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| DVDs: Josephine Hull | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben |
Arsen und Spitzenhäubchen Cary Grant, Priscilla Lane, Josephine Hull DVD, 5. November 2004 Verkaufsrang: 1100 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Warner Home Arsen und Spitzenhäubchen, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 05.11.04
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 22 Bewertungen)
... Zwölf + eins im biederen Brewstertum 5 von 5 Punkten "Der Panamakanal" ... Diese rabenschwarzweiße Kriminalgroteske von irrwitziger Atmosphäre, im Schatten und Licht von einigen wenigen Quadratmetern Raum gedreht mit nur ein paar Einblendungen einer surreal dargestellten Außenwelt, ist eine absolute Caprakrönung der Darstellung von Makaberem, Groteskem, Absurdem und Grauen hinter einer kleinkarierten Spießbürgerfassade von Spitzen, geätzten Scheiben, geschliffenen Gläsern, Teeservicen und Holztruhen sowie hahnstolzen, begriffsstutzigen Polizisten.
"Seelenfrieden" ... Der "Held" der Geschichte, ein Ideal eines klassisch eleganten, erfolgreichen und angebeteten Mannes mit, die Weiblichkeit herausfordernder, skurriler Eheauffassung, umgarnt und gefangen von einer engelsgleichen Schönheit des Pfarrers von gegenüber, stolpert, initiiert vor allem durch seine zwei naiven Tanten von köstlichem Charme, betörender Exzentrik und verzückend euphemistischer Wortwahl, tollpatschig von einer haarsträubenden Szene zur anderen bei einer [von der Pike auf gelernten] umwerfenden und erstklassigen Mimik, die jedem Pantomimen zur Ehre gereichen würde.
"Näher zu Gott" ... eine brillante Kameraführung, exzellente Schauspielleistungen, unzählige Verwicklungen und Missverständnisse, turbulente und unglaubliche Einfälle sowie witzige Dialoge und Mengen von Gags machen diese knappen 2 Stunden zu einem wahren Fest audiovisueller Visionen von unvorhersehbaren Ereignissen.
Darsteller
* Cary Grant : Mortimer Brewster
* Josephine Hull : Abby Brewster
* Jean Adair : Martha Brewster
* Raymond Massey : Jonathan Brewster
* Peter Lorre : Dr. Einstein
* Priscilla Lane : Elaine Brewster
* John Alexander : Teddy Brewster
* Jack Carson : Patrick O'Hara
* John Ridgely : Sanders
* Edward McNamara : Brophy
* Edvard Everett Horton : Mr. Witherspoon
* James Gleason : Inspektor
* Grant Mitchell : Reverend Harper
* Vaughan Glaser : Richter Cullman
* Chester Clute : Dr. Gilchrist
* Edward McWade : Mr. Gibbs
* Charles Lane : Reporter
* Garry Owen : Taxifahrer
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Mein Freund Harvey James Stewart, Josephine Hull, Peggy Dow DVD, 6. September 2007 Verkaufsrang: 3091 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Universal Mein Freund Harvey (neuer Look), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 06.09.07
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Unbedingt ansehen. Und Harvey sehen! 5 von 5 Punkten Wohl kaum eine klassische Hollywood-Komödie verbindet Humor und Tiefgang auf derart bezaubernde Weise wie Henry Kosters "Harvey" (1950). Der einzigartige Jimmy Stewart, die wunderbare Josephine Hull (Oskar) und natürlich Pooka Harvey öffnen den "normalen" Menschen die Augen für das wirklich Wichtige im Leben: freundlicher und damit glücklicher zu sein. Unbedingt englische Orginalversion anschauen. Und nicht vergessen, "every day is a wonderful day."
Taumhaft gespielte Komödie 5 von 5 Punkten Schon lange gehört dieser Film zu meinen Top Lieblingsfilmen!
Die Darsteller sind allesamt verschiedene, zum Schießen komische Charaktere, traumhaft besetzt. Die Qualität der DVD ist Top.
Elwood P. Dowd, James Stewart, der realen Welt mit all ihren Konventionen etwas entrückt, läuft mit seinem weißen 2 Meter "Pucca" Hasen Harvey, den außer ihm niemand sieht, den er aber jedem vorstellt, gelassen, glücklich und freundlich durch den Film, um ab und zu in den Bars der Stadt einen "zu lüpfen", verteilt Visitenkarten von sich an alle Leute die er trifft und lädt sie zum Essen nach Hause ein, während um ihn herum, und eben wegen ihm, das Chaos in Form von durchdrehenden Verwandten plus Anhang ausbricht. Seine Schwester Veta Louise, schon die Namen der Darsteller, die ja immer wieder genannt werden, sind zum Piepen, und deren Tochter, die Angst hat, deswegen keinen Mann abzubekommen, schämen sich deswegen so sehr, daß sie ihn in die Klapse, pardon Sanatorium, zur Behandlung bringen, und da nimmt das Unheil in Form von Verwechslungen seinen Lauf. Das alles ist zum Brüllen komisch, hat aber enormen Tiefgang und erinnert im Stil an Filme wie Arsen und Spitzenhäubchen! Das Stück erhielt den Pulitzer Preis und den hätte der Film von mir auch bekommen!
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Mein Freund Harvey James Stewart, Josephine Hull, Peggy Dow DVD Verkaufsrang: 5539 Es wird Sie immer wieder überraschen, dass Sie, wenn Sie sich diesen Film erneut anschauen, feststellen werden, was für eine subtile und düstere Ausführung James Stewart seiner Rolle als Alkoholiker gibt, der behauptet, sich in Gesellschaft eines riesigen, unsichtbaren Kaninchens zu befinden. Als Elwood P. Dowd sendet der Schauspieler gerade noch wahrnehmbare Signale von Verfall und Alkohol aus, fängt auf der anderen Seite aber auch Dowds romantische Ader und seine Würde mit großartiger Leichtigkeit ein. Der Film, der auf einem erfolgreichen Theaterstück basiert und unter der Regie von Henry Koster gedreht wurde, ist zeitweilig schrecklich lustig, besonders dann, wenn Elwood entscheidet, dass es nur höflich sei, Harvey total fremden Leuten vorzustellen. Die Nebendarsteller könnten ebenfalls nicht besser sein. -Tom Keogh
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
Gestatten, mein Name ist Pooka... 5 von 5 Punkten "Harvey" ist für mich einer der humorvollsten Filme, die je das Licht der Leinwand erblickt haben. James Stewart spielt darin den 42-jährigen Junggesellen Elwood P. Dowd, der mit seiner älteren Schwester, deren Tochter und dem unsichtbaren Hausgesellen Harvey ein skurriles Zusammenleben führt; irgendwo in einer mittelständischen amerikanischen Vorstadt.
Harvey ist schneeweiß und misst über zwei Meter - sofern es einem gegeben ist, den Hasen überhaupt zu Gesicht zu bekommen. Sagte ich Hase? Ich meine wohl eher Gestaltwandler. Mal gefällt es diesen Wesen ein Pferd mit glühenden Augen zu sein, ein andermal Hund, hinkender Geißbock - oder eben Hase. In der keltischen Mythologie haben Shapeshifter ebenso viele unterschiedliche Namen wie Formen: Puka, Phooka, Bucca, Puck (schlag nach bei Shakespeare) oder eben Pooka. Ihr Charakter neigt zwar zu Schelmenstreichen und Tricks, dennoch stehen sie den von ihnen erwählten Menschen sehr wohlgesonnen zur Seite.
Der Film birgt herrliche Gags. Wenn Elwood seinen luftigen Hasenfreund in vollendeter Pantomime über die Straße zieht, die Tür öffnet oder mit dem Ellenbogen anstößt, wirkt das gekonnt komisch. Ebenso wenn der listige Pooka den Direktor einer Nervenheilanstalt in den Beinahewahnsinn treibt und den ruppigen Krankenwärter per Lexikoneintrag auf den Arm nimmt. Schabernack in wohl dosiertem Ausmaß. Sehr pointenreicher Stoff. Die Romanvorlage von Mary Chase gewann den angesehenen Pulitzer-Preis.
In den Specials gibt es einen Kinopremieren-Trailer aus dem Jahr 1950 sowie den mit Standbildern unterlegten Audiokommentar von James Stewart von 1990. Stewart meint darin, dass "Harvey" immer einer seiner Lieblingsfilme geblieben ist. Da kann man nur kopfnickend beipflichten. Harvey ist auch mein Freund...
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Arsenic And Old Lace (black and white) [UK IMPORT] Cary Grant, James Gleason, Peter Lorre, Jack Carson, Raymond Massey DVD, 7. Mai 2001 Verkaufsrang: 19692 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 22 Bewertungen)
... Zwölf + eins im biederen Brewstertum 5 von 5 Punkten "Der Panamakanal" ... Diese rabenschwarzweiße Kriminalgroteske von irrwitziger Atmosphäre, im Schatten und Licht von einigen wenigen Quadratmetern Raum gedreht mit nur ein paar Einblendungen einer surreal dargestellten Außenwelt, ist eine absolute Caprakrönung der Darstellung von Makaberem, Groteskem, Absurdem und Grauen hinter einer kleinkarierten Spießbürgerfassade von Spitzen, geätzten Scheiben, geschliffenen Gläsern, Teeservicen und Holztruhen sowie hahnstolzen, begriffsstutzigen Polizisten.
"Seelenfrieden" ... Der "Held" der Geschichte, ein Ideal eines klassisch eleganten, erfolgreichen und angebeteten Mannes mit, die Weiblichkeit herausfordernder, skurriler Eheauffassung, umgarnt und gefangen von einer engelsgleichen Schönheit des Pfarrers von gegenüber, stolpert, initiiert vor allem durch seine zwei naiven Tanten von köstlichem Charme, betörender Exzentrik und verzückend euphemistischer Wortwahl, tollpatschig von einer haarsträubenden Szene zur anderen bei einer [von der Pike auf gelernten] umwerfenden und erstklassigen Mimik, die jedem Pantomimen zur Ehre gereichen würde.
"Näher zu Gott" ... eine brillante Kameraführung, exzellente Schauspielleistungen, unzählige Verwicklungen und Missverständnisse, turbulente und unglaubliche Einfälle sowie witzige Dialoge und Mengen von Gags machen diese knappen 2 Stunden zu einem wahren Fest audiovisueller Visionen von unvorhersehbaren Ereignissen.
Darsteller
* Cary Grant : Mortimer Brewster
* Josephine Hull : Abby Brewster
* Jean Adair : Martha Brewster
* Raymond Massey : Jonathan Brewster
* Peter Lorre : Dr. Einstein
* Priscilla Lane : Elaine Brewster
* John Alexander : Teddy Brewster
* Jack Carson : Patrick O'Hara
* John Ridgely : Sanders
* Edward McNamara : Brophy
* Edvard Everett Horton : Mr. Witherspoon
* James Gleason : Inspektor
* Grant Mitchell : Reverend Harper
* Vaughan Glaser : Richter Cullman
* Chester Clute : Dr. Gilchrist
* Edward McWade : Mr. Gibbs
* Charles Lane : Reporter
* Garry Owen : Taxifahrer
Nur für Slapstick-Freunde 3 von 5 Punkten Beim ersten Ansehen vor über 10 Jahren fand ich diesen Klassiker brüllend komisch. Aber beim zweiten Ansehen heute stelle ich fest, dass mich das alberne Chaos und die Art, wie Cary Grant durch die makabre Handlung hampelt, nur nervt. Seit diesem Film weiß ich, dass ich kein Freund von Slapstick bin. Ich nehme die 4 Sterne vom 1. Gucken und die 2 Sterne vom 2.Gucken, teile sie durch 2 und lande bei 3 Sternen.
Nicht zu übertreffen.... 5 von 5 Punkten Wer diesen Film noch nicht kennt, sollte ihn auf jeden Fall anschauen.. ich beneide jeden, der dieses Highlight das erst mal schauen darf und sich überraschen lassen kann.. besser gehts nun wirklich nicht....
Hurrraaaaa! - Schön ist's in Seelenfrieden... 5 von 5 Punkten Mit "Arsen und Spitzenhäubchen" hat Frank Capra einen Evergreen geschaffen, das hoffentlich nie mit einem Remake "geehrt" wird. Keiner kann Grants Grimassen nachmachen. Man stelle sich vor, Jim Carrey als Mortimer Brewster? Niemals... Und, wer die alten Tanten Josephine Hull und Jean Adair als die beiden Schwestern Abby und Martha Brewster sowie John Alexander als Teddy für überdreht hält: Sie sind eigentlich der Grund dafür, dass der Film überhaupt existieren konnte. Waren sie doch schon bereits seit 1941 im Stück dabei. Der große Erfolg des Bühnenstückes verzögerte sogar die Uraufführung des Films bis 1944!
Mortimer Brewster (Grant), gefeierter Theaterkritiker und Autor eines Buches über den Fehler der Ehe hat - na? - geheiratet und zwar das hübsche Pfarrerstöchterchen. Ein Fressen für die Presse, daher wird inkognito zum Standesamt gegangen. Als er sich bei seinen Tantchen verabschieden will, entdeckt er eine Leiche in der Fenstertruhe. Doch sein Entsetzen reißt nicht ab. Die Tanten wissen nicht nur von der toten Leiche, nein, sie haben sie auch fabriziert und 11 weitere liegen unten im Keller. Teddy, sein geisteskranker Bruder, der sich für Präsident Roosevelt hält und wie ein Bekloppter mit einem Hurraaaa die Treppen hochrennt nachdem er in seine Trompete geblasen hat, hält die Toten für ein Opfer des Gelbfiebers. Daher bestattet er sie im Panamakanal, was nix anderes heißt, als dass sie im Keller verbuddelt werden. Die Tanten haben kein Unrechtbewusstsein, sondern dies gehört alles zu ihrem Programm "Näher zu Gott". Sie vergiften Alleinstehende, die keine Menschenseele um sich haben und verbringen mit ihnen so den letzten schönen Augenblick. Mortimer rastet aus und glaubt, man könne dies Teddy anhängen. Schnell wird der Taxifahrer vergessen, der draußen auf ihn wartet und da war doch noch irgendwas mit Flitterwochen. Prompt wird mit Seelenfrieden telefoniert, der Bruder muss doch eingewiesen werden. Cop O'Hara, der neue Polizist im Revier, der mit seinem Bühnenstück ständig nervt und Mortimers Bruder, ein Massenmörder und Geisteskranker, der nach einer missglückten OP seines Dr. Einsteins (Peter Lorre) so aussieht wie Frankenstein (Raymond Massey) und obendrein noch einen ziemlich toten Mr. Spinalzo mitgebracht hat, machen das Chaos perfekt. Es kommt keine Langeweile auf. So spielt nahezu der gesamte Film an nicht ganz einem Tag und fast nur in der großen Eingangshalle bzw. Wohnzimmer des Hauses, wie beim Theater! Der herrlich rabenschwarze Humor und die unvergesslichen Gesichtsausdrücke und Ausraster Grants machen dem Film zu einem Meisterwerk.
Die DVD beinhaltet gleich drei Versionen des Film, ansonsten kaum Extras. Auch wenn man seinerzeit kein Bonusmaterial produzierte, könnte man dafür wenigstens den Preis der DVD etwas drücken...
Ein echtes Meisterwerk 5 von 5 Punkten Die Mischung aus Humor und Grauen verleiht beiden schärfere Konturen - man lacht lauter und gruselt sich mehr, sicher ein Verdienst von Frank Capras Regie und dem einzigartigen Cary Grant. Mir persönlich kommt Situationskomik mehr entgegen, als augenrollender Klamauk - je "ernster" der Witz verpackt ist, desto mehr kann ich darüber lachen. Bei diesem Film gibt es dazu reichlich oft Gelegenheit, deshalb ist er fester Bestandteil meiner Sammlung.
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Mein Freund Harvey James Stewart|Josephine Hull Videokassette, 1. November 1994 Verkaufsrang: 669 Es wird Sie immer wieder überraschen, dass Sie, wenn Sie sich diesen Film erneut anschauen, feststellen werden, was für eine subtile und düstere Ausführung James Stewart seiner Rolle als Alkoholiker gibt, der behauptet, sich in Gesellschaft eines riesigen, unsichtbaren Kaninchens zu befinden. Als Elwood P. Dowd sendet der Schauspieler gerade noch wahrnehmbare Signale von Verfall und Alkohol aus, fängt auf der anderen Seite aber auch Dowds romantische Ader und seine Würde mit großartiger Leichtigkeit ein. Der Film, der auf einem erfolgreichen Theaterstück basiert und unter der Regie von Henry Koster gedreht wurde, ist zeitweilig schrecklich lustig, besonders dann, wenn Elwood entscheidet, dass es nur höflich sei, Harvey total fremden Leuten vorzustellen. Die Nebendarsteller könnten ebenfalls nicht besser sein. -Tom Keogh
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
Gestatten, mein Name ist Pooka... 5 von 5 Punkten "Harvey" ist für mich einer der humorvollsten Filme, die je das Licht der Leinwand erblickt haben. James Stewart spielt darin den 42-jährigen Junggesellen Elwood P. Dowd, der mit seiner älteren Schwester, deren Tochter und dem unsichtbaren Hausgesellen Harvey ein skurriles Zusammenleben führt; irgendwo in einer mittelständischen amerikanischen Vorstadt.
Harvey ist schneeweiß und misst über zwei Meter - sofern es einem gegeben ist, den Hasen überhaupt zu Gesicht zu bekommen. Sagte ich Hase? Ich meine wohl eher Gestaltwandler. Mal gefällt es diesen Wesen ein Pferd mit glühenden Augen zu sein, ein andermal Hund, hinkender Geißbock - oder eben Hase. In der keltischen Mythologie haben Shapeshifter ebenso viele unterschiedliche Namen wie Formen: Puka, Phooka, Bucca, Puck (schlag nach bei Shakespeare) oder eben Pooka. Ihr Charakter neigt zwar zu Schelmenstreichen und Tricks, dennoch stehen sie den von ihnen erwählten Menschen sehr wohlgesonnen zur Seite.
Der Film birgt herrliche Gags. Wenn Elwood seinen luftigen Hasenfreund in vollendeter Pantomime über die Straße zieht, die Tür öffnet oder mit dem Ellenbogen anstößt, wirkt das gekonnt komisch. Ebenso wenn der listige Pooka den Direktor einer Nervenheilanstalt in den Beinahewahnsinn treibt und den ruppigen Krankenwärter per Lexikoneintrag auf den Arm nimmt. Schabernack in wohl dosiertem Ausmaß. Sehr pointenreicher Stoff. Die Romanvorlage von Mary Chase gewann den angesehenen Pulitzer-Preis.
In den Specials gibt es einen Kinopremieren-Trailer aus dem Jahr 1950 sowie den mit Standbildern unterlegten Audiokommentar von James Stewart von 1990. Stewart meint darin, dass "Harvey" immer einer seiner Lieblingsfilme geblieben ist. Da kann man nur kopfnickend beipflichten. Harvey ist auch mein Freund...
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Arsen und Spitzenhäubchen Cary Grant, Priscilla Lane, Josephine Hull Videokassette, 1. November 1993 Verkaufsrang: 3424
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 22 Bewertungen)
... Zwölf + eins im biederen Brewstertum 5 von 5 Punkten "Der Panamakanal" ... Diese rabenschwarzweiße Kriminalgroteske von irrwitziger Atmosphäre, im Schatten und Licht von einigen wenigen Quadratmetern Raum gedreht mit nur ein paar Einblendungen einer surreal dargestellten Außenwelt, ist eine absolute Caprakrönung der Darstellung von Makaberem, Groteskem, Absurdem und Grauen hinter einer kleinkarierten Spießbürgerfassade von Spitzen, geätzten Scheiben, geschliffenen Gläsern, Teeservicen und Holztruhen sowie hahnstolzen, begriffsstutzigen Polizisten.
"Seelenfrieden" ... Der "Held" der Geschichte, ein Ideal eines klassisch eleganten, erfolgreichen und angebeteten Mannes mit, die Weiblichkeit herausfordernder, skurriler Eheauffassung, umgarnt und gefangen von einer engelsgleichen Schönheit des Pfarrers von gegenüber, stolpert, initiiert vor allem durch seine zwei naiven Tanten von köstlichem Charme, betörender Exzentrik und verzückend euphemistischer Wortwahl, tollpatschig von einer haarsträubenden Szene zur anderen bei einer [von der Pike auf gelernten] umwerfenden und erstklassigen Mimik, die jedem Pantomimen zur Ehre gereichen würde.
"Näher zu Gott" ... eine brillante Kameraführung, exzellente Schauspielleistungen, unzählige Verwicklungen und Missverständnisse, turbulente und unglaubliche Einfälle sowie witzige Dialoge und Mengen von Gags machen diese knappen 2 Stunden zu einem wahren Fest audiovisueller Visionen von unvorhersehbaren Ereignissen.
Darsteller
* Cary Grant : Mortimer Brewster
* Josephine Hull : Abby Brewster
* Jean Adair : Martha Brewster
* Raymond Massey : Jonathan Brewster
* Peter Lorre : Dr. Einstein
* Priscilla Lane : Elaine Brewster
* John Alexander : Teddy Brewster
* Jack Carson : Patrick O'Hara
* John Ridgely : Sanders
* Edward McNamara : Brophy
* Edvard Everett Horton : Mr. Witherspoon
* James Gleason : Inspektor
* Grant Mitchell : Reverend Harper
* Vaughan Glaser : Richter Cullman
* Chester Clute : Dr. Gilchrist
* Edward McWade : Mr. Gibbs
* Charles Lane : Reporter
* Garry Owen : Taxifahrer
Nur für Slapstick-Freunde 3 von 5 Punkten Beim ersten Ansehen vor über 10 Jahren fand ich diesen Klassiker brüllend komisch. Aber beim zweiten Ansehen heute stelle ich fest, dass mich das alberne Chaos und die Art, wie Cary Grant durch die makabre Handlung hampelt, nur nervt. Seit diesem Film weiß ich, dass ich kein Freund von Slapstick bin. Ich nehme die 4 Sterne vom 1. Gucken und die 2 Sterne vom 2.Gucken, teile sie durch 2 und lande bei 3 Sternen.
Nicht zu übertreffen.... 5 von 5 Punkten Wer diesen Film noch nicht kennt, sollte ihn auf jeden Fall anschauen.. ich beneide jeden, der dieses Highlight das erst mal schauen darf und sich überraschen lassen kann.. besser gehts nun wirklich nicht....
Hurrraaaaa! - Schön ist's in Seelenfrieden... 5 von 5 Punkten Mit "Arsen und Spitzenhäubchen" hat Frank Capra einen Evergreen geschaffen, das hoffentlich nie mit einem Remake "geehrt" wird. Keiner kann Grants Grimassen nachmachen. Man stelle sich vor, Jim Carrey als Mortimer Brewster? Niemals... Und, wer die alten Tanten Josephine Hull und Jean Adair als die beiden Schwestern Abby und Martha Brewster sowie John Alexander als Teddy für überdreht hält: Sie sind eigentlich der Grund dafür, dass der Film überhaupt existieren konnte. Waren sie doch schon bereits seit 1941 im Stück dabei. Der große Erfolg des Bühnenstückes verzögerte sogar die Uraufführung des Films bis 1944!
Mortimer Brewster (Grant), gefeierter Theaterkritiker und Autor eines Buches über den Fehler der Ehe hat - na? - geheiratet und zwar das hübsche Pfarrerstöchterchen. Ein Fressen für die Presse, daher wird inkognito zum Standesamt gegangen. Als er sich bei seinen Tantchen verabschieden will, entdeckt er eine Leiche in der Fenstertruhe. Doch sein Entsetzen reißt nicht ab. Die Tanten wissen nicht nur von der toten Leiche, nein, sie haben sie auch fabriziert und 11 weitere liegen unten im Keller. Teddy, sein geisteskranker Bruder, der sich für Präsident Roosevelt hält und wie ein Bekloppter mit einem Hurraaaa die Treppen hochrennt nachdem er in seine Trompete geblasen hat, hält die Toten für ein Opfer des Gelbfiebers. Daher bestattet er sie im Panamakanal, was nix anderes heißt, als dass sie im Keller verbuddelt werden. Die Tanten haben kein Unrechtbewusstsein, sondern dies gehört alles zu ihrem Programm "Näher zu Gott". Sie vergiften Alleinstehende, die keine Menschenseele um sich haben und verbringen mit ihnen so den letzten schönen Augenblick. Mortimer rastet aus und glaubt, man könne dies Teddy anhängen. Schnell wird der Taxifahrer vergessen, der draußen auf ihn wartet und da war doch noch irgendwas mit Flitterwochen. Prompt wird mit Seelenfrieden telefoniert, der Bruder muss doch eingewiesen werden. Cop O'Hara, der neue Polizist im Revier, der mit seinem Bühnenstück ständig nervt und Mortimers Bruder, ein Massenmörder und Geisteskranker, der nach einer missglückten OP seines Dr. Einsteins (Peter Lorre) so aussieht wie Frankenstein (Raymond Massey) und obendrein noch einen ziemlich toten Mr. Spinalzo mitgebracht hat, machen das Chaos perfekt. Es kommt keine Langeweile auf. So spielt nahezu der gesamte Film an nicht ganz einem Tag und fast nur in der großen Eingangshalle bzw. Wohnzimmer des Hauses, wie beim Theater! Der herrlich rabenschwarze Humor und die unvergesslichen Gesichtsausdrücke und Ausraster Grants machen dem Film zu einem Meisterwerk.
Die DVD beinhaltet gleich drei Versionen des Film, ansonsten kaum Extras. Auch wenn man seinerzeit kein Bonusmaterial produzierte, könnte man dafür wenigstens den Preis der DVD etwas drücken...
Ein echtes Meisterwerk 5 von 5 Punkten Die Mischung aus Humor und Grauen verleiht beiden schärfere Konturen - man lacht lauter und gruselt sich mehr, sicher ein Verdienst von Frank Capras Regie und dem einzigartigen Cary Grant. Mir persönlich kommt Situationskomik mehr entgegen, als augenrollender Klamauk - je "ernster" der Witz verpackt ist, desto mehr kann ich darüber lachen. Bei diesem Film gibt es dazu reichlich oft Gelegenheit, deshalb ist er fester Bestandteil meiner Sammlung.
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Harvey [UK IMPORT] James Stewart, Josephine Hull, Cecil Kellaway, Peggy Dow DVD, 18. August 2003 Verkaufsrang: 77505 Es wird Sie immer wieder überraschen, dass Sie, wenn Sie sich diesen Film erneut anschauen, feststellen werden, was für eine subtile und düstere Ausführung James Stewart seiner Rolle als Alkoholiker gibt, der behauptet, sich in Gesellschaft eines riesigen, unsichtbaren Kaninchens zu befinden. Als Elwood P. Dowd sendet der Schauspieler gerade noch wahrnehmbare Signale von Verfall und Alkohol aus, fängt auf der anderen Seite aber auch Dowds romantische Ader und seine Würde mit großartiger Leichtigkeit ein. Der Film, der auf einem erfolgreichen Theaterstück basiert und unter der Regie von Henry Koster gedreht wurde, ist zeitweilig schrecklich lustig, besonders dann, wenn Elwood entscheidet, dass es nur höflich sei, Harvey total fremden Leuten vorzustellen. Die Nebendarsteller könnten ebenfalls nicht besser sein. -Tom Keogh
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
Gestatten, mein Name ist Pooka... 5 von 5 Punkten "Harvey" ist für mich einer der humorvollsten Filme, die je das Licht der Leinwand erblickt haben. James Stewart spielt darin den 42-jährigen Junggesellen Elwood P. Dowd, der mit seiner älteren Schwester, deren Tochter und dem unsichtbaren Hausgesellen Harvey ein skurriles Zusammenleben führt; irgendwo in einer mittelständischen amerikanischen Vorstadt.
Harvey ist schneeweiß und misst über zwei Meter - sofern es einem gegeben ist, den Hasen überhaupt zu Gesicht zu bekommen. Sagte ich Hase? Ich meine wohl eher Gestaltwandler. Mal gefällt es diesen Wesen ein Pferd mit glühenden Augen zu sein, ein andermal Hund, hinkender Geißbock - oder eben Hase. In der keltischen Mythologie haben Shapeshifter ebenso viele unterschiedliche Namen wie Formen: Puka, Phooka, Bucca, Puck (schlag nach bei Shakespeare) oder eben Pooka. Ihr Charakter neigt zwar zu Schelmenstreichen und Tricks, dennoch stehen sie den von ihnen erwählten Menschen sehr wohlgesonnen zur Seite.
Der Film birgt herrliche Gags. Wenn Elwood seinen luftigen Hasenfreund in vollendeter Pantomime über die Straße zieht, die Tür öffnet oder mit dem Ellenbogen anstößt, wirkt das gekonnt komisch. Ebenso wenn der listige Pooka den Direktor einer Nervenheilanstalt in den Beinahewahnsinn treibt und den ruppigen Krankenwärter per Lexikoneintrag auf den Arm nimmt. Schabernack in wohl dosiertem Ausmaß. Sehr pointenreicher Stoff. Die Romanvorlage von Mary Chase gewann den angesehenen Pulitzer-Preis.
In den Specials gibt es einen Kinopremieren-Trailer aus dem Jahr 1950 sowie den mit Standbildern unterlegten Audiokommentar von James Stewart von 1990. Stewart meint darin, dass "Harvey" immer einer seiner Lieblingsfilme geblieben ist. Da kann man nur kopfnickend beipflichten. Harvey ist auch mein Freund...
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Arsenic And Old Lace [UK IMPORT] Cary Grant, James Gleason, Peter Lorre, Jack Carson, Raymond Massey Videokassette Verkaufsrang: 31597
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 22 Bewertungen)
... Zwölf + eins im biederen Brewstertum 5 von 5 Punkten "Der Panamakanal" ... Diese rabenschwarzweiße Kriminalgroteske von irrwitziger Atmosphäre, im Schatten und Licht von einigen wenigen Quadratmetern Raum gedreht mit nur ein paar Einblendungen einer surreal dargestellten Außenwelt, ist eine absolute Caprakrönung der Darstellung von Makaberem, Groteskem, Absurdem und Grauen hinter einer kleinkarierten Spießbürgerfassade von Spitzen, geätzten Scheiben, geschliffenen Gläsern, Teeservicen und Holztruhen sowie hahnstolzen, begriffsstutzigen Polizisten.
"Seelenfrieden" ... Der "Held" der Geschichte, ein Ideal eines klassisch eleganten, erfolgreichen und angebeteten Mannes mit, die Weiblichkeit herausfordernder, skurriler Eheauffassung, umgarnt und gefangen von einer engelsgleichen Schönheit des Pfarrers von gegenüber, stolpert, initiiert vor allem durch seine zwei naiven Tanten von köstlichem Charme, betörender Exzentrik und verzückend euphemistischer Wortwahl, tollpatschig von einer haarsträubenden Szene zur anderen bei einer [von der Pike auf gelernten] umwerfenden und erstklassigen Mimik, die jedem Pantomimen zur Ehre gereichen würde.
"Näher zu Gott" ... eine brillante Kameraführung, exzellente Schauspielleistungen, unzählige Verwicklungen und Missverständnisse, turbulente und unglaubliche Einfälle sowie witzige Dialoge und Mengen von Gags machen diese knappen 2 Stunden zu einem wahren Fest audiovisueller Visionen von unvorhersehbaren Ereignissen.
Darsteller
* Cary Grant : Mortimer Brewster
* Josephine Hull : Abby Brewster
* Jean Adair : Martha Brewster
* Raymond Massey : Jonathan Brewster
* Peter Lorre : Dr. Einstein
* Priscilla Lane : Elaine Brewster
* John Alexander : Teddy Brewster
* Jack Carson : Patrick O'Hara
* John Ridgely : Sanders
* Edward McNamara : Brophy
* Edvard Everett Horton : Mr. Witherspoon
* James Gleason : Inspektor
* Grant Mitchell : Reverend Harper
* Vaughan Glaser : Richter Cullman
* Chester Clute : Dr. Gilchrist
* Edward McWade : Mr. Gibbs
* Charles Lane : Reporter
* Garry Owen : Taxifahrer
Nur für Slapstick-Freunde 3 von 5 Punkten Beim ersten Ansehen vor über 10 Jahren fand ich diesen Klassiker brüllend komisch. Aber beim zweiten Ansehen heute stelle ich fest, dass mich das alberne Chaos und die Art, wie Cary Grant durch die makabre Handlung hampelt, nur nervt. Seit diesem Film weiß ich, dass ich kein Freund von Slapstick bin. Ich nehme die 4 Sterne vom 1. Gucken und die 2 Sterne vom 2.Gucken, teile sie durch 2 und lande bei 3 Sternen.
Nicht zu übertreffen.... 5 von 5 Punkten Wer diesen Film noch nicht kennt, sollte ihn auf jeden Fall anschauen.. ich beneide jeden, der dieses Highlight das erst mal schauen darf und sich überraschen lassen kann.. besser gehts nun wirklich nicht....
Hurrraaaaa! - Schön ist's in Seelenfrieden... 5 von 5 Punkten Mit "Arsen und Spitzenhäubchen" hat Frank Capra einen Evergreen geschaffen, das hoffentlich nie mit einem Remake "geehrt" wird. Keiner kann Grants Grimassen nachmachen. Man stelle sich vor, Jim Carrey als Mortimer Brewster? Niemals... Und, wer die alten Tanten Josephine Hull und Jean Adair als die beiden Schwestern Abby und Martha Brewster sowie John Alexander als Teddy für überdreht hält: Sie sind eigentlich der Grund dafür, dass der Film überhaupt existieren konnte. Waren sie doch schon bereits seit 1941 im Stück dabei. Der große Erfolg des Bühnenstückes verzögerte sogar die Uraufführung des Films bis 1944!
Mortimer Brewster (Grant), gefeierter Theaterkritiker und Autor eines Buches über den Fehler der Ehe hat - na? - geheiratet und zwar das hübsche Pfarrerstöchterchen. Ein Fressen für die Presse, daher wird inkognito zum Standesamt gegangen. Als er sich bei seinen Tantchen verabschieden will, entdeckt er eine Leiche in der Fenstertruhe. Doch sein Entsetzen reißt nicht ab. Die Tanten wissen nicht nur von der toten Leiche, nein, sie haben sie auch fabriziert und 11 weitere liegen unten im Keller. Teddy, sein geisteskranker Bruder, der sich für Präsident Roosevelt hält und wie ein Bekloppter mit einem Hurraaaa die Treppen hochrennt nachdem er in seine Trompete geblasen hat, hält die Toten für ein Opfer des Gelbfiebers. Daher bestattet er sie im Panamakanal, was nix anderes heißt, als dass sie im Keller verbuddelt werden. Die Tanten haben kein Unrechtbewusstsein, sondern dies gehört alles zu ihrem Programm "Näher zu Gott". Sie vergiften Alleinstehende, die keine Menschenseele um sich haben und verbringen mit ihnen so den letzten schönen Augenblick. Mortimer rastet aus und glaubt, man könne dies Teddy anhängen. Schnell wird der Taxifahrer vergessen, der draußen auf ihn wartet und da war doch noch irgendwas mit Flitterwochen. Prompt wird mit Seelenfrieden telefoniert, der Bruder muss doch eingewiesen werden. Cop O'Hara, der neue Polizist im Revier, der mit seinem Bühnenstück ständig nervt und Mortimers Bruder, ein Massenmörder und Geisteskranker, der nach einer missglückten OP seines Dr. Einsteins (Peter Lorre) so aussieht wie Frankenstein (Raymond Massey) und obendrein noch einen ziemlich toten Mr. Spinalzo mitgebracht hat, machen das Chaos perfekt. Es kommt keine Langeweile auf. So spielt nahezu der gesamte Film an nicht ganz einem Tag und fast nur in der großen Eingangshalle bzw. Wohnzimmer des Hauses, wie beim Theater! Der herrlich rabenschwarze Humor und die unvergesslichen Gesichtsausdrücke und Ausraster Grants machen dem Film zu einem Meisterwerk.
Die DVD beinhaltet gleich drei Versionen des Film, ansonsten kaum Extras. Auch wenn man seinerzeit kein Bonusmaterial produzierte, könnte man dafür wenigstens den Preis der DVD etwas drücken...
Ein echtes Meisterwerk 5 von 5 Punkten Die Mischung aus Humor und Grauen verleiht beiden schärfere Konturen - man lacht lauter und gruselt sich mehr, sicher ein Verdienst von Frank Capras Regie und dem einzigartigen Cary Grant. Mir persönlich kommt Situationskomik mehr entgegen, als augenrollender Klamauk - je "ernster" der Witz verpackt ist, desto mehr kann ich darüber lachen. Bei diesem Film gibt es dazu reichlich oft Gelegenheit, deshalb ist er fester Bestandteil meiner Sammlung.
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Arsen und Spitzenhäubchen Cary Grant, Raymond Massey, Jack Carson, Peter Lorre, Priscilla Lane DVD, 4. November 2004 Verkaufsrang: 28706 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
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... Zwölf + eins im biederen Brewstertum 5 von 5 Punkten "Der Panamakanal" ... Diese rabenschwarzweiße Kriminalgroteske von irrwitziger Atmosphäre, im Schatten und Licht von einigen wenigen Quadratmetern Raum gedreht mit nur ein paar Einblendungen einer surreal dargestellten Außenwelt, ist eine absolute Caprakrönung der Darstellung von Makaberem, Groteskem, Absurdem und Grauen hinter einer kleinkarierten Spießbürgerfassade von Spitzen, geätzten Scheiben, geschliffenen Gläsern, Teeservicen und Holztruhen sowie hahnstolzen, begriffsstutzigen Polizisten.
"Seelenfrieden" ... Der "Held" der Geschichte, ein Ideal eines klassisch eleganten, erfolgreichen und angebeteten Mannes mit, die Weiblichkeit herausfordernder, skurriler Eheauffassung, umgarnt und gefangen von einer engelsgleichen Schönheit des Pfarrers von gegenüber, stolpert, initiiert vor allem durch seine zwei naiven Tanten von köstlichem Charme, betörender Exzentrik und verzückend euphemistischer Wortwahl, tollpatschig von einer haarsträubenden Szene zur anderen bei einer [von der Pike auf gelernten] umwerfenden und erstklassigen Mimik, die jedem Pantomimen zur Ehre gereichen würde.
"Näher zu Gott" ... eine brillante Kameraführung, exzellente Schauspielleistungen, unzählige Verwicklungen und Missverständnisse, turbulente und unglaubliche Einfälle sowie witzige Dialoge und Mengen von Gags machen diese knappen 2 Stunden zu einem wahren Fest audiovisueller Visionen von unvorhersehbaren Ereignissen.
Darsteller
* Cary Grant : Mortimer Brewster
* Josephine Hull : Abby Brewster
* Jean Adair : Martha Brewster
* Raymond Massey : Jonathan Brewster
* Peter Lorre : Dr. Einstein
* Priscilla Lane : Elaine Brewster
* John Alexander : Teddy Brewster
* Jack Carson : Patrick O'Hara
* John Ridgely : Sanders
* Edward McNamara : Brophy
* Edvard Everett Horton : Mr. Witherspoon
* James Gleason : Inspektor
* Grant Mitchell : Reverend Harper
* Vaughan Glaser : Richter Cullman
* Chester Clute : Dr. Gilchrist
* Edward McWade : Mr. Gibbs
* Charles Lane : Reporter
* Garry Owen : Taxifahrer
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