DVDs: Heinz Hönig

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Die Sieger - Herbert KnaupDie Sieger
Herbert Knaup, Hansa Czypionka, Heinz Hoenig

Videokassette, 17. Oktober 1995
     Verkaufsrang: 15770     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Nicht DVD-Niveau      3 von 5 Punkten
Toller Film, aber die VHS-Version hätte es auch getan. Noch nicht mal ein Menü gibt es auf der Scheibe und die Bildqualität ist auch nicht ganz DVD-adäquat...
Naja, der Film tröstet darüber hinweg!

Gut mit Schwächen      4 von 5 Punkten
Ganz klar: Aus "Die Sieger" hätte Dominik Graf mehr machen können. Die Geschichte um das SEK und einen der ihrigen, der einem Komplott auf höchster Ebene auf die Spur kommt ist spannend und schauspielerisch interessant umgesetzt. Wären da nur nicht die vielen ungewollt komischen Aktioneinlagen der Staatsschützer, die im wahren Leben so nie passieren würden. Leider reizt die DVD bei diesem Titel auch ihre Möglichkeiten nicht aus: keine Zusatzinfos oder Hintergrundinfos. Es bleibt ein äußerst interessanter Film mit Schwächen bei der Umsetzung. Dennoch, wenn auch halbherzig: 4 von 5 Sternen.


Nur aus Liebe - Katja RiemannNur aus Liebe
Katja Riemann, Hannes Jaenicke, Heinz Hoenig

Videokassette, 17. April 1997
     Verkaufsrang: 483     

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Mit Filmen, wie Ein Mann für jede Tonart, Stadtgespräch und Der bewegte Mann, ist Katja Riemann Mitte der 90er-Jahre zu dem Star des boomenden deutschen Kinos geworden. Ihre Ausstrahlung und Sinnlichkeit hat diese Beziehungskomödien erst getragen und ihnen einen unverwechselbaren Zauber gegeben. Deshalb vergisst man sehr leicht, dass die romantische Großstadtneurotikerin gerade einmal eine Fassette ihres äußerst vielseitigen Talents fordert. Eine ganz andere Katja Riemann kann man beispielsweise in Dennis Satins Action-Spektakel Nur aus Liebe entdecken.
Die beiden ungleichen Brüder Jevgenij (Heinz Hoenig) und Aleksej (Hannes Jaenicke) führen einen besonders brutalen und skrupellosen Teil der russischen Mafia an, der sich im Besitz einer größeren Menge von atombombentauglichem Cäsium befindet. Sie wollen das radioaktive Material in Berlin an eine Gruppe von Irakern verkaufen - ein Geschäft, für das gerade Jevgenij über Leichen geht. Für den sensibleren Aleksej soll es der letzte Deal sein. Danach will er in Deutschland bleiben und ein ganz normales Leben führen. Deshalb bietet er der Taxifahrerin Ella (Katja Riemann), einer Zufallsbekanntschaft, eine große Summe an, wenn sie ihn zum Schein heiratet. Doch aus dem Geschäftsvorschlag wird innerhalb von nur wenigen Stunden Liebe. Und plötzlich findet sich Ella zwischen allen Fronten wieder, als Jevgenij beschließt, seinen Bruder lieber zu töten, als ihn gehen zu lassen.
Mit ihrer ärmellosen weißen Jeansbluse wirkt Katja Riemann als Ella beinahe wie ein weibliches Gegenstück zu Bruce Willis in den Stirb Langsam-Filmen. Sie ist ein klassischer Underdog, eine Kämpferin, die nicht bereit ist aufzugeben, die das Schlimmste über sich ergehen lässt und noch gestärkt aus jeder Konfrontation hervorgeht. Ihre Körperlichkeit und Präsenz lassen einen sogar vergessen, dass alle anderen Figuren des Films nur Klischees am Rande der Lächerlichkeit sind. Heinz Hoenig gibt als Jevgenij einen sadistischen Psychopathen, wie er im Buche steht, und Hannes Jaenicke muss vor allem cool und melancholisch wirken. Er spielt eben den Gangster und Killer, mit dem man trotz allem mitfiebern soll.
In seinem Willen, großes Action-Kino zu machen, schießt Dennis Satin bei seinem Spielfilmdebüt ein ums andere Mal über das Ziel hinaus. Nur aus Liebe hat zwar alles, was zum Genre dazugehört - wilde Verfolgungsjagden genauso wie knallharte Kampfszenen und wüste Schießereien -, aber man wird den Eindruck nichts los, dass das alles eine Nummer zu groß für Satin war. Er träumt von Hollywood, ohne ihm auch nur einen Moment nahe zu kommen. Doch gerade in diesen Unzulänglichkeiten liegt ein gewisser Charme. -Sascha Westphal


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

endlich eine Konkurrenz für die Ami-Actionthriller      4 von 5 Punkten
Einer der wenigen Actionthriller, die sich mit denen aus Hollywood messen können. Aus der komödienbehafteten Riemann wird hier ein weiblicher Bruce Willis und v.a. Heinz Hönig als Bösewicht gefällt. Und auch die Story steckt so manchen Amifilm in die Tasche. Mehr davon!


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