DVDs: Camilla Horn

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Faust - Silent [UK IMPORT] - Emil JanningsFaust - Silent [UK IMPORT]
Emil Jannings, Camilla Horn, Yvette Guilbert, Wilhelm Dieterle, Gosta Ekman

DVD, 21. Januar 2002
     Verkaufsrang: 11773     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Goethe zerfleddert, Kamera entfesselt, Zuschauer gebannt      5 von 5 Punkten
In gewisser Weise sind Kamerafahrten beinahe so alt wie das Kino selbst... meistens aber blieben die Filme starre Theaterkopien und eine Kamerafahrt als bestimmendes, wahrhaft filmisches Mittel war undenkbar. Von daher ist Murnaus erstmals 1924 in "Der letzte Mann" entfesselte Kamera eine unglaubliche Neuerung der Filmsprache. Gerade in und nach diesem Werk wurde die Kamera so wild geführt wie kaum jemals wieder - im letzten Mann scheinen sie schon beinahe der reine Selbstzweck zu sein (wobei dahinter natürlich auch eine anrührende Geschichte vom sozialen Abstieg steht), in "Faust" kommen sie etwas gedämpfter daher und wirken weit integrierter... statt bloßer Spielerei werden sie hier gar durch die Handlung erfordert, stellenweise lassen sich Form und Inhalt hier nicht mehr trennen. Etwa dann, wenn Gretchens Schrei den grübelnden Faust wieder zu sich ruft und dabei meilenweite Wege zurücklegt - wie anders als durch eine Kamerafahrt über die opulenten Modell-Landstriche hätte Murnau dieses Bild inszenieren können?
Andere Male wird aber auch hier die Geschichte auf die Kamerafahrten hingebogen: Etwa dann, wenn Faust und Mephistopheles (übrigens ein blendend aufgelegter Emil Jannings) auf dem Mantel durch die Lüfte gleiten - neben der personifizierten, die Stadt in ihren Klauen haltenden Pest sicherlich das berühmteste Bild des Films.
Munrau hielt sich bei seiner Inszenierung überwiegend an die Gretchen-Geschichte und fügte ein paar Freiheiten hinzu - das haben ihm viele (gerade die Deutschen) ein wenig übel genommen und als Goethe-Verfilmung mag der Film auf inhaltlicher Ebene sicherlich kein Glücksgriff sein, aber als formal furioses Stummfilmwerk aus Kinodeutschlands fruchtbarster Zeit ist es ein Meilenstein.
"Faust" ist zudem das letzte Werk, das Murnau (eigentlich F. W. Plumpe) in Deutschland inszeniert hat: In den USA folgten das großartige Meisterwerk "Sunrise" und noch drei weitere Filme, deren letzter "Tabu" war. Ursprünglich sollte Flaherty ("Nanook of the North") beteiligt sein, aber Differenzen zwischen seinem und Murnaus Konzept, das Südseeleben zu schildern führten zu seinem Abspringen vom Projekt. Sicherlich ist das ziemlich süßliche Werk eher eine paradiesische Flucht vor dem Börsencrash als ein realistischer Spielfilm; Murnau, der bei den Dreharbeiten selbst angeblich ein Tabu gebrochen hatte starb bald darauf - vermutlich war es jedoch kein böser Fluch sondern vielmehr Unaufmerksamkeit beim Autofahren, als er gemeinsam mit seinem viel jüngeren, am Steuer sitzenden Liebhaber - dem er Kenneth Anger zufolge während der Fahrt einen geblasen haben soll - verunglückte (Was für ein Tod!) Die Grabrede hielt u. a. Fritz Lang.
Unter den Nazis fand Murnau kaum größere Beachtung in Deutschland, aber spätestens seit Eric Rohmers "Faust"-Protokoll (und überhaupt das Interesse einiger Vertreter der nouvelle vague) war Murnau auch hier wieder ein Thema.

Phänomenaler Bilderrausch      4 von 5 Punkten
Wer Goethes "Faust" erwartet, der möge Goethes "Faust" lesen! Das Meisterwerk unseres großen Dichters ist letztlich nicht verfilmbar. Zu dominant die hohe Sprachkunst! Auch alle Opernkomponisten, die sich an dieses Werk gewagt haben, sind an ihm gescheitert. Ein Richard Wagner hat es wohlweislich erst gar nicht versucht!
Wer allerdings ein Werk erleben möchte, dass filmtechnisch wie auch filmästhetisch den höchsten Stand seiner Zeit (1926) repräsentiert (fast parallel wurde "Metropolis" gedreht, im selben Studio!), der ist bei diesem grandiosen Film F. W. Murnaus bestens aufgehoben. Filme nannte man früher auch "Lichtspiele" und Kinos entsprechend "Lichtspielhaus/ oder -theater". Eben dies demonstriert der Film auf eindrucksvolle Weise: Eine Wette zwischen dem Erzengel (Licht) und Mephisto (Schatten) um Faustens Seele lässt den Kampf von Gut und Böse entbrennen. Abwechselnd treiben heller Tag und Finsternis die Handlung voran; düster umhüllt Mephistos riesiger Mantel das frohe Treiben in dem kleinen, altdeutschen Städtchen, kalt weht der Pesthauch durch die engen Gassen. Verzweiflung ob des Massensterbens treibt Faust in Mephistos Arme, dessen Pakt er mit Blut unterschreibt. Die Verjüngung, die Mephisto Faust zuteil werden lässt, bindet diesen nun ewig an die finstre Seite der Welt. Erlösung wird ihm erst durch Gretchens aufopfernde Liebe zuteil.
Motive aus der volkstümlichen "Historia von Dr. Faustus", dem Faust-Drama von Christopher Marlowe und eben Goethes Weltenspiel durchziehen diesen einzigartigen Film, dessen filmtechnische Effekte bis heute verblüffen: die Beschwörung Mephistos durch Faust bei Mondenschein, der Flug auf dem Mantel, der Tod von Gretchens Kind im eisigen Grab, Fausts gemeinsames Sterben mit Gretchen auf dem Scheiterhaufen.
Anstelle der berühmten amerikanischen Schauspielerin Lillian Gish, die ursprünglich als Gretchen vorgesehen war, erleben wir eine bezaubernde Camilla Horn in dieser Rolle, die Murnau während der Dreharbeiten zu seinem "Tartüff" (1925) kennengelernt hatte. Mephisto wird verkörpert von dem damaligen deutschen Filmstar Emil Jannings, dessen Interpretation allerdings etwas unheimlicher und dämonischer hätte ausfallen können. Gösta Ekman spielt sowohl den alten wie auch den verjüngten Faust.
Wirklich großartig ist die von Timothy Brock komponierte und unter seiner Leitung vom Olympia Chamber Orchestra eingespielte Musik, die Anklänge an Wagner und Beethoven nicht verleugnen kann - was ja nicht das schlimmste ist.
Bild- und Tonqualität auf dieser DVD sind absolut zufriedenstellend. Ein fundierter Audiokommentar rundet das Filmerlebnis entsprechend ab.
Nur vier Sterne aus dem Grund, dass es ansonsten keinerlei Bonusmaterial zu diesem herausragenden Film gibt.

Gelungenes Meisterwerk eines talentierten Regisseurs      5 von 5 Punkten
„Faust“(1926) gehört nach „Nosferatu“(1922) zum zweiten großen Höhepunkt der Karriere Friedrich Wilhelm Murnaus und ist zudem auch der letzte von Murnau in Deutschland gedrehte Film, bevor er nach Hollywood ging.
Murnau gehörte zu einem der wenigen Regisseure, die es schafften die Einflüsse des Expressionismus, der Literatur, der Malerei und des Theaters dieser Zeit in ihren Filmen zu verarbeiten und dennoch ihre Filme durch einen eigenen Stil zu prägen. So zeichnet sich „Faust“ beispielsweise durch ein brillantes Spiel mit Licht und Schatten aus. Eine düstere Atmosphäre wird auch durch den geschickten Einsatz von Rauch und Nebel aber auch durch den Einsatz von Feuer erzeugt.
Zur Handlung: Die Geschichte spielt im Mittelalter und stellt eindrücklich den metaphysischen Kampf zwischen Gut und Böse dar:
Der Film beginnt mit der Wette zwischen einem Erzengel und dem Teufel. Der Teufel (Mephisto) wettet, dass jeder Mensch, der durch ihn beeinflusst wird, sich von Gott abwendet. Als Mensch suchen sie sich den alten Wissenschaftler und Alchimisten Faust aus.
Als die Pest ausbricht und Faust es nicht schafft ein Gegenmittel zu entwickeln und darüber fast verzweifelt, bietet ihm Mephisto seine Hilfe an. Da Faust zunächst ablehnt macht Mephisto ihm den Vorschlag sich vorerst nur einen Probetag lang auf ihn einzulassen. Faust nimmt an und die Pest verschwindet. Als der Teufel ihm ewige Jugend anbietet kann Faust nicht wiederstehen und geht den Pakt mit dem Teufel ein. Er beginnt sich aber schnell zu langweilen, bis er Gretchen trifft und sie sich in einander verlieben...
Als Vorlage für das Drehbuch diente weitgehend die Bühnentragödie „Faust“ von J.W. von Goethe. Um aber deutlich zu machen, dass der Film auch auf ältere Quellen zurückgreift gab Murnau ihm den Titel: „Faust – Eine deutsche Volkssage“
Der Film ist nach seiner Restauration in einem – für sein alter (Premiere 14. Oktober 1926) – brillanten Zustand. Auch die musikalische Untermalung des Films ist absolut passend. Der einzige Nachteil ist, dass der deutsche Text durch englische Texttafeln ersetzt wurde, was der Handlung allerdings keinen Abbruch tut, da der englische Text sehr leicht verständlich ist.


Die letzte Geschichte von Schloss Königswald - Camilla HornDie letzte Geschichte von Schloss Königswald
Camilla Horn, Marianne Hoppe, Carola Höhn

DVD, 24. April 2006
     Verkaufsrang: 26836      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 20,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Universum Film Die letzte Geschichte von Schloss Königswald, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 24.04.06

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Für Fans einunbedingtes MUSS!      5 von 5 Punkten
Kenne den Film noch aus dem Kino, hatte ihn auf VHS und freu mich jetzt schon auf die DVD. Die letzten "Granden" des deutschen Spielfilms vereinen sich mit einer herausragenden Marika Rökk. Auch die Idee des Films, alte Adelsdamen, die sich auf einem Schloss verschanzen und gemeinsam den Besatzern trotzen ist grandios. Schauspielerische Spitzenleistungen auch von Camilla Horn, Marianne Hoppe, Rose René Roth und Fee von Reichlin. Für Liebhaber und Kenner ein absolutes MUSS!!!


Hilfe, ich bin Minister - Luis GraveureHilfe, ich bin Minister
Luis Graveure, Camilla Horn, Heinz Rühmann, Maria Sazarina, Adele Sandrock

DVD, 27. Mai 2004
     Verkaufsrang: 26891     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Ungewohnt      4 von 5 Punkten
Heinz Rühmann in einer etwas ungewohnten Rolle, mehr als Nebendarsteller denn als eigentlicher Star...

Dennoch füllt er die Rolle sehr gut aus und lässt seinen bekannten Charme spielen. Mir besonder gut gefällt er in der Szene in der er einen einminütigen Monolog in wahnsinnigem Tempo hält....

Theo Lingen hat ebenfalls eine kleine Rolle.

Die anderen Schauspieler wissen auch zu überzeugen, besonders gut gefällt mir dabei die Schauspielerin, die die Herzogin von Palamo spielt.

Relativ unbekannter Film mit Heinz Rühmann. Sehenswert!!      5 von 5 Punkten
Ein Film den selbst hartgesottene Rühmann Fans nicht kennen.Sehr sehenswert da er mal ausnahmsweise nicht die erste Geige spielt und nicht so super nett ist wie gewohnt.Ein Rühmann der albern ist und auch Ecken und Kanten hat. Hervorragende Schauspieler von denen viele , zu Unrecht,garnicht mehr bekannt sind.Toll zum Verschenken!!


Faust - Silent [UK IMPORT] - Emil JanningsFaust - Silent [UK IMPORT]
Emil Jannings, Camilla Horn, Yvette Guilbert, Wilhelm Dieterle, Gosta Ekman

DVD, 19. Juni 2006
     Verkaufsrang: 26429      Gewöhnlich versandfertig in 2 bis 4 Wochen.

Preis: € 29,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Goethe zerfleddert, Kamera entfesselt, Zuschauer gebannt      5 von 5 Punkten
In gewisser Weise sind Kamerafahrten beinahe so alt wie das Kino selbst... meistens aber blieben die Filme starre Theaterkopien und eine Kamerafahrt als bestimmendes, wahrhaft filmisches Mittel war undenkbar. Von daher ist Murnaus erstmals 1924 in "Der letzte Mann" entfesselte Kamera eine unglaubliche Neuerung der Filmsprache. Gerade in und nach diesem Werk wurde die Kamera so wild geführt wie kaum jemals wieder - im letzten Mann scheinen sie schon beinahe der reine Selbstzweck zu sein (wobei dahinter natürlich auch eine anrührende Geschichte vom sozialen Abstieg steht), in "Faust" kommen sie etwas gedämpfter daher und wirken weit integrierter... statt bloßer Spielerei werden sie hier gar durch die Handlung erfordert, stellenweise lassen sich Form und Inhalt hier nicht mehr trennen. Etwa dann, wenn Gretchens Schrei den grübelnden Faust wieder zu sich ruft und dabei meilenweite Wege zurücklegt - wie anders als durch eine Kamerafahrt über die opulenten Modell-Landstriche hätte Murnau dieses Bild inszenieren können?
Andere Male wird aber auch hier die Geschichte auf die Kamerafahrten hingebogen: Etwa dann, wenn Faust und Mephistopheles (übrigens ein blendend aufgelegter Emil Jannings) auf dem Mantel durch die Lüfte gleiten - neben der personifizierten, die Stadt in ihren Klauen haltenden Pest sicherlich das berühmteste Bild des Films.
Munrau hielt sich bei seiner Inszenierung überwiegend an die Gretchen-Geschichte und fügte ein paar Freiheiten hinzu - das haben ihm viele (gerade die Deutschen) ein wenig übel genommen und als Goethe-Verfilmung mag der Film auf inhaltlicher Ebene sicherlich kein Glücksgriff sein, aber als formal furioses Stummfilmwerk aus Kinodeutschlands fruchtbarster Zeit ist es ein Meilenstein.
"Faust" ist zudem das letzte Werk, das Murnau (eigentlich F. W. Plumpe) in Deutschland inszeniert hat: In den USA folgten das großartige Meisterwerk "Sunrise" und noch drei weitere Filme, deren letzter "Tabu" war. Ursprünglich sollte Flaherty ("Nanook of the North") beteiligt sein, aber Differenzen zwischen seinem und Murnaus Konzept, das Südseeleben zu schildern führten zu seinem Abspringen vom Projekt. Sicherlich ist das ziemlich süßliche Werk eher eine paradiesische Flucht vor dem Börsencrash als ein realistischer Spielfilm; Murnau, der bei den Dreharbeiten selbst angeblich ein Tabu gebrochen hatte starb bald darauf - vermutlich war es jedoch kein böser Fluch sondern vielmehr Unaufmerksamkeit beim Autofahren, als er gemeinsam mit seinem viel jüngeren, am Steuer sitzenden Liebhaber - dem er Kenneth Anger zufolge während der Fahrt einen geblasen haben soll - verunglückte (Was für ein Tod!) Die Grabrede hielt u. a. Fritz Lang.
Unter den Nazis fand Murnau kaum größere Beachtung in Deutschland, aber spätestens seit Eric Rohmers "Faust"-Protokoll (und überhaupt das Interesse einiger Vertreter der nouvelle vague) war Murnau auch hier wieder ein Thema.

Phänomenaler Bilderrausch      4 von 5 Punkten
Wer Goethes "Faust" erwartet, der möge Goethes "Faust" lesen! Das Meisterwerk unseres großen Dichters ist letztlich nicht verfilmbar. Zu dominant die hohe Sprachkunst! Auch alle Opernkomponisten, die sich an dieses Werk gewagt haben, sind an ihm gescheitert. Ein Richard Wagner hat es wohlweislich erst gar nicht versucht!
Wer allerdings ein Werk erleben möchte, dass filmtechnisch wie auch filmästhetisch den höchsten Stand seiner Zeit (1926) repräsentiert (fast parallel wurde "Metropolis" gedreht, im selben Studio!), der ist bei diesem grandiosen Film F. W. Murnaus bestens aufgehoben. Filme nannte man früher auch "Lichtspiele" und Kinos entsprechend "Lichtspielhaus/ oder -theater". Eben dies demonstriert der Film auf eindrucksvolle Weise: Eine Wette zwischen dem Erzengel (Licht) und Mephisto (Schatten) um Faustens Seele lässt den Kampf von Gut und Böse entbrennen. Abwechselnd treiben heller Tag und Finsternis die Handlung voran; düster umhüllt Mephistos riesiger Mantel das frohe Treiben in dem kleinen, altdeutschen Städtchen, kalt weht der Pesthauch durch die engen Gassen. Verzweiflung ob des Massensterbens treibt Faust in Mephistos Arme, dessen Pakt er mit Blut unterschreibt. Die Verjüngung, die Mephisto Faust zuteil werden lässt, bindet diesen nun ewig an die finstre Seite der Welt. Erlösung wird ihm erst durch Gretchens aufopfernde Liebe zuteil.
Motive aus der volkstümlichen "Historia von Dr. Faustus", dem Faust-Drama von Christopher Marlowe und eben Goethes Weltenspiel durchziehen diesen einzigartigen Film, dessen filmtechnische Effekte bis heute verblüffen: die Beschwörung Mephistos durch Faust bei Mondenschein, der Flug auf dem Mantel, der Tod von Gretchens Kind im eisigen Grab, Fausts gemeinsames Sterben mit Gretchen auf dem Scheiterhaufen.
Anstelle der berühmten amerikanischen Schauspielerin Lillian Gish, die ursprünglich als Gretchen vorgesehen war, erleben wir eine bezaubernde Camilla Horn in dieser Rolle, die Murnau während der Dreharbeiten zu seinem "Tartüff" (1925) kennengelernt hatte. Mephisto wird verkörpert von dem damaligen deutschen Filmstar Emil Jannings, dessen Interpretation allerdings etwas unheimlicher und dämonischer hätte ausfallen können. Gösta Ekman spielt sowohl den alten wie auch den verjüngten Faust.
Wirklich großartig ist die von Timothy Brock komponierte und unter seiner Leitung vom Olympia Chamber Orchestra eingespielte Musik, die Anklänge an Wagner und Beethoven nicht verleugnen kann - was ja nicht das schlimmste ist.
Bild- und Tonqualität auf dieser DVD sind absolut zufriedenstellend. Ein fundierter Audiokommentar rundet das Filmerlebnis entsprechend ab.
Nur vier Sterne aus dem Grund, dass es ansonsten keinerlei Bonusmaterial zu diesem herausragenden Film gibt.

Gelungenes Meisterwerk eines talentierten Regisseurs      5 von 5 Punkten
„Faust“(1926) gehört nach „Nosferatu“(1922) zum zweiten großen Höhepunkt der Karriere Friedrich Wilhelm Murnaus und ist zudem auch der letzte von Murnau in Deutschland gedrehte Film, bevor er nach Hollywood ging.
Murnau gehörte zu einem der wenigen Regisseure, die es schafften die Einflüsse des Expressionismus, der Literatur, der Malerei und des Theaters dieser Zeit in ihren Filmen zu verarbeiten und dennoch ihre Filme durch einen eigenen Stil zu prägen. So zeichnet sich „Faust“ beispielsweise durch ein brillantes Spiel mit Licht und Schatten aus. Eine düstere Atmosphäre wird auch durch den geschickten Einsatz von Rauch und Nebel aber auch durch den Einsatz von Feuer erzeugt.
Zur Handlung: Die Geschichte spielt im Mittelalter und stellt eindrücklich den metaphysischen Kampf zwischen Gut und Böse dar:
Der Film beginnt mit der Wette zwischen einem Erzengel und dem Teufel. Der Teufel (Mephisto) wettet, dass jeder Mensch, der durch ihn beeinflusst wird, sich von Gott abwendet. Als Mensch suchen sie sich den alten Wissenschaftler und Alchimisten Faust aus.
Als die Pest ausbricht und Faust es nicht schafft ein Gegenmittel zu entwickeln und darüber fast verzweifelt, bietet ihm Mephisto seine Hilfe an. Da Faust zunächst ablehnt macht Mephisto ihm den Vorschlag sich vorerst nur einen Probetag lang auf ihn einzulassen. Faust nimmt an und die Pest verschwindet. Als der Teufel ihm ewige Jugend anbietet kann Faust nicht wiederstehen und geht den Pakt mit dem Teufel ein. Er beginnt sich aber schnell zu langweilen, bis er Gretchen trifft und sie sich in einander verlieben...
Als Vorlage für das Drehbuch diente weitgehend die Bühnentragödie „Faust“ von J.W. von Goethe. Um aber deutlich zu machen, dass der Film auch auf ältere Quellen zurückgreift gab Murnau ihm den Titel: „Faust – Eine deutsche Volkssage“
Der Film ist nach seiner Restauration in einem – für sein alter (Premiere 14. Oktober 1926) – brillanten Zustand. Auch die musikalische Untermalung des Films ist absolut passend. Der einzige Nachteil ist, dass der deutsche Text durch englische Texttafeln ersetzt wurde, was der Handlung allerdings keinen Abbruch tut, da der englische Text sehr leicht verständlich ist.


Ich heiße Benjamin/Das Geheimnis der roten Katze, Heinz Rühmann - Gustav Knuth, Theo Lingen, Angelika Hauff, Camilla Horn Heinz RühmannIch heiße Benjamin/Das Geheimnis der roten Katze, Heinz Rühmann
Gustav Knuth, Theo Lingen, Angelika Hauff, Camilla Horn Heinz Rühmann, Adele Sandrock

DVD
     Verkaufsrang: 82575     

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Doppelter Filmspaß mit Heinz Rühmann! 2 Filme auf einer DVD. Ich heiße Benjamin und Das Geheimnis der roten Katze



Faust - Eine deutsche Volkssage - Gösta Ekman sen.Faust - Eine deutsche Volkssage
Gösta Ekman sen., Emil Jannings, Camilla Horn

Videokassette, 7. April 2003
     Verkaufsrang: 4026     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Ein deutsches Märchen      5 von 5 Punkten
Im letzten Jahrhundert fing es ja recht viel versprechend an mit dem deutschen Film, und manch einer mag sich die weltweite Größe des Expressionistischen Films zurückwünschen. Aber ganz so einfach ist das nicht, wenn die 20ger nun als eine Epoche der Filmklassik gelten und höchstens von einigen Studenten oder Flyerdesignern für Halloweenparties beachtet werden.

In der Morgenstunde des gezeichneten Films wie Sin City und in seiner Tradition schon stehenden 300, der nächsten September in die Kinos kommen soll, frage ich mich, wann die Filmmode eine Renaissance erlebt und Meisterwerke, wie Nosferatu Eine Symphonie des Grauens, Das Cabinett des Dr. Caligari, Der Golem, wie er in die Welt kam und Faust von 1926 wieder hervorkramen werden, und Mittel des filmischen Expressionismus mit den neuen Möglichkeiten der Filmproduktion wieder hervorbringen werden. Aber möchte man dies? Braucht man ein update, eine Kreation im Zeitgeist des jungen 21ten Jahrhunderts, um das zu fühlen, was F.W. Murnau, Fritz Lang und Wegener mit ihren Werken erreichen wollten? Warum sollen wir es nicht riskieren, trotz dem Gelächter, das die überaus geschminkten Gesichter in unseren Mitmenschen erwecken, den Film ernst zu nehmen und genau hinzuschauen?
Der Filmische Expressionismus
Der Filmische Expressionismus wird für die erste Hälfte der 20ger Jahre datiert. Berlin mit der UFA und den großen Filmstudios ist dabei das Zentrum des Geschehens. Charakteristisch sind die grotesk verzerrten, schiefen Kulissen und die starke kontrastreiche Beleuchtung, welche durch gemalte Schatten nochmals verstärkt wurde. Dieser starke visuelle Eindruck wird ebenso bei den Schauspielern erreicht, durch übertriebene Gesten und eine ausdrucksstarke Mimik, sowie der bekannten Schminke: Lippen und Augen dunkel, Haut blass bis weiß. Der Einsatz von ersten special effects ermöglichte überzeugende und spektakuläre Szenen, auch für den Zuschauer von heute. Das Wissen um die beschränkten Mittel, die ein Mensch, der mit Computern aufgewachsen ist, hat, gibt den offensichtlichen Tricks ein Alibi und applaudiert und ist in großen Maßen erstaunt über Effekte, die nicht nach Effekten aussehen, sondern kunstvoll kaschiert sind und genauso echt wirken, wie das Schauspiel der Personen und die Kulissen. Diese meisterhafte Stufenlosigkeit zwischen Effekten und real gefilmten Dingen wird heutzutage in ihrer Glaubwürdigkeit schwer erreicht.
Ein Meister jedoch schafft es diese Ästhetik in unsere Zeit zu bringen, und ermöglicht auch demjenigen, der die Filme als fremdartig und lächerlich empfindet, einen guten Einstieg. Tim Burton. Mit der Verfremdung des Puppenhaften bei Nightmare before Christmas kommt er dem Effekt des Films der 20ger Jahre sehr nahe. Dennoch ist ein schwarz weiß gedrehter Stummfilm eine glaubhaft unheimlichere Erfahrung.
Jannings Der erste und einzige Deutsche mit einem Oskar
Es ist, keine Frage, eindrucksvoll, wie Emil Jannings in seiner Rolle als Mephisto glänzt. Ich möchte sagen, dass er der glaubwürdigste Teufel in der ganzen Filmgeschichte ist, neben Vigo Mortensen in The Prophecy. Von Anfang an ist seine Kostümierung perfekt. Ob als schwarzer Engel mit einem titanenhaften Körper und pechklebrig schwarzen Flügeln, als alter Gnom mit leuchtenden Augen, oder als frivoler Junker mit spitzem Hut, langer Feder und dem erigierten Degen. Faszinierend ist seine Mimik: düster, erschreckend satanisch, sarkastisch witzig. Noch nie habe ich einen solch glaubhaften Mephistopheles gesehen, noch nie einem Schauspieler diese Rolle so geglaubt in meinem echten Schauder. Mit Recht, so dachte ich, als ich las, dass Emil Jannings der erste Deutsche ist, der einen Oskar bekommen hat, und bis heute leider auch der einzige. Braucht Deutschland mehr Teufel, die glaubwürdiger sind, als alle evil Germans der Nachkriegsfilme?
Experimentierwille und stringente Umsetzung
Faust zeigt das Okkulte ostentativ vor, aber weder so plakativ wie Wegener, noch so unglaubhaft wie in modernen Filmen. Wenige Rezepte von Paracelsus und Agrippa wie im Golem, dafür mehr Effekt. Mephisto und Faust fliegen auf Umhängen, undefinierbaren behaarten Monstern durch die Welt, sie lassen Elefanten und orientalische Sklaven auftauchen, und vieles mehr. Ein Feuerwerk an großen Effekten und Taschenspielertricks, die alle lustvoll die teuflischen Kräfte auf die Leinwand bringen.
Doch dazu kommen die handwerklichen Tricks des Kameramanns (Carl Hoffmann) und Bühnenbauer (Robert Herlth, Walter Röhrig, Arno Richter) sowie der Beleuchtung. Wie schon erwähnt, finden sich auch hier die schiefen Kulissen wieder, insbesondere bei den Stadtbildern. Daneben dramatische Kameraperspektiven (bei der Rahmengeschichte um die Wette zwischen dem Erzengel und Mephisto) und auch beeindruckende Kamerafahrten (Gretchens Ruf aus dem Kerker).
Dagegen gibt es zwei markante Veränderungen in der Geschichte, die einem braven Schullehrer vielleicht aufstoßen könnten. Zum einen Gretchen, die versucht ihr Kind zu retten, das erfriert und fälschlicherweise von Söldnern als Kindsmörderin überführt wird. Zum anderen das Ende. Darüber aber etwas zu verraten würde diesen Bericht etwas vollständiger machen, aber wie man weiß: Brüche und Lücken garantieren die Freude am offenen Kunstwerk, und so soll sich der Leser den Film selber anschauen und seine eigenen Gedanken zu den Veränderungen in der Geschichte machen.
Faust Ein deutsches Volksmärchen
Eine Wirkung hat der Film auch heute noch, und auch auf die im Computerzeitalter aufgewachsenen jungen Menschen. Der Film ist ein alter Schinken, wenn auch sehr gut erhalten, und das weiß der Zuschauer. Diese Distanz bewirkt aber ein Bewusstsein für die hohe handwerkliche Kunst Murnaus, mit der er diesen Film geschaffen hat, und die stellenweise deutlicher ist, als in allen rasanten und berauschenden Videoclips der heutigen Tage. Hier wird der Zuschauer berauscht und muss einen Moment innehalten, vielleicht den Film in Sequenzen sehen und ihn verdauen, den Eindruck nachspüren. Dadurch wird aber Medienkompetenz erworben, und der Blick bekommt ein neugieriges und erstauntes Leuchten, das Bestand hat. Und möglicherweise greift man dann doch zu den literarischen Vorlagen Goethes Faust, Marlowes Dr Faustus oder dem Volksbuch.

Faszinierende Reise durchs Herz eines Mythos      5 von 5 Punkten
F. W. Murnau hat die Filmwelt immer noch viel zu verdanken. Seine schattenspielerischen expressionistischen Filmessays (wie "Nosferatu"), seine Momentaufnahmen stummer menschlicher Abgründe (wie in "Sunrise") haben Werte vorgelegt, die sprachgewandte, bunte Up-to-date-Filmchen nur mit Müh und Not ankratzen, aber sicher nicht so schnell einholen werden. Murnau - wie die meisten deutschen Filmemacher seiner Generation - war ein experimentierfreudige Special-effects-Künstler, von dem Hollywood noch heute mit Freuden abkupfert, und dessen Ästhetik auch den Sprung in die neue Zeit der digitalen Effekthascherei überlebt hat.
Was ich damit sagen will? Nun, daß Murnau für Filmepen sondergleichen steht, die bis heute nichts an Originalität eingebüßt haben - sofern man sich erst einmal überwunden hat, sich auf die Tatsache einzulassen, daß es sich hierbei um einen STUMMFILM handelt, wird man zweifelsohne seinen Genuß an der Sache finden. Selbstverständlich ist aber mit Special Effects nicht ein explodierendes Raumschiff nach dem anderen gemeint, gruselige Blutkellerszenen finden sich ebenfalls nicht, und auch mit Splattereinlagen kann "Faust" nicht aufwarten - dies sei abschreckenderweise für all jene gesagt, die sich irrtümlicherweise in diese Rezension verirrt haben, obwohl sie eigentlich Faust den Horrorklassiker vorzufinden hofften.
Für alle anderen ist dieses Meisterwerk nur zu empfehlen - Murnaus extravagante Kamerafahrten und Trickaufnahmen vermitteln ein ganzheitliches Sehgefühl, über das sich auch die Lumieres wie kleine Kinder gefreut hätten. Typisch sind die Perspektivenwechsel, außergewöhnlich das rasende Objektiv, mit dem der Meister Filmgeschichte geschrieben hat.
Der Expressionismus ist hier Geschichte. Die Deko, die Bühnen, das ganze Weltbild von Faust hat mit den schachteligen Alpträumen eines Dr Caligari nun aber wirklich gar nichts mehr gemein, viel eher lehnt Murnau sich an die Ästhetik alter Kupferstiche an. Was aber seine Bilder keinen Deut weniger zauberhaft macht.
Zum allseits bekannten Inhalt sei nur telegrammartig was gesagt: Faust will Menschen vor Pest retten, Mephisto will seine Seele, Faust will ewige Jugend, Mephisto gibt ihm ewige Jugend, Gretchen kommt ins Spiel, die große Liebe wird vollstreckt, und so weiter und so weiter, bis zum allseits durchgekauten Goethefinale. Für alle, die sich noch von Film-Enden überraschen lassen wollen, wird auch hier der Ausgang nicht verraten.
Wie auch immer, für alle, die nicht den Horrorfilm Faust suchten wird sich der Kauf ohne Frage bezahlt machen. Lassen Sie sich fallen, wenn Mephisto seine gewaltigen Flügel über die Dächer der Stadt breitet... Ein Fünf-Sterne-Gustostückerl für Cineasten!


Faust [UK IMPORT] - Emil JanningsFaust [UK IMPORT]
Emil Jannings, Gosta Ekman, Camilla Horn, Yvette Guilbert, Wilhelm Dieterle

Videokassette
     Verkaufsrang: 50601     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen



Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Goethe zerfleddert, Kamera entfesselt, Zuschauer gebannt      5 von 5 Punkten
In gewisser Weise sind Kamerafahrten beinahe so alt wie das Kino selbst... meistens aber blieben die Filme starre Theaterkopien und eine Kamerafahrt als bestimmendes, wahrhaft filmisches Mittel war undenkbar. Von daher ist Murnaus erstmals 1924 in "Der letzte Mann" entfesselte Kamera eine unglaubliche Neuerung der Filmsprache. Gerade in und nach diesem Werk wurde die Kamera so wild geführt wie kaum jemals wieder - im letzten Mann scheinen sie schon beinahe der reine Selbstzweck zu sein (wobei dahinter natürlich auch eine anrührende Geschichte vom sozialen Abstieg steht), in "Faust" kommen sie etwas gedämpfter daher und wirken weit integrierter... statt bloßer Spielerei werden sie hier gar durch die Handlung erfordert, stellenweise lassen sich Form und Inhalt hier nicht mehr trennen. Etwa dann, wenn Gretchens Schrei den grübelnden Faust wieder zu sich ruft und dabei meilenweite Wege zurücklegt - wie anders als durch eine Kamerafahrt über die opulenten Modell-Landstriche hätte Murnau dieses Bild inszenieren können?
Andere Male wird aber auch hier die Geschichte auf die Kamerafahrten hingebogen: Etwa dann, wenn Faust und Mephistopheles (übrigens ein blendend aufgelegter Emil Jannings) auf dem Mantel durch die Lüfte gleiten - neben der personifizierten, die Stadt in ihren Klauen haltenden Pest sicherlich das berühmteste Bild des Films.
Munrau hielt sich bei seiner Inszenierung überwiegend an die Gretchen-Geschichte und fügte ein paar Freiheiten hinzu - das haben ihm viele (gerade die Deutschen) ein wenig übel genommen und als Goethe-Verfilmung mag der Film auf inhaltlicher Ebene sicherlich kein Glücksgriff sein, aber als formal furioses Stummfilmwerk aus Kinodeutschlands fruchtbarster Zeit ist es ein Meilenstein.
"Faust" ist zudem das letzte Werk, das Murnau (eigentlich F. W. Plumpe) in Deutschland inszeniert hat: In den USA folgten das großartige Meisterwerk "Sunrise" und noch drei weitere Filme, deren letzter "Tabu" war. Ursprünglich sollte Flaherty ("Nanook of the North") beteiligt sein, aber Differenzen zwischen seinem und Murnaus Konzept, das Südseeleben zu schildern führten zu seinem Abspringen vom Projekt. Sicherlich ist das ziemlich süßliche Werk eher eine paradiesische Flucht vor dem Börsencrash als ein realistischer Spielfilm; Murnau, der bei den Dreharbeiten selbst angeblich ein Tabu gebrochen hatte starb bald darauf - vermutlich war es jedoch kein böser Fluch sondern vielmehr Unaufmerksamkeit beim Autofahren, als er gemeinsam mit seinem viel jüngeren, am Steuer sitzenden Liebhaber - dem er Kenneth Anger zufolge während der Fahrt einen geblasen haben soll - verunglückte (Was für ein Tod!) Die Grabrede hielt u. a. Fritz Lang.
Unter den Nazis fand Murnau kaum größere Beachtung in Deutschland, aber spätestens seit Eric Rohmers "Faust"-Protokoll (und überhaupt das Interesse einiger Vertreter der nouvelle vague) war Murnau auch hier wieder ein Thema.

Phänomenaler Bilderrausch      4 von 5 Punkten
Wer Goethes "Faust" erwartet, der möge Goethes "Faust" lesen! Das Meisterwerk unseres großen Dichters ist letztlich nicht verfilmbar. Zu dominant die hohe Sprachkunst! Auch alle Opernkomponisten, die sich an dieses Werk gewagt haben, sind an ihm gescheitert. Ein Richard Wagner hat es wohlweislich erst gar nicht versucht!
Wer allerdings ein Werk erleben möchte, dass filmtechnisch wie auch filmästhetisch den höchsten Stand seiner Zeit (1926) repräsentiert (fast parallel wurde "Metropolis" gedreht, im selben Studio!), der ist bei diesem grandiosen Film F. W. Murnaus bestens aufgehoben. Filme nannte man früher auch "Lichtspiele" und Kinos entsprechend "Lichtspielhaus/ oder -theater". Eben dies demonstriert der Film auf eindrucksvolle Weise: Eine Wette zwischen dem Erzengel (Licht) und Mephisto (Schatten) um Faustens Seele lässt den Kampf von Gut und Böse entbrennen. Abwechselnd treiben heller Tag und Finsternis die Handlung voran; düster umhüllt Mephistos riesiger Mantel das frohe Treiben in dem kleinen, altdeutschen Städtchen, kalt weht der Pesthauch durch die engen Gassen. Verzweiflung ob des Massensterbens treibt Faust in Mephistos Arme, dessen Pakt er mit Blut unterschreibt. Die Verjüngung, die Mephisto Faust zuteil werden lässt, bindet diesen nun ewig an die finstre Seite der Welt. Erlösung wird ihm erst durch Gretchens aufopfernde Liebe zuteil.
Motive aus der volkstümlichen "Historia von Dr. Faustus", dem Faust-Drama von Christopher Marlowe und eben Goethes Weltenspiel durchziehen diesen einzigartigen Film, dessen filmtechnische Effekte bis heute verblüffen: die Beschwörung Mephistos durch Faust bei Mondenschein, der Flug auf dem Mantel, der Tod von Gretchens Kind im eisigen Grab, Fausts gemeinsames Sterben mit Gretchen auf dem Scheiterhaufen.
Anstelle der berühmten amerikanischen Schauspielerin Lillian Gish, die ursprünglich als Gretchen vorgesehen war, erleben wir eine bezaubernde Camilla Horn in dieser Rolle, die Murnau während der Dreharbeiten zu seinem "Tartüff" (1925) kennengelernt hatte. Mephisto wird verkörpert von dem damaligen deutschen Filmstar Emil Jannings, dessen Interpretation allerdings etwas unheimlicher und dämonischer hätte ausfallen können. Gösta Ekman spielt sowohl den alten wie auch den verjüngten Faust.
Wirklich großartig ist die von Timothy Brock komponierte und unter seiner Leitung vom Olympia Chamber Orchestra eingespielte Musik, die Anklänge an Wagner und Beethoven nicht verleugnen kann - was ja nicht das schlimmste ist.
Bild- und Tonqualität auf dieser DVD sind absolut zufriedenstellend. Ein fundierter Audiokommentar rundet das Filmerlebnis entsprechend ab.
Nur vier Sterne aus dem Grund, dass es ansonsten keinerlei Bonusmaterial zu diesem herausragenden Film gibt.

Gelungenes Meisterwerk eines talentierten Regisseurs      5 von 5 Punkten
„Faust“(1926) gehört nach „Nosferatu“(1922) zum zweiten großen Höhepunkt der Karriere Friedrich Wilhelm Murnaus und ist zudem auch der letzte von Murnau in Deutschland gedrehte Film, bevor er nach Hollywood ging.
Murnau gehörte zu einem der wenigen Regisseure, die es schafften die Einflüsse des Expressionismus, der Literatur, der Malerei und des Theaters dieser Zeit in ihren Filmen zu verarbeiten und dennoch ihre Filme durch einen eigenen Stil zu prägen. So zeichnet sich „Faust“ beispielsweise durch ein brillantes Spiel mit Licht und Schatten aus. Eine düstere Atmosphäre wird auch durch den geschickten Einsatz von Rauch und Nebel aber auch durch den Einsatz von Feuer erzeugt.
Zur Handlung: Die Geschichte spielt im Mittelalter und stellt eindrücklich den metaphysischen Kampf zwischen Gut und Böse dar:
Der Film beginnt mit der Wette zwischen einem Erzengel und dem Teufel. Der Teufel (Mephisto) wettet, dass jeder Mensch, der durch ihn beeinflusst wird, sich von Gott abwendet. Als Mensch suchen sie sich den alten Wissenschaftler und Alchimisten Faust aus.
Als die Pest ausbricht und Faust es nicht schafft ein Gegenmittel zu entwickeln und darüber fast verzweifelt, bietet ihm Mephisto seine Hilfe an. Da Faust zunächst ablehnt macht Mephisto ihm den Vorschlag sich vorerst nur einen Probetag lang auf ihn einzulassen. Faust nimmt an und die Pest verschwindet. Als der Teufel ihm ewige Jugend anbietet kann Faust nicht wiederstehen und geht den Pakt mit dem Teufel ein. Er beginnt sich aber schnell zu langweilen, bis er Gretchen trifft und sie sich in einander verlieben...
Als Vorlage für das Drehbuch diente weitgehend die Bühnentragödie „Faust“ von J.W. von Goethe. Um aber deutlich zu machen, dass der Film auch auf ältere Quellen zurückgreift gab Murnau ihm den Titel: „Faust – Eine deutsche Volkssage“
Der Film ist nach seiner Restauration in einem – für sein alter (Premiere 14. Oktober 1926) – brillanten Zustand. Auch die musikalische Untermalung des Films ist absolut passend. Der einzige Nachteil ist, dass der deutsche Text durch englische Texttafeln ersetzt wurde, was der Handlung allerdings keinen Abbruch tut, da der englische Text sehr leicht verständlich ist.


Der König der Bernina / Eternal Love [ Spanische Fassung, Keine Deutsche Sprache ] - Bodil RosingDer König der Bernina / Eternal Love [ Spanische Fassung, Keine Deutsche Sprache ]
Bodil Rosing, Camilla Horn, Evelyn Selbie, Hobart Bosworth, John Barrymore

DVD
    

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Spanien Edition, PAL/Region 2 DVD:TON: Stummfilm ( Dolby Digital 2.0 ),Spanisch ( Untertitel ),BONUSMATERIAL: Biographien, Filmographies, Szene Zugang, Wechselwirkendes Menü,SYNOPSIS: Lubitschs letzter Stummfilm, der nachträglich mit Geräuschen vertont worden ist. Ein Melodrama angesiedelt in den Schweizer Alpen, gedreht in den Rocky Mountains. Die Protagonisten: der freiheitsliebende Jäger Markus, die schüchterne Pfarrerstochter Ciglia, der reiche Bauer Lorenz und die bedrohlich erotische Außenseiterin Pia.



Faust - Silent [UK IMPORT] - Emil JanningsFaust - Silent [UK IMPORT]
Emil Jannings, Camilla Horn, Yvette Guilbert, Wilhelm Dieterle, Gosta Ekman

Videokassette, 21. Januar 2002
     Verkaufsrang: 31930     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Goethe zerfleddert, Kamera entfesselt, Zuschauer gebannt      5 von 5 Punkten
In gewisser Weise sind Kamerafahrten beinahe so alt wie das Kino selbst... meistens aber blieben die Filme starre Theaterkopien und eine Kamerafahrt als bestimmendes, wahrhaft filmisches Mittel war undenkbar. Von daher ist Murnaus erstmals 1924 in "Der letzte Mann" entfesselte Kamera eine unglaubliche Neuerung der Filmsprache. Gerade in und nach diesem Werk wurde die Kamera so wild geführt wie kaum jemals wieder - im letzten Mann scheinen sie schon beinahe der reine Selbstzweck zu sein (wobei dahinter natürlich auch eine anrührende Geschichte vom sozialen Abstieg steht), in "Faust" kommen sie etwas gedämpfter daher und wirken weit integrierter... statt bloßer Spielerei werden sie hier gar durch die Handlung erfordert, stellenweise lassen sich Form und Inhalt hier nicht mehr trennen. Etwa dann, wenn Gretchens Schrei den grübelnden Faust wieder zu sich ruft und dabei meilenweite Wege zurücklegt - wie anders als durch eine Kamerafahrt über die opulenten Modell-Landstriche hätte Murnau dieses Bild inszenieren können?
Andere Male wird aber auch hier die Geschichte auf die Kamerafahrten hingebogen: Etwa dann, wenn Faust und Mephistopheles (übrigens ein blendend aufgelegter Emil Jannings) auf dem Mantel durch die Lüfte gleiten - neben der personifizierten, die Stadt in ihren Klauen haltenden Pest sicherlich das berühmteste Bild des Films.
Munrau hielt sich bei seiner Inszenierung überwiegend an die Gretchen-Geschichte und fügte ein paar Freiheiten hinzu - das haben ihm viele (gerade die Deutschen) ein wenig übel genommen und als Goethe-Verfilmung mag der Film auf inhaltlicher Ebene sicherlich kein Glücksgriff sein, aber als formal furioses Stummfilmwerk aus Kinodeutschlands fruchtbarster Zeit ist es ein Meilenstein.
"Faust" ist zudem das letzte Werk, das Murnau (eigentlich F. W. Plumpe) in Deutschland inszeniert hat: In den USA folgten das großartige Meisterwerk "Sunrise" und noch drei weitere Filme, deren letzter "Tabu" war. Ursprünglich sollte Flaherty ("Nanook of the North") beteiligt sein, aber Differenzen zwischen seinem und Murnaus Konzept, das Südseeleben zu schildern führten zu seinem Abspringen vom Projekt. Sicherlich ist das ziemlich süßliche Werk eher eine paradiesische Flucht vor dem Börsencrash als ein realistischer Spielfilm; Murnau, der bei den Dreharbeiten selbst angeblich ein Tabu gebrochen hatte starb bald darauf - vermutlich war es jedoch kein böser Fluch sondern vielmehr Unaufmerksamkeit beim Autofahren, als er gemeinsam mit seinem viel jüngeren, am Steuer sitzenden Liebhaber - dem er Kenneth Anger zufolge während der Fahrt einen geblasen haben soll - verunglückte (Was für ein Tod!) Die Grabrede hielt u. a. Fritz Lang.
Unter den Nazis fand Murnau kaum größere Beachtung in Deutschland, aber spätestens seit Eric Rohmers "Faust"-Protokoll (und überhaupt das Interesse einiger Vertreter der nouvelle vague) war Murnau auch hier wieder ein Thema.

Phänomenaler Bilderrausch      4 von 5 Punkten
Wer Goethes "Faust" erwartet, der möge Goethes "Faust" lesen! Das Meisterwerk unseres großen Dichters ist letztlich nicht verfilmbar. Zu dominant die hohe Sprachkunst! Auch alle Opernkomponisten, die sich an dieses Werk gewagt haben, sind an ihm gescheitert. Ein Richard Wagner hat es wohlweislich erst gar nicht versucht!
Wer allerdings ein Werk erleben möchte, dass filmtechnisch wie auch filmästhetisch den höchsten Stand seiner Zeit (1926) repräsentiert (fast parallel wurde "Metropolis" gedreht, im selben Studio!), der ist bei diesem grandiosen Film F. W. Murnaus bestens aufgehoben. Filme nannte man früher auch "Lichtspiele" und Kinos entsprechend "Lichtspielhaus/ oder -theater". Eben dies demonstriert der Film auf eindrucksvolle Weise: Eine Wette zwischen dem Erzengel (Licht) und Mephisto (Schatten) um Faustens Seele lässt den Kampf von Gut und Böse entbrennen. Abwechselnd treiben heller Tag und Finsternis die Handlung voran; düster umhüllt Mephistos riesiger Mantel das frohe Treiben in dem kleinen, altdeutschen Städtchen, kalt weht der Pesthauch durch die engen Gassen. Verzweiflung ob des Massensterbens treibt Faust in Mephistos Arme, dessen Pakt er mit Blut unterschreibt. Die Verjüngung, die Mephisto Faust zuteil werden lässt, bindet diesen nun ewig an die finstre Seite der Welt. Erlösung wird ihm erst durch Gretchens aufopfernde Liebe zuteil.
Motive aus der volkstümlichen "Historia von Dr. Faustus", dem Faust-Drama von Christopher Marlowe und eben Goethes Weltenspiel durchziehen diesen einzigartigen Film, dessen filmtechnische Effekte bis heute verblüffen: die Beschwörung Mephistos durch Faust bei Mondenschein, der Flug auf dem Mantel, der Tod von Gretchens Kind im eisigen Grab, Fausts gemeinsames Sterben mit Gretchen auf dem Scheiterhaufen.
Anstelle der berühmten amerikanischen Schauspielerin Lillian Gish, die ursprünglich als Gretchen vorgesehen war, erleben wir eine bezaubernde Camilla Horn in dieser Rolle, die Murnau während der Dreharbeiten zu seinem "Tartüff" (1925) kennengelernt hatte. Mephisto wird verkörpert von dem damaligen deutschen Filmstar Emil Jannings, dessen Interpretation allerdings etwas unheimlicher und dämonischer hätte ausfallen können. Gösta Ekman spielt sowohl den alten wie auch den verjüngten Faust.
Wirklich großartig ist die von Timothy Brock komponierte und unter seiner Leitung vom Olympia Chamber Orchestra eingespielte Musik, die Anklänge an Wagner und Beethoven nicht verleugnen kann - was ja nicht das schlimmste ist.
Bild- und Tonqualität auf dieser DVD sind absolut zufriedenstellend. Ein fundierter Audiokommentar rundet das Filmerlebnis entsprechend ab.
Nur vier Sterne aus dem Grund, dass es ansonsten keinerlei Bonusmaterial zu diesem herausragenden Film gibt.

Gelungenes Meisterwerk eines talentierten Regisseurs      5 von 5 Punkten
„Faust“(1926) gehört nach „Nosferatu“(1922) zum zweiten großen Höhepunkt der Karriere Friedrich Wilhelm Murnaus und ist zudem auch der letzte von Murnau in Deutschland gedrehte Film, bevor er nach Hollywood ging.
Murnau gehörte zu einem der wenigen Regisseure, die es schafften die Einflüsse des Expressionismus, der Literatur, der Malerei und des Theaters dieser Zeit in ihren Filmen zu verarbeiten und dennoch ihre Filme durch einen eigenen Stil zu prägen. So zeichnet sich „Faust“ beispielsweise durch ein brillantes Spiel mit Licht und Schatten aus. Eine düstere Atmosphäre wird auch durch den geschickten Einsatz von Rauch und Nebel aber auch durch den Einsatz von Feuer erzeugt.
Zur Handlung: Die Geschichte spielt im Mittelalter und stellt eindrücklich den metaphysischen Kampf zwischen Gut und Böse dar:
Der Film beginnt mit der Wette zwischen einem Erzengel und dem Teufel. Der Teufel (Mephisto) wettet, dass jeder Mensch, der durch ihn beeinflusst wird, sich von Gott abwendet. Als Mensch suchen sie sich den alten Wissenschaftler und Alchimisten Faust aus.
Als die Pest ausbricht und Faust es nicht schafft ein Gegenmittel zu entwickeln und darüber fast verzweifelt, bietet ihm Mephisto seine Hilfe an. Da Faust zunächst ablehnt macht Mephisto ihm den Vorschlag sich vorerst nur einen Probetag lang auf ihn einzulassen. Faust nimmt an und die Pest verschwindet. Als der Teufel ihm ewige Jugend anbietet kann Faust nicht wiederstehen und geht den Pakt mit dem Teufel ein. Er beginnt sich aber schnell zu langweilen, bis er Gretchen trifft und sie sich in einander verlieben...
Als Vorlage für das Drehbuch diente weitgehend die Bühnentragödie „Faust“ von J.W. von Goethe. Um aber deutlich zu machen, dass der Film auch auf ältere Quellen zurückgreift gab Murnau ihm den Titel: „Faust – Eine deutsche Volkssage“
Der Film ist nach seiner Restauration in einem – für sein alter (Premiere 14. Oktober 1926) – brillanten Zustand. Auch die musikalische Untermalung des Films ist absolut passend. Der einzige Nachteil ist, dass der deutsche Text durch englische Texttafeln ersetzt wurde, was der Handlung allerdings keinen Abbruch tut, da der englische Text sehr leicht verständlich ist.


Faust - Emil Jannings|Camilla HornFaust
Emil Jannings|Camilla Horn

Videokassette, 12. September 2002

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Ich sehne mich nach dir - Louis GraveureIch sehne mich nach dir
Louis Graveure, Camilla Horn, Theo Lingen, Adele Sandrock, Maria Tamara

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Schloss Königswald - Camilla HornSchloss Königswald
Camilla Horn, Marianne Hoppe, Carola Höhn, Wolfgang Fierek

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Der Unsichtbare - Klaus WennemannDer Unsichtbare
Klaus Wennemann, Barbara Rudnik, Nena, Camilla Horn

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Hilfe, ich bin Minister - Heinz RühmannHilfe, ich bin Minister
Heinz Rühmann, Theo Lingen, Camilla Horn, Adele Sandrock

DVD, 8. Juli 2008

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