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| DVDs: Anthony Hopkins | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Die Legende von Beowulf (Director's Cut, Einzel-DVD) Ray Winstone, Sir Anthony Hopkins, John Malkovich, Dominic Keating DVD, 14. März 2008 Verkaufsrang: 23 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden DVD Video
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 77 Bewertungen)
starke Technik, schlappe Story 3 von 5 Punkten Die technische Umsetzung des Filmes finde ich ziemlich gut gelungen. Die Figuren und (besonders) die Monster wirken autenthisch. Die Kämpfe sind spannend und überaus brutal, wenn man die Altersfreigabe bedenkt. Besonders der Kampf gegen den Drachen ist sehr gut gelungen.
Die Story hingegen schwächelt ziemlich - nicht zuletzt, weil sie zu einem Großteil nur in der Großen Halle spielt. Die zahlreichen Dialoge sind recht langweilig und die Figuren haben sehr wenig Tiefgang. Meiner Meinung nach kommt auch nicht so recht heraus, was an Beowulfs Packt nun wirklich so verwerflich gewesen sein soll.
Fazit: Der Film macht sich gut in der Sammlung von Fantasy-Begeisterten, ist aber auch kein "Must-Have".
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Das perfekte Verbrechen Sir Anthony Hopkins, Ryan Gosling, David Strathairn DVD, 23. November 2007 Verkaufsrang: 371 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden perfekte Verbrechen, Das DV
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 61 Bewertungen)
Sehr guter und spannender Film! 5 von 5 Punkten Ich weiß ja nicht, was es an diesem Film auszusetzen gibt. Eine durchwegs durchdachte Geschichte wird hier spannend in Szene gesetzt, brilliante Schauspieler tun ihr übriges dazu. Ich kann diesen Film wirklich nur empfehlen! Wer natürlich große Action sucht, oder meint, dass Anthony Hopkins automatisch für blutiges Gemetzel steht, der ist hier an der falschen Adresse.
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Bram Stoker's Dracula [Blu-ray] Keanu Reeves, Gary Oldman, Winona Ryder, Anthony Hopkins Blu-ray, 8. November 2007 Verkaufsrang: 627 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Bram Stokers Dracula DV
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 116 Bewertungen)
Einfach nur genial! 5 von 5 Punkten Ich liebe dieses Genre über alles!!! Und dieser Film ist der mit Abstand beste!!! Und nun endlich auf Blu Ray!!! Was will man mehr???
Wenn ich könnte würde ich der DVD mindestens 10 Sterne geben!!!
Unbedingt kaufen!!!!
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Mit Herz und Hand Sir Anthony Hopkins, Diane Ladd, Paul Rodriguez DVD, 23. April 2007 Verkaufsrang: 1349 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Mit Herz und Hand DV
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 19 Bewertungen)
NR. 35 ... mit dem sonnigen Gemüt eines widerspenstigen, frohgelaunten, neuseeländischen Volkshelden 5 von 5 Punkten In dieser wunderbar geradlinigen Roadmovie-Komödie, einer genialen One-Man-Show, gelingt es Hopkins, den Einfallsreichtum und Charme eines kauzigen und zielorientierten Altherrencharakters, der naiv und doch so glaubhaft in die USA einreist und sich dort als ein Fossil aus einer anderen Zeit wildfremde Menschen im Nu zu Freunden macht, "knatternd" und herzerwärmend darzustellen. Es geht hier nur zweitrangig um Rekorde und Temporausch, vielmehr geht es um die Umsetzung und Realisierung eines großen, skurrilen Traumes, den Burt, ein Unikum, das sein Motorrad, die Menschen und das Leben liebte, nicht vor sich herschob bis er zu alt war, um ihn zu verwirklichen, sondern den er kauzig mit ungeheurer Vitalität anging und zum Leben brachte und Erfolg verhalf.
Bravourös und packend spielt Hopkins diesen Indian- und Motorradnarren. Es ist einfach virtuos, wie er immer wieder, mit einem unglaublichen Gefühl für den richtigen Moment, Alterserscheinungen und -gebrechen wie den schmerzenden Rücken, Mangel an Beweglichkeit, Altersstarsinn der lieben und auch besonderen Art und Attacken von Herzschwäche einfließen lässt, so dass der Zuschauer bei Unkenntnis der Geschichte geneigt ist, dieses, sein erstes Rennen auf der Bonneville Salzwüste als sein letztes Verhängnis zu sehen. Dabei verleiht er bestens gelaunt den einfachsten Sätzen wie "Weißt du, Gefahr ist die Würze des Lebens" oder "Ab und zu muss man ein Risiko eingehen" und den geradlinigen Szenen und Sequenzen dieses Filmes einen wunderbaren Charme.
...eine, mit erstklassiger Schauspielkunst überzeugend dargebrachte Hommage inmitten der (Un)Endlichkeiten neuseeländischer und amerikanischer Landschaften mit ihren bizarren Schönheiten.
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Burt: Herbert James Munro, geboren am 25. März 1899 und gestorben am 6. Januar 1978 in Edendale, Invercargill, Neuseeland. Burt Munro fuhr eine Indian Scout (600 cc 42 Grad V Twin) mit der Motornummer 5OR627.
1926 fing er an, diese Maschine mit unorthodoxen Methoden umzubauen.
1962 stellte er mit 288 km/h mit seiner hochgerüsteten Maschine den Weltrekord für Motorräder mit 850 cc auf.
1967 hatte er den Motor auf 950 cc hochgerüstet und stellte im Alter von 68 mit offiziell gestoppten 295,44 km/h den noch heute gültigen Rekord in der Klasse unter 1000 cc auf. NB: In einem der Versuche am selben Tag fuhr er über 321 km/h.
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Rendezvous mit Joe Black Brad Pitt, Sir Anthony Hopkins, Claire Forlani DVD, 15. Mai 2003 Verkaufsrang: 683 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Medien-Mogul William Parrish Anthony Hopkins besitzt alles - Erfolg, Geld und Macht. Kurz vor seinem 60. Geburtstag erhält er überraschenden Besuch von einem mysteriösen Fremden. Schon bald stellt sich heraus, daß der gutaussehende junge Mann Brad Pitt ein ganz besonderes Anliegen hat Er ist der Tod in menschlicher Gestalt, gekommen, um Parrish ins Jenseits zu begleiten. Doch offenbar hat es "Joe Black", wie er fortan von seinem Gastgeber genannt wird, nicht besonders eilig - er bietet Parrish an, ihn so lange zu verschonen, wie es diesem gelingt, seinen ungebetenen Gast bei Laune zu halten. Der Todgeweihte willigt ein, in der Hoffnung, so sein Lebenswerk noch beenden zu können. Daß sich jedoch seine Tochter Susan Claire Forlani in Joe Black verliebt, macht Parrish die Einhaltung der Abmachung nicht gerade einfach. Zudem Joe Black nicht daran denkt, seine große Liebe auf Erden zurückzulassen ...
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 41 Bewertungen)
kommt langsam, aber gewaltig 5 von 5 Punkten Der Film beginnt wie eine seichte Romanze. Ein Mann lernt eine Frau kennen. Die beiden interessieren sich auf Anhieb füreinander. Dann ... plötzlich ein Unfall, der der Romanze ein jähes Ende bereitet. Film aus nach 20 Minuten? Nein. Zuerst plätschert er jedoch ein wenig weiter vor sich hin:
Der Tod in Menschengestalt kommt in das Haus eines 65-jährigen, wohlhabenden Firmenchefs (Anthony Hopkins) und eröffnet ihm dessen baldiges Ableben. Aber der Tod lässt ihm noch einige Tage Zeit. Zeit, um Dinge zu regeln - während Gevatter Tod in seiner Nähe bleibt, für alle Umstehenden ein merkwürdiger Fremder (Brad Pitt) und das Leben als Mensch kennenlernt.
Da ist sie wieder. Die Frau vom Anfang des Films. Und der Tod. Und der Reiche ist ihr Vater ...
Und aus einem "hm, langweilige Romanze" ist unverhersehens ein so packender Film geworden, der mich berührt wie kaum ein anderer Film.
Ein Film, der darauf hinausläuft, dass jemand stirbt und man dies von Beginn an weiß. Und während der Eine sich aufs Sterben vorbereitet, lernt der Todbringer das Leben kennen. Und verstehen.
Und ich als Zuschauer verstehe mit ihm. Dieser Film zeigt letztendlich, wie wunderschön das Leben ist. Und mit diesem Gefühl läuft der Abspann des Films. Wunderschön!!
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Das Schweigen der Lämmer Jodie Foster, Sir Anthony Hopkins, Scott Glenn DVD, 25. September 2006 Verkaufsrang: 1057 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die angehende FBI-Agentin Clarice Starling bekommt einen Spezialauftrag Mit Hilfe des brillanten Psychiaters Hannibal Lecter soll sie versuchen, einen Serienkiller zu fassen. Die Zeit drngt, denn "Buffalo Bill" hat bereits ein neues Opfer in seiner Gewalt. Was das Team Starling/Lecter zu einem besonderen macht Lecter ist selbst ein verurteilter Mrder mit kannibalischen Neigungen...
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 58 Bewertungen)
Mein heimlicher Identifikations-Klassiker 5 von 5 Punkten Eigentlich darf niemand wissen, dass ich diesen dialogreichen, nervenzerrenden Thriller, mit dem Jonathan Demme als Regisseur seinen Durchbruch feierte, ganz toll finde. Und weshalb nicht ? Nun...ich bin auch so ein Typ wie der, den Anthony Hopkins mit Zauber im Gesicht darstellt. Ich hab Menschen zum Fressen gern. Und wenn sie mir auf den Leim gehen, ist's um sie geschehen. Daher bewundere ich den männlichen Protagonisten dieses lecker inszenierten Identifikations-Klassikers. Den Film dürfen Sie weiterempfehlen, aber bitte sagen Sie nicht weiter, warum ich ihn mir immer wieder ansehe!
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Legenden der Leidenschaft (Collector's Edition) Brad Pitt, Sir Anthony Hopkins, Aidan Quinn DVD, 11. Januar 2001 Verkaufsrang: 738 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Dieser Film war, als er 1994 in die Kinos kam, ein großer Erfolg. Dieses epische, oft übertrieben wirkende Familiendrama mag im Laufe des Films immer schwächer werden, aber Legenden der Leidenschaft ist die Art von lebhaftem und von Charakteren getragenem Film, an dem sich Hollywood öfter versuchen sollte. Der Film ist ebenfalls ein offensichtliches und schmeichelhaftes Star-Vehikel für Brad Pitt als Tristan -- rebellischer mittlerer Sohn eines auf seine Unabhängigkeit pochenden Ranchers und Kriegsveteran (Anthony Hopkins) in Montana -- der in regelmäßigen Abständen mit seinem älteren und verantwortungsbewussteren Bruder Alfred (Aidan Quinn) und seinem jüngeren Bruder Sam (Henry Thomas) Meinungsverschiedenheiten hat. Von den Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs zu seinen Abenteuern als Matrose, ist Tristans Leben voller Qualen. Diese verdichten sich, als er nach Montana zurückkehrt und sich mit seinem Bruder Aidan über die wunderschöne Witwe (Julia Ormond) seines jüngeren Bruders Samuel im Wettstreit findet. Deren Leidenschaft für Tristan spaltet den bereits aufgewühlten Ludlow Clan. Unter dem weit offenen Himmel eines Landes mit unendlichen Weiten entfaltet Legenden der Leidenschaft diese opernhafte Geschichte mit all der Blutrünstigkeit, Tragödie und landschaftsreichen Darstellung, die man in einem belletristischen Erfolgsroman zu finden erwartet (der Film basiert auf der hochgelobten Kurzgeschichte Jim Harrisons); eine starke Mischung, die sehr unterhaltsam ist. John Toll gewann einen Oscar für seine atemberaubenden Landschaftsaufnahmen. --Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 38 Bewertungen)
Legenden der Leidenschaft: Epischer Kitsch oder mythische Fabel? 5 von 5 Punkten Montana zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts: Drei Brüder lieben dieselbe Frau und diese Frau liebt auch sie alle drei irgendwie. Samuel (Henry Thomas), Tristan (Brad Pitt) und Alfred (Aidan Quinn) sind seit frühster Kindheit unzertrennlich, obwohl sie vom Charakter her kaum unterschiedlicher sein könnten. Alfred, der Älteste, ist ein besonnener und wohlkalkulierender Karrierist, sein Bruder Tristan, der bei dem alten Indianer "Ein-Stich" (Gordon Tootoosis) in die Lehre ging, sein impulsiv-animalischer Gegenpart. Vernarrt sind sie alle beide in den jüngsten im Bunde, Samuel, der - kaum den Kinderschuhen entwachsen - als naiver politischer Idealist in den Ersten Weltkrieg ziehen möchte. Davon allerdings will sein Vater, Colonel Ludlow (Anthony Hopkins), nichts wissen: Für ihn ist Politik ein schmutziges Geschäft - spätestens seit seinen vergeblichen Bemühungen zur Verbesserung der Situation der einheimischen Indianer. Desillusioniert nahm Ludlow damals Abschied vom Militärdienst und baute sich eine kleine Farm jenseits der erblühenden Städte auf. Als Oberhaupt einer multiethnischen Großfamilie widmete er sich seitdem ganz der Landarbeit, die sich für seine kultivierte und emanzipierte Ehefrau Isabel (Christina Pickles) als unerträglich herausstellte. Isabel verließ damals die Familie und kehrte nicht wieder zurück. Nun, man schreibt das Jahr 1915, will Samuel für England gegen die Deutschen kämpfen. Gerade erst hat er seine Verlobte Susannah (Julia Ormond) zuhause vorgestellt, als er sich als Soldat nach Europa einschifft. Seine beiden Brüder gehen mit ihm, vor allem, um ihn in der Schlacht zu beschützen. Doch Samuel kehrt nicht zurück, sein Leben endet im Stacheldraht der feindlichen Frontlinie. Seitdem ist nichts mehr wie es einst war in der Familie, in der Samuels Tod einen tiefen Riss verursacht hat. Nach der Rückkehr aus dem Krieg verliebt sich Alfred in Susannah, die ihr Herz unterdessen an Tristan verloren hat. Doch der kann ihr nicht geben, was sie sucht: Samuels Tod treibt ihn in tiefe Selbstvorwürfe, er verlässt die Farm und zieht jahrelang als Abenteurer durch die Welt. Als er nach Jahren zurückkehrt, hat sich der Colonel mit Alfred entzweit, der inzwischen Susannah geheiratet und als Kongressabgeordneter Karriere gemacht hat. Fast scheint es, als habe Tristan seine innere Rastlosigkeit nun bezwungen. Er lässt sich wieder auf der Farm nieder, gründet eine Familie und steigt in Prohibitionszeiten in den Alkoholschmuggel ein. Doch sein Glück ist nur von kurzer Dauer: Bei einer Konfrontation mit der Konkurrenz stirbt seine Frau Isabel II (Karina Lombard) versehentlich durch einen Querschläger. Alfred, dessen Frau Susannah sich aus unerfüllter Liebe zu Tristan inzwischen umgebracht hat, ermahnt seinen Bruder, die Sache auf sich beruhen zu lassen, doch der nimmt blutige Rache. Am Ende kommt es zur großen Konfrontation zwischen den Ludlows und einem Erschießungskommando der korrupten Polizei. Im entscheidenden Moment steht Alfred seiner Familie zur Seite. Tristan nimmt Abschied und überlässt dem Bruder die Erziehung seiner Kinder. Das letzte Bild zeigt ihm im Moment seines Todes - im Kampf mit einem Grizzly-Bären.
Schon anhand dieser kurzen inhaltlichen Skizze zeichnet sich die epische Dimension von Edward Zwicks Familiendrama ab. "Legenden der Leidenschaft" ist allein schon von seinen zeitlichen Ausmaßen ein großer Film - ein Film, der fesselnd erzählen will, von menschlichem Schicksal und menschlichem Leid, von Liebe, Hass und der Solidarität unter Brüdern. Ein Film, der aber auch Zeugnis ablegen will, Zeugnis von der Schönheit der amerikanischen Landschaft des Nordwestens, vom raubeinigen, aber doch irgendwie liebenswerten Naturell seiner Bewohner, von Pferden, Bären und von indianischer Kultur. Das ist eine ganze Menge, kann man sich nun denken, und in der Tat bedient sich der ohnehin schon über zwei Stunden lange Film denn auch oft der zeitlichen Raffung, um das alles unter einen Hut zu bekommen. Und trotz aller Mängel im Detail gelingt es Regisseur Edward Zwick am Ende irgendwie, die Geschichte zu einem stimmigen Abschluss zu bringen.
Der Grund dafür liegt in der urwüchsig-zeitlosen Geschichte vom tragischen Familienzwist, die heute noch so bewegt wie zu Zeiten von Kain und Abel. Ungleich verteilt ist die Liebe, welche die drei Brüder von ihrem Vater empfangen: Tristan, der das Wilde, das Ungezähmte seines eigenen Ichs repräsentiert, ist von Kindesbeinen an sein Liebling, während er den anderen beiden, zumal dem Ältesten, eher mit wohlwollender Distanz gegenübertritt. Alfreds anerzogene Manieren sind ihm auf der Farm nur von geringem Nutzen, in der langsam erblühenden städtischen Welt aber ebnen sie ihm den Weg zu Erfolg, Reichtum und politischem Ansehen. Er tritt somit schon allein aufgrund seiner diplomatischen, auf den Einfluss der gebildeten Mutter zurückgehenden Anlagen in deutlichen Kontrast zu dem bärbeißigen, ruppigen und wettergegerbten Colonel Ludlow, der mit der urwüchsigen amerikanischen Landschaft in seltsam inbrünstiger Leidenschaft verwachsen zu sein scheint. Dem Darsteller Aidan Quinn gelingt es dabei, durch sein verklemmtes, melancholisches und immer leicht blutleeres Spiel die Zerbrechlichkeit Alfreds, das Gefühl seiner eigenen Deplaziertheit auf überzeugende Art und Weise darzustellen und somit das Drama eines Menschen zu veranschaulichen, der seine Familie über alles liebt und sich doch eingestehen muss, der er bei ihr nicht glücklich werden kann. Ihm diametral entgegengesetzt spielt Brad Pitt einen Tristan, wie ihn die wildesten Phantasien von Autorinnen romantischer Liebesromane besser nicht hätten erschaffen können: Mit langem, wehenden Haar durchreitet er die unendlichen Weiten Montanas in grandiosen Landschaftsaufnahmen, über die sich James Horners hochemotionaler Soundtrack wie ein herrlich sentimentaler wundervoller Klangteppich legt. Sicher, kritische Geister mögen das zurecht Kitsch nennen und sich zürnend der wahren Filmkultur zuwenden: anspruchsvollen, pädagogisch wertvollen, engagierten, gesellschaftskritischen Filmen à la Fassbinder, Ken Loach, Costa-Gavras oder Oliver Stone. Das ist ihr gutes Recht, und das ist sicherlich löblich. Doch seien wir ehrlich - für diese Minderheit werden Filme in erster Linie nicht gemacht. Und so sind alle anderen, die das öde und langsame Alltagsgeschäft lieber dem Journalismus und den Medien überlassen, von Hollywood auch diesmal wieder herzlich dazu eingeladen, den tristen Alltag für zwei Stunden hinter sich zu lassen und sich am Kino als berauschendem Sinnenfest zu erfreuen. Mit "Legenden der Leidenschaft" hat Regie-Routinier Edward Zwick nicht mehr und nicht weniger als ein Stück bestes Unterhaltungskino abgeliefert, in dem eine geradezu mythische Geschichte dank überzeugender Darsteller und einer monumentalen Aufmachung auf unwiderstehliche Art und Weise den Zuschauer in seinen Bann schlägt. Und vielleicht erkennt man nicht zuletzt anhand solcher Filme, was das Leben wirklich lebenswert macht - die Familie, die Natur, die Liebe. Wohlmöglich ist ein Film wie dieser damit nicht einmal so weltfremd und eskapistisch, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag - gehört doch auch die Sehnsucht nach dem Kitsch, dem Desiderat unserer tiefsten Wünsche, letztendlich zum Menschsein mit dazu.
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Roter Drache (Einzel-DVD) Sir Anthony Hopkins, Edward Norton, Ralph Fiennes DVD, 3. März 2005 Verkaufsrang: 2263 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Roter Drache 1DVD DV
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)
Klasse Thriller 5 von 5 Punkten Roter Drache ist wohl einer der besten thriller die ich je gesehen habe.
Auch die Besetzung ist klasse, denn ich könnte mir niemanden vorstellen der die rolle des Ermittlers auch nur ansatzweise so gut rüberbringt wie Edward Norton.
Der Film ist spannend bis zum Schluss und bietet immer wieder überraschungen.
Nur eines verstehe ich nicht ganz. Und zwar in der letzten Minute des Filmes wird Hannibal mitgeteilt er habe eine Besucherin die angeblich vom FBI wäre und die letzten Worte von Hannibal sind: Wie ist ihr Name...
Dies ist eindeutig ein Cliffhanger ich konnte mir jedoch keinen Reim darauf bilden wer diese FBI Agentin ist und was sie für eine rolle spielt. Wenn dies jemand weis möge er mir bitte einen kommentar hinterlassen und mich aufklären...
Danke ;)
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Die Legende von Beowulf (Director's Cut) [Blu-ray] Ray Winstone, Crispin Glover, Angelina Jolie, Anthony Hopkins, Robin Wright Penn Blu-ray, 13. März 2008 Verkaufsrang: 2046 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Blu-ray Disc
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 24 Bewertungen)
Verfilmte Legende 4 von 5 Punkten Bei Wikipedia steht, das die Legende von Beowulf vermutlich 700 n.Ch. entstanden ist. Unter anderem lies sich sogar J.R.R. Tolkin durch diese Legende für seine Herr der Ringe Romane inspirieren.
Zum Film:
Der Film behandelt die zweiteilige Legende. Teil 1 handelt über den Kampf mit Grendel und dessen Mutter, Teil 2 die Zeit, als Beowulf König der Dänen war und gegen den Drachen kämpfte. Also wer hier über die Story des Filmes meckert, sollte sich zuerst mit der Legende beschäftigen. Sicher ist, das die Legende nicht 1:1 verfilmt wurde aber es wurde einiges übernommen.
Die Legende von Beowulf ist ein Computeranimierter Film. Man wollte wohl die Kosten für die sehr schönen Schauplätze sparen, die man sonst hätte nachbauen müssen. Einige Sachen hätten besser aussehen können (die Wellen am Strand, Flüssigkeiten, ...) aber im Großen und Ganzen sind die Bilder sehr detailreich, ein echter Augenschmaus!
Die Musik passt wunderbar zum Film und die restlichen Soundeffekte... Naja, manche hat man einfach weg gelassen (vergessen?). Die, die noch übrig sind sind sehr gut geworden.
Ein drittes Manko ist, das die Szenen, die auf Altenglisch gesprochen sind NICHT untertitelt sind! Jedoch wird am Anfang "Denmark a.D. 507" auf deutsch untertitelt. Man muss den normalen Untertitel dazu schalten, wenn man wissen möchte, was Grendel sagt (Er spricht nur Altenglisch) oder was im Loblied Beowulfs gesungen wird.
Es gibt auch keine deutsche Tonspur in Dolby True HD, diese ist nur auf Englisch verfügbar. Die restlichen Tonspuren sind in 5.1 Dolby Digital.
Ein weiterer Pluspunkt ist, das das Zusatzmaterial auch in 1080i ist und es nicht nur aus ein paar Trailer, sondern aus mehreren Making Of's, einer Fotogalerie und nicht verwendeten Szenen (nicht gerendert) besteht.
Trotz seiner manchmal doch sehr gewalttätigen Szenen ist Beowulf ab 12 Jahren freigegeben. Meines Erachtens nach, wäre Beowulf besser ab 16 Jahren geeignet!
Unterhaltungstechnisch ist der Film echt gelungen. Er wird nicht künstlich in die Länge gezogen. Wer jedoch auf realismus hofft, ist fehl am Platz. Dies ist zwar die verfilmung einer realen Legende aber welche Legende ist vom Inhalt her schon zu 100% real? ;o)
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Das Schweigen der Lämmer (Special Edition, 2 DVDs im Steelbook) Jodie Foster, Sir Anthony Hopkins, Scott Glenn DVD, 30. April 2007 Verkaufsrang: 2361 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Schweigen der Lmmer,Das -Steelbook DV
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Der beste Thriller der Welt 5 von 5 Punkten Thomas Harris' erste erfolgreiche Thriller "Roter Drache" und "Das Schweigen der Lämmer" schrieen geradezu danach, verfilmt zu werden. Schon 1986 inszenierte Anthony Mann "Roter Drache" unter dem Titel "Manhunter" für das Kino und in diesem Film hatte auch der Erzbösewicht Nummer eins (laut der Liste der größten Bösewichter des American Film Institute) seinen ersten Auftritt auf der Leinwand: Dr. Hannibal Lecter, forensischer Psychiater, hochintelligent und - gebildet, mit großem Sinn für Ästhetik und Vorliebe für Menschenfleisch. Der erste Darsteller dieser Rolle war Brian Cox und "Manhunter" gilt bis heute als der Geheimtip unter den Harris - Verfilmungen.
Sein endgültiges Gesicht bekam Lecter jedoch von einem anderen Schauspieler. Für Anthony Hopkins bedeutete diese Rolle den endgültigen Durchbruch zum Weltstar, er erhielt für seine Leistung den Oscar als bester Hauptdarsteller, spielte Hannibal Lecter noch zweimal (in bedeutend schwächeren Filmen allerdings) und wird bis heute so sehr mit dieser Rolle identifiziert, daß es ihn sogar als Halloween - Maske gibt. In der Tat kann man sich für diese Rolle keinen anderen Schauspieler mehr vorstellen. Lecter wirkt Hopkins wie auf den Leib geschneidert, er agiert von seiner Zelle in der Anstalt für geisteskranke Verbrecher aus wie ein Marionettenspieler, der alle anderen Figuren an ihren Fäden tanzen läßt, greift aber wie ein Raubtier selbst ins Geschehen ein, als er die Chance dazu sieht. Meist ist er nur im Halbdunkel oder in Großaufnahme zu sehen, was ihm noch zusätzlich eine mysteriöse Aura verleiht. Sowohl Hopkins als auch Regisseur Jonathan Demme haben mit dieser Figur alles richtig gemacht und so eine der faszinierendsten Filmcharaktere überhaupt geschaffen.
"Das Schweigen der Lämmer" hat allerdings noch um einiges mehr zu bieten als Hopkins in seiner Paraderolle. Nicht umsonst erhielt der Film in den fünf wichtigsten Kategorien (bester Film, Hauptdarsteller, Hauptdarstellerin, Regie und Drehbuch) die Oscars 1992. Ted Tally (Drehbuchautor) lieferte perfekte Arbeit, hielt sich eng an Harris' Vorlage und zog an den richtigen Stellen den Spannungsfaden bis zum Zerreißen an. Jodie Foster als Clarice Starling überzeugt auf ganzer Linie und steht in ihrer Leistung Hopkins in nichts nach. Großartig sind die Szenen, in denen sich Starling und Lecter gegenseitig belauern, versuchen, den Schwachpunkt des anderen zu finden, wodurch beide fast unmerklich in immer größere Abhängigkeit voneinander geraten.
Großes Lob auch für die Inszenierung des Films durch Jonathan Demme, der von der ersten bis zur letzten Sekunde eine dichte, unheimliche Atmosphäre schafft, die Spannung bis zum dramatischen Höhepunkt immer mehr steigert, so daß man auf der Jagd nach dem Frauenmörder "Buffalo Bill" nicht anders kann, als auch nach dem hundertsten Ansehen noch mitzufiebern und der den durch die Bank ausgezeichneten Schauspielern viel Raum zur Gestaltung ihrer Rollen gibt.
Die hier besprochene Ausgabe kommt als DVD - Zweierpack, auf der einen DVD der Hauptfilm in bester Bild - und Tonqualität, auf Silberling Nummer zwei gibt es viele erfreuliche Extras rund um den Film, so ein ausführliches Making Of, entfallene Szenen, recht amüsante Pannen, Fotogalerien und diverse Trailer sowie einen Text für den Anrufbeantworter, wenn man denn unbedingt Hannibal Lecter auf seinem AB haben will.
Insgesamt eine wirklich schöne Box für den Fan zu einem absolut akzeptablen Preis, die keine Wünsche enttäuscht.
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Was vom Tage übrigblieb - Special Edition Sir Anthony Hopkins, Emma Thompson, James Fox DVD, 9. Oktober 2001 Verkaufsrang: 3511 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Dieser ausgezeichnete Film lässt sich vielleicht am besten mit den Worten "von subtiler Eleganz" umschreiben. Der Film spielt in der Gegenwart und befasst sich in Rückblicken mit dem Leben in einem englischen Landhaus kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs. Wiedervereint mit den Machern von Wiedersehen in Howards End sind Emma Thompson in ihrer Rolle als Hausdame Miss Kenton sowie Anthony Hopkins als Mr. Stevens, der untadelige Butler. Die bittersüße Geschichte dreht sich um Stevens und dessen bedingungslose Ergebenheit seinem Herrn, Lord Darlington, gegenüber (gespielt von einem angemessen beflissenen und verschmitzt gespreizten James Fox). Stevens fasst seine Lebensauffassung so zusammen: "Ich bin der Ansicht, dass ein Mann sich erst dann als völlig zufrieden erachten kann, wenn er alles getan hat, seinem Dienstherrn nützlich zu sein." Stevens' Welt wird zunehmend eingenommen vom bevorstehenden Krieg mit Nazi-Deutschland, von Darlingtons schrecklich fehlgeleiteten Interessen an diesem Krieg und -- am allerstärksten -- von seiner Beziehung zu Miss Kenton. Stevens ist das Musterbeispiel eines Unterdrückten, aber -- von Hopkins so dargestellt -- wirkt er weder mitleiderregend noch selbstgerecht. Wie schon sein Herr, wird auch Stevens in seiner Treue fehlgeleitet, obwohl seine Entbehrungen emotionaler Natur sind und möglicherweise dazu führen werden, dass er sie ein Leben lang bereuen wird. In diesem Film passiert derartig viel, dennoch wird die Handlung geschickt dargestellt durch verständnisvolle und wissende Blicke und durch Gefühle, die nur via Augenkontakt ausgedrückt werden. Wie bei anderen Zusammenarbeiten von Ismail Merchant, James Ivory und Ruth Prawer Jhabvala, ist Was vom Tage übrig blieb eine einzige Augenweide und fängt die Zeit, in der er spielt, höchst wirkungsvoll und voller Hingabe ein. Drehbuchautorin Jhabvala hat sich dem Roman von Kazuo Ishiguro voller Respekt genähert. Christopher Reeve, Ben Chaplin und Hugh Grant sind in hervorragenden Nebenrollen zu sehen. --N. F. Mendoza
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 20 Bewertungen)
Über ein sinnlos vergeudetes Leben 5 von 5 Punkten Das ist eins der wenigen Beispiele, bei denen der Film mindestens so gut ist wie die literarische Vorlage. Das liegt natürlich vor allem an dem wunderbaren Anthony Hopkins, der dafür auch zu Recht für den Oscar nominiert war (und ihn meiner Meinung nach auch verdient hätte). Was er ganz ohne Worte ausdrücken kann, ist schon sehr beeindruckend. Emma Thompson ist die perfekte Partnerin, und auch der Rest der Darsteller ist vorzüglich. Ein wunderbarer, todtrauriger Film zum Immer-Wieder-Anschauen. Schnief.
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Mein Mann Picasso Sir Anthony Hopkins, Natascha McElhone, Julianne Moore DVD, 25. August 2006 Verkaufsrang: 3079 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden MEIN MANN PICASSO
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Er schenkte den Menschen sein Werk. Genügt das nicht ? 5 von 5 Punkten Der vorliegende Film befasst sich mit dem Künstler Pablo Picasso( 1881-1973) aus der Sicht seiner langjährigen Lebensgefährtin Francoise Gilot, mit der er zwei Kinder hatte und zwar Claude, geboren 1947 und Paloma, geboren 1949.
Francoise( Natascha McElhone) lernt Picasso( Antony Hopkins) kennen als sie eine junge Studentin war. Sie ist Tochter aus so genannt gutem Hause. Ihr Vater und ihre Großmutter sind entsetzt über die Beziehung zu dem vierzig Jahre älteren Mann, der wegen seiner vielen Frauenaffären berüchtigt ist.
Picasso wirkt sehr kraftvoll, agil und lebenshungrig, trotz seines fortgeschrittenen Alters und umgarnt die junge Frau mit viel Raffinesse.
Sie zieht zu ihm in die Wohnung, wird seine Geliebte und nimmt an seinem künstlerischen Leben teil. Man sieht wie Gemälde, Skulpturen und Keramik-Gegenstände entstehen. Man erlebt beide bei dem Maler Matisse und erhält eine Idee von der künstlerischen Wandlungsfähigkeit Picassos.
Frauen inspirierten ihn und sollen seinen Malstil immer wieder aufs Neue beeinflusst haben, sofern er in sie verliebt war und sie zu seinen Geliebten wurde.
Francoise berichtet von seinen Vorfrauen: von Olga , einer russischen Tänzerin, die er 1918 heiratete und mit der er ein Kind hatte, von seinen Geliebten Marie und Dora, die sich um ihn schlugen, während er das Kunstwerk " Guernica " schuf.
Bei solchen Rückblenden lernt man Picasso als einen sehr selbstbezogenen Menschen kennen, der Freude daran findet, seine Frauen zu demütigen.
Er scheint seine gesamte Sensitivität in seine Werke eingebracht zu haben, so dass er in der Interaktion mit seinen Mitmenschen geradezu monströs erscheint , weil er auf niemand Rücksicht nimmt. Er sah seine Gegenüber nicht als eigenständige Menschen, sondern nur in Bezug auf seine Bedürfnisse.
Picasso schenkte den Menschen seine Kunst, mehr konnte offenbar von ihm nicht erwartet werden.
Sehr geizig scheint er gewesen zu sein, wenn man dem Film Glauben schenken darf.
Er gab Francois, die Mutter zweier seiner Kinder war, kein Geld für den Unterhalt, obschon er Millionen besaß und war zudem zu seinen Bediensteten knauserig, seelenlos und herrschsüchtig. Er scheint wenig über sich nachgedacht zu haben, vielleicht weil er zu sehr mit seiner Kunst befasst war. Ihn deshalb an den Pranger zu stellen, wäre meines Erachtens allerdings nicht richtig. Auf der einen Seite herrschte Überfluss im künstlerischen Können, andererseits offenbar Mangel an Empathie. Kein Mensch ist vollkommen.
Francois trennt sich nach einigen Jahren des Zusammenlebens von Picasso, während er bereits eine neue Beziehung mit einer Keramikverkäuferin unterhält. Sie verurteilt ihn nicht, sondern zieht Konsequenzen für sich und ihre Kinder. Eine bemerkenswerte Frau.
Ich habe vor Jahren einen mehrseitigen Bericht über die Persönlichkeitsdefizite Picassos im Spiegel gelesen, die sich besonders im Umgang mit Frauen offenbarten. Von daher verblüffte mich die Darstellung seiner Person im Film nicht. Sie war sogar harmlos im Verhältnis zu dem, was der Spiegel zum Besten gab.
Für Picassos Werk sind seine Persönlichkeitsdefizite unerheblich. Wo viel Licht ist, ist auch Schatten. Keine der Damen wurde gezwungen Zeit mit dem Künstler zu verbringen. Es geschah freiwillig.
Ein Künstler, wie Picasso konnte unmöglich ein bürgerliches Leben führen. Für Menschen seines Könnens gelten andere Maßstäbe, die letztlich die Vorraussetzung dafür sind, dass große Kunst entstehen kann.
Ein interessanter Film. Sir Anthony Hopkins füllt die Rolle Picassos beeindruckend aus. Eine Glanzleistung!
Empfehlenswert.
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Amistad Morgan Freeman, Sir Anthony Hopkins, Matthew McConaughey DVD, 11. Juli 2006 Verkaufsrang: 6373 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Amistad
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
mit einem Wort:Super! 5 von 5 Punkten dieser Film (nach wahrer Begebenheit) von Steven Spielberg ist echt gelungen.
Die Schauspieler sind gut gewählt.Der Ton und das Bild sind in Ordnung.Ist vielleicht nicht für jederman da es oft Dialoge gibt und die noch zum Teil in anderen Sprachen sind.
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Die Bounty Sir Anthony Hopkins, Mel Gibson, Sir Laurence Olivier DVD, 7. März 2002 Verkaufsrang: 7368 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden 1787. William Bligh Anthony Hopkins, der Kapitän der Bounty, sticht mit seiner Mannschaft in See. Ziel der Reise ist Tahiti, von wo sie die Früchte des Affenbrotbaums exportieren sollen. Doch auf See lauern ungeahnte Gefahren - und Bligh entpuppt sich als Tyrann, der seine Leute erbarmungslos schikaniert. Als das Schiff endlich an einer einsamen Insel anlegt, entlädt sich die aufgestaute Spannung Fletcher Christian Mel Gibson, der Erste Offizier, ruft die anderen Seeleute zur Meuterei auf.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
Ein in jeder Hinsicht hervorragender Film ! 5 von 5 Punkten "Die Bounty" gehört unangefochten zu meinen Lieblingsfilmen. Der Film besticht durch exzellente Darsteller, hervorrgagende Ausstattung und nicht zuletzt durch seine historische Genauigkeit.
Ich persönlich halte ihn für die beste Verfilmung des Stoffes, die jemals gedreht wurde.
Schade, dass es keinen zweiten Teil gibt.
Wer sich für das weitere Schicksal der Bounty-Meuterer auf Pitcairn interessiert, dem sei der Fernsehvierteiler "Insel der Meuterer" empfohlen (Regie Francois Leterrier). Dieser setzt dort an, wo der vorliegende Film aufhört.
Äußerst bedauerlich, dass es diesen Film weder auf DVD noch auf VHS zu kaufen gibt. Die beiden Titel würden sich optimal ergänzen !!!
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Die Maske des Zorro (Collector's Edition) Antonio Banderas, Sir Anthony Hopkins, Catherine Zeta-Jones DVD, 26. Oktober 1999 Verkaufsrang: 2517 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Maske des Zorro, ein sinnliches und aufregendes Abenteuer, weckt die Erinnerung an die wundervollen Kostümschinken, die während der Zeit des Hollywood-Studio-Systems so gut in Szene gesetzt wurden. Dies ist nicht weiter verwunderlich, da der Titelcharakter in der Tat der Robin Hood des alten Kaliforniens ist. Die Figur bot Hauptrollen für Douglas Fairbanks und Tyrone Power und Stoff für die erfolgreichen TV-Serien der 50er und 90er Jahre und Dutzende weiterer Serien und Filme. Zorro, eine Figur, die 1918 von Johnston McCulley geschaffen wurde, wird in dieser schnellen und mitreißenden Fassung nicht nur mit neuem Leben versehen, sondern lässt sich sogar als Fortsetzung zu den Geschichten der Fairbanks-Powers-Saga Das Zeichen des Zorro charakterisieren. Ein selbstsicherer Anthony Hopkins spielt Don Diego de la Vega, einen mexikanischen Freiheitskämpfer, der zu dem Zeitpunkt gefangen und ins Gefängnis geworfen wurde, als Spanien Kalifornien an Santa Ana übergeben hatte. Zwanzig Jahre später gelingt ihm die Flucht und er tritt seinem Todfeind entgegen, einem besitzgierigen Gouverneur, der mit schleimiger Boshaftigkeit von Stuart Wilson gespielt wird. Da er selbst zu alt ist, um den Bauern der Gegend zu helfen, trainiert er den Banditen Antonio Banderas, damit dieser seinen Platz übernehmen kann. Es folgen viele Fechtkämpfe; Banderas umwirbt Catherine Zeta-Jones, wird ein besserer Mensch und befreit die enteigneten Bauern. Regisseur Martin Campbell hat in weiser Voraussicht einige Erotik in die auf Tempo choreografierten Actionszenen eingebaut, während er im richtigen Moment ernste Untertöne einfließen lässt. Der Film schafft es hervorragend, große Bereiche aus dem Genre des romantischen Action-Abenteuers abzudecken. --Rochelle Gorman
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 21 Bewertungen)
Vergessen Sie alles, was Sie über Zorro gesehen haben !!! 5 von 5 Punkten Es gibt eine Menge Filme über Zorro, doch keiner ist vergleichbar mit diesem Meisterwerk! Abenteuer, Schmerz, Liebe - alles ist drin! Richtige Schauspieler, tolle Kostüme und von wunderbaren Musik begleitet! Ein " Perfekt! " reicht nicht aus! Antonio Banderas ist kein schlechter Schauspieler und wenn er von so einem Genie wie Sir Anthony Hopkins unterstutzt wird, ist die Besetzung mehr als gelungen! Solche überemotionale Menschen und begeisterte Fans von Sir Anthony, wie ich einer bin, würden sich vielleicht ein etwas anderes Ende wünschen... Aber, im ganzen gesehen, braucht man nach dem Film dringend ein Degen und eine Maske!!!
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Hannibal Sir Anthony Hopkins, Julianne Moore, Ray Liotta DVD, 5. Mai 2002 Verkaufsrang: 8660 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Er ist wieder da, und er ist hungriger denn je. Zehn Jahre nach Das Schweigen der Lämmer genießt Dr. Hannibal "the Cannibal" Lecter (Anthony Hopkins) Espresso schlürfend das süße Leben in Italien. FBI-Agentin Clarice Starling (Julianne Moore, die die Rolle von Jodie Foster übernommen hat) dagegen ist es weniger gut ergangen. Sie war schon immer eine Außenseiterin, und nun ist sie die stille, launische Einzelgängerin, die die bürokratischen Spielchen nicht mitmacht und deshalb leiden muss. Eine vermasselte Drogenrazzia führt zu ihrer Zurückstufung -- und zu der Bitte von Lecters einzigem überlebendem Opfer, Mason Verger (Gary Oldman), um eine kleine Fragestunde. Clarice ahnt nicht, dass der grauenhaft entstellte Verger -- dem Lector unterstellt, er habe sich sein Gesicht selbst heruntergerissen -- sie als Köder benutzt, um Dr. Lecter aus seinem Versteck zu locken. Er ist zuversichtlich, dass er den guten Onkel Doktor diesmal schnappen wird. Hannibal verwendet die grundlegende Handlungskonstruktion von Thomas Harris' barockem Roman und ist stilistisch derart anders als sein Vorgänger, dass man gezwungen ist, ihn für sich allein zu bewerten. Regisseur Ridley Scott gab dem Film ein elegantes, geradezu europäisches Aussehen, das von Anfang an klar macht, dass sich hier -- im Gegensatz zum ersten Film -- alles um Hannibal dreht. Funktioniert es aber auch? Gewiss -- aber nur bis zu einem gewissen Punkt. Geschickt baut Scott eine Atmosphäre der Vorahnung auf, aber es ist alles nur ein Aufbau zum Antiklimax, da Vergers Plan zur Ergreifung Hannibals (um ihn dann an menschenfressende Wildschweine zu verfüttern) letztendlich nicht zum erforderlichen blutigen Nervenkitzel führt. Und der marktschreierisch angekündigte Höhepunkt, die Abendessensequenz mit Clarice, Dr. Lecter und einem dritten unglücklichen Gast, wechselt ständig zwischen Parodie und Horror. Hopkins und Moore sind ohne Zweifel beide erstklassig, aber die Handlung ist so konstruiert, dass sie so weit wie nur möglich auseinander gehalten werden -- wo doch im Schweigen der Lämmer gerade ihre Interaktion so faszinierte. Wenn sie denn mal zusammentreffen, sind diese leider nur wenigen und einfach zu späten Begegnungen dennoch recht spannend. --Mark Englehart
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 175 Bewertungen)
Übelgeiler Nachfolger von "Schweigen der Lämmer" 5 von 5 Punkten Absolut hammergeiler Film! Action, Psycho, Spannung, Nervenkitzel, Brutaltität und Abartigkeit, dieser Film hat alles!
Ich hab die Englische Version (in England gekauft^^), also die uncut.
Anfangs gibts sogar recht gute (und nicht unblutige^^) Action, ansonsten kann sich die Brutalität sehen lassen. Es gibt zwar nicht allzu viele brutale Szenen (wie auch bei den Vorgängern), aber dafür sind diese schon recht abartig zum Teil. Die Handlung ist auch recht spannend, aber zum Teil unverständlich und lässt Fragen beim Zuschauer offen, z.b. wie Hannibal dem FBI am Ende entkommt. Das hätte man ruhig auch noch verfilmen können. Aber naja: Juliane Moore spielt die Rolle der Clarice Starling genauso gut wie Jodie Foster und Anthony Hopkins setzt als Hannibal Lecter zum Höhenflug an.
Fazit: Ein muss für alle, die Psychothriller mit etwas Gewalt, Blut, Action und Abartigkeit mögen! Aber ich rate euch dennoch zum Kauf der Uncut-Version, diese ist zwar nich arg viel länger als die geschnittene, aber dennoch besser ;)
Gruß
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Willkommen in Wellville Sir Anthony Hopkins, Bridget Fonda, Matthew Broderick DVD, 15. Mai 2007 Verkaufsrang: 3053 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Film top, DVD mangelhaft 3 von 5 Punkten Warum bittesehr werden immer noch DVDs produziert ohne den Originalsoundtrack in ORIGINALSPRACHE?? Dies muß ein Rätsel bleiben. Dieser Fakt schmälert jedenfalls das Vergnügen an diesem wirklich genial-komischen Film mit Kultpotential erheblich. |
Der Beweis - Liebe zwischen Genie und Wahnsinn Sir Anthony Hopkins, Gwyneth Paltrow, Jake Gyllenhaal DVD, 7. September 2006 Verkaufsrang: 11125 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden An ihrem 27. Geburtstag bricht ber Cathrine ein emotionales Gewitter herein Der Tod ihres Vaters, eines brillanten, aber in geistige Umnachtung verfallenen Mathematikprofessors, die Begegnung mit dessen Studenten Hal und die Ankunft ihrer beruflich erfolgreichen Schwester Claire aus New York. Whrend diese damit beginnt, sich um den Nachlass ihres Vaters zu kmmern, muss sich Catherine ihren eigenen ngsten und Emotionen stellen. Als Hal in den Notizbchern des Professors einen unglaublichen und sensationellen mathematischen Beweis entdeckt, behauptet Catherine, dass die Aufzeichnungen von ihr stammen. Hat Catherine wirklich die Genialitt ihres Vaters geerbt oder womglich dessen Krankheit?
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)
Eine komplizierte Vater-Tochter-Beziehung. 5 von 5 Punkten Catherine ( Gwynet Paltrow), die Tochter eines Mathematik-Professors ( Sir Anthony Hopkins) mit offenbar genialen Fähigkeiten, hat ihren Vater in seinen letzten Lebensjahren betreut.
Ihr Vater litt unter Demenz.
Die 27 jährige Frau mit ebenfalls großer mathematischer Begabung vernachlässigt wegen der Betreuung ihres Vaters ihr Studium und ist aufgrund ihrer unerfreulichen Erfahrungen in den zurückliegenden Jahren ziemlich depressiv und unleidlich.
Hal, ein junger Mathematiker, der ihren soeben gerade verstorbenen Vater sehr verehrt, versucht emotionalen Zugang zu Catherine zu finden, doch die junge Frau wirkt sehr verstört.
Sie führt fiktive Dialoge mit ihrem toten Vater und bekundet bei einer Rede anlässlich der Trauerfeier in der Kirche spontan ihren tiefen Groll gegenüber diesem Übervater. Die letzten Monate scheinen Catherine überfordert zu haben.
Hal möchte eruieren, ob Catherines Vater, der während des Zustandes geistiger Umnachtung immer wieder lichte Momente hatte, in dieser Zeit noch brauchbare wissenschaftlich Notizen angefertigt hat und erhält von Catherine Unterlagen über mathematische Beweise, die spektakulär sind. Catherine behauptet plötzlich die Aufzeichnungen sind von ihr.
Ihre ältere Schwester bezweifelt dies ebenso wie zunächst Hall.
Will Catherine auf Kosten Ihres Vaters Karriere machen oder ist sie verwirrt? Wie weit liegen Genie und Wahnsinn voneinander entfernt?
Catherines ältere Schwester verkauft das Haus der Familie unmittelbar nach der Beerdigung und bewegt Catherine dazu mit ihr nach New York zu gehen, um Abstand zu gewinnen.
Schafft es Catherine sich von allen zu emanzipieren und ihren eigenen Weg zu gehen?
Gelingt es ihr sich mental von ihrem toten Vater abzunabeln und zu zeigen, dass sie ebenfalls soviel drauf hat wie er?
Ein nicht uninteressanter Film über eine komplizierte Vater-Tochter-Beziehung, mit glänzenden schauspielerischen Leistungen, insbesondere von Sir Anthony Hopkins.
Die Dialoge sind dem Sujet angemessen niveauvoll.
Der Regisseur John Madden hat einen empfehlenswerten Film gedreht, der aufzeigt, dass übliche Vater -Sohn - Probleme auch in Vater-Tochter-Verbindungen auftreten können, dort aber ganz offensichtlich noch komplizierter aufzulösen sind.
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Der menschliche Makel Sir Anthony Hopkins, Nicole Kidman, Gary Sinise DVD, 1. September 2004 Verkaufsrang: 12018 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Im Sommer 1998 steht in Amerika die Clinton-Lewinsky-Affäre auf der Tagesordnung. Eine heuchlerische Doppelmoral und überzogene politische Korrektheit sind das Maß aller Dinge - und werden dem angesehenen Universitätsprofessor Coleman Silk zum Verhängnis: Er verliert Stellung, Ansehen und seine Freunde durch eine angeblich rassistische Bemerkung, der sich anschließende öffentliche Skandal führt zum Tod seiner Frau. Nur Coleman erschließt sich die Ironie der Geschichte: In seiner Jugend hatte er sich entschlossen, seine afroamerikanische Herkunft zu verleugnen und sich eine fiktive jüdische Identität zugelegt. Die leidenschaftliche Affäre mit der Putzfrau Faunia, die vor ihrer eigenen Vergangenheit davon läuft und von ihrem psychopathischen Ex-Mann verfolgt wird, führt schließlich zur Konfrontation mit seiner Lebenslüge. Die Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Philip Roth ist eine exquisite Literaturverfilmung mit hochkarätiger Besetzung: Regisseur und Oscarpreisträger Robert Benton (Kramer gegen Kramer, Nobody's Fool) führt ein Ensemble um die Oscarpreisträger Anthony Hopkins und Nicole Kidman sowie Ed Harris als Faunias Ex-Mann und Gary Sinise als Schriftsteller und Erzählerfigur Nathan Zuckerman - eine wiederkehrende Figur in Roths Romanen. In ausdrucksstarken Bildern und düster-bedrückender Atmosphäre legt der Film Zeugnis ab von der amerikanischen Psyche. Gescheiterte Charaktere allesamt, versehen mit dem menschlichen Makel von Schuld und Selbstverleugnung, versuchen Roths Figuren ihre Identität und die Anerkennung ihrer Umwelt zu finden - um den Preis ihrer Selbstzerstörung. Die auf Rückblenden aufbauende Erzähltechnik mutet altmodisch an, entspricht aber Stimmung und Verhalten der Charaktere. Beim Kinostart gab es kritische Stimmen, ob der Brite Sir Anthony Hopkins glaubhaft einen Mann afroamerikanischer Herkunft verkörpern könne, aber das mag - in 'willing suspension of disbelief' - jeder für sich selbst beurteilen. -- Birgit Schwenger
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)
" Glücklicherweise kann der Mensch nur einen gewissen Grad des Unglücks fassen; 5 von 5 Punkten was darüber hinausgeht, vernichtet ihn oder lässt ihn gleichgültig." ( Goethe)
Vergleiche zum Roman von Philip Roth kann ich bei dieser Literaturverfilmungsrezension nicht anstellen , da ich bislang dessen Buch noch nicht gelesen habe. Ein schweres Versäumnis , wie ich erkennen musste!
Thema des Films sind die menschlichen Unzulänglichkeiten, die nicht selten zu Lebenslügen führen, wie das Beispiel der beiden Protagonisten zeigt.
Coleman ist Professor für Literatur und Dekan. Er steht kurz vor seiner Pensionierung. Man suspendiert ihn vorzeitig vom Dienst, weil er angeblich eine rassistische Äußerung gemacht hat. Unter dem Deckmantel politisch unkorrekten Verhaltens mobbt man ihn aus seiner Position , um auf jene abgefeimte Weise diese neu zur Disposition stellen zu können.
Als junger Mensch hat Coleman, in dessen Adern schwarzes Blut fließt, was man ihm aber optisch nicht ansieht, eine jüdische Identität angenommen. Er hat sich von seiner Herkunftsfamilie getrennt und diese in der Folge konsequent verleugnet, damit er Karriere machen konnte. Gleichwohl hat er sich aufgrund seiner Machtbefugnisse immer für Minderheiten, insbesondere für die Schwarzen bei Einstellungen eingesetzt.
Seine Lebenslüge hält er auch in der Auseinandersetzung um seinen Job aufrecht.
Unmittelbar nach den widrigen Ereignissen an der Uni stirbt seine Frau, die seine große Liebe war, weil sie das Unrecht, das man ihrem Mann zugefügt hat, nicht verkraften konnte. Coleman sucht einen Schriftsteller auf, der im Laufe der Filmhandlung zu seinem Freund wird und bittet diesen über den Mord an seiner Frau zu schreiben, denn er ist davon überzeugt, dass durch die Mobbinghandlung seine Frau stellvertretend für ihn umgebracht worden ist. Die kausalen Zusammenhänge möchte der Professor in einem Buch dargestellt wissen.
Zu diesem Zeitpunkt hat Colman bereits, die hübsche, sehr nachdenkliche Putzfrau Faunia ( Nicole Kidman) kennen gelernt , die wesentlich jünger ist als er. Daraus abzuleiten, dass er von deren Jugend fasziniert ist, wäre allerdings falsch. Er schluckt Viagra , um Faunia körperlich nahe sein zu können, thematisiert auch dies, gibt sich nicht als jugendlicher Lover.
Die Liebesaffäre zu Faunia ist in den Augen Dritter ein Skandal. Auch ein suspendierter Professor darf offiziell keine Beziehung zu einer Putzfrau pflegen, gerade Ende der 90er Jahre nicht als Clintons Affäre mit Lewinsky Schlagzeilen macht. Die gesellschaftliche Doppelmoral akzeptiert in den USA solche Mätzchen nicht.
Die junge Frau hat schon viel Schreckliches hinter sich. Sie kommt aus reichem Hause, wurde als Kind von ihrem Stiefvater sexuell missbraucht, entflieht dem Elternhaus als Vierzehnjährige, heiratet. Ihr Mann hat aufgrund seiner Kriegzeit in Vietnam eine schwere Psychose. Er ist gewalttätig gegenüber seiner Frau. Sie verlässt ihn daraufhin, wie man ihren Erzählungen entnehmen kann, mit ihren beiden Kindern. Diese verbrennen bei einem Unfall.
Zu allem Übel wird sie von ihrem psychopathischen Exehemann pausenlos verfolgt. Er ist zu einem penetranten Stalker mutiert.
Faunia entschließt sich zu manueller Arbeit, um nicht nachdenken zu müssen.
Menschen ertragen nur ein gewisses Maß an Unglück, dann schalten sie ab, um nicht daran zu Grunde zu gehen. Das wusste Goethe schon lange bevor Psychologen diese Erkenntnis zu Papier brachten.
Faunia hat abgeschaltet. Auf ihr lastet zu viel Unglück. Sie wünscht sich einen alten , verständnisvollen Mann, am besten uralt, im Rollstuhl sitzend, denn aufgrund ihrer Erfahrungen bilden Sex und Gewalt eine Einheit. Diesem Teufelskreis möchte sie sich entziehen.
Sie wünscht sich einen Menschen, der sie liebt. Coleman weiß, dass Faunia nicht seine große Liebe ist, aber seine letzte. Er versteht Faunia. Er ist sehr lieb zu ihr, ohne dabei väterlich daher zu kommen.
Als das vom Leben gebeutelte Liebespaar sich kennenlernt, treffen sich zwei Schiffbrüchige, die aneinander Halt suchen. Dass ein Ereignis beide schließlich in den Tod reißt, wie zu Beginn des Filmes schon gezeigt wird, wundert nicht. Endlich findet die beiden die Ruhe, die das Leben ihnen nicht gelassen hat.
Die auf der DVD dargestellte Geschichte bringt übrigens Colemans Freund zu Papier, wie man zum Ende des Streifens erfährt.
"Der menschliche Makel" ist ein sehr guter Film , der sich mit der Doppelmoral in der Gesellschaft auseinandersetzt, die zu allen Zeiten und in aller Herren Länder stets zu großem Leid geführt hat und es immer noch tut.
Die Schauspieler spielen ihre Rollen exzellent!
Empfehlenswert!
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