DVDs: Djimon Hounsou

Kundenmeinungen
Kurzbeschreibungen
Inhaltsangaben
Seite 3

In America [UK IMPORT] - Samantha MortonIn America [UK IMPORT]
Samantha Morton, Paddy Considine, Sarah Bolger, Djimon Hounsou

DVD, 12. März 2004
     Verkaufsrang: 91469      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 17,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen



Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Emotionally Honest and Fulfilling      5 von 5 Punkten
Director Jim Sheridan ("In The Name Of The Father", "My Left Foot") has crafted one of the most emotionally honest and satisfying films in years. Paddy Considine (solid and tender) and Samantha Morton (emanating subtlety) star as Irish parents of two young girls who move to New York City to pursue Paddy's acting. The move is also a distraction from the recent loss of their young son. The summer heat is oppressive, the living conditions are near squalor and the local residents are junkies. Despite this gloom and terrible poverty, the family thrives happily, mostly due to the amazing resilience and resolve of the two young daughters. The loss of their son and an impending dangerous pregnancy are set against a backdrop of constant near danger and immense naivety (yet remarkable intuition) of the girls. Mateo, (Djimon Hounsou) the AIDS stricken painter downstairs befriends the girls and provides some of the most frightening and yet emotionally substantial moments in the film. Sheridan can take simple scenes like gambling the families rent money on a carnival doll for his child and turn it into pure suspense. The family is always in near crisis, yet they survive day by day, relishing everything those 'in America' take for granted. Sheridan portrays a wonderful story of loss, survival and love, but never becomes maudlin or overly sentimental. This is a rare film about real emotions.

Spannungsbogen zwischen Kummer und Hoffnung      5 von 5 Punkten
.
Jim Sheridans neuer Film "In America" erzählt die Geschichte einer irischen Familie, die in New York eine neue Heimat zu finden versucht. Zu Beginn des Films eröffnet sich dem Zuschauer als möglicher Grund für den Umzug der Tod des fünfjährigen "Frankie", dem Jüngsten der drei Kinder, den beide Eltern noch nicht verarbeitet haben. Dieses tragische Ereignis, welches genauso wie weite Teile des Films auf einem biographischen Erlebnis Sheridans beruht, spinnt sich wie ein roter Faden durch die in den 80er Jahren angesiedelte Geschichte.

Die mit bescheidenen finanziellen Mitteln über Kanada eingereiste Familie läßt sich in einem heruntergekommenen Mietshaus direkt in "Hell's Kitchen" nieder, einer berüchtigten Gegend New Yorks und seit jeher erste Station für irische Einwanderer. Johnny (Paddy Considine) versucht sein Glück als Schauspieler, findet sich aber bald hinter dem Steuer eines Taxis wieder. Auch Sarah (Samantha Morton, bekannt aus "Minority Report") findet keine Stelle als Lehrerin und muß als Kellnerin arbeiten. Während bei den Eltern der Glaube an eine neue Zukunft erste Risse bekommt, übt die Stadt auf die zehnjährige Christy und ihre vier Jahre jüngere Schwester Ariel (Sarah und Emma Bolger) die Faszination des Neuen und Aufregenden aus. Sie freunden sich mit dem Maler Mateo (Djimon Hounsou, zuletzt in "Tomb Raider 2" zu sehen) an, der, obwohl er zunächst unnahbar und feindselig scheint, sich nach und nach mit allen Familienmitgliedern anfreundet. Als Sarah erneut schwanger wird und sich trotz abzusehender Komplikationen für das Baby entscheidet, gerät ihre schon durch den harten Überlebenskampf geprüfte Beziehung zu Johnny endgültig in eine Krise, unter der auch Christy und besonders Ariel leidet. Trost suchen die Schwestern bei Mateo, der jedoch todkrank in ein Krankenhaus eingeliefert wird. Durch die für Sarah und ihr Baby kritische Frühgeburt stehen alle schließlich am Rande der Verzweiflung, doch Mateo bewirkt auf dem Sterbebett ein Wunder, welches die Familie auf fast religiöse Weise wieder zusammenführt.
Jim Sheridan ist mit "In America" ein berührender Film über das Schicksal einer modernen Einwandererfamilie in "God's own Country" und das Verarbeiten eines großen Schicksalsschlages gelungen. Die schauspielerische Leistung, vor allem der Bolger-Schwestern, überzeugt auf ganzer Linie. Die Handlung des Films - wie in einer Retrospektive durch die Augen und Videokamera Christy's erzählt - hebt ihn von Filmen mit ähnlicher Thematik erfrischend ab. Man erkennt deutlich die Absicht, eine semibiographische Geschichte zu erzählen, die aber nie ins Dokumentarische abdriftet, sondern bis auf kleine Längen stets packend und ergreifend bleibt.
Dem Zuschauer wird ein Gefühl vermittelt, wie es wirklich ist, in Amerika anzukommen und sich einen Platz in einer inhomogenen, ghettoisierten Gesellschaft erkämpfen zu müssen, die nur durch das Streben nach dem amerikanischen Traum verbunden scheint. Der Fokus liegt jedoch eindeutig auf dem Spannungsbogen zwischen Kummer und Hoffnung, zwischen kurzen Momenten des Glücks und Phasen sich steigernder Melancholie. Echte Gewinner scheint es in diesem Amerika nicht zu geben bis zum Schluß ein Wunder geschieht. Kein plumpes Hollywood Happy-End, sondern eines, das den Zuschauer mit einem positiv-nachdenklichen Gefühl aus der Handlung entläßt.


Amistad [UK-Import] - Morgan FreemanAmistad [UK-Import]
Morgan Freeman, Anthony Hopkins, Nigel Hawthorne, Djimon Hounsou, Matthew McConaughey

Videokassette, 13. Januar 2003
     Verkaufsrang: 17350     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen

Amistad ist Steven Spielbergs leicht vereinfachende Geschichtsstunde, die sich um die Prozesse von 1840 dreht, in denen 53 Westafrikaner wegen einer blutigen Rebellion auf einem Sklavenschiff angeklagt waren. In weiten Teilen von Schindlers Liste (und später in Der Soldat James Ryan) hielt sich Spielberg mit der ausgedehnten Erzählweise und den technischen Schnörkeln zurück, die ihn zu einem der unterhaltsamsten und manipulativsten Regisseure unserer Zeit gemacht haben. Hier unternimmt Spielberg nicht einmal im Ansatz den Versuch der Zurückhaltung und erliegt wehrlos seinem treibenden Verlangen, mit schönen Bildern und gekünstelt wirkenden Emotionen zu unterhalten.
Er entwertet damit die grandiosen Motive und vereinfacht das Thema Sklaverei nahezu sträflich, indem er es wie ein festgelegtes Genre behandelt. Die Charaktere gleichen Hollywood-Stereotypen. Die "Bösen", wie die spanischen Seeleute oder die übereifrigen Abolitionisten, bleiben beispielsweise vollkommen eindimensional. Und Spielberg kann seinen Blick für das Schöne einfach nicht unterdrücken, was dazu führt, dass Sequenzen wie der grausame Sklaventransfer völlig inadäquat wie gut ausgeleuchtete, hinreißende Kompositionen gedreht wurden.
Letztendlich ist Amistad aber ein traditionelles Gerichtsdrama: Ein engagierter, idealistischer junger Anwalt (Matthew McConaughey (Ed TV) kämpft gegen das faule politische System, um die hilflosen Opfer zu retten. Schlimmer noch ist aber, dass Spielberg unterschwellig auf die Mechanismen seiner Kindheitsfantasie E.T. zurückgreift und diese auf die Sklaverei anwendet. Cinque (Djimon Hounsou), der Anführer der westafrikanischen Rebellen, ist genauso angelegt wie der liebenswerte Außerirdische: verloren unter Menschen, deren Sprache er nicht beherrscht, und verzweifelt bemüht, nach Hause zu kommen. McConaughey ist ein erwachsener Elliot, der versucht, komplizierte Sachverhalte zu kommunizieren. Solcher Stoff ist gerade noch geeignet für ein Science-Fiction-Fantasy-Märchen über Kommunikationsbarrieren zwischen einem kleinen Jungen und einem verirrten Außerirdischen; aber hier wirkt es wie eine allzu naive Sicht auf reale und komplexe historische Zusammenhänge. -Dave McCoy


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)

Eine berührende Geschichte, wie man sie sich wünscht...      5 von 5 Punkten
Hallo!

Bisweilen muß man sich die Frage stellen, was von einem anderthalb- bis zweistündigen Film erwartet wird. Historische Authentizität? Originalgetreue Faktenwiedergabe? Ist doch alles Quatsch!

Die Geschichten, die das wahre Leben schreibt, bieten für sich genommen in der Regel(!) nicht den Zugang zu einer tiefen Emotionalität. Das liegt daran, daß die Menschen, die sich dahinter verbergen, meistens nicht den Idealvorstellungen Rechnung tragen können, die wir, aus Hoffnung geboren, in uns tragen. Die Nüchternheit der Wiedergabe historischer Fakten tut dann ihr übriges.

Bei einer guten Geschichte oder bei einem guten Film geht es nicht um eine Lehrstunde. Im besten Falle wird man dahingehend motiviert, sich näher mit einer Thematik zu befassen, die einem bis dato völlig unbekannt war. Natürlich darf auch die intellektuelle Seite nicht zu kurz kommen, das Niveau darf nicht zu niedrig sein. In der Hauptsache geht es aber einzig und allein darum, die emotionale Seite des Menschen zu berühren. Und das gelingt diesem Film vorbildlich!

Das Setting, die Kostüme, die Kulissen, die Musik...all das allein reicht schon aus, unsere Phantasie zu beflügeln. Man fühlt sich von Beginn an in die Filmwelt ein und öffnet sich für die ausgezeichneten audiovisuellen Impressionen, die sich einem bieten. Eine bessere Grundlage für eine gute Geschichte kann man kaum schaffen.

Der verzweifelte Kampf der Afrikaner, erst gegen ihre Peiniger, dann gegen das von der Politik manipulierte Rechtssystem Nordamerikas, berührt zutiefst. Ein Rückschlag folgt auf den nächsten, doch diese Geschichte vermittelt uns, daß es niemals falsch ist, seine Hoffnung und seine Stärke aufrecht zu erhalten...zu kämpfen, bis man nicht mehr kämpfen kann. Wofür wird gekämpft? Die Afrikaner kämpfen um ihre Freiheit und für die Heimkehr zu ihrem angestammten Land, wo sie hoffen, ihre Familien wiederzufinden. Der junge Anwalt streitet anfangs für seinen monetären Vorteil, muß jedoch erkennen, daß sich für ihn ein ganz anderer Wert hinter diesem Fall erschließt. Der alte Anwalt, seines Zeichens ehemaliger Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, plädiert für die Wahrheit und, was noch wichtiger ist, für den Mut, diese Wahrheit entgegen aller Konsequenzen aufrecht zu erhalten.

Die Abolitionisten kämpfen, so muß man erkennen, mehr für sich selbst und ihre Ideale, für die sie bereit sind, diejenigen, für die sie sich vermeintlich einsetzen, zu opfern. Das ist nun ein besonders interessanter Aspekt dieser Geschichte. Ist eine gute Tat (der Einsatz für die zu Unrecht versklavten Afrikaner) an sich etwas wert, oder geht es vielmehr um die Intention, die dahinter steckt? Eine Fragestellung, die in diesem Film freilich nur angestoßen werden kann, aber sie kann Grundlage für eigene Überlegungen dahingehend sein.
Solche Fingerzeige (damit meine ich keine moralisch übertrieben erhobenen Zeigefinger) findet man übrigens zuhauf, nicht nur in diesem Film, sondern auch in anderen Filmen. Somit sind sie ein weiterer Indikator für die Qualität eines Films.

Die Schauspieler in diesem Film sind allesamt hervorragend. Sie alle, auch die zahlreichen Nebenrollen, tragen dazu bei, Atmosphäre und Gefühle der jeweiligen Szene zu vermitteln und auf den Zuschauer zu übertragen. Dabei gibt es auch, anders als von anderen Rezensenten aufgeführt, keine unnötigen Längen im Film. Man findet selten einen Film, in dem wirklich jede Szene einen derart eigenständigen Wert hat, wie in "La Amistad".

Abschließend bleibt zu sagen, daß jemand, der eine Geschichtsstunde erwartet, zurecht enttäuscht sein wird, was aber in keinster Weise diesem Film anzulasten ist. Jedem anderen, der sich darauf einlässt, wird sich eine Geschichte erschließen, die jede Facette der eigenen Gefühlswelt berührt. Andererseits wird man nicht "nur" zwei Stunden unterhalten, sondern kann nach Wunsch oder Vermögen die eine oder andere Botschaft mitnehmen, die es wert ist, sie zu überdenken.

Dieser Film hat einen festen Platz in der Sammlung des Rezensenten und gehört zu denjenigen DVD's, die immer wieder mal in den Player gelegt werden, um das Gesamtwerk auf sich wirken zu lassen.

Auf bald!

Theryn


 Weitere Kundenmeinungen


Gladiator [UK-Import] - Russell CroweGladiator [UK-Import]
Russell Crowe, Joaquin Phoenix, Connie Nielsen, Oliver Reed, Derek Jacobi

Videokassette, 20. November 2000
     Verkaufsrang: 13800     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen

Mit seinem Blockbuster Gladiator, dessen Größe sich mit seinen Vorgängern des Monumentalfilmzeitalters messen kann, hat Regisseur Ridley Scott ein energiegeladenes, actionbetontes Epos erschaffen, mit dem er den Zuschauer mittels computergenerierter Effekte in das Zeitalter des Römischen Imperiums zurückversetzt. Mögen die Effekte auch nicht den Standard anderer Megaproduktionen wie zum Beispiel Titanic erreichen, vermitteln sie doch einen lebendigen Eindruck von der Größe und der Glorie Roms.
Der Australier Russell Crowe ist der heroische General Maximus. Und in dieser Rolle gelingt es ihm, den Film - bei all den Effekten - allein auf seinen Schultern zu tragen. Er beweist einmal mehr, dass er inzwischen Anspruch darauf hat, als Hollywood-Star bezeichnet zu werden! So gelingt es ihm, eine erstaunliche Verwandlungsfähigkeit an den Tag zu legen - vom heldenhaften General über einen gehetzten Flüchtling zum unterdrückten Sklaven zurück zum überlebensgroßen Gladiator.
Die Geschichte beinhaltet typische shakespearehafte Elemente von Tod, Betrug, geheimen Identitäten und Verrat. Keine Frage: Ein bisschen wirkt dies dick aufgetragen und die Dialoge sind gewollt auf klassisch getrimmt, was sich ebenfalls nicht verbergen lässt. Doch der Film ist so lebhaft inszeniert und montiert, dass über diese Mängel hinweggesehen werden kann, bleibt auf der Positivseite doch auch zu vermerken, dass Scott bei all den Effekten und Schlachten den Blick auf die Figuren nicht verloren hat.
Da ist des Gladiatoren Nemesis, der böse Kaiser Commodus (Joaquim Phoenix), der mit seinem Auftreten Autorität erzeugt; unabhängig davon, ob er sich als Kaiser mit den Insignien seiner Macht vor dem Volk präsentiert, oder ob er sich lüstern seiner Schwester Lucilla (Connie Nielsen) nähert. Oliver Reed indessen, der während der Dreharbeiten verstarb, spielt seine Rolle als Lehrmeister des Gladiators mit großer Würde und einer Prise Tragik.
Regisseur Scotts visuelles Können steht außer Frage. Doch bei all dem, was er an atemberaubenden Bildern erzeugt haben mag - Russell Crowe ist der Star dieses Films. Er spielt nicht nur den Gladiator, er ist der Gladiator! -Mark Englehart


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 458 Bewertungen)

Starker Film !      4 von 5 Punkten
Kommt zwar nicht an die klassischen Monumentalfilme ran aber ist doch sehr gut! Wer mehr über den Inhalt und das drunherum des Films lesen möchte, dem sein die anderen Rezensionen empfohlen!
Ich hab ihn jedenfalls in meine Filme-Sammlung eingefügt!


 Weitere Kundenmeinungen


Deep Rising [UK-Import] - Treat WilliamsDeep Rising [UK-Import]
Treat Williams, Famke Janssen, Djimon Hounsou, Kevin J. O'Connor, Wes Studi

Videokassette, 21. Juni 1999
     Verkaufsrang: 44654     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen

Der Schleimspur von Anaconda folgend, wirkt dieser imitierte Monsterfilm von Anfang 1998 wie eine Kreuzung zwischen Titanic und Im Land der Raketenwürmer, mit einer Spur Alien obendrein. Regisseur Stephen Sommers, der mit seinem nächsten Film Die Mumie zu Bestform auflief, hat mit Deep Rising - Octalus vielleicht nicht das Genre neu erfunden, liefert aber ein passables Stück Horror ab, das für 100 Minuten gelungene Unterhaltung allemal gut ist.
Treat Williams wird von einem Trupp Söldner angeheuert, die einen Luxusdampfer ausrauben wollen. Dabei kommt ihnen jedoch ein riesiges, schlangenähnliches Seeungeheuer mit einem Riesenappetit auf Menschenfleisch gewaltig in die Quere. Dem bunt zusammengewürfelten Haufen (u.a. Wes Studi, Djimon Hounsou) bleibt gar nichts anderes übrig, als den Kampf gegen die Bestie aufzunehmen. Unterstützung erhalten sie dabei durch die James Bond 007 - Goldeneye-erprobte und im wahrsten Sinne des Wortes mit allen Wassern gewaschene Famke Janssen. Selbstverständlich steigt die Spannung mit der Zahl der Toten und allmählich kommt das Monster in all seiner schaurigen Pracht zum Vorschein. Deep Rising - Octalus ist ein geradezu sträfliches Vergnügen, wenn es je eins gegeben hat. Der Film erschien kurz nach einem anderen Wasserthriller in den Kinos, Hard Rain und wenn er sonst nichts zu bieten hat, liefert er zumindest den Beweis dafür, dass die B-Movie-Monster der 50er Jahre auch im Zeitalter der digitalen Special-Effects noch quicklebendig sind. -Jeff Shannon


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 22 Bewertungen)

Blos nicht ansehen...      5 von 5 Punkten
wenn man nicht den ersten B-Film erleben will, bei dem es die grandiosen Schauspieler schaffen, ein echtes Filmhighlight zu produzieren. In klassischer B-Film Manier lädt auch dieser Film innerhalb der ersten fünf Minuten dazu ein, schnell abzuschalten. Hat man es bis zur Mitte des Films durchgehalten, wird man schnell feststellen, dass sich dieser Film nicht zu ernst nimmt und vor allem die Schauspieler sich selbst nicht zu ernst nehmen. Fortan erlebt man mir Sicherheit den lustigsten B-Horrorfilm aller Zeiten. Mit genialer Situationskomik die ihres Gleichen sucht. Nicht nur für Fans des Genres ein absolutes Muss! Ein Tipp: wer irgend kann, sollte sich die englische Originalversion ansehen, bei der die witzigen Dialoge erst richtig zur Geltung kommen.


 Weitere Kundenmeinungen


Stargate [UK IMPORT] - Kurt RussellStargate [UK IMPORT]
Kurt Russell, Djimon Hounsou, James Spader, Jaye Davidson, Viveca Lindfors

DVD, 7. September 1998
     Verkaufsrang: 105104     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen

Bevor sie mit Independence Day und Godzilla am Kinogänger eine seelische Körperverletzung begingen, kreierten die Ideen-Räuber Roland Emmerich (Regie) und sein Dean Devlin (Drehbuch) diesen Film über die Entdeckung eines antiken Portals, das die Fähigkeit besitzt, Menschen auf die andere Seite des Universums zu schicken.
James Spader spielt den Ägyptologen, dem es gelingt, die Hieroglyphen des Tores zu entziffern und der daraufhin einer Militäreinheit (die Kurt Russell anführt) zugeteilt wird, die man auf eine Erkundungsmission durch das Tor schickt. So gelangen sie auf einen Wüstenplaneten, auf dem sie Nachfahren ägyptischer Sklaven treffen, die von Sonnengott Ra (dargestellt von Jaye Davidson aus The Crying Game) beherrscht werden. Die Besucher von der Erde erkennen jedoch schnell, dass Ra kein Gott ist und seine Macht ausschließlich auf dem Gebrauch einer hochentwickelten Technologie beruht. Die Soldaten stacheln daraufhin eine Rebellion gegen Ra an, während der sich Russell, ohne Wissen seiner Männer, daran begibt, das Tor im Notfall mit Hilfe einer Nuklearbombe, die auch ihn töten würde, zu vernichten. So würden die Koordinaten der Erde nicht preisgegeben werden können. Ab diesem Moment entwickelt sich der Film zu einer sinnlosen Aneinanderreihung von großen Explosionen.
Nichtsdestotrotz wurde Stargate ein großer Kinohit, der eine große Fan-Gemeinde hinter sich versammelt hat, all die erheblichen Mängel des Filmes zu verzeihen. Auch eine erfolgreiche TV-Serie ist inzwischen nach den Motiven des Spielfilmes entstanden. -Jeff Shannon


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 40 Bewertungen)

Gelungene Neuauflage!      5 von 5 Punkten
Hallo!

Der Film Stargate war zu seiner Zeit ein Top Titel im Sci-Fi Genre! Zurecht! Die Effekte ließen uns vor knapp 13 Jahren staunen!
Auch heute zählt Stargate für mich immernoch zu einem sehr guten Film mit einem hohem Unterhaltungswert! Umso mehr freut mich, dass der Film neu aufgelegt wurde und technich auf den neuesten Stand gebracht wurde!

Zur Handlung brauche ich, schätze ich mal, nicht viel sagen! Die Story besteht aus einer guten Idee. Anschauen, es lohnt sich! Im Film wird es nie langweilig. Der Unterhaltungswert ist bis zum Ende sehr hoch!

Das Bild wirkt klar und deutlich! Der Kontrast fiel mir besonders positiv auf! Gerade in den Wüstenszenen!

Der deutsche Ton wurde nicht nur auf Dolby Digital 5.1 gebracht, sondern gleich zusätzlich auf Dolby Digital EX in 6.1 und DTS ES! Der voluminöse Sound ist kräftig und gibt die passende Atmosphäre für diesen Film!
Allein tontechnisch lohnt es sich die Neuauflage anzuschaffen, ...meiner Meinung nach!

Die Aufmachung des Films in der Steelbox mit dem 3D Titelbild wirkt sehr hochwertig!

Eine beiligende zweite DVD enthält neben einem ca. 50 min. Making of noch eine Biografie von Roland Emmerich, ein paar Starinfos, einer Fotogalerie ausreichend Bonusmaterial!

Insgesamt ist die Neuauflage sehr empfehlenswert! Man hat endlich mal das Gefühl, dass eine Neuauflage nicht nur wieder Geld in die Kassen bringen soll, sondern, dass man den Film und den Zuschauer würdigt und etwas besonderes bieten will! Danke!
Stargate in dieser Version ist auf jeden Fall eine Bereicherung in jeder DVD Sammlung! Für Sci-Fi Fans und nicht Sci-Fi Fans! Garantiert!


 Weitere Kundenmeinungen


Lara Croft - Tomb Raider 2: The Cradle Of Life [UK IMPORT] - Angelina JolieLara Croft - Tomb Raider 2: The Cradle Of Life [UK IMPORT]
Angelina Jolie, Ciaran Hinds, Chris Barrie, Gerard Butler, Noah Taylor

Videokassette, 2. Februar 2004
     Verkaufsrang: 32351     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen

Tomb Raider - Die Wiege des Lebens ist gewiss besser als sein Vorgänger aus dem Jahr 2001, sein Anspruch aber zielt hauptsächlich auf die Fans der Videospiele, auf denen beide Filme basieren. All dies verspricht jede Menge Spaß, aber auch allzu vertraute Action-Sequenzen.
Da ist der wie immer anziehende Anblick Angelina Jolies, die erneut in der Titelrolle schwimmend und schwingend, kickboxend und herumballernd, fliegend, auf Jetskis, auf Motorrädern sowie im freien Fall zur Rettung der Welt herbeieilt. Diesmal muss sie sicherstellen, dass der grimassierende Bösewicht (Ciaran Hinds) die Büchse der Pandora nicht öffnet (jawohl, es handelt sich hierbei tatsächlich um den mythologischen Gegenstand), und somit eine tödliche Seuche zu entfesseln, die die Erdbevölkerung ausdünnen würde. Exotische Drehorte erhöhen noch Jolies kühl-erotischen Reiz, man fragt sich jedoch, ob diese Serie eine große Zukunft hat. -Jeff Shannon


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 68 Bewertungen)

Was will man erwarten?      5 von 5 Punkten
Nachdem die Vorgabe zu diesem Film ein Computerspiel ist und die Hauptdarstellerin des Spieles meiner Meinung nach reichlich überzeichnet, sprich hyperperfektioniert ist, konnte man nichts anderes als einen actionreichen Abenteuerfilm erwarten. Auf den ersten Blick, und dieser geht auf ein unbewegtes Bild zurück, nämlich das Kinoplakat, nahm ich an dass Angelina Jolie die perfekte Verkörperung dieses Kunstwesens sein könnte. Doch weit gefehlt. Ihre Figur ist zweifelsohne ein Hingucker, wenn man von den spargeldürren Unterschenkeln absieht, über das schmolllippige Gesicht läßt sich ebenfalls streiten, aber gut, nehmen wir die Frau wie sie der Chirurg nun einmal schuf. Sie ist ein hübscher Anblick. Was jedoch ihre schauspielerischen Fähigkeiten betrifft möchte ich behaupten sie hätte ein wenig mehr als einen einzigen Gesichtsausdruck aufbieten dürfen. Kein Zweifel hier wurde ein wenig zu viel Mannweib konstruiert. Von Wärme, echter weiblicher oder gar aufreizend sexueller Ausstrahlung keine Spur. Eine Kampfmaschine im Evakostüm wäre die passendere Beschreibung.
Doch wie schon in Teil 1 "Tomb Raider" profitiert der Film eindeutig von dem hervorragenden Gegenspieler. War es bei Tomb Raider noch Daniel Craig der zu überzeugen und auch das weibliche Auge zu umschmeicheln verstand, so steigert sich dieser Vorteil in Teil 2 "Der Wiege des Lebens" noch. Gerard Butler ist nicht nur ein eindeutiger Hingucker, sondern auch noch ein hervorragender Schauspieler. Er ist mit jeder Faser seines wahrlich attraktiven Körpers die reine Verführung und zeigt zugleich in überzeugender Weise sein gieriges Gesicht. Hier wird mit Mimik mehr gesagt als mit platten Dialogen. Das ist wahre Schauspielkunst.
Der Film insgesamt bietet meiner Meinung nach beste Unterhaltung was Action und auch Erotik betrifft. Das kleine Manko einer doch eher unpersönlich agierenden Angelina Jolie wird durch Spannung und die gute Leistung der anderen Darsteller ausreichend ausgeglichen um dem Filmfan einen unterhaltsamen Abend zu garantieren.


 Weitere Kundenmeinungen


In America [UK IMPORT] - Samantha MortonIn America [UK IMPORT]
Samantha Morton, Paddy Considine, Sarah Bolger, Djimon Hounsou

Videokassette, 12. März 2004
     Verkaufsrang: 37593     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen



Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Emotionally Honest and Fulfilling      5 von 5 Punkten
Director Jim Sheridan ("In The Name Of The Father", "My Left Foot") has crafted one of the most emotionally honest and satisfying films in years. Paddy Considine (solid and tender) and Samantha Morton (emanating subtlety) star as Irish parents of two young girls who move to New York City to pursue Paddy's acting. The move is also a distraction from the recent loss of their young son. The summer heat is oppressive, the living conditions are near squalor and the local residents are junkies. Despite this gloom and terrible poverty, the family thrives happily, mostly due to the amazing resilience and resolve of the two young daughters. The loss of their son and an impending dangerous pregnancy are set against a backdrop of constant near danger and immense naivety (yet remarkable intuition) of the girls. Mateo, (Djimon Hounsou) the AIDS stricken painter downstairs befriends the girls and provides some of the most frightening and yet emotionally substantial moments in the film. Sheridan can take simple scenes like gambling the families rent money on a carnival doll for his child and turn it into pure suspense. The family is always in near crisis, yet they survive day by day, relishing everything those 'in America' take for granted. Sheridan portrays a wonderful story of loss, survival and love, but never becomes maudlin or overly sentimental. This is a rare film about real emotions.

Spannungsbogen zwischen Kummer und Hoffnung      5 von 5 Punkten
.
Jim Sheridans neuer Film "In America" erzählt die Geschichte einer irischen Familie, die in New York eine neue Heimat zu finden versucht. Zu Beginn des Films eröffnet sich dem Zuschauer als möglicher Grund für den Umzug der Tod des fünfjährigen "Frankie", dem Jüngsten der drei Kinder, den beide Eltern noch nicht verarbeitet haben. Dieses tragische Ereignis, welches genauso wie weite Teile des Films auf einem biographischen Erlebnis Sheridans beruht, spinnt sich wie ein roter Faden durch die in den 80er Jahren angesiedelte Geschichte.

Die mit bescheidenen finanziellen Mitteln über Kanada eingereiste Familie läßt sich in einem heruntergekommenen Mietshaus direkt in "Hell's Kitchen" nieder, einer berüchtigten Gegend New Yorks und seit jeher erste Station für irische Einwanderer. Johnny (Paddy Considine) versucht sein Glück als Schauspieler, findet sich aber bald hinter dem Steuer eines Taxis wieder. Auch Sarah (Samantha Morton, bekannt aus "Minority Report") findet keine Stelle als Lehrerin und muß als Kellnerin arbeiten. Während bei den Eltern der Glaube an eine neue Zukunft erste Risse bekommt, übt die Stadt auf die zehnjährige Christy und ihre vier Jahre jüngere Schwester Ariel (Sarah und Emma Bolger) die Faszination des Neuen und Aufregenden aus. Sie freunden sich mit dem Maler Mateo (Djimon Hounsou, zuletzt in "Tomb Raider 2" zu sehen) an, der, obwohl er zunächst unnahbar und feindselig scheint, sich nach und nach mit allen Familienmitgliedern anfreundet. Als Sarah erneut schwanger wird und sich trotz abzusehender Komplikationen für das Baby entscheidet, gerät ihre schon durch den harten Überlebenskampf geprüfte Beziehung zu Johnny endgültig in eine Krise, unter der auch Christy und besonders Ariel leidet. Trost suchen die Schwestern bei Mateo, der jedoch todkrank in ein Krankenhaus eingeliefert wird. Durch die für Sarah und ihr Baby kritische Frühgeburt stehen alle schließlich am Rande der Verzweiflung, doch Mateo bewirkt auf dem Sterbebett ein Wunder, welches die Familie auf fast religiöse Weise wieder zusammenführt.
Jim Sheridan ist mit "In America" ein berührender Film über das Schicksal einer modernen Einwandererfamilie in "God's own Country" und das Verarbeiten eines großen Schicksalsschlages gelungen. Die schauspielerische Leistung, vor allem der Bolger-Schwestern, überzeugt auf ganzer Linie. Die Handlung des Films - wie in einer Retrospektive durch die Augen und Videokamera Christy's erzählt - hebt ihn von Filmen mit ähnlicher Thematik erfrischend ab. Man erkennt deutlich die Absicht, eine semibiographische Geschichte zu erzählen, die aber nie ins Dokumentarische abdriftet, sondern bis auf kleine Längen stets packend und ergreifend bleibt.
Dem Zuschauer wird ein Gefühl vermittelt, wie es wirklich ist, in Amerika anzukommen und sich einen Platz in einer inhomogenen, ghettoisierten Gesellschaft erkämpfen zu müssen, die nur durch das Streben nach dem amerikanischen Traum verbunden scheint. Der Fokus liegt jedoch eindeutig auf dem Spannungsbogen zwischen Kummer und Hoffnung, zwischen kurzen Momenten des Glücks und Phasen sich steigernder Melancholie. Echte Gewinner scheint es in diesem Amerika nicht zu geben bis zum Schluß ein Wunder geschieht. Kein plumpes Hollywood Happy-End, sondern eines, das den Zuschauer mit einem positiv-nachdenklichen Gefühl aus der Handlung entläßt.


Blood Diamond [UK IMPORT] - Basil WallaceBlood Diamond [UK IMPORT]
Basil Wallace, Jennifer Connelly, Leonardo DiCaprio, Michael Sheen, Jimi Mistry

DVD, 18. Juni 2007
     Verkaufsrang: 103293      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 25,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen

Leonardo DiCaprio verpasst hier einer hässlichen Industrie ein hübsches Gesicht: In manchen Teilen Afrikas finanzieren Diamantenminen Bürgerkriege und Terrorregimes, die tausende Unschuldige ermorden und Kinder zu bösartigen Soldaten umerziehen. DiCaprio spielt Danny Archer, einen südafrikanischen Soldaten-cum-Diamantenschmuggler, der Wind von einem großen Rohjuwelen bekommt, den der eingeborene Fischer Solomon Vandy (Djimon Hounsou, Gladiator) während seiner Zwangarbeit in einer Diamantenmine gefunden hat, bevor er fliehen konnte. Archer bietet ihm einen Deal an: Er hilft Vandy, seine vom Krieg zerrissene Familie wieder zu finden, wenn Vandy ihn dafür zu dem versteckten Diamanten führt. Auch die Journalistin Maddy Bowen (Jennifer Connelly, A Beautiful Mind) wird mit hineingezogen, als sie Archer verspricht, ihm zu helfen, wenn er ihr verrät, auf welchen Wegen die Konfliktdiamanten zu den großen westlichen Schmuck-Konzernen gelangen.
DiCaprios Vorstellung ist gerade deshalb so packend, weil er niemals vor Archers kompletter Rücksichtslosigkeit zurückweicht. Wenn Archer die moralisch vertretbare Sache tut, dann nur, weil seine verzweifelte Gier ihn dahin getrieben hat. Hounsou und Connelly müssen zwar all die großen moralischen und politischen Worte schwingen, wachsen in ihren Darstellungen aber über diese Phrasen hinaus und verankern so den etwas formelhaften Plot in menschlichen Charakteren. Am Ende wird man die Geschichte wohl ohnehin weniger im Gedächtnis behalten als den erschreckenden, kalten und emotionslosen Blick in den Augen der Kindersoldaten. Auch ein erhebendes Filmende kann den Schrecken der ewig eskalierenden Konflikte Afrikas nicht übertünchen - vielleicht erscheint der Film gerade deshalb umso kraftvoller. -Bret Fetzer


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Grottenschlecht, monoton und langweilig! Die Sozialkritik geht unter in zahlreichen Maschinengewehrsalven!      2 von 5 Punkten
Blood Diamond behandelt ein sehr sprödes Thema und daher ist es wahrscheinlich nicht allzu leicht immer den richtigen Ton anzuschlagen. Doch da andere Filme auch schon diese Hürde gepackt haben (Der Ewige Gärtner, Lord of War), hatte ich mir eigentlich ein bisschen mehr von diesem Film erwartet. Dass DiCaprio für diesen Streifen eine Oscarnominierung erhalten hat, ist mir nach dem Anschauen wirklich ein Rätsel. Und auch J. Conelli birlliert einzig und allein in der Tatsache, dass sie stets weit ausgeschnittene Garderobe trägt, - ansonsten könnten die beiden Charaktere kaum eindimensionaler sein. Man hätte gleich Cuck Norris und Steven Segal für den Film engagieren können. Die Story an sich könnte an sich recht viel hergeben, aber dafür wird in diesem Film schlichtweg zu viel geballert. Es gibt keine fünf ganzen Minuten, in denen nicht geschossen wird - und somit wird die Suche nach dem Rosa Diamanten und nach der Solomon Vendis Familie zu einer regelrechten Farce, die einen auch bald anbiedert. Wer wirklich eine gute sozialkritik sehen will, der sollte die beiden oben genannten Filme anschauen. Zwar fehlt bei denen hier und da die political Correctnes, aber dafür haben sie Elan, eine Spitzenbesetzung und so etwas wie cineastischen Charme. Blood Diamnond hingegen ist ein regelrechter FLop. Denn immer wenn die Story schwammig wird, baut der Regisseur schnell mal eine derbe Schießerei ein, um es in die nächste Einstellung zu schaffen.

Überdurchschnittlicher Abenteuerfilm, dessen kritischer Kontext arg aufgesetzt wirkt      3 von 5 Punkten
Die Geschichte beginnnt 1999 in Sierra Leone, zur Zeit des Bürgerkriegs. Von marodierenden Rebellen seiner Familie entrissen und zur Sklavenarbeit auf den Diamantenfeldern gezwungen entdeckt Solomon Vandy einen riesigen Rohdiamanten, den er gerade noch vergraben kann, bevor Regierungstruppen das Lager einnehmen und ihn ins Gefängnis stecken. Hier erfährt der Waffenschmuggler Danny Archer von Solomons Fund und sorgt dafür, dass er zusammen mit ihm freigekauft wird. Als Gegenleistung hat er es natürlich auf den Diamanten abgesehen. Mit Hilfe der Journalistin Maddy versuchen die Partner wider Willen, das Rebellengebiet zu durchqueren und sowohl Solomons Familie als auch den Diamanten wiederzufinden.

Die Thematik des Streifens klingt zunächst vielversprechend, die zahlreichen Oscar-Nominierungen setzen die Erwartungen ebenfalls hoch. Dennoch stellt sich nach Ansicht des zweifellos aufwändig produzierten, packend bebilderten Werkes ein unbefriedigtes, zwiespältiges Gefühl ein.

Ursache dürfte vor allem der unschlüssige Rhythmus des Films sein, der von Anfang an ein unnötig hohes Tempo verlangt. Auch ohne das Zeigen barbarischer Grausamkeiten wie das Erschießen wehrloser Frauen und Verstümmeln der Männer weiß man als einigermaßen weltpolitisch Interessierter, dass die kriegerischen Mittel in den Krisengebieten Afrikas die Vorstellungskraft der sogenannten zivilisierten Welt oft übertreffen. So beginnt die Story mit dem Überfall auf ein Eingeborenendorf und kehrt regelmäßig zu ähnlichen Szenarien zurück, die eigentlich nur dazu dienlich sind, den Ekel des Zuschauers und die Antipathie gegenüber Rebellen wie auch Regierung zu steigern. Noch schlimmer mündet die latent ständig präsente Gewalt mit zunehmender Laufzeit in ein Gefühl der Übersättigung.

Die Entfaltung der von DiCaprio, Connelly und Hounsou verkörperten Charaktere wird somit durch die Actioneinlagen ständig unterbrochen und bleibt bis zum Schluss irgendwie unvollendet. Dabei sind die schauspielerischen Leistungen solide: allen voran die vom Rezensenten innig verehrte Jennifer Connelly als toughe Reporterin, die wenige humoristische Glanzlichter setzen darf. Djimon Hounsou liefert eine weitere Vorstellung als Hollywoods liebster Afrikaner ab, die Oscar-Nominierung erscheint jedoch angesichts der unglaubwürdigen Rolle unangemessen. Dazu wechselt sein Charakter zu oft vom ängstlichen Eingeborenen zum sprücheklopfenden Buddy bis hin zum Schluss zum rasenden Killer - grenzwertig.

Nun zu Leo: dessen Oscar-Nominierung ist umso unverständlicher, hat er doch mit DEPARTED eine ungleich eindrucksvollere Leistung geboten. Sein Danny Archer ist ein um Coolness bemühter, kettenrauchender (Running Gag des Films ist sein dauerndes Verlangen nach 'ner Kippe) Ex-Söldner, der überwiegend egoistisch und rücksichtslos handelt. Die mehrmals vollzogenen Wandlungen im Handlungsverlauf wirken konstruiert und werden nur durch das glaubwürdige Schauspiel des Ausnahmetalents gerettet. Dennoch konnte ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass DiCaprio die Rolle nur angenommen hat, um endlich einmal in einem waschechten Actionfilm mitwirken zu können, inklusive wilder Schießereien und sich hemmungslos in den Dreck werfen zu dürfen.

Unterm Strich bleibt ein gewalttätiger Indiana Jones meets Rambo Mix, der ambitionierter hätte ausfallen können als er jetzt präsentiert wird. Keine schlechte, aber auch keine entspannende Unterhaltung. Und nach dem Abspann leider recht schnell vergessen.


Eragon [Blu-ray] [UK IMPORT] - Edward SpeleersEragon [Blu-ray] [UK IMPORT]
Edward Speleers, Joss Stone, Tamsin Egerton, Steve Spears, Gary Lewis

Blu-ray, 16. April 2007
     Verkaufsrang: 87931      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 31,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen



Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 1.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

schlechter Versuch      1 von 5 Punkten
Wie kann es bloß angehen, daß nach einer so wunderbaren Romanvorlage ein derart liebloser und langweiliger Film gemacht wird?? Diese ewigen Das-Buch-war-viel-besser-Rezensionen finde ich an sich auch albern, aber in diesem Fall ist die Abweichung eklatant. Aus diesen Büchern hätte man eine ähnlich gute Serie machen können, wie Peter Jackson es bei "Herr der Ringe" getan hat. Aber das das ist hier nicht im Ansatz versucht worden.

Wenn ich raten sollte würde ich sagen, daß hier jemand versucht hat, mit dem Namen einer mittlerweile sehr populär gewordenen Buchreihe, Menschen ins Kino zu locken, um dann mit einer billigen Produktion den größtmöglichen Profit rauszuschlagen. Wie kamen Größen, wie Herr Irons und sogar Herr Malkovich zu dieser Produktion? Man weiß es nicht.

Alles in Allem sollte man diese Verfilmung des Stoffes schnellstmöglich vergessen und auf den großen Visionär warten, der, wie Peter Jackson bei Tolkiens Werk, sich dieses Stoffes annimmt und einen entsprechenden Klassiker daraus macht. Hoffentlich dauert es nicht gar so lange.


Die Insel [UMD Universal Media Disc] - Ewan McGregorDie Insel [UMD Universal Media Disc]
Ewan McGregor, Scarlett Johansson, Djimon Hounsou

UMD Universal Media Disc, 8. Juni 2006
     Verkaufsrang: 39729     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen



Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Super!!      4 von 5 Punkten
Ob der Film abgekupfert ist oder nicht, kann ich nicht beurteilen, von den angeblichen "Originalen" die hier von einigen Rezensenten genannt werden, habe ich noch nie gehört, ich kann nur sagen, dass ich hier einen super Actionfilm gesehen habe, der sogar eine Botschaft vermittelt.
Das bringt mich auch zu der Story, die ich wirklich toll fand. Es ist erschreckend, wenn man sich vorstellt, dass so etwas tatsächlich in Zukunft nicht nur möglich sondern auch denkbar wäre und der Film zeigt ganz deutlich welche Verantwortung Forschung und Fortschritt innehaben und wie gefährlich sie werden können in den falschen Händen.
Super fand ich auch Ewan MacGregor und Scarlet Johansson. Sie waren einfach klasse als die naiven und weltfremden Klone, brachten ihre Verzweiflung sehr gut rüber und gaben vor der Kamera ein tolles Paar ab. Neben den beiden sind aber auch die Nebenrollen hervorragend besetzt mit Djimon Hounsou, Michael Clarke Duncan, Sean Bean (Boromir aus "Der Herr der Ringe") und Steve Buscemi.
Insgesamt ist "Die Insel" für mich ein toller und sehenswerter Film mit rasanter Action, nervenzerreißender Spannung, einer Botschaft und einer super Besetzung und mir ist es unbegreiflich warum sein Erfolg ausblieb.

Ein Film der andere in die Schatten stellt      5 von 5 Punkten
... ich war im Kino um mir diesen Film anzusehen. Und die 7 Euro waren nicht nur ihr Geld wert. Dieser Film ist einfach mal etwas anderes. Wirklich toll mit den kleinsten Details wurde der Film gedreht. Er ist spannend, romantisch, traurig... unglaublich faszinierend. Der Regisseur sucht jeden Darsteller, jede Requisite, jeden Raum so aus, dass es genau die Wirkung auf den Zuschauer hat, die er vorsieht. Und er liegt mit jedem voll dabei! Die 2 Hauptdarsteller sind spitze, Scarlett ist unglaublich hübsch und allein deshalb kann man sich den Film schon kaufen. Die Story um Klone ist sehr komplex, vielleicht gar nicht so abwegig wie manche glauben und lässt es auf satte Stunden Filmspaß ab. Ich habe den Film als DVD und kaufe ihn mir auch für die PSP damit ich immer die gelegenheit habe diesen film, der alles andere was ich danach im kino sehen musste enttäuschen ließ!!! kauft ihn euch!

Was würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?      2 von 5 Punkten
Nun, in meinem Fall eines mit Sicherheit nicht: Diesen Film ;-) Denn was Regisseur Michael Bay aus der Story gemacht hat, ist zum größten Teil eine reine Schande. In der ersten halben Stunde gelingt es ihm noch, den düsteren und unmenschlichen Alltag der Klone zu zeigen, die wie Tiere in einem Käfig gehalten werden und nur zu dem Zweck erschaffen worden sind, um deren menschliche Abbilder im Falle von Krankheit Organe spenden zu können bzw. um unfruchtbare Mütter ein Kind zu schenken, um sie dann direkt nach der Geburt umzubringen. Doch als einer der Klone (Ewan McGregor, den besonders im Film „Trainspotting“ klasse fand) die Wahrheit herausfindet und dann zusammen mit seiner Freundin (Scarlett Johansson - Bill Murrays Partnerin in „Lost in Translation“) flieht, driftet die Handlung in einen unglaubwürdigen und irgendwie nervigen Mix aus (schlechtem) Videospiel und Musikclip ab. Besonders das zweite nervt mich tierisch, da sich dies durch den ganzen Film zieht. Jede Szene wirkt auf Hochglanz poliert und die schnellen Schnitte erinnern mehr an MTV als einen richtigen Kinofilm – das störte mich z.B. auch schon „Nur 60 Sekunden“ mit Nicolas Cage, was von Jerry Bruckheimer produziert wurde – ein Freund von Michael Bay, die zusammen auch das sehr gute „The Rock“ auf die Beine gestellt haben. Wenn die beiden aber auch in Zukunft meinen, hektische Schnitte unterlegt mit „Bumm Bumm“ wäre cool, so irren sie sich leider. Die Geschichte hätte so viel mehr hergegeben und müsste Fragen wie „Haben Klone auch eine Seele?“, „Haben sie richtige Gefühle?“, „Wird es in Zukunft wirklich Situationen wie diese geben?“ usw. noch mehr in den Vordergrund stellen. Denn der eigentliche Tiefgang des Filmes findet nicht in dem Streifen selbst statt, sondern in den eigenen Gedanken. Dadurch wirkt der Film manchmal tiefgründiger als er wirklich ist. Am besten gefielen mir die Darsteller und die letzte Szene mit der schicken Hintergrundmusik – doch das genügt leider nicht, um sich „Die Insel“ für die PSP anschaffen zu müssen.


Amistad [UK IMPORT] - Morgan FreemanAmistad [UK IMPORT]
Morgan Freeman, Anthony Hopkins, Djimon Hounsou, Matthew McConaughey, Nigel Hawthorne

Videokassette, 16. Februar 2000
     Verkaufsrang: 39010     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen

Amistad ist Steven Spielbergs leicht vereinfachende Geschichtsstunde, die sich um die Prozesse von 1840 dreht, in denen 53 Westafrikaner wegen einer blutigen Rebellion auf einem Sklavenschiff angeklagt waren. In weiten Teilen von Schindlers Liste (und später in Der Soldat James Ryan) hielt sich Spielberg mit der ausgedehnten Erzählweise und den technischen Schnörkeln zurück, die ihn zu einem der unterhaltsamsten und manipulativsten Regisseure unserer Zeit gemacht haben. Hier unternimmt Spielberg nicht einmal im Ansatz den Versuch der Zurückhaltung und erliegt wehrlos seinem treibenden Verlangen, mit schönen Bildern und gekünstelt wirkenden Emotionen zu unterhalten.
Er entwertet damit die grandiosen Motive und vereinfacht das Thema Sklaverei nahezu sträflich, indem er es wie ein festgelegtes Genre behandelt. Die Charaktere gleichen Hollywood-Stereotypen. Die "Bösen", wie die spanischen Seeleute oder die übereifrigen Abolitionisten, bleiben beispielsweise vollkommen eindimensional. Und Spielberg kann seinen Blick für das Schöne einfach nicht unterdrücken, was dazu führt, dass Sequenzen wie der grausame Sklaventransfer völlig inadäquat wie gut ausgeleuchtete, hinreißende Kompositionen gedreht wurden.
Letztendlich ist Amistad aber ein traditionelles Gerichtsdrama: Ein engagierter, idealistischer junger Anwalt (Matthew McConaughey (Ed TV) kämpft gegen das faule politische System, um die hilflosen Opfer zu retten. Schlimmer noch ist aber, dass Spielberg unterschwellig auf die Mechanismen seiner Kindheitsfantasie E.T. zurückgreift und diese auf die Sklaverei anwendet. Cinque (Djimon Hounsou), der Anführer der westafrikanischen Rebellen, ist genauso angelegt wie der liebenswerte Außerirdische: verloren unter Menschen, deren Sprache er nicht beherrscht, und verzweifelt bemüht, nach Hause zu kommen. McConaughey ist ein erwachsener Elliot, der versucht, komplizierte Sachverhalte zu kommunizieren. Solcher Stoff ist gerade noch geeignet für ein Science-Fiction-Fantasy-Märchen über Kommunikationsbarrieren zwischen einem kleinen Jungen und einem verirrten Außerirdischen; aber hier wirkt es wie eine allzu naive Sicht auf reale und komplexe historische Zusammenhänge. -Dave McCoy


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)

Eine berührende Geschichte, wie man sie sich wünscht...      5 von 5 Punkten
Hallo!

Bisweilen muß man sich die Frage stellen, was von einem anderthalb- bis zweistündigen Film erwartet wird. Historische Authentizität? Originalgetreue Faktenwiedergabe? Ist doch alles Quatsch!

Die Geschichten, die das wahre Leben schreibt, bieten für sich genommen in der Regel(!) nicht den Zugang zu einer tiefen Emotionalität. Das liegt daran, daß die Menschen, die sich dahinter verbergen, meistens nicht den Idealvorstellungen Rechnung tragen können, die wir, aus Hoffnung geboren, in uns tragen. Die Nüchternheit der Wiedergabe historischer Fakten tut dann ihr übriges.

Bei einer guten Geschichte oder bei einem guten Film geht es nicht um eine Lehrstunde. Im besten Falle wird man dahingehend motiviert, sich näher mit einer Thematik zu befassen, die einem bis dato völlig unbekannt war. Natürlich darf auch die intellektuelle Seite nicht zu kurz kommen, das Niveau darf nicht zu niedrig sein. In der Hauptsache geht es aber einzig und allein darum, die emotionale Seite des Menschen zu berühren. Und das gelingt diesem Film vorbildlich!

Das Setting, die Kostüme, die Kulissen, die Musik...all das allein reicht schon aus, unsere Phantasie zu beflügeln. Man fühlt sich von Beginn an in die Filmwelt ein und öffnet sich für die ausgezeichneten audiovisuellen Impressionen, die sich einem bieten. Eine bessere Grundlage für eine gute Geschichte kann man kaum schaffen.

Der verzweifelte Kampf der Afrikaner, erst gegen ihre Peiniger, dann gegen das von der Politik manipulierte Rechtssystem Nordamerikas, berührt zutiefst. Ein Rückschlag folgt auf den nächsten, doch diese Geschichte vermittelt uns, daß es niemals falsch ist, seine Hoffnung und seine Stärke aufrecht zu erhalten...zu kämpfen, bis man nicht mehr kämpfen kann. Wofür wird gekämpft? Die Afrikaner kämpfen um ihre Freiheit und für die Heimkehr zu ihrem angestammten Land, wo sie hoffen, ihre Familien wiederzufinden. Der junge Anwalt streitet anfangs für seinen monetären Vorteil, muß jedoch erkennen, daß sich für ihn ein ganz anderer Wert hinter diesem Fall erschließt. Der alte Anwalt, seines Zeichens ehemaliger Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, plädiert für die Wahrheit und, was noch wichtiger ist, für den Mut, diese Wahrheit entgegen aller Konsequenzen aufrecht zu erhalten.

Die Abolitionisten kämpfen, so muß man erkennen, mehr für sich selbst und ihre Ideale, für die sie bereit sind, diejenigen, für die sie sich vermeintlich einsetzen, zu opfern. Das ist nun ein besonders interessanter Aspekt dieser Geschichte. Ist eine gute Tat (der Einsatz für die zu Unrecht versklavten Afrikaner) an sich etwas wert, oder geht es vielmehr um die Intention, die dahinter steckt? Eine Fragestellung, die in diesem Film freilich nur angestoßen werden kann, aber sie kann Grundlage für eigene Überlegungen dahingehend sein.
Solche Fingerzeige (damit meine ich keine moralisch übertrieben erhobenen Zeigefinger) findet man übrigens zuhauf, nicht nur in diesem Film, sondern auch in anderen Filmen. Somit sind sie ein weiterer Indikator für die Qualität eines Films.

Die Schauspieler in diesem Film sind allesamt hervorragend. Sie alle, auch die zahlreichen Nebenrollen, tragen dazu bei, Atmosphäre und Gefühle der jeweiligen Szene zu vermitteln und auf den Zuschauer zu übertragen. Dabei gibt es auch, anders als von anderen Rezensenten aufgeführt, keine unnötigen Längen im Film. Man findet selten einen Film, in dem wirklich jede Szene einen derart eigenständigen Wert hat, wie in "La Amistad".

Abschließend bleibt zu sagen, daß jemand, der eine Geschichtsstunde erwartet, zurecht enttäuscht sein wird, was aber in keinster Weise diesem Film anzulasten ist. Jedem anderen, der sich darauf einlässt, wird sich eine Geschichte erschließen, die jede Facette der eigenen Gefühlswelt berührt. Andererseits wird man nicht "nur" zwei Stunden unterhalten, sondern kann nach Wunsch oder Vermögen die eine oder andere Botschaft mitnehmen, die es wert ist, sie zu überdenken.

Dieser Film hat einen festen Platz in der Sammlung des Rezensenten und gehört zu denjenigen DVD's, die immer wieder mal in den Player gelegt werden, um das Gesamtwerk auf sich wirken zu lassen.

Auf bald!

Theryn


 Weitere Kundenmeinungen


Beauty Shop [UK IMPORT] - Queen LatifahBeauty Shop [UK IMPORT]
Queen Latifah, Mena Suvari, Djimon Hounsou, Alicia Silverstone, Kevin Bacon

DVD, 19. September 2005

Verkaufsrang: 104381
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 30,99
(versandkostenfrei nach D, CH und A,
 Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren



Constantine [UK IMPORT] - Keanu ReevesConstantine [UK IMPORT]
Keanu Reeves, Rachel Weisz, Shia LaBeouf, Djimon Hounsou, Tilda Swinton

Videokassette, 11. Juli 2005


Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar!





Beauty Shop [UMD Universal Media Disc] [UK IMPORT] - Queen LatifahBeauty Shop [UMD Universal Media Disc] [UK IMPORT]
Queen Latifah, Mena Suvari, Djimon Hounsou, Alicia Silverstone, Kevin Bacon

UMD Universal Media Disc, 19. September 2005

Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 25,99
(versandkostenfrei nach D, CH und A,
 Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren



The Island [Blu-ray] [UK IMPORT] - Ewan McGregorThe Island [Blu-ray] [UK IMPORT]
Ewan McGregor, Scarlett Johansson, Djimon Hounsou, Sean Bean, Steve Buscemi

Blu-ray, 30. Juli 2007

Verkaufsrang: 101538
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 25,99
(versandkostenfrei nach D, CH und A,
 Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren





The Four Feathers [UK IMPORT] - Mohamed BouichThe Four Feathers [UK IMPORT]
Mohamed Bouich, Wes Bentley, Campbell Brown, Heath Ledger, Kate Hudson

DVD, 1. Mai 2007

Verkaufsrang: 79467
Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!

Preis: € 18,99
(versandkostenfrei ab 20 €
Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren



Constantine [UK IMPORT] - Keanu ReevesConstantine [UK IMPORT]
Keanu Reeves, Rachel Weisz, Shia LaBeouf, Djimon Hounsou, Tilda Swinton

DVD, 7. August 2006


Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,
  Bei anderem Anbieter bestellen





Constantine [UMD Universal Media Disc] [UK IMPORT] - Keanu ReevesConstantine [UMD Universal Media Disc] [UK IMPORT]
Keanu Reeves, Rachel Weisz, Shia LaBeouf, Djimon Hounsou, Tilda Swinton

UMD Universal Media Disc, 25. November 2005

Verkaufsrang: 87506
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 17,99
(versandkostenfrei ab 20 €
Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren



Blood Diamond [Blu-ray] [UK IMPORT] - Basil WallaceBlood Diamond [Blu-ray] [UK IMPORT]
Basil Wallace, Jennifer Connelly, Leonardo DiCaprio, Michael Sheen, Jimi Mistry

Blu-ray, 18. Juni 2007

Verkaufsrang: 82282
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 27,99
(versandkostenfrei nach D, CH und A,
 Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren





Blood Diamond [UK IMPORT] - Leonardo Di CaprioBlood Diamond [UK IMPORT]
Leonardo Di Caprio, Michael Sheen, Djimon Hounsou, Basil Wallace, Jennifer Connelly

DVD, 18. Juni 2007

Verkaufsrang: 77941
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 35,99
(versandkostenfrei nach D, CH und A,
 Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren



 


Vorige SeiteSeiten:
 1 2  3  4 
Nächste Seite