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| DVDs: John Hurt | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
The Field [UK IMPORT] Richard Harris, Sean Bean, Frances Tomelty, Brenda Fricker, John Hurt DVD, 3. Dezember 2001 Verkaufsrang: 46194
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Eines der besten Dramen, die ich bisher gesehen habe 5 von 5 Punkten Brillannter Film. Jim Sheridan Regie at its best. Allerdings hätte ich den Film ohne Empfehlung eines irisches Freundes und Farmers nicht entdeckt. Meines Erachtens besser oder gleichwertig zu "My left foot" und "In the name of the father". Für Irland-, Storytelling- und Dramaturgieinteressierte ein Meilenstein.
Beeindruckender Film 5 von 5 Punkten Grandiose Aufnahmen der irischen Landschaft und die teilweise traditionelle Musik geben diesem Film seine einzigartige Atmosphäre. Die Geschichte wird in ruhigem Tempo erzählt und gibt Einblick in die Tiefen der irischen Seele bis sie sich langsam zu ihrem dramatischen Höhepunkt steigert. Die schauspielerischen Leistungen sind durchweg spitzenklasse, allen voran Richard Harris und Sean Bean. Der Film hat einen tiefen Eindruck bei mir hinterlassen, und das nicht nur, weil ich ein Irland-Fan bin. Ich habe ihn bereits 2 Mal genossen, und werde das sicher noch öfter tun.
Wie weit geht ein Mensch für ein Stück Land? 4 von 5 Punkten "Das Feld" ist eine anrührende Geschichte, um einen irischen Farmer und dessen Familie Anfang des 20. Jahrhunderts. Bull Mc Cabe ( R. Harris) bewirtet das Land einer Wittwe, als diese das Feld zur Auktion freigibt und ein Amerikaner ihn zu überbieten droht, schickt Bull seine Sohn Taghd (Sean Bean) in den Kampf, mit ungeahnten Konsequenten... Tolle Darstellung von Sean Bean! |
The Black Cauldron [UK IMPORT] Nigel Hawthorne, John Hurt, Freddie Jones DVD, 18. November 2002 Verkaufsrang: 45398 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden In Prydain wohnt der Schweinehirte Taran. Er träumt davon, eines Tages ein großer Ritter zu werden. Doch das Land, in dem er wohnt, wird von einem schrecklichen, gehörnten Tyrannen regiert. Dieser will eine Armee aus toten Kriegern aufstellen. Um das zu bewerkstelligen, muss er aber den sagenhaften schwarzen Zauberkessel haben. Aber nur Hen Wen, das Schwein mit den hellseherischen Fähigkeiten, weiß, wo sich der Zauberkessel befindet. Taran bekommt die Aufgabe, Hen Wen zu beschützen. Denn wer den Zauberkessel besitzt, der regiert die Welt. Oder er zerstört sie. Und wer den tyrannischen Herrscher kennt, der weiß, dass dieser vor nichts zurückschrecken wird, um in den Besitz des sagenhaften Zauberkessels zu kommen. Dieser Zeichentrickklassiker aus dem Jahr 1985 basiert auf dem Roman von Lloyd Alexander (der auch für das Drehbuch mitverantwortlich ist). Regie führte Ted Berman, der bereits an den Drehbüchern zu Bernhard und Bianca und Cap und Capper beteiligt war. Taran und der Zauberkessel besticht durch seine brillante Tricktechnik und die wunderbar skurrilen Fabelwesen. Der Film verzichtet völlig auf Lieder, weitgehend auf Humor und ist eher düster angelegt. Dadurch rückt er mehr in die Kategorie Fantasy und ist nicht mehr der reinen Familienunterhaltung zuzuordnen. Taran und der Zauberkessel beschreibt die Geschichte vom ewigen Kampf zwischen Gut und Böse und ist eher für ein erwachsenes Publikum geeignet. Aber auch bei diesem Film stellt sich der Disney-Effekt ein: Sie werden den Film nicht nach einmaligem Sehen ins Regal stellen, sondern Sie werden sich den Film mindestens einmal im Jahr mit Freude wieder anschauen. -Ursula Steingaß
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 23 Bewertungen)
Taran und der Zauberkesseln. 5 von 5 Punkten Einer meiner Lieblings Disney Filme.
Der Junge Taran erhält den auftrag das Schwein Hen Wen vor dem gehörnten König zu schützen. Aber leider bekommt der gehörnte König das helseherische Schwein doch. Und Taran und seine Freunde setzen alles drann das Schwein wieder zu befreien.
Ein sehr schöner gruseliger Disney Film.
Viel Spaß beim anschauen.
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King Lear [UK IMPORT] Laurence Olivier, John Hurt, Robert Lindsay, Diana Rigg Videokassette, 8. April 2002 Verkaufsrang: 2608
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Laurence Oliviers LEAR 4 von 5 Punkten Die Produktion aus dem Jahr 1984 ist ganz um Laurence OLIVIERS beeindruckende Lear-Darstellung gruppiert. Die dramaturgischen Parallelen zwischen den Familien Gloucesters und Lears werden nah am Text aufgezeigt, die LITERATURWISSENSCHAFTLICH abgesicherte Dimension der Inszenierung ist beachtlich, sie ist ihr großer Pluspunkt.
Immer wieder werden Kameraeinstellungen eingefügt, die die SZENEN von oben betrachten, was die durch Stonehenge-Kulissen archaische Atmosphäre noch skurriler macht.
Die BESETZUNG schließt viele bekannte Gesichter des englischen Theaters und Fernsehens ein, wie z.B. Diana Rigg, im Zentrum der Produktion steht aber wie eingangs erwähnt Oliviers großartiger Lear. Von diesem Kraftzentrum aus (Olivier beherrscht meisterhaft sein schauspielerisches Handwerk) nimmt die Handlung ihren bewegenden tragischen Verlauf, ohne in Pathos, Kitsch oder andere Übertreibungen abzugleiten.
Dadurch ensteht aber auch gleichzeitig das einzige MANKO: Die Atmosphäre der Bilder trifft zwar sehr gut das Archaische, das Dumpfe, das Leere (alles ist in Shakespeares Drama sicherlich angelegt), dafür wirkt der dramatisch-tragische Verlauf verhalten, irgendwie zurückgenommen, der soghafte Strudel der Ereignisse stockt.
Die Produktion ist dennoch unverzichtbar in der REZEPTIONSGESCHICHTE von Shakespeares 'King Lear', in deren Verlauf immer wieder behauptet wurde und wird, die Tragödie sei nicht aufführbar. Dieses Lear-Team überzeugt vom Gegenteil. |
Corellis Mandoline Nicolas Cage, Penélope Cruz, John Hurt Videokassette, 20. Juni 2002 Verkaufsrang: 2529
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
einmalig schöne bilder 5 von 5 Punkten ich habe zuerst das buch gelesen und wollte mir danach unbedingt den film ansehen, und ich konnte nicht genug davon kriegen. obwohl einiges im buch anders ist (corelli und pelagia treffen erst im hohen alter wieder zusammen) finde ich die mischung aus liebesfilm und drama sehr gut gewählt. sonst bleibt nur noch zu sagen, dass nicolas cage mit seinem italienischen charme einfach alle erwartungen übertrifft!!!
eher ein Kriegsfilm als eine Liebesgeschichte 3 von 5 Punkten Ich habe mir den Film in der Videothek ausgeliehen, und mich in Erwartung einer schönen Liebesgeschichte, wie es im Inhalt propagiert wrid, auf das Sofa gekuschelt. Leider wurde ich enttäuscht. Die zu damaliger Zeit unmögliche Liebe zwischen Pelagia und Antonio Corelli spielt fast eine Nebenrolle und entbehrt jeglicher Spannung zwischen den beiden. Auch Pelagias Verlobter Mandras nimmt die Zuwendung seiner zukünftigen Frau zu einem Mann, der ein italienischer Besatzer ist, erstaunlich gelassen hin. Andere Frauen im Film werden geächtet, weil sie mit einem deutschen Besatzer geflirtet haben! Gegen Ende des Films werden Kriegsszenen á la "Der Soldat James Ryan" gezeigt: standrechtliche Erschießungen bekommt der Zuschauer erbarmungslos zu sehen sowie die zerstörte Stadt. Nach Ende des Krieges wird die Insel von einem Erdbeben heimgesucht, aber der Sinn dieser Episode ist mir verschlossen geblieben. Meiner Meinung nach ist sie überflüssig. Mit ca. 120 min ist der Film außerdem eindeutig zu lang. Ich gebe ihm trotzdem 3 Sterne, denn die gut agierenden Schauspieler können nichts für eine unzureichende Vorlage mit schlechten Dialogen. Außerdem habe ich schon langweiligere Filme gesehen, und eine schlechtere Bewertung wäre nicht fair.
Ein sehenswerter Film 5 von 5 Punkten Sah den Film unlängst im Schweizer Fernsehen während eines Italíenaufenthaltes und habe ihn anschließend sofort gekauft. Als "Halb"-Italiener verstehe ich natürlich den feinsinnigen Witz und die Tiefe der dargestellten Botschaft. Ich habe gelacht und geweint. Der Film berührt mich sehr, obwohl ich ihn bis jetzt schon dreimal angesehen habe. Die vielen Italiener/-innen aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis habe alle eine tiefe Abneigung gegen Krieg. Die schauspielerische Leistung ist überdurchschnittlich, die Kulisse einmalig schön. Das Bild des bösen Deutschen halte ich für etwas überzeichnet, obwohl ein Körnchen Wahrheit allemal dabei ist. Die Deutschen waren im Kampf gegen Partisanen nirgends zimperlich und einfühlsam. Und gegen die Italiener auch nicht, nachdem der Duce erledigt war. Umgekehrt war es allerdings auch nicht anders, obwohl mit gutem moralischem Recht. So gesehen verstehe ich dieses Werk auch als Antikriegsfilm. Sinngemäß: Stell' Dir vor es ist Krieg und keiner geht hin, oder Make love - not war! Daß er an den deutschen Kinokassen ein Flop war, ist mir schon verständlich. Es ist kein Film für das Massenpublikum, dazu wäre mehr Begründung nützlich. Vor allem die unter 40-jährigen haben m.E. zu wenig Beziehung zu diesem Teil der deutschen Geschichte. Und außerdem, wer läßt sich schon gerne so den Spiegel vorhalten. Könnte mir vorstellen, daß der Film in Italien und in Griechenland besser ankommt. Den Göttern sei Dank, daß Hollywood doch noch so einen Film hervorbringt. Als Gegenpol zum unendlichen "Kinoschrott", der über den Atlantik zu uns schwappt ist er allemal bestens geeignet. Und das für nur 4,99 EUR.
Wunderschönes Kefalonia 5 von 5 Punkten Einer meiner Lieblingsfilme, obwohl ich kein großer Anhänger von Romanzen bin (wobei ich sagen muss ist dieser Film gar keine Romanze, sondern eher ein Kriegsfilm war). Ich war schon mal auf Kefalonia und kann daher sagen, dass man das Bild von K. sehr gut getroffen hat. Der Film ist sehr ergreifend und spannend (besonders, als die grausamen Nazis kommen). Die Schauspieler sind grandios und die Aufnahmen faszinierend. Unbegreiflich, dass der Film in Deutschland so unerfolgreich in den Kinos war. Vielleicht weil es manche satt haben, dass Deutsche in amerikanischen Filmen immer die Bösen sind. Wer diesen Film nicht geguckt hat, hat sehr viel verpasst.
Liebe, Krieg - traumhafte Bilder 4 von 5 Punkten Eine toller Film, der zu Unrecht an den Kinokassen gefloppt ist. Nicolas Cage und Penelope Cruz spielen goßartig. Auch die Nebendarsteller sind hervorragedn besetzt. Die Kulisse auf Griechenland ist wunderschön, und lässt das Wort Krieg immer weit weg sein, bis die Deutschen einfallen. Dann wird's hart, traurig und gewinnen wird ... Nur der etwas langsame Beginn, lässt vermuten, warum der Film nicht einen ganz großen Erfolg hatte. Aber man verliebt sich normal in die Atmosphäre, die Schauspieler, die Filmmusik. Es passt einfach! |
Heaven's Gate Kris Kristofferson, Christopher Walken, John Hurt DVD, 23. August 2001 Verkaufsrang: 46571 Nicht viele Filme genießen den zweifelhaften Ruhm, direkt für den Untergang eines Filmstudios verantwortlich zu sein, aber Michael Ciminos egomanisch aufgeblasener Western ist einer von ihnen. Heutzutage ist ein 40 Millionen Dollar Budget kaum ausreichend, um die Kosten für einen Adam-Sandler-Film zu decken, doch 1981 katapultierte die Summe United Artists praktisch aus dem Business. Cimino, damals frisch gebackener Oscar-Preisträger für Die durch die Hölle gehen, brachte allein Monate damit zu, die eigentlich fantastische und verwirrende Geschichte über die Johnson-County-Viehkriege von 1881 zusammen zu bringen. Auf der Besetzungsliste stehen unter anderen Kris Kristofferson, Jeff Bridges, John Hurt, Christopher Walken sowie Isabelle Huppert. Ursprünglich fast vier Stunden lang, wurde der Film in der Leinwandversion auf unter drei zusammen geschnitten und scheiterte kläglich an den Kinokassen. Auf Video ist Heaven's Gate jedoch wieder in der Originalversion zu sehen. Aber wie man sich den Film auch ansieht, es handelt sich bei diesem Machwerk mehr um eine Art Kuriosum als um irgend etwas anderes.-Marshall Fine
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Der grösste Filmflop aller Zeiten.... 5 von 5 Punkten tja, dieses Etikett wird der Film nie abstreifen können. Und dieses Etikett macht es ja auch schwer, den Film total unvoreingenommen zu sehen.
Die United Artists wollten damals Aussergewöhnliches wagen, deshalb liess man Cimino, vor allem nach seinem Megaerfolg "Deer Hunter" freie Hand.
Aber die Produktionskosten stiegen ums 5fache höher als geplant auf 40 Mio. Dollar an und dann wurde der Film durch die vernichtende und böswillige Reaktion der US-Kritik zum absoluten Kassendebakel.
"Heavens Gate" besiegelte das Ende des Western, das Ende der United Artists und vor allem das Ende des amerikanischen Autorenfilms.
Erst Jahre später konnte der Film vor allem in Europa eine Fangemeinde gewinnen und man erkannte auch viele Vorzüge dieses sicherlich monströsen und maßlosen Werkes.
Vilmos Zsigmond setzt diese Ereignisse um den Johson County War kameratechnisch wunderbar in Szene.
Ein unrühmliches Bild aus der US-Geschichte. Diese Emmigranten, die Rinder schlachten, weil sie Hunger haben, aber vom Großkapital und der Staatsgewalt den Pferdedieben gleichgestellt werden und so zum Abschuss freigegeben werden. Ein ganz legale Todesliste ist im Umlauf und die bezahlten Killer erledigen gesetzestreu ihre Arbeit.
Die Hauptfiguren in diesem Szenario sind Sheriff James Averil (Kris Kristofferson), der Killer Nathan D. Champion (Christopher Walken), der irgendwann wegen Ella Watson (Isabelle Huppert), die auch auf der Todesliste landet, die Seiten wechselt. Beide Männer haben eine Beziehung mit der Prostituierten Ella.
Ein bisschen fehlt den Dialogen vielleicht die Tiefe und vielleicht auch eine Balance der Emotionalität. So wechseln sich in der authentisch wirkenden Kulisse, die bis ins kleinste Detail sehr gut eingefangen wird, total brilliante Szenen (beispielsweise die Sequenz im Festzelt, die mit dem zum Tanz aufspielenden Rollschuhfahrer beginnt und mit dem gemeinsamen Walzer von Averill und Ella endet) mit einigen weniger gut gelungenen und eher uninteressanten Szenen.
Alles in allem ist es aber ein sehr gelungener und hochinteressanter Film über ein weniger bekanntes Ereignis der US-Geschichte, was allerdings auch kein Wunder ist, dass solche Ereignisse in den Geschichtsbüchern nicht auftauchen.
Erst mehr als 20 Jahre später konnte Scorsese mit "Gangs of New York" einen filmischen Verwandten von "Heavens Gate" realisieren, der im Grund die gleiche Botschaft über das Werden einer Nation weit ab vom akzeptierten Konsens vermittelt "Amerika wurde in den Strassen geboren".
Scorsese hatte es aber 20 Jahre später dann auch viel leichter seine Message durchzubringen |
The Elephant Man [UK IMPORT] Anne Bancroft, Anthony Hopkins, John Hurt, Wendy Hiller DVD, 14. Mai 2001 Verkaufsrang: 45972 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar! Regisseur David Lynch ist und bleibt ein Experte für die hemmungslose Darstellung menschlicher Abgründe. Während er in seinen Filmen Lost Highway oder Wild at Heart seine Protagonisten erschreckende Gewaltexzesse erleben lässt, sind es in seinem frühen Werk Der Elefantenmensch eher psychische Qualen, die dem Zuschauer die eigene Unzulänglichkeit vor Augen führt. Lynch erzählt die tragische authentische Geschichte des entstellten John Merrick (John Hurt). Durch eine ungewöhnliche Krankheit ist John durch Wucherungen am ganzen Körper so schrecklich entstellt, dass er einem menschliches Wesen kaum mehr ähnelt. Mit dem Verlust seines Äußeren verliert John auch sein Anrecht auf sein Menschendasein: Bytes, der Besitzer eines Abnormen-Kabinetts, stellt ihn als Der Elefantenmensch auf dem Jahrmarkt aus. John wird mit Abscheu bestaunt wie ein ekliges Tier. Dort sieht ihn der junge Arzt Frederick Treves (anders als in Schweigen der Lämmer Anthony Hopkins als Arzt mit Herz). Auch er staunt, eine solche extreme Deformation weckt sein wissenschaftliches Interesse. Treves nimmt den Elefantenmensch kurzerhand bei sich auf. Bei seinen Untersuchungen erkennt Treves im schrecklichen Körper Johns eine zutiefst verletzte menschliche Seele. Er lehrt den Elefantenmenschen Sprache und Umgangsformen und führt ihn als wissenschaftliches Wunder in die Gesellschaft ein. Doch auch scheinbar resozialisiert bleibt John nur ein interessantes Objekt für seine Umwelt. Im Vergleich zu anderen Filmen von Lynch (Straight Story) ist der Schwarzweißfilm Der Elefantenmensch ein eher leises und unspektakuläres Werk. Meisterlich hat es der Regisseur aber auch hier verstanden, die Geschichte so bedrückend zu erzählen, dass die nachvollziehbare Unmenschlichkeit der Menschheit entsetzlicher und gruseliger ist als jeder psychopathische Serienkiller. -Annette Link
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Menschlichkeit aus anderer Perspektive 5 von 5 Punkten 1980 drehte David Lynch nach einer wahren Begebenheit diesen tiefberührenden Film, welcher die Lebens- und Leidensgeschichte des John Merrick nachzeichnet. Anhand einiger wesentlicher Stationen seines Lebens wird einfühlsam dargelegt, unter welchen Umständen diese zutiefst deformierte menschliche Kreatur existieren muss. Das bloße Existieren wird jedoch überwiegend zu Beginn des Filmes dargestellt. Im Laufe der Entwicklung wird deutlich, dass diese Kreatur ein mit allen Sinnen ausgestatteter, voll denkender Mensch ist, welcher nicht bloß existiert, sondern zugleich auch lebt, fühlt, leidet und glücklich ist. Ein Mensch, welcher am ganz normalen Alltag - an gemeinsamen Teestunden, dem Besuch des Theaters etc. - genauso teilnehmen sollte wie jeder andere. Lynch zeichnet an dieser Stelle tiefgründig zugleich die äußeren Umstände des viktorianischen Zeitalters und ihre Auswirkungen auf John Merrick nach. Der Umgang mit diesem Menschen, welcher zugleich abscheulich, ekelerregend und faszinierend auf die Menschen wirkt, steht im Vordergrund. Seien es die Aufnahme der Sodom und Gomorrha Thematik im Kontext der Maßlosigkeit und Gier gegen Ende des Films oder die Selbstzweifel des jungen Doktors (gespielt von Anthony Hopkins) bezüglich der Zurschaustellung des Patienten in einem neuen Kontext gegen Anfang des Films: Lynch stellt sehr facettenreich die vielen verschiedenen Blickwinkel dar, welche doch so prägend auftreten. An dieser Stelle wird auch die Unmenschlichkeit des angeblich so Menschlichen sichtbar. Eine Umkehrung findet statt: Wer ist hier "normal" und menschlich? Was muss ein Lebewesen ertragen haben, wenn es weint, weil es nicht gewohnt ist gut behandelt zu werden? Warum konnte jemand nur aufgrund der äußeren Erscheinung als Attraktion auf dem Jahrmarkt verkauft werden? Und warum gipfelte die Sensationslust der damaligen Gesellschaft gerade in Ekel und Abscheu vor diesem Lebewesen? Der Zuschauer wird angehalten, sich ein eigenes Bild zu machen. Zudem wirft der Film viele Fragen bezüglich des Umgangs mit "andersartigen" Lebewesen auf. Zwar spielt der Film in einem anderen Jahrhundert, jedoch sind viele Aspekte nachwievor zutiefst aktuell. Natürlich werden Lebewesen wie John Merrick meines Wissens nach nicht mehr auf Jahrmärkten zur Schau gestellt und als Attraktion verkauft - jedoch sind sie auch nachwievor nicht gesellschaftlich etabliert. Ausgrenzung und Unwissenheit, Hilflosigkeit und Ekel bestimmen nachwievor das Bild vieler Menschen über Lebewesen, die nicht dem gängigen Ideal entsprechen. Ein Film, der bewegt und aufrüttelt - und das alles ohne schockierende Spezialeffekte. Der langsame, behutsame Aufbau und die einfühlsame Hinführung zu dem entstellten Menschen stehen im Vordergrund.
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Das Osterman Weekend Rutger Hauer, John Hurt, Craig T. Nelson DVD, 2. Dezember 2004 Verkaufsrang: 38592 Sam Peckinpah, der Meister der Feuergefecht-Ballette, der Zeitlupen-Tode und der schnellen Schnitte (und somit der Vater des modernen Action-Kinos) drehte ein Jahr vor seinem Tod im Orwell-Jahr 1984 diesen Thriller über Video-Überwachung und Menschen-Manipulation. Einige Studienkollegen - darunter der Fernsehjournalist Tanner (Rutger Hauer, Blade Runner), der Schönheitschirurg Tremayne (Dennis Hopper, Speed) und der TV-Produzent Osterman (Craig T. Nelson, Poltergeist) - treffen sich einmal im Jahr, um alte Zeiten wieder aufleben zu lassen. Doch dieses Mal will keine Unbeschwertheit aufkommen. CIA-Chef Denforth (Burt Lancaster in einer seiner letzten Rollen, es folgten Archie und Harry könnens nicht lassen und Feld der Träume) klärt Tanner darüber auf, dass seine Freunde Agenten des russischen KGB sind und dass seine Hilfe benötigt wird, um diese umzudrehen. Notgedrungen willigt dieser ein. Bis zum folgenden Wochenende wird das Haus von Tanner mit versteckten Kameras ausgestattet und der Agent Fesset (John Hurt Alien) spielt den Großen Bruder. Zwischen den Anwesenden beginnt unter ständiger Beobachtung ein Psychodrama, das in roher Gewalt endet - jedoch nicht unter den Freunden, denn noch ein anderer spielt ein doppeltes Spiel. Das Osterman Weekend ist ein Kalter-Krieg-Vorläufer von Der Staatsfeind Nr. 1, allerdings ohne dessen Auf der Flucht-Elemente. Dafür wendet sich das Plot-Blatt in der Mitte auf überraschende Weise. Und Sam Peckinpah (Getaway, The Wild Bunch) zeigt zum letzten Mal, was ihm John Woo, Michael Bay und all die anderen verdanken. Das Bonusmaterial beschränkt sich zwar allein auf Texttafeln, diese jedoch bieten reichlich Information über Leben und Werk der Darsteller und des Regisseurs. -Alexander Röder
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Sam Peckinpah in Höchstform. 4 von 5 Punkten Ein Thriller der Extraklasse aus den 80er Jahren. Sam Peckinpah hat mit dem Film einen Thriller geschaffen, wie man ihn heute kaum noch sieht. Zwar relativ typisch für die Zeit in der er gedreht wurde, ist man doch überrascht mit welchen geringen stilistischen Mitteln man doch erhebliche Spannung aufbauen kann. Das gelingt heutigen Produktionen trotz vieler Millionen Dollar sehr selten in dieser ausgeprägten Form. Zur Story: TV Talker Tanner führt einmal im Jahr mit drei alten Freunden ein gemeinsames Wochenende aus. Kurz vor dem Termin wird er durch die CIA angeworben, da seine drei Kumpel Spione des KGB wären. Er lässt sich mit erheblichen Vorbehalten auf die Bespitzelung ein und erlebt ein Wochenende der besonderen Art. Nur Freunde hat er eher selten... Mehr wird nicht verraten, der Film lebt von der Ahnungslosigkeit seiner Zuschauer. Es bleibt nur noch ein Wort: Klasse! Wie schon gesagt, ein Thriller der alten Schule. Hervorgehoben wird der Film noch durch seine einzigartige Besetzung. Rutger Hauer in seiner Höchstform (leider nie mehr so gesehen), John Hurt und Dennis Hopper als echte Charakterdarsteller und Burt Lancaster als Highlight. Verwicklungen, Überraschungen und Gemeinheiten richtig schön aufgebaut, führen zu einem Finale, das man so nicht vorhersieht. Also eine Empfehlung für Liebhaber der 70/80er Jahre Filmkunst. Die DVD von EMS ist dagegen dem Film leider nicht gerecht geworden. Der Ton ist zwar noch akzeptabel (für das Alter), das Bild ist aber eine Frechheit. Die Extras sind nicht besonders, wobei die Tafeln zu den Schauspielern recht informativ sind. Mangels Alternative und zu einem günstigen Preis aber trotzdem eine klare Kaufempfehlung! Nachtrag: Mittlerweile ist von Concorde eine neue Version des Filmes erschienen. Diese läßt jetzt auch technisch keine Wünsche mehr offen. Auch ein paar Extras wurden noch aufgetrieben. Wer den Film mag, sollte direkt zu dieser neuen Version greifen.
Toller Krimi 4 von 5 Punkten In bester Krimi-Art wurde dieser Film damals zu einem Welterfolg. Großartige Schauspieler, eine Buchvorlage wie sie spannender kaum sein kann und das ganze excellent insziniert.... bis auf die teilweise recht bescheidene Kameraführung. Trotzdem ist dieser Film für alle Fans der Klassiker wie z.B. "Die Nadel", "Russland Haus" etc. ein absoluter Must-Buy |
Dannys Mutprobe John Hurt, Gregory Smith, David Strathairn DVD Verkaufsrang: 48472
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
"Wer wirklich mutig ist, muss das nicht beweisen!" 5 von 5 Punkten Diesen Satz spricht der Vater, Earl, am Schluss zu seinem Sohn Danny. Welche Mutprobe da bereits hinter ihnen liegt, sagt der englische Titel "The climb". Sie schauen auf den hinter den Häusern liegenden Hügel, auf welchem der alte Sendemast gerade demontiert wird.
"Dannys Mutprobe" ist in einer Hinsicht ein typischer "Coming-of-age"-Film, denn der zwölfjährige Danny, der zusammen mit seiner Schwester ohne Mutter aufwächst, versucht seinen Platz im Leben zu finden - mit Freunden und gegen die unvermeidlichen Feinde, in diesem Fall zwei rothaarige Brüder aus der Nachbarschaft.
Sein Vater kümmert sich liebevoll um Danny und seine Schwester hat aber im Baltimore der 50er Jahre mit dem Stigma zu kämpfen, nicht im Krieg gewesen zu sein. Auch dies ist nicht schlichtweg eine Frage des Mutes, wie sich später herausstellen wird.
In anderer Hinsicht ist es aber auch ein Film über die Frage nach der Bedeutung des Lebens angesichts des Todes. Nicht nur Dannys Mutter ist tot, sondern der Vater seines Freundes ist nicht aus dem Krieg zurückgekehrt und die Urne mit seiner Asche ziert nun die heimische Wohnzimmerkommode. Dann ist da auch noch der lungenkrebskranke Nachbar Mr. Lang (grandios: John Hurt!), der wohl ein abenteuerliches Leben im Ausland führte, und nun nur noch auf seinen Tod wartet. Danny schließt zögerlich mit ihm Freundschaft und erfährt durch den nahen Tod des kauzigen Mannes, der ihm in seinen Problemen mit Rat und Tat zur Seite steht, einiges über das Leben.
Obwohl also durchaus schwerwiegende Themen behandelt werden, erzählt der Film seine Geschichte niemals moralisierend oder wird zu pädagogisch. Vielmehr besticht er durch hervorragende Charaktere und einen guten Schuss Humor.
Neben einigen Trailern enthält die DVD noch eine Einführung für jüngere Kinder, die helfen kann, den Film verständlicher zu machen - obwohl der Charme des kleinen aber feinen Filmes sicher auch ohne dieses Extras wirkt. Sehenswert ab Grundschulalter! |
V For Vendetta [Blu-ray] [UK IMPORT] Hugo Weaving, Stephen Fry, John Hurt, Natalie Portman Blu-ray, 7. Juli 2008 Verkaufsrang: 58117 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Absolut Top 5 von 5 Punkten Bild & Ton sind sehr schön anzusehen.
ENTHÄLT DIE DEUTSCHE TONSPUR!!!! wohl die wichtigste Info.
Über den Inhalt möchte ich nicht näher eingehen ist Geschmacksache. |
Indiana Jones And The Kingdom Of The Crystal Skull [Blu-ray] [UK IMPORT] Karen Allen, John Hurt, Ray Winstone, Harrison Ford, Shia LaBeouf Blu-ray, 10. November 2008 Verkaufsrang: 50638 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
| Alien Saga 3er Box Tom Skerritt, Veronica Cartwright, Sigourney Weaver, Yaphet Kotto, John Hurt Videokassette, 28. Januar 1999 Verkaufsrang: 3158
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