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| DVDs: Anthony Hopkins | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Das Schweigen der Lämmer (Gold Edition, 2 DVDs) Jodie Foster, Sir Anthony Hopkins, Scott Glenn DVD, 27. April 2004 Verkaufsrang: 24058 Dieser alptraumhafte Schocker von Jonathan Demme, der auf einem Roman von Thomas Harris beruht, verfügt genau genommen lediglich über zwei wirkliche Schockmomente (einen während einer Autopsie und den anderen bei einem Gefängnisausbruch). Der Rest des Films kommt einem sterilen, visuellen und psychologischen Horrortrip durch die Tiefen einer psychisch kranken Seele gleich, der überraschenderweise von der unwahrscheinlichen Verbindung zwischen einem Monster und einer von Erinnerungen geplagten jungen Frau getragen wird. Anthony Hopkins liefert eine außergewöhnliche Vorstellung ab als kannibalistischer Psychiater Dr. Hannibal Lecter, der in einem unterirdischen Gefängnis für psychisch kranke Kriminelle mehr oder weniger begraben ist. Auf Weisung des FBI begibt sich Clarice Starling (Jodie Foster), eine Agentin, die sich noch in Ausbildung befindet, in die Höhle des Löwen, um sich Lecters Erfahrung bei der Suche nach Identität und Methodik eines Serienmörders namens Buffalo Bill (Ted Levine) zunutze zu machen. Als Gegenleistung verlangt Lecter das Recht, in die schmerzlichsten Erinnerungen Starlings einzudringen. Dabei entsteht zwischen den beiden eine bizarre, aber greifbare Intimität, die beide unter verschiedenen und doch gleichsam schrecklichen Umständen zu befreien vermag. Jonathan Demme ist ein Filmemacher mit einem einzigartigen Riecher für publikumswirksamen Stoff (Melvin und Howard, Gefährliche Freundin). Seine frühen Jahre verbrachte er damit, allen möglichen Schund für Roger Corman (Caged Heat) zu drehen. Als Regisseur ist er sich stets der Bedeutung von Stimmung, Atmosphäre und der beunruhigenden Wirkung ansonsten kaum effektiver Nahaufnahmen bewusst gewesen. Tatsächlich besteht ein Großteil dieses Films aus Schauspielern, deren Blick direkt in die Kamera gerichtet ist (meist aus der Perspektive von Clarice), mit dem Effekt, dass jedem Augenkontakt zwischen zwei Personen etwas schrecklich Gefährliches anzuhaften scheint. --Tom Keogh
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 82 Bewertungen)
Der beste Bösewicht aller Zeiten! 5 von 5 Punkten Ein gut gemachter und vor allem hervorragend gespielter Thriller, der jedoch beim zweiten Anschauen bereits etwas an Reiz verliert. Dennoch schon alleine wegen der mit äußerster psychologischer Finesse entwickelten Charaktere ein Muss für Genre-Fans! Hannibal Lecter ist, dank Hopkins, der vielleicht beste, weil beängstigendste, Bösewicht der Filmgeschichte...
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Instinct [UK IMPORT] Anthony Hopkins, Cuba Gooding Jr., Donald Sutherland, John Ashton, George Dzundza DVD, 15. Juni 2006 Verkaufsrang: 39554 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen. Anthony Hopkins ist ein brillanter Darsteller. Cuba Gooding Jr. ist ein ebenso talentierter wie charmanter Schauspieler. Beide haben verdient jeweils einen Oscar gewonnen (Hopkins für die beste Hauptrolle in Das Schweigen der Lämmer, Gooding Jr. für die beste Nebenrolle in Jerry Maguire). Dennoch kann keiner von beiden in Instinkt überzeugen. Hopkins spielt den brillanten Wissenschaftler Ethan Powell, der sein Leben der Erforschung der Gorillas gewidmet hat, in ihrer Welt lebte, ein Mitglied ihrer Familie wurde -- und zwei Wildschützer ermordete. Gooding ist wiederum in der Rolle eines brillanten Psychiaters zu sehen, der herausfinden soll, ob Powell prozessfähig oder dem Wahnsinn verfallen ist. Powell wird also in ein Gefängnis für psychisch kranke Straftäter eingewiesen. Dort entbrennt ein Kampf zwischen dem Gefangenen und dem Psychiater: Wer von den beiden behält die Kontrolle über ihre Frage/Antwort-Sitzungen, wer von beiden ist wirklich frei -- der Forscher, der in der Wildnis lebte oder der Stadtmensch? Der Film scheitert an seinen törichten Dialogen. Psychologie wird auf ein Spiel reduziert: Der Psychiater versucht, seinem Patienten das Geheimnis der Morde zu entlocken und ihn zu seiner Weltsicht zu überreden. Die Geschichte vom Kampf der Natur gegen die Zivilisation, repräsentiert durch diese beiden Männern, wird vollkommen verschenkt. Am Ende bleibt die Erinnerung an eine außergewöhnlich gute Besetzung, zu der neben Hopkins und Gooding Jr. Donald Sutherland und Maura Tierney gehören. --Bret Fetzer
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Wir haben den Respekt verloren 5 von 5 Punkten Dieser Film berührt unsere Seele vielmehr als wir das zugeben wollen. Es ist nicht die durchaus ergreifende und spannend erzählte Geschichte, in die natürlich auch alle Elemente eines guten Filmes wie Liebe, Gerechtigkeit und ein glückliches Ende verwoben werden. Es ist auch nicht das beeindruckende Spiel des Anthony Hopkins, dem solche Rollen wie schon im "Schweigen der Lämmer" auf den Leib geschrieben zu sein scheinen. Es sind einzelne Szenen, die uns tief berühren, weil wir fühlen, das da noch etwas in uns ist, was uns an unsere Herkunft erinnert, an unsere tiefe innere Verbundenheit mit allen Lebewesen auf diesem Planeten. Wir wissen nicht genau, warum, aber dieser Film macht uns tief betroffen.
Die Geschichte ist sonderbar, und wir werden nur nach und nach in sie eingeweiht. Zunächst sitzt da ein ehemals berühmter Tierforscher im Irrenhaus, den man gesucht und dann unter Affen im afrikanischen Urwald gefunden hat. Dabei kam es zum Konflikt. Menschen starben durch seine Hand. Seitdem schweigt er. Und nun hat ein ehrgeiziger Nachwuchspsychologe sich die Aufgabe gestellt, diesen Menschen zu ergründen und ihn zum Sprechen zu bringen. Er wird ein Buch darüber schreiben und berühmt werden.
Sie sitzen sich am Interviewtisch im Knast gegenüber. Der Jungspund fühlt sich überlegen. Da ist sie zum ersten Mal, diese Respektlosigkeit, dieses aus Dummheit geborene Überlegenheitsgefühl. Wir haben dieses Gefühl kultiviert. Wir haben alles unter Kontrolle. Wir sind Gott.
Blitzschnell und für den akademischen Wunderknaben völlig überraschend springt der Affenmensch auf, packt und würgt ihn. Du glaubst, du hättest alles unter Kontrolle, spricht er und fragt, wo denn nun seine Kontrolle geblieben sei. Das ist die Schlüsselszene. Der Jüngling begreift, wer hier Lehrer ist und wer Schüler. Nach und nach nähert sich der Schüler dem Lehrer an, dessen geistiger und mentaler Kraft er sich nicht mehr entziehen kann.
Ich will hier nicht den Film erzählen, obwohl das in diesem Fall nicht so schlimm wäre, denn dieser Film lebt nicht von seiner Handlung, sondern von seinen vielen teilweise auch versteckten Botschaften, die uns treffen. Er führt uns unsere Respektlosigkeit vor Augen, mit der wir nicht nur allen anderen Lebewesen und der Natur, sondern auch uns untereinander oft begegnen. Wir merken dies schon gar nicht mehr. Er zeigt, dass wir unsere natürlichen Instinkte verloren und uns von unserem Ursprung schon viel zu weit entfernt haben. Er hinterlässt in uns eine unbestimmte Traurigkeit und Sehnsucht.
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Das Schweigen der Lämmer (Einzel-DVD) Jodie Foster, Anthony Hopkins, Scott Glenn, Lawrence A. Bonney, Kasi Lemmons DVD, 1. Oktober 2002 Verkaufsrang: 25279 Dieser alptraumhafte Schocker von Jonathan Demme, der auf einem Roman von Thomas Harris beruht, verfügt genau genommen lediglich über zwei wirkliche Schockmomente (einen während einer Autopsie und den anderen bei einem Gefängnisausbruch). Der Rest des Films kommt einem sterilen, visuellen und psychologischen Horrortrip durch die Tiefen einer psychisch kranken Seele gleich, der überraschenderweise von der unwahrscheinlichen Verbindung zwischen einem Monster und einer von Erinnerungen geplagten jungen Frau getragen wird. Anthony Hopkins liefert eine außergewöhnliche Vorstellung ab als kannibalistischer Psychiater Dr. Hannibal Lecter, der in einem unterirdischen Gefängnis für psychisch kranke Kriminelle mehr oder weniger begraben ist. Auf Weisung des FBI begibt sich Clarice Starling (Jodie Foster), eine Agentin, die sich noch in Ausbildung befindet, in die Höhle des Löwen, um sich Lecters Erfahrung bei der Suche nach Identität und Methodik eines Serienmörders namens Buffalo Bill (Ted Levine) zunutze zu machen. Als Gegenleistung verlangt Lecter das Recht, in die schmerzlichsten Erinnerungen Starlings einzudringen. Dabei entsteht zwischen den beiden eine bizarre, aber greifbare Intimität, die beide unter verschiedenen und doch gleichsam schrecklichen Umständen zu befreien vermag. Jonathan Demme ist ein Filmemacher mit einem einzigartigen Riecher für publikumswirksamen Stoff (Melvin und Howard, Gefährliche Freundin). Seine frühen Jahre verbrachte er damit, allen möglichen Schund für Roger Corman (Caged Heat) zu drehen. Als Regisseur ist er sich stets der Bedeutung von Stimmung, Atmosphäre und der beunruhigenden Wirkung ansonsten kaum effektiver Nahaufnahmen bewusst gewesen. Tatsächlich besteht ein Großteil dieses Films aus Schauspielern, deren Blick direkt in die Kamera gerichtet ist (meist aus der Perspektive von Clarice), mit dem Effekt, dass jedem Augenkontakt zwischen zwei Personen etwas schrecklich Gefährliches anzuhaften scheint. --Tom Keogh
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 82 Bewertungen)
Der beste Bösewicht aller Zeiten! 5 von 5 Punkten Ein gut gemachter und vor allem hervorragend gespielter Thriller, der jedoch beim zweiten Anschauen bereits etwas an Reiz verliert. Dennoch schon alleine wegen der mit äußerster psychologischer Finesse entwickelten Charaktere ein Muss für Genre-Fans! Hannibal Lecter ist, dank Hopkins, der vielleicht beste, weil beängstigendste, Bösewicht der Filmgeschichte...
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Und der Himmel steht still Isabella Rossellini, Sir Anthony Hopkins, Campbell Scott Videokassette, 1. November 1994 Verkaufsrang: 1362 "Politische Intrigen, falsche Loyalität und der Kampf um Wahrheit und Lüge ist die Welt der Spionage. Leonard (CAMPBELL SCOTT), ein Spitzentechniker, wird für ein Geheimprojekt nach Berlin abbeordert. Am Treffpunkt der Agenten, Abenteurer und Militärs, begegnet er der geheimnisvollen Maria (ISABELLA ROSSELLINI). Gegen die Warnung des Top-Agenten Glass (ANTHONY HOPKINS) verliert sich der junge und unerfahrene Leonard in einer leidenschaftlichen Affäre. Das Spiel mit dem Feuer ist tödlich. Liebe, Freundschaft und Vertrauen werden mißbraucht, Unschuld und Verdacht wechseln sich ab, eine gefährliche Falle schnappt zu."
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Ein erschreckendes Liebesdrama zur Zeit des kalten Kriegs ! 5 von 5 Punkten Wozu sind Menschen fähig, die sich zu sehr lieben ? Dieser Film zeigt es. Er spielt im Berlin der 50er Jahre. Der junge Techniker Leonard ( Campbell Scott ) wird von den Amerikanern nach Berlin geordert, um die Telefonleitungen der Russen anzuzapfen. Sein Chef ist der Top-Agent Glass, dargestellt von Anthony Hopkins. Sir Hopkins glänzt in dieser Rolle als sehr starke Persönlichkeit und macht diesen Film für mich allein deshalb schon sehenswert! Trotz aller Warnungen geht der junge und unerfahrene Leonard eine Affäre mit einer deutschen Frau ein, gespielt von Isabella Rosselini.Sie ist sehr schwer zu durchschauen und stürzt alle beteiligten Personen in ein Gefühlschaos und treibt Leonard am Ende in eine grauenvolle Tat, die es zu vertuschen gilt.Ein Film über Spionage,Verrat und eine "Me'nage a`trois"!Manchmal ist man erschrocken, wie sehr man sich in den Menschen irren kann. Sehenswerter Film mit einem fantastischen Anthony Hopkins! |
Das Spiel der Macht - All the King's Men [Blu-ray] Sean Penn, Anthony Hopkins, Patricia Clarkson, James Gandolfini, Jude Law Blu-ray, 3. Juli 2007 Verkaufsrang: 36020 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Netzteil
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Ein guter amerikanischer Film ... auch ohne der üblichen Portion Gemetzel 5 von 5 Punkten Ich schliesse mich einem der Rezensenten an der schreibt: habt Geduld mit diesem Film. Er ist sehenswert schon wegen der schauspielerischen Leistung von Sean Penn und das Thema ist auch spannend für jeden der sich für Politik interessiert. Was in diesem Film geschieht, ist schon in jedem Land oft geschehen, ohne dass es jeh so deutlich analysiert und besprochen wurde... weil Machtmissbrauch und Korruption leider schon zur Selbstverständlichkeit geworden sind. Gut und Böse verschmelzen und wandeln sich. Wer diesen Film nicht spannend findet sollte bei dem üblichen Schund bleiben wo es letztendlich - geben wirs doch zu - völlig egal ist ob der Held nun stirbt oder nicht. In diesem Film ist es eben nicht egal welche Wendung die Handlung nimmt, denn es geht um Gewissenskonflikte und Integrität. Wer das nicht spannend findet, wer sich nicht in die Lage der einen oder anderen Person des Films versetzt und sich fragt "wie würde ich da handeln?", soll halt Filme seines Niveaus geniessen.
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Jahreszeiten einer Ehe Shirley MacLaine, Sir Anthony Hopkins, Bo Derek DVD, 26. Juli 2001 Verkaufsrang: 32431 EMS Jahreszeiten einer Ehe, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 27.07.01
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Zum Einschlafen! 1 von 5 Punkten Das Beste an dieser Komödie ist noch die Szene in der sich Bo Derek mit Anthony Hopkins in einem Whirlpool vergnügt.
Der Hauptgrund für das totale Scheitern dieser Komödie liegt
an dem nicht funktionierendem Zusammenspiel von Anthony
Hopkins und Shirley Mac Laine.
Wie berichtet wird hatten sich die beiden Darsteller während
der Dreharbeiten total miteinander verkracht,was fatale
Auswirkungen besonders auf Hopkins schauspielerische Leistung
und den gesamten Film hatte.
Er und Mac Laine schaffen es niemals wirklich ihre gegen-
seitige Antisympathie zu verbergen.
Hopkins wirkt in seinen Szenen mit Shirley Mac Laine seltsam
verkrampft und hölzern.
Die Dialoge des Films sind zum größten Teil einschläfernd
und Witz oder Tempo wird man vergeblich suchen!
"Jahreszeiten einer Ehe" gehört jedenfalls zu den ,nicht wenigen, Filmen von Anthony Hopkins die dessen Talent völlig
verschwendet haben.
Ganz amüsant 4 von 5 Punkten Die geschichte ist ganz lustig und auch spannend. Super Schauspieler die das ganze auch überzeugt rüber bringen. Kurz gesagt holt eich das Teil!! Ihr macht nichts verkehrt! |
Was vom Tage übrig blieb Sir Anthony Hopkins, Emma Thompson, James Fox Videokassette, 3. April 1995 Verkaufsrang: 2065 Dieser ausgezeichnete Film lässt sich vielleicht am besten mit den Worten "von subtiler Eleganz" umschreiben. Der Film spielt in der Gegenwart und befasst sich in Rückblicken mit dem Leben in einem englischen Landhaus kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs. Wiedervereint mit den Machern von Wiedersehen in Howards End sind Emma Thompson in ihrer Rolle als Hausdame Miss Kenton sowie Anthony Hopkins als Mr. Stevens, der untadelige Butler. Die bittersüße Geschichte dreht sich um Stevens und dessen bedingungslose Ergebenheit seinem Herrn, Lord Darlington, gegenüber (gespielt von einem angemessen beflissenen und verschmitzt gespreizten James Fox). Stevens fasst seine Lebensauffassung so zusammen: "Ich bin der Ansicht, dass ein Mann sich erst dann als völlig zufrieden erachten kann, wenn er alles getan hat, seinem Dienstherrn nützlich zu sein." Stevens' Welt wird zunehmend eingenommen vom bevorstehenden Krieg mit Nazi-Deutschland, von Darlingtons schrecklich fehlgeleiteten Interessen an diesem Krieg und -- am allerstärksten -- von seiner Beziehung zu Miss Kenton. Stevens ist das Musterbeispiel eines Unterdrückten, aber -- von Hopkins so dargestellt -- wirkt er weder mitleiderregend noch selbstgerecht. Wie schon sein Herr, wird auch Stevens in seiner Treue fehlgeleitet, obwohl seine Entbehrungen emotionaler Natur sind und möglicherweise dazu führen werden, dass er sie ein Leben lang bereuen wird. In diesem Film passiert derartig viel, dennoch wird die Handlung geschickt dargestellt durch verständnisvolle und wissende Blicke und durch Gefühle, die nur via Augenkontakt ausgedrückt werden. Wie bei anderen Zusammenarbeiten von Ismail Merchant, James Ivory und Ruth Prawer Jhabvala, ist Was vom Tage übrig blieb eine einzige Augenweide und fängt die Zeit, in der er spielt, höchst wirkungsvoll und voller Hingabe ein. Drehbuchautorin Jhabvala hat sich dem Roman von Kazuo Ishiguro voller Respekt genähert. Christopher Reeve, Ben Chaplin und Hugh Grant sind in hervorragenden Nebenrollen zu sehen. --N. F. Mendoza
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 20 Bewertungen)
Über ein sinnlos vergeudetes Leben 5 von 5 Punkten Das ist eins der wenigen Beispiele, bei denen der Film mindestens so gut ist wie die literarische Vorlage. Das liegt natürlich vor allem an dem wunderbaren Anthony Hopkins, der dafür auch zu Recht für den Oscar nominiert war (und ihn meiner Meinung nach auch verdient hätte). Was er ganz ohne Worte ausdrücken kann, ist schon sehr beeindruckend. Emma Thompson ist die perfekte Partnerin, und auch der Rest der Darsteller ist vorzüglich. Ein wunderbarer, todtrauriger Film zum Immer-Wieder-Anschauen. Schnief.
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84 Charing Cross Road [UK IMPORT] Anne Bancroft, Anthony Hopkins, Judi Dench, Maurice Denham, Mercedes Ruehl DVD, 20. Mai 2002 Verkaufsrang: 37160 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden 1949 schreibt die literaturbegeisterte Amerikanerin Helen Hanff einen Brief an die renommierte Londoner Buchhandlung Marks & Co. Dies ist der Beginn einer ungewöhnlichen wunderschönen Freundschaft zwischen ihr und dem Bibliothekar Frank Doel. Erst 20 Jahre später kommt Helen - inzwischen eine angesehene Autorin - nach London. Doch als sie vor der Buchhandlung in der Charing Cross Road steht, ist es zu spät.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Distant Cares for Book Lovers 5 von 5 Punkten Authors are fond of saying that the written word can take people anywhere, thinking no doubt of the intense relationship that a reader can have with an engaging author's writing. 84 Charing Cross Road explores a different dimension of how the written word travels: the role of correspondence, a virtually lost art today. The movie deftly displays how you can share your heart with someone you've never met.
The movie is based on 20 years of actual correspondence between New York author Helene Hanff and Frank Doel, the manager of a small London book store. Hanff's in-your-face New York energy and candor are what make the exchange meaningful to viewers. Hanff is a $40 a week script reader as the movie begins but has an affection for British nonfiction that leaves her frustrated with a lack of out-of-print titles in New York. Seeing a small advertisement in The Saturday Review, she writes to Marks & Co. in London (located at 84 Charing Cross Road) asking with trepidation for used books that cost less than $5 each and requesting specific titles.
The movie handles this distance relationship by alternating between receiving and sending correspondence and revealing little bits of the daily lives of those involved. At the core, however, is always a shared passion for books and good writing. The two styles of communicating could not be more different: Hanff doesn't edit her inner thoughts when writing, and Doel is proper and reticent.
The correspondence and relationship take an unexpected turn when Hanff learns how little fresh food English people are allowed during post-war rationing but how cheap it is to send some from Denmark. With a good heart, she sends off a first package . . . and then fears she may offend by having sent a ham to people who keep kosher.
A film like this obviously depends on some pretty special acting. Anne Bancroft does a wonderful job of being breezy, but intense, in her performance. I loved the scenes where a cigarette dangles precariously from her mouth as she pounds away with two fingers on an old manual typewriter. The role of the reserved Doel is more of a challenge, but Anthony Hopkins manages to capture the interest and delight that a reserved man might enjoy in lighthearted correspondence. Judi Dench plays Doel's wife in a role that shows versatility from the roles that you know her better for.
Unlike many films, this one has a heart. The actors are turned loose to play their roles in extreme ways (especially Bancroft) and the sentimentality works. Some of the most fun moments are when she turns to the camera and addresses the audience with a sparkle in her eyes.
As I watched the film, I was reminded of the idea that relationships are more important than issues. Even when Hanff was angry about something, she would still be solicitous about the people at 84 Charing Cross Road she cared for.
Good adaptation of the book 5 von 5 Punkten The whole book is a collection of correspondence between Helene Hanff an avid book reader and Frank Doel an agent for British bookseller. Not being able to find the books she wanted to read for a reasonable price she turned to a book seller in Brittan. In the process of buying books they strike up a friendship. Not having any background on the movie, characters or actors, I was waiting for the action to take place. At one point Hannibal Lector (oops), I mean Frank Doel says "Very nice,,, very tasty." When the final credits appeared, I realized this was not that kind of movie. Since then I have repented to the point that I am tracking down the books that are mentioned. Interestingly the movie is almost word for word the book. |
Willkommen in Wellville Sir Anthony Hopkins, Bridget Fonda, Matthew Broderick DVD, 1. Juni 2005 Verkaufsrang: 35521 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
very well.. 5 von 5 Punkten Der Film ist wirklich lustig. Etliche Lieblingszenen reihen sich aneinander.
Die Atmosphäre in Dr. Kelloggs "Reform-Klinik" ist grotesk, die dort gezeigten Behandlungsmethoden hat es allerdings wirklich gegeben. Filmisch umgesetzt ergibt sich hier eine witzig-absurde Geschichte, die auch heutige Gesundheitsapostel und Quacksalber nicht ungeschoren davon kommen lässt. Die kränkliche Hauptperson ist auch sehr treffend dargestellt. Der Film kommt fast ohne vordergründige Slapstickeinlagen aus, was ich sehr gut finde. Fazit: gelungenes Kino - angucken
Selten so gelacht! 5 von 5 Punkten Dieser Film gehört zu den großen Sternstunden des anspruchsvollen Unterhaltungskinos - auf einer Ebene mit "Manche mögen's heiß", "Das Leben des Brian" und "Schtonk".Die Geschichte ist witzig inszeniert, wobei die beiden Handlungsfäden im Verlauf des Filmes immer mehr miteinander verwoben werden: der Aufenthalt in der Wellnessfarm von Dr. Kellog auf der einen und der Versuch von zwei windigen Unternehmern, am boomenden Kornflakes-Markt zu partizipieren auf der anderen Seite. Der Film beeindruckt durch seine detailbesessenen Requisiten und Kostüme, aber vor allem durch die schauspielerischen Leistungen: Bridget Fonda ist mit ihrer Hochsteckfrisur einfach zum Verlieben, und Sir Anthony Hopkins gibt mal wieder dem wahnsinnigen Genie ein Gesicht - in Person des Wellness-Gurus Dr. Kellogg. Unübertroffen ist die Methode des deutschen Arztes Dr. Spitzvogel, der den Damen während des Kuraufenthaltes durch seine speziellen Handhabungen unter dem Absingen deutscher Volkslieder ("Am Brunnen vor dem Tore") zu ungeahnten Luststeigerungen verhilft. Auch wenn die Geschichte vor etwa 100 Jahren spielt, sind doch viele Parallelen zu modernen Gurus zu entdecken, die uns mit ihren oft skurilen Lehren Körper- und Seelenheil versprechen.
Abgefahren und skurill 5 von 5 Punkten Diese abgefahrene Komödie über den Gesundheitsapostel und Erfinder der Cornflakes, Dr. Kellog, strotzt nur so vor skurillen Details und ebenso skurillen Nebendarstellern. Anthony Hopkins ist als selbstgerechter und von sich selbst extrem überzeugter Dr. Kellog kaum wiederzuerkennen. In seiner Kurklinik stellt er zu jedem Phänomen, das ihm unterkommt, schnell die passende Diagnose und verschreibt dazu Maßnahmen seines selbstentwickelten "Gesundheitsprogramms". Daß seine Schüttel- und Prickelmaschinen gelegentlich mal einen Patienten umbringen, tut dabei wenig zur Sache. Für alle Krankheiten dieser Welt gibt es für Dr. Kellog vor allem eine Ursache: die bösen sexuellen Triebe. Und die müssen damnach in seiner Klinik strengstens unterdrückt werden. Umso stärker werden seine Patienten natürlich von ihnen gepeinigt. Den Rest kann man sich denken... In einer Nebenhandlung versucht John Cusack als erfolgloser Geschäftsmann mit dem mißratenen Sohn Dr. Kellogs Cornflakes herzustellen. Im Schweinestall... Der Film ist ein Vergnügen von Anfang bis Ende. Gelegentlich an der Grenze zum Ekel, aber immer mit rabenschwarzem Humor, nimmt er Wehleidigkeit, Gesundheitswahn und herablassende Doktorväterlichkeit auf die Schippe. Doch das Ganze artet nie in Slapstick aus, sondern ist wohlkonstruiert und -getimt. So eine Komödie findet man wohl nirgends ein zweites Mal. |
Löwen mit Sir Anthony Hopkins Anthony Hopkins DVD, 1. Dezember 2004 Verkaufsrang: 36214 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Stars in der Wildnis - Löwen mit Sir Anthony Hopkins" "Wenn ein Löwe brüllt, wird ein Herrscher geboren". Oscar-Preisträger Sir Anthony Hopkins verabschiedet sich von seiner Katze in London und begibt sich auf eine atemberaubende Reise ins Reich des Königs der Tierwelt - dem afrikanischen Löwen. Auf den Spuren der ersten Safaris, begibt er sich in die Tiefen Tansanias und der Serengeti, bis hin zum Ngorongoro Krater. Hopkins einzige Enttäuschung ist, dass er feststellen muss, dass das Objekt seiner Bewunderung ein Chauvinist ist: während die Löwenweibchen sich um die Jagd und den Nachwuchs kümmern, entspannt sich der "König" etwa 20 Stunden täglich. "Löwen sind distanziert, unabhängig und entschuldigen sich nicht für ihre Existenz."
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Interessante Dokumentation 4 von 5 Punkten Wirklich gut gemacht, mit tollen Bildern. Hopkins erklärt warum er Löwen mag und fährt nach Afrika, um sie sich in freier Wildbahn anzuschauen. Einige Szenen kommen ziemlich gestellt rüber, aber das macht die Doku nicht schlecht. Was ich persönlich sehr schade finde ist, das es keinen Originalton gibt. Hopkins in Englisch wäre viel schöner gewesen. Als Extras gibt es leider nur ein paar Bilder. Bildqualität geht auch so, bin aber auch kein Bild/Ton-Fetischist. Allerdings habe ich meine DVD vor einiger Zeit (3 oder 4 Monate) für ca. 4 Euro gekauft... das sie jetzt 15 Euro kostet finde ich ein wenig sehr teuer.
Interessante Reihe, es gibt auch Folgen mit Bob Hoskins, Holly Hunter, Julia Roberts, Timothy Dalton, Debra Winger, Goldie Hawn, Christopher Reeve und Richard Dreyfuss |
Amistad Morgan Freeman, Sir Anthony Hopkins, Matthew McConaughey Videokassette, 1. April 2002 Verkaufsrang: 2188
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Handelsware oder Gleichgestellter? 4 von 5 Punkten Amistad ist eine Geschichte über eine Gruppe afrikanischer Sklaven und ihren Kampf ums Leben, die Freiheit und die Gerechtigkeit. Im Jahre 1839, gute 25 Jahre vor dem Ende der amerikanischen Sklaverei, wird ein spanisches Schiff vor der Küste der vereinigten Staaten geborgen. Es stellt sich heraus, dass es ein Sklavenschiff ist, und dass die 44 Afrikaner an Bord eine Meuterei durchgeführt und die Mannschaft ermordet haben. So beginnt die fesselnde und stark ergreifende Geschichte über eine Gruppe Menschen, die in dieser Zeit keine Rechte haben und als Handelsware betrachtet werden. Soll ihnen die Freiheit gegeben werden und wenn nicht, wem gehören die Sklaven? Dem Zuschauer erwartet eine spannende Gerichtsverhandlung mit den zu der Zeit gehörenden politischen Intrigen und Mangel von Respekt vor anderen Menschen.
Rührend 5 von 5 Punkten Dieser sehr bewegende Film zeigt eine schonungslose Abrechnung mit der Sklaverei und ihre Ungerechtigkeit. Moran Freeman gibt diesem Film den Feinschliff und auch alle anderen Schauspieler sind überzeugend. |
Rendezvous mit Joe Black Brad Pitt, Sir Anthony Hopkins, Claire Forlani Videokassette, 15. August 2002 Verkaufsrang: 1692 Es schien Rendezvous mit Joe Black fast vorbestimmt zu sein, an den Kinokassen durchzufallen, als der Film 1998 in die Kinos kam. Aber diese romantische und phantastische Geschichte -- ein Remake von Death Takes A Holiday von 1934 (es gibt ein weiteres Remake von 1971) -- verdient eine Chance im Leben nach dem Tod an der Kinokasse. Obwohl viele Kinogänger durch die von Regisseur Martin Brest beabsichtigte dreistündige Spieldauer abgeschreckt waren, werden die, die sich dieser Gangart anpassten, festgestellt haben, dass Rendezvous mit Joe Black sie dafür reichlich belohnt. Brad Pitt personifiziert den Tod, der sich einige Zeit auf der Erde vergnügt und dafür in den Körper eines jungen Mannes geschlüpft ist, der als Fußgänger durch einen plötzlichen und für den Zuschauer unerwarteten Verkehrsunfall ums Leben gekommen ist. Ziemlich bald hat Pitt sich bei einem reichen Industriellen (Anthony Hopkins) beliebt gemacht und beginnt eine romantische Affäre mit dessen wunderschöner Tochter (Filmneuling Claire Forlani), die dem jungen Mann, der vorher in seinem Körper steckte, kurz vor seinem Tod noch begegnet war. Unter der angenommenen Identität von "Joe Black" testet er alle Vergnügen, die irdisches Dasein zu bieten hat -- Macht, Romantik, Sex und so verführerische Freuden wie löffelweise Erdnussbutter essen. Aber der Tod hat eine Aufgabe zu erledigen und Rendezvous mit Joe Black beschreibt das herzzerreißende Dilemma, das dann eintritt, wenn entweder Vater oder Tochter (die Handlung lässt den Zuschauer nur Vermutungen anstellen) seinem oder ihrem unausweichlichen Ableben entgegensehen. Der Film nimmt sich Zeit, diese emotionale Krise zu etablieren und auch die Liebe, die Hopkins fast zerrüttete Familie so eng aneinanderbindet. Falls Sie sich die Geschichte so weit angesehen haben, werden Sie sich erstaunlich berührt fühlen. Und wenn Rendezvous mit Joe Black Sie wirklich für sich gewonnen hat, werden Sie die Sorgfalt und das Gefühl, mit denen dieser Film gedreht wurde, seine Tiefe und Wärme, die von so vielen Kritikern einfach ignoriert wird, mehr als nur zu schätzen wissen. --Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 30 Bewertungen)
Rendevous mit Joe Black 5 von 5 Punkten Eine wirklich bewegende Geschichte mit tollen Schauspielern. Brad Pitt und Claire Forlani sind im Film ein richtiges Traumpaar. Aber auch Anthony Hopkins spielt seine Rolle sehr gut als Vater und ein Mann, der weiß, dass er bald sterben wird. Die Story reist jeden mit und geht direkt ins Herz. Man kann sich gut in die Personen hineinversetzen und will gar nicht mehr aufhören, diesen Film zu schauen.Es lohnt sich schon allein, wegen Brad Pitt den Film zu sehen, der hier mal wieder beweist, warum er einen Ruf als guten Schauspieler hat und zu Hollywood gehört. Claire Florani, die weniger bekannt ist, zeigt in diesem Film, dass sie das Zeug hat, eine große Schauspielerin zu werden und es sich auf jeden fall verdient hätte, zu den Großen in Hollywood zu gehören. Zu Anthony Hopkins muss man nicht viel sagen. Er beweist, warum er zu den Großen gehört und er hat seine Rolle perfekt gespielt. Der Film ist kein typischer Hollywood Film, da nicht nur die Liebesgeschichte im Vordergrund steht, sondern der Film auch Feedback hat. Es ist auch keine typische Liebesgeschichte, da man nicht genau weiß, wie der Film ausgeht. Die Story: William P. hat alles, was man sich wünschen kann: er ist erfolgreich, hat viel Geld und zwei Töchter. Kurz vor seinem 65. Geburtstag kommt ein Fremder zu ihm, und sagt, er sei der Tod und das William bald sterben wird. William ist geschockt. Doch der Fremde, der dann Joe Black genannt wird, sagt, dass William noch so lange leben kann, bie er Joe in das menschliche Leben eingeführt hat und so lange, wie Joe dies gefällt. Doch Susan P., Williams jüngste Tochter, verliebt sich in Joe und nun hat William Schwierigkeiten, seine Abmachung einzuhalten. Und Joe hat sich auch in Susan verliebt ...
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Das Schweigen der Lämmer (Ultimate Gold Edition) Jodie Foster, Sir Anthony Hopkins, Scott Glenn DVD, 7. Februar 2006 Verkaufsrang: 32372 Dieser alptraumhafte Schocker von Jonathan Demme, der auf einem Roman von Thomas Harris beruht, verfügt genau genommen lediglich über zwei wirkliche Schockmomente (einen während einer Autopsie und den anderen bei einem Gefängnisausbruch). Der Rest des Films kommt einem sterilen, visuellen und psychologischen Horrortrip durch die Tiefen einer psychisch kranken Seele gleich, der überraschenderweise von der unwahrscheinlichen Verbindung zwischen einem Monster und einer von Erinnerungen geplagten jungen Frau getragen wird. Anthony Hopkins liefert eine außergewöhnliche Vorstellung ab als kannibalistischer Psychiater Dr. Hannibal Lecter, der in einem unterirdischen Gefängnis für psychisch kranke Kriminelle mehr oder weniger begraben ist. Auf Weisung des FBI begibt sich Clarice Starling (Jodie Foster), eine Agentin, die sich noch in Ausbildung befindet, in die Höhle des Löwen, um sich Lecters Erfahrung bei der Suche nach Identität und Methodik eines Serienmörders namens Buffalo Bill (Ted Levine) zunutze zu machen. Als Gegenleistung verlangt Lecter das Recht, in die schmerzlichsten Erinnerungen Starlings einzudringen. Dabei entsteht zwischen den beiden eine bizarre, aber greifbare Intimität, die beide unter verschiedenen und doch gleichsam schrecklichen Umständen zu befreien vermag. Jonathan Demme ist ein Filmemacher mit einem einzigartigen Riecher für publikumswirksamen Stoff (Melvin und Howard, Gefährliche Freundin). Seine frühen Jahre verbrachte er damit, allen möglichen Schund für Roger Corman (Caged Heat) zu drehen. Als Regisseur ist er sich stets der Bedeutung von Stimmung, Atmosphäre und der beunruhigenden Wirkung ansonsten kaum effektiver Nahaufnahmen bewusst gewesen. Tatsächlich besteht ein Großteil dieses Films aus Schauspielern, deren Blick direkt in die Kamera gerichtet ist (meist aus der Perspektive von Clarice), mit dem Effekt, dass jedem Augenkontakt zwischen zwei Personen etwas schrecklich Gefährliches anzuhaften scheint. --Tom Keogh
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 82 Bewertungen)
Der beste Bösewicht aller Zeiten! 5 von 5 Punkten Ein gut gemachter und vor allem hervorragend gespielter Thriller, der jedoch beim zweiten Anschauen bereits etwas an Reiz verliert. Dennoch schon alleine wegen der mit äußerster psychologischer Finesse entwickelten Charaktere ein Muss für Genre-Fans! Hannibal Lecter ist, dank Hopkins, der vielleicht beste, weil beängstigendste, Bösewicht der Filmgeschichte...
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Hamlet [UK IMPORT] Nicol Williamson, Judy Parfitt, Marianne Faithfull, Gordon Jackson, Anthony Hopkins DVD, 10. Januar 2005 Verkaufsrang: 40093 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Nicht meine liebste Verfilmung, aber sehr interessant 4 von 5 Punkten Sinnvoll gekürzte Fassung (für die "Vollversion" siehe Kenneth Branaghs Verfilmung), die mit minimalistischer Ausstattung glaubhaft und eindringlich die Tragödie um den Dänenprinzen präsentiert.
Kleine Schelte an amazon: In dieser Fassung finden wir weder Sir Derek Jacobi noch Jack Lemmon - beide wirken bei Branaghs Interpretation mit. Ich habe schon um Korrektur gebeten. Da sind zwei Hamlets durcheinander geraten.
Ich mag diese Verfilmung lieber als jene mit Mel Gibson, aber nicht so gerne wie Laurence Oliviers Interpretation (auch Oliviers Fassung ist sehr sinnvoll gekürzt und konzentriert sich eindringlich auf Hamlets persönliche Tragödie. Wer die noch nicht hat: kaufen!). Auch Branaghs Hamlet finde ich persönlich besser, auch wenn die Länge jener Fassung einen wirklich fast erschlägt.
engl. O-Ton (mono) und - für dt. Zuschauer sehr hilfreich - engl. Untertitel.
kein Bonusmaterial |
Howards End [UK IMPORT] Anthony Hopkins, Vanessa Redgrave, Helena Bonham Carter, Emma Thompson DVD, 6. September 2004 Verkaufsrang: 35847 Zum Entsetzen ihrer Schwester Helen (Helena Bonham Carter) verliebt sich Margaret Schlegel (Emma Thompson) in den Millionär und Witwer Henry Wilcox (Anthony Hopkins). Ihr Haß steigt, als sie herausfindet, daß Wilcox einst ein Verhältnis mit der Frau ihres Freundes Leonard (Samuel West) hatte. In ihrem Zorn vermutet Helen ein doppeltes Spiel, das der Millionär mit ihrem Freund treibt. Schicksal, Haß und Rache fordern ihren Tribut. Beim Wiedersehen in Howards End, dem Familiensitz der Wilcox', kommt es zur entscheidenden Konfrontation.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Virtuose E.M. Forster-Verfilmung: Irgendwo zwischen hochtrabender Langeweile und wundervoller Verzauberung 5 von 5 Punkten Es ist die edwardianische Zeit in London, Anfang des 20. Jahrhunderts. Zwei Familien stehen miteinander in einer seltsamen Verbindung. Da sind die feingeistigen und idealistischen Schlegel-Schwestern Margaret (Emma Thompson) und Helen (Helena Bonham-Carter), die gerne in Diskussions- und Literaturzirkeln verkehren und ein unabhängiges Bohèmeleben führen. Auf der anderen Seite, gibt es die kapitalistischen, altmodischen und nüchternen Wilcoxes.
Immer wieder kreuzen sich die Wege dieser Familien. Zuerst als sich Helen und der jüngere Sohn Paul Wilcox überstürzt verloben und diese Verlobung dann ebenso schnell wieder lösen. Einige Zeit später beginnt Margaret eine Freundschaft zu Ruth Wilcox (Vanessa Redgrave) der Mutter der Familie. Als Ruth unerwartet stirbt vererbt sie Margaret Schlegel sogar ihr Geburtshaus Howards End. Die Familie Wilcox lässt Margaret über dieses Erbe allerdings im Dunkeln und speist sie mit einem Riechfläschchen als Erinnerungsstück ab. Trotz dieser Widrigkeiten heiratet Margaret später sogar den Witwer Henry Wilcox (Anthony Hopkins).
Und da gibt es noch den kleinen Versicherungsangestellten Leonard Bast (Samuel West), ein Bekannter der Schlegels, der dieses fragile Gefüge aus Geldstreben, geschäftlichem Kalkül, Idealismus und freier Denkart unbeabsichtigt ins Wanken bringt. Auf Ratschlag der Schlegel-Schwestern hin hat Mr. Bast seine Stellung bei der Versicherung gekündigt und ist dadurch an den Rand der Armut geraten. Helen Schlegel fühlt sich schuldig und engagiert sich leidenschaftlich für Leonard Bast, dies führt aber zu Zwiespalt unter den Schwestern. Als sich beide Schwestern endlich in Howards End wieder sehen kommt es zu dramatischen Ereignissen.
"Howards End" ist nach "Zimmer mit Aussicht", "Engel und Narren" und "Maurice" die vierte Verfilmung eines E.M. Forster Romanes durch das erfolgreiche Merchant-Ivory Gespann. Und wie nicht anders zu erwarten war, ist diese opulente Verfilmung meisterhaft gelungen.
Besonders überwältigend und bildgewaltig sind die Kulissen (Alleine die Location für Howards End hätte nicht schöner sein können), dazu Wohnungseinrichtungen, die bis ins kleinste Detail stimmig sind und nicht zuletzt auch die erlesenen Kostüme, die zum Beispiel Margarets Werdegang von der Bohème zur reichen Lady hin verdeutlichen.
Auch die Drehbuchadaption von Ruth Prawer Jhabvala lässt keine Wünsche offen. Ohne den Roman von E.M. Forster zu kennen, spürt man doch in jedem gesprochen Satz und jeder Geste dieser großartigen Schauspieler die subtile Kritik des Autors an der Gesellschaft seiner Zeit, den Gegensätzen von gefühllosem Kapitalstreben und der Brotlosigkeit von romantischem Idealismus. Und gleichzeitig spürt man aber auch seine Liebe zu den Menschen, die in Margaret Schlegel eine wunderbare Gestalt erhält. Emma Thompson - so schön wie nie - wurde für ihre lebendige und seelenvolle Darstellung der Margaret mit einem Oscar ausgezeichnet und den hat sie wahrhaftig verdient. Schwer zu sagen ob nicht auch Anthony Hopkins und Helena Bonham-Carter einen Oskar für ihre geniale und glaubwürdige Darstellung zweier so schwieriger Charaktere verdient hätten.
Auf jeden Fall steht und fällt dieser Film, dem es an Actionszenen völlig mangelt, mit seinen hochkarätigen Darstellern und der Kameraführung. Tatsächlich gibt es insgesamt zwei Szenen mit sogenannter "Action", wobei eine Szene (eine Katze wird überfahren) dem Schnitt zum Opfer fiel (so erfährt man aus den Special Features). Wenn ich in der Überschrift von "hochtrabender Langeweile" sprach, so meinte ich genau das damit. Kammerspielartig werden gepflegte Unterhaltungen beim Tee oder Dinner oder in Diskussionszirkeln geführt und nur gelegentliche Spaziergänge durch herrliche Landschaften oder Kulissen bringen einen Hauch von Bewegung in den Film.
Was für ein Segen also, dass jeder einzelne Darsteller in diesem Film sich als Glücksgriff erweist!
James Ivory charakterisiert seine Filme selbst als Filme für "Heart, Mind and Intelligence" und natürlich ist auch Howards End so ein Film für Heart, Mind and Intelligence!
Viel Freude wünsche ich also all jenen Zuschauern, die genau dies besitzen. ;-)
DVD:
(Digitally remastered and restored), Special Widescreen Edition:
Lauflänge: 136 Minuten, DVD 9, Stereo Dolby 5.1, 2 PAL, 2.35:1 Anamorph, Widescreen Version.
Special Features: Helena Bonham-Carter talking about Howards End, Ismail Merchant and James Ivory talking about Howards End, The Design of Howards End, Luciana Arrighi talking about her drawings for Howards End.
Ärgerlich und unverständlich: Für diese rein englischsprachige DVD gibt es keinerlei Untertitel!
Free Bonus Disc: In dieser "Merchant Ivory Collection" ist noch eine Bonus Disc enthalten, die sich mit dem Gesamtwerk von Ismail Merchant und James Ivory befasst. Mit Kommentaren und Filmausschnitten werden alle bedeutenden Filme von Merchant und Ivory seit den 60er Jahren vorgestellt.
Superb adaptation of Forster's masterpiece. 5 von 5 Punkten Most of us connect the notion of "home" or "childhood home" with one particular place, that innocent paradise we have since had to give up and keep searching for forever after. In Ruth Wilcox's world, Howards End is that place; the countryside house where she was born, where her family often returns to spend their vacations, and which, everyone assumes, will pass on to her children when she is dead.
And it is through Ruth Wilcox (Vanessa Redgrave)'s eyes that we first see Howards End; approaching the house after an evening walk through her beloved meadow, her long dress trailing in the grass, as she goes nearer, we see the open windows letting out warm light from inside, and hear the voices and laughter from the family's dinner table. And while Mrs. Wilcox returns to join her family's company, two others are leaving the house and its serene world: Helen Schlegel (Helena Bonham Carter) and Paul Wilcox, embarking on a passionate romance which is not even to survive the next morning - not before, however, Helen has informed her sister Margaret (Emma Thompson) that she and Paul are "in love," and thus set in motion the first of a series of confusing and controversial meetings between their families.
While both families belong to the middle class, they are nevertheless separated by several layers of society and politics - the Wilcox, led by pater familias/businessman Henry (Anthony Hopkins), rich, conservative and without any sympathy whatsoever for those less fortunate than themselves ("It's all part of the battle of life ... The poor are poor; one is sorry for them, but there it is," Henry Wilcox once comments); the Schlegels, on the other hand, with just enough income to lead a comfortable life, brought up by their Aunt Juley (Prunella Scales), supporting suffrage (women's right to vote) and surrounding themselves with actors, "blue-stockings" (feminists), intellectuals and other members of the avantgarde. Further complexity is added when Helen brings to the Schlegel home Leonard Bast (Samuel West), a poor but idealistic young clerk who loves music, literature and astronomy - and with him, his working class wife Jacky (Nicola Duffett), the embarrassment of having to interact with her, and the even more embarrassing revelation she has in store for Henry Wilcox; eventually leaving her disillusioned husband to comment that "books aren't real," and that in fact they and music "are for the rich so they don't feel bad after dinner."
E.M. Forster's novel on which this movie is based is a masterpiece of social study and character study alike; with empathy and a fine eye for detail, Forster brings his protagonists and their environment to life, and James Ivory matches his accomplishment in this screen realization, finding the perfect cast and production design (Luciana Arrighi) to reproduce the novel's Edwardian society; although he superstitiously declined the offer to film at Forster's boyhood home Rooks Nest, the model for the fictional Howards End. The movie brings together many of Britain's best-known actors, all trained in the English school which, as Anthony Hopkins once explained, unlike Lee Strasberg's Method Acting, is primarily based on restraint: there are no outbursts of emotion, self-control reigns supreme, and even a simple word like "yes" is reduced even further to "hmm," leaving it to the actor's intonation alone to convey the word's (or sound's) deeper meaning in a given context. And yet, vocal intonation, looks and little gestures often speak louder than dramatic actions ever could, and they are as essential to the movie's sense of authenticity as are production design, cinematography (Tony Pierce-Roberts), soundtrack (Richard Robbins) and the selection of the movie's non-scored music: excerpts from Beethoven's Fifth Symphony, a favorite with the "educated" Edwardian middle class, and pieces by period composers Andre Derain and Percy Grainger.
The story centers around Margaret (Meg) Schlegel, who is "filled with ... a profound vivacity, a continual and sincere response to all that she encounter[s] in her path through life," as Forster described her, and portrayed to perfection by Emma Thompson. Meg's friendship with Ruth Wilcox brings the families back together after Helen's near-scandalous episode with Paul; and the two women become so close that Ruth eventually decides to give Meg "something worth [her] friendship" - none other than Howards End, a wish that has her panicking family scramble ungentlemanly for every reason in the book to invalidate the codicil setting forth that bestowal, from its lacking date and signature to the testatrix's state of mind, the ambiguity of the writing's content, the question why Meg should want the house in the first place since she already has one, and the fact that the writing is only in pencil, which "never counts," as Dolly, wife of the Wilcox' elder son Charles is quick to point out, only to be reprimanded by her father in law "from out of his fortress" (Forster) not to "interfere with what you do not understand." And so it is that Meg will only see the house (and be instantly mistaken for Ruth because she has "her way of walking around the house," as the housekeeper explains) when she and her siblings have to look for a new home and Henry Wilcox, who has started to court her after Ruth's death, suggests that the Schlegel's furniture be temporarily stored there - a fateful decision. And while Meg and Henry slowly and painfully learn to adjust to each other, the complexity of their families' relations, and their interactions with the Basts, finally come crashing down on them in a dramatic conclusion.
Howards End deservedly won 1992's Academy Awards for Best Actress (Thompson), Best Adapted Screenplay, and Best Art Direction; and it was also nominated in the Best Picture, Best Director, Best Supporting Actress (Redgrave), Best Original Score, Best Cinematography and Best Costume Design categories. Unfortunately, its subtle tones have recently been muted somewhat by the louder sounds now filling movie theaters. I for one, however, will take this sublime movie over any summer action flick anytime. |
Wiedersehen in Howards End Sir Anthony Hopkins, Vanessa Redgrave, Helena Bonham Carter Videokassette, 1. September 1993 Verkaufsrang: 2471 Wiedersehen in Howards End ist E.M. Fosters außergewöhnlich subtile Geschichte über die verschlungenen Pfade der Privilegierten und über die, die sie verachten -- und über zwei bemerkenswerte Frauen, die über Klassenunterschiede hinweg sehen können. Dieser Film von James Ivory (Zimmer mit Aussicht, Was vom Tage übrigblieb) ist dramatisch und tragisch, aber auch überraschend lustig. Wiedersehen in Howards End konzentriert sich auf zwei unverheiratete Schwestern (Emma Thompson, die dafür einen Oscar bekam, und Helena Bonham Carter), die sich mit einen armen und jungen Angestellten anfreunden und, ohne es zu wollen, dessen Leben ruinieren. Währenddessen macht Thompson auch die Bekanntschaft ihrer sterbenden Nachbarin (Vanessa Redgrave), die ihr in ihrem Testament ein Haus vermacht -- das Testament wird allerdings von ihrem Mann (Anthony Hopkins) vernichtet. Aber ironischerweise trifft er Thompson und verliebt sich in sie, sogar als sich ihre Wege noch einmal mit dem jungen Angestellten kreuzen, dem es zunehmend schlechter geht. Der Film zeigt eine feinfühlige Darstellung, großartige Bilder und ein wunderbar sparsames Drehbuch von Ruth Prawer Jhabvala, das ebenfalls einen Oscar gewann. --Marshall Fine
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Wie man mit seinen Gefühlen nicht klar kommt 5 von 5 Punkten Vielleicht mag ich einfach Filme, die bereits mit einem Kuss beginnen, vor allem wenn es ein leidenschaftlicher Kuss ist, der von einem Schauspieler und einer Schauspielerin überzeugend dargestellt ist.
Nach dem Erfolg von "Zimmer mit Aussicht" hatte James Ivory, der Regisseur von "Howards End" den Ruf und das Budget für den Film, den er eigentlich schon immer drehen wollte. Nämlich für einen Film über das Ende des viktorianischen Englands. Für einen Film, der zeigt, wie sich moralische Grundsätze und Emotionen eine permanente Auseinandersetzung liefern, die Menschen leiden lässt. Und am Ende fahren nicht nur stinkende Autos durch die schöne Landschaft von Mittelengland mit ihren wunderbaren Herrenhäusern. Nein, auch die Einstellung der Menschen, die moralischen Vorstellungen und selbst die Ökonomie hat sich gewandelt.
Der Kuss, der hier am Anfang des Films steht, schlägt Wellen in der kontrollierten Welt der britischen Oberschicht. Es beginnt mit einem voreilig versandten Brief. Dieser führt zu einer Verbindung zweier Familien, deren Mitglieder bislang nur oberflächlich miteinander zu tun hatten. Dann entstehen Freundschaften, aber auch moralische Verpflichtungen. Nur für Liebe scheint wenig Raum zu sein. Dafür gibt es Intrigen. Kleinere und größere Lügen. Generell erscheint es, dass nur unwichtige Dinge ausgesprochen werden dürften. Die wichtigen Dinge, die mit Gefühlen verbunden sind, über die schweigt man sich in diesen Kreisen besser aus.
Ein versteckter Höhepunkt im Film ist deshalb ein Hochzeitsantrag. Er findet zwischen zwei durchaus erwachsenen Menschen statt. Die sich aber bei dieser Gelegenheit wie völlig unreife Schüler verhalten. "Hätte ich Ihnen besser schreiben sollen?" "Nein, aber ich werde Ihnen mit einem Brief antworten." Mehr braucht man nicht zu sagen, oder? Wunderbarer Weise kommt die Ehe dann tatsächlich zustande.
Im Mittelpunkt aller Probleme, Missgeschicke und Bosheiten dieser zweifachen Familiengeschichte steht ein kleines Paradies, das Landhaus Howards End. Es bietet ein Gegenbild, sowohl zu dem ausgehenden, viktorianischen Zeitalter als auch zur beginnenden Moderne. Hier findet der Kuss zu Beginn des Films statt. Und auch in der letzten Szene des Films steht das Haus im Vordergrund. Hier laufen alle Wellen zusammen, die von der unüberlegten Handlung, dem Bruch der Konvention, zu Beginn ausgelöst worden sind. Der Landsitz symbolisiert Beständigkeit und Schönheit. Er ist der Ort, wo Menschen bei sich selbst sein können.
Und so präsentiert der Film neben vielen, wunderbaren Darstellern, einer psychologisch spannenden Geschichte und wahnsinnig schönen Bildern auch den Hauch einer perfekten Utopie.
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Shadowlands - Ein Geschenk des Augenblicks Sir Anthony Hopkins, Debra Winger, Edward Hardwicke Videokassette, 30. August 2001 Verkaufsrang: 1793 Die Vorlage des von William Nicholson adaptierten Drehbuchs für dieses emotional bewegende Drama ist sein eigenes gefeiertes Bühnenstück, dessen Handlung auf der Romanze zwischen dem britischen Autoren C.S. Lewis und einer geschiedenen amerikanischen Autorin namens Joy Gresham in den 50er Jahren basiert. Bekannt für sein Werk The Lion, The Witch and The Wardrobe lebt Lewis (Anthony Hopkins) ein komfortables Leben als angesehener Universitätsdozent in Oxford. Wie ein Schild fungiert Lewis' akademischer Lebensstil als sicherer Schutz vor den emotionalen Risiken der Liebe. Als Joy Gresham (Debra Winger), eine eifrige Verehrerin von Lewis Schreibkunst, nach Oxford kommt, wird die kollegiale Routine jäh gestört. Denn Lewis erkennt, dass er sich ebenso unerwartet wie unsterblich in die Amerikanerin verliebt hat. Auf liebenswerte Weise werben die zwei umeinander; er ist schüchtern und unsicher, sie ist freimütig und kühn. Doch als Joy auf Krebs diagnostiziert wird, wird Lewis' christlicher Glaube auf eine harte Probe gestellt. Er kann nicht begreifen, warum ihre glückliche Zeit miteinander so drastisch beendet werden soll. Zusammen finden sie dennoch einen Weg, die Krankheit zu akzeptieren und dankbar zu sein für die Zeit, die sie miteinander verbringen durften. Unter Richard Attenboroughs einfühlsamer Regie findet der Film zu einem herzzerreißenden, doch gleichzeitig versöhnlichen Ende. Hopkins (Zimmer mit Aussicht) und Winger (Zeit der Zärtlichkeit) geben in dieser fesselnden Geschichte um persönliche und spirituelle Veränderung eine gleichermaßen großartige Vorstellung ihrer Schauspielkunst. 1985 wurde Shadowlands schon einmal für das britische Fernsehen mit Joss Ackland und Claire Bloom in den Hauptrollen verfilmt. --Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)
Ein Meisterwerk und die beste Debra Winger aller Zeiten 5 von 5 Punkten Faszinierend sind die schauspielerischen Leistungen. Ebenso die grandiose Regie von Attenborough.
Es ist ein Genuß wahrhaftige Darsteller zu erleben. Ich hatte das Gefühl Anthony Hopkins und Debra Winger sind verschmolzen mit ihren Rollen. Sie brillieren mit ihrer Körpersprache, ihrer Mimik. Da wirkt nichts aufgesetzt und gezwungen. Kleine Gesten, verwoben mit sparsamen Dialogen. Blicke, die Sprache überflüssig machen. Attenborough hat es geschafft, seine Darsteller über ihre Grenzen zu treiben. Wer diesen Film gesehen hat weiß welch ein Verlust es ist, daß Debra Winger sich so rar gemacht hat auf der Leinwand.
Die Geschichte ist bewegend, zumal sie sich an wahren Begebenheiten anlehnt, ohne jemals in Kitsch abzugleiten. Ja! Filme können Kunst sein, ohne das es gleich Kopfkino sein muß.
Fazit: Einer der besten Filme, die ich bisher gesehen habe. Unbedingt ansehen!!!
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Bobby [UK IMPORT] Emilio Estevez, Demi Moore, Anthony Hopkins, Christian Slater, Helen Hunt DVD, 4. Juni 2007 Verkaufsrang: 41773 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen. Der 6. Juni 1968 war ein rabenschwarzer Tag in der Geschichte der amerikanischen Demokratie. Mit dem Mord an Senator Robert F. Kennedy starb auch die Hoffnung vieler Menschen auf Veränderungen und ein friedvolleres, freieres und gerechteres Land. Emilio Estevez beschreibt in einem berührenden Ensemblefilm das Leben 22 fiktiver Charaktere - vom Hotelmanager über die alternde Starsängerin bis hin zum Küchenjungen - in den letzten Stunden vor dem Attentat. Sie erleben aufkeimende Hoffnungen, Enttäuschungen, Ängste, Träume, zarte Liebe, Wut und Begeisterung. Doch alles, was nach den Schüssen fällt, ist Verzweiflung...
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Faszinierendes Kino 5 von 5 Punkten Mit Abstand einer des besten Filme, den ich je gesehen habe!
Es ist geradezu grandios, wie durch die Darstellung verschiedenster Charaktere die Bedeutung von Robert Kennedy für die Menschen in dieser Zeit sichtbar wird, speziell im Vergleich mit widerwärtigen Kerlen wie McCarthy.
Robert Kennedy ist einer der ganz wenigen Politiker, den ich als grundtief ehrlich empfinde, soweit das über Filme und Archivmaterial möglich ist.
Man fühlt die Leidenschaft, ja, die Sehnsucht der Leute nach Robert Kennedy in einer Zeit, in der viele so gut wie jede Hoffnung aufgegeben hatten.
Von der hochkarätigen Besetzung spielt sich keiner aufdringlich in den Vordergrund, was dem Film diese wunder bare Aura verleiht.
Trotz Star-Ensemble ist der einzige Held dieses Filmes Robert Kennedy. So sollte es auch sein.
Starkes Ensemble, viel mehr leider nicht. 3 von 5 Punkten Ich muss ehrlich sagen, dass ich mir von dem Film etwas mehr versprochen habe. Ja, man kann davon sprechen, dass ich mich während des Films fast schon etwas gelangweilt habe, weil erstens nicht wirklich viel passiert und weil es zweitens so viele Charaktere gibt, mit denen man sich auseinandersetzten muss, und das... naja, nicht zur Verwirrung führt, aber ich konnte mit weit über der Hälfte nichts anfangen. Das war mir einfach zu viel. Ich wusste zwar schon vorher, dass der Film ein riesiges Ensemble vorweisen kann, aber ich habe mit einer besseren Umsetzung gerechnet.
Ebenso hat mir nicht sonderlich gefallen, dass der Film eine Ewigkeit braucht, um etwas an Fahrt zu gewinnen. Die ersten einhundert Minuten wird lediglich Wert auf die Charaktere gelegt, Kennedy ist fast nur Nebensache. Und dann geht leider alles sehr schnell. Ich hätte mir auf jeden Fall eine andere Aufteilung der Geschichte gewünscht, mehr Dramatik, mehr emotionale Szenen. Leider fand ich die ersten einhundert Minuten sehr lang, da mich, wie beschrieben, nicht alle Charaktere interessierten und meiner Meinung nach einfach zu wenig passiert ist.
Da komme ich dann auch schon zu den Schauspielern. Sie gaben alle ihr bestes, leider kann ein Schauspieler auch nur so viel geben, wie es seine Rolle zulässt. Das ist mir besonders in diesem Film aufgefallen. Hervorstechen konnten hier wenige. Die Szenen mit Lindsay Lohan und Elijah Wood fand ich klasse. Ihre Charaktere waren etwas tiefsinniger, dies mag vielleicht auch daran liegen, dass man einiges über sie erfährt (was nicht bei allen der Fall ist), ihre Geschichte war sehr interessant und die beiden haben gut gespielt, besonders Lohan konnte mich im ersten ernsten Film überzeugen, auch wenn sie, wie kein anderer Schauspieler, lange zu sehen war. Ebenfalls Klasse: Sharon Stone. Ich kann hier nicht alle Schauspieler aufzählen, jedoch fand ich sie alle mehr oder weniger gut! Laurence Fishburne, Heather Graham, Helen Hunt, Shia LaBeouf, Demi Moore... Allerdings gab es auch ein paar Schauspieler, von denen ich etwas mehr erwartet hätte. Ein William H. Macy kann, wie ich finde, halt mehr Leistung bringen, die Rolle von Anthony Hopkins war leider kaum die Rede wert.
Was ich dem Film anrechnen muss ist, dass alle Charaktere gut ausgefeilt sind, die einen mehr, die anderen weniger. Diese treffen schließlich zum Schluss hin aufeinander, das ist nett und unauffällig gemacht.
Die Kamera war gut, die Schnitttechnik, besonders am Ende, war einfach klasse. Man hatte echt den Eindruck, Kennedy würde im Raum stehen! Die Kulisse im Hotel war ebenfalls gut, weil es der Originalschauplatz war.
Der Film lebt von seinen Schauspielern, ohne sie würde der Film gnadenlos untergehen, denn sonst hat er nicht viel zu bietet bis auf ein sehr gelungenes Ende, das mir den Atem geraubt hat. Das Ende hat auf jeden Fall noch mal einige Punkte rausgeholt.
Fazit:
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass der Film ein tolles Ensemble aufweisen kann, leider aber in nicht allen Bereichen überzeugen kann, da es für den Zuschauer oft zu viel ist, was auf einen zukommt. Ohne das Ensemble könnte der Film sicherlich weniger überzeugen. |
Trial, The / Drunks [UK IMPORT] Kyle MacLachlan, Dianne Wiest, Richard Lewis, Spalding Gray, Parker Posey DVD, 14. Oktober 2002 Verkaufsrang: 44049
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Ansehens- und nachdenkenswert 3 von 5 Punkten Der Film ist nach einem Theaterstück entstanden, und das merkt man ihm an - was aber nicht zu seinem Schaden ist. Fast könnte es ein Werbefilm für die Anonymen Alkoholiker sein: im Untergeschoß einer New Yorker Kirche trifft sich eine AA-Gruppe, um sich nach festen Regeln gegenseitig ihre Geschichte zu erzählen. Die Handlung des Film hat zwei Stränge: er verfolgt einen der Süchtigen, wie er, nachdem er als erster von sich erzählt hat, in die Nacht hinausgeht und einen Rückfall hat. Dazwischen werden die Berichte der anderen Teilnehmer gezeigt. Sie sind das eigentlich Faszinierende an dem Film, weil sie so verschieden sind - und von exzellenten Schauspielern und Schauspielerinnen vorgetragen werden, darunter Faye Dunaway, Dianne Wiest und Calista Flockhart. (So viele gutaussehende Frauen - und Männer - wird man in Wirklichkeit allerdings wohl kaum in einer Alkoholikergruppe finden.) Eigentlich schade, daß ihre Auftritte so kurz sind und daß zwischen den Personen kaum Interaktion stattfindet. Aber das will der Film wohl zeigen: Jeder hat seine eigene Geschichte und muß seinen Weg selbst gehen. Patentrezepte gibt es nicht, aber es hilft schon, einander von sich zu erzählen oder etwas von sich bei den anderen wiederzufinden. Ob das alles ist, sei dahingestellt; ein wichtiger - und dabei gar nicht belehrender - Denkanstoß ist der Film allemal. Die DVD ist leider mehr als spartanisch: keinerlei Untertitel, kein Zusatzmaterial, kein Booklet, auf der Hülle nur eine - fehlerhafte - kurze Inhaltsangabe und die Namen des Regisseurs und einiger Schauspieler, sonst nichts. Nicht einmal das Produktionsjahr wird genannt. Das kostet trotz des akzeptablen Preises den 4. Stern. |
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