DVDs: Anthony Hopkins

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Die Bounty - Sir Anthony HopkinsDie Bounty
Sir Anthony Hopkins, Mel Gibson, Sir Laurence Olivier

Videokassette
     Verkaufsrang: 5480     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)

Abgesoffen...      1 von 5 Punkten
Im Original kommt diese Neuverfilmung des klassischen Bounty-Stoffs sicher nicht an die Klassiker heran - da helfen auch Anthony Hopkins und Mel Gibson nicht - aber immerhin handelt es sich um ein nett gemachtes Remake. Was sich allerdings auf dieser DVD findet ist eine bodenlose Enttäuschung. Der Film ist deutlich gekürzt, es fehlen nicht nur Action- sondern auch viele für die Atmosphäre und das Verständnis der Story entscheidende Szenen.

In dieser Fassung plätschert der Film im wahrsten Sinne des Wortes 105 Minuten zäh, lahm und ohne jeden Tiefgang vor sich hin. Das ist wirklich Langeweile pur - und man ist beinahe froh wenn es vorbei ist. Hinzu kommt, dass es den Ton nur in Mono und dann auch nur in Deutsch gibt (!). Die Bildqualität ist mittelprächtig, das Bonusmaterial ist nicht der Rede wert. Schade, aber dieser Film und diese DVD hinterlassen einfach nur einen "billigen" Eindruck.


Eigentlich waren alle Voraussetzungen für einen richtig guten Film vorhanden      2 von 5 Punkten
Von der Besetzung her müsste diese bisher letzte Verfilmung des Stoffes eigentlich die Beste sein, dies ist aber nicht annähernd der Fall. Namen wie Daniel Day Lewis, Mel Gibson, Liam Neeson, Laurence Olivier und Sir Anthony Hopkins retten diese Umsetzung leider nicht vor der Mittelmäßigkeit und dabei hatte man doch wirklich alle Voraussetzungen um einen großen Abenteuerfilm zu machen. Eine wie schon gesagt erstklassige Besetzung, eine tolle Story und bestimmt bessere technische Möglichkeiten als bei den beiden bekannten Verfilmungen mit Clark Gable und dann später mit Marlon Brando hätten eigentlich genug Potential für einen guten Film geboten. Ich will den Film auch nicht nur schlecht reden, den das ist er bestimm nicht, nur hatte zumindest ich während des ganzen Films das Gefühl das hier einfach viel Potential verschenkt wurde und man wesentlich mehr daraus hätte machen können.
Erzählt wird uns die bekannte Geschichte des Segelschiffs Bounty das 1787 von England aus lossegelte um Stecklinge der Brotfrucht von Thaiti zu den Antillen zu bringen. Schon auf der Hinfahrt zeigt sich Leutnant Bligh als stur und sadistisch der Besatzung gegenüber. Zuerst will er das berüchtigte Kap Horn umsegeln und scheitert dabei. Bestrafungen für die Besatzung sind an der Tagesordnung. Auf Tahiti scheint sich die Situation erst zu normalisieren bis es auf der Fahrt zu den Antillen zur Meuterei kommt.
Die Geschichte ist bekannt und Regisseur Richard Donaldson fügt dem ganzen nur wenig Neues bei. In seiner Verfilmung waren Fletcher Christian und Bligh schon vor der Abfahrt befreundet und die Geschichte wird uns aus der Sicht von Bligh erzählt der vor einem englischen Kriegsgericht Rechenschaft über den Verlust der Bounty ablegen muss.
Für mich ist diese bisher letzte Umsetzung der Geschichte die schwächste der mit drei bekannten. Warum bei der deutschen Version rund zwanzig Minuten fehlen wird wohl auch ein Rätsel bleiben den im Orginal dauert der Film 125 min und nicht 105 min wie auf der deutschen DVD. Die DVD ist dazu noch absolut spartanisch den hier wurde überall gespart. Der Ton liegt nur in Mono vor und Bildqualität habe ich bei Filmen dieses Alters auch schon besser gesehen. Ein Booklet gibt's sowieso nicht und auf Bonusmaterial wurde bis auf einen überflüssigen Trailer vorsichtshalber auch verzichtet. Wie gesagt, am meisten stört mich eben die Tatsache dass der Film hierzulande um die zwanzig Minuten gekürzt wurde. Vielleicht geben diese fehlenden Minuten dem Film etwas mehr Kick, den so wirkt wirklich alles etwas verstümmelt.
Alles ist aber wie gesagt auch nicht schlecht, den viele Bilder des Films sind großartig und für diejenigen die den Stoff noch nie gesehen haben ist der Film auch recht spannend, nur zieht er eben gegenüber den beiden älteren bekannten Verfilmungen klar den Kürzeren. Schade dass hier eine tolle Möglichkeit so leichtfertig vertan wurde. Aufgrund der Kürzungen sowie der schwachen DVD gibt es nur zwei Sterne für diese Bounty.


Verstümmelt      1 von 5 Punkten
Wenn man null Sterne vergeben könnte, hätte diese DVD es verdient: Nicht nur, daß sie ausschließlich den deutschen Ton enthält, sondern sie enthält zudem auch weiterhin die kriminell verstümmelte deutsche Kinofassung, in der über eine Stunde des Films fehlt. Man kennt solche Verstümmelungen ja aus der unrühmlichen deutschen Kinovergangenheit (Disneys Bedknobs and Broomsticks, L'Avare mit Louis de Funès usw.), aber heutzutage sind sie eine absolute Frechheit. Zum Glück gibt es den Film ungekürzt in nahezu jedem anderen Land dieser Erde -- ich hab mir die französische DVD besorgt, die auch den Originalton in Dolby Digital 5.1 enthält.

Ein in jeder Hinsicht hervorragender Film !      5 von 5 Punkten
"Die Bounty" gehört unangefochten zu meinen Lieblingsfilmen. Der Film besticht durch exzellente Darsteller, hervorrgagende Ausstattung und nicht zuletzt durch seine historische Genauigkeit.
Ich persönlich halte ihn für die beste Verfilmung des Stoffes, die jemals gedreht wurde.

Schade, dass es keinen zweiten Teil gibt.

Wer sich für das weitere Schicksal der Bounty-Meuterer auf Pitcairn interessiert, dem sei der Fernsehvierteiler "Insel der Meuterer" empfohlen (Regie Francois Leterrier). Dieser setzt dort an, wo der vorliegende Film aufhört.
Äußerst bedauerlich, dass es diesen Film weder auf DVD noch auf VHS zu kaufen gibt. Die beiden Titel würden sich optimal ergänzen !!!

Ein Triumph-Anthony Hopkins      4 von 5 Punkten
Bei Roger Donaldsons "The Bounty" handelt es sich um
die anspruchsvollste und deshalb wohl zwangsläufig
auch kommerziell ungeeignetste Verfilmung dieses Soffes.
Ich denke,der Hauptgrund für den Kassenflop dieses Films
liegt weniger in seiner ungeschickten Erscheinungszeit,
als solche Stoffe längst als antiquiert galten,sondern
vor allem in seinem Ehrgeiz historischer Korrektheit.
Ein Kritiker schrieb,der Film gleiche eher einer
Geschichtslektion als Abenteuerkino.
So weit würde ich nicht gehen,aber gewiss haben
Donaldson und Produzent Dino de Laurentis einiges an
kommerziell orientiertem "Popcornkino" zugunsten von
eines etwas unspektakulären Erzählstil geopfert.
Da "The Bounty" ein großes Budget hatte,vielleicht nicht ganz
klug.
Am schmerzlichsten ist das Durchfallen beim breiten Puplikum
aber angesichts Anthony Hopkins!!!
Dieses Genie eines Schauspielers legt solche Feinheiten in
sein Spiel,daß selbst Vorgänger in dieser Rolle wie der
umwerfende Trevor Howard oder Charles Laughton hier wirklich
völlig ausgestochen werden!
Anthony Hopkins hätte man einen Durchbruch mit diesem Film
gewünscht und nicht erst Jahre später.
Für alle Freunde anspruchsvoller historischer Filme ist
"The Bounty" jedenfalls ein Muß!


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Shadowlands - Ein Geschenk des Augenblicks - Sir Anthony HopkinsShadowlands - Ein Geschenk des Augenblicks
Sir Anthony Hopkins, Debra Winger, Edward Hardwicke

DVD, 14. Oktober 2005
     Verkaufsrang: 37328     

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Die Vorlage des von William Nicholson adaptierten Drehbuchs für dieses emotional bewegende Drama ist sein eigenes gefeiertes Bühnenstück, dessen Handlung auf der Romanze zwischen dem britischen Autoren C.S. Lewis und einer geschiedenen amerikanischen Autorin namens Joy Gresham in den 50er Jahren basiert. Bekannt für sein Werk The Lion, The Witch and The Wardrobe lebt Lewis (Anthony Hopkins) ein komfortables Leben als angesehener Universitätsdozent in Oxford. Wie ein Schild fungiert Lewis' akademischer Lebensstil als sicherer Schutz vor den emotionalen Risiken der Liebe. Als Joy Gresham (Debra Winger), eine eifrige Verehrerin von Lewis Schreibkunst, nach Oxford kommt, wird die kollegiale Routine jäh gestört. Denn Lewis erkennt, dass er sich ebenso unerwartet wie unsterblich in die Amerikanerin verliebt hat. Auf liebenswerte Weise werben die zwei umeinander; er ist schüchtern und unsicher, sie ist freimütig und kühn.

Doch als Joy auf Krebs diagnostiziert wird, wird Lewis' christlicher Glaube auf eine harte Probe gestellt. Er kann nicht begreifen, warum ihre glückliche Zeit miteinander so drastisch beendet werden soll. Zusammen finden sie dennoch einen Weg, die Krankheit zu akzeptieren und dankbar zu sein für die Zeit, die sie miteinander verbringen durften. Unter Richard Attenboroughs einfühlsamer Regie findet der Film zu einem herzzerreißenden, doch gleichzeitig versöhnlichen Ende. Hopkins (Zimmer mit Aussicht) und Winger (Zeit der Zärtlichkeit) geben in dieser fesselnden Geschichte um persönliche und spirituelle Veränderung eine gleichermaßen großartige Vorstellung ihrer Schauspielkunst. 1985 wurde Shadowlands schon einmal für das britische Fernsehen mit Joss Ackland und Claire Bloom in den Hauptrollen verfilmt. --Jeff Shannon

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)

Ein Meisterwerk und die beste Debra Winger aller Zeiten      5 von 5 Punkten
Faszinierend sind die schauspielerischen Leistungen. Ebenso die grandiose Regie von Attenborough.
Es ist ein Genuß wahrhaftige Darsteller zu erleben. Ich hatte das Gefühl Anthony Hopkins und Debra Winger sind verschmolzen mit ihren Rollen. Sie brillieren mit ihrer Körpersprache, ihrer Mimik. Da wirkt nichts aufgesetzt und gezwungen. Kleine Gesten, verwoben mit sparsamen Dialogen. Blicke, die Sprache überflüssig machen. Attenborough hat es geschafft, seine Darsteller über ihre Grenzen zu treiben. Wer diesen Film gesehen hat weiß welch ein Verlust es ist, daß Debra Winger sich so rar gemacht hat auf der Leinwand.
Die Geschichte ist bewegend, zumal sie sich an wahren Begebenheiten anlehnt, ohne jemals in Kitsch abzugleiten. Ja! Filme können Kunst sein, ohne das es gleich Kopfkino sein muß.

Fazit: Einer der besten Filme, die ich bisher gesehen habe. Unbedingt ansehen!!!


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The Bounty [UK IMPORT] - Mel GibsonThe Bounty [UK IMPORT]
Mel Gibson, Anthony Hopkins, Edward Fox, Laurence Olivier, Daniel Day-Lewis

DVD, 4. März 2002
     Verkaufsrang: 57741     

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"Fletcher Christian - ein Name, der Filmgeschichte schrieb. Jeder kennt den berühmten aristokratischen Ersten Offizier, der - verführt von der natürlichen Schönheit Tahitis und seiner Bewohner - die Meuterei auf der BOUNTY anzettelt. Nach Errol Flynn, Clark Gable und Marlon Brando ist hier kein geringerer als Frauenschwarm und Hollywood-Superstar Mel Gibson in die Rolle dieses charismatischen Helden geschlüpft. Und er interpretiert die Person des Meuterers auf seine ganz eigene faszinierende Weise. Mel Gibson ist Fletcher Christian, und das bedeutet: Ein Film voller Spannung, Action und knisternder Erotik erwartet uns. An der Seite seiner nicht minder berühmten Schauspielerkollegen Sir Laurence Oliver und Anthony Hopkins läßt Mel Gibson die Meuterei auf der BOUNTY in einem ganz neuen Licht erscheinen. In einem Licht, das der Romanvorlage von Richard Hough und dem Drehbuch von Oscar-Preisträger Robert Blot uneingeschränkt gerecht wird. Die BOUNTY - ein großartiges und fesselndes Filmereignis!"

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)

Ein in jeder Hinsicht hervorragender Film !      5 von 5 Punkten
"Die Bounty" gehört unangefochten zu meinen Lieblingsfilmen. Der Film besticht durch exzellente Darsteller, hervorrgagende Ausstattung und nicht zuletzt durch seine historische Genauigkeit.
Ich persönlich halte ihn für die beste Verfilmung des Stoffes, die jemals gedreht wurde.

Schade, dass es keinen zweiten Teil gibt.

Wer sich für das weitere Schicksal der Bounty-Meuterer auf Pitcairn interessiert, dem sei der Fernsehvierteiler "Insel der Meuterer" empfohlen (Regie Francois Leterrier). Dieser setzt dort an, wo der vorliegende Film aufhört.
Äußerst bedauerlich, dass es diesen Film weder auf DVD noch auf VHS zu kaufen gibt. Die beiden Titel würden sich optimal ergänzen !!!


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Spotswood - Manager mit Herz - Anthony HopkinsSpotswood - Manager mit Herz
Anthony Hopkins, Russell Crowe, Toni Collette, Ben Mendelsohn, Alwyn Kurts

DVD, 22. Mai 2006
     Verkaufsrang: 33984     

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Starmedia Spotswood (mit Anthony Hopkins & Russell Crowe), USK/FSK: oA VÃ-Datum: 19.07.06

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Enttäuscht!      2 von 5 Punkten
Der Film erreicht leider nicht die erwartete Klasse. Erwartet aus den hohen Bewertungen, nicht nur hier. Ich finde er plätschert. Und das bei diesen Akteuren. Kaum zu glauben. Aber man hat eben nicht immer seinen besten Tag. Ich mag die Schauspieler gar nicht verdammen; es liegt eher am Gesamtkonzept. Oder habe ich schlicht zuviel gewollt? Also besser weniger Erwarten und vielleicht grade deshalb genießen.

Ein sehr charmanter Film      5 von 5 Punkten
Ein sehr charmanter Film über eine kleine Firma, die Gefahr läuft in die Mühlen der Großkonzernpolitik zu geraten. Sehr empfehlenswert, nicht zuletzt durch die brillianten Schauspieler...


Instinkt - Sir Anthony HopkinsInstinkt
Sir Anthony Hopkins, Cuba Gooding Jr., Donald Sutherland

Videokassette, 11. Juli 2002
     Verkaufsrang: 638     

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Anthony Hopkins ist ein brillanter Darsteller. Cuba Gooding Jr. ist ein ebenso talentierter wie charmanter Schauspieler. Beide haben verdient jeweils einen Oscar gewonnen (Hopkins für die beste Hauptrolle in Das Schweigen der Lämmer, Gooding Jr. für die beste Nebenrolle in Jerry Maguire). Dennoch kann keiner von beiden in Instinkt überzeugen.

Hopkins spielt den brillanten Wissenschaftler Ethan Powell, der sein Leben der Erforschung der Gorillas gewidmet hat, in ihrer Welt lebte, ein Mitglied ihrer Familie wurde -- und zwei Wildschützer ermordete. Gooding ist wiederum in der Rolle eines brillanten Psychiaters zu sehen, der herausfinden soll, ob Powell prozessfähig oder dem Wahnsinn verfallen ist. Powell wird also in ein Gefängnis für psychisch kranke Straftäter eingewiesen. Dort entbrennt ein Kampf zwischen dem Gefangenen und dem Psychiater: Wer von den beiden behält die Kontrolle über ihre Frage/Antwort-Sitzungen, wer von beiden ist wirklich frei -- der Forscher, der in der Wildnis lebte oder der Stadtmensch?

Der Film scheitert an seinen törichten Dialogen. Psychologie wird auf ein Spiel reduziert: Der Psychiater versucht, seinem Patienten das Geheimnis der Morde zu entlocken und ihn zu seiner Weltsicht zu überreden. Die Geschichte vom Kampf der Natur gegen die Zivilisation, repräsentiert durch diese beiden Männern, wird vollkommen verschenkt. Am Ende bleibt die Erinnerung an eine außergewöhnlich gute Besetzung, zu der neben Hopkins und Gooding Jr. Donald Sutherland und Maura Tierney gehören. --Bret Fetzer

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)

Wir haben den Respekt verloren      5 von 5 Punkten
Dieser Film berührt unsere Seele vielmehr als wir das zugeben wollen. Es ist nicht die durchaus ergreifende und spannend erzählte Geschichte, in die natürlich auch alle Elemente eines guten Filmes wie Liebe, Gerechtigkeit und ein glückliches Ende verwoben werden. Es ist auch nicht das beeindruckende Spiel des Anthony Hopkins, dem solche Rollen wie schon im "Schweigen der Lämmer" auf den Leib geschrieben zu sein scheinen. Es sind einzelne Szenen, die uns tief berühren, weil wir fühlen, das da noch etwas in uns ist, was uns an unsere Herkunft erinnert, an unsere tiefe innere Verbundenheit mit allen Lebewesen auf diesem Planeten. Wir wissen nicht genau, warum, aber dieser Film macht uns tief betroffen.

Die Geschichte ist sonderbar, und wir werden nur nach und nach in sie eingeweiht. Zunächst sitzt da ein ehemals berühmter Tierforscher im Irrenhaus, den man gesucht und dann unter Affen im afrikanischen Urwald gefunden hat. Dabei kam es zum Konflikt. Menschen starben durch seine Hand. Seitdem schweigt er. Und nun hat ein ehrgeiziger Nachwuchspsychologe sich die Aufgabe gestellt, diesen Menschen zu ergründen und ihn zum Sprechen zu bringen. Er wird ein Buch darüber schreiben und berühmt werden.

Sie sitzen sich am Interviewtisch im Knast gegenüber. Der Jungspund fühlt sich überlegen. Da ist sie zum ersten Mal, diese Respektlosigkeit, dieses aus Dummheit geborene Überlegenheitsgefühl. Wir haben dieses Gefühl kultiviert. Wir haben alles unter Kontrolle. Wir sind Gott.

Blitzschnell und für den akademischen Wunderknaben völlig überraschend springt der Affenmensch auf, packt und würgt ihn. Du glaubst, du hättest alles unter Kontrolle, spricht er und fragt, wo denn nun seine Kontrolle geblieben sei. Das ist die Schlüsselszene. Der Jüngling begreift, wer hier Lehrer ist und wer Schüler. Nach und nach nähert sich der Schüler dem Lehrer an, dessen geistiger und mentaler Kraft er sich nicht mehr entziehen kann.

Ich will hier nicht den Film erzählen, obwohl das in diesem Fall nicht so schlimm wäre, denn dieser Film lebt nicht von seiner Handlung, sondern von seinen vielen teilweise auch versteckten Botschaften, die uns treffen. Er führt uns unsere Respektlosigkeit vor Augen, mit der wir nicht nur allen anderen Lebewesen und der Natur, sondern auch uns untereinander oft begegnen. Wir merken dies schon gar nicht mehr. Er zeigt, dass wir unsere natürlichen Instinkte verloren und uns von unserem Ursprung schon viel zu weit entfernt haben. Er hinterlässt in uns eine unbestimmte Traurigkeit und Sehnsucht.



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Juggernaut [UK IMPORT] - Richard HarrisJuggernaut [UK IMPORT]
Richard Harris, David Hemmings, Omar Sharif, Anthony Hopkins, Ian Holm

DVD, 23. Mai 2005
     Verkaufsrang: 59364      Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.

Preis: € 20,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Just great      5 von 5 Punkten
Juggernaut is exactly that kind of film stupid movies like "Speed 2" tried to imitate. The story itself, a liner on its way to america, 7 bombs hidden somewhere onboard and a race against time to disarm them, sounds just like one of many action and terror movies we have seen before, but this one is special. Without wasting time and attention to useless action scenes, the story concentrates on the duell of bombmaker and the team that tries to disarm them.
Harris, acting the part of Lt. Commander Fallon does a great job in giving character to a man, who has only one talent: disarming bombs, and who nearly dispairs on the price that he ultimately pays.


The Elephant Man [UK-Import] - Anne BancroftThe Elephant Man [UK-Import]
Anne Bancroft, Anthony Hopkins, John Hurt, Wendy Hiller

Videokassette, 20. Februar 2001
     Verkaufsrang: 7342     

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Regisseur David Lynch ist und bleibt ein Experte für die hemmungslose Darstellung menschlicher Abgründe. Während er in seinen Filmen Lost Highway oder Wild at Heart seine Protagonisten erschreckende Gewaltexzesse erleben lässt, sind es in seinem frühen Werk Der Elefantenmensch eher psychische Qualen, die dem Zuschauer die eigene Unzulänglichkeit vor Augen führt. Lynch erzählt die tragische authentische Geschichte des entstellten John Merrick (John Hurt). Durch eine ungewöhnliche Krankheit ist John durch Wucherungen am ganzen Körper so schrecklich entstellt, dass er einem menschliches Wesen kaum mehr ähnelt. Mit dem Verlust seines Äußeren verliert John auch sein Anrecht auf sein Menschendasein: Bytes, der Besitzer eines Abnormen-Kabinetts, stellt ihn als Der Elefantenmensch auf dem Jahrmarkt aus. John wird mit Abscheu bestaunt wie ein ekliges Tier. Dort sieht ihn der junge Arzt Frederick Treves (anders als in Schweigen der Lämmer Anthony Hopkins als Arzt mit Herz). Auch er staunt, eine solche extreme Deformation weckt sein wissenschaftliches Interesse. Treves nimmt den Elefantenmensch kurzerhand bei sich auf. Bei seinen Untersuchungen erkennt Treves im schrecklichen Körper Johns eine zutiefst verletzte menschliche Seele. Er lehrt den Elefantenmenschen Sprache und Umgangsformen und führt ihn als wissenschaftliches Wunder in die Gesellschaft ein. Doch auch scheinbar resozialisiert bleibt John nur ein interessantes Objekt für seine Umwelt.

Im Vergleich zu anderen Filmen von Lynch (Straight Story) ist der Schwarzweißfilm Der Elefantenmensch ein eher leises und unspektakuläres Werk. Meisterlich hat es der Regisseur aber auch hier verstanden, die Geschichte so bedrückend zu erzählen, dass die nachvollziehbare Unmenschlichkeit der Menschheit entsetzlicher und gruseliger ist als jeder psychopathische Serienkiller. --Annette Link

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Menschlichkeit aus anderer Perspektive      5 von 5 Punkten
1980 drehte David Lynch nach einer wahren Begebenheit diesen tiefberührenden Film, welcher die Lebens- und Leidensgeschichte des John Merrick nachzeichnet.

Anhand einiger wesentlicher Stationen seines Lebens wird einfühlsam dargelegt, unter welchen Umständen diese zutiefst deformierte menschliche Kreatur existieren muss. Das bloße Existieren wird jedoch überwiegend zu Beginn des Filmes dargestellt. Im Laufe der Entwicklung wird deutlich, dass diese Kreatur ein mit allen Sinnen ausgestatteter, voll denkender Mensch ist, welcher nicht bloß existiert, sondern zugleich auch lebt, fühlt, leidet und glücklich ist. Ein Mensch, welcher am ganz normalen Alltag - an gemeinsamen Teestunden, dem Besuch des Theaters etc. - genauso teilnehmen sollte wie jeder andere.

Lynch zeichnet an dieser Stelle tiefgründig zugleich die äußeren Umstände des viktorianischen Zeitalters und ihre Auswirkungen auf John Merrick nach. Der Umgang mit diesem Menschen, welcher zugleich abscheulich, ekelerregend und faszinierend auf die Menschen wirkt, steht im Vordergrund. Seien es die Aufnahme der Sodom und Gomorrha Thematik im Kontext der Maßlosigkeit und Gier gegen Ende des Films oder die Selbstzweifel des jungen Doktors (gespielt von Anthony Hopkins) bezüglich der Zurschaustellung des Patienten in einem neuen Kontext gegen Anfang des Films: Lynch stellt sehr facettenreich die vielen verschiedenen Blickwinkel dar, welche doch so prägend auftreten. An dieser Stelle wird auch die Unmenschlichkeit des angeblich so Menschlichen sichtbar. Eine Umkehrung findet statt: Wer ist hier "normal" und menschlich? Was muss ein Lebewesen ertragen haben, wenn es weint, weil es nicht gewohnt ist gut behandelt zu werden? Warum konnte jemand nur aufgrund der äußeren Erscheinung als Attraktion auf dem Jahrmarkt verkauft werden? Und warum gipfelte die Sensationslust der damaligen Gesellschaft gerade in Ekel und Abscheu vor diesem Lebewesen?

Der Zuschauer wird angehalten, sich ein eigenes Bild zu machen. Zudem wirft der Film viele Fragen bezüglich des Umgangs mit "andersartigen" Lebewesen auf. Zwar spielt der Film in einem anderen Jahrhundert, jedoch sind viele Aspekte nachwievor zutiefst aktuell. Natürlich werden Lebewesen wie John Merrick meines Wissens nach nicht mehr auf Jahrmärkten zur Schau gestellt und als Attraktion verkauft - jedoch sind sie auch nachwievor nicht gesellschaftlich etabliert. Ausgrenzung und Unwissenheit, Hilflosigkeit und Ekel bestimmen nachwievor das Bild vieler Menschen über Lebewesen, die nicht dem gängigen Ideal entsprechen.

Ein Film, der bewegt und aufrüttelt - und das alles ohne schockierende Spezialeffekte. Der langsame, behutsame Aufbau und die einfühlsame Hinführung zu dem entstellten Menschen stehen im Vordergrund.

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Das Schweigen der Lämmer - Jodie FosterDas Schweigen der Lämmer
Jodie Foster, Sir Anthony Hopkins, Scott Glenn

DVD, 26. Februar 2007
     Verkaufsrang: 56063     

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Dieser alptraumhafte Schocker von Jonathan Demme, der auf einem Roman von Thomas Harris beruht, verfügt genau genommen lediglich über zwei wirkliche Schockmomente (einen während einer Autopsie und den anderen bei einem Gefängnisausbruch). Der Rest des Films kommt einem sterilen, visuellen und psychologischen Horrortrip durch die Tiefen einer psychisch kranken Seele gleich, der überraschenderweise von der unwahrscheinlichen Verbindung zwischen einem Monster und einer von Erinnerungen geplagten jungen Frau getragen wird.

Anthony Hopkins liefert eine außergewöhnliche Vorstellung ab als kannibalistischer Psychiater Dr. Hannibal Lecter, der in einem unterirdischen Gefängnis für psychisch kranke Kriminelle mehr oder weniger begraben ist. Auf Weisung des FBI begibt sich Clarice Starling (Jodie Foster), eine Agentin, die sich noch in Ausbildung befindet, in die Höhle des Löwen, um sich Lecters Erfahrung bei der Suche nach Identität und Methodik eines Serienmörders namens Buffalo Bill (Ted Levine) zunutze zu machen. Als Gegenleistung verlangt Lecter das Recht, in die schmerzlichsten Erinnerungen Starlings einzudringen. Dabei entsteht zwischen den beiden eine bizarre, aber greifbare Intimität, die beide unter verschiedenen und doch gleichsam schrecklichen Umständen zu befreien vermag.

Jonathan Demme ist ein Filmemacher mit einem einzigartigen Riecher für publikumswirksamen Stoff (Melvin und Howard, Gefährliche Freundin). Seine frühen Jahre verbrachte er damit, allen möglichen Schund für Roger Corman (Caged Heat) zu drehen. Als Regisseur ist er sich stets der Bedeutung von Stimmung, Atmosphäre und der beunruhigenden Wirkung ansonsten kaum effektiver Nahaufnahmen bewusst gewesen. Tatsächlich besteht ein Großteil dieses Films aus Schauspielern, deren Blick direkt in die Kamera gerichtet ist (meist aus der Perspektive von Clarice), mit dem Effekt, dass jedem Augenkontakt zwischen zwei Personen etwas schrecklich Gefährliches anzuhaften scheint. --Tom Keogh

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 82 Bewertungen)

Der beste Bösewicht aller Zeiten!      5 von 5 Punkten
Ein gut gemachter und vor allem hervorragend gespielter Thriller, der jedoch beim zweiten Anschauen bereits etwas an Reiz verliert. Dennoch schon alleine wegen der mit äußerster psychologischer Finesse entwickelten Charaktere ein Muss für Genre-Fans! Hannibal Lecter ist, dank Hopkins, der vielleicht beste, weil beängstigendste, Bösewicht der Filmgeschichte...


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Fracture [UK IMPORT] - Anthony HopkinsFracture [UK IMPORT]
Anthony Hopkins, David Strathairn, Ryan Gosling, Billy Burke, Rosamund Pike

DVD, 13. August 2007
     Verkaufsrang: 56457      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 29,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Ryan Gosling - Kein Geheimtip mehr!      4 von 5 Punkten
Theodore Crawford (Anthony Hopkins)wird von seiner Frau (Embeth Davidtz) betrogen, also schießt er ihr in den Kopf. Er gesteht alles und wird sofort nach der Tat verhaftet.
Für Staatsanwalt Willy Beachum (Ryan Gosling) ein einfacher letzter Fall,sein Wechsel in eine große Privatkanzlei steht kurz bevor.
Doch es ist nichts so eindeutig wie es scheint...

Anthony Hopkins besticht als intelligenter Verbrecher ohne Skrupel, sein Minenspiel erinnert zeitweise an "Das Schweigen der Lämmer".
Ryan Gosling entwickelt sich vom ehrgeizigen Jung-Anwalt zum verzweifelten Jäger, der sein ganzes zukünftiges Leben aufs Spiel setzt um Crawford hinter Gitter zu bringen.

Auch die Nebenrollen sind gut besetzt, Rosamund Pike (Stolz und Vorurteil) ist wie immer nett anzuschauen - sie symbolisiert die Verlockung der Willy widerstehen muss.

Jeder der auch nur etwas mit dem amerikanischen Justizsystem vertraut ist kann sich das Ende ausmalen, der Weg dorthin ist jedoch durchaus amüsant.

Fazit: Der Film wird keinen Oscar gewinnen, für ein paar unterhaltsame Stunden vor dem Fernseher reicht er jedoch vollauf!
Den einen Stern Abzug gab es für das vorhersehbare Ende.


Und der Himmel steht still - Isabella RosselliniUnd der Himmel steht still
Isabella Rossellini, Sir Anthony Hopkins, Campbell Scott

Videokassette, 1. Februar 2001
     Verkaufsrang: 6363     

Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar!



Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Ein erschreckendes Liebesdrama zur Zeit des kalten Kriegs !      5 von 5 Punkten
Wozu sind Menschen fähig, die sich zu sehr lieben ? Dieser Film zeigt es. Er spielt im Berlin der 50er Jahre. Der junge Techniker Leonard ( Campbell Scott ) wird von den Amerikanern nach Berlin geordert, um die Telefonleitungen der Russen anzuzapfen. Sein Chef ist der Top-Agent Glass, dargestellt von Anthony Hopkins. Sir Hopkins glänzt in dieser Rolle als sehr starke Persönlichkeit und macht diesen Film für mich allein deshalb schon sehenswert! Trotz aller Warnungen geht der junge und unerfahrene Leonard eine Affäre mit einer deutschen Frau ein, gespielt von Isabella Rosselini.Sie ist sehr schwer zu durchschauen und stürzt alle beteiligten Personen in ein Gefühlschaos und treibt Leonard am Ende in eine grauenvolle Tat, die es zu vertuschen gilt.Ein Film über Spionage,Verrat und eine "Me'nage a`trois"!Manchmal ist man erschrocken, wie sehr man sich in den Menschen irren kann. Sehenswerter Film mit einem fantastischen Anthony Hopkins!


Willkommen in Wellville - Sir Anthony HopkinsWillkommen in Wellville
Sir Anthony Hopkins, Bridget Fonda, Matthew Broderick

DVD, 1. Mai 1999
     Verkaufsrang: 48876     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Fantasievolle T.C. Boyle Verfilmung von Alan Parker      4 von 5 Punkten
Eine ganze Reihe an Charakterdarstellern hat Alan Parker um sich versammelt um T.C. Boyles Ansicht des Körperkultes des frühen Zwanzigsten Jahrhundert auf die Leinwand zu bringen. Wer Boyles Romane kennt und schätzt, weiß, daß es keine leichte Aufgabe ist die schwierigen emotionalen Zusammenhänge und den eigenwilligen Witz dieses zeitgenössischen Autors zu verfilmen. Parker aber hat es durchaus geschafft, auch dank seiner grandiosen Darsteller, allen voran Anthony Hopkins als Dr. Kellog, Leben in Boyles Figuren zu hauchen. Der Film ist schrill, verrückt, manchmal verwirrend aber immer durchtränkt von einer federleichten Komik - also ein ganzer Boyle. Wer Boyle nicht kennt der bekommt einen Ensemblefilm mit Staraufgebot präsentiert, der manchmal etwas zäh wirkt, aber voller Überraschungen steckt.


Desperate Hours - 24 Stunden in seiner Gewalt - Mickey RourkeDesperate Hours - 24 Stunden in seiner Gewalt
Mickey Rourke, Sir Anthony Hopkins, Mimi Rogers

DVD, 18. August 2003
     Verkaufsrang: 56491     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Überflüssig      2 von 5 Punkten
Wer nach dem desaströsen SIZILIANER noch nicht jedes Vertrauen in Cimino verloren hatte, dem widerfährt dies spätestens nach Anblick dieses Films. Danach drehte er nur noch einen Film, der über ein kümmerliches Dasein in diversen Festivals nie hinausgekommen war.

An diesem Film stimmt eigentlich gar nichts. Nicht nur, daß er ein Remake ist, der dem Original überhaupt nicht das Wasser reichen kann - Er ist einfach langweilig inszeniert und teilweise auch unglaubwürdig.

Was dem Film aber den absoluten Garaus bereitet, sind die gründlich mißratenen weiblichen Charaktere:
Kelly Lynch als notgeile, Mickey Rourke hörige Anwältin ist einfach nur lächerlich. Vor allem ist überhaupt nicht klar, was für eine Funktion diese Figur im Film eigentlich erfüllen soll.

Der absolute Gipfel an Peinlichkeit ist aber der völlig unsympathische weibliche Sheriff: Eine der widerlichsten Frauengestalten der Filmgeschichte, wo man als Zuschauer jedesmal wütend wird, wenn man diese Frau zu Gesicht bekommt!
Eine Frau, die einen obercoolen hartgesottenen Texas-Sheriff mimt, der nie um einen lässigen Spruch verlegen ist - George Bush in einem Frauenkörper! Das muß man gesehen haben, um nachzuempfinden, was für einen regelrechten Ekel diese Figur hervorruft.

Spätestens hier verliert man jedes Interesse an diesem Film und läßt ihn nur noch über sich ergehen.
Der Ruf Michael Ciminos als Regisseur jedenfalls war mit diesem Film endgültig ruiniert.

Starkes Remake der Irrungen und Wirrungen      5 von 5 Punkten
Nun - klar der Film von Michael Cimino ist kein Jahrhundertwerk wie "Heaven`s Gate" oder "Im Jahr des Drachen" - und schon gar nicht wie sein Meilenstein "Die durch die Hölle gehen" - auch kann ich verstehen, daß viele angesichts der holprigen Handlung und seltsamen Dialoge etwas verwundert sind, aber dies liegt zum einen an der Synchronisation (man höre mal das Original!!!!!) und zum anderen an den Cuts der Produzenten, denn immerhin fielen schon vorm US-Kinostart eine halbe Stunde des Films zum Opfer. Das Problem ist, daß Cimino gar nicht versucht Wylers Klassiker zu toppen, sondern eine bärbeißige Südstaatenthriller-Parodie abliefert. So überbetont er die Charaktere, die Dialoge und vereinfacht Handlungsstränge, ohne jedoch deshalb in Kamera, Schnitt oder im musikalischen Einsatz (genial: David Mansfield) zu schluddern. Angesichts dieses ungewöhnlichen Umstandes ist der Film durchaus für Filmfreaks eine Perle.

1 Stern für die Exposition      1 von 5 Punkten
Was für ein Filmanfang! Zu aufregender Musik sehen wir einen Sportwagen durch atemberaubende Berglandschaft rasen, halten, die Fahrertür öffnet sich, es erscheinen die makellosen Beine von Kelly Lynch, die - ganz im Stil des Film Noir in Pelz, High Heels und Sonnenbrille - den Wagen stehenlässt (er wird später als Fluchtwagen gebraucht) und zu einer einsamen Bushaltestelle stöckelt (Hitchcock lässt grüßen).
Ab hier darf man abschalten, denn der Film geht danach steil bergab. Sollte irgend jemand Zweifel daran haben, dass Michael Ciminos beste Tage (hatte er die eigentlich?) vorbei sind, kann er sich getrost ansehen, wie er einen absoluten Filmklassiker verhunzt, nämlich "An einem Tag wie jeder andere" mit Humphrey Bogart, der das Vorbild für "Desperate Hours" war. Das fängt bei der missratenen Besetzung an - Mickey Rourke als intellektueller Psychopath (glaubt irgend jemand, dass Rourke in seinem Leben auch nur ein Buch gelesen hat?) kann einem Humphrey Bogart wohl kaum das Wasser reichen, Anthony Hopkins als Weiberheld ist extrem unglaubwürdig, und die schon erwähnte Kelly Lynch ist als Anwältin (!!), die bei jeder spannenden Situation sofort die Nerven verliert, aber bei Rourkes Flucht aus dem Gefängnis schnell noch unmotiviert ihre nackten Brüste in die Kamera halten darf, einfach nur lächerlich.
Leider ist der Film nicht so schlecht, dass er schon wieder unterhält, er wird mit zunehmender Länge immer langweiliger. Das größte Problem ist dabei, dass einem die Figuren so egal sind, dass das ganze Drama um die als Geiseln gehaltene Familie überhaupt nicht interessiert. Dazu gesellen sich Unglaubwürdigkeiten en masse, und der stellenweise eingebaute Humor soll trocken sein, ist aber nur peinlich. Ein Beispiel: Detective Lindsay Crouse wird nach einer Schießerei von einem Kollegen gefragt "Sind Sie verletzt?" Darauf sie: "Ja, in meinem Stolz!" Und das absolute Highlight gehört ebenfalls Frau Crouse: "Meine Ohrringe bringen mich um!" Das ist so ziemlich das Niveau des gesamten Films - hier stimmt einfach nichts. Schrecklich.

Nöö....      2 von 5 Punkten
Ich liebe Mickey Rourke ja irgendwie schon. Deswegen habe ich mir auch diese DVD ausgeliehen. Ein weiterer Grund war dass ich Bogart liebe. Und dieser Film ist ja nun mal ein Remake eines Klassikers. Dass das oft in die Hose geht war mir klar. Dass Filme mit Rourke oft in die Hose gehen, auch.
Bei diesem ging es aber so weit dass ich ihn mir nicht mal vollständig ansehen konnte. Die Story ist voller klischeebeladener "Charaktere", gähn schnarch, die Story ist gruselig schlecht, Hopkins ist auch ein echter Zustand und eine Fehlbesetzung (Frauenheld Hopkins, haha) - und als grossen technischen Makel muss ich verzeichnen dass sowohl Bild- als auch Tonqualität für eine DVD grottenschlecht sind! So schlechte Qualität hattet ihr zuletzt bei einem ausgeleierten Tape aus den Siebzigern. Da vergeht einem der Spass schon in den ersten fünf Minuten (ungeachtet des stimmungsvollen Retro-Intros). Irgendwie überflüssig.



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