DVDs: Anthony Hopkins

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Legends Of The Fall [UK IMPORT] - Anthony HopkinsLegends Of The Fall [UK IMPORT]
Anthony Hopkins, Aidan Quinn, Henry Thomas, Julia Ormond, Brad Pitt

Videokassette, 15. April 1996
     Verkaufsrang: 22572     

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Dieser Film war, als er 1994 in die Kinos kam, ein großer Erfolg. Dieses epische, oft übertrieben wirkende Familiendrama mag im Laufe des Films immer schwächer werden, aber Legenden der Leidenschaft ist die Art von lebhaftem und von Charakteren getragenem Film, an dem sich Hollywood öfter versuchen sollte.

Der Film ist ebenfalls ein offensichtliches und schmeichelhaftes Star-Vehikel für Brad Pitt als Tristan -- rebellischer mittlerer Sohn eines auf seine Unabhängigkeit pochenden Ranchers und Kriegsveteran (Anthony Hopkins) in Montana -- der in regelmäßigen Abständen mit seinem älteren und verantwortungsbewussteren Bruder Alfred (Aidan Quinn) und seinem jüngeren Bruder Sam (Henry Thomas) Meinungsverschiedenheiten hat. Von den Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs zu seinen Abenteuern als Matrose, ist Tristans Leben voller Qualen. Diese verdichten sich, als er nach Montana zurückkehrt und sich mit seinem Bruder Aidan über die wunderschöne Witwe (Julia Ormond) seines jüngeren Bruders Samuel im Wettstreit findet. Deren Leidenschaft für Tristan spaltet den bereits aufgewühlten Ludlow Clan.

Unter dem weit offenen Himmel eines Landes mit unendlichen Weiten entfaltet Legenden der Leidenschaft diese opernhafte Geschichte mit all der Blutrünstigkeit, Tragödie und landschaftsreichen Darstellung, die man in einem belletristischen Erfolgsroman zu finden erwartet (der Film basiert auf der hochgelobten Kurzgeschichte Jim Harrisons); eine starke Mischung, die sehr unterhaltsam ist. John Toll gewann einen Oscar für seine atemberaubenden Landschaftsaufnahmen. --Jeff Shannon

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 38 Bewertungen)

Legenden der Leidenschaft: Epischer Kitsch oder mythische Fabel?      5 von 5 Punkten
Montana zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts: Drei Brüder lieben dieselbe Frau und diese Frau liebt auch sie alle drei irgendwie. Samuel (Henry Thomas), Tristan (Brad Pitt) und Alfred (Aidan Quinn) sind seit frühster Kindheit unzertrennlich, obwohl sie vom Charakter her kaum unterschiedlicher sein könnten. Alfred, der Älteste, ist ein besonnener und wohlkalkulierender Karrierist, sein Bruder Tristan, der bei dem alten Indianer "Ein-Stich" (Gordon Tootoosis) in die Lehre ging, sein impulsiv-animalischer Gegenpart. Vernarrt sind sie alle beide in den jüngsten im Bunde, Samuel, der - kaum den Kinderschuhen entwachsen - als naiver politischer Idealist in den Ersten Weltkrieg ziehen möchte. Davon allerdings will sein Vater, Colonel Ludlow (Anthony Hopkins), nichts wissen: Für ihn ist Politik ein schmutziges Geschäft - spätestens seit seinen vergeblichen Bemühungen zur Verbesserung der Situation der einheimischen Indianer. Desillusioniert nahm Ludlow damals Abschied vom Militärdienst und baute sich eine kleine Farm jenseits der erblühenden Städte auf. Als Oberhaupt einer multiethnischen Großfamilie widmete er sich seitdem ganz der Landarbeit, die sich für seine kultivierte und emanzipierte Ehefrau Isabel (Christina Pickles) als unerträglich herausstellte. Isabel verließ damals die Familie und kehrte nicht wieder zurück. Nun, man schreibt das Jahr 1915, will Samuel für England gegen die Deutschen kämpfen. Gerade erst hat er seine Verlobte Susannah (Julia Ormond) zuhause vorgestellt, als er sich als Soldat nach Europa einschifft. Seine beiden Brüder gehen mit ihm, vor allem, um ihn in der Schlacht zu beschützen. Doch Samuel kehrt nicht zurück, sein Leben endet im Stacheldraht der feindlichen Frontlinie. Seitdem ist nichts mehr wie es einst war in der Familie, in der Samuels Tod einen tiefen Riss verursacht hat. Nach der Rückkehr aus dem Krieg verliebt sich Alfred in Susannah, die ihr Herz unterdessen an Tristan verloren hat. Doch der kann ihr nicht geben, was sie sucht: Samuels Tod treibt ihn in tiefe Selbstvorwürfe, er verlässt die Farm und zieht jahrelang als Abenteurer durch die Welt. Als er nach Jahren zurückkehrt, hat sich der Colonel mit Alfred entzweit, der inzwischen Susannah geheiratet und als Kongressabgeordneter Karriere gemacht hat. Fast scheint es, als habe Tristan seine innere Rastlosigkeit nun bezwungen. Er lässt sich wieder auf der Farm nieder, gründet eine Familie und steigt in Prohibitionszeiten in den Alkoholschmuggel ein. Doch sein Glück ist nur von kurzer Dauer: Bei einer Konfrontation mit der Konkurrenz stirbt seine Frau Isabel II (Karina Lombard) versehentlich durch einen Querschläger. Alfred, dessen Frau Susannah sich aus unerfüllter Liebe zu Tristan inzwischen umgebracht hat, ermahnt seinen Bruder, die Sache auf sich beruhen zu lassen, doch der nimmt blutige Rache. Am Ende kommt es zur großen Konfrontation zwischen den Ludlows und einem Erschießungskommando der korrupten Polizei. Im entscheidenden Moment steht Alfred seiner Familie zur Seite. Tristan nimmt Abschied und überlässt dem Bruder die Erziehung seiner Kinder. Das letzte Bild zeigt ihm im Moment seines Todes - im Kampf mit einem Grizzly-Bären.
Schon anhand dieser kurzen inhaltlichen Skizze zeichnet sich die epische Dimension von Edward Zwicks Familiendrama ab. "Legenden der Leidenschaft" ist allein schon von seinen zeitlichen Ausmaßen ein großer Film - ein Film, der fesselnd erzählen will, von menschlichem Schicksal und menschlichem Leid, von Liebe, Hass und der Solidarität unter Brüdern. Ein Film, der aber auch Zeugnis ablegen will, Zeugnis von der Schönheit der amerikanischen Landschaft des Nordwestens, vom raubeinigen, aber doch irgendwie liebenswerten Naturell seiner Bewohner, von Pferden, Bären und von indianischer Kultur. Das ist eine ganze Menge, kann man sich nun denken, und in der Tat bedient sich der ohnehin schon über zwei Stunden lange Film denn auch oft der zeitlichen Raffung, um das alles unter einen Hut zu bekommen. Und trotz aller Mängel im Detail gelingt es Regisseur Edward Zwick am Ende irgendwie, die Geschichte zu einem stimmigen Abschluss zu bringen.
Der Grund dafür liegt in der urwüchsig-zeitlosen Geschichte vom tragischen Familienzwist, die heute noch so bewegt wie zu Zeiten von Kain und Abel. Ungleich verteilt ist die Liebe, welche die drei Brüder von ihrem Vater empfangen: Tristan, der das Wilde, das Ungezähmte seines eigenen Ichs repräsentiert, ist von Kindesbeinen an sein Liebling, während er den anderen beiden, zumal dem Ältesten, eher mit wohlwollender Distanz gegenübertritt. Alfreds anerzogene Manieren sind ihm auf der Farm nur von geringem Nutzen, in der langsam erblühenden städtischen Welt aber ebnen sie ihm den Weg zu Erfolg, Reichtum und politischem Ansehen. Er tritt somit schon allein aufgrund seiner diplomatischen, auf den Einfluss der gebildeten Mutter zurückgehenden Anlagen in deutlichen Kontrast zu dem bärbeißigen, ruppigen und wettergegerbten Colonel Ludlow, der mit der urwüchsigen amerikanischen Landschaft in seltsam inbrünstiger Leidenschaft verwachsen zu sein scheint. Dem Darsteller Aidan Quinn gelingt es dabei, durch sein verklemmtes, melancholisches und immer leicht blutleeres Spiel die Zerbrechlichkeit Alfreds, das Gefühl seiner eigenen Deplaziertheit auf überzeugende Art und Weise darzustellen und somit das Drama eines Menschen zu veranschaulichen, der seine Familie über alles liebt und sich doch eingestehen muss, der er bei ihr nicht glücklich werden kann. Ihm diametral entgegengesetzt spielt Brad Pitt einen Tristan, wie ihn die wildesten Phantasien von Autorinnen romantischer Liebesromane besser nicht hätten erschaffen können: Mit langem, wehenden Haar durchreitet er die unendlichen Weiten Montanas in grandiosen Landschaftsaufnahmen, über die sich James Horners hochemotionaler Soundtrack wie ein herrlich sentimentaler wundervoller Klangteppich legt. Sicher, kritische Geister mögen das zurecht Kitsch nennen und sich zürnend der wahren Filmkultur zuwenden: anspruchsvollen, pädagogisch wertvollen, engagierten, gesellschaftskritischen Filmen à la Fassbinder, Ken Loach, Costa-Gavras oder Oliver Stone. Das ist ihr gutes Recht, und das ist sicherlich löblich. Doch seien wir ehrlich - für diese Minderheit werden Filme in erster Linie nicht gemacht. Und so sind alle anderen, die das öde und langsame Alltagsgeschäft lieber dem Journalismus und den Medien überlassen, von Hollywood auch diesmal wieder herzlich dazu eingeladen, den tristen Alltag für zwei Stunden hinter sich zu lassen und sich am Kino als berauschendem Sinnenfest zu erfreuen. Mit "Legenden der Leidenschaft" hat Regie-Routinier Edward Zwick nicht mehr und nicht weniger als ein Stück bestes Unterhaltungskino abgeliefert, in dem eine geradezu mythische Geschichte dank überzeugender Darsteller und einer monumentalen Aufmachung auf unwiderstehliche Art und Weise den Zuschauer in seinen Bann schlägt. Und vielleicht erkennt man nicht zuletzt anhand solcher Filme, was das Leben wirklich lebenswert macht - die Familie, die Natur, die Liebe. Wohlmöglich ist ein Film wie dieser damit nicht einmal so weltfremd und eskapistisch, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag - gehört doch auch die Sehnsucht nach dem Kitsch, dem Desiderat unserer tiefsten Wünsche, letztendlich zum Menschsein mit dazu.


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Legends Of The Fall [UK IMPORT] - Brad PittLegends Of The Fall [UK IMPORT]
Brad Pitt, Anthony Hopkins, Aidan Quinn, Julia Ormond, Henry Thomas

DVD, 16. Oktober 2000
     Verkaufsrang: 79505      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 25,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Dieser Film war, als er 1994 in die Kinos kam, ein großer Erfolg. Dieses epische, oft übertrieben wirkende Familiendrama mag im Laufe des Films immer schwächer werden, aber Legenden der Leidenschaft ist die Art von lebhaftem und von Charakteren getragenem Film, an dem sich Hollywood öfter versuchen sollte.

Der Film ist ebenfalls ein offensichtliches und schmeichelhaftes Star-Vehikel für Brad Pitt als Tristan -- rebellischer mittlerer Sohn eines auf seine Unabhängigkeit pochenden Ranchers und Kriegsveteran (Anthony Hopkins) in Montana -- der in regelmäßigen Abständen mit seinem älteren und verantwortungsbewussteren Bruder Alfred (Aidan Quinn) und seinem jüngeren Bruder Sam (Henry Thomas) Meinungsverschiedenheiten hat. Von den Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs zu seinen Abenteuern als Matrose, ist Tristans Leben voller Qualen. Diese verdichten sich, als er nach Montana zurückkehrt und sich mit seinem Bruder Aidan über die wunderschöne Witwe (Julia Ormond) seines jüngeren Bruders Samuel im Wettstreit findet. Deren Leidenschaft für Tristan spaltet den bereits aufgewühlten Ludlow Clan.

Unter dem weit offenen Himmel eines Landes mit unendlichen Weiten entfaltet Legenden der Leidenschaft diese opernhafte Geschichte mit all der Blutrünstigkeit, Tragödie und landschaftsreichen Darstellung, die man in einem belletristischen Erfolgsroman zu finden erwartet (der Film basiert auf der hochgelobten Kurzgeschichte Jim Harrisons); eine starke Mischung, die sehr unterhaltsam ist. John Toll gewann einen Oscar für seine atemberaubenden Landschaftsaufnahmen. --Jeff Shannon

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 38 Bewertungen)

Legenden der Leidenschaft: Epischer Kitsch oder mythische Fabel?      5 von 5 Punkten
Montana zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts: Drei Brüder lieben dieselbe Frau und diese Frau liebt auch sie alle drei irgendwie. Samuel (Henry Thomas), Tristan (Brad Pitt) und Alfred (Aidan Quinn) sind seit frühster Kindheit unzertrennlich, obwohl sie vom Charakter her kaum unterschiedlicher sein könnten. Alfred, der Älteste, ist ein besonnener und wohlkalkulierender Karrierist, sein Bruder Tristan, der bei dem alten Indianer "Ein-Stich" (Gordon Tootoosis) in die Lehre ging, sein impulsiv-animalischer Gegenpart. Vernarrt sind sie alle beide in den jüngsten im Bunde, Samuel, der - kaum den Kinderschuhen entwachsen - als naiver politischer Idealist in den Ersten Weltkrieg ziehen möchte. Davon allerdings will sein Vater, Colonel Ludlow (Anthony Hopkins), nichts wissen: Für ihn ist Politik ein schmutziges Geschäft - spätestens seit seinen vergeblichen Bemühungen zur Verbesserung der Situation der einheimischen Indianer. Desillusioniert nahm Ludlow damals Abschied vom Militärdienst und baute sich eine kleine Farm jenseits der erblühenden Städte auf. Als Oberhaupt einer multiethnischen Großfamilie widmete er sich seitdem ganz der Landarbeit, die sich für seine kultivierte und emanzipierte Ehefrau Isabel (Christina Pickles) als unerträglich herausstellte. Isabel verließ damals die Familie und kehrte nicht wieder zurück. Nun, man schreibt das Jahr 1915, will Samuel für England gegen die Deutschen kämpfen. Gerade erst hat er seine Verlobte Susannah (Julia Ormond) zuhause vorgestellt, als er sich als Soldat nach Europa einschifft. Seine beiden Brüder gehen mit ihm, vor allem, um ihn in der Schlacht zu beschützen. Doch Samuel kehrt nicht zurück, sein Leben endet im Stacheldraht der feindlichen Frontlinie. Seitdem ist nichts mehr wie es einst war in der Familie, in der Samuels Tod einen tiefen Riss verursacht hat. Nach der Rückkehr aus dem Krieg verliebt sich Alfred in Susannah, die ihr Herz unterdessen an Tristan verloren hat. Doch der kann ihr nicht geben, was sie sucht: Samuels Tod treibt ihn in tiefe Selbstvorwürfe, er verlässt die Farm und zieht jahrelang als Abenteurer durch die Welt. Als er nach Jahren zurückkehrt, hat sich der Colonel mit Alfred entzweit, der inzwischen Susannah geheiratet und als Kongressabgeordneter Karriere gemacht hat. Fast scheint es, als habe Tristan seine innere Rastlosigkeit nun bezwungen. Er lässt sich wieder auf der Farm nieder, gründet eine Familie und steigt in Prohibitionszeiten in den Alkoholschmuggel ein. Doch sein Glück ist nur von kurzer Dauer: Bei einer Konfrontation mit der Konkurrenz stirbt seine Frau Isabel II (Karina Lombard) versehentlich durch einen Querschläger. Alfred, dessen Frau Susannah sich aus unerfüllter Liebe zu Tristan inzwischen umgebracht hat, ermahnt seinen Bruder, die Sache auf sich beruhen zu lassen, doch der nimmt blutige Rache. Am Ende kommt es zur großen Konfrontation zwischen den Ludlows und einem Erschießungskommando der korrupten Polizei. Im entscheidenden Moment steht Alfred seiner Familie zur Seite. Tristan nimmt Abschied und überlässt dem Bruder die Erziehung seiner Kinder. Das letzte Bild zeigt ihm im Moment seines Todes - im Kampf mit einem Grizzly-Bären.
Schon anhand dieser kurzen inhaltlichen Skizze zeichnet sich die epische Dimension von Edward Zwicks Familiendrama ab. "Legenden der Leidenschaft" ist allein schon von seinen zeitlichen Ausmaßen ein großer Film - ein Film, der fesselnd erzählen will, von menschlichem Schicksal und menschlichem Leid, von Liebe, Hass und der Solidarität unter Brüdern. Ein Film, der aber auch Zeugnis ablegen will, Zeugnis von der Schönheit der amerikanischen Landschaft des Nordwestens, vom raubeinigen, aber doch irgendwie liebenswerten Naturell seiner Bewohner, von Pferden, Bären und von indianischer Kultur. Das ist eine ganze Menge, kann man sich nun denken, und in der Tat bedient sich der ohnehin schon über zwei Stunden lange Film denn auch oft der zeitlichen Raffung, um das alles unter einen Hut zu bekommen. Und trotz aller Mängel im Detail gelingt es Regisseur Edward Zwick am Ende irgendwie, die Geschichte zu einem stimmigen Abschluss zu bringen.
Der Grund dafür liegt in der urwüchsig-zeitlosen Geschichte vom tragischen Familienzwist, die heute noch so bewegt wie zu Zeiten von Kain und Abel. Ungleich verteilt ist die Liebe, welche die drei Brüder von ihrem Vater empfangen: Tristan, der das Wilde, das Ungezähmte seines eigenen Ichs repräsentiert, ist von Kindesbeinen an sein Liebling, während er den anderen beiden, zumal dem Ältesten, eher mit wohlwollender Distanz gegenübertritt. Alfreds anerzogene Manieren sind ihm auf der Farm nur von geringem Nutzen, in der langsam erblühenden städtischen Welt aber ebnen sie ihm den Weg zu Erfolg, Reichtum und politischem Ansehen. Er tritt somit schon allein aufgrund seiner diplomatischen, auf den Einfluss der gebildeten Mutter zurückgehenden Anlagen in deutlichen Kontrast zu dem bärbeißigen, ruppigen und wettergegerbten Colonel Ludlow, der mit der urwüchsigen amerikanischen Landschaft in seltsam inbrünstiger Leidenschaft verwachsen zu sein scheint. Dem Darsteller Aidan Quinn gelingt es dabei, durch sein verklemmtes, melancholisches und immer leicht blutleeres Spiel die Zerbrechlichkeit Alfreds, das Gefühl seiner eigenen Deplaziertheit auf überzeugende Art und Weise darzustellen und somit das Drama eines Menschen zu veranschaulichen, der seine Familie über alles liebt und sich doch eingestehen muss, der er bei ihr nicht glücklich werden kann. Ihm diametral entgegengesetzt spielt Brad Pitt einen Tristan, wie ihn die wildesten Phantasien von Autorinnen romantischer Liebesromane besser nicht hätten erschaffen können: Mit langem, wehenden Haar durchreitet er die unendlichen Weiten Montanas in grandiosen Landschaftsaufnahmen, über die sich James Horners hochemotionaler Soundtrack wie ein herrlich sentimentaler wundervoller Klangteppich legt. Sicher, kritische Geister mögen das zurecht Kitsch nennen und sich zürnend der wahren Filmkultur zuwenden: anspruchsvollen, pädagogisch wertvollen, engagierten, gesellschaftskritischen Filmen à la Fassbinder, Ken Loach, Costa-Gavras oder Oliver Stone. Das ist ihr gutes Recht, und das ist sicherlich löblich. Doch seien wir ehrlich - für diese Minderheit werden Filme in erster Linie nicht gemacht. Und so sind alle anderen, die das öde und langsame Alltagsgeschäft lieber dem Journalismus und den Medien überlassen, von Hollywood auch diesmal wieder herzlich dazu eingeladen, den tristen Alltag für zwei Stunden hinter sich zu lassen und sich am Kino als berauschendem Sinnenfest zu erfreuen. Mit "Legenden der Leidenschaft" hat Regie-Routinier Edward Zwick nicht mehr und nicht weniger als ein Stück bestes Unterhaltungskino abgeliefert, in dem eine geradezu mythische Geschichte dank überzeugender Darsteller und einer monumentalen Aufmachung auf unwiderstehliche Art und Weise den Zuschauer in seinen Bann schlägt. Und vielleicht erkennt man nicht zuletzt anhand solcher Filme, was das Leben wirklich lebenswert macht - die Familie, die Natur, die Liebe. Wohlmöglich ist ein Film wie dieser damit nicht einmal so weltfremd und eskapistisch, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag - gehört doch auch die Sehnsucht nach dem Kitsch, dem Desiderat unserer tiefsten Wünsche, letztendlich zum Menschsein mit dazu.


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A Bridge Too Far [UK IMPORT] - Dirk BogardeA Bridge Too Far [UK IMPORT]
Dirk Bogarde, Laurence Olivier, Ryan O'Neal, Maximilian Schell, Liv Ullmann

DVD, 13. November 2000
     Verkaufsrang: 67527      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 20,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

A successful failure...      5 von 5 Punkten
- History -
Operation Market-Garden, begun in September 1944, was an Allied military campaign led by Montgomery, the senior British field commander, in the latter stages of World War II. While the Allies were still in France, a plan had to be formulated for making the major push into German territory, a difficult task, considering the Rhine River (one of the major rivers of the world) provided a natural defensive border with the majority of the German homeland. Planning offensive operations required taking this into account, and how the forces would cross the river and remain safe while doing so, rather than have bottlenecks that would make the forces easy targets.

While Patton was in the south, pushing through France on the backside of the old Maginot line, Montgomery hit upon an idea to seize a series of bridges across the various rivers that made up the geography of the Low Countries, all the way up to Arnhem, one of the northern-most major bridges across the Rhine, a bridge outside of German territory, but a good jumping-off point for invading northern Germany. His plan won approval, and in one of the largest military operations of the war, a major push was developed to secure the bridges. This had the largest airborne component of any battle in the war, as troops were airlifted and dropped into position around each bridge, charged to hold the bridges until ground forces pushed northward linking up logistic and defensive lines toward each spot.

Operation Market-Garden was actually two operations -Market was the airborne component; Garden was the ground component. It was meant to take the Germans by surprise (which it did) and exploit their disorganisation (which was, sadly for the Allies, not as severe as intelligence predicted). The Allies were stopped short of their primary military objectives (securing an 80-mile corridor of bridges) by some 25-30 miles. Hence the name of the film, derived from the book by Cornelius Ryan, `A Bridge Too Far'.

- Film -
Cornelius Ryan's book was adapted for the screen by writer William Goldman and director Richard Attenborough, a leading director of British cinema, noted for such diverse films as Gandhi (for which he won an Oscar), A Chorus Line, Cry Freedom, and Shadowlands. Attenborough was nominated for a BAFTA directing award for `A Bridge Too Far' in 1978. Attenborough is also well-known in front of the camera, too.

Attenborough brought together a monumental cast for this epic film, worthy of Cecil B. DeMille in scope and size. At just under three hours in length, it is as unrelenting as the combat scenes it depicts. While not matching the graphic realism of films such as `Saving Private Ryan', it nonetheless does a good job at combining a look at grand strategies (from formation to failure), tactical maneuvers, and individual combat situations. The high command in Britain, hoping to capitalise on the continuing disorder in Germany arising from their adjustment to fighting a losing war on two fronts (three, in fact, if one includes Italy), saw the opportunity to strike. Through a series of misfires and misunderstandings, they end up fighting not local police forces (the Netherlands had been spared intense battleground warfare for most of the war, and thus was thought to not contain any real combat-strength troops) but crack Panzer division placed there, essentially on a rest stop before being deployed in more critical areas.

The planning and preparations are realistic, from a look at the intelligence gathering and analysis (these were the days before satellite imagery), the gathering together of equipment and personnel, the execution of the operations, and the demoralising realisation that Operation Market-Garden is not going well. One of the most outstanding scenes involves General Stanislaw Sosabowski (played by Gene Hackman) discussing the operation with his superiors - Sosabowski, a general of the Polish forces in exile in England, distrusts the operation, for good reason, but acquiesces to support the plan. His uneasiness is palpable.

The cinematography is terrific, considering it was done largely without `trick' shots - no helicopter shots, no CGI graphics, no slow motion or composite tricks. The airborne drops are breathtaking, giving the thrill and the danger a realistic tone. The film does not depict glider landings (some of the most dangerous types of drops, and presumably because of this danger, omitted from the filming). The desperation of the men who land without their equipment (or miss the airdrops later due to failed communications) is easily felt - the sense of the waste of war is driven home when one soldier sprints to get some desperately needed supplies that have fallen just outside of the secure zone - being shot by a sniper, the sense of futility is underscored by the breeze blowing soldiers' caps (which was the contents of the supplies for which the soldier paid with his life) drifting away.

The acting is stunning in many instances, but for the most part it is the usual good job rather than outstanding that one might hope for from such an elite group of actors. The music is memorable and appropriate. One drawback is that the editing of the film makes it a bit confusing to keep the various storylines going, particularly if one has studied the sequence of events in World War II history, which, while followed as a pattern, is not adhered to with rigour in the filming.

- Conclusions -
Operation Market-Garden was conceived as a plan to get the troops `home for Christmas', hoping to secure a passage into Germany prior to the winter, to force them into surrender. As history would have it, there were major battles to fight before the war would finish the following summer. This film captures a significant campaign in good format, showing the operational and human aspects in a high relief.

nur ein Starensemble ?      5 von 5 Punkten
"Die Brücke von Arnheim", ein Gedränge heutiger Stars macht diesen Film allein deswegen schon sehenswert, aber auch die Geschehnisse der Kämpfe um die Brücke werden sehr gut wiedergegeben ! Dieser Film gewinnt an Aussagekraft auch durch den außergewöhnlich guten Soundtrack, der es schafft, mit triumphal lauten sowie verlustreich leisen Klängen die Bilder hervorragend zu unterstützen ! Dieses Zusammenspiel und auch das Zeigen von Einzelschicksalen der Soldaten beider Seiten macht den Film zu einem Meisterwerk !



Chaplin [UK IMPORT] - Robert Downey JrChaplin [UK IMPORT]
Robert Downey Jr, Nancy Travis, James Woods, Moira Kelly, Paul Rhys

DVD, 20. Mai 2002
     Verkaufsrang: 68811      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Sir Richard Attenboroughs biografischer Film über das Leben von Charles Chaplin und die Zeit, in der er lebte, ist als Geschichte ein wenig dünn. Er ist aber auf so charmante Weise kreativ und anrührend, dass es leicht fällt, über irgendwelche Mängel hinwegzusehen. Robert Downey Jr. leistet ganze Arbeit, Chaplins graziösen Slapstick wiederauferstehen zu lassen. Er versetzt sich meisterlich in die Rolle des Stummfilmsuperstars hinein, durch die vielen Jahre des Triumphes, der Niederlage, des Skandals, der Verfolgung, des Exils und letztlich des inneren Friedens. Eine riesige Besetzungsschar stellt die Mitarbeiter, die Freunde, Geliebten und die Feinde in Chaplins Leben dar, darunter auch Moira Kelly als seine letzte, langjährige Ehefrau Oona, Kevin Kline als Douglas Fairbanks, Geraldine Chaplin als Charlies Mutter und James Woods als Ankläger, der sich reichlich bemüht, Chaplin wegen antiamerikanischer Umtriebe festzunageln. Attenborough lehnte es ab, die Geschichte auf eine flache, geradlinige Weise zu erzählen und wendet stattdessen solch clevere Techniken an, wie die Darstellung eines Kapitels in Chaplins Leben als Stummfilmkomödie. Der Höhepunkt der Geschichte -- die Verleihung eines Ehrenoscars an Chaplin -- wird Sie zu Tränen rühren. --Tom Keogh

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)

Everyone has a wild side, even a legend...      5 von 5 Punkten
Großartig! Tolle Besetzung, großes Kino! Robert Downey Jr. überzeugt vollkommen in der Rolle des Chaplin und hat die Oscarnominierung zu Recht verdient. Der Film bietet ein unvergleichliches Filmvergnügen, auch für nicht Chaplin-Fans. Überzeugende Darsteller, wunderschöne Bilder, tolle Filmmusik! Prädikat: Unbedingt ansehen!


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Lion In Winter - Anniversary Box-Set [UK IMPORT] - Peter O'TooleLion In Winter - Anniversary Box-Set [UK IMPORT]
Peter O'Toole, Katharine Hepburn, Timothy Dalton, Anthony Hopkins, John Castle

Videokassette, 5. Oktober 1998
     Verkaufsrang: 31830     

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Intrigen, Neid, Machtgier, Rachsucht und Eitelkeiten kommen in den besten Familien vor. So auch im britischen Königshaus des Jahres 1183. Nach dem Tod des ältesten Sohnes muss die Thronfolge neu geklärt werden. Und da König Henry II und seine Frau Eleanor von Aquitanien schon seit 31 Jahren einer Hassliebe frönen, scheint eine Einigung praktisch unmöglich. Jeder will das größte Stück des Königskuchens und versucht, seinem Lieblingssohn die Monarchennachfolge zuzuspielen. So taktieren alle eifrig, schmieen untereinander feierliche Bündnisse, um sie kurze Zeit später zu verraten. Es wird gedroht, gelogen und angefleht - und keiner der Beteiligten weiß, wer gerade welche Fäden in der Hand hält. Die Charaktere kämpfen teils mit blankem Schwert, mal mit spitzem Dolch und immer mit scharfer Zunge. All dies auf einem dünnen Drahtseil, fest gespannt zwischen Hass und Liebe...

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Not an everyday Christmas tale...      5 von 5 Punkten
'There'll be pork in the treetops come morning!'
Thus shouts Queen Eleanor of Acquitaine to King Henry II, in a shouting match that never ends during the course of the fabulous film. An inventive historical drama recounting the lives of several of medieval Europe's most colourful characters, I can scarce begin to list the number of lines that stand out from the banter.

`The Lion in Winter' has long been one of my favourite films. I never tire of watching it, and love to find opportunities to incorporate lines from the film into my own `witty banter' as appropriate. Peter O'Toole and Katherine Hepburn, in performances nearly unequalled by either in other works, provide the main action, while the very young actors Anthony Hopkins and Timothy Dalton help fill out the cast in their debut roles (Nigel Terry, later to play King Arthur in 'Excalibur', also plays one of the king's sons). Done in period costume and set (the King emerging from his castle, not on a red carpet, but rather striding among the chickens scrambling to escape the regal steps), there is an air of realism to the visual production that is rarely achieved in more stately presentations of 'lofty' history. There are interesting asides, not the least of which is that King Henry seems make reference to being a bisexual -- a very daring thing in the 1960s, as well as the rumoured love affair between Richard (Richard the Lionhearted) and the King of France. Nominated for seven Academy Awards, it won three, including best screenplay -- no wonder so many delightfully witty, pithy lines come from this film.

The real history of Henry and Eleanor provides the backdrop here. Henry kept Eleanor, one of the most desirable women (apparently in form as well as property) in Europe, a virtual prisoner during much of the later part of his reign. After his eldest son Henry died (an heir crowned in the lifetime of Henry II, a rare thing among monarchs, done in part because of the church-state problems dating back to Thomas Becket, alluded to very briefly in the dialogue of the film), Henry needs a new successor. Contrary to popular belief, the succession does not automatically proceed down the ranks of the eldest children (this would arise as an issue again during Tudor times, when there was first the attempt to skip over Mary and Elizabeth in favour of Lady Jane Grey; then later, the Stuart claim comes from their having been skipped over previously, by some definitions).

Of course, Richard (Anthony Hopkins) expects to be the heir - next in line, he is also the best soldier and general. Henry (for some unknown reason) prefers John (Nigel Terry), the youngest. Geoffrey (John Castle) is all but forgotten - history will have him die prior to Henry in any event, but he has the poignant line that speaks of Geoffrey's forgotten place in history. `No one ever mentions crown and thinks of Geoff, why is that?'

The family has been brought together for Christmas in Chinon. This is a family best left apart, with great distances between them, as the sparks fly. All of the action here takes place in the course of two days at most and in the end, nothing is really resolved here. Plots keep spinning and turning, more Byzantine than the Byzantines could ever hope to be, without any real conclusion. I guess politics never change after all.

The sets are great, realistic, filmed in castle settings in Ireland, Britain and France. Nice touches include the juxtaposition of the commonplace with the royal - unlike today's royal cocoon, there wasn't much distance between the lordly types and the regular folk. The costuming is likewise well-done, understated but entirely appropriate.

However, this is a film of dialogue, based on the play by James Goldman (who also did the screenplay). The plots and twists are non-stop, rather like a chess game conducted with real careers and acerbic, witty commentary designed both for pleasure and pain as the situation progresses. In the end, there is a merry stalemate, and Eleanor returns to her confinement, and one assumes history proceeds apace. One almost forgets this is supposed to be a Christmas gathering!

At several points in the activity, the characters confess exhaustion and faint from the efforts of continually trying to outflank each other. Yet the politics, here both national and family in character, goes on.

A fantastic film, one that holds up well with age.

Einfach nur wunderbar!      5 von 5 Punkten
Nach "Rat mal wer zum Essen kommt" gelang es Katharine Hepburn mit dem Film " The Lion in Winter" ihr schauspielerisches können noch besser zur Schau zu stellen! Sie wurde für diese Rolle mit dem Oscar geadelt (insgesammt zum 3. Mal)! Alleine das Mitwirken dieser Jahrhundertschauspielerin macht den Film absolut sehenswert! Doch auch die Leistungen von Peter O'Toole, Anthony Hopkins und Timothy Dalton sind nicht zu verachten ! Alles in allem ist der Film " The Lion in winter" aus der Filmgeschichte Hollywoods nicht mehr wegzudenken.



Amistad [UK IMPORT] - Morgan FreemanAmistad [UK IMPORT]
Morgan Freeman, Anthony Hopkins, Djimon Hounsou, Matthew McConaughey, Nigel Hawthorne

Videokassette, 16. Februar 2000
     Verkaufsrang: 37996     

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Amistad ist Steven Spielbergs leicht vereinfachende Geschichtsstunde, die sich um die Prozesse von 1840 dreht, in denen 53 Westafrikaner wegen einer blutigen Rebellion auf einem Sklavenschiff angeklagt waren. In weiten Teilen von Schindlers Liste (und später in Der Soldat James Ryan) hielt sich Spielberg mit der ausgedehnten Erzählweise und den technischen Schnörkeln zurück, die ihn zu einem der unterhaltsamsten und manipulativsten Regisseure unserer Zeit gemacht haben. Hier unternimmt Spielberg nicht einmal im Ansatz den Versuch der Zurückhaltung und erliegt wehrlos seinem treibenden Verlangen, mit schönen Bildern und gekünstelt wirkenden Emotionen zu unterhalten.

Er entwertet damit die grandiosen Motive und vereinfacht das Thema Sklaverei nahezu sträflich, indem er es wie ein festgelegtes Genre behandelt. Die Charaktere gleichen Hollywood-Stereotypen. Die "Bösen", wie die spanischen Seeleute oder die übereifrigen Abolitionisten, bleiben beispielsweise vollkommen eindimensional. Und Spielberg kann seinen Blick für das Schöne einfach nicht unterdrücken, was dazu führt, dass Sequenzen wie der grausame Sklaventransfer völlig inadäquat wie gut ausgeleuchtete, hinreißende Kompositionen gedreht wurden.

Letztendlich ist Amistad aber ein traditionelles Gerichtsdrama: Ein engagierter, idealistischer junger Anwalt (Matthew McConaughey (Ed TV) kämpft gegen das faule politische System, um die hilflosen Opfer zu retten. Schlimmer noch ist aber, dass Spielberg unterschwellig auf die Mechanismen seiner Kindheitsfantasie E.T. zurückgreift und diese auf die Sklaverei anwendet. Cinque (Djimon Hounsou), der Anführer der westafrikanischen Rebellen, ist genauso angelegt wie der liebenswerte Außerirdische: verloren unter Menschen, deren Sprache er nicht beherrscht, und verzweifelt bemüht, nach Hause zu kommen. McConaughey ist ein erwachsener Elliot, der versucht, komplizierte Sachverhalte zu kommunizieren. Solcher Stoff ist gerade noch geeignet für ein Science-Fiction-Fantasy-Märchen über Kommunikationsbarrieren zwischen einem kleinen Jungen und einem verirrten Außerirdischen; aber hier wirkt es wie eine allzu naive Sicht auf reale und komplexe historische Zusammenhänge. --Dave McCoy

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)

Eine berührende Geschichte, wie man sie sich wünscht...      5 von 5 Punkten
Hallo!

Bisweilen muß man sich die Frage stellen, was von einem anderthalb- bis zweistündigen Film erwartet wird. Historische Authentizität? Originalgetreue Faktenwiedergabe? Ist doch alles Quatsch!

Die Geschichten, die das wahre Leben schreibt, bieten für sich genommen in der Regel(!) nicht den Zugang zu einer tiefen Emotionalität. Das liegt daran, daß die Menschen, die sich dahinter verbergen, meistens nicht den Idealvorstellungen Rechnung tragen können, die wir, aus Hoffnung geboren, in uns tragen. Die Nüchternheit der Wiedergabe historischer Fakten tut dann ihr übriges.

Bei einer guten Geschichte oder bei einem guten Film geht es nicht um eine Lehrstunde. Im besten Falle wird man dahingehend motiviert, sich näher mit einer Thematik zu befassen, die einem bis dato völlig unbekannt war. Natürlich darf auch die intellektuelle Seite nicht zu kurz kommen, das Niveau darf nicht zu niedrig sein. In der Hauptsache geht es aber einzig und allein darum, die emotionale Seite des Menschen zu berühren. Und das gelingt diesem Film vorbildlich!

Das Setting, die Kostüme, die Kulissen, die Musik...all das allein reicht schon aus, unsere Phantasie zu beflügeln. Man fühlt sich von Beginn an in die Filmwelt ein und öffnet sich für die ausgezeichneten audiovisuellen Impressionen, die sich einem bieten. Eine bessere Grundlage für eine gute Geschichte kann man kaum schaffen.

Der verzweifelte Kampf der Afrikaner, erst gegen ihre Peiniger, dann gegen das von der Politik manipulierte Rechtssystem Nordamerikas, berührt zutiefst. Ein Rückschlag folgt auf den nächsten, doch diese Geschichte vermittelt uns, daß es niemals falsch ist, seine Hoffnung und seine Stärke aufrecht zu erhalten...zu kämpfen, bis man nicht mehr kämpfen kann. Wofür wird gekämpft? Die Afrikaner kämpfen um ihre Freiheit und für die Heimkehr zu ihrem angestammten Land, wo sie hoffen, ihre Familien wiederzufinden. Der junge Anwalt streitet anfangs für seinen monetären Vorteil, muß jedoch erkennen, daß sich für ihn ein ganz anderer Wert hinter diesem Fall erschließt. Der alte Anwalt, seines Zeichens ehemaliger Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, plädiert für die Wahrheit und, was noch wichtiger ist, für den Mut, diese Wahrheit entgegen aller Konsequenzen aufrecht zu erhalten.

Die Abolitionisten kämpfen, so muß man erkennen, mehr für sich selbst und ihre Ideale, für die sie bereit sind, diejenigen, für die sie sich vermeintlich einsetzen, zu opfern. Das ist nun ein besonders interessanter Aspekt dieser Geschichte. Ist eine gute Tat (der Einsatz für die zu Unrecht versklavten Afrikaner) an sich etwas wert, oder geht es vielmehr um die Intention, die dahinter steckt? Eine Fragestellung, die in diesem Film freilich nur angestoßen werden kann, aber sie kann Grundlage für eigene Überlegungen dahingehend sein.
Solche Fingerzeige (damit meine ich keine moralisch übertrieben erhobenen Zeigefinger) findet man übrigens zuhauf, nicht nur in diesem Film, sondern auch in anderen Filmen. Somit sind sie ein weiterer Indikator für die Qualität eines Films.

Die Schauspieler in diesem Film sind allesamt hervorragend. Sie alle, auch die zahlreichen Nebenrollen, tragen dazu bei, Atmosphäre und Gefühle der jeweiligen Szene zu vermitteln und auf den Zuschauer zu übertragen. Dabei gibt es auch, anders als von anderen Rezensenten aufgeführt, keine unnötigen Längen im Film. Man findet selten einen Film, in dem wirklich jede Szene einen derart eigenständigen Wert hat, wie in "La Amistad".

Abschließend bleibt zu sagen, daß jemand, der eine Geschichtsstunde erwartet, zurecht enttäuscht sein wird, was aber in keinster Weise diesem Film anzulasten ist. Jedem anderen, der sich darauf einlässt, wird sich eine Geschichte erschließen, die jede Facette der eigenen Gefühlswelt berührt. Andererseits wird man nicht "nur" zwei Stunden unterhalten, sondern kann nach Wunsch oder Vermögen die eine oder andere Botschaft mitnehmen, die es wert ist, sie zu überdenken.

Dieser Film hat einen festen Platz in der Sammlung des Rezensenten und gehört zu denjenigen DVD's, die immer wieder mal in den Player gelegt werden, um das Gesamtwerk auf sich wirken zu lassen.

Auf bald!

Theryn


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All Creatures Great And Small [UK IMPORT] - Anthony HopkinsAll Creatures Great And Small [UK IMPORT]
Anthony Hopkins, Simon Ward, Lisa Harrow, John Nettleton, T.P. McKenna

DVD, 24. September 2001
     Verkaufsrang: 69399      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)

Zuerst entstand übrigens dieser Film - Jahre später erst die Erfolgsserie      3 von 5 Punkten
Vorliegender Film wurde im Jahr 1974 produziert, darf somit ruhig als Vorläufer der wesentlich bekannteren Serie betrachtet werden, welche erst Jahre später folgen sollte...

Über 7 Staffeln hinweg (gedreht zwischen den Jahren 1977 und 1990) hat sich die TV-Serie (einstmals im WDR ausgestrahlt) ins Gedächtnis eingebrannt - da ist es kaum verwunderlich, wenn der Vorläufer innerhalb kümmerlicher 87 Minuten Filmlänge nicht mit der Serie gleichziehen kann, zumal auch mir jeder einzelne Charakter der Serie lieber ist - ich mag Hopkins wirklich gerne sehen, aber in der Rolle des Tierarztes Siegfried Farnon ist mir der Darsteller der Serie nicht nur vertrauter, sondern auch von der Ausstrahlung her, Robert Hardy wesentlich lieber!

Stimmung, Landleben, Bauernhofatmosphäre, Hintergrundmusik, alles ganz nett, aber eben nur nett - in meiner Erinnerung ist kein Platz für die Kurzversion - ich liebe die Serie, welche man übrigens inzwischen auch auf DVD beziehen kann!

sehr unterhaltsam, witzig, stimmig      5 von 5 Punkten
Ich habe zuerst den film mit anthony hopkins und simon ward gesehen und dann erst teile der staffel.Mir gefiel der film weitaus besser--in der staffel geht es zeitweise sehr albern zu.Hopkins spielt farnon angenehm straff,sehr glaubwürdig und originell.Simon ward als james herriot wirkt glaubwürdiger als sein staffel-darsteller.einzig die helen anderson darstellerinnen hinterlassen bei mir einen gleichbleibenden eindruck.Mir hat der film ausgesprochen viel vergnügen bereitet. Auch die synchron-stimmen passen haargenau.
eine sternstunde des unterhaltungsfilms!

Anthony Hopkins ist der bessere Siegfried Farnon      5 von 5 Punkten
Nachdem ich alle Bücher von Herriot gelesen habe war dies die erste Verfilmung die ich mir anschaute. Jetzt habe ich auch von der Serie schon einige Folgen gesehen, und ich finde dass Anthony Hopkins wesentlich passender die differenzierte Persönlichkeit des Siegfried Farnon darstellt. Das ist einfach eine schöne Rolle für ihn, er kommt sehr authentisch rüber.

James Herriot ist etwas anders dargestellt als im Buch, von der Persönlichkeit her etwas kantiger angelegt. Ausserdem stellt sich die grundlegende Frage wie sinnvoll es ist, 1000 Buchseiten in 85 Filmminuten zu verarbeiten. Da fehlt natürlich notgedrungen vieles. Was mir persönlich abgeht sind mehr Aufnahmen der einzigartigen Landschaft, da ist meines Erachtens die Staffel besser, dort gibt es deutlich mehr Landschaftsaufnahmen.

Trotzdem: Wer damit leben kann dass der Film etwas anders angelegt ist als das Buch, der wird seine Freude damit haben. Schön auch dass der Film in Yorkshire gedreht wurde, und nicht wie heute üblich irgendwo ganz anders. Man hat durchaus den Eindruck viel über die Alltagswelt in den North Yorkshire Dales in der Zwischenkriegszeit zu erfahren. Für mich war die DVD alleine deswegen schon ihr Geld wert.

Der Doktor und das liebe Vieh      3 von 5 Punkten
Ich liebe die Serie und habe jetzt die erste Staffel gekauft, finde sie nach Jahrzehnten noch genau so gut. Daraufhin habe ich mir auch den Film gekauft in anderer Besetzung, finde ich wahrhaftig nicht so gut. Wenn man die Serie nicht kennt, empfindet man vielleicht anders.
Ka

Enttäuschend      1 von 5 Punkten
Ich war neugierig als ich hörte, dass es diese DVD gibt. Ich bin ein großer Fan der Serie und der Bücher. Nun habe ich den Film gesehen und muss sagen es ist grausam diesen Film zu sehen, wenn man die Bücher kennt, geschweige den die Serie kennt.

Zum Film:
Der Film basiert auf dem ersten Buch von James Harriot "Der Doktor und das liebe Vieh! Er beginnt mit der Ankunft von James Harriot in Darrowbee und endet mit der Hochzeit von Helen Anderson. Der Film ist mit einer Ausnahme mit unbekannten Schauspielern besetzt. Nur die Rolle des Siegfried Farnon ist mit dem damals noch jungen Anthony Hopkins besetzt. Während die Serie mit dem Charme der Charaktere glänzt, leidet der Film bedingt durch seine begrenzte Laufzeit daran, das der die Charaktere zu kurz kommen. Nein, viel schlimmer, sie werden anders wiedergegeben, als im Buch. Während James Harriot schüchtern, geduldig und zurückhaltend charmant ist, ist in diesem Film die Figur arrogant, selbstbewusst und leicht eingeschnappt. Zum Beispiel hat im Buch James die Stimmungswechsel von seinem Chef Siegfried geduldig ertragen. Im diesem Film streitet sich James mit Siegfried und brüllt ihn an. Das erste Date mit Helen ist gegenüber dem Buch so stark gekürzt worden, dass der Witz an diesem verlorenen Abend verloren geht. Während im Buch James für die Pannen nichts kann, wird in diesem Film vermittelt, das James selbst daran Schuld ist, das der Abend schief geht.

Im Großen und Ganzen fehlt dem Film der Charme der Bücher. Natürlich hat die Serie den Vorteil, das Sie die nötige Länge mitbringt. Aber das die Figuren so falsch dargestellt werden ist schon unverzeihbar.

Fazit: Wer die Bücher und die Serie liebt, Finger weg! Sonst finde ich, dass man für das Geld bessere Filme findet!


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Sense And Sensibility / Remains Of The Day / Little Women [UK IMPORT] - Emma ThompsonSense And Sensibility / Remains Of The Day / Little Women [UK IMPORT]
Emma Thompson, Trini Alvarado, Samantha Mathis, Kirsten Dunst, Claire Danes

DVD, 17. Mai 2004
     Verkaufsrang: 60987     

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Dieser ausgezeichnete Film lässt sich vielleicht am besten mit den Worten "von subtiler Eleganz" umschreiben. Der Film spielt in der Gegenwart und befasst sich in Rückblicken mit dem Leben in einem englischen Landhaus kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs. Wiedervereint mit den Machern von Wiedersehen in Howards End sind Emma Thompson in ihrer Rolle als Hausdame Miss Kenton sowie Anthony Hopkins als Mr. Stevens, der untadelige Butler. Die bittersüße Geschichte dreht sich um Stevens und dessen bedingungslose Ergebenheit seinem Herrn, Lord Darlington, gegenüber (gespielt von einem angemessen beflissenen und verschmitzt gespreizten James Fox). Stevens fasst seine Lebensauffassung so zusammen: "Ich bin der Ansicht, dass ein Mann sich erst dann als völlig zufrieden erachten kann, wenn er alles getan hat, seinem Dienstherrn nützlich zu sein."

Stevens' Welt wird zunehmend eingenommen vom bevorstehenden Krieg mit Nazi-Deutschland, von Darlingtons schrecklich fehlgeleiteten Interessen an diesem Krieg und -- am allerstärksten -- von seiner Beziehung zu Miss Kenton. Stevens ist das Musterbeispiel eines Unterdrückten, aber -- von Hopkins so dargestellt -- wirkt er weder mitleiderregend noch selbstgerecht. Wie schon sein Herr, wird auch Stevens in seiner Treue fehlgeleitet, obwohl seine Entbehrungen emotionaler Natur sind und möglicherweise dazu führen werden, dass er sie ein Leben lang bereuen wird. In diesem Film passiert derartig viel, dennoch wird die Handlung geschickt dargestellt durch verständnisvolle und wissende Blicke und durch Gefühle, die nur via Augenkontakt ausgedrückt werden. Wie bei anderen Zusammenarbeiten von Ismail Merchant, James Ivory und Ruth Prawer Jhabvala, ist Was vom Tage übrig blieb eine einzige Augenweide und fängt die Zeit, in der er spielt, höchst wirkungsvoll und voller Hingabe ein. Drehbuchautorin Jhabvala hat sich dem Roman von Kazuo Ishiguro voller Respekt genähert. Christopher Reeve, Ben Chaplin und Hugh Grant sind in hervorragenden Nebenrollen zu sehen. --N. F. Mendoza

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 20 Bewertungen)

Über ein sinnlos vergeudetes Leben      5 von 5 Punkten
Das ist eins der wenigen Beispiele, bei denen der Film mindestens so gut ist wie die literarische Vorlage. Das liegt natürlich vor allem an dem wunderbaren Anthony Hopkins, der dafür auch zu Recht für den Oscar nominiert war (und ihn meiner Meinung nach auch verdient hätte). Was er ganz ohne Worte ausdrücken kann, ist schon sehr beeindruckend. Emma Thompson ist die perfekte Partnerin, und auch der Rest der Darsteller ist vorzüglich. Ein wunderbarer, todtrauriger Film zum Immer-Wieder-Anschauen. Schnief.


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Nixon [UK-Import] - Anthony HopkinsNixon [UK-Import]
Anthony Hopkins, Bob Hoskins, Mary Steenburgen, Joan Allen, Powers Boothe

Videokassette, 4. November 1996
     Verkaufsrang: 31441     

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"Der US-Präsident Richard Nixon steht kurz vor seiner Amtsenthebung. Nur sein Rücktritt kann die Republikanische Partei noch retten. Er hat im Hauptquartier der Demokraten, dem Watergate-Hotel, Abhöranlagen installieren lassen. Vor dem Hintergrund des gleichnamigen Skandals wird die außergewöhnliche Geschichte eines Mannes erzählt, der aus einfachen Verhältnissen stammte und doch den Sprung in das wichtigste und zugleich schwerste Amt der Welt schaffte. Aber er hat sie alle getäuscht - und alles verloren.... Oscar für "Bestes Drehbuch" 1995."

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

"Darstellerisch effektvoller Film!"      5 von 5 Punkten
"Die mühevolle & wechselhafte politische Karriere des 37. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika zwischen Watergate & Rücktritt. In unchronologischem Stil mit vielen Rückblenden in Nixons Jugend & politische Anfänge als psychologisches Porträt eines unsteten, zerrissenen Charakters erzählt."


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The Edge [UK IMPORT] - Alec BaldwinThe Edge [UK IMPORT]
Alec Baldwin, Anthony Hopkins, Elle Macpherson, Harold Perrineau, L.Q. Jones

DVD, 4. Februar 2002
     Verkaufsrang: 23899      Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.

Preis: € 17,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Drehbuchautor David Mamet hat für Auf Messers Schneide zwei fesselnde und unvergessliche Figuren geschaffen, gespielt von Alec Baldwin als weltmännischer Modefotograf und Anthony Hopkins als zurückhaltender und intellektueller Milliardär. Verloren in der Wildnis Alaskas tun sie sich zusammen, um gegen einen riesigen Kodiakbär -- sowie gegen ihre eigenen inneren Dämonen -- anzutreten. In diesem Film wurde einiges an Konfliktstoff hineingepackt, zum Beispiel Männerrivalitäten, der Isolationismus der Superreichen sowie -- was am stärksten rüberkommt -- das Überleben des Stärkeren.

Mamets Drehbuch, das gelegentlich ein wenig zu schelmisch daherkommt, wird vom neuseeländischen Regisseur Lee Tamahori vorzüglich aufbereitet, dem es gelingt, Schönheit und Brutalität gleichzeitig zum Ausdruck zu bringen. Obwohl die Themen in ihrer Vielfalt enorm sind, sind sie hervorragend ausbalanciert. Selten überragt eines das andere, und die fast schmerzhafte Schönheit der Landschaft überragt niemals die schauspielerischen Leistungen. Auch wenn Ihnen der intellektuelle Dialog nicht behagen sollte -- es gibt jede Menge tolle Szenen mit dem Bär! --Rochelle O'Gorman

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)

Psychoduell vom Feinsten!      5 von 5 Punkten
Da wird in Rezesionen davon gesprochen, wie wenig inovativ der Film sei etc. Wenn man das hier so anmaßen möchte, frage ich nach der Innovation von so manchen Rezesionen! Diese wiederholen sich doch auch dauernd - und? Das sich die Liebe mit all Ihren Facetten seit Jahrhunderten immer und immer wieder als Transmitter für Dramen, Komödien und anderer Themen öffnet ist doch nur logisch - die Frage ist, wie wird sie behandelt, wie wird sie präsentiert? Wird sie dem Zuschauer schmecken? Dieser Film ist für mich ganz klar ein 5-Gänge-Menü par excellence! Klasse Kulisse von Alaska, spitzen Darstellung von Sir Anthony Hopkins, eine Filmmusik, die den visuellen Takt stets pariert und somit den Kern für eine grandiose Spannung freilegt sowie eine gelungene Mischung aus Action und Dialogdarstellung, deren Katz- und Mausspiel bis zum Schluss durch das Gejagtwerden durch den Bären offen bleibt.
Ich empfehle diesen Film allen, die auch Wert auf psychologische Spannung legen und Adrenalin nicht als Dauerfeuer in den Beinen brauchen. Der Film ist an den richtigen Stellen damit gespickt, sodass es nicht schwerfällt, sich auf die Akteure und die Handlung zu konzentrieren. Die Liebe ist nur das Motiv für diesen Film; es geht um die Abhängingkeit zweier Rivalen in der Wildnis Alaskas, die sich mit jeder Filmminute bewusster werden, dass nur einer überleben wird! Unbedingt ansehen...


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Mask Of Zorro [UK-Import] - Antonio BanderasMask Of Zorro [UK-Import]
Antonio Banderas, Anthony Hopkins, Catherine Zeta Jones

Videokassette, 16. November 2001
     Verkaufsrang: 29745     

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Die Maske des Zorro, ein sinnliches und aufregendes Abenteuer, weckt die Erinnerung an die wundervollen Kostümschinken, die während der Zeit des Hollywood-Studio-Systems so gut in Szene gesetzt wurden. Dies ist nicht weiter verwunderlich, da der Titelcharakter in der Tat der Robin Hood des alten Kaliforniens ist. Die Figur bot Hauptrollen für Douglas Fairbanks und Tyrone Power und Stoff für die erfolgreichen TV-Serien der 50er und 90er Jahre und Dutzende weiterer Serien und Filme.

Zorro, eine Figur, die 1918 von Johnston McCulley geschaffen wurde, wird in dieser schnellen und mitreißenden Fassung nicht nur mit neuem Leben versehen, sondern lässt sich sogar als Fortsetzung zu den Geschichten der Fairbanks-Powers-Saga Das Zeichen des Zorro charakterisieren. Ein selbstsicherer Anthony Hopkins spielt Don Diego de la Vega, einen mexikanischen Freiheitskämpfer, der zu dem Zeitpunkt gefangen und ins Gefängnis geworfen wurde, als Spanien Kalifornien an Santa Ana übergeben hatte. Zwanzig Jahre später gelingt ihm die Flucht und er tritt seinem Todfeind entgegen, einem besitzgierigen Gouverneur, der mit schleimiger Boshaftigkeit von Stuart Wilson gespielt wird. Da er selbst zu alt ist, um den Bauern der Gegend zu helfen, trainiert er den Banditen Antonio Banderas, damit dieser seinen Platz übernehmen kann. Es folgen viele Fechtkämpfe; Banderas umwirbt Catherine Zeta-Jones, wird ein besserer Mensch und befreit die enteigneten Bauern. Regisseur Martin Campbell hat in weiser Voraussicht einige Erotik in die auf Tempo choreografierten Actionszenen eingebaut, während er im richtigen Moment ernste Untertöne einfließen lässt. Der Film schafft es hervorragend, große Bereiche aus dem Genre des romantischen Action-Abenteuers abzudecken. --Rochelle Gorman

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 20 Bewertungen)

Vergessen Sie alles, was Sie über Zorro gesehen haben !!!      5 von 5 Punkten
Es gibt eine Menge Filme über Zorro, doch keiner ist vergleichbar mit diesem Meisterwerk! Abenteuer, Schmerz, Liebe - alles ist drin! Richtige Schauspieler, tolle Kostüme und von wunderbaren Musik begleitet! Ein " Perfekt! " reicht nicht aus! Antonio Banderas ist kein schlechter Schauspieler und wenn er von so einem Genie wie Sir Anthony Hopkins unterstutzt wird, ist die Besetzung mehr als gelungen! Solche überemotionale Menschen und begeisterte Fans von Sir Anthony, wie ich einer bin, würden sich vielleicht ein etwas anderes Ende wünschen... Aber, im ganzen gesehen, braucht man nach dem Film dringend ein Degen und eine Maske!!!


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Die Maske des Zorro - Antonio BanderasDie Maske des Zorro
Antonio Banderas, Anthony Hopkins, Catherine Zeta Jones

Videokassette, 14. März 2000
     Verkaufsrang: 19517     

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Die Maske des Zorro, ein sinnliches und aufregendes Abenteuer, weckt die Erinnerung an die wundervollen Kostümschinken, die während der Zeit des Hollywood-Studio-Systems so gut in Szene gesetzt wurden. Dies ist nicht weiter verwunderlich, da der Titelcharakter in der Tat der Robin Hood des alten Kaliforniens ist. Die Figur bot Hauptrollen für Douglas Fairbanks und Tyrone Power und Stoff für die erfolgreichen TV-Serien der 50er und 90er Jahre und Dutzende weiterer Serien und Filme.

Zorro, eine Figur, die 1918 von Johnston McCulley geschaffen wurde, wird in dieser schnellen und mitreißenden Fassung nicht nur mit neuem Leben versehen, sondern lässt sich sogar als Fortsetzung zu den Geschichten der Fairbanks-Powers-Saga Das Zeichen des Zorro charakterisieren. Ein selbstsicherer Anthony Hopkins spielt Don Diego de la Vega, einen mexikanischen Freiheitskämpfer, der zu dem Zeitpunkt gefangen und ins Gefängnis geworfen wurde, als Spanien Kalifornien an Santa Ana übergeben hatte. Zwanzig Jahre später gelingt ihm die Flucht und er tritt seinem Todfeind entgegen, einem besitzgierigen Gouverneur, der mit schleimiger Boshaftigkeit von Stuart Wilson gespielt wird. Da er selbst zu alt ist, um den Bauern der Gegend zu helfen, trainiert er den Banditen Antonio Banderas, damit dieser seinen Platz übernehmen kann. Es folgen viele Fechtkämpfe; Banderas umwirbt Catherine Zeta-Jones, wird ein besserer Mensch und befreit die enteigneten Bauern. Regisseur Martin Campbell hat in weiser Voraussicht einige Erotik in die auf Tempo choreografierten Actionszenen eingebaut, während er im richtigen Moment ernste Untertöne einfließen lässt. Der Film schafft es hervorragend, große Bereiche aus dem Genre des romantischen Action-Abenteuers abzudecken. --Rochelle Gorman

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 20 Bewertungen)

Vergessen Sie alles, was Sie über Zorro gesehen haben !!!      5 von 5 Punkten
Es gibt eine Menge Filme über Zorro, doch keiner ist vergleichbar mit diesem Meisterwerk! Abenteuer, Schmerz, Liebe - alles ist drin! Richtige Schauspieler, tolle Kostüme und von wunderbaren Musik begleitet! Ein " Perfekt! " reicht nicht aus! Antonio Banderas ist kein schlechter Schauspieler und wenn er von so einem Genie wie Sir Anthony Hopkins unterstutzt wird, ist die Besetzung mehr als gelungen! Solche überemotionale Menschen und begeisterte Fans von Sir Anthony, wie ich einer bin, würden sich vielleicht ein etwas anderes Ende wünschen... Aber, im ganzen gesehen, braucht man nach dem Film dringend ein Degen und eine Maske!!!


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Hearts In Atlantis [UK IMPORT] - Anthony HopkinsHearts In Atlantis [UK IMPORT]
Anthony Hopkins, David Morse, Hope Davis, Anton Yelchin, Mika Boorem

DVD, 2. September 2002
     Verkaufsrang: 92893      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 26,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Filmisches Meisterwerk mit großartigen Darstellern      5 von 5 Punkten
Eigentlich ist die Geschichte, die hier gezeigt wird, recht einfach, und sie beinhaltet nur einen Ausschnitt der Buchvorlage von Stephen King:
Der Fotograf Bobby Garfield kehrt aus einem traurigen Anlass zur Beerdigung seines Kinder- und Jugendfreundes in seine Heimatstadt zurück. Er erlebt in Gedanken nochmals den Sommer 1960, in dem Weichen gestellt wurden für sein Erwachsenwerden.

Bobby ist in Gedanken nochmals 11 Jahre alt (mit Anton Yelchin eine ganz ausgezeichnete Besetzung). Er lebt mit seiner verbitterten, vom Leben enttäuschten Mutter Liz, die ihren Sohn mehr schlecht als recht zu erziehen vermag, allein in einem großen zweistöckigen Haus. Seine besten Freunde sind Carol und Sully, mit denen er viel Zeit verbringt. Von seinem Vater weiß er nicht viel, nur dass er verstorben ist, als Bobby 5 Jahre alt war, dass er angeblich ein Trinker und Spieler war und sein Geld verprasst hat, ohne dabei an Frau und Kind zu denken.
In Bobbys vaterloses Leben tritt nach und nach eine positive Änderung ein, als Ted Brautigan (mit Sir Anthony Hopkins optimal besetzt), ein älterer, sonderbar verschlossen und zurückhaltend wirkender Mann als Untermieter in die obere Wohnung einzieht. Er hat seine Habe in großen Papiertüten bei sich, was Bobbys Mutter sofort zu einer negativer Bemerkung veranlasst. Er ist für sie suspekt und a priori verdächtig.

Zwischen Bobby und Ted Brautigan baut sich langsam so etwas wie gegenseitiges Vertrauen auf. Ted ist ein guter Zuhörer, und schließlich entwickelt sich sehr behutsam eine Freundschaft, die beiden Teilen gut tut, der aber Bobbys Mutter nur Misstrauen entgegenbringt.
Bobby bemerkt immer mehr, dass Ted ein sonderbares Geheimnis mit sich herumträgt. In der Tat muss Ted mit einer schweren Vergangenheit fertig werden (weil mir etwas Eigenartiges gegeben ist), in die er den Jungen nur äußerst sporadisch einweiht. Bobby braucht Ted, um langsam erwachsen zu werden, zum Beispiel erfährt er indirekt durch ihn, dass sein Vater keineswegs der negative Mensch war, als den ihn seine Mutter schildert. Ted wiederum braucht Bobbys Hilfe, um sich vor den niederen Männern zu verbergen.
Und dann überschlagen sich die Ereignisse&.
Gegen Ende des Films muss der Zuschauer erst wider langsam begreifen, dass er 80 Minuten lang Rückblende erlebt hat! Der erwachsene Bobby Garfield kann als Quintessenz seiner Beziehung zu Ted Brautigan sagen: Ted hat mir die Augen geöffnet und die Zukunft hereingelassen. Ich möchte keine Minute davon missen, für nichts auf der Welt.

Wer in dem Film eine buchgetreue Umsetzung des Romans von Stephen King erwartet, ist mit Sicherheit enttäuscht. Aber ich habe hier einen Film zu rezensieren und kein Buch. Ich habe auch nicht den Film mit der Buchvorlage zu vergleichen. Die Rezension meint den Film und nur den Film!

So gesehen ist dem Regisseur und den beiden Hauptdarstellern ein wahres Meisterwerk gelungen, ein filmisches Kleinod. Sir Anthony Hopkins ist die geniale Besetzung für Ted, und Anton Yelchin spielt den jungen Bobby absolut professionell und überzeugend. Und die Geschichte ist in sich selbst stimmig.
Hearts in Atlantis ist einer der meist gesehenen Filme meiner Sammlung. Von mir bekommt er uneingeschränkt 5 Punkte.

Lots of Scott Hicks, dose of William Goldman, & tad of King      4 von 5 Punkten
Stephen King thought that movie is one of the best interpretations of his work. However if you are looking for crazed space monsters or spooky girls then this is not the movie for you.

No movie can cram a whole novel into the limited time available and William Goldman, did a great job of picking while still making the story coherent. The funereal scene and ending scene to make a complete story bracketed the "Low Men" story. He removed all the supernatural references with the exception of being psychic. Then Scott removed all the supernatural gimmicks and let the actors do their jobs. William removed Kings potty mouth and Scott moves the gory scenes off screen, as viewing these is not necessary to the story.

What's left is "Hearts in Atlantis." As with many movies such as "Thin Man, The" (1957) by Dashiel Hammett, the movie transcends the writer to become something better then just an animated version of the book. Goldman added a story about a football player to give Bobby Garfield extraordinary stamina when it was needed.

Naturally being a DVD there are all the DVD goodies such as the voiceover commentary that adds annotation and an extra dimension to the story by explicitly pointing out what they just infer in the movie.



Red Dragon [UK IMPORT] - Anthony HopkinsRed Dragon [UK IMPORT]
Anthony Hopkins, Edward Norton, Ralph Fiennes, Harvey Keitel, Emily Watson

DVD, 19. Mai 2003
     Verkaufsrang: 86601      Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.

Preis: € 33,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Mit Roter Drache hätte viel schief gehen können, aber der Film übertrifft alle Erwartungen. Dieser Spitzenthriller -- die zweite Adaption des ersten Hannibal-Lecter-Romans von Thomas Harris -- ersetzt den hoch gelobten Manhunter als "offiziellen" ersten Teil der Lecter-Trilogie. Roter Drache kehrt zum fruchtbaren Boden von Das Schweigen der Lämmer zurück und dient sowohl als Vorgeschichte als auch als Erbe des Lecter-Vermächtisses in der bedrohlichen Darstellung des großartigen Anthony Hopkins. Altbekannte Gesichter und Drehorte tauchen auf, während Lecter den FBI-Profiler Will Graham (Edward Norton) bei der Verfolgung des grausamen "Zahnfee"-Killers (Ralph Fiennes) dirigiert, dessen Mordserie durch ein William-Blake-Gemälde inspiriert wurde.

Durch ihre treue Ergebenheit gegenüber der starken Romanvorlage, haben Tally und Regisseur Brett Ratner einen spannungsreichen Film geschaffen, der es mit den Vorgängern jederzeit aufnehmen kann, wodurch sich für Hopkins als einer der größten Filmbösewichte aller Zeiten der Kreis schließt. Mit seinen Psycho-Anklängen und einer bis in die Nebenrollen ausgezeichneten Besetzung kann sich Roter Drache eindrucksvoll gegenüber allen Befürchtungen durchsetzen. --Jeff Shannon

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 77 Bewertungen)

Definitiv der beste Teil der reihe mit großartigen Darstellern!      5 von 5 Punkten
"Das Schweigen der Lämmer" ist ein Klassiker der Filmgeschichte , die Fortsetzung "Hannibal" war eine leichte Frechheit und der dritte Teil "Roter Drache" ist eigentlich der beste Teil der Reihe , denn was Regisseur Brat Rattner , eigentlich für Schwachsinn ala RUSH HOUR bekannt , erreichte mit dem dritten Teil der Hannibal Lector Reihe den Höhepunkt und schafft es von der ersten bis zur letzten Minute den zuschauer zu fesseln.

Zwar geht es in diesem dritten Teil weniger um Hannibal Lector aber dafür werden hier ganz andere Dimensionen der Story angeritzt!

Neben der stimmigen Inzenierung punktet dieser Film vor allen neben der großartigen Darsteller Auswahl: Neben Sir Anthony Hopkins brillieren hier in weiteren Rollen Edward Norton,Harvey Keitel, Phillip Seymour Hoffman und eine ganz große Vorstellung gibt der geniale Ralph Fiennes!
Für mich der beste Teil der Reihe!

Die 2 Disc Edition ist ein wahrer Hammer mit perfekten Bild und guten Ton sowie sehr informativen Extras!

Film:*****
Bild.*****
Ton:****
Extras:****


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Nixon [UK-Import] - Anthony HopkinsNixon [UK-Import]
Anthony Hopkins, Bob Hoskins, Mary Steenburgen, Joan Allen, Powers Boothe

Videokassette, 4. November 1996
     Verkaufsrang: 46551     

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"Der US-Präsident Richard Nixon steht kurz vor seiner Amtsenthebung. Nur sein Rücktritt kann die Republikanische Partei noch retten. Er hat im Hauptquartier der Demokraten, dem Watergate-Hotel, Abhöranlagen installieren lassen. Vor dem Hintergrund des gleichnamigen Skandals wird die außergewöhnliche Geschichte eines Mannes erzählt, der aus einfachen Verhältnissen stammte und doch den Sprung in das wichtigste und zugleich schwerste Amt der Welt schaffte. Aber er hat sie alle getäuscht - und alles verloren.... Oscar für "Bestes Drehbuch" 1995."

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

"Darstellerisch effektvoller Film!"      5 von 5 Punkten
"Die mühevolle & wechselhafte politische Karriere des 37. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika zwischen Watergate & Rücktritt. In unchronologischem Stil mit vielen Rückblenden in Nixons Jugend & politische Anfänge als psychologisches Porträt eines unsteten, zerrissenen Charakters erzählt."


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Legend Of The Fall [UK IMPORT] - Anthony HopkinsLegend Of The Fall [UK IMPORT]
Anthony Hopkins, Aidan Quinn, Henry Thomas, Julia Ormond, Brad Pitt

Videokassette, 1. Juli 2002
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Dieser Film war, als er 1994 in die Kinos kam, ein großer Erfolg. Dieses epische, oft übertrieben wirkende Familiendrama mag im Laufe des Films immer schwächer werden, aber Legenden der Leidenschaft ist die Art von lebhaftem und von Charakteren getragenem Film, an dem sich Hollywood öfter versuchen sollte.

Der Film ist ebenfalls ein offensichtliches und schmeichelhaftes Star-Vehikel für Brad Pitt als Tristan -- rebellischer mittlerer Sohn eines auf seine Unabhängigkeit pochenden Ranchers und Kriegsveteran (Anthony Hopkins) in Montana -- der in regelmäßigen Abständen mit seinem älteren und verantwortungsbewussteren Bruder Alfred (Aidan Quinn) und seinem jüngeren Bruder Sam (Henry Thomas) Meinungsverschiedenheiten hat. Von den Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs zu seinen Abenteuern als Matrose, ist Tristans Leben voller Qualen. Diese verdichten sich, als er nach Montana zurückkehrt und sich mit seinem Bruder Aidan über die wunderschöne Witwe (Julia Ormond) seines jüngeren Bruders Samuel im Wettstreit findet. Deren Leidenschaft für Tristan spaltet den bereits aufgewühlten Ludlow Clan.

Unter dem weit offenen Himmel eines Landes mit unendlichen Weiten entfaltet Legenden der Leidenschaft diese opernhafte Geschichte mit all der Blutrünstigkeit, Tragödie und landschaftsreichen Darstellung, die man in einem belletristischen Erfolgsroman zu finden erwartet (der Film basiert auf der hochgelobten Kurzgeschichte Jim Harrisons); eine starke Mischung, die sehr unterhaltsam ist. John Toll gewann einen Oscar für seine atemberaubenden Landschaftsaufnahmen. --Jeff Shannon

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 38 Bewertungen)

Legenden der Leidenschaft: Epischer Kitsch oder mythische Fabel?      5 von 5 Punkten
Montana zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts: Drei Brüder lieben dieselbe Frau und diese Frau liebt auch sie alle drei irgendwie. Samuel (Henry Thomas), Tristan (Brad Pitt) und Alfred (Aidan Quinn) sind seit frühster Kindheit unzertrennlich, obwohl sie vom Charakter her kaum unterschiedlicher sein könnten. Alfred, der Älteste, ist ein besonnener und wohlkalkulierender Karrierist, sein Bruder Tristan, der bei dem alten Indianer "Ein-Stich" (Gordon Tootoosis) in die Lehre ging, sein impulsiv-animalischer Gegenpart. Vernarrt sind sie alle beide in den jüngsten im Bunde, Samuel, der - kaum den Kinderschuhen entwachsen - als naiver politischer Idealist in den Ersten Weltkrieg ziehen möchte. Davon allerdings will sein Vater, Colonel Ludlow (Anthony Hopkins), nichts wissen: Für ihn ist Politik ein schmutziges Geschäft - spätestens seit seinen vergeblichen Bemühungen zur Verbesserung der Situation der einheimischen Indianer. Desillusioniert nahm Ludlow damals Abschied vom Militärdienst und baute sich eine kleine Farm jenseits der erblühenden Städte auf. Als Oberhaupt einer multiethnischen Großfamilie widmete er sich seitdem ganz der Landarbeit, die sich für seine kultivierte und emanzipierte Ehefrau Isabel (Christina Pickles) als unerträglich herausstellte. Isabel verließ damals die Familie und kehrte nicht wieder zurück. Nun, man schreibt das Jahr 1915, will Samuel für England gegen die Deutschen kämpfen. Gerade erst hat er seine Verlobte Susannah (Julia Ormond) zuhause vorgestellt, als er sich als Soldat nach Europa einschifft. Seine beiden Brüder gehen mit ihm, vor allem, um ihn in der Schlacht zu beschützen. Doch Samuel kehrt nicht zurück, sein Leben endet im Stacheldraht der feindlichen Frontlinie. Seitdem ist nichts mehr wie es einst war in der Familie, in der Samuels Tod einen tiefen Riss verursacht hat. Nach der Rückkehr aus dem Krieg verliebt sich Alfred in Susannah, die ihr Herz unterdessen an Tristan verloren hat. Doch der kann ihr nicht geben, was sie sucht: Samuels Tod treibt ihn in tiefe Selbstvorwürfe, er verlässt die Farm und zieht jahrelang als Abenteurer durch die Welt. Als er nach Jahren zurückkehrt, hat sich der Colonel mit Alfred entzweit, der inzwischen Susannah geheiratet und als Kongressabgeordneter Karriere gemacht hat. Fast scheint es, als habe Tristan seine innere Rastlosigkeit nun bezwungen. Er lässt sich wieder auf der Farm nieder, gründet eine Familie und steigt in Prohibitionszeiten in den Alkoholschmuggel ein. Doch sein Glück ist nur von kurzer Dauer: Bei einer Konfrontation mit der Konkurrenz stirbt seine Frau Isabel II (Karina Lombard) versehentlich durch einen Querschläger. Alfred, dessen Frau Susannah sich aus unerfüllter Liebe zu Tristan inzwischen umgebracht hat, ermahnt seinen Bruder, die Sache auf sich beruhen zu lassen, doch der nimmt blutige Rache. Am Ende kommt es zur großen Konfrontation zwischen den Ludlows und einem Erschießungskommando der korrupten Polizei. Im entscheidenden Moment steht Alfred seiner Familie zur Seite. Tristan nimmt Abschied und überlässt dem Bruder die Erziehung seiner Kinder. Das letzte Bild zeigt ihm im Moment seines Todes - im Kampf mit einem Grizzly-Bären.
Schon anhand dieser kurzen inhaltlichen Skizze zeichnet sich die epische Dimension von Edward Zwicks Familiendrama ab. "Legenden der Leidenschaft" ist allein schon von seinen zeitlichen Ausmaßen ein großer Film - ein Film, der fesselnd erzählen will, von menschlichem Schicksal und menschlichem Leid, von Liebe, Hass und der Solidarität unter Brüdern. Ein Film, der aber auch Zeugnis ablegen will, Zeugnis von der Schönheit der amerikanischen Landschaft des Nordwestens, vom raubeinigen, aber doch irgendwie liebenswerten Naturell seiner Bewohner, von Pferden, Bären und von indianischer Kultur. Das ist eine ganze Menge, kann man sich nun denken, und in der Tat bedient sich der ohnehin schon über zwei Stunden lange Film denn auch oft der zeitlichen Raffung, um das alles unter einen Hut zu bekommen. Und trotz aller Mängel im Detail gelingt es Regisseur Edward Zwick am Ende irgendwie, die Geschichte zu einem stimmigen Abschluss zu bringen.
Der Grund dafür liegt in der urwüchsig-zeitlosen Geschichte vom tragischen Familienzwist, die heute noch so bewegt wie zu Zeiten von Kain und Abel. Ungleich verteilt ist die Liebe, welche die drei Brüder von ihrem Vater empfangen: Tristan, der das Wilde, das Ungezähmte seines eigenen Ichs repräsentiert, ist von Kindesbeinen an sein Liebling, während er den anderen beiden, zumal dem Ältesten, eher mit wohlwollender Distanz gegenübertritt. Alfreds anerzogene Manieren sind ihm auf der Farm nur von geringem Nutzen, in der langsam erblühenden städtischen Welt aber ebnen sie ihm den Weg zu Erfolg, Reichtum und politischem Ansehen. Er tritt somit schon allein aufgrund seiner diplomatischen, auf den Einfluss der gebildeten Mutter zurückgehenden Anlagen in deutlichen Kontrast zu dem bärbeißigen, ruppigen und wettergegerbten Colonel Ludlow, der mit der urwüchsigen amerikanischen Landschaft in seltsam inbrünstiger Leidenschaft verwachsen zu sein scheint. Dem Darsteller Aidan Quinn gelingt es dabei, durch sein verklemmtes, melancholisches und immer leicht blutleeres Spiel die Zerbrechlichkeit Alfreds, das Gefühl seiner eigenen Deplaziertheit auf überzeugende Art und Weise darzustellen und somit das Drama eines Menschen zu veranschaulichen, der seine Familie über alles liebt und sich doch eingestehen muss, der er bei ihr nicht glücklich werden kann. Ihm diametral entgegengesetzt spielt Brad Pitt einen Tristan, wie ihn die wildesten Phantasien von Autorinnen romantischer Liebesromane besser nicht hätten erschaffen können: Mit langem, wehenden Haar durchreitet er die unendlichen Weiten Montanas in grandiosen Landschaftsaufnahmen, über die sich James Horners hochemotionaler Soundtrack wie ein herrlich sentimentaler wundervoller Klangteppich legt. Sicher, kritische Geister mögen das zurecht Kitsch nennen und sich zürnend der wahren Filmkultur zuwenden: anspruchsvollen, pädagogisch wertvollen, engagierten, gesellschaftskritischen Filmen à la Fassbinder, Ken Loach, Costa-Gavras oder Oliver Stone. Das ist ihr gutes Recht, und das ist sicherlich löblich. Doch seien wir ehrlich - für diese Minderheit werden Filme in erster Linie nicht gemacht. Und so sind alle anderen, die das öde und langsame Alltagsgeschäft lieber dem Journalismus und den Medien überlassen, von Hollywood auch diesmal wieder herzlich dazu eingeladen, den tristen Alltag für zwei Stunden hinter sich zu lassen und sich am Kino als berauschendem Sinnenfest zu erfreuen. Mit "Legenden der Leidenschaft" hat Regie-Routinier Edward Zwick nicht mehr und nicht weniger als ein Stück bestes Unterhaltungskino abgeliefert, in dem eine geradezu mythische Geschichte dank überzeugender Darsteller und einer monumentalen Aufmachung auf unwiderstehliche Art und Weise den Zuschauer in seinen Bann schlägt. Und vielleicht erkennt man nicht zuletzt anhand solcher Filme, was das Leben wirklich lebenswert macht - die Familie, die Natur, die Liebe. Wohlmöglich ist ein Film wie dieser damit nicht einmal so weltfremd und eskapistisch, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag - gehört doch auch die Sehnsucht nach dem Kitsch, dem Desiderat unserer tiefsten Wünsche, letztendlich zum Menschsein mit dazu.


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Der menschliche Makel - Anthony HopkinsDer menschliche Makel
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Videokassette, 1. September 2004

Verkaufsrang: 7593

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Lungs For Workers - A National Trust Centenary Video [UK IMPORT] - Anthony HopkinsLungs For Workers - A National Trust Centenary Video [UK IMPORT]
Anthony Hopkins

Videokassette, 6. März 2000

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