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| DVDs: Ethan Hawke | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Das Ende - Assault on Precinct 13 Ethan Hawke, Laurence Fishburne, Gabriel Byrne, Maria Bello, Drea de Matteo DVD, 12. Januar 2006 Verkaufsrang: 22251 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Highlight Das Ende - Remake, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 06.01.06
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 37 Bewertungen)
Gut gemachte Aktion.... 5 von 5 Punkten Lief gestern Nacht im TV und ich hab mich eher halbherzig überreden lassen, das Programm im Hintergrund laufen zu lassen.
Naja, wir waren nachher von der zugegeben recht realitätsfernen und auf seeeehr vielen Zufällen beruhenden Handlung ziemlich gefesselt. Gute sauber gemachte Aktion, die zu keinem Zeitpunkt langweilig wird. Ok, keine wirklich überraschenden Handlungen, sondern ein recht vorhersehbarer Ablauf, aber das macht nichts. Ich fand den Film für einen reinen Aktionfilm, wirklich gut gemacht, hab mich gut unterhalten gefühlt und Ethan Hawke ganz gerne auf den Hintern geschielt. ;)
Das Original kenn ich nicht, daher kann ich mich nicht dazu äußern, welcher Film besser war.
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The Best of HD DVD - Action (4 Discs) [HD DVD] Denzel Washington, Tom Cruise, Mel Gibson, Snoop Dogg, Gene Wilder HD DVD, 30. November 2007 Verkaufsrang: 13229 "Last Samurai" Captain Nathan Algren war ein tapfer und ehrenvoll kämpfender Soldat im amerikanischen Bürgerkrieg. Doch die grausamen Feldzüge gegen die Indianer entwurzelten ihn nachhaltig. Er lässt sich von dem jungen japanischen Kaiser anwerben, der seine Armee nach westlichem Vorbild aufbauen möchte. In Japan angekommen muss Algren erfahren, dass Japan von der Habsucht und dem Eigennutz der anrückenden Moderne ebenso bedroht wird wie die sterbenden Völker im amerikanischen Westen. Als der Amerikaner den Samurai-Führer Katsumoto kennen lernt, merkt er schnell, dass der traditionelle Ehrenkodex der japanischen Krieger die gleichen Prinzipien von Mut und Opferbereitschaft umfasst, die einst auch Algren zu den Waffen riefen. Laufzeit: 154 Min. Produktionsjahr: 2003 Regie: Edward Zwick Darsteller: Billy Connolly, Tom Cruise, Tony Goldwyn, Hiroyuki Sanada, Timothy Spall, Ken Watanabe; "Mad Max 2 - Der Vollstrecker" Der Vollstrecker - Ein Mann der die Hölle nicht fürchtet! Das Ende der Zivilisation steht bevor. Brutale Motorrad-Gangs diktieren das Geschehen. Für einen Tropfen Benzin, sind sie bereit zu töten. Auch die Familie des Ex-Polizisten Max wurde ermordet. Auf der Suche nach Benzin gelangt er zu einer heiß umkämpften Raffinerie, zu der er sich Zugang verschafft. Die Leute dort planen den Ausbruch mit einem riesigen Benzintank, um irgendwo ein neues Leben zu beginnen. Max soll dafür einen Sattelschlepper besorgen und ihn samt Tank steuern. Als sich die Tore öffnen, beginnt eine höllische Jagd auf Leben und Tod. Laufzeit: 95 Min. Produktionsjahr: 1982 Regie: George Miller Darsteller: Mel Gibson, Emil Minty, Kjell Nilsson, Mike Preston, Bruce Spence, Vernon Wells; "Training Day" Der erste Arbeitstag als Undercover Cop läuft für Jake Hoyt völlig anders als erwartet. Sein neuer Vorgesetzter Alonzo Harris interpretiert das Gesetz auf seine eigene Weise und hält sich dabei nicht immer an die Vorschriften. Sein Motto: "Nur wenn du selbst wie ein Wolf bist, kannst du einen Wolf fangen." Immer tiefer wird Jake in die zweifelhaften Machenschaften von Harris hineingezogen. Als die Gewalt eskaliert, muss Jake eine Entscheidung treffen... Laufzeit: 122 Min. Produktionsjahr: 2001 Regie: Antoine Fuqua Darsteller: Raymond J. Barry, Tom Berenger, Cliff Curtis, Scott Glenn, Ethan Hawke, Denzel Washington, Harris Yulin; "Blazing Saddles - Der wilde wilde Westen" Um Rock Ridge für den geplanten Eisenbahnbau einzuebnen, überfällt ein Bahnarbeitertrupp die Stadt. Sie sollen das Vieh vergewaltigen, die Frauen in Panik bringen und den Sheriff erschießen. Das wilde Kampfgetümmel erreicht ein benachbartes Hollywood Studio. Rock Ridge entpuppt sich als Kulissenstadt und die Einwohner entdecken, daß sie eigentlich in einem Film mitspielen. Oder war es doch ganz anders? Laufzeit: 93 Min. Produktionsjahr: 1974 Regie: Mel Brooks Darsteller: Andrew Bergman, Mel Brooks, David Huddleston, Madeline Kahn, Harvey Korman, Cleavon Little, Slim Pickens, Richard Pryor, Claude Ennis Starrett Jr., Norman Steinberg, Alan Unger, Gene Wilder;
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Gut gemacht! 5 von 5 Punkten Die Bild- und Tonqualität ist hervorragend! Und da HDDVD nun nicht mehr angeboten wird, ist das Preis-/Leistungsverhältnis astronomisch!!! Kaufen!
Nette Sammlung! 4 von 5 Punkten In dieser Box befinden sich vier Filme auf HD-DVDs:
Last Samurai
Mad Max 2
Training Day
Blazing Saddles - der wilde Westen
Vor allem der letzte Film ist in der Bildqualität eher unterdurchschnittlich schwach. Dafür glänzt Last Samurai mit einem Top Bild!
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Die Newton Boys Matthew McConaughey, Skeet Ulrich, Ethan Hawke DVD, 8. Mai 2004 Verkaufsrang: 11760 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Fox Die Newton Boys, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 08.05.04
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Da kann man doch mal wieder sehen, wie "gefährlich" richtig gute Filme "moralisch" beeinträchtigen können - 4 von 5 Punkten Obwohl ich historisch-biografisch interessiert bin, hatte ich bisher von den "Newton Boys" nie etwas gehört. Wie erfreulich für mich, daß ich diese Bildungslücke nun auch schließen kann!
Cineastisch gut gemachte Biographien bringen mich stets in eine ambivalente Situation. Wie auch diese. Sympathisieren oder nicht?
Na ja, ist lange her - heute werden meine in harter Arbeit erworbenen "Spargroschen" wohl hoffentlich besser geschützt. Hoppla,- da bin ich wohl doch wieder "automatisch" auf meine realistischen Füße gefallen?
"Money makes the world go round" - oh ja, sehr gern.
Lug, Betrug, Diebstahl - das war und ist für mich kein erstrebenswertes Ziel - auch dann nicht, wenn "nie jemand getötet" wurde.
Der Film selbst ist "gefährlich" gut gemacht. Für mich ein klassisches Beispiel dafür, daß man "nicht kritisch genug sein kann" beim "Inhalieren". Auch ich bin nicht frei davon, beeindruckt zu sein. Dennoch - Lügen ist und bleibt Lügen. Betrügen bleibt Betrügen. Und Diebstahl ist und bleibt Diebstahl.
Selbstverständlich habe ich zum Schluß mit den "Newton Boys sympathisiert - bei diesen überwältigend guten Darstellern!
Die DVD selbst läßt für mich keinen Wunsch offen. Zu guter Letzt auch noch die "wirklichen" Newton Boys stolz über ihre "Taten" berichten zu sehen, hat mich geradezu "überwältigt" - das ist ein Klasse-Film - allerdings nur für "kritische Gemüter!"
Witziger und actionreicher Western nach wahrer Begebenheit 5 von 5 Punkten Es ist allgemein bekannt, dass die spannendsten und größten Geschichten aus dem wahren Leben kommen. Das musste wohl auch Richard Linklater im Hinterkopf gedacht haben, als er diesen Film 1998, in einer Zeit, wo auch nach "Erbarmungslos" von und mit Clint Eastwood und "Der mit dem Wolf tanzt" von und mit Kevin Costner (beides großartige Filme) der Western wieder ausgestorben war, gedreht hat. Er hat den Western zwar nicht wiederbelebt, aber ein sehr gutes Werk zu diesem Genre dazugelegt.Das Western-Drama handelt von den vier Newton-Brüder, die zwischen 1919 und 1924 über 80 Banken ausgeraubt hat. Dabei geht es nicht nur durch ganz Texas, sondern quer durch Amerika und gar nach Toronto. Ihr letzter Coup geht sogar auf eine Eisenbahn aus, die 3.000.000$ beinhaltete. Wegen diesen fetten Beutezügen sind sie heute als die größten Bankräuber aller Zeiten bekannt und die Einzigen, die zusammen alles überlebt haben. Die Geschichte ist allgemein bekannt, doch man fiebert immer noch mit den vier sympatischen Brüdern, die hier großartig von Matthew McConaghey ("Die Jury"), Skeet Ulrich ("Wer mit dem Teufel reitet"), Vincent D'Onofrio (Private Paula in "Full Metal Jacket") und hervorzuhebend Ethan Hawke ("Training Day") gespielt werden. Dabei spielt Matthew McConaghay die Hauptperson Willis Newton, der gerade aus dem Knast gekommen ist, wohin er unschuldig reingegangen ist. Ethan Hawke und Skeet Ulrich spielen Jess und Joe Newton, die auf der Farm ihrer Mutter Pferde züchteten und Vincent D'Onofrio spielt Dock Newton, der es nach vielen Versuchen endlich geschafft hat, aus dem Gefängnis auszubrechen. Nachdem sich nun diese vier Brüder wiedergetroffen haben werden ihr Leben und ihre Beutezüge sehr detailiert erzählt, und das vor sehr tollen Kulissen. Bei dem ganzen Film fehlt nie eine Spur von Humor und auch die Action kommt oft zum Einsatz, aber immer im realistischen Rahmen. Diese beiden Arten vermischen sich dann in einer unglaublichen Szene im alten Toronto, meine persönliche Lieblingsszene. Man weiß natürlich, dass so ein Film kein so schönes Ende haben wird, wie man es sich wünscht, und dann ist man doch glücklich, wie er endet, wenn's auch nicht so schön ist. Zum Schluss bekommt man noch detailgetreu un ausführlich gesagt, was mit jeder einzelnen Hauptperson passiert. Als nette Geste gegenüber den Brüdern bringt Linklater noch beim Abspann eine Late-Night-Show-Szene von dem echten Joe Newton im hohen Alter, sowie ein kleines Interview mit dem alten Willis Newton. As Endergebnis hat man also einen tollen Unterhaltungsfilm zum Nachdenken mit klasse Besetzung, und das alles detailgetreu nach einer wahren Begebenheit. Ganz klar: 5 Sterne (wenn nicht mehr)! |
Der Club der toten Dichter Robin Williams, Robert Sean Leonard, Ethan Hawke Videokassette, 2. Mai 2002 Verkaufsrang: 552 Das Credo des Welton Internats für Jungen besteht aus den vier Leitbegriffen: Tradition, Ehre, Disziplin, Leistung. Ebenso starr und streng wie diese Richtlinien sind die Lehrmethoden, mit denen die Schülerschaft, die den reichsten Familien des Landes entstammt, auf ihre elitäre gesellschaftliche und wirtschaftliche Rolle vorbereitet werden soll. Doch auch reiche Jugendliche sind eben nur Jugendliche mit derselben Neugier auf das Leben und derselben Leidenschaft und Begeisterungsfähigkeit wie ihre nicht so betuchten Altersgenossen. Diese Eigenschaften sind es, die den neuen Englischlehrer John Keating (Robin Williams) besonders faszinieren und ihm fördernswert erscheinen. Für ihn ist Unterrichten mehr als ein Job: eher eine Berufung, der er mit Hingabe folgt. Entgegen den strengen Richtlinien des Internats ist es Keatings Anspruch, seine Schüler zu Freidenkern zu erziehen. "Carpe Diem" (Nutze den Tag), rät er den Jungen und will damit ihren Sinn für die Poesie und die schönen Dinge des Lebens schärfen. Ein Ansatz, den vor allem die Freunde Todd Anderson (Ethan Hawke) und Neil Perry (Robert Sean Leonard) begeistert verfolgen. Dass nicht nur die Schulleitung, sondern auch die nicht minder konservativen Elternhäuser der beiden Jungen Keatings Methoden nicht billigen und sogar als bedrohlich für die eigenen Wertvorstellungen empfinden, ist die Ursache für die Katastrophe, die sich unabwendbar ankündigt. Der Club der toten Dichter ist ein flammendes Plädoyer für die Poesie, die Fantasie und die Liebe, von Peter Weir bildgewaltig in Szene gesetzt und von Maurice Jarre, der die Filmmusik komponierte, kongenial vertont. Ein emotionsgeladenes Drama, das die ganze Palette der großen Gefühle in sich vereint und den Zuschauer garantiert nachhaltig beeindruckt. Robin Williams wurde für seine eindrucksvolle Darstellung des ambitionierten Lehrers John Keating für den Oscar als bester Hauptdarsteller nominiert. Jungdarsteller Ethan Hawke (Gattaca, Große Erwartungen) legte mit diesem Film den Grundstein für seine steile Hollywood-Karriere. Der australische Regisseur Peter Weir zeigt in seinen Filmen häufig Interesse an der Konfrontation zweier unterschiedlicher Welten oder Lebensanschauungen. Wie beim Club der toten Dichter Konformität und Individualismus aufeinander prallen, so wird in Der einzige Zeuge eine Amish-Kolonie mit der Korruption der modernen Polizeiarbeit konfrontiert, in der romantischen Komödie Green Card werden ein Franzose und eine Amerikanerin in eine turbulente Zweckgemeinschaft gepresst. Zuletzt konnte Weir mit seiner "Mediensatire" Die Truman Show international Kritiker und Publikum gleichermaßen begeistern. --Benno Limberg
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 73 Bewertungen)
Mein Captain, mein Captain 5 von 5 Punkten Lehrer, die Verantwortung für ihre Schüler nehmen, sind seltener zu finden, als Omnibusse am Himmel zu sehen.
Peter Weir erzählt die Geschichte eines solchen "phantastischen Lehrers" und seiner Schüler.
In unsere nachkriegsfunktionalisierenden Bildungsmisere ist der Lehrer als "Führer" bzw. "Leuchtturm" verpöhnt und antiautoritäre 68Pädagogik hat ihre Spuren der Verantwortungslosigkeit ( das nennen "Wir" dann Freiheit des antiautoritären Charakters alla Peter Weiß) hinterlassen.
Daß aber Kinder Vorbilder als emotionale Heimat brauchen, um in ihren Wachstumsprozessen über sich selbst hinaus zu wachsen, verdeutlicht dieser Film aufs Entschiedenste und steht da mit auf der anderen Jordanseite unserer Bildungswüste: Leider ist in unserer vaterlosen Gesellschaft der "Lehrer" zur unheiligen Ersatzikone verkommen. Menschen zu bilden darf nichts mehr mit Menschenbildung zu tun haben und die "industrielle Vermittlung" von Wissen ist (Gang und Gebe)() (wenn du nicht funktionierst hagelt es Kopfnoten anstatt vorbildliche Fürsorge): Gewissen aber und Solidarität sind Selektion und Prüfungsangst gewichen. Verantwortungsvorbild kann man aber nur sein, wenn man der "Logik" der Offenheit der Emotionen folgt, selbst gegen Gewalt (der Kids) und Staatsgewalt (Bildungsministerium)! Lehrer sein ist eine Berufung und kein Job und vielleicht sogar die wichtigste Berufung überhaupt in unserer Gesellschaft! Sie macht die Zukunft aus. Aber wie verachten wir doch unsere Lehrer und zwar zurecht: Der heutige Lehrer ist ein Vollstrecker, aber kein "Knabenführer" mehr. Er ist Gewaltfeigling und Bürgerfeigling! Courage und "elterliche Führungsqualitäten" (Mentor) fehlen. Selbst wenn dies Vorbild(Ideal) angreifbar und relativierbar ist... solche Lehrer (der Antiken!!!), wie in diesem Film dargestellt, braucht der Mensch wirklich.
Diesen Film sollte man sich im Zusammenhang mit dem Werk "Der Mann ohne Gesicht" (einer der wenigen guten Mel Gibson-Filme) anschauen, um zu verstehen, daß "Lehrer sein" bedeutet, seine Schüler zu lieben und das Beste aus ihnen wertschätzend herauszuholen, selbst wenn es schmerzhaft wird: Kein Schüler wäre je verloren, wenn es solche Lehrer wirklich gäbe: Wir bräuchten uns keine Sorgen mehr um Waffengesetze und schwarzgekleidete Schüler machen!!!
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Lord of War - Händler des Todes Nicolas Cage, Ethan Hawke, Jared Leto DVD, 8. August 2006 Verkaufsrang: 7965 Das tödliche Geschäft der Waffenschieber liefert den spannenden Hintergrund für den tiefschwarzen Humor von Andrew Niccols Lord of War. Niccol, der sein Talent schon als Autor von Die Truman Show, Autor und Regisseur von Gattaca sowie dem unterbewerteten Simone unter Beweis stellen konnte, will hier eindeutige Parallelen zu Dr. Seltsam, oder wie ich lernte, die Bombe zu lieben herstellen: er zeigt den Aufstieg und unvermeidlichen Fall des Yuri Orlov (Nicholas Cage), einem ukrainischen Einwanderer, der in den U.S.A. sein Geld damit verdient, jegliche Art von Waffen zu verkaufen, die ihm in seine amoralischen Finger kommen. Er hat ein Vorzeigeweibchen (Bridget Moynahan), die anfänglich nicht von seinen geheimen Machenschaften weiß und einen jüngeren Bruder (Jared Leto), der durch seinen durch Drogen verwirrten Sinn für Ehrlichkeit ein denkbar schlechter Komplize ist. Yuri handelt mit dem Tod, so wie manche anderen Händler Staubsauger herumschieben (er sagt gerne, dass Alkohol und Zigaretten tödlicher sind als seine Waren), aber selbst er kann die Rücksichtslosigkeit des liberianischen Diktators (der herausragende Eamonn Walker) nicht leugnen, welcher Orlovs "Produkte" kauft, um seine Unterdrückungsherrschaft auszuweiten. Niccols Aussage dreht sich um mehr als lediglich Yuris Waffengeschäfte, und er weist auch ohne jegliche Subtilitäten darauf hin, aber Cage verleiht dem Film jene Art von wahnwitzig düsterem Humor, den er braucht. Um dieses Monster namens Yuri verstehen zu können, muss man zumindest einen winzigen Teil seiner Menschlichkeit erkennen, was Cage wie keinem Anderen gelingt. Ohne diese Elemente wäre diese Waffenschiebergeschichte moralisch so untragbar wie der Schwarzmarkthandel, vor dessen Hintergrund sie spielt. --Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 53 Bewertungen)
Ein Film der zeigt, wie mächtig Waffen in der Welt sind 5 von 5 Punkten Dieser Film zeigt recht überzeugend wie das Geschäft mit dem Krieg und der Gewalt läuft. Und eben diesem Geschäft geht Yuri Orlov (Nicholas Cage)nach. Orlov ist ein Waffenhändler, der scheinbar überall jemanden kennt und so sein illegales Geschäft relativ leicht nachgehen kann. Der Film ist voller Zynik und regt daher zum Nachdenken an. Es ist ein wirklich guter Film, welcher nicht nur ein reiner Actionfilm mit Null-Botschaft ist.
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Training Day [Blu-ray] Harris Yulin, Raymond J. Barry, Tom Berenger, Ethan Hawke, Denzel Washington Blu-ray, 8. Januar 2007 Verkaufsrang: 25096 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar! Das brutale Polizeidrama Training Day, in dem ein junger, unerfahrener Drogenpolizist durch negative Erfahrungen lernt, dass sogar gute Bullen manchmal sehr, sehr böse werden können, wird durch eine kraftstrotzende Darbietung von Denzel Washington getrieben. Washington spielt den alterfahrenen Kriminalbeamten Alonzo Harris, einen selbst ernannten ""Wolf unter Wölfen"", der bemüht ist, seinem jungen Partner Jake (Ethan Hawke) beizubringen, dass die üblichen Vorschriften auf den schmutzigen Straßen von Los Angeles nicht gelten. Gefangen in einem Netz von Täuschung schaut Jake mit zunehmendem Entsetzen zu, wie Alonzo seine Polizeimarke (und die Unterstützung seiner Vorgesetzten) dazu benutzt, eine selbstgerechte Politik der Korruption zu rechtfertigen. Im krassen Gegensatz zum Großteil seiner bisherigen Rollen lässt Washington seiner dunklen Seite mit Furchtlosigkeit und Wut freien Lauf -- das Ergebnis ist eine hervorragende Leistung ohne Kompromisse. Regisseur Antoine Fuqua (The Replacement Killers) wird hier sicherlich keinen Preis für Subtilität gewinnen. Aber der schonungslose Realismus (dazu gehören sogar echte Gang-Mitglieder aus L.A. als Statisten) sowie Hawkes fein abgestimmte Darbietung sind das perfekte Gegengewicht zu Washingtons erschreckender Impulsivität. --Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 75 Bewertungen)
Typisch Denzel Washington 5 von 5 Punkten Der beste Film von Denzel Washington.
Keiner passt besser zu der Rolle als er.
Der Film ist ein MUSS!
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Voll das Leben - Reality Bites Winona Ryder, Ethan Hawke DVD, 17. Februar 2005 Verkaufsrang: 24423 "College überlebt, und was kommt jetzt? Voll das Leben. Und für das sind sie nach allen Seiten offen. Lelaina, Vickie, Troy und Sammy - die Vier teilen ein Appartement, ein ewiges Loch im Geldbeutel und außerdem ihre Träume und Erfahrungen auf der Suche nach sich selbst. Und dazu kommt noch jede Menge Beziehungsstreß. Für den sorgt Lelaina, die sich ausgerechnet in Michael, einen Erfolgstypen mit Cabrio und Autotelefon verliebt. So ein Yuppie verdient doch höchstens Verachtung - vor allem in den Augen von Troy, der auf Lelaina eigentlich ältere Rechte hat. Einen Mann zuviel, aber keinen Job und ein kleines Geldproblem. Für Lelaina zeigt sich das Leben wirklich von der gemeinsten Seite. Zum Glück gibt's immer einen Notausgang..."
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Der Film wirkt und ist echt. 5 von 5 Punkten Näher beleuchtet wird die 90ziger Jahre Generation mit all ihren Problemen, die heute noch durchaus aktuell sind: Job, dann wieder arbeitslos, verliebt, unglücklich verliebt, Freundschaft, Musik und ganz viel Realität. Obwohl der Film von 1994 ist, ist er einfach ein Evergreen und gehört in jeden DVD-Schrank. Winona Ryder in ihrer besten Rolle: frisch, natürlich und echt. Ethan Hawke verkörpert den etwas planlosen Kumpel-Freund und brilliert in diesem Film durch wahnwitzige intelligente Dialoge. Die Handlung entwickelt sich sehr schnell und der Film erscheint nie langweilig.Wichtig ist auch, dass der Film nicht unbedingt durchschaubar ist und bis zum Schluss interessant bleibt. Einige Handlungsstränge (Sammy) werden leider nicht konsequent bis zum Ende durchgezogen, aber dennoch ein Film den man nur empfehlen kann. Man sollte ihn definitiv sehen, da hier am besten die Middle-Age-Depression der Mitte Zwanziger eingefangen ist!
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Snow Falling On Cedars [UK IMPORT] Ethan Hawke, James Cromwell, James Rebhorn, Richard Jenkins DVD, 11. Februar 2004 Verkaufsrang: 34449 Gewöhnlich versandfertig in 3 bis 4 Wochen. Das Nachfolgewerk des australischen Regisseurs Scott Hicks zu seinem allseits hochgelobten Film Shine wirkt wie ein kleiner Schock. Basierend auf David Gutersons Bestseller ist Schnee der auf Zedern fällt weit davon entfernt ebenso von den Charakteren getragen zu werden und einen so geradlinigen Handlungsverlauf aufzuweisen wie Shine. Im Vergleich zu Shine aalt sich Hicks in seinem neuesten Film geradezu in atmosphärischen Stimmungen. Die Handlung versteckt sich wie zufällig sprießende neue Triebe in einem überwältigenden Regenwald, hinter dem entschlossen Auge des Regisseurs für Wasserfarbkompositionen und wechselnde Perspektiven. Es ist unmöglich, nur die Position des selbstgefälligen Beobachters einzunehmen, denn Hicks meditativer Stil zieht einen unweigerlich in seinen Bann und lässt die Geschichte förmlich in der Fantasie des Zuschauers entstehen. Diese Herangehensweise macht ästhetisch Sinn, denn Gutersons Geschichte bettet ein Gerichtsdrama in träumerische Sequenzen ein, und Hicks ist entschlossen, dieses zu reflektieren. Auch wenn das bedeutet, die Vorstellung, die der Zuschauer von einem Handlungsverlauf haben mag, völlig auf den Kopf zu stellen. Dabei erhält er tatkräftige Unterstützung vom Wetter des pazifischen Nordwestens: Der Film spielt auf einer der San Juan-Inseln im Staate Washington, wo der Regen auf einzigartige Weise Erde und Himmel umschließt. Dort steht kurz nach dem Zweiten Weltkrieg ein japanisch-stämmiger amerikanischer Kriegsheld (Cary-Hiroyuki Tagawa) vor Gericht, weil er einen weißen Fischer ermordet haben soll. Seine Frau (Youki Kudoh) ist die frühere Highschool-Liebe des Lokaljournalisten (Ethan Hawke), dessen Verbitterung über den Verlust dieser Liebe sowie über seine Hilflosigkeit während der Internierung der Japaner und über die Last des journalistischen Vermächtnisses seines Vaters (Sam Shepard) ihn zunächst davon abhält, bei der Verteidigung des Angeklagten Hilfe zu leisten. Diese Art historischer Fiktion funktioniert, wenn man sich die Relativität der Zeit (mal fließend, mal stillstehend, mal tropfend) bewusst macht. Ironischer Weise ist das kommerziellste Element des Films, der Prozess, gleichzeitig der uninteressanteste Aspekt der Geschichte, obwohl Schauspiel-Routinier Max von Sydow als listiger Verteidiger diese Szenen sehr unterhaltsam gestaltet. --Tom Keogh
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Traumhafte Verfilmung 5 von 5 Punkten Ich habe den Bestseller von David Guterson 1998 regelrecht verschlungen, ich war mehr als nur begeistert von diesem Buch. Als dann Gerüchte immer lauter wurden, dass der Roman verfilmt werden sollte, wartete ich richtig aufgeregt und fieberte dem Ergebnis entgegen.Das Warten hat sich gelohnt, die Geschichte ist sehr nahe am Buch geblieben und wunderbar umgesetzt worden. Ethan Hawke spielt Ishmael Chambers, den Redakteur der einzigen Zeitung der Insel. Er klärt das Verbrechen auf, welches angeblich der Ehemann seiner einzigen, grossen Liebe verübt haben soll. Dabei arbeitet er nicht nur seine eigene Vergangenheit auf, sondern stösst auch auf den seit dem Krieg aufgestauten Hass der Amerikaner auf die Japaner. Der Film ist gar nicht hollywoodlike und das macht ihn gerade sehr sehenswert. Fazit: Grossartige Schauspieler, sehr gute Geschichte, atmosphärische Bilder und glaubhaftes Ende. Meine Empfehlung, unbedingt ansehen und geniessen oder zuerst das Buch lesen und spätestens nach dessen Lektüre wird man sehr gespannt auf den Film sein.
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Schnee, der auf Zedern fällt (Book Edition) Ethan Hawke, James Cromwell, Richard Jenkins DVD, 23. November 2006 Verkaufsrang: 39284 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Universal Schnee, der auf Zedern fällt - limit. Book Edition, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 23.11.06
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Before Sunrise [UK IMPORT] Julie Delpy, Ethan Hawke DVD, 7. Februar 2005 Verkaufsrang: 29731 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Den Film guckt man(n) mit der neuen Geliebten 5 von 5 Punkten Zwei junge Leute unterhalten sich in Wien: eine Nacht, zwei Menschen, dreißigtausend Worte.
Damit wäre die komplette Handlung schon wiedergegeben.
Dass aus so einer einfachen Story ein wahres Meisterwerk wird, verdanken wir in zweiter Linie den erfrischend natürlichen, unfassbar sympathischen Hauptdarstellern, in erster Linie aber ihren gescheiten, gehaltvollen Dialogen. Darin werden philosophisch faszinierende, menschlich anrührende und aberwitzige Gedanken geäußert, die man teilweise selber noch nie hatte, die aber hochinteressant sind.
Man kann gar nicht anders - man muss sich in die zwei Menschen verlieben.
Nie wurde der Zauber einer neuen Bekanntschaft, die sich in reine Liebe verwandelt, ergreifender und nachvollziehbarer dargestellt als in diesem sagenhaft guten, seelenbeladenen Film, nach dessen Genuss ich mir jedes Mal gewünscht habe, die Protagonisten würden sich wirklich in sechs Monaten wiedersehen und dann für immer zusammenbleiben. Gott sei Dank gibt es mittlerweile eine ebenso herausragende Fortsetzung, in der wir erfahren, wie es mit dem offenbar füreinander bestimmten Paar weitergeht.
Ein Liebesfilm für die Ewigkeit. Und mit jeder neuen Geliebten sollte man(n) ihn sich anschauen. |
Great Expectations [UK IMPORT] Ethan Hawke, Stephen Spinella, Kim Dickens, Isabelle Anderson, Raquel Beaudene DVD, 4. Februar 2002 Verkaufsrang: 40968 Gewöhnlich versandfertig in 3 bis 4 Wochen.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 22 Bewertungen)
Die Ohnmacht der Liebe. 4 von 5 Punkten Der junge Finnegan lebt in einem kleinen Ort am Meer bei seinem Onkel. Die Verhältnisse sind bescheiden und Finnegans Onkel verdient sich in einer nahe gelegenen Villa durch Gartenarbeiten noch etwas hinzu. Als Finnegan einmal mitfährt lernt er die Enkelin Estella der Gräfin kennen. Schnell erkennt man hier das Mal-Talent von Finnegan und fördert es ansatzweise. Finnegan verliebt sich in Estella und als sie wegzieht, wendet sich Finnegan wieder dem Alltag zu.
Jahre später fordert der Agent eines geheimnisvollen Mäzen Finnegan auf nach New York zu kommen und hier eine Ausstellung mit seinen Bildern durchzuführen. Widerwillig geht Finnegan nach New York und hat großen Erfolg. Hier trifft er Estella wieder. Leider nur um mitzubekommen, dass sie heiratet. Finnegan geht für einige Jahre nach Frankreich. Als er in sein kleines Dorf zurück kehrt trifft er Estella wieder.
Der Film erzählt die romantische Geschichte eines jungen begabten Mannes, der große Zeit seines Lebens seiner Jugendliebe nachtrauert. Pittoreske Szenarien, filigrane Dialoge und überraschende Wendungen sind die Motor, die diesen Film langsam und fast geräuschlos antreiben.
fast perfekt ... 5 von 5 Punkten Es gibt wenig Filme, an denen so gut wie nichts auszusetzen ist und "Große Erwartung" zählt für mich dazu. Die Geschichte ist großartig adaptiert, die Schauspieler übertreffen sich gegenseitig und alles wird hervorragend gefilmt. Was will man mehr ?
Die deutsche Synchronisation lebt zusätzlich noch von der Erzählstimme von Andreas Fröhlich, welcher Ethan Hawke in der Regel synchronisiert. Dieser bringt immer eine gewisse Portion Pathos ins Spiel - aber nie soviel, dass es kitschig wird.
Einfach ein toller Film ...
Wie erwartet 3 von 5 Punkten Wie zu erwarten war, bleibt von Dickens' komplexem und vielschichtigem Bildungsroman nur die Liebesgeschichte über. Die wenigstens ist ganz solide erzählt und hat sogar einige schöne und sehr erotische Momente, die Kußszene am Wasserspeier natürlich - die ist wirklich wunderschön. Auch die Szene, in der Finn seine geliebte Stella porträtiert, ist sehr sexy und bewegend.
Ethan Hawke in der männlichen Hauptrolle vermag zu überzeugen, auch Chris Cooper und Anne Bancroft liefern solide Leistungen ab. Gwyneth Paltrow ist zweifellos eine exzellente und häufig unterschätzte Schauspielerin. Als Stella ist sie aber fehlbesetzt - ihre Kälte und Arroganz wirken aufgesetzt. Gerne zusehen tut man ihr aber trotzdem, wenn man die Romanvorlage mal ausblendet. Die kleine Range hingegen, die die junge Stella spielt, ist wirklich hervorragend und geradezu beängstigend überzeugend. Robert de Niro jedoch als "geheimnisvoller" Sträfling - ungefähr so überzeugend wie Leonardo di Caprio als Räuber Hotzenplotz.
Weitere Reklamationspunkte: der hirnrissige Einfall, die Handlung nach Florida zu verlegen, die aufdringliche Musik und die Holzhammersymbolik - ich mochte Grün bisher immer recht gern, aber man kann es auch wirklich übertreiben.
Als Dickens - Verfilmung ein uneingeschränktes Debakel, als Liebesfilm eine insgesamt durchschnittliche Schnulze mit allerdigs ein paar wirklich schönen Momenten.
Empfehlenswert 4 von 5 Punkten Eine Adaption eines literarischen Klassikers von Charles Dickens, leider wird der Fim - was zu erwarten war - trotz der ganz gut gelungenen Übertragung und Kürzung seinem literarischen Äquivalent auf keinster Wiese gerecht. Insbesondere die sozialkritische Komponente des Originals und dessen psychologischen Betrachtungen sind vollständig gestrichen worden, wobei letztlich ein - isoliert betrachtet - ganz guter Liebesfilm übrig bleibt.
Lässt man die Romanvorlage ausser Acht, was wohl idR - obligatorisch - der Fall sein wird kann der Film durchaus gefallen. Dem Regisseur gelingt es dabei insbesondere bildgewaltige und eindrucksvolle Darstellungen von Gefühlen, Sinnlichkeit und Liebe zu vermitteln. Insgesamt ist die Regiearbeit sehr solide und auch der Score kann überzeugen. Die Hauptdarsteller machen durchwegs einen guten Job, insbesondere Gwyneth Paltrow. Der Plot an sich ist nett und für einen amerikanischen Liebesfilm relativ ungewöhnlich.
Dennoch ist der Film in der Gesamtheit etwas unbefriedigend, insbesondere die spätere Entwicklung. Das Ende kommt sehr abrupt und der finale Zeitsprung hätte so nicht sein müssen. Nach dem Abspann ist man daher etwas ratlos und empfindet den Handlungsverlauf in seiner Gesamtheit als nicht sonderlich stimmig.
Dennoch kann man den Film für einen entspannten Abend zu Zweit durchwegs empfehlen. Wenn man - aufgrund der Romanvorlage - nicht zuviel erwartet, hat man einen insgesamt gesehen gut gemachten und schönen Liebesfilm, der nicht allzu stark ins Klischeehafte abdriftet und gut unterhält.
Die DVD-Edition an sich ist in Ordnung, Bildqualität und Sound durchschnittlich, aber absolut ausreichend.
Hinreißend in den Schlüsselszenen 4 von 5 Punkten "Das Einzige, was vielleicht besonders an mir ist, bist du."
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Sie dürfen große Erwartungen an diese zeitgemäße und daher nicht
werkgetreue Dickens-Adaption stellen. Der Film hat zwar Höhen und
Tiefen, aber es überwiegen eindeutig die Höhen. Es geht schon
spitzenmäßig los mit der (zur Haupthandlung eher wenig beitragenden)
Geschichte einer befremdlichen Begegnung zwischen dem kleinen Finn
und einem flüchtenden Sträfling (Robert DeNiro). Erst am Ende wird
die Bedeutung dieser Szenen aufgeklärt.
Sehr rührend erzählt ist das Kennenlernen der Protagonisten Finn und
Estella (Weltklasse-Sequenz: der Kuss am Wasserspender). Zu verschie-
denen Zeitpunkten ihres Lebens nimmt der Zuschauer dann teil an neuen
Kapiteln ihrer Biographie. Diese Szenen des Wiederbegegnens sind das
Kernstück der Geschichte; aus ihnen bezieht der Film seine konstante
Solidität. Die Sätze, die Finn aus dem Off spricht, sind mit Sorgfalt
erdichtet und enthalten wunderbare Worte und Gedanken, die erheblich
zum Gefühlsfaktor des Melodrams beitragen.
Bezaubernd auch die romantisch-hingabevolle Musikuntermalung.
Ich sehe diesen Liebesfilm gern.
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Before The Devil Knows You're Dead [UK IMPORT] Albert Finney, Ethan Hawke, Philip Seymour Hoffman, Michael Shannon, Marisa Tomei DVD, 26. Mai 2008 Verkaufsrang: 40836 Gewöhnlich versandfertig in 3 bis 4 Wochen.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Wow! Geniale Regiearbeit von Lumet! 5 von 5 Punkten Seit Monaten fiebere ich der Veröffentlichung auf DVD entgegen! Ab Oktober ist es soweit!
"Tödliche Entscheidung" ist ein wahrhaft genialer Film von Altmeister Sidney Lumet(Die 12 Geschworenen/ Mord im Orientexpress), der mich vom Stil her sehr an Werke der Coen-Brüder erinnert hat (z.B. Fargo/ Blood Simple). Mit meinen Popcorn und Tacitos saß ich gebannt, begeistert im Kinosessel. Nicht eine Sekunde wurde mir langweilig. Philip Seymour Hoffman, Ethan Hawke und Albert Finney spielen gnadenlos brillant und absolut fantastisch! Lange nicht mehr einen so sorgfältigen und gut gespielten Thriller gesehen! Meine Empfehlung: Unbedingt zulegen!
vorhersehbar spannungslos leer 1 von 5 Punkten sorry, aber das sind die drei wörter, die mir zu diesem filmschlamassel einfallen. vorhersehbarer geht es nicht. wir erfahren am anfang fast alles von der story und was wir nicht erfahren, durchschauen wir auch mit einem zugekniffenen auge. da der regisseur das auch begriffen hat, dachte er sich, wir schneiden den film einfach mal immer hin und zurück, hin und zurück in der zeit, damit der zuschauer denkt, er erfährt jetzt mehr und muß aufpassen. tatsache ist, wir erfahren nicht mehr. das einzige, was wir erfahren, ist die ratlosigkeit eines drehbuchautors, der mit einer flachen geschichte klarkommen muß. sidney lumet ist definitiv zu alt geworden, um filme zu machen.
auch spannungsloser geht es nicht, die eindimensionalität der charaktere verdient einen oscar. und das wir uns mittendrin auch noch mit den leiden eines armen alten mannes auseinandersetzen müen - schon dafür müßte es schmerzensgeld geben. der pulsschlag bleibt so niedrig, daß sogar die kraft fehlt, die dvd vorzuspulen.
und dann die leere, als die geschichte zu einem ende kommt und man hofft, daß es das ende ist, und dann ist wirklich schluß und man lehnt sich glücklich und zufrieden zurück, denn es ist wirklich vorbei. kein rückblick mehr. kein neuanfang. und man weiß ganz sicher, man muß den film nicht noch einmal schauen. ende.
Top 4 von 5 Punkten Hm, 117 Minuten, der Regisseur ist 83 Jahre alt, Albert Finney spielt den Vater so furchtbar genau dass es mir vorkommt wie Iris" mit Judi Dench. Oft schon dachte ich mit meiner Freundin, ne ich muß den Kinosaal verlassen, weil ich den Film nicht mehr aushalte, beide haben wir oft genügend zum Heulen angefangen und auch wenn die Story etwas schwierig war, ja das Herumgespringe im Film, ja das ist eigentlich egal, der Film ist einsame Spitze. Auch Marisa Tomei, die ich endlich nackt sehen durfte, geiler Körper älteres Gesicht leider schon, ja die hat fantastisch gepasst mit Ihrer einfachen Art, leicht zickig und leicht etwas verwirrt, unbefriedigt, dann noch dazu die Story, dass sie mit dem Bruder Ihres Mannes ein Verhältnis hat.
Sehr gut gewählt die Situation im Film wo das ganze rauskommt, wo sie es dem Mann beichtet, Am meisten gefiel mir glaube ich Phillip Seymour Hoffman, der wirklich einen Oscar für den Film bekommen sollte, mit Albert Finney, und auch Ethan Hawke, obwohl ich glaube Seymour hat den Vogel abgeschossen. Der ist verdammt gut als Schauspieler, ich mag den irre, ja ein unglaublicher Schauspieler.
Wenn ich über den Regisseur Sidney Lumet ein Pamphlet verfassen soll, dann eher dass der Film den er jetzt gedreht hat, eine verdammt gute Rückkehr zur alten Form die er früher hatte, nach einer Reihe von Fehltritten, die wirklich nicht groß waren, und oft auch nicht, und zeige dessen zahlreiche Stärken die eben ein verdammt guter Regisseur eben hat. So war ich es von früher gewohnt und so bin ich aufgewachsen, eben mit den guten alten Filmen aus der guten alten Zeit.
Dass ein Drehbuch über einen Banküberfall meiner Meinung nach nicht viel beinhalten könnte, was ich mir kurz im Review überflogen habe, ist leider von mir ein Fehlurteil gewesen, denn der Film stellt an Spannung viele in den Schatten und an den zahlreichen Wendungen und an der Story an sich, sowieso alles was ich bisher gesehen habe, eben die gute alte Zeit.
Sicher ist die Erzählstruktur etwas verworren, ständig gibt es Sprünge, und die Musik zwischen den Sprüngen und die vielen kurzen Bilder und Einstellungen davor, eh nur einige Sekunden könnten nervig werden na und? Er erinnert an 8 Blickwinkel" wo doch der Film eigentlich gar nicht so gut wie der ist, aber so ähnlich.
Alleine schon am Anfang wo ich erfahre dass Andy im Film der Drahtzieher war, an einem Überfall wo seine Mutter ums Leben kommt was er nicht geplant hätte, aber hart auf Hart, hätte es sein Vater sein können, den er nie liebte, der nie Zeit für ihn hatte, der ihn zu einem kalten Geschäftsmann machte, alleine schon die paar Szenen am Anfang, dass ist Heulfaktor 10.
Ethan Hawke, der Hank verkörpert, ist der jüngere Bruder, das Nesthäkchen sozusagen dass ja jede Familie hat und man konnte auch die gute Vergangenheit nachvollziehen, Der Vater Albert Finney spielt ja Charles Hanson, war immer ein erbitterter Geschäftsmann, war bei einem Diamantenschleifer angestellt, und stets wenn man wem sah im Film oder seine Gedanken, sein Gesicht, ist eben aus diesem Blick oder Foto oder sonst was, eine Vorgeschichte oder eine Nachgeschichte geworden.
Albert Finney hat auch viele Preise eingeheimst:
34. Internationale Filmfestspiele in Berlin 1984: Silberner Bär, bester Darsteller für The Dresser - Ein ungleiches Paar
28. Golden Globe als Bester Hauptdarsteller (Komödie oder Musical) für Scrooge
21. Golden Globe Nominierung als Nebendarsteller (Drama, Musical or Comedy)
Einen Emmy im Jahre 2003 für seine Rolle des Winston Churchill in dem TV-Spielfilm The Gathering Storm
27. Internationale Filmfestspiele von Venedig: Coppa Volpi als besten Darsteller in Tom Jones - Zwischen Bett und Galgen
14. BAFTA-Award als meistversprechender Newcomer in Samstagnacht bis Sonntagmorgen
Was kann Phillip Seymour Hoffman vorweisen?:
Hoffman gewann eine Vielzahl von Filmpreisen, die angesehensten davon waren der Golden Globe 2006 als bester Hauptdarsteller in einem Drama und der Oscar 2006 als bester Hauptdarsteller, sowie den Chlotrudis Award 2004 und 2006 als Bester Schauspieler. Eine weitere Oscar-Nominierung erhielt er 2008 für seine Nebenrolle in Mike Nichols' Der Krieg des Charlie Wilson, verlor jedoch gegen Javier Bardem. Daneben wurde er mit Auftritten am Broadway bekannt und ist 2000 für den Tony Award nominiert worden.
Und wenn ich noch was schönes über Marisa Tomei finde:
Marisa Tomei wurde in ihrer Karriere des Öfteren für diverse Filmauszeichnungen nominiert. Allein für ihre Rolle in "In the Bedroom" wurde sie neun Mal als beste Nebendarstellerin nominiert.
Oscars hat sie auch:
1993: Beste Nebendarstellerin (für Mein Vetter Winnie)
MTV Movie Awards:
1993: Beste "Breakthrough Performance" (Mein Vetter Winnie)
1993: Bester Filmkuss (Real Love)
Und ja der Film hat auch ein paar Preiselchen:
Before the Devil Knows You're Dead wurde bei den Satellite Awards 2007 dreimal nominiert: Bestes Filmdrama, Regie und Drehbuch. Bei den Independent Spirit Awards 2008 erhielten Nebendarstellerin Marisa Tomei und erneut das Filmskript von Kelly Masterson Nominierungen.
Und noch etwas von der Handlung vom Film:
ANDY HANSON (Phillip Seymour Hoffman) ist in New York in einer Kanzlei für Immobilien angestellt, sehr angesehen, er hat eine schöne Wohnung, einen alten Saab 900 S Wagen, hat wenig Geld, die er oft für Drogen und andere Dinge braucht, ein gutes Leben und kein Geld, da er die Firma um einiges erleichtert hat, doch nun könnten sie auf der Spur sein.
HANK (Ethan Hawke) sein Bruder ist halbwegs verarmt, hat mit der Frau von seinem Bruder ein Verhältnis seit längerem, er weiß nichts davon, hat nie einen guten Job, nie richtig Geld und war das Nesthäkchen der Familie.
Die Frau von ANDY ist GINA (Marisa Tomei) die spanisch spricht und mit ANDY vielleicht doch nach Brasilien wieder auswandern will, da wo sie das letzte Mal glücklich ist, denn in Ihrer Ehe ist sie es nicht. Sie ist ein Gefühlsmensch, Ihr Mann ein Geschäftsmann, er ist immer mit Geld zusammen, sie leider immer ohne ihn deshalb der Bruder der sehr nett ist.
Dann kommt noch CHARLES (Albert Finney) dazu, der damals ein Geschäft mit NANETTE (Rosemary Harris) gegründet hat, einen Juwelierladen der so halbwegs gut geht, und diesen will ANDY ausrauben, gibt HANK die Anweisungen, doch der kriegt kalte Füße und begeht einen Fehler, er weiht nämlich BOBBY in die Story ein, ein Kleinkrimineller, und er hat eine echte Waffe bei sicht und dann geht alles schief, die Mutter wird erschossen und stirbt, BOBBY ist tot und hinterlässt eine wütende Ehefrau mit Ihrem gefährlichen Bruder.
Ein bißchen meine Meinung noch:
Der amerikanische Originaltitel verwirrt mich, aber er hat einen Ursprung. Der Titel entstammt dem irischen Trinkspruch May your glass be ever full. May the roof over your head be always strong. And may you be in heaven half an hour before the devil knows you're dead".
In dem Film bleibt einiges anfangs offen aber schließt sich komischerweise wie ein magischer Kreis, der Film endet dort wo nichts enden sollte und fängt da an wo man nicht gerne zusieht, in einer Bettszene die sehr intim ist, was mich nicht stört, aber so extrem? Analsex mit seiner Frau, Nun Hank mag ja aktiv sein aber so sehr in die Szene setzen? Ich weiß nicht. Der Film setzt von vornherein auf die Schauspieler, auf die gute Leistung und auf keinen Fall viel Blut, viel Vergewaltigung, viel technische Spielereien, irgendwelche unnötigen CGI Effekte, der Film könnte ein modernisierter abgespeckter oder übergespeckter Dogma Film sein und ist absolut gut gemacht.
Also oft kommt es mir so vor als ob das Spektrum der Darsteller nicht so groß ist aber dass ist egal, alleine wenn ich an Albert Finney als geknickter wütender und angekratzter, trauriger Vater denke muß ich ständig weinen, und ich finde, dass ist kein guter Film den man sich am Vortag von Muttertag ansehen sollte, denn jede Frau ist eine Mutter, und meine Alte ist nicht gerade von dem Film so glücklich, doch er gefiel Ihr unheimlich und sie weinte, heulte und zitterte, aber nachdem Film war sie ungewöhnlich traurig und ich hatte wieder 8 Stunden Tröstarbeit vor mir.
Die Morde in dem Film sind trotz Ihrer Blutlosigkeit irre brutal, so realistisch alles, so desolat die Wohnungen, so gefährlich die Geheimnisse, so verschwiegen alles, hier stimmt einfach alles, fast alles, das andere ist eh oben beschrieben.
Was mich auch wundert, und erinnert an Training Day", Ethan Hawke scheint oft Rollen zu spielen wo er als beeinflussbarer Typ mit schwachem Charakter, Müttersöhnchen oder sonst was spielt. Ich finde dass Finney und Hoffman nach dem Film für mich zu den Top 10 Schauspielern weltweit gehören, die ich früher nie beachtet habe, aber wenn ich an den Erfolg von Capote" denke, seine Meisterleistung, langweiliger Film, dann bin ich überzeugt der Film verdient 2 Oscars, oder 4 sogar. Ich finde der Film ist auf alle Fälle empfehlenswert.
Was mich auch am Film freute ist die ruhige und gute Kameraführung, keine hektischen Schnitte, eben eine Erzählung aus der alten Schule die mit seinem Tod dann sicher ein Ende findet, denn leider ist heute im Film wie im Leben da drüben über den Ozean alles auf Streß aufgebaut.
Ein Film ein Muss, 95 von 100
fieser kann ein Thriller kaum sein 4 von 5 Punkten Der drogen- und spielsüchtige Andy (Philip S. Hoffmann) lebt über seine Verhältnisse. Da er Gelder seiner Firma veruntreut hat und weil auch eine Steuerprüfung ansteht, braucht er dringend Geld. Daher plant er das scheinbar perfekte Verbrechen, einen Überfall auf ein Juweliergeschäft. Es soll eigentlich eine leichte Beute von beträchtlichem Gewinn werden. Sein Bruder Hank (Ethan Hawke), ebenfalls verschuldet, wird von ihm zu dem Überfall überredet. Weil aber das Juweliergeschäft nicht nur irgendein Juweliergeschäft ist, hat Hank Bedenken bei der Ausführung des Plans. Er angagiert einen Komplizen. Fortan geht alles schief. Eine Kettenreaktion von Folgefehlern. Und die beiden brauchen immer noch das Geld...
Kurzentschlossen nimmt Andy alles selber in die Hand und macht Nägel mit Köpfen...
Altmeister und Regie-Ikone Sidney Lumet zeigt wie ein böser Thriller noch fies dazu werden kann. Seine Spezialeffekte liegen allein in einem genialen Drehbuch und in grandiosen Darstellern.
Eine heisse Sex-Szene ist der Beginn des Films. Ich habe es nicht rausbekommen, ob und wie wichtig diese Sex-Szene für den Film war.
Geschadet hat sie mit Sicherheit nicht.
Ein Thriller zum weiterempfehlen!!!
Eine Fast Tödliche Entscheidung.... 1 von 5 Punkten ..ist es sich diesen "Who is the most stupid looser?"-Film anzuschauen, denn der Gram, fast 2 Stunden seines Lebens für diesen Looser-Film geopfert zu haben in immer neuen sinnlosen Rückblenden lässt einen in tiefer Depression versinken. Was diese Protagonisten an haarsträubenden Dillentatismus dazu treibt, einen geradezu stümperhaften Raubüberfall zu inzenieren, ist kein cineastisches Meisterwerk wie manche Berufskritiker meinen, sondern ein kriminell öder Langweiler. Da sind einem die Looser des Herrn Charles Bukowski um etlisches sympatischer. Warum soll man sich 113 Minuten gehirnamputierte Looser anschauen, die eher in eine geschlossene gehören ? Selten habe ich das hinaus geworfene Kinogeld mehr bereut. |
Quiz Show [UK IMPORT] Ralph Fiennes, Paul Scofield, Rob Morrow, John Turturro, Calista Flockhart DVD, 15. Juni 2006 Verkaufsrang: 37240 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Dieser höchst unterhaltsame Film, dessen präzise Regie von Robert Redford und das brilliante Drehbuch von Paul Attanasio stammt, basiert auf einem Quizshow-Skandal aus den 50er-Jahren, als in den USA solche Shows im Fernsehen enorme Einschaltquoten und lukrative Sponsoren mit sich brachten. Die auf Fakten gründende Geschichte erzählt von der Quizshow Twenty-One und dem populären Kandidaten Charles Van Doren (Ralph Fiennes), einem charmanten Intellektuellen aus wohlhabendem Hause, der eingewilligt hatte, das Spiel durch von den Produzenten der Show vorgegebene Antworten zu gewinnen. Dieser unfaire Vorteil machte aus Van Doren den Prototypen eines Medienlieblings, was auf die Kosten des bisherigen Twenty-One-Champions Herbie Stempel (John Turturro in einer herausragenden Vorstellung) ging, einem jüdischen Kandidaten aus der Arbeiterklasse, der in den Augen der Sponsoren der Show für die Mehrheit der Zuschauer den anfänglichen Reiz verloren hatte. Als ein Ermittler im Auftrag des Kongresses (Rob Morrow) dem Schwindel auf die Spur kommt und Stempel aufgrund der Manipulation hinter den Kulissen an die Öffentlichkeit geht, verwandelt sich Quiz Show in ein schlaues politisches Exposé über die erste Generation der Fernsehunterhaltung, den korrumpierenden Effekt von Berühmtheit und Erfolg und den noch immer andauernden Verlust der Unschuld innerhalb der amerikanischen Gesellschaft. Quiz Show gelingt es, durch herausragende Dialoge und eine exzellente Besetzung (darunter Paul Scofield als Van Dorens moralisch aufrechter Vater) zugleich als Geschichtsstunde, intelligenter Thriller und moralische Fabel zu brillieren, wobei dieser Fall den Anfang bildete für all die zahllosen Skandale, die in der TV-Nation Amerika noch folgten. --Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Aufklärend und psychologisch tiefgründig! 5 von 5 Punkten Dieser Film von Robert Redford enthält für mich 2 essentielle Aussagen. Zum einen ist es die Art und Weise, wie Fernsehen und Showbiz "funktioniert". Da es sich bei dem gezeigten Stoff um eine Tatsache handelt, sieht man danach möglicherweise manche Sendung oder Berichterstattung mit weit kritischerem Blick als zuvor.
Die zweite Aussage ist die psychologisch erklärbare Handlungsweise aller Beteiligten Personen. Charles van Doren ( super gespielt von Ralph Fiennes) ist zum einen der charismatische, moralisch jedoch fragwürdige Quizbetrüger, zum anderen aber auch der Sohn, der neben einem übermächtigen, erfolgreichen und omnipräsenten Vater zu bestehen versucht. Redford fängt diese teilweise subtilen Botschaften, die sich manchmal nur im Minenspiel der Protagonisten zeigen, virtuos ein. Wunderbar zu sehen ist dies bei der Geburtstagsfeier des Vaters C.van Dorens, in der Pokerrunde, zusammen mit dem Ermittler Dick Goodwin (klasse, Rob Morrow!) und auch in der Schlußszene beim Geständnis van Dorens vor dem Ermittlungsausschuß. Es gibt lange Kameraeinstellungen nur auf die Gesichter der Schauspieler. Fiennes ist da meiner Meinung nach sowieso unerreicht, mit seinem Gesichtsausdruck, der von Strahlemann bis zu einer Mischung von Melancholie und außerordentlicher Verzweiflung variiert.
Dem Film gelingt etwas, was heutzutage selten geworden ist: er erzählt eine komplexe Geschichte, ohne Effekthascherei und vor allen Dingen ohne zu (ver)urteilen. Die Handlungsweisen und Motive aller Beteiligten werden dargelegt. Er überlässt es dem Zuschauer, sich selbst seine Meinung zu bilden.
Fazit:
Uneingeschränkt empfehlenswert!
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Der Club der toten Dichter Robin Williams, Robert Sean Leonard, Ethan Hawke DVD, 25. November 1998 Verkaufsrang: 41574 Das Credo des Welton Internats für Jungen besteht aus den vier Leitbegriffen: Tradition, Ehre, Disziplin, Leistung. Ebenso starr und streng wie diese Richtlinien sind die Lehrmethoden, mit denen die Schülerschaft, die den reichsten Familien des Landes entstammt, auf ihre elitäre gesellschaftliche und wirtschaftliche Rolle vorbereitet werden soll. Doch auch reiche Jugendliche sind eben nur Jugendliche mit derselben Neugier auf das Leben und derselben Leidenschaft und Begeisterungsfähigkeit wie ihre nicht so betuchten Altersgenossen. Diese Eigenschaften sind es, die den neuen Englischlehrer John Keating (Robin Williams) besonders faszinieren und ihm fördernswert erscheinen. Für ihn ist Unterrichten mehr als ein Job: eher eine Berufung, der er mit Hingabe folgt. Entgegen den strengen Richtlinien des Internats ist es Keatings Anspruch, seine Schüler zu Freidenkern zu erziehen. "Carpe Diem" (Nutze den Tag), rät er den Jungen und will damit ihren Sinn für die Poesie und die schönen Dinge des Lebens schärfen. Ein Ansatz, den vor allem die Freunde Todd Anderson (Ethan Hawke) und Neil Perry (Robert Sean Leonard) begeistert verfolgen. Dass nicht nur die Schulleitung, sondern auch die nicht minder konservativen Elternhäuser der beiden Jungen Keatings Methoden nicht billigen und sogar als bedrohlich für die eigenen Wertvorstellungen empfinden, ist die Ursache für die Katastrophe, die sich unabwendbar ankündigt. Der Club der toten Dichter ist ein flammendes Plädoyer für die Poesie, die Fantasie und die Liebe, von Peter Weir bildgewaltig in Szene gesetzt und von Maurice Jarre, der die Filmmusik komponierte, kongenial vertont. Ein emotionsgeladenes Drama, das die ganze Palette der großen Gefühle in sich vereint und den Zuschauer garantiert nachhaltig beeindruckt. Robin Williams wurde für seine eindrucksvolle Darstellung des ambitionierten Lehrers John Keating für den Oscar als bester Hauptdarsteller nominiert. Jungdarsteller Ethan Hawke (Gattaca, Große Erwartungen) legte mit diesem Film den Grundstein für seine steile Hollywood-Karriere. Der australische Regisseur Peter Weir zeigt in seinen Filmen häufig Interesse an der Konfrontation zweier unterschiedlicher Welten oder Lebensanschauungen. Wie beim Club der toten Dichter Konformität und Individualismus aufeinander prallen, so wird in Der einzige Zeuge eine Amish-Kolonie mit der Korruption der modernen Polizeiarbeit konfrontiert, in der romantischen Komödie Green Card werden ein Franzose und eine Amerikanerin in eine turbulente Zweckgemeinschaft gepresst. Zuletzt konnte Weir mit seiner "Mediensatire" Die Truman Show international Kritiker und Publikum gleichermaßen begeistern. --Benno Limberg
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 73 Bewertungen)
Mein Captain, mein Captain 5 von 5 Punkten Lehrer, die Verantwortung für ihre Schüler nehmen, sind seltener zu finden, als Omnibusse am Himmel zu sehen.
Peter Weir erzählt die Geschichte eines solchen "phantastischen Lehrers" und seiner Schüler.
In unsere nachkriegsfunktionalisierenden Bildungsmisere ist der Lehrer als "Führer" bzw. "Leuchtturm" verpöhnt und antiautoritäre 68Pädagogik hat ihre Spuren der Verantwortungslosigkeit ( das nennen "Wir" dann Freiheit des antiautoritären Charakters alla Peter Weiß) hinterlassen.
Daß aber Kinder Vorbilder als emotionale Heimat brauchen, um in ihren Wachstumsprozessen über sich selbst hinaus zu wachsen, verdeutlicht dieser Film aufs Entschiedenste und steht da mit auf der anderen Jordanseite unserer Bildungswüste: Leider ist in unserer vaterlosen Gesellschaft der "Lehrer" zur unheiligen Ersatzikone verkommen. Menschen zu bilden darf nichts mehr mit Menschenbildung zu tun haben und die "industrielle Vermittlung" von Wissen ist (Gang und Gebe)() (wenn du nicht funktionierst hagelt es Kopfnoten anstatt vorbildliche Fürsorge): Gewissen aber und Solidarität sind Selektion und Prüfungsangst gewichen. Verantwortungsvorbild kann man aber nur sein, wenn man der "Logik" der Offenheit der Emotionen folgt, selbst gegen Gewalt (der Kids) und Staatsgewalt (Bildungsministerium)! Lehrer sein ist eine Berufung und kein Job und vielleicht sogar die wichtigste Berufung überhaupt in unserer Gesellschaft! Sie macht die Zukunft aus. Aber wie verachten wir doch unsere Lehrer und zwar zurecht: Der heutige Lehrer ist ein Vollstrecker, aber kein "Knabenführer" mehr. Er ist Gewaltfeigling und Bürgerfeigling! Courage und "elterliche Führungsqualitäten" (Mentor) fehlen. Selbst wenn dies Vorbild(Ideal) angreifbar und relativierbar ist... solche Lehrer (der Antiken!!!), wie in diesem Film dargestellt, braucht der Mensch wirklich.
Diesen Film sollte man sich im Zusammenhang mit dem Werk "Der Mann ohne Gesicht" (einer der wenigen guten Mel Gibson-Filme) anschauen, um zu verstehen, daß "Lehrer sein" bedeutet, seine Schüler zu lieben und das Beste aus ihnen wertschätzend herauszuholen, selbst wenn es schmerzhaft wird: Kein Schüler wäre je verloren, wenn es solche Lehrer wirklich gäbe: Wir bräuchten uns keine Sorgen mehr um Waffengesetze und schwarzgekleidete Schüler machen!!!
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Alias - Series 2 [UK IMPORT] Jennifer Garner, Ron Rifkin, Victor Garber, Michael Vartan, Ethan Hawke DVD, 7. Juni 2004 Verkaufsrang: 46665 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Eine Serie die süchtig macht! 5 von 5 Punkten Eine spannende, wenn auch recht verwicktelte Story, der man nur folgen kann, wenn man wirklich alle Teile gesehen hat. Aufgrund der gemeinen Cliffhanger am Ende der einzelnen Folgen sollte man sich aber genau überlegen, wann man sich diese Staffel bestellt. Selbst wenn man die Serie schon im Fernsehen gesehen hat kann man einfach nicht aufhören! Daher bietet sich ein langes Wochenende oder Urlaub an, damit man morgens nicht völlig übermüdet zur Arbeit muss, weil man abends nur noch schnell die nächste (und übernächste und überübernächste) Folge sehen musste... Das Englisch ist größtenteils gut verständlich, und im Notfall stehen immer noch die englischen Untertitel zur Verfügung, denen man mit ein paar Jahren Schulenglisch gut folgen kann! Also keine Angst vor Sprachbarrieren, mein Englisch ist wirklich nicht besonders gut, aber ich habe keine Probleme, etwas zu verstehen!
Alias-Agentin mit Herz:-) 5 von 5 Punkten Diese Serie ist einfach einmalig.Super spannend,packend und mireißend. Tolle Schauspieler,geile Special Effects..nur traurig das wir deutschen fans mal wieder so lange warten müssen bis die 2 staffel auf dvd erscheint:-( in england und amerika gib es bereits die 3 staffel als dvd box,warum nicht auch hier.
Nie nach der Logik fragen! 5 von 5 Punkten Das Bemerkenswerte an dieser Serie ist zweifellos, dass sie eigentlich nicht funktionieren dürfte. Die Bristow-Famiiengeschichte alleine stellt die meisten soap opera Handlungsstränge mühelos in den Schatten. Aber wie sagte Rick Berman, der Produzent von Star Trek noch mal? Eine Serie, die potentiell so lächerlich ist wie Star Trek, kann man nur mit einem Höchstmaß an persönlichem Einsatz und Seriosität zum Erfolg führen. Und genau dasselbe gilt auch hier. Während manche Szenen bewußt die Glaubwürdigkeit überstrapazieren (ich denke da nur an die Herzoperation im flüchtenden Rettungsauto in der ersten Staffel) und die technischen Gadgets die Grenze zur Magie schon lange überschritten haben, kommen die persönlichen Schicksale mit einer Intensität und Glaubwürdigkeit daher, dass einem das Schmunzeln über die letzte Actionszene im Hals stecken bleibt. Trotz einer endlosen Wiederholung der immer gleichen Handlungsmuster gelingt es der Serie, die Illusion von Komplexität aufrecht zu erhalten. Spielt es irgendeine Rolle, was Milo Rambaldi wirklich wollte? Und trotzdem fiebere ich bei jeder Folge mit, was ich von den meisten Filmen und Serien leider nicht behaupten kann. ALIAS ist einfach perfekte Unterhaltung - nicht mehr und nicht weniger.
Wow, einfach nur genial! 5 von 5 Punkten Es war einmal ein Sender, der hieß ProSieben. ProSieben hatte leider ein Hauptpublikum von anspruchslosen Zuschauern und so mussten die Verantwortlichen die höchst anspruchsvolle und kongeniale Serie "ALIAS" ins Spätprogramm (ab 22:10 bis 00:00) verbannen, um der Sendung "Charmed", deren Charme leider nur über den einer alten, fettigen Frittöse hinausgeht, den Weg (ins Niveaulose) freizumachen. So bestellte ich mir nach den ersten sieben Folgen (die später lieblos als Doppelfolgen bis Mitternacht gesendet wurden) die DVD-Box der zweiten Staffel (wie schon zuvor bei der ersten Staffel). Ich wurde nicht enttäuscht, im Gegenteil! Zuerst wären da die hervorragende und innovative Aufmachung der Packung, Menüs, etc. (klasse 16:9-Bild!) sowie die Vorteile der englischen Sprache (in einem wunderbar glasklaren und dynamischen Dolby Digital 5.1-Ton). Dann kommen die tollen Hauptdarsteller wie Jennifer Garner, Michael Vartan, Victor Garber, Ron Rifkin und ganz besonders Lena Olin zum Tragen. Außerdem gibt es ein Riesenaufgebot an Gaststars wie Christian Slater, Rutger Hauer, Amy Irving und Ethan Hawke. Und die unfassbar schockierenden Wendungen in der Story Line und die atmosphärische klaustrophobische Umsetzung drehen einem beim Schauen die Luft ab. Zu guter Letzt, nach einem atemberaubenden und originellen Finale, das viele Fragen aufwirft, wodurch sich der ohnehin schon stark entwickelte Spannungsbogen noch einmal ausdehnt, hat man auch noch die Möglichkeit, die Dreharbeiten zum Staffelfinale (45 min) in aller Ausführlichkeit zu erleben. Überdies werden gelöschte Szenen sowie Goofs und TV-Spots geboten und man kann den sehr interessanten Audiokommentaren der Hauptdarsteller, Autoren und Regiesseure sowie dem Erfinder der Serie, J.J. Abrahams, lauschen und ihnen sehr viel abgewinnen. Ein Goldschatz in meiner (recht großen) DVD-Sammlung. Einer, den ich immer wieder ausgrabe und genieße. Leider (noch) nicht in Deutschland erhältlich, aber ich denke, für ein derartiges Maß an anspruchsvoller Unterhaltung, die in meinen Augen Klassikerdimensionen erreicht, lohnen sich fast 80 Euro. Mutig und intensiv! Absolut empfehlenswert!
Spy games 5 von 5 Punkten Trotz aller angemessenen Objektivität lässt mir die 2. Staffel der Agentinnenserie fast schon keine andere Wahl, als die volle Anzahl an Punkten zu vergeben. Über die großartigen Schauspieler sind, wie gesagt, schon genug Worte gefallen und die Intensität der Figuren nimmt auch in der 2. Staffel nicht ab, sondern eher noch zu. Mit Lena Olin, die sich als Sydney Bristows Mutter und ehemalige KGB-Spionin aus zunächst unerkennbarem Grund (Auflösung gegen Ende der Staffel!) freiwillig dem CIA stellt, erhält die Serie ein zusätzliches Moment an Dramatik und eine weitere schauspielerische Bereicherung. Die Story hält einigen unglaublichen Überraschungen und Wendungen bereit, so dass man quasi eine DVD nach der anderen in den Player wirft um zu sehen, wie es weitergehen wird. Darüber hinaus wartet auch die 2. Staffel wieder mit einigen hochkarätigen Gastschauspielern auf, wie z.B. Ethan Hawke, Christian Slater, Faye Dunaway u.a.! Ein echter Schocker wird dem Zuschauer am Ende der Staffel serviert, so dass man voller Ungeduld der Veröffentlichung der 3. Staffel entgegenfiebert. Hoffentlich dauert das in Deutschland nicht wieder so lange wie bei Staffel 1 (aber ansonsten gibt es ja immer noch den Import :-)!) Eine „explosive" Box, die der 1. Staffel in Sachen Inhalt, Dramatik, Action aber auch bzgl. des Bonusmaterials absolut ebenbürtig, wenn nicht sogar besser ist. Trotz des Import-Preises ist diese Box ein echter Kauftipp!
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Joe the King - König der Außenseiter Noah Fleiss, Val Kilmer, Ethan Hawke DVD, 27. April 2007 Verkaufsrang: 26108 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Splendid Joe the King - König der Aussenseiter, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 27.04.07
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Before Sunrise Ethan Hawke, Julie Delpy, Andrea Eckert, Hanno Pöschl Videokassette Verkaufsrang: 3944 Dieser romantische, witzige und präzise Blick auf zwei Fremde (Ethan Hawke und Julie Delpy), die Gedanken, Zuneigungen und vergangene Erfahrungen während einer vierzehnstündigen Verabredung in Wien austauschen, ist leider ein unbeachtetes Juwel des Autors und Regisseurs Richard Linklater (Dazed and Confused, Slacker). Delpy, eine wunderschöne und zurückhaltende Pariserin, trifft auf den stammelnden und stotternden Amerikaner Hawke, während beide sich einen Platz in einem Europazug teilen. Sie beginnt mit der Schule in Paris, er beendet seinen Urlaub. Ihre gegenseitige Anziehung führt zu einem etwas unglücklichen Treffen (wunderbar von beiden Schauspielern dargestellt), und Hawke schlägt vor, dass Delpy die ihr verbleibenden restlichen vierzehn Stunden mit ihm in Wien verbringt. Typisch für Linklater ist, dass er nur den Rahmen der Geschichte vorgibt. Wie üblich ist er mehr daran interessiert -- und darin liegt auch sein großes Talent --, die wie zufälligen und spielerischen Dialoge zwischen den Hauptdarstellern zu beobachten. Sein eng gesteckter Zeitrahmen erlaubt den Charakteren über alles zu reden, und die Themen reichen von Politik über vergangene Liebesgeschichten bis zu Ängsten vor der Zukunft und fließen mit feiner Gewandtheit. Der kurze Zeitrahmen ist ebenfalls grausam, weil im Hintergrund dieser Liebesgeschichte immer die schmerzhafte Realität liegt, dass die beiden sich wahrscheinlich niemals wiedersehen werden und nur von ihren Erinnerungen zehren können: ein Einfall, den Linklater mit einer effektiven Momentaufnahme am Ende des Films erreicht. Before Sunrise ist kaum in die durch die Generation-X-Theorie beeinflussten Filme der neunziger Jahre einzuordnen, sondern wirkt mit seinen genauen Wahrnehmungen eher wie ein Film von Bresson oder Rohmer. Und seine Charaktere sind mit Makeln behaftete Menschen anstelle von Stereotypen. Die offenen Enthüllungen und erhitzten Wortgefechte fließen in einer Art Bewusstseinsstrom, und es ist sicherlich kein Zufall, dass Linklater seinen Film in Wien spielen lässt, der Stadt, in der Freud die Psychotherapie erfand und praktizierte. --Dave McCoy
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 47 Bewertungen)
Bin völlig hin und weg... 5 von 5 Punkten ...was für eine Überraschung. Ich muss mir mit meiner Frau, die NUR auf Komödien und Schnulzen steht, echt jeden Kram ansehen. Habe also diese 08/15 US-Schmonzetten wahrscheinlich alle erlitten. Dieser Film ist völlig anders. Zwei Menschen in einer fremden Gegend. Gehen die ganze Nacht durch Wien und reden und verlieben sich. Es gibt keine Handlung, kaum Regie, keine Nebenhandlungen, keine Nebenrollen, absolut nichts. Klingt langweilig, ist aber genau das Gegenteil. Wir haben jede Sekunde genossen. Die Dialoge sind witzig und intelligent, wie die beiden bezaubernden Darsteller. Es gibt Sequenzen von bis zu 10 Minuten ohne jeden Schnitt oder Perspektivwechsel. Völlig gegen jede Hollywoodregel. Es gibt überhaupt keinen Kitsch. Totale Begeisterung. Ich kann Leute gut verstehen, die den Film unerträglich langweilig finden. Aber wenn man einen Zugang hat, erlebt man tolle 90 Minuten...
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Schnee, der auf Zedern fällt Ethan Hawke, James Cromwell, Richard Jenkins DVD, 28. November 2002 Verkaufsrang: 46675 Das Nachfolgewerk des australischen Regisseurs Scott Hicks zu seinem allseits hochgelobten Film Shine wirkt wie ein kleiner Schock. Basierend auf David Gutersons Bestseller ist Schnee der auf Zedern fällt weit davon entfernt ebenso von den Charakteren getragen zu werden und einen so geradlinigen Handlungsverlauf aufzuweisen wie Shine. Im Vergleich zu Shine aalt sich Hicks in seinem neuesten Film geradezu in atmosphärischen Stimmungen. Die Handlung versteckt sich wie zufällig sprießende neue Triebe in einem überwältigenden Regenwald, hinter dem entschlossen Auge des Regisseurs für Wasserfarbkompositionen und wechselnde Perspektiven. Es ist unmöglich, nur die Position des selbstgefälligen Beobachters einzunehmen, denn Hicks meditativer Stil zieht einen unweigerlich in seinen Bann und lässt die Geschichte förmlich in der Fantasie des Zuschauers entstehen. Diese Herangehensweise macht ästhetisch Sinn, denn Gutersons Geschichte bettet ein Gerichtsdrama in träumerische Sequenzen ein, und Hicks ist entschlossen, dieses zu reflektieren. Auch wenn das bedeutet, die Vorstellung, die der Zuschauer von einem Handlungsverlauf haben mag, völlig auf den Kopf zu stellen. Dabei erhält er tatkräftige Unterstützung vom Wetter des pazifischen Nordwestens: Der Film spielt auf einer der San Juan-Inseln im Staate Washington, wo der Regen auf einzigartige Weise Erde und Himmel umschließt. Dort steht kurz nach dem Zweiten Weltkrieg ein japanisch-stämmiger amerikanischer Kriegsheld (Cary-Hiroyuki Tagawa) vor Gericht, weil er einen weißen Fischer ermordet haben soll. Seine Frau (Youki Kudoh) ist die frühere Highschool-Liebe des Lokaljournalisten (Ethan Hawke), dessen Verbitterung über den Verlust dieser Liebe sowie über seine Hilflosigkeit während der Internierung der Japaner und über die Last des journalistischen Vermächtnisses seines Vaters (Sam Shepard) ihn zunächst davon abhält, bei der Verteidigung des Angeklagten Hilfe zu leisten. Diese Art historischer Fiktion funktioniert, wenn man sich die Relativität der Zeit (mal fließend, mal stillstehend, mal tropfend) bewusst macht. Ironischer Weise ist das kommerziellste Element des Films, der Prozess, gleichzeitig der uninteressanteste Aspekt der Geschichte, obwohl Schauspiel-Routinier Max von Sydow als listiger Verteidiger diese Szenen sehr unterhaltsam gestaltet. --Tom Keogh
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Traumhafte Verfilmung 5 von 5 Punkten Ich habe den Bestseller von David Guterson 1998 regelrecht verschlungen, ich war mehr als nur begeistert von diesem Buch. Als dann Gerüchte immer lauter wurden, dass der Roman verfilmt werden sollte, wartete ich richtig aufgeregt und fieberte dem Ergebnis entgegen.Das Warten hat sich gelohnt, die Geschichte ist sehr nahe am Buch geblieben und wunderbar umgesetzt worden. Ethan Hawke spielt Ishmael Chambers, den Redakteur der einzigen Zeitung der Insel. Er klärt das Verbrechen auf, welches angeblich der Ehemann seiner einzigen, grossen Liebe verübt haben soll. Dabei arbeitet er nicht nur seine eigene Vergangenheit auf, sondern stösst auch auf den seit dem Krieg aufgestauten Hass der Amerikaner auf die Japaner. Der Film ist gar nicht hollywoodlike und das macht ihn gerade sehr sehenswert. Fazit: Grossartige Schauspieler, sehr gute Geschichte, atmosphärische Bilder und glaubhaftes Ende. Meine Empfehlung, unbedingt ansehen und geniessen oder zuerst das Buch lesen und spätestens nach dessen Lektüre wird man sehr gespannt auf den Film sein.
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