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| DVDs: Dustin Hoffmann | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben |
Straw Dogs - Wer Gewalt sät Dustin Hoffman, Susan George, T.P. McKenna, Peter Vaughan, David Warner Videokassette Verkaufsrang: 26025
Anfang der 70er-Jahre kam einer von Sam Peckinpahs umstrittensten Filmen in einem folgenschweren Moment in die Kinos. Straw Dogs lief mit Dirty Harry und Uhrwerk Orange im gleichen Monat an und lieferte damit die Steilvorlage für eine verbissen geführte Debatte um Gewalt im Kino. Basierend auf einer wenig bekannten britischen Romanvorlage spielt Dustin Hoffman einen belesenen, amerikanischen Mathematiker, der sich mit seiner jungen Braut (Susan George) für eine Weile in deren Heimatort ins ländliche England zurückzieht. Dort verteidigt er schließlich sein Haus gegen den Angriff einer Hand voll einheimischer Rabauken, und muss dabei einen beängstigend wilden, brutalen Wesenszug an sich entdecken. Dass Straw Dogs für die unverblümte Darstellung von Gewalt berüchtigt ist, lässt sich aus heutiger Sicht schwer nachvollziehen. Stattdessen funktioniert der Terror auf einer psychologischen Ebene. Die Spannung und das Entsetzen werden durch den Schnitt bestimmt. Weitaus verstörender als das tatsächlich Gezeigte, ist das, was man glaubt zu sehen. -Marshall Fine
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)
Real und beklemmend dass es wehtut... 5 von 5 Punkten Um diesem Sam Peckinpah-Meilenstein in einer Rezension gerecht zu werden, muss man sich eigentlich einen ganzen Sonntag Zeit nehmen - zu groß das Risiko, dass man wichtige Aspekte auslässt. Ich versuche es dennoch in komprimierter Form.
STRAW DOGS / WER GEWALT SÄT ist bis ins letzte Quäntchen nachvollziehbar. Der im Film porträtierten Eskalation von Gewalt und dem sich zum Ende hin immer weiter steigernden Wahnsinn kann man sich nicht erziehen.
Was 1971, im Entstehungsjahr des Filmes, ein echter Skandal war, ist auch noch heute, in einer Zeit, in der leidlich begabte Regiegrobmotoriker kaltschnäuzig um die Wette schocken, ein echter Ausnahmethriller.
Der Film ist eiskalt-geradlienig und ohne Schnörkel inszeniert, bitterböse und voll von starken Szenen, die sich dem Gucker ins Gedächtis brennen. Was mich persönlich am meisten an STRAW DOGS fasziniert, ist die Tatsache, dass der Film unendlich viel Schmerz und Leid zeigt, gleichzeitig aber eine tolle Moral behält - ganz großes Kino!
Der hier noch relativ junge Dustin Hoffmann und die bis heute noch unterbewertete Susan George bieten wie der Rest der Darstellerriege Schauspiel allererster Güte.
Dass auch hier die FSK wieder von einer 18-er-Freigabe auf die blaue Plakette herunterstufte, ist kritisch, jedoch aufgrund der Tatsache, dass hier Gewalt und Sadismus nicht zelebriert werden, akzeptabel.
STRAW DOGS ist ein Must-See-Movie und mit dem MARATHON-MANN der beste Dustin Hoffman-Film!
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