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| DVDs: Gene Hackman | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Die heiße Spur Gene Hackman, Jennifer Warren, Edward Binns DVD, 21. September 2007 Verkaufsrang: 26595 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Warner Home Die heiÃe Spur, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 21.09.07
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Night Moves - ein private eye-Film der siebziger Jahre 4 von 5 Punkten Privatdetektiv und Ex- Footballstar Harry Moseby (Gene Hackman) wird von der alternden Leinwandgröße Arlene Iverson engagiert, ihre verschwundene Tochter Delly (Melanie Griffith) zurückzubringen. Belastet von eigenen Eheproblemen, begibt sich Harry auf Spurensuche. Seine Ermittlungen führen ihn über die Filmbranche in New Mexico, hin zu Dellys Stiefvater Tom Iverson nach Florida. Vor Ort macht Moseby die 16-jährige Teenagerin bei Tom, einem ehemaligem Stuntman, der als Pilot seinen Unterhalt mit Schmuggeln verdient, und seiner Freundin Paula(Jennifer Warren)ausfindig. Harry nimmt sich ein paar Tage Zeit die widerspenstige Teenagerin zur Rückfahrt zu bewegen. Bei einem gemeinsamen Tauchausflug entdecken Delly, Paula und Harry ein Flugzeugwrack, in dem sich eine Leiche befindet. Völlig aufgelöst entschließt sich Delly kurzfristig mit dem Privatdetektiv nach L.A zurück zufahren. Nachdem Moseby das Mädchen bei ihrer Mutter Arlene abgeliefert hat, scheint für ihn der Fall geklärt. Nur wenige Tage später erfährt Harry von dem Tod des Mädchens. Moseby, der von Dellys Unfall nicht überzeugt ist, ist menschlich und emotional schon soweit in den Fall verstrickt, dass er bei der Aufklärung der näheren Umstände sein eigenes Leben gefährdet. Der anfangs so einfache Fall gestaltet sich für Harry immer komplizierter und undurchsichtiger...
Es ist Regisseuren wie Arthur Penn ("Night Moves"), Robert Altmann ("The Long Goodbye"), Roman Polanski ("Chinatown"), Dick Richards ("Farewell, My Lovely"), David Giler ("The Black Bird"), Buzz Kulik ("Shamus") oder Alan J. Pakula ("Klute") zu verdanken, dass sie mit ihren Werken einem schon fast in Vergessenheit geratenen Genre, dem Detektivfilm, zu einem Comeback verhalfen. Inspiriert von den Detektivfilmen der Schwarzen Serie aus den 40-er Jahren("The Maltese Falcon", "The Big Sleep"), in der Tradition der hard boiled school alter Kriminalromane stehend, vermengten sie vergangene Erzählmuster mit ihren eigenen Motiven, Konzepten und visuellen Vorstellungen. Damit schufen sie neu interpretiert den private eye im modernen Stil der Siebziger. Der wahrscheinlich größte Einfluss auf dieses Neo-Noir macht sich in der Figur des Privatdetektivs bemerkbar. Er ist weder Retter noch der Erlöser seines Falles. Als Antiheld agiert er selber unwissend in einer Welt voller Korruption, vorgetäuschter Interessen und offengelegter Gewalt. In seinen Nachforschungen verliert sich sein Charakter oftmals im Geflecht von Macht, Lügen, Intrigen, Familienbanden und Verbrechen. Penns Symbolfigur Harry wird vor ähnliche geheimnisvolle Tatsachen und komplizierte Probleme gestellt. Betrogen von seiner Frau (Susan Clark), zerfressen von Misstrauen, Skepsis und Selbstzweifel sucht er verbissen Zuflucht in seinem neuen Fall. Arthur Penn wirft mit pessimistischer Grundhaltung einen psychologischen Blick auf die Innenwelt seiner Figuren, um somit die damalige Stimmung der amerikanischen Gesellschaft und das politische Klima im Lande einzufangen. Dramaturgisch werden dabei zwei Handlungsstränge eröffnet. Neben der Detektivgeschichte fokussiert Penn die Identitätssuche und den inneren Konflikt seines Helden. Regisseur Arthur Penn brachte in seinen Werken der Siebziger ("Little Big Man", Duell am Missouri", "Die Heiße Spur")ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit und politischen Unsicherheit zum Ausdruck, hier manifestiert in Hackmans Figur. Dabei fungiert die Detektivgeschichte und damit auch der gesamte Krimiplot nur als äußere Form. Im Kern versucht Penn, ein Bild einer sich im Begriff auflösenden, amerikanischen Gesellschaft zu zeichnen, um ihr damit ihre eigenen Unzulänglichkeiten, Missstände und Ohnmacht vor Augen zu führen. Eine durchaus zutreffende Momentaufnahme jener Zeit in Form eines kollektiven Psychogramms, bedenkt man, dass sich mit Anhalten des Vietnamkrieges, nach der Watergate-Affäre und der Ermordung Martin Luther Kings bzw. Robert Kennedys, die amerikanische Gesellschaft in einer tiefen Vertrauens- und Identitätskrise befand. Dementsprechend ist auch das Ende in seiner Auflösung, die Demontage der Individuen, zu verstehen. Der Film stellt zwar viele Fragen, jedoch werden in der Aufklärung kaum vollständige Lösungen, geschweige denn Alternativen offeriert. "Die Heiße Spur"(1975, OT:"Night moves") bedeutete für Gene Hackman ("French Connection", "die Höllenfahrt der Poseidon") nach "Bonny & Clyde" (1967) die zweite Zusammenarbeit mit dem Regisseur Arthur Penn, auf die zehn Jahre später mit dem Spionagethriller "Target" eine Dritte folgen sollte. Gene Hackman schließt mit seiner Darstellung des Privatdetektivs Harry Moseby, einem unerschrockenen, kantigen Typus, an seine Leistungen aus "French Connection" oder "Asphaltblüten" an. Darüber hinaus gab Jungschauspielerin Melanie Griffith mit ihrem Auftritt als Tochter Iverson ihr Filmdebüt. Ebenfalls kann ein junger James Woods in seiner zweiten Filmrolle als Mechaniker begutachtet werden.
Fazit:
"Die Heisse Spur" ist ein private eye-Film der Siebziger und überträgt die düstere Stimmung des Film Noir in seiner Farbregie. Penns Kriminaldrama versteht sich weniger als Hommage, sondern vielmehr als nostalgischer Versuch, einen zum Film Noir remineszenten Gegenpol zu setzen, der im Ambiente der Siebziger (Kleidung, Musik, Frisur, Automobile) seine eigene Handschrift trägt. Zwar gelingt Regisseur Penn beachtlich der komplizierte Drahtseilakt, eine Mischung aus Detektivfilm, Mystery-Film und psychologischen Thriller zu entwerfen, doch kann dieser Film qualitativ nicht an das Niveau der Meisterwerke "Chinatown" (1974) oder "Klute" (1971) anknüpfen. Dennoch bietet "Die Heiße Spur" seinem Zuschauer klassische, spannende und (in seinem Verständnis) teilweise anspruchsvolle Krimikost.
Ein wenig Anlaß zur Kritik bietet die technische Ausführung der DVD. Die beiden Tonspuren (deutsch/englisch) liegen nur Standard Mono vor. Die Bildspur ist im anamorphen Format mit dem Seitenverhältnis von 1.78:1 abgetastet. Leider kann die deutsche DVD - Ausstattung im Gegensatz zur US-Version keine Extras vorweisen. Dem interessierten Filmfreund bleibt damit der Originalkinotrailer und das Special über Regisseur Arthur Penn "The Day of the director", das Penns Methoden und Vorgehensweisen in seinen Filmwerken beleuchtet, vorenthalten.
Im besten Sinne altmodischer Detektivkrimi, für gereifte Gemüter 4 von 5 Punkten Die DVD kommt ganz ohne Extras daher - was mich jedoch nicht gestört hat. Ich war durch den 85. Geburtstags Arthur Penns (Bonnie & Clyde, Alices Restaurant, Ein Mann wird gejagt) auf "die Spur" des Films gekommen, als eher respektvoll-distanzierter Betrachter Gene Hackmans hat mich der Film denn doch sehr für sich einnehmen können. Zeitgleich mit dem Start der Serie "Rockford" ist das Setting des Streifens ähnlich wie dort. Lässige 70er Jahre Kultur, freie Sexualität und im Kontrast dazu der "Held" Moseby, ein Ex-Football-Star und unangepasster Typ zwischen allen Stühlen. Er bekommt den Auftrag, eine verschwundene Teenagerin zu suchen. Diese Suche führt ihn aus der häuslichen Ehekrise ins Filmgeschäft, nach Mexiko und Florida, wo sich Aussteiger und in die Jahre gekommene Stuntmen mit Schmuggel und Delphinen für die Jetsets ihr Auskommen suchen. Mit einer Mischung aus Skepsis und Sensibelität nähert sich Moseby der Vermissten und verstrickt sich menschlich mehr und mehr, bis die junge Ausreisserin (Melanie Griffith) sich zur Rückkehr bewegen lässt. Unter der Oberfläche des Krimiplots sucht Hackmans Figur neben der Lösung des Falles sich selbst auf der Spur zu kommen. Untypisch für das Genre die psychologische Verunsicherung des Detektivs und sein Versuch, ohne Verstellung seiner Motive zur Lösung zu gelangen. Die Auflösung ist dann doch überraschend und nicht ohne tragische Anteile. Ich möchte den Film, insbesondre die jazzige Musik zu Beginn und zum Ende. Für Freunde des klassischen Krimis empfehlenwert. Nichts für "Anfänger" und Actionbesessene. |
Mississippi Burning Gene Hackman, Willem Dafoe, Frances McDormand DVD, 6. September 2001 Verkaufsrang: 31346
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Gerade fünfzig Jahre 5 von 5 Punkten Ein Hass, der eine gesamte ( Teil)Gesellschaft erfasst. Methoden einer " eingeflogenen" Polizei, die alles andere als legal sind, und zum Erfolg führen. Das scheint alles lange her und ist doch erst fünfzig Jahre vorbei.
Der Film führt diesen Hass vor Augen. Viele Täter werden verurteilt, aber zu was für Strafen. Erst Jahrzehnte später wird ein wesentlicher Kopf der Ku-Klux-Klan Bewegung zu einer hohen Strafe verurteilt. Ein Film, der viel Stoff zum Nachdenken gibt. Was kann man tun, wenn eine ganze Struktur unmoralisch durchseucht ist, wenn Polizei tief in das Verbrechen verstrickt ist? Rechtfertigt eine solche Situation härteste Methoden wie eine Schein-Hinrichtung,um die Mauer des Schweigens zu durchbrechen. Der Film nimmt Partei dafür. Aber welch ein Staat bleibt zurück. So das noch ein Rechtsstaat sein ? Schwierige Fragen, die durch diesen Film aufgeworfen werden und auf die es keine leicht zu formulierenden Antworten gibt. Alles erst gerade fünfzig Jahre her. Sehr packend.
Unglaublich aber wahr 5 von 5 Punkten Dass die Vereinigten Staaten, in denen vor über 200 Jahren englische Einwanderer das Wort "Herrenrasse" geprägt hatten, bis in die Gegenwart mit Nazi-Gedankengut zu kämpfen haben, ist nicht neu. Trotzdem will man es als aufgeklärter Mitteleuropäer, der durch eben diese Amerikaner vom Nationalsozialismus befreit wurde, nicht wirklich glauben. Umso wichtiger ist es, dass dieser Film, der einen authentischen Fall aus den 1960ern schildert, so eindringlich und glaubwürdig gespielt wird. Man spürt es förmlich: den Hass, die Dummheit, die Doppelmoral. Und wer die Besetzung liest weiß, dass "Mississippi Burning" ganz nebenbei auch hochspannend und actionreich ist.
Amerikas Süden - Amerikas dunkle Seite 5 von 5 Punkten Manchmal passiert es mir, da ist es mir sowas von wurscht, worum es in dem Film geht. Wenn ich Namen wie Gene Hackman, Willem Dafoe und Alan Parker im gleichen Zusammenhang lese, ist für mich von vornherein klar: anschauen.
Auch wenn diese Mischung einen spannenden DVD-Genuss garantiert, darf man nicht vergessen, dass dieser Film ein dunkles Kapitel der amerikanischen Geschichte thematisiert; die Rassentrennung im amerikanischen Süden. Der Film basiert auf ein wahres Verbrechen und zeigt dabei überdeutlich die Schwierigkeiten bei der Aufklärung des Mordes. Obwohl die Rassentrennung zum Zeitpunkt der Handlung laut Papier abschafft wurde, existierte sie weiterhin in den Köpfen der Südstaatler. Und das wirkte sich natürlich auch auf die Arbeit der Bundespolizei aus, die den Mord aufzuklären hatte. Aber auch in den eigenen Reihen kommt es zu Schwierigkeiten, Gene Hackman als Südstaaten-FBIler hat es nicht gerade leicht mit dem "College-Boy" Dafoe. Aber letztlich gibt die Arbeitsweise des bissigen Südstaaten-FBIlers der Aufklärung des Falls den nötigen Schwung.
Bei diesem Film von Unterhaltung zu sprechen, wäre falsch, dazu ist das Thema einfach zu ernst. Alan Parker gelingt es allerdings, ein ernstes Thema massenkompatibel zu machen, dabei aber nicht in den hollywood-typischen Einheitsbrei abzurutschen.
Klarer Fall - volle Punktzahl
harte realität.... 5 von 5 Punkten ich habe über die fbi homepage mir die orginalen akten über diesen fall angeckukt...ich würde sagen alan parker ist denn orginalen akten sehr treu gebliben es ist schwer heute zu verstehen das es diesen hass noch heute in denn süden der usa gibt...alan parker hat in einem interview mall gesagt das dieser fall gezeigt hat wie lange man dieses problem bei denn behörden fbi oder polizei verschwiegen hat und erst als es zu laut wurde und leute starben hat edgar hoover was unternehmen lassen...fiele leute haben denn film angeprangert als was damalls war ist heute vergangenheit und parker sagte darauf wie schlecht die usa mit ihrer vergangenheit fertig werden...die emotion im film ist sehr heftig vor allem am anfang und mitte und ende des films...jeder sollte sich sein eigenes bild machen ich kann nur sagen der beste film von alan parker und die beste darstellerische leistung von willem defoe und gene hackman und frances mcdormand hat gezeigt warum sie eine der besten karakter darsteller ist.....
ziemlich heftig.. 4 von 5 Punkten Der Film ist wirklich gut, aber absolut nichts für schwache Nerven. Brutalität, Rassismus und Unterdrückung sind die Hauptfaktoren des Films. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben, aber auch wenn ich älter bin, habe ich bei manchen Szenen wegschauen müssen, weil es einfach zu brutal war. Leider ist der Film nicht überzogen, sondern realistisch und das ist es, was ihn so erschütternd macht. Wer sich den Film auf Englisch ansieht, sollte mit der Aussprache in den Südstaaten vertraut sein.
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Erbarmungslos - SZ-Cinemathek Gene Hackman, Morgan Freeman DVD, 21. Mai 2005 Verkaufsrang: 27307 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Erbarmungslos - DVD-Video
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Erbarmungslos schlechte DVD 1 von 5 Punkten Der Film ein Meisterwerk - keine Frage!
Der Transfer auf die DVD ist aber von grauenvoller Qualität. Unter all den DVDs die ich besitze, sicherlich eine der technisch schlechtesten in Bezug auf Bildqualität.
Wer nicht gerade die SZ-Reihe komplettieren möchte sollte ich nach anderen (neueren) Editionen umsehen. Vielleicht habe diese eine bessere Qualität.
Film für Freunde und Nichtfreunde des Westerngenres 4 von 5 Punkten Ich bin zwar vertraut mit zahlreichen Filmen, die Eastwood als Schauspieler und/oder Regisseur gemacht hat - von Dirty Harry bis Space Cowboys -, aber seine Westernfilme habe ich bislang gemieden, weil ich nunmal kein Freund des Genres bin. Einige wenige Klassiker z.B. Sergio Leones mögen die Klischeegrenzen des Westerns erfolgreich erweitert haben, ohne sie wirklich zu brechen, aber die meisten mir bekannten Western sind mir durch allzu typische Elemente (der immer gleiche Held, der immer gleiche Bösewicht usw.) schlicht zu fad geraten.Eastwood hat sich in Unforgiven vorgenommen, ganz anders mit den typischen Western-Elementen umzugehen: realistischer und entzauberter vor allem. Das gelingt ihm, indem er sich selbst in einen Pistolenkiller versetzt, der sich vor Jahren - geläutert durch die Liebe einer Frau - zur Ruhe gesetzt hat, um Farmer zu werden. Als der Film beginnt, ist seine Frau seit einigen Jahren tot und er versucht mehr schlecht als recht, seine Kinder mit einer Schweinezucht durchzubringen. Alkohol und seine Waffe hat er seit Jahren nicht mehr angerührt. Da geschieht in einer Stadt namens Big Whiskey ein Verbrechen: zwei Cowboys werden für schuldig erklärt, einer Saloonhure das Gesicht zerschnitten zu haben. Weil ihre Kolleginnen finden, daß die Schuldigen viel zu lasch bestraft worden sind, legen sie zusammen und setzen ein Preisgeld von 1.000 Dollar auf den Tod der beiden Täter aus. Auf Umwegen gerät auch Bill Munny (Eastwoods Filmname) in die Geschichte, und er reitet gemeinsam mit einem alten Freund aus den wilden Tagen und einem jungen, angeberischen Nachwuchshelden aus, um sich die 1.000 Dollar zu verdienen. In Big Whiskey wird derweil bewiesen, wie der dortige Sheriff Little Bill (Gene Hackman) mit Revolverhelden umgeht: einen weiteren Anwärter auf den Mordauftrag prügelt er kurzerhand zusammen und jagt ihn aus der Stadt. Genüßlich zerpflückt er gegenüber dem mitgereisten Wildweststoryschreiber den selbstgestrickten Mythos dieses Pistolenhelden. So kommt es zuletzt zur ersten Begegnung zwischen Munny und Little Bill - und (ohne zuviel zu verraten) nach und nach wird Munny dabei dazu gebracht, seine alten Talente wieder auszugraben... Eastwood spielt seinen Bill Munny mit charakteristisch grimmigem Grüblergesicht. Es schrammt am Anfang hart an der Parodie vorbei, wie er knurrig und todernst den typischen Westernheldenmythos demontiert: Munny trifft beim Schießen nach Jahren ohne Übung kaum noch etwas, schafft es auch kaum noch aufs Pferd, und als er und sein alter Freund sich unterwegs darüber zu unterhalten beginnen, wie sich der einsame Reiter wohl wochenlang ohne Frau behilft, erfreut diese Realitätsnähe das Herz jedes Menschen, der sich je gefragt hat, warum in Westernfilmen eigentlich nie einer aufs Klo geht. Zum Glück schafft es Eastwood, die Kurve zu kriegen, und man hört nicht auf, die Figur Munnys ernstzunehmen: einen Mann, der widerwillig dabei ist, sich seiner ungeliebten Vergangenheit wieder zuzuwenden, weil ihm das der einzige Weg zu sein scheint, den das Leben ihm läßt. Im Unterschied zum Popcorn-Western muß man über Erbarmungslos schon etwas reflektieren; und trotz einiger etwas hellerer Momente ist die Grundstimmung des Films ausgesprochen düster. Zugleich ist der Film erfrischend - und speziell, wenn man die knochenharten, unglaubwürdigen Papphelden müde ist, die sich von nichts als Whiskey und blauen Bohnen ernähren, fügt Erbarmungslos dem Westerngenre einen originellen Schlußakkord hinzu. Die am Anfang und Schluß eingeblendeten Texte, die sich auf Bill Munnys verstorbene Frau beziehen, deuten ein wenig an, warum die wahren Helden namenlos bleiben müssen: sie haben keine Chance, etwas aufzubauen, das bleibt. Sie kommen aus dem Nichts und verschwinden wieder darin. Zuletzt zur DVD: für den Preis waren wir völlig zufrieden. Die DVD enthält das Entscheidende, nämlich den Film in für Normalgucker völlig akzeptabler Qualität und in beiden Sprachoptionen (dt/engl). Es gibt kein Zusatzmaterial außer der Eigenwerbung für die Reihe selbst, dafür ist die Hüllengestaltung der Reihe durchaus sehr ansprechend. |
No Way Out - Es gibt kein Zurück Kevin Costner, Gene Hackman, Sean Young DVD, 30. Juli 2007 Verkaufsrang: 25531 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Handlung dieses Films aus dem Jahr 1987 mag unlogisch erscheinen, sie ist aber dennoch fesselnd erzählt. Kevin Costner (Annies Männer, Wyatt Earp) spielt einen Marineoffizier und CIA-Agenten, der nicht ganz das zu sein scheint, was er vorgibt. Dieser sexgeladene Thriller ist sowohl eine Spionage-Geschichte, als auch die Charakterstudie zweier Männer, die versuchen, ihren Prinzipien und Verpflichtungen treu zu bleiben. Costner beginnt eine heiße Affäre mit der Gespielin (Sean Young, Blade Runner) des amerikanischen Verteidigungsministers. Als diese plötzlich tot aufgefunden wird, verstrickt sich Costner in ein Geflecht aus Intrigen, das die nationale Sicherheit gefährdet und private Geheimnisse der höchsten Regierungsebene zu enthüllen droht. Der Verteidigungsminister und seine Leute versuchen die Angelegenheit zu vertuschen, während sie gleichzeitig nach einem sowjetischen Maulwurf in ihren Reihen suchen. No Way Out ist ein Standard-Thriller, der sein Publikum bei der Stange zu halten weiß. Die temporeiche Verfolgungsjagd in der Untergrundbahn Washingtons ist einer der Höhepunkte. --Robert Lane
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Großartiger Thriller mit einem überragenden Kevin Costner ! 5 von 5 Punkten Dies war soweit ich weiß der erste Film in dem Kevin Costner eine Hauptrolle besaß. Man muß ihn einfach damals gesehen haben, denn so gut spielte er nie wieder (auch nicht in "Dances with Wolves"). Aber nicht nur die Schauspieler können hier allesamt überzeugen, auch die Handlung hatte es in sich, man denkt oft, daß dies alles auf einem Tom Clancy Roman basieren würde. Der Film ist richtig genial, denn er steigert sich förmlich von Minute zu Minute was die Spannung und Dramaturgie betrift. Völlig unerwartet nimmt er dann immer wieder drastische Wendungen an. Auch die schöne Sean Young ist in diesem Streifen an Costners Seite bestens aufgehoben. Vor allem aber das Ende überrascht den Zuschauer völlig. Wer einen großartigen Thriller sucht ist hiermit bestens beraten. Bleibt nur zu hoffen, daß die englische Orignial Fassung auch auf der DVD ist.
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Royal Tenenbaums [UK IMPORT] Gene Hackman, Anjelica Huston, Ben Stiller, Danny Glover, Bill Murray DVD, 20. Dezember 2002 Verkaufsrang: 31179 Gewöhnlich versandfertig in 2 bis 5 Wochen. Die Familie Tenenbaum ist alles andere als normal: Sohn Chas ist ein Finanzgenie, Tochter Margot eine gefeierte Autorin und Sohn Richie ein Tennis-Champion. Eigentlich wären die Tenenbaums eine echte Vorzeigefamilie - hätte nicht Vater Royal Tenenbaum seine Frau Etheline samt Kindern vor 22 Jahren verlassen und damit den Niedergang der Familie heraufbeschworen. Als Royal nach zwei Jahrzehnten das Geld ausgeht, kehrt er unter Vortäuschung einer lebensgefährlichen Krankheit nach Hause zurück. Sein Ziel: die Zusammenführung der Familie. Sein Problem: Aus seinen Kindern sind neurotische Exzentriker geworden, für die "Familie" ein Fremdwort ist.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
HAHAHAH 5 von 5 Punkten Dieser Film ist zum Totlachen eine spitzen Komödie mit sehr guten Schauspielern besonders Gene Hakeman ist sehr gut. Auf Englisch ist dieser Film noch besser als auf deutsch. Wenn ihr was zum lachen wollt dann holt euch diese DVD wenn ihr englisch könnt dann gleich die UK Import holen!
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Der Harte und der Zarte Gene Hackman, Dan Aykroyd, Dom DeLuise DVD, 12. August 2003 Verkaufsrang: 22661 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sony Pictures Der Harte und der Zarte, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 12.08.03
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Hammer - Film! 5 von 5 Punkten Der Harte und der Zarte ist ein wirklich TOTAL gelungener Film. Die Besetzung ist klasse und man kann unheimlich viel lachen! Meiner Meinung nach ist der Film ein absolutes MUSS in jeder Sammlung, aber... 1. Der Preis von fast 25,-€ ist wesentlich zu hoch! 2. Es sind (leider...leider) keine Extra`s vorhanden! Für einen älteren Film ohne Extra`s so viel zu bezahlen halte ich nicht für klasse. Wenn er so um die 15,-€ kosten würde hätte ich ihn mir mit SICHERHEIT schon bestellt, aber so warte ich eben lieber noch ein wenig...! |
Superman II - Allein gegen alle (Special Edition, 3 DVDs) Christopher Reeve, Gene Hackman, Margot Kidder DVD, 15. Dezember 2006 Verkaufsrang: 30605 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Warner Home Superman 2 - S.E. (3 DVDs), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 15.12.06
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Top Film! Donner Cut ist besser! 5 von 5 Punkten Superman II ist ein Top Movie!!! Richard Donners Cut ist einfach super. Da stimmt alles. Nur das Ende finde ich nicht so gut. Das habe ich schoneinmal in einem anderen Film gesehen. Ach ja! Superman 1! Bis auf dieses Manko finde ich, dass der Donner Cut dem Film mehr tiefe verleiht und eine bessere Fortsetzung ist. Allein der neue Dialog zwischen Supie und seinem kryptonischen Vater ist eines der Highlights des Films. Auch wie Louis herausbekommt wer Clark eigentlich wirklich ist, ist in der Donnerfassung einfach gelungener. Schade ist, dass der Film nicht auch synchronisiert wurde, aber das ist nur eine kleine Schmach. Ich habe zwar an einigen Stellen zurückspulen müssen, aber der Film ist gut zu verstehen. Auf Untertietel habe ich verzichtet, die lenken nur ab.
Zur Originalfassung ist zu sagen, dass auch diese nach so vielen Jahren immer noch Spaß macht. Nichts drüber auszusetzten.
Die Dokus finde ich auch sehr informativ. Nur 50 Jahre Superman fande ich etwas zu nervig!
Trotzdem 5 Sterne für eine wirklich gelungene Fassung!!!
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Erbarmungslos (Special Edition, 2 DVDs) Gene Hackman, Morgan Freeman DVD, 21. November 2002 Verkaufsrang: 31052 Als Gewinner von 4 Oscars für den besten Film, die beste Regie, den besten Nebendarsteller (Gene Hackman) und besten Schnitt, ist Clint Eastwoods Meisterwerk aus dem Jahr 1992 einer der großartigsten und thematisch anspruchsvollsten Western aller Zeiten. "Der Film fasst all meine Gefühle für Westernfilme zusammen", sagte Eastwood, als der Film in den Kinos anlief. "Die eigentliche Thematik ist die Kritik am leichtfertigen Umgang mit Schusswaffen." Um dies zu unterstreichen, spielt Eastwood einen ehemaligen rücksichtslosen Killer, der sich zum sanftmütigen Witwer und Schweinezüchter gewandelt hat. Er nimmt einen letzten Auftrag als Kopfgeldjäger an -- er soll zwei Männer finden, die eine Prostituierte brutal ermordet haben --, um so seine zwei mutterlosen Kinder zu unterstützen. Zusammen mit seinem früheren Partner (Morgan Freeman) und einem ahnungslosen Greenhorn (Jaimz Woolvett) stellt er sich dem gewissenlosen Sheriff (Oscar-Gewinner Gene Hackman) in einem Showdown gegenüber, der dem Zuschauer den gesamten Einfluss von Gewalt und deren verheerende Auswirkungen auf die menschliche Seele deutlich macht. Der Film, der Eastwoods Mentoren Sergio Leone und Don Siegel gewidmet ist, und auch Richard Harris in einer beeindruckenden Rolle zeigt, stellt ohne Zweifel die Krönung in Eastwoods Schaffen als Regisseur dar. --Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Er-barmungslos 5 von 5 Punkten Clint Eastwood brilliert als geläuterter Witwer William Munny, der aus Liebe zu seiner Frau seine lasterhafte, mit Leichen und viel Alkohol gepflasterte Vergangenheit aufgegeben hat. 3 Jahr nach ihrem Tod wird er von einem jungen, kurzsichtigen Aufschneider heimgesucht, der von einem Kopfgeld berichtet, dass eine Gruppe Huren auf die beiden Cowboys ausgesetzt hat. William macht sich mit seinem früheren Freund (gespielt von Morgan Freeman) auf den Weg und das Schicksal nimmt seinen Lauf ...
Die Besetzung dieses Westerns ist genial - neben Eastwood und Freeman spielt Gene Hackmann die Rolle des harten und ungerechten Sheriffs Little Bill sehr überzeugend und mimt in diesem Film eindeutig den Bad Guy. Gefallen hat mir auch, wie sich Clint Eastwood als alternder Cowboy selber auf die
Schippe nimmt - die schwierige Besteigung seines Gauls wird zum Running Gag.
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Another Woman [UK IMPORT] Gena Rowlands, Martha Plimpton, David Ogden Stiers, Harris Yulin, Gene Hackman DVD, 19. August 2002 Verkaufsrang: 34851
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Another Woman: Drama von Woody Allen (1988) 4 von 5 Punkten
Wie in seinem ersten Drama „Interiors" (Innenleben), 1978, hat sich Woody Allen auch bei „Another Woman" („Eine andere Frau"), 1988, in Stil und Thematik von Ingmar Bergman inspirieren lassen:
Marion (Gena Rowlands), eine erfolgreiche, selbstbewußte New Yorker Philosophieprofessorin, wird durch die Begegnung mit einer Fremden (Mia Farrow) aus der Bahn geworfen. Sie stellt ihr bisheriges Leben, ihre Beziehungen in Frage. In einem kongenialen Stil, in dem Vergangenheit und Gegenwart, Dialog und Erzählung, Wirklichkeit und Traum miteinander verbunden sind und wie er selten in amerikanischen Filmen zu finden ist, inszeniert Woody Allen ein existentielles Drama von eindringlicher Kraft.
Der puristische, strenge Stil und v.a. die Anlehnung an Ingmar Bergman wird viele Betrachter verwundern, die Woody Allen „ nur" als Komödianten kennen. Doch gelingt es dem Großmeister der Komödien auf beeindruckende Art und Weise, Bergmans Stil zu adaptieren und ein weiteres Mal zu beweisen, daß er auch Dramen meisterhaft inszenieren kann.
Was als u.U. etwas irritierend empfunden werden kann, ist die sehr offensichtliche Orientierung des Regisseurs an seinem Vorbild, die manche Kritiker als plagiatorisch bemängelten. Andererseits: warum sollte man einem Altmeister wie Ingmar Bergman nicht nacheifern, wenn es auf so hervorragende Weise gelingt wie Woody Allen bei „Another Woman"?
Negativ an der technischen Ausführung zu bemerken ist, daß es zwar eine deutsche Tonspur gibt, aber nicht die Möglichkeit, dem Film im Original mit deutschen Untertiteln zu sehen.
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Schnappt Shorty John Travolta, Gene Hackman, Rene Russo, Danny DeVito DVD, 1. Februar 2000 Verkaufsrang: 38019 John Travolta ist die herausragende Figur in dieser cartoonhaften Adaption des gleichnamigen Romans von Elmore Leonard, in der es einen kleinen Geldeintreiber aus Miami zufällig nach Los Angeles verschlägt, wo sich dieser entscheidet, mit einer eigenen Geschichte ins Filmgeschäft einzusteigen. Die Besetzung ist funkelnd: Gene Hackman als erfolgloser B-Film-Produzent, Rene Russo als gescheiterte Schauspielerin, Danny DeVito in der Rolle eines talentlosen Charakterschauspielers (der allerdings ein großer Hollywood-Star geworden ist) und Delroy Lindo als Gangster, der sich Travoltas Hollywood-Plänen in den Weg stellt. Ohne Zweifel, die Besetzung ist gut und das Drehbuch clever. Aber er ist nicht Robert Altmans The Player. Dessen Niveau erreicht der Film nicht. Dennoch weiß Regisseur Barry Sonnenfeld (Men in Black) die Geschichte locker zu handhaben und erschafft einen vergnüglichen, allerdings nicht wirklich tiefsinnigen Unterhaltungsfilm. --Tom Keogh
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Kurzweilige Komödie mit rabenschwarzem Humor 5 von 5 Punkten John Travolta als eiskalter Mafiosi-Angehöriger mit künstlerischen Ambitionen, Gene Hackmann als das Opfer seiner (kulturellen)Begierden. Selten hat man sich trotz harter Zwischentöne so gut amüsiert wie bei SCHNAPPT SHORTY - und es ist schon ein kleines Wunder, das Hollywood bisher noch nicht auf die Idee gekommen ist, diesem zu Recht erfolgreichen Kino-Hit ein Sequel zu gönnen.
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Mississippi Burning - Die Wurzel des Hasses Gene Hackman, Willem Dafoe, Frances McDormand DVD, 1. Dezember 1999 Verkaufsrang: 28687
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Gerade fünfzig Jahre 5 von 5 Punkten Ein Hass, der eine gesamte ( Teil)Gesellschaft erfasst. Methoden einer " eingeflogenen" Polizei, die alles andere als legal sind, und zum Erfolg führen. Das scheint alles lange her und ist doch erst fünfzig Jahre vorbei.
Der Film führt diesen Hass vor Augen. Viele Täter werden verurteilt, aber zu was für Strafen. Erst Jahrzehnte später wird ein wesentlicher Kopf der Ku-Klux-Klan Bewegung zu einer hohen Strafe verurteilt. Ein Film, der viel Stoff zum Nachdenken gibt. Was kann man tun, wenn eine ganze Struktur unmoralisch durchseucht ist, wenn Polizei tief in das Verbrechen verstrickt ist? Rechtfertigt eine solche Situation härteste Methoden wie eine Schein-Hinrichtung,um die Mauer des Schweigens zu durchbrechen. Der Film nimmt Partei dafür. Aber welch ein Staat bleibt zurück. So das noch ein Rechtsstaat sein ? Schwierige Fragen, die durch diesen Film aufgeworfen werden und auf die es keine leicht zu formulierenden Antworten gibt. Alles erst gerade fünfzig Jahre her. Sehr packend.
Unglaublich aber wahr 5 von 5 Punkten Dass die Vereinigten Staaten, in denen vor über 200 Jahren englische Einwanderer das Wort "Herrenrasse" geprägt hatten, bis in die Gegenwart mit Nazi-Gedankengut zu kämpfen haben, ist nicht neu. Trotzdem will man es als aufgeklärter Mitteleuropäer, der durch eben diese Amerikaner vom Nationalsozialismus befreit wurde, nicht wirklich glauben. Umso wichtiger ist es, dass dieser Film, der einen authentischen Fall aus den 1960ern schildert, so eindringlich und glaubwürdig gespielt wird. Man spürt es förmlich: den Hass, die Dummheit, die Doppelmoral. Und wer die Besetzung liest weiß, dass "Mississippi Burning" ganz nebenbei auch hochspannend und actionreich ist.
Amerikas Süden - Amerikas dunkle Seite 5 von 5 Punkten Manchmal passiert es mir, da ist es mir sowas von wurscht, worum es in dem Film geht. Wenn ich Namen wie Gene Hackman, Willem Dafoe und Alan Parker im gleichen Zusammenhang lese, ist für mich von vornherein klar: anschauen.
Auch wenn diese Mischung einen spannenden DVD-Genuss garantiert, darf man nicht vergessen, dass dieser Film ein dunkles Kapitel der amerikanischen Geschichte thematisiert; die Rassentrennung im amerikanischen Süden. Der Film basiert auf ein wahres Verbrechen und zeigt dabei überdeutlich die Schwierigkeiten bei der Aufklärung des Mordes. Obwohl die Rassentrennung zum Zeitpunkt der Handlung laut Papier abschafft wurde, existierte sie weiterhin in den Köpfen der Südstaatler. Und das wirkte sich natürlich auch auf die Arbeit der Bundespolizei aus, die den Mord aufzuklären hatte. Aber auch in den eigenen Reihen kommt es zu Schwierigkeiten, Gene Hackman als Südstaaten-FBIler hat es nicht gerade leicht mit dem "College-Boy" Dafoe. Aber letztlich gibt die Arbeitsweise des bissigen Südstaaten-FBIlers der Aufklärung des Falls den nötigen Schwung.
Bei diesem Film von Unterhaltung zu sprechen, wäre falsch, dazu ist das Thema einfach zu ernst. Alan Parker gelingt es allerdings, ein ernstes Thema massenkompatibel zu machen, dabei aber nicht in den hollywood-typischen Einheitsbrei abzurutschen.
Klarer Fall - volle Punktzahl
harte realität.... 5 von 5 Punkten ich habe über die fbi homepage mir die orginalen akten über diesen fall angeckukt...ich würde sagen alan parker ist denn orginalen akten sehr treu gebliben es ist schwer heute zu verstehen das es diesen hass noch heute in denn süden der usa gibt...alan parker hat in einem interview mall gesagt das dieser fall gezeigt hat wie lange man dieses problem bei denn behörden fbi oder polizei verschwiegen hat und erst als es zu laut wurde und leute starben hat edgar hoover was unternehmen lassen...fiele leute haben denn film angeprangert als was damalls war ist heute vergangenheit und parker sagte darauf wie schlecht die usa mit ihrer vergangenheit fertig werden...die emotion im film ist sehr heftig vor allem am anfang und mitte und ende des films...jeder sollte sich sein eigenes bild machen ich kann nur sagen der beste film von alan parker und die beste darstellerische leistung von willem defoe und gene hackman und frances mcdormand hat gezeigt warum sie eine der besten karakter darsteller ist.....
ziemlich heftig.. 4 von 5 Punkten Der Film ist wirklich gut, aber absolut nichts für schwache Nerven. Brutalität, Rassismus und Unterdrückung sind die Hauptfaktoren des Films. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben, aber auch wenn ich älter bin, habe ich bei manchen Szenen wegschauen müssen, weil es einfach zu brutal war. Leider ist der Film nicht überzogen, sondern realistisch und das ist es, was ihn so erschütternd macht. Wer sich den Film auf Englisch ansieht, sollte mit der Aussprache in den Südstaaten vertraut sein.
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Eine andere Frau Mia Farrow, Gena Rowlands, Gene Hackman DVD, 11. Januar 2005 Verkaufsrang: 21328 Gewöhnlich versandfertig in 6 bis 10 Tagen. "Eine andere Frau" aus dem Jahr 1988 gehört zu den sogenannten ernsten Woody Allen Filmen, in denen er dem von ihm so sehr verehrten Regisseur Ingmar Bergmann nacheifert. Voller Lebensklugheit und Einfühlungsvermögen zeichnet Allen hier das Porträt einer Frau, die sich auf der Höhe ihres Lebens gezwungen sieht, sich radikal infrage zu stellen. Die wohlsituierte Philosophieprofessorin Marion Gena Rowlands belauscht unbeabsichtigt ein Gespräch zwischen der etwas jüngeren Hope Mia Farrow und ihrem Psychoanalytiker. Die zufällige Begegnung mit dieser Unbekannten, die auf der Suche nach sich selbst ist, führt Marion urplötzlich ihre eigene, innere Leere vor Augen. Obwohl sie nur noch eine lieblose Ehe führt, verleugnet sie ihre Gefühle für Larry Gene Hackman, den Mann, den sie wirklich liebt. Um so geschockter reagiert sie auf die Erkenntnis, dass ihr Ehemann Ken Ian Holm ihr untreu ist. Sie beschließt, ihr Leben zu ändern, stellt sich ihren tiefsten Gefühlen - und erkennt die erschreckende Kraft einer unterdrückten Leidenschaft.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Woody Allen und "Wilde Erbeeren" 5 von 5 Punkten Woody Allens große Bewunderung für Ingmar Bergman, insbesondere für dessen Meisterwerk "Wilde Erdbeeren", hat sich in mehreren Filmen gezeigt, u.a. in "Harry außer sich". Und auch "Eine andere Frau" hat einen thematisch identischen Ansatz - die Suche nach der eigenen Vergangenheit. Hier ist es die Professorin Marion (Gena Rowlands), welche die Gespräche einer Psychotherapie-Patientin (Mia Farrow) belauscht und ihr eigenes Leben überdenken muss. "Wenn es nicht kaputt ist, muss man es auch nicht reparieren", das ist der Leitspruch von Marion, die erst nach und nach merkt, dass bereits alles kaputt ist und ihr Leben in Scherben liegt. Aus der kühlen Intellektuellen wird durch ihre Reise eine offenere und wärmere Frau, und sie findet die Kraft, ihr Leben neu zu ordnen.
"Eine andere Frau" ist ein völlig unspektakuläres, leises, ernstes und sehr unterschätztes Allen-Werk, das vor allem von den brillanten Darstellern und Dialogen lebt. Der Film wird von Gena Rowlands mühelos getragen, in Nebenrollen glänzen Gene Hackman, Sandy Dennis und Ian Holm. Für die gedämpften, exquisiten Bilder nutzt Woody Allen die Kunst des Bergman-Kameramanns Sven Nykvist, ein Meister der Ausleuchtung. Tatsächlich ist "Eine andere Frau" ein Fest für die Augen und sicher eines von Allens visuell schönsten Werken.
Woody Allen beweist zudem (wieder einmal) gegen alle Vorurteile, welch intelligentes Gespür er gerade für sensible, vielschichtige Frauenfiguren besitzt. Es ist ein positiver Film, der trotz seiner Ernsthaftigkeit nicht deprimiert. Anspruchsvolles Kino für Erwachsene und ein echter Geheimtipp.
Ein subtiles Meisterwerk! 5 von 5 Punkten "Another Woman" gehört zu den wenig beachteten Meisterwerken Woody Allens. Allzu oft wird dieses letzte Genie des zeitgenössischen Kinos auf sein komödiantisches Talent reduziert, nicht zuletzt dieses Drama zeigt, dass man ihm damit unrecht tut.
Im Zentrum des Films steht die knapp 50 jährige Marion, beeindruckend gespielt von der wunderbaren Gena Rowlands, die wegen einer zufälligen Begegnung mit einer verzweifelten Frau (Mia Farrow) beginnt, ihr eigenes Leben zu hinterfragen. Was sie entdeckt sind Einsamkeit, Leere und eine gescheiterte Ehe. Um diesen Konflikt herum hat Woody Allen einen Film gestaltet, der an Tiefgang und Klasse wohl bis heute fast unerreicht ist. Die Atmosphäre wird wunderbar eingefangen vom schwedischen Kameragenie Sven Nykvist.
Die DVD ist absolut solide. Wie eigentlich immer bietet MGM keinerlei Specials, aber dafür verschiedene Sprachen, ein gutes Bild, einen guten Ton. |
Superman - Der Film (Special Edition, 4 DVDs) Marlon Brando, Gene Hackman, Christopher Reeve DVD, 15. Dezember 2006 Verkaufsrang: 32581 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Warner Home Superman - Der Film Director`s Cut (4 DVDs), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 15.12.06
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Der einzig wahre Superman 5 von 5 Punkten man kann es wenden wie man will, Christopher Reeves ist und bleibt der einzig wahre Superman°!
Viel besser als erwartet 5 von 5 Punkten ... womit ich natürlich nicht den Film an sich meine - dass der
gut ist weiß man - sondern dieses 4-Disc Set. Disc 1 enthält
(zum ersten Mal!) die 1978-er Kinofassung - und man glaubt es
kaum - mit der Originalsynchronisation! Das Bild ist hervorragend,
ohne Kratzer und sehr kontrastreich. Kurioserweise wird bei dieser Ausgabe nicht großmäulig mit dem berühmt-berüchtigten "Digital Remastered" geworben, wie es bei vielen anderen DVD,s der Fall ist,
und wo jeder auf den ersten Blick merkt, dass überhaupt nichts
gemacht wurde. So gut wie hier hat man den Film nicht einmal 1978
im Kino gesehen, behaupte ich einfach mal so.
Auf der zweiten Disc findet man die ca. 8 Minuten längere Fassung,
wobei man sich hier getrost fragen darf, ob diese 8 Minuten tatsächlich sinnvoll waren und vor allem, ob sie die viel
schwächere Neusynchronisation rechtfertigen. Nun gut, die Seelen
der 5.1-Fanatiker haben ihre liebe Ruh. Zur Not kann man sich die englische Fassung ansehen.
Die beiden Bonusdisc,s sind hervorragend, man erhält sehr viele Hintergrundinformationen. Auch Christopher Reeves plaudert aus
dem Nähkästchen - zum Teil bereits an den Rollstuhl gefesselt - was
einen sehr traurig macht. Andererseits wird mir gerade bei diesen Stellen bewußt, dass hier der wahre Superman spricht. Im Film so wie
im Leben.
Ich habe den neuen Film mit Brandon Routh gesehen und muß leider
sagen, dass er gegen Reeves keine Chance hat. Richard Donner bringt
es auf der ersten Bonusdisc auf den Punkt; rückblickend wird deutlich,dass man 1978 mit Reeves den best möglichen Darsteller
gefunden hatte. Es wird niemals einen besseren geben. Da helfen auch
alle CGI-Spielereien nicht weiter.
Nebenbei war auch Gene Hackman der bessere Lex Luthor. Und das sage
ich als fanatischer Kevin Spacey Fan.
Kaufen!
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Clint Eastwood: Out of the Shadows Clint Eastwood, Martin Scorsese, Gene Hackman DVD, 13. Dezember 2001 Verkaufsrang: 15137 Dieses Portrait der berühmten Hollywood-Ikone, erzählt von Morgan Freeman, beinhaltet diese und viele weitere Geschichten. Von der kleinsten Rolle bis hin zum Gewinn des Oscars, vom 16jährigen Bar-Pianisten bis hin zum anerkannten Jazz-Musiker, von der umstrittenen Dirty Harry-Reihe über die Western Klassiker bis hin zu Space Cowboys - Eastwoods Karriere wird u.a. durch eine Reihe fesselnder F und Interviwes lebendig.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Umfangreich, fundiert und emotional 5 von 5 Punkten Clint Eastwood ist einer von jenen Stars des amerikanischen Filmbusiness, über den Bücher über Bücher geschrieben und Dokus über Dokus gedreht worden sind. Dieses hier ist wohl eines der objektivsten und dennoch positiv emotionalsten Werke über "American Hero". Inhaltlich betrachtet wird dem Neu-Eastwood-Fan ein Abriß über die ganze Karriere des Stars geliefert. Interviews mit Kollegen (Richard Burton, Geofry Lewis, James Garner u. a.), mit Regisseuren (Scorese z. B.) sowie Freunden, Kritikern und Familienangehörigen, dazu ein "verbindendes" Interview mit Mr. Eastwood selbst und anderes mehr machen diese Dokumentation zu einem umfassenden Material. Wer Eastwood-Fan ist, wird froh sein über eine so fundierte Zusammenfassung, wer es noch nicht ist, wird spätestens nach der zweiten Einsicht in die rund 90 Minuten Dokumentation das erste Mal hier oder woanders nach einem Clint-Eastwood-Film fragen. Für Filminteressierte an sich könnte man "Out of the Shadows" als Muss bezeichnen.
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Bonnie und Clyde [Blu-ray] Warren Beatty, Faye Dunaway, Michael J. Pollard, Gene Hackman, Estelle Parsons Blu-ray, 27. März 2008 Verkaufsrang: 26384 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sie wurden innerhalb kürzester Zeit zu Volkshelden im Amerika der wilden 20er Jahre. Bonnie und Clyde, das berühmt-berüchtigte Liebes- und Gangsterpaar aus dem Südwesten. Monatelang narrten sie die Polizei von ganz Texas und Louisiana. Sie plünderten Läden, raubten Banken aus und schossen auf alles, dass sich ihnen in den Weg stellte. Hervorragend besetzt durch die Hauptdarsteller Warren Beatty und Faye Dunaway mit Micheal J. Pollard, Gene Hackman und Estelle Parsons, die für ihre Leistung als Beste Nebendarstellerin mit dem Oscar® ausgezeichnet wurde. Einen weiteren Oscar® erhielt Burnett Guffrey für seine brillante Kameraführung. Action-Regisseur Arthur Penn inszenierte sensibel diese authentische, atemberaubende Geschichte, die zu einem Spiegelbild des amerikanischen Bewußtsein der 60er Jahre wurde.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
am Ende von Liebe, Blut & Leidenschaft ... aufsteigend die Vögel 5 von 5 Punkten The Story of Bonnie and Clyde, eine bekannte Geschichte, für viele ein Mythos.
1967, inmitten der, für die ganze Familie geeigneten, aalglatten Filme über eine intakte Gesellschaft platzt provokativ und schockierend die Bombe einer Revolution in Stil, Geschichte und Charaktere. Ohne weitere Erklärung und Definition des Verhaltenshintergrundes eines charmanten Clyde und einer attraktiven Bonnie wagt Arthur Penn in Zeiten von Weltwirtschaftskrise, Korruption, Vietnam, politischen und sozialen Unruhen zum ersten Mal in der amerikanischen Filmgeschichte in gewisser Weise sympathisierend die detaillierte, blutige und gewalttätige Darstellung eines rücksichtslosen Spiels mit und des Kicks von Risiko und Gefahr, basierend auf einem Paar, welches viele Amerikaner angesichts ihres Mutes und ihrer Verwegenheit besser kannten als ihre Präsidenten.
Die aufpolierte, langatmige und konfliktmeidende Kohäsion des damals etablierten Hollywoodstils verneinend verzichtete Penn auf Perfektion, gefeilte Dialoge und geschöntes Theater und Kulisse und wählte, gleich einem Affront zum gewohnten, erzählerischen Ordnungsprinzip, die kohärente Darstellung von in sich geschlossenen Elementen und Ereignissen als eine gelungene und prämierte Neuerung der cineastischen Mittel eines Wechsel von Tragik und Komödie, Gewalt und Humor für eine kompromisslos interpretierte und gelebte Utopie vom grenzenlosen Individualismus.
...ein genialer Film mit Traumbesetzung und ohne Happy End eines, mit 10 Oscar-Nominierungen und 2 Oscars zu Recht ausgezeichneten, revolutionären Wegbereiters der Filmgeschichte
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Freiwurf Gene Hackman, Barbara Hershey, Dennis Hopper DVD, 20. Oktober 2003 Verkaufsrang: 29655 "Ein erfolgloses Basketballteam setzt alle Hoffnungen auf einen neuen Coach - doch auch für diesen ist der Erfolg der Mannschaft die letzte Chance."
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Nicht nur für Sport-Fans... 5 von 5 Punkten Ich bin kein Basketball-Fan, trotzdem gehört "Freiwurf" zu meinen Favoriten.
Die Handlung von "Hoosiers" (so der Originaltitel, aka "Best Shot") ist schnell erzählt: Norman Dale (Gene Hackman) war mal ein richtig guter Basketball-Coach an einem angesehenen College, doch seine Unbeherrschtheit kostete ihn den Job. Nach Jahren in der Army erhält er eine zweite Chance, als er das Team der Highschool im Provinzkaff Hickory/Indiana trainieren soll. Natürlich eckt er mit seiner rüden Art erst einmal kräftig an und macht sich durch seine ungewohnten Trainingsmethoden zunächst keine Freunde. Trotz allem ist Dale aber ein feiner Kerl. So kann er das Herz der hübschen Schuldirektorin Myra (Barbara Hershey) erobern und das Nachwuchstalent Jimmy (Maris Valainis) für das Team gewinnen, obwohl sich der Junge seit dem Tod des alten Trainers völlig von diesem Sport zurückgezogen hatte. Dale schafft es sogar, den versoffenen Basketball-Experten Shooter (Dennis Hopper) für eine Weile vom Alkohol abzubringen, indem er ihn zu seinem Assistenten macht. Als das harte Training schließlich Früchte trägt und sich der sportliche Erfolg einstellt, verstummen selbst die hartnäckigsten Kritiker, und die "Hoosiers", so der Name der Mannschaft, ziehen von Sieg zu Sieg bis zur Landesmeisterschaft und schreiben damit Basketball-Geschichte. So oder so ähnlich hat es sich in den 50ern zugetragen, der Film basiert auf einer wahren Geschichte.
Sportfilme sind zunächst Actionfilme. Da wird gerannt und gekämpft, es fließen Blut, Schweiß und Tränen. Sportfilme sind zugleich Filme über große Emotionen, über Siege und Niederlagen. Und nicht zuletzt erzählen Sportfilme immer wieder die klassische Geschichte der Underdogs, die sich durch Mut, Fleiß und Beharrlichkeit nach oben kämpfen. Sportfilme laufen jedoch stets Gefahr, den Sport in den Mittelpunkt zu stellen und nicht die Menschen, die ihn ausüben. Die besten und spektakulärsten Aufnahmen des jeweiligen Wettkampfes - sei es im Ring, im Stadion oder in der Halle - lassen das Publikum unberührt, wenn es sich nicht mit den Protagonisten identifizieren kann. Dann ist der Film nur noch für Enthusiasten genießbar, jeder andere Zuschauer wird sich sehr schnell langweilen, besonders dann, wenn ihm die spezifischen Feinheiten einer Sportart nicht geläufig sind.
"Hoosiers" begeht diesen Fehler glücklicherweise nicht. Die Sequenzen während der Turniere sind rasant und mitreissend gedreht, doch immer geht es dabei um die persönlichen Schicksale der nicht ganz makellosen, dafür aber lebensechten Symphathieträger. Der Film lebt zudem durch seine Kontraste. Zwischen den lauten und temporeichen Sequenzen während des Trainings und der Spiele lassen ruhige und beschauliche Szenen den Schauspielern ausreichend Raum zur Entfaltung. Drehbuchautor Angelo Pizzo und Regisseur David Anspaugh beweisen hierbei ihr feines Gespür für das richtige Timing.
"Hoosiers" ist ein kleiner, feiner Film, geradlinig erzählt und handwerklich einwandfrei gedreht, wofür er mit 2 Oscar-Nominierungen belohnt wurde. Die liebevolle Ausstattung läßt das Nachkriegsamerika eindrucksvoll wieder auferstehen, ohne es übermäßig zu glorifizieren. Zur Besetzung der Hauptrollen läßt sich nicht viel sagen - was kann man mit Gene Hackman, Barbara Hershey und Dennis Hopper schon falsch machen? Ein besonderes Plus ist die mal sanfte, mal treibende Musik aus der Feder von Jerry Goldsmith, ebenfalls ein Meister seines Fachs. Sie trägt entscheidend dazu bei, auch die Zuschauer mitfiebern zu lassen, die sich ansonsten keineswegs für Basketball interessieren.
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Poseidon Inferno (Special Edition, 2 DVDs) Gene Hackman, Ernest Borgnine, Red Buttons DVD, 26. Juni 2006 Verkaufsrang: 31305
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Die Geburt eines Genres 5 von 5 Punkten Eigentlich mag man Airport als die Keimzelle des Katastrophenfilmes ansehen, doch erst mit The Poseidon Adventure kam die wahre Geburtsstunde dieses Genres, und etliche Nachfolger und Nachahmer würden in rascher Folge kommen. Die Story ist - spätestens seit dem Remake - wohl hinreichend bekannt. Für diese viel bessere Verfilmung sprechen die Riege von Stars (allen voran Shelley Winters) und ihre Leistungen, die grandiosen Sets und eine packende Inszenierung. Ja, ein wenig angestaubt sieht das Ganze heute aus, doch den direkten Vergleich mit seinem Remake oder vielen anderen neueren Filmchen muss Das Poseidon Inferno keinesfalls scheuen, die Charaktere sind allemal interressanter als die nassen Models in der Neuauflage, und die Kenterszene hält nach wie vor jeder Kritik stand. Ich liebe diesen Film und sehe ihn immer wieder gerne.
Das Bild ist in 2,35:1 mit frischen, klaren Farben und guter Schärfe, die Tonspuren klar. Der Stereoton im Englischen Original ist gut, wenn er auch keine grosse Breite erreicht. Der Deutsche Ton ist nur Mono, klingt aber gut und dynamisch (ich frage mich immer, wie manch einer beim Ansehen eines Filmes es schafft, sich ständig darauf zu konzentrieren, ob denn alle Surround Boxen auch gut ausgelastet werden. Kriegen die noch irgend etwas von der Handlung mit?).
Die Extras sind informativ, toll auch der Kommentar von Pamela Sue Martin, Stella Stevens und Carol Lynley die ihre Erinnerungen und Anekdoten zum Besten geben, wobei sie sich köstlich amüsieren. Einer der besten Filme der 70er, ein Meilenstein und echt grosses Kino. Das Jungvolk mag daran herumnölen, aber ich denke Filmfans meines Jahrgangs sollten Das Poseidon Inferno im Regal stehen haben.
Nichts für Seekranke!! 5 von 5 Punkten Im Zuge der 70er Jahre Katastrophenfilme Hollywoods,entstand 1972 einer der wohl besten Filme dieses Genres von Ronald Neame.
Zum Jahreswechsel möchten die Passagiere mal ausspannen und das freudige Feiern auf dem Luxusdampfer geniessen.Doch dieser Genuss hält nicht lange an,da auf ihrem Wege ihrer Tour sich ein Seebeben ereignet.Diese Katastrophe fordert viele Menschenleben,die Hauptdarsteller wie z.B.Gene Hackman ,Ernest Borgnine,Roddy McDowall u.v.a.,müssen sich jetzt im gekenterten Schiff zurecht finden,und sich einen Ausweg schaffen.
Hollywood - Kino der Extraklasse mit vielen berühmten Stars und einer sehr spannenden Story.Die Spezialeffekte können sich sehen lassen,auch der Ton und das Bild.
Ein Film,den ich wrklich jedem nur ans Herz legen kann.Ich würde mehr Punkte verteilen ,wenn es möglich wäre.
Interessante Bonusmaterial 5 von 5 Punkten Der Film: grandiose Spannung bis zur letzten Minuten im originalen Kinoformat 1:2,35. Beste Schauspielerin: Shelley Winters die ihre Stunts selbst (!) drehte.
Die 2 er Disc DVD wurde hervorragend gestaltet mit interesanten Bonusmaterial. Interessant ist vor allem das Audiokommentar wo unter anderem Pamela Sue Martin (die spätere Fallon 1# in "Der Denver Clan") und Stella Stevens zu Wort kommen und einige Erinnerungen von Damals (1972) preisgeben.
Auf der 2. Disc befindete sich weiteres Bonusmaterial: mehrere Dokumentationen wo man unter anderem erfährt, dass es nicht immer gut um die Produktion stand. Der Regisseur stellt selbst Geld zur Verfügung, um den Film fertig zu drehen. Leider musste denn noch die Schlussszene dran glauben: als die Geretteten in den Hubschrauber steigen blendet der Film aus. Ursprünglich hätte noch eine Flugaufnahme des gekennterten Schiffes gezeigt werden sollen, aber dafür war kein Geld mehr vorhanden.
Alles in Allem: die DVD ist Pflichtkauf. Die Forstsetzung, die spätere TV Fassung die kürzlich lief kann man getrost vergessen.
Ich hoffe, dass auch bald "Flammendes Inferno" eine solche Edition widerfährt (wie bereits in den USA erhältlich ist).
Einer der packendsten Katastrophenfilme aller Zeiten... 5 von 5 Punkten Die S. S. POSEIDON, ein alter Luxusdampfer ist auf dem Weg, die letzte Reise anzutreten. Dies ist allen an Bord bekannt, da die POSEIDON nach dieser Fahrt abgewrackt werden soll. Nicht bekannt ist, dass das Ende des Schiffes schon viel früher bevorsteht.
Das Schiff hat bereits Verspätung, da der Captain (gespielt von Leslie Nielsen in einer seiner ernsteren Rollen) umsichtig mit dem alten Schiff umgeht und die Passagiere nicht gefährden möchte. Dies sieht ein Eigner anders, der mit an Bord ist und den Captain nötigt, volle Fahrt aufzunehmen.
Am Neujahrsabend gibt es vor Kreta ein starkes Seebeben. Große Teile des Meeresbodens sind eingebrochen, was sich in einer riesigen Wasserwand niederschlägt, die auf das Schiff zusteuert. Der Captain lässt alle Schotten schließen. Durch seine schnelle Reaktion und Umsicht haben viele die CHANCE, sich retten zu können, da viele das Unglück vorerst überleben werden, was nun bevorsteht. Die Wasserwand erfasst das Schiff und bringt es zum Kentern. Es haben sich aber derart viele Luftblasen gebildet, dass das Schiff nicht untergeht. Zu den vielen Überlebenden gehören ein Cop (Ernest Borgine, Das schwarze Loch", SpongeBob"), seine Frau, eine ehemalige Prostituierte, Linda und ein Reverend (meisterhaft: Gene Hackman). Dieser ist bereits strafversetzt worden aufgrund seiner der Kirche eher gottesfeindlichen Ansichten. Er predigt, dass nur der Stärkste überleben kann und fordert alle auf, stark zu sein (Gerade diesen Punkt haben die Nachfolgefilme bzw. Remakes total falsch ausgelegt oder missverstanden, denn DER VERSUCHT es zumindest, Leute zu überzeugen und RETTET, WEN ER KANN!). Mit einer Handvoll Überlebender versucht er, sich durch die Eingeweide des kopfüberliegenden Schiffes einen Weg nach oben" zu bahnen, immer verfolgt vom herannahenden Wasser, das nach und nach das Schiff zum Sinken bringt und sein kleines Grüppchen zu den einzigen Überlebenden macht. Leider wird dieses Grüppchen nach und nach dezimiert. Den Überlebenden stellt sich die Frage, ob sie es schaffen werden, das Schiff heil zu verlassen...
Dieser Film mag zwar tricktechnisch nicht ganz auf der Höhe sein, was für einen Film von 1972 auch nicht vorwerfbar ist. Gerade heutzutage ist ein Film mit SFX von heute schon morgen so was von veraltet. Andererseits ist die Kenterszene durch einen simplen Kameratrick, der vom Regisseur im Bonusmaterial erläutert wird (!) schon von damals sogar mit heutigen Mitteln nicht mehr zu toppen und ausführlicher dargestellt als in den Remakes. Alleine die Aufbauten überzeugen hier schon!
Möglich, dass er auch nicht politisch korrekt ist, denn außer weißen Passagieren und Offizieren gibt es keine Afro-Amerikaner an Bord, zumindest habe ich keine gesehen, was ebenfalls an der Zeit gelegen haben mag.
Er ist aber charakterstark, denn mit diesen Charakteren fühlt man mit. Sie werden ausdrucksstark vorgestellt und nicht so larifari wie die heutigen Charakteren in den Remakes des Films, wo es dem Zuschauer und sogar den dortigen Akteuren egal ist, wer (effektvoll) drauf geht und wer nicht. Wenn jemand der Hauptdarsteller des neuen Films von Petersen in einem Interview behauptet, der alte Film von 1972 sei nicht mehr zeitgemäß", weder von der Tricktechnik her - wo er Recht haben mag - als auch von den Dialogen her, dann frage ich mich allen Ernstes, ob es so erstrebenswert und zeitgemäß ist, dass ein Schüttel ihn ab" zum Mord aufruft... DAS ist sehr bedenklich.
Das Original, das auf dem Roman Schiffsbruch" von 1970 basiert, ist nicht umsonst für acht Oskars nominiert gewesen und hat einen erhalten!
Ob es beabsichtigt ist oder nicht: Das Original schreit geradezu danach und fordert dazu auf, sich auch in kritischen Situationen um seine Mitmenschen zu kümmern, möglicherweise auch unter Aufopferung seines eigenen Lebens. Dies mag in der heutigen Zeit nicht mehr wichtig sein, da die Remakes ein erschreckendes Beispiel von der gewandelten Menschlichkeit" zeigen, sei es nun die abgesoffene Katastrophe um Hauer, Baldwin, Guttenberg, der wahrscheinlich in dem Film von 2005 die ganze Zeit deshalb so depressiv dreinschaut, WEIL er da mitgemacht hat oder die erschreckende aktuelle Plattitüde von Petersen von 2006, in der lapidar gesagt wird, dass es nie gerecht sei, wer stirbt, aber anders gehandhabt wird, das es denen so was von egal ist, sind ja nur ein Haufen toter Menschen". Dann wird auch in so einer Situation auch schon mal der ein oder andere Gag" gebracht...
Mein Rat daher: Original in der neuen Special Edition kaufen und ansehen, damit kann man echt nichts falsch machen und die Finger von dem nahtlosen Nachfolger mit Michael Caine zu lassen, der aufgrund seines Krimi-Touches auch mies war und insbesondere nicht an die beiden Remakes herangehen, bereits beim ersten Remake will man schon nach einer halben Stunde abschalten und das Schiff SELBST versenken, beim zweiten von Petersen schon vorm Kentern...
Klassiker des Katastrophenfilms... 5 von 5 Punkten Als ich noch ziemlich jung war, Anfang der 80er Jahre, schlich ich mich ab und zu des Nachts ins Wohnzimmer und schaute auf ARD die zur damaligen Zeit immer wieder mal laufenden Filme. Eines Nachts stieß ich dabei auf "Die Höllenfahrt der Poseidon", wie dieser Film damals im TV hieß. Ich war fasziniert, fand das alles so real, einfach packend.
Da der Film immer wieder mal wiederholt wurde, schaute ich ihn mir ab und an mal wieder an, immer wieder fand ich ihn toll. Die Flucht der 10 Überlebenden, die dabei nach und nach dezimiert werden ist einfach packend inszeniert und spannend bis zum Ende.
Es ist wohl kein Zufall, dass kurz vor dem Kinostart des Remakes die DVD neu aufgelegt wurde. Da der Film seinerzeit zur ursprünglichen DVD Veröffentlichung an mir vorbeigegangen ist, holte ich jetzt das unvermeidliche nach und kaufte mir die DVD.
Es handelt sich hier um eine Special Edition im Schuber, was eigentlich recht edel wirkt, wobei ich wohl nie verstehen werde, warum man soviel Wert darauf legt, aber ein Booklet einfach weglässt. Dann wäre mir ein fehlender Schuber persönlich doch lieber gewesen.
Egal, davon abgesehen ist das Paket eine runde Sache, die Extras machen Sinn und sind informativ. Schön auch, dass nach all den Jahren die Schauspieler noch einmal zu Wort kommen.
Das Feature bei dem man die Flucht der Protagonisten hin zum Maschinenraum verfolgen kann ist nett gemacht, hat aber mit 3-D Ansichten - wie auf der Rückseite der DVD Hülle angekündigt - nichts zu tun. Man sieht eine Schnittzeichnung des Schiffes und dort wird angezeigt, wo sich die Flüchtenden gerade befinden. Trotzdem ein interessantes Feature, wenn auch die Erwartungen aufgrund der Ankündigung etwas höher waren.
Fazit: Für Fans des Films ein rundum sorglos Paket, abgesehen vom fehlenden Booklet. Die Bildqualität ist für einen solch alten Film wirklich vom Feinsten und die Features/ Extras ebenso.
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