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| DVDs: John Hurt | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels (2 Discs) [Blu-ray] Harrison Ford, Cate Blanchett, Karen Allen, Shia LaBeouf, Ray Winstone Blu-ray, 24. Oktober 2008 Verkaufsrang: 202 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Nach 19 Jahren hatte es fast schon niemand mehr geglaubt, dass Indiana Jones wirklich wieder zum Hut greifen und die Peitsche schwingen würde. Aber das Triumvirat ist wieder vereint: Steven Spielberg, George Lucas und Harrison Ford haben der Saga um den berühmten Abenteurer und Archäologie-Professor noch einen vierten Teil hinzugefügt, der sich nicht hinter seinen Vorgängern verstecken muss. Das Warten hat sich gelohnt! 1957 in der Wüste Nevadas, der Kalte Krieg ist in vollem Gange und Indiana Jones den Russen in die Hände gefallen. Indy gelingt die Flucht, doch die Russen - unter der Führung von Irina Spalko, Stalins Lieblingsagentin und ihres Zeichens Parapsychologin, - entwenden ein mysteriöses Skelett, das offenbar in Verbindung mit dem Verschwinden von Indys altem Freund und Kollegen Harold Oxleys steht, der in Peru verschollen ist. Gemeinsam mit Oxleys Ziehsohn Mutt macht sich Indy im Dschungel des Amazonas auf die Suche nach dem legendären Kristallschädel, dem magische Kräfte nachgesagt werden und der Oxley offenbar in den Wahnsinn getrieben hat. Doch die beiden sind nicht die einzigen, die auf der Suche nach dem Schädel sind: Auch Spalko will sich der Suggestivkräfte des Schädels, der in einer versunkenen Stadt aus Gold verborgen sein soll, bedienen. Um Druck auszuüben, hat sie Mutts Mutter Marion Ravenwood - Indys alte Flamme aus Der Jäger des verlorenen Schatzes - in ihre Gewalt gebracht. Eine Schatzsuche auf Leben und Tod beginnt. Bewusst im Stil der alten Trilogie gehalten ist Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels ein klassischer Abenteuerfilm, der mit viel Witz, augenzwinkernder Selbstironie und natürlich zahlreichen rasanten Action-Szenen, auf der ganzen Linie zu überzeugen weiß. Zwar ist Indy eindeutig in die Jahre gekommen - da bleibt der eine oder andere Spruch nicht aus und manch Abstand ist doch größer als gedacht -, aber er schlägt sich wacker. Selbiges gilt auch für die nächste Generation: Shia LaBeouf weiß durchaus Paroli zu geben und steht seinen Mann. Schon sein erster Auftritt - angelehnt an Marlon Brando in The Wild One - stellt erneut George Lucas' außerordentliches Talent unter Beweis, eine bestimmte Zeit originalgetreu und mit viel Liebe zum Detail auf der Leinwand wieder auferstehen zu lassen. Im besten Sinne des Wortes zeitlose Unterhaltung. - Birgit Schwenger
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 41 Bewertungen)
Sehr gute Ausgabe 5 von 5 Punkten In knapp drei Stunden werden wirklich alle Produktionschritte, von der Preproduktion, dem Dreh selbst, der Postproduktion, der Musik usw. erleuchtet. Zwar sind diese stets mit wenig informativen Interviews gespickt, die sich glücklicherweise aber alle im erträglichen Rahmen halten. Man sieht viel vom Dreh selbst, wie auch die offensichtliche Wahrheit, dass im Gegensatz zu vielen Vorankündigungen sehr viel am Computer aufbereitet wurde. Allerdings empfinde ich diese Ehrlichkeit als sympathisch.
Zum Film selbst haben sich die meisten wohl schon ein Urteil gebildet. Meins ist, dass er die Vorgänger zwar nicht erreicht, aber trotzdem ein waschechter Indiana Jones ist.
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Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels (Limitierte Edition mit Kristallschädel) Harrison Ford, Cate Blanchett, Karen Allen, Shia LaBeouf, Ray Winstone DVD, 24. Oktober 2008 Verkaufsrang: 404 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Paramount Indiana Jones - Kristallschädel - Limited Ed., USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 24.10.08
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 47 Bewertungen)
Gute Popcorn-Unterhaltung 3 von 5 Punkten Man darf keine Vergleiche zu den vorhergehenden drei Teilen ziehen, sondern den Film einfach konsumieren. Die Handlung war allerdings
(insbesondere das Finale) etwas an den Haaren herbeigezogen.
Etwas entäuscht darf man von dem Kristallschädel sein, die Fotos
sahen viel besser aus.
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Hellboy 2 - The Golden Army [Blu-ray] [UK IMPORT] Seth MacFarlane, Jeffrey Tambor, Luke Goss, Anna Walton, Brian Steele DVD, 8. Dezember 2008 Verkaufsrang: 297 Noch nicht veröffentlicht
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Deutscher Ton inklusive 4 von 5 Punkten Info: Die englische Blu-Ray soll lt. Vorankündigung auch eine deutsche Tonspur haben. Wozu dann länger auf die rein deutsche Version warten.... bleibt zu hoffen dass die Ankündigung eingehalten wird. |
Hellboy - Directors Cut [Blu-ray] John Hurt, Ron Perlman, Selma Blair, Jeffrey Tambor, Karel Roden Blu-ray, 3. April 2007 Verkaufsrang: 710 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden HELLBOY/ V?: bereits erschienen/ Genre: Action/ Ausgabeformat: 1920 x 1080p/ Aufnahmeformat: 1.85:1/ Länge: 01:57:00/ FSK: 12
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 36 Bewertungen)
Film und Blu-ray Disc = Top von Vorne bis Hinten 5 von 5 Punkten Hellboy ist ein klasse Film, Special Features sind en masse auf der BD. Alleine das Making of ist mit 2 Stunden und 23 Minuten sehr ausführlich und auch länger als der Film selber ;) HD-Trailer von Ghost Rider macht auch Lust auf mehr. Der Film selber ist in wirklich sehr guter Bildqualität mit sehr hohem und angenhemen Kontrast und einer super Schärfe...wie das bei HD auch sein sollte. Besonders positiv fällt der Sound auf, der in meinen Augen absolute Referenz darstellt! Wer sich auch nur annähernd für den Film interessiert oder eine vernünftige Demo-Disc für die Surround-Anlage sucht, sollte bedenkenlos zugreifen.
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Hellboy (Einzel-DVD) Ron Perlman, John Hurt, Selma Blair DVD, 6. Oktober 2005 Verkaufsrang: 900 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Im Rahmen der immer weiter fort schreitenden Comic-Adaptionen reiht sich Hellboy ein ganzes Stück oberhalb des Durchschnitts ein. Der talentierte mexikanische Regisseur Guillermo del Toro lehnte das Angebot, bei Harry Potter und der Gefangene von Askaban Regie zu führen, ab, um stattdessen die Geschichte über die Herkunft von Hellboy auf die Leinwand zu bringen. Dieser durchgehend unterhaltsame und actiongeladene Fantasyfilm, der einen für die Exzesse bei Blade II entschädigt, spielt anfangs im Jahre 1944, als der verrückte Mönch Rasputin, der mit dem vom Okkulten faszinierten Hitler und dessen Nazi-Schergen unter einer Decke steckt, ein Tor zu verschiedenen Dimensionen öffnet. Durch dieses Tor tritt ein Babydämon, der die Macht hat, die Erde zu zerstören. Stattdessen wird jedoch der treffend benannte Hellboy von dem gütigen Professor Bloom aufgezogen, dem Gründer des Büros für Paranormale Forschung und Verteidigung, dessen Mitstreiter den erwachsenen Hellboy (der perfekt besetzte Ron Perlman) rekrutieren, um das Böse bei jeder Gelegenheit zu bekämpfen. Während Hellboy sich heimlich in den hübschen Feuerteufel Liz (Selma Blair) verliebt, legt er seine dämonischen Hörner ab ("um sich anzupassen", wie Bloom sagt) und sät unter den bösen Jungs Furcht und Zerstörung. Die Action wirkt gelegentlich wie Routine (der Film verliert im Vergleich zu den ähnlich gemachten X-Men-Erfolgen), aber del Toro und Perlman ehren Mike Mignolas ursprüngliche "Dark Horse" Comics durch ihre hingebungsvolle und werkgetreue Interpretation, wobei die amüsanten und sympathischen Charakterzeichnungen erhalten bleiben, welche dem Hellboy aus dem Comic einen besonderen Status innerhalb der Popkultur verschafften. Er ist rot wie ein Hummer, pafft Zigarren wie Groucho Marx und kämpft mit einer guten, aber belasteten Seele für die gute Sache. Was kann man da nicht mögen? -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 66 Bewertungen)
Abbitte an einen höllisch genialen Teufelskerl von Helden 5 von 5 Punkten Hellboy ist für mich eine Offenbarung in mehreren Anläufen. Nachdem sich der Film nach zweimaligem Anschauen von mittelmäßig zu überraschend gut steigerte, war mir gestern, als würde ich einen komplett anderes Werk schauen. Denn DEM Film würde ich glatt und ohne Zögern volle fünf Sterne verleihen.
Nach den ersten Anschauversuchen hatte ich Hellboy als unterhaltsames anspruchsloses Comic-Fast-Food eingeschätzt. Was soll man auch von einem kleinen Teufelchen halten, welches in Folge von okkulten Experimenten durch einen kitschigen Schwarzmagier namens Rasputin samt dubioser Hitler-Nazis von einer Höllendimension in unsere Welt gelangt, bevor gewohnt heldenhafte US-Soldaten die Nazis aufmischen und stoppen können. Und klar, der spätere Hellboy wird von den Menschen zu einem herzensguten coolen Typen aufgezogen, der Liebesprobleme hat, mächtig viel zu Bruch gehen lässt und natürlich im Laufe des Films den Bösen kräftig in den Hintern tritt...
Zeit sich bei dem feuerrotem Hotzenplotz zu entschuldigen. "Hellboy" ist ein absolut gelungener Film, der sich seine eigene faszinierende Welt detailliert aufbaut, die von wohlversteckten düsteren okkulten Kräften bewohnt und umkämpft ist und sich in ihrer Authentizität bedingungslos treu bleibt. Lässt man sich auf diese Welt und ihre Charaktere voll und ganz ein, fügen sich vermeintlich kitschige Gestalten nahtlos ein, erhalten unglaublich viel Substanz und läuten eine in sich schlüssige brillante Geschichte ein. Hellboy & Co haben keine abgerundete Charakterentwicklung à la Spiderman und Batman erhalten, und doch baut man eine intensive Fühlung mit den Charakteren auf, die einen tiefen Blick in ihr Inneres durch zahlreiche dezent gesetzte Nuancen in Dialogen, Handeln u unausgesprochenen Worten gewähren. Star des Films ist der durch Ron Perlman grandios verkörperte Hellboy, bei dem jeder coole Spruch perfekt sitzt und hinter dessen grobem Auftreten sich ein goldenes Herz verbirgt, dessen größtes Problem die Liebe zu einer "Menschenfrau" ist. Es ist großartig zu beobachten, wie feinsinnig und einfühlsam die Beziehungen dieses "Teufels" dargestellt werden, der angesichts seiner Erziehung und seinen Wünschen viel lieber menschlicher Natur wäre und in seinem unerfüllten Streben dermaßen berührend menschlich wirkt, dass man ins Grübeln kommt, was "Menschsein" eigentlich konkret bedeutet. Angesichts der ausgedehnten Schilderung fehlt Hellboys Welt bisweilen der ganz zündende Funke, aber gerade Richtung Schluss steigert er sich in ungeahnte Höhen und lässt es mit einer Dramatik ohnegleichen so richtig krachen. Packende Action, brillante Darsteller, klasse Dialoge, ganz große Gefühle und eine raffinierte Geschichte machen "Hellboy" zu einem echten Knaller und einem schrägem aber umso strahlenderen Stern am Himmel der Comic-Helden-Verfilmungen.
Fazit: Ein Teufelsbraten von einem Helden, der dem Film seinen ganz eigenen Stempel aufdrückt und damit höllisch gute Unterhaltung schafft. Es lohnt sich, Hellboy frei von Vorurteilen eine echte Chance zu geben! (Hand drauf ;)
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V wie Vendetta (Einzel-DVD) Natalie Portman, Hugo Weaving, Stephen Rea, Stephen Fry, John Hurt DVD, 9. März 2007 Verkaufsrang: 1343 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Vor dem Hintergrund eines fiktiven totalitären Staates im Großbritannien der Zukunft, erzählt "V wie Vendetta" die Geschichte einer jungen Frau aus der Arbeiterklasse namens Evey (NATALIE PORTMAN), die von einem maskierten Mann (HUGO WEAVING), der unter dem Pseudonym "V" bekannt ist, aus einer lebensbedrohlichen Lage gerettet wird. V, ein zugleich belesener, exzentrischer, empfindsamer und intellektueller Mensch, hat sein Leben der Befreiung seiner Mitbürger von jenen verschrieben, die sie bis zur vollkommenen Gleichgültigkeit terrorisiert haben. Aber er ist auch ein verbitterter, rachsüchtiger, einsamer und brutaler Mensch, der von seiner persönlichen Vergeltungssucht getrieben wird. In seinem Bestreben, die englischen Bürger von der Korruption und Grausamkeit der Regierung zu befreien, verdammt er die tyrannische Natur der Führungsriege und fordert seine Mitbürger auf, mit ihm am 5. November - dem traditionellen Guy Fawkes Day - vor das Parlament zu ziehen. An jenem Tag des Jahres 1605 entdeckte man Guy Fawkes und 36 Fässer Schießpulver in einem Tunnel unter dem Parlamentsgebäude. Er und seine Mitverschwörer hatten als Hochverräter den so genannten Gunpowder Plot als Reaktion auf die tyrannische Regierung unter James I. geplant. Fawkes und die übrigen Saboteure wurden gehängt, ausgeweidet und gevierteilt - ihre Umsturzpläne wurden nie ausgeführt. Im Geiste dieser Rebellion, in Erinnerung an diesen Tag, schwört V, Fawkes' Plan durchzuführen, wie er für den 5. November 1605 vorgesehen war: Er will das Parlament in die Luft sprengen. Als Evey Vs Geheimnis auf die Spur kommt, entdeckt sie auch die Wahrheit ihrer eigenen Vergangenheit - und entwickelt sich zu einer unerwarteten Verbündeten bei seinem Ziel, Freiheit und Gerechtigkeit für eine durch Grausamkeit und Korruption unterdrückte Gesellschaft zurückzugewinnen. Der Film stützt sich auf den Comic-Roman "V for Vendetta" (V wie Vendetta): Er erschien erstmals 1981 in dem unabhängigen monatlichen Comic-Magazin Warrior, das schnell eine Kultgemeinde um sich scharte. Die Blattmacher Alan Moore und David Lloyd brachten 26 Ausgaben heraus, bis das Magazin eingestellt wurde - deshalb erfuhren die Fans nie den Schluss der Geschichte. Erst nach fünfjähriger Pause vollendeten Moore und Lloyd "V wie Vendetta" im Jahr 1989 unter dem Dach von DC - in diesem Verlag erschien die gesamte Geschichte als Comic-Roman.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 172 Bewertungen)
Tolle Verfilmung des Comics 5 von 5 Punkten Meiner Meinung nach ist "V wie Vendetta" ein Film, den man sich einfach anschauen sollte. Er ist spannend, gesellschaftskritisch und regt zum Nachdenken an. Überwachung durch den Staat, keine bzw. eingeschränkte Pressefreiheit und Verfolgung sind keinesfalls nur Fiktion, in einigen Ländern ist das die Realität.
Ich erzähle nur kurz über die Protagonisten, über die Handlung wurde ja bereits viel geschrieben. V ist der "Antiheld" dieses Films, der für seine persönliche Vendetta wortwörtlich über Leichen geht. Er ist brutal, verbittert und hat mit seinen Feinden keine Gnade. Er ist jedoch kein Mensch, der vollkommen eiskalt und gefühllos ist - nicht zuletzt erwärmt ja Evey sein Herz. Evey's Eltern wurden vom Regime verfolgt und ermordet, da sie engagierte Gegner der Regierung waren. Sie wagt es am Anfang nicht, sich gegen die Unterdrückung aufzulehnen, V weckt jedoch langsam den Funken der Revolution in ihr. Sie setzt sich später aktiv für ihre Überzeugungen ein und unterstützt so V bei seinem Plan, die autoritäre Regierung zu stürzten, um dem Volk seine Freiheit wieder zu geben.
Es sollte noch erwähnt werden, dass sich das Comic in einigen Dingen vom Film unterscheidet.
Wem Equilibrium oder der Roman 1984 gefallen hat, wird auch diesen Film lieben.
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Heaven's Gate Kris Kristofferson, Christopher Walken, John Hurt DVD, 23. August 2001 Verkaufsrang: 1698 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Nicht viele Filme genießen den zweifelhaften Ruhm, direkt für den Untergang eines Filmstudios verantwortlich zu sein, aber Michael Ciminos egomanisch aufgeblasener Western ist einer von ihnen. Heutzutage ist ein 40 Millionen Dollar Budget kaum ausreichend, um die Kosten für einen Adam-Sandler-Film zu decken, doch 1981 katapultierte die Summe United Artists praktisch aus dem Business. Cimino, damals frisch gebackener Oscar-Preisträger für Die durch die Hölle gehen, brachte allein Monate damit zu, die eigentlich fantastische und verwirrende Geschichte über die Johnson-County-Viehkriege von 1881 zusammen zu bringen. Auf der Besetzungsliste stehen unter anderen Kris Kristofferson, Jeff Bridges, John Hurt, Christopher Walken sowie Isabelle Huppert. Ursprünglich fast vier Stunden lang, wurde der Film in der Leinwandversion auf unter drei zusammen geschnitten und scheiterte kläglich an den Kinokassen. Auf Video ist Heaven's Gate jedoch wieder in der Originalversion zu sehen. Aber wie man sich den Film auch ansieht, es handelt sich bei diesem Machwerk mehr um eine Art Kuriosum als um irgend etwas anderes.-Marshall Fine
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Der grösste Filmflop aller Zeiten.... 5 von 5 Punkten tja, dieses Etikett wird der Film nie abstreifen können. Und dieses Etikett macht es ja auch schwer, den Film total unvoreingenommen zu sehen.
Die United Artists wollten damals Aussergewöhnliches wagen, deshalb liess man Cimino, vor allem nach seinem Megaerfolg "Deer Hunter" freie Hand.
Aber die Produktionskosten stiegen ums 5fache höher als geplant auf 40 Mio. Dollar an und dann wurde der Film durch die vernichtende und böswillige Reaktion der US-Kritik zum absoluten Kassendebakel.
"Heavens Gate" besiegelte das Ende des Western, das Ende der United Artists und vor allem das Ende des amerikanischen Autorenfilms.
Erst Jahre später konnte der Film vor allem in Europa eine Fangemeinde gewinnen und man erkannte auch viele Vorzüge dieses sicherlich monströsen und maßlosen Werkes.
Vilmos Zsigmond setzt diese Ereignisse um den Johson County War kameratechnisch wunderbar in Szene.
Ein unrühmliches Bild aus der US-Geschichte. Diese Emmigranten, die Rinder schlachten, weil sie Hunger haben, aber vom Großkapital und der Staatsgewalt den Pferdedieben gleichgestellt werden und so zum Abschuss freigegeben werden. Ein ganz legale Todesliste ist im Umlauf und die bezahlten Killer erledigen gesetzestreu ihre Arbeit.
Die Hauptfiguren in diesem Szenario sind Sheriff James Averil (Kris Kristofferson), der Killer Nathan D. Champion (Christopher Walken), der irgendwann wegen Ella Watson (Isabelle Huppert), die auch auf der Todesliste landet, die Seiten wechselt. Beide Männer haben eine Beziehung mit der Prostituierten Ella.
Ein bisschen fehlt den Dialogen vielleicht die Tiefe und vielleicht auch eine Balance der Emotionalität. So wechseln sich in der authentisch wirkenden Kulisse, die bis ins kleinste Detail sehr gut eingefangen wird, total brilliante Szenen (beispielsweise die Sequenz im Festzelt, die mit dem zum Tanz aufspielenden Rollschuhfahrer beginnt und mit dem gemeinsamen Walzer von Averill und Ella endet) mit einigen weniger gut gelungenen und eher uninteressanten Szenen.
Alles in allem ist es aber ein sehr gelungener und hochinteressanter Film über ein weniger bekanntes Ereignis der US-Geschichte, was allerdings auch kein Wunder ist, dass solche Ereignisse in den Geschichtsbüchern nicht auftauchen.
Erst mehr als 20 Jahre später konnte Scorsese mit "Gangs of New York" einen filmischen Verwandten von "Heavens Gate" realisieren, der im Grund die gleiche Botschaft über das Werden einer Nation weit ab vom akzeptierten Konsens vermittelt "Amerika wurde in den Strassen geboren".
Scorsese hatte es aber 20 Jahre später dann auch viel leichter seine Message durchzubringen |
Hellboy (Special Edition, 2 DVDs) Ron Perlman, John Hurt, Selma Blair DVD, 13. Januar 2005 Verkaufsrang: 12473 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Im Rahmen der immer weiter fort schreitenden Comic-Adaptionen reiht sich Hellboy ein ganzes Stück oberhalb des Durchschnitts ein. Der talentierte mexikanische Regisseur Guillermo del Toro lehnte das Angebot, bei Harry Potter und der Gefangene von Askaban Regie zu führen, ab, um stattdessen die Geschichte über die Herkunft von Hellboy auf die Leinwand zu bringen. Dieser durchgehend unterhaltsame und actiongeladene Fantasyfilm, der einen für die Exzesse bei Blade II entschädigt, spielt anfangs im Jahre 1944, als der verrückte Mönch Rasputin, der mit dem vom Okkulten faszinierten Hitler und dessen Nazi-Schergen unter einer Decke steckt, ein Tor zu verschiedenen Dimensionen öffnet. Durch dieses Tor tritt ein Babydämon, der die Macht hat, die Erde zu zerstören. Stattdessen wird jedoch der treffend benannte Hellboy von dem gütigen Professor Bloom aufgezogen, dem Gründer des Büros für Paranormale Forschung und Verteidigung, dessen Mitstreiter den erwachsenen Hellboy (der perfekt besetzte Ron Perlman) rekrutieren, um das Böse bei jeder Gelegenheit zu bekämpfen. Während Hellboy sich heimlich in den hübschen Feuerteufel Liz (Selma Blair) verliebt, legt er seine dämonischen Hörner ab ("um sich anzupassen", wie Bloom sagt) und sät unter den bösen Jungs Furcht und Zerstörung. Die Action wirkt gelegentlich wie Routine (der Film verliert im Vergleich zu den ähnlich gemachten X-Men-Erfolgen), aber del Toro und Perlman ehren Mike Mignolas ursprüngliche "Dark Horse" Comics durch ihre hingebungsvolle und werkgetreue Interpretation, wobei die amüsanten und sympathischen Charakterzeichnungen erhalten bleiben, welche dem Hellboy aus dem Comic einen besonderen Status innerhalb der Popkultur verschafften. Er ist rot wie ein Hummer, pafft Zigarren wie Groucho Marx und kämpft mit einer guten, aber belasteten Seele für die gute Sache. Was kann man da nicht mögen? -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 66 Bewertungen)
Abbitte an einen höllisch genialen Teufelskerl von Helden 5 von 5 Punkten Hellboy ist für mich eine Offenbarung in mehreren Anläufen. Nachdem sich der Film nach zweimaligem Anschauen von mittelmäßig zu überraschend gut steigerte, war mir gestern, als würde ich einen komplett anderes Werk schauen. Denn DEM Film würde ich glatt und ohne Zögern volle fünf Sterne verleihen.
Nach den ersten Anschauversuchen hatte ich Hellboy als unterhaltsames anspruchsloses Comic-Fast-Food eingeschätzt. Was soll man auch von einem kleinen Teufelchen halten, welches in Folge von okkulten Experimenten durch einen kitschigen Schwarzmagier namens Rasputin samt dubioser Hitler-Nazis von einer Höllendimension in unsere Welt gelangt, bevor gewohnt heldenhafte US-Soldaten die Nazis aufmischen und stoppen können. Und klar, der spätere Hellboy wird von den Menschen zu einem herzensguten coolen Typen aufgezogen, der Liebesprobleme hat, mächtig viel zu Bruch gehen lässt und natürlich im Laufe des Films den Bösen kräftig in den Hintern tritt...
Zeit sich bei dem feuerrotem Hotzenplotz zu entschuldigen. "Hellboy" ist ein absolut gelungener Film, der sich seine eigene faszinierende Welt detailliert aufbaut, die von wohlversteckten düsteren okkulten Kräften bewohnt und umkämpft ist und sich in ihrer Authentizität bedingungslos treu bleibt. Lässt man sich auf diese Welt und ihre Charaktere voll und ganz ein, fügen sich vermeintlich kitschige Gestalten nahtlos ein, erhalten unglaublich viel Substanz und läuten eine in sich schlüssige brillante Geschichte ein. Hellboy & Co haben keine abgerundete Charakterentwicklung à la Spiderman und Batman erhalten, und doch baut man eine intensive Fühlung mit den Charakteren auf, die einen tiefen Blick in ihr Inneres durch zahlreiche dezent gesetzte Nuancen in Dialogen, Handeln u unausgesprochenen Worten gewähren. Star des Films ist der durch Ron Perlman grandios verkörperte Hellboy, bei dem jeder coole Spruch perfekt sitzt und hinter dessen grobem Auftreten sich ein goldenes Herz verbirgt, dessen größtes Problem die Liebe zu einer "Menschenfrau" ist. Es ist großartig zu beobachten, wie feinsinnig und einfühlsam die Beziehungen dieses "Teufels" dargestellt werden, der angesichts seiner Erziehung und seinen Wünschen viel lieber menschlicher Natur wäre und in seinem unerfüllten Streben dermaßen berührend menschlich wirkt, dass man ins Grübeln kommt, was "Menschsein" eigentlich konkret bedeutet. Angesichts der ausgedehnten Schilderung fehlt Hellboys Welt bisweilen der ganz zündende Funke, aber gerade Richtung Schluss steigert er sich in ungeahnte Höhen und lässt es mit einer Dramatik ohnegleichen so richtig krachen. Packende Action, brillante Darsteller, klasse Dialoge, ganz große Gefühle und eine raffinierte Geschichte machen "Hellboy" zu einem echten Knaller und einem schrägem aber umso strahlenderen Stern am Himmel der Comic-Helden-Verfilmungen.
Fazit: Ein Teufelsbraten von einem Helden, der dem Film seinen ganz eigenen Stempel aufdrückt und damit höllisch gute Unterhaltung schafft. Es lohnt sich, Hellboy frei von Vorurteilen eine echte Chance zu geben! (Hand drauf ;)
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Rob Roy Liam Neeson, Jessica Lange, John Hurt DVD, 14. März 2008 Verkaufsrang: 3311 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Fox Rob Roy, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 10.12.99
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
wildes Schottland - tapferer Held - großes Epos! 5 von 5 Punkten Wildes Schottland, harte Männer, böse Intrigen, patriotischer Kampf
um Unabhängigkeit und Freiheit, hier findet sich alles für einen
abendfüllenden Roman.
Das Gute wird unterdrückt und gewinnt am Ende doch.
Auch deshalb, weil Rob Roy die Klinge eines scharfen Schwerts mit der
bloßen Hand festhalten kann - für mich die beeindruckenste Szene im ganzen Film.
Klasse Film! Unbedingt empfehlenswert!
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Corellis Mandoline Nicolas Cage, Penélope Cruz, John Hurt DVD, 15. Mai 2003 Verkaufsrang: 3743 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Mit seinem aufwändigen Nachfolgewerk von Shakespeare in Love erweist sich Regisseur John Madden als achtbarer Umsetzer literarischer Vorlagen - auch wenn Corellis Mandoline so manchen Verehrer von Louis de Bernières' dichtem Roman frustrieren mag. Corellis Mandoline ist eine geschmackvoll altmodische Adaption, die die Atmosphäre des Romans bewahrt, während sie sich auf die Liebesgeschichte vor dem Hintergrund der Turbulenzen des Zweiten Weltkriegs konzentriert. Die Geschichte spielt auf der griechischen Insel Kephallenia und beginnt mit deren Besetzung durch italienische Truppen im Jahre 1940. Die Italiener befinden sich in einer etwas ungleichen Allianz mit den Nazis und ziehen im Gegensatz zu diesen eine hedonistische Freundlichkeit gegenüber der Bevölkerung einer militärischen Einschüchterung vor. Diese Haltung wird von Hauptmann Corelli (Nicolas Cage) großzügig verkörpert, der sich zu der schönen Griechin Pelagia (Penélope Cruz) hingezogen fühlt - trotz deren Verlobung mit Mandras (Christian Bale), einem Widerstandskämpfer, dessen Abwesenheit Pelagias Bedürfnis nach Zuwendung fördert. Mandras' schließliche Rückkehr, zusammen mit dem unvermeidlichen Angriff deutscher Bomber und Bodentruppen, drohen, diese griechisch-italienische Romanze in einem hochtragischen Blutbad untergehen zu lassen. Begleitet von schwermütigen Serenaden von Corellis geliebter Mandoline, zeichnet der Film die ungewöhnliche Anziehungskraft zwischen dem Hauptmann und dem Mädchen nach, dessen alter Vater (John Hurt) das Schlimmste befürchtet. Ihre Liebe ist beklommen, aber die betörende Atmosphäre der Insel übt einen genauso verführerischen Reiz auf das Paar aus wie auf den Zuschauer, was dem letztendlichen Ausbruch der Gewalt - sowie eines Erdbebens - etwas erschreckend Traumatisches verleiht. Indem er Edelmut im Kriege sowie die unzähligen Definitionen der Liebe hervorhebt, verstärkt der Kriegskontext des Films dessen vortreffliche emotionale Tiefe. Wer Schwachpunkte sucht, wird sie finden, aber Corellis Mandoline bleibt ein sinnlicher, vielschichtiger Film, dem hartgesottene Romantiker kaum widerstehen werden können. -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)
hat mich berührt 5 von 5 Punkten Eigentlich schaue ich mir Kriegsfilme nicht an, aber gleich der Anfang des Films zog mich in seinen Bann, sodass ich weiterguckte. Im Grunde geht es sowieso vorrangig um eine Dreiecksbeziehung. Neben dem Thema Liebe handelt die erste Stunde auch davon, dass sich die Völker während des Kriegs fernab der Schlacht (auf einer idyllischen griechischen Insel) treffen und merken, dass sie unter anderen Umständen hätten Freunde sein können. Natürlich kippt die Stimmung irgendwann. Es war für mich ein unangenehmes und beschämendes Gefühl, dass die Deutschen die Bösen sind und wie brutal sie im Film vorgehen und wahrscheinlich auch in der Realität vorgegangen sind. Davon abgesehen handelt es sich um einen wunderschönen Liebesfilm, der mich wider Erwarten beeindruckt hat.
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1984 John Hurt, Suzanna Hamilton, Richard Burton DVD, 5. Februar 2007 Verkaufsrang: 7803 FSK 16
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
Steht für sich alleine... 5 von 5 Punkten ...man sollte den Film als eigenständige Orwell'sche Interpretation und unabhängig vom Buch sehen.
(unmöglich, das Buch zu verfilmen) Hier stehen persönliche Empfindungen/Beziehungen im Vordergrund, weniger die Systemkritik. Es herrscht eine permanente, bedrückende Stimmung von Überwachung und Denunziation, die auch in der Liebesbeziehung immer mitschwingt. Sehr schön kommen im Film die Charaktere zum Ausdruck - in gnadenlosem Terror, Verzweiflung und Resignation ob des menschenverachtenden Systems endend. Als ein Fan von R. Burton geniesse ich seine Auftritte mit einer Mischung aus Faszination und Abscheu. Schwere Kost, denn der Film entfaltet seine volle Wirkung erst nach mehrmaligem Ansehen, dann jedoch mit erschütternder Wirkung. Kein Meilenstein, aber ein eigenständiges Werk von bedrückender Intensität.
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Der verbotene Schlüssel Kate Hudson, Gena Rowlands, John Hurt DVD, 1. Dezember 2005 Verkaufsrang: 4886 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Universal Der verbotene Schlüssel, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 01.12.05
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 70 Bewertungen)
Unheimliche Stimmung in guten Bildern 4 von 5 Punkten Dieser Film ist (völlig überraschend ;-) sicher nicht jedermanns Sache; wie man an den völlig differierenden Rezensionen erlesen kann.
Unabhängig vom persönlichen Geschmack muss man jedoch sagen, dass hier auf behutsame, ruhige Art und Weise eine Gruselgeschichte erzählt wird. Und die es dabei auch noch schafft, ohne blutige Effekte oder größeres Tam-Tam Spannung zu erzeugen.
Man sollte sich jedoch Zeit nehmen für den Film und nicht einen der vielen heutigen Splatterfilme erwarten.
Wenn man dazu bereit ist, wird man sicherlich auch von der guten Stimmung des Films und auch den sehr guten schauspielerischen Leistungen überzeugt werden.
Das Ende des Films war für uns überraschend und genial. Auch wenn man die Auflösung kennt, kann man den Film durchaus mehrmals sehen.
Technisch gute DVD: sauberes Bild und guter, subtiler Ton. Auch die Filmmusik ist passend.
Für Fans des Genres: Unbedingt ansehen; Kaufen nach Bedarf!
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Der Elefantenmensch Sir Anthony Hopkins, John Hurt, Anne Bancroft DVD, 6. September 2007 Verkaufsrang: 4599 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Universal Der Elefantenmensch (neuer Look), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 06.09.07
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Unglaublicher Film 5 von 5 Punkten Mein Vorredner hat eigentlich alles gesagt.
Nur noch so viel: Es handelt sich bei dem "Elefantenmensch" um ein absolutes filmisches Meisterwerk, dass wahrlich an die Nieren geht. An's Herz sowieso. Pflichtfilm für wahre Cineasten und Leute, die erst noch lernen müssen, was Toleranz und Menschlichkeit sind.
Ich bin kein Tier - ich bin ein Mensch! 5 von 5 Punkten DER ELEFANTENMENSCH ist ein Jahrhundertfilm, ein großes, künstlerisches Werk voller Emotion, Schönheit und Poesie, ein Plädoyer für Menschlichkeit und Toleranz. Dass dieser Film ausgerechnet von David Lynch, einem der umstrittensten Filmkünstler überhaupt inszeniert wurde, der nicht gerade für die Zugänglichkeit seiner Filme oder gradliniges Erzählen bekannt ist, grenzt fast an ein Wunder. Dass ausgerechnet Mel Brooks ihn produziert hat, mutet fast absurd an, doch genau so ist es. Mel Brooks hat Lynch die volle künstlerische Kontrolle überlassen, er war sogar einverstanden, den Film in Schwarzweiß zu drehen (und das 1980!).
Der Inhalt: Im endenden 19. Jahrhundert entdeckt der Wissenschaftler Treves (Anthony Hopkins) auf einem Rummelplatz den stark deformierten John Merrick (John Hurt in einer der schwierigsten und großartigsten Darstellungen der Filmgeschichte), welcher dort als Freak ausgestellt wird, um Kinder und Frauen zu erschrecken. Er nimmt ihn in seine Obhut und entdeckt sowohl die feinsinnigen Seiten des "Monsters" als auch seine eigene Menschlichkeit. Doch die Demütigungen der Gesellschaft sind noch nicht vorbei...
DER ELFANTENMENSCH beginnt mit einer surrealen Sequenz, einem Alptraum, der stark an Lynchs "Eraserhead" erinnert. Und es gibt noch mehr, was den Film mit Lynchs übrigen Werken verbindet. Während der Regisseur sonst das Übel hinter der heilen Fassade sucht, entdeckt er hier in der Umkehrung die Würde, Schönheit und Anmut hinter der schlimmsten Fassade, die man sich vorstellen kann. Die Geschichte von John Merrick (die auf einem wahren Fall beruht) lässt niemanden kalt, sie ist sogar so tief berührend, dass es schwerfällt, nach Ansehen des Films die Welt mit gleichen Augen zu sehen. Dabei verzichtet Lynch auf jeglichen Kitsch oder Sentimentalitäten. Seine Inszenierung ist sensibel, aber klar und unprätentiös, er vertraut ganz dem Buch und den Schauspielern, die alle Höchstleistungen vollbringen. Viel mehr muss man gar nicht sagen. Ich kann jedem, der den Film nicht kennt, nur raten, sich heranzuwagen. DER ELFANTENMENSCH ist eine Erfahrung, die das Leben verändern kann und sollte nach meiner bescheidenen persönlichen Meinung Pflichtprogramm an Schulen sein, weil selten so eindringlich und ergreifend Mitgefühl und Respekt gegenüber einem Mitmenschen, der uns zunächst fremd erscheint, einem Publikum vermittelt wird. Sicher, man braucht starke Nerven, weil der Film einen an all den emotionalen Stellen packt, an denen es wirklich weh tut. Aber indem er dies tut, öffnet er vollkommen neue Horizonte. Ein absolutes Meisterwerk, das man nicht genug empfehlen kann!
Zur DVD: Die Edition Universal Klassiker ist identisch mit der Anniversary Edition und zeigt den ELEFANTENMENSCH in hervorragender Bildqualität (anamorphes Cinemascope), Ton ist Deutsch und Englisch 2.0 Stereo), die deutschen Untertitel sind leider nicht optional, das ist schade! Als Extras bietet die DVD die 20-minütige Doku "Der wahre Elefantenmensch", den Trailer, eine Fotogalerie und die Filmografien. |
Hellboy 2 - The Golden Army [UK IMPORT] Seth MacFarlane, Jeffrey Tambor, Luke Goss, Anna Walton, Brian Steele DVD, 8. Dezember 2008 Verkaufsrang: 6755 Noch nicht veröffentlicht
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Hellboy, your brother ... 5 von 5 Punkten Hast du den Film gesehn? Hat dir der Film gefallen? Dann ist doch gut, was scheren dich noch irgendwelche Meinungen zu Details? Hellboy ist der Mensch von nebenan, der am liebsten rumhängt, ein paar Bier trinkt, fernsieht und sich genüsslich dabei am Sack kratzt, zudem ist Hellboy ein Monster wie Frankenstein, was eigentlich nicht weiter auffällt, wenn man das Bild ausmacht und nur den Ton hört. Monster haben seltene Gaben, also muss Hellboy antreten, die Welt zu retten und dies stellt sich dann so dar, dass er genau diese seltsamen Wesen jagen und eliminieren muss, die so ähnlich sind wie er selbst. Und da beginnt das furiose Actionabenteuer. Wunderschöne Animationen, farbenprächtige Aktionen, schrille Schnitte, abenteuerliche Kamerfahrten: Alles in allem eine Reise aus der langweiligen Realität in aufregende Sphären, herzig, treu, menschlich und manchmal etwas überdreht, aber immer Hellboy ... Mutti liebt ihn, Papi hat sich die Hörner abgesägt, Tante Anne ist ganz rot im Gesicht ...
Ein Teufelsbraten - Teil II 5 von 5 Punkten "Hellboy 2" war ein Riesenspass - ein Film, der mein "inneres Kind" zum Jauchzen brachte! Und manchmal gönn' ich diesem genau das!
Ich brauch' nicht immer Filme, die mir zeigen, was auf dieser Welt alles schief läuft. Das seh ich schon, indem ich mit offenen Augen durch die Gegend latsche.
"Hellboy 2" entführt für zwei tolle Stunden in eine märchenhaft-blühende, (alp-)traumhafte Welt die bevölkert ist von Wesen aller Arten - angefangen bei del Toros Version der Zahnfeen (die hier zwar auch auf Zähne stehen, aber auch sonst keine Kostverächter sind :-) bis hin zu Baumgöttern und Schleimern sonder Zahl, bösen Monstern und weiss der Himmel, was ein phantasievoller Kopf sonst noch alles ausbrüten kann. Man sieht, dass del Toro hier ein grösseres Budget (durchwegs hochklassige digitale Effekte) als beim ersten Teil und viele Freiheiten hatte. "Hellboy II" kommt verspielter, schräger und orgineller her, als sein prätentiöser "Pans Labyrinth", weil von Anfang an jeglicher Ernst über Bord geschmissen wird und der geneigte Zuschauer sich einfach ergötzen kann an einer Achterbahnfahrt von visuellen Tricks, fantastischen Figuren, schrägen Dialogen (bitte im Original anschauen) und einer nicht ernst zu nehmenden, dafür umso spassigeren Handlung, wo es einmal mehr ums Überleben oder den Untergang der Menschheit geht.
Ron Perlman (die Idealbesetzung des roten Teufels) kriegt hier als Sidekicks nicht nur die (im wahrsten Sinne des Wortes) heisse Liz Sherman (Selma Blair) und den amphibischen (aber gar nicht kaltblütigen) Abe Sapiens zur Seite - den Vogel schiesst der DEUTSCHE Johann Krauss ab ("....tönt wie ein Komponist, ist es aber nicht!), der dafür sorgen soll, dass im Bureau of Paranormal Research and Defense wieder "Zucht und Ordnung" herrscht. Dieser Herr Krauss ist eine Nummer für sich und seine verbalen und handgreiflichen Auseinandersetzungen mit Hellboy sind einfach köstlich!!
"Hellboy 2" ist pures Fun und noch selten war es einfacher, soviel Sympathy for the Devil aufzubringen!
Here comes the man in red 4 von 5 Punkten Das Publikum bestand zum Grossteil aus Teenagern, die sich auch lautstark bemerkbar machten. Aber auch einige ältere Besucher sassen im Kino, eventuell angelockt von Pans Labyrinth, für den Regisseur Guillermo Del Torro Oscars und weitere Anerkennung erhielt. Der erste Hellboy erinnerte an Men in Black und war ok. Nach einer Flut von Comic-Verfilmungen war zu befürchten, dass Hellboy 2 nur eine weitere, immer gleiche Fortsetzung des immer Gleichen sein könnte. Aber der Film überrascht sehr positiv! Nach The Dark Knight die beste Comic-Verfilmung 2008! Im Vergleich zu den Marvel- und DC-Helden wirkt Hellboy frischer, unkonventioneller und unterhaltsamer. Die Tricks in diesem Film sind eine helle Freude! Mit grosser Vorfreude erwartet man das Auftauchen der nächsten ungewöhnlichen Kreatur.
Die Handlung ist, wie auch bei Wall-e, eine einfache aber kluge Aufforderung die Welt zu retten, statt sie durch Gier zu vernichten. Mit viel Humor erzählt Del Torro seine Gute-Nacht-Geschichte, in der die Fabelwesen (es gibt sogar eine Zahnfee!), mit Hilfe einer Goldenen Armee, die Menschheit besiegen wollen, da sie ihnen die Wälder, also ihren Lebensraum weggenommen haben, um Platz für Parkplätze und ähnliches zu schaffen.
Die Hauptdarsteller tragen viel zum Gelingen des Films bei. Das Hellboy-Darsteller Ron Perlman bald 60 wird ist ihm nicht anzumerken, macht ihn aber zum ältesten und allein schon deshalb coolsten Superhelden. Das Klischee vom Bier trinkenden und Zigarre rauchenden harten Kerl wirkte im ersten Film etwas aufgesetzt, dieses Mal wird es dank Ironie unterhaltsam. Die meisten Lacher des Films zieht, besonders für ein deutsches Publikum, sicher der deutsche Agent auf sich, der Hellboy Zucht und Ordnung beibringen soll. Ständig unter Dampf, total durchgeistigt, technisch versiert und militärisch gedrillt - so sind wir Deutschen, in diesem Film. Grossartig!
Hellboy 2 macht Lust aufs Kino! Knallbunte Unterhaltung, in der ungehemmt die Phantasie ausgelebt und angeregt wird. Anders als bei Hulk oder Spider-Man ist hier erfreulicherweise mal nicht vorhersehbar was als nächstes passiert und wie der Film ausgeht.
Multi-Kulti 5 von 5 Punkten Es fällt hier nicht so ganz einfach, die Guten und die Bösen in diesem Film zu bestimmen. Denn auch die Gegner von Hellboy haben in diesem Film einen Standpunkt, der durchaus nachvollzogen werden kann. Es erheben sich nämlich die Sagengeschöpfe, insbesondere ein Elfenprinz, gegen die Menschen, die die Wälder, das Refugium der anderen Wesen, inzwischen vernichtet haben. Ja, sicher, der Böse bringt immerhin seinen Vater um. Und er wendet durchaus viel Gewalt an. Aber wer kann es ihm wirklich verübeln? Zu ähnlich ist der doch den guten Elben aus "Herr der Ringe" geraten, so dass man ihm durchaus einen gewissen Erfolg wünschen mag.
Auf der anderen Seite steht der wie schon im ersten Teil eher heimatlose Hellboy. Der die Seite der Menschen vertritt. Diese sind allerdings die Partei, die in diesem Film am schlechtesten wegkommen. Ignorant sind sie, von Vorurteilen geprägt und jedem Missverständnis gegenüber offen. Und doch verteidigt Hellboy sie mit seinem Leben. Warum tut er das? Auch darauf hat der Film eine clevere Antwort. Es geht Hellboy nicht um die einzelnen Menschen. Am Ende stellt er fest, dass er auch gut leben kann, ohne von der Öffentlichkeit - also von allen - geliebt zu werden. Hellboy geht es (ich wage es kaum zu sagen, muss es aber) um Familienwerte. Um den menschlichen Way of Life. Um Pizza, Popcorn und Haustiere. Um das Recht, auch mal in einer schmutzigen Wohnung leben zu dürfen.
Und es geht natürlich auch darum, dass er ein Wesen liebt und mit ihr leben will, das nur ein kleines bisschen normaler ist als er selbst. Und ja, das ist dann plötzlich auch den Kampf für den Erhalt des Status Quo wert. Na ja, vor allem, wenn dieser Status Quo durch die wie immer sehr attraktive Selma Blair verkörpert wird.
Handwerklich ist das ganze diesmal etwas sorgfältiger gemacht als Teil 1. Die Tricks sind besser. Die Dialoge unterhalten gut, auch wenn einige Witze aus dem ersten Teil wiederholt werden. Der Höhepunkt ist aber, das freut den Rezensenten, ein wunderbares Klischee von uns Deutschen, welches in der Form eines weiteren, sehr merkwürdigen Wesens als Unterstützung von Hellboy auftritt. Da hatte ich jedenfalls viel zu lachen.
Fazit: Wie fremd Dir auch der Feind sein mag, den Du bekämpfst, das wirklich Fremde findet sich in Deinen eigenen Reihen. Ein guter Grund, das mit dem Kämpfen durchaus mit etwas Humor zu sehen. |
Hellboy (Director's Cut) [UMD Universal Media Disc] Ron Perlman, John Hurt, Selma Blair UMD Universal Media Disc, 1. September 2005 Verkaufsrang: 4471 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Ich bin kein Fan von Comic-Verfilmungen.... 5 von 5 Punkten ...weil sie sich immer so schrecklich ernst nehmen.
X-MEN oder BATMAN, gute Beispiele. Sie beide zeigen in keinem Moment auch nur einen Funken Selbstironie, die das ganze ein bißchen auflockern könnte. Sie sind biederernst. Und dadurch werden sie in meinen Augen teilweise einfach lächerlich.
HELLBOY ist anders. HELLBOY ist bunt, durchgedreht und mit Charme und Fantasie spektakulär inszeniert. Und HELLBOY ist witzig! Ganz wichtig!
Allein deswegen ist Hellboy meiner Meinung nach die beste Comic-Verfilmung der Kinogeschichte.
Dabei hat der Film auch ruhige und sentimentale Momente, in denen auch die Tragik der Figur des Hellboy angesprochen werden. Dabei gelingt es Del Toro aber gekonnt Kitsch und Lächerlichkeit zu umschiffen, keine Sekunde trübt den hervorragenden Film.
Die Story ist originell in tolle Bilder umgesetzt, Maske und visuelle Effekte sind auf hohem Niveau. Und auch die Soundkulisse leistet einen guten Beitrag zu der Athmosphäre des Films, unterstützt perfekt die jeweils dargestellte Stimmung im Film.
Ron Perlman liefert eine Glanzvorstellung als roter Junge aus der Hölle ab, wer die englische Tonspur anwählt, kann sich von seiner perfekt zu der Rolle passenden Stimme erfreuen. Doch glücklicherweise ist die deutsche Synchronisierung auch sehr gut gelungen, sowohl was Stimmen angeht, als auch in der Überstzung der vielen Gags, die sich im Film finden.
Denn die sind oft das Highlight von HELLBOY, sein trockener und rabenschwarzer Humor macht den Film zu einem unglaublichen Vergnügen.
HELLBOY ist fantastisch inszeniert und überzeugt durch Charme und Witz.
Die beste Comic-Adaption, die ich je gesehen habe!
Unterhaltsam 4 von 5 Punkten Eigentlich mag ich Filme, die mit Effekten vollgestopft sind und den typischen Hollywood-Humor besitzen überhaupt nicht, aber ich war trozdem in dem Film im Kino. Fand den dann aber auch nicht ubedingt gut, eher Mittelmaß. Habe allerdings beim kauf meiner PSP beim Saturn den Film hellboy dazugeschnekt bekommen und habe ihn mir dann nochmal angeguckt. Erstmal zur Technik der PSP: Der Film hat wirklich ein sehr gutes Bild. Der Ton über die Qualitativ hochwertigen Kopfhörer ist auch sehr gut, vermittelt zwar nicht die Atmosphäre einer richtigen Anlage, aber trozdem sehr gut. Das Display der PSP wird oft als zu klein bezeichnet, was ich gar nicht verstehen kann, finde es ist wirkloch sehr groß und man erkennt auch kleine Details im Film und muss dafür auch nicht unbedingt 5 cam. vom Bildschirm weg sein. Also bei der Technik schonmal 4,5/5 Sternen. Nun zum Film: Ich muss sagen, dass er mir beim 2. mal viel besser gefallen hat, als beim ersten mal im Kino. Die Witze wirken teilweise schon etwas peinlich und auch die Würfe der Monster, bei dem Hellboy immer komplett grade 30 Meter wegfleigt sehen mehr als Künstlich aus, aber die Effekte sind einfach super und passen auch gut in den Film und wirken nicht als tragendes Element des Films. Die Schauspieler sind auch allesamt Top und die Handlung spannend und gut erzählt. Komischerweise habe ich aber gar nicht bemerkt, dass der Directors Cut länger ist, als die Kinoversion, mir ist jedenfalls nichts aufgefallen, was drin war und im Kino nicht zu sehen war... Alles in allem keim Meisterwerk und auch nicht sehr gut, aber auf jedenfall für zwischendurch sehr gut geeignet und verdient meiner Meinugn nach 4/5 Sternen.
Nicht schlecht , besonders die Bildqualität 5 von 5 Punkten Erstmal RIESENKOMPLIMENT an Sony , dafür dass sie den Film in einer solchen Qualität auf eine "nur" 1,8 GB große Disk gepackt haben . (Im vergleich : Normale DVD 9,4 GB) Ist zwar nur der Film ohne Extras außer Untertitel und Sprachen , aber dafür ist dieser um so besser ! Freu mich schon auf kommende Releases für die PSP ! Uneingeschränkt zu empfehlen zum Filmegucken zwischnedurch !!!! |
Midnight Express Brad Davis, John Hurt, Randy Quaid DVD, 3. Mai 1999 Verkaufsrang: 8979 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sony Pictures Midnight Express, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 12.11.99
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Packendes und kontroverses Gefängnisdrama - Collector's Edition 5 von 5 Punkten MIDNIGHT EXPRESS aus dem Jahre 1978 erzählt von dem jungen Amerikaner Billy Haynes (Brad Davis), der bei dem Versuch, Haschisch über die türkische Grenze zu schmuggeln, erwischt und zu einer lebenslänglichen Gefängnisstrafe (seine zunächst nur 4jährige Strafe wird in lebenslänglich umgewandelt, kurz bevor er sie abgesessen hat) verurteilt wird. Im türkischen Gefängnis muss er Qualen und Demütigungen über sich ergehen lassen, scheinbar ohne Ausweg und Hoffnung...
MIDNIGHT EXPRESS - der vage auf einem Erlebnisbericht des echten Billy Haynes basiert - verursachte bei seinem Start auf den Filmfestspielen in Cannes eine heftige Kontroverse. Die einen hielten ihn für ein Meisterwerk, andere attackierten ihn wegen seiner (scheinbar) anti-türkischen Haltung. Noch heute kann man im Internet wütende Kommentare zum Film lesen, und die Türkei legte in den 80ern weltweiten Protest gegen TV-Ausstrahlungen ein. Tatsächlich findet sich nicht ein sympathischer türkischer Charakter im ganzen Film. Insbesondere ein Monolog von Brad Davis vor Gericht, in dem er alle Türken als Schweine bezeichnet, war Ziel der Kritik. Drehbuchautor Oliver Stone erklärte unlängst dazu, dass es nicht die Sichtweise der Filmemacher, sondern die Figur des Billy Haynes ist, der hier am Ende seiner Leidensfähigkeit angekommen ist, was durch diese irrationalen Äußerungen ausgedrückt wird (man kann darüber diskutieren, inwieweit der Autor ihm dennoch die Worte in den Mund legt). Beim heutigen Ansehen des Films fällt auf, dass sich Alan Parker nicht wirklich um eine realistische Darstellung eines bestimmten Vollzugs bemüht. Seine Geschichte spielt vielmehr in einem Niemandsland, einer vollkommen illusorischen Welt, in der Gewalt und Wahnsinn an der Tagesordnung sind. MIDNIGHT EXPRESS ist ein harter, brutaler und schonungsloser Film, der aber überraschend zärtliche Momente enthält (bis hin zu sinnlicher Erotik unter den Insassen, was ein weiterer Punkt des Anstoßes war) und sich jenseits aller Gefängnisfilm-Klischees bewegt - bis auf eine kurze Ausbruchs-Sequenz, die klassisches Genre-Kino darstellt. Dass er weltweit ein Riesen-Erfolg wurde, lässt sich durch die Tatsache erklären, dass er von universellen Themen handelt. Der Verlust von Freiheit, Intimität, Identität und Menschenwürde löst eine Kette von Urängsten im Zuschauer aus, und selten wurde der Terror einer Gefangenschaft so eindringlich beschrieben wie in diesem Film. Der Beginn allein gehört zu den spannendsten Sequenzen, die je auf Film gebannt wurden. Was auch immer man politisch von MIDNIGHT EXPRESS hält, er ist ein packendes, kraftvolles und beklemmendes Erlebnis. Auch wenn er gealtert ist (hauptsächlich wegen der Musik), kann er heute immer noch filmisch vollkommen überzeugen. In der Hauptrolle geht Brad Davis über alle Grenzen, sein unmenschlicher Wutausbruch in der Mitte des Films ist fast unerträglich anzusehen, so intensiv fühlt man mit ihm. Alan Parker erzählt, er habe während es Drehens Angst vor Davis' Identifikation mit seiner Rolle gehabt.
MIDNIGHT EXPRESS wurde u.a. mit sechs Golden Globes und 2 Oscars ausgezeichnet - für Oliver Stones Drehbuch und Giorgio Moroders Musik. Brad Davis wurde skandalöserweise nicht einmal nominiert.
Zur DVD: Diese Collector's Edition präsentiert MIDNIGHT EXPRESS in guter Bildqualität, Parkers Kameramann Michael Seresin hat - entgegen dem Filmthema - sehr weiche Bilder und warme Farben verwendet, die auf der DVD gut zur Geltung kommen. Der Ton ist Deutsch und Englisch 2.0 Mono (entspricht der damaligen Kinoversion). Dazu gibt es eine kurze Dokumentation und den Trailer. Wer mehr sehen will, dem empfehle ich die Award Winner Collection, dort liegt der Film in Dolby 5.1 vor und bietet klasse Extras, inklusive des Audiokomentars von Alan Parker, der auch auf die Kontroverse eingeht und seine Sicht schildert.
Weitere Kundenmeinungen |
Hellboy (Director's Cut, 3 DVDs) Ron Perlman, John Hurt, Selma Blair DVD, 13. Januar 2005 Verkaufsrang: 7650
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 36 Bewertungen)
Gut! 4 von 5 Punkten Hellboy ist als Director's Cut [DC] (wie hier auf der BD vorliegend) wesentlich empfehlenswerter, als die normale Kinofassung.
Der Climax steigert sich bis zum obligatorischen Finale, bleibt dann aber etwas Flach, und man kann sagen, dass das Ende den ansonsten für Comic-Fans empfehlenswerten Film ein bißchen schal erscheinen lässt. Trotzdem nicht schlecht!
Bezüglich Bildqualität kann man sagen, dass es sich um eine gute BD handelt. Nicht ganz so makellos wie die absolute Referenz, aber um Längen besser als die DVD. Etwas Farbrauschen in dunklen Passagen, etwas Grießeln, welches aber beides wohl auf Stilmittel des Regisseurs zurückzuführen ist.
Technisch gesehen sind vor allem die ersten Szenen des Films empfehlenswert. Hier kann man sowohl Schwarz- wie auch Weisswert sehr gut einstellen, da man hier schön sieht, wenn bei falschen Einstellungen Details absaufen bzw. die Helligkeit zu hoch ist (Wolken am Anfang, blaue Blitze darauf folgend).
Der Ton ist ebenso nicht schlecht, es krach und rummst, referenzverdächtig ist er aber nicht.
Insgesamt eine gute Investition als Blu-Ray.
Film und Blu-ray Disc = Top von Vorne bis Hinten 5 von 5 Punkten Hellboy ist ein klasse Film, Special Features sind en masse auf der BD. Alleine das Making of ist mit 2 Stunden und 23 Minuten sehr ausführlich und auch länger als der Film selber ;) HD-Trailer von Ghost Rider macht auch Lust auf mehr. Der Film selber ist in wirklich sehr guter Bildqualität mit sehr hohem und angenhemen Kontrast und einer super Schärfe...wie das bei HD auch sein sollte. Besonders positiv fällt der Sound auf, der in meinen Augen absolute Referenz darstellt! Wer sich auch nur annähernd für den Film interessiert oder eine vernünftige Demo-Disc für die Surround-Anlage sucht, sollte bedenkenlos zugreifen.
Spitze Film in super Bild- und Soundqualität 5 von 5 Punkten Da der Film den meisten bekannt seine dürfte werde ich direkt auf die Bild- und Soundqualität eingehen. Ich habe den Film mit einer PS3 abgespielt und an einem Panasonic TH-42PX600E angeschaut. Was soll ich viel schreiben, das Bild ist genial. Satte Farben, sehr guter Kontrast und eine hohe Plastizität sind ein wahrer Augenschamus. Auch der Sound (Yamaha RX-V1400 und Nuber NuLine 120 Set) ist einfach nur ein Hammer. Jeder der Hellboy oder gute Actionfilme mag sollte diese Blu-Ray in seiner Sammlung haben.
Cooler Anti-Held in coolem Film 4 von 5 Punkten Hellboy distanziert sich ganz klar von den zahlreichen
Comicverfilmungen, die seit Jahren auf den Markt geworfen werden.
Er verkörpert den typischen Antiheld.
Hellboy ist unzufrieden mit seinem Aussehen,
hat keinen Bock auf seinen Job, täglich die Welt zu retten,
und ist auch sonst mit der Gesamtsituation unzfrieden.
Gerade dies macht Hellboy zu einem sympathischen Charakter, obwohl
er eigentlich ein Monster aus der Hölle ist.
Ron Perlman ist die perfekte Wahl für diese Rolle.
Bekannt aus zahlreichen Nebenrollen profiliert er sich nun
endlich in einer Hauptrolle, mit einem Charakter den er glaubwürdig
wie kein Anderer verkörpert.
Auch die Story um Hellboy ist gelungen.
Keine langartmigen Szenen, sondern geballte Action mit tollen
Specialeffects und einer ordentlichen Portion Humor, hauptsächlich
dargestellt durch Hellboy, dessen "kein Bock" Einstellung einfach
zum totlachen ist.
Leider wirken die anderen Schauspieler neben Hellboy etwas farblos,
was nicht daran liegt, dass ihre Hautfarbe nicht rot ist.
Alles ist mehr oder weniger fixiert auf den Star des Films und die anderen
Darsteller wirken dabei leider teilweise wie Statisten.
Insgesamt in jedem Fall ein unterhaltsamer Film mit spannender Story
und tollen Specialeffects.
Teuflich cool! 5 von 5 Punkten Hellboy ist eine weitere Umsetztung eines Comics. Aber eine der Besten, mit Abstand! Neben Punisher und Spiderman wurden sonst keine weiteren nennenswerten Figuren gut umgesetzt, Batman vieleicht noch. Aber Hellboy ist von allen der charmanteste. Der kleine rote rockt einfach nur!
Die Geschichte, amüsant wie auch brutal. Nazis versuchen ein Tor zur Hölle zu Öffnen um einen Supersoldat zu kreieren, der Versuch schlägt fehl da die Amerikaner eingreifen können. Doch etwas kommt mit durch das Tor. "H" wie er genannt wird, der kleine Hellboy kommt durch das Tor und wird von einem Professor aufgezogen wie ein kleiner Sohn. Doch wärend der Jahre ist der Vater älter geworden, und Hellboy auch. Eine neue Bedrohung droht fast 60 Jahre nach dem öffnen des Tores. Die alten Geister kommen zurück und versuchen es nocheinmal. Diesmal mit der Unterstützung von Rasputin.
Der Film ist cool, recht simpel gehalten. Unterhält aber ungemein gut. Ron Perlman ist einfach der Schauspieler für den Hellboy! Die Figur passt wunderbar und kann besser nicht besetzt sein. Auch Rachel Weisz ist super. Alles passt. Eine Comicumsetzung die seines Gleichen sucht. Die Qualität ist hoch, die Story interessant und die Hauptfigur unglaublich genial! Für Freunde von Popcornkino, Filmunsetzungen ala Spiderman ein Must-Have-Titel.
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King Ralph John Goodman, Peter O'Toole, John Hurt DVD, 17. Januar 2002 Verkaufsrang: 6852 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Als die gesamte königliche Familie durch einen außergewöhnlichen Unfall ausgelöscht wird, beginnt die Suche nach einem überlebenden Thronfolger Diese bringt ausgerechnet Ralph Jones zu Tage, einen Unterhaltungssänger aus Las Vegas. Als erstes nutzt Ralph den Buckingham Palace für großes Entertainment. Aber selbst mit einem Privatsekretär ist Ralph kaum für den Ärger gewappnet, der ihn erwartet, als er sich mit Lord Graves anlegt...
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Ein charmanter und unterhaltsamer England- Film. 5 von 5 Punkten Fuer die Hauptrollen wurden wirklich Schauspieler mit Klasse ausgewaehlt. Durch die etwas sarkastische sowie distinguirte Ausdrucksweise von Peter O'Toole im Gegensatz zu der froehlich-lockeren amerikanishcen Art John Goodman's- Das muss einen einfach zum Schmunzeln bringen!
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