im Herbst 1969 geplante US-Tournee der Rolling Stones erhalten sollte, wird angesprochen. Die für den weiteren Weg der Rolling Stones entscheidende Szene liegt im Besuch Mick Jaggers (Luke Woolfson, einem Pirat der Karibik II) Keith Richards und Charlie Watts (James D. White) am 8. Juni 1969, bei dem sie ihm mitteilen, dass die von ihm gegründete Gruppe künftig ohne ihn weitermachen wird. Was von Jones gelassen aufgenommen wird, da er sich bereits mit Plänen für seine neue Band befasst.

"Stoned" trägt ebenso wie sein gleichermaßen genialer, wie destruktiver, Protagonist exzentrische Züge und ist nicht zuletzt wegen seines Soundtracks (einem Mix aus Original- und Coverversionen) besonders als Alternative zu "Das Wilde Leben" zu empfehlen. 4 Amazonsterne.


Moby Dick - Gregory PeckMoby Dick
Gregory Peck, Richard Basehart, Leo Genn

DVD, 7. März 2002
     Verkaufsrang: 24741     

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)

Moby, duck' dich!      3 von 5 Punkten
"Wal, da bläst er!"

Ein hervorragender Gregory Peck zeigt uns, wie ein Kerl von Käpt'n Ahab beschaffen sein muß, und auch die anderen Hauptdarsteller, ein verwegener Harpunier und der Erzähler, Ishmael, geben dem Film die Farbe, die dem Zelluloid inzwischen ein wenig fehlt.

Wenn der gute, alte Moby Dick auch in manchen Szenen beim boshaften Herumhüpfen wie eine arthritisgebeutelte Sardine wirkt, und viele Szenen mehrmals wiederholt werden (augenscheinlich, um das knappe Budget nicht über Gebühr zu belasten), so ist der Film doch solide Familienunterhaltung, die in Zeiten von aufgeklärtem Fernsehen nur noch die Kleinsten zum Gruseln bringt.
Damals war ein Wal ja auch noch ein "Fisch"!

Drei Sterne für einen vielzitierten "Klassiker", der immer wieder mal für einen verregneten Sonntagnachmittag herhalten kann.
Vielleicht verkneifen Sie sich dazu die Fischstäbchen mit Mayo; man weiß schließlich nie, ob der listige Moby nicht noch immer irgendwo da draußen lauert ...

Nichts gegen den Film!      1 von 5 Punkten
Ein Klassiker, der allerhöchste Ehren verdient hat.

Aber die DVD ist eine Frechheit! Dabei geht es nicht nur um die Störungen im Bild, sondern vor allem um die verfälschende Farbgebung dieser DVD-Version.

John Huston rotiert im Grab.

Wer den Film wirklich liebt, so wie ich: Finger weg! Eine inakzeptable Qualität.

Wer macht sowas eigentlich???

Großartiger Film - miserable DVD !!!      2 von 5 Punkten
Eines der großartigsten und wichtigsten Bücher des 19.Jahrhunderts wurde absolut großartig von John Huston verfilmt - nur um auf einer der billigst gemachten DVDs aller Zeiten verewigt zu werden. Fernseh-Vollbild, blasse Farben, grobkörnig, und manche Abspiel-Software für den PC will die DVD erst gar nicht richtig anzeigen. Eine Schande für MGM, einem Filmfan so etwas zuzumuten. 2 Sterne noch wegen des Films, der ja nun nichts für die DVD kann, sonst wären es 0 geworden. Man merkt mir die Wut an und möge nachsichtig sein, aber ich bin ENTTÄUSCHT!


um die Welt......      5 von 5 Punkten
Moby Dick kann ohne Zweifel als absolut gelungene Literaturverfilmung gelten. Der Film ist bildlich sehr gut ausgeschmückt und bietet eine absolut gute Atmosphäre und Darstellung der Charaktere der Protagonisten.

Die Kritik das der Film nicht gut an das Originalbuch von Melville angelegt ist, kann ich nicht verstehen. Nicht umsonst ist Moby Dick das am meisten umgeschriebene Buch, weil die Originalfassung von Melville unheimlich viele Längen hat und fast schon als Sachbuch gelten kann.

Also wie gesagt......ausbooten und einkaufen......ein absolutes Erlebnis...

PS: DVD-Ausstattung ist mager, aber Bild und Ton ist ok

"Wal - da bläßt er! Boote zu Wasser!"      4 von 5 Punkten
Wer hat ihn noch nicht gesehen? Den persönlichen Rachfeldzug des
einbeinigen Kapitän Ahab, auf der Jagd nach dem weißen Wal Moby Dick?
Moby Dick gehört zu den Filmen, die man sich von Zeit zu Zeit anschauen
"kann" - jedoch auf jeden Fall mindestens einmal im Leben gesehen haben
muss.
Mensch gegen Naturgewalten!
Unter dieser Teilüberschrift könnte man den Film zusammenfassend
beschreiben. Die im Film dargestellte Epoche der Walfänger hat nichts mit
dem heutigen "Krieg", geführt von hochtenisierten Walfängern gemeinsam. Was
hier, nach der Romanvorlage aus dem Jahre 1851, filmerisch dargestellt wurde,
beschreibt ein spezielles Zeitalter der Seefahrt, ein Zeitalter, in dem die
Abhängigkeit von Rohstoffen völlig anders gewichtet war.... - in dem z.B. das Öl
der Wale Lampen erhellte ...
Was die Metro-Goldwyn-Mayer Studios in den 50`er Jahren des vorigen
Jahrhunderts geschaffen haben, mag dem heutigen Kino an Spezialeffekten
unterlegen sein - die Schauspieler dieser Zeit, allen voran Gregory Peck
(Kapitän Ahab), waren ihren heutigen Kollegen sicherlich in nichts
nachstehend - im speziellen Falle des vorliegenden Filmes würde es mir
schwer fallen, geeigneten Ersatz für die damals auserwählten Schauspieler zu
benennen.... Wer könnte den verbissenen Kapitän besser geben als Gregory Peck selbst?
Da ich trotz meiner Zuneigung zu diesem Film die Annäherung in Form des
Buches an "Moby Dick" vorziehe, gebe ich 4 von möglichen 5 Sternen.....
Das Buch hat meine Phantasie bereits in frühester Kindheit Flügel wachsen
lassen und Unterhaltung sowie Spannung geschenkt, so wie es ein Film nur
für kurze Dauer (in diesem Fall 111 Minuten) geben kann.....


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Perfect Creature - Dougray ScottPerfect Creature
Dougray Scott, Saffron Burrows, Leo Gregory

DVD, 14. Januar 2008
     Verkaufsrang: 21408      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 16,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Fox Perfect Creature, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 14.01.08

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Mal was anders bei den Vampiren      4 von 5 Punkten
Als ich die DVD einlegte erwartete ich einen kleinen Vampir-B-Film. Die Disk war ein Blindkauf, die Inhaltsangabe hatte ich nicht gelesen.

Ich wurde aber angenehm überrascht. Das Thema Vampire wurde aus der Sicht einer Parallelwelt mal ganz anders angegangen. Hier leben Menschen und Vampire (alles männliche Exemplare) in Harmonie. Zumindest bis zum Beginn des Film. Man sollte hier aber nicht allzuviel von der Handlung verraten.

Die Kulissen und die Ausstattung sind gut gewählt, die Rollen gut besetzt. Saffron Burrows möchte ich gerne öfter sehen.

Für mich eine angenehme Überraschung für einen gemütlichen DVD-Abend. Durchaus sehenswert!


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Moby Dick - Grosse Film-Klassiker - Gregory PeckMoby Dick - Grosse Film-Klassiker
Gregory Peck, Orson Welles, Richard Basehart, Leo Genn, James Robertson Justice

DVD, 29. August 2007
     Verkaufsrang: 26825     

Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar!



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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Offensichtlich verschiedene Auflagen!      5 von 5 Punkten
Bei dieser schönen DVD aus der Reihe Grosse Film-Klassiker gibt es wohl unterschiedliche Auflagen. Offensichtlich gibt es diese DVD im Schuber MIT (!!) einem 16 seitigen Booklet und OHNE (!!) das besagte Booklet. Warum und weshalb das so ist, kann ich leider nicht sagen. Vielleicht kann jemand, der das hier liest die Geschichte aufklären. Es ist wohl so, dass einige dieser DVD's von vornherein in der OVP KEIN Booklet enthalten. In der Online Filmdatenbank habe ich dazu keine weiteren Erklärungen gefunden. Es würde mich persönlich schon interessieren, warum das so ist. Für kommende Antworten bedanke ich mich schon mal im voraus....

Ein unvergängliches Meisterwerk in schöner Edition      5 von 5 Punkten
John Huston's Moby Dick ist ein Filmklassiker jenes elitären Kreises, die sich ein unvergängliches Meisterwerk nennen dürfen. Völlig zurecht, denn abgesehen von der selbst schon klassischen Buchvorlage Herman Melvilles reisst diese filmische Adaption aus dem Jahr 1956 jung und alt auch heute noch mit. Da braucht es keine state-of-the-art Tricktechnik, keine exotischen Locations und nichts was sich hernach als Merchandising vermarkten ließe. Das sind nur eine mitreissende Abenteuergeschichte, feinste Schauspielkunst bis in die Nebenrollen und eine Inszenierung von Meisterhand - Kino pur! Moby Dick in der Huston-Umsetzung hat mich schon als Kind fasziniert und begeistert mich noch heute, obwohl sicher schon die berühmten 100x gesehen. Schon in jungen Jahren bemerkte ich die für eine Abenteuergeschichte ungewöhnliche Düsternis des Films, für die natürlich die von Gregory Peck unübertrefflich gespielte Person des von blinder Rache und Mordlust getriebenen Captain Ahab maßgeblich verantwortlich zeichnet. Gefährlich fanatisch sein Blick, mit den Abzeichen früherer Niederlagen gegen Moby Dick übersäht sein Körper, von höllischem Hass getrieben sein über die Leichen seiner Crew gehendes Handeln. Zwischen Lassie und den kleinen Strolchen lief Moby Dick im Kinderprogramm, doch man merkte als Kind dass das eigentlich ein Film für Erwachsene war - und somit war er natürlich noch viel interessanter.

Neben Gregory Peck als Ahab gibt es jedoch noch mehr schauspielerische Glanzlichter. So die Gastrolle von Orson Welles als Father Mapple, dessen flammende "Jonas und der Wal"-Predigt von einer zum Walfänger-Bug umgebauten Kanzel ein absolutes Highlight ist und allein schon das Ansehen des Films lohnt. Oder der Part des Quequec - eines von Narbentatoos bedeckten "Wilden", Harpunier und bester Freund des Matrosen Ismael, aus dessen Ich-Perspektive der Film erzählt wird. Diese Ich-Erzähler-Perspektive ist ein ganz typisches Stilelement von Abenteuergeschichten aus dem 19. Jahrhundert, heute leider überhaupt nicht mehr gängig und für mich ein sehr subjektiver Grund, den Film besonders zu mögen.

Moby Dick, der Wal, spielt in der ganz auf die Person Ahabs zugeschnittenen Handlung eigentlich eine Nebenrolle. Er tauch weder als Monster immer wieder mal auf um Unheil zu stiften (wie z.B. der weiße Hai) noch gibt er dem Zuschauer durch irgend etwas Monströses Grund, ihn abzulehnen und Ahabs Hass zu teilen. Er ist eben im besten Sinne nur ein Tier das handelt wie ein Tier und sich in Notwehr verteidigt. Das eigentliche Monster des Films ist Ahab, der sich selbst und seine Mannschaft blindwütig in den Untergang treibt um seiner eigenen Besessenheit willen. Als sich das Meer über seinem untergehenden Schiff schließt zieht Moby Dick weiter, Ahabs Männer aber teilen das nasse Grab ihres irren Kapitäns. Nur Ismael, der Erzähler, treibt auf dem hölzernen Sarg seines Freundes Quequec der Rettung entgegen, uns von der Geschichte zu künden.

Eine schöne Abrundung des Films ist der wertige und geschmackvolle Schuber dieser Edition und das beiliegende Booklet. Das wartet mit einigen wirklich neuen und sehr interesanten Fakten zu den Dreharbeiten auf. So z.B. dass Regiesseur Huston seinem Star Gregory Peck schon mal einen Eimer mit zappelnden Heringen ins Hotelbett kippte um ihn zu ärgern.

Diesmal mit ordentlichem Bild      4 von 5 Punkten
Als Warner 2002 erstmalig diesen Klassiker der Filgeschichte auf DVD in Deutschland veröffentlichte, war die Reaktion in den einschlägigen Foren verheerend.
Zu Recht: Das Bild war durchgehend fehlfarben (das Wasser grün, wo es hätte blau sein müssen) digitale Defekte aller Art durchzogen das Bild, so dass der Film nicht anzusehen war.
2005 schob Warner dann still und heimlich in unveränderter Verpackung ein verbessertes Master nach, aber das blieb weitgehend unbemerkt und der Film verschwand bald vom Markt.
Nun ist er wieder zu haben. Es ist wohl das selbe Master verwendet worden, wie 2005. Der Film zeigt an einigen Stellen altersbdingte, analoge Defekte, ansonsten ist das Bild nun in Ordnung. Eine digitale Bilf-für-Bild-Überarbeitung würde man sich für diesen Klassiker sicher wünschen, aber bis dahin ist man hier solide bedient.
Die DVD wartet leider nur mit dem Filmtrailer als Extra auf. Da hätte in dieser Preiskategorie und bei einem Film diesen Ranges sicher mehr möglich sein müssen. Die schön gestaltete DVD-Box ist aber mit einem sehr informativen Booklet ausgestattet.
Fünf Sterne für den Film, das versteht sich. Auf ihn näher einzugehen, dürfte sich erübrigen, gehört er doch zum regulären Weihnachtsprogramm der ARD.


Spellbound [UK IMPORT] - Ingrid BergmanSpellbound [UK IMPORT]
Ingrid Bergman, Gregory Peck, Jean Acker, Rhonda Fleming, Donald Curtis

DVD, 4. Oktober 2004
     Verkaufsrang: 44659     

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Alfred Hitchcock beschäftigt sich in diesem Thriller mit den Theorien Sigmund Freuds, indem er die Psychologin Ingrid Bergman einen Mord aufklären lässt. Sie schafft dies dadurch, dass sie Hinweise, die im Kopf des unter Gedächtnisschwund leidenden Verdächtigen Gregory Peck verschüttet sind, hervorholt. Einer der vielen Höhepunkte ist eine bizarre Traumsequenz - entworfen vom surrealistischen Künstler Salvador Dali - mit großen Augäpfeln und spitzen Scheren. Obwohl der Film in Schwarzweiß gedreht wurde, enthielt er bei der Erstaufführung ein blutrotes Bild, das in dem Moment erscheint, als eine Pistole, die direkt auf die Kamera zielt, abgefeuert wird. Ich kämpfe um Dich ist einer der seltsamsten und atmosphärisch dichtesten Filme, der den Regisseur mit vielen Gelegenheiten versorgte, das zu erforschen, was er "pure cinema" nennt - d. h., die Macht rein visueller Assoziationen. Miklós Rózsas Filmmusik erhielt einen Oscar und der Film wurde in den Kategorien bester Film, bester Regisseur und bester Nebendarsteller (Michael Chekhov), beste Kamera und beste Spezialeffekte nominiert. -Jim Emerson

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Klasse Besetzung. Großartiger Film      5 von 5 Punkten
Gibt es eigentlich einen wirklich schlechten Film von Alfred Hitchcock? Ich habe noch keinen gesehen. Auch diese Produktion von 1945 ist sehr gelungen. Die Hauptrollen spielen eine fantastische Ingrid Bergman in der Rolle der Dr. Constance Petersen und Gregory Peck.

Wir sind Zeuge der Geschehnisse in der Nervenheilanstalt Green Manors, wo uns zunächst Rhonda Fleming als leicht verwirrte Patientin eine tolle Vorstellung gibt. Der Leiter der Klinik, Dr. Murchison (Leo G. Carroll), soll durch Dr. Edwardes (Peck) abgelöst werden. Nach seiner Ankunft stellt sich alsbald heraus, dass jedoch Dr. Edwardes selbst nicht ganz gesund zu sein scheint und so kommen allen Beteiligten allmählich Zweifel an der Identität des neuen Klinikleiters. Was löst seine seltsamen Anfälle aus? Wer ist er wirklich? Was hat Dr. Petersen mit ihm zu tun? Was will die Polizei von ihnen? Und welche Rolle spielt Dr. Murchison?

Ingrid Bergman gibt die eher kühle Frau Dr., die jedoch nach Erscheinen des angeblichen Dr. Edwardes unerwartet aufblüht. Sie ist die einzige Person, die zu ihm hält und mit ihm versucht, die Umstände seiner Krankheit aufzuklären. Dabei stellt sich heraus, dass auch in der Klinik nicht alles so koscher ist. Und schließlich hilft sie ihm, seine wahre Identität herauszufinden.

Was man hier sieht, sind einfach großartige Schauspieler in einer großartigen Handlung. Das ist noch Schauspielkunst. Der größte Teil des Films könnte auch in einem Theater vor Publikum spielen, man würde kaum einen Unterschied bemerken. Gestik, Mimik und Körpersprache werden perfekt beherrscht. Vor allem die Präsenz von Ingrid Bergman ist ein klares Plus dieses Films, sowohl von der schauspielerischen Leistung her als auch optisch. Sie spielt die kühle Frau Dr., um dann aufzublühen. Das macht sie großartig und sie würde sicher heute noch andere Kolleginnen an die Wand spielen, wenn sie denn später geboren worden wäre. Von ihrer Mimik und Optik her könnte man sogar ganz frech fast sagen, diese Frau strahlt unheimlich viel Sex aus, ohne auch nur ein Kleidungsstück entfernen zu müssen. Sie war die richtige Darstellerin zu jener Zeit für diese Filme. Das muss Alfred Hitchcock wohl ebenso gesehen haben, da er sie auch für andere Filme engagierte.

Gregory Peck spielt gewohnt gut, so wie man es von ihm kennt. Dann wäre da noch Leo G. Carroll, dessen markantes Gesicht eine besondere Erscheinung ausstrahlt, nahezu autoritär und doch irgendwie gütig. Ihn hat Hitchcock öfters in seine Filme eingesetzt, genau so wie Peck. Das mag sicher nicht an Schauspielermangel gelegen haben, dass er alle drei Darsteller wiederholt einsetzte, sondern wird seinen Grund gehabt haben. Wenn man diesen Film sieht, kennt man den Grund.

Wer von der Action, Effekthascherei und vom Tempo heutiger Filme mal loslassen und eine spannende und interessante Story in Kombination mit hervorragenden Darstellern sehen möchte, ist hier auf jeden Fall gut bedient. Hitchcock war nicht umsonst ein Meister seines Fachs und wird heute noch als ganz Großer verehrt.

Als Bonus enthält die DVD u. a. einige interessante Biografien und Filmografien aller Hauptdarsteller und von Hitchcock selbst.


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Moby Dick - Gregory PeckMoby Dick
Gregory Peck, Richard Basehart, Leo Genn

Videokassette
     Verkaufsrang: 5795     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)

Moby, duck' dich!      3 von 5 Punkten
"Wal, da bläst er!"

Ein hervorragender Gregory Peck zeigt uns, wie ein Kerl von Käpt'n Ahab beschaffen sein muß, und auch die anderen Hauptdarsteller, ein verwegener Harpunier und der Erzähler, Ishmael, geben dem Film die Farbe, die dem Zelluloid inzwischen ein wenig fehlt.

Wenn der gute, alte Moby Dick auch in manchen Szenen beim boshaften Herumhüpfen wie eine arthritisgebeutelte Sardine wirkt, und viele Szenen mehrmals wiederholt werden (augenscheinlich, um das knappe Budget nicht über Gebühr zu belasten), so ist der Film doch solide Familienunterhaltung, die in Zeiten von aufgeklärtem Fernsehen nur noch die Kleinsten zum Gruseln bringt.
Damals war ein Wal ja auch noch ein "Fisch"!

Drei Sterne für einen vielzitierten "Klassiker", der immer wieder mal für einen verregneten Sonntagnachmittag herhalten kann.
Vielleicht verkneifen Sie sich dazu die Fischstäbchen mit Mayo; man weiß schließlich nie, ob der listige Moby nicht noch immer irgendwo da draußen lauert ...

Nichts gegen den Film!      1 von 5 Punkten
Ein Klassiker, der allerhöchste Ehren verdient hat.

Aber die DVD ist eine Frechheit! Dabei geht es nicht nur um die Störungen im Bild, sondern vor allem um die verfälschende Farbgebung dieser DVD-Version.

John Huston rotiert im Grab.

Wer den Film wirklich liebt, so wie ich: Finger weg! Eine inakzeptable Qualität.

Wer macht sowas eigentlich???

Großartiger Film - miserable DVD !!!      2 von 5 Punkten
Eines der großartigsten und wichtigsten Bücher des 19.Jahrhunderts wurde absolut großartig von John Huston verfilmt - nur um auf einer der billigst gemachten DVDs aller Zeiten verewigt zu werden. Fernseh-Vollbild, blasse Farben, grobkörnig, und manche Abspiel-Software für den PC will die DVD erst gar nicht richtig anzeigen. Eine Schande für MGM, einem Filmfan so etwas zuzumuten. 2 Sterne noch wegen des Films, der ja nun nichts für die DVD kann, sonst wären es 0 geworden. Man merkt mir die Wut an und möge nachsichtig sein, aber ich bin ENTTÄUSCHT!


um die Welt......      5 von 5 Punkten
Moby Dick kann ohne Zweifel als absolut gelungene Literaturverfilmung gelten. Der Film ist bildlich sehr gut ausgeschmückt und bietet eine absolut gute Atmosphäre und Darstellung der Charaktere der Protagonisten.

Die Kritik das der Film nicht gut an das Originalbuch von Melville angelegt ist, kann ich nicht verstehen. Nicht umsonst ist Moby Dick das am meisten umgeschriebene Buch, weil die Originalfassung von Melville unheimlich viele Längen hat und fast schon als Sachbuch gelten kann.

Also wie gesagt......ausbooten und einkaufen......ein absolutes Erlebnis...

PS: DVD-Ausstattung ist mager, aber Bild und Ton ist ok

"Wal - da bläßt er! Boote zu Wasser!"      4 von 5 Punkten
Wer hat ihn noch nicht gesehen? Den persönlichen Rachfeldzug des
einbeinigen Kapitän Ahab, auf der Jagd nach dem weißen Wal Moby Dick?
Moby Dick gehört zu den Filmen, die man sich von Zeit zu Zeit anschauen
"kann" - jedoch auf jeden Fall mindestens einmal im Leben gesehen haben
muss.
Mensch gegen Naturgewalten!
Unter dieser Teilüberschrift könnte man den Film zusammenfassend
beschreiben. Die im Film dargestellte Epoche der Walfänger hat nichts mit
dem heutigen "Krieg", geführt von hochtenisierten Walfängern gemeinsam. Was
hier, nach der Romanvorlage aus dem Jahre 1851, filmerisch dargestellt wurde,
beschreibt ein spezielles Zeitalter der Seefahrt, ein Zeitalter, in dem die
Abhängigkeit von Rohstoffen völlig anders gewichtet war.... - in dem z.B. das Öl
der Wale Lampen erhellte ...
Was die Metro-Goldwyn-Mayer Studios in den 50`er Jahren des vorigen
Jahrhunderts geschaffen haben, mag dem heutigen Kino an Spezialeffekten
unterlegen sein - die Schauspieler dieser Zeit, allen voran Gregory Peck
(Kapitän Ahab), waren ihren heutigen Kollegen sicherlich in nichts
nachstehend - im speziellen Falle des vorliegenden Filmes würde es mir
schwer fallen, geeigneten Ersatz für die damals auserwählten Schauspieler zu
benennen.... Wer könnte den verbissenen Kapitän besser geben als Gregory Peck selbst?
Da ich trotz meiner Zuneigung zu diesem Film die Annäherung in Form des
Buches an "Moby Dick" vorziehe, gebe ich 4 von möglichen 5 Sternen.....
Das Buch hat meine Phantasie bereits in frühester Kindheit Flügel wachsen
lassen und Unterhaltung sowie Spannung geschenkt, so wie es ein Film nur
für kurze Dauer (in diesem Fall 111 Minuten) geben kann.....


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Der Fall Paradin - Alida ValliDer Fall Paradin
Alida Valli, Gregory Peck, Charles Laughton, Ann Todd, Ethel Barrymore

Videokassette
     Verkaufsrang: 19028     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen

Dieser eher unbedeutende Film Alfred Hitchcocks aus dem Jahr 1948 schlägt in eine familiäre Hitchcocksche Kerbe: Ein Anwalt (Gregory Peck) ist in eine Klientin (Alida Valli) verliebt, die wegen Mordes an ihrem blinden Mann angeklagt ist. Er verstrickt sich selbst in ein Netz aus Schuld, indem er versucht, den Mord einem anderen Mann anzulasten. Das Thema "Niemand ist unschuldig" mag mit Hitchcocks besten Filmen und seiner eigenen Weltanschauung übereinstimmen. Aber dies ist einer der Filme, die von Hitchcocks normalerweise zwanghafter Leidenschaft für den anschaulichen Aspekt kreativer Regie abweichen. Der Film, der meistens in einem Gerichtssaal spielt, steckt voller Möglichkeiten, ist aber angenagelt wie ein frisch gefangener Schmetterling in einer Sammlung. -Tom Keogh

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Hitchcock mal anders!      5 von 5 Punkten
Ist es wirklich ein Hitchcock? Ja ist es! Aber manchmal muss man auch zweimal hinschauen. Ein Anwalt verliebt sich in seine Mandantin und muss im Laufe des Verfahrens feststellen, dass sie tatsächlich die Täterin ist. Was diesen Film ausgewöhnlich für Hitchcock macht, ist die Tatsache, dass der Film sehr dialogreich ist, kennt man es doch aus anderen Filmen des Altmeisters, dass dieser regelmässig besonderen Wert auf Atmosphäre und Bildgewalt legte. Diese ungewöhnliche Herangehensweise sorgte leider auch dafür, dass der Film seinerzeits nicht wohlwollend in der Kritik aufgenommen wurde. Heutzutage gilt der Film aber als eines der bedeutenderen Werke von Alfred Hitchcock! Unbedingt sehenswert!


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Moby Dick [UK-Import] - Gregory PeckMoby Dick [UK-Import]
Gregory Peck, Orson Welles, Richard Basehart, Leo Genn, James Robertson Justice

Videokassette, 14. Februar 2000
     Verkaufsrang: 37494     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)

Moby, duck' dich!      3 von 5 Punkten
"Wal, da bläst er!"

Ein hervorragender Gregory Peck zeigt uns, wie ein Kerl von Käpt'n Ahab beschaffen sein muß, und auch die anderen Hauptdarsteller, ein verwegener Harpunier und der Erzähler, Ishmael, geben dem Film die Farbe, die dem Zelluloid inzwischen ein wenig fehlt.

Wenn der gute, alte Moby Dick auch in manchen Szenen beim boshaften Herumhüpfen wie eine arthritisgebeutelte Sardine wirkt, und viele Szenen mehrmals wiederholt werden (augenscheinlich, um das knappe Budget nicht über Gebühr zu belasten), so ist der Film doch solide Familienunterhaltung, die in Zeiten von aufgeklärtem Fernsehen nur noch die Kleinsten zum Gruseln bringt.
Damals war ein Wal ja auch noch ein "Fisch"!

Drei Sterne für einen vielzitierten "Klassiker", der immer wieder mal für einen verregneten Sonntagnachmittag herhalten kann.
Vielleicht verkneifen Sie sich dazu die Fischstäbchen mit Mayo; man weiß schließlich nie, ob der listige Moby nicht noch immer irgendwo da draußen lauert ...

Nichts gegen den Film!      1 von 5 Punkten
Ein Klassiker, der allerhöchste Ehren verdient hat.

Aber die DVD ist eine Frechheit! Dabei geht es nicht nur um die Störungen im Bild, sondern vor allem um die verfälschende Farbgebung dieser DVD-Version.

John Huston rotiert im Grab.

Wer den Film wirklich liebt, so wie ich: Finger weg! Eine inakzeptable Qualität.

Wer macht sowas eigentlich???

Großartiger Film - miserable DVD !!!      2 von 5 Punkten
Eines der großartigsten und wichtigsten Bücher des 19.Jahrhunderts wurde absolut großartig von John Huston verfilmt - nur um auf einer der billigst gemachten DVDs aller Zeiten verewigt zu werden. Fernseh-Vollbild, blasse Farben, grobkörnig, und manche Abspiel-Software für den PC will die DVD erst gar nicht richtig anzeigen. Eine Schande für MGM, einem Filmfan so etwas zuzumuten. 2 Sterne noch wegen des Films, der ja nun nichts für die DVD kann, sonst wären es 0 geworden. Man merkt mir die Wut an und möge nachsichtig sein, aber ich bin ENTTÄUSCHT!


um die Welt......      5 von 5 Punkten
Moby Dick kann ohne Zweifel als absolut gelungene Literaturverfilmung gelten. Der Film ist bildlich sehr gut ausgeschmückt und bietet eine absolut gute Atmosphäre und Darstellung der Charaktere der Protagonisten.

Die Kritik das der Film nicht gut an das Originalbuch von Melville angelegt ist, kann ich nicht verstehen. Nicht umsonst ist Moby Dick das am meisten umgeschriebene Buch, weil die Originalfassung von Melville unheimlich viele Längen hat und fast schon als Sachbuch gelten kann.

Also wie gesagt......ausbooten und einkaufen......ein absolutes Erlebnis...

PS: DVD-Ausstattung ist mager, aber Bild und Ton ist ok

"Wal - da bläßt er! Boote zu Wasser!"      4 von 5 Punkten
Wer hat ihn noch nicht gesehen? Den persönlichen Rachfeldzug des
einbeinigen Kapitän Ahab, auf der Jagd nach dem weißen Wal Moby Dick?
Moby Dick gehört zu den Filmen, die man sich von Zeit zu Zeit anschauen
"kann" - jedoch auf jeden Fall mindestens einmal im Leben gesehen haben
muss.
Mensch gegen Naturgewalten!
Unter dieser Teilüberschrift könnte man den Film zusammenfassend
beschreiben. Die im Film dargestellte Epoche der Walfänger hat nichts mit
dem heutigen "Krieg", geführt von hochtenisierten Walfängern gemeinsam. Was
hier, nach der Romanvorlage aus dem Jahre 1851, filmerisch dargestellt wurde,
beschreibt ein spezielles Zeitalter der Seefahrt, ein Zeitalter, in dem die
Abhängigkeit von Rohstoffen völlig anders gewichtet war.... - in dem z.B. das Öl
der Wale Lampen erhellte ...
Was die Metro-Goldwyn-Mayer Studios in den 50`er Jahren des vorigen
Jahrhunderts geschaffen haben, mag dem heutigen Kino an Spezialeffekten
unterlegen sein - die Schauspieler dieser Zeit, allen voran Gregory Peck
(Kapitän Ahab), waren ihren heutigen Kollegen sicherlich in nichts
nachstehend - im speziellen Falle des vorliegenden Filmes würde es mir
schwer fallen, geeigneten Ersatz für die damals auserwählten Schauspieler zu
benennen.... Wer könnte den verbissenen Kapitän besser geben als Gregory Peck selbst?
Da ich trotz meiner Zuneigung zu diesem Film die Annäherung in Form des
Buches an "Moby Dick" vorziehe, gebe ich 4 von möglichen 5 Sternen.....
Das Buch hat meine Phantasie bereits in frühester Kindheit Flügel wachsen
lassen und Unterhaltung sowie Spannung geschenkt, so wie es ein Film nur
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The Paradine Case [UK IMPORT] - Ethel BarrymoreThe Paradine Case [UK IMPORT]
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