DVDs: Ian Hart

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Sherlock Holmes - Der Hund der Baskerville / Der Seidenstrumpfmörder (2 DVDs) - Ian Hart, Richard E. Grant, Matt Day / Rupert Everett, Ian Hart, Anne Carroll, Nicholas Palliser, Richard RoxburghSherlock Holmes - Der Hund der Baskerville / Der Seidenstrumpfmörder (2 DVDs)
Ian Hart, Richard E. Grant, Matt Day / Rupert Everett, Ian Hart, Anne Carroll, Nicholas Palliser, Richard Roxburgh

DVD, 6. Dezember 2007
     Verkaufsrang: 10736      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,97 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Meisterliches vom Meisterdetektiv! Die zwei schwierigen Fälle, die Sherlock Holmes auf dieser Doppel-DVD-Box zu lösen hat, haben es in sich... kaum jemand hat nicht schon von ihm gehört, dem blutrünstigen Hund der Baskervilles. Besonders für die männlichen Erben des alteingesessenen Adelsgeschlechts aus Dartmoor bedeutet sein grauenvolles Heulen, das sich Tod und Unglück ankündigen. Schon seit 200 Jahren werden die Baskervilles heimgesucht, das letzte Opfer war Sir Charles. Doch auch sein Erbe, Sir Henry (Matt Day) scheint in Gefahr.
Zeit für Sherlock Holmes (Richard Roxburgh), dem mysteriösen Treiben endlich ein Ende zu setzten. Umso überraschender scheint es, dass der Londoner Ermittler zunächst nur seinen Assistenten Dr. Watson (Ian Hart) nach Baskerville Hall in Dartmoor schickt. Der soll die Bewohner und ihre Umgebung unter die Lupe nehmen. Hat das Ehepaar Barrymore, die beiden Hausangestellten, etwas mit den Ereignissen zu tun? Oder eher der merkwürdigen Archäologe Stapleton (Richard E. Grant), der ganz in der Nähe ein einsames Dasein mit seiner Tochter Beryl (Neve McIntosh) führt? Doch ehe Watson erste Ergebnisse präsentieren kann, schlägt der Höllenhund erneut zu. Höchste Zeit für Sherlock Holmes, endlich selbst in die Geschehnisse einzugreifen... oder ist er am Ende schon dabei?
Ganz anders verhält es sich zunächst im Fall des Seidenstrumpfmörders. Da ist es Dr. Watson, der seinen Sherlock Holmes (Rupert Everett) zunächst allein ermitteln lässt. Denn er selbst wandelt auf Freiersfüßen... Dr. Watson ist verliebt! Doch bis er seine Angebetete endlich heiraten darf, muss er wohl oder übel dabei helfen, einen wirklichen Übeltäter dingfest zu machen. Der hat es immerhin auf junge Mädchen aus der Londoner Oberschicht abgesehen. Ein Aufschrei der Empörung geht durch die Reihen des Hochadels. Schon zwei Leichen sind gefunden worden, beide mithilfe eines Seidenstrumpfes in Jenseits befördert... ein Fall, ganz nach dem Geschmack von Sherlock Holmes. Jetzt braucht er nur noch Watson und sein berühmtes Talent zum Lösen dieser scheinbar kniffeligen Fälle.

Die beiden Neuverfilmungen der BBC sind wieder einmal echte Meisterwerke in Sachen Inszenierung, Kostümen und der Auswahl der Darsteller. Wenn wahre Sherlockians schon in Richard Roxburgh einen würdigen Nachfolger für Basil Rathbone, Peter Cushing oder Christopher Lee sahen, so wurden sie von den schauspielerischen Leistungen von Rupert Everett schier hinweggefegt. Noch nie, so ein Kenner, habe er eine derart romangetreue Verkörperung dieser Figur erlebt. Auch mit Ian Hart als Dr. Watson, hat sich das britische Fernsehen einen großen Gefallen getan. Statt des ungeschickten Tölpels, als der er in vielen Verfilmungen auftaucht, zeigt uns Hart endlich den wahren Watson - sportlich, gerissen und das eine oder andere mal auch hinreißend komisch.
Ebenfalls lobenswert ist die Detailtreue, mit der sich Regisseur David Attwood an die Verfilmung des Krimi-Klassikers Der Hund der Baskervilles gemacht hat. Genauso liebevoll tat das Simon Cellan Jones bei der Geschichte des Seidenstrumpfmörders. Auch wenn dies kein echter Sherlock Holmes ist - das Thema "Lustmord" hätte zu seiner Zeit sicher einen Sturm der Entrüstung heraufbeschworen - hätte der berühmte Autor Sir Arthur Conan Doyle das Drehbuh durchaus selbst schreiben können. Mit allen echten Sherlock Holmes-Stilmitteln ausgestattet, ist Der Seidenstrumpfmörder eine gelungene Fortführung des alten Werkes, dass noch bis in alle Zeiten das Krimi-Publikum faszinieren wird.


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Der König ... denken Sie nur an den König!      5 von 5 Punkten
So ein Zitat von Sherlock Holmes im Zuge seiner Ermittlungen.

Zunächst einmal sei angemerkt, dass ich die beiden Filme zum ersten Mal in einem Themenspecial im deutschen Fernsehen sah.

Weiterhin muss erwähnt werden, dass mich die schauspielerische Leistung, die in den beiden BBC-Produktionen dargeboten wird, voll und ganz von Anfang an überzeugte.

Die von Ruper Everett noch etwas mehr als die von Richard Roxburgh.

Als Dr. Watson brilliert Ian Hart, der zwar nicht unbedingt dem stereotypen Dr. Watson ähnelt, doch mit seiner integren, jedoch unbedingt auch immer kritischen Haltung den perfekten Partner an der Seite beider Holmes-Darsteller bildet.

Wo nun schon über stereotypen geredet wurde; Rupert Everett entspricht meiner persönlichen Vorstellung von Sherlock Holmes voll und ganz. Markantes, melancholilsches Gesicht, hagere Gestalt, immer voll dabei, dennoch scheinbar stets geistesabwesend, logisch, rational, gefühlsgehemmt, scheu, zurückhaltend, suchtgefährdet bzw. süchtig nach Stimulanzien - einfach toll.

Beide Filme sind sehr gute Adaptionen und verlieren nicht an Spannung, die Dramaturgie ist sehr gut umgesetzt und bannt den Zuseher an den Bildschirm.

Die Atmosphäre ist sehr gut eingefangen, wie von einer britischen Produktion nicht anders zu erwarten.

Die Nebendarsteller (sehr viele bekannte Gesichter wie z. B. Julian Wadham) passen sehr gut ins Bild und überzeugen ebenso wie die Hauptakteure.

Auffällig ist, dass die Bösewichte besonders heimtückisch und teilweise ekelerregend hinterhältig sind, was gut passt.

Der Preis mit knapp 10 Euro für die 2 Filme ist sehr, sehr gut gewählt, man wird weder enttäuscht werden, noch sich langweilen.

Bei den Extras auf den zwei DVDs handelt es sich um einige Trailer sowie einige Informationen zu Sherlock Holmes allgemein.

FAZIT: ELEMENTAR WATSON; DIESE DOPPEL-DVD MUSS UNBEDINGT IN MEINE SAMMLUNG - UND IN IHRE AUCH!!!


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Das Ende einer Affäre - Ralph FiennesDas Ende einer Affäre
Ralph Fiennes, Julianne Moore, Ian Hart

DVD, 21. November 2000
     Verkaufsrang: 10071      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Sony Pictures Das Ende einer Affäre, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 21.11.00

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)

Beeindruckend in jeder Hinsicht!      5 von 5 Punkten
Dieser Film, der sich, bis auf den Schlußteil, eng an das Buch hält, wurde atmosphärisch wie auch schauspielersich beeindruckend filmisch umgesetzt. Ganze Dialogpassagen sind original aus dem Buch übernommen. Ralph Fiennes und Julianne Moore geben eine oscarreife Leistung ab. Fiennes als Maurice Bendrix spielt den zynischen, eifersüchtigen Intellektuellen glaubwürdig und schon allein sein ausdrucksstarkes Minenspiel, welches irgendwo zwischen tiefer Melancholie und außerordentlicher Verzweiflung anzusiedeln ist, macht den Film sehenswert. Auch Moore als Amerikanerin spielt die englische Sahrah klasse und bietet den adequaten Gegenpart zu Fiennes. Alle anderen Rollen sind ebenfalls herausragend gecastet. In Kenntnis des Buches war der Film eine beeindruckende Visualisierung des gelesenen. R. Fiennes ebenso wie J. Moore SPIELTEN nicht, sie WURDEN zu den im Buch beschriebenen Figuren. Ich fand die Darstellung, wie unterschiedlich die Akteure mit dem Thema "Liebe und Glauben" umgingen, sehr gut herausgearbeitet - das war für mich auch die Botschaft und Essenz des Buches.
Wer einen anspruchsvollen Film mit tollen Darstellern sehen mag, ist hier genau richtig. Wer Action-Popcorn-Unterhaltung erwartet, wird möglicherweise enttäsucht sein. Interessant ist der Kommentar zum Film von Regiseur Jordan!


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Sherlock Holmes - Der Seidenstrumpfmörder - Rupert EverettSherlock Holmes - Der Seidenstrumpfmörder
Rupert Everett, Ian Hart, Anne Carroll, Neil Dudgeon

DVD, 31. Dezember 2004
     Verkaufsrang: 14357      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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SHERLOCK HOLMES-DER SEIDENSTRU

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

"Frauen sind ein notwendiges Übel"      5 von 5 Punkten
Vielleicht versteht man den Reiz der Figur Sherlock Holmes besser, wenn man sich in Erinnerung ruft, in welcher Zeit sie entstanden ist. Ende des 19. Jahrhunderts war man noch wirklich vom Fortschritt überzeugt. Und während man immer größere Dampfmaschinen baute und immer wirkungsvollere Chemikalien erschuf, dachte ein Nietzsche darüber nach, welche Entwicklung denn der Mensch nehmen könnte. In der Zukunft sollte es einen Menschen geben frei von Zwängen und Traditionen, frei auch von den Beschränkungen des Glaubens und den Konventionen einer geistig engen und schrecklich konservativen Gesellschaft. Rationalität sollte helfen, den ganzen Ballast über Bord zu werfen.

Mir ist nicht bekannt, ob Conan-Doyle, der Schöpfer von Sherlock Holmes, Nietzsche gelesen hat. Aber ganz weit weg ist seine Schöpfung wohl nicht von dessen Ideen. Holmes ist hochintelligent, völlig unabhängig und dabei im Kern asozial. Seine Fähigkeiten steigert er durch die Einnahme von Kokain. Und wie es sich für einen Übermenschen gehört, ist er frei von Bindungen an Religion und Gefühle.

Die hier vorliegende Verfilmung stellt diese Seite von Holmes mit viel Ironie in den Vordergrund. Bereits zu Beginn sehen wir den großen Detektiv, wie er das aus seiner Sicht überflüssige Essen verweigert und stattdessen auf Opium und andere Chemikalien zurückgreift. Er wird von Rupert Everett äußerst bleich, fast kränklich im Gesicht, gleichzeitig aber physisch und intellektuell überlegen dargestellt. Mitmenschen interessieren ihn nicht wirklich. Fälle geht er an wie ein Wissenschaftler, der Insekten unter dem Mikroskop seziert. Ein Mann aus einer anderen Welt. Es ist eine ungewöhnliche Leistung, die hier von dem Schauspieler erbracht wird, vielleicht die bisher beste Darstellung der dunklen Seiten dieses Charakters überhaupt. Dabei haben sich daran schon wirklich viele versucht.

Auch der Fall, der sich um die Ermordung hübscher, weiblicher und adliger Teenager dreht, ist durchaus düster. Die Oberschicht des Empires wird hier gnadenlos an den Pranger gestellt. In einem Elternpaar mit vielen Titeln findet die Gefühlskälte von Holmes ein würdiges Gegenüber. Ein Lichtblick bietet allenfalls Dr. Watson, der im gesamten Film versucht, zu heiraten, aber erst am Ende damit Erfolg haben darf. Er ist für die emotionale Seite der Geschichte zuständig und spielt eine Art von gutem Geist, der die ganzen Ereignisse für den Zuschauer erden darf. Im Film hat er eine wunderbare Frau, die sich mit Holmes bei einem Abendessen witzige Wortwechsel liefert.

Das ganze ist für das Fernsehen mit dem Budget eines Fernsehfilms gedreht. Dafür ist das alles aber ungewöhnlich lustig, spannend und unterhaltsam geraten. Das zeigt, was man auch mit begrenzten Mitteln schaffen kann, wenn man nur genug Kreativität, Engagement und Klugheit in so ein Projekt investiert.

Dieses Gesicht von Holmes wird mir ab jetzt unvergesslich bleiben.


Sherlock Holmes - der Hund der Baskervilles - Richard RoxburghSherlock Holmes - der Hund der Baskervilles
Richard Roxburgh, Ian Hart, Richard E. Grant

DVD, 12. April 2007
     Verkaufsrang: 12671      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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KSM Sherlock Holmes - Der Hund der Baskervilles, USK/FSK: 16+

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Sehenswerte Umsetzung des Klassikers      5 von 5 Punkten
"Halten Sie sich fern vom Moor, besonders in der Dunkelheit, wenn die Mächte des Bö-sen sich erheben und über Sie herfallen wollen..." Ein riesiger Höllenhund sucht im Moor nach seinen Opfern, die zur Familie der Baskerville gehören. Seit kurzem ist sein ruheloses Geheul in der ganzen Gegend zu hören. Und dann wird Sir Baskerville unter mysteriösen Umständen aus der Sicherheit seines Hauses getrieben und liegt tot im Schnee. Doch die Bestie ist noch lange nicht zufrieden...
Der beunruhigte Hausarzt der Baskervilles sucht den Meisterdetektiv Sherlock Holmes auf. Er fürchtet um das Leben des jungen Henry Baskerville, der ein schweres Erbe antreten soll. Der Detektiv sendet seinen Gehilfen, Dr. Watson, als Geleitschutz und Vorermittler in die ländliche Gegend, während er selbst seine Ermittlungen von London aus beginnen möchte. Unruhige Nächte und ein gespenstischer Nebel bereiten Watson Kopfzerbrechen. Ein entflohener Sträfling macht die Gegend unsicher und auch das Dienstbotenehepaar hat ein paar dunkle Geheimnisse. Noch hält sich Henry von der gefährlichen Moorlandschaft fern, doch die attraktive Schwester eines Nachbarn hat eine fatale Anziehungskraft auf die Bewohner von Baskerville. Schließlich schlägt die Bestie erneut zu und die Ermittlungen der Londoner Detektive erhalten eine neue Dringlichkeitsstufe.
Es ist richtig, dass die Person des Sherlock Holmes, dargestellt durch Richard Roxburgh, etwas blass bleibt, aber dies ist wohl hauptsächlich darauf zurück zu führen, dass Holmes hier weitestgehend im Hintergrund bleibt und in den Szenen selten präsent ist. Dadurch kommen wir aber Dr. Watson, dargestellt von Ian Hart, um so näher. Watson begegnet uns als aufrechter und umsichtiger Charakter, der seinen hippokratischen Eid ernst nimmt und um das Leben seiner Schutzbefohlenen sehr besorgt ist. Es bringt ihn fast um, als Holmes aus taktischen Gründen ein Risiko eingeht oder nicht mit offenen Karten spielt. Letztlich steht er loyal zu seinem Herrn, auch wenn sein Vertrauen in den Meisterdetektiv erschüttert ist und rettet diesen sogar vor einem schrecklichen Tode.
Die Gegensätzlichkeit der Ermittler wirkt sehr lebendig. Auf der einen Seite haben wir den kühlen und immer akkurat frisiert und gekleideten Holmes und auf der anderen Seite den grüblerischen, oft etwas zerzausten Watson. Messerscharfer Verstand und emotionale Intelligenz treffen aufeinander und versuchen sich zu ergänzen.
Den Rahmen für die mörderische Handlung bildet eine wilde Moorlandschaft, die in nebelverhangenen Bildern eingefangen und mit verwirrenden Geräuschen versetzt wurde. Letztlich ist es diese grausame Natur, die scheinbar dem Mörder zur Hilfe kommt und den Stadtpflanzen Holmes und Watson wirklich zu schaffen macht.


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Harry Potter und der Stein der Weisen (2 DVDs) - Daniel RadcliffeHarry Potter und der Stein der Weisen (2 DVDs)
Daniel Radcliffe, Rupert Grint, Emma Watson, Robbie Coltrane, Richard Harris

DVD, 11. April 2003
     Verkaufsrang: 8312      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 28,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Wenn ein Buch so erfolgreich und beliebt ist wie Harry Potter und der Stein der Weisen, dann ist es für die Verfilmung natürlich unglaublich schwierig, auch noch den letzten der Millionen von Harry-Potter-Fans zufrieden zu stellen, die J. K. Rowlings Roman verschlungen haben. Aber die Filmemacher haben es im Verbund mit der Autorin dennoch versucht, und es ist ihnen gelungen, einen der verschwenderischsten, schönsten und magischsten filmischen Hochgenüsse der letzten Jahre auf die Leinwand zu bringen. Eine Leidenschaft für Fantasy-Kino erfüllt längst nicht mehr nur Kinder und Jugendliche. Das einstige Kinderfilm-Publikum ist herangewachsen und hat sich in die Millionen von Erwachsenen verwandelt, die über Harry Potter und seine Abenteuer an den Träumen und Fantasien ihrer Kindheit festhalten.
Aber eine Frage bleibt natürlich auf allen Lippen: "Inwieweit kann der Film dem Buch gerecht werden?" Und die Antwort kann nur lauten: Chris Columbus hat alle seine Trümpfe richtig ausgespielt und bewiesen, dass es durchaus möglich ist, einen Film zu drehen, der seiner Romanvorlage in kaum etwas nachsteht. Allerdings sollte man trotz allem bedenken, dass der Film eine Lesart dieses im Gedächtnis bleibenden Romans auf die Leinwand bringt - und diese Lesart kann nicht derjenigen jedes einzelnen Fans entsprechen. Vielleicht haben Sie sich beim Lesen Fluffy etwas niedlicher und pelziger vorgestellt, vielleicht erschien Ihnen Hagrid, den der eigentlich immer grandiose Robbie Coltrane wunderbar verkörpert, noch mehr wie ein Riese - aber von solchen Kleinigkeiten und Details einmal abgesehen, hat der Drehbuchautor Steven Kloves mit der Hilfe von J. K. Rowling die Abenteuer von Harry Potter kongenial in einen ungeheuer kraftvollen und aufregenden Film übertragen.
Allerdings muss auch Harry Potter und der Stein der Weisen mit einem Handikap zurechtkommen, das eigentlich alle Filme haben, die ganz neue, relativ unerfahrene Kinderdarsteller zu ihren Stars machen. Fast immer sind in solchen Fällen die Kinder etwas damit überfordert, dass sie den ganzen Film auf ihren Schultern tragen müssen. Da sie nur wenig Zeit hatten, ihre schauspielerischen Fähigkeiten so weit auszubauen, dass sie den Anforderungen so komplexer und fordernder Rollen gerecht werden, wirkt ihr Spiel meist etwas hölzern und forciert. Das spürt man auch hier. Nichtsdestotrotz sind Daniel Radcliffe, Emma Watson und Rupert Grint, die drei jungen Stars des Films, äußerst sympathisch; und es macht einfach Spaß ihnen zuzusehen. Außerdem zeigen sie alle ein großartiges Potenzial und werden im Lauf der Jahre, mit den regelmäßigen Fortsetzungen der Abenteuer Harry Potters, ganz sicher weiter in ihre Rollen hineinwachsen.
Die einzige größere Enttäuschung dieser Verfilmung liegt darin, dass Steve Kloves und Chris Columbus auf einen großen Teil der Gespensterszenen des Romans verzichtet haben - und das, obwohl gerade die erste Szene mit John Cleese als fast-kopflosem Nick einige wirklich große komödiantische Momente verspricht. Aber man kann durchaus hoffen, dass die Gespenster von Hogwarts in weiteren Filmen voll und ganz zu ihrem Recht kommen werden. Es gibt natürlich einige Momente in der Geschichte, die kleineren Kindern Angst machen können, wie beispielsweise der Auftritt des bösen Zauberers Voldemort. Doch auch diese Szene ist wahrscheinlich längst nicht so verstörend und Furcht einflößend, wie sie sich die wahren Harry-Potter-Fans in ihrer Fantasie ausgemalt haben. Alles in allem ist Harry Potter und der Stein der Weisen aber ein filmisches Fest für die ganze Familie, das man sich nicht entgehen lassen sollte. -Nikki Disney


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 242 Bewertungen)

Zauberhaft !!!      5 von 5 Punkten
Wer meint dieser Film sei langweilig oder überhaupt nicht zu empfehlen liegt falsch. Er zeigt was man sich unter einer Welt voll Magie vorstellt die von Hexen, Zauberern und magischen Wesen bevölkert wird. Ich finde die Umsetzung klasse. Man kann einen Film nicht mit einem Buch vergleichen. Da stoßen zwei Welten aufeinander. Und wer das Buch gelesen hat bevor der Film rauskam war vielleicht enttäuscht darüber das die Figuren nicht seiner Vorstellung entsprachen. Ich für meinen Teil finde den Film "bezaubern" und kann ihn nur weiterempfehlen. Für jeden ist etwas dabei und Langeweile kommt nicht auf. Ein Erlebnis für die ganze Familie !


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Backbeat [UK IMPORT] - Sheryl LeeBackbeat [UK IMPORT]
Sheryl Lee, Stephen Dorff, Ian Hart, Chris O'Neill, Jennifer Ehle

DVD, 15. Januar 2008
     Verkaufsrang: 23164      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

"Authentisch angehauchter, ambitionierter Musikfilm!!!"      5 von 5 Punkten
"Bassgitarrist Stuart Sutcliffe (Stephen Dorff) ist der "fünfte Beatle" und ein enger Freund John Lennons (Ian Hart). Er begleitet die Band auf ihren Auftritten in Liverpool und Hamburg. Als sich Stuart in die deutsche Fotografin Astrid (Sheryl Lee) verliebt, bekommt die Freundschaft Risse..."


Land And Freedom [UK IMPORT] - Ian HartLand And Freedom [UK IMPORT]
Ian Hart, Rosana Pastor, Iciar Bollain, Tom Gilroy

DVD, 21. März 2005
     Verkaufsrang: 34944      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 27,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Ein muss für jeden politisch Interessierten Menschen!!      5 von 5 Punkten
Eine packende Geschichte eines englischen Kommunisten, der sich solidarisch mit den Revolutionären des "Guerra Civil Espanol" an ihre Seite in der POUM stellt und mit ihnen kämpft. Gut inszeniert und sehr informativ. Müsst ihr euch "kaufen"...
Sehr interessant vor allem auch für Anarchisten, kommen indirekt zwar nur kurz vor aber man erfährt doch einiges über die CNT/FAI.
Sollte auch für andere Polit-Interessierten Menschen ein Muss sein. Ist zwar auf Englisch oder halt Spanisch, aber mit engl. Untertiteln (wenn man von der Sprache her nicht mitkommt).
Einfach ein mitreissender Film!

Sagenhafter Film - nun auf DVD      5 von 5 Punkten
Ich habe diesen Film in Spanien gesehen - kurz nach der Preisverleihung in Canne. Es dauerte ein ganzes Jahr bis der Film dann in den deutschen Kinos lief. Nun, nach 10 Jahren gibts es ihn endlich auch auf DVD. Streckenweise etwas pathetisch ist er dennoch eine sehr gute und zudem spannende Lektion über die Geschichte des spanischen Bürgerkrieges. Nur zu empfehlen!!


War and Remembrance - Robert MitchumWar and Remembrance
Robert Mitchum, Jane Seymour, Hart Bochner, Victoria Tennant, Polly Bergen

DVD
     Verkaufsrang: 9510     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Faszinierende Darstellung einer schrecklichen Wirklichkeit      5 von 5 Punkten
Diese Filmreihe ist sehr eindrucksvoll gemacht. Teilweise sind die Darstellung so echt, dass einem der Schauer über den Rücken läuft. Es ist kein Film für schwache Nerven. Andererseits ist es ein sehr beeindruckendes Werk das die Schecken und Wirren eines Krieges zeigt. Ein Spielfilm auf Dokumenten-Niveau.Sehr empfehlenswert !!!!!

Fortsetzung des Erfolges von "Wind of War"      5 von 5 Punkten
Wenn ich mich recht erinnere, lief diese Fortsetzung Anfang der 90er Jahre mal im Fernsehen, wahrscheinlich nicht im deutschen, sondern im österreichischen ORF 1, das man damals in Süddeutschland noch empfangen konnte, bevor SAT1 den Hahn zudrehte. Ich weiß nicht mehr, in welchem Sender ich das damals gesehen habe, aber ich weiß, dass diese Serie geradezu faszinierend war und dass ich keine Folge versäumte. Leider kann man nur warten, bis die DVDs der Fortsetzung verfügbar sind.....


DVD War and Rememberance      5 von 5 Punkten
Endlich wird es die Fortsetzung von "Winds of War" auf DVD geben!
Die Serie lehnt sich sehr eng an das Buch von Herman Wouk an, welches in ergreifend persönlicher Art und Weise den Holocaust, die Kriegsereignisse und die polit. Entscheidungsprozesse bei den beteiligten Staaten schildert
Robert Mitchum als Captain Henry ist einsame Klasse, leider ist der Wechsel von Ali McGraw zu Jane Seymour als Natalie nicht ideal.
Ansonsten die beste Form, den 2. Weltkrieg und seine Politik in allen beteiligten Ländern anhand von persönlichen Schicksalen historisch belegter und fiktiver Personen zu erleben.
Vorsicht: die Szenen in den Vernichtungslagern sind nichts für empfindsame Nerven!


The Closer You Get [UK IMPORT] - Ian HartThe Closer You Get [UK IMPORT]
Ian Hart, Niamh Cusack, Sean McGinley

DVD, 26. Juni 2001
     Verkaufsrang: 35953      Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!

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Wie in dem kleinen, an der irischen Felsküste gelegenen Dorf könnte es am Ende der Welt aussehen. Zumindest empfinden es so die jungen männlichen Bewohner dieser Gemeinde, die schon seit langem keine Hochzeit mehr erlebt hat. Die Frauen um sie herum, auch die unverheirateten, nehmen der Schlachter Kieran (Ian Hart) und die anderen längst nicht mehr wahr. Sie gehören einfach zum Alltag, wie der raue Wind, das Meer und die Abende im Pub. Ein bisschen Abwechslung in ihr Leben bringen nur die alle paar Wochen stattfindenden Filmvorführungen in der Kirche.
Eine dieser Vorführungen ist es schließlich auch, die in Aileen Ritchies Kinodebüt The Closer You Get eine Kette von Ereignissen in Gang setzt, die wieder Leben in das schon aussterbende Dorf bringt. Der falsche Film wurde geliefert, statt Die zehn Gebote brachte der Postbote 10 - Die Traumfrau. Der Anblick von "Traumfrau" Bo Derek weckt Sehnsüchte, und so kommen Kieran und seine Freunde auf die Idee, über eine Anzeige im "Miami Herald" amerikanische Traumfrauen in ihre Gemeinde zu locken. Ein ziemlich absurdes Unterfangen, das aber auf jeden Fall die Frauen des Dorfes in Aufregung versetzt.
In den letzten Jahren sind in England und Irland eine ganze Reihe von Komödien entstanden, die alle nach einem sehr ähnlichen Muster funktionieren. Immer wieder geht es in ihnen um das alltägliche Dasein in kleinen Dörfern oder in Stadtteilen, in denen das Leben keine großen Perspektiven bietet; und immer wieder stehen in ihrem Zentrum eine ganze Reihe von seltsamen, aber liebenswerten Figuren, die schließlich das Beste aus ihren Möglichkeiten machen.
The Closer You Get reiht sich nahtlos ein in diese Linie kleinerer Produktionen. Wie sie gewinnt er den Widrigkeiten des Alltags in der tiefsten Provinz einige höchst amüsante Momente ab. Und dank so hervorragender Darsteller wie Ian Hart wirken hier selbst die skurrilsten Figuren noch natürlich. Aber trotz allem bleibt Aileen Ritchies Erstling ein eher belangloses Vergnügen, das nie an die Komplexität seiner großen Vorbilder Ganz oder gar nicht und Der amerikanische Neffe heranreicht. -Sascha Westphal


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Ich mag ihn      5 von 5 Punkten
Diesen Film kann ich nur empfehlen. Den Vergleich mit "Ned Divine" und "Full Monty" muß dieser Streifen -meiner Meinung nach- nicht scheuen.
Er macht genausoviel Spass !


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The Virgin Queen [UK IMPORT] - Ian HartThe Virgin Queen [UK IMPORT]
Ian Hart, Tara Fitzgerald, Dexter Fletcher, Kevin McKidd, Emilia Fox

DVD, 13. Februar 2006
     Verkaufsrang: 39596     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Gloriana Elisabeth I.      4 von 5 Punkten
Gut gemachte Darstellung der elisabethanischen Epoche.
Zeigt das Leben Elisabeths von ihrer Zeit im Tower, wo sie unter der Anklage des Hochverrats durch ihrer Schwester Maria gefangengehalten wurde, bis zu ihrem Tode im Jahre 1603.
Enthält alle wichtigen Stationen in ihrem Leben, manche, für meinen Geschmack allerdings etwas zu oberflächlich, bzw.wird die für Elisabeth vorteilhafteste
Version erzählt. (z.B. im Verhältnis zu Robert Dudley,(rein platonisch) beim Tod von Amy Dudley (Selbstmord) oder das Verhältnis zu Essex(auf der Ebene Mutter-Sohn, sowie die lebenslange Rivalität mit Maria Stuart,die eigentlich auf die Erzählung das Babington-Komplott beschränkt wird.)
Es werden viele geschichtlich überlieferte Originalzitate verwendet (mit am Besten gefällt mir hier die Audienz mit Melville)und das Ganze ist wirklich in jeder Einstellung ein Augenschmaus.
Elisabeth ist mit Anne-Marie Duff optisch gut getroffen und schauspielerisch hervorragend dargestellt.
Etwas enttäuscht bin ich von der Besetzung der männlichen Hauptrollen
von Dudley und Essex, bei welcher anscheinend auf etwaige Ähnlichkeiten keine Rücksicht genommen wurde.
Auch darstellungsmäßig überzeugen beide (vor allem Tom Hardy als Dudley)
nicht unbedingt.
Zusammenfassend möchte ich sagen, dass die BBC eine der bedeutendsten Epochen der englischen Geschichte gut, spannend und weitestgehend originalgetreu verfilmt hat.Ein buntes Bilderbuch, das ich mir sicher noch öfters anschauen werde.




Nicht "Elizabth", auch nicht "die Bartholomäusnacht", aber überraschend gut      5 von 5 Punkten
Diese BBC Serie scheint die erste einer ganzen Reihe erneuter Bearbeitungen des "Elizabeth" Stoffes zu sein, denn neben dem "2." Teil der angeblich von vorne herein als Trilogie geplanten Shekar Kapur/Cate Blanchett Filme war unter anderem auch von Helen Mirren als TV-Lizzie die Rede.

Vorneweg muss gesagt werden, dass, wer über die Cate Blanchett-Elizabeth zu dieser Serie kommt, sich zunächst einmal auf doch etwas weniger kraftvolle und dafür ... naja ... irgendwie pilcherige Dialoge und Gesten gefasst machen sollte. Der subtile Tonfall und die Verbindungen, die eher über kurze Blickwechsel als über lange Gespräche offentbart werden, wie es im 1998er Kinofilm der Fall war, sind hier zu Gunsten massentauglicherer Mittel ersetzt.

Aber den Vergleich mit eben diesem Werk braucht "The Virgin Queen" wenn überhaupt nur im ersten Teil aushalten, den der ganz große Pluspunkt der Serie liegt darin, dass Elizabeths Weg vom Tower über den Thron bis aufs Totenbett begleitet wird.

Und gerade diese Möglichkeit weiß Hauptdarstellerin Anne Marie Duff ganz wunderbar zu nutzen (wie oft hat man eine vielleicht 30-jährige Schauspielerin, die eine über 70Jährige verkörpern darf?), denn mit dem Altersmakeup wächst eindeutig die Spielfreude und so liegen die meines Erachtens nach stärksten Spielszenen auch in der letzten Folge. Allein die ersten fünf Minuten der 4. Folge sind eine Wucht.

Auch entfaltet sich das Mitgefühl für die Figur Elizabeth so richtig, wenn gezeigt wird, wie sie alle Mitglieder ihres "Kreises" überlebt, ihre Stärke schwindet, ihr Hof schleichend in die Hände der nächsten Generation übergeht und der einstige Glanz Gloriana Reginas mitsamt der Machen- und Liebschaften in eine kleine Schatulle passen, die von respektlosen, gackerigen und unwissenden Gänsen gefleddert wird, wie die Sonderangebotswühlbox bei Harrods.

Für eine Fernsehproduktion ist die Serie vor allem kostümtechnisch sehr reich ausgestattet. Es wurde vornehmlich an Originalschauplätzen gedreht und mit Reizen aller Art nicht gegeizt (die wunderbar hypnotische Musik möchte ich hier noch einmal lobend hervorheben). Massenszenen, wie die Schlacht gegen die spanische Armada sind natürlich nicht im epischen Herr-der-Ringe-Format zu erwarten, und auch sonst haben die Macher sicher genau bei anderen "Elizabeth" Filmen hingeschaut, um Dopplungen zu vermeiden, so werden die religiöse Verfolgung und das Werben der europäischen Fürstenhäuser um Einheirat nicht so speziell beleuchtet, wie in Elizabeth, und die Bezieungen zu Essex und Drake nicht so wie in den Bette Davies Filmen.

Mit der historischen Faktengenauigkeit wurde auch hier etwas Schindluder getrieben, aber es ist eben auch keine Geschichtsdoku mit Spielszenen, sondern ein Drama und noch dazu ein lohnenswertes, das bei mir unvermutet häufig und gerne im DVD-Player landet.

Die DVD kommt als Doppelbox mit 4 Folgen à ca. 60 Minuten, mit einem Making Off und weiteren Trailern - und leider ohne Untertitel, obwohl dazu gesagt werden muss, dass man das Gesprochene deutlich und gut versteht.

Wer also an einem verregneten Nachmittag bei heisser Tasse ein schön ausbalanciertes, farbiges Geschichtsspektakel sehen möchte, dem sei "The Virgin Queen" herzlich empfohlen.

Elizabethan drama, literally      5 von 5 Punkten
This is a very interesting programme, produced in Britain and originally shown on the PBS series, Masterpiece Theatre.
This miniseries was directed by Coky Giedroyc, a veteran of television productions in Britain, including another series, 'William and Mary', in 2003. Giedroyc brings an interesting modern twist to the series - rather than filming things in majestic, sweeping camera pans with classical music as a background, and rather than having the dialogue (and acting) be in a stilted, falsely formal style, Giedroyc incorporates modern music with medieval and Celtic flavouring to it (both of which have experienced a renaissance of sorts in the past decade), and the situations are decidedly modern without being out of place in their own times.
This presents the life of Elizabeth from her young adulthood under Queen Mary, as a supposed participant in intrigues against the Catholic Queen, through to her death after serving decades on the throne of England as the Virgin Queen, the queen who never married. In fact, the miniseries plays a tantalising game with Elizabeth's virginity, showing her desires (as well as those around her) without ever giving up the game of 'was she or wasn't she?' Anne-Marie Duff plays the part of Elizabeth, and does a remarkably able job for such a complex figure. Duff won the Irish Television award and was nominated for the BAFTA award for best actress in a television drama in another series, 'Shameless', last year.
Duff is joined by Tom Hardy, who plays the role of Robert Dudley, the favourite of Queen Elizabeth. Dudley is also an extraordinarily complex role, as he played several sides in the political struggles during Elizabeth's early reign, and was part of a family well experienced in regal intrigue - Robert Dudley's family had tried to manage the reign of Elizabeth's brother Edward, engineer the accession of Lady Jane Grey (placing Guildford Dudley on the throne with her), and is sometimes referred to as 'the uncrowned kings of England'. In fact, perhaps the most stunning single scene in this miniseries is after Elizabeth has elevated Robert Dudley to the earldom of Leicester, and during her illness, he sits upon the throne as the protector of the realm. Hardy is well suited to this role, and plays it with skill.
The sets are appropriate to their time period, neither too ornate nor too medieval; the costumes also have a touch of modernity to them, but are still primarily of the period. The situations presented give good insight into the overall pattern of Elizabeth's reign and some of the principal concerns during that time period, although to compress such a long reign into such a short time frame as a four-hour miniseries by necessity means that the history has had to be selectively chosen. Elizabeth faced problems from without and within, many of which were far more complex and pressing than her marriage issue. In the end, Elizabeth made the right decision for the time, if not for the future.
This is a great production for television, and holds up well against other major productions featuring the Virgin Queen Elizabeth of a few years ago.


Longitude [UK IMPORT] - Michael GambonLongitude [UK IMPORT]
Michael Gambon, Jeremy Irons, Ian Hart, Alec McCowen, Peter Vaughan

DVD, 15. Januar 2007
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Preis: € 19,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Ein unentdecktes Meisterwerk!      5 von 5 Punkten
Warum ist dieses Film-Juwel so unbekannt?

Habe die DVD wg. Jeremy Irons und weil es ein 'period Film' ist, gekauft, ohne zu wissen, dass dort ein echtes historisches Ereignis porträtiert wird: Die Geschichte des Mannes, der vor 200 Jahren sein Leben der Entwicklung eines Chronometers widmete, das Seefahrern erstmalig eine genauere Bestimmung ihrer Schiffsposition erlaubte. Dieses Ereignis war auch in Wirklichkeit in Vergessenheit geraten und wurde erst in den 30er Jahren durch das Bemühen Rupert Gould's wiederentdeckt.

Der Film stellt diese beiden Handlungsstränge perfekt dar, auch wenn ich die Zeitblenden mangels Hintergrundwissen anfangs nicht ganz verstand.

Charles Sturridge ('Brideshead Revisted') hat als Drehbuchautor und Regisseur hier wieder einmal ein Meisterstück geschaffen. Vielleicht auch ein Grund, warum die creme dé là creme der englischen Schauspieler-Riege in diesem TV-Mehrteiler aus dem Jahr 2000 versammelt mitspielt. Selbst Nebenrollen, die in der Filmbeschreibung leider überhaupt nicht auftauchen, sind aufs Feinste besetzt.

Die DVD hat eine Laufzeit von 198 Minuten und enthält - sehr lobenswert - englische Untertitel, obwohl es sich um eine TV-Produktion handelt.

Persönlich bedaure ich nun, bei meinem Besuch des National Maritime Museums in Greenwich/London, das genau diese Original-Zeitmesser ausstellt, vermutlich gedankenlos daran vorbei gegangen zu sein. Bei meinem nächsten London-Besuch im November werde ich mit erheblich mehr Achtung vor diesen Geräten stehen!

The Fourth Dimension.      5 von 5 Punkten
In the 18th century much had already been achieved in the exploration of the world: In addition to the achievements of Columbus, Cabot , Vespucci, Cartier, da Gama and others in the discovery of the Americas, Portuguese sailors commissioned by Prince Henry the Navigator (1394-1460) had sailed along the western African coast; Bartolomeu Dias (1457-1500) had circumnavigated the Cape of Good Hope; Vasco da Gama had been the first explorer to reach India by sea (1498); 1518-19 had seen Francisco Magellan's almost-complete global circumnavigation; in the mid-16th century Portuguese merchants and Jesuit missionaries had made contact with Japan; and about 50 years later the Dutch had established their first trading posts in South-East Asia. On their voyages, these early explorers had overcome storms, hunger, scurvy and uncertainty about their exact course and the feasibility of their aim; and they had suffered from a severe navigational handicap: For while it is comparatively easy to determine latitude, the exact determination of longitude requires consideration of the world's fourth dimension - time. Only the knowledge how long the rotation of the earth vis-a-vis the sun takes from one point to another enables a seaman to determine where precisely he is at any given moment; wherefore he needs to know both the time at his departure port and the time aboard ship. The inability to make that determination invariably adds the danger of getting lost at sea to the perils of every naval voyage (and in fact, even da Gama's Indian expedition was almost derailed by the navigator's miscalculation of his position off the African coast).

Having emerged from the shadow of the continental European powers and become a major seafaring nation in its own right, the England of the Age of Reason was no longer willing to sacrifice thousands of sailors to the inability of determining longitude. After the 1707 death of over 2000 men under the command of Admiral Sir Clowdisley Shovel, who had mistaken his ships' position for the coast of Brittany while in fact sailing right into the Scilly Islands off the coast of Cornwall, Queen Anne in 1714 signed an act promising a reward of 20,000 pounds (today, approximately $5 million) to the discoverer of a "practicable and useful solution to the problem of finding longitude at sea." Among those taking the bait were proponents of rocket signals, would-be scientists working with injured dogs and a so-called "powder of sympathy" - and a self-taught Yorkshire carpenter named John Harrison (Michael Gambon).

"Longitude," based on Dava Sobel's novel of the same name, tells the story of Harrison's quest; expanding the book's premise, however, and contrasting it with that of Navy Commander Rupert Gould (Jeremy Irons), who - having suffered a nervous breakdown in WWI - unearthed and restored Harrison's by then almost-forgotten chronometers. Originally a TV mini-series, this is in fact one single coherent film; realized with the broad vision of a big-screen approach to filmmaking. Part naval adventure, part historic docudrama, the movie first and foremost explores the two lead characters' hearts and souls: That of the mercurial (yet, with his chronometers infinitely patient) Harrison and that of the fragile Gould; the former a puritan on a scientific mission, the latter searching for his peace of mind, hoping to regain it by giving new life to Harrison's timekeepers. They are united by their infinite respect for all watches and clocks, which to them are living things - dearer, in a way, than their own flesh and blood - and by a screenplay joining their stories into a single rhythm of discovery, setbacks, apparent triumph, despair and fulfillment; seamlessly cutting between the 18th century's candle-lit world and that of the 20th century and its technical advances.

Both Harrison and Gould are at odds with society's established rules: Harrison, in the eyes of the Board of Longitude created to oversee the 1714 act, is utterly unworthy of receiving the prize; awarding it to him, according to board member Lord Morton, would be letting "the longitude prize [be] stolen by a country toolmaker." Gould on the other hand, by sacrificing his marriage to the work on Harrison's chronometers, risks scandal and social isolation. And the juxtaposition of Harrison's ever-more practical approach (eventually resulting in the creation of a chronometer just a little over 5 inches in diameter, capable to measure longitude within the revolutionary degree of approximately 1 minute or about 1 mile) and the method favored by the astronomers on the Board of Longitude (lunar observation, soon earning them and their darling, Astronomer Royal-to-be Reverend Nevil Maskelyne (Samuel West) the nickname "lunatics" in the Harrison household) is a classic tale of David vs. Goliath, and remains so even after Harrison Sr. is joined by his son William (Ian Hart). Although his benefactor Graham has once suggested that, after having convinced the Admiralty and the Royal Society's initial appointees to the Board, Harrison's real test will be the politicians, it finally falls to Parliament to come to his aid, more than 50 years after he has begun his work; and after the intervention of stout Harrison supporter First Lord of the Admiralty and Secretary of State Lord Sandwich, Australian explorer Captain James Cook, and eventually even King George III, who likewise fancies himself a scientist.

In addition to director Charles Sturridge's vision, "Longitude" benefits from the great sense of authenticity displayed by cinematographer Peter Hannan, production designers Eileen Diss and Chris Lowe and costume designer Shirley Russell - and from a cast list that virtually reads like a "who is who" of contemporary British cinema; featuring inter alia, besides Gambon, Irons, Hart and West, Gemma Jones (Elizabeth Harrison), Anna Chancellor (Muriel Gould) and Brian Cox (Lord Morton), as well as brief appearances by Stephen Fry as "powder of sympathy" proponent Sir Kelnhelm Digby and German actress Heike Makatsch as King George's wife Charlotte. - This is a complex, fascinating movie; one of televisions's finest hours in recent years: Nothing for the mere casual viewer, but truly rewarding to anyone willing to join Harrison and Gould in their voyage of discovery.


Born Romantic - Craig FergusonBorn Romantic
Craig Ferguson, Ian Hart, Jane Horrocks

DVD, 13. Januar 2004
     Verkaufsrang: 41065     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

wunnaschön - aber nur auf Englisch      5 von 5 Punkten
Die Geschichte ist toll, die Schauspieler genauso. Genug Humor und nicht zu viel Rührung. Eine echte romantische Komödie. Ich hab sie mir schon oft angeschaut.
Nur die deutsche Synchronisation gefiel mir gar nicht.
Trotzdem 5 Sterne.


Sherlock Holmes - Der Seidenstrumpfmörder - Rupert EverettSherlock Holmes - Der Seidenstrumpfmörder
Rupert Everett, Ian Hart, Jonathan Hyde

DVD, 7. Dezember 2006
     Verkaufsrang: 36278     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Glanzrolle für Rupert Everett      5 von 5 Punkten
Während das Gehirn des genialen Sherlock Holmes von Opiumdämpfen vernebelt wird, zieht die Polizei die Leiche eines jungen Mädchens aus der Themse.
Dr. Watson ist überzeugt, dass dieser Fall für seinen ehemaligen Kompagnon von großem Interesse sein dürfte und außerdem eine Gelegenheit darstellt, den ehemaligen Meisterdetektiv aus einer gefährlichen Lethargie zu reißen. Er behält Recht. Denn Holmes erkennt, dass es sich bei der Ermordeten um ein Mädchen aus der Oberschicht handelt und es keine Arbeiterin ist, wie die Polizei aufgrund der ärmlichen Kleidung vermutete. Der Mörder selbst hat eine seltsame Art, sein Opfer zu kennzeichnen: Er stopft dem Mädchen einen Seidenstrumpf in den Mund und schnürt einen zweiten Strumpf um den Hals. Als ein zweites Mädchen aus besserem Hause verschwindet und nicht viel später mit einem Strumpfband um den Hals aufgefunden wird, muss die Polizei erkennen, dass sie es mit einem gefährlichen Serienmörder zu tun hat. Allerdings haben sie bisher keinen Verdächtigen. Holmes und Watson sind wieder einmal auf sich selbst gestellt und wenden ihre bewährten Ermittlungsmethoden an. Wird es möglich sein, das Rätsel zu lösen, bevor ein weiterer Mord geschieht?
Diesmal gesellt sich zu dem Ermittlerduo ein weibliches Element. Dr. Watson ist nämlich verlobt, was dem ewigen Junggesellen Holmes überhaupt nicht gefällt. Doch die Verlobte ist eine begabte Psychoanalytikerin, die wertvolle Hinweise zur Persönlichkeitsstruktur des Mörders entdeckt. Holmes lässt sich in die Psychologie der sogenannten Lustmorde einführen und kommt dem Seidenstrumpfmörder langsam näher.
Rupert Everett gibt den drogensüchtigen Gentlemandetektiv nonchalant und mit unverhohlenem Sarkasmus. Der Egomane mit dem leichten Borderline-Syndrom heftet sich an die Fersen eines sadistischen Verbrechers und versucht dem Mörder eine sichere Falle zu stellen. Ian Hart ist bekannt aus der Verfilmung "Der Hund von Baskerville". Als Figur hat er sich schon rein äußerlich weiterentwickelt und verkörpert den glücklichen Watson, der eine Frau gefunden hat, die sich um ihn kümmert. Selbst Holmes erkennt, dass sein Partner an Statur gewonnen hat und sich gewählter kleidet.
Auch in diesem Film muss Dr. Watson die bittere Erfahrung machen, dass Holmes ihm wichtige Informationen nicht rechtzeitig gegeben hat und der Detektiv wieder den Alleingang eingeschlagen hat. Aber dies ist kein Grund, den Fall aufzugeben. Gemeinsam schaffen es die beiden Ermittler, den Mörder in letzter Sekunde aufzuhalten -und Watson kann jetzt endlich heiraten und unbelastet in die Flitterwochen fahren! Und Holmes? Nun da wird sich hoffentlich schon bald ein weiterer interessanter Fall auftun, der den Herrn ein wenig beschäftigt.


Stimmungsvolle Unterhaltung und dichte,düstere Atmosphäre      4 von 5 Punkten
Sicher gibt es bessere Holmes-Filme und ich sage bewusst Filme, denn dieser Streifen beruht nicht auf einer Vorlage von Holmes-Erfinder Sir A. Conon Doyle.
Im prüderen England des 19. Jahrhunderts wären Lustmorde literarisch wohl ein Skandal gewesen.
Andererseits war das ausgehende 19. Jahrhundert aber auch die Zeit von Jack the Ripper, und auch dieses Serienmörders widmen sich Holmes-Filme, u.a. mit John Neville bzw. Christopher Plummer.
Auf den Ripper wird auch recht viel Bezug genommen, von Seiten der psychiatrischen Betrachtung.
Rupert Everett als Sherlock Holmes liefert eine überzeugende Darstellung des Meisterdetektivs ab,Die auch dessen Drogenmissbrauch nicht aufspart,und erinnert leicht an Jeremy Brett,an dessen brilliante Darstellung er fast anknüpfen kann.-Fast!
Mit Ian Hart als Watson kann ich mich leider nicht so recht anfreunden, auch wenn er seine Sache durchaus gut macht.
Der Titel verrät ja letztlich schon,wie der Serienmörder seine Opfer umbringt bzw. welches Markenzeichen er hinterlässt und zunächst zeigt sich Holmes gelangweilt,als ihn Watson um Hilfe bittet.
Doch kaum hat Holmes sozusagen Blut geleckt,zeigt er sich wie gewohnt in Hochform.
Watson kommt hier unter die Haube,allerdings ist es nicht Miss Morston aus "Das Zeichen der 4",und wir erfahren auch nicht,was aus Dieser bzw. Watsons 1. Ehe? wurde,sondern eine Amerikanerin,die Psychoanalytikerin ist.
Für den Film absolut logisch und plausibel,dennoch eben nicht unbedingt korrekt nach der Vorlage,aber darüber kann man getrost hinwegsehen.
Fazit: Die Meinung,dieser Film sei Einer der Besten oder gar der Beste kann ich so nicht teilen.
Es ist ein Streifen mit einem Holmes in Bestform und die Darsteller sind passabel,aber es gibt weitaus Bessere Holmes-Filme.
Dennoch vier Strerne.

"Frauen sind ein notwendiges Übel"      5 von 5 Punkten
Vielleicht versteht man den Reiz der Figur Sherlock Holmes besser, wenn man sich in Erinnerung ruft, in welcher Zeit sie entstanden ist. Ende des 19. Jahrhunderts war man noch wirklich vom Fortschritt überzeugt. Und während man immer größere Dampfmaschinen baute und immer wirkungsvollere Chemikalien erschuf, dachte ein Nietzsche darüber nach, welche Entwicklung denn der Mensch nehmen könnte. In der Zukunft sollte es einen Menschen geben frei von Zwängen und Traditionen, frei auch von den Beschränkungen des Glaubens und den Konventionen einer geistig engen und schrecklich konservativen Gesellschaft. Rationalität sollte helfen, den ganzen Ballast über Bord zu werfen.

Mir ist nicht bekannt, ob Conan-Doyle, der Schöpfer von Sherlock Holmes, Nietzsche gelesen hat. Aber ganz weit weg ist seine Schöpfung wohl nicht von dessen Ideen. Holmes ist hochintelligent, völlig unabhängig und dabei im Kern asozial. Seine Fähigkeiten steigert er durch die Einnahme von Kokain. Und wie es sich für einen Übermenschen gehört, ist er frei von Bindungen an Religion und Gefühle.

Die hier vorliegende Verfilmung stellt diese Seite von Holmes mit viel Ironie in den Vordergrund. Bereits zu Beginn sehen wir den großen Detektiv, wie er das aus seiner Sicht überflüssige Essen verweigert und stattdessen auf Opium und andere Chemikalien zurückgreift. Er wird von Rupert Everett äußerst bleich, fast kränklich im Gesicht, gleichzeitig aber physisch und intellektuell überlegen dargestellt. Mitmenschen interessieren ihn nicht wirklich. Fälle geht er an wie ein Wissenschaftler, der Insekten unter dem Mikroskop seziert. Ein Mann aus einer anderen Welt. Es ist eine ungewöhnliche Leistung, die hier von dem Schauspieler erbracht wird, vielleicht die bisher beste Darstellung der dunklen Seiten dieses Charakters überhaupt. Dabei haben sich daran schon wirklich viele versucht.

Auch der Fall, der sich um die Ermordung hübscher, weiblicher und adliger Teenager dreht, ist durchaus düster. Die Oberschicht des Empires wird hier gnadenlos an den Pranger gestellt. In einem Elternpaar mit vielen Titeln findet die Gefühlskälte von Holmes ein würdiges Gegenüber. Ein Lichtblick bietet allenfalls Dr. Watson, der im gesamten Film versucht, zu heiraten, aber erst am Ende damit Erfolg haben darf. Er ist für die emotionale Seite der Geschichte zuständig und spielt eine Art von gutem Geist, der die ganzen Ereignisse für den Zuschauer erden darf. Im Film hat er eine wunderbare Frau, die sich mit Holmes bei einem Abendessen witzige Wortwechsel liefert.

Das ganze ist für das Fernsehen mit dem Budget eines Fernsehfilms gedreht. Dafür ist das alles aber ungewöhnlich lustig, spannend und unterhaltsam geraten. Das zeigt, was man auch mit begrenzten Mitteln schaffen kann, wenn man nur genug Kreativität, Engagement und Klugheit in so ein Projekt investiert.

Dieses Gesicht von Holmes wird mir ab jetzt unvergesslich bleiben.

Einer der Besten      5 von 5 Punkten
Neu interpretiert und doch völlig glaubhaft heben sich die Charaktere Sherlock Holmes und Dr. Watson von bisherigen Darstellungen ab. Die Freundschaft zwischen beiden ist bissig, Holmes ein arroganter Schnösel und Watson endlich einmal kein Idiot oder blasses Anhängsel des Meisters. Im Gegenteil aggiert er als selbständig denkender Arzt, findet seine filmische Reputation und leistet seinen kriminalistischen Beitrag.

Besonders wohltuend an der Story, sie ist keine weitere Adabtion einer Original Conan Doyle Geschichte. Welcher Krimi ist denn schon spannend, wenn man das Ende kennt? Der Seidenstrumpfmörder verknüpft den Plot eines Psychothrillers mit dem gediegene victorianische Ambiente. Als Einzelstück einer der Besten Sherlock Holmes Verfilmungen überhaupt. Weitere Filme im gleichen Stil, hätten durchaus das Potential, der zu Recht hochgelobten Jeremy Brett Serie unter den Fans den Rang abzulaufen. Außerdem kann man diesen Film durchaus auch Nicht-Sherlockianern vorlegen, die weniger Interesse an der Holmesdarstellung als an einem spannenden Thriller haben.

Perfekter Holmes, perfekter Watson      5 von 5 Punkten
Seit meiner Schulzeit bin ich durchgehend Fan der Sherlock Holmes Geschichten von Conan Doyle. Bislang enttäuschte mich bei vielen Verfilmungen immer, dass die Stories zwar in der Regel sehr ambitioniert umgesetzt wurden, aber die Rollen mit oft zu alten Schauspielern besetzt wurden. Wobei der arme Watson zu oft völlig falsch als eine Art Volltrottel dargestellt wurde, der dem genialen Holmes "hinterherdackelt".
In Doyles Geschichten sind die beiden meist ca. Mitte 30 und das trifft hier auch auf Rupert Everett und Ian Hart zu. Watson ist ein ehemaliger Soldat und Militärarzt, der eher die pragmatische Kämpfernatur (und ein Frauenliebhaber) dieser Verfilmung ist, als der gesetzte, dickliche Tölpel vieler älterer Verfilmungen.
Die Geschichte dagegen ist hier interessanterweise frei erfunden und benutzt nur Motive aus Doyles Werk, zum Beispiel die Zusammenarbeit zwischen Holmes und Inspektor Lestrade, Holmes skurrile Art, einen Tatort zu besichtigen, Holmes Drogensucht und Watsons Vermittlungsversuche zwischen Holmes und anderen Menschen (das hört sich putzig an, aber Holmes ist ein sehr distinguierter, höflicher Misanthrop).
Die Story um einen Lustmörder, der junge Mädchen aus dem Adel mit einem Seidenstrumpf erwürgt, ist aber glaubwürdig entworfen und trifft den Geist des Original-Autors, in dessen Geschichten, durch die damalige Moral bedingt, sexuell orientierte Verbrechen nur angedeutet werden konnten (z.B. in "A Study in Scarlet").
Der Film ist eine BBC-Produktion und dementsprechend etwas farblos und schlicht, überzeugt aber vor allem durch die excellenten Darsteller, allen voran Everett als dandyhafter, gleichmütiger, immer etwas skeptisch blickender Holmes (der tatsächlich einmal lachend zu sehen ist - genau aufpassen!).


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