DVDs: Kim Hye ri

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Legend of the Evil Lake - Der Fluch des dunklen Sees - Jeong Jun-hoLegend of the Evil Lake - Der Fluch des dunklen Sees
Jeong Jun-ho, Kim Hyo-jin, Kim Hye-ri

DVD, 7. Juli 2005
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Preis: € 10,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Asiatisches Kino ist in der westlichen Welt spätestens seit den Martial-Arts-Epen Tiger & Dragon und Hero ein Begriff. Nach dem ersten Anblick der fliegenden Krieger - die ihre beeindruckenden Schwertkämpfe oft in schwindelerregenden Höhen von Baumwipfeln austragen - zeigt sich, ob ein Filmfan dem Zauber für immer verfallen ist und sich fortan auf die Suche nach den - anfangs in Europa schwer verfügbaren - asiatischen Kampfsportfilmen macht. Die einen zeigten sich völlig beindruckt von den schwebenden Kriegern, da diese den Gesetzen der Schwerkraft widersprechen. Die anderen sind einfach nur bezaubert.
The Legend of Evil Lake ist eines dieser mythischen Martial-Arts-Märchen, die uns in eine fremde Kultur eintauchen lassen. Wer allerdings ein detailbesessenes, bildgewaltiges Epos wie Hero erwartet mit einer perfekten Art Direction und einer bis ins Kleinste durchchoreografierten Farbkomposition - wer gemaltes Kino sehen möchte - der wird enttäuscht sein. The Legend of Evil Lake" ist asiatischer als die für den westlichen Markt mit enormem Produktionsbudget gedrehten Filme. Gleich zu Beginn des Filmes weiß der Zuschauer was ihn erwartet, denn der rote Mond kündigt den Blutrausch der kommenden 89 Minuten eindrucksvoll an. Die Geschichte ist schnell erzählt und verfügt über die typischen Elemente des klassischen Eastern: Geschichtliche Mythen (diesmal aus Korea), die an abenteuerliche Rittersagen erinnern, Magie und Zauberei, eindrucksvolle Helden und eine emotionsgeladene Liebesgeschichte. Und natürlich dürfen atemberaubende Schwertkampfszenen - ein Großteil erfreulicherweise im Wald und weit über dem Boden - nicht fehlen. Die Vorgeschichte:
Krieger des Shilla-Heeres vernichten den Eingeborenenstamm der Auta. Ein magisches Schwert in den Waldboden gerammt, soll den Bann des mächtigen Auta-Schamanen für immer brechen, der besiegt in einem mystischen See untertaucht. 900 Jahre später ist das Shilla-Reich immer noch bedroht und der beste Offizier der Königin, General Biharang, wird entsandt um die Einheit des Reiches zu retten. Das eigentliche Drama beginnt, als seine Geliebte, die einfach Bauerstochter Jaunbi (Hyo-Jin Kim) in seiner Abwesenheit überfallen wird. Sie flüchtet in den Wald und zieht zu ihrer Verteidigung das magische Schwert aus dem Boden. Um sich zu retten stürzt sie sich in den "Evil Lake" und der Geist des hasserfüllten Auta-Führers fährt in sie. Hier beginnt der eigentliche Hauptplot des Filmes, denn General Biharang muss sich gegen seine Geliebte stellen, die als bösartiger Dämon das gesamte Königreich vernichten möchte. Hyo-Jin Kim versteht es eindrucksvoll den inneren Kampf darzustellen und in Sekundenschnelle von einer hingebungsvoll liebenden Frau zum bösen Dämon zu mutieren. Die dankbarste Rolle hat jedoch Hye-Ri Kim als Königin Chinsong, die zwischen ihrer Rolle als harter Regentin und devoter, unerfüllter Liebe zu ihrem General Biharang schankt. Insgesamt ist die Liebesgeschichte anrührend, die Charaktere sind aber nicht sehr weit entwickelt. Dem westlichen Betrachter erscheinen die sehr blutrünstigen Szenen bei denen haufenweise Gliedmaßen abgetrennt werden und Blut in rauschenden Bächen fließt etwas befremdlich (bei Tiger & Dragon und Hero wurde bewusst auf zu viel Blut verzichtet). Dieses Phänomen des Blutrausches asiatischer Filmen wurde in den Massenkampfszenen sowie Schlussakt im Schnee (ein wiederkehrendes Element sind Blutbäche im Schnee) von Quentin Tarantinos Kill Bill Vol.1 überspitzt zitiert
Wenn man zu den Filmfans zählt, deren Vorstellungskraft ausreicht, um fliegende Schwertkämpfer zu akzeptieren ist The Legend of Evil Lake - trotz dünner Story und streckenweise platten Dialogen - einfach magisch. Und mehr muss ein Martial-Arts-Märchen manchmal auch nicht sein.-Mirja Bauer


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Frisch vom Fantasy Filmfest 2004      5 von 5 Punkten
Ich habe den Film auf dem Fantasy Filfest 2004 gesehen und war ziemlich begeistert. Der Film ist handwerklich gut gemacht und teilweise recht blutig. Für einen kurzweiligen DVD-Abend also gut geeignet. Wer asiatische Fantasy-Stories mag ist mit der DVD gut bedient. Die Ausstattung ist recht gut: deutscher Ton und original Ton (koreanisch) sind in DD5.1 vorhanden (mit optionalen deutsche Untertitel). Weitere Extras: Making of (28 min, koreanisch mit dt. UT), Bildergalerie, Trailer. Teaser, TV-Spots sowie Storyboard.


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Hard to Fight - Lee Dong-junHard to Fight
Lee Dong-jun, Kim Hye-ri, Steven Seagal

DVD, 17. März 2005
     Verkaufsrang: 33996      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 10,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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HARD TO FIGHT FSK18

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Tolles Drama aus Asien      5 von 5 Punkten
Meinen beiden Vorrednern kann ich nicht zustimmen. Sie sind leider, so vermute ich, auf die geänderte Aufmachung für den deutschen Markt hereingefallen. Der Titel, die Aufmachung und die Beschreibung lassen einen genialen Kampfsport-Action-Film mit viel Steven Seagal vermuten. Doch das ist nicht der Fall. Enttäuscht kann man von den Vermarktern sein, die den Film als solchen anpreisen, nicht aber vom Film selbst. Es handelt sich nicht um ein Martial-Arts-Film und es handelt sich auch nicht um einen Action-Film, schon gar nicht um einen Steven Seagal - Film, auch wenn dieser ganz groß auf dem Titel ist. Dies ist wirklich nur für den Verkauf auf dem deutschen Markt gemacht worden. Es handelt sich um ein Drama, eine zerrüttete Familie und ein Kind, namens Clementine, wie auch der Originaltitel des Films ist. Der Kampf zwischen Seagal und Dong-Jun Lee ist nur ein wirklich sehr kleiner Teil des Films und spielt kaum eine Rolle. Es ist ein asiatisches Drama und das ist verdammt gut gelungen und mit guten Schauspielern umgesetzt. Was es dem Europäer ein wenig schwer machen wird, ist die wirklich miserable Synchronisation, davon aber ab, ist der Film gelungen.


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Hard to Fight - Lee Dong-junHard to Fight
Lee Dong-jun, Kim Hye-ri, Steven Seagal

DVD, 17. März 2005
     Verkaufsrang: 35037     

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HARD TO FIGHT

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Gar nicht so schlecht - nur halt ein Drama      4 von 5 Punkten
Also wer sich diesen Film kauft sollte bedenken, dass es ein Drama mit einigen wenigen Kampfeinwürfen ist und Steven Seagal nur ein paar Minuten lang am Ende zu sehen ist.

Die Inhaltsangabe steht ja oben. Es ist zu sagen, dass es ein Drama mit vielen Tränen und einer großen Wende ist. Es ist teilweise sehr langgezogen und etwas sehr theatralisch, aber eine gute Geschichte und gut gespielt.

Die Kampfszenen sind in der Tat dünn gesäht. Am Anfang wird der verlorene Wettkampf sowie einige "Polizeiprügelszenen" gezeigt, die aber nicht besonders toll sind. Dann gibt es eine Szene in einem illegalen Figh Club, in dem mehrere (ich glaube es sind 5 oder 6) Kämpfer gleichzeitig gegeneinander kämpfen. Diese Szene ist verdammt gut gemacht und ziemlich brutal.
Zu guter letzt gibt es im Finale den Kampf mit Steven Seagal. Dieser spielt übrigens nicht den Bösewicht (das scheint zuerst so), sondern einen ehrenwerten und fairen Kämpfer, wie sich im Schluss herausstellt.

Zur äußeren Aufmachung und der Qualität gibt es keine negativen Kritikpunkte außer, dass Steven Seagal fett auf dem Cover zu sehen ist, aber nur kurz in dem Film selber vorkommt.

Also insgesamt ein gutes Drama. Den einen Punkt Abzug gibt es wegen der zeitweisen Langwierigkeit sowie das irreführende Cover mit Steven Seagal.

Der Titel "Hard To Fight" bezieht sich übrigens nicht nur auf die Kampfszenen, sondern auf die Übertragung des Wesens von Taekwondo (vgl. die 5 Grundprinzipien des Taekwondo: Höflichkeit, Integrität, Durchhaltevermögen, Selbstdisziplin und Unbezwinglichkeit) auf das alltägliche Leben, denn in Wahrheit hat der Protagonist in der Geschichte sehr hart zu kämpfen. Nur eben nicht nur physisch.


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