DVDs: Dustin Hoffman

Kundenmeinungen
Kurzbeschreibungen
Inhaltsangaben
Seite 5

Outbreak - Lautlose Killer - Dustin HoffmanOutbreak - Lautlose Killer
Dustin Hoffman, Morgan Freeman, Rene Russo

Videokassette, 24. Februar 2000
     Verkaufsrang: 8408     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen

Als es Warner Bros. nicht gelang, die Filmrechte an Richard Prestons erschreckendem Tatsachenroman Hot Zone zu erhalten, übernahmen sie einfach dessen Grundidee von einem in den USA ausgesetzten tödlichen Virus, steckten Dustin Hoffman in die Geschichte, setzten Wolfgang Petersen (Das Boot) auf den Regiestuhl und produzierten einen außergewöhnlichen Thriller, der sich in den Kinos zu einem Sensationshit entwickelte: Outbreak. Ein anderer, thematisch ähnlicher Thriller, in dem immerhin Robert Redford und Jodie Foster die Hauptrollen spielen sollten, ging daher erst gar nicht mehr in Produktion.

Die Handlung von Outbreak erinnert ein wenig an Elia Kazans Thriller Unter Geheimbefehl aus dem Jahre 1950, in dem die Polizei einen Mörder sucht, der in sich den Lungenpest-Virus trägt und unbedingt gefasst werden muss, damit sich der tödliche Virus nicht ausbreitet. Die Geschichte von Outbreak beginnt in einem tropischen Regenwald, in dem sich Forscher auf der Suche nach neuen Lebensformen (darunter auch Viren) befinden. Sie werden fündig! Hoffman spielt einen Arzt, der wie seine geschiedene Frau (Rene Russo), Experte für Seuchenerkrankungen ist und versucht, einen Affen einzufangen, der von Tierschmugglern ins Land gebracht wurde und mit dem aus dem Prolog des Filmes bekannten, absolut tödlichem Virus infiziert ist.

Die beste Sequenz des Filmes ist die, in der sich die durch den Affen ausgelöste Seuche ausbreitet -- durch die wiederaufbereitete Luft in einem Passagierflugzeug oder durch einen Nieser in einem ausverkauften Kino. Der Showdown fällt leider etwas konventionell aus. Dafür entschädigt die Besetzung mit Schauspielern wie Morgan Freeman, Kevin Spacey, Donald Sutherland, Cuba Gooding Jr. und J.T. Walsh für das eher einfach gestrickte Ende. --Jim Emerson

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

Solider Katastrophenfilm      5 von 5 Punkten
Mit Outbreak lieferte Wolfgang Petersen seine bis dahin dritte Hollywood-Produktion ab und landete einen großen Publikumserfolg. Der Film weckte seinerzeit das Interesse der breiten Öffentlichkeit für die Gefahr von Virenerkrankungen, für die es bislang noch kein Heilmittel gibt. Genau ein solcher Erreger löst eine Epidemie in einer amerikanischen Kleinstadt aus - Armee und Gesundheitsbehörden versuchen ein Ausbreiten der ungewöhnlich tödlichen Krankheit zu verhindern... bald schon stellt sich jedoch heraus, dass das Militär ganz andere Ziele verfolgt. Viel mehr sei zum Inhalt nicht verraten.

"Outbreak" ist aufwändig inszeniert und absolut hochkarätig besetzt. Petersen standen wirklich alle Möglichkeiten zur Verfügung. Der Streifen ist spannend bis zur letzten Minute und erstaunlich kritisch, wenn man Petersens spätere US-Produktionen wie "Air Force One" bedenkt. "Outbreak" ist in jedem einer der besten Hollywood-Blockbuster des Regisseurs und auch trotz seines Alters auch heute noch sehenswert und spannend. Die Gefahr, das auch sehr tödliche Erreger eine globale Epidemie auslösen können, ist schließlich nicht geringer geworden.

Bild und Ton der DVD sind angesichts des Alters absolut ok. Auch wenn sie natürlich an moderne Produktionen nicht heranreichen. Die Extras sind hingegen kaum nennenswert: Schade, denn zu dem brisanten Thema des Films hätte man sicher viel informatives Material zusammenstellen können. Übrigens ist "Outbreak" ebenfalls in der großen Wolfgang Petersen Collection hier bei amazon erhältlich (in genau der gleichen Fassung wie in dieser separat erhältlichen Einzel-DVD).


 Weitere Kundenmeinungen



Moonlight Mile - Jake GyllenhaalMoonlight Mile
Jake Gyllenhaal, Dustin Hoffman, Susan Sarandon

Videokassette, 5. Januar 2004
     Verkaufsrang: 14487     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen

"Nach dem gewaltsamen Tod einer jungen Frau ist nichts mehr wie es war. Massachusetts, 1973: Drei Tage vor ihrer Hochzeit wird Diana Opfer eines Amokläufers. Ihr Verlobter Joe fühlt sich verpflichtet, bei ihren Eltern Ben und Jojo zu bleiben. Während die Eltern das tragische Ereignis verdrängen und sich in Sarkasmus und blinden Aktionismus flüchten, will es Joe allen recht machen. Er wird zum Ersatzkind der beiden, doch schon bald kommen ihm Zweifel. Gehört er wirklich zu ihnen? Als er sich dann auch noch in die sinnliche Barfrau Bertie verliebt, gerät er in einen Gewissenskonflikt zwischen Loyalität und dem Wunsch, seinem Herzen zu folgen. Beim Gerichtsprozess gegen den Mörder trifft er eine längst überfällige Entscheidung und offenbart ein schwerwiegendes Geheimnis..."



Sleepers - Kevin BaconSleepers
Kevin Bacon, Robert De Niro, Dustin Hoffman

Videokassette, 26. Januar 1998
     Verkaufsrang: 4827     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen

"Der Hell's Kitchen Bezirk in New York, vier Freunde und ein Jungenstreich mit üblen Folgen. Am schwärzesten Tag ihres Lebens werden die vier aus ihrer heilen Welt in die Abgründe der staatlichen Erziehungsanstalt gestoßen. Ein Jahr in der verrufenen Jugendstrafanstalt Wilkinson setzt ihrer Jugend für immer ein Ende. Sie werden zu "Sleepers", auf ewig zu einem Leben voller Wut und Schmerz verurteilt. Als sich die Freunde Jahre später schließlich als Männer wiederfinden, haben sie nur noch eines im Sinn: sie wollen Rache für die verlorene Jugend. Vereint durch den Haß auf das, was ihnen angetan wurde, nehmen sie das Gesetz in die eigene Hand..."

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 31 Bewertungen)

Das Beste (Justiz)Drama das ich je geshen habe!      5 von 5 Punkten
Ein wirklich toller, wie auch trauriger Film über die vier Jungs.
Top - könnte man hier mehr als 5 Sterne vergeben würde ich das sofort tun!

Einfach ein Top Film ein MUSS für jeden der gern Dramen mag.



 Weitere Kundenmeinungen


I Heart Huckabees [UK IMPORT] - Dustin HoffmanI Heart Huckabees [UK IMPORT]
Dustin Hoffman, Isabelle Huppert, Jason Schwartzman, Lily Tomlin, Naomi Watts

DVD, 21. April 2005
     Verkaufsrang: 58279      Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.

Preis: € 26,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen

Um die Zusammenhänge seiner Existenz zu entschlüsseln, beauftragt der Umweltaktivist Albert ein Detektivpaar. Zugleich will ein Kaufhausmanager eine Filiale ausgerechnet an den Ort setzen, den Albert zu verteidigen versucht. Zu allem Überfluss nimmt der Kontrahent ebenfalls die Dienste der Detektive in Anspruch.

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Fantastisch, genial, absurd, ...      5 von 5 Punkten
Für mich einer der besten Filme, die ich je gesehen habe. Ein Kassenknüller wird er aber ganz sicher nicht. Die in Slapstick und absurden Humor verpackte "Philosophie" dieses kleinen Filmjuwels ist leider oder zum Glück ? nichts fürs Mainstreampublikum. Für alle anderen: Unbedingt anschauen oder selbst schuld.

Man in a Suitcase      4 von 5 Punkten
Charlie Kaufman und Spike Jonze sei Dank. Seit Being John Malkovich häufen sich die Filme, die voller absurdem Humor und Anti-Charakteren, hier auch ins Kino kommen. Und die mitspielenden Stars werden bekannter. Diesem Film liegt wieder eine originelle Idee zugrunde und man kann von anfang an gewiss sein, einen höchst eigenständigen Film zu sehen.

Jason Schwartzman, nach Rushmore die nächste Spitzenrolle, spielt hier wieder einen idealistischen Outsider, der mit den Fragen um Existenz, Leben, Kosmischer Sinn und Schicksal hadert. Um einem Zufall auf die Schliche zu kommen, heuert ein Team und Ehepaar von "Existentiellen - Detektiven" an. (Wie gut ist hier bitte Dustin Hoffman?) Er wird nun von den pro bono betreut, sogar mehr als ihm lieb ist. Sie sind ständig an ihm dran, beschatten ihn und stehen ihm in Momenten in denen er Fragen hat oder auch nicht, ständig mit ihren Antworten über das Gehimnis des Lebenssinns bei. Langsam aber sicher gesellen sich weitere schräge Vögel dazu. Die Dialoge regen mehr als zum Nachdenken an. Es wird teilweise philosophisch. Wäre nicht ständig ein hintergründiger Gag, überraschender Slapstick oder sarkastischer Seitenhieb auf die Gesellschaft parat - man könnte glatt ins Grübeln geraten.

Marky Mark glänzt hier mit auftätowierter Halskette als sinnsuchendem Feuerwehrmann und gegenüber von Schwartzman. Naomi Watts, die in RING 2 nur noch nervte, spielt sagenhaft das Model einer Warenhauskette. Jude Law scheint direkt vom Alfie - Set in diesen Film marschiert zu sein und spielt so dermaßen einen Unsympathen, dass man ihm wohl erneut hervoragendes Schauspiel lassen muss. Dustin Hoffman ist der Pilzköpfige Detektiv, der Schwartzman auch gerne mal in einen Koffersack klettern lässt, damit dieser dort mit seinen Gedanken allein ist. Lili Tomlin spielt die Marlowe-mäßige Gattin. Catherine Deneuve schliesslich ist die Generin der beiden, sozusagen die Femme Fatale der Existenz-Detektive-Szene.

Der Plot ist nicht einfach wiederzugeben. Neben der Sache mit Schwartzman's "Zufall" spielt hier eine Rettet-die-Bäume Gesellschaft, eine Warenhaus Kette, ein Weg seine Gedanken loszuwerden, eine typisch amerikanische Christenfamilie, ein materialistisch eingestelltes Muster Yuppiepaar und deren Zerfall, eine ungewöhnliche Affäre, eine unglaubliche Sexszene und die beste Kussszene aller Zeiten eine Rolle.

Wer gut gemachte, intelligente Unterhaltung im Stile von Adaption oder Vergiss-mein-nicht mag, darf sich diesen Film nicht entgehen lassen. Wer lieber nicht außerhalb des Mainstreams schwimmen geht... - bitte schön!



Rain Man - Dustin HoffmanRain Man
Dustin Hoffman, Tom Cruise, Valeria Golino

Videokassette
     Verkaufsrang: 8121     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen

"DUSTIN HOFFMAN ("Die Unbestechlichen", "Tootsie") und TOM CRUISE ("Top Gun", "Cocktail") zeigen in diesem BARRY LEVINSON-Film ("Good Morning Vietnam") Kino der großen Gefühle, der unbeschreiblichen Bilder und der unvergeßlichen Momente. RAIN MAN erhielt die bedeutendsten internationalen Preise. DUSTIN HOFFMAN - er hat Millionen fasziniert."

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

246 toothpicks, "counting cards," and lessons in love.      5 von 5 Punkten
Have you ever had to communicate with someone on a different wavelength as you; for example because he speaks a foreign language and you don't have an interpreter, or because he is unable to communicate verbally at all, or maybe just because you keep misunderstanding each other? If so, you know what a frustrating experience it is to have virtually no control over the situation and over making sure that you're actually understood. And in precisely this situation finds himself Charlie Babbitt (Tom Cruise), personification of the 1980s' yuppie, a used car dealer with major money problems whose only - tentative - personal attachment is to his current girlfriend Susanna (Valeria Golino). Because having learned that except for a few rosebushes and a vintage 1949 Buick Roadmaster his recently-deceased father has left virtually all of his considerable fortune to his autistic brother Raymond (Dustin Hoffman) - a brother he didn't even know he had - Charlie decides to kidnap Raymond from the Cincinnati facility where he lives, take him to California, and demand half the inheritance in exchange for his brother's return.

Now, Charlie isn't the greatest communicator himself; at least as far as listening goes; he is used to talking people down, and if that alone doesn't do the trick, he starts to yell. This, however, just doesn't work with Raymond, who lives in a world of his own and, unable to express emotion in any other way, falls into a nervous tic when feeling threatened. So for the first time in his life Charlie has to learn to accept another human being for what he is, and work *with* his bewildering methods of communication rather than against them. And subtly, very subtly, Charlie begins to change, until at last he no longer wants to relinquish custody of Raymond even after having been offered a substantial amount of money: because now money is no longer an issue at all; now it's all about genuine love for a newly-found brother and very special person.

"Rain Man" is ostensibly told from Charlie's perspective; through his, the "normal" guy's eyes we perceive Raymond's habits, tics and strange behavioral code. And even if Charlie is easy enough to snub for his superficiality and materialism, his frustration at his inability to communicate with his brother feels genuine and is something we can empathize with(albeit perhaps inadmittedly). Tom Cruise plays Charlie with a finely-tuned mix of audacity and reluctant emotion; turning a role that seems to start out as just another Cruise cliche into a character who hesitantly comes to realize his own complexities and shortcomings and learns to appreciate sensitivity, compassion and love - yet, without ever taking the role that treacherous step too far into sentimentality.

Still, important as Charlie's character is for this movie's narrative, this is from first to last Raymond's story; and by the same token Dustin Hoffman's, because the two individuals are in fact inseparable: As Hoffman once explained in an interview, he rejects the notion that acting is merely about playing a role, or that the term "my character" could ever appropriately describe his approach to a role; emphasizing that in every part he plays, he truly has to *become* the individual in question to fully be able to understand and portray him. As such, his achievement with Raymond Babbitt is breathtaking indeed; for in a role which not only imposes severe limitations on his ability to communicate traditionally but also gives him virtually no opportunity to express emotion, he conveys Raymond's frailties, unexpected strengths and, significantly, his profound humanity in a manner that lets you forget you're even looking at a piece of acting, thus accomplishing that rare feat only attained by the greatest of actors - and even among Dustin Hoffman's spectacular performances, this one stands out in particular. (He did, of course, win both the Oscar and the Golden Globe for this movie; but somehow even the industry's highest awards don't begin to express the significance of his achievement.)

Raymond Babbitt's character was based on several real-life autistic persons; and at a time when little was known about the condition even in the medical community, contributed substantially to a greater understanding of those afflicted with it. Not all autistic people are so-called "savants" like Raymond, i.e. possess genial mathematic or other abilities within the shell separating them from the outside world (and conversely, not with all of them that shell is as thick as in Raymond's case; although intricate routines do tend to play a rather important role) - so don't go rushing off with them to Vegas for an exercise in "counting cards," at least not before you've verified that they can memorize entire phone books (at least up to the letter "G"), count the toothpicks in a pile on the floor with one glimpse of an eye and determine the square root of a four- or five-digit number within a matter of seconds without so much as looking at an electronic calculator. Chances are you'd do them tremendous harm, not to mention make a complete fool of yourself.

Dustin Hoffman reportedly fought hard for this movie's production even after several directors (including, inter alia, Stephen Spielberg) had bowed out; and in one of those rare un-Hollywood-like moments even managed to maintain the movie's sense of authenticity up to the very end by prevailing on the writers to drop the projected ending, which would have had Raymond staying with Charlie. - In addition to Hoffman's awards, "Rain Man" received the coveted Oscars for Best Movie, Best Original Screenplay and Best Director (Barry Levinson, who also played the psychiatrist called upon to evaluate whether Raymond is fit to stay with Charlie), plus a number of other American and international awards. For once, the industry collectively got it right. But even if this movie hadn't received a single award, it would still remain one of recent film history's greatest and truly unforgettable moments - definitely, it would.

 Weitere Kundenmeinungen



Outbreak [UK IMPORT] - Dustin HoffmanOutbreak [UK IMPORT]
Dustin Hoffman, Rene Russo, Morgan Freeman, Patrick Dempsey, Donald Sutherland

DVD, 11. Mai 1998
     Verkaufsrang: 73980      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 17,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen

Als es Warner Bros. nicht gelang, die Filmrechte an Richard Prestons erschreckendem Tatsachenroman Hot Zone zu erhalten, übernahmen sie einfach dessen Grundidee von einem in den USA ausgesetzten tödlichen Virus, steckten Dustin Hoffman in die Geschichte, setzten Wolfgang Petersen (Das Boot) auf den Regiestuhl und produzierten einen außergewöhnlichen Thriller, der sich in den Kinos zu einem Sensationshit entwickelte: Outbreak. Ein anderer, thematisch ähnlicher Thriller, in dem immerhin Robert Redford und Jodie Foster die Hauptrollen spielen sollten, ging daher erst gar nicht mehr in Produktion.

Die Handlung von Outbreak erinnert ein wenig an Elia Kazans Thriller Unter Geheimbefehl aus dem Jahre 1950, in dem die Polizei einen Mörder sucht, der in sich den Lungenpest-Virus trägt und unbedingt gefasst werden muss, damit sich der tödliche Virus nicht ausbreitet. Die Geschichte von Outbreak beginnt in einem tropischen Regenwald, in dem sich Forscher auf der Suche nach neuen Lebensformen (darunter auch Viren) befinden. Sie werden fündig! Hoffman spielt einen Arzt, der wie seine geschiedene Frau (Rene Russo), Experte für Seuchenerkrankungen ist und versucht, einen Affen einzufangen, der von Tierschmugglern ins Land gebracht wurde und mit dem aus dem Prolog des Filmes bekannten, absolut tödlichem Virus infiziert ist.

Die beste Sequenz des Filmes ist die, in der sich die durch den Affen ausgelöste Seuche ausbreitet -- durch die wiederaufbereitete Luft in einem Passagierflugzeug oder durch einen Nieser in einem ausverkauften Kino. Der Showdown fällt leider etwas konventionell aus. Dafür entschädigt die Besetzung mit Schauspielern wie Morgan Freeman, Kevin Spacey, Donald Sutherland, Cuba Gooding Jr. und J.T. Walsh für das eher einfach gestrickte Ende. --Jim Emerson

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

Solider Katastrophenfilm      5 von 5 Punkten
Mit Outbreak lieferte Wolfgang Petersen seine bis dahin dritte Hollywood-Produktion ab und landete einen großen Publikumserfolg. Der Film weckte seinerzeit das Interesse der breiten Öffentlichkeit für die Gefahr von Virenerkrankungen, für die es bislang noch kein Heilmittel gibt. Genau ein solcher Erreger löst eine Epidemie in einer amerikanischen Kleinstadt aus - Armee und Gesundheitsbehörden versuchen ein Ausbreiten der ungewöhnlich tödlichen Krankheit zu verhindern... bald schon stellt sich jedoch heraus, dass das Militär ganz andere Ziele verfolgt. Viel mehr sei zum Inhalt nicht verraten.

"Outbreak" ist aufwändig inszeniert und absolut hochkarätig besetzt. Petersen standen wirklich alle Möglichkeiten zur Verfügung. Der Streifen ist spannend bis zur letzten Minute und erstaunlich kritisch, wenn man Petersens spätere US-Produktionen wie "Air Force One" bedenkt. "Outbreak" ist in jedem einer der besten Hollywood-Blockbuster des Regisseurs und auch trotz seines Alters auch heute noch sehenswert und spannend. Die Gefahr, das auch sehr tödliche Erreger eine globale Epidemie auslösen können, ist schließlich nicht geringer geworden.

Bild und Ton der DVD sind angesichts des Alters absolut ok. Auch wenn sie natürlich an moderne Produktionen nicht heranreichen. Die Extras sind hingegen kaum nennenswert: Schade, denn zu dem brisanten Thema des Films hätte man sicher viel informatives Material zusammenstellen können. Übrigens ist "Outbreak" ebenfalls in der großen Wolfgang Petersen Collection hier bei amazon erhältlich (in genau der gleichen Fassung wie in dieser separat erhältlichen Einzel-DVD).


 Weitere Kundenmeinungen



Lenny - Dustin HoffmanLenny
Dustin Hoffman, Valerie Perrine, Jan Miner

DVD, 2. Juni 2003
     Verkaufsrang: 67486     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen



Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Ein Ausnahmewerk mit einem brillanten Dustin Hoffman!      5 von 5 Punkten
Ich habe mich in den letzten Monaten fast ausschließlich älteren Filmen und Klassikern gewidmet und dabei eigentlich alle Genres berücksichtigt. Dabei muss ich sagen, dass mich kaum ein Film derartig begeistert hat wie dieses Meisterwerk über das Leben vom Comedian und Gesellschaftskritiker Lenny Bruce. Die ganze Stimmung, die der Film vermittelt, der unschlagbare Humor und vor allem die bittere Wahrheit über die Gesellschaft machen diesen Film zu einem Juwel. Waren doch viele Kritiker von der tollen schauspielerischen Leistung von Jim Carrey als Andy Kaufman in "Der Mondmann" begeistert, so muss man sagen, dass Dustin Hoffman hierbei die neben Rain Man wohl beeindruckenste Rolle seines Lebens abgeliefert hat und selbst den genialen Jim Carrey weit hinter sich lässt. Und das soll bei einem Ausnahmeschauspieler wie Dustin Hoffman schon was heißen, denn jener lieferte seit Ende der 60er Jahre fast ausschließlich Meisterwerke ab (Reifeprüfung, Marathon Man, Asphalt Cowboy,etc.). Nicht nur, dass der Film in keiner Sekunde eine Spur von Langeweile verbreitet, sondern auch die kritischen Themen wie Rassismus, die er behandelt, machen ihn für mich zu einem Geniestreich. Doch neben seinen berühmten wie kritischen Auftritten steht vor allem das Leben des Lenny Bruce im Vordergrund, der auch alle Höhen und Tiefen erlebte.

Ein Film, der leider eher ein wenig in Vergessenheit geraten ist, jedoch zweifellos zu den besten Biographien aller Zeiten gehört, ist jedem Filmkenner herzlichst zu empfehlen. Für Dustin Hoffman Fans sowieso ein Muss, ist das Werk für alle, die sich vom Ausnahmetalent Hoffmans überzeugen wollen, eine absolut richtige Investition. Humor zwar teilweise auf unterstem (durchaus ein Lob), Filmgenuss jedoch auf höchstem Niveau - Dieser Film hat bereits über 30 Jahre nach Fertigstellung noch immer nichts von seiner Geltung eingebüßt und wird noch in Jahrzehnten unter Kritikern für Gesprächsstoff sorgen!


Moonlight Mile [UK IMPORT] - Dustin HoffmanMoonlight Mile [UK IMPORT]
Dustin Hoffman, Susan Sarandon, Holly Hunter, Jake Gyllenhaal, Jake Gyllenhall

DVD, 8. Dezember 2003
     Verkaufsrang: 80814      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 24,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen

Nach dem gewaltsamen Tod einer jungen Frau ist nichts mehr wie es war. Massachusetts, 1973: Drei Tage vor ihrer Hochzeit wird Diana Opfer eines Amokläufers. Ihr Verlobter Joe fühlt sich verpflichtet, bei ihren Eltern Ben und Jojo zu bleiben. Während die Eltern das tragische Ereignis verdrängen und sich in Sarkasmus und blinden Aktionismus flüchten, will es Joe allen recht machen. Er wird zum Ersatzkind der beiden, doch schon bald kommen ihm Zweifel. Gehört er wirklich zu ihnen? Als er sich dann auch noch in die sinnliche Barfrau Bertie verliebt, gerät er in einen Gewissenskonflikt zwischen Loyalität und dem Wunsch, seinem Herzen zu folgen. Beim Gerichtsprozess gegen den Mörder trifft er eine längst überfällige Entscheidung und offenbart ein schwerwiegendes Geheimnis...

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

überzeugendes Drama mit erstklassigen Schauspielern      4 von 5 Punkten
Dieser Film ist kein Nebenprodukt Hollywoods, aber dennoch ist er viel zu unbekannt.
Die Geschichte erzählt von dem Verlust einer Freundschaft/Liebe und gleichzeitig den verlust einer Tochter. Man erlebt den Umgang mit dem Tod aus verschiedenen Perspektiven und wird doch nicht vom Schmerz überrannt. Man fühlt mit und merkt, das irgendetwas zwischen dem jungen Paar vorgefallen sein muss, da er nicht wirklich trauern kann... Jake G. präsentiert mit erstklassicher Darstellkunst einen lethargischen jungen Mann, der nicht weiß wie er mit der ihm dargebotenen Situation umgehen soll.
Die neue Liebe wird auch einfühlsam, zum gesammten Stimmungsbild passend, miteingebracht. Man versteht jeden einzelnen der doch so verschiedenen Charaktere!
Prima!!

Jake Gyllenhaal ist sensationell gut.      4 von 5 Punkten
Nach der Ermordung ihrer Tochter Diana, klammern sich die Eltern Ben und Jojo an deren ehemaligen Verlobten Joe. Als dieser sich neu verliebt muss er eine Entscheidung treffen, denn da gibt es etwas, was er bisher verheimlicht hat.

Susan Sarandon und Dustin Hoffman überzeugen als gebrochene Eltern, die versuchen mit dem Geschehen fertig zu werden. Doch das eigentliche Highlight des Filmes ist Jake Gyllenhaal, er spielt so herausragend, dass selbst die beiden Altstars Sarandon und Hoffman blass gegen ihn aussehen. Der Film ist sehr gefühlvoll erzählt und triftet trotz des schwierigen Themas nie in die Rührseligkeit ab. Neben dem hervorragenden Zusammenspiel der Schauspieler wartet der Film dann auch noch mit einem wunderschönen Soundtrack auf, der noch lange nachklingt.



Little Big Man [UK IMPORT] - Dustin HoffmanLittle Big Man [UK IMPORT]
Dustin Hoffman, Faye Dunaway, Martin Balsam, Chief Dan George, Richard Mulligan

DVD, 7. Juni 2004
     Verkaufsrang: 73943      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen

"Der Wilde Westen, 1859. Die beiden Waisenkinder Jack Crabb und seine Schwester Caroline werden von den Cheyenne-Indianern in deren Lager verschleppt. Caroline kann fliehen, während John bei dem Häuptling "Old Ladge Skins" bleibt, der ihn zu einem tapferen Krieger erzieht. Mit 16 Jahren zieht es Jack zu den Weißen zurück. Von der hübschen Pfarrersfrau Mrs. Pendrake wird er liebevoll aufgenommen. In der Stadt versucht er sich als Geschäftsmann und macht erste Erfahrungen mit Frauen. Eines Tages lernt er den fanatischen General Custer kennen..."

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

Guter wenngleich alter Film      5 von 5 Punkten
Natürlich merkt man dem Film an, dass er bereits 1970 in den Kinos gespielt wurde, folglich in den späten achtzigern des vorigen Jahrhunderts produziert wurde. Ich habe mir deshalb die DVD auch nur ausgeliehen und nachdem ich mir die 134 Minuten nocheinmal angesehen hatte war das doch alles ein bisschen schwächer als ich es von damals im Kopf hatte.
Dieser für die damalige Zeit fast genial umgesetzte Zeitzeugenbericht eines WEISSEN INDIANERS hat natürlich noch immer was. Aber was könnte man heute daraus machen!
Jedenfalls sitzt im Altenheim dieser 121 Jahre alte Jack Crabb und erzählt einem überforderten Reporter die Geschehnisse seines Lebens aus der Sicht des letzten weißen Überlebenden der Schlacht am Little Bighorn und outet unter anderem, vielleicht etwas überzogen, den aus einer bestimmten Ecke stets gerühmten General Custer als einen ziemlichen Vollidioten, der der vielleicht auch war.
Wichtiger war jedoch, dass der Öffentlichkeit die Ausrottung der Indianer, dieser GEPLANTE VÖLKERMORD, bewusst gemacht wurde. Das Verbrechen an einem durchaus nicht tumben Volk, das von Anfang an vom christlich geprägten GUTEN WEISSEN betrogen, bestohlen und gemordet wurde.
Die Adaption des gleichnamigen Romans von Thomas Berger für den Film ist zweifellos gelungen und die Story gibt ja auch was her:
Im Alter von zehn Jahren wurde der kleine weiße Siedlersohn mit seiner älteren Schwester und der übrigen Familie von einer Horde wilder Inidaner überfallen. Bis auf die beiden Kinder wurden alle getötet. Die wurden von einem Cheyenne gefunden, der sie zu sich nahm und dem Jungen schließlich zum wirklich fürsorglichen Großvater wurde. Nicht dessen Schwester, die schnell flüchtete und ihren Bruder erst später in einer kurzen Sequenz des Films noch einmal treffen sollte.
Als der Junge, bereits herangewachsen, sich als mutiger Krieger zeigte, erhielt er in Anlehnung an seine nur geringe Körpergröße den Namen Little Big Man. Unverhofft sehen sich die Menschenwesen, wie sich die Cheyenne selbst bezeichnen, trotz aller gegenteiligen Bemühungen in einen Krieg mit den weißen Soldaten verwickelt und Little Big Man (natürlich Dustin Hoffman) kann sich nur durch das outen als eigentlich Weißer vor dem Tod durch die Soldaten retten.
In der folgenden Zeit lebt er ein Leben unter Weißen, unterbrochen durch erneute Aufenthalte bei seinem alten Cheyenne-Stamm, bis hin zur großen Schlacht am Little Bighorn. Dort wird allerdings m.E. nicht ausreichend herausgearbeitet, dass dies die einzige Schlacht war, in denen verfeindete Indianerstämme endlich einmal unter einem Kommando sich zusammen fanden, um dem Eindringling geschlossen entgegen zu treten, ähnlich, wie zu ihrer Zeit die Germanen in der Schlacht vom Teutoburger Wald sich den total überlegenen Römerns entgegenstemmten.

Der Film endet mit einer Kamerafahrt durch die Räume des Altenheims, die den Plot auch einläuteten, dann doch etwas abrupt. Doch wurde mit diesem Werk bei seinem Erscheinen sicherlich eine NEUE SICHT auf diese Indianer geschaffen im Bewusstsein des Amerikas der Gegenwart.
Natürlich hat der Film fünf Sterne verdient. HMcM


 Weitere Kundenmeinungen


Sphere - Dustin HoffmanSphere
Dustin Hoffman, Sharon Stone, Samuel L. Jackson

Videokassette, 10. Mai 2001
     Verkaufsrang: 12448     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen

Sphere ist nach einem Science-Fiction-Roman von Michael Crichton gedreht worden und drei Hollywood-Topstars bemühen sich redlich darum, eine anständige Leistung zu erbringen. Im Endeffekt aber scheitern sie, wie der gesamte Film, am schwachen Drehbuch.

Dabei hätte dieser Film spannend werden können: Eine Gruppe von Tiefseeforschern entdeckt auf dem Meeresgrund ein 300 Jahre altes außerirdisches Raumschiff. Diesem Forscherteam gehören unter anderem ein Psychologe (Dustin Hoffman), ein Mathematiker (Samuel L. Jackson), eine Biochemikerin (Sharon Stone) und ein Astrophysiker (Liev Schreiber) an, die beim Betreten des außerirdischen Raumschiffes eine eigenartige Sphäre entdecken.

Was sie nicht ahnen: Diese Sphäre manipuliert ihre Gedanken und Empfindungen. Es dauert nicht lange, und das Unterwasser-Fundstück verwandelt sich in ein Irrenhaus voll furchteinflößender Visionen und um sich greifender Paranoia. Wem können die Forscher nun noch trauen? Welche Ziele verfolgen die Außerirdischen? Und warum liegt das Schiff auf dem Boden des Meeres?

Sphere versucht zwar, auf einige dieser Fragen Antworten zu geben, er verwickelt sich jedoch in Widersprüchen und Belanglosigkeiten, um schließlich zu einem der belanglosesten Showdowns zu führen, mit dem jemals ein Science-Fiction-Film endete. Es gibt durchaus Momente beklemmender Intensität und psychologischer Spannung, und die Darsteller tun wirklich alles, um das schlechte Drehbuch zu retten. Man merkt jedoch, dass die Produktion ohne eine adäquate Planung über die Bühne gegangen ist (Hoffman und Regisseur Levinson haben während einer Drehpause "mal eben" den Film Wag The Dog gemeinsam realisiert). Und so sieht Sphere wie ein Film aus, der für den Dreh noch gar nicht reif gewesen ist. Ihn anzuschauen ist zwar keine Zeitverschwendung, dennoch ist der Film eine große Enttäuschung. --Jeff Shannon

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 37 Bewertungen)

nett gemachte romanverfilmung      4 von 5 Punkten
bei sphere aus dem jahre 1997 handelt es sich um einen science fiction mix aus "event horizon" - "solaris" und "the abyss" , ohne das der streifen jedoch ganz die klasse der drei genannten erreichen kann.
damit will ich jetzt nicht sagen das "sphere" irgendwie schlecht geraten sei - ganz im gegenteil - er ist gut ansehbar , unterhaltsam und zeichnet sich durch eine im vordergrund stehende handlung aus - dem geneigten sci-fi freund wird also kein sinnentleertes wir-schießen-den-aliens-die-köpfe-ab spektakel geboten.
michael crichton - der sich neben seiner tätigkeit als erfolgreicher buchautor auch als regisseur und drehbuchautor einen namen gemacht hat ( regie bei "coma" und "westworld" - drehbuch zu "jurassic park" und "twister" ) liefert hier die literarische vorlage - überlässt den regiestuhl jedoch seinem kollegen barry levinson ( "rain man" , "sleepers" ).

dieser liefert , ausgestattet mit einem budget von 80 millionen us-dollar und einem stab versierter schauspieler - die jedoch alle in ihren rollen leicht unterfordert wirken - einen , wie schon gesagt sehr annehmbaren film ab der aber an die erfolge seiner berühmten genre kollegen nicht im vollen maße anzuknüpfen vermag.




 Weitere Kundenmeinungen



Billy Bathgate - Dustin HoffmanBilly Bathgate
Dustin Hoffman, Nicole Kidman, Loren Dean

Videokassette, 12. September 2002
     Verkaufsrang: 11119     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen

"New York, East-Bronx: Hier herrscht das Gesetz der Straße. Der clevere Billy, einer der vielen Jungs ohne Zukunft, setzt alles daran, aus diesem Milieu herauszukommen. Es gelingt ihm, das Vertrauen des kaltblütigen Unterweltbosses Dutch Schulz zu gewinnen und in eine Welt voller Glanz, Gewalt und Leidenschaft einzutauchen. Billy sieht seine Chance. Doch der Wahnsinn von Dutch Schulz, die Liebe zu dessen Freundin Drew und seine eigenen Ambitionen treiben ihn in ein lebensgefährliches Intrigenspiel..."

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Genialer Film, "normale DVD"      5 von 5 Punkten
Zuerst möchte ich die negative Eigenschaft dieses Produktes nennen: Die Ausstattung der DVD ist auf Sprachauswahl und Untertitel beschränkt. Bei diesem, wie bei den meisten "älteren" Filmen, ist dies auch kaum verwunderlich, denn Bonusmaterial wie Filmtrailer oder Interviews sind wahrscheinlich nicht vorhanden. Doch dieser "Mangel" ist für mich kein Grund weniger als 5 Sterne zu geben, denn der Film ist wirklich gut gelungen und auf jeden Fall wert, gekauft zu werden. Die Arbeitsweise der Mafia zu jener Zeit wird, so glaube ich, überzeugend dargestellt. Es wird gezeigt wie einfach es war in eine deratige Unterweltorganisation hineinzukommen (Billy Bathgate wird beispielsweise beim Jonglieren beobachtet) und wie schwierig wieder herauszukommen. Die Mitarbeiter wurden mit Geld überhäuft und waren dadurch zu mehr fähig als sie eigentlich vor hatten. Sollte dies nicht mehr ausreichen wurde ihnen eingeredet sie seien Mitschuldig, da sie über alles bescheid wussten. Wir sehen Dustin Hoffman, als kalten Unterweltboss, der die Naivität der damaligen Bevölkerung ausnutzt und so gewalltige Macht erhält, Nicole Kidman als wunderschöne Gangsterbraut die stark und unabhängig zu sein versucht, jedoch immer in diesem Milieu hin- und herpendelt, Loren Dean als naiven Jungen, der vom Geld und der Austrahlung der Mafiosi geblendet, ungewollt selbst zu einem wird und Bruce Willis in einer Nebenrolle als Kerl mit einbetonierten Füßen.
Fazit: Spannend, hochkarätig besetzt und brillant gemacht und gespielt


 Weitere Kundenmeinungen


Der Marathon Mann - Letterbox - Dustin HoffmanDer Marathon Mann - Letterbox
Dustin Hoffman, Laurence Olivier, Roy Scheider, Marthe Keller, William Devane

Videokassette
     Verkaufsrang: 20993     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen

John Schlesinger (Asphalt Cowboy) führte bei diesem spannenden und unterhaltsamen Thriller aus dem Jahre 1977 Regie, der sich um den Studenten Dustin Hoffman (Die Reifeprüfung, Tootsie) dreht. Hoffman spielt einen mürrischen und feigen Einzelgänger, der mit dem Selbstmord seines Vaters, den man verdächtigt hatte, Kommunist zu sein, zu kämpfen hat. Er wird in ein undurchsichtiges Netz aus internationalen Intrigen verstrickt, als sein Bruder, CIA-Agent Doc Levy -- gespielt von Roy Scheider (Der weiße Hai, French Connection - Brennpunkt Brooklyn) -- von einem Ex-Nazi (Laurence Olivier) umgebracht wird, der in die Vereinigten Staaten eingereist ist, um wieder in den Besitz einer Tasche voller Diamanten zu gelangen. Babe (Hoffman) muss sich mit den Ängsten aus seiner Vergangenheit auseinander setzen, während er gleichzeitig um sein Leben rennt und versucht, den Tod seines Bruders zu rächen. Dieser Film, dessen Drehbuch von William Goldman (Zwei Banditen, Die Unbestechlichen) geschrieben wurde, bietet nicht nur die berühmte Folterszene und eine hervorragende Besetzung (darunter William Devane und Marthe Keller), er ist auch ein tolles Stück Unterhaltung und stellt einen der einflussreichsten Filme der 70er-Jahre dar. --Robert Lane

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)

Marathonlauf der Spannung      5 von 5 Punkten
Stellen Sie sich vor, Ihr erstochener Bruder schleppt sich in Ihr Haus und stirbt, bevor er Ihnen sagen kann, wer sein Mörder ist. Der Mörder glaubt aber, dass er Ihnen noch schnell was gesteckt hat - und um Sie mundtot zu machen, werden Sie zur Zielscheibe organisierter Verbrecher. Und selbst die, denen Sie bisher getraut haben, entpuppen sich als falsch. Das muss der Protagonist dieses packenden Klassikers erleben.

Roy Scheider, den ich gerne sehe, verlässt mir zwar etwas zu früh die Bildscheibe (weil er das Mordopfer spielt), aber von jener Szene an entwickelt die Geschichte des gejagten Dustin Hoffman eine Dauer-Knisterspannung, die bis zum Showdown anhält. Ein Marathonlauf der Suspense also - sehr zu empfehlen.


 Weitere Kundenmeinungen


Tootsie - Dustin HoffmanTootsie
Dustin Hoffman, Jessica Lange, Teri Garr, Dabney Coleman, Charles Durning

Videokassette
     Verkaufsrang: 12335     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen

"Michael Dorsey (Dustin Hoffman) ist ein guter aber unbekannter Schauspieler in New York. Unter dem Namen "Dorothy Michaels" bekommt er schließlich eine Rolle in einer großen Fersehserie und wird als Frau berühmt. Als "Tootsie" ist er bei seinen Kollegen anerkannt und beliebt. Aber nun fangen seine Schwierigkeiten erst richtig an: Er - "Dorothy" - verliebt sich in seine Partnerin Julie (Jessica Lange)! Julies Vater und auch der Regisseur der Serie verlieben sich wiederum in ihn - "Tootsie". Wie wird Michael Dorsey Dorothy Michaels wieder los ? Dustin Hoffman in gleich 2 Super-Rollen: als Michael Dorsey und als Dorothy Michaels "Tootsie". Jessica Lange erhielt den Oscar für die beste Nebendarstellerin. Ein riesen Welterfolg!"



Ein ganz normaler Held - Dustin HoffmanEin ganz normaler Held
Dustin Hoffman, Andy Garcia, Geena Davis

Videokassette, 1. April 1994
     Verkaufsrang: 17778     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen

"Nein, vom Schicksal ist Bernie nicht verwöhnt. Gescheiterte Ehe, mieser Job, Bewährung. Da wird er Zeuge eines Flugzeugunglücks. Eigentlich auf der Suche nach Barem, wird Bernie unversehens zum vielfachen Lebensretter - und verschwindet. Ganz Amerika, allen voran die sexy Sensationsreporterin Gale, sucht den unbekannten "Helden". 1 Million Dollar Belohnung! Doch wieder hat Bernie Pech: Während er im Knast sitzt, kassiert ein anderer die Kohle..."

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Gute Idee, gute Umsetzung, tolle Schauspieler!      5 von 5 Punkten
Bernie (Dustin Hoffman) ist ein Versager. Einen Job kann er nie lange behalten, von seiner Familie lebt er getrennt und nur sein achtjähriger Sohn zählt noch zu seinen Bewunderern. Diesem erzählt er Lügenmärchen, um diese Bewunderung aufrecht zu erhalten. Als er auch noch wegen Kreditbetrug hinter Gitter soll, rät ihm seine Anwältin dringend zu einem verantwortungsvolleren Leben. Doch das will ihm einfach nicht gelingen. Auf dem Weg zu seinem Sohn, dem er versprochen hat, mit ihm ins Kino zu gehen, stürzt direkt vor seinem Auto ein Flugzeug ab und versperrt ihm den Weg. Unfreiwillig und widerwillig wird er zum Retter der Flugzeuginsassen, denen er ins Freie hilft. Eine der Geretteten ist Gale, eine Sensationsreporterin, die v.a. menschliche Schicksale gnadenlos mit ihrem Kameramann verfolgt und der Öffentlichkeit Preis gibt. Bei ihrer Rettung kann Bernie nicht widerstehen und entwendet ihre Geldbörse mit allen Kreditkarten. Weil er denkt, den Vater eines kleinen Jungen nicht gerettet zu haben, macht sich Bernie Schlamm verschmiert und nur noch mit einem Schuh unerkannt davon.

Viel zu spät bei seiner Familie angekommen glaubt ihm die Geschichte natürlich niemand. Seine Exfrau vermutet eine seiner üblichen Ausreden anhören zu müssen, sein Sohn will ihn nicht mehr sehen und sein Auto ist nach den Feuerwehrlöscharbeiten an der Absturzstelle auch Schrott. Also trampt Bernie zurück in die Stadt und schenkt seinen verbliebenen Schuh dem Obdachlosen John (Andy Garcia), der ihn einem Einbeinigen im Wertstoffhof schenken möchte.

Unterdessen startet die fieberhafte Suche nach dem "unbekannten Helden" des Flugzeugunglücks. Der Fernsehsender, bei dem Gale arbeitet setzt eine Million Dollar Belohnung für den Unbekannten aus, um ihn an die Öffentlichkeit zu locken. Doch erfährt Bernie erst von der Belohnung, als er gerade versucht die Kreditkarten von Gale zu verkaufen. Leider sind die Käufer Undercover-Polizisten, die den Unglücksraben sofort festnehmen.

Und das Pech kennt keine Grenzen! Während Bernie im Knast sitzt meldet sich John, der gleich einem modernen Aschenputtel den passenden, zum am Unglücksort gefundenen zweiten Schuh präsentieren kann. Weil Bernie ihm erzählt hat, er wäre Börsenmagnat und würde nach der Heldentat nicht in die Öffentlichkeit treten wollen, sieht John zunächst nichts Verwerfliches daran Bernie's Platz als "Held" einzunehmen. Als ihm die Ausmaße seines Betruges bewußt werden, plagt ihn das schlechte Gewissen, doch mittlerweile haben Gale und ihr Fernsehsender die Heldengeschichte schon zum landesweiten Medienspektakel aufgebauscht, und die Wahrheit ist dabei sowieso nur Nebensache. Was zählt ist Johns Publikumswirkung - und die ist phänomenal!

Die Filmhandlung ist eine gelungene Satire auf die moderne amerikanische Medienlandschaft, in der es alleine um die Befriedigung der Sensationsgier des Publikums geht, und nicht um seriöse Berichterstattung. Geena Davies spielt sehr überzeugend die Rolle der ehrgeizigen Reporterin Gale Galey, die durch persönliche Verstrickung in eine Sensationsgeschichte bald an der eigenen Arbeitsweise zu zweifeln beginnt. Die Liebesgeschichte zwischen ihr und John verläuft eigentlich nur nebensächlich, außerdem gibt es eine Familienzusammenführung über viele Ecken, am Ende zwei Helden, die beide voneinander profitieren und ein Publikum, das zwar nicht die "wahre Wahrheit" kennt, aber dennoch befriedigt ist.

Der Film ist in der Originalfassung für mich deutlich besser, als in der deutschen synchronisierten Version, und die Untertitel sind glücklicherweise ausblendbar.

Auch das Bonusmaterial ist sehenswert. Ein interessantes Making-off erlaubt den Blick hinter die Kulissen des "Flugzeugabsturzes".

Fazit: gelungene Satire mit komödiantisch überzeugenden Schauspielern, auch in den Nebenrollen (sehr gut Joan Cusack als Mrs LaPlante), bringt einen auch bei wiederholtem Anschauen wieder und wieder zum Lachen. Ein Must Have für Fans von Dustin Hoffman und Andy Garcia!


 Weitere Kundenmeinungen


Little Big Man - Dustin HoffmanLittle Big Man
Dustin Hoffman, Faye Dunaway, Chief Dan George, Martin Balsam, Richard Mulligan

Videokassette
     Verkaufsrang: 37237     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen



Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

Der neue Western in den 70ern      4 von 5 Punkten
Arthur Penn schuf mit "Little Big Man" den "neuen Western" der Nach68er-Generation. Befreit von Fehlvorstellungen und geschichtlichen Verdrehungen, war er Versuch einer filmischen "Wiedergutmachung" der durch den Film und die Filmgeschichte entstandenen falschen "Indianer-Feind-Wilden-bilder" der Western seit der Stummfilmzeit. Es wurde mit "Little Big Horn"- Lügen genauso verfahren, wie mit General Custer selber: Entmystifzierung falscher Legendenbildung. Darum gehört dieser Western, ähnlich wie Costners "Der mit dem Wolf tanzt" zu den aufgeklärten Filmen dieses Genres.
Dustin Hoffmann spielt darin den entführten weißen Jungen, der eigentlich mehr Indianer ist als seine indianischen Spielgefährten. Zwischen Komödie und bitterböser Satire tanzt dieser Film und Hoffmann sich ins freie der "Wahrheit" über eine "verlogene Zeit" der Pioniertaten Amerikas!

Guter wenngleich alter Film      5 von 5 Punkten
Natürlich merkt man dem Film an, dass er bereits 1970 in den Kinos gespielt wurde, folglich in den späten achtzigern des vorigen Jahrhunderts produziert wurde. Ich habe mir deshalb die DVD auch nur ausgeliehen und nachdem ich mir die 134 Minuten nocheinmal angesehen hatte war das doch alles ein bisschen schwächer als ich es von damals im Kopf hatte.
Dieser für die damalige Zeit fast genial umgesetzte Zeitzeugenbericht eines WEISSEN INDIANERS hat natürlich noch immer was. Aber was könnte man heute daraus machen!
Jedenfalls sitzt im Altenheim dieser 121 Jahre alte Jack Crabb und erzählt einem überforderten Reporter die Geschehnisse seines Lebens aus der Sicht des letzten weißen Überlebenden der Schlacht am Little Bighorn und outet unter anderem, vielleicht etwas überzogen, den aus einer bestimmten Ecke stets gerühmten General Custer als einen ziemlichen Vollidioten, der der vielleicht auch war.
Wichtiger war jedoch, dass der Öffentlichkeit die Ausrottung der Indianer, dieser GEPLANTE VÖLKERMORD, bewusst gemacht wurde. Das Verbrechen an einem durchaus nicht tumben Volk, das von Anfang an vom christlich geprägten GUTEN WEISSEN betrogen, bestohlen und gemordet wurde.
Die Adaption des gleichnamigen Romans von Thomas Berger für den Film ist zweifellos gelungen und die Story gibt ja auch was her:
Im Alter von zehn Jahren wurde der kleine weiße Siedlersohn mit seiner älteren Schwester und der übrigen Familie von einer Horde wilder Inidaner überfallen. Bis auf die beiden Kinder wurden alle getötet. Die wurden von einem Cheyenne gefunden, der sie zu sich nahm und dem Jungen schließlich zum wirklich fürsorglichen Großvater wurde. Nicht dessen Schwester, die schnell flüchtete und ihren Bruder erst später in einer kurzen Sequenz des Films noch einmal treffen sollte.
Als der Junge, bereits herangewachsen, sich als mutiger Krieger zeigte, erhielt er in Anlehnung an seine nur geringe Körpergröße den Namen Little Big Man. Unverhofft sehen sich die Menschenwesen, wie sich die Cheyenne selbst bezeichnen, trotz aller gegenteiligen Bemühungen in einen Krieg mit den weißen Soldaten verwickelt und Little Big Man (natürlich Dustin Hoffman) kann sich nur durch das outen als eigentlich Weißer vor dem Tod durch die Soldaten retten.
In der folgenden Zeit lebt er ein Leben unter Weißen, unterbrochen durch erneute Aufenthalte bei seinem alten Cheyenne-Stamm, bis hin zur großen Schlacht am Little Bighorn. Dort wird allerdings m.E. nicht ausreichend herausgearbeitet, dass dies die einzige Schlacht war, in denen verfeindete Indianerstämme endlich einmal unter einem Kommando sich zusammen fanden, um dem Eindringling geschlossen entgegen zu treten, ähnlich, wie zu ihrer Zeit die Germanen in der Schlacht vom Teutoburger Wald sich den total überlegenen Römerns entgegenstemmten.

Der Film endet mit einer Kamerafahrt durch die Räume des Altenheims, die den Plot auch einläuteten, dann doch etwas abrupt. Doch wurde mit diesem Werk bei seinem Erscheinen sicherlich eine NEUE SICHT auf diese Indianer geschaffen im Bewusstsein des Amerikas der Gegenwart.
Natürlich hat der Film fünf Sterne verdient. HMcM


GUTER ALTER FILM      5 von 5 Punkten
Natürlich merkt man dem Film an, dass er bereits 1970 in den Kinos gespielt, folglich in den späten sechzigern des vorigen Jahrhunderts produziert wurde. Ich habe mir deshalb die DVD auch nur ausgeliehen und nachdem ich mir die 134 Minuten nocheinmal angesehen hatte war das doch alles ein bisschen schwächer als ich es von damals im Kopf hatte.
Dieser für die damalige Zeit fast genial umgesetzte Zeitzeugenbericht eines WEISSEN INDIANERS hat natürlich noch immer was. Aber was könnte man heute daraus machen!
Jedenfalls sitzt im Altenheim dieser 121 Jahre alte Jack Crabb und erzählt einem überforderten Reporter die Geschehnisse seines Lebens aus der Sicht des letzten weißen Überlebenden der Schlacht am Little Bighorn und outet unter anderem, vielleicht etwas überzogen, den aus einer bestimmten Ecke stets gerühmten General Custer als einen ziemlichen Vollidioten, der der vielleicht auch war.
Wichtiger war jedoch, dass der Öffentlichkeit die Ausrottung der Indianer, dieser GEPLANTE VÖLKERMORD, bewusst gemacht wurde. Das Verbrechen an einem durchaus nicht tumben Volk, das von Anfang an vom christlich geprägten GUTEN WEISSEN betrogen, bestohlen und gemordet wurde.
Die Adaption des gleichnamigen Romans von Thomas Berger für den Film ist zweifellos gelungen und die Story gibt ja auch was her:
Im Alter von zehn Jahren wurde der kleine weiße Siedlersohn mit seiner älteren Schwester und der übrigen Familie von einer Horde wilder Inidaner überfallen. Bis auf die beiden Kinder wurden alle getötet. Die wurden von einem Cheyenne gefunden, der sie zu sich nahm und dem Jungen schließlich zum wirklich fürsorglichen Großvater wurde. Nicht dessen Schwester, die schnell flüchtete und ihren Bruder erst später in einer kurzen Sequenz des Films noch einmal treffen sollte.
Als der Junge, bereits herangewachsen, sich als mutiger Krieger zeigte, erhielt er in Anlehnung an seine nur geringe Körpergröße den Namen Little Big Man. Unverhofft sehen sich die Menschenwesen, wie sich die Cheyenne selbst bezeichnen, trotz aller gegenteiligen Bemühungen in einen Krieg mit den weißen Soldaten verwickelt und Little Big Man (natürlich Dustin Hoffman) kann sich nur durch das outen als eigentlich Weißer vor dem Tod durch die Soldaten retten.
In der folgenden Zeit lebt er ein Leben unter Weißen, unterbrochen durch erneute Aufenthalte bei seinem alten Cheyenne-Stamm, bis hin zur großen Schlacht am Little Bighorn. Dort wird allerdings m.E. nicht ausreichend herausgearbeitet, dass dies die einzige Schlacht war, in denen verfeindete Indianerstämme endlich einmal unter einem Kommando sich zusammen fanden, um dem Eindringling geschlossen entgegen zu treten, ähnlich, wie zu ihrer Zeit die Germanen in der Schlacht vom Teutoburger Wald sich den total überlegenen Römerns entgegenstemmten.

Der Film endet mit einer Kamerafahrt durch die Räume des Altenheims, die den Plot auch einläuteten, dann doch etwas abrupt. Doch wurde mit diesem Werk bei seinem Erscheinen sicherlich eine NEUE SICHT auf diese Indianer geschaffen im Bewusstsein des Amerikas der Gegenwart. Vielleicht etwas weniger Einzelheiten und dafür stärkere Ausarbeitung des Verbliebenen, hätten dem Film gut getan.
Natürlich hat der Film fünf Sterne verdient. HMcM


Wilder Westen einmal anders...!      5 von 5 Punkten
Schwer beschreiblicher Genremix aus Parodie, Kömödie, Drama und Aktion. Tragik und Komik liegen sehr nah beieinander und nur der Tatsache dass vor und hinter der Kamera lediglich wahre Könner ans Werk gingen, ist es geschuldet, dass aus diesem eigentlichen Widerspruch ein höchst unterhaltsamer Streifen entstehen konnte und das Ganze nicht zum Absurdum verkam. Einerseits schildert dieser etwas andere Lebenslauf, fernab von der abgedroschenen, banalen Winnetou- Romantik, recht nüchtern die Härte des (Über)Lebens in einer unwirtlichen Epoche der Menschheit. Zugleich schüttelt man sich vor Lachen über den von subtil bis klamaukig eingeflochtenen (schwarzen) Humor, manchmal aufgeschaukelt bis hin zum Aberwitz. Abermals brillieren Dustin Hoffman und Faye Dunaway in einer Art und Weise, dass man glauben möchte nur diesen Beiden das Gezeigte 100%ig abkaufen zu können. Sorgten sie doch durch ihr Spiel für die Balance und verhinderten dass der Film in die eine oder andere Richtung kippte, wobei sein besonderer Reiz mittendrin sicherlich unwiderbringlich verloren gegangen wäre. Vielleicht ist "Little Big Man" (noch) so etwas wie ein Geheimtip, einer jener weniger bekannten Knaller, doch das sollte sich schnelltens ändern- hugh!

Genial!      5 von 5 Punkten
Sehr realistisch, wie sonst nur "Jeremiah Johnson", "Der mit dem Wolf tanzt" oder "Tombstone".
Einziger Kritikpunkt: Trotz der Länge werden ca. zwei Drittel der Buchvorlage (Little Big Man von Thomas Berger) weggelassen, aber das kann auch wegen des Jugendschutzes seine Gründe haben (die Dialoge sind sehr vulgär und die Gewaltszenen sehr drastisch geschildert). Der Film bleibt für mich ein Meisterwerk, aber das Buch ist um Welten besser.


 Weitere Kundenmeinungen


Ein ganz normaler Held - Dustin HoffmanEin ganz normaler Held
Dustin Hoffman, Andy Garcia, Geena Davis

Videokassette, 1. April 1994
     Verkaufsrang: 38709     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen

"Nein, vom Schicksal ist Bernie nicht verwöhnt. Gescheiterte Ehe, mieser Job, Bewährung. Da wird er Zeuge eines Flugzeugunglücks. Eigentlich auf der Suche nach Barem, wird Bernie unversehens zum vielfachen Lebensretter - und verschwindet. Ganz Amerika, allen voran die sexy Sensationsreporterin Gale, sucht den unbekannten "Helden". 1 Million Dollar Belohnung! Doch wieder hat Bernie Pech: Während er im Knast sitzt, kassiert ein anderer die Kohle..."



Billy Bathgate [UK-Import] - Bruce WillisBilly Bathgate [UK-Import]
Bruce Willis, Dustin Hoffman, Nicole Kidman, Steven Hill, Loren Dean

Videokassette, 7. Februar 2000
     Verkaufsrang: 29812     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen



Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Billy Bathgate      3 von 5 Punkten
Billy Bathgate ist eine der unbekannteren Filme aus Hollywood, der in die Kategorie Gangster Filme a la Goodfellas, Donnie Brasco oder In den Straßen in der Bronx einzuordnen ist. Es geht um Billy Bathgate (Loren Dean) der von dem Gangsterboss Dutch Schulz (Dustin Hoffman) magisch angezogen ist. Billy idealisiert Dutch Schulz und setzt alle Mittel, die er hat um in Dutch Schulz Gang zu kommen. Angefangen als Laufbursche kommt er in den inneren Kreis seiner Gang und muss missbilligend feststellen, dass Dutch Schulz ein skrupelloser Gangster ist, der bereit ist jeden aus dem Weg zu schaffen.

Der Film ist glänzend besetzt sowie in den Hauptrollen als auch in den Nebenrollen. Zum Beispiel findet man auf der Darstellerliste Schauspieler wie Bruce Willis, Nicole Kidman und auch Steve Buscemi, der als Gangster durchaus eine gute Figur macht.

Kritikpunkte:
An sich bietet der Film dem Genre nichts Neues. Viele Bilder und Szenen hat man schon in anderen Gangsterfilmen gesehen. Ebenfalls die Filmmusik ist nicht berauschend.
Bruce Willis und Nicole Kidman sind wie immer gut, setzen aber im Film keine besonderen Maßstäbe. Am Schlimmsten ist jedoch der Billy Bathgate Charakter, um den es in der Story überhaupt geht. Loren Dean verkörpert Billy Bathgate sehr farblos und schal. Er hat es sicherlich schwer, da er wirklich gegen große Stars wie Dustin Hoffman anspielt. Ich weiß nicht, ob es die Absicht des Regisseurs war einen blassen Loren Dean zu besetzen, um den anderen Stars nicht die Show zu stehlen. Loren Dean spielt nicht unterirdisch schlecht, aber er bietet seinem Charakter keinerlei Profil und somit schwächt er die Qualität des Films.

Fazit:
Es handelt sich hierbei um einen teilweise gelungenen Film. Wenn man die oben genannten Punkte abzieht würde ich dem Film eher 2 Sterne geben. Allerdings ist Dustin Hoffman verdammt gut. Es ist ein wahres Vergnügen dem egozentrischen, knallharten Dutch Schulz zu beobachten

Punkteverteilung
Dustin Hoffman: 5 Punkte
Nicole Kidman: 3,5 Punkte
Bruce Willis: 3,5 Punkte
Loren Dean: 2 Punkte
Filmmusik: 2 Punkte
Optik: 3 Punkte



Handlanger der Macht      3 von 5 Punkten
"Billy Bathgate" ist eine stereotypische Hollywood-Studioproduktion. Der gleichnamige Roman wurde weniger als Kapitalismus-Parabel denn als romantische Gangsterballade umgesetzt: aus der Sicht eines gutaussehenden, dynamischen Nachwuchsgangsters mit sozialem Gewissen (Loren Dean) wird der tiefe Fall seines Bosses Dutch Schultz (Dustin Hoffman) erzählt - am ehesten taugt der Film so als Quasi-Ergänzung zu den "Unbestechlichen". Wirklich bemerkenswert sind dabei lediglich einzelne Schauplätze, die noch einen Hauch von Wildem Westen spürbar werden lassen.
Bleibt noch zu erwähnen, dass Bruce Willis hier in gewisser Hinsicht einen Vorgeschmack auf seinen Part in "Pulp Fiction" gab, und Nicole Kidman in der freizügigsten Rolle ihrer Karriere zu sehen ist...

Genialer Film, "normale DVD"      5 von 5 Punkten
Zuerst möchte ich die negative Eigenschaft dieses Produktes nennen: Die Ausstattung der DVD ist auf Sprachauswahl und Untertitel beschränkt. Bei diesem, wie bei den meisten "älteren" Filmen, ist dies auch kaum verwunderlich, denn Bonusmaterial wie Filmtrailer oder Interviews sind wahrscheinlich nicht vorhanden. Doch dieser "Mangel" ist für mich kein Grund weniger als 5 Sterne zu geben, denn der Film ist wirklich gut gelungen und auf jeden Fall wert, gekauft zu werden. Die Arbeitsweise der Mafia zu jener Zeit wird, so glaube ich, überzeugend dargestellt. Es wird gezeigt wie einfach es war in eine deratige Unterweltorganisation hineinzukommen (Billy Bathgate wird beispielsweise beim Jonglieren beobachtet) und wie schwierig wieder herauszukommen. Die Mitarbeiter wurden mit Geld überhäuft und waren dadurch zu mehr fähig als sie eigentlich vor hatten. Sollte dies nicht mehr ausreichen wurde ihnen eingeredet sie seien Mitschuldig, da sie über alles bescheid wussten. Wir sehen Dustin Hoffman, als kalten Unterweltboss, der die Naivität der damaligen Bevölkerung ausnutzt und so gewalltige Macht erhält, Nicole Kidman als wunderschöne Gangsterbraut die stark und unabhängig zu sein versucht, jedoch immer in diesem Milieu hin- und herpendelt, Loren Dean als naiven Jungen, der vom Geld und der Austrahlung der Mafiosi geblendet, ungewollt selbst zu einem wird und Bruce Willis in einer Nebenrolle als Kerl mit einbetonierten Füßen.
Fazit: Spannend, hochkarätig besetzt und brillant gemacht und gespielt


Runaway Jury/Class Action/Family Business [UK IMPORT] - Gene HackmanRunaway Jury/Class Action/Family Business [UK IMPORT]
Gene Hackman, Dustin Hoffman, Laurence Fishburne, Mary Elizabeth Mastrantonio, Sean Connery

DVD, 5. März 2007

Verkaufsrang: 78863
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 17,99
(versandkostenfrei ab 20 €
Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren



The Benchwarmers/Talladega Nights - The Ballad Of Ricky Bobby/Stranger Than Fiction [UK IMPORT] - Gary ColeThe Benchwarmers/Talladega Nights - The Ballad Of Ricky Bobby/Stranger Than Fiction [UK IMPORT]
Gary Cole, John C. Reilly, Emma Thompson, Rob Schneider, Jon Heder

DVD, 1. Oktober 2007

Verkaufsrang: 85683
Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.

Preis: € 29,99
(versandkostenfrei nach D, CH und A,
 Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren





Perfume - The Story Of A Murderer [UK IMPORT] - Rachel Hurd WoodPerfume - The Story Of A Murderer [UK IMPORT]
Rachel Hurd Wood, Alan Rickman, Dustin Hoffman, Ben Whishaw

DVD, 17. September 2007

Verkaufsrang: 82481
Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.

Preis: € 24,99
(versandkostenfrei nach D, CH und A,
 Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren



 


Vorige SeiteSeiten:
 1 2 3 4  5  6 7 8 9 10 11 
Nächste Seite