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| DVDs: Ciaran Hinds | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Jane Austens Verführung (Jane Austens Persuasion) Amanda Root, Ciarán Hinds, Susan Fleetwood DVD, 11. Mai 2006 Verkaufsrang: 1630 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden England, zu Beginn des 19. Jahrhunderts: Mit 27 Jahren wird Anne Elliot schon als alte Jungfer angesehen, die im Verwandtenkreis herum gereicht wird. Acht Jahre zuvor hatte sie, dem Rat ihrer mütterlichen Freundin Lady Russel folgend, den Heiratsantrag des aufstrebenden Captain Wentworth abgelehnt. Dieser ist inzwischen eine angesehene und wohlhabende Persönlichkeit, während Annes Familie ihr Anwesen aufgrund finanzieller Schwierigkeiten an seine Schwester und ihren Mann, Admiral Croft, vermieten muss. Anne bereut ihre Entscheidung inzwischen bitterlich, denn sie liebt Wentworth noch immer. Als es zu einem Wiedersehen kommt, straft dieser sie jedoch mit Missachtung und schenkt zu Annes großem Kummer seine ganze Aufmerksamkeit der jungen Louisa Musgrove. Erst ein schrecklicher Unfall gibt Anne Hoffnung, dass der Captain doch noch Gefühle für sie hegt. In Bath treffen die beiden inmitten der sommerlichen Vergnügungen der englischen High Society wieder aufeinander. Die Verfilmung von Jane Austens letzten Roman, der wörtlich übersetzt eigentlich "Überredung" heißen müsste, wurde von Roger Michell 1995 für die BBC meisterlich in Szene gesetzt. Anne hat sich ihr ganzes bisheriges Leben von anderen überreden lassen, etwas zu tun oder auch zu lassen, und deshalb die große Liebe ihres Lebens verloren. Als sie plötzlich dem Mann gegenübersteht, den sie nach all den Jahren noch immer liebt, erwachen ihre sorgsam kontrollieren und unterdrückten Gefühle zu neuem Leben. Endlich beginnt sie, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Auf den ersten Blick erscheint der einfühlsam und zurückhaltend inszenierte Film etwas betulich, aber dieser Eindruck täuscht. Unter der Oberfläche brodelt es. Ciarán Hinds und Amanda Roots geben ein wundervolles Paar ab. Die leisen Töne überwiegen in dieser romantischen Liebesgeschichte, in der man bis zur letzten Minute mit den hervorragend gespielten Charakteren mit bangen und hoffen darf. Im Schein der Kerzen entfaltet sich ein stimmungsvolles Porträt der damaligen Zeit und der gesellschaftlichen Verhältnisse. Ein Hochgenuss für alle Freunde der britischen Autorin sowie anspruchsvoller Literaturverfilmungen. Das Bonusmaterial umfasst eine Bildergalerie, Trailer und Filmografien der Hauptdarsteller sowie ein informatives Booklet mit Wissenswertem zu Jane Austen und ihrem Werk. - Birgit Schwenger
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 50 Bewertungen)
Wunderbar 5 von 5 Punkten Danke BBC einmal mehr für eine wunderschöne Verfilmung eines Jane Austen Romans. Die Story ist eher ruhig und nicht so beschwingt wie Sense+Sensibility oder so dramatisch wie Pride+Prejudice, aber gerade deshalb gefällt sie mir auch so super. Die Hauptdarsteller sind klasse, vorallem Ciaran Hinds *schmelz*. Wunderschöne Locations, vorallem in Lyme.
Fazit: Genauso muss es sein. Einer der wenigen DVD, den ich unbedingt im Regal stehen haben muss und den ich immer wieder anschauen könnte.
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Miami Vice [Blu-ray] Gong Li, Ciaran Hinds, Justin Theroux, Jamie Foxx, Colin Farell Blu-ray, 21. Oktober 2008 Verkaufsrang: 5130 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Universal Miami Vice, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 23.10.08
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
So muss ein MIAMI VICE Movie sein! TOP! 5 von 5 Punkten Als ich hörte, dass Miami Vice neu verfilmt werden sollte, war ich sehr skeptisch. Die einzige Hoffnung war, dass auch Michael Mann die Sache in die Hand nimmt. Die beste Voraussetzung also, um die alte und kultige Serie mit einem würdigen Nachfolger im neuen Kinoformat umzusetzen. (jedoch Achtung: der Film spielt in heutigen Zeiten und hat nichts mit den 80ern zu tun!) Auch die Wahl der Schauspieler für die Hauptrolle war für mich erst sehr merkwürdig. Aber dann.... Ich habe den Film gesehen und eine riesige Überraschung erlebt. Ein HAMMER!! So muss ein MIAMI VICE Movie sein. Alles stimmt von der ersten Sekunde bis zum Abspann. Die Stimmung, die Musik, die Locations (Mega-Villen, Luxus, Miami Downtown usw.), die stilistisch perfekt umgesetzten Bilder, so prächtig, dass einem der Atem stockt, wenn man die alte Serie kennt. Die Bootsfahrten (dürfen nicht fehlen!) sind zum Träumen und auch (später) actionreich. Vor allem die Story ist absolut überzeugend und tiefgründig (kein Action-Streifen sondern ein Thriller mit COOLER Action!). Der Sound (DVD-Version) war schon überragend (z.B. die Sniperschüsse im Hafen: so was von realistisch mit Mega-Wumms!!)Rundum überzeugend und sehr, sehr spannend. Es macht einfach Spaß, die Bilder und die Musik zusammen zu geniessen. Die schauspielerischen Leistungen werden von fast allen Darstellern grandios auf die Leinwand gebannt. Die "Hand" des Michael Mann ist jede Sekunde unverkennbar. Ein kleines Meisterwerk! Absolutes Muss für jeden Miami Vice Fan! Empfehlung! (Das Beste ist: Michael Mann hat schon eine Fortsetzung versprochen! Siehe Extras auf der DVD-Version) Bin auch sehr gespannt auf die technische Qualität der Blu-Ray Version!
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Hallam Foe - Anständig durchgeknallt Jamie Bell, Sophia Myles, Ciarán Hinds DVD, 6. März 2008 Verkaufsrang: 9615 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden HALLAM FOE
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Absolut sehenswert 5 von 5 Punkten Hallam Foe ist ein absolut sehenswerter Film mit einer tollen, nachdenklich stimmenden Geschichte! Trotz des tiefgründigen und sozialkritischen Themas wirkt der Film nicht niederschmetternd und schwer. Die Bilder von Schottland und Edinburgh tragen ihren Teil dazu bei ganz in den Film einzutauchen.
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Jane Eyre Samantha Morton, Ciarán Hinds, Gemma Jones DVD, 27. August 2001 Verkaufsrang: 7278 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden DVD FSK 6 Komödie und Drama/ Warner.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 37 Bewertungen)
Die Leidenschaft der Protagonisten im Buch wurde im Film glaubhaft umgesetzt 5 von 5 Punkten Zuallererst: Dies war meine erste "Jane Eyre" Verfilmung und ich stieß nur zufällig im Fernsehen auf sie, da mich das Jane Austen Fieber schon erfasst hatte (durch "Stolz und Vorurteil") und ich jeden Film aufnahm, der historisch angehaucht ist. Zu dieser Zeit wusste ich aber noch nicht, dass dies einer meiner liebsten Filme werden würde, und von dem berühmten Roman, plus seiner Autorin, war mir bis dato noch nichts bekannt.
Der Film fängt auch gleich sehr eindrucksvoll an. Ein Kind wird in das "Rote Zimmer" gesperrt, weil es nicht das gewünschte Verhalten gezeigt hat. Ich war nun gespannt, wie es mit dem Mädchen weitergehen würde. Die harte Zeit, die es dann in Lowood verbringen musste, rührte mich zutiefst, obwohl sie im Vergleich zu den anderen Verfilmungen kürzer geraten war, was aber der Atmosphäre und auch der Verständlichkeit gegenüber keinen Abbruch tat und ich trotzdem mit dem Kind mitfühlte. Ich mag es auch sehr in Filmen, wenn die Hauptperson ihr Leben kommentiert, so als ob man einen Roman in der Ich-Form liest und woraus man sehr viel über ihre Gefühle schließen kann. Das finde ich auch gerade dann schön, als sie schildert, wie sie über Mr. Rochester denkt. Das ist sehr gut gemacht, weil man auf der Gegenseite, über den Herrn von Thornfield Hall, nicht viel erfährt, bzw. uns seine Gedankenwelt verborgen bleibt.
Samantha Morton hat mir gleich gut als Jane Eyre gefallen. Sie hat ein sehr liebenswertes Gesicht und ist in ihrer Schlichtheit gerade zu perfekt für diese Rolle. Ich kann mir vorstellen, dass sich Mr. Rochester in sie verliebt hat, weil sie etwas reines und unschuldiges ausstrahlt, dass die Schauspielerin durch Gestik und Mimik auszudrücken weiß. Bei Ciaran Hinds war ich anfangs über sein Aussehen etwas enttäuscht, verglich ich ihn doch mit dem gutaussehenden Colin Firth. Aber umso länger ich seinem Spiel zuschaute, umso mehr war ich von seiner Person angetan. Er ist eben ein Mann, der durch seine Ausstrahlung fazinieren kann und da Mr. Rochester im Roman nicht als schön bezeichnet wird und auch schon älter ist, fand ich ihn dann schließlich als perfekte Besetzung für den Hausherrn mit der geheimnisvollen Vergangenheit. Die Wortgefechte, die im Roman zu genüge vorkommen, wurden in dieser Verfilmung perfekt umgesetzt und der Heiratsantrag ist so vollkommen und zeigt die aufgestauten Gefühle der Beiden so glaubhaft, dass ich in diesem Moment überzeugt war, es handelte sich hier wirklich um Jane und Edward.
Die Handlung ist für ein bißchen mehr als 100 Minuten gut umgesetzt worden. Es sind fast alle wichtigen Handlungsstränge verfilmt worden. Was ich aber etwas bedauere, ist die Tatsache, dass die Rückkehr zu ihrer totkranken Tante und der anschließende Aufenthalt nicht gezeigt wurde. So sieht der Zuschauer Jane mit der Kutsche abfahren und in der nächsten Szene kommt Jane zu Fuß wieder zurück nach Thornfield und wird von Mr. Rochester schon sehnsüchtig erwartet. Dabei sind zu dieser Zeit vier Wochen vergangen! Es wäre hier gut gewesen, wenn der Zuschauer etwas auf die Zusammenkunft der Beiden hätte warten müssen. Der Spannung hätte dies keinen Abbruch getan, ganz im Gegenteil.
Fazit: Es ist die hier wohl leidenschaftlichste Verfilmung über den Roman "Jane Eyre" von Charlotte Bronte. Wer eine ausführlichere Version möchte, der schaut sich am besten die Verfilmung von 2006 an mit Ruth Wilson/Toby Stephens, die ich hier sehr empfehlen möchte. Ansonsten ist man mit dieser Version bestens bedient und kann so die Kraft und Leidenschaft der beiden Liebenden spüren, die der Roman schon vor Jahrhunderten so wundervoll in Worten erzählt hat.
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Amazing Grace [UK IMPORT] Ioan Gruffudd, Romola Garai, Benedict Cumberbatch, Albert Finney, Michael Gambon DVD, 6. August 2007 Verkaufsrang: 9869 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
4 sterne kino mit tendenz zu drei sternen 4 von 5 Punkten michael apteds blick auf william wilberforce und seinen kampf gegen die abschaffung des sklavenhandels ist ein eher konventionelles "biopic" geworden, das vor allem wohl wegen des heheren themas gefällt, aber nicht alle klischees und untiefen zu umschiffen vermag, stellenweise zu bemüht und etwas kraftlos wirkt.
es mangelt nicht an den fürs britische kino typischen, gediegenen aufnahmen von schönen menschen aus schönen häusern in schönen landschaften. die am filmen beteiligten handwerklichen departments haben ordentliche arbeit geleistet, ausstattung, kostüme, perrücken und maske sitzen super (naja, die "leading lady" ist vielleicht etwas zu modern angehaucht). die dialoge sind nicht so tiefgründig und ausgefeilt wie in beispielsweise "john adams", jedoch sind einige herrliche, typisch insulare gags dabei, was immerhin zu einem sympathischen grundtenor beiträgt.
so richtig reißt es aber erst das um den soliden ioan gruffudd herum gecastete, glänzende darstellerensemble heraus. wenn michael gambon als charles fox mit einer perrücke auf dem kopf, die aussieht wie der wischmop in albert finneys alias john newtons hand, auf einer sitzung der sklavereigegner auftaucht, dem überraschten wilberforce ein "großer gott!" entschlupft und fox rotztrocken antwortet: "naja, fast.", dann glaubt man ihm das auch ;o). ähnlich exzellent: benedict cumberbatch als primeminister william pitt. ganz zu schweigen von der unmenge weiterer gut aufgelegter mimen, wie romola garai, rufus sewell, ciarán hinds, toby jones, sylvestra le touzel um nur einige zu nennen.
zu dem englischen o-ton gibt es untertitel, einen audiokommentar des regisseurs und seines hauptdarstellers, ein (etwas trivialisierendes) musikvideo, trailer und ein featurette zu dem lied: "amazing grace: how sweet the sound".
alles in allem: ehrenwert, aber nicht großartig. |
Miami Vice [HD DVD] Gong Li, Ciaran Hinds, Justin Theroux, Jamie Foxx, Colin Farell HD DVD, 19. Februar 2007 Verkaufsrang: 14176 Miami Vice ähnelt in keiner Weise jener Fernsehserie aus den Achtziger Jahren, die Michael Mann den Einstieg ins Filmgeschäft ermöglichte, und dieser Film ist jene Art von ernsthaftem und ernsthaft durchgestyltem Krimidrama, das Michael Mann besser hinkriegt als jeder andere. Der von Mann geschriebene Thriller über eine verdeckte Ermittlung erreicht nicht jene unglaubliche Intensität seines Klassikers Heat aus dem Jahre 1995 und schafft auch nicht jene klare, nervenzerreißende Spannung von Collateral, aber das soll nicht heißen, dass der Film den Zuschauer nicht doch hin und wieder ordentlich durchrüttelt. Colin Farrell und Jamie Foxx als die in Miami tätigen Polizeibeamten Sonny Crocket und Ricardo Tubbs haben nicht viel mehr zu tun als ihre handlungsbezogenen Dialoge wiederzugeben und in ihren Freizeitklamotten ultracool auszusehen. Ihre Zusammenarbeit als Partner wirkt auf der Leinwand ein wenig leblos (was vielleicht damit zu tun hat, dass es bei der Produktion Probleme gab - während den Dreharbeiten fand eine echte Schießerei statt und Jamie Foxx weigerte sich, sein Leben an riskanten Drehorten in Südamerika aufs Spiel zu setzen). Aber sobald Mann einen Gang hochschaltet und die Handlung entwickelt, in der es um die Festsetzung eines Drogenbarons (Luis Tosar) und dessen gewissenlosen Mittelmannes (John Ortiz) geht, zeigt sich Miami Vice als jene Art von smarter, realistischer Action, die man als Fan von diesem Regisseur erwarten durfte. Miami Vice deckt durch den chinesischen Superstar Gong Li als Crockets Geliebter auf der falschen Seite des Gesetzes Aspekte ab, die einem vielleicht allzu bekannt vorkommen, und man darf vermuten, dass Manns Drehbuch wahrscheinlich ein oder zwei Mal umgeschrieben wurde. Dennoch handelt es sich hierbei um einen überdurchschnittlichen Thriller, der Aufmerksamkeit verlangt und auch belohnt und gegen Ende eine Schießerei liefert, wie man sie von Mann gewöhnt sein dürfte und die der vorhergehenden dramatischen Story gerecht wird. -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 58 Bewertungen)
Den Erwartungen nicht entsprochen 3 von 5 Punkten Mit viel Erwartungen sah ich mir diesen Film in HD an.
1. Die Bildqualität schwankt von mittlerer DVD Qualität bis gute HD-Umsetzung, besonders bei Aussenaufnahmen.
2. Die Handlung ist im Grunde simpel und entspricht nicht den Erwartungen der Vorgaben des erfolgreichen Vorbilds. Hier hätte man einige Ideen übernehmen können.
Die Handlung ist nicht sehr von Logik geprägt, wirkt teilweise unzusammenhängend, man wird in eine Handlung reingeworfen ohne Hintergrundinfos, die Figuren erscheinen auf der Bildfläche, als ob dies eine lange bekannte Serie ist. Liegt vielleicht auch teilweise am wenig gelungen Schnitt.
Das bei Actionfilmen übliche Geballere ist gut gelungen und einige Schauspieler verkörpern ihre Rollen stark, ebenso sind die Aufnahmen teilweise sehr gut - daher 3 Punkte.
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Die Journalistin Cate Blanchett, Gerard McSorley, Ciarán Hinds DVD, 22. April 2004 Verkaufsrang: 25065
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Solide gemacht, top Blanchett u. super Musik von Sinead O'Connor!!! 4 von 5 Punkten Ein wirklich interessanter Reißer nach einer wahren Begebenheit über die Journalistin Veronica Guerin, die mit all ihrem Mut im Drogenmillieu recherchierte u. einem feigen Mordanschlag zum Opfer fiel. Immerhin hat dies zu einer nach sich ziehenden Verhaftungswelle geführt u. einem Sinken der Kriminalitätsrate. Mit Ausnahme von Cate Blanchett waren alle Beteiligten des Films Iren, in ca. 50 Tagen an rund 90 Schauplätzen gedreht rund um u. in Dublin. Ich weiß nicht, ob ich persönlich als Regisseur die Ermordung von Veronica ganz zu anfangs u. nochmals am Ende gezeigt hätte, weil man dann das Ende schon kennt....denn ich wußte bis zu diesem Zeitpunkt überhaupt nichts von diesem wahren Fall. Die Szenen der Ermordung u. wie Cate Blanchett da tot u. voller Blut im Auto liegt fand ich sehr reell u. sehr gut gelungen, obwohl ich gar kein Freund von Gewalt u. Blut bin. In einer Nebenrolle Brenda Fricker, Oscar-Preisträgerin aus dem Film "Mein linker Fuß". Sehr gelungen auch der Soundtrack zum Film mit 2 sehr schönen Songs der Irin Sinead O'Connor "The funeral Song", ganz toll gesungen. Ein bißchen naiv allerdings das Verhalten dieser Journalistin, die schon vor ihrer Ermordung mal angeschossen, mal verprügelt wurde, mußte sie so enden??? Sie hat wohl das Millieu u. Gefahr zu sehr unterschätzt, echt tragisch...
die unglaubliche Geschichte einer sehr mutigen Frau 5 von 5 Punkten Als erstes muss ich sagen, dass ich niemandem einen Vorwurf mache, wenn der Film nicht seinem Geschmack entspricht. Es ist ein anspruchsvolles und schwieriges Thema, dass verarbeitet wird und sicherlich hätten ein paar Minuten mehr den Film abgerundet. Dennoch bin ich der Meinung, dass man sich auf die wirklich wichtige Geschichte beschränkt hat. Ich bin mir sicher, dass das genauere Eintauchen in die Lebensgeschichte der agierenden Personen (die heute ja alle noch leben) zu viel die Privatsphäre hätte verletzen können. Außerdem sollte man sich den Titel des Films vor Augen halten. Jeder von uns kann sicherlich nachvollziehen, dass all die Bedrohungen, die Ängste, die Gefahr einem Menschen (in diesem Falle Veronica Guerin) unglaublich zusetzen. Aber ich denke doch, dass die Arbeit dieser jungen, mutigen Frau im Vordergrund stehen sollte, was, wie ich finde sehr gut im Film verarbeitet wird. Den ganzen Film über gibt es kleine Augenblicke und Passagen, die dem Zuschauer mit nur einem Blick alles über die entsprechende Figur sagen können. Besonders das Ende mit der typisch irischen, gefühlvollen Musik ging mir sehr nahe und wenn man sich die Tatsache vor Augen hält, dass all dies tatsächlich passiert ist, empfindet man unglaubliches Mitleid.
Außerdem muss ich sagen, dass man niemand besseren für diese Rolle hätte finden können als Cate Blanchett. Ich bin ein großer Bewunderer ihrer Filme und die Rolle, in der eine Cate Blanchett versagt, ist noch nicht geschrieben worden.
Abschließend kann ich sagen, dass ich vielleicht nicht jedem empfehlen würde diesen Film zu sehen, aber, wer sich für eine Geschichte interessiert, wie sie nur das Leben schreibt, sollte sich auf diesen Film einlassen.
Ein trauriges Kapitel aus Irlands jüngerer Geschichte 4 von 5 Punkten Als Reporterin des "Sunday Independent" deckte Veronica Guerin Kirchenskandale auf und ermittelte bis zu ihrer Ermordung im Drogenmilieu von Dublin. Sie wollte die Öffentlichkeit wachrütteln, vor allem die Mittelschicht, der peinlich berührt wegsah, wenn an Jugendliche Heroin gedealt wurde. Posthum hatte sie Erfolg, ihr Tod brachte ein Umdenken, das sogar eine Verfassungsänderung mit sich zog. Fortan konnte eine Sonderdienststelle der Garda, der irischen Polizei, mit voller Härte gegen die Drogenbosse durchgreifen.
Im Film werden die letzten beiden Lebensjahre von Veronica Guerin gezeigt. Für die Titelrolle könnte keine Bessere als Cate Blanchett gefunden werden. Sie spielt eine facettenreiche Journalistin: im Beruf intelligent, hartnäckig, aber auch gefährlich naiv; im Privatleben ein Familienmensch mit Fußballfan und zudem notorische Schnellfahrerin. Ciarán Hinds (bekannt als Cäsar im TV-Epos "Rom") ist in der Rolle eines Kriminellen zu sehen, der Veronica Guerin gleichermaßen zu beschützen wie hinters Licht zu führen versucht. Auch die Nebencharaktere, vor allem die Gangster, sind glaubwürdig gecastet.
Bloß das Filmende hätte ruhig weniger pathetisch ausfallen können. Sehr gut ist dafür der Soundtrack von Harry Gregson-Williams mit zwei Songs von Sinéad O'Connor.
Ich bin enttäuscht 1 von 5 Punkten Ich hatte mir auch sehr viel von diesem Film versprochen mit Cate Blanchet, Colin Farrel in den Hauptrollen. Schon nach kurzer Zeit befiel mich das Gefühl, dass der Film zu knapp gehalten würde, da die Charaktere sicherlich breiter angelegt werden könnten und es fiel mir schwer mich in die Rolle der Veronica Guerin zu vertiefen. Nun dachte ich, vermutlich musste die Handlung gestrafft werden und wartete auf Colin Farrels Part. Aber sein Part war eine Statistinrolle, er steht vor einem TV Laden und schaut sich ein Fussballspiel an und plaudert mit der zufällig vorbei kommenmden Cate Blanchet. Was soll das? Die Szene hätte man streichen können. Sie hat nichts mit dem Film zu tun. Wieso wurde aber vorher ein straffes Erzähltempo vorgelegt? Und am Ende wird der Film noch um 10 Minuten gestreckt in dem der Leichenwagen gezeigt, wie er durch die Strassen fährt - vermutlich um die ANteilnahme der Bevölkerung zu zeigen. Was für ein armseeliges stilistisches Mittel - da wäre mir eine echte Doku über die Reporterin lieber gewesen und hätte mich sicher mehr gerührt. Dieser Film hat mich sehr verärgert, weil das Thema viel mehr hergibt und die Besetzung grandios ist.
Ireland and the mob... 5 von 5 Punkten Über den Film kann man streiten. Die Hauptgründe warum ich ihn trotzdem nicht mehr hergeb: Der reale Hintergrund und die resolute Person der Guerin. Das tolle Irisch, das von allen Darstellern gesprochen wird. Für mich der größte Pluspunkt des Films! Die Musik, die mich am Ende immer wieder erweicht. Und dann noch das sehr gute Bonusmaterial.
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Ivanhoe [UK IMPORT] Christopher Lee, Sian Phillips, Victoria Smurfit, Ciaran Hinds DVD, 4. Februar 2008 Verkaufsrang: 17034
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Gigantisches Ritterepos mit Suchteffekt 5 von 5 Punkten Von mir 100 Sterne und die goldene Lanze am Band.
Das ist wieder mal so ein atemberaubender Film aus UK, bei dem ich mich frage, warum man den nicht schon längst im deutschen Fernsehen gezeigt hat. Aber seit Februar 2008 gibt es nun diese (immerhin) englischsprachige DVD Ausgabe, das ist doch wenigstens schon mal ein Anfang. ;-) Hier hat die BBC zusammen mit A&E den Roman von Sir Walter Scott beinahe wortgetreu verfilmt und damit ein zeitloses Filmepos sondergleichen geschaffen, dessen einziger Fehler es ist, dass nur so wenige es kennen!
Vergessen Sie den alten knallbunten Schinken aus dem Jahre 1952 mit Robert Taylor als Wilfried of Ivanhoe, vergessen sie das kitschige Hollywood Szenario von damals und vergessen Sie vor allem Liz Taylor als Rebecca, denn in dieser Serie aus 1997 wird all das weit in den Schatten gestellt. Hier wird man absolut authentisch, actionreich, mitreißend und mit erstklassiger Besetzung fast 5 Stunden lang unterhalten und dabei lässt diese Verfilmung nichts mehr zu wünschen übrig.
Die geschätzte Rezensentin "romantica" hat alles Wichtige schon zutreffend gesagt und viel Informatives noch dazu. Daher gibt's von mir hier "nur" ein paar Sätze zu meinen ganz persönlichen Highlights (irgendwie muss ich meine 100 Sterne ja begründen ;-)):
Die kulturellen und politischen Gegensätze von Sachsen und Normannen sind sowohl optisch als auch sprachlich so subtil herausgearbeitet, dass jede Filmminute (selbst für altehrwürdige Historiker) ein Leckerbissen ist. Jedes Detail stimmt, jeder Satz, jeder Akzent. Grandios!
Der wahre Held dieser Geschichte ist für mich der vermeintliche Bösewicht Brian de Bois Guilbert, der eine unglaublich tragische Figur darstellt und von Ciaràn Hinds leidenschaftlich verkörpert wird. Zum Hinknien genial. (Hach wie habe ich mich in diesen Bösewicht verliebt - verzücktes Doppelseufzen).
Christopher Lee als fanatischer Großmeister der Templer Beaumanoir ist schlicht gesagt göttlich! Stimme, Mimik, Aussprache zum Todesangst kriegen.
Diese Rebecca (Susan Lynch) ist einfach perfekt besetzt. Ihr Gesicht ein Genuss, die Aussprache (mit einem köstlichen jüdischen Akzent)gigantisch, ihre Darstellung ohne jeden Tadel.
Die Kampfsequenzen, sowohl bei den Turnieren als auch wenn es richtig ernst und blutig wird, sind mit jedem Ridley Scott Film auf Augenhöhe und echte Herzschlag-Aussetzer und Schnell-die-Augen-Zuhalter!
Fazit:
Wer auch nur einigermaßen passabel Englisch beherrscht und wer Freude an authentischen und opulenten Historiendramen hat, wer Ritterfilme der Luxusklasse liebt, der sollte sich UNBEDINGT auf diesen Film einlassen.
Für mich ist das ein Film, den ich mindestens genau so oft ansehen werde wie "Herr der Ringe" (also sehr, sehr oft) ;-).
DVD:
2 DVDs, Englisch mit englischen Untertiteln, Aspect Ratio 4:3, Dolby Digital, Lauflänge 306 Minuten, Special Features: Behind the Scenes Picture Gallery, Filmographies, Subtitels
Normannen und Sachsen - Blutiger Kampf und raue Romantik (Ivanhoe BBC 1997) 5 von 5 Punkten Der Inhalt in Kurzform:
Ende des 12. Jahrhunderts. Als Wilfred von Ivanhoe um die Hand der schönen und gesellschaftlich höher stehende Lady Rowena anhält, wird er von seinem Vater Cedric aus dem Haus geworfen, der seine eigenen Pläne für sein schönes Mündel hat. Er will sie dem angelsächsischen Fürsten Lord Athelstane zur Frau geben, der auch sein Freund ist. Ivanhoe zieht in den Krieg, er begleitet König Richard I. auf seinem Kreuzzug. In der Zwischenzeit leitet der schwächere und zerrissene Prinz John das Land. Er liebäugelt mit den Franzosen und bevorzugt die eher unmoralischen normannischen Fürsten an seinem Hof. Als Ivanhoe aus dem Kreuzzug Heim kehrt, wird Rowena gerade mit Lord Athelstane verlobt. Auf einem Turnier, in dem Angelsachsen gegen Normannen antreten sollen, nimmt Prinz John seine besten Kämpfer, die den angelsächsischen Fürsten keine Chance lassen. Erst spät erscheint ein neuer Ritter, der alle Normannen herausfordert und, obwohl dann auch selbst verletzt, alle Kämpfe gewinnt. Bald ist auch die Identität des geheimnisvollen Reiters aufgedeckt und alle - auch Sir Cedic - wissen, dass Wilfred von Ivanhoe wieder in England ist. Er bleibt aber unversöhnlich.
Ivanhoe verbündet sich mit dem Juden Isaak von York, dem er das Leben rettet und der ihn finanziell unterstützt. Dessen Tochter Rebecca verliebt sich in ihn. Sie heilt seine Wunden und kümmert sich um seine Genesung. In der Meinung, dass Rowena mit dem angelsächsischen Lord vermählt ist, erwidert er diese Liebe. Einige Ereignisse folgen dem, die in der Gefangennahme von Rowena, Sir Cedric, Lord Athelstane, Rebecca und dem verwundeten Ivanhoe, enden. König Richard ist in der Zwischenzeit unerkannt wieder in England eingetroffen und mit Hilfe Robin Hoods und seinen Mannen versucht er sie zu befreien. Die Eroberung der Burg gelingt, sie geht in Flammen auf, die Rettung aller gelingt nur teilweise. Der Templer und Günstling Prinz Johns, Bois-Guilbert flieht mit Rebecca, der sie heftig begehrt und liebt. Rebecca weist ihn aber immer wieder ab. Der leicht perverse Großmeister der Templer, Lucas de Beaumanoir, ist erzürnt über Bois-Gilberts sündhaft Zuneigung zu der jüdischen ,Hexe` Rebecca. Er verurteilt sie genussvoll dazu, am Scheiterhaufen verbrannt zu werden. Da Prinz John der ,Gerichtsverhandlung` auch beiwohnt und der Schauprozess deshalb auch ein säkulares Standbein hat, beruft sich Rebecca auf ein Gottesurteil - einen Zweikampf. Das Gericht nimmt Bois-Guilbert, der sich verzweifelt wehrt und Rebecca muss auf einen Ritter warten, der diesen Kampf für sie kämpft....
Roman und Film(e):
"Wie nennst du das grunzende Viechzeug, das sich auf vier Beinen rumtreibt?" fragte Wamba.
"Schweine, Narr, Schweine," sagte der Hirt, "das weiß jeder Narr."
"Und Schwein ist 'n gut sächsisch Wort," sagte der Hausnarr. "Aber wie nennst du die Sau, wenn sie ausgeweidet, abgesengt und aufgehängt ist wie 'n Hochverräter?"
"Porc!" versetzte der Hirt.
"Freut mich, dass auch das jeder Narr weiß," antwortete Wamba. "Und Porc ist gut normännisch-französisch. Wenn das Viech lebt und von nem sächsischen Leibeignen gehütet wird, dann hat`s seinen sächsischen Namen, aber es wird 'n Normanne und heißt Porc, wenn es in 'n stattliches Schloss gebracht und den edlen Herren zum Mahle aufgetischt wird. Was sagst du dazu, Freund Gurth?" "Das hat Hand und Fuß, Freund Wamba, wenn`s auch der Schädel eines Narren ausgeheckt hat."
Aus diesem witzigen Dialog im ersten Kapitel des 1820 publizierten, berühmten Romans von Sir Walter Scott, zwischen Gurth, dem Schweinehirten und Wamba, dem Hofnarren, beide Leibeigene des Angelsachsen Sir Cedric von Ivanhoe, lässt sich der schreckliche Konflikt zwischen Normannen und Sachsen in sehr humorvoller Weise herauslesen.
Der Roman hat bereits viele Filme inspiriert. Die erste Verfilmung war 1913 zu sehen. Der Film mit der größten Publizität war und ist bis heute der im Jahr 1952 gedrehte Film: Ivanhoe - Der Schwarze Ritter" unter der Regie von Richard Thorpe, mit den berühmtesten Schauspielern der damaligen Zeit, Robert Taylor in der Titelrolle, Elisabeth Taylor als Rebecca und Joan Fontaine als Lady Rowena, um nur einige zu nennen.
BBC und A&E nahmen sich 1997 dieses Themas erneut an und schufen eine großartige Miniserie von 306 Minuten Länge. Auf Grund dieses Umstandes werden die Figuren, die in der 1952 Version vergleichsweise flach erscheinen, hier sehr rund und authentisch gezeigt. Die Geschichte selbst sowie die Figuren dürfen sich langsam entwickeln sind dreidimensional gelungen. Die Authenzität reicht hinein bis zu den Landschaften, Kulissen, Kostümen und Dekorationen. Die hervorragende Schauspielerriege tut ihr übriges, um diese Verfilmung zu einem ausgesprochenen Highlight zu machen. Man fühlt sich absolut in das auslaufende 12 Jahrhundert versetzt - ich ,roch` förmlich, trotz der Grippe, den blutverklebten Schweiß und sonstige üble Gerüche, die den oft kämpfenden und nie aus den Klamotten kommenden Menschen so anhaftet...;D! Es ist kein glattgebügelter und farbig aufgepeppter Hollywoodschinken, sondern ein lebensnahes britisches BBC-Epos, mit Schauspielern, die ihre Rolle leben. Eine große Realitätsnähe zeigen die beiden ungleichen Königs-Brüder Richard und John, die ja im wirklichen Leben beide eher wilde Persönlichkeiten waren. Näheres würde hier zu weit führen, nur soviel: der sonst zumeist so glorifizierte König Richard Löwenherz wird in diesem BBC Film endlich auch mit seinen Fehlern gezeigt. Die Figur des John - so zerrissen und eigen sie war - hatte auch seine angenehmen Seiten. Und seine Gunst für die Normannen war schon in seinem Vater gegründet, kam also nicht mutwillig daher und war auch Richard kein Problem.
Ein wunderbarer Steve Waddington in der Titelrolle und der großartige Ciarán Hinds als sein erbitterter Gegenspieler Brian de Bois-Guilbert (männliche Ausstrahlung wie immer...;D...ob ich die gleiche Standfestigkeit wie Rebecca zustande gebracht hätte, ist sehr fraglich...;))!), Susan Lynch spielte sehr stark die tapfere Rebecca und Victoria Smurfit als Rowena ist eine Augenweide. Ralph Brown spielt den zerrissenen und Frankreich-freundlichen Prinz John, oder wie er auf Deutsch hieß, Johann Ohneland einfach perfekt. Weiter waren James Cosmo als sturer Sir Cedric einmalig, Rory Edwards als Richard Löwenherz ein Genuss, David Horowitch als Isaak von York sehr berührend und Christopher Lee als Großmeister der Templer Lucas de Beaumanoir eiskalt und gruselig (DIE Stimme und DIE Sprache - genial). Ich fand bis in die kleinsten Rollen hinein erlesene Schauspielkunst. Erzählte die alte Verfilmung von 1952, die Geschichte mehr aus der Sicht des Wilfred von Ivanhoe, so laufen in diese Miniserie 3 Hauptplots nebeneinander her: Die Geschichte Ivanhoe`s , die Machenschaften von Prinz John und die Rückkehr Richard I., sowie die dunklen Fädenziehereien der Templer. Als roter Faden dazwischen und jeden Bereich durchziehend ist die Geschichte der Juden, im speziellen die Geschichte von Isaak von York und seiner intelligenten Tochter Rebecca. Gemeinsam verflechtet sich alles meisterlich zu dem oftmals blutdurchtränkten Bild des Kampfes zwischen Normannen und Angelsachsen, die in dem erbitternden Zweikampf zwischen Ivanhoe und Bois-Guilbert um das Leben der charakterfesten Jüdin Rebecca gipfelt.
Fazit:
Diese BBC-Miniserie ist schlicht und einfach GRANDIOS. Sie verbindet raue Romantik, blutige und erbitterte Kämpfe, enormer Spannung, Spaß, zarte Momente und ethische Einblicke auf sehr hohem Niveau. Das Drehbuch liegt sehr nahe an der Romanvorlage, weit mehr als der Film von 1952. Ich liebe den alten Film mit Robert Taylor nach wie vor sehr, er begleitet mich, wie auch das Buch, seit meiner Kindheit. Aber diese Miniserie besticht durch ihre Authenzität und Bildgewalt. Die Filmmusik ist tragend und wunderschön, die Filmschauplätze gewaltig! Die Sprache des Films ist Englisch mit englischen Untertiteln. Daher kann man auch, mit normalen Englisch-Kenntnissen, den Film ganz leicht verstehen.
Die 2er DVD-Box enthält keine nennenswerten Extras.
Ich war wirklich beeindruckt, werde den Film noch oft genießen und gebe eine ganz klare Kaufempfehlung.
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Persuasion [UK IMPORT] Amanda Root, Ciaran Hinds, Corin Redgrave, Sophie Thompson, Roger Michell DVD, 1. November 1999 Verkaufsrang: 34440 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen. England, zu Beginn des 19. Jahrhunderts: Mit 27 Jahren wird Anne Elliot schon als alte Jungfer angesehen, die im Verwandtenkreis herum gereicht wird. Acht Jahre zuvor hatte sie, dem Rat ihrer mütterlichen Freundin Lady Russel folgend, den Heiratsantrag des aufstrebenden Captain Wentworth abgelehnt. Dieser ist inzwischen eine angesehene und wohlhabende Persönlichkeit, während Annes Familie ihr Anwesen aufgrund finanzieller Schwierigkeiten an seine Schwester und ihren Mann, Admiral Croft, vermieten muss. Anne bereut ihre Entscheidung inzwischen bitterlich, denn sie liebt Wentworth noch immer. Als es zu einem Wiedersehen kommt, straft dieser sie jedoch mit Missachtung und schenkt zu Annes großem Kummer seine ganze Aufmerksamkeit der jungen Louisa Musgrove. Erst ein schrecklicher Unfall gibt Anne Hoffnung, dass der Captain doch noch Gefühle für sie hegt. In Bath treffen die beiden inmitten der sommerlichen Vergnügungen der englischen High Society wieder aufeinander. Die Verfilmung von Jane Austens letzten Roman, der wörtlich übersetzt eigentlich "Überredung" heißen müsste, wurde von Roger Michell 1995 für die BBC meisterlich in Szene gesetzt. Anne hat sich ihr ganzes bisheriges Leben von anderen überreden lassen, etwas zu tun oder auch zu lassen, und deshalb die große Liebe ihres Lebens verloren. Als sie plötzlich dem Mann gegenübersteht, den sie nach all den Jahren noch immer liebt, erwachen ihre sorgsam kontrollieren und unterdrückten Gefühle zu neuem Leben. Endlich beginnt sie, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Auf den ersten Blick erscheint der einfühlsam und zurückhaltend inszenierte Film etwas betulich, aber dieser Eindruck täuscht. Unter der Oberfläche brodelt es. Ciarán Hinds und Amanda Roots geben ein wundervolles Paar ab. Die leisen Töne überwiegen in dieser romantischen Liebesgeschichte, in der man bis zur letzten Minute mit den hervorragend gespielten Charakteren mit bangen und hoffen darf. Im Schein der Kerzen entfaltet sich ein stimmungsvolles Porträt der damaligen Zeit und der gesellschaftlichen Verhältnisse. Ein Hochgenuss für alle Freunde der britischen Autorin sowie anspruchsvoller Literaturverfilmungen. Das Bonusmaterial umfasst eine Bildergalerie, Trailer und Filmografien der Hauptdarsteller sowie ein informatives Booklet mit Wissenswertem zu Jane Austen und ihrem Werk. - Birgit Schwenger
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 50 Bewertungen)
Wunderbar 5 von 5 Punkten Danke BBC einmal mehr für eine wunderschöne Verfilmung eines Jane Austen Romans. Die Story ist eher ruhig und nicht so beschwingt wie Sense+Sensibility oder so dramatisch wie Pride+Prejudice, aber gerade deshalb gefällt sie mir auch so super. Die Hauptdarsteller sind klasse, vorallem Ciaran Hinds *schmelz*. Wunderschöne Locations, vorallem in Lyme.
Fazit: Genauso muss es sein. Einer der wenigen DVD, den ich unbedingt im Regal stehen haben muss und den ich immer wieder anschauen könnte.
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Oscar und Lucinda Ralph Fiennes, Cate Blanchett, Ciarán Hinds DVD, 3. März 2005 Verkaufsrang: 35183 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der Geistliche Oscar Ralph Fiennes - Der englische Patient unterstützt die Armen und Bedürftigen seiner Gemeinde durch eine sehr unkonventionelle Methode - er spielt. Als Oscar dieser Versuchung entsagen will, begegnet er der reichen Erbin Lucinda Cate Blanchett, die sein teuflisches Talent für das Glücksspiel teilt. Das Blatt wendet sich, als Oscar sich unsterblich und hoffnungslos in Lucinda verliebt, denn damit beginnt das gewagteste Spiel seines Lebens...
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
mehr erwartet... 3 von 5 Punkten dieser film besticht durch seine bilder erst gegen ende der story. die story ist eigentlich gut, dümpelt aber so vor sich hin. teilweise empfand ich den film als zu langatmig, was wiederum der spannung gehörig zu schaden kam. mir fehlte hier die führung durch den film. die schauspielerischen leistungen, die absolut einwandfrei sind, vermögen meines Erachtens nicht, die langatmigkeit zu dämpfen. ich habe mir hier ein wenig mehr erhofft.
Empfehlenswert 4 von 5 Punkten Eine gelungene Verfilung des umfangreichen Romans von Peter Carey. Eine großartige Cate Blanchett, ein wundervoll intensiver Ciarán Hinds und großartige Aufnahmen - in einer außergewöhnlichen Liebesgeschichte. Erst den Film anschauen, dann das Buch lesen! |
Jane Austen´s Verführung (1995) Amanda Root, Ciarán Hinds, Susan Fleetwood DVD, 12. April 2007 Verkaufsrang: 41716 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden JANE AUSTENS VERFÜHRUNG
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Perfekte Filmadaption 5 von 5 Punkten "Wir vergessen die Männer sicher nicht so schnell, wie sie uns vergessen. ...Den einzigen Vorzug, den ich für mein Geschlecht beanspruche (...) ist der, am längsten zu lieben, selbst dann noch zu lieben, wenn das Leben oder alle Hoffnung dahin ist."
(Zitat aus "Verführung")
Anne Elliot ist Jane Austens reifste und stärkste Heldin. Zunächst erscheint sie dem Zuschauer als eine bemitleidenswerte alternde Jungfer, die der Liebe ihres Lebens nachtrauert und unter impertinenten, unerträglichen Familienangehörigen zu leiden hat. Doch unversehens kommt wieder neuer Wind in ihr Gefühlleben, als der einst verschmähte Kapitän Wentworth erneut zu ihren Bekannten zählt. Als Anne entdeckt, dass sie dem Kapitän keinesfalls gleichgültig ist, nutzt sie die unverhoffte zweite Chance...
Durch finanzielle Probleme der Familie Elliot kommt es zu einer entscheidenden Veränderung der Lebensverhältnisse. Man muss sich "einschränken". So wird der Umzug von dem herrschaftlichen Landsitz in das ruhigere Bath beschlossen und ein ehrwürdiger Admiral mit seiner Gattin mietet sich im Herrenhaus ein. Dieser ist der ältere Bruder des früheren Offiziers Wentworth, der vor zehn Jahren mit Anne liiert war. Diese Verbindung wurde als unstandesgemäß angesehen und unter dem Einfluss der wichtigen Freundin des Hauses, Lady Russell, beendet. Nun hat dieser unwichtige Seemann Karriere gemacht und da Anne vor ihrem Aufenthalt in Bath noch bei der verheirateten Schwester Mary in der Nachbarschaft des früheren Wohnsitzes weilt, begegnen sich die beiden zwangsläufig wieder.
Der ungewöhnlich sensiblen und talentierten Schauspielerin Amanda Root ist es gelungen, die wunderbare Veränderung der Figur der Anne Elliot vollkommen darzustellen. Am Anfang des Filmes wirkt Anne bieder, traurig und farblos. Am Ende des Filmes hat sie eine glänzende Frisur, kleidet sich zwar immer noch dezent, aber ansprechend und strahlt den Zuschauer mit leuchtenden Augen an. Es ist eine Wandelung, die tief aus dem Inneren der charakterfesten Persönlichkeit kommt. Obwohl Kapitän Wentworth seine Ex-Verlobte weitestgehend zu ignorieren versucht und sein Interesse hauptsächlich den Schwägerinnen der jüngsten Schwester von Anne zu gelten scheint, kommt es Anne doch so vor, als ob ihr Schicksal ihn nicht kalt lässt. So entwickelt sie ein neues Selbstvertrauen. Sie erkennt, dass die Maßstäbe ihrer Familie, Menschen nur nach ihrem Stand und ihrem Vermögen, nicht aber nach ihrem Charakter zu beurteilen, für sie keine Geltung mehr haben. Wird sie auch Kapitän Wentworth davon überzeugen können? Wird sie mit ihren eigenen beschränkten Möglichkeiten ihren Geliebten wieder für sich gewinnen?
Dieser einfühlsame Film hält sich sehr eng an die literarische Vorlage. Der anstrengende Spaziergang nach Wintrop darf hier ebenso wenig fehlen, wie der schicksalhafte Aufenthalt im Meereskurort Lyme. Außer der Tatsache dass Mr. Elliot und seine älteste Tochter Elisabeth nicht schön genug sind, um in ihren Rollen zu überzeugen, gibt es nichts zu bemängeln. Die Geschichte wird in einer fast poetisch ruhigen Stimmung erzählt. Ciaran Hinds und Amanda Root stellen das Paar, deren vertrocknete Liebespflanze scheu versucht neue Wurzeln zu schlagen, einfach perfekt da.
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Munich [UK IMPORT] Eric Bana, Hiam Abbass, Ziad Adwan, Sharon Alexander, Mosko Alkalai DVD, 12. Juni 2006 Verkaufsrang: 40794
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Absolut sehenswert! 5 von 5 Punkten Ich schließe mich in allen Punkten der vorhergehenden ausführlichen Rezension an. Kein Film für schwache Nerven aber sehr empfehlenswert. Berührt einen auf allen Ebenen und wirkt noch lange nach.
Deutsches Trauma vs. Agenten-Actionthriller 5 von 5 Punkten Steven Spielberg beweist sich mit seinem neuen Werk einmal mehr als meisterhafter Erzähler. Selbst wenn man den realen Hintergrund ausblendet oder die Story vom Agentenquartett, das die Drahtzieher der Terroranschläge auf die Olympiade in München 1972 liquidiert, als Fiktion bezeichnet, bleibt unterm Strich ein schnörkelloser Agententhriller in der Tradition und Machart ähnlicher Verschwörungskrimis der 70er/Anfang 80er Jahre. Die über 160 Minuten vergehen wie im Flug und bieten eine Menge spektakulärer und hochspannender Szenen, teils mit von Spielberg ungekannter, kompromissloser Brutalität (abgesehen von DER SOLDAT JAMES RYAN) bebildert. Die grausamste und - zumindest bei mir - am nachhaltigsten wirkende Szene ist die Exekution der Killerin in Amsterdam, die sehr qualvoll anzuschauen ist. Eventuell etwas weit hergeholt könnte man vermuten, dass Spielberg mit dieser Szene Hitchcock zitieren oder imitieren wollte, der bekanntlich in seinem (ebenfalls Agenten-)Film DER ZERRISSENE VORHANG seinerzeit demonstrieren wollte, wie schwer es ist, einen Menschen umzubringen. Wer sich nicht mehr erinnert: Wolfgang Kieling wird in einer minutenlangen, dialoglosen Sequenz von Liv Ullman und Paul Newman gewürgt, geschlagen und gestochen, bis er letztendlich mit dem Kopf im Backofen vergast wird.
Ansonsten liefert das komplette Darsteller-Ensemble Höchstleistungen ab, allen voran natürlich der fast in jeder Szene präsente Eric Bana, der zum wiederholten Male beweisen kann, dass er mühelos in der Lage ist, einen Film zu tragen. Gefolgt vom nächsten Bond-Darsteller Daniel Craig, den ich mir zwar nach wie vor nicht recht als smarten Agenten ihrer Majestät vorstellen kann, sondern eher als den Mann fürs Grobe, den er in "München" mit eindrucksvoller Präsenz und ständig unterdrückte Aggression ausstrahlend gibt. Ciaran Hinds und Hanns Zischler gehen neben den beiden zwar etwas unter, haben aber trotzdem ihre kleinen, Glanzlichter setzenden Auftritte. Nicht zu vergessen der einmalige Geoffrey Rush als oberster Befehlshaber der Operation.
Grandios und wirklich oscarreif ist das Setdesign, das den Zuschauer von der ersten bis zur letzten Sekunde in einem Kraftakt der Ausstatter, die eine Vielzahl europäischer Hauptstädte von London, Paris, Rom bis Athen und nicht zu vergessen München mit zeitgenössischen Automobilen, Klamotten, Plakatierungen etc. auszustatten hatten, in die 70er Jahre zurückversetzt.
Über die politischen Bezüge, auch zum aktuellen Zeitgeschehen, kann man bestimmt lange diskutieren. Die Vorwürfe diverser Kritiker bzw. auch betroffener Israelis und Palästinenser, der Regisseur habe keine eindeutige Position bezogen, kann ich nicht nachvollziehen. Die Gesamtaussage des Films richtet sich meiner Ansicht nach allgemeingültig an alle Nationalitäten, Regierungen oder Gruppierungen und ist im Grunde genommen für vernunftbegabte und einigermaßen intelligente Wesen recht einfach und logisch: Gewalt mit Gegengewalt zu begegnen führt nur zur Ingangsetzung einer schwer zu stoppenden Gewaltspirale, die keinem anderen Zweck dient, als Täter, Opfer, Unschuldige physisch und psychisch zu zerstören.
Fazit: mit diesem Film hat Spielberg erneut bewiesen, dass er in so gut wie jedem Genre stilprägend und auf hohem Niveau seinen Beitrag leisten und selbst mit schwierigen Themen perfekte Unterhaltung bieten kann - auch wenn man nach dem DVD-Konsum zwiespältig feststellen muss, dass man im Grunde genommen zwei Stunden damit zugebracht hat, (mehr oder weniger) eiskalten Killern bei ihrem mörderischen Treiben zuzusehen und mitzufiebern, die sich im Auftrag einer angeblich gerechten Sache auf brutale, Collateralschäden achselzuckend in Kauf nehmende Weise quer durch Europa bomben und schießen. Abschließend ist außerdem sicherer denn je, dass Spielberg keine schlechten Filme machen kann, allenfalls schwächere, innerhalb seines Oeuvres, aber dann immer noch über dem Hollywood-Durchschnitt. |
The Mayor Of Casterbridge [UK IMPORT] Ciaran Hinds, James Purefoy, Jodhi May, Juliet Aubrey, Polly Walker DVD, 19. Januar 2004 Verkaufsrang: 21234
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Ein guter Mann, der ein schlechtes Leben führte 5 von 5 Punkten Der Originaltitel des Buches von Thomas Hardy aus dem Jahre 1886 heißt: "The Life and Death of a Man of Character" und das ist in der Tat, der rote Faden, der sich durch diese kongeniale Verfilmung der tragischen aber auch sehr wahrhaftigen und eindringlichen Novelle zieht.
Michael Henchard (Ciarán Hinds) heißt dieser Mann, der mit all seinen Charakterschwächen zu kämpfen hat, sie besiegt und auch immer wieder von ihnen besiegt wird. Er ist gerade mal 21 Jahre alt als die Geschichte beginnt und er als ein wandernder Heubinder mit seiner Frau Susan (Juliet Aubrey) und seiner neugeborenen Tochter durch die Gegend zieht.
Auf einem Jahrmarkt trinkt er zuviel, gerät darüber in Streit mit seiner Frau und verkauft sie in seiner Wut an den Meistbietenden. Ein Seemann kauft Frau und Kind und verschwindet mit ihnen, und für Michael Henchard beginnt ab diesem Moment ein anderes Leben. Entsetzt über seine Tat schwört er am nächsten Tag dem Alkohol ab, er wird als Kornhändler und Bürgermeister von Casterbridge sogar erfolgreich aber das Geheimnis um seine Untat verfolgt ihn und weitere Geheimnisse und Verwicklungen kommen noch dazu, als 19 Jahre später Ehefrau Susan mit Tochter Elizabeth-Jane (Jodhi May) wieder in Michaels Leben auftauchen. Getrieben von seiner impulsiven Art, seiner Aggressivität, seinen Depressionen und seiner Selbstsucht gerät Michael immer wieder in Konflikt mit seinem eigenen Gewissen. Bei dem Versuch es gut zu machen, verkehrt er die Dinge oft ins Gegenteil und schadet den Menschen die er eigentlich liebt, oder lieben sollte. Damit zerstört er letztlich nicht nur sein eigenes Glück sondern auch das von anderen.
Dieser Film ist wirklich eine perfekte Adaption dieser sehr komplexen Hardy-Geschichte voller Verwicklungen, Lügen und Geheimnisse um den Kampf eines Mannes gegen sich selbst. Er ist durchweg spannend und derartig intensiv gespielt, dass man beim Zusehen den Mund für 196 Minuten gar nicht mehr zubekommt und die Gänsehaut auch nicht mehr los wird.
Wer wäre für die zerrissene Rolle des Miachael Henchard wohl besser geeignet gewesen als Ciarán Hinds?
Der Mann erstaunt mich immer wieder, gerade in solchen Rollen, wo er vielschichtige Menschen spielt und deren dunkle Seiten so glaubhaft verkörpet, dass man ihre Tragik schmerzlich nachvollziehen kann. Hinds ist die absolut perfekte Besetzung für den "Mann mit Charakter"! Aber auch den anderen, allseits bekannten Darstellern verdankt es der Film, dass er ein wirklich emotionales und berührendes TV-Erlebnis geworden ist. Juliet Aubrey als schlichte aber ehrliche Susan, Jodhi May als duldsame passive Elizabeth-Jane und nicht zu vergessen James Purefoy (bekannt als Mark Anton aus Rome) als sehr schottisch sprechender aufrechter Donald Farfrae, der unfreiwillig zu Henchards Gegenspieler in jeder Hinsicht wird, sie alle erfüllen ihre Figuren mit Leben und Gefühl wie man es sich besser nicht wünschen kann.
Bei diesem TV-Zweiteiler aus 2003 hat sich ITV wahrlich nicht lumpen lassen und von der Musik, über die Kulissen von Straßen und Gebäuden, den gelegentlichen idyllischen Landschaftsszenen bis hin zum eleganten Period-Look in all seinen liebenvollen Details hat man nichts vergessen was das Period-D(r)amen-Herz erfreut und sich sehr respektvoll um Authentizität bemüht. Ein paar Details sind freilich anders als im Roman oder weggelassen worden (alleine drei Stunden Filmzeit reichen auch kaum aus, um die vielen Feinheiten der Romans wiederzugeben). Dieses kleine Manko ist aber leicht zu verschmerzen angesichts der insgesamt so ergreifenden Atmosphäre des Films. Taschentücher könnten u.U. von Nöten sein.
DVD:
Widescreen 16:9 Anamorph, Sprache English - Dolby Digital (2.0) Region 2 - Will only play on European Region 2 or multi-region DVD players. Die DVD ist ohne Untertitel, und nicht alles was gesprochen wird ist leicht verständlich. Gerade Cirián Hinds neigt gelegentlich zum Nuscheln in den nicht vorhandenen Bart. Specials: Photo gallery, Behind the scenes, Production notes, Cast and author biographies, Feature trailer, Interactive menus, Scene selection,
Absolut gelungene Literaturverfilmung 5 von 5 Punkten Völlig betrunken verkauft der Besenbinder Henshaw auf einem Jahrmarkt seineFrau und seine kleine Tochter an einen Seemann. Als er sich seiner Untat bewusst wird und er keine Spur von Frau und Kind findet, legt er das Gelübde ab, für die Dauer von 18 Jahren keinen Alkohol mehr zu trinken. Es folgt ein erfolgreicher Aufstieg als Getreidehändler, bis er schliesslich Bürgermeister der Gemeinde Casterbridge wird. Nach vielen Jahren kommen seine Frau und Tochter auf der Suche nach ihm zurück. Um seine Schuld von einst wiedergutzumachen, heiratet er seine Frau erneut, lässt jedoch seine Tochter und die Gemeinde in Unwissenheit über die Vergangenheit. Nur sein Vertrauter und Geschäftsführer weiss darüber Bescheid. Dennoch verlangt die Vergangenheit ihr Recht, unaufhaltsam beginnt nun der Verfall des Bürgermeisters, schliesslích kommt der Absturz und Henshaw stirbt letztendlich einsam und von Tochter und Gemeinde verstossen.. Die Verfilmung folgt der Romanvorlage sehr getreu. Bedrückend, in dunklen Bildern wird das Leben einer englischen Gemeinde Anfang des 19. Jahrhunderts dargestellt. Grandios Ciaran Hinds als von Schuld gequälter Protagonist des Filmes. Die DVD gibts leider nur in englisch und ohne Untertitel, ist aber sprachlich gut verständlich Ein für mich sehr lohnenswerter Film! |
Catherine Cookson - The Man Who Cried [UK IMPORT] Ciaran Hinds, Kate Buffery, Amanda Root, Daniel Massey, Gemma Craven DVD, 4. Juni 2007 Verkaufsrang: 47222 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
The Man Who Made the Same Mistake Twice 5 von 5 Punkten Ciarán Hinds spielt den Mann der weinte.
Sein Name ist Abel Mason und die Geschichte beginnt in den 30er Jahren zur Zeit der großen Wirtschaftsdepression. Als Abel beschließt seine Frau wegen seiner Geliebten zu verlassen geht es mit ihm und seinem Leben bergab. Seine Frau kommt hinter die Affäre, schreibt dem Ehemann der Geliebten einen Brief, dieser erschießt seine Frau und sich und Abel Mason weint bitterlich...
Abel nimmt seinen Sohn und verlässt seine Ehefrau. Die beiden ziehen obdachlos durch die Gegend, schlafen in Scheunen oder unter freiem Himmel und leben von der Mildtätigkeit anderer. Als Abel eines Tages aber den Unternehmer Peter Maxwell trifft, scheint er endlich Glück zu haben. Maxwell ist ein gläubiger Christ und nimmt Abel mit nach Hause, dort findet er Arbeit und Unterkunft und Zuwendung für seinen Sohn. Abel muss allerdings einen anderen Namen annehmen und behaupten seine Frau sei gestorben, denn der strenggläubige Maxwell würde keinen Ehebrecher unter seinem Dach dulden. Maxwells junge Frau Hilda (Amanda Root) hat indes ein Auge auf Abel geworfen, allerdings kann sie ihm ihre wahren Gefühle erst offenbaren nachdem ihr Mann Peter gestorben ist. Obwohl Abel sich inzwischen in Hildas etwas leichtlebigere Schwester Florrie (Kate Buffery) verliebt hat, und obwohl er immer noch mit seiner ersten Frau verheiratet ist, lässt er sich von Hilda zu einer Ehe überreden. Das Netz von Lüge und Betrug und unterdrückten Gefühlen wird auf diese Weise immer dichter gesponnen und es ist klar, dass Abel seine Gefühle für Florrie nicht lange zurückhalten wird, und es ist auch klar, dass er eines Tages von seinen Lügen eingeholt wird und für beide Fehler teures Lehrgeld bezahlen muss.
Ob er wohl eines Tages Zufriedenheit und Glück findet, der arme Abel? Wenn ja, dann werden wir ihn nochmals weinen sehen ;-).
Das Herausragende an diesem Films ist die Spitzenbesetzung und die überragende Darstellkunst des britischen Romantic-Dream-Teams Ciarán Hinds und Amanda Root. Sie gruselig spießig (was bestens zu ihr passt) mit gutherzigem Gesichtsausdruck und in Kittelschürze, und er als attraktiver Womanizer und Landstreicher der Vorkriegszeit.
Wirklich GENIAL.Mit einer besseren Besetzung hätte man (Tyne Tees Television) die schwierige und verwickelte Geschichte von Catherine Cookson wirklich nicht verfilmen können. Dass alle anderen Details natürlich auch authentisch und mitreißend sind, brauche ich nicht weiter auszuführen. In einem zweieinhalbstündigen Zweiteiler wird über das (Liebes)Leben von Abel Mason erzählt über seine Fehler und Schwächen und sein gutes Herz verbogen und gefesselt in den selbst geschaffenen Lügengespinsten und vielleicht auch in der Prüderie der damaligen Zeit.
Ciarán Hinds beweist einmal mehr, dass er einer der besten Schauspieler überhaupt ist, und Amanda Root hat hier eine Rolle erhalten, die ihr auf den Leib geschneidert wurde und die sie für mich extrem liebenswert macht (denn natürlich ist sie - zwar unscheinbar und "plain" aber doch - die wahre Heldin der Geschichte).
Wenn auch mir persönlich diese Cookson Geschichte über betrogene Ehefrauen und unentschlossene Ehemänner und deren Lügen und Geheimnisse nicht gefallen hat, so muss ich doch zugeben, dass dies ein intensiver und zu Herzen gehender Film ist, der mir nichtsdestoweniger einige Tränen abgenötigt hat. Nicht schön aber unbedingt sehenswert.
DVD: Laufzeit 2 Stunden 36 Minuten, Sprache Englisch mit englischen Untertiteln
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The Mayor Of Casterbridge [UK IMPORT] Ciaran Hinds, James Purefoy, Jodhi May, Juliet Aubrey, Polly Walker DVD, 19. Februar 2007 Verkaufsrang: 55507
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Ein guter Mann, der ein schlechtes Leben führte 5 von 5 Punkten Der Originaltitel des Buches von Thomas Hardy aus dem Jahre 1886 heißt: "The Life and Death of a Man of Character" und das ist auch der rote Faden, der sich durch diese kongeniale Verfilmung der tragischen aber auch sehr wahrhaftigen und eindringlichen Novelle zieht.
Michael Henchard (Ciarán Hinds) heißt dieser Mann, der mit all seinen Charakterschwächen zu kämpfen hat, sie besiegt und auch immer wieder von ihnen besiegt wird. Er ist gerade mal 21 Jahre alt als die Geschichte beginnt und er als ein wandernder Heubinder mit seiner Frau Susan (Juliet Aubrey) und seiner neugeborenen Tochter durch die Gegend zieht.
Auf einem Jahrmarkt trinkt er zuviel, gerät darüber in Streit mit seiner Frau und verkauft sie in seiner Wut an den Meistbietenden. Ein Seemann kauft Frau und Kind und verschwindet mit ihnen, und für Michael Henchard beginnt ab diesem Moment ein anderes Leben. Entsetzt über seine Tat schwört er am nächsten Tag dem Alkohol ab. Er wird als Kornhändler und Bürgermeister von Casterbridge sogar erfolgreich aber das Geheimnis um seine Untat verfolgt ihn und weitere Geheimnisse und Verwicklungen kommen noch dazu, als 19 Jahre später Ehefrau Susan mit Tochter Elizabeth-Jane (Jodhi May) wieder in Michaels Leben auftauchen. Getrieben von seiner impulsiven Art, seiner Aggressivität, seinen Depressionen und seiner Selbstsucht gerät Michael immer wieder in Konflikt mit seinem eigenen Gewissen. Bei dem Versuch es gut zu machen, verkehrt er die Dinge oft ins Gegenteil und schadet den Menschen die er eigentlich liebt, oder lieben sollte. Damit zerstört er letztlich nicht nur sein eigenes Glück sondern auch das von anderen.
Dieser Film ist wirklich eine perfekte Adaption dieser sehr komplexen Hardy-Geschichte voller Verwicklungen, Lügen und Geheimnisse um den Kampf eines Mannes gegen sich selbst. Er ist durchweg spannend und derartig intensiv gespielt, dass man beim Zusehen den Mund für 196 Minuten gar nicht mehr zubekommt und die Gänsehaut auch nicht mehr los wird.
Wer wäre für die zerrissene Rolle des Miachael Henchard wohl besser geeignet gewesen als Ciarán Hinds?
Der Mann erstaunt mich immer wieder, gerade in solchen Rollen, wo er vielschichtige Menschen spielt und deren dunkle Seiten so glaubhaft verkörpet, dass man ihre Tragik schmerzlich nachvollziehen kann. Hinds ist die absolut perfekte Besetzung für den "Mann mit Charakter"! Aber auch den anderen, allseits bekannten Darstellern verdankt es der Film, dass er ein wirklich emotionales und berührendes TV-Erlebnis geworden ist. Juliet Aubrey als schlichte aber ehrliche Susan, Jodhi May als duldsame passive Elizabeth-Jane und nicht zu vergessen James Purefoy (bekannt als Mark Anton aus Rome) als sehr schottisch sprechender aufrechter Donald Farfrae, der unfreiwillig zu Henchards Gegenspieler in jeder Hinsicht wird, sie alle erfüllen ihre Figuren mit Leben und Gefühl wie man es sich besser nicht wünschen kann.
Bei diesem TV-Zweiteiler aus 2003 hat sich ITV wahrlich nicht lumpen lassen und von der Musik, über die Kulissen von Straßen und Gebäuden, den gelegentlichen idyllischen Landschaftsszenen bis hin zum eleganten Period-Look in all seinen liebenvollen Details hat man nichts vergessen was das Period-D(r)amen-Herz erfreut und sich sehr respektvoll um Authentizität bemüht. Ein paar Details sind freilich anders als im Roman oder weggelassen worden (alleine drei Stunden Filmzeit reichen auch kaum aus, um die vielen Feinheiten der Romans wiederzugeben). Dieses kleine Manko ist aber leicht zu verschmerzen angesichts der insgesamt so ergreifenden Atmosphäre des Films. Taschentücher könnten u.U. von Nöten sein.
DVD: Sprache English, Dolby Digital, Scene Selection
Packendes Drama 4 von 5 Punkten "The mayor of Casterbridge" erzählt eine dramatische und tragische Geschichte, die einen so schnell nicht los lässt. Soviel gleich zu Anfang denn zum Beginn des Filmes dachte ich nicht, daß er mich derartig packen würde.
Im Alkoholrausch verkauft Michael Henchard seine Frau Susan und seine neugeborene Tochter an einen Seemann. Nach dieser Wahnsinnstat ändert er sein Leben und wird zum respektablen Bürgermeister der Kleinstadt Casterbridge. Doch nach 18 Jahren tauchen Susan und Henchards Tochter Elizabeth Jane wieder auf...
In der ersten halben Stunde poltert die Handlung ein wenig vor sich hin, wer jedoch dran bleibt, den erwartet eine packende Literaturverfilmung, die einen so schnell nicht loslässt. Die Anfangsszenen um den Verkauf Susans wirken leider nicht glaubwürdig, was ein wenig an Ciaran Hinds hölzerner Darstellung (am Anfang) Henchards liegt. Auch den plötzlichen Sinneswandel in der Kirche nehme ich ihm nicht so ganz ab, danach hat die Handlung sich jedoch gefangen und entfaltet einen ganz eigenen Sog. Tatsächlich weist die Handlung die eine oder andere Wendung auf, die man am Anfang so sicherlich nicht erwartet hätte.
Ein wenig fühlte ich mich beim Sehen an Victor Hugos "Les Misérables" erinnert, lässt man mal die sozialen Aussagen dieses französischen Klassikers außer Acht und konzentriert die Handlung nur auf das Schicksal Valjeans: genau wie der Galeerensträfling aus Hugos Klassiker muß auch Henchard für einen einmal gemachten Fehler sein ganzes Leben lang büßen, beide Männer können ihrer Vergangenheit nicht entkommen und sehen sich immer wieder mit ihr konfrontiert, obwohl sie mittlerweile ganz andere Leben führen. Sicherlich kann man die beiden Romane nicht miteinander vergleichen. Aber es gibt doch einige Handlungsstränge in "Casterbridge", die mich sehr an die "Elenden" erinnert haben.
Sieht man mal von dem etwas holperigen Einstieg in die Handlung ab, so ist "The mayor of Casterbridge" ein grandios besetztes period drama. Ciaran Hinds spielt einfach großartig, ihm zur Seite stehen die wunderbare Juliet Aubrey ("Middlemarch")als Susan, die zauberhafte Jodhi May ("Tipping the velvet") als Elizabeth Jane und der brillante James Purefoy ("Vanity Fair") als Donald Farfrae (Vorsicht, an den Akzent muß man sich ein wenig gewöhnen!).
Die Bilder sind düster, der Soundtrack bleibt mysteriös und das ist auch gut so, denn hier geht es beileibe nicht um viktorianische Liebesgeschichten, sondern um ein handfestes, packendes Drama. "The mayor of Casterbridge" ist eine spannende Geschichte um Rache, Sühne und Vergebung, über die man gerne noch etwas länger nachdenkt und die -abgesehen vom etwas unglücklichen Anfang- einem wahrhaft spannende Minuten verspricht. |
Margot At The Wedding [UK IMPORT] Nicole Kidman, Jack Black, Ciaran Hinds, Jennifer Jason Leigh, John Turturro DVD, 14. Juli 2008 Verkaufsrang: 41547 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
| Road To Perdition/Miller's Crossing [UK IMPORT] Tom Hanks, Steve Buscemi, J.E. Freeman, Jennifer Jason Leigh, Dylan Baker DVD, 18. Juni 2007 Verkaufsrang: 41487
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Miss Pettigrews großer Tag Amy Adams, Frances McDormand, Ciaran Hinds, Shirley Henderson, Mark Strong DVD, 16. Februar 2009 Verkaufsrang: 26053 Noch nicht veröffentlicht
| Mickybo And Me [UK IMPORT] Adrian Dunbar, Ciaran Hinds, Susan Lynch, Gina McKee, Julie Walters DVD, 3. Juli 2006 Verkaufsrang: 45280 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.
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