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| DVDs: Michael Gwisdek | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Vaya Con Dios Michael Gwisdek, Daniel Brühl, Matthias Brenner DVD, 9. Januar 2003 Verkaufsrang: 1233 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Universal Vaya Con Dios, VÃ-Datum: 09.01.03
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 18 Bewertungen)
...eine erfrischende Komödie 5 von 5 Punkten
Angesiedelt zwischen Religion, Politik und Alltag bietet diese Story über das menschlichen Dasein sicher keinen Geschichtsunterricht und erhebt auch keinen Anspruch auf Authentizität, sondern sie entpuppt sich als eine einfach wunderbare und überaus unterhaltsame Geschichte im Dienste des Zuschauers.
Ohne Hollywood-Allüren begeistern Schauspieler und Regie über 102 Minuten mit subtilen, köstlichen, zynischen und grotesken Szenen, eingebettet in Musik von gewaltigem Klang und Requisiten des ländlichen und städtischen Alltags fast aller Gesellschaftsklassen.
...eine gelungene und überzeugende Reise von drei Mönchen durch das weltliche Dasein
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Baader-Meinhof-Komplex Moritz Bleibtreu, Martina Gedeck, Johanna Wokalek, Nadja Uhl, Bruno Ganz DVD, 31. Juli 2009 Verkaufsrang: 1174 Noch nicht veröffentlicht Deutschland in den 70ern. Die radikalisierten Kinder der Nazi-Generation, angeführt von Andreas Baader (Moritz Bleibtreu), der ehemaligen Starkolumnistin Ulrike Meinhof (Martina Gedeck) und Gudrun Ensslin (Johanna Wokalek), kämpfen gegen das, was sie als das neue Gesicht des Faschismus begreifen: die US-amerikanische Politik in Vietnam, im Nahen Osten und in der Dritten Welt, die von führenden Köpfen der deutschen Politik, Justiz und Industrie unterstützt wird. Die von Baader, Meinhof und Ensslin gegründete Rote Armee Fraktion hat der Bundesrepublik Deutschland den Krieg erklärt. Es gibt Tote und Verletzte, die Situation eskaliert, und die noch junge Demokratie wird in ihren Grundfesten erschüttert. Der Mann, der die Taten der Terroristen zwar nicht billigt, aber dennoch zu verstehen versucht, ist auch ihr Jäger: der Leiter des Bundeskriminalamts Horst Herold (Bruno Ganz). Obwohl er große Fahndungserfolge verbucht, ist er sich bewusst, dass die Polizei allein die Spirale der Gewalt nicht aufhalten kann. Pressenotiz Drehbuchautor und Produzent Bernd Eichinger (DAS PARFUM - DIE GESCHICHTE EINES MÖRDERS, DER UNTERGANG) bringt für Constantin Film Stefan Austs Standardwerk über den RAF-Terrorismus DER BAADER MEINHOF KOMPLEX auf die Kinoleinwand. Regisseur Uli Edel (LETZTE AUSFAHRT BROOKLYN, CHRISTIANE F. - WIR KINDER VOM BAHNHOF ZOO) inszeniert die dramatischen Ereignisse, die von 1967 bis zum "Deutschen Herbst" 1977 die demokratischen Grundpfeiler der Bundesrepublik Deutschland ins Wanken brachten. Presseinformation zur Buchvorlage Stefan Austs Buch "Der Baader Meinhof Komplex" erschien zum ersten Mal 1985 und hat wie kein anderes das heutige Bild vom Krieg der Rote Armee Fraktion gegen den Staat geprägt. Es ist keine Anklageschrift und kein Plädoyer eines Verteidigers. Es will kein Urteil fällen, weder in juristischer noch in moralischer Hinsicht. Es ist ein Protokoll, eine Chronik der Ereignisse, die ihren Höhepunkt im "Deutschen Herbst" 1977 fanden, in der Ermordung des Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer sowie in der Entführung und Befreiung der Passagiere und der Crew der Lufthansa-Maschine "Landshut".
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)
Niemals Langweilig 5 von 5 Punkten Dieser Film powert ! Ich dachte erst dass 150 Minuten ziemlich lang sind und was mich dann an unnötigem Erwartet.Aber hier geht so ziemlich die Post ab, Uli Edel gönnt einem kaum eine Atempause.Die schauspielerischen Leistungen alle Protagonisten sind klasse. Das einzige was einem zu denken gibt, ist die Tatsache, das dieser Film eine Freigabe ab 12 Jahren hat.Meiner Meinung nach ist er dafür zu brutal, und der Verleih sollte sich überlegen, die Freigabe nicht auf 16 Jahre aufzustocken.Ansonsten ein MUSS !!!
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Baader-Meinhof-Komplex (Premium Edition) Moritz Bleibtreu, Martina Gedeck, Johanna Wokalek, Nadja Uhl, Bruno Ganz DVD, 31. Juli 2009 Verkaufsrang: 2915 Noch nicht veröffentlicht Der Baader-Meinhof-Komplex: 20 Millionen Euro, ein Staraufgebot das seinesgleichen sucht, ein Hollywooderprobter Regisseur und Bernd Eichinger als Drahtzieher und Drehbuchautor. Der Baader-Meinhof-Komplex will Alles. Er will zeigen wie es wirklich war, will zeigen wie Terroristen ticken, will aufräumen mit dem Mythos RAF. Er will dabei ein großes Publikum mitnehmen, will unterhalten und aufklären. Es wird geballert und geflucht, man sieht "Tits and Ass". Moritz Bleibtreu spielt Andreas Baader als testosterongesteuerten Alpha-Male. Seine Devise knallt er im PLO Camp dem Kommandanten vor den Latz: Schiessen und Ficken ist dasselbe. Johanna Wokalek oder Nadja Uhl als Gudrun Ensslin und Brigitte Mohnhaupt werden als Todesengel im Minirock inszeniert. Schon Godard hat gewusst: drück nem hübschen Mädchen ne Knarre in die Hand und du hast einen Film - Kiss Kiss Bang Bang. Der Anspruch ein Jahrzehnt bundesrepublikanischer Geschichte so authentisch als möglich abzubilden führt zu einer atemlosen Hatz, die den Zuschauer durch all die Bilder schleust, die man eh schon kennt. Angefangen vom sterbenden Benno Ohnesorg bis hin zum abgemagerten Hans-Martin Schleyer vor dem Signet der RAF. Uli Edel und Bernd Eichinger haben sich an einen schwierigen Stoff herangewagt und sind das Ganze mit viel Energie und einer gehörigen Portion Größenwahn angegangen. Keine schlechte Kombination für einen Kinospielfilm. Wer hier nach neuen Erkentnissen sucht oder sogar einen Diskurs einfordert, der ist fehl am Platze. Der Film ist ganz offensichtlich vor allem für jene gemacht, die die RAF nur vom Hörensagen kennen, die ganz gern mal wissen würden was es mit diesen schrägen Vögeln aus den Siebzigern auf sich hat die beinahe im Alleingang den Rechtsstaat an seine Grenzen gebracht haben. Die Vorlage ist ein knapp tausendseitiger Wälzer, das oftmals gerühmte "Standardwerk" zur RAF von Stefan Aust, dem der Film auch seinen Titel verdankt. Natürlich muss man einen solchen Stoff radikal verdichten. Man hat sich für eine Perspektive entschieden. Die Perspektive der Terroristen. Wer sich jetzt entrüstet, man habe die Opfer nicht ausreichend gewürdigt oder den Gegenspieler der RAF, also die Bundesregierung, nur unzureichend ins Bild gerückt, der hat etwas grundsätzliches nicht verstanden. Darum geht es nicht. Interessant wäre es vielleicht gewesen den Unterschied zwischen Protest und Fanatismus schärfer zu definieren. An dieser Stelle hätte der Film Bezüge schaffen können, zum Hier und Jetzt, und vielleicht über sich hinauswachsen können. Dazu hätte es einer Haltung bedurft. Die vermisst man schmerzlich.Der Baader-Meinhof-Komplex ist ein Film, ein Unterhaltungsfilm. Nicht mehr aber auch nicht weniger.Thomas Reuthebuch
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
ich sage es noch einmal 2 von 5 Punkten und etwas lauter, dieses mal:
WOZU?
das ist die frage, der dieser film sich stellen muss, an der er gemessen werden sollte - nicht die frage, wieviel er gekostet hat, nicht die frage, welche bekannten deutschen schaupieler mitwirkten, sondern die frage: was bringt das ganze, welche neuen einsichten oder sichtweisen vermittelt dieser film, welchen beitrag zur debatte, inwiefern ist er produktiv?
und die antwort lautet:
NICHTS. GAR NICHT.
es ist ziemlich gleichgültig, welche haltung man dem thema terrorismus gegenüber einnimmt: dass der "baader-meinhof-komplex" keine reflexion und keine aufarbeitung von zeitgeschichte bietet, sondern eine effektgeladene räuberpistole, müsste jedem einleuchten. umso verwunderlicher, dass es offenbar konsens ist, diesen film gut zu finden, dass nirgendwo kritik laut wird, nur überall das selbe gefasel: ein "meisterwerk der deutschen filmgeschichte".
moritz bleibtreu hat, sinngemäß, in einem interview gesagt: faßbinders filme waren gut für deutschland, zu seiner zeit, heute braucht deutschland solche filme. daraufhin sage ich nun: faßbinder hätte aus diesem thema einen film gemacht, der zum nachdenken anregt. uli edel und bernd eichiger haben daraus einen film gemacht, der das nachdenken abschaltet.
die rechtfertigung des regisseurs: er möchte die raf "entmystifizieren" und verbrecherische gewalt als verbrecherische gewalt darstellen. aber das geschieht hier gar nicht. statt dessen wird ein nach wie vor kontrovers diskutiertes thema unserer zeitgeschichte auf das niveau von fernsehunterhaltung heruntergezoomt. was ja eigentlich, dies nur am rande, das gegenteil einer entmystifizierung ist. auf diese weise ist dem thema schlicht nicht beizukommen: der film "baader" mit frank giering sieht das ganz deutlich, ist das problem offensiv angegangen und ist deshalb der sehr viel bessere film.
der "baader-meinhof-komplex" indes und die öffentlichkeit, die ihm verschafft wird, sind nichts als das zeugnis einer gut gefütterten impotenten medienkultur.
Gewalt war Glamour 4 von 5 Punkten Filme über die Geschichte Deutschlands haben einen entscheidenden Vorteil. Sie erleichtern den nachfolgenden Generationen den Einstieg in diese Materie. Jedoch sollte man sich nicht nur allein auf das Wissen des Films stützen, denn man darf nicht vergessen, dass diese Filme reine Unterhaltungsfilme sind und somit die Geschehnisse verfälscht wiedergeben können. Der deutsche Erfolgsproduzent Bernd Eichinger ("Das Parfum") hat mit "Der Untergang" über die letzten 12 Tage von Adolf Hitler das Genre des "Unterhaltungsfilms mit Wissen" ins Leben gerufen und setzt das nun mit "Der Baader Meinhof Komplex" fort.
Die 70er Jahre in Deutschland waren gezeichnet durch die terroristischen Anschläge der RAF, gegründet von dem Trio Andreas Baader, Gudrun Ensslin und der Journalistin Ulrike Meinhof Die US Bomben auf Vietnam, der Millitärputsch in Griechenland, erschossene Studenten in Kent waren neben dem Angriff auf Studentenführer Rudi Dutschke und den Tod von Benno Ohnesorg der Auslöser.
Die RAF musste ein Zeichen in Deutschland setzen, doch dazu reichten die Demos nicht mehr aus. Terror schien die einzige Waffe zu sein.
Produzent und Drehbuchautor Bernd Eichinger reflektierte zusammen mit dem Autor Stefan Aust, der die Buchvorlage zum Film lieferte und dem Regisseur Uli Edel 10 Jahre RAF. Dabei schrecken die beiden Filmemacher Eichinger und Edel nicht vor schonungslosen Gewaltsequenzen zurück. Der Film hat eine FSK 12 Freigabe bekommen, wenn ich jedoch blutige Einschusslöcher in den Gesichtern sehe, einen Rudi Dutschke Darsteller, der nach einem Überfall mit einem fast zerschossenem Gesicht durch die Gegend torkelt, ununterbrochen Blut aus dem Mund fließt, Polizisten die auf Demonstranten mit Knüppeln einprügeln und die Kamera dabei fest draufhält, empfinde ich dies schon als sehr grenzwertig. Gelungen sind die Explosionssequenzen, wobei ich auch sehr schlucken musste, nachdem sie ein Auto in die Luft gejagt haben und eine Frau völlig verbrannt aus dem Auto fiel.
Der Cast dieses Films ist aber nicht zu unterschätzen. Allen voran Moritz Bleibtreu (Andreas Baader), Martina Gedeck (Ulrike Meinhof) und Katharina Wokalek (Gudrun Ensslin). Es glänzen aber auch Bruno Ganz (der in "Der Untergang" in faszinierender Weise Adolf Hitler spielte) als BKA Chef Horst Herold, Nadja Uhl aus Brigitte Mohnhaupt und Jan Josef Liefers als Peter Homann. Der Clou ist nämlich, dass der Cast nach den Vorbildern ausgesucht wurde. Und das ist wohl die richtigste Entscheidung für diesen Film gewesen.
Bei all den positiven Dinge finde ich es schade, dass der Film eine konkrete Stellung bezieht. Natürlich ist das bei diesem brisanten Thema eine heikle Sache, weil beide Parteien (die RAF und der Staat Deutschland) einiges zu den chaotischen 70er Jahren beigetragen hat. Ich sehe den Film daher als ein unterhaltendes Mittel jüngere Generationen über diese Zeit aufzuklären. Denn erst mit dem Film haben sich sehr viele Zusammenhänge erschlossen, die vorher noch unergründet blieben.
Stilistisch kann sich der Film sehen lassen. Die Kamera von Rainer Klausmann zeigt sich sehr dynamisch und ruhig. Perfekte musikalische Untermalung ermöglichen die beiden Komponisten Peter Hinderthür und Florian Tesslof.
Fazit: Ein Film, der einem unterhaltsam die Zeiten der RAF näher bringt, Zusammenhänge genau erklärt, sehr gut inszeniert aber in einigen Sequenzen recht brutal ist.
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Hälfte des Lebens Ulrich Mühe, Jenny Gröllmann, Michael Gwisdek DVD, 14. August 2007 Verkaufsrang: 6550 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Jedes Wesen soll der Liebe frei und froh, wie wir, sich weihn! " ( Hölderlin) 5 von 5 Punkten Der vorliegende wunderschöne , dabei aber sehr traurige Film , der 1984 noch zu DDR-Zeiten gedreht wurde, thematisiert die Liebe des Dichters Friedrich Hölderlin ( Ulrich Mühe) zu der Bankiersgattin Susette Gontard ( Jenny Gröllmann).
Hölderlin wird 1796 Hauslehrer im Hause Gontard in Frankfurt. Den Gesprächen entnimmt man, dass er zwei Jahre zuvor die Universität in Jena besuchte und dort Fichtes Vorlesungen hörte. In Jena lernt er auch Isaac von Sinclair kennen, mit dem er anschließend gemeinsam ein Gartenhäuschen bewohnte. Aufgrund der politischen Lage verließ Hölderlin 1795 die Universitätsstadt.
Um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, unterrichtet er die Kinder des Bankiers Gontard.
Der Film zeigt wie sich die Liebe zwischen Hölderlin und Susette entwickelt. Susette war übrigens das Modell für die Diotima seines Briefromans " Hyperion ".
Susette interessiert sich sehr für Hölderlin Schaffen, hört ihm zu und führt mit ihm geistvolle Dialoge. Die beiden kommen sich durch die gedankliche Nähe auch in ihren Empfindungen und schließlich sogar körperlich sehr nahe. Zwischen ihnen entsteht eine große, leidenschaftliche Liebe voller Innigkeit.
Hölderlin berichtet Susette, in der er eine aufmerksame Zuhörerin hat, von Platons Kugelmenschen und dem Inhalt seines " Hyperion ". Susette weiß, dass Hölderlin ihre wahre zweite Hälfte ist.
Immer wieder unterhalten sich die beiden über die Antike, während sich beider Liebe und Begierde in ihren Augen spiegelt.
Als die Franzosen vor Frankfurt stehen, schickt der Bankier seine Frau mit seinen Kindern nebst Hauslehrer nach Hamburg. In jenen Wochen wird das Band der beiden immer enger. Sie können voneinander nicht mehr lassen.
Nachdem die Familie wieder nach Frankfurt zurückgekehrt ist, bemerkt Gontard die Veränderung seiner Frau und beginnt Hölderlin zu demütigen. Hölderlin flüchtet nach Bad Homburg zu seinem Freund Sinclair.
Wie in allen wirklich großen Lieben bleiben durch die ungewollte Trennung zwei gebrochene Menschen zurück.....
In Gesprächen mit Sinclair sind der deutsche Idealismus, die Ideale der Französischen Revolution und deren Verrat durch Gewinnsüchtige die entscheidenden Themen.
Hölderlin leidet an der Zeit, in der er lebt aber schwermütig macht ihn einzig die Trennung von Susette.....
Geistvolle Dialoge und sehr ansprechende Innen- und Außenaufnahmen wirken beeindruckend auf den Zuhörer und Betrachter.
Die Schauspieler spielen ihre Rollen exzellent. Ulrich Mühe ist großartig in der Rolle Hölderlins. Er strahlt genau das Feinnervige und Edle aus, das Hölderlins Dichtung durchdringt und letztlich auch das hochsensible Wesen dieses großen Dichters ausmachte.
Empfehlenswert.
Ulrich Mühe-in zwei Hölderlin-Filmen! 5 von 5 Punkten In der "Hälfte des Lebens " spielt er den jungen Hölderlin- sehenswert!!
In "Feuerreiter" spielt er den betrogenen Ehemann von Hölderlins Geliebter Susette Gontard. Das macht es etwas verwirrend...aber es sind tatsächlich zwei verschiedene Film- beide sehenswert, aber "Hälfte des Lebens " hat mehr Tiefgang.
Der beste Hölderlin Film mit wunderbaren Darstellern! 5 von 5 Punkten Hälfte des Lebens ist wunderbarer Film, mit zwei phantastischen Hauptdarstellern, deren Verlust (beide starben 2006/2007) man hier schmerzlich erkennt.
Hölderlinverfilmung mit Ulrich Mühe 5 von 5 Punkten 10 Punkte!!! Für die Hölderlinverfilmung "Hälfte des Lebens" (Icestorm Entertainment) mit Ulrich Mühe. Da kann ich nur zustimmen. Erstklassiger Spielfilm von 1984.
Die Hölderlinverfilmung "Feuerreiter" (arte) stammt aus dem Jahr 1998 und ist ohne Ulrich Mühe.
Achtung! Bei arte unter dem Titel "Feuerreiter" 5 von 5 Punkten Warum auch immer läuft der Film unter zwei verschiedenen Titeln, je nach Anbieter!!!
Ulrich Mühes Schauspielkunst bedarf keiner Erläuterung!!! 10 Punkte!!! |
Baader-Meinhof-Komplex [Blu-ray] Moritz Bleibtreu, Martina Gedeck, Johanna Wokalek, Nadja Uhl, Bruno Ganz Blu-ray, 31. Juli 2009 Verkaufsrang: 8147 Noch nicht veröffentlicht Deutschland in den 70ern. Die radikalisierten Kinder der Nazi-Generation, angeführt von Andreas Baader (Moritz Bleibtreu), der ehemaligen Starkolumnistin Ulrike Meinhof (Martina Gedeck) und Gudrun Ensslin (Johanna Wokalek), kämpfen gegen das, was sie als das neue Gesicht des Faschismus begreifen: die US-amerikanische Politik in Vietnam, im Nahen Osten und in der Dritten Welt, die von führenden Köpfen der deutschen Politik, Justiz und Industrie unterstützt wird. Die von Baader, Meinhof und Ensslin gegründete Rote Armee Fraktion hat der Bundesrepublik Deutschland den Krieg erklärt. Es gibt Tote und Verletzte, die Situation eskaliert, und die noch junge Demokratie wird in ihren Grundfesten erschüttert. Der Mann, der die Taten der Terroristen zwar nicht billigt, aber dennoch zu verstehen versucht, ist auch ihr Jäger: der Leiter des Bundeskriminalamts Horst Herold (Bruno Ganz). Obwohl er große Fahndungserfolge verbucht, ist er sich bewusst, dass die Polizei allein die Spirale der Gewalt nicht aufhalten kann. Pressenotiz Drehbuchautor und Produzent Bernd Eichinger (DAS PARFUM - DIE GESCHICHTE EINES MÖRDERS, DER UNTERGANG) bringt für Constantin Film Stefan Austs Standardwerk über den RAF-Terrorismus DER BAADER MEINHOF KOMPLEX auf die Kinoleinwand. Regisseur Uli Edel (LETZTE AUSFAHRT BROOKLYN, CHRISTIANE F. - WIR KINDER VOM BAHNHOF ZOO) inszeniert die dramatischen Ereignisse, die von 1967 bis zum "Deutschen Herbst" 1977 die demokratischen Grundpfeiler der Bundesrepublik Deutschland ins Wanken brachten. Presseinformation zur Buchvorlage Stefan Austs Buch "Der Baader Meinhof Komplex" erschien zum ersten Mal 1985 und hat wie kein anderes das heutige Bild vom Krieg der Rote Armee Fraktion gegen den Staat geprägt. Es ist keine Anklageschrift und kein Plädoyer eines Verteidigers. Es will kein Urteil fällen, weder in juristischer noch in moralischer Hinsicht. Es ist ein Protokoll, eine Chronik der Ereignisse, die ihren Höhepunkt im "Deutschen Herbst" 1977 fanden, in der Ermordung des Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer sowie in der Entführung und Befreiung der Passagiere und der Crew der Lufthansa-Maschine "Landshut".
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Kleinruppin Forever Tobias Schenke, Anna Brüggemann, Michael Gwisdek DVD, 11. April 2005 Verkaufsrang: 15395 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eurovideo Kleinruppin forever, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 11.04.05
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)
WOW! Ein neuer Klassiker in meiner Filmothek 5 von 5 Punkten Da sitze ich im Zug von München nach Stuttgart, und dank meinem Notebook kann ich auch nach anstrengenden Seminartagen eine DvD anschauen. Heute ist es Kleinruppin forever.
Von Anfang an ein fesselnder Film. Romantisch, spannend, amüsant. Begeisternd finde ich Anna Brüggemann - warum kenne ich sie noch nicht? WOW! So schön kann Kino sein. So schön, das er einen besonderen Platz bei meinen TOP Filmen bekommt. Und ich werde den bestimmt in unserem Heimkino mit meiner Frau gemeinsam anschauen.
Schön, das es einen solchen Flm gibt. Ohne Mord, ohne Blut, etc.
Ich frage mich auch, warum es ein solcher Film nicht schafft, ordentlich in den Kinos zu laufen. Schade!
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Die Unberührbare Hannelore Elsner, Tonio Arango, Michael Gwisdek DVD, 17. November 2006 Verkaufsrang: 12054 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wenn ein deutscher Film später einmal im Gedächtnis bleiben wird, dann nicht Marlene und auch nicht Der Krieger und die Kaiserin, sondern Oskar Roehlers Die Unberührbare. Es mussten Jahre seit dem Mauerfall vergehen, bis unser Kino mit dieser Geschichte vom langsamen Sterben einer westdeutschen Schriftstellerin endlich den Erschütterungen der Wiedervereinigung gerecht werden konnte. Gisela Elsner, die hier nun Hanna Flanders heißt und auf geradezu spektakuläre Weise von der nicht mit ihr verwandten Hannelore Elsner verkörpert wird, war in den 60er- und 70er-Jahren ein Star der bundesdeutschen Literaturszene. Ihre geistige Heimat sah sie, eine linke Diva, die Dior-Kleider so sehr liebte, wie sie den kleinbürgerlichen Konservativismus der Bonner Republik verabscheute, allerdings immer in der DDR. Der zweite deutsche Staat gab ihr Hoffnung und Kraft, besonders als sich in den 80er-Jahren der westliche Literaturbetrieb immer weiter von ihr abwandte und die Verrisse zunehmend böser wurden. Mit dem Fall der Mauer verlor sie endgültig den Boden unter den Füßen und stürzte sich schließlich aus dem Fenster einer Klinik in den Tod. Aus den letzten beiden Jahren vor Gisela Elsners Tod 1992 werden in Die Unberührbare ein paar Tage, eine Reise von München nach Berlin, in den Ostteil der Stadt, und wieder zurück nach München. Oskar Roehler, der Sohn der Schriftstellerin, der mit seinem Film auch versucht, das rätselhafte, zutiefst widersprüchliche Wesen seiner Mutter zu entschlüsseln, kondensiert die Ereignisse, rückt sie viel näher zusammen und gibt ihnen damit eine besondere Kraft. Die Erzählung wird zu einem Taumel in den Tod. Die Stationen auf diesem letzten Weg zeichnen das Bild einer ganz und gar einsamen Frau, die weder bei ihrem Geliebten noch bei ihrem Sohn, weder bei ihren Freunden noch bei ihrem Ex-Mann (Vadim Glowna in einem wirklich grandiosen Zwischenspiel in dieser deutschen Tragödie), weder bei ihren Eltern noch bei Fremden Halt finden kann. Hannelore Elsner nimmt dem Absturz ihrer Figur dabei nie etwas von seiner Härte. Als Hanna Flanders ist sie bereit, noch die letzten schützenden Fassaden, mit denen sich Schauspieler sonst umgeben, fallen zu lassen, und findet in dieser Offenheit zu einer Größe, wie sie seit Rosel Zech als Veronika Voss in Fassbinders Die Sehnsucht der Veronika Voss keine andere deutsche Schauspielerin mehr besaß. Überhaupt verbindet Roehlers Meisterwerk viel mit Fassbinders Porträt einer an Deutschland und an sich zugrunde gehenden UFA-Diva. -Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Die verloren gegangene Utopie. 5 von 5 Punkten Berlin 1989, die Mauer fällt. Grund zur Freude und zum Feiern. Doch nicht für alle. Hanna Flanders ist Buchautorin und überzeugte Kommunistin. Ihre linke Literatur stieß in den Sechziger Jahren auf große Nachfrage in West- und auch in Ostdeutschland. Doch die Verlage von damals sind mit der Zeit gegangen und Frau Flanders Wohlstand ist am bröckeln.
Wie Don Quichotte bereist sie das Land. Ein neuer Mantel und eine Cleopatra-Perücke zieren den weiblichen Ritter. Zuerst Berlin, das Verlagshaus ihrer erfolgreichen Bücher. Doch ihr Verleger und ehemaliger Geliebter, hat keine Zeit für die alte Zeit. Auch ihr Sohn lebt in einer anderen Welt. In Nürnberg besucht sie ihre Eltern, auch des Geldes wegen. Doch die Chemie zu ihrer Mutter stimmt noch immer nicht und sie verlässt fluchtartig das Haus. Auf dem Bahnhof trifft sie ihren Ex-Mann und folgt ihm nach Darmstadt. Nur um zu erfahren, das er noch immer ein zynischer Trinker ist. Wieder in München muss sie erkennen, das der Tabletten- und Zigarettenkonsum ihrem Körper neue enge Grenzen setzen. In einer geschlossenen Anstalt setzt Frau Flanders ihren verlorenen Illusionen ein Ende.
Der Film schildert die Gefühls- und Gedankenwelt eines Menschen, für den die ehemalige DDR ein gutes Beispiel für funktionierenden Kommunismus war. Das Scheitern des Kommunismus wird mit Heimatlosigkeit dargestellt. Die Protagonistin gibt ihr Heim in München auf und geht auf die Suche nach ihrer verlorenen gegangenen Idee von einer besseren Welt. Ein anspruchsvolles Stück mit guten Szenenbilder, tiefgehenden Dialogen und ausgezeichneten Charakteren. Auch von den schauspielerischen Leistungen ein Hochgenus für den anspruchsvollen Filmfreund.
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Reine Formsache Marc Hosemann, Christiane Paul, Bastian Pastewka, Michael Gwisdek, Oliver Korritke DVD, 12. Februar 2007 Verkaufsrang: 14918 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Universum Film Reine Formsache, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 19.02.07
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Überraschend gut 4 von 5 Punkten Das ist eine gute deutsche Liebeskomödie nach meinem Geschmack. Der Liebesreigen dreht sich, manchmal etwas zu schnell, aber kommt letztendlich an der richtigen Stelle zum Halten.
Der Film ist jung, frisch, man kann sich gut reinversetzen. Die Darsteller gutaussehend und sympathisch. Schöner Film, sehr empfehlenswert.
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Das Heimweh des Walerjan Wróbel Artur Pontek, Michael Gwisdek, Peter Striebeck DVD, 19. Dezember 2003 Verkaufsrang: 35590 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Geeignet für Jugendarbeit 4 von 5 Punkten Der Film eignet sich gut, um Jugendliche an das Thema Zwangsarbeit im Nationalsozialismus heranzuführen. Die auf einem realen Fall basierende Geschichte wird ruhig erzählt, das menschlich anrührende Schicksal des jungen Walerjan geht gleichaltrigen heutigen Jugendlichen unter die Haut. In vielen Facetten wird die Unerbittlichkeit der NS- Ideologie dargestellt, angefangen bei den Herrenmenschen auf einem norddeutschen Bauernhof, über die Vernichtungsmaschine des Konzentrationslagers Hamburg- Neuengamme bis hin zur mörderischen Justiz in Bremen, wo Walerjan schließlich hingerichtet wird.
Empfehlenswert ist die Verbindung des Films mit einem Besuch der heutigen Gedenkstätte Neuengamme, wo im Dokumentenhaus ein Brief und ein gemaltes Bild des "echten" Walerjan ausgestellt sind. |
Abschnitt 40 - Staffel 3 (2 DVDs) Sebastian Bezzel, Heinz-Werner Kraehkamp, Horst Kotterba, Ole Puppe, Eva Meier DVD, 13. Februar 2006 Verkaufsrang: 22956 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Abschnitt 40" - die erfolgreiche und mehrfach preisgekrnte Serie um eine Polizeidienststelle in Berlin erzhlt von jenen Mnnern und Frauen, die im tglichen Kampf gegen die Kriminalitt an vorderster Front stehen den Streifenpolizisten. Ihr Tagesablauf ist hektische Akkordarbeit. Von der Gesellschaft werden sie geschmht, von den Behrden allein gelassen, von den Kriminellen verspottet. Ihr Arbeitsplatz ist die Strae, Ihre einzige Chance Zusammenhalt. Und den finden sie im eigenen Kreis, im Zweierteam, auf dem Abschnitt selbst oder in der Familie. Und sie wissen, dass sie den Menschen in ihrem Bezirk helfen. Die packenden Folgen bestechen durch Realittsnhe, Spannung, eine aufwndige Produktion und hervorragende Darsteller so ermitteln die Beamten vom Abschnitt 40 in einem heiklen Erpressungsfall als vergiftete Lebensmittel in Umlauf geraten oder auch bei einem Einsatz an einer Schule, wo ein bewaffneter Schler zu allem fhig zu sein scheint.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Erstklassige Unterhaltungsserie 5 von 5 Punkten Diese Rezension soll jetzt nicht den Artikel beschreiben ich hoff das stört jetzt nicht. Abschnitt 40 ist eine der besten deutschen Serien gewesen. Leider ist auch diese Serie wie auch viele andere einfach abgesägt worden. Der Grund dafür: zu niedrige Zuschauerzahl. Aber wen wundert das denn ??? Mittlerweile wird doch jede gute Serie mit Niveau gegen so niveaulose Serien wie Frauentausch; Perfektes Dinner, Auswanderer usw. ausgetauscht.
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Ärztinnen - Die Macht der Multis verschleiert Arzneimittelskandal Walter Reyer, Inge Keller, Daniel Jacob, Michael Gwisdek, Judy Winter Videokassette Verkaufsrang: 3261 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Nach dem Theaterstück von Rolf Hochhuth. H. (*1931 in Eschwege) war Buchhändler und Verlagslektor. Seit 1963 lebt er als freier Autor in Basel und Berlin und leitete mit seinem Verfahren, historische Individuen in präzise recherchierten Situationen zu zeigen, eine Welle des politischen Theaters ein: "Es gibt keinen deutschen Schriftsteller, der in den Abraumhalden der Geschichte mehr über die Schuld und über die Würde einzelner Menschen in unserem Jahrhundert entdeckt und damit mehr bewirkt hat als Rolf Hochhuth." (Walther Schmieding)
Mit seinem Stück "Ärztinnen" klagt Hochhuth die Pharmaindustrie an, um des Profites willen Menschen zu opfern.
Zwei Ärztinnen, Mutter und Tochter, stehen im Mittelpunkt des Stücks. Die Mutter - angesehene, erfahrene Medizinerin in einem Pharma-Unternehmen - verliert ihre Position, als sie sich eines Tages weigert, im Auftrag der Firma weiter offensichtliche Mängel eines Präparats zu vertuschen. Ihre Tochter arbeitet in einer Klinik und spezialisiert sich auf die Erforschung einer waghalsigen Lungenschock-Prophylaxe. Dabei treibt sie ihr Ehrgeiz so weit, dass sie nicht mehr erkennt, für wen und zu wessen Nutzen sie ihre fatalen Versuche macht, die zumindest in einem Fall nachweisbar zum Tod einer Patientin führen. Ihre Schuld und die der Mutter stürzt die beiden Frauen in einen unlösbaren Konflikt, dessen Opfer der 17-jährige Sohn und Enkel wird. Indirekt tragen die Ärztinnen Verantwortung an seinem Tod.
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Vaya con dios Michael Gwisdek, Daniel Brühl, Matthias Brenner Videokassette, 9. Januar 2003 Verkaufsrang: 2554 Nach dem Tod ihres Abtes müssen die letzten drei deutschen Cantorianer-Mönche ihr schon fast zur Ruine verfallenes Kloster im Brandenburgischen verlassen. Als Zuflucht bleibt ihnen nur das letzte noch bestehende Kloster ihres Ordens in der Toskana; und so machen sich die drei mit der Regula Cantorianorum, dem uralten Regelwerk ihrer frommen Gemeinschaft, auf den Weg nach Italien. Doch auf dem langen Marsch dorthin warten erst einmal alle nur erdenklichen Versuchungen der modernen Welt auf die ihr fremden Glaubensbrüder. So absurd und vielleicht sogar abgedroschen diese kurze Zusammenfassung von Zoltan Spirandellis Spielfilmdebüt Vaya con dios auch klingen mag, hinter ihr verbirgt sich eine der charmantesten und erfrischendsten deutschen Komödien der letzten Zeit. Spirandelli arbeitet hier ganz bewusst mit bekannten Klischees und klassischen Typisierungen, um durch sie zu einer wahrhaft märchenhaften Einfachheit zu finden, die im Kino wie im Glauben immer noch die nachhaltigste Wirkung erzeugt. Vaya con dios ist damit der Film eines bekennenden Naiven, der aber gerade in seiner Naivität zu einer Subtilität in der Zeichnung seiner Welt und seiner Charaktere findet, die viele raffiniertere und abgeklärtere Filmemacher nie erreichen werden. Die drei Mönche, die bisher nur für ihren Gesang lebten, in dem sich ihnen die göttlichen Harmonien offenbaren sollen, und die nun mit der materiellen Realität des 21. Jahrhunderts konfrontiert werden, könnten kaum verschiedener sein. Benno (Michael Gwisdek) ist ein klassischer Gelehrter, dessen Wissensdurst auch mal stärker sein kann als sein Glaube. Für Tassilo (Matthias Brenner), den Pragmatiker unter ihnen, ist das leibliche Wohl am wichtigsten. Und der im Kloster aufgewachsene Arbo (Daniel Brühl) verkörpert die reine Unschuld, die eigentlich nur verdorben werden kann, vielleicht aber auch die Chance hat, die Welt zu einem schöneren Ort zu machen. So wie Zoltan Spirandelli diese Geschichte um Versuchung und Standfestigkeit, den wahren Glauben und falsche Dogmen ohne jede Ironie in Szene gesetzt hat, so gehen auch seine Hauptdarsteller ohne jeden Vorbehalt und jede Brechung in ihren Rollen auf. Sie machen ihre archetypisch angelegten Figuren zu vielschichtigen Charakteren und brillieren dabei zudem noch als ganz unterschiedliche Komikertypen. Gerade Daniel Brühls stete Unruhe und Nervosität, die in Filmen wie Nichts bereuen und Das weiße Rauschen durchaus etwas Nervendes haben kann, wirken hier unglaublich sympathisch und menschlich. Sie geben Arbos Zerrissenheit eine anrührende Tiefe. Während Michael Gwisdek und Matthias Brenner als nahezu klassisch-gegensätzliches Komikerpaar einen Bogen bis zu den Anfängen der Filmgeschichte schlagen, ist es Daniel Brühl, der Vaya con dios fest in unserer Welt verankert. -Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 18 Bewertungen)
...eine erfrischende Komödie 5 von 5 Punkten
Angesiedelt zwischen Religion, Politik und Alltag bietet diese Story über das menschlichen Dasein sicher keinen Geschichtsunterricht und erhebt auch keinen Anspruch auf Authentizität, sondern sie entpuppt sich als eine einfach wunderbare und überaus unterhaltsame Geschichte im Dienste des Zuschauers.
Ohne Hollywood-Allüren begeistern Schauspieler und Regie über 102 Minuten mit subtilen, köstlichen, zynischen und grotesken Szenen, eingebettet in Musik von gewaltigem Klang und Requisiten des ländlichen und städtischen Alltags fast aller Gesellschaftsklassen.
...eine gelungene und überzeugende Reise von drei Mönchen durch das weltliche Dasein
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Die Unberührbare Hannelore Elsner, Tonio Arango, Michael Gwisdek DVD, 27. Dezember 2000 Verkaufsrang: 53849 Wenn ein deutscher Film später einmal im Gedächtnis bleiben wird, dann nicht Marlene und auch nicht Der Krieger und die Kaiserin, sondern Oskar Roehlers Die Unberührbare. Es mussten Jahre seit dem Mauerfall vergehen, bis unser Kino mit dieser Geschichte vom langsamen Sterben einer westdeutschen Schriftstellerin endlich den Erschütterungen der Wiedervereinigung gerecht werden konnte. Gisela Elsner, die hier nun Hanna Flanders heißt und auf geradezu spektakuläre Weise von der nicht mit ihr verwandten Hannelore Elsner verkörpert wird, war in den 60er- und 70er-Jahren ein Star der bundesdeutschen Literaturszene. Ihre geistige Heimat sah sie, eine linke Diva, die Dior-Kleider so sehr liebte, wie sie den kleinbürgerlichen Konservativismus der Bonner Republik verabscheute, allerdings immer in der DDR. Der zweite deutsche Staat gab ihr Hoffnung und Kraft, besonders als sich in den 80er-Jahren der westliche Literaturbetrieb immer weiter von ihr abwandte und die Verrisse zunehmend böser wurden. Mit dem Fall der Mauer verlor sie endgültig den Boden unter den Füßen und stürzte sich schließlich aus dem Fenster einer Klinik in den Tod. Aus den letzten beiden Jahren vor Gisela Elsners Tod 1992 werden in Die Unberührbare ein paar Tage, eine Reise von München nach Berlin, in den Ostteil der Stadt, und wieder zurück nach München. Oskar Roehler, der Sohn der Schriftstellerin, der mit seinem Film auch versucht, das rätselhafte, zutiefst widersprüchliche Wesen seiner Mutter zu entschlüsseln, kondensiert die Ereignisse, rückt sie viel näher zusammen und gibt ihnen damit eine besondere Kraft. Die Erzählung wird zu einem Taumel in den Tod. Die Stationen auf diesem letzten Weg zeichnen das Bild einer ganz und gar einsamen Frau, die weder bei ihrem Geliebten noch bei ihrem Sohn, weder bei ihren Freunden noch bei ihrem Ex-Mann (Vadim Glowna in einem wirklich grandiosen Zwischenspiel in dieser deutschen Tragödie), weder bei ihren Eltern noch bei Fremden Halt finden kann. Hannelore Elsner nimmt dem Absturz ihrer Figur dabei nie etwas von seiner Härte. Als Hanna Flanders ist sie bereit, noch die letzten schützenden Fassaden, mit denen sich Schauspieler sonst umgeben, fallen zu lassen, und findet in dieser Offenheit zu einer Größe, wie sie seit Rosel Zech als Veronika Voss in Fassbinders Die Sehnsucht der Veronika Voss keine andere deutsche Schauspielerin mehr besaß. Überhaupt verbindet Roehlers Meisterwerk viel mit Fassbinders Porträt einer an Deutschland und an sich zugrunde gehenden UFA-Diva. -Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Die verloren gegangene Utopie. 5 von 5 Punkten Berlin 1989, die Mauer fällt. Grund zur Freude und zum Feiern. Doch nicht für alle. Hanna Flanders ist Buchautorin und überzeugte Kommunistin. Ihre linke Literatur stieß in den Sechziger Jahren auf große Nachfrage in West- und auch in Ostdeutschland. Doch die Verlage von damals sind mit der Zeit gegangen und Frau Flanders Wohlstand ist am bröckeln.
Wie Don Quichotte bereist sie das Land. Ein neuer Mantel und eine Cleopatra-Perücke zieren den weiblichen Ritter. Zuerst Berlin, das Verlagshaus ihrer erfolgreichen Bücher. Doch ihr Verleger und ehemaliger Geliebter, hat keine Zeit für die alte Zeit. Auch ihr Sohn lebt in einer anderen Welt. In Nürnberg besucht sie ihre Eltern, auch des Geldes wegen. Doch die Chemie zu ihrer Mutter stimmt noch immer nicht und sie verlässt fluchtartig das Haus. Auf dem Bahnhof trifft sie ihren Ex-Mann und folgt ihm nach Darmstadt. Nur um zu erfahren, das er noch immer ein zynischer Trinker ist. Wieder in München muss sie erkennen, das der Tabletten- und Zigarettenkonsum ihrem Körper neue enge Grenzen setzen. In einer geschlossenen Anstalt setzt Frau Flanders ihren verlorenen Illusionen ein Ende.
Der Film schildert die Gefühls- und Gedankenwelt eines Menschen, für den die ehemalige DDR ein gutes Beispiel für funktionierenden Kommunismus war. Das Scheitern des Kommunismus wird mit Heimatlosigkeit dargestellt. Die Protagonistin gibt ihr Heim in München auf und geht auf die Suche nach ihrer verlorenen gegangenen Idee von einer besseren Welt. Ein anspruchsvolles Stück mit guten Szenenbilder, tiefgehenden Dialogen und ausgezeichneten Charakteren. Auch von den schauspielerischen Leistungen ein Hochgenus für den anspruchsvollen Filmfreund.
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Die Unberührbare Hannelore Elsner, Tonio Arango, Michael Gwisdek Videokassette, 30. Oktober 2000 Verkaufsrang: 7330 Wenn ein deutscher Film später einmal im Gedächtnis bleiben wird, dann nicht Marlene und auch nicht Der Krieger und die Kaiserin, sondern Oskar Roehlers Die Unberührbare. Es mussten Jahre seit dem Mauerfall vergehen, bis unser Kino mit dieser Geschichte vom langsamen Sterben einer westdeutschen Schriftstellerin endlich den Erschütterungen der Wiedervereinigung gerecht werden konnte. Gisela Elsner, die hier nun Hanna Flanders heißt und auf geradezu spektakuläre Weise von der nicht mit ihr verwandten Hannelore Elsner verkörpert wird, war in den 60er- und 70er-Jahren ein Star der bundesdeutschen Literaturszene. Ihre geistige Heimat sah sie, eine linke Diva, die Dior-Kleider so sehr liebte, wie sie den kleinbürgerlichen Konservativismus der Bonner Republik verabscheute, allerdings immer in der DDR. Der zweite deutsche Staat gab ihr Hoffnung und Kraft, besonders als sich in den 80er-Jahren der westliche Literaturbetrieb immer weiter von ihr abwandte und die Verrisse zunehmend böser wurden. Mit dem Fall der Mauer verlor sie endgültig den Boden unter den Füßen und stürzte sich schließlich aus dem Fenster einer Klinik in den Tod. Aus den letzten beiden Jahren vor Gisela Elsners Tod 1992 werden in Die Unberührbare ein paar Tage, eine Reise von München nach Berlin, in den Ostteil der Stadt, und wieder zurück nach München. Oskar Roehler, der Sohn der Schriftstellerin, der mit seinem Film auch versucht, das rätselhafte, zutiefst widersprüchliche Wesen seiner Mutter zu entschlüsseln, kondensiert die Ereignisse, rückt sie viel näher zusammen und gibt ihnen damit eine besondere Kraft. Die Erzählung wird zu einem Taumel in den Tod. Die Stationen auf diesem letzten Weg zeichnen das Bild einer ganz und gar einsamen Frau, die weder bei ihrem Geliebten noch bei ihrem Sohn, weder bei ihren Freunden noch bei ihrem Ex-Mann (Vadim Glowna in einem wirklich grandiosen Zwischenspiel in dieser deutschen Tragödie), weder bei ihren Eltern noch bei Fremden Halt finden kann. Hannelore Elsner nimmt dem Absturz ihrer Figur dabei nie etwas von seiner Härte. Als Hanna Flanders ist sie bereit, noch die letzten schützenden Fassaden, mit denen sich Schauspieler sonst umgeben, fallen zu lassen, und findet in dieser Offenheit zu einer Größe, wie sie seit Rosel Zech als Veronika Voss in Fassbinders Die Sehnsucht der Veronika Voss keine andere deutsche Schauspielerin mehr besaß. Überhaupt verbindet Roehlers Meisterwerk viel mit Fassbinders Porträt einer an Deutschland und an sich zugrunde gehenden UFA-Diva. -Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Die verloren gegangene Utopie. 5 von 5 Punkten Berlin 1989, die Mauer fällt. Grund zur Freude und zum Feiern. Doch nicht für alle. Hanna Flanders ist Buchautorin und überzeugte Kommunistin. Ihre linke Literatur stieß in den Sechziger Jahren auf große Nachfrage in West- und auch in Ostdeutschland. Doch die Verlage von damals sind mit der Zeit gegangen und Frau Flanders Wohlstand ist am bröckeln.
Wie Don Quichotte bereist sie das Land. Ein neuer Mantel und eine Cleopatra-Perücke zieren den weiblichen Ritter. Zuerst Berlin, das Verlagshaus ihrer erfolgreichen Bücher. Doch ihr Verleger und ehemaliger Geliebter, hat keine Zeit für die alte Zeit. Auch ihr Sohn lebt in einer anderen Welt. In Nürnberg besucht sie ihre Eltern, auch des Geldes wegen. Doch die Chemie zu ihrer Mutter stimmt noch immer nicht und sie verlässt fluchtartig das Haus. Auf dem Bahnhof trifft sie ihren Ex-Mann und folgt ihm nach Darmstadt. Nur um zu erfahren, das er noch immer ein zynischer Trinker ist. Wieder in München muss sie erkennen, das der Tabletten- und Zigarettenkonsum ihrem Körper neue enge Grenzen setzen. In einer geschlossenen Anstalt setzt Frau Flanders ihren verlorenen Illusionen ein Ende.
Der Film schildert die Gefühls- und Gedankenwelt eines Menschen, für den die ehemalige DDR ein gutes Beispiel für funktionierenden Kommunismus war. Das Scheitern des Kommunismus wird mit Heimatlosigkeit dargestellt. Die Protagonistin gibt ihr Heim in München auf und geht auf die Suche nach ihrer verlorenen gegangenen Idee von einer besseren Welt. Ein anspruchsvolles Stück mit guten Szenenbilder, tiefgehenden Dialogen und ausgezeichneten Charakteren. Auch von den schauspielerischen Leistungen ein Hochgenus für den anspruchsvollen Filmfreund.
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Goodbye Lenin! [UK IMPORT] Daniel Brühl, Katrin Saß, Chulpan Khamatova, Maria Simon, Florian Lukas DVD, 17. Juni 2004 Verkaufsrang: 50092 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Einer der besten deutschen Filme, jetzt auch auf Englisch 5 von 5 Punkten Kurz zusammengefasst geht es in diesem Film um die DDR, die anhand der Geschichte einer Familie dargestellt wird; aber eigentlich ist es ein Film über die Liebe eines Sohnes zu seiner Mutter. Ich war wohl einer der letzten Deutschen, die sich den Film im Kino angeschaut haben, ich habe es mir lange überlegt, denn die deutschen Produktionen sind meiner Meinung nach im allgemeinen nicht besonders gut. Als ich aber über die Rekordzahl der Besucher hörte, bin ich doch ins Kino gegangen und war wirklich begeistert! Ich habe mir diese englisch-sprachige DVD gekauft, um diesen Film meinen Freunden außerhalb Deutschland zu zeigen, weil es einer der besten deutschen Filme ist. |
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