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| DVDs: Lena Headey | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
300 (Einzel-DVD) Gerard Butler, Lena Headey, Dominic West DVD, 24. August 2007 Verkaufsrang: 303 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Warner Home Video 300, Freigegeben ab 16 Jahren Action
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 557 Bewertungen)
Leonidas - Ein neuer alter Held ist geboren 5 von 5 Punkten Zu allem bereit, dass war ich als ich aus dem Kino trat. Der Film über den König von Sparta und seine 300 hat mich gefesselt.
Zum Inhalt:
Leonidas regiert das Reich Sparta, welches durch ihre Auslese und Ausbildung von Kriegern berühmt ist. Eines Tages trifft das persiche Heer unter der Führung des Gottkönigs Xerxes ein und dieser will das kleine Griechenland, unter anderem auch Sparta unterjochen. Zwichen den von Ehre erfüllten Spartanern und den gierigen Persern entbricht ein gnadenloser Kampf um die Vorherrschaft.
Durch die düsteren Szenen und die begleitende Filmmusik entstand ein Film welchen man als meisterhaft bezeichnen kann.
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300 [Blu-ray] Gerard Butler, Lena Headey, Dominic West, David Wenham, Vincent Regan Blu-ray, 24. August 2007 Verkaufsrang: 908 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden 300 erzählt die Geschichte von 300 Spartanern im Kampf gegen das übermächtige Heer der Perser. Ein visuell beindruckender Parforceritt von Dawn of the Dead-das Remake-Regisseur Zack Synyder. 300 ist ein Film der beinahe schon auf provokative Art und Weise unterschiedlichste Reaktionen hervorrufen wird. Während den einen in Anbetracht des wunderschön anzusehenden Gemetzels begeistert die Kinnlade runterfällt und die Augen übergehen, werden sich andere kopfschüttelnd abwenden um sich über das geistige Niveau ihrer Mitmenschen zu grämen. Im Mittelpunkt des Films steht eine historisch verbürgte Heldentat; der Kampf der zahlenmäßig hoffnungslos unterlegenen Spartanern unter Leonidas gegen das gigantischste Heer, dass die Welt bis dahin gesehen hat: die Streitkraft der Perser unter König Xerxes. Soviel zur Handlung! Der Film basiert auf der gleichnamigen Graphic Novel von Frank Miller (Sin City), der sich wiederum von der Hollywoodverfilmung Der Löwe von Sparta unter der Regie von Rudolph Maté aus dem Jahr 1962 inspiriert fühlte, die schlussendlich auf Herodots Bericht aus dem 5.Jahrhundert v.Chr. fusst. Herodots Text, im übrigen die einzige zeitgenössische Quelle, ist von Historikern in vielerlei Hinsicht umstritten. Beispielsweise spricht Herodot von 5 Millionen Persern, während man mittlerweile zweifelsfrei das persische Heer auf etwa 170.000 Köpfe schätzt. Auch der bei Herodot im Mittelpunkt stehende Verrat wird angezweifelt und dient vermutlich der bewußten Geschichtsverfälschung, da als erwiesen gilt, dass Leonidas einen folgenschweren Fehler beging, als er einen bekannten Gebirgspass nur unzureichend absicherte und damit erst die Einkesselung seiner Truppen durch die Perser ermöglichte. Aber das alles spielt eigentlich bei der Rezeption von 300 keine Rolle. 300 ist nicht interessiert an historischen Hintergründen und der Analyse von politischen Ränkespielen. Der Film ist, schlicht und ergreifend, ein gigantisches Schlachtgemälde, ein visuell beeindruckender Blutrausch, irgendwo zwischen Videogame und Monumentalepos anzusiedeln. Es ist ein Film für Männer jeglicher Altersstufe, die sich an sattsam bekannten Heldenklischees erfreuen können und für Frauen, die der Ästhetik des Waschbrettbauchs nicht abgeneigt sind; auch wenn es die, leider, in vorgeführter Perfektion nur digital gibt, auf dieser Welt. Aber auch das ist egal, denn 300 ist, vorausgesetzt man ist in der Lage seinen Intellekt entsprechend zu fokussieren, ein Mordsspass, im wahrsten Sinne des Wortes. Es ist ein Kinofilm der diese Bezeichnung tatsächlich verdient, mit überlebensgroßen Helden und Taten, mit grandiosen Schlachtszenen, untermalt von brachialer Musik, unter der Hand eines talentierten Regisseurs. Ja, das ist 300 ganz zweifellos. -Thomas Reuthebuch
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 557 Bewertungen)
Leonidas - Ein neuer alter Held ist geboren 5 von 5 Punkten Zu allem bereit, dass war ich als ich aus dem Kino trat. Der Film über den König von Sparta und seine 300 hat mich gefesselt.
Zum Inhalt:
Leonidas regiert das Reich Sparta, welches durch ihre Auslese und Ausbildung von Kriegern berühmt ist. Eines Tages trifft das persiche Heer unter der Führung des Gottkönigs Xerxes ein und dieser will das kleine Griechenland, unter anderem auch Sparta unterjochen. Zwichen den von Ehre erfüllten Spartanern und den gierigen Persern entbricht ein gnadenloser Kampf um die Vorherrschaft.
Durch die düsteren Szenen und die begleitende Filmmusik entstand ein Film welchen man als meisterhaft bezeichnen kann.
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Der Rote Baron Matthias Schweighöfer, Lena Headey, Til Schweiger DVD, 22. August 2008 Verkaufsrang: 693 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Warner Der Rote Baron, VÃ-Datum: 22.08.08
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 39 Bewertungen)
Einfach mal selbst denken! 5 von 5 Punkten Dieser Film ist bereits im Vorfeld von den Kritikern verrissen worden. Das mag daran liegen, dass es ein deutscher Film über einen deutschen Kriegshelden ist. Das finden offenbar manche Leute geschmacklos. Fakt ist, dass der Film einige Schwachpunkte hat. Die Liebesgeschichte nimmt einen zu hohen Stellenwert ein, es gibt recht drastische Handlungssprünge und historisch korrekt ist der Film auch nicht. Der größte Schwachpunkt ist jedoch eine Szene am Ende des Films, in der Richthofen Hindenburg und Höppner vorschlägt zu kapitulieren. Es liegt auf der Hand, dass hier die künstlerische Freiheit, die prinzipiell natürlich jedem Regisseur zusteht, schlicht überstrapaziert wurde.
Dass ich dem Film trotzdem 5 Sterne gebe, liegt daran, dass er sie trotzdem verdient hat! Die Bilder und das Arrangement sind sehr kunstvoll und untermalen den Stimmungswechsel im Film perfekt. Dominieren zu Beginn helle, warme Farben, gehen diese im Verlauf des Films in Grau- und Brauntöne über. Die schauspielerische Leistung aller Akteure ist sehr gut und Schweighöfer sieht Richthofen einfach verdammt ähnlich. Auch die zeittypische Attitüde verkörpert Schweighöfer hervorragend. Die (leider etwas spärlichen) Luftkampfszenen sind ausgezeichnet gelungen, der Sound durchweg spitze. Herauszuheben ist auch die exzellente Ausstattung, inkl. 21 nachgebaute Flugzeuge aus dieser Zeit, die wirklich toll aussehen!
Zu dem Punkt historischer Genauigkeit ist zu sagen: es ist völlig schnuppe, ob Richthofen mit einem Captain Brown (im Film) oder einem Captain Hawkins (in der Realität) auf einem Acker plaudert. Fakt ist, dass sich eine solche Begebenheit zugetragen hat und der Regisseur diese erzählenswert fand. Und wenn ich in zehn Rezessionen lese, dass ein gewisser Leutnant Göring vermisst wird, kann ich nur sagen: erst informieren, dann meckern! Göring und von Richthofen sind nie zusammen geflogen. Göring übernahm erst nach dem Tod von Richthofens Nachfolger, einem gewissen Reinhardt, im Sommer 1918 das Kommando des Richthofengeschwaders.
Und eines sollten wir nicht vergessen: "Der Rote Baron" ist ein Kinofilm, keine Doku. Er soll unterhalten und Spaß machen. Und genau das tut er! Und zusätzlich transportiert er auch noch eine richtige Botschaft: Wir können froh sein, dass wir nicht in einer Zeit des Krieges in Europa leben!
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Eine Hochzeit zu Dritt Piper Perabo, Lena Headey, Matthew Goode DVD, 13. Oktober 2006 Verkaufsrang: 2131 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Warner Home Eine Hochzeit zu dritt, USK/FSK: oA VÃ-Datum: 13.10.06
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 24 Bewertungen)
So schön kann Liebe zwischen Frauen sein! 5 von 5 Punkten Eigentlich habe ich mich schon daran gewöhnt, dass Lesben-Liebesstories meist ein tragisches Ende nehmen... egal ob in Serien oder Filmen. Nicht so in "Eine Hochzeit zu dritt" oder passender "Imagine me and you".
Ich habe mir den Film erst zusammen mit meiner Freundin ausgeborgt, dann haben wir uns ihn beide sofort gekauft und gleich noch zwei Mal angesehen. Und das ist wirklich nicht typisch für uns!
An dem Film gibts wirklich gar nichts auszusetzen. Er ist herrlich komisch, unglaublich romantisch und ... ach, einfach nur schön! Selbst die Auswahl an Schauspielern hätte besser nicht sein können. Rachel (Piper Perabo) und Luce (Lena Headey) geben ein zuckersüßes Pärchen ab. Wenn sich die beiden in die Augen sehen spürt man das Knistern so richtig und man kann gut nachvollziehen, warum die beiden ihre Finger nicht voneinander lassen können. Wer sich jetzt allerdings Bettszenen en masse erwartet, wird enttäuscht. Hätten meiner Meinung nach auch garnicht in den Film gepasst. Dafür dürft ihr euch auf innige Küsse mit viel Gefühl freuen. Ist doch auch was, oder?
Schöner kann Liebe auf den ersten Blick nun wirklich nicht mehr sein! Auch wenn einem der sitzengelassene Ehemann dann doch ein bisschen Leid tut. Aber was solls, andere Mütter haben ja auch noch fesche Töchter ;)
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Der rote Baron [Blu-ray] Matthias Schweighöfer, Lena Headey, Til Schweiger, Joseph Fiennes, Hanno Koffler Blu-ray, 22. August 2008 Verkaufsrang: 6371 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Warner Der Rote Baron, VÃ-Datum: 22.08.08
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
"Wir sind Sportsmännder, keine Schlächter!!" 5 von 5 Punkten Mit dem Film der Rote Baron wird der Werdegang des jungen Manfred von Richthofen geschildert.
Als er Kommandant der 11.ten Fliegerstaffel wird, befehlt er seinen Piloten, nicht auf die Piloten zu schießen, sondern nur auf die Maschinen.
Er zitierte dazu den Spruch "Meine Herren wir sind Sportsmänner, keine Schlächter".Ganz schnell wird er zum Helden und zu Propagandazwecken von der Generalität und auch vom Kaiser missbraucht.Bald soll er die ganze Luftwaffe kommandieren.Als er jedoch den Vorschlag brachte zu kapitollieren, wird er wieder in ein Flugzeug gesteckt.
Am 21.04.1918 wird er von Roy Brown abgeschossen.Er erzielte insgesamt 80 Abschüsse.
"Unserem Freund und Feind" Manfred von Richthofen (21.04.1918)
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Der schwarze Tod Jason Flemyng, Lena Headey, David La Haye DVD, 22. Mai 2008 Verkaufsrang: 8879 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden EMS Das dunkle Zeitalter, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 08.05.08
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Terminator - The Sarah Connor Chronicles - Season 1 [UK IMPORT] Lena Headey, Thomas Dekker, Summer Glau, Richard Timothy Jones, Brian Austin Green DVD, 11. August 2008 Verkaufsrang: 6580 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
mehr als überrascht 5 von 5 Punkten Also ich war wirklich von der ersten Staffel TTSCC mehr als positiv überrascht. Mehrere meiner Bekannten haben sich nur die erste Folge angeschaut und diese dann auch mit dem Kommentar "Ist ja nicht wie im Kinofilm, also total schlecht!" beendet. Dem muss ich allerdings heftigst widersprechen. Auch wenn der Serie die ersten beiden Kinofilme zugrundeliegen, so ist diese nicht mit ihnen vergleichbar. Die Darstellung der Hauptdarsteller geschieht weitaus detailierter und emotionaler und gibt der Serie wesentlich mehr Tiefgang als es in den Filmen der Fall war. Zusammen mit dem Spannungsbogen lohnt es sich daher die Staffel auch komplett anzusehen.
Allen voran möchte ich die erstklassige Leistung von Lena Headey loben, die in meinen Augen die "Sarah Connor" noch besser spielt, als Linda Hamilton (Und mit Summer Glau ist sowieso der heimliche Star der Serie gefunden.).
Gerade die "menschliche" Seite der einzelnen Episoden und eben nicht die actionreichen Kämpfe zwischen Mensch und Maschine (sind durchaus vorhanden) zeichnen TTSCC aus.
Ich kann daher nur volle 5 Sterne geben und jedem dieses Produkt empfehlen!
Einziger Wermutstropfen ist allerdings die deutsche Tonspur (hier nicht enthalten), insbesondere die Stimme von Summer Glau. Diese passt leider absolut nicht und nimmt dem Character viel von seiner Authenzität. Ich rate daher jedem Käufer zum "Original".
Hm, ich weiß nicht recht.... 3 von 5 Punkten Ob der vielen positiven Rezensionen habe ich mir die erste Staffel bei Amazon.uk bestellt und war vom Pilotfilm recht angetan. Das liegt natürlich, als alter Fan der 3 Filme, am Wiedersehen mit vielen Charakteren, auch wenn diese nun von anderen Schauspielern gespielt werden. Was aber in diesem Fall nicht schlimm ist. Vorallem die dt. Syncro von Sarah Conner ging mir eh immer etwas auf den Keks.
Im Laufe der weiteren 7 Folgen verliert die Serie aber irgendwie etwas von Ihrer anfänglichen Faszination. Das liegt meiner Meinung nach vorallem daran, daß einfach nicht genug Action in der Serie vorkommt, einem Hauptbestandteil der Filme. Zudem wirken die Kämpfe zwischen den Terminatoren irgendwie hölzern und langweilig. Erinnerte mich stark an den ersten Film, der sicherlich gut ist, aber nun inzwischen auch schon über 20 Jahre alt. Da ist die Tricktechnik heute einfach weiter. Man hat alles irgendwie schon einmal gesehen.
Zudem kommst mir einfach der Humor zu kurz. Dabei gäbe es hier soviel potential. Ein Terminator geht zur Schule, da müsste eigentlich ein Joke den nächsten jagen, aber Pustekuchen. Gerade der Humor hat ja auch die Filme 2 und 3 ausgezeichnet.
Abschließend finde ich die Handlung teilweise etwas merkwürdig.
ACHTUNG SPOILER!!
Das die 3 in die Zukunft reisen ist ja recht cool, aber daß ein in seine Einzelteile zerlegter Terminator, wohlgemerkt ohne Kopf, der zudem noch nicht einmal in der Nähe ist, es schafft diesen wieder zu finden ist schon etwas extrem an den Haaren herbeigezogen. Davon wie der gute dann noch zu einer neuen "Haut" kommt, will ich mal gar nicht erst anfangen. Von der anschließenden plastischen Chirugie mal ganz zu schweigen.
SPOILER ENDE!!
Abschlißend kann ich sagen, daß man sich die 9 Folgen sicher als Terminator Fan ansehen kann. Zum Klassiker fehlt mir aber noch etwas. Vieleicht werden die weiteren Staffeln ja besser
"No one is ever safe." - Terminator vs. Urgewalt einer Mutter 5 von 5 Punkten "In the future my son will lead mankind in the war against skynet, the computersystem programmed to destroy the world. It has sent machines back through time, some to kill him, one to protect him. Today we fight to stop skynet ever being created, to change our future, to change his fate. The war to save mankind begins now." [Intro]
Meiner Treu, was ging beim angekündigten Start dieser Serie nicht schon an negativem Geschrei durch den Fan-Kosmos: Plagiatisierung, Kommerzialisierung, Ausschlachtung, etc.... Befürchtungen, die auch angesichts des unbeseelten Terminator III als nicht ganz abwegig erschienen. Ladies and Gentlemen, ich kann sie beruhigen: TSCC ist glänzend gelungen und eine der intelligentesten Serien geworden, die ich kenne, und mithin sowohl Fans als auch Uneingeweihten uneingeschränkt zu empfehlen.
Das liegt im Wesentlichen an zwei Punkten. Punkt 1 ist der zeitliche Anschluss an die ersten beiden Terminator-Filme, Teil III wurde völlig ignoriert und die dort geschilderten Ereignisse haben in der Serie nie existiert. Punkt 2 ist der stilistische Anschluss an die Filme Cameron'scher Machart in Form einer absolut genialen Inszenierung. Mit Anleihen an den alten Filmen und der Fortführung aufgeworfener Ideen schafft es der Film nichtsdestotrotz, eine eigene Geschichte zu entwerfen. Wurde in Terminator II Skynet vermeintlich gestoppt, so kämpfen die Protagonisten nunmehr darum, ihr Werk zu vollenden. Leichter gesagt als getan. Denn die Möglichkeiten der Skynet - Entwicklung sind vielfältig und entpuppen sich als breit gefächerter Kampf mit der Hydra. Besucher aus der Zukunft, Menschen& Maschinen, verkomplizieren das Geschehen noch. So wird in der den ersten Folgen gekonnt das Grundgerüst entwickelt und in die einzelnen Handlungsstränge eingeführt: Flucht, Alltag, menschliche Beziehungen, kampflustige Terminators, das FBI, einstige Bekannte und die Suche nach den Wurzeln von Skynet. Nach anfänglicher grandioser Unterhaltung, befand ich mich auf einmal im Banne eines faszinierenden Netzes von sich immer enger verwebender Handlungsfäden, eines immer dichter werdenden Beziehungsgeflechtes der Beteiligten und einer mitreißenden Dramatik, die stets hart am Limit balanciert.
Herausragend ist in jeder Beziehung die Darstellerriege, die sich bis auf den letzten Nebendarsteller nahtlos in die Geschichte einfügt und mit einem vielschichtigen Background dargestellt wird. An vorderster Front brilliert die aus "300" bekannte Lena Headey. Sie ist das zentrale Gestirn und schafft es mit ihrer intensiven leidenschaftlichen Darstellung, wie die Verkörperung einer ihr Junges beschützenden Bärenmutter zu wirken und damit selbst die toughe Linda Hamilton vergessen zu lassen. Ihr Filmsohnemann findet durch den Newcomer Thomas Dekker die überzeugende Darbietung eines stillen noch im Schatten seiner Mutter stehenden Charakters, der nicht mehr das aufmüpfige Bürschchen aus Teil II ist, aber seine zukünftige Größe immer wieder durchscheinen lässt. Als Maschine bisweilen eher unscheinbar wirkend, bildet die von Summer Glau brillant verkörperte mitreißend seelenlose Terminatorbraut Cameron den Gegenpol zur Leidenschaftlichkeit Sarah Connors. An ihr zeigt sich die faszinierdend vielschichtige zentrale Thematik: Mensch vs. künstliche Intelligenz. Ebenso mit Neugier wie Arnie als T-800 gesegnet, erforscht sie die menschlichen Züge... und wirkt bisweilen derart menschlich, dass es einem kalt über den Rücken läuft - erst recht, wenn im nächsten Augenblick wieder die gnadenlose Killermaschine hervortritt. Die Wandlungsfähigkeit und Darstellungskunst dieser Jungschauspielerin kann kaum genug gewürdigt werden - ebenso wie aus "menschlichen" Frauen wird man auch aus diesem weiblichen Terminator einfach nicht schlau. ;)
Durch die sich stetig verdichtende Storyentwicklung und die intelligenten Dialoge entwickelt die Serie eine tiefe Eindringlichkeit. Zwar gibt es geniale Action mit Köpfchen und einen herrlich sarkastischen Humor - aber am bewegensten sind die stillen nachdenklichen Momente, die einen zusammen mit dem grandiosen Soundtrack immer wieder berühren. Durchgehend mit leisen Tönen arrangiert, zeichnet die Serie eine unterschwellige Spannung und eine von Anfang bis Ende durchdachte dramatische Geschichte aus, die den Zuschauer unaufhaltbar in ihren Bann zieht und ihn nicht mehr loslässt. Charaktere aus den alten Filmen begegnen uns wieder, Schlachten werden geschlagen und die Geschichte verwebt sich langsam zu einem mitreißenden Drama, dessen Potential noch lange nicht ausgeschöpft ist und für die aktuell in den USA laufende 2. Staffel Gewaltiges erwarten lässt.
Fazit:
Outstanding! Die überlegene Technik von Maschinen gegen die Urgewalt einer Mutter - ein schlichtweg obergeniales filmisches Highlight und DER Geheimtip in den Weiten der amerikanischen Fernsehprärie! Howgh!
Mit vom besten dieses Jahres! 5 von 5 Punkten Diese Staffel hat nur einen Fehler: Sie ist definitiv zu kurz (3 DVD mit 9 Folgen). Ansonsten handelt es sich um einen absoluten Renner, der in der ersten Serienliga spielt.
Allerdings muss man sich zuvor etwas von den alten Filmcharakteren (insbesondere Linda Hamilton, was schwer fällt) freimachen. Aber gerade die drei Hauptcharaktere dieser Serie spielen so fantastisch, dass es nach dem Ende einer Folge schwer fällt, das Gerät auszuschalten.
Lena Headey, die Sarah Connoer, spielt ebenso kraftvoll wie sensibel. Schon die ausdrucksstarke Originalstimme vermittelt dem Zuschauer sofort, zu welcher inneren Härte sie sich einerseits erzogen hat und wie ungeheuer menschlich sie andererseits doch geblieben ist.
Ihr Sohn entwickelt sich während dieser Staffel bewusst langsam. Geschickt haben die Macher den Eindruck dreier Superhelden verhindert, indem sie John Connor als Selbstzweifler zeigen, der an sich selbst erst Führungsfähigkeiten entdecken muss.
Das Bild rundet die wirklich eindrucksvolle Summer Glau ab, die hier trotz Firefly ihre beeindruckendste Vorstellung abliefert. Sie entwickelt ihre Figur erkennbar in Anlehnung an Kristanna Locken, gibt dem weiblichen Terminator aber zusätzlich eine sehr subtile Menschlichkeit. Völlig unaufdringlich stellt sich so die Frage, wo Leben, Menschenwürde usw. beginnen. Parallelen zu Bladerunner drängen sich auf. Gerade Glau sorgt auch dafür, dass die einzelnen Episoden zwischenmenschlich nur so knistern. Dafür sorgen allerdings auch die traurig schönen Augen von L. Headey.
Auch die Handlung, von der ich hier nichts verraten will, ist ideenreich angelegt. Geschickt knüpft die Serie zunächst an das Grundgefühl der Angst an, dass alle drei Terminatorfilme beherrscht (die Handlung liegt nach dem zweiten Films). Die Connors leben unter ständiger Bedrohung durch übermächtige Gegner. Wie in den Filmen kontrastieren deshalb das Heldentum und die Liebe ganz besonders stark. Auch die dumpfe Verzweifelung über die eigenen elenden Lebensverhältnisse, die Größe der Aufgabe usw, die die Filme prägte, bestimmt die Serie.
Vielleicht lässt sich das ganze so auf den Punkt bringen: Wer den Abspann der letzten Episode der vorliegenden Serie erreicht hat, weiß um deren Suchtpotenzial. Ihn beschleicht ein seltsam leeres Gefühl wie es etwa vom Ende von Lost 3.0 her bekannt ist. Man will sich nicht ausmalen, wie lange es noch bis zur Fortsetzung dauerb. Der große Erfolg in den USA wird aber dafür sorgen, dass es diese geben wird.
K A U F E N !
Liebe Warner Brothers... 5 von 5 Punkten ... danke, dass ihr diese Serie ermöglicht habt. Ich als Terminator Fan fühle mich sofort heimisch. Die Serie steckt voller Zitate aus den Kinofilmen, sogar manche Kameraeinstellungen in bestimmten Situationen sind gleich.
Die Serie erreicht zwar kein Kinoniveau, aber sie ist actionlastig und teilweise sehr brutal. Spannend ist sie obendrein! Auch die Schauspieler sind sehr bekannt.
Die englische Fassung hat sogar englische Untertitel, so dass man trotzdem das Meiste verstehen kann... :)
Meine Empfehlung!
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Terminator - The Sarah Connor Chronicles - Season 1 [Blu-ray] [UK IMPORT] Lena Headey, Thomas Dekker, Summer Glau, Richard Timothy Jones, Brian Austin Green DVD, 11. August 2008 Verkaufsrang: 19098 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Klare Kaufempfehlung 5 von 5 Punkten The Sarah Connor Chronicles basiert auf den ersten beiden Kinofilmen und wird seit Januar 2008 im US-Fernsehen ausgestrahlt. In bisher zwei Staffeln mit geplanten 22 Episoden wird die Geschichte von John Connor und seiner Mutter Sarah Connor weitererzählt. In Deutschland wird die Serie seit dem 20. Oktober 2008 auf Premiere ausgestrahlt.
Viele Serien sind leider nur ein schlechter Aufguss zu einem Kinofilm und dienen dazu, noch das letzte bisschen Story wie eine Orange auszupressen. Entsprechend niedrig waren die Erwartungen an The Sarah Connor Chronicles. Ich kann nur sagen, dass meine Erwartungen deutlich übertrofffen wurden. Die Darsteller und die Story überzeugen. Jede einzelne Episode, die ich bisher gesehen habe, war wirklich spannend und unterhaltsam - nicht zuletzt aufgrund von Summer Glau alias Cameron. Die typischen, trockenen Witze oder Missverständnisse, die man aus den Kinofilmen kennt, findet man auch in der Serie wieder. So wird auch die actionreichste Szene manchmal nur durch einen einzelnen Satz komisch - was keinesfalls negativ gemeint ist, sondern stellenweise für den ein oder anderen Lacher sorgt. Wer Teil 1 und 2 geliebt hat, wird diese Serie auch mögen.
Ab der 2. Staffel gibt außerdem Shirley Manson als Catherine Weaver ihr Debüt - auch sie überzeugt wie ich finde. Einige kennen sie sicher noch als Frontfrau von Garbage.
Fazit: sehenswert!
Macht Lust auf mehr... 5 von 5 Punkten ... und bei so einer Serie fragt man sich dann wieder, weshalb es hierzulande so lange dauert bis so etwas im Fernsehen ausgestrahlt wird. Über den Inhalt ist ja schon recht viel geschrieben worden. Die Blu-Ray ist gut, keine Referenz, aber gut. Gleiches gilt für den Ton (welcher nur in Englisch verfügbar ist). Die Serie ist recht aufwändig gemacht, so ist es zu verzeihen, dass es nur 9 Episoden zu bewundern gibt. Und mal ehrlich... Summer Glau macht eine sehr gute Figur als Killermaschine (sry Ms. Loken)...
Ich kann die Serie für alle die einigermaßen der englischen Sprache mächtig sind empfehlen!
She'll be back 5 von 5 Punkten Der Film setzt nach Terminator 2 ein, wenn Sarah und John Conner zusammen auf der Flucht sind. Die erste Einstellung des Films zeigt den Mittelstreifen einer Straße, der sich unter dem Betrachter hinwegbewegt. So hörte T2 auf. Als Kenner der Terminator-Filme ist man mit diesem eleganten optischen Kniff sofort wieder im Geschehen.
Es werden neue Personen eingeführt, allen voran Cameron (hervorragend: Summer Glau aus Firefly), der weiblich Schutz-Terminator für John. Die Handlung ist vielschichtig angelegt, diverse Terminatoren und Soldaten aus der Zukunft bevölkern das LA im Jahre 2007. Mittels eines Zeitsprungs wird die Handlung in dieses Jahr verlegt. Das ersparte beim Dreh das lästige und unnötige Retro-Design. Und als Zuschauer muss man sich nicht über leicht veraltete Technik wundern (große Mobiltelefone und dicke Laptops mit kleinem Bildschirm).
Die Serie hat feine Actionszenen und Verfolgungsjagten. Aber sie lässt den Charakteren auch viel Zeit und Ruhe, sich zu entwickeln. Gerade moralische Fragen, mit denen Cameron konfrontiert wird (z. B. wann darf man jemanden töten?), werden sehr nachvollziehbar umgesetzt. Auch sind ihre meist nicht ganz überzeugenden Gehversuche, sich wie ein menschlicher Teenager zu verhalten, sehr amüsant. Und Lena Headey ist eine erstklassige Besetzung für die Sarah - mütterlich, moralisch und effizient.
Kurz um: Die Handlung ist für eine Serie sehr anspruchsvoll! Absolut sehenswert!
Technisch ist die BlueRay sehr gut. Das Bild ist scharf, so dass es sofort auffällt, wenn beim Dreh die Schärfe nicht gehalten wurde. Die Farben und der Kontrast sind kräftig, aber natürlich. Der Ton, der bei der englischen Version nur in englisch vorhanden ist, ist sehr gut. Zum Glück gibt es englische UT. Alles hätte ich sonst nicht verstanden, obwohl das Englisch nicht so schwer ist.
Das Bonusmaterial ist etwas mau: Die Hintergrundinformationen kommen über die übliche Selbstbeweihräucherung nicht hinaus und das Gag-Reel verdient seinen Namen nicht. Egal, die neun Episoden sind so gut, da fällt das nicht ins Gewicht.
Positiv ist der sehr schnelle Aufbau der BlueRay: Keine lange Ladezeiten, sondern es geht sofort los.
Fazit: Absoluter Kauftipp!
.... 4 von 5 Punkten ...es handelt sich hierbei um die Terminator Serie aus den US Fernsehen.
Angeknüpft wird die Serie an Teil2 von Terminator.
Zum Inhalt:
Sarah Connor und ihr Sohn John versuchen im Jahr 1999 in einer US-amerikanischen Kleinstadt ein neues Leben zu beginnen, nach dem sie eine Computerfirma zerstört haben, und somit den Tag des Jüngsten Gerichts abgewendet glauben. Dabei werden die beiden nicht nur von der Regierung gejagt, sondern auch von Maschinenwesen aus der Zukunft. Zur Hilfe kommt ihnen ein Terminator in weiblicher, jugendlicher Gestalt: Cameron.
Im Pilotfilm wird John erneut mit einem Terminator konfrontiert, einem als Mensch getarnten Cyborg, der den Auftrag hat, ihn zu töten. Die Maschine schlägt erstmals in Johns Klassenzimmer während des Schulunterrichts zu. Glücklicherweise entpuppt sich eine Mitschülerin ebenfalls als Terminator-Modell, welches den Auftrag hat, John zu schützen. Nach etlichen Schusswechseln schließt die Terminatrix sich am Ende der Verfolgungsjagd mit ihren Schutzbefohlenen in einem Tresorraum ein. Dort ist bereits alles für die Flucht mit einer Zeitmaschine vorbereitet.
Angekommen im Jahr 2007 versuchen Sarah und John Connor mit Hilfe Camerons weiter die Machtergreifung der Maschinen durch das Computernetzwerk Skynet zu verhindern um dadurch das zu erwartende Armageddon abzuwenden. Doch auch der Polizeiermittler James Ellison, sowie Sarahs ehemaliger Verlobter sind ihnen trotz des Zeitsprungs bereits auf die Spur gekommen.
Die Blu Ray selbst kann ich nicht bewerten - trotzdem 4 Sterne da ich ein Fan von Termiantor-Filmen bisher war. Meine Rezension dient nur um zu wissen was man hier kaufen kann da noch keine genauen Inhalte zu diesem Produkt veröffentlich wurden bei Amazon. |
300 (Limited Edition mit Helm, 2 DVDs im Steelbook) Gerard Butler, Lena Headey, Dominic West DVD, 7. Dezember 2007 Verkaufsrang: 4695 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden 300 - Ltd. Coll. Steelbook + Helm DV
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 22 Bewertungen)
*Auf in die Schlacht,Spartianer!* 4 von 5 Punkten Ich habe mir die "300" (Limited Edition mit Helm, 2 DVDs im Steelbook)
Box gekauft, und bin im großen und ganzen sehr zufrieden.
Es ist echt ein schönes Sammlerstück - Das einzige was mir nicht
so gut gefällt, ist die Bemalung des Helms (der ansonsten sehr
gut gelungen ist.) - Auf der Abbildung wirkt er "metallisch-gold",
stellt sich aber als braun-grau matt heraus,wenn man ihn in Händen
hält.Schade eigentlich - dekorativ ist er dennoch.
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Brothers Grimm [Blu-ray] Heath Ledger, Matt Damon, Lena Headey, Peter Stormare, Monica Bellucci Blu-ray, 6. September 2007 Verkaufsrang: 7868 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden In Brothers Grimm, einer zeitlich lange hinausgezögerten Fantasy-/Horrorkomödie, die stark vom Einfallsreichtum des Regisseurs Terry Gilliam profitiert, werden Märchen kraftvoll zum Leben erweckt. Das ambitionierte Drehbuch des erfahrenen Horrorspezialisten Ehren Kruger (der die amerikanischen Versionen von Ring und Ring 2 schrieb) wäre in den Händen eines Anderen vielleicht zu einem wirren Monsterdurcheinander à la Van Helsing geworden. Aber durch Gilliams wundersame Einfühlsamkeit hat der Film vielmehr Ähnlichkeit mit Tim Burtons Sleepy Hollow oder Neil Jordans Die Zeit der Wölfe, wobei er von beeindruckenden Computereffekten sowie verschwenderischer (und dennoch kostenorientierter) Ausstattung profitiert, die aus dem Budget von fünfundsiebzig Millionen Dollar alles heraus holen. Krugers clevere Vorgabe besteht darin, dass die "Folkloresammler" Wilhelm und Jacob Grimm (gespielt von Matt Damon und Heath Ledger) im Film zwei Trickbetrüger aus dem neunzehnten Jahrhundert sind, welche im französisch besetzten Deutschland von Dorf zu Dorf reisen und gegenüber "bösen Flüchen" falsche Exorzismen durchführen. Doch die beiden befinden sich bald in einer übernatürlichen Krise und müssen sich mit dem Fluch der Spiegelkönigin (Monica Bellucci), solchen fantastischen Gestalten wie dem Großen Bösen Wolf, dem Lebkuchenmann und einer Unmenge an wahrhaft verzauberter (und nicht immer freundlich gesonnener) Flora und Fauna auseinander setzen. Das ist ein ziemliches Durcheinander, das von durchgeknalltem Humor (zumeist von Peter Stormare als bösem Helden) bis hin zu ernsthafter Fantasy reicht, wo sich die schöne Angelika (Lena Headey) als verlässlichste Alliierte der Gebrüder Grimm erweist. Wie bei vielen Filmen von Terry Gilliam litt auch Brothers Grimm unter Verzögerungen innerhalb der Produktion (während denen Gilliam Tideland drehte), Ausfällen von Vertriebspartnern und mehreren Änderungen der Kinoveröffentlichung, aber keines dieser Dinge kann verhindern, dass der Film eine willkommene Erweiterung des bemerkenswerten Schaffens von Terry Gilliam darstellt. -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 69 Bewertungen)
Märchenfilm der anderen Art mit kleineren Mängeln. 4 von 5 Punkten Der Titel des Films "Brothers Grimm" deutet bereits an, dass darin nicht die wahre Geschichte der Gebrüder Grimm erzählt wird. Stattdessen spinnt Regisseur Terry Gilliam, der bereits Filme wie "Twelve Monkeys" und "König der Fischer" schuf, eine fantastische Geschichte rund um die Märchen der Gebrüder Grimm.
Will und Jake Grimm (Matt Damon und Heath Ledger) ziehen zu Beginn des 19. Jahrhunderts durch das französisch besetzte Deutschland und spielen sich als Exorzisten und Geisterjäger auf. Dabei sind sie es allerdings selbst, die diesen Spuk zusammen mit zwei Kumpanen erfinden. Und ihre Dienste als Hexenjäger lassen sie sich jeweils teuer bezahlen. Jake nutzt dabei die Gelegenheit, die Märchen und Fabeln der Städte, die sie bereisen, aufzuschreiben. Ein bisschen Wahrheit also in diesem Fantasyfilm.
Die beiden Brüder Will und Jake sind sehr unterschiedlich, denn Jake glaubt an diese Feen- und Zauberwelt, mit der die beiden ihr Geld verdienen, während Will alles rational erklären will. Als die beiden jedoch von dem französischen Stadthalter General Delatombe (Jonathan Pryce) überführt werden, müssen sie beweisen, was in ihnen steckt. Denn in dem kleinen Dorf Marbaden sind bereits zehn kleine Mädchen spurlos verschwunden. Delatombe vermutet, dass dort ebenfalls Betrüger am Werk sind und hofft, dass die Grimms diese überführen können. Die Brüder haben keine Wahl - ihnen droht sonst die Hinrichtung - und so machen sie sich zusammen mit Cavaldi (Peter Stormare), dem italienischen Handlanger Delatombes, auf den Weg nach Marbaden.
Dort angekommen, merken Will und Jake, dass die Bewohner des Dorfes zutiefst verängstigt sind und glauben, dass der Wald, der das Dorf umgibt, selbst die Kinder entführe. Der rationale Will kann an so etwas natürlich nicht glauben, Jake jedoch ist sich nicht so sicher. Zusammen mit Angelika (Lena Heath), der Fährtenleserin, deren Vater und Schwestern verschwunden sind, machen sie sich auf in den Wald. Im Herz des Waldes steht der meterhohe Turm der Spiegelkönigin, die so eitel war, dass sie immer fragte: "Bin ich die Schönste im ganzen Land?" Als die Pest ins Land kam, sperrte sie sich in den Turm, damit sie nicht krank wurde. Doch auch sie konnte sich vor der Pest nicht retten, allerdings erzählt eine Sage, dass sie einen Weg gefunden hat, durch bösen Zauber zu überleben, und nun darauf wartet, ihre Jugend und Schönheit zurückzugewinnen. Und dies sei nur möglich durch die Lebenskraft von zwölf Jungfrauen.
Als das elfte Mädchen verschwindet, reiten die Gebrüder Grimm nachts in den Wald und werden Zeuge von seltsamen Ereignissen: Die Bäume des Waldes bewegen sich, ein Wolf bedroht Angelika, und die Raben des Waldes verhalten sich merkwürdig. So muss auch Will langsam anfangen zu glauben, dass tatsächlich ein Fluch auf dem Dorf liegt. Doch dies ist nicht ihr einziges Problem, denn General Delatombe wird ungeduldig und will die Brüder nun endlich hinrichten...
"Brothers Grimm" ist ein düsterer Film, der versucht, die Märchen der Gebrüder Grimm zu einer fantastischen Geschichte zusammenzubringen. So beschreibt Regisseur Terry Gilliam die Idee des Films: "Die Idee dahinter war, absolut wahrhaftige Figuren in der realen Welt zu erschaffen. Wenn dann diese merkwürdigen und beängstigenden Märchenelemente Einzug halten und die Handlung übernehmen, dann fällt es dem Publikum leicht, sich dieser Welt hinzugeben."
So sieht man ein kleines Mädchen mit roter Kappe durch den Wald laufen, bevor es verschwindet. Und Hänsel und Gretel machen sich auf, die verschwundenen Kinder zu finden, bis Gretel sich selbst verirrt und nicht wieder auftaucht. Mitten im Wald steht ein Turm wie der von Rapunzel, der von einer Spiegelkönigin bewohnt wird, die immer die Schönste im Land sein will. Und Erlösung am Ende gibt es nur durch den Kuss der Liebe. So sind munter alle Märchen mit der Geschichte ihrer Erzeuger und Sammler verquickt. Dies ist eine nette Idee, die einen teilweise schmunzeln lässt. So beteuert Will, während die Bäume des Waldes immer näher auf sie zukommen, steif und fest, jemand müsse den Wald auf Schienen gelegt haben.
Leider wirkt "Brothers Grimm" in wenig verworren, da neben der Geschichte um den Fluch von Marbaden auch immer noch der General Delatombe auftaucht und allen das Leben schwer macht. Die Leistung der Schauspieler Matt Damon und Heath Ledger, die man hier in untypischen Rollen sieht, ist dabei wirklich beachtlich. Heath Ledger, als schüchterner verträumter Jake ist kaum wiederzuerkennen. Er hat wenig gemein mit dem Helden aus "Ritter in Leidenschaft". Und Matt Damon, der sonst eher schüchterne Burschen spielt, tritt hier als eingebildeter Hochstapler auf, der langsam anfängt an Märchen zu glauben.
Eine gelungene teils düstere, teils mittelalterliche Musik unterstreicht die Atmosphäre des Films. Dabei wirkt leider die Kulisse immer etwas zu künstlich. So existiert das Dorf Marbaden tatsächlich nur in einem tschechischen Studio, während der Wald aus einem Computerspiel zu stammen scheint. Diese Optik sollte ein Zuschauer mögen.
"Brothers Grimm" ist - trotz dieser kleinen Mängel - ein Film, mit dem man ohne zu hohe Erwartungen an historische Genauigkeiten einen kurzweiligen Abend verbringen und ganz in eine märchenhafte Welt eintauchen kann.
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300 (limitierte 2 -DVD Sonder-Edition in Sonderverpackung inkl. 32-seitigem Buch) Gerard Butler, Lena Headey DVD, 24. August 2007 Verkaufsrang: 10134 300 erzählt die Geschichte von 300 Spartanern im Kampf gegen das übermächtige Heer der Perser. Ein visuell beindruckender Parforceritt von Dawn of the Dead-das Remake-Regisseur Zack Synyder. 300 ist ein Film der beinahe schon auf provokative Art und Weise unterschiedlichste Reaktionen hervorrufen wird. Während den einen in Anbetracht des wunderschön anzusehenden Gemetzels begeistert die Kinnlade runterfällt und die Augen übergehen, werden sich andere kopfschüttelnd abwenden um sich über das geistige Niveau ihrer Mitmenschen zu grämen. Im Mittelpunkt des Films steht eine historisch verbürgte Heldentat; der Kampf der zahlenmäßig hoffnungslos unterlegenen Spartanern unter Leonidas gegen das gigantischste Heer, dass die Welt bis dahin gesehen hat: die Streitkraft der Perser unter König Xerxes. Soviel zur Handlung! Der Film basiert auf der gleichnamigen Graphic Novel von Frank Miller (Sin City), der sich wiederum von der Hollywoodverfilmung Der Löwe von Sparta unter der Regie von Rudolph Maté aus dem Jahr 1962 inspiriert fühlte, die schlussendlich auf Herodots Bericht aus dem 5.Jahrhundert v.Chr. fusst. Herodots Text, im übrigen die einzige zeitgenössische Quelle, ist von Historikern in vielerlei Hinsicht umstritten. Beispielsweise spricht Herodot von 5 Millionen Persern, während man mittlerweile zweifelsfrei das persische Heer auf etwa 170.000 Köpfe schätzt. Auch der bei Herodot im Mittelpunkt stehende Verrat wird angezweifelt und dient vermutlich der bewußten Geschichtsverfälschung, da als erwiesen gilt, dass Leonidas einen folgenschweren Fehler beging, als er einen bekannten Gebirgspass nur unzureichend absicherte und damit erst die Einkesselung seiner Truppen durch die Perser ermöglichte. Aber das alles spielt eigentlich bei der Rezeption von 300 keine Rolle. 300 ist nicht interessiert an historischen Hintergründen und der Analyse von politischen Ränkespielen. Der Film ist, schlicht und ergreifend, ein gigantisches Schlachtgemälde, ein visuell beeindruckender Blutrausch, irgendwo zwischen Videogame und Monumentalepos anzusiedeln. Es ist ein Film für Männer jeglicher Altersstufe, die sich an sattsam bekannten Heldenklischees erfreuen können und für Frauen, die der Ästhetik des Waschbrettbauchs nicht abgeneigt sind; auch wenn es die, leider, in vorgeführter Perfektion nur digital gibt, auf dieser Welt. Aber auch das ist egal, denn 300 ist, vorausgesetzt man ist in der Lage seinen Intellekt entsprechend zu fokussieren, ein Mordsspass, im wahrsten Sinne des Wortes. Es ist ein Kinofilm der diese Bezeichnung tatsächlich verdient, mit überlebensgroßen Helden und Taten, mit grandiosen Schlachtszenen, untermalt von brachialer Musik, unter der Hand eines talentierten Regisseurs. Ja, das ist 300 ganz zweifellos. -Thomas Reuthebuch
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 557 Bewertungen)
Leonidas - Ein neuer alter Held ist geboren 5 von 5 Punkten Zu allem bereit, dass war ich als ich aus dem Kino trat. Der Film über den König von Sparta und seine 300 hat mich gefesselt.
Zum Inhalt:
Leonidas regiert das Reich Sparta, welches durch ihre Auslese und Ausbildung von Kriegern berühmt ist. Eines Tages trifft das persiche Heer unter der Führung des Gottkönigs Xerxes ein und dieser will das kleine Griechenland, unter anderem auch Sparta unterjochen. Zwichen den von Ehre erfüllten Spartanern und den gierigen Persern entbricht ein gnadenloser Kampf um die Vorherrschaft.
Durch die düsteren Szenen und die begleitende Filmmusik entstand ein Film welchen man als meisterhaft bezeichnen kann.
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The Contractor - Doppeltes Spiel Wesley Snipes, Eliza Bennett, Lena Headey DVD, 8. November 2007 Verkaufsrang: 18858 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sony Pictures The Contractor - Doppeltes Spiel (Wesley Snipes), USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 08.11.07
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
Toller Aktion, Liebe Wesley Snipes 5 von 5 Punkten Finde Wesley Snipes einfach Klasse, und in diesem Film hat er mal wieder super gespielt, finde den Film spannend bis zum schluss. Anschauen lohnt sich.
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Ripley's Game John Malkovich, Dougray Scott, Lena Headey DVD, 8. Juni 2004 Verkaufsrang: 20462 Der talentierte Mr. Ripley John Malkovich hat sich mit seiner schönen Frau in Italien zur Ruhe gesetzt. Als er bei einer Feier seinen Nachbarn Jonathan über Ripleys schlechten Geschmack spotten hört entschließt er sich zu einem boshaften Spiel Jonathan soll Ripleys letzten Auftrag ausführen-den Mord an einem russischen Mafiosi. Immer tiefer gerät der rechtschaffene Mann in die Intrigen, die der Meister der Manipulation spinnt...
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Geniale Highsmith-Verfilmung 5 von 5 Punkten Um den Inhalt in kurz wiederzugeben:
Da Ripleys alter bekannter, Reeves, "geschäftlich" in Schwierigkeiten steckt, bittet er Tom Ripley darum, ihm jemanden aus dem Weg zu räumen. Dieser möchte sich die Hände allerdings nicht mehr schmutzig machen, führt er doch ein sehr ansehnliches Leben mit großem Anwesen, schöner Frau und genügend Geld. Daher "vermittelt" Ripley den jungen Familienvater Jonathan Trevanny, welcher unheilbar an Leukämie erkrankt ist und vor kurzem schlecht über Ripleys Geschmack geredet hat. Trevanny, unschuldig wie er doch ist, schließt ein Auftragsmord zu Beginn kategorisch aus, lässt sich aber später überreden, auch gelockt durch 100.000 Dollar. Natürlich bleibt es nicht bei einem Mord, obwohl Ripley Reeves davon überzeugen möchte, dass das für Trevanny genug war.
Die gesamte Besetzung ist sehr gut gewählt, so kann ich mir niemanden vorstellen, der wohl besser Ripley verkörpern könnte als John Malkovich. Auch die Umgebung einer italienischen Kleinstadt erzeugt eine einzigartige Atmosphäre.
Alles in allem ein Klasse-Film.
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Lieber gestern als nie - If Only Douglas Henshall, Lena Headey, Penélope Cruz DVD, 1. Dezember 2005 Verkaufsrang: 26500 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Sehr sehr langweilig 1 von 5 Punkten Es gibt Filme, die plätschern einfach so dahin, dieser gehört dazu. Filme, in denen die Protagonisten in die Vergangenheit reisen können, um die Gegenwart zu ändern gibt es viele, aber keiner von denen hält so langweilige Dialoge bereit. 0 Aussage, noch blassere Charaktere,weder witzig, noch charmant. Ich habe den Film nach 45 Minuten ausgemacht, sehr langatmiger unwitziger Film.
ACHTUNG: Verwechslungsgefahr 3 von 5 Punkten Bitte diesen Film nicht verwechseln mit dem gleichnamigen Movie "If only" von 2004 mit Jennifer Love Hewitt und dem Untertitel "Rendezvous mit dem Schicksal".
Offenbar hatten die beiden Filme im englischsprachigen Raum denselben Titel. Dieser hier mit Douglas Henshall ist von 1998.
Empfehlenswert, aber technische Mängel 3 von 5 Punkten Die Beziehung des Schauspielers Victor zerbricht aufgrund einer Affäre. Nach 8 Monaten ist er sehr unglücklich. Wie durch ein Wunder trifft er auf Müllmänner, die ihm eine Zeitreise acht Monate zurück ermöglichen.
Diesmal überlebt die Beziehung zu Sylvia den Tag, an dem er sie betrogen hat. Interessant finde ich, dass er die Zeit nur so weit zurückdreht, um nicht zu beichten, da er ja auch nein zum Seitensprung hätte sagen können.
Nach einiger Zeit fühlt sich Sylvia zu einem anderen Mann hingezogen. Ihn zieht es in eine Bar, in der hofft eine rothaarige mit blauen Augen, die er schon kennengelernt hatte, wiederzutreffen. Diesmal ist da nur eine als Bardame etwas ungeschickte Spanierin namens Louisa und ein Pianist. Die Bardame fühlt sich schnell zum Schauspieler hingezogen, der öfter erscheint, um sich dann aber nur nach der rothaarigen zu erkundigen. Der Bardame wird gekündigt, die rothaarige wurde eingestellt, doch der Zauber zwischen Victor und der rothaarigen ist verflogen. Der Schauspieler handelt schnell und die Spanierin und er werden schnell ein Paar. Victor hat durch eine sitcom großen beruflichen Erfolg. Die Ex-Freundin beginnt sich in Ihrer neuen Beziehung zu langweilen, sie interessiert sich wieder für Victor, doch seine Liebe zu Louisa ist so stark, dass Ihre Beziehung hält.
Für eine DVD eine sehr schlechte Bildqualität. Sprachwechsel zwischen Deutsch und Englisch ist im laufenden DVD Betrieb nicht möglich. Manchmal wirken die Dialoge insbesondere zwischen Victor und den Müllmännern etwas aufgesetzt, aber trotzdem ein empfehlenswerter, da netter Film, der leisen Töne, da sich die Geschichte langsam entwickelt. Der Film hat viele lustige Momente.
Ab sofort mein Lieblingsfilm 5 von 5 Punkten Was wäre das Leben, könnten wir die Zeit noch einmal zurückdrehen und die vermeintlichen Fehler rückgängig machen. Davon handelt dieser Film. Wir alle begehen grössere oder kleinere Fehler, die wir das eine oder andere Mal bereuen. Was, wenn der Satz, "Ach, könnte ich doch nur noch einmal die Zeit zurückdrehen" zur Wirklichkeit werden würde? Würde sich unser Leben tatsächlich von Grund auf ändern. Wären die Dinge vielleicht trotz alledem so gekommen wie sie sind? In diesem Film geht es um eine Frau, die sich von ihrem Partner trennt, nachdem er ihr gebeichtet hat sie betrogen zu haben. 8 Monate später heiratet sie einen anderen. Er setzt daraufhin alles, dass es niemals so weit gekommen wäre. Doch das Ende nimmt ein völlig anderes als das, welches er sich erhofft hatte. Ein Filmvergnügen! Man nehme etwas Melancholie, Komik, Slapstik und viel Britisches und das Ergebnis ist dieser Film. Köstlich und Nachdenklich zugleich! |
300 [HD DVD] [UK IMPORT] Gerard Butler, Andrew Pleavin, Vincent Regan, Lena Headey, David Wenham HD DVD, 1. Oktober 2007 Verkaufsrang: 18564 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden 300 erzählt die Geschichte von 300 Spartanern im Kampf gegen das übermächtige Heer der Perser. Ein visuell beindruckender Parforceritt von Dawn of the Dead-das Remake-Regisseur Zack Synyder. 300 ist ein Film der beinahe schon auf provokative Art und Weise unterschiedlichste Reaktionen hervorrufen wird. Während den einen in Anbetracht des wunderschön anzusehenden Gemetzels begeistert die Kinnlade runterfällt und die Augen übergehen, werden sich andere kopfschüttelnd abwenden um sich über das geistige Niveau ihrer Mitmenschen zu grämen. Im Mittelpunkt des Films steht eine historisch verbürgte Heldentat; der Kampf der zahlenmäßig hoffnungslos unterlegenen Spartanern unter Leonidas gegen das gigantischste Heer, dass die Welt bis dahin gesehen hat: die Streitkraft der Perser unter König Xerxes. Soviel zur Handlung! Der Film basiert auf der gleichnamigen Graphic Novel von Frank Miller (Sin City), der sich wiederum von der Hollywoodverfilmung Der Löwe von Sparta unter der Regie von Rudolph Maté aus dem Jahr 1962 inspiriert fühlte, die schlussendlich auf Herodots Bericht aus dem 5.Jahrhundert v.Chr. fusst. Herodots Text, im übrigen die einzige zeitgenössische Quelle, ist von Historikern in vielerlei Hinsicht umstritten. Beispielsweise spricht Herodot von 5 Millionen Persern, während man mittlerweile zweifelsfrei das persische Heer auf etwa 170.000 Köpfe schätzt. Auch der bei Herodot im Mittelpunkt stehende Verrat wird angezweifelt und dient vermutlich der bewußten Geschichtsverfälschung, da als erwiesen gilt, dass Leonidas einen folgenschweren Fehler beging, als er einen bekannten Gebirgspass nur unzureichend absicherte und damit erst die Einkesselung seiner Truppen durch die Perser ermöglichte. Aber das alles spielt eigentlich bei der Rezeption von 300 keine Rolle. 300 ist nicht interessiert an historischen Hintergründen und der Analyse von politischen Ränkespielen. Der Film ist, schlicht und ergreifend, ein gigantisches Schlachtgemälde, ein visuell beeindruckender Blutrausch, irgendwo zwischen Videogame und Monumentalepos anzusiedeln. Es ist ein Film für Männer jeglicher Altersstufe, die sich an sattsam bekannten Heldenklischees erfreuen können und für Frauen, die der Ästhetik des Waschbrettbauchs nicht abgeneigt sind; auch wenn es die, leider, in vorgeführter Perfektion nur digital gibt, auf dieser Welt. Aber auch das ist egal, denn 300 ist, vorausgesetzt man ist in der Lage seinen Intellekt entsprechend zu fokussieren, ein Mordsspass, im wahrsten Sinne des Wortes. Es ist ein Kinofilm der diese Bezeichnung tatsächlich verdient, mit überlebensgroßen Helden und Taten, mit grandiosen Schlachtszenen, untermalt von brachialer Musik, unter der Hand eines talentierten Regisseurs. Ja, das ist 300 ganz zweifellos. -Thomas Reuthebuch
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 557 Bewertungen)
Leonidas - Ein neuer alter Held ist geboren 5 von 5 Punkten Zu allem bereit, dass war ich als ich aus dem Kino trat. Der Film über den König von Sparta und seine 300 hat mich gefesselt.
Zum Inhalt:
Leonidas regiert das Reich Sparta, welches durch ihre Auslese und Ausbildung von Kriegern berühmt ist. Eines Tages trifft das persiche Heer unter der Führung des Gottkönigs Xerxes ein und dieser will das kleine Griechenland, unter anderem auch Sparta unterjochen. Zwichen den von Ehre erfüllten Spartanern und den gierigen Persern entbricht ein gnadenloser Kampf um die Vorherrschaft.
Durch die düsteren Szenen und die begleitende Filmmusik entstand ein Film welchen man als meisterhaft bezeichnen kann.
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Brothers Grimm [HD DVD] Jonathan Pryce, Matt Damon, Lena Headey, Peter Stormare, Monica Bellucci HD DVD, 6. September 2007 Verkaufsrang: 27983 BROTHERS GRIMM/ V?: bereits erschienen/ Genre: Abenteuer/ Ausgabeformat: 1080p/ Aufnahmeformat: 1.85:1/ Länge: 01:58:00/ FSK: 12
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 69 Bewertungen)
Märchenfilm der anderen Art mit kleineren Mängeln. 4 von 5 Punkten Der Titel des Films "Brothers Grimm" deutet bereits an, dass darin nicht die wahre Geschichte der Gebrüder Grimm erzählt wird. Stattdessen spinnt Regisseur Terry Gilliam, der bereits Filme wie "Twelve Monkeys" und "König der Fischer" schuf, eine fantastische Geschichte rund um die Märchen der Gebrüder Grimm.
Will und Jake Grimm (Matt Damon und Heath Ledger) ziehen zu Beginn des 19. Jahrhunderts durch das französisch besetzte Deutschland und spielen sich als Exorzisten und Geisterjäger auf. Dabei sind sie es allerdings selbst, die diesen Spuk zusammen mit zwei Kumpanen erfinden. Und ihre Dienste als Hexenjäger lassen sie sich jeweils teuer bezahlen. Jake nutzt dabei die Gelegenheit, die Märchen und Fabeln der Städte, die sie bereisen, aufzuschreiben. Ein bisschen Wahrheit also in diesem Fantasyfilm.
Die beiden Brüder Will und Jake sind sehr unterschiedlich, denn Jake glaubt an diese Feen- und Zauberwelt, mit der die beiden ihr Geld verdienen, während Will alles rational erklären will. Als die beiden jedoch von dem französischen Stadthalter General Delatombe (Jonathan Pryce) überführt werden, müssen sie beweisen, was in ihnen steckt. Denn in dem kleinen Dorf Marbaden sind bereits zehn kleine Mädchen spurlos verschwunden. Delatombe vermutet, dass dort ebenfalls Betrüger am Werk sind und hofft, dass die Grimms diese überführen können. Die Brüder haben keine Wahl - ihnen droht sonst die Hinrichtung - und so machen sie sich zusammen mit Cavaldi (Peter Stormare), dem italienischen Handlanger Delatombes, auf den Weg nach Marbaden.
Dort angekommen, merken Will und Jake, dass die Bewohner des Dorfes zutiefst verängstigt sind und glauben, dass der Wald, der das Dorf umgibt, selbst die Kinder entführe. Der rationale Will kann an so etwas natürlich nicht glauben, Jake jedoch ist sich nicht so sicher. Zusammen mit Angelika (Lena Heath), der Fährtenleserin, deren Vater und Schwestern verschwunden sind, machen sie sich auf in den Wald. Im Herz des Waldes steht der meterhohe Turm der Spiegelkönigin, die so eitel war, dass sie immer fragte: "Bin ich die Schönste im ganzen Land?" Als die Pest ins Land kam, sperrte sie sich in den Turm, damit sie nicht krank wurde. Doch auch sie konnte sich vor der Pest nicht retten, allerdings erzählt eine Sage, dass sie einen Weg gefunden hat, durch bösen Zauber zu überleben, und nun darauf wartet, ihre Jugend und Schönheit zurückzugewinnen. Und dies sei nur möglich durch die Lebenskraft von zwölf Jungfrauen.
Als das elfte Mädchen verschwindet, reiten die Gebrüder Grimm nachts in den Wald und werden Zeuge von seltsamen Ereignissen: Die Bäume des Waldes bewegen sich, ein Wolf bedroht Angelika, und die Raben des Waldes verhalten sich merkwürdig. So muss auch Will langsam anfangen zu glauben, dass tatsächlich ein Fluch auf dem Dorf liegt. Doch dies ist nicht ihr einziges Problem, denn General Delatombe wird ungeduldig und will die Brüder nun endlich hinrichten...
"Brothers Grimm" ist ein düsterer Film, der versucht, die Märchen der Gebrüder Grimm zu einer fantastischen Geschichte zusammenzubringen. So beschreibt Regisseur Terry Gilliam die Idee des Films: "Die Idee dahinter war, absolut wahrhaftige Figuren in der realen Welt zu erschaffen. Wenn dann diese merkwürdigen und beängstigenden Märchenelemente Einzug halten und die Handlung übernehmen, dann fällt es dem Publikum leicht, sich dieser Welt hinzugeben."
So sieht man ein kleines Mädchen mit roter Kappe durch den Wald laufen, bevor es verschwindet. Und Hänsel und Gretel machen sich auf, die verschwundenen Kinder zu finden, bis Gretel sich selbst verirrt und nicht wieder auftaucht. Mitten im Wald steht ein Turm wie der von Rapunzel, der von einer Spiegelkönigin bewohnt wird, die immer die Schönste im Land sein will. Und Erlösung am Ende gibt es nur durch den Kuss der Liebe. So sind munter alle Märchen mit der Geschichte ihrer Erzeuger und Sammler verquickt. Dies ist eine nette Idee, die einen teilweise schmunzeln lässt. So beteuert Will, während die Bäume des Waldes immer näher auf sie zukommen, steif und fest, jemand müsse den Wald auf Schienen gelegt haben.
Leider wirkt "Brothers Grimm" in wenig verworren, da neben der Geschichte um den Fluch von Marbaden auch immer noch der General Delatombe auftaucht und allen das Leben schwer macht. Die Leistung der Schauspieler Matt Damon und Heath Ledger, die man hier in untypischen Rollen sieht, ist dabei wirklich beachtlich. Heath Ledger, als schüchterner verträumter Jake ist kaum wiederzuerkennen. Er hat wenig gemein mit dem Helden aus "Ritter in Leidenschaft". Und Matt Damon, der sonst eher schüchterne Burschen spielt, tritt hier als eingebildeter Hochstapler auf, der langsam anfängt an Märchen zu glauben.
Eine gelungene teils düstere, teils mittelalterliche Musik unterstreicht die Atmosphäre des Films. Dabei wirkt leider die Kulisse immer etwas zu künstlich. So existiert das Dorf Marbaden tatsächlich nur in einem tschechischen Studio, während der Wald aus einem Computerspiel zu stammen scheint. Diese Optik sollte ein Zuschauer mögen.
"Brothers Grimm" ist - trotz dieser kleinen Mängel - ein Film, mit dem man ohne zu hohe Erwartungen an historische Genauigkeiten einen kurzweiligen Abend verbringen und ganz in eine märchenhafte Welt eintauchen kann.
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Tödliche Gerüchte James Marsden, Norman Reedus, Joshua Jackson, Lena Headey DVD, 8. August 2002 Verkaufsrang: 15233 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Nachrichten contra Gerüchte", so heißt das Seminar, das Professor Goodwin Eric Bogosian in diesem Semester anbietet. Besonders die Studenten Derrick James Marsden, Cathy Lena Headey und Travis Norman Reedus sind von dem Thema fasziniert. Gemeinsam planen sie eine Semesterarbeit. Um zu beweisen, dass Klatsch stärker ist als die Wahrheit, setzen sie gezielt ein Gerücht in die Welt Angeblich hat die schöne Naomi Kate Hudson, die ständig ihre Keuschheit beteuert, nach einer Party mit ihrem Freund Beau Joshua Jackson geschlafen. Die Nachricht verbreitet sich wie ein Lauffeuer, und das Paar trennt sich. Cathy bekommt Gewissensbisse, doch Derrick will das Experiment fortsetzen Er will eine alte Rechnung begleichen ...
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Sehr guter Film 5 von 5 Punkten Meine Schwester hat ihn mir empfohlen und ich dachte mir "Toll, wieder so ein seichter Teeniefilm." Hab ihn mir aber doch gekauft und wurde überrascht.
Im Prinzip geht es um die Macht der Worte. Darüber, dass man mit dem was man sagt, andere beeinflusst oder beflügelt, sie Sachen interprätieren zu lassen ohne sie weiter definiert zu haben. Es geht weiters darum, dass die Menschen eigentlich immer nach Sensationen suchen und Nachrichten schon lange nur darauf ausgelegt sind uns zu unterhalten und nicht um uns über irgendetwas zu informieren. Es wird gezeigt, wie sich Gerüchte entwickeln können.
Ein wirklich guter Film, leider falsch präsentiert, so dass er eher die Teeniefilmfans auf sich aufmerksam macht, die mit so etwas vermutlich weniger anfangen können.
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300 (2-DVD Collectors Edition in Sonderverpackung mit Helm + 32 seitigem Buch und Sammelkarten - streng limitiert) Gerard Butler, Lena Headey, Dominic West DVD, 24. August 2007 Verkaufsrang: 24738 300 erzählt die Geschichte von 300 Spartanern im Kampf gegen das übermächtige Heer der Perser. Ein visuell beindruckender Parforceritt von Dawn of the Dead-das Remake-Regisseur Zack Synyder. 300 ist ein Film der beinahe schon auf provokative Art und Weise unterschiedlichste Reaktionen hervorrufen wird. Während den einen in Anbetracht des wunderschön anzusehenden Gemetzels begeistert die Kinnlade runterfällt und die Augen übergehen, werden sich andere kopfschüttelnd abwenden um sich über das geistige Niveau ihrer Mitmenschen zu grämen. Im Mittelpunkt des Films steht eine historisch verbürgte Heldentat; der Kampf der zahlenmäßig hoffnungslos unterlegenen Spartanern unter Leonidas gegen das gigantischste Heer, dass die Welt bis dahin gesehen hat: die Streitkraft der Perser unter König Xerxes. Soviel zur Handlung! Der Film basiert auf der gleichnamigen Graphic Novel von Frank Miller (Sin City), der sich wiederum von der Hollywoodverfilmung Der Löwe von Sparta unter der Regie von Rudolph Maté aus dem Jahr 1962 inspiriert fühlte, die schlussendlich auf Herodots Bericht aus dem 5.Jahrhundert v.Chr. fusst. Herodots Text, im übrigen die einzige zeitgenössische Quelle, ist von Historikern in vielerlei Hinsicht umstritten. Beispielsweise spricht Herodot von 5 Millionen Persern, während man mittlerweile zweifelsfrei das persische Heer auf etwa 170.000 Köpfe schätzt. Auch der bei Herodot im Mittelpunkt stehende Verrat wird angezweifelt und dient vermutlich der bewußten Geschichtsverfälschung, da als erwiesen gilt, dass Leonidas einen folgenschweren Fehler beging, als er einen bekannten Gebirgspass nur unzureichend absicherte und damit erst die Einkesselung seiner Truppen durch die Perser ermöglichte. Aber das alles spielt eigentlich bei der Rezeption von 300 keine Rolle. 300 ist nicht interessiert an historischen Hintergründen und der Analyse von politischen Ränkespielen. Der Film ist, schlicht und ergreifend, ein gigantisches Schlachtgemälde, ein visuell beeindruckender Blutrausch, irgendwo zwischen Videogame und Monumentalepos anzusiedeln. Es ist ein Film für Männer jeglicher Altersstufe, die sich an sattsam bekannten Heldenklischees erfreuen können und für Frauen, die der Ästhetik des Waschbrettbauchs nicht abgeneigt sind; auch wenn es die, leider, in vorgeführter Perfektion nur digital gibt, auf dieser Welt. Aber auch das ist egal, denn 300 ist, vorausgesetzt man ist in der Lage seinen Intellekt entsprechend zu fokussieren, ein Mordsspass, im wahrsten Sinne des Wortes. Es ist ein Kinofilm der diese Bezeichnung tatsächlich verdient, mit überlebensgroßen Helden und Taten, mit grandiosen Schlachtszenen, untermalt von brachialer Musik, unter der Hand eines talentierten Regisseurs. Ja, das ist 300 ganz zweifellos. -Thomas Reuthebuch
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 42 Bewertungen)
300% Unterhaltung 5 von 5 Punkten In Sparta gibt es die besten und tapfersten Krieger, die die Welt je gesehen hat. Die Spartiaten, wie sie genannt werden, müssen eine qualvolle Ausbildung in ihrer Kindeszeit durchleben. Angefangen wird schon kurz nach ihrer Geburt, wo die schwachen und kränklichen Neugeborenen gnadenlos aussortiert werden. Ab dem 7. Lebensjahr beginnt dann das harte Training für die Jungen, an dessen Ende sie in der Wildnis ausgesetzt werden und um ihr Überleben kämpfen müssen. All das musste auch Leonidas über sich ergehen lassen bis er schließlich zum König von Sparta ernannt werden konnte. Eines Tages bekommt Leonidas Besuch von den Botschaftern von Xerxes, dem selbsternannten Gottkönig der Perser, der mit seiner riesigen Streitkraft von Osten her nach Westen Richtung Europa zieht und auf seinem Weg schon zahlreiche Gebiete einnehmen konnte. Nun steht er vor Griechenlands Toren und fordert die bedingungslose Unterwerfung des Stadtstaates Sparta. Doch für Leonidas kommt es nicht in Frage und er bereitet sich auf einen Krieg gegen die Perser vor. Wie es der Brauch in Sparta ist, muss der König erst den Rat der Weisen (Ephoren) einholen, bevor er in den Krieg ziehen kann. Die Ephoren aber sprechen sich gegen einen Krieg aus. Seiner Überzeugung folgend, beschließt Leonidas dennoch gegen die persische Armee vorzurücken. Da er aber die Armee von Sparta nicht zur Verfügung hat, nimmt er nur die 300 tapfersten Männer mit, um sich bei dem Tor der heißen Quellen, dessen geografische Lage Leonidas als vorteilhaft einschätzt, sich gegen eine Übermacht von Gegnern zu stellen...
Die Verfilmung von Frank Millers Comic "300" von Zack Snyder gehört für mich zu den besten Filmen, die ich je gesehen habe. Wie schon bei der ersten Comicverfilmung von Frank Millers "Sin City" von Robert Rodriguez, wurde auch in "300" die Comicvorlage eins zu eins umgesetzt, so dass etwas entstand, was man vorher in der Filmwelt sicherlich noch nie gesehen haben dürfte. Die Geschichte basiert in ihrem Kern auf den historischen Schilderungen des antiken Schreibers Herodot, der u.a. die Schlacht bei den Thermopylen (=Tor der Heißen Quellen) schilderte. Frank Miller nahm sich diese Erzählung als Grundlage für seinen Comic und interpretierte es auf seine Weise, so dass am Ende sein Comic "300" entstand. Bei der Verfilmung fügte Zack Snyder seine Auffassung des Comics hinzu, so dass schließlich der Film "300" entstand. Wie schon der Comic, erhebt auch der Film keinen Realitätsanspruch. Im Vordergrund steht die Unterhaltung und nicht irgendwelche Versuche, historische Ereignisse so originalgetreu wie möglich darzustellen.
"300" beginnt zunächst mit der Erklärung, was ein Spartiat ist und wie man einer werden kann. Dies geschieht anhand einer Rückblende über die Jugend von Leonidas. Danach werden die persischen Botschafter gezeigt, wie sie von Leonidas die Unterwerfung fordern. Schon da bekommt der Zuschauer eine Szene geliefert, die mehr als Gänsehaut pur verspricht, wenn Leonidas nämlich:" Wahnsinn?! Das ist SPARTA!" ruft. Nachdem die Ephoren ihm verbieten in den Krieg zu ziehen, nimmt Leonidas schließlich 300 seiner besten Männer mit und stellt sich seinem Feind. Nach ca. 45 der Einführung und des Spannungsaufbaus sieht der Zuschauer (endlich) den ersten (und besten) Kampfabschnitt des Films. Ab da an laufen zwei Handlungsstränge parallel ab, nämlich der Kampf von Leonidas und seinen Männern auf dem Schlachtfeld und dem "Kampf" seiner Frau Gorgo auf der politischen Ebene, um die Entsendung des Spartanischen Heeres zur Unterstützung ihres Mannes zu erreichen. Beide müssen sich aber nicht nur dem Verrat auf der jeweiligen Seite widersetzen, sondern auch den veralteten Werten und dem Aberglauben Spartas. Nach ca. 105 min. ist dieses grandiose Filmspektakel dann auch vorbei, dessen Ende nochmal ein würdiges Finale bietet. Während des ganzen Films werden die Ereignisse von einer Erzählerstimme begleitet, was sich sicherlich extrem positiv auf die Atmosphäre des Films auswirkt. Den vorherrschen Pathos (=emotionale Rede auf ein Publikum) und die Sprüche der Spartiaten in "300" finde ich ganz passend und extrem "cool". Genauso der Humor, den vielleicht nicht jeder nachvollziehen kann. Die Optik von "300" gehört sicherlich zu den Stärken des Films, der nahezu komplett vor Blue-/ Greenscreens entstand. Vor allem der gezielte Einsatz von Slowmotions und die Kameraschwenks sind sehr gelungen. All das wird mit dem hervorragenden Soundtrack untermauert.
"300" ist einfach nur schön übertrieben. Egal, ob es sich um die Kampfszenen handelt, um die durchtrainierten Körper der Spartiaten oder die Darstellung der Perser mit all ihren Kreaturen um ihren 2,30m Großen König Xerxes. Auch die Sache mit Ehre, Tapferkeit und Heldenstatus lässt ein Männerherz sicherlich schneller schlagen. Ich würde nicht unbedingt behaupten, dass der Film etwas für Frauen ist. Aber das ist auch nicht schlimm. Ich habe auch noch keinen Mann einen Jubelschrei ausstoßen gesehen, der sich so über die Verfilmung von "Sex and the City" gefreut hat. Über die schauspielerische Leistung der Akteure kann man sicherlich nicht meckern, wobei Gerard Butler ganz besonders heraussticht. Was dieser Mann abliefert ist schlichtweg bombastisch. Auch Lena Headey meistert ihre Rolle mit Bravour. Übrigens wurde die Szene, wo Leonidas gegen den persischen Oger kämpft, mit dem "Stunt Award" für den "Best Fight" ausgezeichnet. Leider fand ich es ein wenig schade, dass die weiteren Kämpfe (bis auf die Anfangsschlacht) nicht so ausführlich gezeigt wurden und nur stückweise präsentiert wurden. Denn die Zeitlupeneinstellungen kann man gar nicht oft genug sehen. "300" bietet auch eine Aussage und sowas wie eine Moral am Ende, nämlich, dass man für das, woran man glaubt und von dem man überzeugt ist einstehen soll; egal wie ausweglos die Situation erscheinen mag. Wenn man mit Überzeugung und Glaube an eine Sache herangeht, wird sich am Ende alles zum Besten wenden.
Das gelungene (aber nicht so ausführliche) Bonus-Material (ca. 99 min.) bietet Infos über die Entstehung von "300", nicht verwendete Szenen, historische Hintergründe usw.. Zudem gibt es noch einen Audiokommentar von u.a. dem Regisseur Zack Snyder, der aber leider nicht deutsch-untertitelt ist. Diese DVD-Ausgabe des Films finde ich persönlich am gelungensten. Sie enthält den Film in der 2-Disc Collectors Edition mit vier Postkarten (Leonidas Motive), einem 32-seitigen Auszug aus "The Art of the Film" als Booklet in englischer Sprache und dem ca. 6,5 x 14,5 x 10,5cm großen Helm, der zwar nicht aus Metall ist, aber trotzdem keine billige Plastikverarbeitung darstellt. Die zwei DVDs befinden sich in einem schicken Pappschuber mit 3D-Motiv. All das befindet sich zusätzlich in einem 15 x 20 x 15cm großen Pappkarton mit "Vitrine". Diese Collectors Edition wird somit dem Film mehr als gerecht. Wem dies alles nicht reicht, kann sich die Ausgabe mit dem Steelbook und dem großen Helm anschaffen. Ich weiß zwar nicht, was man mit so einem Riesenhelm anfangen sollte, aber wems gefällt. Der Helm ist übrigens nicht nur hässlich, sondern wirkt auch ziemlich billig und unförmig (ich hatte ihn schon in den Händen). Wer auf die Helme verzichten mag, kann sich auch nur die 2-Disc Collectors Edition im Pappschuber holen. Und wem selbst das zu viel ist, dem bleibt die übliche Single-Disc im Amary-Case übrig mit dem Film und dem Audiokommentar auf einer DVD.
Wer "300" noch nicht gesehen hat, sollte dies auf jeden Fall nachholen. Denn hier wurde etwas erschaffen, was vorher so noch nie dagewesen ist. Ich meine, selbst der Abspann ist sehenswert. Dass man den Film nicht ernst nehmen darf, zeigt auch schon die geringe Altersfreigabe von 16 Jahren. Ich kann mich nicht erinnern, dass ein Film, in dem drei Enthauptungen zu sehen sind (mehr oder weniger direkt), zahlreiche Gliedmaßen abgetrennt werden und literweise Blut spritzt, je eine solche Alterseinstufung bekam. Nichtsdestotrotz ist hier die Gewaltdarstellung angebracht und erscheint in dieser Form, wie sie im Film dargestellt wird, nie übertrieben. Wenn man einen Film über die besten Krieger Griechenlands oder gar der gesamten Welt macht, sollte man schon einen gewissen Grad an Gewalt erwarten dürfen. Ich möchte zum Schluss nochmals erwähnen, dass es sich hier um eine Comicverfilmung handelt, die keinen Anspruch an Realitätsnähe stellt und auch nicht an Realismus gebunden ist. Wer also etwas Geschichtliches erfahren will, sollte in die Bibliothek gehen. Alle anderen bitte in die Videothek oder zum Händler ihres Vertrauens!
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