DVDs: Jutta Hoffmann

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Motzki - Die komplette Serie - Jürgen HoltzMotzki - Die komplette Serie
Jürgen Holtz, Jutta Hoffmann, Eva Mattes, Albert Kitzler

DVD, 18. September 2008
     Verkaufsrang: 3954      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 18,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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POISON IDEA - PICK YOUR KING

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Pünktlich zur Einheits-Feier!      4 von 5 Punkten
Motzki-ein geschmähtes Kind!

Als die Serie 1993 zum ersten Mal in der ARD lief (und das zur besten Sendezeit), waren die Erwartungen groß!
Da sie aus der Feder von Wolfgang Menge stammte und es sich wieder um einen großen Nörgler ala Alfred Tezlaff handelte, lag der Vergleich mit "Ein Herz und eine Seele", sehr nah!

Was der Zuschauer dann präsentiert bekam, enttäuschte auf den ersten Blick viele!
Friedhelm Motzki war wirklich ein unangenehmer Kotzbrocken, dem all das fehlte, was "Ekel Alfred", trotz seiner Meckereien, sympatisch machten!
Zudem vermißten Viele auch die starken Gegenparts, wie sie damals Alfred`s Frau Else, sein Schwiegersohn und Tochter Rita darstellten.

Auch die technische Umsetzung der Serie (eine "harte" Beleuchtung, ein irritierender, rückwertslaufender s/w Vorspann (inkl. schrecklicher Musik), die kurze Laufzeit (25 min pro Episode),empfanden die meißten Zuschauer als nicht ansprechend!

Die größte Kritik erfuhr die Serie allerdings wegen der Parolen, die Motzki über unsere "lieben Brüder aus der Zone", vom Stapel ließ, und die damals völlig gegen den Trend des allgemeinen (und offiziellen)Hurra-Patriotismus über die Wiedervereinigung lief (obwohl dieser 3 Jahre nach der Vereinigung auch schon ganz schön nachgelassen hatte)!

Viele Zuschauer fühlten sich regelrecht angegriffen und empörten sich beim Sender darüber, wie man solche Einstellungen nur in der Öffentlichkeit verbreiten könne!
Andere wiedrum sahen sich in ihren Vorurteilen nur bestätigt, wollten sich aber natürlich nicht mit jemanden wie Motzki vergleichen lassen (ähnliche Reaktionen von beiden Seiten gab es in den 70ern auch bei Alfred Tetzlaff, wobei dieser allerdings für einige Leute tatsächlich einen "Vorbildcharakter" hatte).
Motzki Darstellung war noch ein Stückchen realistischer geraten als Alfred und wurde dadurch von Vielen einfach als "unerträglich" empfunden.
Auch die Presse reagierte nicht besonders wohlwollend (bis auf wenige Asunahmen).

Die Reaktion der ARD folgte prompt:Die Serie verschwandt nach ihrer Erstsendung schnell in der Versenkung und wurde nur noch einmal im Fernshen Wiederholt (7 Jahre später und das auch nur im Spätprogramm vom NDR!).
Die Verantwortlichen wollten dem ohnehin nur schleppend verlaufenden Einheitsprozess, wohl nicht noch mehr Sand ins Getriebe schütten.

Wenn man sich die Serie heute aus der Distanz anschaut (immerhin 18 Jahre nach der Wiedervereinigung), wundert man sich doch, wie frech und mutig Autor Menge damals gewesen ist!
Viele der Sprüche und Verhaltensweisen Von Friedhelm Motzki sind einfach authentisch (wenn auch bewußt überzeichnet)!
Wer damals die Stimmung bewußt miterlebt hat, der weiß, wie Viele Leue genau das dachten, was Motzki aussprach! Und mit manchen Kommentaren hatter er ja auch nicht ganz unrecht!
Das es sich bei Motzki allerdings um ein wirkliches Anti-Vorbild handelte, der sich mit seiner primitiven Art selber als lächerliche Figur preis gibt und mit seinen Komentaren zur Wiedervereinigung nicht für voll genommen werden kann, dass scheint vielen Zuschauern damals entgangen zu sein.

Die Darsteller, allen vorran natürlich der Hauptprotagonist, sind erstklassig und bringen ihre Rollen glaubwürdig rüber (nur Eva Mattes`s Charakter wirkt ZU übertrieben)!
Die filmische Umsetzung wirkt allerdings auch heute noch etwas unbeholfen und langsam!

Die DVD-Umsetzung selber ist eher enttäuschend, da sie keinerlei Extra`s bietet. Interviews mit den Darstellern und Autor Menge wären hier eigentlich Pflicht gewesen! Ebenso wären eine Wiedergabe der Reaktionen und Kommentare der Presse, die die Serie damals auslöste, ein sinnvolles Extra gewesen (vielleicht als Textdatei).
Leider ist man diesen Lieblosen Umgang mit Extras schon von einigen ARD-Veröffentlichung gewöhnt.

Fazit:
Es ist sicher, dass MOTZKI schon allein wegen seiner Dreistigkeit und Unverblümtheit eine kleine Perle unter den dt. Serien darstellt (heutzutage würde sich kein Sender,schon gar kein ÖFFENTLICHER, trauen so etwas zu produzieren).
Wer auf bissigen Humor (der Serien wie z.B. Famlie Heinz Becker und Konsorten, völlig abgeht), und wer über die "häßlichen Seite der Deutschen" lachen kann, der ist mit Motzki sehr gut bedient!


Blauvogel - Robin JägerBlauvogel
Robin Jäger, Gabriel Marian Oseciuc, Jutta Hoffmann

DVD, 4. Januar 2005
     Verkaufsrang: 20850      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Mitte des 18. Jahrhunderts ist die Familie Ruster nach Amerika eingewandert. Der Vater, ein ehemaliger Knecht, führt mit seiner Familie ein hartes Siedlerleben. Eines Tages wird der neunjährige George, sein zweitjüngster Sohn, von Irokesen entführt. Er wird von einer Indianerfamilie anstelle ihres verstorbenen Sohnes angenommen und bekommt auch dessen Namen Blauvogel. Der Junge hat Heimweh und Schwierigkeiten sich den Sitten der Indianer anzupassen. Allmählich aber beginnt er sich wohlzufühlen, avanciert zum gleichberechtigen Mitglied dieser Gesellschaft. Doch dann wird der Stamm von den weißen Siedlern überfallen...



Blauvogel - Robin JägerBlauvogel
Robin Jäger, Gabriel Marian Oseciuc, Jutta Hoffmann

Videokassette, 16. November 1999
     Verkaufsrang: 725      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Eine Geschichte über die Liebe einer Familie zu ihrem Sohn.      5 von 5 Punkten
Georg ist gerade 9 Jahre als er von Indianern entführt wird.
Anfangs hat er Angst, aber unter der Obhut der jungen Malia lebt er sich rasch in das Indianerleben ein.
Malias Familie nimmt den Jungen anstelle eines verstorbenen Sohnes an. Von nun an heißt Georg Blauvogel und ist Stammessohn des Schildkrötenklan.
Im Gegensatz zu seinen weißen Eltern schlagen Morgensonne und Kleiner Bär ihre Kinder nie. Gewalt gibt es nicht bei den Indianern und Kinder sind das kostbarste was es gibt.
Verständlich also, das der gesamte Stamm dafür kämpft, das Blauvogel bleiben darf, denn die Gier der Weißen ist unerbittlich. Einem unfairen Handel zu Folge befiehlt ein englischer General alle einst von Indianern gefangenen Menschen zurück in die weißen Forts zu bringen. Auch die adoptierten.
Blauvogel und viele andere Kinder werden zurück in die 'weiße Welt' transportiert. Kaum das sie sich auf dem Truck befinden schreien alle nach ihren Eltern. Nach Geschwistern, nach der Familie. Den Irtümern der Weißen zufolge ruft jedoch keiner von ihnen nach ihrer weißen Familie, sondern nach den indianischen Angehörigen, die ihnen näher stehen als irgendjemand sonst.
Am Ende gelingt es Blauvogel sich zu befreien und seinen Weg zurück zu gehen, dahin wo er zuhause ist.
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Ein wunderschön geschriebenes Buch, das die Liebe einer Familie zu ihrem Sohn zeigt und den unstillbaren Durst der Weißen nach Macht, Geld und Besitz!


Lotte in Weimar - Martin HellbergLotte in Weimar
Martin Hellberg, Rolf Ludwig, Jutta Hoffmann

DVD, 25. März 2003
     Verkaufsrang: 18319      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 13,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Im September 1816 kommt die Hofrätin Charlotte Kestner, geborene Buff, nach Weimar, einen Vorwand nutzend, um nach 44 Jahren ihre Jugendliebe wieder zu sehen - Goethe, der sie durch "Die Leiden des jungen Werthers" unsterblich gemacht hat. Der sie bewundernde Kellner Mager sorgt dafür, dass sich die Nachricht ihrer Ankunft in Weimar schnell herum spricht. Neugierige Besucher stellen sich ein, alles fiebert auf die Begegnung zwischen dem jetzt 67jährigen Dichterfürst und der frühen Liebe aus Wetzlar. Das gemeinsame Essen im größeren Kreis ist geprägt von Goethes Zurückhaltung und unverbindlicher Liebenswürdigkeit sowie dem Eifer der Gäste, sich geistreich zu präsentieren. Durch Begegnungen wie mit Adele Schopenhauer bekommt Charlotte auch Kritisches über den Staatsmann Goethe zu hören.

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Wer hat schon Lust auf Konversation mit längst verflossenen Liebschaften?      5 von 5 Punkten
Die Verfilmung von Thomas Manns Roman " Lotte in Weimar " war für mich besonders spannend anzusehen, einerseits um zu erkunden, ob es möglich ist Manns gedanklich und sprachlich wundervoll ausgefeilten Roman während einer Spieldauer von nur 119 Minuten filmisch auf hohen Niveau umzusetzen, andererseits der Bilder Weimars wegen. Seit der Wende habe ich mich schon vielmals in dieser Stadt aufgehalten und zumeist im Hotel " Elephant " gewohnt, dem Hotel, das seit den Drehtagen des Films 1975 eine völlig andere Gestalt angenommen hat und 1975 auch anders aussah als 1816 zum Zeitpunkt des Handlungsgeschehens, denn der alte " Elephant " wurde 1938 umgebaut. Hätte man die alte Kulisse besser nachbauen sollen? Ich meine nicht.

In besagtem Hotel steigt also die verwitwete Hofrätin Charlotte Kestner, geborende Buff, (Werthers Lotte) im September 1816 ab, um unter dem Vorwand eine Verwandte besuchen zu wollen, ihre alte Jugendliebe nach 44 Jahren nochmals zu sehen. Das Wiedersehen der zwölffachen Mutter mit Goethe(alias Werther) ist Gegenstand des Films und des gleichnamigen Romans von Thomas Mann.
Charlotte( Lilli Palmer) wird im Film als eine realistische, lebenstüchtige Frau dargestellt, die ihre kleinen Eitelkeiten pflegt. Sie liebt es, wenn man sie im überschaubaren Kreise als " Werthers Lotte " bewundert. Schauobjekt der Menge will sie aber keineswegs werden.
Der diensteifrige Kellner Mager ist begeistert von Hofrätin Kestner und sorgt dafür, dass in Weimar schnell bekannt wird, dass Werthers Lotte im " Elephant " logiert.
Vor dem Hotel stehen pausenlos neugierige Gaffer und arrivierte Bürger, wie Professor Riemer, Adele Schopenhauer, aber auch August von Goethe machen der Jugendliebe des Dichters die Aufwartung.
Adele Schopenhauer, die der jungen Generation angehört, berichtet Charlotte sehr kritisch von dem damals 67 Jahre alten Goethe und erzählt ihr von den Problemen ihrer Freundin Ottilie von Pogwisch mit und deren Bräutigam August .
Als der alte Goethe von seinem Sohn erfährt, dass Charlotte Kestner in der Stadt weilt, ist er wenig begeistert und entscheidet sich dann doch für eine förmliche Einladung zum Essen in seinem Hause im Kreise seiner Freunde. Diese Personen am Tisch erscheinen als Werkzeuge für die Existenz des Genies. Er dominiert alle. Die Hofrätin nimmt er nicht wirklich wahr. Für ihn erscheint sie durch die Umformung zur literarischen Gestalt vorzeitig entseelt worden zu sein. Mit einem Wort sie interessiert ihn nicht mehr.
Lotte fühlt sich als Fremde in der Umgebung Goethes. Sie beobachtet entsetzt den Alkoholkonsum seines Sohnes und die Teilnahmslosigkeit ihres Jugendfreundes im Hinblick auf August, auch beäugt sie die Eilfertigkeit der Gäste den Dichter intellektuell beeindrucken zu wollen.
Goethe lebt abgehoben in der Welt seiner Alterssprache im Weimarer Mikrokosmos. Er ist unverbindlich und zurückhaltend zu allen und sich seiner herausragenden Position natürlich sehr wohl bewusst. Im Grunde will er in Ruhe seinen Gedanken nachgehen und nicht durch Vergangenes belästigt werden, schon gar nicht durch vergangene Liebschaften.
Der Film bewegt sich auf dem Niveau von Manns Roman. Das ist erstaunlich. Dazu beigetragen haben die beiden Hauptdarsteller, Lilli Palmer und Martin Hellberg. Der Drehbuchautor hat es geschafft die Botschaft des Romans in geschliffene Dialogen umzusetzen. Der Dichterfürst ist in diesem Film kein Gott, sondern eigenwilliger älterer Herr, der sich abzugrenzen weiß.
Der Weimarer Muff wird verdeutlicht als Ottlie ( Katharina Thalbach) " Santa Lucia" kräht. An Komik ist diese Szene kaum zu überbieten.
Man huldigte dort bereits zu Lebzeiten Goethes seiner Legende und scheute sich vor keinerlei Stilblüten, übrigens sehr schön nachlesbar bei Böttiger:" Literarische Zustände und Zeitgenossen".
Die 6. Sinfonie a - Moll von Gustav Mahler ist als Filmmusik eine vortreffliche Wahl. Die Kostüme sind stilecht nachgebildet worden. Auch die Außenaufnahmen sind beeindruckend, weil sie Zeitdokumente darstellen und die Stadt zeigen, wie sie zu DDR-Zeiten aussah.
So sah ich Weimar 1990 das erste Mal. Ohne Zweifel war die Stadt vor der Wende authentischer, um Aufnahmen für diesen Film zu machen. Heute ist sie allerdings schöner.
Das gilt auch für die Innenaufnahmen in der Amalia-Bibliothek vor dem Brand.
Erfreulich, dass man an Originalschauplätzen gedreht hat, natürlich auch im Goethehaus. Dort hat sich seither kaum etwas verändert.

Sehr gelungen erscheinen mir die Rückblenden in die Zeit der alten Werthertage.
Für mich war es nicht uninteressant einen Vergleich mit dem vor wenigen Tagen gesehenen Film Werther" anzustellen und zu überlegen, ob man grundsätzlich die beiden Filme in unmittelbarer Folge sich anschauen soll. Sollte man.
Ich empfehle dies nachdrücklich. Überzeugen Sie sich selbst


 Weitere Kundenmeinungen


Jutta Hoffmann - Die 60 Jahre DEFA Film-Edition - Jutta HoffmannJutta Hoffmann - Die 60 Jahre DEFA Film-Edition
Jutta Hoffmann

DVD, 13. April 2006
     Verkaufsrang: 41433      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 34,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Ein Tribut an Jutta Hoffmann      5 von 5 Punkten
...als eine der ausdrucksstärksten Schauspielerinnen ihrer Zeit!

Auch ihr als bedeutende Schauspielerin der 70er Jahre wird berechtigterweise eine Ausgabe der DEFA-FILM-Edition gewidmet!

- Das Versteck (DDR 1977)- anspruchsvoller Liebesfilm mit dem großen Manfred Krug
- Der Dritte (DDR 1972) - Spielfilm u.a. auch mit mit Armin Mueller-Stahl und Rolf Ludwig
- Karla (DDR 1966)- Spielfilm, auch mit Rolf Hoppe
- Lotte in Weimar (DDR 1975) - große Literaturverfilmung des Romans von Thomas mann über Goethe, auch hochkatätig besetzt
mit Spitzenschauspielern wie - natürlich Jutta Hoffmann -
Katharina Thalbach, Rolf Ludwig, Lilli Palmer, Martin Hellberg, Hilmar Baumann, Monika Lennartz

Auch Bonusmaterial ist reichlich vorhanden

Ausgesprochene Empfehlung auch für diese Edition







Karla - Jutta HoffmannKarla
Jutta Hoffmann, Jürgen Hentsch, Hans Hardt-Hardtloff

DVD, 15. März 2007
     Verkaufsrang: 46445      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 13,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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KARLA

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Zu Recht verboten?      5 von 5 Punkten
Es ist mit diesem wirklich gutem Film wie mit den anderen Filmen die 1965/66 verboten wurden.Ein paar Funktionäre sahen den Sozialismus gefährdet,nur weil Fehlentwicklungen in der DDR in die Handlung eingebaut und kritisch dargestellt wurden.Für mich sind diese Entscheidungen von damals genauso unverständlich,wie die meisten Kritiken dieser Filme aus heutiger Sicht.Im Prinzip geben diese Rezensenten den Funktionären von damals nachträglich Recht.Ich habe den Eindruck,daß diese "Verbotsfilme" gar nicht aufmerksam genug angesehen werden.Permanent wird das "konstruktive" Filmende ignoriert.Es geht in diesen Filmen nicht um Demontage der Gesellschaftsordnung,sondern um berechtigte aber konstruktive Kritik.Die Filmemacher beabsichtigten mit ihrer Arbeit eine differenziertere Darstellung der DDR-Wirklichkeit.Machen wir also heute ihr Anliegen nicht durch eine undifferenzierte Bewertung des DDR-Alltags zunichte.
Die frischgebackene Lehrerin Karla kommt von der Hochschule an eine neugebaute EOS (Erweiterte Oberschule) im Norden der damaligen DDR.Ihre Ideale,eine neue Generation von selbständig denkenden,schöpferischen und kritischen Abiturienten zu erziehen,hat sie wohl,so lässt der Film anklingen,auf dieser DDR-Hochschule mit auf den Weg bekommen.Bevor sie aber ihren ersten Schultag als Lehrerin absolvieren kann,lernt sie den Ex-Journalisten Kaspar kennen und lieben.Im Gegensatz zu ihr,hat er seinen Beruf nach den ersten bitteren Erfahrungen an den Nagel gehangen und ist nun Hilfsarbeiter in einem Sägewerk.Ihren Optimismus kann er überhaupt nicht nachvollziehen.Während er aufgegeben hat,kämpft sie um ihre Ideale und "steckt" dabei auch einen Teil ihrer Schüler an.Dem aufmerksamen Zuschauer wird auffallen,daß die junge Lehrerin nicht alle "Funktionsträger" gegen sich hat.Ein gutes Beispiel hierfür ist die Delegation aus Berlin,die in ihrem Unterricht hospitiert.Ihre eigentliche Gegenspielerin ist die Kreisschulrätin.Die schafft es schließlich auch nur Karla zu versetzen,weil die es bei einem nächtlichem Ausflug an der notwendigen Distanz zu einem Schüler fehlen lässt.Trotzdem hat Karla am Ende des Films nicht nur die Schüler,sondern auch ihren Direktor,einige Lehrer und Kaspar auf ihrer Seite.

Ideale in einem totalitärem Regime.      4 von 5 Punkten
Die junge Lehrerin Karla lebt Mitte der Sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts in einer Kleinstadt in der DDR und unterrichtet dort an einem Gymnasium. Gerade das Studium hinter sich gelassen, steckt sie noch voller Ideale und möchte, das aus ihren Schüler kritische und selbständig denkende Menschen werden. Ungläubig betrachten ihre neuen Schüler und auch die Lehrerschaft diese Lehrmethode, die so gar nicht zu dem restriktiven Denken der Staatsräson passt. Kontrollen durch die Schulaufsicht lassen Karla zunächst nicht auffällig erscheinen.

In ihrem Privatleben freundet sich Karla mit einem Exlehrer an und diskutiert mit ihm viel. Die Lehrerschaft bildet zunehmend eine Front gegen Karla. Selbst ihr wohlgesonnenes Lehrpersonal, muss sich bald dem filigranen Druck beugen, der da langsam aufgebaut wird. Der Besuch einer Schülerfete und die anschließende spontane Fahrt ans Meer mit einem Schüler wird Karla dann zum Stolperstein. Sie muss die Schule verlassen.

Die Handlung des Filmes baut langsam ein Problemfeld auf. Die freie Lehre ist in einem unfreien Land schwerlich möglich und muss deshalb scheitern. Karla wirkt wie Don Quichotte. Ein Stück Deutsche Zeitgeschichte.


Das Versteck - Jutta HoffmannDas Versteck
Jutta Hoffmann, Manfred Krug, Dieter Mann

DVD, 14. Juni 2007

Verkaufsrang: 23623
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Lotte in Weimar - Martin HellbergLotte in Weimar
Martin Hellberg, Rolf Ludwig, Jutta Hoffmann

Videokassette, 31. August 1999

Verkaufsrang: 4063

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Der Dritte (NTSC) - Jutta HoffmannDer Dritte (NTSC)
Jutta Hoffmann, Barbara Dittus, Peter Köhncke

DVD, 15. November 2005

Verkaufsrang: 52426
Gewöhnlich versandfertig in 5 bis 6 Tagen.

Preis: € 16,99
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Der Dritte - Jutta HoffmannDer Dritte
Jutta Hoffmann, Barbara Dittus, Peter Köhncke

Videokassette, 27. Oktober 1998

Verkaufsrang: 17691

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Das Versteck - Jutta HoffmannDas Versteck
Jutta Hoffmann, Manfred Krug, Dieter Mann

Videokassette, 27. Oktober 1998

Verkaufsrang: 13439

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Torquato Tasso - Münchner Kammerspiele 1985 - Romuald PeknyTorquato Tasso - Münchner Kammerspiele 1985
Romuald Pekny, Jutta Hoffmann, Gisela Stein, Manfred Zapatka, Thomas Holtzmann

Videokassette


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Karla - Jutta HoffmannKarla
Jutta Hoffmann, Jürgen Hentsch, Hans Hardt-Hardtloff

Videokassette, 31. August 1999

Verkaufsrang: 18488

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