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| DVDs: Hans Hardt Hardtloff | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben |
Karla Jutta Hoffmann, Jürgen Hentsch, Hans Hardt-Hardtloff DVD, 15. März 2007 Verkaufsrang: 13373 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden KARLA
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Zu Recht verboten? 5 von 5 Punkten Es ist mit diesem wirklich gutem Film wie mit den anderen Filmen die 1965/66 verboten wurden.Ein paar Funktionäre sahen den Sozialismus gefährdet,nur weil Fehlentwicklungen in der DDR in die Handlung eingebaut und kritisch dargestellt wurden.Für mich sind diese Entscheidungen von damals genauso unverständlich,wie die meisten Kritiken dieser Filme aus heutiger Sicht.Im Prinzip geben diese Rezensenten den Funktionären von damals nachträglich Recht.Ich habe den Eindruck,daß diese "Verbotsfilme" gar nicht aufmerksam genug angesehen werden.Permanent wird das "konstruktive" Filmende ignoriert.Es geht in diesen Filmen nicht um Demontage der Gesellschaftsordnung,sondern um berechtigte aber konstruktive Kritik.Die Filmemacher beabsichtigten mit ihrer Arbeit eine differenziertere Darstellung der DDR-Wirklichkeit.Machen wir also heute ihr Anliegen nicht durch eine undifferenzierte Bewertung des DDR-Alltags zunichte.
Die frischgebackene Lehrerin Karla kommt von der Hochschule an eine neugebaute EOS (Erweiterte Oberschule) im Norden der damaligen DDR.Ihre Ideale,eine neue Generation von selbständig denkenden,schöpferischen und kritischen Abiturienten zu erziehen,hat sie wohl,so lässt der Film anklingen,auf dieser DDR-Hochschule mit auf den Weg bekommen.Bevor sie aber ihren ersten Schultag als Lehrerin absolvieren kann,lernt sie den Ex-Journalisten Kaspar kennen und lieben.Im Gegensatz zu ihr,hat er seinen Beruf nach den ersten bitteren Erfahrungen an den Nagel gehangen und ist nun Hilfsarbeiter in einem Sägewerk.Ihren Optimismus kann er überhaupt nicht nachvollziehen.Während er aufgegeben hat,kämpft sie um ihre Ideale und "steckt" dabei auch einen Teil ihrer Schüler an.Dem aufmerksamen Zuschauer wird auffallen,daß die junge Lehrerin nicht alle "Funktionsträger" gegen sich hat.Ein gutes Beispiel hierfür ist die Delegation aus Berlin,die in ihrem Unterricht hospitiert.Ihre eigentliche Gegenspielerin ist die Kreisschulrätin.Die schafft es schließlich auch nur Karla zu versetzen,weil die es bei einem nächtlichem Ausflug an der notwendigen Distanz zu einem Schüler fehlen lässt.Trotzdem hat Karla am Ende des Films nicht nur die Schüler,sondern auch ihren Direktor,einige Lehrer und Kaspar auf ihrer Seite.
Ideale in einem totalitärem Regime. 4 von 5 Punkten Die junge Lehrerin Karla lebt Mitte der Sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts in einer Kleinstadt in der DDR und unterrichtet dort an einem Gymnasium. Gerade das Studium hinter sich gelassen, steckt sie noch voller Ideale und möchte, das aus ihren Schüler kritische und selbständig denkende Menschen werden. Ungläubig betrachten ihre neuen Schüler und auch die Lehrerschaft diese Lehrmethode, die so gar nicht zu dem restriktiven Denken der Staatsräson passt. Kontrollen durch die Schulaufsicht lassen Karla zunächst nicht auffällig erscheinen.
In ihrem Privatleben freundet sich Karla mit einem Exlehrer an und diskutiert mit ihm viel. Die Lehrerschaft bildet zunehmend eine Front gegen Karla. Selbst ihr wohlgesonnenes Lehrpersonal, muss sich bald dem filigranen Druck beugen, der da langsam aufgebaut wird. Der Besuch einer Schülerfete und die anschließende spontane Fahrt ans Meer mit einem Schüler wird Karla dann zum Stolperstein. Sie muss die Schule verlassen.
Die Handlung des Filmes baut langsam ein Problemfeld auf. Die freie Lehre ist in einem unfreien Land schwerlich möglich und muss deshalb scheitern. Karla wirkt wie Don Quichotte. Ein Stück Deutsche Zeitgeschichte.
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Die Legende von Paul und Paula Angelica Domröse, Winfried Glatzeder, Heidemarie Wenzel, Fred Delmare, Rolf Ludwig Videokassette Verkaufsrang: 4704 Paula (Angelica Domröse) sorgt als Kassiererin für sich und ihre zwei Kinder. Glücklich ist sie nicht. Paul (Winfried Glatzeder) ist ein zielstrebiger Genosse; auch er hat sein Liebesglück nicht in der Hand. Die beiden begegnen sich in einer Tanzbar, die Funken springen. Hartnäckig kämpfen sie gegen individuelle Schwierigkeiten, geltende Normen und Anpassungsideologien. Für ein bisschen Glück. Für die Freiheit, innerhalb der sozialistischen Gemeinschaft als emanzipierter Mensch zu existieren. Der große Publikumserfolg des Melodrams von 1972 machte deutlich, dass die Freiheit, die vor allem Paula in ihrer umwerfenden Lebensfreude für sich proklamiert, der Freiheitssehnsucht einer geschlossenen Gesellschaft entsprach. Keiner der DEFA-Filme zuvor hatte sich so konsequent ins Private vorgewagt und das Erotische, Persönliche einer Paarbeziehung zum Handlungsträger gemacht. Regisseur Heiner Carow inszenierte geschickt eine Melange aus Traumsequenzen und Wirklichkeit, aus Poesie und den banalen Alltagsgepflogenheiten des real existierenden Sozialismus. Natürlich störte die SED-hörige Kritik, dass die Partei als herrschende Macht in diesem Plot völlig ausgeklammert war. Überhaupt Paula: vor lauter Leidenschaft null Interesse am historischen Kampf der Arbeiterklasse! Das erzeugte einen mittelschweren Skandal im zwölften Jahr der Mauer. Das Gerücht, Die Legende von Paul und Paula werde verboten, trug noch zusätzlich zum Erfolg bei. Das Drama erreichte absoluten Kult-Charakter und markierte den Aufbruch des DDR-Films zu Beginn der Siebzigerjahre. Die Zeit der rein propagandistischen Produktionen war damit zu Ende. Auch heute noch wirkt die Liebesgeschichte zwischen Paul und Paula erfrischend unterhaltsam und unkonventionell. Gratis dazu erhält der Zuschauer ein authentisches Zeitbild vom Alltag im deutschen Bruderland. -Carola Feddersen
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Für alle,die noch fühlen können !! unbedingt ansehen !! 5 von 5 Punkten Ich habe selten ein so unter die Haut gehenden Film gesehen. Die schauspielerische Leistung der Domröse ist oscarverdächtig. Glückwunsch an alle, die an diesem Film beteiligt waren.
Einer der schoensten Filme aus der DDR 5 von 5 Punkten Seit Jahren habe ich auf diese Ausgabe gewartet. Dieser Film ist einer der romantischsten und schoensten Lovestories, die ich je gesehen habe. Unbedingt anschauen. |
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