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| DVDs: Corinna Harfouch | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Der große Bagarozy Til Schweiger, Corinna Harfouch, Thomas Heinze DVD, 14. Januar 2005 Verkaufsrang: 33872
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Ein verliebter Teufel. 4 von 5 Punkten Cora ist kinderlos verheiratet und arbeitet als Psychiaterin. Eines Tages taucht ein neuer Patient auf. Er gibt vor Stanislaus zu heißen und ist ein großer Anhänger der verstorbenen Sängerin Maria Callas. Cora verliebt sich in den mysteriösen Stanislaus. Alsbald konfrontiert er sie mit seinem wahren Problem. Er sei der Teufel und sei diese Aufgabe leid. Er strebt danach seine Existenz zu beenden. Das ist natürlich starker Tobak und Cora sieht darin ein Krankheitsbild. Doch Stanislaus verfügt über Fähigkeiten, die ihre Überzeugung ins Schwanken bringen. Die Beziehung zu ihren Mann beendet sie und wendet sich zunehmend Stanislaus zu. Dieser scheint sehr fleißig zu sein. Hatte bereits einige Treffen mit ihrer Sprechstundenhilfe und Cora sieht ihn mit ihrer besten Freundin. Trotzdem, Stanislaus Absichten sind redlich. Er will mit Cora ein neues Leben beginnen.
Die Geschichte wird spannend und knisternd erzählt. Der surrealistisch Touch sorgt für Überraschungen ohne den logischen Handlungsstrang zu zerreißen. Ein teuflisches Filmvergnügen.
Ein Teufel auf Erden 5 von 5 Punkten Anstatt eines Engels weilt diesmal der Teufel (Till Schweiger) unter uns. Aufgrund seiner Sinnkrise meldet er sich bei der Psychologin Cora (Corinna Harfouch) zur Behandlung an. Nach anfänglicher Angst und Skepsis fühlt sich Cora durch seine Macht und seinen Erzählungen voller subtiler Bosheit von ihm angezogen. Wer jetzt eine Liebesgeschichte erwartet, irrt sich vollkommen. Es ist vielmehr ein Arzt-Patient-Verhältnis wie es ungewöhnlicher nicht sein könnte. Vorallem am Ende zeigt der grosse Bagarozy, was er kann. Dieser Film ist so schwarz, daß jeder Pastor hinterher an seinem Beruf zweifelt. Wer diese Art von Humor mag, findet in diesem Film einen echten Leckerbissen. Aber auch für Freunde des Happy-Ends finden am Ende ein wenig Trost. 5 Sterne für eine phantasivolle, komische (s. o.) und gut erzählte Geschichte. |
Der große Bagarozy Til Schweiger, Corinna Harfouch, Thomas Heinze DVD, 1. April 2000 Verkaufsrang: 43127 Ein mysteriöser junger Mann, Til Schweiger (Knockin on Heaven's Door, Der Eisbär), nimmt Sitzungen bei einer berufsmüden Psychologin, gespielt von Corinna Harfouch (Solo für Klarinette, Irren ist männlich). Er erzählt sehnsüchtig von seinem Leben an der Seite der längst verstorbenen Operndiva Maria Callas. Er behauptet unsterblich zu sein und hält sich für einen gefallenen Engel, der allein mit der Kraft seiner Gedanken töten könne. Die Psychologin hält dem charmanten Verrückten nicht lange stand. Sie verliebt sich, bricht alle Berufsregeln und beginnt persönlich Nachforschungen anzustellen. Was sie über ihren Patienten erfährt, bringt sie bald selbst an den Rand des Wahnsinns. Obwohl Corinna Harfouch alle männlichen Kollegen an die Wand spielt, kommt auch sie den extremen Wandlungen der Geschichte nicht immer hinterher. Regisseur und Autor Bernd Eichinger (Das Mädchen Rosemarie, Der Name der Rose) wagt einige stilistische Neuerungen, verliert jedoch bei all der Groteske die Glaubwürdigkeit seiner Darsteller etwas aus den Augen. Trotzdem gehört Der große Bagarozy zu den erfrischendsten unter den neuen deutschen Kinofilmen. Frech werden viele Regeln der Filmerzählung gebrochen. Manchmal ähnelt der Film eher einer Kollage als einer dramatischen Fiktion (der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Helmut Krausser), doch wird die Spannung und Skurrilität der Geschichte dadurch nur gesteigert. Alles in allem ein interessanter Versuch, etwas Einzigartiges zu schaffen. Wenn sich Eichinger nicht von dem Unverständnis der deutschen Kritik gegenüber dieser schrägen Liebesgeschichte beirren lässt, können die Zuschauer weiter gespannt bleiben. -Peter Kuhn
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
nun höre ich maria callas 4 von 5 Punkten für mich ein phantastischer film. einfach kribbelnd und prickelnd . geht unter die haut. der teufel soll mich holen, wenn ich nicht den einen oder anderen gedanken hatte! ;-) bin kein schweiger-fan,.. aber diese rolle wurde ihm an den leib geschrieben. perfekt inszeniert. sie: überzeugend. diesen film gucke ich mir nochmal an. demnächst gehe ich mal in einen zirkus und lass mich vielleicht verzaubern,.. dieser film regt einfach die phantasie an und öffnet doch zugleich die augen. ich schaue genauer hin und sehe doch nichts. man kann ES nicht sehen, nur fühlen.
Satan auf Liebespfaden - und eine teuflisch gute Callas! 5 von 5 Punkten In diesem intelligenten, gekonnt dicht verwobenen Cocktail der Figuren, Orte und Lebensgeschichten wird dem erstaunten Beobachter ein wahres Feuerwerk geboten. Hier erlebt er die unnachahmliche Callas in Original und Fiktion, gemixt mit den intriganten Pfaden eines gelangweilten Satan. Und so nebenbei noch den Thrill fesselnder, unvorhergesehener Entwicklungen des Szenarios. Die Bereitschaft, sich überraschen zu lassen und ein gewisses Opernfaible erhöhen den Genuß dieses außergewöhnlichen Werkes enorm. Teuflisch schön und höllisch gut! |
Solo für Klarinette Götz George, Corinna Harfouch, Tim Bergmann DVD, 27. Mai 2002 Verkaufsrang: 42028 Die Welt des Berliner Kommissars Bernie Kominka (Götz George) besteht fast nur aus Schmutz und Dreck, Gewalt und Hoffnungslosigkeit. Er erfährt sie als ein Universum der vergeblichen Sehnsüchte und zerplatzten Träume und hat sich damit längst abgefunden. Doch als seine Frau ihn rausschmeißt und er in einem besonders blutigen Mord ermitteln muss, bricht alles endgültig zusammen. Seine einzige Spur ist eine Frau in einem roten Ledermantel, die rätselhafte Anna Weller (Corinna Harfouch), in die er sich auf der Stelle verliebt. Diese Liebe ist seine letzte Hoffnung und besiegelt doch sein Schicksal. Insgesamt gesehen war das deutsche Kino in den 90ern so lebendig und vielfältig wie lange Zeit nicht mehr. Aber trotz all der großen finanziellen oder auch künstlerischen Erfolge hat es sich - sieht man einmal von der Komödie ab - mit den klassischen Genres sehr schwer getan und nicht einmal eine Handvoll wirklich erwähnenswerter Krimis hervorgebracht. Einer von ihnen ist Nico Hofmanns Solo für Klarinette. Schon der Anfang, eine Razzia der Sittenpolizei in einem Altersheim, ist ein wahrhaft unvergesslicher Moment. Er zieht einen in eine völlig desolate Welt hinein, aus der es - wie sich dann im Verlauf der Geschichte zeigen wird - auch keinen richtigen Ausweg gibt. Nico Hofmann orientiert sich dabei gerade in der ersten Hälfte des Films an David Finchers Sieben, der eine namenlose moderne Großstadt als Hölle auf Erden porträtiert. In gewisser Hinsicht geht er sogar noch weiter als sein amerikanisches Vorbild. Denn hier scheint der alltägliche Wahnsinn und die allgegenwärtige Verkommenheit wirklich schon jeden einzelnen zerbrochen zu haben. Götz George geht als Bernie Kominka so weit wie in keiner seiner anderen Rollen. Die Szene, in der er seine ganze Wut und Verzweiflung an einer Prostituierten auslässt, gleicht einem Alptraum, der noch lange nachwirkt, auch weit über den Film hinaus. -Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Ungewöhnlich guter Thriller aus Deutschland 4 von 5 Punkten Dieser Thriller handelt von dem Kripo-Ermittler Bernie, der einen blutrünstigen Mordfall aufklären muss. Beruflich und privat weitgehend gescheitert fasst er neuen Lebensmut, als er sich in Anna verliebt, die tragischerweise auch Hauptverdächtige ist. Der Film vermittelt großenteils eine sehr düstere Stimmung, er spielt in Altersheimen, trostlosen Hochhäusern und Absteigen. Trotzdem ist es aber ein recht guter Film, der zahlreiche wirklich betroffenmachende Szenen enthält. Dabei geht's oft recht deutlich zur Sache, vor allem bei der Darstellung von Gewalt. In den traurigen Helden "Bernie" kann man sich hervorragend hineinversetzen, was auch am guten Soundtrack liegt. Glücklicherweise liegt der DVD auch gleich die passende CD bei. Von der schauspielerischen Leistung her betrachtet, hat mir Corinna Harfouch als Anna aber noch besser gefallen als Götz George: Perfekt, wie sie die Zerissenheit zwischen femme fatal und Mauerblümchen verkörpert. Ein ungewöhnlich guter deutscher Film, anspruchsvoll und doch kommerziell erfolgreich. |
Der große Bagarozy Til Schweiger, Corinna Harfouch, Thomas Heinze DVD, 1. Februar 2003 Verkaufsrang: 38887
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Nicht Gut 1 von 5 Punkten Absolut Ärgerlich, daß diese DVD nicht über Untertitel für verfügt. Stattdessen hat sie überflüssige Extras. Ohne Untertitel ist diese DVD für Millionen Gehörgeschädigte völlig sinnlos. Ohne Untertitel als wichtigste Ausstattungsmöglichkeit bleibt das Potenzial dieser DVD ungenutzt. Da wünsche ich mir die gute alte VHS-Kassette zurück.
Keine Untertitel! 1 von 5 Punkten Sehr ärgerlich, dass diese DVD nicht über Untertitel für Hörgeschädigte verfügt. Ohne Untertitel ist diese DVD für Tausende Hörgeschädigte (allein in Deutschland leben 8 Millionen Gehörlose und Schwerhörige) völlig uninteressant. Ohne Untertitel als wichtigste Ausstattungsmöglichkeit bleibt das Potenzial dieser DVD ungenutzt.
Richtig guter Film! 5 von 5 Punkten Ich habe mir die DVD vor 'ner Weile gekauft, weil sie gerade im Angebot war. Bin jetzt aber echt froh, dass ich sie gekauft habe, weil der Film echt gut ist. Der Film fängt an mit Til Schweiger beim Psychater. Er erzählt der Psychaterin, dass er die Callas im Park gesehen hat. Zuerst denkt man, dass Schweiger ein bißchen durchgeknallt ist, bald aber stellt sich heraus (oder vielleicht auch nicht), das er eigentlich der Teufel ist. Bizarre Dinge passieren, die die Psychaterin immer mehr davon überzeugen, dass er doch vielleicht der Teufel sein könnte. Oder vielleicht auch nicht, vielleicht ist er nur ein Verrückter, der Realität und Fantasie nicht auseinanderhalten kann. Fazit: Guter Film, gute Unterhaltung! |
Bibi Blocksberg und das Geheimnis der blauen Eulen Sidonie von Krosigk, Marie Luise Stahl, Corinna Harfouch Videokassette, 29. August 2005 Verkaufsrang: 1959
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
2. Versuch + neue Regisseurin = genauso an der Vorlage vorbei gezielt...schade! 2 von 5 Punkten Aufgrund des ober-kitschigen ersten Teils waren meine Erwartungen schon sehr tief. Aber weil es eine neue Regisseurin gedreht hat, hoffte ich doch noch auf eine Verbesserung...oder sollte es doch am Geschlecht liegen und keine Verbesserung bemerkbar sein?
Offenbar leider schon, denn auch Fraziska Buch liess sich vom Gedanken des Kitschs leiten und liefert eine nur punktuell besser wirkende Fortsetzung mit erneut deplatzierten und unpassenden Gesangseinlagen (mit erneut absolut bescheuerter Choreographie) ab.
Zwar wirkt das Ganze schon irgendwie interessanter...doch je mehr man über die Handlung nachdenkt, umso mehr muss man dem dann doch wieder widersprechen, denn diese macht von A bis Z keinen Sinn!
Hatte man im ersten Teil lediglich das Problem der Christallkugeln, welches ein Logikloch entstehen liess, so sind es hier nahezu alle zentralen Elemente, welche keinen Sinn machen:
Achtung!!! SPOILER voraus...
- Rabia ist die ALLERERSTE, welche aus dem Sumpf "entkommt"...indem sie in einen Fluss hüpft und sich treiben lässt...
- Rabia gibt alles um an den Eulenstaub ran zu kommen...ohne zu wissen, wofür der gut ist.
- Vater Blocksberg will seiner Tochter zur Abwechslung mal helfen, wird dabei aber zu einer Karikatur seiner selbst.
- im ach so geheimen Labyrinth laufen plötzlich zig Leute rum...
- Statt Eulen und Staub gibt's plötzlich ein Pentagram und ein "Lichttor", welches die Mädels auf einen Berg bringt (?), wo Bibis Freundin ihre toten Eltern (inklusive sich selbst als Kind...Hä?!?) trifft und von ihnen eine Toneule erhält...whatever...
- diese Eule zerbricht und darin befindet sich dann doch noch Eulenstaub, um die querschnittsgelähmte Freundin zu heilen...wobei...daraus dann nichts wird, aber hey: dafür hat sie dann eine lebendige Tröster-Eule...na, wenn das mal nix ist!
SPOILER-ENDE
...und: Film fertig...!
Was zum...?!?
Dazu dann noch die Titelmelodie, welche mir irgendwie SEHR bekannt vor kam...ich weiss nicht woher...war irgendwie auch etwas mit einem zaubernden Jungen in einer Schule...und der hat auch eine Eule...
Tja, wer auf den Zug aufspringen will, macht das halt auch...
Ich kann nicht anders, aber was hier besser war als im ersten Teil, wurde durch die schlechteren Dinge wieder aufgehoben. Da höre ich lieber die alten Kinderkassetten!
Ene-mene Eulenbach, die Bibi-Filme sind sehr schwach. ;)
Schön ! 5 von 5 Punkten
Ein sehr schöner und einfühlsamer Film.
Besonders mag ich die Darstellerin der Bibi Blocksberg.
Genau wie Katja Riemann; beides wunderbare und schöne Menschen; schöne Charaktere.
Einzigartig.
Die Hexe Rabia, dargestellt von Corinna Harfouch, muss eine wunderschöne Rolle gewesen sein. Einmal so richtig böse sein. Und nur Nutalla zu essen. Das ist einzigartig. Sie war so richtig gemein.
Wie sich Frau Harfouch wohl gefühlt hat? Einmal so übertrieben zu sein?
Ein ganz besonderer Film. Ich wünschte mir mehr Filme mit Sidonie von Krosigk. Und Katja Riemann.
DANKE
Familienfilm 5 von 5 Punkten Meine beiden Mädchen (8 und 12 Jahre) hat der Film ausgesprochen gut gefallen. Wobei die Ältere nach 2x anschauen genug hatte die Jüngere aber den Film mehrmals gesehen hat und noch öfter sehen möchte. Auch als Erwachsener kann man mitschauen ohne vor Langeweile umzukommen.Fazit-guter Film für kleine Hexen für die Harry Potter zu gewaltätig ist!
Der Film ist nix weiter als die misslungene Fortsetzung eines schlechten Scherzes!!! 1 von 5 Punkten Also ich konnte dem Film nix abgewinnen, weder die Story noch die Schauspieler können überzeugen. Ab bescheuertsten finde ich ja das dämliche Gesinge. Dieser Film ist ein Hohn auf alles was mit der ECHTEN Bibi Blocksberg (und zwar die HÖrspiel-Bibi) zu tun hat.
Für jeden, der die Zeichentrick-Serie und die HÖrspiele liebt wie ich, FINGER WEG von diesem Schrott!!! Besser wäre}s gewesen einen SPielfilmlangen Zeichentrickfilm von Bibi zu produzieren, das wäre wenigstens die Bibi gewesen, die ich kenne und liebe, selbstbewusst, frech, witzig und einfach klasse!!! Davon ist auf diesem Film nix zu sehen!! Meine Bewertung wären 0 Sterne, aber einen muss man ja abgeben.
Toller Zauberfilm 5 von 5 Punkten Der Film ist ein echtes Zauberabenteuer bei dem man vor lauter Spannung richtig die Zeit vergessen kann. Allerdings würde ich den Film erst ab 9 oder 10 Jahren freigeben weil er an einigen Stellen richtig zum Fürchten ist und die kleinen würden nur Angst bekommen.
Jetzt aber zum Film: Die Idee dass Bibi auf dem langweiligen Mathenachhilfe schloss dann richtig aufregende Ferien erlebt finde ich klasse. Der Film ist es echt Wert sich ihn anzusehen.
Viel Spaß!
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Irren ist männlich Herbert Knaup, Corinna Harfouch, Richy Müller DVD, 23. August 2001 Verkaufsrang: 36210 Anwalt Thomas Neumann (Herbert Knaup) ist beruflich überaus erfolgreich und zudem glücklich mit seiner Frau Bettina (Corinna Harfouch) verheiratet. Trotzdem hat er nebenbei eine Geliebte, die ihm eines Tages offenbart, dass sie ein Kind von ihm möchte. Thomas lässt sich darauf ein, muss aber bei einem Spermatest feststellen, dass er unfruchtbar ist. Da stellt sich natürlich die Frage, wer dann der wirkliche Vater seiner beiden Kinder ist. Thomas sucht Rat bei seinem Bruder Johannes (Richy Müller). Sherry Hormanns Beziehungs-Verwirrspiel Irren ist männlich bietet recht passable Komödienunterhaltung auf ansprechendem Niveau. Einige Gags wollen zwar nicht so richtig zünden, doch insgesamt bleibt es überwiegend amüsant. Wer auf typisch deutsche Komödien steht, wird jedenfalls bestens bedient. Ausgezeichnet sind die darstellerischen Leistungen sämtlicher Haupt- und Nebendarsteller, besonders der hektische Herbert Knaup (Die Sieger) und die aparte Corinna Harfouch, die für ihre Rolle mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet wurde, überzeugen als Ehepaar in der Krise. -Marc Osmers
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Keine Untertitel! 1 von 5 Punkten Sehr ärgerlich, dass diese DVD nicht über Untertitel für Hörgeschädigte verfügt. Stattdessen hat sie andere vergleichsweise unwichtigere Extras. Ohne Untertitel ist diese DVD für Tausende Hörgeschädigte (allein in Deutschland leben 8 Millionen Gehörlose und Schwerhörige) völlig uninteressant. Ohne Untertitel als wichtigste Ausstattungsmöglichkeit bleibt das Potenzial dieser DVD ungenutzt.
Unwahrscheinlich, aber amüsant 4 von 5 Punkten Thomas Neumann (Herbert Knaup), ein erfolgreicher Anwalt, unterzieht sich einem Fruchtbarkeitstest, obwohl er bereits zwei Kinder hat und glücklich mit Bettina (Corinna Harfouch) verheiratet ist. Seine Freundin will nämlich ein Kind von ihm und wird seit längerer Zeit nicht schwanger, obwohl bei ihr alles in Ordnung ist. Thomas fällt aus allen Wolken, als er erfährt, daß er seit Jugend an unfruchtbar ist. Und nun stellt er sich die Frage: wer ist der wirkliche Vater seiner Kinder? Sein Bruder Johannes (Richy Müller), ein Priester, unterstützt ihn bei der Wahrheitsfindung. Thomas verdächtigt zwei ehemalige Freunde, mit denen er und Bettina früher oft in Urlaub gefahren sind. Er lädt sie zu sich nach Hause ein, um in Ruhe vergleichende Studien durchführen zu können, Gentests gab es damals nämlich noch nicht. Der eine Freund ist inzwischen übergeschnappt, der andere blind. Die beiden bringen Thomas' Haushalt gehörig durcheinander, zumal er noch einen wichtigen Geschäftspartner aus Übersee bei sich daheim bewirten muß. Bei diesem Film überraschen die satten Farben. Die technische Qualität ist durchaus gelungen, die Extras verdienen diesen Namen. Ein absoluter Spitzenfilm ist es nicht, aber durchaus amüsante Unterhaltung. |
Bibi Blocksberg (Der Kinofilm) Sidonie von Krosigk, Katja Riemann, Corinna Harfouch Videokassette, 28. August 2003 Verkaufsrang: 549 Bibi Blocksberg Superstar! Weil die kleine Hexe durch das rechtzeitige Herbeizaubern einer Regenwolke zwei Kinder vor dem Feuertod gerettet hat, soll sie auf Beschluss des Hexenrats ihre Kristallkugel, die sie erst zur richtigen Hexe macht, schon vorzeitig bekommen. Mutter Barbara ist begeistert, doch Vater Bernhard möchte eigentlich keine weitere Hexe in der Familie und sehnt sich nach Normalität. Rabia, eine der bösen Hexen, missgönnt Bibi diese Ehre und zerstört die Kugel. Zur Strafe muss sie ihre eigene Kugel als Ersatz hergeben, woraufhin sie versucht, das Familienglück der Blocksbergs zu zerstören und Bibi die Kristallkugel wieder abzujagen. Ene, mene Ungeheuer - spielt ein Hexenabenteuer! Neustadts berühmteste Mitbewohnerin gelangt zu neuem Ruhm - jetzt auch auf der großen Leinwand. Nachdem sich Bibi 15 Jahre lang durch Bücher, Hörspiele und Trickfilme (statistisch gesehen ist jeder zweite Haushalt in Deutschland mit Bibi Blocksberg versorgt) gehext hatte, adaptierte ihre Erfinderin Elfie Donnelly eine Geschichte für eine Realverfilmung. Aber wie das so ist mit der Hexerei - das kann gut gehen, muss aber nicht. Während manche Albernheiten der Vorlage entschärft wurden und nunmehr ein angenehm sanft karikierender Realismus das Leben in Neustadt prägt, sind die Entwicklungen in der Familie Blocksberg schwer nachvollziehbar. Der genervte Vater verlangt angesichts der Machenschaften von Rabia, dass seine Frau und seine Tochter der Hexerei abschwören - ein Konflikt, der weder zum Charakter des manchmal durchaus wegen seiner hexenden Damen gestressten Bernhard Blocksberg passt, noch glaubwürdig Auseinandersetzungen in einer halbwegs harmonischen Familie repräsentiert. Auch agieren Katja Riemann (Wer hat ihr eigentlich die orangefarbene Topffisur verpasst?) und Ulrich Noethen als Eltern Blocksberg ungemein steif und werden von ihrer Filmtochter Sidonie von Krosigk glatt an die Wand gespielt. Corinna Harfouch scheint allerdings Spaß an ihrer Rolle gefunden zu haben. Sie gibt eine furiose, schrille Rabia, deren Gruselschloss auch das Highlight der Kulisse ist. Die exzentrische Hexe bekommt bei jedem Versuch, ihre Kugel zurückzuerobern, eins auf die Mütze und amüsiert dabei Groß und Klein, während die positiv besetzten Figuren eher blass bleiben. Auch der Soundtrack ist durchwachsen, denn die hohe Qualität der Arrangements geht am kindlichen Publikum etwas vorbei. So bleiben für die Zielgruppe des Films lediglich die kurzen Gesangsstücke, von denen der "Hexenrap" gut ins Ohr geht und bereits während der Filmvorführungen von den ersten kleinen Fans mitgesungen wurde. Ein vertrautes Programm wurde routiniert inszeniert, sodass für kleine Hexen-Fans ab vier Jahren ein durchaus annehmbarer, aber nicht ungewöhnlicher Zauberspaß entstanden ist. -Christina Kalkuhl
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 24 Bewertungen)
Bibi Blocksberg(Der Kinofilm) 5 von 5 Punkten Es ist super weil: Es ist spannend.Ich hab fast jedes Buch gelesen.Bibi finded eine neue Freundin.Sie sitzt im Rollstuhl.Sie fersuchen den letzten Eulenstaub zu finden.
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Bis zum Horizont und weiter Wolfgang Stumph, Corinna Harfouch, Nina Petri DVD, 1. Mai 2000 Verkaufsrang: 52712 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
"Ossi" auf Vormarsch 5 von 5 Punkten Wolfgang Stumpf, bekannt aus "Go, Trabi Go" schafft es mit diesem Film wieder sein komödiantisches Talent zu beweisen. Selten war eine deutsche Komödie so lustig und ergreifend zu gleich. Die Welt braucht mehr von solchen Filmen! |
Der Untergang [HD DVD] Bruno Ganz, Alexandra Maria Lara, Corinna Harfouch DVD Verkaufsrang: 20502 Berlin Ende April 1945: Die rote Armee dringt in das Stadtgebiet der Reichshauptstadt ein und rückt unaufhaltsam auf das Regierungsviertel vor. Ein letztes Aufgebot fanatischer SS- und HJ-Einheiten versucht vergebens neben zumeist desillusionierten Wehrmachts-Einheiten das Vordringen des Feines zu stoppen. Im Führerbunker unter der neuen Reichskanzlei hat zu diesem Zeitpunkt auch Hitler nach dem letzten trotz aufopferungsvollem Einsatz gescheiterten Einsatzversuch durch die Armee Wenck erkannt, daß der Krieg endgültig verloren ist und entzieht sich gemeinsam mit Eva Braun durch Selbstmord der Verantwortung...
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Irren ist männlich Herbert Knaup, Corinna Harfouch, Richy Müller Videokassette, 15. Januar 1998 Verkaufsrang: 4928 Anwalt Thomas Neumann (Herbert Knaup) ist beruflich überaus erfolgreich und zudem glücklich mit seiner Frau Bettina (Corinna Harfouch) verheiratet. Trotzdem hat er nebenbei eine Geliebte, die ihm eines Tages offenbart, dass sie ein Kind von ihm möchte. Thomas lässt sich darauf ein, muss aber bei einem Spermatest feststellen, dass er unfruchtbar ist. Da stellt sich natürlich die Frage, wer dann der wirkliche Vater seiner beiden Kinder ist. Thomas sucht Rat bei seinem Bruder Johannes (Richy Müller). Sherry Hormanns Beziehungs-Verwirrspiel Irren ist männlich bietet recht passable Komödienunterhaltung auf ansprechendem Niveau. Einige Gags wollen zwar nicht so richtig zünden, doch insgesamt bleibt es überwiegend amüsant. Wer auf typisch deutsche Komödien steht, wird jedenfalls bestens bedient. Ausgezeichnet sind die darstellerischen Leistungen sämtlicher Haupt- und Nebendarsteller, besonders der hektische Herbert Knaup (Die Sieger) und die aparte Corinna Harfouch, die für ihre Rolle mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet wurde, überzeugen als Ehepaar in der Krise. -Marc Osmers
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Keine Untertitel! 1 von 5 Punkten Sehr ärgerlich, dass diese DVD nicht über Untertitel für Hörgeschädigte verfügt. Stattdessen hat sie andere vergleichsweise unwichtigere Extras. Ohne Untertitel ist diese DVD für Tausende Hörgeschädigte (allein in Deutschland leben 8 Millionen Gehörlose und Schwerhörige) völlig uninteressant. Ohne Untertitel als wichtigste Ausstattungsmöglichkeit bleibt das Potenzial dieser DVD ungenutzt.
Unwahrscheinlich, aber amüsant 4 von 5 Punkten Thomas Neumann (Herbert Knaup), ein erfolgreicher Anwalt, unterzieht sich einem Fruchtbarkeitstest, obwohl er bereits zwei Kinder hat und glücklich mit Bettina (Corinna Harfouch) verheiratet ist. Seine Freundin will nämlich ein Kind von ihm und wird seit längerer Zeit nicht schwanger, obwohl bei ihr alles in Ordnung ist. Thomas fällt aus allen Wolken, als er erfährt, daß er seit Jugend an unfruchtbar ist. Und nun stellt er sich die Frage: wer ist der wirkliche Vater seiner Kinder? Sein Bruder Johannes (Richy Müller), ein Priester, unterstützt ihn bei der Wahrheitsfindung. Thomas verdächtigt zwei ehemalige Freunde, mit denen er und Bettina früher oft in Urlaub gefahren sind. Er lädt sie zu sich nach Hause ein, um in Ruhe vergleichende Studien durchführen zu können, Gentests gab es damals nämlich noch nicht. Der eine Freund ist inzwischen übergeschnappt, der andere blind. Die beiden bringen Thomas' Haushalt gehörig durcheinander, zumal er noch einen wichtigen Geschäftspartner aus Übersee bei sich daheim bewirten muß. Bei diesem Film überraschen die satten Farben. Die technische Qualität ist durchaus gelungen, die Extras verdienen diesen Namen. Ein absoluter Spitzenfilm ist es nicht, aber durchaus amüsante Unterhaltung. |
Das Versprechen Corinna Harfouch, Meret Becker, August Zirner Videokassette, 7. Oktober 1997 Verkaufsrang: 5044
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Ganz gelungen 3 von 5 Punkten Der Film ist im Grossen und Ganzen gut gemacht, allerdings ist die Absicht der Autorin von beinahe der ersten Minute an klar und die Rollenverteilung sowie die allzu klare Trennlinie zwischen Gut und Böse machen den Film vorhersehbar und unspektakulär. Zwar ganz gut gelungen, aber nicht mehr als nette Unterhaltung. |
Solo für Klarinette Götz George, Corinna Harfouch, Tim Bergmann Videokassette, 11. Oktober 1999 Verkaufsrang: 6232 Die Welt des Berliner Kommissars Bernie Kominka (Götz George) besteht fast nur aus Schmutz und Dreck, Gewalt und Hoffnungslosigkeit. Er erfährt sie als ein Universum der vergeblichen Sehnsüchte und zerplatzten Träume und hat sich damit längst abgefunden. Doch als seine Frau ihn rausschmeißt und er in einem besonders blutigen Mord ermitteln muss, bricht alles endgültig zusammen. Seine einzige Spur ist eine Frau in einem roten Ledermantel, die rätselhafte Anna Weller (Corinna Harfouch), in die er sich auf der Stelle verliebt. Diese Liebe ist seine letzte Hoffnung und besiegelt doch sein Schicksal. Insgesamt gesehen war das deutsche Kino in den 90ern so lebendig und vielfältig wie lange Zeit nicht mehr. Aber trotz all der großen finanziellen oder auch künstlerischen Erfolge hat es sich - sieht man einmal von der Komödie ab - mit den klassischen Genres sehr schwer getan und nicht einmal eine Handvoll wirklich erwähnenswerter Krimis hervorgebracht. Einer von ihnen ist Nico Hofmanns Solo für Klarinette. Schon der Anfang, eine Razzia der Sittenpolizei in einem Altersheim, ist ein wahrhaft unvergesslicher Moment. Er zieht einen in eine völlig desolate Welt hinein, aus der es - wie sich dann im Verlauf der Geschichte zeigen wird - auch keinen richtigen Ausweg gibt. Nico Hofmann orientiert sich dabei gerade in der ersten Hälfte des Films an David Finchers Sieben, der eine namenlose moderne Großstadt als Hölle auf Erden porträtiert. In gewisser Hinsicht geht er sogar noch weiter als sein amerikanisches Vorbild. Denn hier scheint der alltägliche Wahnsinn und die allgegenwärtige Verkommenheit wirklich schon jeden einzelnen zerbrochen zu haben. Götz George geht als Bernie Kominka so weit wie in keiner seiner anderen Rollen. Die Szene, in der er seine ganze Wut und Verzweiflung an einer Prostituierten auslässt, gleicht einem Alptraum, der noch lange nachwirkt, auch weit über den Film hinaus. -Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Ungewöhnlich guter Thriller aus Deutschland 4 von 5 Punkten Dieser Thriller handelt von dem Kripo-Ermittler Bernie, der einen blutrünstigen Mordfall aufklären muss. Beruflich und privat weitgehend gescheitert fasst er neuen Lebensmut, als er sich in Anna verliebt, die tragischerweise auch Hauptverdächtige ist. Der Film vermittelt großenteils eine sehr düstere Stimmung, er spielt in Altersheimen, trostlosen Hochhäusern und Absteigen. Trotzdem ist es aber ein recht guter Film, der zahlreiche wirklich betroffenmachende Szenen enthält. Dabei geht's oft recht deutlich zur Sache, vor allem bei der Darstellung von Gewalt. In den traurigen Helden "Bernie" kann man sich hervorragend hineinversetzen, was auch am guten Soundtrack liegt. Glücklicherweise liegt der DVD auch gleich die passende CD bei. Von der schauspielerischen Leistung her betrachtet, hat mir Corinna Harfouch als Anna aber noch besser gefallen als Götz George: Perfekt, wie sie die Zerissenheit zwischen femme fatal und Mauerblümchen verkörpert. Ein ungewöhnlich guter deutscher Film, anspruchsvoll und doch kommerziell erfolgreich. |
Sexy Sadie Corinna Harfouch, Jürgen Vogel, Thomas Heinze Videokassette, 6. Oktober 1998 Verkaufsrang: 7336
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
schwarz/weiß 5 von 5 Punkten Dem Vor-Rezensenten kann ich nur beipflichten ! Der Film hätte auch von Tarantino sein können, wäre nur dann kommerziell erfolgreicher gewesen. Pulp Fiction-Fans : unbedingt ansehen !
BESSER ALS PULP FICTION 5 von 5 Punkten Eine im wahrsten Sinne des Wortes schwarz(e)-weiss-Komödie. Anhänger von Pulp Fiction werden hier ihre Freude haben. Das Duo Harfouch / Vogel spielt glänzend. |
Solo für Klarinette Götz George, Corinna Harfouch, Tim Bergmann DVD, 21. Februar 2005 Verkaufsrang: 44063 Die Welt des Berliner Kommissars Bernie Kominka (Götz George) besteht fast nur aus Schmutz und Dreck, Gewalt und Hoffnungslosigkeit. Er erfährt sie als ein Universum der vergeblichen Sehnsüchte und zerplatzten Träume und hat sich damit längst abgefunden. Doch als seine Frau ihn rausschmeißt und er in einem besonders blutigen Mord ermitteln muss, bricht alles endgültig zusammen. Seine einzige Spur ist eine Frau in einem roten Ledermantel, die rätselhafte Anna Weller (Corinna Harfouch), in die er sich auf der Stelle verliebt. Diese Liebe ist seine letzte Hoffnung und besiegelt doch sein Schicksal. Insgesamt gesehen war das deutsche Kino in den 90ern so lebendig und vielfältig wie lange Zeit nicht mehr. Aber trotz all der großen finanziellen oder auch künstlerischen Erfolge hat es sich - sieht man einmal von der Komödie ab - mit den klassischen Genres sehr schwer getan und nicht einmal eine Handvoll wirklich erwähnenswerter Krimis hervorgebracht. Einer von ihnen ist Nico Hofmanns Solo für Klarinette. Schon der Anfang, eine Razzia der Sittenpolizei in einem Altersheim, ist ein wahrhaft unvergesslicher Moment. Er zieht einen in eine völlig desolate Welt hinein, aus der es - wie sich dann im Verlauf der Geschichte zeigen wird - auch keinen richtigen Ausweg gibt. Nico Hofmann orientiert sich dabei gerade in der ersten Hälfte des Films an David Finchers Sieben, der eine namenlose moderne Großstadt als Hölle auf Erden porträtiert. In gewisser Hinsicht geht er sogar noch weiter als sein amerikanisches Vorbild. Denn hier scheint der alltägliche Wahnsinn und die allgegenwärtige Verkommenheit wirklich schon jeden einzelnen zerbrochen zu haben. Götz George geht als Bernie Kominka so weit wie in keiner seiner anderen Rollen. Die Szene, in der er seine ganze Wut und Verzweiflung an einer Prostituierten auslässt, gleicht einem Alptraum, der noch lange nachwirkt, auch weit über den Film hinaus. -Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Ungewöhnlich guter Thriller aus Deutschland 4 von 5 Punkten Dieser Thriller handelt von dem Kripo-Ermittler Bernie, der einen blutrünstigen Mordfall aufklären muss. Beruflich und privat weitgehend gescheitert fasst er neuen Lebensmut, als er sich in Anna verliebt, die tragischerweise auch Hauptverdächtige ist. Der Film vermittelt großenteils eine sehr düstere Stimmung, er spielt in Altersheimen, trostlosen Hochhäusern und Absteigen. Trotzdem ist es aber ein recht guter Film, der zahlreiche wirklich betroffenmachende Szenen enthält. Dabei geht's oft recht deutlich zur Sache, vor allem bei der Darstellung von Gewalt. In den traurigen Helden "Bernie" kann man sich hervorragend hineinversetzen, was auch am guten Soundtrack liegt. Glücklicherweise liegt der DVD auch gleich die passende CD bei. Von der schauspielerischen Leistung her betrachtet, hat mir Corinna Harfouch als Anna aber noch besser gefallen als Götz George: Perfekt, wie sie die Zerissenheit zwischen femme fatal und Mauerblümchen verkörpert. Ein ungewöhnlich guter deutscher Film, anspruchsvoll und doch kommerziell erfolgreich. |
Charlie & Louise - Das doppelte Lottchen Floriane Eichhorn, Fritzi Eichhorn, Corinna Harfouch Videokassette, 15. Juni 1995 Verkaufsrang: 9106 Für die erste Verfilmung des Doppelten Lottchens, die gleich ein Jahr nach der Veröffentlichung des Buches entstand, erhielt Erich Kästner 1950 als Drehbuchautor das Filmband in Gold. Danach hat der reizende Stoff um die zwei zehnjährigen Zwillingsmädchen, die durch die Scheidung der Eltern getrennt werden und sich, ohne voneinander zu wissen, in einem Kinderferienheim wieder begegnen, noch so einige Regisseure zu einem Remake verleitet oder zu Verfilmungen, die sich an die Vorlage anlehnen: unter anderem Joseph Vilsmaier (Comedian Harmonists), dessen Zwillinge in Charlie & Louise - Das doppelte Lottchen fast ebenso reizend sind wie Jutta und Isa Günther (beide wurden für weitere Zwillingsgeschichten in Heimatfilmen und Komödien noch mehrere Jahre weiter engagiert). Zuletzt begeisterte Disney - bereits 1962 mit Die Vermählung ihrer Eltern geben bekannt erfolgreich - mit Ein Zwilling kommt selten allein. Lindsay Lohan, die in dieser Neuverfilmung beide Zwillinge spielt, überzeugt mit ihrem Charme genauso wie die beiden Günther-Zwillinge. Mit Regisseur Joseph von Baky (Die seltsame Gräfin hatte Erich Kästner unter dem Pseudonym Berthold Bürger schon bei dem UFA-Jubiläumsfilm Münchhausen als Drehbuchautor zusammengearbeitet. Trotz all der vielen neuen Versionen bleibt diese erste Verfilmung ungeschlagen. Nicht zuletzt dadurch, dass Kästner persönlich als Erzähler auftritt, die Zuschauer mit seiner leutseligen Stimme in die rührselige und idealistische, jedoch kitschfreie Geschichte hineinführt und mit einem glücklichen Wunschtraum-Ende auch wieder hinaus. -Daphne von Unruh
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Die allerbeste Version 5 von 5 Punkten Das hier ist die - die allerbeste Version. Hier liest Erich-Kaestner selbst (sogar im Bild) die Anfangsworte der Geschichte. Hier finden wir ein entzueckendes altes Ferienlager und Maedchen, wie sie sich Kaestner in seiner Zeit vorstellte. Hier prallt die Lehrerin nicht gegen den Baum, als sie lesend vor sich hingeht, sondern es wird nur leicht ihr Hut von einem Ast gestreift - Sie verstehen: Kleinigkeiten, statt lauten Brachialhumors.
Besonders nett ist die Kuechenhilfe des Vaters und die Szene im Sommerlokal, als die Maedchen ihren Plan aushecken. Oder die Musik in der Oper, oder der Großvater. Alles ganz wunderbar und liebenswert.
Dass der Film schwarz-weiss ist, stoert dann nicht, sondern ist irgendwie gerade gut.
Dies ist meine absolute Lieblingsversion (auch wenn ich die anderen, neuen Versionen ebenfalls kenne und mag). Zum Verlieben.
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