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| DVDs: Holly Hunter | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Always Richard Dreyfuss, Holly Hunter, Brad Johnson Videokassette, 1. April 2002 Verkaufsrang: 1101 Always, ein Remake des Spencer-Tracy-Filmes A Guy Named Joe, erzählt die Geschichte des Feuerwehr-Piloten Pete (Richard Dreyfuss), der bei Waldbränden, um diese zu löschen, stets ein großes Risiko eingeht. Zum Leidwesen seiner ängstlichen Verlobten (Holly Hunter). Als er merkt, wie sehr sie unter seinem Draufgängertum leidet, verspricht er ihr, seinen Job aufzugeben und fortan nur noch als Flug-Lehrer zu arbeiten. Bei seinem letzten Flug als Feuerwehr-Pilot kommt es jedoch zu einem Zwischenfall - und Pete stürzt ab. Pete stirbt, sein Geist aber wandelt ruhelos umher, ohne Kontakt zu Dorinda, seiner Verlobten, aufnehmen zu können. Das Problem besteht nun darin, dass dies nur der Prolog des Filmes ist und es ganz einfach viel zu lange dauert, bis die richtige Geschichte losgeht. Und diese erzählt die Geschichte von Ted (Brad Johnson), einem etwas tumben, aber gutmütigen Trainingspiloten, der sich in Dorinda verliebt. Zum Leidwesen von Pete, der es gar nicht gerne sieht, dass sich Dorinda den etwas tölpelhaften Avancen Teds nicht widersetzt und offenbar sogar Gefallen an ihm findet. Pete setzt alles daran, die Romanze zwischen den beiden zum Scheitern zu bringen, bis ein Engel (Audrey Hepburn in ihrer letzten Filmrolle) auftauch t, der ihm zu verstehen gibt, dass seine Seele erst Ruhe findet, wenn Dorinda wieder glücklich ist. Und der Schlüssel zu ihrem Glück ist Ted. Wenn er Ruhe finden will, muss er also Ted helfen und seine Bemühungen nicht torpedieren. Abgesehen davon, dass der Prolog des Filmes viel zu lang ausfällt, leidet Always am Fehlen von Atmosphäre. Nicht, dass Spielberg sich nicht bemühen würde. Seine Bemühungen sind jeder einzelnen Szene des Filmes anzusehen. Nur wollen s ie keine Früchte tragen. Der gesamte Film wirkt gewollt klassizistisch, aber es fliegen einfach keine Funken, trotz guter schauspielerischer Leistungen nicht nur von Dreyfuss und Hunter, sondern auch John Goodman, der in der Rolle eines Fre undes eine sehr gute Arbeit abliefert (wie nicht anders zu erwarten). -Tom Keogh
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Schön traurig.. 5 von 5 Punkten Wer auf solche Filme wie GHOST, oder Stadt der Engel, bzw Joe Black liebt, sollte diesen Film sich auch ansehen. Wunderbare Darstellerinnen, Richard Dreyfuss und Holly Hunter - beide ergänzen sich sehr gut. Jedoch muss ich euch warnen, daß beim Film anschauen Tränenfluss nur schwer zu stoppen ist. Always my girl...
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Das Piano (3 DVDs) Holly Hunter, Harvey Keitel, Sam Neill DVD, 4. November 2003 Verkaufsrang: 40110 Jane Campions Das Piano traf 1993 beim Publikum, das von den großartigen, traumhaften Bildern wie gefesselt war, genau den richtigen Ton. Es ist die Geschichte der Schottin Ada (Holly Hunter), die stumm ist, seit sie sich im Alter von sechs Jahren entschlossen hat, einfach nicht mehr zu sprechen. Ada reist mit ihrer kleinen Tochter Flora (Anna Paquin) und ihrem geliebten Klavier für eine arrangierte Heirat mit einem Bauern (Sam Neill) an einen abgelegenen Fleck an der Küste Neuseelands. Sie gibt einem schroffen Nachbarn, der Maori-Tätowierungen im Gesicht trägt, Klavierunterricht, und - von da an entwickeln sich die Dinge. Der Film wird geprägt von traumähnlichen Sequenzen, die sich nur schwer zusammenfassen lassen. Eine atemberaubend schöne und originelle filmische Leistung der einmaligen Stilistin Campion. Das Piano gewann die Goldene Palme beim Filmfestival von Cannes und Oscars für Hunter, Paquin und das Drehbuch von Campion. Die wundervolle Musik stammt im Übrigen von Michael Nyman, Peter Greenaways Haus- und Hofkomponist. -Jim Emerson
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 25 Bewertungen)
ein filmisches Kleinod ... die Selbstbefreiung im Verborgenen 5 von 5 Punkten In diesem wunderbar poetisch und mit grandiosen Naturaufnahmen gefilmten Drama begeistert
Holly Hunter mit einer Spitzenleistung als stumme, talentierte und begeisterte Klavierspielerin Ada McGrath in ihrer physisch-psychischen Auseinandersetzung mit ihrem rauen und ungebildeten Ehemann Sam Neill und dem Gönner ihrer "Stimme", dem Analphabeten George Baines.
Erzählt wird diese unkonventionelle Parabel über die Selbstbefreiung und -findung einer Frau, die tragischen Verwicklungen und die beängstigenden Auflösung der Grenzen komplexer leiblicher Beziehungen und Beanspruchungen in beeindruckend ruhigen, fesselnden Bildern von großer Dichte und Intensität zwischen Brutalität und Zärtlichkeit.
... ein metaphernreicher, virtuos inszenierter Film mit dem Focus des Gegensatzes von Zivilisation und einer bedrohenden, unberechenbaren und zugleich faszinierenden Natur [in Anlehnung an: Dieter Wunderlich, 2002]
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Raising Arizona [UK IMPORT] Nicolas Cage, Holly Hunter, William Forsythe, John Goodman, Frances McDormand DVD, 13. Oktober 2003 Verkaufsrang: 48453 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar! Blood Simple - Eine mörderische Nacht machte klar, dass die filmisch frühreifen Coen-Brüder (Drehbuchautor und Regisseur Joel und Drehbuchautor und Produzent Ethan) begabte Filmemacher waren, die man im Auge behalten musste. Aber es war die wunderbare Farce Arizona Junior, die der Welt die dunkle komödiantische Verwegenheit der Coens ankündigte. Der Film wurde nicht von vielen gesehen, als er 1987 in die Kinos kam, aber die wenigen Zuschauer ließen ihre unterstützenden Stimmen laut werden und seitdem hat diese hyperaktive Komödie eine große und loyale Gefolgschaft entwickelt. Erzählt wird die Geschichte von "Ed" (Ed steht für Edwina, gespielt von Holly Hunter), einer Polizistin, die sich in "Hi" (Hi steht für H. I. McDonnough, gespielt von Nicolas Cage) verliebt, als sie ihn für die Verbrecherkartei fotografiert. Ed ist unfruchtbar und Hi ein Gelegenheitsganove. Ihre farblose eheliche Glückseligkeit besteht darin, sich in einem Wohncontainer einzurichten. Da sie selbst keine Kinder bekommen können, entführen sie eins der durch die Zeitungen bekannt gewordenen Fünflinge des Möbel-Tycoons Nathan Arizona (Trey Wilson). Dieser engagiert schnell einen Harley fahrenden Söldner (Randall "Tex" Cobb), um den Aufenthaltsort des Babys ausfindig zu machen. Was nun folgt, ist eine Komödie, die mit Vollgas gefahren wird und sich jeder gängigen Beschreibung entzieht. Angefeuert wird das Ganze von den lyrischen, aber einfachen Dialogen der Coens, der manischen Kameraarbeit des späteren Regisseurs Barry Sonnenfeld und einigen der erfindungsreichsten komödiantischen Verfolgungsjagden, die jemals gefilmt wurden. Einige werden diese Komödie als total übertrieben bezeichnen, andere werden sie lieben wegen ihrer cleveren Mischung aus mit Situationskomik gefüllter Action, surrealer Fantasie und einfachen Familienwerten. Eines ist aber ganz sicher - Arizona Junior ist von Anfang bis Ende ein Coen-Film und das macht ihn unbestreitbar einzigartig. -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Arizona Junior - Für mich einer der besten Coen-Brüder Filme 5 von 5 Punkten Arizona Junior ist eine schräge, skurrile und liebenswerte Komödie der legendären Coen-Brüder (Big Lebowski, Fargo, Hudsucker, Barton Fink) von 1987. Mit ihrem zweiten Kinohit bewiesen Sie wieder ihre einzigartige Genialität. Der noch relativ junge Nicolas Cage (herrliche Frisur) und die wunderbare Holly Hunter spielen die Hauptrollen. Cage wird hier noch von Rolf Zacher gesprochen, wie auch in "Wild at Heart" oder "Zandalee". Die Stimme passt aber meines Erachtens sehr gut zu seinem Charakter in Arizona Junior.
Die Synchronisation von Nicolas Cage ist von seinem Debüt '83 bis jetzt übrigens von mindestens 12 verschiedenen Sprechern übernommen worden!!
Zurück zum Film: Dieser ist nämlich grossartig, so rasant und lustig, wie nur selten Etwas. Das Drehbuch ist wie immer bei den Coens exzellent, die Kameraarbeit äusserst rasant und innovativ. Die amerikanische Massenkultur und das Provinz-Bürgertum werden gnadenlos auf die Schippe genommen. John Goodman und Frances MacDormand erscheinen (wie so oft) in herrlichen Nebenrollen.. Die Überzogenheit mancher Szenen wird durch die tiefgründige und aufrichtige Darstellung von Hunter/Cage aufgefangen. Die wilde Verfolgungsjagd über den Highway mit der Packung Windeln unterm Arm ist nur ein Highlight von Vielen.. Arizona Junior macht einfach Spass!
Für mich also ein persönliches Filmhighlight der 80er , daß man immer wieder geniessen kann.
Das Bild der DVD ist überaus farbenfroh und scharf. Der Ton klar und verständlich bei schöner Musikwiedergabe in Surround. Für einen Film diesen Alters mehr als befriedigend. Leider keine Extras.
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Familienfest - und andere Schwierigkeiten Holly Hunter, Robert Downey Jr., Anne Bancroft Videokassette, 1. August 1997 Verkaufsrang: 2808
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Wunderbare Geschichte! 5 von 5 Punkten Die Story ist bereits bekannt, also führe ich nur meine Eindrücke an: Man kann sich seine Familie nicht aussuchen, deshalb sollte jedes Mitglied respektiert werden. Nicht jedem gelingt das. So auch in diesem Film. Es ist eine sehr warmherzige Geschichte, mit leisen Tönen und witzigen Dialogen erzählt. Sie hat mir so gut gefallen, dass ich mir den Film dreimal hintereinander angesehen habe. Unter anderem auch, um die vielen parallel geführten Unterhaltungen beim eskalierenden Truthahnessen zu verstehen. Besonders Geraldine Chaplin als leicht schrullige Tante Gladdy und Dylan McDermott als Leo Fish setzen bei diesem Film das Tüpfelchen auf das "i". Außerdem regt er trotz seiner unspektakulären Art zum Nachdenken über das eigene Dasein an, über ungenutzte Chancen und die schönsten Momente im Leben, die man nicht auf Film bannen kann und die deshalb zu kostbaren Erinnerungen werden.
Sexy Dylan McDermit 5 von 5 Punkten Diesen Film kann ich mir nicht übergucken.Obwohl er eher ruhig und ohne Hollywoodmanier daherkommt,lädt er zum Schenkelklopfen ein. Witzige, lebensnahe Dialoge und sehr gute Schauspieler machen den Film zu einem meiner Liebsten. Besonders die herbstliche Athmospäre (mit schneeschippen und Truthahn essen)finde ich sehr gut gelungen und stimmt mich ein wenig sentimental.
Wo bleibt die DVD? 5 von 5 Punkten Ganz sicher eine der warmherzigsten Familienkomödien, die ich bisher gesehen haben. Sehr witzige Dialoge, nette Situationen, liebenswerte Charaktere. Es wird Zeit, dass endlich eine ordentliche DVD (auf jeden Fall mit O-Ton) auf den Markt kommt!
Sehr amüsant und witzig 4 von 5 Punkten Bei diesem Film hab ich mich gefühlt, als wär ich ein Familienmitglied....wahrheitsgetreu, mitfühlend und sehr witzig. Holly Hunter spielt Ihre Rolle einfach meisterhaft. |
O Brother, Where Art Thou? [UK IMPORT] George Clooney, Ed Gale, John Turturro, Tim Blake Nelson, John Goodman DVD, 9. April 2001 Verkaufsrang: 54357 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Nur Joel und Ethan Coen, das brüderliche Produzenten- und Regisseurteam hinter Art-Movie-Hits wie "The Big Lebowski" oder Fargo und Meister der schrulligen und ultrastilistischen Genreuntergrabung, konnten sich trauen, die Handlung von Homers Odyssee für eine komische Schelmensaga über drei Knastbrüder auf der Flucht im Mississippi der 30er-Jahre zu klauen. Bei unserem herumirrenden Helden handelt es sich in diesem Fall um einen gewissen Ulysses Everett McGill, ein cleveres Bürschchen mit flottem Mundwerk und Pomadenfimmel (George Clooney, der sein eigenes gepflegtes Image ungeniert verulkt), der seine Knast-Kumpels (Coen-Stammgast John Turturro und Newcomer Tim Blake Nelson) überredet, sich auf die Suche nach einer verbuddelten Beute zu begeben, von deren Existenz er zu wissen behauptet. Unterwegs begegnen sie einem prophetischen Blinden auf einem Eisenbahnwaggon, einem kräftigen, einäugigen Schurken (der stets umwerfende John Goodman), einem sexy Damengesangstrio, einem Bluesgitarristen, der seine Seele an den Teufel verkauft hat, einem gaunerhaften Politikerduo auf Wahlkampftournee, einem manisch-depressiven Bankräuber, und - naja, Sie wissen schon. In diesem, ihrem bisher zwanglosesten Film haben die Coens ein betörendes Sammelsurium aus irrelevanten Situationen, eine Fülle von bizarren Dialogen und jede Menge Gags sowohl verbaler als auch optischer Art geworfen. O Brother (der Titel stammt aus Preston Sturges' Komödienklassiker "Sullivan's Travels" von 1941) wird darüber hinaus mit leuchtenden brünierten Aufnahmen von Roger Deakins und einem meisterhaften Soundtrack von T-Bone Burnett geziert, einer liebevollen Hommage an die amerikanischen Folkstile der 30er-Jahre - Blues, Gospel, Bluegrass, Jazz und noch viele mehr. Und nur um zu beweisen, dass das Produzentenpaar seinen Hang zum schlechten Geschmack nicht verloren hat, bekommen wir auch noch einen Ku-Klux-Klan-Aufmarsch aufgetischt, der wie eine Mischung aus einer Nazi-Parade bei einem der Nürnberger Reichsparteitage und einem Busby-Berkeley-Musical choreografiert ist. -Philip Kemp
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 78 Bewertungen)
Schlichtweg gelungen prima! 5 von 5 Punkten Mit "Oh Brother, Where Art Thou?" haben die Coen-Brüder einen absoluten Top-Film produziert. Grotesk, fantasiereich und mit ordentlich Wortwitz ausgestattet - ist dieser ein absolut starker Film geworden.
Everett Ulysses (George Clooney), Pete (John Turturro) und Delmar (Tim Blake Nelson) brechen aus einem Gefangenlager aus und begeben sich auf eine verrückte Reise zu dem Ort, an dem Everett die Beute seines letzten Raubzugs versteckt hat. Auf dem Weg dorthin begegnen ihnen allerhand seltsame und mysteriöse Dinge.
"Oh Brother, Where Art Thou?" ist eine wunderbare Hommage an Homers Buch "Ulysses". Interessante Figuren, tolle Bilder und ein absolut fetziger Redneck-Song, machen diesen Film zu einem herrlichen Vergnügen. Auch die Darsteller hatten sichtlich Spaß an ihren Rollen. Ein absolut filmisches Highlight von den Coen-Brüdern.
Fazit:
Im Duden ist sollte unter dem Begriff "schlichtweg gelungen prima", dieser Film als Referenz abgebildet sein. Kein Film für die breite Masse, aber für Profigucker ein Genuss und für Clooneyfans ein Heidenspaß - 5 Sterne.
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Timecode [UK IMPORT] Saffron Burrows, Holly Hunter, Salma Hayek, Jeanne Tripplehorn, Stellan Skarsgard DVD, 27. Oktober 2003 Verkaufsrang: 48774 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
wahre Filmkunst 5 von 5 Punkten Beeindruckend das ist das richtige Wort für diesen Film! Mehr kann man auch garnicht sagen. Obwohl es ganz schön dauert bis man sich an dieses Format gewöhnt hat. Ein sehr seltenes Erlebnis der "wahren" Filmkunst!
das ist Filmkunst 5 von 5 Punkten Beeindruckend, mehr kann man eigentlich nicht schreiben! Obwohl es immer am Anfang dauert, bis man sich an dieses Format gewöhnt hat. Die Handlungsstränge sind so miteinander verknüpft und manchmal weint man wie ich sogar mit. Eine sehr seltene Filmkunst wie man sie vorher noch nie gesehen hat.
...mühsam 2 von 5 Punkten Mittlerweile stellen Splitscreens nicht mehr das non-plus-ultra filmerischer Schaffenskunst dar und der Umstand, dass darauf verzichtet wurde, den Film irgendwie zu schneiden, ist nicht unbedingt eine Bereicherung. Durchgehende Konzentration ist erforderlich, um die aufeinander bezogenen, aber nicht immer miteinander verbundenen Handlungsstränge zu verfolgen. Als filmisches Experiment gelungen, aber sicher eher für einen begrenzten Kreis von Filmkunstenthusiasten von Interesse.
Leibniz im Kino 5 von 5 Punkten Eine Geschichte wird gleichzeitig aus der Perspektive von vier verschiedenen Personen erzählt. Man sieht vier Filme auf einmal, da auf der Leinwand simultan vier Filme zu sehen sind. Dies ist eine völlig neue Erfahrung von Kino und die Eingewöhnungszeit beträgt etwa 30 Minuten. Dann aber, wenn klar wird, dass die vier Filme zusammen gehören und dieselbe Handlung aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt ist, wird der Film zu einem packenden Erlebnis. Der Film erinnert an die "Monadologie" von Leibniz. Darin legt Leibniz dar, dass die Welt aus mehr oder weniger bewussten "Monaden" besteht, einzelnen Bewusstseinszuständen, die nebeneinander bestehen, ohne dass eine Monade eine Einblick in die andere nehmen kann. Zugleich enthält jede das ganze Universum, selbst dann, wenn sie stumpf und ohne jedes Bewusstsein ist. Jede Monade reflektiert alles Existierende wie in unendlich gefalteten Spiegeln in sich. Der Film "Timecode" eröffnet durchaus einen anschaulichen Zugang zu dieser schwierigen Philosophie von Leibniz. (Diese Interpretation ist durchaus begründet, da im Film auch auf Leibniz angespielt wird.) |
Familienfest - und andere Schwierigkeiten Holly Hunter, Robert Downey Jr., Anne Bancroft DVD, 6. April 2005 Verkaufsrang: 35255 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Viel Spaß 4 von 5 Punkten Im Familienfest und andere Schwierigkeiten geht es um die Scheinwelt der Familie, die sich am Thanksgiving trifft, um zu demonstrieren, daß man halt zusammengehört.
Da reist der schwule Bruder ebenso an, wie die verheiratete Schwester mit ihrer Familie. Natürlich kommt auch Claudia, deren Tochter will lieber mit ihrem Freund schlafen. Da Claudia auch gerade gefeuert wurde und obendrein auch noch erkältet ist, "freut" sie sich riesig auf das Treffen. Daß das Familienfest mehr wird, als nur ein oberflächlicher Schlagabtausch, ist ein Kunstgriff der Drehbuchautoren, die bei Tschechow eine Anleihe genommen haben.
Der Film ist kurzweilig, launig und macht beim Zusehen Spaß.
genial, aber... 4 von 5 Punkten Eigentlich verdient dieser Film 5 Sterne: witzig, spritzig, unterhaltsam, aus dem Leben (wir haben zwar hier in Europa kein Thanksgiving, aber man kann die Situation problemlos auf Weihnachten projezieren!).
1 Punkt Abzug für die fehlenden Untertitel (amerikanisch ist nicht jedermanns Sache...). Schade auch, dass Amazon keinen Hinweis auf dieses Manko gibt!
Kleines, ruhiges Filmhighlight 5 von 5 Punkten Dieser Film richtet sich gegen die Schwulen? Nein - dem kann ich mich nicht anschließen. Ich habe den Film, wenn bisher auch nur auf VHS, bestimmt schon zwanzig-, dreißigmal gesehen, aber DAVON ist mir nichts aufgefallen.
Jodie Fosters zweite Regiearbeit ist ein Kleinod der Filmgeschichte und einer der warmherzigsten Blicke auf die Menschen und die Familie - wie auch immer die aussehen mag.
Lustig mit einem Funken Wahrheit 5 von 5 Punkten Wer kennt sie nicht, die merkwürdigen Zusammenkünfte verschiedener Menschen, die behaupten miteinander verwandt zu sein, die jedoch nichts verbindet, außer das Blut, das durch ihre Adern fließt. Jodie Foster hat mit ihrem Film eine durchaus am Leben liegende Geschichte dirigiert. Eine aberwitzige Geschichte über die Begegnung einer Familie, die mit frechem Witz, lustigen aber auch dramatischen Momenten den Nagel auf dem Kopf trifft: "Wir sind nur miteinander verwandt. Wir müssen uns nicht mögen." Müssen nicht, aber können! Und wie schön, wenn man dieses Können kann.
Keine Langeweile - nur Tiefsinn, Humor und Skurriles 5 von 5 Punkten Jodie Fosters 2. Regiearbeit: Hervorragender Schnitt durch eine ganz "normale" amerikanische Familie, die an Thanks Givin' aufeinandertrifft - Konflikte, Provokationen, Verkupplungsversuche ...Keine platte Komödie, die es schon hundertmal gab. Absolute Empfehlung!
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Ein charmantes Ekel Richard Dreyfuss, Holly Hunter, Danny Aiello Videokassette, 1. Oktober 1992 Verkaufsrang: 4569
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
genialer dreyfuss 5 von 5 Punkten ... welch anderer schauspieler kommt für die rolle des sam sharpe besser in frage als richard dreyfuss? liebenswürdiger, überdrehter einzelgänger hinterlässt seine spuren in einer kleinkarrierten heilen welt. feiner, subtiler humor in einer geschichte die ans herz geht. seine penetrante spontanität zeigt uns wie ungezwungen doch das leben sein kann. doch irgendwann bittet der zuschauer um eine pause in diesem feuerwerk. sie folgt in form einer herzattacke. alles hat eben seinen preis. nach seinem ableben wissen jedoch alle, was sam für sie tatsächlich bewirkte ...
DES ISCH JA GREISLICH!!!!!! 1 von 5 Punkten DIESER FILM VERKÖRPERT DAS UNERTRÄGLICHE LEBEN IM AMERIKA DER ACHZIGER JAHRE ,OBWOHL ER VON 1992 STAMMT.ALS ICH (76)IHN NEULICH BEI MEINER ENKELIN SAH;GINGEN MIR IM WAHRSTEN SINNE DES WORTES "DIE SCHUHSOHLEN RUNTER"!WÜRD I ET KAUFA, WID` SCHWOBA SOGAT!!! |
Always [UK IMPORT] Richard Dreyfuss, Holly Hunter, John Goodman, Audrey Hepburn, Brad Johnson DVD, 10. April 2003 Verkaufsrang: 60127 Always, ein Remake des Spencer-Tracy-Filmes A Guy Named Joe, erzählt die Geschichte des Feuerwehr-Piloten Pete (Richard Dreyfuss), der bei Waldbränden, um diese zu löschen, stets ein großes Risiko eingeht. Zum Leidwesen seiner ängstlichen Verlobten (Holly Hunter). Als er merkt, wie sehr sie unter seinem Draufgängertum leidet, verspricht er ihr, seinen Job aufzugeben und fortan nur noch als Flug-Lehrer zu arbeiten. Bei seinem letzten Flug als Feuerwehr-Pilot kommt es jedoch zu einem Zwischenfall - und Pete stürzt ab. Pete stirbt, sein Geist aber wandelt ruhelos umher, ohne Kontakt zu Dorinda, seiner Verlobten, aufnehmen zu können. Das Problem besteht nun darin, dass dies nur der Prolog des Filmes ist und es ganz einfach viel zu lange dauert, bis die richtige Geschichte losgeht. Und diese erzählt die Geschichte von Ted (Brad Johnson), einem etwas tumben, aber gutmütigen Trainingspiloten, der sich in Dorinda verliebt. Zum Leidwesen von Pete, der es gar nicht gerne sieht, dass sich Dorinda den etwas tölpelhaften Avancen Teds nicht widersetzt und offenbar sogar Gefallen an ihm findet. Pete setzt alles daran, die Romanze zwischen den beiden zum Scheitern zu bringen, bis ein Engel (Audrey Hepburn in ihrer letzten Filmrolle) auftauch t, der ihm zu verstehen gibt, dass seine Seele erst Ruhe findet, wenn Dorinda wieder glücklich ist. Und der Schlüssel zu ihrem Glück ist Ted. Wenn er Ruhe finden will, muss er also Ted helfen und seine Bemühungen nicht torpedieren. Abgesehen davon, dass der Prolog des Filmes viel zu lang ausfällt, leidet Always am Fehlen von Atmosphäre. Nicht, dass Spielberg sich nicht bemühen würde. Seine Bemühungen sind jeder einzelnen Szene des Filmes anzusehen. Nur wollen s ie keine Früchte tragen. Der gesamte Film wirkt gewollt klassizistisch, aber es fliegen einfach keine Funken, trotz guter schauspielerischer Leistungen nicht nur von Dreyfuss und Hunter, sondern auch John Goodman, der in der Rolle eines Fre undes eine sehr gute Arbeit abliefert (wie nicht anders zu erwarten). -Tom Keogh
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Schön traurig.. 5 von 5 Punkten Wer auf solche Filme wie GHOST, oder Stadt der Engel, bzw Joe Black liebt, sollte diesen Film sich auch ansehen. Wunderbare Darstellerinnen, Richard Dreyfuss und Holly Hunter - beide ergänzen sich sehr gut. Jedoch muss ich euch warnen, daß beim Film anschauen Tränenfluss nur schwer zu stoppen ist. Always my girl...
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Lebe lieber ungewöhnlich Ewan McGregor, Cameron Diaz, Holly Hunter Videokassette, 17. Juni 2002 Verkaufsrang: 5076
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)
Liebe diesen Film !!! 5 von 5 Punkten Ich liebe diesen Film! Und dass sage ich nicht oft!
Aber dieser Film ist einfach klasse.
Der Humor ist schräg. Die Darsteller symphatisch, sexy und überzeugend. Die Geschichte interessant, nicht langweilig und vermittelt sogar eine Botschaft!
Habe schon lange nicht mehr so gelacht und einen Film so gerne weiterempfohlen wie diesen!
Das beste sind die Hauptdarsteller.
Lucy Liu als leicht durchgeknallte Lebefrau und Cillian Murphy als naiv liebenswerter Filmefreak...sehr zu empfehlen seine Badeszene...in Slow-Motion ;-)!!!
Ein Film, den man sich immer wieder gerne anschaut!
Anti-Film 5 von 5 Punkten Der Film ist lustig, geht ans Herz und hat sogar eine Botschaft.
Der deutsche Titel mag ungünstig gewählt sein, weil er stark an "Lebe lieber ungewöhnlich" erinnert - das Orginal, des hier bewerteten Streifens, heißt "Watching the Detectives". Der Hauptdarsteller ist zwar ein Filmfan/freak und hat zwei Kumpel in seiner Videothek, die ebensolche Filmfanatiker sind und ihn stellenweise im Laden vertreten - das wäre aber auch schon die einzige Parallele, wenn man Musik durch Filme ersetzt, zu "High Fidelity" und kann jetzt nicht wirklich als Manko gewertet werden.
Die eigentliche Thematik des Filmes ist hingegen eine völlig andere und diese ist ungemeine interessant und auch super umgesetzt. Es geht darum, dass das wirkliche Leben draußen stattfindet und eben nicht in Filmen. Ich selbst bin ein großer Filmfan und konnte mich teilweise gut mit dem Hauptcharakter identifizieren. Lucy Liu spielt ihre Rolle wie immer genial verrückt komisch mit einer großen Priese Charme und Lebenslust. Der männliche Hauptcharakter durchlebt eine Zeit mit emotionalen und spannenden Auf und Abs mit Violet (Lucy Liu) und entdeckt, dass es mehr als Filme und Fiktion gibt, was sehr erfrischend anzuschauen ist.
Vollste Empfehlung für einen schönen Abend (zu zweit) ;-).
Nicht wirklich gut! 2 von 5 Punkten Das hätte der deutsche Filmverleger eigentlich wissen müssen. Es reicht nicht aus, einen Filmtitel zu verwenden, der ungemein an einen echten Kultstreifen erinnert, obwohl der beworbene Film damit aber auch rein gar nichts zu tun hat. Regiseur Paul Soter war sich nicht zu schade dafür, die Rahmenhandlung von High Fidelity gnadenlos abzukupfern und lediglich die Sparte Musik gegen Film auszutauschen. Selbst die Charaktere der Nebenrollen hat er ohne wenn und aber adaptiert. Das Ergebnis ist ein Film, der seinem (fast)Namensvetter Lebe lieber ungewöhnlich nicht eine Sekunde lang das Wasser reichen kann.
Videoshopbesitzer Neil(Cillian Murphy) ist ein Oldschool Videobandfan. Er steht auf alte Schwarzweißfilme und lebt irgendwie nicht in der Realität. Das ändert sich, als er die unkonventionelle Violet(Lucy Liu) kennenlernt. Violet lebt in den Tag hinein, macht was ihr gerade einfällt und sorgt in schöner Regelmäßigkeit für Peinlichkeiten oder Ärger mit den Mitmenschen oder gar der Polizei. Neil verliebt sich haltlos in die wilde Violet und muss seine Scheinwelt verlassen, um mit ihr zusammen zu sein.
Das war es eigentlich schon an Story, denn einen roten Faden, was die Handlung angeht, gibt es eigentlich nicht. Was uns der Klappentext als haarsträubende Abenteuer beschreibt, erinnert eher an Tenniescherze und insgesamt kommt der Film mit dem Charme einer US-Nachmittagsserie daher. Daran können auch Cillian Murphy und Lucy Liu nichts ändern. Zu schwach ist die Geschichte, um sie mit guten schauspielerischen Leistungen aus dem Niveauloch ziehen zu können. Auch die Gags der Story zünden nicht richtig. Leider! Bei High Fidelity durften wir im positiven Sinne beobachten, was man aus einem ähnlichen Stoff machen kann. Und bei Lebe lieber ungewöhnlich waren die Begriffe haarsträubend und unkonventionell wirklich angebracht. Liebe lieber ungewöhnlich ist in dieser Beziehung zwar bemüht, aber im Endeffekt nicht mehr als ein bemühter Versuch, ein Abklatsch erfolgreicher Vorgänger.
Wer auf ziemlich seichte, weichgespülte US-Unterhaltung im Serienformat steht, der wird eventuell Gefallen an Violets und Neils Abenteuern finden. Wer allerdings wirklich schräg, liebevoll, verrückt und abseits der Spur unterhalten werden will, der wird dem Film keine Chance bis zum Abspann gewähren. Denn wirklich gut, ist etwas anderes.
Schaue gern skurriles 4 von 5 Punkten Gar nicht rational reagiert Robert, ein Raumpfleger mit literarischen Ambitionen, auf die Tatsache, daß sein Job einer betrieblichen Rationalisierungsmaßnahme zum Opfer fallen soll. Mit der plötzlichen Aktivkraft eines Meister Propper kidnappt er kurzerhand den heißen Feger Celine, die verwöhnte Tochter seines Chefs. Verglichen mit dem keineswegs hilflosen Entführungsopfer wirkt der Saubermann allerdings bald wie der reinste Waschlappen. Die Lage spitzt sich zu, als der äußerst verstimmte Vater zwei Kopfgeldjäger damit beauftragt, sein Töchterlein wieder zu beschaffen und seine ehemalige Reinigungskraft von der Erdoberfläche wegzuputzen. Was er nicht ahnt: Für seine Säuberungsaktion hat er zwei mit allen Wassern gewaschenen Engel angeheuert, die eigentlich vom Himmel geschickt wurden, um ausgerechnet zwischen Robert und Celine das Feuer ewiger Liebe zu entfachen.
Dabei kommt eine knallbunte, rabenschwarze, schräge Love-Story heraus, die überwiegend viel Spaß macht, gelegentlich aber dazu neigt ins Alberne und Absurde abzudriften. Das muss nicht unbedingt schlecht sein, trifft aber nicht jedermanns Geschmack.
eine besondere Art der Romantik, witzig und skuril 3 von 5 Punkten Schon die Entführungsgeschichte ist wirklich originell und total witzig gemacht, da man den Entführer tollpatschig, hilflos und völlig unterlegen erscheinen lässt. Eigentlich ohne festen Plan rutscht er in die Situation und schon nach wenigen Sekunden übernimmt das Opfer das Geschehen. Aber nicht um sich zu retten, sondern um die Entführung zu gestalten. Das geht von der Lösegeldforderung (tolle Szene in der Telefonzelle) bis zu einem Banküberfall, nachdem die Übergabe nicht geklappt hat.
Daneben gibt es noch die Engelsgeschichte (der Himmel sieht toll aus: eine strahlend weiße Polizeiwache) mit der großartigen Holly Hunter; die himmlischen Mächte erhalten von höchster Stelle den Auftrag ein Menschpaar zu finden und zu binden. Dabei richten sie ein heilloses Chaos an und sind außerdem erfolglos: die Beiden finden einfach nicht zusammen, sondern bleiben bei ihrem Gezanke.
Cameron Diaz ist perfekt für die Rolle des zickigen, unwiderstehlichen Opfers. Genau so gut ist Ewan McGregor in seiner Hilflosigkeit und dem ständigen erfolglosen Bemühen, seinem Opfer gerecht zu werden. Ein weiterer Genuss ist Ian Holm, der den Vater des Opfers spielt und sich sehr genau überlegt, ob er zahlen soll.
Ich gebe zu, dass ich den Film beim ersten Sehen nett fand und lustig. Inzwischen kann ich ihn besonders wegen der schrägen Geschichte und der skurilen Abläufe genießen. Immer mehr.
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Das Piano Holly Hunter, Harvey Keitel, Sam Neill Videokassette, 1. September 1994 Verkaufsrang: 4434 Jane Campions Das Piano traf 1993 beim Publikum, das von den großartigen, traumhaften Bildern wie gefesselt war, genau den richtigen Ton. Es ist die Geschichte der Schottin Ada (Holly Hunter), die stumm ist, seit sie sich im Alter von sechs Jahren entschlossen hat, einfach nicht mehr zu sprechen. Ada reist mit ihrer kleinen Tochter Flora (Anna Paquin) und ihrem geliebten Klavier für eine arrangierte Heirat mit einem Bauern (Sam Neill) an einen abgelegenen Fleck an der Küste Neuseelands. Sie gibt einem schroffen Nachbarn, der Maori-Tätowierungen im Gesicht trägt, Klavierunterricht, und - von da an entwickeln sich die Dinge. Der Film wird geprägt von traumähnlichen Sequenzen, die sich nur schwer zusammenfassen lassen. Eine atemberaubend schöne und originelle filmische Leistung der einmaligen Stilistin Campion. Das Piano gewann die Goldene Palme beim Filmfestival von Cannes und Oscars für Hunter, Paquin und das Drehbuch von Campion. Die wundervolle Musik stammt im Übrigen von Michael Nyman, Peter Greenaways Haus- und Hofkomponist. -Jim Emerson
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 25 Bewertungen)
ein filmisches Kleinod ... die Selbstbefreiung im Verborgenen 5 von 5 Punkten In diesem wunderbar poetisch und mit grandiosen Naturaufnahmen gefilmten Drama begeistert
Holly Hunter mit einer Spitzenleistung als stumme, talentierte und begeisterte Klavierspielerin Ada McGrath in ihrer physisch-psychischen Auseinandersetzung mit ihrem rauen und ungebildeten Ehemann Sam Neill und dem Gönner ihrer "Stimme", dem Analphabeten George Baines.
Erzählt wird diese unkonventionelle Parabel über die Selbstbefreiung und -findung einer Frau, die tragischen Verwicklungen und die beängstigenden Auflösung der Grenzen komplexer leiblicher Beziehungen und Beanspruchungen in beeindruckend ruhigen, fesselnden Bildern von großer Dichte und Intensität zwischen Brutalität und Zärtlichkeit.
... ein metaphernreicher, virtuos inszenierter Film mit dem Focus des Gegensatzes von Zivilisation und einer bedrohenden, unberechenbaren und zugleich faszinierenden Natur [in Anlehnung an: Dieter Wunderlich, 2002]
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Wachgeküßt Holly Hunter, Danny DeVito, Queen Latifah Videokassette, 21. Februar 2000 Verkaufsrang: 5363 Der ursprüngliche Titel von Wachgeküßt war "Der Kuß", zufällig eine der beiden Geschichten Tschechows, auf denen dieser Film lose basiert (Die andere Geschichte heißt "Das Unglück"). Der tatsächliche Kuss in Wachgeküßt ist eine etwas geheimnisvolle Angelegenheit: Die gerade zum Single avancierte Judith (Holly Hunter) findet sich beim Küssen mit einem völlig Fremden (Elias Koteas, ihr Costar aus Crash) im Hinterraum eines coolen Jazzclubs wieder, um sich danach von diesem Mann zu verabschieden. Für immer. Wie für so vieles in diesem außergewöhnlich klugen und reichhaltigen Film wird dafür keine Erklärung gegeben - es ist aber auch keine notwendig. Drehbuchautor Richard LaGravenese (König der Fischer), der bei diesem Film sein Debüt als Regisseur gibt, zeigt Judiths Kampf, den sie führt, nachdem sie von ihrem Ehemann (Martin Donovan) verlassen wurde. Wie sich herausstellt, geht es im Leben auf und ab, teilweise dank des Fahrstuhlführers (Danny DeVito) in ihrem eleganten Upper East Side Apartmenthaus. DeVitos Darstellung ist die eines netten Jungen, der ein wenig Wärme braucht, und der Schauspieler nähert sich der Rolle, im Gegensatz zu seiner sonstigen Art, mit Wärme und Gefühl. Dies ist die Art von Film, die förmlich nach Oscarnominierungen schreit, aber leider hatte der Film nicht den Erfolg an den Kinokassen, den er verdient hätte. DeVitos Darstellung, genau wie der Film, versetzt den Zuschauer immer wieder in Erstaunen - eine fantastische Sequenz hier, ein Gruppentanz dort, plus einer Anzahl von rauchigen Jazzmelodien, die von Queen Latifah beigesteuert wurden. Dieser unvorhersehbare Film hat Klasse. -Robert Horton
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
DVD-Fehler 5 von 5 Punkten Der Film ist nun mal wirklich nicht schlecht, nur bis auf einen Tickfehler hat die DVD. Sie überspringt bei Kapitel 9 eine bestimmte Szene. Zuerst wollte ich es nicht wahrhaben, dann spulte ich zurück und sah, das sie wirklich weggelassen wurde. Leider musste ich die DVD zurückschicken und bekam daraufhin eine neue zugeschickt, wobei sie wieder denselben Fehler hatte. Schade! Somit musste ich diese DVD wieder zurückschicken. Es war nun mal ein Produktionsfehler, ob das auch bei anderen DVDs so ist, kann ich euch nur mal sagen, das ihr mal nachschauen soll.
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The Firm [UK IMPORT] Tom Cruise, Paul Sorvino, Gene Hackman, Jeanne Tripplehorn, Ed Harris DVD, 4. Dezember 2000 Verkaufsrang: 65158 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar! Dafür dass der Film Die Firma eine Adaption eines Grisham-Romans ist, ist er recht gut umgesetzt. Die Firma basiert auf einem der besseren, weniger nach Schema F konstruierten früheren Romane des unglaublich produktiven Autors und handelt von einem faustischen Deal, mit dem sich ein junger Anwalt konfrontiert sieht, als er in die Fänge einer clanartigen, gut durchstrukturierten Anwaltskanzlei gerät. Tom Cruise führt eine Starbesetzung an, bei der Gene Hackman, Hal Holbrook, Gary Busey, Holly Hunter, Wilford Brimley und Jeanne Tripplehorn mit von der Partie sind. Das langsame Tempo von Regisseur Sydney Pollack (Begegnung des Schicksals, Tootsie) ist hier durchaus angebracht. Packende Spannung erreicht er durch die recht offensichtliche Moral der Geschichte, die von den Abgründen des modernen Unternehmensrechts erzählt. -Ethan Brown
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 24 Bewertungen)
Die Firma - Der mit Abstand beste John Grisham-Film 5 von 5 Punkten Die Firma war 1993 der erste Film nach einem John Grisham Roman. Und bis heute auch der meiner Meinung nach Beste. Sydney Pollack schuf mit seiner Leinwandadaption ein unterschätztes Meisterwerk an Inszenierung, Schauspielerensembleleistung, Erzähltempo und Stimmung. Leider viel zu oft werden Romanverfilmungen genauestens mit den Buchvorlagen verglichen. Dabei ist es einfach nicht möglich Sie 1:1 umzusetzen ohne den Zuschauer zu langweilen. Die unterschiedlichen Medien verlangen eben unterschiedliche Erzählweisen (Streichungen zugunsten des Erzähltempos beispielsweise). Die Wahl eines, wie in diesem Falle, Alternativen Endes macht dadurch hier auch Sinn. Filme funktionieren eben anders, und wer das Buch bereits gelesen hat, sollte doch eher angenehm übberrascht sein, wie das Ende im Film gelöst wurde. Die Filmemacher wollten hierdurch auch eine bessere Identifikationsfigur schaffen, und die Spannung für JEDEN bis zum Schluss aufrechterhalten. Man sollte die Romanverfilmung von "Die Firma" als eigenständiges Werk betrachten können..
Dieser Film beinhaltet so viele tolle (Neben)Figuren, raffinierte Plotwendungen und geniale Kniffe, dass es ein das reinste Vergnügen ist. Sowas bekommt man heut nur noch selten geboten. Zudem ist die Firma auch noch extrem komplex, hintersinnig und anspruchsvoll gemacht und auch der Humor bleibt hier keinesfalls auf der Strecke . Die musikalische "Ein Mann am Piano" Untermalung von Dave Grusin (Mulholland Falls, Fegefeuer der Eitelkeiten) passt perfekt und pusht den Film nocheinmal. Die Besetzung ist mit Tom Cruise, Gene Hackman, Ed Harris, Jeanne Tripplehorne, Holly Hunter, David Strathairn, Gary Busey, Paul Sorvino und Tobin Bell einfach fantastisch.
Die DVD hat ein sehr sauberes Bild und einen dynamischen Surround-Ton. Als Extras gibt es leider nur zwei Trailer.
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Wachgeküsst Holly Hunter, Danny DeVito, Queen Latifah DVD, 27. Dezember 2004 Verkaufsrang: 37709 Der ursprüngliche Titel von Wachgeküßt war "Der Kuß", zufällig eine der beiden Geschichten Tschechows, auf denen dieser Film lose basiert (Die andere Geschichte heißt "Das Unglück"). Der tatsächliche Kuss in Wachgeküßt ist eine etwas geheimnisvolle Angelegenheit: Die gerade zum Single avancierte Judith (Holly Hunter) findet sich beim Küssen mit einem völlig Fremden (Elias Koteas, ihr Costar aus Crash) im Hinterraum eines coolen Jazzclubs wieder, um sich danach von diesem Mann zu verabschieden. Für immer. Wie für so vieles in diesem außergewöhnlich klugen und reichhaltigen Film wird dafür keine Erklärung gegeben - es ist aber auch keine notwendig. Drehbuchautor Richard LaGravenese (König der Fischer), der bei diesem Film sein Debüt als Regisseur gibt, zeigt Judiths Kampf, den sie führt, nachdem sie von ihrem Ehemann (Martin Donovan) verlassen wurde. Wie sich herausstellt, geht es im Leben auf und ab, teilweise dank des Fahrstuhlführers (Danny DeVito) in ihrem eleganten Upper East Side Apartmenthaus. DeVitos Darstellung ist die eines netten Jungen, der ein wenig Wärme braucht, und der Schauspieler nähert sich der Rolle, im Gegensatz zu seiner sonstigen Art, mit Wärme und Gefühl. Dies ist die Art von Film, die förmlich nach Oscarnominierungen schreit, aber leider hatte der Film nicht den Erfolg an den Kinokassen, den er verdient hätte. DeVitos Darstellung, genau wie der Film, versetzt den Zuschauer immer wieder in Erstaunen - eine fantastische Sequenz hier, ein Gruppentanz dort, plus einer Anzahl von rauchigen Jazzmelodien, die von Queen Latifah beigesteuert wurden. Dieser unvorhersehbare Film hat Klasse. -Robert Horton
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
DVD-Fehler 5 von 5 Punkten Der Film ist nun mal wirklich nicht schlecht, nur bis auf einen Tickfehler hat die DVD. Sie überspringt bei Kapitel 9 eine bestimmte Szene. Zuerst wollte ich es nicht wahrhaben, dann spulte ich zurück und sah, das sie wirklich weggelassen wurde. Leider musste ich die DVD zurückschicken und bekam daraufhin eine neue zugeschickt, wobei sie wieder denselben Fehler hatte. Schade! Somit musste ich diese DVD wieder zurückschicken. Es war nun mal ein Produktionsfehler, ob das auch bei anderen DVDs so ist, kann ich euch nur mal sagen, das ihr mal nachschauen soll.
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The Big White - Immer Ärger mit Raymond (Special Edition) Robin Williams, Holly Hunter, Woody Harrelson DVD, 7. Dezember 2006 Verkaufsrang: 42372 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden EMS The Big White S.E. (2 DVDs), USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 07.12.06
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Zartbitterbös schwarze Poesie 5 von 5 Punkten Von den Engländern, seit wenigen Jahren auch von den Skandinaven, sind wir schwarzhumorige Filme, die durchaus das Prädikat "niveauvoll" verdienen, gewohnt. Aus Hollywood - mit Ausnahme der Coen-Brüder - kennen wir eher einen Mix aus Zynismus, völlig überzeichneten Figuren, knapp an der Nekrophilie vorbeischlitterndem morbiden Humor und recht oberflächlichen Stories. "The Big White" hingegen setzt sich wohltuend von der gewohnt um sich beißenden Lacher-Erhascherei ab. Mehr noch: Statt auf filmtechnische Show-Effekte zu setzen, lebt der Film allein von der Kraft seiner Darsteller, seiner einfachen (aber keinesfalls simplen) Handlung, eher kargen Sets und einer betont ruhigen, dafür aber intensiveren Kameraführung.
Paul Barnell (Robin Williams brilliert hier mit all seiner menschlichen, warmherzigen Ausdruckskraft), Besitzer eines Südsee-Reisebüros inmitten der Einöde Alaskas, kurz vor dem Bankrott stehend und seiner über alles geliebten, unter Tourette-Syndrom leidenden Frau (von Holly Hunter gleichsam überzeugend und facettenreich nuanciert dargestellt) endlich eine Therapie bezahlend wollend, möchte die Versicherungsprämie für seinen seit fünf Jahren spurlos verschwundenen Bruder kassieren. Leider fehlen ihm hierfür Totenschein und dazu gehörige Leiche so wie mindestens drei weitere Jahre Abszenz des Bruders, bevor die Versicherungsgesellschaft zur Auszahlung bereit ist. Jedoch macht sich Barnell die Wegwerfgesellschaft Amerikas zunutze und betreibt Müllrecycling gewissermaßem als "american way of death" und erklärt eine zufällig in einem Abfall-Container gefundene Leiche als die seines Bruders. Damit seine Geschichte auch glaubhaft klingt, verschafft er der Leiche post mortem noch einige Tage eines leb- und leibhaftigen Alibis, bevor er sie einer naturbelassenen Teilentsorgung durch ein Rudel Wölfe überläßt. Der so bis zur Unkenntlichkeit angeknabbert aufgefundene Körper überzeugt die Polizei, wie auch den Leiter der ortsansässigen Versicherungsgesellschaft - leider aber nicht den karrieregeilen Ehrgeiz des Versicherungsagenten Ted (von Giovanni Ribisi überzeugend zwischenmenschlich spröde und gleichsam von Ehrgeiz brennend dargestellt). Doch nicht nur zwischen Barnell und Ted entwickelt sich ein gegenseitig belauerndes Katz-und-Maus-Spiel, auch zwei Auftragskiller, deren Arbeitgeber einen visuellen Beweis des müllentsorgten Leichnams wünscht, heften sich an die Spur des entschwundenen Körpers und nehmen Barnells Frau als Geisel im Tausch gegen den Toten. Zu allem Überfluß taucht dann noch äußerst lebendig und gleichsam mordlüsternd Barnells Bruder auf ... aber auch Ted muß zwischen der Herausgabe eines Toten und dem Tod seiner Beziehung zu einer esoterisch angehauchten Internet-Seelsorge entscheiden.
Obwohl die Story eine Menge Stoff für Slapstick und Klamauk bietet, setzte die Regie auf die zwischenmenschlichen Entwicklungen der Charaktere, verdrängte die Burleske in den Hintergrund, machte aus der commedia del arte eine commedia del morte und überließ der Poesie die Choreographie dieses Totentanzes, verzichtet völlig auf zynische und sarkastische Randbemerkungen, ironisiert bestenfalls augenzwinkernd die darstellenden Charaktere, die, mit Ausnahme von Barnells Bruder, trotz aller gegenseitigen Interessen, eher miteinander harmonieren denn schaden wollen. Gedreht in der imposanten Schneelandschaft der kanadischen Rocky Mountains, unterlegt mit einem dezenten Soundtrack, pointierten Dialogen wie gut plazierten mimisch-witzigen Gags geriert dieser Film gleichsam zu einer intelligenten Persiflage seines Genres. Wenn auch die filmcharakterliche Nähe zu "Fargo" unübersehbar ist (nicht nur wegen der Schneelandschaft und der ruhigen Erzählweise), so ist "The Big White" im direkten Vergleich die leichtfüßige Lyrik zur Standard-Prosa. Unerklärlich, weswegen "The Big White" nie im Kino lief (wahrscheinlich zu anspruchsvoll für ein Massenpublikum), in der privaten DVD-Sammlung stellt "The Big White" mit Sicherheit die cineastische weiße Zartbitter-Schokolade dar.
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The Piano [UK IMPORT] Holly Hunter, Harvey Keitel, Sam Neill, Anna Paquin, Kerry Walker DVD, 6. Februar 2006 Verkaufsrang: 75638 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Jane Campions Das Piano traf 1993 beim Publikum, das von den großartigen, traumhaften Bildern wie gefesselt war, genau den richtigen Ton. Es ist die Geschichte der Schottin Ada (Holly Hunter), die stumm ist, seit sie sich im Alter von sechs Jahren entschlossen hat, einfach nicht mehr zu sprechen. Ada reist mit ihrer kleinen Tochter Flora (Anna Paquin) und ihrem geliebten Klavier für eine arrangierte Heirat mit einem Bauern (Sam Neill) an einen abgelegenen Fleck an der Küste Neuseelands. Sie gibt einem schroffen Nachbarn, der Maori-Tätowierungen im Gesicht trägt, Klavierunterricht, und - von da an entwickeln sich die Dinge. Der Film wird geprägt von traumähnlichen Sequenzen, die sich nur schwer zusammenfassen lassen. Eine atemberaubend schöne und originelle filmische Leistung der einmaligen Stilistin Campion. Das Piano gewann die Goldene Palme beim Filmfestival von Cannes und Oscars für Hunter, Paquin und das Drehbuch von Campion. Die wundervolle Musik stammt im Übrigen von Michael Nyman, Peter Greenaways Haus- und Hofkomponist. -Jim Emerson
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 25 Bewertungen)
ein filmisches Kleinod ... die Selbstbefreiung im Verborgenen 5 von 5 Punkten In diesem wunderbar poetisch und mit grandiosen Naturaufnahmen gefilmten Drama begeistert
Holly Hunter mit einer Spitzenleistung als stumme, talentierte und begeisterte Klavierspielerin Ada McGrath in ihrer physisch-psychischen Auseinandersetzung mit ihrem rauen und ungebildeten Ehemann Sam Neill und dem Gönner ihrer "Stimme", dem Analphabeten George Baines.
Erzählt wird diese unkonventionelle Parabel über die Selbstbefreiung und -findung einer Frau, die tragischen Verwicklungen und die beängstigenden Auflösung der Grenzen komplexer leiblicher Beziehungen und Beanspruchungen in beeindruckend ruhigen, fesselnden Bildern von großer Dichte und Intensität zwischen Brutalität und Zärtlichkeit.
... ein metaphernreicher, virtuos inszenierter Film mit dem Focus des Gegensatzes von Zivilisation und einer bedrohenden, unberechenbaren und zugleich faszinierenden Natur [in Anlehnung an: Dieter Wunderlich, 2002]
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Copykill Sigourney Weaver, Holly Hunter, Dermot Mulroney Videokassette, 24. Februar 2000 Verkaufsrang: 9163 Obwohl Copykill sich scheinbar Jonathan Demmes Oscar-gekrönten Schocker Das Schweigen der Lämmer zum Vorbild genommen hat, wird hier einem intelligenten Plot der Vorrang vor Gemetzel und Kannibalismus eingeräumt. Das Ergebnis ist ein dichter, packender Thriller, der mit dem unter Filmemachern gängigen Konzept bricht, dass Gewalt das einzige Mittel zum Zweck und Grips Nebensache sei. Der junge Polizeiinspektor Ruben Goetz (Dermot Mulroney) aus San Francisco wird der Veteranin M. J. Monahan (Holly Hunter) zugeteilt, einer intelligenten, diplomatischen Polizistin, die mit beiden Beinen auf der Erde steht. Sie kämpft mit allen Mitteln darum, einen Mörder dingfest zu machen, der die Verbrechen der berüchtigtsten Serienkiller der Geschichte nachahmt. Der übereifrige Ruben würde einen Verdächtigen lieber gleich erschießen statt nur zu verwunden, und es bedarf Monahan einiger Anstrengungen, ihn zu einer diplomatischeren Denkweise zu bewegen. Die Situation ändert sich, als auf der Polizeiwache die Anrufe der Kriminalpsychologin Helen Hudson (Sigourney Weaver) eingehen. Diese traut sich schon seit 13 Monaten nicht mehr aus dem Haus, da der wegen Mordes verurteilte Daryll Lee Cullum (Harry Connick Jr.) sie beinahe zu seinem nächsten Opfer gemacht hätte, weil sie vor Gericht gegen ihn ausgesagt hatte. Obwohl dieser sich derzeit hinter Schloss und Riegel befindet, ist er noch immer Mentor und Inspiration für nahezu jeden frei herumlaufenden Psychopaten, unter ihnen auch einer, der besonders grausam tötet und hofft, zu beenden, was Cullum begonnen hat. Um den Fall zu lösen, schließen sich Polizistin und Psychologin zusammen. Copykill ist ein moderner Thriller, der von seiner Handlung lebt, und obwohl dem Film gegen Ende die Puste ausgeht, verfehlt er seine Wirkung nicht. Außerdem dient er auf unaufdringliche Art als Warnung für das Publikum, sich in die Opferrolle drängen zu lassen. Holly Hunter und Sigourney Weaver bilden ein gut funktionierendes Team und entwickeln aus einem problematischen, gespannten Verhältnis, wenn auch widerwillig, eine Beziehung gegenseitigen Respekts. Regisseur Jon Amiel schafft eine bedrohliche Atmosphäre, die an seinen britischen Serienklassiker Der Singende Detektiv erinnert. Davon abgesehen stellt er sein Gespür für das Düstere, Ungewöhnliche unter Beweis, und gibt dem Film damit eine besondere Note, zu der nur wenige kommerzielle Filmemacher fähig sind. -Paula Nechak
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)
Definitiv nichts für schwache Nerven! 5 von 5 Punkten Dieser extrem nervenaufreibende Thriller ist nichts für schwache Gemüter. Hochspannung von der ersten bis zur letzten Minute. Sehr heftige Überraschungsmomente und Wendungen lassen die Freundin dauerhaft vor Angst hinter dem Sofakissen verschwinden.
Licht aus, Terassentür auf und Film an. :)
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