|
| DVDs: Ciaran Hinds | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Ivanhoe [UK IMPORT] Steven Waddington, Ciaran Hinds, Susan Lynch, Victoria Smurfit, James Cosmo Videokassette, 7. April 1997 Verkaufsrang: 5882 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
nur weiterzuempfehlen!!! 5 von 5 Punkten Ein Video mit Starbesetzung. Die faszinierenden Schauspieler machen es zu einem interessanten Fernsehvergnügen. Zum Teil sind einige überflüssig brutale Szenen enthalten. Unklar, warum es noch keine deutschsprachig-synchronisierte Fassung gibt; immerhin gibt es den Mehrteiler schon einige Jahre. |
Der Koch, der Dieb, seine Frau und ihr Liebhaber / The Cook, the Thief, His Wife and Her Lover Alan Howard, Ciarán Hinds, Ewan Stewart, Gary Olsen, Helen Mirren DVD Verkaufsrang: 68826 Spanien Edition, PAL/Region 2 DVD:TON: Deutsch ( Dolby Digital 2.0 ),Englisch ( Dolby Digital 2.0 ),Italienisch ( Dolby Digital 2.0 ),Spanisch ( Dolby Digital 2.0 ),Arabisch ( Untertitel ),Deutsch ( Untertitel ),Dänisch ( Untertitel ),Englisch ( Untertitel ),Finnisch ( Untertitel ),Französisch ( Untertitel ),Hebräisch ( Untertitel ),Holländisch ( Untertitel ),Italienisch ( Untertitel ),Norwegisch ( Untertitel ),Portugiesisch ( Untertitel ),Russisch ( Untertitel ),Schwedisch ( Untertitel ),Spanisch ( Untertitel ),Türkisch ( Untertitel ),WIDESCREEN (1.85:1), BONUSMATERIAL: Szene Zugang, Trailer(s), Ungeschnitten, Wechselwirkendes Menü,SYNOPSIS: In diesem Restaurant ist praktisch alles essbar, wenn auch nicht unbedingt genießbar! Dieser Film ist eine grelle Liebesgeschichte, die sich in der Küche und im Speiseraum eines gepflegten Restaurants abspielt. Der Film erzählt von 10 Tagen des Essens - nicht nur von den Lebensmitteln. Richard, der Koch und Inhaber ist kulinarischer Perfektionist. Sein bester Kunde , Albert, der Gangster, terrorisiert mit seiner Bande das Personal. Bis sich seine Frau in den Mann vom Nebentisch verliebt und mit ihm in der Speisekammer - zwischen Wein und Geflügel - eine heftige Beziehung eingeht. Als Albert ihn tötet, plant Georgina eine Rache "a la carte". SCREENING/VERGEBEN IN: Catalonian Internationales Film-Festival, Europäische Film-Preise, Fantasporto Preise,
|
Catherine Cookson - The Man Who Cried [UK IMPORT] Ciaran Hinds, Kate Buffery, Amanda Root, Daniel Massey, Gemma Craven DVD, 4. Juni 2007 Verkaufsrang: 49971 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
The Man Who Made the Same Mistake Twice 5 von 5 Punkten Ciarán Hinds spielt den Mann der weinte.
Sein Name ist Abel Mason und die Geschichte beginnt in den 30er Jahren zur Zeit der großen Wirtschaftsdepression. Als Abel beschließt seine Frau wegen seiner Geliebten zu verlassen geht es mit ihm und seinem Leben bergab. Seine Frau kommt hinter die Affäre, schreibt dem Ehemann der Geliebten einen Brief, dieser erschießt seine Frau und sich und Abel Mason weint bitterlich...
Abel nimmt seinen Sohn und verlässt seine Ehefrau. Die beiden ziehen obdachlos durch die Gegend, schlafen in Scheunen oder unter freiem Himmel und leben von der Mildtätigkeit anderer. Als Abel eines Tages aber den Unternehmer Peter Maxwell trifft, scheint er endlich Glück zu haben. Maxwell ist ein gläubiger Christ und nimmt Abel mit nach Hause, dort findet er Arbeit und Unterkunft und Zuwendung für seinen Sohn. Abel muss allerdings einen anderen Namen annehmen und behaupten seine Frau sei gestorben, denn der strenggläubige Maxwell würde keinen Ehebrecher unter seinem Dach dulden. Maxwells junge Frau Hilda (Amanda Root) hat indes ein Auge auf Abel geworfen, allerdings kann sie ihm ihre wahren Gefühle erst offenbaren nachdem ihr Mann Peter gestorben ist. Obwohl Abel sich inzwischen in Hildas etwas leichtlebigere Schwester Florrie (Kate Buffery) verliebt hat, und obwohl er immer noch mit seiner ersten Frau verheiratet ist, lässt er sich von Hilda zu einer Ehe überreden. Das Netz von Lüge und Betrug und unterdrückten Gefühlen wird auf diese Weise immer dichter gesponnen und es ist klar, dass Abel seine Gefühle für Florrie nicht lange zurückhalten wird, und es ist auch klar, dass er eines Tages von seinen Lügen eingeholt wird und für beide Fehler teures Lehrgeld bezahlen muss.
Ob er wohl eines Tages Zufriedenheit und Glück findet, der arme Abel? Wenn ja, dann werden wir ihn nochmals weinen sehen ;-).
Das Herausragende an diesem Films ist die Spitzenbesetzung und die überragende Darstellkunst des britischen Romantic-Dream-Teams Ciarán Hinds und Amanda Root. Sie gruselig spießig (was bestens zu ihr passt) mit gutherzigem Gesichtsausdruck und in Kittelschürze, und er als attraktiver Womanizer und Landstreicher der Vorkriegszeit.
Wirklich GENIAL.Mit einer besseren Besetzung hätte man (Tyne Tees Television) die schwierige und verwickelte Geschichte von Catherine Cookson wirklich nicht verfilmen können. Dass alle anderen Details natürlich auch authentisch und mitreißend sind, brauche ich nicht weiter auszuführen. In einem zweieinhalbstündigen Zweiteiler wird über das (Liebes)Leben von Abel Mason erzählt über seine Fehler und Schwächen und sein gutes Herz verbogen und gefesselt in den selbst geschaffenen Lügengespinsten und vielleicht auch in der Prüderie der damaligen Zeit.
Ciarán Hinds beweist einmal mehr, dass er einer der besten Schauspieler überhaupt ist, und Amanda Root hat hier eine Rolle erhalten, die ihr auf den Leib geschneidert wurde und die sie für mich extrem liebenswert macht (denn natürlich ist sie - zwar unscheinbar und "plain" aber doch - die wahre Heldin der Geschichte).
Wenn auch mir persönlich diese Cookson Geschichte über betrogene Ehefrauen und unentschlossene Ehemänner und deren Lügen und Geheimnisse nicht gefallen hat, so muss ich doch zugeben, dass dies ein intensiver und zu Herzen gehender Film ist, der mir nichtsdestoweniger einige Tränen abgenötigt hat. Nicht schön aber unbedingt sehenswert.
DVD: Laufzeit 2 Stunden 36 Minuten, Sprache Englisch mit englischen Untertiteln
|
Nativity Story [UK IMPORT] Keisha Castle-Hughes, Ciaran Hinds, Oscar Isaac DVD, 12. November 2007 Verkaufsrang: 55372 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Warum nicht in Deutsch? 5 von 5 Punkten Ich möchte mich den anderen Schreibern anschließen. Warum kommt dieser wunderbare Film nicht in deutsch.
Warum nicht in deutsch? Ein Zufall? 4 von 5 Punkten Es ist kaum zu glauben: Ein Film, den vor einem Jahr 'zig Millionen weltweit im Kino gesehen haben und den sicher viele als DVD kaufen würden, erscheint einfach nicht auf deutsch. Auch ich suche seit Monaten danach. Ein Zufall? Man könnte (auch angesichts der deutschen Verrisse von Mel Gibsons Passionsfilm) schon ins Grübeln kommen....
Harald Höschler
Es begab sich aber zu der Zeit 4 von 5 Punkten Ich suche schon lange den Film. Doch in deutscher Sprache ist er nicht zubekommen. Ich hoffe, dass er bald in Deutsch übersetzt wird. wäre einfach super.
WARUM NICHT IM DEUTSCHSPRACHIGEN RAUM! 5 von 5 Punkten Warum wird diese sehr gut inszenierte Bibelverfilmung nicht auch im deutschsprachigen Raum zum Verkauf angeboten. Auch ich suche schon sehr lange danach. Andere Filme, die bereits vor "Es begab sich aber zu der Zeit..." im Kino waren, sind schon längst in den Videotheken. Bitte schnell daran etwas ändern, und den Film auch auf DVD herausbringen.
DIE BESTE BIBELVERFILMUNG 5 von 5 Punkten doch warum ,gibt es denn nicht in Deutschland?? ich suche nun schon 1 Jahr danach vergebens..kein Vö,nichts!!! |
L'amante perduto ( Italienische / Englische Fassung ) Juliet Aubrey; Stuart Bunce; Ciaran Hinds; Phyllida Law DVD Verkaufsrang: 71252 Adam ed Asya, silenziosamente infelici, vivono insieme a Tel Aviv, con la figlia adolescente Dafi. Un giorno entra improvvisamente nella loro vita Gabriel, un giovane francese, e Asya, inspiegabilmente e inesorabilmente, s'innamora di lui. Anziché soffrire di gelosia Adam incoraggia il rapporto, felice di vedere sua moglie di nuovo serena e sorridente. La storia si fa ogni giorno piú coinvolgente, diventando un bisogno insopprimibile. Così, quando improvvisamente Gabriel scompare, Asya non può fare a meno di mettersi alla sua ricerca, seguita da Adam, spinto dal desiderio di proteggerla. Nel frattempo nasce una delicata storia d'amore tra Dafi e Na'im, un quindicenne arabo che lavora come apprendista nell'officina di Adam. Non riuscendo a comunicare con i genitori, la giovane confida le sue ansie ad uno scrittore e mentre il conflitto tra arabi ed ebrei minaccia di sopraffare il loro rapporto, la giovane coppia dimostra ai genitori il potere dell'onestà e dell'amore.
|
Munich [UK IMPORT] Eric Bana, Hiam Abbass, Ziad Adwan, Sharon Alexander, Mosko Alkalai DVD, 12. Juni 2006 Verkaufsrang: 65487 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Absolut sehenswert! 5 von 5 Punkten Ich schließe mich in allen Punkten der vorhergehenden ausführlichen Rezension an. Kein Film für schwache Nerven aber sehr empfehlenswert. Berührt einen auf allen Ebenen und wirkt noch lange nach.
Deutsches Trauma vs. Agenten-Actionthriller 5 von 5 Punkten Steven Spielberg beweist sich mit seinem neuen Werk einmal mehr als meisterhafter Erzähler. Selbst wenn man den realen Hintergrund ausblendet oder die Story vom Agentenquartett, das die Drahtzieher der Terroranschläge auf die Olympiade in München 1972 liquidiert, als Fiktion bezeichnet, bleibt unterm Strich ein schnörkelloser Agententhriller in der Tradition und Machart ähnlicher Verschwörungskrimis der 70er/Anfang 80er Jahre. Die über 160 Minuten vergehen wie im Flug und bieten eine Menge spektakulärer und hochspannender Szenen, teils mit von Spielberg ungekannter, kompromissloser Brutalität (abgesehen von DER SOLDAT JAMES RYAN) bebildert. Die grausamste und - zumindest bei mir - am nachhaltigsten wirkende Szene ist die Exekution der Killerin in Amsterdam, die sehr qualvoll anzuschauen ist. Eventuell etwas weit hergeholt könnte man vermuten, dass Spielberg mit dieser Szene Hitchcock zitieren oder imitieren wollte, der bekanntlich in seinem (ebenfalls Agenten-)Film DER ZERRISSENE VORHANG seinerzeit demonstrieren wollte, wie schwer es ist, einen Menschen umzubringen. Wer sich nicht mehr erinnert: Wolfgang Kieling wird in einer minutenlangen, dialoglosen Sequenz von Liv Ullman und Paul Newman gewürgt, geschlagen und gestochen, bis er letztendlich mit dem Kopf im Backofen vergast wird.
Ansonsten liefert das komplette Darsteller-Ensemble Höchstleistungen ab, allen voran natürlich der fast in jeder Szene präsente Eric Bana, der zum wiederholten Male beweisen kann, dass er mühelos in der Lage ist, einen Film zu tragen. Gefolgt vom nächsten Bond-Darsteller Daniel Craig, den ich mir zwar nach wie vor nicht recht als smarten Agenten ihrer Majestät vorstellen kann, sondern eher als den Mann fürs Grobe, den er in "München" mit eindrucksvoller Präsenz und ständig unterdrückte Aggression ausstrahlend gibt. Ciaran Hinds und Hanns Zischler gehen neben den beiden zwar etwas unter, haben aber trotzdem ihre kleinen, Glanzlichter setzenden Auftritte. Nicht zu vergessen der einmalige Geoffrey Rush als oberster Befehlshaber der Operation.
Grandios und wirklich oscarreif ist das Setdesign, das den Zuschauer von der ersten bis zur letzten Sekunde in einem Kraftakt der Ausstatter, die eine Vielzahl europäischer Hauptstädte von London, Paris, Rom bis Athen und nicht zu vergessen München mit zeitgenössischen Automobilen, Klamotten, Plakatierungen etc. auszustatten hatten, in die 70er Jahre zurückversetzt.
Über die politischen Bezüge, auch zum aktuellen Zeitgeschehen, kann man bestimmt lange diskutieren. Die Vorwürfe diverser Kritiker bzw. auch betroffener Israelis und Palästinenser, der Regisseur habe keine eindeutige Position bezogen, kann ich nicht nachvollziehen. Die Gesamtaussage des Films richtet sich meiner Ansicht nach allgemeingültig an alle Nationalitäten, Regierungen oder Gruppierungen und ist im Grunde genommen für vernunftbegabte und einigermaßen intelligente Wesen recht einfach und logisch: Gewalt mit Gegengewalt zu begegnen führt nur zur Ingangsetzung einer schwer zu stoppenden Gewaltspirale, die keinem anderen Zweck dient, als Täter, Opfer, Unschuldige physisch und psychisch zu zerstören.
Fazit: mit diesem Film hat Spielberg erneut bewiesen, dass er in so gut wie jedem Genre stilprägend und auf hohem Niveau seinen Beitrag leisten und selbst mit schwierigen Themen perfekte Unterhaltung bieten kann - auch wenn man nach dem DVD-Konsum zwiespältig feststellen muss, dass man im Grunde genommen zwei Stunden damit zugebracht hat, (mehr oder weniger) eiskalten Killern bei ihrem mörderischen Treiben zuzusehen und mitzufiebern, die sich im Auftrag einer angeblich gerechten Sache auf brutale, Collateralschäden achselzuckend in Kauf nehmende Weise quer durch Europa bomben und schießen. Abschließend ist außerdem sicherer denn je, dass Spielberg keine schlechten Filme machen kann, allenfalls schwächere, innerhalb seines Oeuvres, aber dann immer noch über dem Hollywood-Durchschnitt. |
The Mayor Of Casterbridge [UK IMPORT] Ciaran Hinds, James Purefoy, Jodhi May, Juliet Aubrey, Polly Walker DVD, 19. Februar 2007 Verkaufsrang: 60804
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Ein guter Mann, der ein schlechtes Leben führte 5 von 5 Punkten Der Originaltitel des Buches von Thomas Hardy aus dem Jahre 1886 heißt: "The Life and Death of a Man of Character" und das ist auch der rote Faden, der sich durch diese kongeniale Verfilmung der tragischen aber auch sehr wahrhaftigen und eindringlichen Novelle zieht.
Michael Henchard (Ciarán Hinds) heißt dieser Mann, der mit all seinen Charakterschwächen zu kämpfen hat, sie besiegt und auch immer wieder von ihnen besiegt wird. Er ist gerade mal 21 Jahre alt als die Geschichte beginnt und er als ein wandernder Heubinder mit seiner Frau Susan (Juliet Aubrey) und seiner neugeborenen Tochter durch die Gegend zieht.
Auf einem Jahrmarkt trinkt er zuviel, gerät darüber in Streit mit seiner Frau und verkauft sie in seiner Wut an den Meistbietenden. Ein Seemann kauft Frau und Kind und verschwindet mit ihnen, und für Michael Henchard beginnt ab diesem Moment ein anderes Leben. Entsetzt über seine Tat schwört er am nächsten Tag dem Alkohol ab. Er wird als Kornhändler und Bürgermeister von Casterbridge sogar erfolgreich aber das Geheimnis um seine Untat verfolgt ihn und weitere Geheimnisse und Verwicklungen kommen noch dazu, als 19 Jahre später Ehefrau Susan mit Tochter Elizabeth-Jane (Jodhi May) wieder in Michaels Leben auftauchen. Getrieben von seiner impulsiven Art, seiner Aggressivität, seinen Depressionen und seiner Selbstsucht gerät Michael immer wieder in Konflikt mit seinem eigenen Gewissen. Bei dem Versuch es gut zu machen, verkehrt er die Dinge oft ins Gegenteil und schadet den Menschen die er eigentlich liebt, oder lieben sollte. Damit zerstört er letztlich nicht nur sein eigenes Glück sondern auch das von anderen.
Dieser Film ist wirklich eine perfekte Adaption dieser sehr komplexen Hardy-Geschichte voller Verwicklungen, Lügen und Geheimnisse um den Kampf eines Mannes gegen sich selbst. Er ist durchweg spannend und derartig intensiv gespielt, dass man beim Zusehen den Mund für 196 Minuten gar nicht mehr zubekommt und die Gänsehaut auch nicht mehr los wird.
Wer wäre für die zerrissene Rolle des Miachael Henchard wohl besser geeignet gewesen als Ciarán Hinds?
Der Mann erstaunt mich immer wieder, gerade in solchen Rollen, wo er vielschichtige Menschen spielt und deren dunkle Seiten so glaubhaft verkörpet, dass man ihre Tragik schmerzlich nachvollziehen kann. Hinds ist die absolut perfekte Besetzung für den "Mann mit Charakter"! Aber auch den anderen, allseits bekannten Darstellern verdankt es der Film, dass er ein wirklich emotionales und berührendes TV-Erlebnis geworden ist. Juliet Aubrey als schlichte aber ehrliche Susan, Jodhi May als duldsame passive Elizabeth-Jane und nicht zu vergessen James Purefoy (bekannt als Mark Anton aus Rome) als sehr schottisch sprechender aufrechter Donald Farfrae, der unfreiwillig zu Henchards Gegenspieler in jeder Hinsicht wird, sie alle erfüllen ihre Figuren mit Leben und Gefühl wie man es sich besser nicht wünschen kann.
Bei diesem TV-Zweiteiler aus 2003 hat sich ITV wahrlich nicht lumpen lassen und von der Musik, über die Kulissen von Straßen und Gebäuden, den gelegentlichen idyllischen Landschaftsszenen bis hin zum eleganten Period-Look in all seinen liebenvollen Details hat man nichts vergessen was das Period-D(r)amen-Herz erfreut und sich sehr respektvoll um Authentizität bemüht. Ein paar Details sind freilich anders als im Roman oder weggelassen worden (alleine drei Stunden Filmzeit reichen auch kaum aus, um die vielen Feinheiten der Romans wiederzugeben). Dieses kleine Manko ist aber leicht zu verschmerzen angesichts der insgesamt so ergreifenden Atmosphäre des Films. Taschentücher könnten u.U. von Nöten sein.
DVD: Sprache English, Dolby Digital, Scene Selection
Packendes Drama 4 von 5 Punkten "The mayor of Casterbridge" erzählt eine dramatische und tragische Geschichte, die einen so schnell nicht los lässt. Soviel gleich zu Anfang denn zum Beginn des Filmes dachte ich nicht, daß er mich derartig packen würde.
Im Alkoholrausch verkauft Michael Henchard seine Frau Susan und seine neugeborene Tochter an einen Seemann. Nach dieser Wahnsinnstat ändert er sein Leben und wird zum respektablen Bürgermeister der Kleinstadt Casterbridge. Doch nach 18 Jahren tauchen Susan und Henchards Tochter Elizabeth Jane wieder auf...
In der ersten halben Stunde poltert die Handlung ein wenig vor sich hin, wer jedoch dran bleibt, den erwartet eine packende Literaturverfilmung, die einen so schnell nicht loslässt. Die Anfangsszenen um den Verkauf Susans wirken leider nicht glaubwürdig, was ein wenig an Ciaran Hinds hölzerner Darstellung (am Anfang) Henchards liegt. Auch den plötzlichen Sinneswandel in der Kirche nehme ich ihm nicht so ganz ab, danach hat die Handlung sich jedoch gefangen und entfaltet einen ganz eigenen Sog. Tatsächlich weist die Handlung die eine oder andere Wendung auf, die man am Anfang so sicherlich nicht erwartet hätte.
Ein wenig fühlte ich mich beim Sehen an Victor Hugos "Les Misérables" erinnert, lässt man mal die sozialen Aussagen dieses französischen Klassikers außer Acht und konzentriert die Handlung nur auf das Schicksal Valjeans: genau wie der Galeerensträfling aus Hugos Klassiker muß auch Henchard für einen einmal gemachten Fehler sein ganzes Leben lang büßen, beide Männer können ihrer Vergangenheit nicht entkommen und sehen sich immer wieder mit ihr konfrontiert, obwohl sie mittlerweile ganz andere Leben führen. Sicherlich kann man die beiden Romane nicht miteinander vergleichen. Aber es gibt doch einige Handlungsstränge in "Casterbridge", die mich sehr an die "Elenden" erinnert haben.
Sieht man mal von dem etwas holperigen Einstieg in die Handlung ab, so ist "The mayor of Casterbridge" ein grandios besetztes period drama. Ciaran Hinds spielt einfach großartig, ihm zur Seite stehen die wunderbare Juliet Aubrey ("Middlemarch")als Susan, die zauberhafte Jodhi May ("Tipping the velvet") als Elizabeth Jane und der brillante James Purefoy ("Vanity Fair") als Donald Farfrae (Vorsicht, an den Akzent muß man sich ein wenig gewöhnen!).
Die Bilder sind düster, der Soundtrack bleibt mysteriös und das ist auch gut so, denn hier geht es beileibe nicht um viktorianische Liebesgeschichten, sondern um ein handfestes, packendes Drama. "The mayor of Casterbridge" ist eine spannende Geschichte um Rache, Sühne und Vergebung, über die man gerne noch etwas länger nachdenkt und die -abgesehen vom etwas unglücklichen Anfang- einem wahrhaft spannende Minuten verspricht. |
Jane Eyre [UK-Import] Samantha Morton, Ciaran Hinds, Abigail Cruttenden Videokassette, 10. März 1997 Verkaufsrang: 14942
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 37 Bewertungen)
Schlechte DVD 2 von 5 Punkten Was die Umsetzung der Schauspieler betrifft - so kann ich den anderen Kommentaren nur beipflichten: Die Umsetzung des Stoffes ist gut, die Schauspieler auch. Leider kommt der Seher der DVD nicht in den Genuss einiger Szene. Die Reise zur Tante und das spätere Erbe - all das kann man auf dem Video sehen, auf der DVD nicht. Warum die Produktionsfirma den Film nicht ungeschnitten übernommen hat, bleibt mir ein Rätsel.
Dadurch wird die Story schon fast zu einfach gestrickt.
Zur Zumutung wird die DVD durch die technische Mängel - oder ich habe die Montagsversion erhalten. Der Film erholt sich nur langsam von seinem Grünstich, der seltsame Anfang, dass man nicht auf Auswahlmenü geführt wird, sondern die ersten Szenen sieht. Der fehlende Untertitel (Englisch/Deutsch)und die nicht vorhandenen Add-ons. Wer nach der Erstausstrahlung des Film das Internet durchsuchte, fand diese auf einer Seite: Interviews, Hintergrundberichte und Infomationen zum Film. Entweder hatten die Macher der DVD keine Lust oder keine Kenntnis.
Die Produktionsfirma sollte noch mal in sich gehen und sich fragen, ob Preis und Leistung hier zusammenpassen.
Die Leidenschaft der Protagonisten im Buch wurde im Film glaubhaft umgesetzt 5 von 5 Punkten Zuallererst: Dies war meine erste "Jane Eyre" Verfilmung und ich stieß nur zufällig im Fernsehen auf sie, da mich das Jane Austen Fieber schon erfasst hatte (durch "Stolz und Vorurteil") und ich jeden Film aufnahm, der historisch angehaucht ist. Zu dieser Zeit wusste ich aber noch nicht, dass dies einer meiner liebsten Filme werden würde, und von dem berühmten Roman, plus seiner Autorin, war mir bis dato noch nichts bekannt.
Der Film fängt auch gleich sehr eindrucksvoll an. Ein Kind wird in das "Rote Zimmer" gesperrt, weil es nicht das gewünschte Verhalten gezeigt hat. Ich war nun gespannt, wie es mit dem Mädchen weitergehen würde. Die harte Zeit, die es dann in Lowood verbringen musste, rührte mich zutiefst, obwohl sie im Vergleich zu den anderen Verfilmungen kürzer geraten war, was aber der Atmosphäre und auch der Verständlichkeit gegenüber keinen Abbruch tat und ich trotzdem mit dem Kind mitfühlte. Ich mag es auch sehr in Filmen, wenn die Hauptperson ihr Leben kommentiert, so als ob man einen Roman in der Ich-Form liest und woraus man sehr viel über ihre Gefühle schließen kann. Das finde ich auch gerade dann schön, als sie schildert, wie sie über Mr. Rochester denkt. Das ist sehr gut gemacht, weil man auf der Gegenseite, über den Herrn von Thornfield Hall, nicht viel erfährt, bzw. uns seine Gedankenwelt verborgen bleibt.
Samantha Morton hat mir gleich gut als Jane Eyre gefallen. Sie hat ein sehr liebenswertes Gesicht und ist in ihrer Schlichtheit gerade zu perfekt für diese Rolle. Ich kann mir vorstellen, dass sich Mr. Rochester in sie verliebt hat, weil sie etwas reines und unschuldiges ausstrahlt, dass die Schauspielerin durch Gestik und Mimik auszudrücken weiß. Bei Ciaran Hinds war ich anfangs über sein Aussehen etwas enttäuscht, verglich ich ihn doch mit dem gutaussehenden Colin Firth. Aber umso länger ich seinem Spiel zuschaute, umso mehr war ich von seiner Person angetan. Er ist eben ein Mann, der durch seine Ausstrahlung fazinieren kann und da Mr. Rochester im Roman nicht als schön bezeichnet wird und auch schon älter ist, fand ich ihn dann schließlich als perfekte Besetzung für den Hausherrn mit der geheimnisvollen Vergangenheit. Die Wortgefechte, die im Roman zu genüge vorkommen, wurden in dieser Verfilmung perfekt umgesetzt und der Heiratsantrag ist so vollkommen und zeigt die aufgestauten Gefühle der Beiden so glaubhaft, dass ich in diesem Moment überzeugt war, es handelte sich hier wirklich um Jane und Edward.
Die Handlung ist für ein bißchen mehr als 100 Minuten gut umgesetzt worden. Es sind fast alle wichtigen Handlungsstränge verfilmt worden. Was ich aber etwas bedauere, ist die Tatsache, dass die Rückkehr zu ihrer totkranken Tante und der anschließende Aufenthalt nicht gezeigt wurde. So sieht der Zuschauer Jane mit der Kutsche abfahren und in der nächsten Szene kommt Jane zu Fuß wieder zurück nach Thornfield und wird von Mr. Rochester schon sehnsüchtig erwartet. Dabei sind zu dieser Zeit vier Wochen vergangen! Es wäre hier gut gewesen, wenn der Zuschauer etwas auf die Zusammenkunft der Beiden hätte warten müssen. Der Spannung hätte dies keinen Abbruch getan, ganz im Gegenteil.
Fazit: Es ist die hier wohl leidenschaftlichste Verfilmung über den Roman "Jane Eyre" von Charlotte Bronte. Wer eine ausführlichere Version möchte, der schaut sich am besten die Verfilmung von 2006 an mit Ruth Wilson/Toby Stephens, die ich hier sehr empfehlen möchte. Ansonsten ist man mit dieser Version bestens bedient und kann so die Kraft und Leidenschaft der beiden Liebenden spüren, die der Roman schon vor Jahrhunderten so wundervoll in Worten erzählt hat.
Ciaran Hinds IST Mr. Rochester!!!! 5 von 5 Punkten Kompliment - einen besseren Mr. Rochester als Ciaran Hinds hätte man kaum finden können. Genauso habe ich ihn mir beim Lesen des wunderbaren Buches vorgestellt. Natürlich konnten hier nicht alle Einzelheiten des Buches wiedergegeben werden, trotzdem hätte ich mir bei der Umsetzung des Buches insgeheim eine Miniserie a la Stolz und Vorurteil von 1995 gewünscht. Viele wichtige Details mussten leider auf Grund der Kürze der Spielfilmzeit weggelassen werden, was ich ausgeprochen schade fand. Ausserdem hatte ich bei der Beschreibung von Jane Eyre immer ein bißchen so ein "Koboldwesen" wie bspw. Christina Ricci vor Augen. Samantha Morton finde ich fast ein wenig zu hübsch für die Rolle. Auf der anderen Seite haben die Engländer in Ihren Klassikerverfilmungen wohl große Probleme eine wirklich schöne Frau zu besetzten. Diese Blanche Ingram ist meines Erachtens keine Schönheit. Diese Tatsache hat mich auch bei der Darstellung der Musgrove Schwestern in Persuasion gestört. Aber trotz dem fand ich den Film wunderbar und das Ende ist fast schöner als in der Romanvorlage. Wie jemand hier schon geschrieben hat: Eine Tasse Tee oder ein gutes Glas Rotwein und einfach genießen und heulen....
Das ist sogar mir zuviel...... 2 von 5 Punkten Anhand meiner Rezensionen könnt ihr sehen, ich liebe gute Liebesgeschichten. Ob Jane Austen oder neuzeitliche Werke, Romanzen und Melodramen finde ich toll. Aber das hier ist echt eine Nummer zuviel ( Der Meinung war auch meine ähnlich gelagerte Schwester) Vor lauter Schmalz war mein Haar ganz fettig (natürlich ein Scherz - aber so schien es mir) Ich kann nur sagen, wenn dann leihen, nicht kaufen.
Es gibt bessere Verfilmungen des Buchs 2 von 5 Punkten Dass sich viele Verfilmungen von großer Literatur nicht so genau an die Vorlage halten, finde ich nicht so schlimm. Aber die Darstellung der Charaktere ist in der Verfilmung mit William Hurt und Charlotte Gainsbourg meines Erachtens nach viel besser gelungen. Ciarán Hinds spielt den Mr. Rocherster für mich nicht so glaubwürdig. Und die Szene, in der Mr. Rochester und Jane im Dorf Stoff für die Hochzeit kaufen, empfand ich als unpassend.
Gut finde ich an der DVD, dass sie neben der Originalvertonung auch eine deutsche Tonspur enthält, auch wenn ich persönlich immer das Original vorziehe.
Weitere Kundenmeinungen |
Lara Croft - Tomb Raider 2: The Cradle Of Life [UK IMPORT] Angelina Jolie, Ciaran Hinds, Chris Barrie, Gerard Butler, Noah Taylor Videokassette, 2. Februar 2004 Verkaufsrang: 32351 Tomb Raider - Die Wiege des Lebens ist gewiss besser als sein Vorgänger aus dem Jahr 2001, sein Anspruch aber zielt hauptsächlich auf die Fans der Videospiele, auf denen beide Filme basieren. All dies verspricht jede Menge Spaß, aber auch allzu vertraute Action-Sequenzen. Da ist der wie immer anziehende Anblick Angelina Jolies, die erneut in der Titelrolle schwimmend und schwingend, kickboxend und herumballernd, fliegend, auf Jetskis, auf Motorrädern sowie im freien Fall zur Rettung der Welt herbeieilt. Diesmal muss sie sicherstellen, dass der grimassierende Bösewicht (Ciaran Hinds) die Büchse der Pandora nicht öffnet (jawohl, es handelt sich hierbei tatsächlich um den mythologischen Gegenstand), und somit eine tödliche Seuche zu entfesseln, die die Erdbevölkerung ausdünnen würde. Exotische Drehorte erhöhen noch Jolies kühl-erotischen Reiz, man fragt sich jedoch, ob diese Serie eine große Zukunft hat. -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 68 Bewertungen)
Was will man erwarten? 5 von 5 Punkten Nachdem die Vorgabe zu diesem Film ein Computerspiel ist und die Hauptdarstellerin des Spieles meiner Meinung nach reichlich überzeichnet, sprich hyperperfektioniert ist, konnte man nichts anderes als einen actionreichen Abenteuerfilm erwarten. Auf den ersten Blick, und dieser geht auf ein unbewegtes Bild zurück, nämlich das Kinoplakat, nahm ich an dass Angelina Jolie die perfekte Verkörperung dieses Kunstwesens sein könnte. Doch weit gefehlt. Ihre Figur ist zweifelsohne ein Hingucker, wenn man von den spargeldürren Unterschenkeln absieht, über das schmolllippige Gesicht läßt sich ebenfalls streiten, aber gut, nehmen wir die Frau wie sie der Chirurg nun einmal schuf. Sie ist ein hübscher Anblick. Was jedoch ihre schauspielerischen Fähigkeiten betrifft möchte ich behaupten sie hätte ein wenig mehr als einen einzigen Gesichtsausdruck aufbieten dürfen. Kein Zweifel hier wurde ein wenig zu viel Mannweib konstruiert. Von Wärme, echter weiblicher oder gar aufreizend sexueller Ausstrahlung keine Spur. Eine Kampfmaschine im Evakostüm wäre die passendere Beschreibung.
Doch wie schon in Teil 1 "Tomb Raider" profitiert der Film eindeutig von dem hervorragenden Gegenspieler. War es bei Tomb Raider noch Daniel Craig der zu überzeugen und auch das weibliche Auge zu umschmeicheln verstand, so steigert sich dieser Vorteil in Teil 2 "Der Wiege des Lebens" noch. Gerard Butler ist nicht nur ein eindeutiger Hingucker, sondern auch noch ein hervorragender Schauspieler. Er ist mit jeder Faser seines wahrlich attraktiven Körpers die reine Verführung und zeigt zugleich in überzeugender Weise sein gieriges Gesicht. Hier wird mit Mimik mehr gesagt als mit platten Dialogen. Das ist wahre Schauspielkunst.
Der Film insgesamt bietet meiner Meinung nach beste Unterhaltung was Action und auch Erotik betrifft. Das kleine Manko einer doch eher unpersönlich agierenden Angelina Jolie wird durch Spannung und die gute Leistung der anderen Darsteller ausreichend ausgeglichen um dem Filmfan einen unterhaltsamen Abend zu garantieren.
Weitere Kundenmeinungen |
Frontline [Verleihversion] Julie Walters, Ciaran Hinds, Roger Michell DVD, 1. Januar 2002 Verkaufsrang: 71689
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Frontline 3 von 5 Punkten Ciaran Hinds ist mein Lieblingsschauspieler. Das ist einer der Gründe, warum ich mir diesen Film gekauft habe. Weiterhin interessieren mich auch Irland und Großbritannien mit ihrer Geschichte. Dieser Film gibt einen sehr guten Einblick in den Nordirlandkonflikt. Ich bin froh, diesen Film erworben zu haben und kann ihn nur weiter empfehlen.
"Frontline" 5 von 5 Punkten Eigentlich habe ich mir diesen Film gekauft, da ich Interesse an Filmen mit Ciaran Hinds habe. "Frontline" spielt im Jahr 1972 in Belfast und handelt von einer mutigen Frau, die sich gegen die Traditionen ihres Landes und gegen das ständige Blutvergießen stellt. Interessant und sehr aufreibend werden die damaligen Verhältnisse in Irland, im Vordergrund einer Familie, dargestellt. Julie Walters, sehr beeindruckend als Mutter und Ehefrau, durch deren mutige und kämpferische Ambitionen, der Bevölkerung ihres Stadtteils zu helfen, ihre Familie fast zu zerbrechen droht. Dieser Film hat mich sehr bewegt und in Atem gehalten. Die Darsteller wurden gut gewählt. Ich kann diesen Film weiter empfehlen und freue mich ihn zu besitzen. Dank an Ciaran Hinds! |
Jane Eyre Samantha Morton, Ciarán Hinds, Gemma Jones Videokassette, 28. Mai 2001 Verkaufsrang: 9423
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 37 Bewertungen)
Schlechte DVD 2 von 5 Punkten Was die Umsetzung der Schauspieler betrifft - so kann ich den anderen Kommentaren nur beipflichten: Die Umsetzung des Stoffes ist gut, die Schauspieler auch. Leider kommt der Seher der DVD nicht in den Genuss einiger Szene. Die Reise zur Tante und das spätere Erbe - all das kann man auf dem Video sehen, auf der DVD nicht. Warum die Produktionsfirma den Film nicht ungeschnitten übernommen hat, bleibt mir ein Rätsel.
Dadurch wird die Story schon fast zu einfach gestrickt.
Zur Zumutung wird die DVD durch die technische Mängel - oder ich habe die Montagsversion erhalten. Der Film erholt sich nur langsam von seinem Grünstich, der seltsame Anfang, dass man nicht auf Auswahlmenü geführt wird, sondern die ersten Szenen sieht. Der fehlende Untertitel (Englisch/Deutsch)und die nicht vorhandenen Add-ons. Wer nach der Erstausstrahlung des Film das Internet durchsuchte, fand diese auf einer Seite: Interviews, Hintergrundberichte und Infomationen zum Film. Entweder hatten die Macher der DVD keine Lust oder keine Kenntnis.
Die Produktionsfirma sollte noch mal in sich gehen und sich fragen, ob Preis und Leistung hier zusammenpassen.
Die Leidenschaft der Protagonisten im Buch wurde im Film glaubhaft umgesetzt 5 von 5 Punkten Zuallererst: Dies war meine erste "Jane Eyre" Verfilmung und ich stieß nur zufällig im Fernsehen auf sie, da mich das Jane Austen Fieber schon erfasst hatte (durch "Stolz und Vorurteil") und ich jeden Film aufnahm, der historisch angehaucht ist. Zu dieser Zeit wusste ich aber noch nicht, dass dies einer meiner liebsten Filme werden würde, und von dem berühmten Roman, plus seiner Autorin, war mir bis dato noch nichts bekannt.
Der Film fängt auch gleich sehr eindrucksvoll an. Ein Kind wird in das "Rote Zimmer" gesperrt, weil es nicht das gewünschte Verhalten gezeigt hat. Ich war nun gespannt, wie es mit dem Mädchen weitergehen würde. Die harte Zeit, die es dann in Lowood verbringen musste, rührte mich zutiefst, obwohl sie im Vergleich zu den anderen Verfilmungen kürzer geraten war, was aber der Atmosphäre und auch der Verständlichkeit gegenüber keinen Abbruch tat und ich trotzdem mit dem Kind mitfühlte. Ich mag es auch sehr in Filmen, wenn die Hauptperson ihr Leben kommentiert, so als ob man einen Roman in der Ich-Form liest und woraus man sehr viel über ihre Gefühle schließen kann. Das finde ich auch gerade dann schön, als sie schildert, wie sie über Mr. Rochester denkt. Das ist sehr gut gemacht, weil man auf der Gegenseite, über den Herrn von Thornfield Hall, nicht viel erfährt, bzw. uns seine Gedankenwelt verborgen bleibt.
Samantha Morton hat mir gleich gut als Jane Eyre gefallen. Sie hat ein sehr liebenswertes Gesicht und ist in ihrer Schlichtheit gerade zu perfekt für diese Rolle. Ich kann mir vorstellen, dass sich Mr. Rochester in sie verliebt hat, weil sie etwas reines und unschuldiges ausstrahlt, dass die Schauspielerin durch Gestik und Mimik auszudrücken weiß. Bei Ciaran Hinds war ich anfangs über sein Aussehen etwas enttäuscht, verglich ich ihn doch mit dem gutaussehenden Colin Firth. Aber umso länger ich seinem Spiel zuschaute, umso mehr war ich von seiner Person angetan. Er ist eben ein Mann, der durch seine Ausstrahlung fazinieren kann und da Mr. Rochester im Roman nicht als schön bezeichnet wird und auch schon älter ist, fand ich ihn dann schließlich als perfekte Besetzung für den Hausherrn mit der geheimnisvollen Vergangenheit. Die Wortgefechte, die im Roman zu genüge vorkommen, wurden in dieser Verfilmung perfekt umgesetzt und der Heiratsantrag ist so vollkommen und zeigt die aufgestauten Gefühle der Beiden so glaubhaft, dass ich in diesem Moment überzeugt war, es handelte sich hier wirklich um Jane und Edward.
Die Handlung ist für ein bißchen mehr als 100 Minuten gut umgesetzt worden. Es sind fast alle wichtigen Handlungsstränge verfilmt worden. Was ich aber etwas bedauere, ist die Tatsache, dass die Rückkehr zu ihrer totkranken Tante und der anschließende Aufenthalt nicht gezeigt wurde. So sieht der Zuschauer Jane mit der Kutsche abfahren und in der nächsten Szene kommt Jane zu Fuß wieder zurück nach Thornfield und wird von Mr. Rochester schon sehnsüchtig erwartet. Dabei sind zu dieser Zeit vier Wochen vergangen! Es wäre hier gut gewesen, wenn der Zuschauer etwas auf die Zusammenkunft der Beiden hätte warten müssen. Der Spannung hätte dies keinen Abbruch getan, ganz im Gegenteil.
Fazit: Es ist die hier wohl leidenschaftlichste Verfilmung über den Roman "Jane Eyre" von Charlotte Bronte. Wer eine ausführlichere Version möchte, der schaut sich am besten die Verfilmung von 2006 an mit Ruth Wilson/Toby Stephens, die ich hier sehr empfehlen möchte. Ansonsten ist man mit dieser Version bestens bedient und kann so die Kraft und Leidenschaft der beiden Liebenden spüren, die der Roman schon vor Jahrhunderten so wundervoll in Worten erzählt hat.
Ciaran Hinds IST Mr. Rochester!!!! 5 von 5 Punkten Kompliment - einen besseren Mr. Rochester als Ciaran Hinds hätte man kaum finden können. Genauso habe ich ihn mir beim Lesen des wunderbaren Buches vorgestellt. Natürlich konnten hier nicht alle Einzelheiten des Buches wiedergegeben werden, trotzdem hätte ich mir bei der Umsetzung des Buches insgeheim eine Miniserie a la Stolz und Vorurteil von 1995 gewünscht. Viele wichtige Details mussten leider auf Grund der Kürze der Spielfilmzeit weggelassen werden, was ich ausgeprochen schade fand. Ausserdem hatte ich bei der Beschreibung von Jane Eyre immer ein bißchen so ein "Koboldwesen" wie bspw. Christina Ricci vor Augen. Samantha Morton finde ich fast ein wenig zu hübsch für die Rolle. Auf der anderen Seite haben die Engländer in Ihren Klassikerverfilmungen wohl große Probleme eine wirklich schöne Frau zu besetzten. Diese Blanche Ingram ist meines Erachtens keine Schönheit. Diese Tatsache hat mich auch bei der Darstellung der Musgrove Schwestern in Persuasion gestört. Aber trotz dem fand ich den Film wunderbar und das Ende ist fast schöner als in der Romanvorlage. Wie jemand hier schon geschrieben hat: Eine Tasse Tee oder ein gutes Glas Rotwein und einfach genießen und heulen....
Das ist sogar mir zuviel...... 2 von 5 Punkten Anhand meiner Rezensionen könnt ihr sehen, ich liebe gute Liebesgeschichten. Ob Jane Austen oder neuzeitliche Werke, Romanzen und Melodramen finde ich toll. Aber das hier ist echt eine Nummer zuviel ( Der Meinung war auch meine ähnlich gelagerte Schwester) Vor lauter Schmalz war mein Haar ganz fettig (natürlich ein Scherz - aber so schien es mir) Ich kann nur sagen, wenn dann leihen, nicht kaufen.
Es gibt bessere Verfilmungen des Buchs 2 von 5 Punkten Dass sich viele Verfilmungen von großer Literatur nicht so genau an die Vorlage halten, finde ich nicht so schlimm. Aber die Darstellung der Charaktere ist in der Verfilmung mit William Hurt und Charlotte Gainsbourg meines Erachtens nach viel besser gelungen. Ciarán Hinds spielt den Mr. Rocherster für mich nicht so glaubwürdig. Und die Szene, in der Mr. Rochester und Jane im Dorf Stoff für die Hochzeit kaufen, empfand ich als unpassend.
Gut finde ich an der DVD, dass sie neben der Originalvertonung auch eine deutsche Tonspur enthält, auch wenn ich persönlich immer das Original vorziehe.
Weitere Kundenmeinungen |
Oscar Und Lucinda [UK IMPORT] Ralph Fiennes, Cate Blanchett, Ciaran Hinds, Tom Wilkinson, Richard Roxburgh Videokassette, 17. Mai 1999 Verkaufsrang: 16392
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Besser als der Ruf 4 von 5 Punkten Wenn man einigen Kritikern und dem Einspielergebnis glauben schenkt, müsste man damit rechnen einen guten Film zu verpassen. Wenn man nicht gleich resigniert, bekommt man einen sehr leisen und detailgetreuen Film präsentiert. Und fast immer hält sich Gillian Armstrong an die Worte eines Meisters, Peter Carey, dessen Ton und Witz sie ziemlich genau trifft. |
The Man Who Cried [UK IMPORT] Ciaran Hinds, Kate Buffery, Amanda Root, Daniel Massey Videokassette, 24. Januar 2000 Verkaufsrang: 17640
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
das Überleben und die Überlebenden ... eine Tenorarie und einige Äpfel in der Einsamkeit 5 von 5 Punkten In einem beeindruckenden und heftig diskutieren Film der Mimik, Bilder und Musik inszeniert Sally Potter in einem Reigen von Leben und Tod, Opportunismus, Karriere, Geborgenheit und Zerbrechlichkeit minimalistisch und stark abstrahiert ein Einzelschicksal der, während des 2ten Weltkrieges millionenfach entwurzelten Menschen auf der Suche nach Identität und Vater mit oftmals wortlosen Darstellungen von Grundbedürfnisse des Einzelnen, wie Unabhängigkeit, Glücklichkeit, Reichtum, Berühmtheit und Liebe.
Vor den Kulissen einer falschen Welt aus Glamour und Selbstherrlichkeit und einer klagenden Natur in der Dunkelheit prallen elegante Opernarien, wunderbar intoniert von Salvatore Licitra, und feurig, bewegend und schwermütig singende und flüsternde Zigeunergeigen leidenschaftlich aufeinander, gleich einem lockenden Gesang der reinen, menschlichen und zwischenmenschlichen Gefühle in einer grausamen Scheinwelt.
... eine wunderbar unprätentiös inszenierte Geschichte von großer, aber nicht hoffnungsloser Schwermut. [Wolfgang Rupprecht]
Besetzung
Claudia Lander-Duke : Junge Fegele
Christina Ricci : Fegele / Suzie
Oleg Yankovsky : Fegele s Vater
Cate Blanchett : Lola
Johnny Depp : Cesar
Harry Dean Stanton : Felix Perlman
John Turturro : Dante Dominio
Lieder
Je Crois Entendre Encore
Jalousie
Di Quella Pira
Close Your Eyes
Tiganesca
E Lucevan Le Stelle
Cesar's Song
Baladele Revoluteil
Dido's Lament
Je Crois Entendre Encore
Ducho Balvaio
Torna A Surriento
Without A Word
Bangi Khelimos
Gloomy Sunday
Je Crois Entendre Encore
Schöner Film ... 4 von 5 Punkten Ich muss gestehen,ich habe mir diese DVD nur gekauft,da ich ein großer Johnny Depp Fan bin ...
Doch ich wurde mal wieder positiv überrascht!Auch wenn J.D. keine große Rolle spielt,kommt er doch hervoragend zur Geltung ... Die grundlegende Story ist wirklich wunderschön & traurig,jedoch hätte man noch mehr aus dem Film raus holen können,deswegen "nur" 4Sterne.Ein MUSS in jeder DVD & Johnny Depp Sammlung !!!
kunstvolle, subtile, oft witzige Verfilmung eines ernsten Themas 4 von 5 Punkten Kunstvoll, in opernhaften Bildern und gelungener Farbdramaturgie von Sally Potter verfilmte , in den 30er Jahren spielende Geschichte um ein jüdisches Shtetl-Mädchen Suzie (Christina Ricci) aus Russland, das allein ins Exil nach England geschickt wird, bei fremden Leuten aufwächst und ewig "anders" bleibt, sich nicht richtig zugehörig fühlen kann. Sie befreundet sich mit der opportunistischen, wenig zuverlässigen russischen Exilantin Lola (hinreißend: von Cate Blanchett) und arbeitet mit ihr in Paris in einem heruntergekommenen Theater. Dort verliebt sich Lola in den italienischen Möchtegern-Star-Tenor Dante (herrlich: John Turturro), Bauernjunge aus Sizilien, der sich als ziemlich widerlicher Anhänger Mussolinis outet. Suzie ist nun wieder ausgeschlossen und allein. In dieser Situation wendet sie sich dem Zigeuner Cesar (Johnny Depp) zu und verliebt sich in ihn. Als der Zweite Weltkrieg ausbricht, muss sie sich entscheiden, von den Naziz verfolgt bei Cesar zu bleiben oder ohne ihn in die USA zu fliehen. Die Situation spitzt sich zu, als Dante sie als Jüdin an die Nazis verrät.
Sally Potter, die auch das Buch geschrieben hat, hat in ihrem Theater durch die Bank Außenseiter und am Rande der Gesellschaft Stehende versammelt: Das Theater, das sich kaum von einem Circus unterscheidet, ist auf die Mitarbeit der Zigeuner angewiesen. Sehr subtil offenbart Potter wie sich Hierarchien und Abwertungskaskaden zwischen den Figuren herausbilden. Dabei sind sie allesamt zugereist, umherziehend, in Frankreich "nicht zugehörig". Darum geht es im Kern: Nicht-Zugehörigkeit, Ausgrenzung, Unbehaustsein und das daraus relultierende "Herumzigeunern" als Exilanten - immer auf der Suche nach dem Ort, wo man hoffentlich wirklich bleiben, zuhause sein kann, Wurzeln schlagen kann, da die Herkunftswurzeln gekappt sind.
Nina Ricci spielt zurückgenommen und in sich gekehrt. Ihre Traurigkeit, und Einsamkeit drücken sich in ihren Augen aus. Cate Blanchett und John Turturro sind es, die Witz, Spaß und Spielfreude in den Film bringen, Cate Blanchett ist so hinreißend, wie ich das nicht von ihr kenne. Johnny Depp, meistens stumm, verstärkt so den Eindruck seines Ausgegrenztseins immens. Trotz seiner unsteten Lebensweise in der untersten Hierarchiestufe hat er, was Suzie fehlt: Familie und ein Zuhause.
Die deutsche Synchronfassung raubt dem Film ein sehr wesentliches Element, die Sprache: Ricci nämlich spricht in England lupenreines Englisch und ist trotzdem außen vor. Cate Blanchetts starker russischer Akzent und John Turturro, sprachlich ein Vollblutitaliener, machen durch ihre Sprache den Witz ihrer Figuren aus. Johnny Depp zählt in Roma-Sprache, ansonsten meint man einen Jugoslawen englisch sprechen zu hören. Deshalb am besten im Original anschauen.
kunstvolle, subtile, z.T. witzige Verfilmung eines ernsten Themas 4 von 5 Punkten Kunstvoll, in opernhaften Bildern und gelungener Farbdramaturgie von Sally Potter verfilmte , in den 30er Jahren spielende Geschichte um ein jüdisches Shtetl-Mädchen Suzie (Christina Ricci) aus Russland, das allein ins Exil nach England geschickt wird, bei fremden Leuten aufwächst und ewig "anders" bleibt, sich nicht richtig zugehörig fühlen kann. Sie befreundet sich mit der opportunistischen, wenig zuverlässigen russischen Exilantin Lola (hinreißend: von Cate Blanchett) und arbeitet mit ihr in Paris in einem heruntergekommenen Theater. Dort verliebt sich Lola in den italienischen Möchtegern-Star-Tenor Dante (herrlich: John Turturro), Bauernjunge aus Sizilien, der sich als ziemlich widerlicher Anhänger Mussolinis outet. Suzie ist nun wieder ausgeschlossen und allein. In dieser Situation wendet sie sich dem Zigeuner Cesar (Johnny Depp) zu und verliebt sich in ihn. Als der Zweite Weltkrieg ausbricht, muss sie sich entscheiden, von den Naziz verfolgt bei Cesar zu bleiben oder ohne ihn in die USA zu fliehen. Die Situation spitzt sich zu, als Dante sie als Jüdin an die Nazis verrät.
Sally Potter, die auch das Buch geschrieben hat, hat in ihrem Theater durch die Bank Außenseiter und am Rande der Gesellschaft Stehende versammelt: Das Theater, das sich kaum von einem Circus unterscheidet, ist auf die Mitarbeit der Zigeuner angewiesen. Sehr subtil offenbart Potter wie sich Hierarchien und Abwertungskaskaden zwischen den Figuren herausbilden. Dabei sind sie allesamt zugereist, umherziehend, in Frankreich "nicht zugehörig". Darum geht es im Kern: Nicht-Zugehörigkeit, Ausgrenzung, Unbehaustsein und das daraus relultierende "Herumzigeunern" als Exilanten - immer auf der Suche nach dem Ort, wo man hoffentlich wirklich bleiben, zuhause sein kann, Wurzeln schlagen kann, da die Herkunftswurzeln gekappt sind.
Nina Ricci spielt zurückgenommen und in sich gekehrt. Ihre Traurigkeit, und Einsamkeit drücken sich in ihren Augen aus. Cate Blanchett und John Turturro sind es, die Witz, Spaß und Spielfreude in den Film bringen, Cate Blanchett ist so hinreißend, wie ich das nicht von ihr kenne. Johnny Depp, meistens stumm, verstärkt so den Eindruck seines Ausgegrenztseins immens. Trotz seiner unsteten Lebensweise in der untersten Hierarchiestufe hat er, was Suzie fehlt: Familie und ein Zuhause.
Die deutsche Synchronfassung raubt dem Film ein sehr wesentliches Element, die Sprache: Ricci nämlich spricht in England lupenreines Englisch und ist trotzdem außen vor. Cate Blanchetts starker russischer Akzent und John Turturro, sprachlich ein Vollblutitaliener, machen durch ihre Sprache den Witz ihrer Figuren aus. Johnny Depp zählt in Roma-Sprache, ansonsten meint man einen Jugoslawen englisch sprechen zu hören. Deshalb am besten im Original anschauen.
Schöne Liebesgeschichte 4 von 5 Punkten Die Familie des kleinen jüdischen Zigeunermädchens Suzie (als Erwachsene Christina Ricci) wird überfallen. Ihr Vater flieht nach Amerika, Suzie kommt zu einer Pflegefamilie nach London und zieht später als Zwanzigjährige nach Paris. Dort bekommt Suzie durch die Tänzerin Lola (Cate Blanchet) einige Engagements als Sängerin. Außerdem begegnet Suzie dem Zigeuner Cesar (Johnny Depp) und wird sich dadurch immer mehr ihrer Herkunft bewusst. Als die Nazis Paris besetzen, muss Suzie sich zwischen der Flucht ins sichere Amerika und ihrer Liebe zu Cesar entscheiden.
Ein schön gefilmter Streifen mit guten Darstellern für angenehme Stunden zu zweit, etwas fürs Herz, aber kein Kitsch.
Weitere Kundenmeinungen |
Oscar und Lucinda Ralph Fiennes, Cate Blanchett, Ciarán Hinds Videokassette, 17. Juni 1999 Verkaufsrang: 15419
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Besser als der Ruf 4 von 5 Punkten Wenn man einigen Kritikern und dem Einspielergebnis glauben schenkt, müsste man damit rechnen einen guten Film zu verpassen. Wenn man nicht gleich resigniert, bekommt man einen sehr leisen und detailgetreuen Film präsentiert. Und fast immer hält sich Gillian Armstrong an die Worte eines Meisters, Peter Carey, dessen Ton und Witz sie ziemlich genau trifft. |
There Will Be Blood [Blu-ray] [UK IMPORT] Ciaran Hinds, Kevin J. O'Connor, Daniel Day-Lewis, Dillon Freasier, Paul Dano Blu-ray, 7. Juli 2008 Verkaufsrang: 55330 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
| Miami Vice [Blu-ray] [UK IMPORT] Naomie Harris, John Ortiz, Colin Farrell, Gong Li, Luis Tosar Blu-ray, 24. November 2008 Verkaufsrang: 58342 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
|
The Weight Of Water [UK IMPORT] Catherine McCormack, Sarah Polley, Sean Penn, Elizabeth Hurley, Ciaran Hinds Videokassette, 16. Juni 2003 Verkaufsrang: 34193
Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
| Catherine Cookson - The Man Who Cried [UK IMPORT] Ciaran Hinds, Kate Buffery, Amanda Root, Daniel Massey, Gemma Craven DVD, 14. April 2003 Verkaufsrang: 83230
Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
|
|

|