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| DVDs: Charlton Heston | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Harry & Davy - Die kleinen Entführer Charlton Heston, Bruce Greenwood, Patricia Gage DVD, 25. März 2004 Verkaufsrang: 52663 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Concorde Harry und Davy - Die kleinen Entführer, USK/FSK: oA
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Goldhunter Kim Basinger, Nick Mancuso, Charlton Heston DVD, 22. Mai 2003 Verkaufsrang: 26431 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Lektion in Sachen Marketing? 2 von 5 Punkten 1. Filmrecht eines Films kaufen, der evtl. eine Zielgruppe anspricht (hier Abenteuer, Kultstar Heston, Basinger, alternative, etc.)
Wichtig: Filmrecht, das sehr wenig kostet !!!!
2. Eine DVD davon produzieren.
Wichtig: Einfach auf eine Scheibe mit dem Film, teuere Sachen wie Restauration von Bild oder gar Ton, Extras, schönes Cover sollte man vermeiden (kostet nur Geld)
3. Zu einem Mid- oder Low-Price auf den Markt damit!
Wichtig: Auch wenn bei solchen Filmen ein höher Preis die Gewinnspanne rasch in Bereiche von 1000% und mehr bringen könnte, liegt der psychologische Trick bei der Sache beim niedrigen Preis, denn auch wenn man vor weiß: "Kann nur Schrott sein", siegt oft "Bei dem Preis riskier' ich's!"
4. Viel Geld mit wenig Aufwand verdienen und allen beweisen, dass DVD doch keine Qualitätssteigerung gegenüber VHS bedeutet (?)
FAZIT: Wenn man alle Filme mit Heston oder Basinger sehen will, muss man zugreifen, ansonsten aber nicht!
Goldhunter auf DVD 3 von 5 Punkten Also der Film ist Non-Mainstream. Das merkt man gleich an mehreren Punkten: es treten wirklich wenige Schauspieler(was nicht heißt, dass sie schlecht agieren) und die Story ist kein Aufguss von Altem oder sowas in der Richtung. Die Story ist, wie schon erwähnt, nicht Mainstream und deshalb wohl auch nicht für Jeden geschaffen. Aber das hat mich an diesem Film auch gereizt: ein vom Goldfieber verrückter, alter Mann, der durch die Sucht in eine Art Schizophrenie gelangt und deshalb auch sich selber widersprechend handelt. Die Schauspieler (eine Junge Kim Basinger!) sind solide: weder extrem schlecht noch super gut. Soviel zum Film, jetzt zur DVD. Das Bild ist nicht immer das Beste. Im Dunklen vor allem erkennt man nicht jedes Detail und sollte deswegen auch genau aufpassen, um die gesamte Geschichte richtig verfolgen zu können. Der Ton (leider nur die Deutsche Tonspur) ist (vor allem aber wegen nur einer Tonspur) auch nicht gerade der beste: DD 2.0 . Und gute Extras kann man auch nicht von dieser DVD erwarten. Um es extrem zusammendfassend zu sagen: Film hui, DVD pfui. Wer also auf eine verworrene Story und einen nicht nur in ein Genre-passenden Film jenseits des Mainstreams steht, kann hier getrost zu greifen. Eine Gesamtwertung von 3 Sternen. Den Kauf habe ich keinesfalls bereut. |
Im Zeichen des Bösen Charlton Heston, Janet Leigh DVD, 20. November 2003 Verkaufsrang: 45406 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Orson Welles zeitloses Meisterwerk - erstmals komplett und in ganzer Länge mit restauriertem Material zu sehen - ist ein außergewöhnlicher Film Noir über Korruption und Besessenheit.Welles selbst spielt den korrupten Polizeichef Hank Quinlan, der einem mexikanischen Jugendlichen ein Verbrechen anhängt, um seinen diabolischen Plan ungehindert durchführen zu können. Charlton Heston brilliert als ehrenhafter mexikanischer Drogenermittler, der mit Quinlan aneinander gerät, nachdem er dessen dunkle Vergangenheit ans Licht gebracht hat. Zur unvergesslichen Besetzung gehören Janet Leigh als Hestons neugierige Ehefrau, Akim Tamiroff als zwielichtiger Gangsterboss, Zsa Zsa Gabor sowie Marlene Dietrich als geheimnisvolle Zigeunerin in einem faszinierenden Drama mit innovativer Kameraführung und einem eindringlichen Soundtrack aus der Feder von Henry Mancini.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Im Zeichen des Bösen 5 von 5 Punkten Orson Welles' letzter Hollywoodfilm "Im Zeichen des Bösen" ist eine der grandiosesten Erzählungen des amerikanischen Kinos überhaupt. Ein steinkaltes Kunstwerk von geradezu majestätischer Erhabenheit. Wie einen Weltuntergang setzt Welles diesen genialen Krimi in Szene, wie eine schwarze Tragödie um Hass, Verrat und Tod. Alles ist aus den Fugen geraten, nicht nur Recht und Ordnung, auch Haltung, Gesinnung, Moral. Fassaden ragen in die Schräge, Schatten dominieren das Licht. Keinem einzigen, weder den Verbrechern noch den Polizisten, weder den Männern noch den Frauen, bleibt eine Zeit, die zu leben sich lohnte. »Wie sieht meine Zukunft aus?« fragt der fette, kaputte Polizist einmal, gespielt von Orson Welles. Die Antwort seiner früheren Freundin, der alternden Wahrsagerin (Marlene Dietrich), nach einem langen Blick: »Es gibt keine Zukunft mehr für dich! Du hast sie dir selbst genommen!«. 1958 stand diese Bemerkung für Welles' Karriere insgesamt.
In Gang kommt alles durch eine Bombe, die zu Beginn in einem Auto an der mexikanisch-amerikanischen Grenze explodiert. Dabei fügt Welles alles in einer einzigen, atemberaubenden Einstellung zusammen: den Schauplatz an der Grenze, den Täter, die Opfer im Auto und den jungen mexikanischen Polizisten (Charlton Heston). Die Faszination dagegen kommt von Orson Welles als undurchsichtigem, trickreichem Bullen, der ohne Bedenken Beweise fälscht, um sein Recht durchzusetzen, von den Schatten also, von der Magie des Schreckens. Mit "Im Zeichen des Bösen" bringt Welles die innovative Epoche des Film Noir zu ihrem definitiven Abschluss. Die dunklen Schattenspiele, die jede eindeutige Zuordnung von Gut und Böse verweigerten, krönt er mit seiner rabenschwarzen Variation über das Gute im Bösen und das Böse im Guten.
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55 Tage in Peking Charlton Heston, Ava Gardner, David Niven DVD, 14. Oktober 2004 Verkaufsrang: 48024
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Aufwendiger Monumentalfilm mit grandiosen Schauspielern 5 von 5 Punkten Peking um 1900: Das chinesische Volk lebt in großer Armut. Der Geheimbund der Boxer ruft zum Aufstand gegen die verhassten, im Land befindlichen Kolonialmächte auf. Vor allem die Botschaften in Pekings Gesandtschaftsviertel sind Ziel der Belagerung. Nach der Ermordung (die durch den chinesischen Prinzen angeordnet wurde) des deutschen Botschafters eskaliert die Situation: Die chinesische Kaiserin gibt dem Druck des Volkes nach und fordert alle Gesandten auf, China umgehend zu verlassen. Doch die Botschafter entschließen sich unter Führung des britischen Repräsentanten (David Niven) und des amerikanischen Soldaten (Charlton Heston) der Besatzung bis zum Eintreffen der alliierten Befreiungsarmee standzuhalten. Mit nur 400 Mann beginnt nun ein 55 Tage andauernder Verteidigungskrieg gegen eine schier unbesiegbare chinesische Übermacht. Es ist ein hervorragender Historienfilm der auch von den großartigen Schauspielern lebt. David Niven als steifer britischer Botschafter und Charlton Heston als amerikanischer Haudegen. Es beginnt ein Kampf ums überleben in der Hauptsadt Chinas bis die Verstärkung eintrifft. Ein Muß für Liebhaber alter Klassiker! Daher von mir 5 Sterne auch deshalb weil die Bild- und Tonqualität sehr gut ist. |
Der letzte der harten Männer Charlton Heston, James Coburn, Barbara Hershey DVD, 2. April 2007 Verkaufsrang: 18505 Gewöhnlich versandfertig in 6 bis 9 Tagen. Fox Der letzte der harten Männer, USK/FSK: KJ VÃ-Datum: 02.04.07
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Blutiger Spätwestern in fantastischer Landschaft! 4 von 5 Punkten Der Titel ist schon etwas seltsam. Charlton Heston und James Coburn stehen sich in diesem Western gegenüber. Charlton Heston spielt den alten Ex-Sheriff Burgade und James Coburn den Banditen der Rache üben will. Der Film beginnt aus meiner Sicht sehr stark, der Ausbruch von Coburn, Charlton Heston als alter Ex-Sheriff im modernen Wilden Westen etc ... Doch es fehlt dann doch einiges um wirklich als Spitzenwestern zu gelten. James Coburn als hasserfüllter Bandit Zach Provo macht aber diesen Western wahrlich sehenswert. Charlton Heston soll hier einen alten Mann spielen, dafür ist er aber auch in diesem Western in viel zu guter Form und wirkt so gar nicht klapprig. Der Film ist durchaus spannend nur wirken die Gewaltszenen so als ob deren Zweck sei den Zuschauer bei Laune zu halten. Beim Finale muss man dann schon das eine oder ander Auge zudrücken.
Wie so oft bei Western spielt auch die Landschaft und die Umgebung eine Rolle. So wirkt es doch als ob man von der Zivilisation in die Wildniss reist und dort stellen sich Provo und Burgade zu einem letzten Kampf.
Bild (16:9)und Ton (2.0 Mono) sind ohne Makel und tragen wesentlich zur Unterhaltung bei. Für Fans von Spätwestern mit leichtem Peckinpah Einschlag sicher von Interesse.
The Last Hard Men... 3 von 5 Punkten ...das sind neben Charlton Heston auch noch James Coburn und seine Bande.
Leider nahm es der deutsche Titel nicht so genau und benannte wohl alleine Heston mit diesem Attribut.
Der Film galt als extremer Spätwestern, nicht nur, weil das Genre 1976 längst am Horizont verschwunden war, sondern weil es darin ungewöhnlich blutig und gewaltsam zu und her geht. Die handlung ist in einem Satz erzählt: Pensionierter Scheriff reitet mit seiner Gefolgschaft einen ehemaligen Häftling nieder, weil sich dieser nach seinem Ausbruch mit der Entführung der Tochter des Verfolgers für die Inhaftierung rächen will.
Die Art und Weise wie dies geschieht ist handfestes Actionkino, meisterlich insziniert von John Ford's Schüler Andrew V. McLaglen(Die Wildgänse kommen).Heston und Coburn liefern sich ein Katz und Maus Spiel erster Güte. Jerry Goldsmith untermalt die Szenerie gekonnt mit einem tollen Score, wenn auch die Musik aus einem früheren Western (100 Rifles) stammt.
Für Fans des Genres und der Topstars Heston/Coburn ein Muss! |
El Cid Charlton Heston, Sophia Loren, Raf Vallone Videokassette, 2. Juni 1998 Verkaufsrang: 6830
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
!! SUUUPER-Film !! 5 von 5 Punkten Sicher gehört auch dieser Film in die Rubrik "Die besten Filme aller Zeiten"! Anfang, Mitte der 60er hat man ja einen so genialen Monumentalfilm nach dem anderen gedreht!
Bewertung Video
3 Sterne > nur Film ohne Trailer, ohne Zusatzmaterial
5 Sterne > Band-Material = Bild-Qualität zum VÖ-Zeitpunkt
5 Sterne > Cover-Gestaltung
2 Sterne > damaliger Preis
Bewertung Film
5 Sterne > Story
5 Sterne > Darsteller
5 Sterne > dt.Synchronisation
5 Sterne > Ausstattung
5 Sterne > Original-Länge
Natürlich gehört dieser Film in die Sammlung!
Stunning Epic with Heston and Loren at their best!! 5 von 5 Punkten Heston did so many 'costumers' it was easy to over look just how magnificent some were and this is one of the best. My favourite is the quieter War Lord, but El Cid never fails to move me. It works on many levels, the breathtaking epic, the love story between Heston and Loren, with the secondary characters, especially John Fraser and Herbert Lom, giving fine performances. The jousting sequences outstanding, the location work panoramic....a true experience.
Interessantes Spiel mit Geschichte und Legende 5 von 5 Punkten Dieser Monumentalfilm gehört meiner Ansicht zu einer der ganz grossen Leistungen Hollywoods. Ähnlich wie in Braveheart wird eine tatsächliche historische Gestalt ("El Cid" [arab. Sayyid= der Herr] bzw. Rodrigo DiBivar)verwendet, um Geschichte greifbarer zu machen. Sicherlich ist der historische "Cid" sehr vage, jedoch verstehen es Mann und Heston diesem Charakter ein Leitmotiv (in Gestalt der wunderbaren Sophia Loren), ein Ideal (der Ausgleich zwischen Muslims und Christen) und einen gewaltigen inneren Konflikt (der Streit mit seinem König) zu verleihen. Die grossen Widersacher sind neben radikalen muslimischen Fanatikern ebenso die intriganten spanischen Kleinkönige des 11. Jahrhunderts nach der ersten Reconquista, die Rodrigo als Schachfigur im politischen Kampf missbrauchen. Seine Verbündeten sind seine Frau und islamische Alliierte. Somit ist die Figur des "Cid" eine sehr tragische, welche nie zur Ruhe kommt aufgrund seiner Ideale, die er noch über seine Liebe zu Jimena stellt. Wunderbar gelöst ist der Umgang mit den Verklärungen und den Legenden, welche sich um diesen Ritter ranken; sie werden zitiert, um Entscheidungen Rodrigos zu erklären und am Ende entlarvt (der tote Reiter) mit den Worten "and thus the cid rode out of the gates of history into legend", die verdeutlichen, wie schwierig die Trennung von Historie und Dichtung sein kann ("Excalibur" überzeugte ebenso in dieser Hinsicht, indem er die Geschichte in ihrer Form dem Hochmittelalter entlehnte). Der vermeintliche Pathos ist somit immer ein Verweis auf die Lücken in der Stimmigkeit des "Cid" in der mittelalterlichen Darstellung. Alles in allem ist "El Cid" aber immer noch ein wunderbar mitreissender, aufwühlender, intelligenter und aufwendiger Monumentalfilm, der sich nicht hinter Ben Hur und Konsorten verstecken muss. |
Starfire Charlton Heston, Peter Boyle DVD Verkaufsrang: 66306 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Das Schicksal des blauen Planeten Erde scheint besiegelt. Die Sonne, die Basis allen Lebens - Milliarden Jahre alt, Millionen Grad heiß, wird zur Gefahr. Ein Megaflare, eine gigantische Sonneneruption von unvorstellbaren Ausmaßen droht die Erdatmosphäre zu zerstören. Nur der Flug in das Glutinferno der Sonne könnte die Katastrophe noch verhindern. Unter dem Kommando von Capt. Kelso - Tim Matheson - startet das Raumschiff Helios zur Rettung der Erde und des Universums. Doch ein Saboteur ist an Bord. Die Stunde -X- rückt unaufhaltsam näher
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55 Tage in Peking Charlton Heston, Ava Gardner, David Niven Videokassette, 4. September 2002 Verkaufsrang: 6804 Wir schreiben das Jahr 1900. Mit der Ermordung des deutschen Botschafters beginnt in Peking der so genannte Boxeraufstand. Eine Gruppe von chinesischen Untergrundkämpfern, die sich offen gegen den westlichen Einfluss auf China zur Wehr setzt, beginnt mit einem Krieg gegen die fremden Truppen. Die Boxer feiern schnell Erfolge in der Hauptstadt, bis sie das Botschaftsviertel erreichen. Unter Führung des britischen Botschafters Sir Arthur (David Niven) und des amerikanischen Marines Matt Lewis (Charlton Heston) formiert sich ein gut organisierter Widerstand gegen die Boxer. Obwohl die Chinesen den wenigen ausländischen Soldaten zahlenmäßig weit überlegen sind, gelingt es ihnen nicht, die Fronten zu durchbrechen. 55 Tage in Peking ist ein problematischer Spielfilm. In Ausstattung und Aufwand ist der Film bemerkenswert. Teile der Stadt Peking wurden originalgetreu im Filmstudio nachgebaut, die Massen-Actionszenen, in denen oft Hunderte von Darstellern gleichzeitig agieren, verblüffen noch heute. David Niven fasziniert in der Rolle des Botschafters, der mit kühlem Kopf und Umsicht den Widerstand organisiert, und Charlton Heston gibt überzeugend den raubeinigen US-Marine, der Soldaten zu motivieren weiß und selbst nicht davor zurück schreckt, in vorderster Front zu agieren. Der Film aber hat zwei Probleme. Das erste Problem heißt Ava Gardner, das zweite ist der laxe Umgang mit der wahren Geschichte. Ava Gardner ist die Baronin Natalie Ivanoff, eine Russin, die in die Wirren dieses Aufstandes gerät und sich schließlich in den Armen des starken Charlton Heston wiederfindet. Gegen eine emotionale Geschichte wie diese ist eigentlich nichts einzuwenden, lässt sie die Figuren doch menschlicher wirken. Ava Gardners Figur aber ist derart konturlos, dass ihre Auftritte die Rahmenhandlung faktisch unterbrechen. Fast wirkt der Film, als habe man diese Liebesgeschichte mit Gewalt in den Film gepresst. Sie stört und sie hat für die Dramaturgie keine Bewandnis. Der laxe Umgang mit der Geschichte befremdet ebenso. Die Boxer werden zu einer Masse gesichtsloser Terroristen degradiert; Gründe, die zu ihrem Aufstand geführt haben, werden, wenn überhaupt, nur am Rande thematisiert; das durchaus kolonialistische Vorgehen der ausländischen Truppen auf chinesischem Boden wird nicht wirklich hinterfragt. Bedauerlich. --Christian Lukas
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Bestes Sonntagnachmittagkino 4 von 5 Punkten Leider einer der Filme die heute im Fernsehen nicht mehr so oft gezeigt werden ist er doch einer der besseren Streifen aus der Monumentalära Hollywoods. Auch wenn Heston es nicht lassen kann sein eindimensionales darstellerisches Gesicht zur Schau zu stellen glänzt der Film mit vielen guten Darstellern (u.a. der unvergessene David Niven). Leider bleibt bei vielen Szenen der tatsächliche historische Ablauf auf der Strecke und faszinierenderdings werden amerikanische Truppen zu den Rettern obwohl deren personeller und militärischer Anteil an den Kämpfen nicht über das Maß der anderen Mächte hinausging. Alles in allem jedoch - sehr sehenswert.
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Solar Crisis [UK IMPORT] Tim Matheson, Charlton Heston, Peter Boyle, Jack Palance, Corin Nemec DVD, 6. Januar 2003 Verkaufsrang: 66279 "Das Schicksal des blauen Planeten Erde scheint besiegelt. Die Sonne, die Basis allen Lebens - Milliarden Jahre alt, Millionen Grad heiß, wird zur Gefahr. Ein Megaflare, eine gigantische Sonneneruption von unvorstellbaren Ausmaßen droht die Erdatmosphäre zu zerstören. Nur der Flug in das Glutinferno der Sonne könnte die Katastrophe noch verhindern. Unter dem Kommando von Capt. Kelso - Tim Matheson - startet das Raumschiff Helios zur Rettung der Erde und des Universums. Doch ein Saboteur ist an Bord. Die Stunde -X- rückt unaufhaltsam näher."
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Gelungener Film 4 von 5 Punkten Insgesamt kann man diesen Film als gelungen bezeichnen. Es ist so ziemlich alles dabei, was man sich als Filmfan so vorstellt. Verrat, Liebe, Action, Drama usw....Wen man ein Fan des SciFi ist, gehört dieser Film (mmn) in jede Sammlung. |
Michelangelo - Inferno und Ekstase Charlton Heston, Sir Rex Harrison, Diane Cilento DVD, 4. Juli 2005 Verkaufsrang: 35428
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
gut gemacht, aber ... 4 von 5 Punkten ... nicht das Maß aller Dinge. Der Film hat Unterhaltungswert. Kenner von Michelangelo werden allerdings ein paar Mängel finden. Michelangelo malt in liegender Position? Briefe von Michelangelo selbst schildern es anders. Pabst Julius glatt rasiert? Wo doch genau der Bart zeitgeschichtlich für Aufsehen sorgte. Michelangelo entlässt seine Gehilfen und arbeitet alleine? Wer hierzu mal Ross King gelesen hat (was alles für ein Fresco vorbereitet werden muss), glaubt da nicht mehr dran. Aber das sind Dinge, die dem normalen Zuschauer nicht stören und das ist auch in Ordnung. Die Steinbrüche von Carrara und andere Kulissen sind sehenswert.
Gute DVD 3 von 5 Punkten Spielfilm über Michelangelo, wie er sich beim Ausbau der Sixtinischen Kapelle mit dem Papst zofft. Heutzutage würde man dieses Stück Geschichte wohl eher mit Komikern drehen. Naja, der Film ist interessant.
Ein wirklich ausgezeichneter Film 5 von 5 Punkten Obwohl Rex Harrison Papst Julius II. überhaupt nicht ähnlich sieht, vergleicht man sein Gemälde, ist Rex Harrison als Papst Julius II. und Charlton Heston als Michelangelo wirklich ausgezeichnet.
Es soll ja gezeigt werden wie aus dem unscheinbaren Saal,vom exzentrischen Künstler, und dem noch exzentischeren Papst Julius II., das wurde, was die ganze Welt bis heute zu einem Meisterwerk betrachtet, und um das uns die ganze nicht nur christliche Welt beneidet, denn hier wurde das gemacht, was nicht nur Rom, sondern beim Konklave, immer wieder durch die Medien geht. Es ist hier nicht allein das Meisterwerk Michelangelos zu bewundern, sondern seine tiefe Frömmigkeit die bei der Erschaffung Adams, immer wieder einem den Atem still stehen läßt. Gott Vater erschuf den Menschen nach Seinem Ebenbild, das hat Michelangelo gezeigt, und Charlton Heston ist in seiner Zerrissenheit Michelangelo, wie Rex Harrison der Papst Julius II. ist, der dieses in Auftrag gegeben hat. Auch die anderen Schauspieler sind Weltklasse und sie verdienen alle, dass dieser Film nicht vergessen werden darf.
Altmodischer, guter Film eines genialen Bestsellers! 5 von 5 Punkten Im Jahre 1505 beauftragt Papst Julius II. den berühmten Bildhauer Michelangelo Buonarroti für ihn ein monumentales Grabmal zu entwerfen. Als er sich jedoch in den Steinbrüchen von Carrara aufhält, um die Marmor-Blöcke für die Statuen auszuwählen, überlegt es sich der Papst im Zuge des Neubaus des Petersdoms anderes und erteilt ihm nun den Auftrag die Decke der Sixtinischen Kapelle neu auszumalen. Michelangelo ist entsetzt und verzweifelt über den Umschwung des Papstes, da er der Ansicht ist, dass die Malerei nicht sein Fach sei. Später nimmt er widerwillig an. Währenddessen bricht der Krieg aus, da französische Truppen in Italien einmarschierten und die päpstliche Stadt Bologna erobern. Der Papst, der lieber die Rüstung anhat, als sein päpstliches Gewand, zieht in den Krieg. Michelangelo beginnt zunächst die Kapelle mit den zwölf Aposteln und den dazu passenden Ornamenten ausmalen. Von Selbstzweifeln geplagt, zerstört er aber sein Werk eigenhändig und flüchtet in die Berge von Carrara. Auf einem Berg in der Morgendämmerungt, bemerkt er eine seltsame Wolkenformation, die ihm als Inspiration dient. Nun weiß er endlich wie er die Decke der Sixtina gestalten will. Hunderte Figuren sollen jetzt die Decke säumen, die die Geschichte der Genesis von der Schöpfung bis zur Sintflut verkörpern sollen. Er begibt sich zurück nach Rom, der Papst ist begeistert und genehmigt die neue Idee. Da sich der Auftrag in die Länge zieht, wird der Papst zunehmend ungeduldiger, was zur Folge hat, dass Michelangelo noch intensiver, ja fast bis zur Erschöpfung abeitet. Er ist körperlich am Ende, erblindet vorübergehend und stürzt vom Gerüst. Nach einer Erholungspause und einigen Streitgesprächen mit dem Papst vollendet Michelangelo sein berühmtes Werk.
Der amerikanische Schriftsteller Irving Stone (1903 - 1989) hat 1961 mit dem Werk einen weiteren sogenannten Biographischer Roman geschaffen, der den ersten Platz der Bestseller-Listen erreichte. (Originaltitel: The Agony and the Ecstasy) Diese Verfilmung, wie auch "Lust of Life" oder auf Deutsch "Vincent van Gogh - Ein Leben in Leidenschaft", mit Kirk Douglas in der Titelrolle, verhalfen ihm auch im europäischen Raum zu seiner Berühmtheit.
Der oppulente Film, der 1964 gedreht und mit 5 Oscar-Nominierungen belohnt wurde, zeigt die dramatische und zutiefst menschliche Tragödie hinter einem der größten Kunstwerke der Weltgeschichte.
Charlton Heston und Sir Rex Harrison spielen in diesem Film zwei unbeugsame und von Arbeit zerfressenen Charaktere, die fast bis zum Ende miteinander ringen. Trotzdem sie sich in großer Sturheit begegnen, liebt und schätzt einer den anderen, und in ihrer ruppigen Art helfen sie sich gegenseitig, ihr jeweiliges Lebenswerk zu vollenden. Einer der berühmtesten ,Dialoge' des Films, die sowohl die Ungeduld des Papstes als auch die Starrköpfigkeit der beiden zeigt ist folgender:
Papst blickt hinauf zum Gerüst: "Wann kommst du damit zu Ende??!!"
Michelangelo ruft hinunter: "Wenn ich fertig bin!!"
Dieses ,Zwiegespräch' sorgt auch für einige Schmunzler, denn es wiederholt sich des öfteren und unter den verschiedensten Situationen. Beide Schauspieler spielen wirklich so phantastisch, dass jede(r) andere daneben fast verblaßt.
Generell ist der Film ernst und läßt uns in die Tiefen der menschlichen Seele blicken, er hat aber auch seine humorvollen Szenen und Dialoge. Es ist ein gewaltiger und beeindruckender Film, hervorragend gespielt von zwei der besten Schauspieler der damaligen Zeit. Es lohnt sich absolut, diese DVD zu kaufen und die satten 133 Minuten zu genießen.
Lebendige Zeitreise in die Renaissance 5 von 5 Punkten Endlich, endlich, endlich! Nachdem wir uns mittlerweile jeden letztklassigen Müll in den DVD-Spieler schieben können und Filme, von denen man sehnlichst gehofft hatte, dass sie nie wieder auftauchen, in den Regalen der Unterhaltungs-Elektronik-Supermärkte wieder finden müssen, endlich auch mal ein Film, der es wert war, in das DVD-Zeitalter gerettet zu werden: Sir Carol Reed's Meisterwerk um den eigenwilligen, glühend patriotischen, freiheitsliebenden Michelangelo, der mit seinem fast kindlichen Glauben an Gott kann auch heute noch berühren kann.Habe bereits vor 20 Jahren das Buch von Irving Stone „Michelangelo" gelesen, was seitdem mein erklärtes Lieblingsbuch ist. Daraufhin habe ich zweimal die Sixtinische Kapelle besichtigt und diverse Ausflüge nach Florenz bzw. Carrara unternommen, um mir viele Werke Michelangelos live anzusehen. Der Film ist grandios und unheimlich packend gedreht. Charlton Heston spielt Michelangelo nicht nur, er war es. Habe persönlich übrigens keine übermäßigen Ansprüche bzw. Erwartungen an die Bildqualität (Leute, der Film ist von 1964!): Hier geht es um den Inhalt - anders als bei 80 % der aktuellen Filme. Eine faszinierende Künstlerbiografie und ein großartiger Geschichtsfilm über die italienische Renaissance - von mir eine besondere Kaufempfehlung! Diesen Film muss man in seiner DVD-Sammlung haben.
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Die größte Geschichte aller Zeiten Max von Sydow, José Ferrer, Charlton Heston DVD, 27. März 2003 Verkaufsrang: 21950
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
genial,perfekt gespielt, sehr gutes Drehbuch. 5 von 5 Punkten Die filmische Darstellung ist absolut gelungen. Die Geschichte wird leicht verständlich gezeigt. Die Darsteller sind sehr gut ausgesucht, auch wenn manche von ihnen offensichtlich mit der Rolle völlig überfordert waren. Ich kann diesen Film jedem empfehlen, der ihn noch nicht gesehen hat.
Inhaltlich enttäuschend 1 von 5 Punkten Wer die Berichte über das Leben von Jesus aus der Bibel besser kennt, fühlt sich ständig von unnötigen Änderungen der Geschichte im Film gestört. Dadurch verliert der Film nach über drei Stunden Laufzeit schließlich völlig seinen Reiz. Als Film zum Kennenlernen des Jesus von Nazareth dient er somit weniger, vielleicht stattdessen eher zum Kennenlernen der Vorstellungen, wie ihn einige Leute gern hätten. Filmisch schätze ich ihn unter den Monumentalfilmen auch nur als mittelmäßig ein.
Sehr Gut !!! 5 von 5 Punkten Also erstmal will ich ein lob zu dem Film sagen ich finde das dieser Film echt sein Geld Wert ist denn in diesem Film wird fast alle Ereignisse im Leben Jesu geschildert schade das es nur 5 Sterne gibt auf jedenfall besorgt euch diesen DVD Film er LOHNT sich
Kitch 1 von 5 Punkten Die Geschichte von Jesus seit der Geburt in Betlehem. Ist man einmal in Israel gewesen, kann man sich diesen Kitch nicht mehr ansehen, der Film muss irgendwo in Arizona, Nevada oder Kalifornien gedreht worden sein - Nur nicht in Israel. Dies sogar noch begleitet von den typischen, kitchigen, handgemalten Kulissen wie sie halt zu dieser Zeit üblich waren in den 60ern, der Zeit der Monumentalfilme. Da hilft es auch nichts mehr, dass die Heilsgeschichte eigentlich nicht allzuschlecht erzählt ist. Vielleicht ist der Film besser anzusehen, wenn man nie in Israel gewesen ist und Jerusalem und Bethlehem sowie die anderen Orte nie in der Realität gesehen hat? Ganz zu schweigen von all den schönen Ausgrabungen - im Film konnten mich nicht mal die Kulissen überzeugen, sie scheinen weder mit den Ausgrabungen noch mit den immer noch stehenden Mauern von Jerusalem auch nur ein bisschen übereinzustimmen! Auch sieht alles allzu oft ein bisschen düster aus...
Ein Film, der seinem Thema gerecht wird! 5 von 5 Punkten Für 5 Oscars nominiert, gehört dieser Streifen aus dem Jahre 1965 zu den wirklich großen Filmen über das Leben Jesu. Regisseur George Stevens ging mit ungeheurem Ehrgeiz an dieses 20-Millionen-Dollar-Projekt und inszenierte den Stoff des Neuen Testaments völlig jenseits des damals oftmals üblichen farbig-bunten Bibelkitschs, ohne Pathos und ohne irgendwelche „Stimmen vom Himmel", darum umso mehr mit beeindruckenden Bildkompositionen und einem Gespür für die Botschaft des Neuen Testaments. Natürlich agieren auch hier Tausende von Statisten, aber immer mit einer wohl dosierten Zurückhaltung und Sanftheit, übertriebene Massenszenen gibt es nicht, auch keine Szenen von Gewalt, diese nimmt der Zuschauer nur indirekt wahr. Reißerische Momente, Akzente von Spannung lässt der Film auf Grund der Bibelvorlage nicht zu. Dieser Film lebt von seiner Geschichte, wie der Titel es ja schon sagt, und auch von seinen tollen Darstellern. George Stevens hat damals viele bekannte Schauspieler Hollywoods verpflichtet, selbst die kleinsten Nebenrollen hat er mit damaligen Superstars wie Sidney Portier, Richard Conte, Van Heflin und John Wayne besetzt. Meines Erachtens gibt Max von Sydow, der als Schwede im Original ein unglaublich gutes Englisch spricht, eine überzeugende Darstellung als Jesus ab, er mimt den Schmerzensmann überzeugend. Weiterhin sind u.a. zu sehen David McCallum (Judas), Martin Landau (Kaiphas), Telly Savalas (Pilatus), Roddy McDowall (Matthäus), Charlton Heston (Johannes der Täufer), Jose Ferrer (Herodes Antipas) und Claude Rains (Herodes der Große). Die Sets des Films sind überzeugend, die Kostüme und Bauten atmen antikes Flair. Zudem werden auch historische Aspekte authentisch angerissen. Das DVD-Cover nennt ein Bildformat von 2.35:1, tatsächlich wird ein Bildformat von phantastischen 2.70:1 geboten, womit das Bildformat der Warner-DVD "Ben Hur" erreicht wird (wahlweise kann ich über das Setup meines Scott-DVD-Players auch ein Bildformat von 1.85:1 wählen!). Als großer Liebhaber dieses Streifens konnte ich erstmalig den vollständigen Original-Vorspann mit Ouvetüre genießen. In der Mitte des Films gibt es eine Pause, die mit einem weiteren Segment aus dem bislang unerwähnten wunderschönen Soundtrack von Alfred Newman unterlegt wird. Besonders erfreulich fand ich, dass ich erstmalig eine offensichtlich vollständige Fassung des Films zu sehen bekam. Denn die deutsche Kinofassung ließ gegen Ende des Films die Sequenzen mit den Skrupeln und dem Ende des Verräters Judas unter den Tisch fallen, während man nun endlich sehen kann, wie er im Hofe des Jerusalemer Tempels seine Tat bereut und sich das Leben nimmt - kurioserweise stürzt er sich entgegen bekannter Leseart in das Opferfeuer des Tempels. Bedauerlich ist, dass die DVD außer einem Original-Kinotrailer keine Extras aufweist. Ein „Making of" wäre die Krönung gewesen. Dennoch: diese DVD hat meine Erwartungen mehr als erfüllt. Wer Bibelfilme oder ähnliche Filme diese Genres liebt, sollte unbedingt zugreifen!
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The Greatest Story Ever Told [UK-Import] Max von Sydow, Michael Anderson, Carroll Baker, Ina Balin, Pat Boone Videokassette, 20. März 2000 Verkaufsrang: 12316 "Regisseur George Stevens hatte sich mit seiner historischen Dokumentation über die Invasion in der Normandie einen Namen gemacht, bevor er mit "Die größte Geschichte aller Zeiten" eines der größten Filmprojekte aller Zeiten in Angriff nahm. Erzählt wird die Lebensgeschichte von Jesus von Nazareth, in gewaltigen Bildern und mit einem Staraufgebot, das selbst auf dem Höhepunkt der Monumentalfilmära seinesgleichen suchte: Neben Max von Sydow, Charlton Heston, Shelley Winter und Sidney Poitier gab sich auch John Wayne in einem kleineren Gastauftritt die Ehre."
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Dunkel und bemüht modern 2 von 5 Punkten Diese Verfilmung vom Leben Jesu und der Zeit seiner Jünger bis hin zum Prozess und der Kreuzigung ist sicherlich ein großes Projekt gewesen. George Stevens hat aber, da er nicht mehr, wie die anderen großen Bibelverfilmungen, in den 50er Jahren drehte, nun versucht, diese Verfilmung eines biblischen Themas auf modernere Weise zu drehen (nicht mehr bunt und laut und Massenszenen und Wunder). Zwar sind die Drehorte allesamt historisch und zwar ist die Kleidung sicherlich ebenso historisch, dennoch aber wirkt der Film gekünstelt. Szenen in Häusern gibt es dort, wo so wenig Licht ist, dass man teilweise bis zu einer Minute lang nicht erkennt, wer jetzt hier gerade sitzt und schweigt, die Gesichter der Schauspieler werden zu Beginn und im Verlauf des Films oft nur so kurz und nur von Ferne gezeigt, dass man sich bis zur Mitte des Films noch fragte "wer war das jetzt nochmal?", Symbole werden überstrapaziert (Jesus und seine Mutter reiten über einen Kreuzigungsplatz nach Jerusalem ein, das hiermit wohl gemeinte "forshadowing element" wird aber weder mit Musik noch Gesten noch Blicken begleitet, es verblasst und wirkt letztlich oberflächlich). Viele Szenen sind zu lang, das rot aus der Menge stechende Kleid der Sünderin Maria Magdalena, neben sonst einhellig beigen Kleidern, wirkt dann versucht künstlerisch, was meiner Meinung nach aber zu simpel ist und eigentlich stört (man merkt im Film, welche Register gezogen werden, um etwas auszusagen,... so etwas halte ich im Grunde nie für gut. Symbole können stärker und unbewusster wirken, oder wenn sie laut und einleuchtend sein sollen, dann kann man sie wenigstens mit Emotionen aus Gesten und Blicken begleiten, was hier eigentlich nie geschieht). Es gibt große Längen im Film. Um nur ein Beispiel zu nennen: Jesus und seine Jünger sitzen vor dem Hause Lazarus. Sie sitzen dort etwa eine Minute und sprechen nichts, danach fallen einige wiederholt auftretende Worte aus den Evangelien, aber sie fallen teilnahmslos, und danach ist wieder Stille. Die Kamera fährt derweil aber nicht etwa in die Gesichter, zeigt innere Bewegtheiten, sondern sie verharrt statisch, man sieht die Leute von Ferne in der Sonne sitzen. Wenn das modern sein soll, dann gefällt es mir einfach ästhetisch und emotional nicht.Zum Schluss des Filmes aber erlebt man zwei schöne Szenen, wie ich persönlich finde, einmal das Gesicht des Pilatus, als er Jesus verurteilt, und dann die Kreuzigungsszene selbst, mit einem dunkel sich ballenden Himmel. Insgesamt ist dieser Film zu lang, zu dunkel, zu schweigend, zu wenig persönlich, zu wenig charismatisch. Der Jesus-Darsteller schafft es dabei auch überhaupt nicht, einen charismatischen Christus darzustellen, er ist viel zu blass und dünn und zu jung. Es tut mir sehr leid, Sie hier mit einer solchen Kritik zu enttäuschen, aber selbst wenn man loben wollte, dass auf Spezialeffekte verzichtet wird,... der reine Verzicht auf Farben, biblisch-bombastische Musik und große Szenen macht einen Film nicht unbedingt besser, und dieser Film hat ausser Verzicht nichts überzeugend Neues vorweisen können. Irgendwie gelingt es nicht, die Zuschauer zu erreichen. Ich entschuldige mich also für die harte Kritik, aber ich war selbst wirklich auch enttäuscht von diesem Film. |
Hamlet [UK IMPORT] Kenneth Branagh, Kate Winslet, Julie Christie, Billy Crystal, Gerard Depardieu Videokassette, 20. Oktober 1997 Verkaufsrang: 13500 Kenneth Branaghs vier Stunden dauernde Verfilmung des gesamten Textes von William Shakespeares Hamlet ist bildgewaltig (sie wurde, was nur noch sehr selten gemacht wird, auf 70mm gedreht) und voller faszinierender Momente, die aus kürzeren Bühnenversionen des Stücks meistens herausgekürzt werden. So verändert sich das Bild, das man sich in der Regel von Polonius, Ophelias Vater, macht, ziemlich stark. Diese ungekürzte Annäherung ist wirklich aufschlussreich, und Branagh gelingt es immer wieder, selbst bekanntesten Szenen der Tragödie, wie der unheimlichen Begegnung zwischen Hamlet und dem Geist seines Vaters (Brian Blessed), einen originellen filmischen Dreh zu geben. Durch die Besetzung berühmter Filmschauspieler wie Robin Williams, Billy Crystal, Charlton Heston und Jack Lemmon in kleineren Rollen verleiht Branagh seiner Verfilmung außerdem noch einen gewissen Hollywood-Glanz. Kate Winslet, hier noch vor ihrem großen Titanic-Erfolg, ist sehr gut als dem Untergang geweihte Ophelia, Derek Jacobi gibt als Claudius, dessen Charakter durch den sonst weggelassenen Text eindeutig an Konturen gewinnt, eine wunderbar vielschichtige Vorstellung. Branaghs eigene Darstellung der Titelfigur hat etwas leicht Revisionistisches, an dem einige Rezensenten etwas auszusetzen hatten, während einige andere gerade davon angetan waren. --Tom Keogh
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 20 Bewertungen)
Wer Shakespeare nicht kannte wird ihn nun lieben! 5 von 5 Punkten Hamlet - das längste Stück, das Shakespeare schrieb. 4 satte Stunden, die dieser Film in Originallänge dauert (im Englischen gibt es ihn nur in 2 lächerlichen Stunden). Kenneth Branagh wird nicht umsonst als genial bezeichnet: Die gesamte Atmosphäre (Setting, Design, Kameraperspektive, Schnitt, Musik und talentierte Schauspieler) spiegelt eine Welt wieder, die den Zuschauer in den Bann zieht. Wer das Stück noch nicht kennt: Schau dir den Film an - es wird nicht eine einzige Zeile weggelassen. Das Drama liest du dir nach dem Film automatisch freiwillig durch sowie alle anderen Shakespeare Dramen. Die Verfilmung Hamlets wird Shakespeares Drama allemal gerecht und verführt zu mehr Shakespeare und mehr Kenneth Branagh. Würde ersterer noch leben, hätte er den Film bestimmt genauso haben wollen! Eine Inhaltsangabe ist an dieser Stelle überflüssig: Auch ich sah mir den Film komplett unvorbereitet mit 15 Jahren an und bin anschließend zum Riesenfan der beiden genannten Herren mutiert. Ein wahnsinns Dramatist und ein genialer Regisseur und Schauspieler. Wer Schauspielerei, Kreativität und Genialität noch nicht definieren kann, wird nach dem Film in der Lage dazu sein!
Für Antileser, die Motivation benötigen: Gerad Depadieu, Kate Winslet und Robin Williams spielen ebenfalls mit. Wer nun denkt, der Film hat es nötig, berühmte Schauspieler einzusetzen, dem sei gesagt: die Schauspieler haben lediglich Nebenrollen erhalten und ihrer Schauspielerei hat es nur geholfen!
Ein Film mit Klasse! Wer Filmanalysen mag: Nehmt euch einen Zeitstopper und stoppt die Sequenzen. Notiert euch, was alles innerhalb einer Sequenz geschieht und welche Schwierigkeiten solche Sequenzen in der Regel beinhalten. Nach solch einer Analyse wird jeder Hollywood-Film aus der Technikperspektive zum Witz! Hervorragende Schauspieler!
Ein Muss für jeden, der sich mit Literatur, Film, Schauspielerei und Filmkunst interessiert! Geeignet für jeden Schüler, der sich demnächst mit Shakespeare beschäftigen "muss"!
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Treasure Island [UK IMPORT] Charlton Heston, Christian Bale, Richard Johnson, Julian Glover, Christopher Lee Videokassette, 4. November 1991 Verkaufsrang: 10418
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
This movie has the feel of the book 5 von 5 Punkten One day a mysterious person comes to stay at an inn ran by a boy and his mother. It is obvious that this stranger led a rough sea going life. What was not obvious is that events with his previous associates would eventually lead to adventure and "Treasure Island."Of course nothing can replace the book "Treasure Island" by Robert Louis Stevenson. However this movie comes closest. I also have a copy of Treasure Island (1934) because that is what I watched as a kid and thought of it as a classic. But Wallace Beery can not come near Charlton Heston as Long John Silver. What you do not want to waste your time on is Treasure Island (1950) with Bobby Driscoll. This version is chopped up. People are missing. And the story is so sweet that you don't recognize the plot. If you are or have kids you do not want to miss "Muppets Treasure Island" with Tim Curry (1996). |
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