DVDs: April L. Hernandez

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Freedom Writers - Hilary SwankFreedom Writers
Hilary Swank, Patrick Dempsey, Scott Glenn, Imelda Staunton, April L. Hernandez

DVD
     Verkaufsrang: 72935     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)

Ich will 18 werden!      3 von 5 Punkten
Derzeit, also seit 2007, schießen Filme der Marke *Based On A True Story* ja wie Raubkopierer mit der Kamera ins Kino. Also Filme, die nach einem realen Hintergrund gedreht wurden. In Freedom Writers spielt Hilary Swank die engagierte Lehrerin Erin Gruwell, die ausgerechnet nach den Rassenunruhen 1992 ganz neue Lehrmethoden in einer Klasse mit Latinos, Asiaten und Schwarzen ausprobieren wollte. Wo Chris Gardner aus reinem Eigennutz agierte, wollte Gruwell für andere, völlig Fremde etwas besser machen und arbeitet mit Themen aus dem Alltag der Schüler, wie Schießereien und Bandenkriege. *Ich will 18 werden* ist eine der beklemmenden Aussagen dieser Schüler.
Hilary Swank spielt ihre Rolle ziemlich echt, authentisch und mit viel Gefühl. Manchmal ist dass auch genau das Manko des Films, denn er drückt zeitweise recht heftig auf die Emotion, aber nach dem Grundkurs für Schleimer mit Will Smith, der eigentlich nur anödet, fällt das eher positiv auf. Miss G, wie Gruwell bald respektvoll von ihren Schülern genannt wird, bringt denen nicht nur Schreiben und Lesen bei, sondern macht sie auch mit Holocaust und dem Schicksal der Anne Frank vertraut, in der die Schüler ihre eigene rassistische Unterdrückung wieder erkennen.
Miss G ist sehr eifrig bei der Sache, um nicht zu sagen, übereifrig, denn sie rührt Dinge ein, die so nur in Amerika möglich sind. Da die Schüler sich mit der verfolgten Jüdin Anne Frank identifizieren, aber sonst nicht viel über den Holocaust und die Verfolgung der Juden im dritten Reich wissen, geht sie mit ihnen in das Simon Wiesenthal Center und lädt auch noch die Holländerin Miep Gies ein, die damals Anne Frank versteckt hatte ein, damit ihre Schüler sie befragen können.
Im Angesicht der Geschichte von Anne Frank bekommen die Schüler ein neues Verhältnis zu ihrem Erlebten im Ghetto und so beschließen sie, darüber zu schreiben, das ist dann auch das Ende des Films und es gibt dieses Buch *Freedom Writers: Wie eine junge Lehrerin und 150 gefährdete Jugendliche sich und ihre Umwelt durch Schreiben verändert haben.* tatsächlich.
Ich werde es nicht lesen, denn ich weiß aus dem Film genug. Der bekommt von mir 7/10, denn manchmal ersäuft er in Idealismus und man muss sich schon auf Gefühle einlassen, wenn man ihn sieht. Dafür spielt Hilary Swank fast so überzeugend, wie ihre namenlosen jungen Schüler.


Guter Film, gelungene Verfilmung      4 von 5 Punkten
Der Film bewegt. Vor allem, da man weiß, dass er auf wahren Begebenheiten beruht. Die Schauspieler kennen die Situation ihrer Rollen teils aus dem eigenen Leben. Ob daran ihre gute und überzeugende Leistung liegt weiß ich nicht, aber ich schaue den Film gerne mit dem Gedanken, dass sie wirklich wissen was sie spielen.
Der Film ist ergreifend, doch liest man das Buch, stellt man fest, dass er sehr an der Oberfläche bleibt,was ihm nicht schadet (Tagebuchauszüge aus jahren, kann man eben nur schwer in 2 Stunden zusammenfassen). Ein bisschen unnötig finde ich Erins Beziehungsprobleme mit ihrem Mann (die im Buch kein thema sind...war sie überhaupt verheiratet).
Der Film tut,was er tun soll, er gibt Leuten den Mut an das Unmögliche zu glauben.

Besser als Dangerous Minds      5 von 5 Punkten
Ich habe am Anfang gedacht : Ist bestemmt nur eine Kopie von Dangerous Minds, aber ich muss sagen dieser Film ist viel besser als Dangerous Minds. Der Film bringt einen zum Nachdenken und auch ein wenig traurig. Ich finde es toll dass die Lehrerin auf die Schüler zuging und ihnen die Chance gab ihre Geschichte, Ängste und Träume mit den anderen zu teilen.

Taschentuch-Garantie      5 von 5 Punkten
Es werden krasse Themen angesprochen, sehr bewegender Film.
Super Leistung der Schauspieler.

Dem Einen oder Anderen wird in diesem Film auch ein Tränchen über die Wangen laufen.

Fazit: Leihen ja, kaufen ja. Es lohnt sich ein Kauf. Der Film hat hohen Wiederseh-Effekt.

PS: Empfehlung von mir: Mein Lieblingsdrama ist und bleibt
" Legende der Leidenschaft " (hohe Taschentuch-Garantie)
und gefolgt von dem Drama
" O Brother, Where Art Thou? " - dies nur mal so, falls Sie nicht wissen, was Sie beruhigt kaufen können ;o)



Nett, aber zu sehr bereinigt      3 von 5 Punkten
Dies ist wieder so ein Film, bei dem man nicht weiß, ob es gut ist, daß er gemacht wurde, gut für die Verbreitung der Geschichte, oder schlecht, weil aus der Geschichte ein Film gemacht wurde. Denn Hollywood wollte diesen Film auch verkaufen, so daß er episodenhaft einen Verlauf anbietet und Schnörkel nur kurz macht. Die Klasse ist kleiner, die Rollen und Fronten klarer, die Probleme deutlicher und einfacher lösbar. Da wird die Gegenspielerin an der Schule zur bloßen Zicke, die um ihre Macht fürchtet, und Lehrerkollegen auf einen praktisch schon rassistisch denkenden dezimiert. Der Nebenschauplatz eigene Ehe bleibt diffus, möchte etwas kontrastieren und verschwimmt doch. Und am Schluß ist alles wunderbar.

Da wundert es schon, daß die wichtigsten Schauspieler trotzdem gut wirken, allen voran natürlich die Königin aller Lehrer. Aber sie haben auch nicht allzu viel zu tun.

Der Zuschauer lernt trotzdem etwas nebenbei und hat am Ende ein gutes Gefühl. Wem das reicht... ansonsten fehlt das Kritische und die Konfrontation mit der Realität.

Die DVD ist brauchbar, fast ohne alle Extras.


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