DVDs: Sir Alec Guinness

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Eine Leiche zum Dessert - Sir Alec GuinnessEine Leiche zum Dessert
Sir Alec Guinness, Peter Falk, David Niven

DVD, 8. April 2003
     Verkaufsrang: 1263      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Eine Einladung zum Dinner - und die Andeutung über einen kleinen Mord - damit will Lionel Twain, ein exzentrischer Millionär, fünf weltberühmte Detektive auf seinen einsamen, düsteren Landsitz in Nordkalifornien holen. Alle kommen, und das fröhliche Mörderspiel beginnt. James Coco, Peter Falk, Elsa Lanchester, David Niven, Peter Sellers und Maggie Smith sind zum Dinner versammelt, als der heuchlerische Twain mitteilt, dass einer der Anwesenden um Mitternacht ermordet wird. Alec Guinness spielt den blinden Butler. Die Türen sind verschlossen, die Fenster gesichert. Die Uhr schlägt zwölf und ...

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 39 Bewertungen)

Dauerhaft gut und sehenswert!      5 von 5 Punkten
Diesen Film habe ich vor vielen Jahren das erste Mal gesehen und vor kurzem geschenkt bekommen. Manchmal geht es mit Filmen, die man vor langer Zeit gesehen und die einem gefallen hat so, dass der Geschmack sich geändert hat, aber dieser hier packt mich immer wieder. Die Art, wie berühmte Figuren der Weltkrimiliteratur parodiert werden, ist einfach genial, witzig, und dennoch spannend. Der Film heißt nicht nur eine Leiche zum Dessert, sondern ist auch eine wohlschmeckende Speise für Filmfreunde.


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Lawrence von Arabien (2 Discs) - Peter O'TooleLawrence von Arabien (2 Discs)
Peter O'Toole, Sir Alec Guinness, Jack Hawkins, Omar Sharif

DVD, 19. November 2002
     Verkaufsrang: 670      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Um eine einfache Wahrheit kommen Sie nicht herum: egal in welchem Format Sie sich Lawence von Arabien zu Hause anschauen, es wird immer ein Kompromiss sein. Es gibt keinen besseren Weg, sich dieses epische biographische Abenteuer anzuschauen, als im Breitwandformat auf eine große Leinwand projiziert (der Film wurde in Super Panavision 70 gedreht). Doch davon abgesehen ist David Leans meisterlicher "Wüstenklassiker" immer noch gut im Heimkino anzuschauen, besonders im Kinoformat. (Falls Ihre einzige Möglichkeit in einer Vollbild-Version besteht, sollten Sie sich den Film besser nicht anschauen. Dies ist ein Film, für den das Kinoformat ein absolutes Muss ist.)

Peter O'Toole (Der lange Tod des Stuntman Cameron, Casino Royale) gibt eine brillante Vorstellung als T.E. Lawrence, den exzentrischen britischen Offizier, der die Wüstenstämme Arabiens gegen die Türkei im Ersten Weltkrieg vereinte. Dabei machte er sich so mächtige Führer wie Sherif Ali (Omar Sharif), Prinz Feisal (Alec Guinness) und Auda Abu Tayi (Anthony Quinn) zu Verbündeten.

Lean orchestriert umfassende Schlachtszenen und atemberaubende Action, aber der Film dreht sich in Wirklichkeit um die Abenteuer und Versuchungen, die Lawrence zu einem legendären Mann der Wüste machen. Lean spürt dieser Wandlung auf einer großen Leinwand mit furchteinflößender Größe nach. (Lawrence von Arabien war einer der letzten Filme, die in 70mm gedreht wurden.) Kein anderer Film hat die Weiten der Wüste mit solcher Weite und Erhabenheit eingefangen. Genauso wichtig ist die Psyche von Lawrence, die uns ein Rätsel bleibt, sogar wenn wir seine Identifizierung mit der Wüste verstehen.

Der vielleicht größte Triumph dieses Meisterwerks ist die körperliche und gefühlvolle Kraft, mit der Lean die Romantik, Gefahr und Verlockung der Wüste vermittelt. Dieser Film handelt von einem Mann, der ein Leben lebt, aber unwiderstehlich zu einem anderen hingezogen ist, wo seine Größe und seine geheimnisvolle Art in gleichem Maß die Möglichkeit hätten, sich zu entwickeln. Lawrence von Arabien erhielt sieben Oscars, unter anderem in den Kategorien Bester Film, Beste Regie und Beste Kamera. T.E. Lawrence war außerdem O'Tooles erste Hauptrolle. --Jeff Shannon

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 39 Bewertungen)

Das muss mal gesagt werden      5 von 5 Punkten
Zum Film selbst ist hier schon genug geschrieben worden! ER IST EIN KLASSIKER!

Eines möchte ich noch loswerden:

Die Fantastischen Vier rappten eins in Ihrem Hit "Sie ist weg"

"Ich möchte wissen welcher Film auf dieser Welt einen Oscar erhält,
in dem die weibliche Hauptrolle fehlt?"

Die Antwort ist: Lawrence von Arabien (und nicht nur einen Oscar!!)

Unglaublich aber wahr!

VIEL SPASS MIT DIESEM GROßARTIGEN FILM!


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Adel verpflichtet - Miles MallesonAdel verpflichtet
Miles Malleson, Sir Alec Guinness, Dennis Price

DVD, 19. Juli 2007
     Verkaufsrang: 2008      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Adel verpflichtet DV

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Genialer schwarzer Humor      5 von 5 Punkten
Ich kann jedem nur empfehlen, sich diesen köstlichen Filmklassiker unbedingt einmal anzuschauen. Das grandiose Drehbuch ist auch fast 60 Jahre nach Entstehung immer noch unerreicht und macht "Kind Hearts and Coronets" vielleicht zur besten Schwarzen Komödie aller Zeiten. Der morbide Humor und die ironische Darstellung des englischen Adels sorgen für beste Unterhaltung. Besonders hervorzuheben sind natürlich auch die schauspielerischen Leistungen. Und zwar nicht nur die von Sir Alec Guiness, der in ACHT verschieden Rollen zu brillieren weiß, sondern auch die anderen Charaktere sind hervorragend besetzt. Solche amüsanten und einfallsreichen Filme werden heutzutage leider fast nicht mehr gedreht. Auch technisch kann die DVD überzeugen. Das Bild und der englische Originalton sind gemessen an dem Alter des Filmes von sehr guter Qualität.


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Bruder Sonne, Schwester Mond - Graham FaulknerBruder Sonne, Schwester Mond
Graham Faulkner, Judi Bowker, Sir Alec Guinness

DVD, 2. September 2004
     Verkaufsrang: 8672      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Der junge Franz von Assisi (Graham Faulkner) wendet sich von allen Besitz- und Reichtümern seiner Familie ab, um fortan im spirituellen Einklang mit Gott und der Natur zu leben. Der reichen römischen Kirche ist der Prediger schon bald ein Dorn im Auge. Doch der unbeirrbare Mönch findet immer mehr Anhänger und erreicht sogar eine Audienz beim Papst (Alec Guiness)...
Der Italiener Franco Zeffirelli ist in erster Linie für seine opulenten Shakespeare-Verfilmungen (Romeo und Julia, Hamlet) bekannt. In dem zu Beginn der 70er Jahre entstandenen Bruder Sonne, Schwester Mond nähert sich der Regisseur dem heiligen Franz von Assisi, der im 12. Jahrhundert den Orden der Franziskaner gründete. Der Film lebt vor allem von seinen extravaganten Sets (die sogar für den Oscar® nominiert wurden) und den farbenprächtigen Kostümen. Ansonsten ist Bruder Sonne, Schwester Mond ein Kind seiner Zeit mit viel Flower Power- und Hippie-Attitüden und den dazugehörigen schwülstigen Folk-Soundtrack von Donovan. Für ewige Blumenkinder und Woodstock-Nostalgiker ein gefundenes Fressen, für alle anderen gibt es zumindest einen schönen Auftritt von Alec Guiness als Oberhaupt der katholischen Kirche...
Die DVD von Paramount ist bildtechnisch sauber umgesetzt, besonders die kräftigen Farben wirken lebendig und nicht zu übertrieben. Die Tonspuren (Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch) liegen allesamt im Dolby Mono-Format vor. Keine Extras. Marc Osmers


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)

Einer der schönsten Filme der Welt      5 von 5 Punkten
Solange die Kirche sich nicht deutlich zu Tier- und Umweltschutzfragen äußert, solange sie nicht deutlich zur Abkehr von tierquälerischer Massentierhaltung und Tierversuchen aufruft und zur Bewahrung von Gottes Schöpfung, bin ich dafür daß sie sich lieber diesen Film ansehen, statt in die Kirche zu gehen.
Dieser Film erzählt in wunderschönen Bildern den Weg zur Liebe: Zur Natur, zu den Tieren, zu den Menschen und schließlich zu Gott. Besser hätte man einen Film über den Schutzheiligen der Tiere garnicht drehen können. Ich bin überzeugt daß der heilige Franz von oben bei der Regie und Produktion "mitgewirkt" hat. Der Film ist ein mir heiliges Gesamtkunstwerk aus Naturbildern, den Schauspielern, der Geschichte und der Musik von Donovan.
Habe den Film vor fast 20 Jahren gesehen und kann eigentlich nicht verstehen, daß er so relativ unbekannt ist und man ihn nicht in jeder Videothek ausleihen kann. Ich war so beeindruckt, auch von der sanften Schönheit und inneren Stärke von Klara, daß für mich feststand: Wenn ich je eine Tochter bekomme, dann soll sie Klara heißen.

Natürlich ist der Film auch ein Kind seiner Zeit. Oder man könnte auch sagen: Franz von Assisi war ein mittelalterlicher Hippie im besten Sinne. "Love and Peace" ist eben keine Erfindung der 70-er. War da nicht jemand, der vor 2000 Jahren schon solche Ideen verbreitet hat?

Vor 10 Jahren habe ich entsetzt festgestellt, daß der Film nirgends zu bekommen war, bis ich ihn schließlich doch fand in einem Filmarchiv. Jetzt ist er hier käuflich zu erwerben: Gott sei Dank!


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Die Brücke am Kwai (2 DVDs) - Sir Alec GuinnessDie Brücke am Kwai (2 DVDs)
Sir Alec Guinness, William Holden, Jack Hawkins

DVD, 7. November 2000
     Verkaufsrang: 6092      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 11,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Das 1957 von David Lean nach einem Roman von Pierre Boulle realisierte Werk stellt einen der Höhepunkt des Kriegsfilmes dar. Es ist ein tiefsinniger, nachdenklich stimmender Film -- auf jeder Ebene, wie die meisten Filme aus Leans Werk. So erreicht Die Brücke am Kwai eine Perfektion in der Erzählkunst und der Figurenzeichnung, wie sie nur wenige Filme jemals erreicht haben.

Die Geschichte spielt in einem von der Außenwelt vollkommen isolierten japanischen Gefangenenlager in Südost-Asien, in dem der unbarmherzige Colonel Saito (Sessue Hayakawa) damit beauftragt wird, eine für die japanischen Truppen wichtige Eisenbahnbrücke zu bauen. Um dies realisieren zu können, braucht er die britischen Gefangenen. Er gerät somit an Colonel Nicholson (Alec Guinness), einen charismatischen Offizier, der für jede erbrachte Leistung Gegenleistungen von seinem japanischen Gegenspieler erwartet. Wider Erwarten gelangen die beiden Offiziere zu einer Reihe von Kompromissen und für Nicholson wird der Bau der Brücke zu einer wahren Obsession. Auf der anderen Seite gibt es unter den Gefangenen jedoch eine zweite Fraktion, die von einem britischen Offizier (Jack Hawkins) und einem der wenigen Amerikaner im Camp (William Holden) angeführt wird und die die Brücke unbedingt zerstören will.

Der in Sri Lanka gedrehte Film wirkt aus heutiger Sicht natürlich etwas altmodisch. In Leans Film kommt es nicht im Viertelstundenrhythmus zu gewaltigen Explosionen. Der Regisseur ist nicht einmal an der Action interessiert; ihm geht es vielmehr darum, die beiden Plots zusammenzuführen und die Beweggründe, die die Soldaten zu ihren unterschiedlichen Handlungen führen, verständlich zu machen. Auf diesem Weg führt er seine Schauspieler zu absoluten Höchstleistungen und erlaubt ihnen eine sehr differenzierte Darstellung ihrer Charaktere. So ist der japanische Lagerkommandant nicht nur ein Täter. Er ist auch ein Opfer des Systems, in dem er aufgewachsen und für das er in den Krieg gezogen ist. Der vermeintliche Held (Holden) ist hingegen ein Heuchler, der angeblich Heldenhaftes vollbringt, in Wahrheit aber längst allen Werten abgeschworen hat, während Guinness (der für seine Darstellung den Oscar gewonnen hat) einen Mann darstellt, der ohne Ordnung nicht leben kann, weshalb er bereit ist, mit dem Feind zusammenzuarbeiten -- weil dies Ordnung garantiert.

Für die Videoauswertung wurden die Farben des Filmes digital aufgefrischt und Widescreen ist hier natürlich ein Muss. --Sam Sutherland

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)

Wenn Perfektionisten einen Film inszenieren      5 von 5 Punkten
Die fünfziger Jahre verwöhnten den Filmliebhaber mit ausserordentlich vielen unvergänglichen Klassikern der Kinogeschichte.

Die Brücke am Kwai ist aus meiner Sicht der absolute Höhepunkt dieser Zeit, mit seiner dramatischen Handlung, seiner sorgfältigen Charakterisierung der Hauptdarsteller und beeindruckenden Aufnahmen vor Ort !!

Der erfolgreiche Hollywoodproduzent Sam Spiegel kaufte die Rechte an dem bissigen, militärkritischen Buch des französischen Schriftstellers Pierre Boulle und formierte eines der perfektesten Filmteams aller Zeiten.

Der Engländer David Lean, bis dahin vor allem bekannt für seine zurecht gerühmten Dickens-Verfilmungen in den Vierzigern übernahm den Regiepult und begründete damit seinen Ruhm. Weitere Meisterwerke Leans wie Lawrence von Arabien, Dr. Schiwago sollten erst noch folgen.
Die auf der berüchtigten schwarzen Liste stehenden Carl Wilson und Michael Foreman adaptierten unbenannt das Drehbuch.
Jack Hildyard zeichnete für die herausragende Kameraarbeit verantwortlich und Malcolm Arnold schuf u.a. mit dem pfiffigen Colonel-Bogey-Marsch eine passende musikalische Untermalung.

Alle diese Meister ihres Fachs wurden zurecht mit Preisen, u.a. dem Oscar, überschüttet.

Schließlich wurden sämtliche Schlüsselfiguren der Geschichte mit grandiosen Schauspielern in der Blüte ihrer herausragenden Karrieren besetzt.

Der legendäre Sir Alec Guinness ( in der Rolle seines Lebens/zurecht auch oscarpremiert ) spielt den sturen, pflichtbesessenen englischen Colonel Nicholson; William Holden übernahm die Rolle des zynischen amerikanischen Kriegsgefangenen Shears ( interessant ist, dass diese Rolle dem Film hinzugefügt wurde um Holdens damalige Popularität zu nutzen ); die heute nahezu vergessenen Briten Jack Hawkins als genialer Bombenbauer Major Warden und James Donald als gewissenhafter Militärarzt Clipton sowie der japanische Darsteller Sessue Hayakawa in seiner wichtigsten Rolle als Colonel Saito, dem Kommandanten des japanischen Kriegsgefangenenlagers, rundeten das Ensemble ab.

Über die Handlung wurde bereits hinlänglich berichtet ...

Im Jahr 1943 müssen britische Kriegsgefangene der Japaner im burmesischen Dschungel eine Brücke über den Fluss Kwai bauen, was erst nach erheblichen Mühen und trotz heftiger wochenlanger Auseinandersetzungen der Protagonisten Nicholson und Saito über den Einsatz der gefangenen Offiziere gelingt.

Ein britisches Spezialkommando unter der Führung des Major Warden und des gerade erst entflohenen, vermeintlich ortskundigen, Amerikaners Shears soll die Brücke sprengen, was nach einer bemerkenswert spannenden Zuspitzung der Ereignisse beim Überfahren der Brücke durch einen Militärzug der Japaner auch erreicht wird.

Fast alle Beteiligten verlieren dabei jedoch ihr Leben, was mit den beeindruckenden Schlussworten des überlebenden Clipton kommentiert wird ... Wahnsinn ( Madness ) !!!

Die Brücke am Kwai ist ein Film, der mit wiederholtem Anschauen immer mehr an Wert gewinnt!

Man lernt als Betrachter die einzelnen Charaktere und ihre Handlungen besser kennen und entdeckt viele kleine, interessante Details, die für die Beurteilung der Figuren so wichtig sind.

Ebenfalls gefällt mir, dass der Film nicht wie so häufig Gut und Böse strikt voneinander trennt. Jede Person hat menschlische Stärken und Schwächen, die beim genauen Hinschauen offenkundig werden.

So stellt sich mir sogar die Frage, wer der beiden Kriegsgegner mehr zu verurteilen ist für seine Haltung.
Vom Japaner Saito, in japanischen Traditionen gefangen, werden neben seinem brutalen und rücksichtslosen Vorgehen immerhin menschliche Reaktionen wie seine Verzweiflung ob der zwischenzeitlichen Aussichtslosigkeit seiner Mission und seine Einsamkeit gezeigt.
Der arrogante englische Militarist Nicholson jedoch begreift erst im Augenblick des Todes den Wahnwitz seines widersprüchlichen Werkes.

Ein einmal mehr eindrucksvoller Beweis der Sinnlosigkeit von kriegerischen Auseinandersetzungen und ein Monument filmischen Schaffens !!!


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Ladykillers - Sir Alec GuinnessLadykillers
Sir Alec Guinness, Cecil Parker, Herbert Lom

DVD, 6. September 2007
     Verkaufsrang: 6494      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,97 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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LADYKILLERS

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

...schwarzer Humor der edelsten Sorte      5 von 5 Punkten
Es gibt für mich nur einen "The Ladykillers", und das ist der britischer Spielfilm aus dem Jahr 1955 von Alexander Mackendrick und definitiv nicht das Remake von Ethan und Joel Coen aus dem Jahr 2004!

Ein charmantes und sehenswertes Kriminallustspiel der besten britischen Art, mit makabren Witzen, geist- und einfallsreich inszeniert und von Katie Johnson als Mrs. Wilberforce sowie Alec Guinness als Professor Marcus brillant gespielt. Die Ironie der einzelnen Situationen wird im Sinne der Komik vor allem in der ersten Hälfte köstlich ausgenutzt. Auch wenn in der zweiten Hälfte Elan und Tempo des Films etwas abnehmen, so wird dies erfolgreich und überzeugend durch die wunderbar überzeichneten Karikaturen eines hervorragend spielenden Ensembles überdeckt.

...ein Juwel der klassischen englischen Gangsterkomödie über eine knuddelige Oma, an der sich eine Gangsterbande die Zähne ausbeißt


Cromwell - Der Unerbittliche - Richard HarrisCromwell - Der Unerbittliche
Richard Harris, Sir Alec Guinness, Robert Morley

DVD, 11. November 2003
     Verkaufsrang: 10640      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,97 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Richard Harris und Sir Alec Guinness in einem visuell beeindruckenden, aufwändig inszenierten, epischen Drama über die Schlacht um die Seele Großbritanniens, ausgefochten zwischen der Monarchie und einem Bürgerlichen. Im England des 17. Jahrhunderts wagt es der ehrgeizige Landbesitzer Oliver Cromwell Harris, sich gegen die im Lande herrschende politische Unterdrückung und Korruption aufzulehnen. Als König Charles I der zweimalige Oscar-Preisträger Guinness erkennt, dass seine Macht von einem Bürgerlichen herausgefordert wird, stellt er sich seinem Gegner. Einer der beiden wird aus diesem Kampf als absoluter Herrscher hervorgehen, während der Verlierer hingerichtet wird. Fesselnde Schlachtsequenzen sowie großartige Leistungen von Haupt- und Nebendarstellern wie Robert Morley, Dorothy Tutin und Timothy Dalton machen CROMWELL DER UNERBITTLICHE zu einem herausragenden historischen Drama in der Tradition von "Braveheart".

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)

harris noch besser als guiness      5 von 5 Punkten
Gleich am Anfang haben mich die trefflichen Dialoge fasziniert. Wunderbare Schauspieler in tollen Kostümen mit schneidigen, echt republikanisch-parlamentarischen Dialogen (das sollten sich heutige Politiker anschauen). Die Handlung gut nachvollziehbar, Cromwell wohl etwas zu positiv gesehen. Noch was: Musketiere mit Hakenbüchsen, Kavallerie, Landsknechte die mit ihrer Lanze sinnvoll umzugehen wissen, das vermisst man allzuhäufig in Filmen wo Schlachten nur aus lautem Schreien und aufeinanderloslaufen bestehen. Langfristig besser als Braveheart, keine Frage.


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Lawrence von Arabien (2 DVDs) (Award Winner Collection) - Peter O'TooleLawrence von Arabien (2 DVDs) (Award Winner Collection)
Peter O'Toole, Sir Alec Guinness, Jack Hawkins

DVD, 7. Februar 2008
     Verkaufsrang: 6340      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 13,45 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Ein Meisterwerk der Filmgeschichte, das ich vor über 30 Jahren      5 von 5 Punkten
im Kino sah.

Damals 1975 waren wir alle begeistert, auch wenn die Gewaltdarstellungen im Anschluß heftig diskutiert wurden.

Am Anfang ist eine Ouvertüre von 4 Minuten zu hören, die ihn den Film einstimmt.

Der Film enthält einige zusätzliche Szenen, die den Inhalt intensivieren und bisher unausgesprochene Informationen geben. Leider sind diese Abschnitte untertitelt und in Originalsprache gehalten.

Bei den Kampfszenen erinnere ich mich jetzt an keine Erweiterung gegenüber der Fernsehfassung, die ich zwischen durch gesehen habe.

Insgesamt lohnenswert, auch wenn "Lawrence" nicht mit allen gegenwärtigen Produktionen mithalten kann.



Nichts steht geschrieben!? - Zumindest nicht korrekt, was diese beiden DVDs betrifft. Da hat SONY geschlampt. :-(      5 von 5 Punkten
An meiner persönlichen Bewertung des Filmes arbeite ich seit gut fünf Jahren. Ich habe beschlossen dass ich der Sache nicht gewachsen bin und ziehe somit gleich eingangs ein kurzes und sehr pragmatisches Fazit, das da lautet:
"GROSSES bisher nie wieder erreichtes Kino bei dem Bilder in reinster Perfektion eingefangen wurden. Die musikalische Untermalung beinahe symphonisch. Alles von einer lockeren Langsamkeit die den Zuschauer langsam zu der politische Brisanz des Themas hin führt: Den Konflikt zweier Kulturen - und das "perfide" Verhalten von "Supermächten". Nicht zu vergessen die gottvollen Schauspieler. - Ein unbedingtes Muss. Gerade auf DVD - mitsamt der symphonischen Einleitung als Einstimmung und der Pause (Intermission) um kurz zu Verschnaufen, oder wie hier, die DVD zu wechseln."

Was mich veranlasst eine Bewertung dieser neuen DVD-Ausgabe abzugeben hat mehr damit zu tun, dass es die dritte Ausgabe auf DVD ist - und sie unterscheidet sich in Sachen Filmlänge und Bonusmaterial nicht von den bisherigen. Somit eigentlich völlig unnötig. - Nun ja, ich hatte ja Hoffnungen ...
Während die in Deutschland erschienene Doppel-DVD (2001, Columbis Tristar Home Video, in Amray-Hülle, mit Booklet) mit dem abartig verkitschten Cover nie mein Herz eroberte, konnte ich das von dem UK-Import (2000, auch Columbis Tristar Home Video - im Pappschuber, mit Booklet) durchaus behaupten. Deutschen Ton und sogar in DD 5.1 enthielten beide bisher erschienenen Ausgaben - so wie der Film auch auf den beiden genannten DVDs bereits in seiner ungeschnittenen Länge vorlag. Nachträglich hinzu geschnittene Szenen, waren bei beiden Ausgaben in Englisch, d.h. nicht nachsynchronisiert.

Nun kaufe ich mir also diese " Award Winner Collection" Ausgabe und stelle gar keine Unterschiede zu den bisherigen Ausgaben fest. Ich bin also ganz nett reingefallen auf diese Rezension der "VideoWoche", wo es hieß, dass der Film "endlich in seiner Premierenfassung" vorliegt. - Tut er tatsächlich, aber auch die bisherigen Ausgaben die ich tatsächlich kenne und besitze liegen in dieser ca. 220 Minuten-Fassung vor.
Das sollten Sie bedenken, falls Sie bereits die eine oder andere Ausgabe (egal ob in Deutschland oder in UK erschienen, beide haben deutschen und englischen Ton in sehr guter Qualität!) bereits im Schrank haben.

Positiv zu der "Award Winner Collection" wäre hervorzuheben: Die Aufmachung ist ganz gelungen. In Buchform nämlich, und selbiges trägt nicht einmal "dick" auf! So erfährt man zunächst Wissenswertes über das "Oscar Jahr 1962" und dann noch zwei Doppelseiten - mit Bildern! - über den Film. Wer die bisherige in Deutschland erschienene DVD-Ausgabe oder UK-Version kennt, wird hier aber auch wenig Neues vorfinden. Dort sind die Angaben in den Booklets sogar informativer.

Negativ fällt übrigens noch ins Gewicht, dass der Herausgeber beim Beschriften der DVDs geschlampt haben. So habe ich nicht schlecht gestaunt, nachdem ich Disk#1 eingelegt hatte, denn im Menü wurde auf den 2. Teil des Filmes verwiesen! Erleichterung dann allerdings, als auf Disk#2 der Teil 1 des Filmes drauf war. - Also bekommen habe ich alles was ich wollte. Zurückgeschickt habe ich das DVD-Set trotzdem. Und zwar in der Hoffnung, dass diese "Reklamation" wenigstens auf diese Art das Haus SONY Pictures-Home Entertainment erreicht.

Die 5 Sternchen beziehen sich - leider bringe ich nicht übers Herz meine Kritik an dieser DVD-Ausgabe diesem einmaligen Film anzulasten - auf den Film.


Rebellion - Sir Alec GuinnessRebellion
Sir Alec Guinness, Dirk Bogarde, Maurice Denham

DVD, 5. März 2002
     Verkaufsrang: 5170      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,45 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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In diesem spannenden Historienabenteuer sieht sich Alec Guinness nicht nur einer meuternden Besatzung, sondern gleichzeitig der napoleonischen Flotte gegenüber. Als Kommandeur des britischen Kriegsschiffs H.M.S. Defiant bemüht sich der sympathische Crawford Guinness, die Mannschaft trotz der unablässigen Brutalität des sadistischen ersten Maats Scott-Padget Dirk Bogarde unter Kontrolle zu behalten. Als Crawford im Kampf mit einem französischen Schiff verletzt wird und Scott-Padget an seine Stelle tritt, wiegelt der wütende Seemann Vizard Anthony Quayle die Mannschaft zur Meuterei auf. Nachdem Vizard nun das Kommando übernommen hat, kann Crawford ihn dazu überreden, sich dem Kampf Englands gegen die geplante Invasion der britischen Insel durch Frankreich anzuschließen - in der Hoffnung, dass der Mannschaft daraufhin die Meuterei nachgesehen wird...

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Spannend      4 von 5 Punkten
Spannend bis zum Abwinken in Bezug auf menschliches Kalkül und der menschlichen Machtbessesenheit. Der gerechte A.Guiness der von dem noch jungen Dirk Bogarde an den Rand seines selbst gedrängt wird als dieser während seiner Verwundung das Kommando über ein Schiff übernimmt.
Keine Meuterei auf der Bounty-Variante sondern eher das Tagebuch eines egoistischen Protagonisten. Erstaunlich wie die zwei Hauptdarsteller zwischen den wirklich schlechten, fast Theaterähnlich anmutenden Kulissen dieser aus den sechziger Jahren stammenden Produktion die erbärmliche Leistung der Tricktechniker vergessen lassen.
Optisch hat dieser Film gar nichts zu bieten, dafür ein spannendes Kammerspiel um Macht,Rechthaberei und Bessenheit.


Historienschinken....ein Happen für Fans      4 von 5 Punkten
...endlich kann ich wieder einmal eine alte schlecht aufgenommene Video-Kassette ausmisten und durch eine DVD ersetzen...
Ein Muss für jeden Fan von historischem Filmgenre, der nicht nur grandioses Action-Spektakel erwartet, sondern eine gute Story zu schätzen weiss.
Allein die Hauptdarsteller Alec Guinness und Dirk Bogarde sind sehenswert und bestechen in ihren Rollen.
Kleines Manko:
Leider sehr wenig BonusMaterial, deswegen auch keine fünf Sterne.


Unser Mann in Havanna - Sir Alec GuinnessUnser Mann in Havanna
Sir Alec Guinness, Burl Ives, Maureen O'Hara

DVD, 11. Oktober 2005
     Verkaufsrang: 19321      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 10,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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In dieser klassischen Spionageparodie nach Graham Greenes Roman spielt ALEC GUINNESS die Rolle des Jim Wormold, eines Exilbriten, der sich in Havanna seinen Lebensunterhalt als Staubsaugervertreter verdient. Sein Leben ndert sich schlagartig, als er von Hawthorne als Agent fr den Geheimdienst M.I.5 angeworben wird. Widerwillig erklrt er sich einverstanden, um zustzliches Geld fr die Erziehung seiner 17-jhrigen Tochter zu verdienen. Wormold nimmt seinen Spionageauftrag jedoch nicht sonderlich ernst. Stattdessen erfindet er Fakten und wirbt imaginre Agenten an. Doch seine Berichte finden in London groe Beachtung, und zwei weitere Agenten - ein Funker und eine Sekretrin - werden zu Wormolds Untersttzung nach Havanna geschickt. Sehr schnell wird ihm bewusst, dass seine Fantasiegeschichten ein reges Eigenleben entwickelt haben ...

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Vorsicht vor Atomstaubsaugern!      5 von 5 Punkten
Die hintergründige Persiflage aufs britische Agentenleben im Vor-Castro-Kuba fand beim Publikum leider nicht die gebührende Anerkennung. Carol Reed hat vielleicht einen zu anspruchsvollen Film gedreht, der zwar nicht sehr spannend ist, aber dafür atmosphärisch (das kubanische Kolorit wurde sehr stimmig eingearbeitet), mit Humor und guten schauspielerischen Leistungen überzeugen kann. Zum Schluss gibts fast noch ein Film-noir-Finale, eine Reminiszenz an Carol Reeds DER DRITTE MANN, wie mir scheint.

Die DVD hat ein gut bis sehr gutes SW-Bild (2.35:1, aspect 16:9) und eine sehr gute deutsche Synchronisation.


Der Untergang des Römischen Reiches - Sophia LorenDer Untergang des Römischen Reiches
Sophia Loren, Stephen Boyd, Sir Alec Guinness

DVD, 1. August 2005
     Verkaufsrang: 6879     

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Der Untergang des Römischen Reiches unter dem grausamen und lebenshungrigen Kaiser Commodus ist Stoff dieses gewaltigen Hollywoodfilms.
Im zweiten Jahrhundert nach Christi herrscht Marc Aurel über das mächtige römische Reich. Da er seinen Sohn Commodus nicht als seinen Nachfolger benennen will, setzt er Tribun Livius Gaius Metellus als seinen Erben ein. Livius liebt Aurels Tochter Lucilla. Gegen ihren Willen muß sie sich mit dem König von Armenien vermählen. Nach einem Attentat auf Marc Aurel wird Commodus Kaiser von Rom.
Durch seinen schwachen, vergnügungssüchtigen Charakter führt er das römische Reich ins Chaos, sein Fall ist unaufhaltsam. Als Commodus nach einem dramatischen Kampf gegen Livius stirbt, lehnt Livius die Krone ab und verläßt die Stadt...


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Wer es mag .....      3 von 5 Punkten
Vor vielen Jahren mal gesehen und in angenehmer Erinnerung bewahrt ... Leider fehlt wohl in dieser rekonstruierten Fassung einiges an Szenen, auch die Auftaktmusik ist wohl der Schere zum Opfer gefallen, dafür gibt es einige neue (im Original, also in Englisch) Szenen, die eingefügt wurden. Und im Abstand von einigen Jahrzehnten wirkt der Film behäbig und antiquiert; einige Dinge erscheinen unlogisch ( z.B. die Motive der Verschwörer). Aber wer das Genre mag, ist mit diesem Monumentalfilm gut bedient !


Einmal Millionär sein - Sir Alec GuinnessEinmal Millionär sein
Sir Alec Guinness, Stanley Holloway, Sid James

DVD, 19. Juli 2007
     Verkaufsrang: 27724      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Einmal Millionär sein DV



Die Stunde der Komödianten - Richard BurtonDie Stunde der Komödianten
Richard Burton, Dame Elizabeth Taylor, Sir Alec Guinness

DVD, 15. Dezember 2006
     Verkaufsrang: 6738      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Stunde der Komdianten, Die



Ladykillers (50th Anniversary Edition) - Sir Alec GuinnessLadykillers (50th Anniversary Edition)
Sir Alec Guinness, Cecil Parker, Herbert Lom

DVD, 8. Dezember 2005
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)

Rabenschwarzer Filmklassiker!!!      5 von 5 Punkten
Dass dieser Film einer der bitterbösest-britischen Filmklassiker ist, weiß sicherlich jeder, der ihn mindestens einmal gesehen hat.

Situationskomik (wenn z. B. die alte Lady mit einem Hammer gegen die marode Wasserleitung hämmert, damit sie frisches Wasser für ihren Tee bekommt) und rabenschwarzer Humor (genial böse, fast schon teuflisch: Alec Guiness!) vereinen sich zu diesem Filmmeisterwerk.

Vergessen sollte man hingegen das geradezu lächerliche Remake mit Tom Hanks.

Dieses stellt, in meinen Augen, eine echte Beleidigung des Originals dar und dümpelt seit Erscheinen irgendwo in der hinterletzten Ecke vor sich herum, wo es auch hingehört.

Wenn Ladykillers, dann nur das Original!

Extras: leider dürftig, nur eine Fotostrecke. Da hätte man mehr machen können, aber was solls.

Der Film macht alles wieder wett!

Ein Edelstück im Klassiker-Regal!      5 von 5 Punkten
Eine alte, liebenswürdige Dame mit den gediegensten Umgangsformen vermietet zwei Zimmer ihres Heimes an einen Herrn, der sich mit vier weiteren zu regelmäßigen Musikproben trifft - wovon die gute Mrs. Wilberforce sehr angetan ist. Die Musikproben werden allerdings durch eine aufgelegte Schallplatte vorgetäuscht, und die fünf "Musiker" planen derweil einen Überfall auf einen Werttransporter, dessen Durchführung dann auch im Film zu sehen ist. Die unschuldige Vermieterin wird ohne ihr Wissen mit eingespannt und übernimmt eine tragende Rolle im Raubgeschehen, ohne auch nur etwas davon zu ahnen. Als sie aber schlußendlich doch noch daraufkommt, läuft die Komödie zur Hochform auf: Mit den Gangstern und Mrs. Wilberforce treffen nun Brutalität und reinste Unschuld aufeinander und führen zu köstlichen Szenen und Schlagabtauschen zwischen den beiden Parteien.
Die Auflösung/das Ende (das hier nicht verraten wird) kürt die britische Verfilmung, die sowohl von einer netten Idee als auch von beeindruckenden schauspielerischen Leistungen lebt.
Als Familie haben wir diesen Film in seiner liebenswerten alten Aufmachung, welcher unsere Nerven nicht strapazierte, einfach genossen.

Wir empfehlen ihn gerne weiter.

...schwarzer Humor der edelsten Sorte      5 von 5 Punkten

Es gibt für mich nur einen "The Ladykillers", und das ist der britischer Spielfilm aus dem Jahr 1955 von Alexander Mackendrick und definitiv nicht das Remake von Ethan und Joel Coen aus dem Jahr 2004!

Ein charmantes und sehenswertes Kriminallustspiel der besten britischen Art, mit makabren Witzen, geist- und einfallsreich inszeniert und von Katie Johnson als Mrs. Wilberforce sowie Alec Guinness als Professor Marcus brillant gespielt. Die Ironie der einzelnen Situationen wird im Sinne der Komik vor allem in der ersten Hälfte köstlich ausgenutzt. Auch wenn in der zweiten Hälfte Elan und Tempo des Films etwas abnehmen, so wird dies erfolgreich und überzeugend durch die wunderbar überzeichneten Karikaturen eines hervorragend spielenden Ensembles überdeckt.

...ein Juwel der klassischen englischen Gangsterkomödie über eine knuddelige Oma, an der sich eine Gangsterbande die Zähne ausbeißt


Tausend mal besser, als der Nachfolger      5 von 5 Punkten
Ehrlich gesagt hatte ich bis zur Neuverfilmung von Ladykillers mit Tom Hanks noch nie etwas von diesem Film gehört.
Fand ich die Version mit Tom Hanks am Anfang noch ganz gut, so muss ich diese Meinung, nachdem ich die Originalversion gesehen habe, revidieren. Das Original ist nicht nur tausendmal besser, es zeigt dem Nachfolger dadurch auch ganz deutlich auf, wo dessen Schwächen sind.

Kurz zum Inhalt: Prof. Marcus plant einen Überfall auf zwei Geldtransporter. Ihm zur Seite steht eine urkomische Schurkenbande. Sie haben sich vorher noch nie gesehen und treffen sich das erste Mal im gemieteten Zimmer im Haus der leicht exzentrischen Ms. Wilberforce. Die Bande gibt aus ein Streichquartett zu sein, doch durch die nette und gleichzeitig aufdringliche Art der alten Dame, fällt es der Bande zunehmens schwerer ihre Tarnung aufrecht zu halten. Das Unheil nimmt seinen Lauf....
Im Gegensatz zum Neuverfilmung legt dieser Film seinen Schwerpunkt nicht auf die Planung und Durchführung des Überfalls, sondern auf die Zeit danach. Also dem verzweifelten Versuch mit dem Geld zu fliehen und Mrs. Wilberforce los zu werden.

Der Film ist aus damaliger Sicht nur mit Alec Guinness als Star besetzt gewesen. Aus heutiger Sicht vereint der Film die Creme de la Creme der damaligen britischen Schauspieler: Neben Alec Guinness, spielen der damals noch junge Peter Sellers (Der rotarose Panther), Herbert Lom, Katie Johnson, Cecil Parker, Danny Green, und Jack Warner mit.
Durchweg alle Schauspieler legen in diesem Film eine derartige Meisterleistung hin, dass heutige Kollegen vor Neid erblassen dürften.
Ansonsten brilliert dieser Film durch tief schwarzen britischen Humor, perfekt geschriebene Dialoge und ein bis ins letzte Detail ausgefeilte Drehbuch.

Zur Qualität: Im Gegensatz zu einer anderen Rezension kann ich nur gutes sagen. Das Bild ist komplett digital überarbeitet worden und kommt gestochen scharf und in brillianten Farben auf den Fernseher. Und zumindest der deutsche Ton ist Rauschfrei. Andere Tonspuren habe ich allerdings nicht getestet!

Fazit: Ein Film, bei dem Freunde des schwarzen, britischen Humors voll auf ihre Kosten kommen!

Schwarzer britischer Humor vom Feinsten - Kult      5 von 5 Punkten
Ein MUST SEE für alle, die den Film noch nicht kennen. Einige Dinge kann man nicht verbessern - dieser Kult-Film gehört dazu. Niemand beherrscht den schwarzen Humor so gut, wie unsere Freunde von der Insel. Wo gäbe es anderswo auch so herrlich "überkandidelte" aber furchtlose alte Damen oder derart spleenig-menschliche Verbrecher, die sich vor der ultimativen bösen Tat drücken wollen und dennoch morden, was das Zeug hält.
Wer hier nicht lachen kann, sollte dringend zum Arzt gehen.


 Weitere Kundenmeinungen


Einst ein Held - Sir Alec GuinnessEinst ein Held
Sir Alec Guinness, Sir John Mills, Dennis Price

DVD, 5. Dezember 2007
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Einst ein Held - Tunes of Glory DV



Der Untergang des Römischen Reiches - Sophia LorenDer Untergang des Römischen Reiches
Sophia Loren, Stephen Boyd, Sir Alec Guinness

DVD, 14. Oktober 2004
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Neuauflage des Klassikers mit Stereo-Ton!      5 von 5 Punkten
Anlässlich der von e-m-s vertriebenen Erstauflage dieses Films auf DVD vom 25.07.2002 (bei amazon steht irrtümlich 04.09.2002), habe ich in meiner Rezension vom 04.09.2002 bereits ausführlich über den Film geschrieben.

Bei dieser DVD handelt es sich um die von mcone vertriebene Neuauflage, welche mit einem ansprechenderen Coverbild auftritt. Verbesserungen gegenüber der Erstauflage finden sich meines Erachtens nur beim Ton, der nicht mehr in Mono daherkommt, sondern immerhin in Stereo.

Ein Hinweis noch: Auch diese Neuauflage beinhaltet die ungeschnittene Fassung, weshalb ca. 10 Minuten im englischen Original vorliegen. Bei dem ersten Ausstoß der DVD auf den Markt stand auf einem kleinen schwarzen Aufkleber zu lesen: „Digital remastered". Als ich mir die DVD sofort nach Erscheinen besorgte, musste ich zu meiner Verwunderung und Verärgerung feststellen, dass die 10 Minuten Originalfilm nicht wie bei der Erstauflage mit deutschen Untertiteln versehen waren. Nunmehr gelangte ein Exemplar in meine Finger, das den Aufkleber führte: „Digital remastered, rekonstruierte Fassung, ca. 9 Minunten untertitelt". Offensichtlich wurde hier der Fehler korrigiert, denn die Untertitel sind nun tatsächlich vorhanden.

Bedauerlich allerdings bleibt, dass es Black Hill Pictures als verantwortliches Label nicht geschafft hat, den Film mit dem kompletten Soundtrack (Eröffnungsfanfare, Pausenmusik) zu versehen; zumal dies bei der gleichzeitig erschienenen Neuauflage von „El Cid" und „55 Tage in Peking" der Fall ist.



Das Quiller Memorandum - George SegalDas Quiller Memorandum
George Segal, Sir Alec Guinness, Max von Sydow

DVD, 1. Oktober 2004
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Westberlin in den 60er Jahren. Der Top-Agent Quiller, bekannt für seine unkonventionellen Methoden, erhält den Auftrag, eine gefährliche Organisation der Neo-Nazis zu entlarven. Ein spektakulärer Selbstmord eines führenden Top-Nazi führt Quiller zu einer Schule. Dort trifft der attraktive Geheimagent auf die Lehrerin Inge. Kurz nachdem er sie kennengelernt hat, wird Qiller gekidnappt. Mit bestialischen Foltermethoden versuchen die Neo-Nazis, aus ihm alle Informationen herauszupressen. Der agent schweigt und wird zum Tode verurteilt. Mehr tot als lebendig gelingt ihm die Flucht...

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

schöner Sixties-Agententhriller      4 von 5 Punkten
Als ich diesen Film vor etlichen Jahren das erste mal im TV sah, hat er mich eigentlich fasziniert. Aber weniger vom Drehbuch - sondern als 60er-Jahre-Fan ist es sehr interessant, das Strassenbild von Berlin jener Zeit zu sehen - diese herrlichen Autos: zB VW-Kaefer, Karmann-Ghias, Porsche 356, Mercedes, Opels etc. waren einfach fahrende Kunstwerke begleitet vom typischen Soundtrack eines Sixties-Agentenfilmes - einfach herrlich. Die Umsetzung auf DVD ist auch ok. Interessant ist auch, wie damals deutsche Schauspieler englisch gesprochen haben (falls man sich die englische Originalfassung ansehen will). Die Gestaltung der Hülle und die fehlenden DVD-Features lassen leider zu wünschen übrig - es wird weder der Regiesseur Michael Anderson, noch bekannte Schauspieler wie Senta Berger, George Sanders etc. angeführt und es gibt keine Extras nicht einmal einen Trailer. Schade!


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Die Brücke am Kwai - Sir Alec GuinnessDie Brücke am Kwai
Sir Alec Guinness, William Holden, Jack Hawkins

Videokassette, 1. Juli 1998
     Verkaufsrang: 3609     

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Das 1957 von David Lean nach einem Roman von Pierre Boulle realisierte Werk stellt einen der Höhepunkt des Kriegsfilmes dar. Es ist ein tiefsinniger, nachdenklich stimmender Film -- auf jeder Ebene, wie die meisten Filme aus Leans Werk. So erreicht Die Brücke am Kwai eine Perfektion in der Erzählkunst und der Figurenzeichnung, wie sie nur wenige Filme jemals erreicht haben.

Die Geschichte spielt in einem von der Außenwelt vollkommen isolierten japanischen Gefangenenlager in Südost-Asien, in dem der unbarmherzige Colonel Saito (Sessue Hayakawa) damit beauftragt wird, eine für die japanischen Truppen wichtige Eisenbahnbrücke zu bauen. Um dies realisieren zu können, braucht er die britischen Gefangenen. Er gerät somit an Colonel Nicholson (Alec Guinness), einen charismatischen Offizier, der für jede erbrachte Leistung Gegenleistungen von seinem japanischen Gegenspieler erwartet. Wider Erwarten gelangen die beiden Offiziere zu einer Reihe von Kompromissen und für Nicholson wird der Bau der Brücke zu einer wahren Obsession. Auf der anderen Seite gibt es unter den Gefangenen jedoch eine zweite Fraktion, die von einem britischen Offizier (Jack Hawkins) und einem der wenigen Amerikaner im Camp (William Holden) angeführt wird und die die Brücke unbedingt zerstören will.

Der in Sri Lanka gedrehte Film wirkt aus heutiger Sicht natürlich etwas altmodisch. In Leans Film kommt es nicht im Viertelstundenrhythmus zu gewaltigen Explosionen. Der Regisseur ist nicht einmal an der Action interessiert; ihm geht es vielmehr darum, die beiden Plots zusammenzuführen und die Beweggründe, die die Soldaten zu ihren unterschiedlichen Handlungen führen, verständlich zu machen. Auf diesem Weg führt er seine Schauspieler zu absoluten Höchstleistungen und erlaubt ihnen eine sehr differenzierte Darstellung ihrer Charaktere. So ist der japanische Lagerkommandant nicht nur ein Täter. Er ist auch ein Opfer des Systems, in dem er aufgewachsen und für das er in den Krieg gezogen ist. Der vermeintliche Held (Holden) ist hingegen ein Heuchler, der angeblich Heldenhaftes vollbringt, in Wahrheit aber längst allen Werten abgeschworen hat, während Guinness (der für seine Darstellung den Oscar gewonnen hat) einen Mann darstellt, der ohne Ordnung nicht leben kann, weshalb er bereit ist, mit dem Feind zusammenzuarbeiten -- weil dies Ordnung garantiert.

Für die Videoauswertung wurden die Farben des Filmes digital aufgefrischt und Widescreen ist hier natürlich ein Muss. --Sam Sutherland

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)

Wenn Perfektionisten einen Film inszenieren      5 von 5 Punkten
Die fünfziger Jahre verwöhnten den Filmliebhaber mit ausserordentlich vielen unvergänglichen Klassikern der Kinogeschichte.

Die Brücke am Kwai ist aus meiner Sicht der absolute Höhepunkt dieser Zeit, mit seiner dramatischen Handlung, seiner sorgfältigen Charakterisierung der Hauptdarsteller und beeindruckenden Aufnahmen vor Ort !!

Der erfolgreiche Hollywoodproduzent Sam Spiegel kaufte die Rechte an dem bissigen, militärkritischen Buch des französischen Schriftstellers Pierre Boulle und formierte eines der perfektesten Filmteams aller Zeiten.

Der Engländer David Lean, bis dahin vor allem bekannt für seine zurecht gerühmten Dickens-Verfilmungen in den Vierzigern übernahm den Regiepult und begründete damit seinen Ruhm. Weitere Meisterwerke Leans wie Lawrence von Arabien, Dr. Schiwago sollten erst noch folgen.
Die auf der berüchtigten schwarzen Liste stehenden Carl Wilson und Michael Foreman adaptierten unbenannt das Drehbuch.
Jack Hildyard zeichnete für die herausragende Kameraarbeit verantwortlich und Malcolm Arnold schuf u.a. mit dem pfiffigen Colonel-Bogey-Marsch eine passende musikalische Untermalung.

Alle diese Meister ihres Fachs wurden zurecht mit Preisen, u.a. dem Oscar, überschüttet.

Schließlich wurden sämtliche Schlüsselfiguren der Geschichte mit grandiosen Schauspielern in der Blüte ihrer herausragenden Karrieren besetzt.

Der legendäre Sir Alec Guinness ( in der Rolle seines Lebens/zurecht auch oscarpremiert ) spielt den sturen, pflichtbesessenen englischen Colonel Nicholson; William Holden übernahm die Rolle des zynischen amerikanischen Kriegsgefangenen Shears ( interessant ist, dass diese Rolle dem Film hinzugefügt wurde um Holdens damalige Popularität zu nutzen ); die heute nahezu vergessenen Briten Jack Hawkins als genialer Bombenbauer Major Warden und James Donald als gewissenhafter Militärarzt Clipton sowie der japanische Darsteller Sessue Hayakawa in seiner wichtigsten Rolle als Colonel Saito, dem Kommandanten des japanischen Kriegsgefangenenlagers, rundeten das Ensemble ab.

Über die Handlung wurde bereits hinlänglich berichtet ...

Im Jahr 1943 müssen britische Kriegsgefangene der Japaner im burmesischen Dschungel eine Brücke über den Fluss Kwai bauen, was erst nach erheblichen Mühen und trotz heftiger wochenlanger Auseinandersetzungen der Protagonisten Nicholson und Saito über den Einsatz der gefangenen Offiziere gelingt.

Ein britisches Spezialkommando unter der Führung des Major Warden und des gerade erst entflohenen, vermeintlich ortskundigen, Amerikaners Shears soll die Brücke sprengen, was nach einer bemerkenswert spannenden Zuspitzung der Ereignisse beim Überfahren der Brücke durch einen Militärzug der Japaner auch erreicht wird.

Fast alle Beteiligten verlieren dabei jedoch ihr Leben, was mit den beeindruckenden Schlussworten des überlebenden Clipton kommentiert wird ... Wahnsinn ( Madness ) !!!

Die Brücke am Kwai ist ein Film, der mit wiederholtem Anschauen immer mehr an Wert gewinnt!

Man lernt als Betrachter die einzelnen Charaktere und ihre Handlungen besser kennen und entdeckt viele kleine, interessante Details, die für die Beurteilung der Figuren so wichtig sind.

Ebenfalls gefällt mir, dass der Film nicht wie so häufig Gut und Böse strikt voneinander trennt. Jede Person hat menschlische Stärken und Schwächen, die beim genauen Hinschauen offenkundig werden.

So stellt sich mir sogar die Frage, wer der beiden Kriegsgegner mehr zu verurteilen ist für seine Haltung.
Vom Japaner Saito, in japanischen Traditionen gefangen, werden neben seinem brutalen und rücksichtslosen Vorgehen immerhin menschliche Reaktionen wie seine Verzweiflung ob der zwischenzeitlichen Aussichtslosigkeit seiner Mission und seine Einsamkeit gezeigt.
Der arrogante englische Militarist Nicholson jedoch begreift erst im Augenblick des Todes den Wahnwitz seines widersprüchlichen Werkes.

Ein einmal mehr eindrucksvoller Beweis der Sinnlosigkeit von kriegerischen Auseinandersetzungen und ein Monument filmischen Schaffens !!!


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Die Brücke am Kwai (2 DVDs) (Award Winner Collection) - Sir Alec GuinnessDie Brücke am Kwai (2 DVDs) (Award Winner Collection)
Sir Alec Guinness, William Holden, Jack Hawkins

DVD, 7. Februar 2008

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Oliver Twist (Einzel-DVD) - Robert NewtonOliver Twist (Einzel-DVD)
Robert Newton, Sir Alec Guinness, Kay Walsh

DVD, 16. Februar 2007

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