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| DVDs: Sir Alec Guinness | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Der Gefangene Sir Alec Guinness, Jack Hawkins, Raymond Huntley DVD, 8. März 2005 Verkaufsrang: 36567 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sony Pictures Der Gefangene, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 08.03.05
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Kleiner Fehler 4 von 5 Punkten In der Rezension der VideoWoche werden zwei ungarische Kardinäle als Vorbilder genannt. Das ist falsch: Ausschließlich József Kardinal MINDSZENTY war Ungar. Er war Erzbischof von Esztergom und Primas von Ungarn, 1948 - 1956 während der Herrschaft von Rákosi im Gefängnis, während des ungarischen Volksaufstand 1956 befreit, erhielt danach Asyl in der US-Botschaft in Budapest und musste sowohl auf Druck der USA als auch des Vatikans 1971 ins Exil nach Wien gehen, wo er 1975 starb. Das andere Vorbild war kein Ungar, sondern ein Kroate, der Erzbischof von Zagreb Alojzije Kardinal STEPINAC (nicht Stepinec), der in Jugoslawien während der Herrschaft Titos von 1946 bis 1951 Zwangsarbeit verrichten musste und danach bis zu seinem Tod 1960 interniert war. |
Legend Diary by Alec Guinness (6 DVDs) Sir Alec Guinness DVD, 3. April 2007 Verkaufsrang: 13269 Gewöhnlich versandfertig in 6 bis 10 Tagen. Sony Pictures Legend Diary by Alec Guiness (6 DVDs), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 03.04.07
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Lawrence von Arabien Peter O'Toole, Sir Alec Guinness, Jack Hawkins Videokassette Verkaufsrang: 5032 Um eine einfache Wahrheit kommen Sie nicht herum: egal in welchem Format Sie sich Lawence von Arabien zu Hause anschauen, es wird immer ein Kompromiss sein. Es gibt keinen besseren Weg, sich dieses epische biographische Abenteuer anzuschauen, als im Breitwandformat auf eine große Leinwand projiziert (der Film wurde in Super Panavision 70 gedreht). Doch davon abgesehen ist David Leans meisterlicher "Wüstenklassiker" immer noch gut im Heimkino anzuschauen, besonders im Kinoformat. (Falls Ihre einzige Möglichkeit in einer Vollbild-Version besteht, sollten Sie sich den Film besser nicht anschauen. Dies ist ein Film, für den das Kinoformat ein absolutes Muss ist.) Peter O'Toole (Der lange Tod des Stuntman Cameron, Casino Royale) gibt eine brillante Vorstellung als T.E. Lawrence, den exzentrischen britischen Offizier, der die Wüstenstämme Arabiens gegen die Türkei im Ersten Weltkrieg vereinte. Dabei machte er sich so mächtige Führer wie Sherif Ali (Omar Sharif), Prinz Feisal (Alec Guinness) und Auda Abu Tayi (Anthony Quinn) zu Verbündeten. Lean orchestriert umfassende Schlachtszenen und atemberaubende Action, aber der Film dreht sich in Wirklichkeit um die Abenteuer und Versuchungen, die Lawrence zu einem legendären Mann der Wüste machen. Lean spürt dieser Wandlung auf einer großen Leinwand mit furchteinflößender Größe nach. (Lawrence von Arabien war einer der letzten Filme, die in 70mm gedreht wurden.) Kein anderer Film hat die Weiten der Wüste mit solcher Weite und Erhabenheit eingefangen. Genauso wichtig ist die Psyche von Lawrence, die uns ein Rätsel bleibt, sogar wenn wir seine Identifizierung mit der Wüste verstehen. Der vielleicht größte Triumph dieses Meisterwerks ist die körperliche und gefühlvolle Kraft, mit der Lean die Romantik, Gefahr und Verlockung der Wüste vermittelt. Dieser Film handelt von einem Mann, der ein Leben lebt, aber unwiderstehlich zu einem anderen hingezogen ist, wo seine Größe und seine geheimnisvolle Art in gleichem Maß die Möglichkeit hätten, sich zu entwickeln. Lawrence von Arabien erhielt sieben Oscars, unter anderem in den Kategorien Bester Film, Beste Regie und Beste Kamera. T.E. Lawrence war außerdem O'Tooles erste Hauptrolle. --Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 40 Bewertungen)
Das muss mal gesagt werden 5 von 5 Punkten Zum Film selbst ist hier schon genug geschrieben worden! ER IST EIN KLASSIKER!
Eines möchte ich noch loswerden:
Die Fantastischen Vier rappten eins in Ihrem Hit "Sie ist weg"
"Ich möchte wissen welcher Film auf dieser Welt einen Oscar erhält,
in dem die weibliche Hauptrolle fehlt?"
Die Antwort ist: Lawrence von Arabien (und nicht nur einen Oscar!!)
Unglaublich aber wahr!
VIEL SPASS MIT DIESEM GROßARTIGEN FILM!
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Das Quiller Memorandum George Segal, Sir Alec Guinness, Max von Sydow DVD, 1. Oktober 2004 Verkaufsrang: 48099 Westberlin in den 60er Jahren. Der Top-Agent Quiller, bekannt für seine unkonventionellen Methoden, erhält den Auftrag, eine gefährliche Organisation der Neo-Nazis zu entlarven. Ein spektakulärer Selbstmord eines führenden Top-Nazi führt Quiller zu einer Schule. Dort trifft der attraktive Geheimagent auf die Lehrerin Inge. Kurz nachdem er sie kennengelernt hat, wird Qiller gekidnappt. Mit bestialischen Foltermethoden versuchen die Neo-Nazis, aus ihm alle Informationen herauszupressen. Der agent schweigt und wird zum Tode verurteilt. Mehr tot als lebendig gelingt ihm die Flucht...
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
schöner Sixties-Agententhriller 4 von 5 Punkten Als ich diesen Film vor etlichen Jahren das erste mal im TV sah, hat er mich eigentlich fasziniert. Aber weniger vom Drehbuch - sondern als 60er-Jahre-Fan ist es sehr interessant, das Strassenbild von Berlin jener Zeit zu sehen - diese herrlichen Autos: zB VW-Kaefer, Karmann-Ghias, Porsche 356, Mercedes, Opels etc. waren einfach fahrende Kunstwerke begleitet vom typischen Soundtrack eines Sixties-Agentenfilmes - einfach herrlich. Die Umsetzung auf DVD ist auch ok. Interessant ist auch, wie damals deutsche Schauspieler englisch gesprochen haben (falls man sich die englische Originalfassung ansehen will). Die Gestaltung der Hülle und die fehlenden DVD-Features lassen leider zu wünschen übrig - es wird weder der Regiesseur Michael Anderson, noch bekannte Schauspieler wie Senta Berger, George Sanders etc. angeführt und es gibt keine Extras nicht einmal einen Trailer. Schade!
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Die Brücke am Kwai Sir Alec Guinness, William Holden, Jack Hawkins Videokassette, 1. Juli 1998 Verkaufsrang: 6470 Das 1957 von David Lean nach einem Roman von Pierre Boulle realisierte Werk stellt einen der Höhepunkt des Kriegsfilmes dar. Es ist ein tiefsinniger, nachdenklich stimmender Film -- auf jeder Ebene, wie die meisten Filme aus Leans Werk. So erreicht Die Brücke am Kwai eine Perfektion in der Erzählkunst und der Figurenzeichnung, wie sie nur wenige Filme jemals erreicht haben. Die Geschichte spielt in einem von der Außenwelt vollkommen isolierten japanischen Gefangenenlager in Südost-Asien, in dem der unbarmherzige Colonel Saito (Sessue Hayakawa) damit beauftragt wird, eine für die japanischen Truppen wichtige Eisenbahnbrücke zu bauen. Um dies realisieren zu können, braucht er die britischen Gefangenen. Er gerät somit an Colonel Nicholson (Alec Guinness), einen charismatischen Offizier, der für jede erbrachte Leistung Gegenleistungen von seinem japanischen Gegenspieler erwartet. Wider Erwarten gelangen die beiden Offiziere zu einer Reihe von Kompromissen und für Nicholson wird der Bau der Brücke zu einer wahren Obsession. Auf der anderen Seite gibt es unter den Gefangenen jedoch eine zweite Fraktion, die von einem britischen Offizier (Jack Hawkins) und einem der wenigen Amerikaner im Camp (William Holden) angeführt wird und die die Brücke unbedingt zerstören will. Der in Sri Lanka gedrehte Film wirkt aus heutiger Sicht natürlich etwas altmodisch. In Leans Film kommt es nicht im Viertelstundenrhythmus zu gewaltigen Explosionen. Der Regisseur ist nicht einmal an der Action interessiert; ihm geht es vielmehr darum, die beiden Plots zusammenzuführen und die Beweggründe, die die Soldaten zu ihren unterschiedlichen Handlungen führen, verständlich zu machen. Auf diesem Weg führt er seine Schauspieler zu absoluten Höchstleistungen und erlaubt ihnen eine sehr differenzierte Darstellung ihrer Charaktere. So ist der japanische Lagerkommandant nicht nur ein Täter. Er ist auch ein Opfer des Systems, in dem er aufgewachsen und für das er in den Krieg gezogen ist. Der vermeintliche Held (Holden) ist hingegen ein Heuchler, der angeblich Heldenhaftes vollbringt, in Wahrheit aber längst allen Werten abgeschworen hat, während Guinness (der für seine Darstellung den Oscar gewonnen hat) einen Mann darstellt, der ohne Ordnung nicht leben kann, weshalb er bereit ist, mit dem Feind zusammenzuarbeiten -- weil dies Ordnung garantiert. Für die Videoauswertung wurden die Farben des Filmes digital aufgefrischt und Widescreen ist hier natürlich ein Muss. --Sam Sutherland
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)
!! Film und Musik NICHT ZU TOPPEN !! 5 von 5 Punkten Klar - dieser Film ist ein MEILENSTEIN der Filmgeschichte!
Einer der BESTEN Hollywoods! - Gehört ins Regal! - Kann man immer mal wieder sehen! 5 Sterne
Bewertung DVD
5 Sterne = Film mit Trailer und reichlich Bonusmaterial! 2 DVD!
5 Sterne = Bild-Qualität
4 Sterne = Preis
Bewertung Film
5 Sterne = Story
5 Sterne = Darsteller
5 Sterne = Original-Länge
5 Sterne = Soundtrack > EINMALIG und UNVERWECHSELBAR <
5 Sterne = dt.Synchronisation
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Der Untergang des Römischen Reiches Sophia Loren, Stephen Boyd, Sir Alec Guinness DVD, 14. Oktober 2004 Verkaufsrang: 49211
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Neuauflage des Klassikers mit Stereo-Ton! 5 von 5 Punkten Anlässlich der von e-m-s vertriebenen Erstauflage dieses Films auf DVD vom 25.07.2002 (bei amazon steht irrtümlich 04.09.2002), habe ich in meiner Rezension vom 04.09.2002 bereits ausführlich über den Film geschrieben.Bei dieser DVD handelt es sich um die von mcone vertriebene Neuauflage, welche mit einem ansprechenderen Coverbild auftritt. Verbesserungen gegenüber der Erstauflage finden sich meines Erachtens nur beim Ton, der nicht mehr in Mono daherkommt, sondern immerhin in Stereo. Ein Hinweis noch: Auch diese Neuauflage beinhaltet die ungeschnittene Fassung, weshalb ca. 10 Minuten im englischen Original vorliegen. Bei dem ersten Ausstoß der DVD auf den Markt stand auf einem kleinen schwarzen Aufkleber zu lesen: „Digital remastered". Als ich mir die DVD sofort nach Erscheinen besorgte, musste ich zu meiner Verwunderung und Verärgerung feststellen, dass die 10 Minuten Originalfilm nicht wie bei der Erstauflage mit deutschen Untertiteln versehen waren. Nunmehr gelangte ein Exemplar in meine Finger, das den Aufkleber führte: „Digital remastered, rekonstruierte Fassung, ca. 9 Minunten untertitelt". Offensichtlich wurde hier der Fehler korrigiert, denn die Untertitel sind nun tatsächlich vorhanden. Bedauerlich allerdings bleibt, dass es Black Hill Pictures als verantwortliches Label nicht geschafft hat, den Film mit dem kompletten Soundtrack (Eröffnungsfanfare, Pausenmusik) zu versehen; zumal dies bei der gleichzeitig erschienenen Neuauflage von „El Cid" und „55 Tage in Peking" der Fall ist. |
Der Untergang des Römischen Reiches Sophia Loren, Stephen Boyd, Sir Alec Guinness Videokassette, 1. September 1993 Verkaufsrang: 16328 "Der Untergang des Römischen Reiches unter dem grausamen und lebenshungrigen Kaiser Commodus ist Stoff dieses gewaltigen Hollywoodfilms. Im zweiten Jahrhundert nach Christi herrscht Marc Aurel über das mächtige römische Reich. Da er seinen Sohn Commodus nicht als seinen Nachfolger benennen will, setzt er Tribun Livius Gaius Metellus als seinen Erben ein. Livius liebt Aurels Tochter Lucilla. Gegen ihren Willen muß sie sich mit dem König von Armenien vermählen. Nach einem Attentat auf Marc Aurel wird Commodus Kaiser von Rom. Durch seinen schwachen, vergnügungssüchtigen Charakter führt er das römische Reich ins Chaos, sein Fall ist unaufhaltsam. Als Commodus nach einem dramatischen Kampf gegen Livius stirbt, lehnt Livius die Krone ab und verläßt die Stadt..."
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Der Untergang des Römischen Reiches Sophia Loren, Stephen Boyd, Sir Alec Guinness Videokassette, 22. August 2002 Verkaufsrang: 9980 Ein Weltreich geht nicht von einem Tag auf den anderen unter. Es ist ein Prozess, der eintritt, wenn das Reich nicht mehr mit vereinten Kräften für Ziele und Ideale kämpft, sondern Einzelinteressen über die der Gesamtheit siegen. Der Untergang des Römischen Reiches beginnt im Jahre 180 n. Chr. an der Nordgrenze des Römischen Reiches. An dieser Grenze herrscht Krieg. Im Norden kämpfen die Germanen gegen die römischen Angreifer. Rom verlangt von den Germanen Unterwerfung, um sie "zivilisieren" zu können. Die Germanen indes verlangen nichts anderes als ihre Freiheit. In diesen Kriegswirren erkennt Kaiser Marcus Aurelius (Alec Guiness), dass dieser Konflikt nur durch einen Friedensschluss entschärft werden kann. Doch er ist alt und krank, und sein Sohn Commundus (Christopher Plummer) ist ein Heißsporn, der Gladiatorenspiele dem Regieren vorzieht. So entschließt sich Aurelius, seinen Militärtribun Livius (Stephen Boyd) zum Nachfolger zu ernennen. Livius kennt den Krieg und weiß, dass dieser nur durch den Frieden besiegt werden kann. Doch bevor sein Wort in Kraft gesetzt werden kann, fällt Aurelius einem Giftanschlag eines Dieners (José Ferrer) zum Opfer. Obschon Commundus nun den Thron besteigt, scheint Aurelius' letzter Wunsch Wirklichkeit zu werden. Livius wird von Commundus zum ranghöchsten General der Armee ernannt -- und stante pede schließt er Frieden mit den Germanen. Commundus aber ist ein schwacher Herrscher, der sich lieber im Glanze des Ruhms spiegelt, als sich mit den Problemen seines gigantischen Reiches auseinander zu setzen. Als er beginnt, reiche Provinzen mit hohen Steuern in den Ruin zu treiben, nur um seine Stadt Rom im Luxus schwelgen zu lassen, begehren die ersten Provinzfürsten auf. Zwischen den Fronten steht Livius, der seinem Herrn Treue geschworen hat, aber die Augen vor dessen Größenwahn nicht weiter verschließen kann. Der Untergang des Römischen Reiches ist wahrlich großes Kino. In Ausstattung und Komparserie verschwenderisch, versteht der Film es, den Zuschauer zu fesseln. Die Geschichte tritt zwar in den Massenszenen immer wieder in den Hintergrund, aber im Gegensatz zu Filmen wie El Cid, in denen sich Regisseur Anthony Mann oft in Bildern vergaß, räumt er in diesem Epos seinen Darstellern genügend Freiräume ein, um lebendige Figuren zu erschaffen. Vor allem Christopher Plummer in der Rolle des labilen, größenwahnsinnigen Commundus bleibt in Erinnerung. Wer übrigens schon immer einmal wissen wollte, woher Ridley Scott seine Ideen für Gladiator gemopst hat, wird in diesem Film fündig. Zumindest bis zum Tod von Marcus Aurelius sind die Parallelen beider Filme unübersehbar. Und auch der Showdown weist mehr als nur eine Übereinstimmung auf. --Christian Lukas
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Gladiator mal historisch 5 von 5 Punkten Um die vorherigen Rezension kurz zusammenzufassen:
1. Die DVD hat keine Fehler.
2. Es gibt in der Langfassung Passagen die nicht in der deutschen Fassung enthalten sind, dies kennt man auch von anderen Filmen.
Und einige Anmerkungen:
3. Im Gegensatz zu Gladiator ist hier wesentlich mehr Hintergrund enthalten und man beschränkt sich nicht nur auf "Äktschn".
4. Auch historisch weist der Film eine größere Korrektheit auf als die Nachverfilmung. (soweit man das eben nach den geschcihtlichen Überlieferungen sagen kann)
5. Technisch (obwohl alt) und schauspielerisch gehört der Film zu den Besten Historienfilmen und ist mit Ben Hur und Spartacus u.ä. zu vergleichen.
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Oliver Twist Robert Newton, Sir Alec Guinness, Kay Walsh Videokassette, 1. Februar 1990 Verkaufsrang: 36715
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Bitter Pill 4 von 5 Punkten "Oliver Twist" - was hat man diesem herrlichen Roman nicht alles angetan. Er mußte seit seiner Geburt sicherlich nicht weniger erdulden als die leidgeprüfte Titelfigur.
In unzähligen gekürzten und verstümmelten Fassungen als "Jugendliteratur" oder gar als Kinderbuch auf den Markt geworfen (Dickens sozialkritisches Sittengemälde ist sicherlich auch ein Roman über Kinder, aber deshalb nicht unbedingt etwas für Kinder), zum Musical verkitscht, zum Cartoon degradiert... trauriger bisheriger Höhepunkt in einer langen Reihe von Demütigungen ist Polanskis weichgespülter Langeweiler, dieser geleckte Hochglanzkatalog für Dickens - Touristen.
Daß man Dickens' Werk auch gerecht werden kann, wenn man sich nicht in sechsstündigen Fernsehfassungen sklavisch an die Romanvorlage hält,stellt David Leans meisterliche Verfilmung eindrucksvoll unter Beweis. In keiner anderen mir bekannten Dickens - Verfilmung wird Dickens Gespür für die Wahrheit der Karikatur so wunderbar auf die Leinwand übertragen: der korrupte und feige Bumble, der gemeine und niederträchtige Claypole, der schlitzohrige und habgierige Fagin, der rohe und gewalttätige Erzhalunke Bill Sykes.... alle diese Figuren sind so großartig gespielt und so geschickt in Szene gesetzt, daß sie von den Buchseiten direkt auf die Leinwand gesprungen zu sein scheinen. Auch das Finstere, Bittere, Verzweifelte der Vorlage wird meisterlich auf die Leinwand übertragen. Was man der Verfilmung ebenfalls hoch anrechnen muß, ist, daß es ihr gelingt, das aufgesetze kitschige Happy Ending als das zu präsentieren, was es auch bei Dickens ist: als der Zuckerguß, der, ist er erst einmal abgelutscht (lies: durchschaut), nur umso deutlicher macht, wie bitter die Pille ist, die Dickens zu schlucken gibt.
Eine Meisterleistung von allen Beteiligten, eine grandiose, bildgewaltige Adaption, die man sich immer wieder ansehen kann! Ein 23-minütiges sehr informatives Making Of rundet einen gelungenen Filmabend ab.
An der DVD ist bis auf die miserable Tonqualität nicht auszusetzen - die allerdings nervt mitunter ungemein.
gelungene Dickens-Verfilmung 5 von 5 Punkten Düster, eindringlich, grimmig: diese Verfilmung des Dickens-Romans hat nichts von den zuckersüssen Musicalfassungen, die später das Land überzogen. Und wird damit dem finsteren Leid, das Dickens in seinem Roman beschreibt, allemal gerechter. Bonus: Alec Guinness brilliert einmal mehr. Sehr zu empfehlen. |
Lawrence von Arabien (Original-Fassung mit deutschen Untertiteln) Peter O'Toole, Sir Alec Guinness, Jack Hawkins Videokassette, 1. März 1992 Verkaufsrang: 16715 Um eine einfache Wahrheit kommen Sie nicht herum: egal in welchem Format Sie sich Lawence von Arabien zu Hause anschauen, es wird immer ein Kompromiss sein. Es gibt keinen besseren Weg, sich dieses epische biographische Abenteuer anzuschauen, als im Breitwandformat auf eine große Leinwand projiziert (der Film wurde in Super Panavision 70 gedreht). Doch davon abgesehen ist David Leans meisterlicher "Wüstenklassiker" immer noch gut im Heimkino anzuschauen, besonders im Kinoformat. (Falls Ihre einzige Möglichkeit in einer Vollbild-Version besteht, sollten Sie sich den Film besser nicht anschauen. Dies ist ein Film, für den das Kinoformat ein absolutes Muss ist.) Peter O'Toole (Der lange Tod des Stuntman Cameron, Casino Royale) gibt eine brillante Vorstellung als T.E. Lawrence, den exzentrischen britischen Offizier, der die Wüstenstämme Arabiens gegen die Türkei im Ersten Weltkrieg vereinte. Dabei machte er sich so mächtige Führer wie Sherif Ali (Omar Sharif), Prinz Feisal (Alec Guinness) und Auda Abu Tayi (Anthony Quinn) zu Verbündeten. Lean orchestriert umfassende Schlachtszenen und atemberaubende Action, aber der Film dreht sich in Wirklichkeit um die Abenteuer und Versuchungen, die Lawrence zu einem legendären Mann der Wüste machen. Lean spürt dieser Wandlung auf einer großen Leinwand mit furchteinflößender Größe nach. (Lawrence von Arabien war einer der letzten Filme, die in 70mm gedreht wurden.) Kein anderer Film hat die Weiten der Wüste mit solcher Weite und Erhabenheit eingefangen. Genauso wichtig ist die Psyche von Lawrence, die uns ein Rätsel bleibt, sogar wenn wir seine Identifizierung mit der Wüste verstehen. Der vielleicht größte Triumph dieses Meisterwerks ist die körperliche und gefühlvolle Kraft, mit der Lean die Romantik, Gefahr und Verlockung der Wüste vermittelt. Dieser Film handelt von einem Mann, der ein Leben lebt, aber unwiderstehlich zu einem anderen hingezogen ist, wo seine Größe und seine geheimnisvolle Art in gleichem Maß die Möglichkeit hätten, sich zu entwickeln. Lawrence von Arabien erhielt sieben Oscars, unter anderem in den Kategorien Bester Film, Beste Regie und Beste Kamera. T.E. Lawrence war außerdem O'Tooles erste Hauptrolle. --Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 40 Bewertungen)
Das muss mal gesagt werden 5 von 5 Punkten Zum Film selbst ist hier schon genug geschrieben worden! ER IST EIN KLASSIKER!
Eines möchte ich noch loswerden:
Die Fantastischen Vier rappten eins in Ihrem Hit "Sie ist weg"
"Ich möchte wissen welcher Film auf dieser Welt einen Oscar erhält,
in dem die weibliche Hauptrolle fehlt?"
Die Antwort ist: Lawrence von Arabien (und nicht nur einen Oscar!!)
Unglaublich aber wahr!
VIEL SPASS MIT DIESEM GROßARTIGEN FILM!
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Der Untergang des Römischen Reiches Sophia Loren, Stephen Boyd, Sir Alec Guinness Videokassette, 2. Juni 1998 Verkaufsrang: 13412 Das zweite und zugleich letzte historische Epos von Anthony Mann ist ein intelligentes und ansehnliches Spektakel voll jener Dekadenz, Korruption und Intrigen, die das größte Imperium der Welt zu Fall brachten. Die weitläufige Geschichte setzt sich aus vielerlei Charakteren und Handlungssträngen zusammen. Im Zentrum stehen der gutaussehende aber ein wenig steife Stephen Boyd als Livius, der loyale Soldat und symbolische Sohn des alternden Imperators (Alec Guinness) und Christopher Plummer als Commodus, der korrupte Thronfolger -- beide waren seit ihrer Kindheit befreundet und hatten sich zu Feinden entwickelt, als Letzterer seine Krallen nach dem Thron ausstreckte und die Werte seines Vaters gegen Gier und zügellose Vergnügungen eintauschte. Die drei Stunden Laufzeit beinhalten die Geschichten von Sophia Loren (als die schöne Lucilla, die Livius liebt, aber von Commodus begehrt wird) und einer Reihe von Helden und Bösewichten, darunter James Mason, Mel Ferrer, Anthony Quayle, John Ireland, Omar Sharif und Eric Porter. Die Höhepunkte des Films bestehen aus spektakulären Szenen (ein grandioses Begräbnis, das einem Imperator gerecht wird, brutale Schlachten in den Provinzen, als die Barbaren das Reich bedrohen und ein spannendes Duell, das das Schicksal von Rom bestimmen soll), die Anthony Mann mit den schattenhaften Intrigen in den Hallen der Macht verwebt. Wie sein vorhergehendes Epos El Cid, gehört Der Untergang des Römischen Reiches zu den besten epischen Filmen der 60er Jahre -- gut geschrieben (und größtenteils historisch korrekt), mit herausragenden Darstellern und einem durchgehend eleganten Stil, dennoch vermisst man hier im Gegensatz zu seinem hervorragenden Vorgänger El Cid den "roten Faden", der sich durch die Handlung zieht ebenso wie den charismatischen Helden. --Sean Axmaker
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