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| DVDs: Keeley Hawes | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Bank Job [Blu-ray] Saffron Burrows, Jason Statham, Daniel Mays, Peter Bowles, Craig Fairbrass Blu-ray, 19. November 2008 Verkaufsrang: 641 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Jathon Statham rettet die Welt... 4 von 5 Punkten Ohne diesen Statham gäbe es überhaupt keinen gescheiten Actionstar mehr. Was ist nur aus dem guten alten Actionfilm geworden. Aber egal.
In Bank Job zeigt sich Statham einmal von seiner anderen Seite. Kein Geprügel, keine Schiessereien. Der Film ist sehr stimmig. Die englischen Schauspieler sind hier mit viel Spass an der Sache und lassen die 70er glaubwürdig wieder aufleben. Ich fand die Schauspielerei in diesem Film durchweg sehr gelungen. Gut besetzt bis in die Nebenrollen. Alleine die Schauspielerin der Martene (Saffron Burrows) war nicht so mein Fall, die sollte besser Reklame für Seife oder sowas machen.
Das Bild wirkt leicht bräunlich (70er eben), macht aber gleichzeitig der Blu alle Ehre.
Der Ton klingt hervorragend. Der Film baut eine richtige Soundkulisse um den Hörer auf (7.1 DTS). Die Syncro war für mein Empfinden nicht Lippensyncron und die Sprecher versauen das Ambiente durch ihre Deutschichkeit restlos. Ich habe nach 5 Minuten auf Englisch gewechselt und bin dabei geblieben.
Nun zur Story. Ich kannte die Geschichte (soll ja teilweise wahr sein) vorher nicht und hatte einen dieser Bankraubfilme erwartet, wo die ganze Zeit geplant wird (und dann geht alles schief). Solche Teile enthält der Film auch, hauptsächlich geht es aber um die Auswirkungen des Raubes. Ich fand es von der ersten bis zur letzten Minute sehr spannend. Wenn man gar nicht weiss worum es geht, dann hat der Film einiges zu bieten.
Ich würde mir den Film sobald nicht noch einmal ansehen. Er zieht sehr viel daraus, dass man nicht weiss was kommt.
Einen Stern ziehe ich ab, weil es keine englischen Untertitel gibt. Also ich frage mich was das soll? Kostet das irgendwie mehr? Eigentlich ist das eine Frechheit gegenüber dem Kunden. Bei Ironman waren auch keine drauf. Ich hoffe das macht keine Schule.
Bank Job: Geheimtipp, Daumen hoch.
lahm! 2 von 5 Punkten Schade. Der Film ist lahm, und entweder schlecht syncronisiert oder einfach schlecht gespielt. Oder vielleicht auch beides. Die Story ist an der Haaren gerbeigezogen und alle Schauspieler bleiben unter ihren Möglichkeiten.
tolle BluRay - Spitzenfilm 5 von 5 Punkten Für mich war der Film eine kleine Überraschung. Zu Beginn meint man vielleicht noch, es handele sich hier um einen typischen Bankraub, aber zum Glück ändert sich das noch - die Story entwickelt sich sehr gut ab der Mitte. Auch die Schauspieler gefallen.
Weiterhin war der Sound DTS-HD MA 7.1 - für BluRay würdig und das Bild war tadellos knackig scharf ohne auffallende Makel.
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Under the Greenwood Tree (2005) Keeley Hawes, James Murray, Richard Leaf DVD, 11. September 2008 Verkaufsrang: 733 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Die Geschichte spielt in einem kleinen Ort im Süden Englands in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Jedes Jahr am Weihnachtsabend geht der Dorfchor von Haus zu Haus und singt Weihnachtslieder. In diesem Jahr erscheint eine junge Frau, Fancy Day, an einem der Fenster und grüßt die Sänger. Ihr dickes Haar ist völlig zerzaust vom Schlaf und dennoch verliebt sich Dick Dewy, ein junger Dorfbewohner, sofort in sie. Dick arbeitet als Lieferant; er befördert Sachen in seinem Wagen von hier nach da. Fancy wiederum ist Lehrerin und ihr Vater ziemlich reich. Dick macht Fancy den Hof und sie fühlt sich zu ihm hingezogen. Aber Fancy ist die Dorfschönheit und auch andere Männer, die einen höheren Stand haben als Dick, sind an ihr interessiert. Da gibt es zum Beispiel Mr. Shiner, ein netter Farmbesitzer, und Reverend Maybold, den jungen Vikar des Ortes. Wem wird Fancy ihre Hand geben? Und falls sie der Hochzeit mit Dick zustimmt, würde ihr Vater seinen Segen geben? In "Under the Greenwood Tree", Thomas Hardys erstem wichtigen Roman, treten zwei Themen besonders hevor, die später auch immer wieder in seinen anderen Büchern eine Rolle spielen sollten: Es ist zum einen seine Beschäftigung mit dem Landleben und zum anderen sein Interesse am Status einer Person in der englischen Gesellschaft des 19. Jahrhunderts und wie sich dieser auf die "wahre Liebe" auswirken kann. Von allen wichtigen englischen Autoren ist Thomas Hardy möglicherweise der mit der tiefgründigsten Liebe zur englischen Landschaft und deren Bewohnern. Alle seine wichtigen Romane spielen in dieser Umgebung. Wessex ist in Wirklichkeit Dorset, der Grafschaft, in der Hardy das Licht der Welt erblickte und den Großteil seines Lebens verbrachte. 1982 als er "Under the Greenwood Tree" verfasste, befand sich das Leben auf dem Land in England in einem Prozess der Wandlung. Hardy drückt es einmal so aus: Ich versuche, für meine eigene Zufriedenheit, ein möglichst wahrheitsgetreues Bild unserer dahinschwindenden Welt zu konservieren. Zeitlich liess er seine Geschichte in der Generation seiner Eltern spielen, in den 1840er Jahren. Sein vergnügtes und liebevolles Portrait eines Dorf Chors spielt in seiner eigenen Kirche. Als Junge spielte Thomas Hardy Violine in der Dorf Musikgruppe. Im Roman ersetzt der Vikar den Chor durch eine Orgel. Dies geschah auch in Wirklichkeit in Hardys Kindheit. Thomas Hardy nutzt dieses Kapitel in seiner Geschichte um zu zeigen, wie sich das Leben auf dem Land langsam aber sicher wandelte. Das zweite wichtige Thema in diesem Roman ist das des Standes. Dick, der Held dieser Geschichte, hat einen niedrigeren Stand in der Gesellschaft als die Frau, die er liebt, Fancy Day. Dem Leser erscheint es unmöglich, dass er ihr Herz gewinnen wird. Fancy hat andere, reichere Verehrer und ihr Vater ist fest entschlossen, dass sie gut heiraten soll. Aber "Under the Greenwood Tree" ist eine von Thomas Hardys leichteren, mehr optimistischen Geschichten. Wohingegen in einigen seiner anderen Geschichten das Problem der Klassenunterschiede zur Problematik wird, die in einer Tagödie endet. In "Under the Greenwood Tree" nutzt Fancy eine sehr weibliche Strategie um mit ihrem Vater zu Recht zu kommen. Als er ihre Traurigkeit bemerkt, gibt er nach und erlaubt die Hochzeit. Diese Geschichte hat ein glückliches Ende. Wie dem auch sei, Hardy war ein Realist und malte niemals ein Bild ohne seine Schatten. Er porträtiert Dick als einen ehrlichen, attraktiven jungen Mann, der sein Werben um Fancy auf offene und männliche Weise angeht. Fancy wird als reizend geschildert; als "eine Blume unter lauter Gemüsesorten". Wir erfahren, dass sie Dick wahrhaftig liebt. Wie auch immer, als der Vikar um ihre Hand anhält, stimmt sie zu, obwohl sie mit Dick verlobt ist. Doch dann bekommt sie Zweifel und schreibt dem Vikar folgendes: "Die Frau eines Vikars, dachte ich, führt ein gutes Leben... Ich liebe Sie nicht und kann sie nicht heiraten." Sie beschließt Dick nichts von dem Geschehenen zu erzählen. Aber es ist genug, dass der Leser sich um das zukünftige Glück des Paares sorgt. "Under the Greenwood Tree" besticht durch seine leichte und bezaubernde Atmosphäre. Dennoch in Fancys kurzer Zustimmung zur Eheschließung mit dem Vikar ist schon ein kleiner Hinweis darauf enthalten, dass es möglicherweise noch einige Probleme in der Beziehung von Dick und Fancy geben wird. Wie wird das Leben für die beiden aussehen. Die Zuschauer hoffen natürlich, dass alles gut sein wird, aber können sich nicht ganz sicher sein... Die deutsche DVD präsentiert diese gelungene BBC-Verfilmung in Deutsch (Dolby Digital 5.1 und Dolby Digital 2.0) und Englisch (Dolby Digital 2.0) sowie im Bildformat 1:1.78 (16:9 anamorph). Untertitel sind in Deutsch verfügbar.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Schööööööön!!! 5 von 5 Punkten Also ich habe mir den Film wegen des Trailers gekauft... und wurde nicht enttäuscht. Der junge Fuhrmannssohn Dick Dewy ist derartig heftig verliebt und entschlossen Fancy Day zu erobern, dass man dahinschmelzen könnte. Fancy dagegen fühlt sich ebenso zu Dick hingezogen, fühlt sich aber ihrem Vater verpflichtet, der eine gute Verbindung für seine Tochter anstrebt. Ein wirklich kurzweiliger und sehr romantischer Film, der einen für 94 (viel zu kurze) Minuten die Außenwelt vergessen lässt. Als eingefleischter Fan von Period Dramen wie Jane Eyre oder North and South (Seufz) habe ich diese fast schon komödiantische Verfilmung wirklich genossen. Wer hier Tiefgang erwartet ist falsch, wer aber gerne mit scheinbar hoffnungslos Verliebten mitleidet wird voll auf seine Kosten kommen. Ich kann dieses kleine Juwel nur empfehlen.
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Tipping The Velvet [UK IMPORT] Keeley Hawes, Rachel Stirling, John Bowe, Jodhi May, Anna Chancellor DVD, 12. Juli 2004 Verkaufsrang: 8135 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Lesbians go get it! 5 von 5 Punkten Eine wunderbare Entdeckung, die mir meine englischen Freundinnen netterweise über die Meerenge geschickt haben. Nach der Vorlage der in Großbritannien zur - verdientermaßen - Kultautorin avancierten Sarah Waters, ist diese DVD ein echter Leckerbissen für FreundInnen historischen sowie lesbisch-queeren Sehvergnügens auf hohem Niveau. Im England des späten 19.Jahrhundert angesiedelt, entwickelt die Filmadaption die Charaktere gleichsam flott wie einfühlsam. Im Mittelpunkt steht eine junge lesbische Frau auf der Suche nach ihrem Platz in der Welt, nach Liebe und dem Glück - eine Suche welche sie fort aus der zwar schönen aber moralisch beengenden ländlichen Heimat am Meer und hinein ins Grosstadtabenteuer wirft. Zwischen Muschelmetaphorik, wunderbaren Theater/Musical-Vorführungen mit Frauen in Männerrollen und der Londoner Unterwelt ist "Tipping the Velvet" dabei humorvoll, romantisch und voller überraschender Wendungen. Nicht unwichtig für den positiven Gesamteindruck sind auch die wunderbaren Kostüme und die eigens für den Film geschriebenen Lieder. Zwar sind die Sexszenen kürzer ausgefallen, als es der Autorin des Buches lieb war jedoch hat der BBC sich insgesamt nicht vor Erotik und Dildoszenen gescheut - die Serie ist also nicht umbedingt etwas für den Samstag Abend bei Mutti - sei denn Mutti ist cool und stellt keine unangenehmen Fragen. Die DVD enthält die komplette Serie, aufgeteilt in 3 Teile. Als Extras gibts ein Interview mit Sarah Waters und dem Drehbuchautor sowie schöne Szenen-Stand-Bilder. Viel Spass!
Tipping the top of everybodys Geschmack 5 von 5 Punkten Dieser Film ist wahrlich ein Meisterwerk, wunderbar ist es gelungen, die Stimmungen die Sarah Waters in ihrem Roman heraufbeschwört, einzufangen und auf die Leinwand zu bringen. Dank BBC & der ungekürzten Verfilmungen ist es uns gestattet Nan sehr lange zu begleiten, um somit zu verstehen, wer sie war, sein wollte und wirklich ist. Ihre Suche nach mehr, nach Liebe nimmt uns mit oder ist uns vertraut. Ich habe mich definitiv mit jeder Minute in der Tipping the Velvet auf meinem Fernseher lief mehr und mehr in die Charaktere, die Geschichte und die wundervollen Bilder verliebt. Dieser Film bietet uns die Gelegenheit zur Zeitreise, manchmal begehrenswert manchmal ungeschönt brutal. Ich hoffe das Sarah Waters nie aufhört zu schreiben und uns BBC neben diesem Film und Fingersmith noch viel mehr Verfilmungen dieses Kalibers schenken wird.
PS: Liebe Englischmuffel, traut euch bitte an diesen Film heran, nach kurzer Einhörphase ist es jedem sehr gut möglich der Handlung zu folgen und das auch ohne Englischdiplom ;-)...es ist es wert!
Lesbisches BBC period drama 5 von 5 Punkten Frau kennt das: da produziert die BBC seit Jahren hochkarätige Dramen, basierend auf Klassikern der englischen Literatur und am Ende bekommt sich das Heteropärchen - hach, wie schön!
Abgesehen von dem doch eher langweiligem "Portrait of a marriage" gab es meines Wissens nach lange Zeit kein rein lesbisches "Period drama" der BBC, höchste Zeit also, diesen Mißstand zu beheben.
"Tipping the velvet" basiert auf dem gleichnamigen Roman von Sarah Waters, der im Deutschen unter dem Titel "Die Muschelöffnerin" veröffentlicht worden ist und reiht sich, was Ausstattung und Qualität der Darsteller angeht, wunderbar in die Reihe der großartigen BBC period dramas vom Schlage "Pride&Prejudice" oder "North&South" ein.
Erzählt wird die Geschichte des Austernmädchens Nan (Rachael Stirling), das sich bei einem Besuch im örtlichen Theater ihrer kleinen Provinzstadt in die Herren-Imitatorin Kitty (Keeley Hawes) verliebt und ihr nach London folgt. Die beiden werden als Duo zu großen Stars, ihre Liebesbeziehung geht jedoch bald in die Brüche, als Kitty beschließt, zu heiraten. (Einen Mann natürlich, das ganze spielt schließlich im viktorianischen England!) Diese Trennung ist für Nan einerseits ein großer Schock, allerdings nutzt sie diesen Schock, um ihre Sexualität zu erkunden und mit den Geschlechtern zu spielen. Sie verdingt sich als Strichjunge und wird sogar zum Lustknaben einer herrischen Adeligen (Anna Chancellor, Caroline Bingley aus der legendären "Pride&Prejudice"-Verfilmung), bis sie schließlich die Liebe ihres Lebens findet.
"Tipping the velvet" ist eine klassische coming-of-age-story, kombiniert mit coming-out-Elementen und lesbischen Liebesgeschichten. Dabei ist der Film verdammt sexy und scheut auch einige prickelnde Liebesszenen nicht, die auf Heterozuschauer vielleicht etwas verwirrend wirken können. ;-)
Im Gegensatz zu "Fingersmith", ebenfalls eine Sarah-Waters-Adaption, ist "Tipping the velvet" gerade heraus erzählt ohne Flashbacks oder bewußt falsch gelegte Fährten. Ein wenig mehr Spannung hätte hier und da schon sein dürfen, wirkliche Langeweile kommt aber nicht auf.
Besonders schön ist das erste Treffen von Nan und Kitty im Theater gestaltet, die Szene, in der Nan Kitty das erste Mal auf der Bühne sieht, als diese ihre Rose ins Publikum wirft. Zauberhaft ist das geworden, wie eine Szene aus dem Märchen.
Was mich beim Sehen ein wenig gestört hat, war Rachael Stirlings tiefe Alt-Stimme, mit der sie die Handlung aus dem Off kommentiert. Diese Kommentare aus dem Off wirken manchmal störend, wenn nicht gar unnötig platt und man hätte gut auf sie verzichten können.
Alles in allem fand ich "Tipping the velvet" nicht ganz so packend und spannend wie "Fingersmith", aber dennoch bietet dieser Film gute Unterhaltung für alle Fans der period dramas der BBC, ganz gleich ob homo oder hetero.
Lesbisches BBC period drama 5 von 5 Punkten Frau kennt das: da produziert die BBC seit Jahren hochkarätige Dramen, basierend auf Klassikern der englischen Literatur und am Ende bekommt sich das Heteropärchen - hach, wie schön!
Abgesehen von dem doch eher langweiligem "Portrait of a marriage" gab es meines Wissens nach lange Zeit kein rein lesbisches "Period drama" der BBC, höchste Zeit also, diesen Mißstand zu beheben.
"Tipping the velvet" basiert auf dem gleichnamigen Roman von Sarah Waters, der im Deutschen unter dem Titel "Die Muschelöffnerin" veröffentlicht worden ist und reiht sich, was Ausstattung und Qualität der Darsteller angeht, wunderbar in die Reihe der großartigen BBC period dramas vom Schlage "Pride&Prejudice" oder "North&South" ein.
Erzählt wird die Geschichte des Austernmädchens Nan (Rachael Stirling), das sich bei einem Besuch im örtlichen Theater ihrer kleinen Provinzstadt in die Herren-Imitatorin Kitty (Keeley Hawes) verliebt und ihr nach London folgt. Die beiden werden als Duo zu großen Stars, ihre Liebesbeziehung geht jedoch bald in die Brüche, als Kitty beschließt, zu heiraten. (Einen Mann natürlich, das ganze spielt schließlich im viktorianischen England!) Diese Trennung ist für Nan einerseits ein großer Schock, allerdings nutzt sie diesen Schock, um ihre Sexualität zu erkunden und mit den Geschlechtern zu spielen. Sie verdingt sich als Strichjunge und wird sogar zum Lustknaben einer herrischen Adeligen (Anna Chancellor, Caroline Bingley aus der legendären "Pride&Prejudice"-Verfilmung), bis sie schließlich die Liebe ihres Lebens findet.
"Tipping the velvet" ist eine klassische coming-of-age-story, kombiniert mit coming-out-Elementen und lesbischen Liebesgeschichten. Dabei ist der Film verdammt sexy und scheut auch einige prickelnde Liebesszenen nicht, die auf Heterozuschauer vielleicht etwas verwirrend wirken können. ;-)
Im Gegensatz zu "Fingersmith", ebenfalls eine Sarah-Waters-Adaption, ist "Tipping the velvet" gerade heraus erzählt ohne Flashbacks oder bewußt falsch gelegte Fährten. Ein wenig mehr Spannung hätte hier und da schon sein dürfen, wirkliche Langeweile kommt aber nicht auf.
Besonders schön ist das erste Treffen von Nan und Kitty im Theater gestaltet, die Szene, in der Nan Kitty das erste Mal auf der Bühne sieht, als diese ihre Rose ins Publikum wirft. Zauberhaft ist das geworden, wie eine Szene aus dem Märchen.
Was mich beim Sehen ein wenig gestört hat, war Rachael Stirlings tiefe Alt-Stimme, mit der sie die Handlung aus dem Off kommentiert. Diese Kommentare aus dem Off wirken manchmal störend, wenn nicht gar unnötig platt und man hätte gut auf sie verzichten können.
Alles in allem fand ich "Tipping the velvet" nicht ganz so packend und spannend wie "Fingersmith", aber dennoch bietet dieser Film gute Unterhaltung für alle Fans der period dramas der BBC, ganz gleich ob homo oder hetero. |
Under The Greenwood Tree [UK IMPORT] Sean Arnold, Keeley Hawes DVD, 9. Januar 2006 Verkaufsrang: 14123 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Zauber lass nach!! 5 von 5 Punkten Ich bin ehrlich wie verzaubert!!!
Habe mir den Film gestern angeschaut und bin total fasziniert. Ich habe weder davor genau gewusst um was es geht noch jedes einzelne englische Wort verstanden aber was ich weiß: Dieser Film ist ein Juwel!!! Absolut gelungen gemacht, mit so schönen Bildern, einnehmender Musik und magischen Momenten dass ich total begeistert bin...okay...mal versuchen es ganz neutral zu betrachten...
Der Film ist wirklich gut gemacht, die Schauspieler sind super und auch die Geschichte ist herzerwärmend. Er geht nicht zu lange so dass es etwas langwierig wirkt und nach dem Ende fühlt man sich einfach zufrieden. Die Geschichte ist nicht langweilig gestaltet so dass man alles wüsste was geschieht, eine leichte Kost ohne schlimmen Nebenwirkungen!!
Aufjedenfall weiter zu empfehlen!!.:)
Mit freundlichen Grüße.
Buch in deutscher Sprache 5 von 5 Punkten Das Buch " Under the Greenwood Tree" wurde 1949 einmalig in deutscher Sprache übersetzt unter dem Titel "Die Liebe der Francy Day". Wer nicht über so gute Englischkenntnisse verfügt sollte es sich zum Film dazubesorgen.
Leichtfüßige romantic period comedy 5 von 5 Punkten Wer beim Begriff "period drama" in erster Linie an Drama denkt, der wird hier ungemein leicht und fast schon beschwingt eines besseren belehrt. "Under the greenwood tree" ist eher eine romantische Komödie als ein Drama, also eher eine romantic period comedy, falls es diese Bezeichnung überhaupt gibt.
So wird man denn auch in diesem Film keine Szene finden, die sich detailliert mit den sozialen Gegebenheiten der Zeit beschäftigt, Elend und Not wird man ebenso vergeblich suchen, aber hey: dieser Film ist einem einfach zu sympathisch, als daß man das kritisieren möchte.
Tatsächlich haben wir es hier mit einer äußerst charmanten Liebesgeschichte zu tun, die einige witzige Einfälle parat hält, die man wohl auch von heutigen romantischen Komödien erwarten würde. Die kleine Rahmenhandlung um den Kirchenchor ist sehr charmant ausgearbeitet worden und auch sonst gibt es einige kleine Ideen, die diesen Film beinahe angenehm von sonstigen period dramas abheben.
Die Ausstattung ist exquisit wie bei der BBC üblich und den Soundtrack hätte ich gerne auf CD (schon alleine wegen der schönen englischen Weihnachtslieder). Die Darsteller sind durch die Bank weg grandios. Keeley Hawes ist eine sehr charmante Fancy Day und lässt ihre doch etwas blasse Darstellung der Kitty Butler in "Tipping the velvet" ganz vergessen. James Murray als Dick Dewy erinnerte mich ein wenig an Hugh Grant in "Four weddings and a funeral", kommt in seiner Tollpatschigkeit und Schüchternheit ("P...Party!") jedoch wesentlich sympathischer rüber. Besonders gefreut habe ich mich jedoch über das Wiedersehen mit Steve Pemberton von der "League of gentlemen". Kannte ich ihn bislang nur als Comedian, so konnte ich hier auch sehen, was für ein wunderbarer Schauspieler der Mann ist und allen "League"-Fans sei hiermit dieser Film dringendst ans Herz gelegt, denn Pemberton macht in diesem Film eine Entwicklung von der Bösheit eines Farmers Tinsel bis zur Liebenswürdigkeit eines ... hmmm... da fällt mir nun kein Charakter ein, aber ganz gleich ob local oder nicht, der Mann ist eine Wucht! Ben Miles als Parson Maybold erinnerte mich ein wenig an David Bamber in "Pride & Prejudice", und ist auch als Widersacher des Kirchenchors richtig schön gemein. Auch die anderen Darsteller kommen sehr sympathisch rüber und machen diesen Film zu einen wunderschönen Streifen, den man sich gerne öfter anschaut.
Fazit: mehr romantische Komödie als klassisches Drama mit wunderbaren Darstellern und grandiosen Landschaftsaufnahmen. Nicht verpassen!
Hin und weg 5 von 5 Punkten Da kehrt sie nun heim, die junge Lehrerin Fancy Day, mit abgeschlossener Ausbildung, in ihr Heimatörtchen; tritt ihre erste Stelle an und will sich nebenbei um ihren älter und hilfsbedürftiger gewordenen Vater kümmern. Schon kurz nach ihrer Rückkehr ist sie von drei Bewerbern umgeben, die um ihr Herz und ihre Hand kämpfen und beinahe wünscht man jedem von ihnen Erfolg. Soll der stürmische, leidenschaftliche junge Mann das Rennen machen, der vermeintlich von seinem sozialen Status her so gar nicht zur jungen Dorfschullehrerin passt? Oder der erfolgreiche Großbauer, der sich aus ärmsten Verhältnissen hochgearbeitet hat und heute seine Ländereien von einem prächtigen Herrenhaus aus verwalten kann, während andere für ihn die Ernte einfahren? Oder ist es eher der örtliche Pfarrer, kulturell gebildet, eloquent und ambitioniert, der seinen Dienst in der kleinen Pfarrei nur als Zwischenstation ansieht?
Diese wunderbare Literaturverfilmung versetzt einem wahrlich in ein anderes Land und eine andere Zeit! Eine perfekte Entführung in das ländliche England der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Noch dazu so romantisch ... Schade, dass man nur fünf Sterne vergeben kann. Dieser Film hätte mindestens einen weiteren verdient, denn er ist ein echtes High-Light. Wunderbare Darsteller, so wie der herrlich bärbeißige, aber dennoch liebevolle Vater von "Dick Dewy", einer der männlichen Hauptfiguren.
Die DVD ist nicht mit allzu vielen Extras ausgestattet; das Wenige, das da ist, entschädigt jedoch durch gewichtigen Inhalt. Ich habe zunächst das "Making of... " angesehen, auch dies wiederum sehr liebevoll gestaltet. Die Kommentare von Regisseur, Darstellern, Drehbuchautor usw. sind zwar nicht mit Untertiteln versehen, aber - wie auch der Film selbst - auch für einen Nicht-Muttersprachler gut zu verstehen.
Warum habe ich dieses Juwel erst jetzt entdeckt? 5 von 5 Punkten Selten hat eine Verfilmung derart meine Erwartungen übertroffen!
Die Verfilmung von Thomas Hardy's Drama "Tess of the D'urbervilles" noch in Erinnerung, sowie den schauspielerisch hervorragenden, aber ebenso tragischen "The Mayor of Casterbridge" habe ich bei dieser Hardy Verfilmung ein ähnliches 'gloomy' Drama erwartet. Daher hat mich dieser wunderbar leichtfüßige, sonnige, romantische Film mit schöner Musik und wunderbarer Landschaft einfach nur bezaubert. Perfekt geeignet für einen schönen, entspannenden Sonntagnachmittag.
Auch das DVD-Extra "The Making of" mit interviews der Cast and Crew ist sehenswert, insbesondere die Infos zur Filmlocation Jersey (als Hardy's Dorset).
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Spooks - Series 1 - Complete [UK IMPORT] Matthew MacFadyen, Keeley Hawes, David Oyelowo, Peter Firth, Jenny Agutter DVD, 16. Juni 2003 Verkaufsrang: 11711 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Vergesst James Bond! 5 von 5 Punkten Wieder eine Reihe von der britischen Insel, die ihresgleichen sucht. Dichte Stories, spannend von der ersten bis zur letzten Minute, großartige Darsteller, glaubwürdige Geschichten hart an der Realität. Eine Serie die es schafft, eine wunderbare Balance zu halten zwischen realistischem zeitnahen Anspruch und fiktiver Soap.
Vergleichbares in der Qualität der Erzählstruktur und der Präsenz von Handlungssträngen und Charakteren habe ich bisher nur bei Greg Ruckas brillianter Comicserie "Queen & County" gesehen.
Warum diese Serie nicht längst im deutschen Fernsehen läuft?
Weil diese durchaus nicht immer politisch korrekte Reihe den politischen Zensurmeistern in den deutschen Sendeanstalten ein Dorn im Auge sein dürfte.
Bringt doch bloß den deutschen Michel nicht auf die Idee darüber nachzudenken, dass auch die Bürger einer Scheindemokratie nur Marionetten in den Händen der Mächtigen und v.a. der Reichen sind.
Fazit: Unbedingt und ohne Einschränkung empfehlenswert.
Danke BBC 4 von 5 Punkten Wer auf gutgemachte Unterhaltung, erstklassige Schauspieler sowie innteressante Einblicke in das alltägliche Agentenleben ganz ohne Glanz und Glamour eines James Bond James Bond steht, wird von der englischen Erfolgsserie Spooks der guten, alten BBC nicht enttäuscht sein. Im Gegenteil, die Serie bietet keine Effekthascherei, sondern zeigt das normale Leben, in denen die Agenten auch ganz weltliche Probleme zu bewältigen haben. Schön das es auch noch solche Serien gibt!
Schade nur, das sich dt. Sender bis jetzt noch nicht zur Ausstrahlung dieser Erfolgserie getraut haben, da es doch schon andere englische Serien erfolgreich ins TV-Pogramm geschafft haben.
Agenten - mal anders 5 von 5 Punkten "Spooks" (läuft unter dem Titel "MI5" auch in den USA!) - rasant gemacht, am Puls der Zeit ohne total unbglaubwürdig oder überdreht zu wirken. Die Darsteller sind größtenteils hervorragend, vor allem die ersten drei Staffeln sind ein Highlight an gut gemachter TV-Unterhaltung. Wohltuend dabei: Keine unrealistische Effekthascherei, keine waffenstrotzenden Wunderautos wie sie der gute James Bond als MI6-Agent so gerne zur Schau stellt, keine Girls aus dem Model-Katalog die den Hauptdarsteller ständig von seiner Arbeit abhalten - alles läuft so normal ab, wie es wohl auch im alltäglichen Job bei tatsächlichen Spionen/Agenten so abläuft. Denn mit James Bond und Mata Hari haben moderne Spionage und zeitgemäßes Agentendasein ja nicht viel gemein.
Es ereignen sich auch spektakuläre Dinge, keine Frage, manchmal ist auch ein Szenario vom Aspekt des Drehbuchs her gesehen vielleicht ein wenig klischeehaft oder zu eindimensional gezeichnet, aber das hat man rasch verschmerzt.
Es wird gezeigt, dass an den Dreh- und Angelpunkten in den Zentralen des britischen inneren Geheimdienstes Menschen am Werk sind, die so dann und wann auch ihre Probleme haben.
Die Einsätze sind gut erarbeitet und zeigen auf, mit was sich der MI5 so herumschlagen muss.
Bekannte Namen wie Jenny Agutter, Hugh Laurie und Peter Firth mixen sich effektiv hier mit dem "Jungvolk" der britischen Schauspielerelite, wie Matthew Macfadyen, David Oyelowo, Megan Dodds und Keeley Hawes oder später auch Rupert Penry-Jones.
Wem mal der Sinn nach britischem Understatement und Action ohne die leichte Überheblichkeit und Überdrehtheit eines James Bond steht - dafür steht "Spooks".
P.S. Und bevor hier ein anderer Eindruck entsteht - ich mag die James Bond Filme sehr, ich habe alle 21 mit Begeisterung gesehen!
leicht überschätzt, heute Normalkost 2 von 5 Punkten Wenn man im deutschen TV zwischen diversen Fernsehgerichten, Daily Soaps und drögen Magazinen verzweifelt zappt, um etwas gute und anspruchsvolle Unterhaltung zu sehen ... wird man (in der Regel) enttäuscht werden. Da stimme ich zu. Aber wenn man in anderen Angeboten sucht, stimmt es schon nicht mehr. Zumindest bei manchen Privaten laufen schon seit Jahren hervorragende Serien.
Spooks ist auch nicht absolut unvorhersehbar, sonst wäre die Serie wahrscheinlich unerträglich. Bei 24 kann man schon lange nicht mehr damit rechnen, dass alle überleben. Spätestens seit der dritten Staffel geschehen dort sehr extreme Dinge durch und mit Hauptfiguren.
Und so ist Spooks ganz annehmbare Unterhaltung, mit einigen Drehbuchmängeln, manchen Oberflächlichkeiten im Umgang mit dem politischen Weltgeschehen. Schaut man im Internet nach Reviews, stolpert man häufiger über Kritiken von Amerikanern am Antiamerikanismus der Serie. Diese Kritik hat durchaus etwas für sich.
Und dass man bei den Öffentlich-Rechtlichen solche Sachen nie zu sehen bekommen soll, das stimmt spätestens seit der neuen ZDF-Serie KDD - Kriminaldauerdienst nicht mehr. Da schmieren sogar die Spooks gegen ab.
Spitzenklasse 5 von 5 Punkten Mal wieder legen die Briten das Tempo vor: Spooks ist eine unglaublich spannende Agentenserie, die aber vor allem auch durch ihre visuelle Umsetzung besticht. Hier wird sinnvoll mit Splitscreen, Handkamera, Bildverfremdung usw. gearbeitet, was für TV auf dem Niveau sehr selten ist. Die Stories sind aktuell und spannend, gleichzeitig auch sehr realistisch. Die Schauspieler sind toll und glaubwürdig. Zugreifen, denn so etwas gutes wird es auf dem Kontinent nie geben!
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Ashes To Ashes - Complete Series 1 Philip Glenister, Keeley Hawes, Dean Andrews, Marshall Lancaster DVD, 5. Mai 2008 Verkaufsrang: 17985 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Tolle Serie 4 von 5 Punkten Ashes to Ashes ist das Follow Up zu Life on Mars. Dieses Mal geht es um eine Frau und sie sit in den 80ern gefangen. AtA funktioniert als Krimi erst einmal sehr gut, es ist fast wie neine wirklich gute Serie aus den 80er Jahren, die sich dabei gleichzeitig selbst etwas auf den Arm nimmt. Für 1981 ist mir die ganze Ästhetik allerdings schon zu sehrauf Miami Vice Optik getrimmt. Das Subplot um den Tod von Alex Eltern ist nspannend gemacht. Was mich stört ist jedoch, dass gerade die frühen 80er eine Zeit war, in der in England bürgerliche Freiheitsrecht ein beängstigende Erosion erlebten und die Polizei hier entgegen britischer Tradition in vielen Demonstrationen oder Streiks eingesetzt wurde. Dieses wenig rühmliche Kapitel wird weitestgehend ausgeblendet. Grundsätzlich ist das bei einer Unterhaltungsserie okay, aber wenn man Zeitkolorit darstellen will, darf das nicht fehlen. Insgesamt is AtA unterhaltsam, aber die dunklen Elemente wie in Life on Mars fehlen leider in der Summe. Allerdings haben die Autoren angekündigt, dass sich das in der zweiten Staffel ändern wird.
Absolut kein Grund zur Klage... 5 von 5 Punkten Life On Mars war eine wunderbare Serie. Die Grundidee war toll, die Umsetzung über alle Maße erhaben und jede einzelne Folge bot gleichzeitig etwas Neues und trieb die Handlung voran. Eigentlich hätte man die Serie fortsetzen können...
...und damit auf zwei furiose Staffeln unzählige möglicherweise belanglose Episoden folgen lassen. Es wäre nicht das erste Mal, dass eine grandiose Serie sich bis zur Langeweile wiederholen würde. Der Effekt von "24" verblasste schließlich auch nach ein paar Staffeln und die Serie ist jetzt reine Routine (aber auf hohem Niveau).
Folglich kam mit Ashes To Ashes ein Spin-off. Es spielt in London im Jahre 1981. Bekannte Charaktere sind dabei, andere sind es wiederum nicht und wurden ersetzt. Das führte dann auch zur absehbaren Kritik - insbesondere an der neuen Hauptdarstellerin Keeley Hawes und ihrem Overacting in manchen Szenen.
Diese Kritik ist teilweise berechtigt (in Episode 8 hält sie es kaum drei Szenen hintereinander aus, ohne in Tränen auszubrechen) und teilweise absolut nicht. Denn Ashes To Ashes liefert genau die Elemente, die Life On Mars so gut gemacht hatten und bringt Verbesserungen ins Spiel.
Spätestens in der Szene, als Hunt, Chris und Ray in den "Gay Club" gehen oder eine Episode später Hunt in perfekter Miami Vice-Slow Motion eine Fensterscheibe einschießt, möchte man Ashes To Ashes nicht mehr missen. Dagegen stehen allerdings auch Momente wie die Szene, als Hunt und Drake in einem Raum eingesperrt sind, die doch sehr an die erste Staffel Life On Mars erinnern, in der eine ähnliche Szene vorlag. Problematisch ist auch der Abnutzungseffekt - als Tyler zum ersten Mal auf seine Mutter traf, war dies neu und eine Art emotionaler Höhepunkt. Hier ist es quasi Routine. Allerdings ist hier das erste Treffen von Alex mit ihrer Mutter geradezu genial gelöst.
Die DVD-Umsetzung gibt keinen wirklichen Grund zu Klage. Das Bild ist sehr ordentlich. Englischer Ton liegt in 2.0 und 5.1 vor. Die Extras sind spärlich, aber sehr interessant und das will heutzutage etwas heißen. Schließlich gibt es genug Filme, die mit einer oder mehreren Bonusdiscs aufwarten und von denen vielleicht zwei Features halbwegs interessant sind.
Die Episoden sind 59 Minuten lang und damit nicht die gekürzten internationalen Versionen, die wohl auch Deutschland erreichen würden.
Fazit: Ashes To Ashes bietet die besten Elemente aus Life On Mars plus dem Ur-Quattro und einem Top-Soundtrack der frühen 80s. Da kann man nicht viel falsch machen.
Nach anfänglicher Skepsis nun doch hin und weg 5 von 5 Punkten "Ashes To Ashes" ist die Geschichte von Alex Drake, einer Polizeipsychologin, die kurz vor dem Geburtstag ihrer jungen Tochter von einem Schwerverbrecher in den Kopf geschossen wird. Diese Kugel bringt sie praktisch zurück in das Jahr 1981. Warum auch immer sie dort landet - sie muss kämpfen. Kämpfen, um ihre Tochter wiederzusehen und wieder in die wirkliche Welt zu gelangen.
Eines vorweg: ich bin ein Riesenfan von "Life On Mars - Gefangen in den 70ern", in dem der Protagonist Sam Tyler einen Autounfall hat und in den 70er Jahren aufwacht. Als ich das erste Mal von "Ashes To Ashes" gehört habe, war ich logischerweise skeptisch - nicht zuletzt, da John Simm als Sam Tyler fehlen würde. Klar, hat man doch so sehr um Sam's Schicksal in "Life On Mars" gefiebert. Aber allein die Tatsache, dass dieselbe Thematik mit einem anderen Protagonisten wiederholt wird, hat mich erst abgeschreckt. Und... würde ein "Gefangen in den 80ern" mit dem Charme der 70er überhaupt mithalten können?
Ja, glücklicherweise kann es das. Zu Anfang war ich noch recht skeptisch was unsere neue Protagonistin angeht. Und in den ersten paar Folgen war mir diese 80er-Jahre-Atmosphäre definitiv nicht dicht genug - es hätte ebensogut eine einfache Krimiserie sein können. Auch die "Nachrichten aus der wirklichen Welt" (wie bei Sam in "Life On Mars" die Botschaften aus dem Fernseher, dem Radio, etc.) sind hier eher spärlich gestreut und beschränken sich zumeist auf Träume, die Alex hat.
Doch nach und nach wird man auch von "Ashes To Ashes" ebenso in den Bann gezogen, wie zuvor von "Life On Mars". Ich habe heute die letzte Folge auf englisch gesehen und bin schon tierisch gespannt, wie die zweite Staffel (die nächstes Jahr ausgestrahlt wird) die Story weiterführt! Alex passt sehr gut in das Team von Gene Hunt, Ray Carling, und Chris Skelton, der mit Shaz Granger eine junge Kollegin und süße Freundin an seine Seite gestellt bekommt. Wie gesagt: leider kein Sam und leider auch keine Annie, aber insgesamt ein cooles Team.
Die englische Sprache ist auch hier - wie schon bei "Life On Mars" - recht schwierig zu verstehen. Ich selbst (Abiturient, Englisch immer Note 1) hatte viele Male Schwierigkeiten, all die umgangssprachlichen Ausdrücke zu verstehen und generell sind viele Charaktere - glücklicherweise aber nicht Alex selbst - schwer zu verstehen. Doch... wenn man einige Stellen ein zweites Mal hört, kommt man schon dahinter. So richtig unverständlich ist die Serie zu keinem Zeitpunkt. Und mit Untertiteln? Klar, alles perfekt.
Die Box enthält alle 8 Folgen der ersten Staffel:
1 - Déjà Vu
2 - The Happy Day
3 - Nothing Changes
4 - The Missing Link
5 - The Smoking Gun
6 - Over The Hill
7 - Charity Begins At Home
8 - Alex's Big Day
Absolute Kaufempfehlung! :)
Würdiger Nachfolger 4 von 5 Punkten Eine Polizeipsychologin wacht nach einer Schießerei in den 80ern in London auf. Da sie weißt, dass sie den Schützen in der Vergangenheit finden muß, um in die Gegenwart zurückkehren zu können, stürzt sie sich beherzt in die Arbeit und gerät zwangsläufig mit dem "Guv" Gene Huntley aneinander. Obwohl die Geschichte jetzt in London und in den 80ern spielt funktioniert das Konzept genauso gut wie "Life on Mars"
Sehr empfehlenswert! |
Our Mutual Friend [UK IMPORT] Paul McGann, Keeley Hawes, Anna Friel, Steven Mackintosh, Peter Vaughan DVD, 20. August 2001 Verkaufsrang: 28457 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
A very very good BBC drama. 5 von 5 Punkten Und wieder einmal hat es die BBC geschafft mich in die komplexe Welt des Charles Dickens zu entführen. Mit seinem London des späten 19. Jh., wo die vielen verschiedenen Charaktere unterschiedlicher Gesellschaftsschichten so gut aufgezeigt werden. Ich bin einfach überwältigt. Vielleicht liegt es daran, dass ich die 350min am Stück geschaut habe. Sobald man in die Geschichte eingestiegen ist, kommt man nicht mehr davon los. Es gefällt mir, wie es die BBC immer wieder schafft die Figuren so lebendig werden zu lassen, jede auf ihre Art einzigartig. Ein großes Lob von mir und wem Bleak House gefallen hat, wird Our Mutual Friend lieben. Also kaufen kaufen kaufen!!!
Ich hoffe das wird mit der neuen Verfilmung Little Dorrit genauso, denn dann können wir uns wieder auf jede Menge Unterhaltung a la Dickens freuen.
Einfach perfekt 5 von 5 Punkten Diese einfühlsame und detailgetreue Adaption von Charles Dickens letztem Roman wird zu Recht als ein Meisterwerk bezeichnet. Die verschiedenen Lebensumstände in der englischen Metropole Mitte des 19. Jahrhunderts werden lebhaft in Szene gesetzt. Ausgangspunkt der Geschichte ist der Fund einer männlichen Wasserleiche. Bei dem Verblichenen soll es sich um einen Gentleman gehandelt haben soll, der nach London kam, um ein Erbe anzutreten. Das kuriose Testament des Vaters und die durch den mysteriösen Tod seines Sohnes beschäftigen die Gemüter der feinen Gesellschaft, aber auch weniger respektable Gesellen, haben ein großes Interesse, an dem Mord, der bald in aller Munde ist. Zwei besondere Liebesgeschichten und das spannende Rätsel um einen seltsamen Nachlass unterhalten den Zuschauer auf höchstem Niveau.
Als Gaffer Hexam, der eine berufsmäßige Kanalratte ist, eine Leiche aus der Themse fischt, ahnt er noch nichts von den Konsequenzen seines Fundes. Zusammen mit seiner Tochter Lizzie, die unter dem ekelhaften Geschäft ihres Vaters leidet, bringen sie ihren Fund an Land. Während die beiden in der düsteren Atmosphäre ihrer Arbeit nachgehen, befindet sich der Anwalt Mortimer Lightwood zusammen mit seinem Freund Eugene Wrayburn auf einer glitzernden Hochzeitsfeier der feinen Gesellschaft. Als er gerade von seinem Auftrag den Nachlass des seltsamen Mr. Harmon zu regeln, berichtet, erhält er eine alarmierende Botschaft: Mr. John Harmon soll ertrunken aufgefunden worden sein. Sofort machen er und sein Freund sich auf die Reise in die elende Welt am Fluss, doch Eugene kann nur wenig Interesse für die gefundenen Unterlagen aufbringen, die Hexam bei der Leiche entdeckt hat, denn eine wunderschöne junge Frau mit traurigen Augen fesselt seine Aufmerksamkeit: Es ist Lizzie Hexam.
Auch für die junge Bella Wilfer hat der Fund der Leiche traurige Konsequenzen. John Harmons Erbe war nämlich an die Bedingung geknüpft, sie als Ehefrau zu nehmen. Doch nun muss sie wohl weiterhin arm bleiben. Die weiteren Erben, das Müllkutscherehepaar Boffin empfinden überraschenderweise eine gewisse moralische Verpflichtung und nehmen Bella wie eine Tochter auf. Bella ist jetzt entschlossen, durch eine gute Partie ihre Position in der Gesellschaft zu festigen. Der einzige Mann, der ihr jedoch ständig Aufmerksamkeit schenkt und ihr Herz rührt, ist ausgerechnet der arme Sekretär John Rokesmith. Doch diese Verbindung ist für sie nicht akzeptabel. Geld ist absolut vorrangig.
Dieses Problem hat Eugene Wrayburn zwar nicht. Aber ihm ist klar, dass eine Verbindung zu der gesellschaftlich weit unter ihm stehenden Lizzie Hexam unmöglich ist. Trotzdem sucht er immer wieder ihre Nähe. Gefährlich wird dieses Spiel nachdem auch der Lehrer von Lizzies Bruder eine fatale Neigung mit Hang zur Obsession zu der jungen Frau entwickelt. Lizzie fürchtet sich vor der mörderischen Eifersucht Bradley Headstones. Doch wie kann sie Eugene überzeugen, sich von immer von ihr fern zu halten?
Eine ganz andere Leidenschaft bewegt Silas Wegg. Der selbsternannte Geschichtsexperte stellt sich in den Dienst des vergoldeten Müllkutschers ist aber überzeugt, dass dieser ein dunkles Geheimnis hat, aus dem er Kapital schlagen könnte. Zu diesem Zweck verbündet er sich mit seinem Bekannten Mr. Venus. Und tatsächlich können die beiden schon bald Mr. Boffin bei seltsamen nächtlichen Aktionen beobachten.
Dann ist da noch der unbeliebte und verbrecherische Riderhood, der erst missgünstig Gaffer Hexam eines Mordes beschuldigt und später gemeinsame Sache mit dem mordlüstigen Lehrer Headstone macht. Doch diese Verbindung bringt ihn selbst in große Gefahr.
Das komplexe Werk mit all den dominanten und weniger auffälligen Figuren wurde augenfällig in Szene gesetzt. Die Kulissen und die Kostüme sind einmalig gelungen und versetzen in eine andere Welt. Mit Keeley Hawes ("Wives and Daughters") wurde die zarte und doch so aufrechte Figur der Lizzie Hexam gut besetzt. Auch die anderen Darsteller sind überzeugend. Vor allem die Leistung von David Morrissey ist hervorzuheben, der die tragische geistige Entwicklung des respektablen Hilfslehrers zum hemmungslosen Besessenen so plastisch wiederzugeben vermag. Es gibt hier wirklich überhaupt keine Fehlbesetzung.
Der einzige Wehrmutstropfen ist wohl, dass es diese wundervolle Serie noch nicht in deutscher Sprache gibt. Aber damit muss man wohl leben.
Unser Gemeinsamer Freund 5 von 5 Punkten Charles Dickens und sein Werk:
Der englische Schriftsteller und Verleger Charles Dickens war einer der bedeutendsten Vertreter der realistischen Literatur des 19. Jahrhunderts. Er hat diesen seinen letzten Roman 1865 fertig gestellt.
Da er selbst aus ärmlichen Verhältnissen stammte, lag ihm das Aufzeigen sozialer Miss- und Zustände der viktorianischen Zeit Londons am Herzen.
Für diesen vielschichtigen und grandios ausgefeilten Roman nimmt er den Fluss, die Themse, als zentrale Landschaft und skizziert ein fast erschreckend reales Sittengemälde jener Zeit darum herum. Er formt Charaktere, die auf und am Fluss leben, sowie aus- und durch ihn ihr Auslangen finden. Die Themse wurde von Charles Dickens und all seine Zeitgenossen als wichtiger ,gemeinsamer Freund' bezeichnet; Der Fluss war Lebensader und Handelspartner, Totengräber und Lebensspender, Begründer des Wohlstandes und Traumtor des armen Mannes in eine weite, saubere und gutbürgerliche Welt. Eines der zentralsten Themen der Handlung, neben Liebe, Vertrauen und Existenzkampf, ist Geld - "money, money, money, and what money can make of life" (Der Satz wird von Bella am Ende des 3. Buches, Kapitel 4, gesprochen) Seine Charaktere sind extrem lebensnah und scharf gezeichnet. Viele verschiedene Handlungsstränge durchziehen und beleben diese Geschichte, eine wahrlich breite Palette, von der immer wiederkehrenden reichen, informativen Abendgesellschaften Lady Tippins, bis zum Überlebenskampf der ,water-people', die ihren Verdienst vom Herausfischen der Leichen aus dem Fluss beziehen. Die Handlung ist sehr sozialkritisch, aber es blitzen immer wieder helle Farben auf, auch das Ende ist versöhnlich, doch der Grundton der Handlung ist eher dunkel.
DVD und Handlung:
Großartig erzählt Charles Dickens die Geschichte des geheimnisvollen ,gemeinsame Freundes', dessen Leben fast alle Figuren berührt und der sein symbolhaftes Spiegelbild in dem Fluss, auf dem die Geschichte beginnt und endet, findet.
Ein geheimnisvoller junger Mann ohne Identität kommt nach London und erfährt, dass John Harmond, der reiche Erbe des Müllbergekönigs in der Themse ertrunken ist. Das Erbe geht nun an seinen Vorarbeiter Mr. Boffin (großartiger Peter Vaughan) und seine Frau (sympathische Pam Ferris), die daraufhin, so einfach sie sind, plötzlich in der Welt der Reichen und Mächtigen Londons auftauchen. Der verstorbene Vater des ertrunkenen John Harmond knüpfte obendrein noch eine Klausel an die Erbschaft seines Sohnes. Er müsse eine gewisse junge Dame, Bella Wilfer (eine süße Anna Friel) die er nicht kennt, heiraten. Der geheimnisvolle junge Mann, er hat nun doch einen Namen, Mr. Rokesmith (sehr überzeugender Steven Mackintosh), braucht dringend Arbeit und bewirbt sich als Sekretär bei Boffins, die nun das große Haus derer von Harmonds bewohnen. Er wird genommen und ist glücklich. Die Boffins, nun mit Reichtum und Wohlergehen gesegnet, tun viel Gutes und so nehmen sie das Mädchen Bella, das aus armen Verhältnissen stammt, als Mündel bei sich auf. Wie reagiert sie auf Reichtum und Ansehen? Der Londoner Anwalt Mortimer Lightwood (ein sehr ansehnlicher Dominic Mafham) und dessen guter Freund Eugene Wrayburn (so ein netter Paul McGann) identifizieren die Wasserleiche Harmonds, die von einem der ,water-people`, Mr. Hexam an Land gebracht wurde. Mühsam rudern diese Leute auf der Themse und suchen all das zusammen, was im Wasser schwimmt. Leichen werden nach Geld untersucht und dann den Behörden übergeben. Hexam hat eine sehr hübsche und liebevolle Tochter Lizzie. Als der Gentleman Mr. Wrayburn, der eigentlich nie weiß, was er mit seinem Leben anfangen soll, Lizzie das erste Mal sieht, keimt Liebe in seinem Herzen auf und er beginnt sein Leben zu hinterfragen. Für Lizzie ändert sich nichts, denn der Standesunterschied steht ihr klar vor Augen. Eugene findet einen netten Weg, nach dem Ertrinkungstod ihres Vaters, immer öfters in Lizzies Nähe zu sein. Er beginnt ihr und ihrer verkrüppelten Vermieterin Unterricht zu geben. Lizzies jüngerer Bruder geht bereits auf eine Schule, was seine große Schwester ihm ermöglicht hat. Sein Lehrer Mr. Headstone (ein genialer und furchterregender David Morrissey, den ich aus der neuen BBC Verfilmung Sence & Sensibility als Colonel Brandon noch sehr gut in Erinnerung habe) verliebt sich so obsessiv in Lizzy, dass diese vor Furcht eingeschüchtert flüchtet. Headstones wahnsinnige und unerwiderte Liebe bringt ihn komplett aus der Fassung und er beginnt daraufhin Eugene zu verfolgen. Er verfolgt ihn sogar Fußabwärts bis er Lizzy und Eugene gemeinsam sieht. Blutige Rachgier und Wahnsinn treibt ihn zum Äußersten....
Diese und andere Plots werden kunstvoll miteinander verknüpft und auf ein Ende hingeführt. Jede der vier jeweils 90 minütigen Episoden sind hochgradig spannend. Man leidet und bangt, liebt und freut sich mit sämtlichen Charakteren, die alle scharf bis ins Detail herausgearbeitet sind. Die Schauspieler werden zu den Figuren, die sie darstellen, sodass man tatsächlich den Eindruck einer aufwühlenden Realität erfährt. Die Musik untermalt unaufdringlich, die eindringlichen Bilder, der Schnitt und die Kameraführung sind großartig, Kulissen und Ausstattung sind einfach genial und atemberaubend echt.
Fazit:
Hat man in 350 Minuten dieser 1998 gemachte Miniserie fertig geschaut, ist der Eindruck, eines der besten und tiefgründigsten BBC Literaturverfilmungen gesehen zu haben sehr groß. Das liegt natürlich in erster Linie an der einzigartigen Vorlage Charles Dickens, aber genauso auch an der wundervollen Umsetzung und Übertragung auf das Medium Film, welches das Ganze zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lässt. Regie führte Julian Farino, das Drehbuch schrieb die uns allen aus ,North & South' und ,Jane Eyre' bekannte Sandy Welch.
Wie auch schon eine andere Rezensentin hier erwähnt hat, warne ich ebenfalls davor diesen Film mit P&P oder irgendeinem anderen Werk von Jane Austen zu vergleichen. So wie die Schönheit von Meeresstränden und die der Gebirgsregionen nicht miteinander verglichen werden können, kann man auch nicht Charles Dickens mit der besagten Lady vergleichen. Beide sind auf ihre Art etwas Einzigartiges.
Mit den englischen Untertiteln ist auch jeder Londoner Dialekt leicht verständlich, die Extras sind zwar interessant aber nicht überwältigend umfangreich.
Ich empfehle den Kauf dieser DVD sehr herzlich, es ist fast ein Kunstwerk.....
Rundum gelungen 5 von 5 Punkten Ein wenig kritisch und doch neugierig bin ich an den Film herangetreten, und war zum Schluss gefesselt. Auch wenn es etwas Zeit braucht, bis man in die Geschichte einsteigt, hat sie mich dann doch gepackt. Erzählerisch vollkommen, beschreibt sie die Vielschichtigkeit der Menschen. Intensive Gefühle aller Couleur von Leidenschaft bis hin zur Bessessenheit, inniger Freundschaft und Hass, Neid und Gier, absoluter Loyalität und Treue. Besonders herausheben möchte ich die schauspielerische Leistung von "Eugene", Paul McGann und David Morrissey als Lehrer Bradley Headstone, ohne die tollen Leistungen der anderen Darsteller zu schmälern!
Sehr überzeugend und echt.
Ein Film den ich jedem nur empfehlen kann!!
Es gibt eine deutsche Buchübersetzung des Films " Unser gemeinsamer Freund" 5 von 5 Punkten Ich kann mich meinen Vorgängern nur anschließen, diese Miniserie ist unübertroffen wieder mal gut gelungen. Es gibt aber erfreulicherweise doch eine deutsche alte Buchübersetzung unter dem Titel " Unser gemeinsamer Freund". Wer diese zwei Bände liest wird diese Serie dann auch problemlos mit engl. Untertitel und wenigen Englischkenntnissen verstehen.
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The Bank Job [UK IMPORT] Jason Statham, David Suchet, Stephen Campbell Moore, Keeley Hawes, Saffron Burrows DVD, 30. Juni 2008 Verkaufsrang: 35292 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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Ein gehässiger Retrokrimi! 5 von 5 Punkten Vom britischen Geheimdienst dazu gezwungen, überedet die Gaunerin Martine (Saffron Borows) den Kleinganoven Terry Leather (Jason Statham) zu einem Coup. Beim Knacken eines Schliessfachraums einer Londoner Privatbank erbeutet er mit seinem Team mehr als ihm lieb ist. In einem der Schliessfächer findet er Sexphotos eines Mitglieds der königlichen Familie sowie von weiteren ViP der High Society. Desweiteren gibt es eine Liste korrupter Polizisten und Filmaufnahmen, die einige Abgeordnete bei SM-Spielen in Edelbordells zeigen. Der Ganove Terry ahnt nicht, dass seine Komplizin Martine vom Geheimdienst unter Druck gesetzt wurde. Allerdings wundert es ihn, dass plötzlich eine Menge Leute hinter ihm her ist ...
Der Bankraub wurde 1971 wirklich verübt, konnte aber nie verfilmt werden, da die skandalösen Fakten erst vor Kurzem von der englischen Regierung freigegeben worden sind. Jedoch fesselt der über fünfunddreisig Jahre alte Fall mehr als manches
aktuelle Spektakel aus Hoollywood. Der originelle Ganovenfilm mit typischer Filmtechnik aus den Siebzigern, ist ungemein spannend, ironisch und sehr gehässig gemacht. Ganz nach meinem Geschmack wurde die Rolle des Ganoven Terry mit Jason Statham besetzt. Er zeigt hier nicht nur seine coole Seite und Schlagfertigkeit, sondern auch sein schauspielerisches Talent.
Ach ja, den Walkie-Talkie (zwar riesengross) gab es damals wirklich!
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Miss Marple - A Murder Is Announced [UK IMPORT] Geraldine McEwan, Christian Coulson, Cherie Lunghi, Robert Pugh, Keeley Hawes DVD, 20. März 2006 Verkaufsrang: 35124
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Guter Film, allerdings nicht sehr treu gegenüber dem Buch 5 von 5 Punkten In der Zeitung wird in einem kleinen Dorf ein Mord angekündigt. Die Bewohner halten dies für einen Scherz bzw. ein Spiel und finden sich mit freudiger Erwartung in dem Haus ein, wo der "Mord" stattfinden soll. Als plötzlich die Lichter ausgehen, ein Unbekannter das Haus betritt und mehrere Schüsse fallen, wird die Sache ernst. Die Besitzerin des Hauses wird nur leicht verletzt und kommt vorerst mit dem Schrecken davon, doch der Unbekannte liegt erschossen vor dem Haus. Nun liegt es an der Polizei und der cleveren Miss Marple, den Fall aufzuklären, doch die Zeugen, die sie zu dem Vorfall befragen, sind nicht alle, was sie zu sein vorgeben, und es gibt nicht nur eine Person, die etwas zu verbergen hat. Nochdazu hat der Mörder sein Ziel noch nicht erreicht und gibt nicht auf...
Wer das Buch gelesen hat, muss sich darauf gefasst machen, dass sich der Film nicht sehr genau an die Vorlage hält. Davon abgesehen wirkt er, unter anderem aufgrund der tollen Besetzung der Rollen, einfach fantastisch. |
Spooks - Series 3 - Complete [UK IMPORT] Peter Firth, Ian McDiarmid, Frances Tomelty, Tim McInnerny, Corin Redgrave DVD, 5. September 2005 Verkaufsrang: 38566 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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Tolle Serie 4 von 5 Punkten Man muss wohl nicht viel über Spooks sagen: es ist einfach eine der besten Fernsehrserien überhaupt und ohne Zweifel ein absoluter Meilenstein was das Spionage Genre angeht, weil es ihm wirklich neues Leben einhaucht. Die dritte Staffel hat das Problem, dass alle Hauptpersonen ausgetauscht werden, was natürlich Auswirkungen auf die Stories hat. Alles in allem ist das alles auf sehr hohen Niveau, aber fällt in Vergleich zu den ersten Staffeln etwas ab. |
Spooks - Series 2 - Complete [UK IMPORT] Matthew MacFadyen, Keeley Hawes, David Oyelowo, Peter Firth, Jenny Agutter DVD, 20. September 2004 Verkaufsrang: 22598 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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gutgemachte BBC Serie 4 von 5 Punkten Auch in der 2. Staffel sind Tom, Zoe und Danny wieder im Einsatz des MI:5, und müssen wieder in 10 Folgen brisante Situationen meistern.
Wer auf gutgemachte Unterhaltung auf hohem Niveau, erstklassige Schauspieler wie Matthew McFadeyen, Peter Firth und Keeley Hawes, sowie interessante Einblicke in das alltägliche Agentenleben ganz ohne Glanz und Glamour eines James Bond steht, wird mit der 2. Staffel der britischen Erfolgsserie Spooks nicht enttäuscht sein. Im Gegenteil, die Serie bietet keine Effekthascherei, sondern zeigt das ganz normale Leben, in denen die Agenten auch ganz weltliche Probleme haben.
Perfect 5 von 5 Punkten Spooks is certainly one of the best shows ever made for TV. One of the reasons is the basic principle that nothing is clear cut black and white but that every single character really is very ambivalent. So on the one hand there are "heroes" (otherwise it would be boring) but on the other hand the role of the security services is not glorified. That intelligent outlook makes is good watching. Apart from that the story lines are on the one hand believable (I wouldn't go as far as to say realistic as the show keeps the number of people involved in any given case to an unrealistically low number and the cases happen one after the other) but also original. The standard of writing is very high and the authors stay clear of spy story stereotypes. There really are no flat characters in this show which makes it really delightful and no character is safe which adds to the suspense. In season three basically all three main characters which did carry the show over a number of years disappear. It is done again in a believable way and the three new characters give the show a new (although not necessarily better or worse) dimension by their MI 6 past in the middle east and the addition of a husband/ wife team. And again, the Thin Man stereotype is avoided. Personally I preferred the McFadyen character because he was less of a stereotype (essentially he was really uncool) as Penry-Jones's who acts against his posterboy image. He is a great actor but his looks really are in the way of being taken seriously. But you can't blame him for that. Generally speaking I find it amazing that they manage to tell an exciting, multi layered and ultimately satisfying story in the 60 minutes format. Spooks is also one of the few TV shows that's visually innovative.
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Chaos & Kadaver Nick Moran, Keeley Hawes, Steve Huison DVD, 25. August 2006 Verkaufsrang: 64117 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden WVG Chaos & Kadaver, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 25.08.06
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Spooks - Series 1-6 - Complete [UK IMPORT] Rupert Penry-Jones, Keeley Hawes, Peter Firth, Megan Dodds, Matthew MacFadyen DVD, 6. Oktober 2008 Verkaufsrang: 51022 Gewöhnlich versandfertig in 2 bis 3 Wochen.
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