DVDs: Gary Hetherington

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Masters of Horror: John Carpenter - Cigarette Burns - Norman ReedusMasters of Horror: John Carpenter - Cigarette Burns
Norman Reedus, Udo Kier, Gary Hetherington

DVD, 31. März 2006
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Jimmy Sweetman wei, wie man seltene, alte Filme aufsprt. Doch nichts kann ihn auf die Suche nach 'Le Fin du Monde' vorbereiten, ein Werk, das der Legende nach nur einmal gezeigt wurde und sein Publikum in einen hemmungslosen Mordrausch versetzte! Das Kino soll danach auf geheimnisvolle Weise in Flammen aufgegangen sein. Jimmy wird immer besessener von der Suche, und seine Nachforschungen gestalten sich zunehmend albtraumhaft und schlielich sogar tdlich.

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Film 10/10 - DVD 1/10 = klasse Film, aber "wertlose" DVD      5 von 5 Punkten
FINGER VON DER DEUTSCHEN FASSUNG - GESCHNITTEN!

Ein fanatischer Sammler von obskuren Filmen beauftragt einen ebenfalls vom phantastischen Film besessenen Undergroundkinobesitzer, der dafür bekannt ist jedes noch so verschollene Stück Zelluloid aufzutreiben, mit der Suche nach dem schier unauftreibbaren Film Le Fin Absolute du Mondo. Dieser soll so die Grenzen des Erträglichen und Vorstellbaren sprengen, ein Film der so an die Substanz geht, das die meisten Seher nach Genuss dieses Streifens in der geschlossenen Anstalt landen würden. Voller Schulden und Elan begibt sich der Beauftragte auf die Suche nach diesen sagenbehafteten Kinorollen - doch allein der Weg bringt ihn bis an die Grenzen seines Verstandes&

Eindrucksvoll beweist John Carpenter das er noch immer zu den ungekrönten Meistern der Horrorunterhaltung gehört und definitiv in der ersten Liga mitspielt. Klar hat auch dieser Mann Aussetzer gehabt, doch ist sein Beitrag zur Serie mit einer der qualitativ hochwertigsten - wenn auch die Geschichte starke Parallelen zum ebenfalls starken Die Mächte des Wahnsinns aufweist. Aber dies ist verzeihbar, kopiert Carpenter doch nicht, sondern fügt der Grundidee neue Impulse hinzu und schafft es bisweilen sogar an die Intensität der Vorlage heran zu kommen. Dies vor allen in den letzten zehn Minuten, in denen das Film im Film Konzept seine wahrlich diabolische Intention perfektioniert und den Zuschauer mit offenem Mund zurück lässt. Der Pfad des Wahnsinns erschließt sich dort nicht nur den unvermeintlich ins Verderben rennenden Hauptcharakteren - optisch und erzähltechnisch eines der eindrucksvollsten Enden eines Horrorfilms seit langem! Die Auswahl der beiden Hauptdarsteller - Udo Kier als beseelter Sammler und Norman Reedus als traumatischer Kinobesitzer - ist gut gewählt, wenn auch von der Grundidee der bereits geistig vorherrschenden Löchrigkeit der Charaktere Norman Reedus einem Sam Neiil (der beauftragte Kundschafter bei Die Mächte des Wahnsinns) nicht wirklich das Wasser reichen kann. Trotzdem ist dessen Part gut gespielt, bringen vor allem Reedus Augen doch einen unabwegig ehrgeizigen Blick auf. Im Verlauf der Geschichte treibt ihn dieses Verlangen den eingeschlagenen Weg zu Ende zu gehen gar über den normalmenschlichen Drang seine Existenz zu sichern hinaus. Während er also Stück für Stück Puzzleteile des Geheimnisses um den Film sammelt und dabei auch an einen Snuff Filmer gerät, verliert er sich immer mehr aus den Augen. Eine Folge der Aufarbeitung seiner Vergangenheit oder zerstörerischer Einfluss durch den Film? Dies lässt Carpenter offen und gibt dem Zuschauer die Möglichkeit sich seinen eigenen Reim auf die Geschehnisse zu machen. Noch mehr als wie bei Die Mächte des Wahnsinns bietet sich thematisch diese Episode an, mit dem Medium Film zu jonglieren. Was wäre Carpenter nicht, würde er also hier nicht subversive Stilmittel verwenden und so dieser Episode seine besondere Note aufdrücken? Unter anderem verwendet er die berühmten Brandlöcher für Schockeffekte im Ring Stil, aber auch zur Verwischung von Realität und Fiktion. Oder ist ein Filmvorführer dabei seine private Sammlung mit Schnipseln von Kinorollen aufzuwerten, so entsteht der Eindruck Carpenter würde während dieser Szenen selber einzelne Bilder heraus schneiden. Auf jeden Fall geht der Regisseur hier mehr als gewohnt visuell denn akustisch vor. Für sein elementares akustisches Stilmittel - pianistisches Geklimper - ist ausnahmsweise mal dessen Sohn verantwortlich. Dessen Score kommt leider nicht an die gewohnte Klasse seines Vaters heran, schadet dem Film aber keinesfalls. Auch recht ungewohnt für John Carpenter ist der hohe Blutgehalt, wenn auch nur auf wenige Szenen wie in die an 8MM erinnernden Snuff Szene beschränkt und dann noch mal besonders stark im Finale zur Geltung kommend. Vor allem der Tod von Udo Kier ist recht kreativ und visualisiert perfekt den ausgehenden Wahnsinn des Stückes Le Fin Absolute du Monde. Eine der Folgen wo am klarsten purer Horror erzeugt wird!

FINGER VON DER DEUTSCHEN FASSUNG - GESCHNITTEN!


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