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| DVDs: Bosco Hogan | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben |
Zardoz [UK IMPORT] Sean Connery, Charlotte Rampling, Sara Kestelman, John Alderton, Bosco Hogan DVD, 30. Juni 2003 Verkaufsrang: 64267 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Zardoz ist ein ungewöhnlicher Film. Sean Connery spielt Zed, einen Exterminator, dessen Aufgabe es ist, Brutals, die Überlebenden einer globalen Katastrophe zu eliminieren. Seine Befehle erhält er von Zardoz, einem steinernen Gott. Eines Tages wird Zed ins Land der Ewigen geführt, einer matriarchalisch geführten Gemeinde, deren Bewohner die Unsterblichkeit besitzen. Sie selbst bezeichnen sich als Überwesen, für normale, sterbliche Menschen wie Zed empfinden sie kaum mehr als Abscheu. Doch Zed besitzt eine Fähigkeit, um die ihn die Unsterblichen beneiden: Er ist in der Lage, tatsächliche Gefühle zu empfinden. Zed wird, ohne dies zu wollen, zum Messias einiger vom ewigen Leben Enttäuschter unter den Unsterblichen. Und eines Tages entdeckt er das Geheimnis, das sich hinter seinem Gott Zardoz verbirgt. An den Kinokassen ein Flop, hat Zardoz im Laufe der Zeit eine starke Fangemeinde an sich binden können. Und so ist aus dem Flop von einst inzwischen ein Kultfilm geworden. Vor allem Zuschauer, die es anspruchvoller mögen und Filme wie Phase IV bevorzugen, wissen Zardoz zu schätzen. Für die Kamera des wundervoll fotografierten Films, der unweit von Boormans irischer Heimat in den Wicklow Mountains gedreht wurde, zeichnet Geoffrey Unsworth (2001) verantwortlich, das Produktionsdesign stammt von Boormans langjährigem Assistenten Anthony Pratt. -Paul Gaita
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 21 Bewertungen)
Rassenwahn und Alterswahn: Die Psychose der Hightechclass 5 von 5 Punkten Sir Sean Connery in meiner Meinung nach besten Film seines Lebens: Voller Saft und Kraft haut er als archáische Naturgewalt einer dekadenten Hightechgesellschaft die Beine weg und setzt der intellektuellen Inzucht mit seiner Manneskraft ein Ende:
In einer fernen Zukunft hat sich die Welt getrennt in denen, die sie durch Wissenschaft beherrschen (leben in einer abgeschlossenen Enklave) und denen,die dieser Upperclass in Unwissenheit dienen sollen. Scheinbare Götter (Exwissenschaftler, die den Tod überwunden haben) sind sie, die ihre Experimente mit den "Untermenschen" treiben, bis hin zu "Erbmassenverändeungen". Das sich aus diesen Experimenten der "Befreier" (Sonderspezie von Sklaventreiber und Gefolgsmann) entwickelt, um letztlich nicht nur die Unterklasse, sondern auch die in Verfalllserscheinungen dahinsiechende Oberschicht zu befreien, ist ein scheinbar ungewollter aber nötiger "Zufall". Der Züchter ist ein rénitenter Utopist in den eigenen Reihen, der mit seinen Experimenten das Problem der Dekadenz und psychischen Morbidität heimlich in der "Außenwelt" lösen will und dabei selber Opfer seiner Schöpfung wird! Sein Produkt "ZED" ist der geborene markige unmanipulierbare Macho, der nichts weiter kennt, als instinktiv seine Mischung "intelligenter Urgewalt" zu leben. Schließlich entpuppt er sich in seiner Vorgehensweise nicht als Primitiver, sondern als "Neuer Mensch"!
Boorman ahnte wahrscheinlich nicht, wie nahe er mit seiner Fiktion an heutige Möglichkeiten heranreicht.
Der Film ist ein ganz großer Wurf der Filmgeschichte, ein Meisterwerk, mit fast seherischen Qualitäten! Ein Film, der mit seiner eigenwilligen Erzählweise (meandernde Schnitttechnik) in keine Kategorie so recht passen will und zu seiner Zeit in einem atemberaubenden Tempo Tabus brach und dennoch ein Kassenflop war: Das notwendige Recht alt zu werden und sterben zu können, als Erneuerungsprozeß der Natur zu sehen, war damals irgendwie "unbegreiflich"!
...die letzten Sequenzen des Films sind einfach nur noch majestaetisch herrlich! Und natürlich für den damaligen Zeitgeschmack zu "naturidentisch"!
Das Witzige, Hintergründige an dem Film ist seine Anspielung an "Der Zauberer von Oz": Magie als Ausdruck unserer "Machtbesessenheit", die in den Naturwissenschaften
ihren Endausdruck findet: Alle Alchemie ist letztlich Chemie! Und damit Versuchung der Hybris.
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