DVDs: Anthony Hopkins

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Seite 8

Der Elefantenmensch - Sir Anthony HopkinsDer Elefantenmensch
Sir Anthony Hopkins, John Hurt, Anne Bancroft

Videokassette, 16. September 1999
     Verkaufsrang: 9263     

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Regisseur David Lynch ist und bleibt ein Experte für die hemmungslose Darstellung menschlicher Abgründe. Während er in seinen Filmen Lost Highway oder Wild at Heart seine Protagonisten erschreckende Gewaltexzesse erleben lässt, sind es in seinem frühen Werk Der Elefantenmensch eher psychische Qualen, die dem Zuschauer die eigene Unzulänglichkeit vor Augen führt. Lynch erzählt die tragische authentische Geschichte des entstellten John Merrick (John Hurt). Durch eine ungewöhnliche Krankheit ist John durch Wucherungen am ganzen Körper so schrecklich entstellt, dass er einem menschliches Wesen kaum mehr ähnelt. Mit dem Verlust seines Äußeren verliert John auch sein Anrecht auf sein Menschendasein: Bytes, der Besitzer eines Abnormen-Kabinetts, stellt ihn als Der Elefantenmensch auf dem Jahrmarkt aus. John wird mit Abscheu bestaunt wie ein ekliges Tier. Dort sieht ihn der junge Arzt Frederick Treves (anders als in Schweigen der Lämmer Anthony Hopkins als Arzt mit Herz). Auch er staunt, eine solche extreme Deformation weckt sein wissenschaftliches Interesse. Treves nimmt den Elefantenmensch kurzerhand bei sich auf. Bei seinen Untersuchungen erkennt Treves im schrecklichen Körper Johns eine zutiefst verletzte menschliche Seele. Er lehrt den Elefantenmenschen Sprache und Umgangsformen und führt ihn als wissenschaftliches Wunder in die Gesellschaft ein. Doch auch scheinbar resozialisiert bleibt John nur ein interessantes Objekt für seine Umwelt.

Im Vergleich zu anderen Filmen von Lynch (Straight Story) ist der Schwarzweißfilm Der Elefantenmensch ein eher leises und unspektakuläres Werk. Meisterlich hat es der Regisseur aber auch hier verstanden, die Geschichte so bedrückend zu erzählen, dass die nachvollziehbare Unmenschlichkeit der Menschheit entsetzlicher und gruseliger ist als jeder psychopathische Serienkiller. --Annette Link

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Menschlichkeit aus anderer Perspektive      5 von 5 Punkten
1980 drehte David Lynch nach einer wahren Begebenheit diesen tiefberührenden Film, welcher die Lebens- und Leidensgeschichte des John Merrick nachzeichnet.

Anhand einiger wesentlicher Stationen seines Lebens wird einfühlsam dargelegt, unter welchen Umständen diese zutiefst deformierte menschliche Kreatur existieren muss. Das bloße Existieren wird jedoch überwiegend zu Beginn des Filmes dargestellt. Im Laufe der Entwicklung wird deutlich, dass diese Kreatur ein mit allen Sinnen ausgestatteter, voll denkender Mensch ist, welcher nicht bloß existiert, sondern zugleich auch lebt, fühlt, leidet und glücklich ist. Ein Mensch, welcher am ganz normalen Alltag - an gemeinsamen Teestunden, dem Besuch des Theaters etc. - genauso teilnehmen sollte wie jeder andere.

Lynch zeichnet an dieser Stelle tiefgründig zugleich die äußeren Umstände des viktorianischen Zeitalters und ihre Auswirkungen auf John Merrick nach. Der Umgang mit diesem Menschen, welcher zugleich abscheulich, ekelerregend und faszinierend auf die Menschen wirkt, steht im Vordergrund. Seien es die Aufnahme der Sodom und Gomorrha Thematik im Kontext der Maßlosigkeit und Gier gegen Ende des Films oder die Selbstzweifel des jungen Doktors (gespielt von Anthony Hopkins) bezüglich der Zurschaustellung des Patienten in einem neuen Kontext gegen Anfang des Films: Lynch stellt sehr facettenreich die vielen verschiedenen Blickwinkel dar, welche doch so prägend auftreten. An dieser Stelle wird auch die Unmenschlichkeit des angeblich so Menschlichen sichtbar. Eine Umkehrung findet statt: Wer ist hier "normal" und menschlich? Was muss ein Lebewesen ertragen haben, wenn es weint, weil es nicht gewohnt ist gut behandelt zu werden? Warum konnte jemand nur aufgrund der äußeren Erscheinung als Attraktion auf dem Jahrmarkt verkauft werden? Und warum gipfelte die Sensationslust der damaligen Gesellschaft gerade in Ekel und Abscheu vor diesem Lebewesen?

Der Zuschauer wird angehalten, sich ein eigenes Bild zu machen. Zudem wirft der Film viele Fragen bezüglich des Umgangs mit "andersartigen" Lebewesen auf. Zwar spielt der Film in einem anderen Jahrhundert, jedoch sind viele Aspekte nachwievor zutiefst aktuell. Natürlich werden Lebewesen wie John Merrick meines Wissens nach nicht mehr auf Jahrmärkten zur Schau gestellt und als Attraktion verkauft - jedoch sind sie auch nachwievor nicht gesellschaftlich etabliert. Ausgrenzung und Unwissenheit, Hilflosigkeit und Ekel bestimmen nachwievor das Bild vieler Menschen über Lebewesen, die nicht dem gängigen Ideal entsprechen.

Ein Film, der bewegt und aufrüttelt - und das alles ohne schockierende Spezialeffekte. Der langsame, behutsame Aufbau und die einfühlsame Hinführung zu dem entstellten Menschen stehen im Vordergrund.

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Proof [UK IMPORT] - Gwyneth PaltrowProof [UK IMPORT]
Gwyneth Paltrow, Anthony Hopkins, Jake Gyllenhaal, Hope Davis, Gary Houston

DVD, 10. Juli 2006
     Verkaufsrang: 71086      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

The biggest risk in life is not taking one      2 von 5 Punkten
Fantastische Schauspierlerische Leistung von Sir Anthony Hopkins und von Gwyneth Paltrow, die für den Golden Globe Best Actress in Drama bennant wurde.
Die Geschichte wird auch sehr spannend aufgebaut. Immer mehr ist man daran interessiert zu erfahren, was als nächstes passieren wird.
Das Ende kommt daher umso überraschender. Leider etwas zu abrupt und lässt den Zuschauer auf dem Trockenen. Es fühlt sich so an, als hätte der Regisseur auf ein Mal gemerkt, dass er die maximale Filmlänge erreicht hatte, und dann nur noch 5 Minuten für den Schluss hatte.

Es werden viele Themen gehandelt: Wahnsinn und Genie, Mut und Faulheit, Vertrauen und Liebe. Alle kommen etwas zu kurz durch das Ende.
Die beste Message des Filmes lässt sich aus den Untertitel nehmen: the biggest risk in life is not taking one.

2 Sterne für die Schauspielern. Geschichte ist leider durch das Ende eine wahre Enttäuschung.


Mask Of Zorro, The / Hook / Godzilla [UK IMPORT] - Antonio BanderasMask Of Zorro, The / Hook / Godzilla [UK IMPORT]
Antonio Banderas, Dustin Hoffman, Matthew Broderick, Jean Reno, Hank Azaria

Videokassette, 3. September 2001
     Verkaufsrang: 43550     

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Als Film über ein gigantisches Monster, das New York attackiert, macht Godzilla seine Sache gut, trotz der Prügel, die er von der Kritik einstecken musste und den eher enttäuschenden Einspielergebnissen. Godzilla mag uninspiriert und ohne zündende Ideen heruntergekurbelt worden sein, er hat jedoch fantastische Spezialeffekte und beruft sich auf eine vertraute Action-Dynamik, deren Sprache auf der ganzen Welt ohne Untertitel oder Synchronisation verstanden werden kann. Independence Day-Macher Roland Emmerich und Dean Devlin mögen möglicherweise nicht im Stande sein, etwas Eigenes zu kreieren, doch sie wissen sich geschickt bei berühmten Vorbildern der 90er Jahre wie Jurassic Park zu bedienen und in einem Blockbuster-Film handwerklich perfekt umzusetzen. Godzilla ist kein Kritiker-Film. Über das Drehbuch braucht man denn auch keinen weiteren Kommentar zu verlieren. Aber: Der Film macht Spaß. Und das Prädikat Spaß ist wohl die größte Auszeichnung, die man einem Mainstream-Hollywood-Action-Entertainment-Film verpassen kann. --Jeff Shannon

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 64 Bewertungen)

monster actionfilm      5 von 5 Punkten
Also ich muss sagen, dass mir dieser Film sehr gut gefallen hat und ich nicht verstehen kann, dass soviele über Roland Emerich herhziehen...
Wenn der so schlecht ist, warum wird der dann in einem Atemzug mit Steven Spielberg genannt? Richtig, weil er auch einer der großen Regisseure Hollywoods ist !


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The Bounty [UK IMPORT] - Mel GibsonThe Bounty [UK IMPORT]
Mel Gibson, Anthony Hopkins, Edward Fox, Laurence Olivier, Daniel Day-Lewis

Videokassette, 4. März 2002
     Verkaufsrang: 34369     

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"Fletcher Christian - ein Name, der Filmgeschichte schrieb. Jeder kennt den berühmten aristokratischen Ersten Offizier, der - verführt von der natürlichen Schönheit Tahitis und seiner Bewohner - die Meuterei auf der BOUNTY anzettelt. Nach Errol Flynn, Clark Gable und Marlon Brando ist hier kein geringerer als Frauenschwarm und Hollywood-Superstar Mel Gibson in die Rolle dieses charismatischen Helden geschlüpft. Und er interpretiert die Person des Meuterers auf seine ganz eigene faszinierende Weise. Mel Gibson ist Fletcher Christian, und das bedeutet: Ein Film voller Spannung, Action und knisternder Erotik erwartet uns. An der Seite seiner nicht minder berühmten Schauspielerkollegen Sir Laurence Oliver und Anthony Hopkins läßt Mel Gibson die Meuterei auf der BOUNTY in einem ganz neuen Licht erscheinen. In einem Licht, das der Romanvorlage von Richard Hough und dem Drehbuch von Oscar-Preisträger Robert Blot uneingeschränkt gerecht wird. Die BOUNTY - ein großartiges und fesselndes Filmereignis!"

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)

Ein in jeder Hinsicht hervorragender Film !      5 von 5 Punkten
"Die Bounty" gehört unangefochten zu meinen Lieblingsfilmen. Der Film besticht durch exzellente Darsteller, hervorrgagende Ausstattung und nicht zuletzt durch seine historische Genauigkeit.
Ich persönlich halte ihn für die beste Verfilmung des Stoffes, die jemals gedreht wurde.

Schade, dass es keinen zweiten Teil gibt.

Wer sich für das weitere Schicksal der Bounty-Meuterer auf Pitcairn interessiert, dem sei der Fernsehvierteiler "Insel der Meuterer" empfohlen (Regie Francois Leterrier). Dieser setzt dort an, wo der vorliegende Film aufhört.
Äußerst bedauerlich, dass es diesen Film weder auf DVD noch auf VHS zu kaufen gibt. Die beiden Titel würden sich optimal ergänzen !!!


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Das Schweigen der Lämmer - Jodie FosterDas Schweigen der Lämmer
Jodie Foster, Sir Anthony Hopkins, Scott Glenn

Videokassette, 2. August 2001
     Verkaufsrang: 6925     

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Dieser alptraumhafte Schocker von Jonathan Demme, der auf einem Roman von Thomas Harris beruht, verfügt genau genommen lediglich über zwei wirkliche Schockmomente (einen während einer Autopsie und den anderen bei einem Gefängnisausbruch). Der Rest des Films kommt einem sterilen, visuellen und psychologischen Horrortrip durch die Tiefen einer psychisch kranken Seele gleich, der überraschenderweise von der unwahrscheinlichen Verbindung zwischen einem Monster und einer von Erinnerungen geplagten jungen Frau getragen wird.

Anthony Hopkins liefert eine außergewöhnliche Vorstellung ab als kannibalistischer Psychiater Dr. Hannibal Lecter, der in einem unterirdischen Gefängnis für psychisch kranke Kriminelle mehr oder weniger begraben ist. Auf Weisung des FBI begibt sich Clarice Starling (Jodie Foster), eine Agentin, die sich noch in Ausbildung befindet, in die Höhle des Löwen, um sich Lecters Erfahrung bei der Suche nach Identität und Methodik eines Serienmörders namens Buffalo Bill (Ted Levine) zunutze zu machen. Als Gegenleistung verlangt Lecter das Recht, in die schmerzlichsten Erinnerungen Starlings einzudringen. Dabei entsteht zwischen den beiden eine bizarre, aber greifbare Intimität, die beide unter verschiedenen und doch gleichsam schrecklichen Umständen zu befreien vermag.

Jonathan Demme ist ein Filmemacher mit einem einzigartigen Riecher für publikumswirksamen Stoff (Melvin und Howard, Gefährliche Freundin). Seine frühen Jahre verbrachte er damit, allen möglichen Schund für Roger Corman (Caged Heat) zu drehen. Als Regisseur ist er sich stets der Bedeutung von Stimmung, Atmosphäre und der beunruhigenden Wirkung ansonsten kaum effektiver Nahaufnahmen bewusst gewesen. Tatsächlich besteht ein Großteil dieses Films aus Schauspielern, deren Blick direkt in die Kamera gerichtet ist (meist aus der Perspektive von Clarice), mit dem Effekt, dass jedem Augenkontakt zwischen zwei Personen etwas schrecklich Gefährliches anzuhaften scheint. --Tom Keogh

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 82 Bewertungen)

Der beste Bösewicht aller Zeiten!      5 von 5 Punkten
Ein gut gemachter und vor allem hervorragend gespielter Thriller, der jedoch beim zweiten Anschauen bereits etwas an Reiz verliert. Dennoch schon alleine wegen der mit äußerster psychologischer Finesse entwickelten Charaktere ein Muss für Genre-Fans! Hannibal Lecter ist, dank Hopkins, der vielleicht beste, weil beängstigendste, Bösewicht der Filmgeschichte...


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Room With A View, A / Howard's End [UK IMPORT] - Maggie SmithRoom With A View, A / Howard's End [UK IMPORT]
Maggie Smith, Vanessa Redgrave, Emma Thompson, James Wilby, Samuel West

Videokassette, 18. Juni 2001
     Verkaufsrang: 17479     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

weltklasse      5 von 5 Punkten
Ich kenne a Romm wtih a view und Howards End und ich muss sagen , dass die Bücher zudiesen beiden filmen sehr gut sind und die Filme einfach perfekt umgesetzt wurden! Besonders a room with a view ist klasse! Aber auch Howards end steht ihm nichts nach! Also kaufen!


Hearts In Atlantis [UK IMPORT] - Anthony HopkinsHearts In Atlantis [UK IMPORT]
Anthony Hopkins, David Morse, Hope Davis, Anton Yelchin, Mika Boorem

Videokassette, 2. September 2002
     Verkaufsrang: 47978     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Filmisches Meisterwerk mit großartigen Darstellern      5 von 5 Punkten
Eigentlich ist die Geschichte, die hier gezeigt wird, recht einfach, und sie beinhaltet nur einen Ausschnitt der Buchvorlage von Stephen King:
Der Fotograf Bobby Garfield kehrt aus einem traurigen Anlass zur Beerdigung seines Kinder- und Jugendfreundes in seine Heimatstadt zurück. Er erlebt in Gedanken nochmals den Sommer 1960, in dem Weichen gestellt wurden für sein Erwachsenwerden.

Bobby ist in Gedanken nochmals 11 Jahre alt (mit Anton Yelchin eine ganz ausgezeichnete Besetzung). Er lebt mit seiner verbitterten, vom Leben enttäuschten Mutter Liz, die ihren Sohn mehr schlecht als recht zu erziehen vermag, allein in einem großen zweistöckigen Haus. Seine besten Freunde sind Carol und Sully, mit denen er viel Zeit verbringt. Von seinem Vater weiß er nicht viel, nur dass er verstorben ist, als Bobby 5 Jahre alt war, dass er angeblich ein Trinker und Spieler war und sein Geld verprasst hat, ohne dabei an Frau und Kind zu denken.
In Bobbys vaterloses Leben tritt nach und nach eine positive Änderung ein, als Ted Brautigan (mit Sir Anthony Hopkins optimal besetzt), ein älterer, sonderbar verschlossen und zurückhaltend wirkender Mann als Untermieter in die obere Wohnung einzieht. Er hat seine Habe in großen Papiertüten bei sich, was Bobbys Mutter sofort zu einer negativer Bemerkung veranlasst. Er ist für sie suspekt und a priori verdächtig.

Zwischen Bobby und Ted Brautigan baut sich langsam so etwas wie gegenseitiges Vertrauen auf. Ted ist ein guter Zuhörer, und schließlich entwickelt sich sehr behutsam eine Freundschaft, die beiden Teilen gut tut, der aber Bobbys Mutter nur Misstrauen entgegenbringt.
Bobby bemerkt immer mehr, dass Ted ein sonderbares Geheimnis mit sich herumträgt. In der Tat muss Ted mit einer schweren Vergangenheit fertig werden (weil mir etwas Eigenartiges gegeben ist), in die er den Jungen nur äußerst sporadisch einweiht. Bobby braucht Ted, um langsam erwachsen zu werden, zum Beispiel erfährt er indirekt durch ihn, dass sein Vater keineswegs der negative Mensch war, als den ihn seine Mutter schildert. Ted wiederum braucht Bobbys Hilfe, um sich vor den niederen Männern zu verbergen.
Und dann überschlagen sich die Ereignisse&.
Gegen Ende des Films muss der Zuschauer erst wider langsam begreifen, dass er 80 Minuten lang Rückblende erlebt hat! Der erwachsene Bobby Garfield kann als Quintessenz seiner Beziehung zu Ted Brautigan sagen: Ted hat mir die Augen geöffnet und die Zukunft hereingelassen. Ich möchte keine Minute davon missen, für nichts auf der Welt.

Wer in dem Film eine buchgetreue Umsetzung des Romans von Stephen King erwartet, ist mit Sicherheit enttäuscht. Aber ich habe hier einen Film zu rezensieren und kein Buch. Ich habe auch nicht den Film mit der Buchvorlage zu vergleichen. Die Rezension meint den Film und nur den Film!

So gesehen ist dem Regisseur und den beiden Hauptdarstellern ein wahres Meisterwerk gelungen, ein filmisches Kleinod. Sir Anthony Hopkins ist die geniale Besetzung für Ted, und Anton Yelchin spielt den jungen Bobby absolut professionell und überzeugend. Und die Geschichte ist in sich selbst stimmig.
Hearts in Atlantis ist einer der meist gesehenen Filme meiner Sammlung. Von mir bekommt er uneingeschränkt 5 Punkte.

Lots of Scott Hicks, dose of William Goldman, & tad of King      4 von 5 Punkten
Stephen King thought that movie is one of the best interpretations of his work. However if you are looking for crazed space monsters or spooky girls then this is not the movie for you.

No movie can cram a whole novel into the limited time available and William Goldman, did a great job of picking while still making the story coherent. The funereal scene and ending scene to make a complete story bracketed the "Low Men" story. He removed all the supernatural references with the exception of being psychic. Then Scott removed all the supernatural gimmicks and let the actors do their jobs. William removed Kings potty mouth and Scott moves the gory scenes off screen, as viewing these is not necessary to the story.

What's left is "Hearts in Atlantis." As with many movies such as "Thin Man, The" (1957) by Dashiel Hammett, the movie transcends the writer to become something better then just an animated version of the book. Goldman added a story about a football player to give Bobby Garfield extraordinary stamina when it was needed.

Naturally being a DVD there are all the DVD goodies such as the voiceover commentary that adds annotation and an extra dimension to the story by explicitly pointing out what they just infer in the movie.



Spotswood [UK IMPORT] - Anthony HopkinsSpotswood [UK IMPORT]
Anthony Hopkins, Russell Crowe, Ben Mendelsohn, Bruno Lawrence, Rebecca Rigg

DVD, 28. Januar 2002
     Verkaufsrang: 69331     

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"Balls Mokassins werden mit Liebe gemacht. Da ist Platz für ein Tänzchen in der Werkshalle, für ausgedehnte Fachsimpelei über die anstehende Modellauto-Meisterschaft. Die Belegschaft ist zufrieden. Errol Wallace dagegen ist entsetzt. Er soll die Firma auf Vordermann bringen, denn Geld wird hier schon lange nicht mehr gemacht. Wallace packt's knallhart an. Die Hälfte der Belegschaft soll gehen. Aber mit einem hat er nicht gerechnet: Daß ihm diese seltsame Familie aus Exzentrikern und Sonderlingen ans Herz wachsen könnte."

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Anthony Hopkins, der Retter      3 von 5 Punkten
Australien in den 60er Jahren. Eine kleine Moccasin-Fabrik steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Um Abhilfe zu schaffen, wird ein Rationalisierungsfachmann (gespielt von Anthony Hopkins) angeheuert, der sofart als der Retter angesehen wird. Nicht nur, dass er beginnt, an seiner Berufsethik zu zweifeln, muß er sich auch ehelichen Problemen stellen. Dabei lernt er die gelassene Atmoshäre in dem kleinen Familienbetrieb kennen und schätzen, sogar so manche Exzentriker.
Der Film ist bis in die Nebenrollen brillant besetzt, die Story ist witzig, spritzig und lustig, romantisch, spannend und manchmal überzogen, aber ohne lächerlich zu wirken.
Es sei noch zu erwähnen, dass Russell Crowe bei den Dreharbeiten Anthony Hopkins nervte, ihm einen walischen Dialekt beizubringen, den er für seinen nächsten Film brauchte.


Hearts in Atlantis - Sir Anthony HopkinsHearts in Atlantis
Sir Anthony Hopkins, Anton Yelchin, Hope Davis

Videokassette, 11. Juli 2002
     Verkaufsrang: 8884     

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Fans von The Green Mile und Die Verurteilten werden sich auf ganz ähnliche Weise zu Hearts in Atlantis hingezogen fühlen. Es handelt sich dabei um eine Adaption des Stephen-King-Romans, in dem sich der Horrorautor wieder einmal in Mainstream-Gewässern bewegt und ansonsten nur ein wenig im Übernatürlichen fischt. Als der geheimnisvolle Fremde Ted Brautigan (Anthony Hopkins) in die Pension einzieht, die der sehr mit sich selbst beschäftigten Mutter des elfjährigen Bobby Garfield (Anton Yelchin) gehört, ergreift der Junge die Gelegenheit, sich mit einem Erwachsenen anzufreunden, der offen mit ihm redet.

Ted rekrutiert Bobby dazu, ihm täglich die Zeitung vorzulesen -- sowie dazu, seine Augen nach den Männern offen zu halten, die darauf aus sind, Ted gefangen zu nehmen, der eine seltsame Gabe für das Gedankenlesen besitzt. Hopkins ist in ausgezeichneter Form und hat im jungen Yelchin einen phänomenalen Partner. Aber Regisseur Scott Hicks (Shine) ebnet mehr als nur einmal die dramatischen Handlungsbögen ein, trotz all der faszinierenden Wendungen des Films. Zum Glück aber wird der Schmalzfaktor auf Mindestmaß gehalten, so dass wir es hier mit einem Drama über das Erwachsenwerden zu tun haben, das von Herzen kommt. --Mark Englehart

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 28 Bewertungen)

Filmisches Meisterwerk mit großartigen Darstellern      5 von 5 Punkten
Eigentlich ist die Geschichte, die hier gezeigt wird, recht einfach, und sie beinhaltet nur einen Ausschnitt der Buchvorlage von Stephen King:
Der Fotograf Bobby Garfield kehrt aus einem traurigen Anlass zur Beerdigung seines Kinder- und Jugendfreundes in seine Heimatstadt zurück. Er erlebt in Gedanken nochmals den Sommer 1960, in dem Weichen gestellt wurden für sein Erwachsenwerden.

Bobby ist in Gedanken nochmals 11 Jahre alt (mit Anton Yelchin eine ganz ausgezeichnete Besetzung). Er lebt mit seiner verbitterten, vom Leben enttäuschten Mutter Liz, die ihren Sohn mehr schlecht als recht zu erziehen vermag, allein in einem großen zweistöckigen Haus. Seine besten Freunde sind Carol und Sully, mit denen er viel Zeit verbringt. Von seinem Vater weiß er nicht viel, nur dass er verstorben ist, als Bobby 5 Jahre alt war, dass er angeblich ein Trinker und Spieler war und sein Geld verprasst hat, ohne dabei an Frau und Kind zu denken.
In Bobbys vaterloses Leben tritt nach und nach eine positive Änderung ein, als Ted Brautigan (mit Sir Anthony Hopkins optimal besetzt), ein älterer, sonderbar verschlossen und zurückhaltend wirkender Mann als Untermieter in die obere Wohnung einzieht. Er hat seine Habe in großen Papiertüten bei sich, was Bobbys Mutter sofort zu einer negativer Bemerkung veranlasst. Er ist für sie suspekt und a priori verdächtig.

Zwischen Bobby und Ted Brautigan baut sich langsam so etwas wie gegenseitiges Vertrauen auf. Ted ist ein guter Zuhörer, und schließlich entwickelt sich sehr behutsam eine Freundschaft, die beiden Teilen gut tut, der aber Bobbys Mutter nur Misstrauen entgegenbringt.
Bobby bemerkt immer mehr, dass Ted ein sonderbares Geheimnis mit sich herumträgt. In der Tat muss Ted mit einer schweren Vergangenheit fertig werden (weil mir etwas Eigenartiges gegeben ist), in die er den Jungen nur äußerst sporadisch einweiht. Bobby braucht Ted, um langsam erwachsen zu werden, zum Beispiel erfährt er indirekt durch ihn, dass sein Vater keineswegs der negative Mensch war, als den ihn seine Mutter schildert. Ted wiederum braucht Bobbys Hilfe, um sich vor den niederen Männern zu verbergen.
Und dann überschlagen sich die Ereignisse&.
Gegen Ende des Films muss der Zuschauer erst wider langsam begreifen, dass er 80 Minuten lang Rückblende erlebt hat! Der erwachsene Bobby Garfield kann als Quintessenz seiner Beziehung zu Ted Brautigan sagen: Ted hat mir die Augen geöffnet und die Zukunft hereingelassen. Ich möchte keine Minute davon missen, für nichts auf der Welt.

Wer in dem Film eine buchgetreue Umsetzung des Romans von Stephen King erwartet, ist mit Sicherheit enttäuscht. Aber ich habe hier einen Film zu rezensieren und kein Buch. Ich habe auch nicht den Film mit der Buchvorlage zu vergleichen. Die Rezension meint den Film und nur den Film!

So gesehen ist dem Regisseur und den beiden Hauptdarstellern ein wahres Meisterwerk gelungen, ein filmisches Kleinod. Sir Anthony Hopkins ist die geniale Besetzung für Ted, und Anton Yelchin spielt den jungen Bobby absolut professionell und überzeugend. Und die Geschichte ist in sich selbst stimmig.
Hearts in Atlantis ist einer der meist gesehenen Filme meiner Sammlung. Von mir bekommt er uneingeschränkt 5 Punkte.


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The Innocent [UK-Import] - Anthony HopkinsThe Innocent [UK-Import]
Anthony Hopkins, Isabella Rossellini, Campbell Scott, Ronald Nitschke, Hart Bochner

Videokassette, 22. August 1995
     Verkaufsrang: 24729     

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"Politische Intrigen, falsche Loyalität und der Kampf um Wahrheit und Lüge ist die Welt der Spionage. Leonard (CAMPBELL SCOTT), ein Spitzentechniker, wird für ein Geheimprojekt nach Berlin abbeordert. Am Treffpunkt der Agenten, Abenteurer und Militärs, begegnet er der geheimnisvollen Maria (ISABELLA ROSSELLINI). Gegen die Warnung des Top-Agenten Glass (ANTHONY HOPKINS) verliert sich der junge und unerfahrene Leonard in einer leidenschaftlichen Affäre. Das Spiel mit dem Feuer ist tödlich. Liebe, Freundschaft und Vertrauen werden mißbraucht, Unschuld und Verdacht wechseln sich ab, eine gefährliche Falle schnappt zu."

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Ein erschreckendes Liebesdrama zur Zeit des kalten Kriegs !      5 von 5 Punkten
Wozu sind Menschen fähig, die sich zu sehr lieben ? Dieser Film zeigt es. Er spielt im Berlin der 50er Jahre. Der junge Techniker Leonard ( Campbell Scott ) wird von den Amerikanern nach Berlin geordert, um die Telefonleitungen der Russen anzuzapfen. Sein Chef ist der Top-Agent Glass, dargestellt von Anthony Hopkins. Sir Hopkins glänzt in dieser Rolle als sehr starke Persönlichkeit und macht diesen Film für mich allein deshalb schon sehenswert! Trotz aller Warnungen geht der junge und unerfahrene Leonard eine Affäre mit einer deutschen Frau ein, gespielt von Isabella Rosselini.Sie ist sehr schwer zu durchschauen und stürzt alle beteiligten Personen in ein Gefühlschaos und treibt Leonard am Ende in eine grauenvolle Tat, die es zu vertuschen gilt.Ein Film über Spionage,Verrat und eine "Me'nage a`trois"!Manchmal ist man erschrocken, wie sehr man sich in den Menschen irren kann. Sehenswerter Film mit einem fantastischen Anthony Hopkins!


Red Dragon [UK-Import] - Anthony HopkinsRed Dragon [UK-Import]
Anthony Hopkins, Edward Norton, Ralph Fiennes, Harvey Keitel, Emily Watson

Videokassette, 19. Mai 2003
     Verkaufsrang: 31211     

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Mit Roter Drache hätte viel schief gehen können, aber der Film übertrifft alle Erwartungen. Dieser Spitzenthriller -- die zweite Adaption des ersten Hannibal-Lecter-Romans von Thomas Harris -- ersetzt den hoch gelobten Manhunter als "offiziellen" ersten Teil der Lecter-Trilogie. Roter Drache kehrt zum fruchtbaren Boden von Das Schweigen der Lämmer zurück und dient sowohl als Vorgeschichte als auch als Erbe des Lecter-Vermächtisses in der bedrohlichen Darstellung des großartigen Anthony Hopkins. Altbekannte Gesichter und Drehorte tauchen auf, während Lecter den FBI-Profiler Will Graham (Edward Norton) bei der Verfolgung des grausamen "Zahnfee"-Killers (Ralph Fiennes) dirigiert, dessen Mordserie durch ein William-Blake-Gemälde inspiriert wurde.

Durch ihre treue Ergebenheit gegenüber der starken Romanvorlage, haben Tally und Regisseur Brett Ratner einen spannungsreichen Film geschaffen, der es mit den Vorgängern jederzeit aufnehmen kann, wodurch sich für Hopkins als einer der größten Filmbösewichte aller Zeiten der Kreis schließt. Mit seinen Psycho-Anklängen und einer bis in die Nebenrollen ausgezeichneten Besetzung kann sich Roter Drache eindrucksvoll gegenüber allen Befürchtungen durchsetzen. --Jeff Shannon

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 77 Bewertungen)

Definitiv der beste Teil der reihe mit großartigen Darstellern!      5 von 5 Punkten
"Das Schweigen der Lämmer" ist ein Klassiker der Filmgeschichte , die Fortsetzung "Hannibal" war eine leichte Frechheit und der dritte Teil "Roter Drache" ist eigentlich der beste Teil der Reihe , denn was Regisseur Brat Rattner , eigentlich für Schwachsinn ala RUSH HOUR bekannt , erreichte mit dem dritten Teil der Hannibal Lector Reihe den Höhepunkt und schafft es von der ersten bis zur letzten Minute den zuschauer zu fesseln.

Zwar geht es in diesem dritten Teil weniger um Hannibal Lector aber dafür werden hier ganz andere Dimensionen der Story angeritzt!

Neben der stimmigen Inzenierung punktet dieser Film vor allen neben der großartigen Darsteller Auswahl: Neben Sir Anthony Hopkins brillieren hier in weiteren Rollen Edward Norton,Harvey Keitel, Phillip Seymour Hoffman und eine ganz große Vorstellung gibt der geniale Ralph Fiennes!
Für mich der beste Teil der Reihe!

Die 2 Disc Edition ist ein wahrer Hammer mit perfekten Bild und guten Ton sowie sehr informativen Extras!

Film:*****
Bild.*****
Ton:****
Extras:****


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Remains Of The Day / A Room With A View / Howard's End [UK IMPORT] - Anthony HopkinsRemains Of The Day / A Room With A View / Howard's End [UK IMPORT]
Anthony Hopkins, Denholm Elliott, Helena Bonham-Carter, Judi Dench, Julian Sands

Videokassette, 16. September 2002
     Verkaufsrang: 22850     

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Wiedersehen in Howards End ist E.M. Fosters außergewöhnlich subtile Geschichte über die verschlungenen Pfade der Privilegierten und über die, die sie verachten -- und über zwei bemerkenswerte Frauen, die über Klassenunterschiede hinweg sehen können. Dieser Film von James Ivory (Zimmer mit Aussicht, Was vom Tage übrigblieb) ist dramatisch und tragisch, aber auch überraschend lustig. Wiedersehen in Howards End konzentriert sich auf zwei unverheiratete Schwestern (Emma Thompson, die dafür einen Oscar bekam, und Helena Bonham Carter), die sich mit einen armen und jungen Angestellten anfreunden und, ohne es zu wollen, dessen Leben ruinieren. Währenddessen macht Thompson auch die Bekanntschaft ihrer sterbenden Nachbarin (Vanessa Redgrave), die ihr in ihrem Testament ein Haus vermacht -- das Testament wird allerdings von ihrem Mann (Anthony Hopkins) vernichtet. Aber ironischerweise trifft er Thompson und verliebt sich in sie, sogar als sich ihre Wege noch einmal mit dem jungen Angestellten kreuzen, dem es zunehmend schlechter geht. Der Film zeigt eine feinfühlige Darstellung, großartige Bilder und ein wunderbar sparsames Drehbuch von Ruth Prawer Jhabvala, das ebenfalls einen Oscar gewann. --Marshall Fine

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

Wie man mit seinen Gefühlen nicht klar kommt      5 von 5 Punkten
Vielleicht mag ich einfach Filme, die bereits mit einem Kuss beginnen, vor allem wenn es ein leidenschaftlicher Kuss ist, der von einem Schauspieler und einer Schauspielerin überzeugend dargestellt ist.

Nach dem Erfolg von "Zimmer mit Aussicht" hatte James Ivory, der Regisseur von "Howards End" den Ruf und das Budget für den Film, den er eigentlich schon immer drehen wollte. Nämlich für einen Film über das Ende des viktorianischen Englands. Für einen Film, der zeigt, wie sich moralische Grundsätze und Emotionen eine permanente Auseinandersetzung liefern, die Menschen leiden lässt. Und am Ende fahren nicht nur stinkende Autos durch die schöne Landschaft von Mittelengland mit ihren wunderbaren Herrenhäusern. Nein, auch die Einstellung der Menschen, die moralischen Vorstellungen und selbst die Ökonomie hat sich gewandelt.

Der Kuss, der hier am Anfang des Films steht, schlägt Wellen in der kontrollierten Welt der britischen Oberschicht. Es beginnt mit einem voreilig versandten Brief. Dieser führt zu einer Verbindung zweier Familien, deren Mitglieder bislang nur oberflächlich miteinander zu tun hatten. Dann entstehen Freundschaften, aber auch moralische Verpflichtungen. Nur für Liebe scheint wenig Raum zu sein. Dafür gibt es Intrigen. Kleinere und größere Lügen. Generell erscheint es, dass nur unwichtige Dinge ausgesprochen werden dürften. Die wichtigen Dinge, die mit Gefühlen verbunden sind, über die schweigt man sich in diesen Kreisen besser aus.

Ein versteckter Höhepunkt im Film ist deshalb ein Hochzeitsantrag. Er findet zwischen zwei durchaus erwachsenen Menschen statt. Die sich aber bei dieser Gelegenheit wie völlig unreife Schüler verhalten. "Hätte ich Ihnen besser schreiben sollen?" "Nein, aber ich werde Ihnen mit einem Brief antworten." Mehr braucht man nicht zu sagen, oder? Wunderbarer Weise kommt die Ehe dann tatsächlich zustande.

Im Mittelpunkt aller Probleme, Missgeschicke und Bosheiten dieser zweifachen Familiengeschichte steht ein kleines Paradies, das Landhaus Howards End. Es bietet ein Gegenbild, sowohl zu dem ausgehenden, viktorianischen Zeitalter als auch zur beginnenden Moderne. Hier findet der Kuss zu Beginn des Films statt. Und auch in der letzten Szene des Films steht das Haus im Vordergrund. Hier laufen alle Wellen zusammen, die von der unüberlegten Handlung, dem Bruch der Konvention, zu Beginn ausgelöst worden sind. Der Landsitz symbolisiert Beständigkeit und Schönheit. Er ist der Ort, wo Menschen bei sich selbst sein können.

Und so präsentiert der Film neben vielen, wunderbaren Darstellern, einer psychologisch spannenden Geschichte und wahnsinnig schönen Bildern auch den Hauch einer perfekten Utopie.


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Als Film über ein gigantisches Monster, das New York attackiert, macht Godzilla seine Sache gut, trotz der Prügel, die er von der Kritik einstecken musste und den eher enttäuschenden Einspielergebnissen. Godzilla mag uninspiriert und ohne zündende Ideen heruntergekurbelt worden sein, er hat jedoch fantastische Spezialeffekte und beruft sich auf eine vertraute Action-Dynamik, deren Sprache auf der ganzen Welt ohne Untertitel oder Synchronisation verstanden werden kann. Independence Day-Macher Roland Emmerich und Dean Devlin mögen möglicherweise nicht im Stande sein, etwas Eigenes zu kreieren, doch sie wissen sich geschickt bei berühmten Vorbildern der 90er Jahre wie Jurassic Park zu bedienen und in einem Blockbuster-Film handwerklich perfekt umzusetzen. Godzilla ist kein Kritiker-Film. Über das Drehbuch braucht man denn auch keinen weiteren Kommentar zu verlieren. Aber: Der Film macht Spaß. Und das Prädikat Spaß ist wohl die größte Auszeichnung, die man einem Mainstream-Hollywood-Action-Entertainment-Film verpassen kann. --Jeff Shannon

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 64 Bewertungen)

monster actionfilm      5 von 5 Punkten
Also ich muss sagen, dass mir dieser Film sehr gut gefallen hat und ich nicht verstehen kann, dass soviele über Roland Emerich herhziehen...
Wenn der so schlecht ist, warum wird der dann in einem Atemzug mit Steven Spielberg genannt? Richtig, weil er auch einer der großen Regisseure Hollywoods ist !


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