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| DVDs: Lillian Gish | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Die Nacht des Jägers Robert Mitchum, Shelley Winters, Lillian Gish DVD, 17. Mai 2001 Verkaufsrang: 26480 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden In der amerikanischen Filmgeschichte ist Die Nacht des Jägers das seltenste und exotischste Exemplar. Er ist, gelinde gesagt, ein Meisterwerk. Und dies nicht allein, weil er die einzige Regiearbeit des herausragenden Schauspielers Charles Laughton (Spartacus, Zeugin der Anklage ist. Oder etwa, weil ihm das einzige verfilmte Solo-Drehbuch des legendären Filmkritikers James Agee (der bei African Queen Co-Autor war) zugrunde liegt. Die Wahrheit ist, dass es niemals seitdem einen Film gegeben hat, der diesem fantasmagorischen, überhitzten Stil nahekam. Hier vermischen sich der deutsche Expressionismus, religiöser Wahn, märchenhafte Fantasie (der Grimm-igsten Art) und das Thema des unbarmherzigen Verfolgers zu einem furiosen Gebräu. Die Geschichte selbst wirkt wie eine albtraumhafte Vorwegnahme all der Filme, die mit Scream Wiedergeburt und Höhepunkt erlebten. Die Nacht des Jägers erzählt von einem wahnsinnigen Prediger (Robert Mitchum, der mit dieser Rolle seinen bemerkenswerten Bösewicht in Ein Köder für die Bestie ankündigte), der einen Jungen und seine kleine Schwester quält. Er heiratet sogar deren verwirrte Mutter (Shelley Winters, Die Höllenfahrt der Poseidon, Lolita) - und all dies nur, weil er sich sicher ist, dass die Kinder das Versteck kennen, in dem ihr verstorbener Vater, ein Bankräuber, die Beute des letzten Überfalls verborgen hat. Die Bilder sind dramatisch, ursprünglich und unvergesslich: der Schatten des Predigers, der über den Kindern in ihrem Schlafzimmer droht; die verzauberte Bootsfahrt auf einem Fluss, dessen Ufer von fantastischem Getier bevölkert sind; die auf die Fingerknöchel des unheiligen Mannes tätowierten Worte LIEBE und HASS; die goldenen Locken einer ertrunkenen Frau, die sich mit den Wasserpflanzen ihres nassen Grabes in der Strömung wiegen. All diese Eindrücke beeindrucken und beunruhigen noch heute die Zuschauer - und Filmemacher. -Jim Emerson
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)
Schaurig - poetisch - und einfach grandios 5 von 5 Punkten Man muß zutiefst bedauern, dass Charles Laughton nur einmal Regie geführt hat. Er hätte den echten Gruselfim für immer zur Kunstform gemacht. So kann man nur spekulieren, wie dieser schaushielerische Titan (s.z.b. seinen Glöckner von Notre Dame) sich als Regisseur weiterentwickelt hätte. Wer diesen Film nicht genießen kann, der soll ruhig zu den Fortsetzungen von Freitag der 13. oder zu Freddy Kruger greifen, es sei ihm gegönnt.
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Duel In The Sun [UK IMPORT] Gregory Peck, Jennifer Jones, Joseph Cotten, Lionel Barrymore, Herbert Marshall DVD, 13. Oktober 2008 Verkaufsrang: 10691 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Sehr realistisch ! 3 von 5 Punkten Die schauspielerische Leistung ist dermaßen gut, das ich den Film ablehne!
Warum? Weil die Darstellung beider Typen von Mann (GP) und Frau (JJ) dermaßen ECHT ist. Aber genau diese Typen und das Verhalten geht mir dermaßen gegen den Strich!
Bis zur Szene am Zaun dachte ich, der Western könne ja noch gut werden aber dann wandelte sich das Ganze zu einem absoluten Liebesdrama wie man es wohl echter nicht darstellen kann!
Ein großartig gemachter Film der eigentlich 5 Sterne verdient! |
The Birth Of A Nation [UK IMPORT] Lillian Gish DVD, 21. August 2000 Verkaufsrang: 26412 Gewöhnlich versandfertig in 2 bis 4 Wochen. Ein zentrales Ereignis in der Geschichte des Kinos: Nach Geburt einer Nation war nichts mehr wie zuvor. Weder die Art, wie Zuschauer Filme ansahen noch die Weise, wie Filmemacher ihre Werke produzierten. D.W. Griffiths Mammutsaga über den amerikanischen Bürgerkrieg sprengte die bis dato existierenden Grenzen des Geschichtenerzählens auf der Leinwand, handelte es sich doch um eine reichere, kompliziertere (und mit Sicherheit längere) Geschichte, als sie irgend jemand zuvor in einem Film zu sehen bekommen hatte. Die fein herausgearbeiteten Beziehungen, die traurige Episode der Zeitgeschichte, die spektakulären Schlachtsequenzen, alles wirkt heute immer noch genau so frisch und innovativ wie 1915. Das gleiche gilt für Griffiths brillante Schauspieler, von denen die meisten - inklusive der weiblichen Hauptdarstellerin Lillian Gish - bei derselben Produktionsgesellschaft unter Vertrag waren. Was im Hinblick auf Geburt einer Nation im Laufe der Jahre jedoch zunehmend problematisch wurde, war Griffiths herablassende Haltung gegenüber den schwarzen Sklaven sowie der Wirbel, der um die Gründung des Ku Klux Klans gemacht wurde. Griffith, dessen politische Überzeugungen bestenfalls als naiv bezeichnet werden konnten, schien wirklich überrascht ob dieser Kritik an seinem Meisterwerk. Was dazu führte, dass er bei seinem nächsten Projekt, Intoleranz in eine Art humanistisches Predigen verfiel. Trotz aller Proteste verkaufte Geburt einer Nation mehr Tickets als irgend ein anderer Film. Ein Rekord, der anschließend einige Jahrzehnte hielt. Präsident Woodrow Wilson nannte das Werk "history written in lightning". Ein Urteil, das bis heute Gültigkeit hat. -Robert Horton
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Zu "Birth of a nation" 5 von 5 Punkten "Birth of a nation" ist ein Film der Superlative in jeder Hinsicht. Nicht nur, daß es sich bei diesem Film um einen Meilenstein der Filmgeschichte handelt, er behandelt auch den amerikanischen Bürgerkrieg und dessen Nachwehen erfrischenderweise fernab jeder politischen Korrektheit. Daß einige Szenen dem heutigen Betrachter etwas ungewohnt vorkommen, dürfte an der Art der heutigen einseitigen Geschichtsvermittlung liegen. Etwas ausgedehnt sind in diesem Film die romantisierenden Liebesszenen, die jedoch dem damaligen Zeitgeschmack zuzuordnen sind. Eindrucksvoll in jeder Hinsicht die Schlachtenszenen, die dem Zuschauer ein fast dokumentarisch zu nennendes Bild des Bürgerkriegs vermitteln. Hauptärgernis für den modernen Betrachter wird sicherlich die etwas verklärende Darstellung des Ku Klux Klan sein. Allerdings sollte man dabei nicht vergessen, daß der Ku Klux Klan von 1865, bei Lichte betrachtet, nichts anderes war als eine Partisanenbewegung, wenngleich auch ihre Ziele dem einen oder anderen Zeitgenossen heute sicher reaktionär vorkommen mögen. In jedem Fall ist es nicht zu leugnen, daß sich der Ku Klux Klan, so wie im Film dargestellt, zu jener Zeit tatsächlich der Unterstützung breitester weißer Bevölkerungsschichten im Süden erfreuen konnte. Daß am Ende die christliche Apotheose nicht fehlen darf, dürfte bei amerikanischen Filmen dieser Art nicht ungewöhnlich sein, gehörte mehr oder minder unterschwellige christliche Propaganda doch seit jeher zu den Standardrequisiten Hollywoods. Das ist heute auch nicht anders.
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Die Nacht des Jägers Robert Mitchum, Shelley Winters, Lillian Gish DVD, 17. Mai 2001 Verkaufsrang: 30682 In der amerikanischen Filmgeschichte ist Die Nacht des Jägers das seltenste und exotischste Exemplar. Er ist, gelinde gesagt, ein Meisterwerk. Und dies nicht allein, weil er die einzige Regiearbeit des herausragenden Schauspielers Charles Laughton (Spartacus, Zeugin der Anklage ist. Oder etwa, weil ihm das einzige verfilmte Solo-Drehbuch des legendären Filmkritikers James Agee (der bei African Queen Co-Autor war) zugrunde liegt. Die Wahrheit ist, dass es niemals seitdem einen Film gegeben hat, der diesem fantasmagorischen, überhitzten Stil nahekam. Hier vermischen sich der deutsche Expressionismus, religiöser Wahn, märchenhafte Fantasie (der Grimm-igsten Art) und das Thema des unbarmherzigen Verfolgers zu einem furiosen Gebräu. Die Geschichte selbst wirkt wie eine albtraumhafte Vorwegnahme all der Filme, die mit Scream Wiedergeburt und Höhepunkt erlebten. Die Nacht des Jägers erzählt von einem wahnsinnigen Prediger (Robert Mitchum, der mit dieser Rolle seinen bemerkenswerten Bösewicht in Ein Köder für die Bestie ankündigte), der einen Jungen und seine kleine Schwester quält. Er heiratet sogar deren verwirrte Mutter (Shelley Winters, Die Höllenfahrt der Poseidon, Lolita) - und all dies nur, weil er sich sicher ist, dass die Kinder das Versteck kennen, in dem ihr verstorbener Vater, ein Bankräuber, die Beute des letzten Überfalls verborgen hat. Die Bilder sind dramatisch, ursprünglich und unvergesslich: der Schatten des Predigers, der über den Kindern in ihrem Schlafzimmer droht; die verzauberte Bootsfahrt auf einem Fluss, dessen Ufer von fantastischem Getier bevölkert sind; die auf die Fingerknöchel des unheiligen Mannes tätowierten Worte LIEBE und HASS; die goldenen Locken einer ertrunkenen Frau, die sich mit den Wasserpflanzen ihres nassen Grabes in der Strömung wiegen. All diese Eindrücke beeindrucken und beunruhigen noch heute die Zuschauer - und Filmemacher. -Jim Emerson
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)
Schaurig - poetisch - und einfach grandios 5 von 5 Punkten Man muß zutiefst bedauern, dass Charles Laughton nur einmal Regie geführt hat. Er hätte den echten Gruselfim für immer zur Kunstform gemacht. So kann man nur spekulieren, wie dieser schaushielerische Titan (s.z.b. seinen Glöckner von Notre Dame) sich als Regisseur weiterentwickelt hätte. Wer diesen Film nicht genießen kann, der soll ruhig zu den Fortsetzungen von Freitag der 13. oder zu Freddy Kruger greifen, es sei ihm gegönnt.
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The Night Of The Hunter [UK IMPORT] Robert Mitchum, Shelley Winters, Lillian Gish, James Gleason, Evelyn Varden DVD, 19. März 2001 Verkaufsrang: 48002 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar! In der amerikanischen Filmgeschichte ist Die Nacht des Jägers das seltenste und exotischste Exemplar. Er ist, gelinde gesagt, ein Meisterwerk. Und dies nicht allein, weil er die einzige Regiearbeit des herausragenden Schauspielers Charles Laughton (Spartacus, Zeugin der Anklage ist. Oder etwa, weil ihm das einzige verfilmte Solo-Drehbuch des legendären Filmkritikers James Agee (der bei African Queen Co-Autor war) zugrunde liegt. Die Wahrheit ist, dass es niemals seitdem einen Film gegeben hat, der diesem fantasmagorischen, überhitzten Stil nahekam. Hier vermischen sich der deutsche Expressionismus, religiöser Wahn, märchenhafte Fantasie (der Grimm-igsten Art) und das Thema des unbarmherzigen Verfolgers zu einem furiosen Gebräu. Die Geschichte selbst wirkt wie eine albtraumhafte Vorwegnahme all der Filme, die mit Scream Wiedergeburt und Höhepunkt erlebten. Die Nacht des Jägers erzählt von einem wahnsinnigen Prediger (Robert Mitchum, der mit dieser Rolle seinen bemerkenswerten Bösewicht in Ein Köder für die Bestie ankündigte), der einen Jungen und seine kleine Schwester quält. Er heiratet sogar deren verwirrte Mutter (Shelley Winters, Die Höllenfahrt der Poseidon, Lolita) - und all dies nur, weil er sich sicher ist, dass die Kinder das Versteck kennen, in dem ihr verstorbener Vater, ein Bankräuber, die Beute des letzten Überfalls verborgen hat. Die Bilder sind dramatisch, ursprünglich und unvergesslich: der Schatten des Predigers, der über den Kindern in ihrem Schlafzimmer droht; die verzauberte Bootsfahrt auf einem Fluss, dessen Ufer von fantastischem Getier bevölkert sind; die auf die Fingerknöchel des unheiligen Mannes tätowierten Worte LIEBE und HASS; die goldenen Locken einer ertrunkenen Frau, die sich mit den Wasserpflanzen ihres nassen Grabes in der Strömung wiegen. All diese Eindrücke beeindrucken und beunruhigen noch heute die Zuschauer - und Filmemacher. -Jim Emerson
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)
Schaurig - poetisch - und einfach grandios 5 von 5 Punkten Man muß zutiefst bedauern, dass Charles Laughton nur einmal Regie geführt hat. Er hätte den echten Gruselfim für immer zur Kunstform gemacht. So kann man nur spekulieren, wie dieser schaushielerische Titan (s.z.b. seinen Glöckner von Notre Dame) sich als Regisseur weiterentwickelt hätte. Wer diesen Film nicht genießen kann, der soll ruhig zu den Fortsetzungen von Freitag der 13. oder zu Freddy Kruger greifen, es sei ihm gegönnt.
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Portrait Of Jennie [UK IMPORT] Jennifer Jones, Joseph Cotten, Ethel Barrymore, Lillian Gish, Cecil Kellaway DVD, 6. August 2001 Verkaufsrang: 46510 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Read the book ISBN: 0899663567 ... watch the movie 5 von 5 Punkten I watched the movie several times. Even bought the video. Then I read the book. I suggest that you do it the other way around. Both have their strong points. The feel is the same. However the book allowed other people to see and interact with Jennie. In the movie only Eben (Joseph Cotton) sees Jennie (Jennifer Jones.) The portrait in the bar is different; it is probably some adjustment for the time of the movie. And the ending is different. I am not sure which ending I like best. One interesting notation on the movie, it was shot with a filter that made the movie have a texture that looks like a portrait. Any way I do not want to describe the plot. So I will tell you that it was nicer to get the Hardcover Buccaneer book, than some old yellowing thing from a secondhand store that costs just as much. I have it next to the video and still re-read it periodically.
Einzigartiger Liebesfilm 5 von 5 Punkten Als der Maler, Eben Adams, nach einem erfolglosen Tag durch den New Yorker Central Park spaziert, trifft er auf ein außergewöhnliches Mädchen, das dort allein spielt. Sie kommen ins Gespräch und plötzlich schlägt sie ihm ein Spiel vor, sie dreht sich drei Mal um sich selbst und wünscht sich dabei, sie würde schnell wachsen und Eben auf sie warten. Dann verschwindet sie ihm Dunkel. Eben - tief beeindruckt von ihrem einnehmenden Wesen - fertigt eine Skizze von ihr an, die er am nächsten Tag sofort zu verkaufen vermag. Wochen später trifft er sie erneut zufällig im Park. Geheimnisvollerweise ist sie bereits eine junge Frau. Doch so plötzlich wie sie auftaucht, verschwindet sie wieder. Eben findet in der Zwischenzeit heraus, dass die Dinge von denen Jennie erzählt bereits Jahrzehnte zurückliegen. Sie verlieben sich ineinander und er beginnt ein Portrait von Jennie zu malen... Als er nach längerer Zeit nichts mehr von ihr hört, sucht er die Klosterschule auf, in der Jennie zuletzt gewesen ist. Die ehrwürdige Mutter erzählt ihm die grausame Wahrheit: Jennie ist seit vielen Jahren tot... Kaum ein Film hat je zuvor einen solchen bleibenden Eindruck auf mich hinterlassen wie dieser, der sich sogar beim zweiten Ansehen noch vertiefen konnte. Ich kann Eben Adams verstehen, dass er sich dermaßen hingezogen fühlt zu dieser geheimnisvollen wie liebenswerten Frau. Spätestens dann, wenn sie das traurige „where I come from - nobody knows" singt, kann man sich ihrer mysteriösen Aura nicht länger entziehen. Aber nicht nur Jennifer Jones und Cotten überzeugen, sondern auch Ethel Barrymore und Lillian Gish sind einfach herausragend. Natürlich trägt der Film unverkennbar die Handschrift seines Produzenten, David O. Selznick ("Vom Winde verweht", "Rebecca"), dennoch handelt es sich in meinen Augen um einen Liebesfilm von einzigartiger Qualität, ohne großen Hollywood-Glamour, sondern düster und melancholisch... Da diese DVD ein UK-Import ist, kann der Film nur im Originalton gehört werden. Leider fehlt auch ein englischer Untertitel, der eine große Hilfe für alle Nicht-Englisch-Experten hätte sein können. Wer jedoch über solide Englischkenntnisse verfügt und regelmäßig Filme im Originalton anhört, dürfte keine größere Probleme haben, den Inhalt zu verstehen. Als Extras sind Biographien der Darsteller und des Produzenten nachzulesen. |
Broken Blossoms [UK IMPORT] Lillian Gish, Ed Piel, Donald Crisp, Richard Barthelmess, Arthur Howard DVD, 16. Oktober 2000 Verkaufsrang: 51496 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Atemraubend 5 von 5 Punkten Für alle Freunde des Stummfilmzeitalters ein muss. Dieser film gibt soviel an Emotionen wieder und macht seine Laufzeit von circa einer Stunde, zur kurzweiligsten, dramatischsten mit Liebe und Haß erfüllten Berg- und Talfahrt. Ein Genuß für jeden mit Passion für dieses Genre. |
Portrait Of Jennie [UK IMPORT] Jennifer Jones, Joseph Cotten, Ethel Barrymore, Lillian Gish, Cecil Kellaway Videokassette, 6. August 2001 Verkaufsrang: 10198 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Read the book ISBN: 0899663567 ... watch the movie 5 von 5 Punkten I watched the movie several times. Even bought the video. Then I read the book. I suggest that you do it the other way around. Both have their strong points. The feel is the same. However the book allowed other people to see and interact with Jennie. In the movie only Eben (Joseph Cotton) sees Jennie (Jennifer Jones.) The portrait in the bar is different; it is probably some adjustment for the time of the movie. And the ending is different. I am not sure which ending I like best. One interesting notation on the movie, it was shot with a filter that made the movie have a texture that looks like a portrait. Any way I do not want to describe the plot. So I will tell you that it was nicer to get the Hardcover Buccaneer book, than some old yellowing thing from a secondhand store that costs just as much. I have it next to the video and still re-read it periodically.
Einzigartiger Liebesfilm 5 von 5 Punkten Als der Maler, Eben Adams, nach einem erfolglosen Tag durch den New Yorker Central Park spaziert, trifft er auf ein außergewöhnliches Mädchen, das dort allein spielt. Sie kommen ins Gespräch und plötzlich schlägt sie ihm ein Spiel vor, sie dreht sich drei Mal um sich selbst und wünscht sich dabei, sie würde schnell wachsen und Eben auf sie warten. Dann verschwindet sie ihm Dunkel. Eben - tief beeindruckt von ihrem einnehmenden Wesen - fertigt eine Skizze von ihr an, die er am nächsten Tag sofort zu verkaufen vermag. Wochen später trifft er sie erneut zufällig im Park. Geheimnisvollerweise ist sie bereits eine junge Frau. Doch so plötzlich wie sie auftaucht, verschwindet sie wieder. Eben findet in der Zwischenzeit heraus, dass die Dinge von denen Jennie erzählt bereits Jahrzehnte zurückliegen. Sie verlieben sich ineinander und er beginnt ein Portrait von Jennie zu malen... Als er nach längerer Zeit nichts mehr von ihr hört, sucht er die Klosterschule auf, in der Jennie zuletzt gewesen ist. Die ehrwürdige Mutter erzählt ihm die grausame Wahrheit: Jennie ist seit vielen Jahren tot... Kaum ein Film hat je zuvor einen solchen bleibenden Eindruck auf mich hinterlassen wie dieser, der sich sogar beim zweiten Ansehen noch vertiefen konnte. Ich kann Eben Adams verstehen, dass er sich dermaßen hingezogen fühlt zu dieser geheimnisvollen wie liebenswerten Frau. Spätestens dann, wenn sie das traurige „where I come from - nobody knows" singt, kann man sich ihrer mysteriösen Aura nicht länger entziehen. Aber nicht nur Jennifer Jones und Cotten überzeugen, sondern auch Ethel Barrymore und Lillian Gish sind einfach herausragend. Natürlich trägt der Film unverkennbar die Handschrift seines Produzenten, David O. Selznick ("Vom Winde verweht", "Rebecca"), dennoch handelt es sich in meinen Augen um einen Liebesfilm von einzigartiger Qualität, ohne großen Hollywood-Glamour, sondern düster und melancholisch... Da diese DVD ein UK-Import ist, kann der Film nur im Originalton gehört werden. Leider fehlt auch ein englischer Untertitel, der eine große Hilfe für alle Nicht-Englisch-Experten hätte sein können. Wer jedoch über solide Englischkenntnisse verfügt und regelmäßig Filme im Originalton anhört, dürfte keine größere Probleme haben, den Inhalt zu verstehen. Als Extras sind Biographien der Darsteller und des Produzenten nachzulesen. |
D.W. Griffith - Monumental Epics/Box Set/4 Discs [UK IMPORT] Donald Crisp, Lillian Gish, Robert Harron, Walter Hutson, Mae Marsch DVD, 24. Juni 2002 Verkaufsrang: 59022 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
D. W. Griffith: Meisterwerke aus der Frühzeit des Films 4 von 5 Punkten Rein technisch betrachtet beginnt die Geschichte des Films im Jahre 1895 mit den Brüdern Lumière. Bis zu den ersten Spielfilmen, die diesen Namen auch wirklich verdienten, sollten allerdings noch einige Jahre vergehen. Ein, ja der Pionier auf dem Gebiet der Entwicklung einer adäquaten Filmsprache war der Amerikaner D. W. Griffith. Nach über 400 sogenannten "one-reelers" (Kurzfilme von 15-20 Min. Dauer, die auf eine Spule = "reel" passten) schuf Griffith 1915 mit "Birth of a Nation" ein dreistündiges Historienepos aus der Zeit der Sezessionskriege, welches bis heute sein Meisterwerk geblieben ist. Zehn Jahre vor S. Eisensteins "Panzerkreuzer Potemkin" entwickelte Griffith hier ein System von Einstellungen, Schnitten und Montagen, das bis heute Standard der Filmsprache ist. Darüberhinaus gewährt der Film einen Einblick in die Entstehung der Vereinigten Staaten von Amerika, welche von den Südstaaten, aus deren Perspektive das historische Geschehen geschildert wird, als Verlust ihrer Eigenständigkeit und Identität empfunden wird. Der Film wird auf dieser Edition ungekürzt, d. h. mit den als rassistisch eingestuften (Diskriminierung der Schwarzen) und daher der Zensur zum Opfer gefallenen Szenen präsentiert - filmhistorisch betrachtet ein Plus gegenüber anderen, kürzeren Ausgaben. Darüberhinaus enthält diese erste DVD eine Dokumentation zum historischen Hintergrund des Films und zu seiner Entstehung. In seinem zweiten Großfilm, "Intolerance" (1916), überträgt Griffith sein Verfahren der Parallelmontage auf vier voneinander unabhängige Handlungen, die sich an verschiedenen Schauplätzen und in verschiedenen Epochen abspielen (USA zu Beginn des 20. Jhdts.; das antike Babylon; die christliche Antike; Frankreich zur Zeit der Bartholomäusnacht), jedoch durch das gemeinsame Thema der Intoleranz und einem filmischen Motiv (Lillian Gish als junge Mutter an einer Krippe) zusammengehalten und aufeinander bezogen werden. Diese zweite DVD ist so eingerichtet, dass alle vier Einzelstränge des Films auch separat angeschaut werden können. Herausragend ist sicherlich die Episode im antiken Babylon mit ihrer monumentalen Filmarchitektur. Im Zentrum der beiden melodramatischen Filme "Way Down East" (1920) und "Broken Blossoms" (1919) stehen zwei junge Frauen (beide verkörpert von der - wie auch schon in "Birth of a Nation" - herausragenden Lillian Gish, einem der ersten Stars der Filmgeschichte überhaupt), welche den Wechselfällen des "Schicksals", oder besser: der gesellschaftlichen Umstände ausgeliefert sind: einmal mit gutem, einmal mit schlechtem Ausgang. Beide Werke, vor allem aber "Broken Blossoms", zeichnen sich durch eine ausgesprochen poetische Atmosphäre aus. Wenngleich "Abraham Lincoln" (1930) der bessere seiner beiden Tonfilme sein soll, hätte man sich stattdessen doch Griffith' Revolutionsepos "Orphans of the Storm" (1921) mit den beiden Gish-Schwestern als fünften Film auf dieser Edition gewünscht, zumal fremdsprachige Stummfilme mit ihren Schrifttafeln doch besser verständlich sind als Tonfilme im Original ohne Untertitel. Da die von der britischen EUREKA ansonsten lobenswerte Edition sicherlich für den internationalen Markt, und nicht nur für den britischen, gedacht ist, wäre eine bessere Ausstattung mit Zwischentiteln in verschiedenen Sprachen, zumindest aber mit Untertiteln durchaus wünschenwert gewesen. Auch wäre angesichts der Bedeutung des Regisseurs für die Filmgeschichte ein umfangreicheres Bonusmaterial angemessen gewesen. Daher insgesamt nur vier Sterne. Alles in allem ist dieses 4-DVD-Set für jeden filmhistorisch Interessierten und für jeden Stummfilmliebhaber eine lohnende Investition.
Um diesen Preis eine Enttäuschung 1 von 5 Punkten Dieses DVD-Set, welches ich mir wegen der Schauspielerin Lillian Gish gekauft habe, ist ehrlichgesagt recht enttäuschend. Es enthält "The Birth of a Nation", "Intolerance", "Way Down East", "Broken Blossoms" und "Abraham Lincoln". Die letzten beiden Filme sind auf einer DVD, die doppelseitig ausgeführt ist. Das ist recht unpraktisch, denn jetzt weiß man wirklich nicht mehr, wo man die DVD anfassen soll, und Fingerabdrücke und Verschmutzungen sind vorprogrammiert. "Birth of a Nation" wird nur in Grautönen präsentiert, die originalen Farbtöne wurden entfernt bzw. nicht wiederhergestellt. Soviel zu dem Aufdruck "All fully restored" auf der Verpackung. Auch Extras zu den Filmen sind sehr spärlich. Zu "Nation" gibt es eine ganz interessante Dokumentation, zu einem anderen Film einen Audiokommentar. Bei "Intolerance" rühmt sich der Hersteller, dass es jetzt erstmals möglich sei, die einzelnen Handlungsstränge getrennt zu betrachten. Aufgrund der Möglichkeiten der DVD ist das ehrlichgesagt keine große Errungenschaft. Außerdem wird außgenommen von "Way Down East" nirgendwo vermerkt, welche Musik man jetzt eigentlich hört. Zum Glück ist sie aber gut, man denke an Eurekas DVD von "Nosferatu"! Es gibt ein etwas preisgleiches RC1 DVD-Set von Kino DVD, welches die meisten Filme dieses Sets besser restauriert und mit sehr vielen Extras enthält. Nicht in dem Kino DVD-Set enhalten sind "Way Down East" und "Abraham Lincoln" (dafür enthält es "Orphans of the Storm"!), diese gibt es aber zumindest von Eureka (dem Hersteller dieses Sets) als einzelne DVDs, aber wahrscheinlich auch von anderen Herstellern als bessere DVDs. Das Kino DVD Set ist nicht viel teurer als dieses teure Set hier. Wenn dieses Set hier billiger wäre, wäre das Preis-Leistungs Verhältnis anehmbar, so ist dieses Set aber eine Frechheit. Die erste DVD, die ich von Eureka kaufte, war ihr sehr fragwürdiges "Nosferatu"-Set, und auch diese Veröffentlichung von Eureka konnte mich nicht überzeugen. Ich rate jedem, sich vor dem Kauf einer Eureka DVD genau über Alternativen zu informieren.
5 Klassiker von D.W. Griffith in einer Box 5 von 5 Punkten Für alle Freunde der ganz großen Filmklassiker kommt hier eine DVD-Box, die auf vier DVDs das Hauptwerk des amerikanischen Filmpioniers David Wark Griffiths enthält: Birth of a Nation (190min, schwarzweiß), Intolerance (177min, schwarzweiß und coloriert), Way Down East (145min, schwarzweiß und coloriert), Broken Blossoms (88min, schwarzweiß und coloriert) und den besseren seiner zwei Tonfilme Abraham Lincoln (94min, schwarzweiß und coloriert). Die vier Stummfilme sind mit Ochestermusik hinterlegt und in der Originalabspielgeschwindigkeit kodiert. Alle Filme wurden aufwendig restauriert. So wurden bei "Birth of a Nation" auch die Szenen wieder ergänzt, die zwischenzeitlich wegen des (zurecht erhobenen) Rassismusvorwurfes herausgeschnitten waren. Die Bild und Tonqualität ist hervorragend (wenn auch der Ton nur Mono), zumal, wenn man bedenkt, das die ersten beiden Produktionen aus den Jahren 1915 und 1916 stammen! Zu "Birth of a Nation" gibt es ein "Making of", "Intolerance", der ja 4 Episoden verschachtelt erzählt, ist auch so abspielbar, dass man sich die einzelnen Episoden losgelöst ansehen kann, und zum Tonfilm gibt es eine Kommentarspur. Dazu ein paar Texttafeln mit Biographien. Alles gemessen an der Bedeutung der Filme nicht gerade üppig, aber immerhin. Eine durch und durch empfehlenswerte Box! |
Broken Blossoms [UK IMPORT] Lillian Gish, Donald Crisp, Richard Barthelmess, Arthur Howard, Norman Selby Videokassette, 16. Oktober 2000 Verkaufsrang: 43494 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Atemraubend 5 von 5 Punkten Für alle Freunde des Stummfilmzeitalters ein muss. Dieser film gibt soviel an Emotionen wieder und macht seine Laufzeit von circa einer Stunde, zur kurzweiligsten, dramatischsten mit Liebe und Haß erfüllten Berg- und Talfahrt. Ein Genuß für jeden mit Passion für dieses Genre. |
Night Of The Hunter [UK IMPORT] Robert Mitchum, Sally Jane Bruce, Shelley Winters, Lillian Gish, James Gleason Videokassette, 18. Mai 1998 Verkaufsrang: 50064 In der amerikanischen Filmgeschichte ist Die Nacht des Jägers das seltenste und exotischste Exemplar. Er ist, gelinde gesagt, ein Meisterwerk. Und dies nicht allein, weil er die einzige Regiearbeit des herausragenden Schauspielers Charles Laughton (Spartacus, Zeugin der Anklage ist. Oder etwa, weil ihm das einzige verfilmte Solo-Drehbuch des legendären Filmkritikers James Agee (der bei African Queen Co-Autor war) zugrunde liegt. Die Wahrheit ist, dass es niemals seitdem einen Film gegeben hat, der diesem fantasmagorischen, überhitzten Stil nahekam. Hier vermischen sich der deutsche Expressionismus, religiöser Wahn, märchenhafte Fantasie (der Grimm-igsten Art) und das Thema des unbarmherzigen Verfolgers zu einem furiosen Gebräu. Die Geschichte selbst wirkt wie eine albtraumhafte Vorwegnahme all der Filme, die mit Scream Wiedergeburt und Höhepunkt erlebten. Die Nacht des Jägers erzählt von einem wahnsinnigen Prediger (Robert Mitchum, der mit dieser Rolle seinen bemerkenswerten Bösewicht in Ein Köder für die Bestie ankündigte), der einen Jungen und seine kleine Schwester quält. Er heiratet sogar deren verwirrte Mutter (Shelley Winters, Die Höllenfahrt der Poseidon, Lolita) - und all dies nur, weil er sich sicher ist, dass die Kinder das Versteck kennen, in dem ihr verstorbener Vater, ein Bankräuber, die Beute des letzten Überfalls verborgen hat. Die Bilder sind dramatisch, ursprünglich und unvergesslich: der Schatten des Predigers, der über den Kindern in ihrem Schlafzimmer droht; die verzauberte Bootsfahrt auf einem Fluss, dessen Ufer von fantastischem Getier bevölkert sind; die auf die Fingerknöchel des unheiligen Mannes tätowierten Worte LIEBE und HASS; die goldenen Locken einer ertrunkenen Frau, die sich mit den Wasserpflanzen ihres nassen Grabes in der Strömung wiegen. All diese Eindrücke beeindrucken und beunruhigen noch heute die Zuschauer - und Filmemacher. -Jim Emerson
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)
Schaurig - poetisch - und einfach grandios 5 von 5 Punkten Man muß zutiefst bedauern, dass Charles Laughton nur einmal Regie geführt hat. Er hätte den echten Gruselfim für immer zur Kunstform gemacht. So kann man nur spekulieren, wie dieser schaushielerische Titan (s.z.b. seinen Glöckner von Notre Dame) sich als Regisseur weiterentwickelt hätte. Wer diesen Film nicht genießen kann, der soll ruhig zu den Fortsetzungen von Freitag der 13. oder zu Freddy Kruger greifen, es sei ihm gegönnt.
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The Birth Of A Nation [UK IMPORT] Lillian Gish Videokassette, 11. Juli 1994 Verkaufsrang: 20501 Ein zentrales Ereignis in der Geschichte des Kinos: Nach Geburt einer Nation war nichts mehr wie zuvor. Weder die Art, wie Zuschauer Filme ansahen noch die Weise, wie Filmemacher ihre Werke produzierten. D.W. Griffiths Mammutsaga über den amerikanischen Bürgerkrieg sprengte die bis dato existierenden Grenzen des Geschichtenerzählens auf der Leinwand, handelte es sich doch um eine reichere, kompliziertere (und mit Sicherheit längere) Geschichte, als sie irgend jemand zuvor in einem Film zu sehen bekommen hatte. Die fein herausgearbeiteten Beziehungen, die traurige Episode der Zeitgeschichte, die spektakulären Schlachtsequenzen, alles wirkt heute immer noch genau so frisch und innovativ wie 1915. Das gleiche gilt für Griffiths brillante Schauspieler, von denen die meisten - inklusive der weiblichen Hauptdarstellerin Lillian Gish - bei derselben Produktionsgesellschaft unter Vertrag waren. Was im Hinblick auf Geburt einer Nation im Laufe der Jahre jedoch zunehmend problematisch wurde, war Griffiths herablassende Haltung gegenüber den schwarzen Sklaven sowie der Wirbel, der um die Gründung des Ku Klux Klans gemacht wurde. Griffith, dessen politische Überzeugungen bestenfalls als naiv bezeichnet werden konnten, schien wirklich überrascht ob dieser Kritik an seinem Meisterwerk. Was dazu führte, dass er bei seinem nächsten Projekt, Intoleranz in eine Art humanistisches Predigen verfiel. Trotz aller Proteste verkaufte Geburt einer Nation mehr Tickets als irgend ein anderer Film. Ein Rekord, der anschließend einige Jahrzehnte hielt. Präsident Woodrow Wilson nannte das Werk "history written in lightning". Ein Urteil, das bis heute Gültigkeit hat. -Robert Horton
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Zu "Birth of a nation" 5 von 5 Punkten "Birth of a nation" ist ein Film der Superlative in jeder Hinsicht. Nicht nur, daß es sich bei diesem Film um einen Meilenstein der Filmgeschichte handelt, er behandelt auch den amerikanischen Bürgerkrieg und dessen Nachwehen erfrischenderweise fernab jeder politischen Korrektheit. Daß einige Szenen dem heutigen Betrachter etwas ungewohnt vorkommen, dürfte an der Art der heutigen einseitigen Geschichtsvermittlung liegen. Etwas ausgedehnt sind in diesem Film die romantisierenden Liebesszenen, die jedoch dem damaligen Zeitgeschmack zuzuordnen sind. Eindrucksvoll in jeder Hinsicht die Schlachtenszenen, die dem Zuschauer ein fast dokumentarisch zu nennendes Bild des Bürgerkriegs vermitteln. Hauptärgernis für den modernen Betrachter wird sicherlich die etwas verklärende Darstellung des Ku Klux Klan sein. Allerdings sollte man dabei nicht vergessen, daß der Ku Klux Klan von 1865, bei Lichte betrachtet, nichts anderes war als eine Partisanenbewegung, wenngleich auch ihre Ziele dem einen oder anderen Zeitgenossen heute sicher reaktionär vorkommen mögen. In jedem Fall ist es nicht zu leugnen, daß sich der Ku Klux Klan, so wie im Film dargestellt, zu jener Zeit tatsächlich der Unterstützung breitester weißer Bevölkerungsschichten im Süden erfreuen konnte. Daß am Ende die christliche Apotheose nicht fehlen darf, dürfte bei amerikanischen Filmen dieser Art nicht ungewöhnlich sein, gehörte mehr oder minder unterschwellige christliche Propaganda doch seit jeher zu den Standardrequisiten Hollywoods. Das ist heute auch nicht anders.
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