DVDs: Guildo Horn

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Inhaltsangaben

Waschen, Schneiden, Legen - Guildo HornWaschen, Schneiden, Legen
Guildo Horn, Susanna Simon, Sissi Perlinger

DVD, 20. September 2001
     Verkaufsrang: 46067     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen

Es war das Jahr des Meisters: Guildo Horn. Jahre schon tummelte sich der trotz seiner langen, fettigen Haare auch bei Schwiegermüttern äußerst populäre Schnulzen- und Schlagerkönig zu dieser Zeit erfolgreich in den deutschen Clubs, doch erst sein inzwischen sagenumwobener Auftritt beim ansonsten langweiligen Schlagerkontest, dem Grand Prix Eurovision de la Chanson, hat ihn berühmt gemacht. Guildo jagte über die Bühne, sang, er habe uns alle lieb - und ein Star war geboren.
Guildo Horns Popularität ist schwer zu erklären. Der Mann singt Schlager und trägt Klamotten, die unsereiner aus Scham nicht einmal in die Altkleidersammlung des Roten Kreuzes stecken würde. Nun kann man argumentieren, dass die Boulevard-Presse im Vorfeld des Grand Prix einen Kult um ihn erschaffen hat, dem sich niemand mehr entziehen konnte und der somit künstlich erzeugt worden ist. Dies aber ist nur die halbe Wahrheit. Tatsächlich besitzt Guildo Horn als Sänger eine hervorragende Stimme und mit diesem Instrument verleiht er seinen Auftritten jene Ernsthaftigkeit, die ihn vom Clown zum ernsthaften Künstler werden lässt.
Diese Ernsthaftigkeit fehlt seinem Spielfilm Waschen, schneiden, legen, der im Zuge der Guildo-Horn-Welle in die Kinos kam, vollkommen. Die Kritik hat den Film, noch bevor er in den Kinos angelaufen ist, vernichtet. Dieser Film war nicht das, was man von Horn erwartet hatte. Doch was, bitte, wurde eigentlich von ihm erwartet? Darauf kann von denen, die den Film vernichtet haben, niemand eine Antwort geben. Glaubten sie an ein Gagfeuerwerk? Eine Neudefinition der deutschen Filmkomödie? Guildo Horn ist ein Sänger. Seine Shows mögen ungewöhnlich sein, seine eigenen Texte ironisch. Doch er ist kein Komiker im herkömmlichen Sinne. Das, was er macht, ist etwas Besonderes, fast Einzigartiges, Satire und Hommage zugleich. Waschen, schneiden, legen ist dies nicht.
Waschen, schneiden, legen erzählt die Geschichte eines in die Jahre gekommenen Muttersöhnchens, das als Damenfriseur in einer Ruhrpottstadt einen guten Ruf besitzt. Nun verliebt er sich gleich doppelt: In eine Blumenhändlerin aus dem Ort, die ihn zu einem Trip nach Berlin überredet. Und in eine bekannte, sehr auf Äußerlichkeiten bedachte TV-Journalistin, der er bis in ihre Show folgt.
Eines muss man dem von Ruhrpott-Filmer und Filmprofessor Adolf Winkelmann inszenierten Film lassen: Er ist dynamisch. Er ist nur eines nicht: Ein Kinofilm! Im Fernsehen wäre Waschen, schneiden, legen sehr gut aufgehoben gewesen. Von diesem Sendeplatz erwarten die Zuschauer nur eines: Ein bisschen Unterhaltung, ohne dabei den Sinn des Lebens erklärt zu bekommen. An dieser Stelle hätte auch Guildo Horn funktioniert, denn niemand hätte seine Leistungen wirklich hinterfragt.
Die Komödie ist nett, ohne Tiefgang, ohne den Kick, mit dem Horn bei seinen Live-Auftritten das Publikum verzaubert. Statt dessen sah sich der Meister dem Kreuzfeuer der Kritik ausgesetzt. Ein Kreuzfeuer, dem er nichts entgegen zu setzen hatte, denn er hatte sich mit diesem Werk auf ein für ihn fremdes Terrain begeben. Horn wurde demontiert, seine Karriere hat durch diesen Flop gelitten. So musste er in dem für ihn fremden Metier der Kinokomödie letztendlich scheitern, selbst wenn Waschen, schneiden, legen nicht bloß ein netter, sondern ein richtig großer Film geworden wäre. -Christian Lukas


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Im Kino ein Flop, auf DVD/VHS top      5 von 5 Punkten
Guildo Horn lässts hier ziemlich krachen. Egal ob mit Orangensaft auf der Schießer-Feinripp-Unterhose oder die Wut auf Busfahrer.
Die Handlung allgemein ist nicht schlecht, zieht sich ein bissl, aber immer wieder witzig. Die Songauswahl in dem Film ist zwar nicht unbedingt das was ich mir gewünscht hätte, aber es geht.
Tatsache ist, das der Meister hier gut frisiert :-)

Einfach ein Muß für jeden Guildo Horn Fan!!      5 von 5 Punkten
Der Film ist spitze! Überhaupt nicht kitischig, sondern eine recht gute Story. Witzig und ganz im Guildo Stil! Ich war jedenfalls richtig begeistert, als ich ihn mir zum ersten Mal ansah!


Waschen, Schneiden, Legen - Guildo HornWaschen, Schneiden, Legen
Guildo Horn, Susanna Simon, Sissi Perlinger

Videokassette, 25. Januar 2001
     Verkaufsrang: 15784     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen

Es war das Jahr des Meisters: Guildo Horn. Jahre schon tummelte sich der trotz seiner langen, fettigen Haare auch bei Schwiegermüttern äußerst populäre Schnulzen- und Schlagerkönig zu dieser Zeit erfolgreich in den deutschen Clubs, doch erst sein inzwischen sagenumwobener Auftritt beim ansonsten langweiligen Schlagerkontest, dem Grand Prix Eurovision de la Chanson, hat ihn berühmt gemacht. Guildo jagte über die Bühne, sang, er habe uns alle lieb - und ein Star war geboren.
Guildo Horns Popularität ist schwer zu erklären. Der Mann singt Schlager und trägt Klamotten, die unsereiner aus Scham nicht einmal in die Altkleidersammlung des Roten Kreuzes stecken würde. Nun kann man argumentieren, dass die Boulevard-Presse im Vorfeld des Grand Prix einen Kult um ihn erschaffen hat, dem sich niemand mehr entziehen konnte und der somit künstlich erzeugt worden ist. Dies aber ist nur die halbe Wahrheit. Tatsächlich besitzt Guildo Horn als Sänger eine hervorragende Stimme und mit diesem Instrument verleiht er seinen Auftritten jene Ernsthaftigkeit, die ihn vom Clown zum ernsthaften Künstler werden lässt.
Diese Ernsthaftigkeit fehlt seinem Spielfilm Waschen, schneiden, legen, der im Zuge der Guildo-Horn-Welle in die Kinos kam, vollkommen. Die Kritik hat den Film, noch bevor er in den Kinos angelaufen ist, vernichtet. Dieser Film war nicht das, was man von Horn erwartet hatte. Doch was, bitte, wurde eigentlich von ihm erwartet? Darauf kann von denen, die den Film vernichtet haben, niemand eine Antwort geben. Glaubten sie an ein Gagfeuerwerk? Eine Neudefinition der deutschen Filmkomödie? Guildo Horn ist ein Sänger. Seine Shows mögen ungewöhnlich sein, seine eigenen Texte ironisch. Doch er ist kein Komiker im herkömmlichen Sinne. Das, was er macht, ist etwas Besonderes, fast Einzigartiges, Satire und Hommage zugleich. Waschen, schneiden, legen ist dies nicht.
Waschen, schneiden, legen erzählt die Geschichte eines in die Jahre gekommenen Muttersöhnchens, das als Damenfriseur in einer Ruhrpottstadt einen guten Ruf besitzt. Nun verliebt er sich gleich doppelt: In eine Blumenhändlerin aus dem Ort, die ihn zu einem Trip nach Berlin überredet. Und in eine bekannte, sehr auf Äußerlichkeiten bedachte TV-Journalistin, der er bis in ihre Show folgt.
Eines muss man dem von Ruhrpott-Filmer und Filmprofessor Adolf Winkelmann inszenierten Film lassen: Er ist dynamisch. Er ist nur eines nicht: Ein Kinofilm! Im Fernsehen wäre Waschen, schneiden, legen sehr gut aufgehoben gewesen. Von diesem Sendeplatz erwarten die Zuschauer nur eines: Ein bisschen Unterhaltung, ohne dabei den Sinn des Lebens erklärt zu bekommen. An dieser Stelle hätte auch Guildo Horn funktioniert, denn niemand hätte seine Leistungen wirklich hinterfragt.
Die Komödie ist nett, ohne Tiefgang, ohne den Kick, mit dem Horn bei seinen Live-Auftritten das Publikum verzaubert. Statt dessen sah sich der Meister dem Kreuzfeuer der Kritik ausgesetzt. Ein Kreuzfeuer, dem er nichts entgegen zu setzen hatte, denn er hatte sich mit diesem Werk auf ein für ihn fremdes Terrain begeben. Horn wurde demontiert, seine Karriere hat durch diesen Flop gelitten. So musste er in dem für ihn fremden Metier der Kinokomödie letztendlich scheitern, selbst wenn Waschen, schneiden, legen nicht bloß ein netter, sondern ein richtig großer Film geworden wäre. -Christian Lukas


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Im Kino ein Flop, auf DVD/VHS top      5 von 5 Punkten
Guildo Horn lässts hier ziemlich krachen. Egal ob mit Orangensaft auf der Schießer-Feinripp-Unterhose oder die Wut auf Busfahrer.
Die Handlung allgemein ist nicht schlecht, zieht sich ein bissl, aber immer wieder witzig. Die Songauswahl in dem Film ist zwar nicht unbedingt das was ich mir gewünscht hätte, aber es geht.
Tatsache ist, das der Meister hier gut frisiert :-)

Einfach ein Muß für jeden Guildo Horn Fan!!      5 von 5 Punkten
Der Film ist spitze! Überhaupt nicht kitischig, sondern eine recht gute Story. Witzig und ganz im Guildo Stil! Ich war jedenfalls richtig begeistert, als ich ihn mir zum ersten Mal ansah!


Bravo Hits 21 - Das Video - NanaBravo Hits 21 - Das Video
Nana, Guildo Horn, All Saints

Videokassette, 2. Juni 1998

Verkaufsrang: 3216

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