|
| DVDs: Michael Hordern | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
The Slipper And The Rose [UK IMPORT] Richard Chamberlain, Gemma Craven, Annette Crosbie, Edith Evans, Michael Hordern DVD, 16. August 2004 Verkaufsrang: 20053
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
WARUM NUR NICHT... 5 von 5 Punkten .. IN DEUTSCHLAND ALS DVD MIT DEUTSCHER SYNCHRO???
CINDERELLAS SILBERNER SCHUH....
Ich finde es unfassbar, dass dieser wunderschöne Weihnachtsklassiker in Deutschland überhaupt niemanden für eine Veröffentlichung interessiert? Dieser Film, auch mit der deutschen Synchro und glücklicherweise ohne Übersetzung der wunderbaren, eingängigen Songs, ist so fantastisch, dass es einfach nicht reichen würde, sich die englische Version um sechs Ecken zu besorgen. Vor allem in so einem miesen Bildformat! Wie kann sowas bloß sein?? Alle Fans dieses Films (es gibt so viele!!!) warten jedes Jahr sehnsüchtig auf dieses Prachtstück, blättern eifrig in der Fernsehzeitung mit der Lupe oder durchforsten Online Foren nach Sendehinweisen. Dieser Film ist KULT und immer wieder sehenswert für KLEIN und GROß!! Hey Ihr Geldzähler da oben! Hier könntet Ihr ein wahres Weihnachtsschnäppchen machen! Bringt diesen Film endlich in Deutschland auf DVD heraus, bevor dem Sender noch das Band reißt vom jahrelangen abnuddeln des Schinkens! D A N K E
P.S.: Dies gilt übrigens auch für den Film "Der kleine Lord" mit Alec Guiness und "Fröhliche Weihnachten" ("A Christmas Story") mit Darren McGavin und Peter Billingsleymit!
Sehr schön 5 von 5 Punkten Ich habe den Film vor Ewigkeiten einmal im Fernsehen gesehen und musste ihn unbedingt haben. Leider kennt ihn in Deutschland keiner unter dem Namen "Cinderellas Schuh".
Ich habe deswegen eine etwas andere Version auch mit nicht gezeigten Szenen.
Obwohl die Musik an manchen Stellen ein wenig hängt ist der Film wunderschön und sehr empfehlenswert.
Das Englisch versteht man ausgezeichnet, da die Schauspieler reines Oxfordenglisch, also ohne Akzent, sprechen.
Toller Film, miese DVD! 3 von 5 Punkten Das Gute zuerst: dieser Film ist wirklichsehr schön, für die ganze Familie. Die Dialoge sind voller Witz und Ironie, die Musik geht noch lange im Kopf weiter. Leider ist diese DVD qualitativ eine Zumutung. Der Film wurde in Cinemascope gedreht, auf der DVD ist jedoch eine "Pan&Scan" 4:3 Variante zu sehen, so dass einige Informationen am Bildrand verloren gehen. Im deutschen Fernsehen kam einmal eine synchronisierte Fassung (Musik zum Glück nicht übersetzt), in vollem Breitwandformat und deutlich besserer Bildqualität. Deshalb nur 3 Sterne. Die DVD hätte slbst noch nicht einmal einen verdient! Der Film natürlich 5 Sterne!
super!!! 5 von 5 Punkten Wunderschöne Umsetzung des Aschenputtel-Märchens im Musical-Stil, die einen nicht mehr loslässt! Der Film versprüht Charme und Herzlichkeit und ist zudem mit lauter witzigen Einlagen gespickt. Die Darsteller Richard Chamberlain und Gemma Craven spielen ihre Rollen einfach großartig. Besonders die Melodien des Films sind wahre Ohrwürmer und geben dem zauberhaften Film den letzten Schliff. Der Film ist zwar auf Englisch, doch auch für "Nicht-Englisch-Profis" wie mich leicht zu verstehen. Ich kannte diesen Film vorher nicht, habe ihn beim Stöbern entdeckt und ihn mir als Märchen-Fan auf gut Glück bestellt - ein Kauf, den ich nicht bereue und der sich gelohnt hat!!! Diese Variante der Cinderella-Erzählung braucht sich wahrlich nicht hinter der großartigen tschechischen Umsetzung ("3 Nüsse für Aschenbrödel") verstecken. Leider gibt es bei der DVD keine Special Features oder eine Kapitelübersicht, doch da der Film so schön ist kann man darüber hinwegsehen (meiner Meinung nach verdient diese DVD trotzdem 5 Sterne). Ein Film zum immer-wieder-Ansehen und für jeden Märchen-Fan ein Muss!!! |
Middlemarch [UK IMPORT] Juliet Aubrey, Robert Hardy, Douglas Hodge, Michael Hordern DVD, 20. August 2001 Verkaufsrang: 14523 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Zeitlose Geschichte über die Suche nach dem Sinn im Leben 4 von 5 Punkten Das nenne ich mal ein gewagtes BBC-Großprojekt: Den 800 Seiten fetten und komplexen Gesellschaftsroman von George Eliot aus dem Jahre 1871 in eine Miniserie zu verwandeln, die natürlich unterhaltsam und bewegend sein soll und dabei die Intentionen der guten alten George Eliot nicht aus den Augen verliert.
Middlemarch ist eine imaginäre Kleinstadt in England des frühen 19. Jahrhunderts. Das Leben und Streben der Menschen in dieser Stadt ist Gegenstand der Geschichte. Es gibt viele unterschiedliche Handlungsstränge und Schicksale, die sich treffen und überschneiden. Die vier Wichtigsten davon möchte ich hier kurz vorstellen:
Da ist zum einen die gutherzige und schöne Dorothea Brooke (Juliet Aubrey), die in Wohlstand aufwächst und doch unter ihrem müßigen Leben und der Not anderer Menschen leidet. In der Hoffnung endlich etwas Sinnvolles in ihrem Leben tun zu können, heiratet sie den alternden und verschrobenen Gelehrten Casaubon (Patrik Malahide). Die Ehe verläuft enttäuschend für Dorothea.
Casaubons Vetter Will Ladislaw (Rufus Sewell) ist ein junger Mann voller Idealismus, der aber keinem "richtigen" Beruf nachgeht. Er verliebt sich in Dorothea, doch diese Liebe steht unter keinem guten Stern, denn Casaubon wacht sogar noch nach seinem Tode eifersüchtig über seine Frau.
Dann gibt es da den ambitionierten jungen Arzt Tertius Lydgate (Douglas Hodge), der nach Middlemarch kommt in der Hoffnung die Medizin zu revolutionieren. Bald schon muss er aus beruflichem und politischem Kalkül heraus Zugeständnisse machen, die sein Gewissen belasten. Noch größere Zugeständnisse macht er, als er die einfältige Rosamond (Trevyn McDowell)heiratet, denn sie treibt ihn mit ihrem exzessiven Lebenswandel und ihrem Streben nach sozialem Aufstieg in den finanziellen Ruin.
Auch Rosamonds Bruder Fred Vincy (Jonathan Firth - hübscher Bruder von Colin Firth) ist ein Taugenichts. In Erwartung einer großen Erbschaft verspielt er Unsummen, und als die Erbschaft ausbleibt, steht er vor den Ruinen seines jungen Lebens. Das Mädchen, das er liebt, will ihn nicht heiraten solange er kein anständiges Leben führt.
Gemecker (Warum "nur" vier Sterne):
Ich kannte das Buch noch nicht als ich den Film sah, was offensichtlich ein Fehler war, weil man sich beim Einstieg in diese Miniserie richtig schwer tut, die Personen und ihre Handlungen zuzuordnen und zu verstehen. Und auch bei den folgenden Episoden muss man ungeheuer aufpassen um bloß nicht den Anschluss an die komplexen und manchmal verwickelten Handlungen zu verlieren. Manche Schlüsselszenen aus dem Buch wurden weggelassen oder verkürzt - wie ich hinterher feststellte - und das kriegt man besonders als buchunkundiger Zuschauer zu spüren. Auf den "Ahnungslosen" wirkt die Geschichte streckenweise zerstückelt und unausgegoren.
Nun aber zum Lob:
Die Darsteller sind mit Abstand das Beste an dieser Verfilmung. Die sanft-schöne Juliet Aubrey ist die ideale "Heilige Dorothea" und Patrik Malahide als schrulliger Casaubon ist ein herrlich hässlicher Charakterkopf. Mir hat auch Colin Firth jüngerer Bruder Jonathan Firth gut gefallen. Nach und nach entwickelt er seine Rolle und gewinnt am Schluss die ganze Sympathie des Zuschauers. Rufus Sewell ist optisch zwar kein Mann nach meinem Geschmack, aber mit seinen tragisch-leidenden Gesichtsausdruck macht er wieder gut, dass er den Idealisten Ladislaw etwas zu reserviert spielt. All die anderen ausgezeichneten Darsteller, die ich nicht erwähne fehlen hier nur aus Platzmangel ;-).
Vielleicht bräuchte ich auch gar nicht extra auf Kulissen und Kostüme einzugehen, denn die sind wie immer bei der BBC vorzüglich und authentisch. Hier hat man eine ganze "vorindustrielle Landschaft" entworfen und mit Hilfe von Schlossparks, Kutschfahrten, Ausritten und diversen Herrenhäusern wunderbar gezeichnet. Von der Stadt Middlemarch selbst sieht man helle und prachtvolle Patrizierhäuser. Die Stadt wirkt wohlhabend und aufstrebend. Alles, nicht nur die Menschen befindet sich im Umbruch. Die Eisenbahn wird gerade gebaut, Landvermesser sind unterwegs, und als ein paar Landarbeiter sich voller Aggression auf die Vermesser der Eisenbahngesellschaft stürzen, ahnt man die Konflikte der kommenden Jahrzehnte. Durch viele solche Szenarien erhält man allmählich ein sehr plastisches und farbiges Bild dieser Epoche und dem Leben in ihr.
Aber nicht die Äußerlichkeiten machten den Roman von George Eliot zu einem Werk der Weltliteratur, sondern die Auseinandersetzung mit den inneren Vorgängen in den Menschen, ihr Streben nach Glück und die unterschiedliche Vorstellung die Menschen davon haben. Während die eine (Dorothea) leidet, weil sie ihr Leben für sinnlos und eitel hält, strebt die andere (Rosamond) verbissen und egoistisch nach genau so einem Leben. Lydgate und Casabaun haben ihr Leben der Wissenschaft verschrieben, während der eine pedantisch an seinem Lebenswerk herum tüftelt ist der andere voller Dynamik und Tatendrang und sicher, sein Ziel zu erreichen. Dennoch versagen beide aus ganz unterschiedlichen Gründen aber gleichsam auf tragische Weise.
Achtung Spoiler:
In meinen Augen hat diese Geschichte auch kein wirkliches Happy End - freilich die Liebespaare bekommen sich - aber letztlich sind viele der Helden mit ihren ursprünglichen Lebenszielen gescheitert, haben billige Zugeständnisse gemacht oder gar eine ganz andere Richtung eingeschlagen. Spoiler Ende.
FAZIT:
Das ist eine prächtige, berührende und sehr komplexe Literaturverfilmung der BBC, aber VOR Anschaffung dieser Serie empfehle ich dringend, die Lektüre des Romanes. Das hilft beim Verständnis des Films und gewährleistet den vollen Filmgenuss.
P.S.:
Wer solche komplexen Literaturverfilmungen mag, dem möchte ich an dieser Stelle unbedingt die um Längen bessere BBC-Verfilmung des Dickens Romans "Our Mutual Friend" empfehlen (Hat sogar englische Untertitel). Hier hat die BBC nämlich einen weiteren vielschichtigen Gesellschaftsroman verfilmt mit deutlich mehr Detailfreude, Tiefgang, Emotionen und Bildpracht. In meinen Augen bietet "Our Mutual Friend" eine qualitative und dramatische Steigerung zu "Middlemarch" und ist damit die ideale Fortsetzung für alle leidenschaftlichen BBC-Schauer.
Großes Epos mit einigen Längen 4 von 5 Punkten Eins gleich vorweg: wer in der ersten Folge pennt, der hat es in den restlichen 6 nicht leicht! Im Gegensatz zu manch anderen grandiosen BBC-Verfilmungen hat man es bei "Middlemarch" nämlich nicht mit einer einzigen stringenten Handlung zu tun, sondern gleich mit mehreren, die parallel zu einander verlaufen und mitunter auch miteinander verbunden sind. Somit hat man auch nicht eine Hauptperson, sondern gleich eine ganze Sammlung an Charakteren vor sich und wer halt hier in der ersten Folge nicht aufpasst, um herauszufinden, wer diese Leute eigentlich sind und in welchem Verhältnis sie zueinander stehen, der wird sich auch in den restlichen 6 Folgen damit schwer tun.
Tatsächlich kann man es "Middlemarch" vorwerfen, daß es mitunter einfach zu viele unterschiedliche Handlungen sind, die hier präsentiert werden. Mitunter erscheint es einem zu ausführlich an der einen Stelle und zu oberflächlich an der anderen. So kommt es leider zu einigen Längen, die durchaus vermeidbar gewesen wären. Eine Rezensentin auf dieser Seite hat vermerkt, daß "Middlemarch" ihr ein wenig zu viel Schicksal zeigt, ein wenig zu viel Mißverständnisse und Unglück. Solchen Leuten sei geraten, sich mal eine durchschnittliche Folge "Lindenstraße" anzuschauen, wo mitunter noch viel mehr Elend präsentiert wird...
Zu viel Elend, Schicksal, Missverständnisse und Leid konnte ich bei der Menge an Figuren jedoch nicht erkennen, zumal die Darsteller glaubhaft und authentisch rüberkommen. Besonders hervorzuheben seien hier sicherlich die darstellerischen Leistungen von Juliet Aubrey als Dodo und Douglas Hodge als Dr Lydgate, aber auch Rufus Sewell (bekannt aus dem BBC-Biopic "Charles II.") als Ladislaw oder Patrick Malahide als Casaubon spielen großartig. Da es sich bei "Middlemarch" jedoch eher um ein Ensemblestück handelt, kann man eigentlich alle Darsteller nur als sehr gut bezeichnen.
Leider weist das Drehbuch scheinbar einige Lücken auf. Zwar habe ich das Buch nie gelesen, aber irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, daß besonders zum Ende hin arg gekürzt worden wäre. So habe ich nicht wirklich verstanden, was denn nun genau der Säufer mit Mr Bulstrode zu tun hat. Genau dies scheint aber mit zur Lösung der großen Konflikte zusammen zu hängen, so daß einem das Ende etwas ratlos zurückläßt.
Auch wenn das Drehbuch von Andrew Davies (richtig, der, der auch die Drehbücher zu "Pride&Prejudice" und "Vanity Fair" geschrieben hat) einige Längen hat, so garantiert "Middlemarch" doch angenehme Unterhaltung der britischen Art, die jedem Fan der wunderbaren BBC-Literaturverfilmungen (hallo, Öffentlich-Rechtliche, nehmt Euch mal ein Beispiel!) garantiert gefallen wird.
Perfect 5 von 5 Punkten Auf die "kleine Serie" Middlemarch bin ich durch Zufall vor einigen Jahren im Regionalprogramm gestoßen. Damals war ich überrascht, weil ich von einem solchen Programm sowas nicht erwartet hätte, nichts desto weniger war ich begeistert. George Eliot beschreibt wunderbare Charaktere. Der Originaltitel "Middlemarch-A study of provincial life" beschriebt so einiges. Im Gegensatz zu Jane Austen steht bei Eliot die Romantik nicht im Vordergrund und auch nicht direkt eine oder zwei Hauptfiguren. Vielmehr wird hier eine Gruppe von Menschen gezeigt, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Sie alle meistern auf unterschiedliche Weise ihr Leben, mit Erfolg oder Misserfolg. Die Schauspieler sind ausnahmslos und bringen die Charaktere so auf die Leinwand, wie man sie sich beim Lesen der Romanvorlage vorgestellt hat. Aber bei Verfilmungen der BBC ist das selten anders. Fazit: Wer zum Beispiel die Jane Austen Verfilmungen mochte oder auch Martin Chuzzlewit, der wird den Kauf dieser Box nicht bereuen.
Spannung zwischen Dünkel und Warmherzigkeit 5 von 5 Punkten Für mich ist es erstaunlich wie modern und frisch das Werk von George Eliot heute wirkt (wenn man mal davon absieht, dass man der Bildqualität der DVD den Produktionstermin Anfang der 90er Jahre durchaus ansieht). Während Jane Austen (siehe beispielsweise Pride & Prejudice oder Sense and Sensibility) die Suche nach der Liebe in den Vordergrund ihrer Romane stellt und damit auch nur 2x2 Personen, ist Middlemarch in diesen Punkten anderes: Hier geht es eher darum, wie eine Vielzahl von Personen, deren Geschichte quasi simultan erzählt wird, das Leben bestehen und sich entwickeln, Fehlentscheidungen treffen, arm werden, reich werden, an Einfluß gewinnen, an Einfluß verlieren, ja gut und auch Liebe finden - aber das ist nur ein Ereignis unter vielen. Den Anfang der Geschichte ganz kurz zusammengefasst (ist eigentlich unmöglich, da 6 Epsioden a 1 Stunde): Dorothea, eine warmherzige und empfindsame aber auch pragmatische Frau mag keine oberflächlichen Männer und heiratet daher ziemlich schnell Mr Casaubon, einen egozentrischen Gelehrten (könnte vom Outfit als Riff-Raff in die Rocky Horror Picture Show passen), von dessen immateriellen Zielen sie sich angezogen fühlt. Schnell stellt sich heraus, das Casaubon Dorothea aber von seiner Arbeit ausschließt und sie höchstenfalls Sekretärin sein darf. Auf einer Reise sieht sich Mr Ladislaw wieder - ein verarmter Verwandter von Mt Casaubon. Obwohl sie sich nur kurz sehen, mögen sie sich, was Mr. Casaubon nicht gefällt. Obwohl Dodo immer treu ist, verfügt er im Testament, das sie das Erbe nur behalten darf, wenn sie nicht Ladislaw heiratet. Er stirbt und sie beschliesst (ohne mit Ladislaw direkt zu sprechen), nie wieder zu heiraten. Soweit so gut. Kommen wir zum zweiten Handlungsstrang. Dr. Lydgate ist ein guter, moderner Arzt mit modernen Ideen, unkompliziert geradeheraus und wohl gutaussehend. Leider ahnt man schnell was kommt (vor allem wenn man die Istvan Szabo Filme kennt - Hanussen/Oberst Redl/Mephisto/Sonnenschein): Er wird Arzt am Krankenhaus durch den Banker Mr Bulstrode. Dummerweise mag den fast keiner. Lydgate passt sich Bulstrode an und votiert gegen seinen Freund, der gerne Krankenhauspfarrer geworden wäre (diese Freundschaft geht aber nicht kaputt). Und das ist erst der Anfang seiner Anpassung. Er heiratet eine ausgemacht blöde wie schöne (zumindest in der Augen des Films) Frau, die ihn erst durch hemmungslose Kaufwut fast in den Ruin treibt aber jede Versuche aus dem Schlamassel zu kommen, verhindert. Dann haben wir da noch Mr. Brooke, der Prototyp des Erzkapitalisten, der ständig Progress und Reform auf den Lippen führt aber dem "Links reden, rechts handeln" zum Opfer fällt; einen Säufer, der mehr über das Vorleben von Mr. Bullstrode weiss; Fred Vincy, der nie Glück mit Pferden hat ("Lord, I wish I had a decent horse" - running gag) und von dem man nicht weiss, ob etwas aus ihm wird und Dodos oberflächliche Schwester, die standesgemäß einen hohlen Dünkelträger heiratet. Nun ja, jetzt darf ich noch nicht alles erzählen, aber es stellen sich folgende Fragen: Was geschieht mit Dr. Lydgate? Wie wird sich seine Abhängigkeit von Bulstrode und seiner Frau auswirken? Wird Dodo es wieder schaffen, Sinn in ihrem Leben zu finden? Was hat der verwahrloste Kerl mit dem Banker zu schaffen? Wird aus Fred noch ein guter Kerl? Und alles in allem: Wer behält die Oberhand? Diejenigen, die nur Geld oder der Standesdünkel im Kopf haben oder die, die sich echten Idealen verschrieben haben, wie schwer sie auch zu verwirklichen sind. Und weil es so viele spannende Dinge sind, fiebert man wirklich der letzten Episode entgegen. Es sei soviel vorweggenommen, das es ein gutes Ende gibt, ohne Hollywoodmässig gut zu sein. Die Charaktere sind fast ausnahmslos nicht schwarz-weiss gezeichnet sondern changieren teilweise - partiell machen sie auch sichtbar eine Entwicklung im Laufe des Films mit. Auch dies ein Indiz für die Qualität des Films. Wir treffen übrigens auch wieder jede Menge gute Schauspieler, die man aus anderen BBC-Produktionen, nicht aber aus Hollywood kennt (was in meinen Augen für deren Qualität spricht :-) ). Moniert habe ich schon die mäßige Bildqualität. Ton ist Stereo, ist man leider von BBC-Produktionen gewöhnt. Schade, die schöne Musik hätte ein bischen DD-Aufarbeitung durchaus verdient gehabt. Also: Wer genug Zeit hat für 6 Fersehabende und ein spannendes englisches Historiendrama sehen möchte, für den sollte dieser Film genau die richtige Unterhaltung sein.
Wunderschoene & nie langweilige Umsetzung des Buches! 5 von 5 Punkten Auf Middlemarch bin ich gekommen, als ich alle Jane-Austen-Verfilmungen gesehen hatte und nach aehnlichen Stoffen suchte; es ist ebenso sorgfältig gemacht wie "Pride & Prejudice" und womoeglich noch interessanter. Die Geschichte spielt in einer Zeit des Umbruchs und bezieht gesellschaftliche und politische Verhaeltnisse mit ein; sehr gute Darsteller (besonders die Frauen sind, finde ich, eine Augenweide!), die herrliche englische Landschaft und interessante Dialoge machen es leicht, sich in die Geschichte zu vertiefen. Schwierigkeiten hatte ich manchmal, den Dialekt zu verstehen, den die einfachen Leute sprechen - das Video kann man ja zurueckspulen! - Es gibt auch kein "Rundum-Happyend" - individuelle Schicksale werden am Ende aus dem Off weiter erzaehlt. Der Film ist so lang, dass man ihn sich für einen Tag aufheben sollte, an dem man sich nur Gutes tun will. |
Anne Of The Thousand Days [UK IMPORT] Richard Burton, Genevieve Bujold, Anthony Quayle, John Colicos, Irene Papas DVD, 6. März 2006 Verkaufsrang: 22417 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Anne Boleyn: forever fascinating - a star stutted costume drama winning several awards - even after 40 years worthwhile watching 5 von 5 Punkten Anne of the Thousand Days" is a 1969 costume drama directed by Charles Jarrott. The film is based on the Broadway play with the same title of 1948. It had to wait over 20 years to be filmed because the themes of adultery, illegitimacy, and incest would not have been acceptable to the production code. In the main roles are Richard Burton as King Henry VIII and Genevieve Bujold as Anne Boleyn. Irene Papas plays Catherine of Aragon.
The film received 10 Oscar nominations in 1970, but won only one for Best Costume Design. 7 Golden Globe nominations, winning four, including Best Motion Picture Actress -Drama - for Geneviève Bujold and Best Motion Picture - Drama - already indicates this is a great movie. The movie captivates its audience straight away and befenits from great acting skills and of course the magnificient costumes. It tells the story of Anne Boleyn fairly accuratly and captures the drama of the day the time perfectly. A movie to be enjoyed, even if nearly 40 years old.
Anne Of The Thousand Days 5 von 5 Punkten sehr schöner film, der sich sehr an die wahre geschichte anlehnt. wurde auch wirklich an originalschauplätzen gedreht, wie z.b.: hever in kent. das englisch ist sehr leicht zu verstehen, da die aussprache sehr schön ist und nicht im amerikanischen slang gesprochen wird. die schauspieler brillieren in ihren rollen. man kann eigentlich schon sagen, dass die rollen den akteuren auf ihren leib geschnitzt sind. ich kann diesen film wärmstens weiterempfehlen.
Königin für 1000 Tage im Original........ 4 von 5 Punkten Richard Burton und Geneviève Bujold glänzen in diesem tollen Kostümfilm. Eigentlich sollte man 5 Sterne geben aber da ich die DVD(den Film schon) nicht kenne/leider ( mein Engl. ist nicht so perfekt um 2 Std. konzentriert die Handlung bzw. dem Gespräch zu folgen)muß ich gestehen vergebe ich nur 4 Sterne. Gern würde ich die DVD kaufen, aber der Grund ist ganz einfach: oft sind die Engl.-Importe mit dt.Tonspur belegt was man aber meist bei der Produkten Beschreibung vergeblich sucht!Da ist man einfach auf andere angewiesen die den Film gekauft haben und vieleicht schreibt ja mal jemand etwas über den Ton..........DANKE
Königin für 1000 Tage 5 von 5 Punkten Es wird allerallerhöchste Zeit, daß dieser Film endlich mal als DVD erscheint und möglichst in deutscher Sprache. Es ist ein klasse Film, so gut wie "Ein Mann zu jeder Jahreszeit"
Königin für 1000 Tage 5 von 5 Punkten Es wird allerallerhöchste Zeit, daß dieser gute Film mal in einer DVD erscheint, möglichst in deutscher Sprache.
Weitere Kundenmeinungen |
The Charles Dickens Collection [UK IMPORT] Michael Hordern, Ian McKellen, Charlotte Rampling, Paul Scofield, Maggie Smith DVD, 24. Oktober 2005 Verkaufsrang: 29663 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Charles Dickens + BBC = exzellente Mischung! 5 von 5 Punkten Diese liebevoll gestaltete Box enthält folgende BBC-Produktionen: The Pickwick Papers Oliver Twist A Christmas Carol Martin Chuzzlewit David Copperfield A Tale of Two Cities Great Expectations (Achtung: es handelt sich nicht um die Hollywood Version mit Gwyneth Paltrow!) Our Mutual Friend Die einzelnen Werke wurden liebevoll und detailgetreu verfilmt, man begegnet den Großen der englischen Schauspielkunst (Maggie Smith, Charlotte Rampling, Sir IanMcKellen, um nur einige zu nennen), und den Zuseher erwarten viele, viele Stunden (!) erstklassiger Unterhaltung. Wer die Werke schon sogar vorher gelesen hat, ist im Vorteil, wenn die Englischkenntnisse nicht so gut sind - im Großen und Ganzen kann man bei passablen Englischkenntnissen den Geschichten aber problemlos folgen (englische Untertitel). Die Werke von Charles Dickens fesseln zu Recht bis heute Leser und Zuseher, BBC gebührt das Verdienst, mit ihren Verfilmungen der einzelnen Stoffe diese Werke dem heutigen Publikum in höchster Qualität nahezubringen. Eine Box für jene, die Freude an hochwertigen Produktionen und exzellenten Literaturverfilmungen haben! PS.: Habe jetzt noch extra nachgesehen: insgesamt 32 Stunden, 55 Minuten erwarten einen! |
Scrooge [UK IMPORT] Alastair Sim, Mervyn Johns, Kathleen Harrison, Jack Warner, Michael Hordern DVD, 10. November 2008 Verkaufsrang: 23272 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen. Charles Dickens, dem schriftstellerischen Großmeister des 19. Jahrhunderts, verdanken wir die wundervolle Weihnachtsgeschichte. Schon zu Lebzeiten erfreute er sich aufgrund seiner originellen Gestalten mit ihren humorvoll dargestellten Stärken und Schwächen großer Beliebtheit. Seine Weihnachtsgeschichte entstand in den 40er-Jahren des letzten Jahrhunderts und wurde seitdem unzählige Male filmisch umgesetzt. Diese Version aus dem Jahre 1951 zählt wohl zu den am meisten unterschätzten Interpretationen des Klassikers, denn obwohl es sich bei dieser Umsetzung nicht um die detailgetreueste Abbildung des Buches handelt, so aber um die realistischste Darstellung des viktorianischen Englands. Daher dominiert auch mehr der spätere schriftstellerische Stil von Dickens, der weniger spaßig, dafür aber um so drastischer die Realität widerspiegelt. Der Regisseur Brian Desmond Hurst beschränkt sich in seiner Bearbeitung vollkommen auf die Lebensgeschichte und die Charakterverwandlung der Hauptfigur Scrooge, der in diesem Film sehr überzeugend von Alastair Sim gespielt wird. Sofort begreift man, warum dieser so verhasst ist: Er ist bösartig, skrupellos und geizig. Weihnachten bedeutet für ihn nicht mehr als jeder andere Arbeitstag, doch ist ihm verhasst, was seine Umwelt daraus für eine Besonderheit zu machen versucht... bis ihn einige Geister an Weihnachten besuchen kommen. Zuerst erscheint ihm sein ehemaliger, verstorbener Geschäftspartner Marley und versucht, ihn wieder auf den rechten Weg zu bringen. Ihm folgen der Geist der vergangenen Weihnachten, der Geist der gegenwärtigen und letztendlich der Geist der zukünftigen Weihnachten. Sehr eindrucksvoll erlebt man dabei die Verwandlungen von Scrooge. War er eben noch ein verbiesterter, alter Mann, so sieht man ihn im Zeitablauf als einen verzweifelten Mann, der nicht weiß, wie er seine Vergangenheit bewältigen soll und seine Gegenwart zu verändern vermag. Herzerwärmend und -ergreifend ist das Finale: Scrooge ist ein neuer Mensch: Er ist glücklich und erfreut andere durch sein sympathisches und großzügiges Wesen. Obwohl diese schwarzweiß Verfilmung nicht die rührendste Version des Klassikers ist, so entspricht sie doch am besten dem Menschenbild des Autors. Beim Zuschauer allerdings wird dabei eine gewisse Reife vorausgesetzt, wodurch er nur für Familien mit älteren Kindern empfehlenswert ist. Doch ist dieser Film so beeindruckend, dass er fast zu schade ist, um ihn nur zu Weihnachten anzuschauen. -Simone Gefeller
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Classic version of a classic 5 von 5 Punkten Due to the circumstances and choices in the life of Ebenezer Scrooge, he has chosen money over mankind. His partner now seven years dead comes back to warn Ebenezer of his afterlife fate if he does not change his ways. To assist in this task are three spirits, Christmas past (his past), Christmas present, and Christmas of things to come. Can or will Ebenezer change his ways? Why should he?
There are many versions of this tale floating around out there including study books and animated movies. Of all these versions a few stand out. This is one of the versions that come to mind.
Made in the era of black and white, one can not help but shun any attempt to colorize it. The Alastair Sim version is a product of its day and he does a very good job of portraying Ebenezer Scrooge. He comes across as mean in his speech of "are there no work houses?" and stingy, displayed during his meal, upon hearing that more bread will cost he says, "No more bread."
On Christmas morning he goes overboard with the maniacal laughter. This is probably emphasized to show his change of heart and to allow him to scare the maid. However it does distract from the story. The story is modified a bit but unless you have been reading the book you will not notice this. To tie his childhood memories of his sister to his present day nephew, they play "Barbra Allen" in the back ground (nice touch.)
All in all this will make a nice addition to you Christmas collection.
Klassische Version des Dickens-Klassikers 5 von 5 Punkten Zur Vermehrung seines Vermögens ist dem kaltherzigen Ebenezer Scrooge (Reginald Owen) jedes Mittel recht. Weihnachten verachtet der alte Geizhals ebenso wie Nächstenliebe und Wohltätigkeit selbst. Um ihn vom falschen Kurs abzubringen, wird Scrooge vom Geist seines verstorbenen Geschäftspartners Marley (Leo G. Carroll) heimgesucht. Dieser kündigt ihm den Besuch dreier Weihnachtsgeister an, die darum bemüht sind, sein Schicksal zu verhindern. Diese 1938 unter der Regie von Edwin L. Marin entstandene Fassung von „A Christmas Carol In Prose - Being A Ghost-Story Of Christmas" hält sich streng an die Romanvorlage Charles Dickens" und ist somit allen Liebhabern von Weltliteratur zu empfehlen. Für die Besetzung des Scrooge war ursprünglich Lionel Barrymore vorgesehen, der den Part über Jahre hinweg bei Radiohörspielen übernahm. Als Barrymore aus Gesundheitsgründen nicht verfügbar war, entschied man sich Reginald Owen einzusetzen. Erwähnenswert ist auch der von Franz Waxman innerhalb von fünf Tagen komponierte und aus zehn Themen bestehende Soundtrack, der nicht nur auf „Adeste Fideles", „Stille Nacht" und auf das im Originaltext erwähnte „God Rest Ye Merry Gentlemen" zurückgreift, sondern auch Auszüge aus Händels Sarabande beinhaltet. Schade eigentlich, dass man diesen Film leider nicht im deutschen Fernsehen finden kann... |
Watership Down [UK IMPORT] John Hurt, Joss Ackland, Richard Briers, Hanah Gordon, Ralph Richardson DVD, 29. August 2005 Verkaufsrang: 37351 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Wunderbar zärtliche Parabel, aber zu düster für Kids 5 von 5 Punkten Martin Rosen's phantastische Umsetzung des gleichnamigen Buches ist eine kleine Sensation.
Ruhig und ohne Pathos erzählt der Film eine kleine, wunderbare Geschichte einiger Kaninchen, die von Menschen aus ihrer Heimat vertrieben werden. Das junge Kaninchen Feiver ahnt das Unglück, das der Kaninchenpopulation droht und überredet einige mit ihm zu flüchten.
So machen sie sich auf den Weg in eine ungewisse Zukunft, schließen Freundschaft mit einer Krähe und müssen sich dem finsteren Kaninchen-General Woundwort und seiner Gefolgschaft erwehren.
Allein die Anfangssequenz ist absolut sehenswert. Sie erzählt vom Ursprung der Kaninchen, bevor die eigentliche Handlung des Films beginnt, und ist völlig anders als der restliche Film inszeniert. Aber faszinierend und bildschön.
Wie auch der gesamte Film. die Kaninchen sind fein ausgearbeitet und gezeichnet, Landschaften und "Kulissen" des Films sind ebenfalls liebevoll in Szene gesetzt.
Eins muss ich jedoch noch sagen:
Für zu junge Zuschauer ist der Film nicht zu empfehlen. Nicht nur, weil die Kämpfe zwischen den Kaninchen-Stämmen sehr blutig sind, nicht nur, weil der ganze Film eigentlich eine traurige und melancholische Stimmung aufrecht erhält, auch weil Kinder einige Szenen, z.B. die, in denen das schwarze Kaninchen des Todes auftaucht, einfach nicht verstehen werden, es würde sie teilweise vielleicht verstören.
Ich weiß nicht, wie sich das mittlerweile durch Pokémon und anderen Schund geändert hat, aber für mich wäre das schon eine Nummer zu gruselig gewesen....
Auf jeden Fall werden nicht nur jüngere Zuschauer ihre Freude an diesem kleinen Juwel haben, auch ich, der ich mittlerweile längst die 20 überschritten habe, sehe mir Martin Rosen's Fabel immer noch sehr gerne an.
Bright eyes, burning like fire... 4 von 5 Punkten Ja, da könnte man schon fast Tränen in den Augen haben, diesen Film nach dem gleichnamigen Buch von Richard Adams - das jedem ans Herz gelegt sei - (zu Deutsch: Unten am Fluss) habe ich mir schon lange für meine DVD-Sammlung gewünscht!
Zwar wird die Geschichte der Kaninchensippe und Fiver und Hazel, die vor der Zerstörung ihres Geheges fliehen und ein neues Zuhause suchen gern als "netter Trickfilm für Kinder ab 6 Jahren" angepriesen, ist aber weit mehr als das: Er warnt vor der Zerstörung der Natur durch uns Menschen und vor totalitären Systemen, wie es den Kaninchen in Efrarfa begegnet, auf eine sehr eindringliche Art und ohne zu moralisieren.
Die Zeichnungen sind wunderschön, unvergesslich ist der Vorspann über die Schöpfung der Welt durch den Sonnengott Frith und Art Garfunkles berühmtes "Bright Eyes"...
Ähnlich wie "Walhalla" oder "Das letzte Einhorn" ein Muss für jeden Zeichentrickfreund!
"Elarairah, Gräber, Lauscher, Fürst der schnellen Warnung... die ganze Welt wird dein Feind sein... " |
Oliver Twist [UK IMPORT] George C. Scott, Tim Curry, Michael Hordern, Richard Charles, Cherie Lunghi DVD, 12. Mai 2003 Verkaufsrang: 35736
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Oliver Twist - wann kommt endlich die deutsche Version? 5 von 5 Punkten Eine hervoragende Verfilmung von "Oliver Twist" von Charles Dickens. Wenn man diesen Film gesehen hat, kommt kein anderer hin. Die Neuverfilmung von Roman Polanski kommt an diese Verfilmung bei weitem nicht heran. Der Film fesselt von der ersten Minute an. Die einzelnen Charaktere sind von den Darstellern, unter anderem der geniale Georges C. Scott, hervorragend gespielt. Ein absolutes Muss für Charles Dickens Fans. Leider auch noch nicht in deutsch erhältlich. Wird leider auch nicht jedes Jahr im TV gesendet, wie so oft bei absoluten Filmklassikern! |
Where Eagles Dare [UK IMPORT] Richard Burton, Clint Eastwood, Patrick Wymark, Mary Ure, Michael Hordern DVD, 1. April 2005 Verkaufsrang: 24539 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Spannender und aktionsreicher Kriegsfilm 5 von 5 Punkten Ein Sonderkommando des britischen Geheimdienstes erhält im Zweiten Weltkrieg den riskanten Auftrag, einen in deutsche Gefangenschaft geratenen US-General zu befreien. Der Gefangene befindet sich im scharf bewachten Schloß Adler, einer Festung in den verschneiten Alpen. Unter Leitung von Major Smith springt die Truppe mit Fallschirmen über dem winterlichen Gebirge ab. Wie waghalsig das Unternehmen wirklich ist, weiß nur Smith. Eigentlicher Zweck der Aktion ist nämlich die Enttarnung von Verrätern in den eigenen Reihen, die seit geraumer Zeit Aktionen der Engländer vereiteln. Drei Agenten finden sich in der Gruppe. Colonel Turner, der Chef des Geheimdienstes, kann schließlich als oberster Drahtzieher entlarvt werden. Der aufwendige Kriegsfilm von Brian G. Hutton bezieht seine Spannung hauptsächlich aus der Frage, wer auf welcher Seite steht und ein Verräter oder Doppelagent ist. Daneben ist vor allem die technische Perfektion des in den österreichischen Alpen gedrehten Streifens bemerkenswert. Den Action-Höhepunkt bildet der Kampf auf dem Dach einer fahrenden Seilbahn. Als finstere SS-Burg diente das Schloß Hohenwerfen (11. Jahrhun-dert) bei Salzburg.
agenten sterben einsam 5 von 5 Punkten dieser Film ist einer der interessantesten und spannendensten der jemals erschaffen worden ist, mit allen damals zur Verfügung stehenden technischen Mitteln. Bis heute hat dieser Film nichts an Ausstrahlung und Energie verloren.Wer hat diesen Video-Film?
Der beste Film, nach den 007-Filmen!! 5 von 5 Punkten Agenten serben einsam, ist ein sehr gelungenes " Meisterwerk "! B. G. Hutton hat alles an Action und Hochspnnung in diesen Film gesteckt, was 1968 möglich war. Die Handlung ist: 1943.Ein Englisches Spezialkommando, bestehend aus 7 Agenten, müssen einen Amerikanischen General aus der Festung Hohenwerfen (Österreich)bringen,befor er anfängt die Pläne für eine 2. Front auszuplaudern. Aber als der Funker beim Absprunng uns Leben kam, wird Smith mißtrauisch. Ein Nervenzerreißendes verwirrspiel beginnt.
Sollte eigentlich Kultstatus haben. 5 von 5 Punkten Ein Film der alles hat, was ein guter Thriller braucht. Hutton hat ein actiongeladenes Verwirrspiel inszeniert, das heutzutage seinesgleichen sucht. Beim Schauen kann es durchaus passieren, das man sich dabei erwischt wie man die Luft anhält und das auch, wenn man den Film schon mehrmals gesehen hat. Die Handlung schlägt so schöne Haken, das ich jeden beneide der diesen Film zum erstenmal sieht und wer das Ende verrät ist ein ...
Die Alten sind die Besten! 5 von 5 Punkten Der Film ist sehr empfehlenswert für Freunde von Spannung, Überraschung und Agententhriller. Mit sehr guten und heute sehr bekannten Darstellern, bietet der Film keine Minute Verschnaufpause, keine Zeit um aufs Klo zu gehen oder auf die Uhr zu schauen. Packende Spannung einer vergangenen Zeit, wo noch Stil angesagt war. Genauso gut wie jeder alte James Bond
Weitere Kundenmeinungen |
A Funny Thing Happened On The Way To The Forum [UK IMPORT] Zero Mostel, Phil Silvers, Jack Gilford, Buster Keaton, Michael Crawford DVD, 12. Januar 2004 Verkaufsrang: 32369 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Surprisingly better than the play 5 von 5 Punkten I first saw this movie in 1966. At the time, the term socially correct did not exist. I saw the play twice since then. Usually when plays are adapted, there is a loss of spontaneity. In this case, they replace a few songs with some better one-liners and facial expressions that would have been lost at a distance. If I were to describe all the great actors and plots this review would be pages long. So I will just say that this movie is "Something familiar, something peculiar, something for everyone: a comedy tonight!"
Einer der lustigsten Filme aller Zeiten 5 von 5 Punkten Mit Zero Mostel, Phil Silvers und natürlich Buster Keaton sind in dieser rundum gelungenen Komödie einige der größten Komiker überhaupt zusammengekommen, aber auch die Story ist fabelhaft. Und nicht nur die, auch die Gags, die Musik (Oscar!) und die Nebendarsteller machen den Film zu einem komischen Erlebnis. Solche Filme werden heute leider nicht mehr gemacht. Fazit: Unbedingt anschauen!!!
Super Sondtrack zu einem der lustigsten Filme überhaupt 5 von 5 Punkten Dieser Soundtrack lohnt sich absolut- denn neben den klasse Musikstücken bietet er PC- Benutzern auch noch die Mäglichkeit, den Trailer zum Film anzuschauen. Doch auch allein die Musik ist die Anschaffung wert- Ohrwürmer, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen zu mit sehr komischen Texten, und mit einem Ensemble, das seinesgleichen sucht! |
Scrooge - Charles Dickens [UK IMPORT] George Cole, Michael Hordern, Alastair Sim, Mervyn Johns, Kathleen Harrison Videokassette Verkaufsrang: 7083 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Charles Dickens, dem schriftstellerischen Großmeister des 19. Jahrhunderts, verdanken wir die wundervolle Weihnachtsgeschichte. Schon zu Lebzeiten erfreute er sich aufgrund seiner originellen Gestalten mit ihren humorvoll dargestellten Stärken und Schwächen großer Beliebtheit. Seine Weihnachtsgeschichte entstand in den 40er-Jahren des letzten Jahrhunderts und wurde seitdem unzählige Male filmisch umgesetzt. Diese Version aus dem Jahre 1951 zählt wohl zu den am meisten unterschätzten Interpretationen des Klassikers, denn obwohl es sich bei dieser Umsetzung nicht um die detailgetreueste Abbildung des Buches handelt, so aber um die realistischste Darstellung des viktorianischen Englands. Daher dominiert auch mehr der spätere schriftstellerische Stil von Dickens, der weniger spaßig, dafür aber um so drastischer die Realität widerspiegelt. Der Regisseur Brian Desmond Hurst beschränkt sich in seiner Bearbeitung vollkommen auf die Lebensgeschichte und die Charakterverwandlung der Hauptfigur Scrooge, der in diesem Film sehr überzeugend von Alastair Sim gespielt wird. Sofort begreift man, warum dieser so verhasst ist: Er ist bösartig, skrupellos und geizig. Weihnachten bedeutet für ihn nicht mehr als jeder andere Arbeitstag, doch ist ihm verhasst, was seine Umwelt daraus für eine Besonderheit zu machen versucht... bis ihn einige Geister an Weihnachten besuchen kommen. Zuerst erscheint ihm sein ehemaliger, verstorbener Geschäftspartner Marley und versucht, ihn wieder auf den rechten Weg zu bringen. Ihm folgen der Geist der vergangenen Weihnachten, der Geist der gegenwärtigen und letztendlich der Geist der zukünftigen Weihnachten. Sehr eindrucksvoll erlebt man dabei die Verwandlungen von Scrooge. War er eben noch ein verbiesterter, alter Mann, so sieht man ihn im Zeitablauf als einen verzweifelten Mann, der nicht weiß, wie er seine Vergangenheit bewältigen soll und seine Gegenwart zu verändern vermag. Herzerwärmend und -ergreifend ist das Finale: Scrooge ist ein neuer Mensch: Er ist glücklich und erfreut andere durch sein sympathisches und großzügiges Wesen. Obwohl diese schwarzweiß Verfilmung nicht die rührendste Version des Klassikers ist, so entspricht sie doch am besten dem Menschenbild des Autors. Beim Zuschauer allerdings wird dabei eine gewisse Reife vorausgesetzt, wodurch er nur für Familien mit älteren Kindern empfehlenswert ist. Doch ist dieser Film so beeindruckend, dass er fast zu schade ist, um ihn nur zu Weihnachten anzuschauen. -Simone Gefeller
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Classic version of a classic 5 von 5 Punkten Due to the circumstances and choices in the life of Ebenezer Scrooge, he has chosen money over mankind. His partner now seven years dead comes back to warn Ebenezer of his afterlife fate if he does not change his ways. To assist in this task are three spirits, Christmas past (his past), Christmas present, and Christmas of things to come. Can or will Ebenezer change his ways? Why should he?
There are many versions of this tale floating around out there including study books and animated movies. Of all these versions a few stand out. This is one of the versions that come to mind.
Made in the era of black and white, one can not help but shun any attempt to colorize it. The Alastair Sim version is a product of its day and he does a very good job of portraying Ebenezer Scrooge. He comes across as mean in his speech of "are there no work houses?" and stingy, displayed during his meal, upon hearing that more bread will cost he says, "No more bread."
On Christmas morning he goes overboard with the maniacal laughter. This is probably emphasized to show his change of heart and to allow him to scare the maid. However it does distract from the story. The story is modified a bit but unless you have been reading the book you will not notice this. To tie his childhood memories of his sister to his present day nephew, they play "Barbra Allen" in the back ground (nice touch.)
All in all this will make a nice addition to you Christmas collection.
Klassische Version des Dickens-Klassikers 5 von 5 Punkten Zur Vermehrung seines Vermögens ist dem kaltherzigen Ebenezer Scrooge (Reginald Owen) jedes Mittel recht. Weihnachten verachtet der alte Geizhals ebenso wie Nächstenliebe und Wohltätigkeit selbst. Um ihn vom falschen Kurs abzubringen, wird Scrooge vom Geist seines verstorbenen Geschäftspartners Marley (Leo G. Carroll) heimgesucht. Dieser kündigt ihm den Besuch dreier Weihnachtsgeister an, die darum bemüht sind, sein Schicksal zu verhindern. Diese 1938 unter der Regie von Edwin L. Marin entstandene Fassung von „A Christmas Carol In Prose - Being A Ghost-Story Of Christmas" hält sich streng an die Romanvorlage Charles Dickens" und ist somit allen Liebhabern von Weltliteratur zu empfehlen. Für die Besetzung des Scrooge war ursprünglich Lionel Barrymore vorgesehen, der den Part über Jahre hinweg bei Radiohörspielen übernahm. Als Barrymore aus Gesundheitsgründen nicht verfügbar war, entschied man sich Reginald Owen einzusetzen. Erwähnenswert ist auch der von Franz Waxman innerhalb von fünf Tagen komponierte und aus zehn Themen bestehende Soundtrack, der nicht nur auf „Adeste Fideles", „Stille Nacht" und auf das im Originaltext erwähnte „God Rest Ye Merry Gentlemen" zurückgreift, sondern auch Auszüge aus Händels Sarabande beinhaltet. Schade eigentlich, dass man diesen Film leider nicht im deutschen Fernsehen finden kann... |
The Taming Of The Shrew [UK IMPORT] Elizabeth Taylor, Richard Burton, Cyril Cusack, Michael Hordern, Alfred Lynch DVD, 19. März 2001 Verkaufsrang: 58797 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Affentheater, wie es nicht immer ganz im Buche steht! 5 von 5 Punkten Bunt, lustig, laut, verschlagen und souverän gespielt: "Die Burton" und "Der Taylor" als ewiges Paar der Einheit in der Zerstrittenheit. Ein rhetorisches Meisterwerk voller Anspielungen auf den Gender Mainstreaming:...Ja, ja, der Schauspieler spielt nicht, sondern versetzt sich nur in das, was er eh kennt: Wer hat Angst vor Virginia Wolf?!?
Katharina entscheidet bis zum Schluss selbst! 5 von 5 Punkten Mit seinem Diener Tranio kommt Lucentio ( Michael York) nach Padua. Dort verliebt er sich in Bianca und möchte sie heiraten. Zwei weitere Freier haben sich bereits eingefunden, die das hübsche Mädchen ebenfalls ehelichen wollen. Ihr Vater möchte von der Eheschließung seiner Tochter nichts wissen. Er hat noch eine weitere Tochter, Katharina. Sie ist die ältere von beiden. Sie will er zuerst unter die Haube bringen. Das aber ist nicht einfach, denn Katharina ( Elisabeth Taylor) ist widerspenstig. Sie möchte nicht heiraten und bekommt Tobsuchtsanfälle, sobald man sie diesbezüglich behelligt.
Plötzlich taucht Petruchio ( Richard Burton) auf , der eine Frau mit reicher Mitgift sucht und dafür auch Widerspenstigkeiten in Kauf nimmt. Er möchte Katharina für sich gewinnen und sie mit List gefügig machen. Welche Methoden er dabei anwendet, kann sich der geneigte Zuschauer im Film ansehen...
Inhaltlich ist Shakespeares Komödie aus heutiger Sicht natürlich fragwürdig, da in ihr vordergründig die Unterwerfung der Frau gefeiert wird. Man muss schon genau hinsehen und das Stück aus der Zeit heraus interpretieren, bevor man zu urteilen beginnt. Schließlich kommt man zum Ergebnis, dass diese Komödie durch großen Sprachwitz brilliert.
Der Film wurde an den Originalschauplätzen, mit Originaltexten und prächtigen Kostümen aus der Renaissance - Zeit gedreht.
Es macht Spaß die völlig echauffierte, glutäugige Liz Taylor über die Leinwand fegen zu sehen. Die Lacher Burtons sind unnachahmlich. In der Unterwerfungsszene am Ende des Films bleibt Taylors Blick spöttisch. Damit gelingt es ihr den Zähmungsakt subtil zu persiflieren. Im Grunde hat sie bloß ihrem Mann geholfen eine Wette zu gewinnen und dadurch klug die Haushaltkasse aufgebessert. Ganz wunderbar!
Ein toller Film!
Die Ton- und Bildqualität sind bestens!
The Taming of the Shrew 5 von 5 Punkten ein Klassiker mit einem Weltklasse-Schauspieler-Ehepaar Taylor/Burton. Großes Theater, unterhaltsam - ein Ohren- und Augenschmaus für Shakespear und Taylor/Burton Fans.
A fun rendition 4 von 5 Punkten Baptista has two daughters: the eldest is Kate the cursed and beautiful Bianca. Everyone wants to marry Bianca but Baptista insists that it has to be Kate first. Suitors rivaling over Bianca have to find someone desperate enough to marry Kate for economic purpose.
One of the things that make this movie is all the money that was put onto the props and costumes. Of course with the big named actors and Franco Zeffirelli money for the program is naturally available.
Elisabeth Taylor can make squinty eyes and does not use her naturally squeaky voice. The film stays true to the story however it does not come near the professional and just a fun 1980 BBC version production with John Cleese as Petruchio.
Fulminant und urkomisch 5 von 5 Punkten Der junge Lucentio kommt nach Padua um zu studieren, dort lernt die bezaubernde Bianca kennen. Es ist Liebe auf den ersten Blick und ihm wird klar, diese Frau will er heiraten...
Alles beginnt also romantisch-lieblich. Doch wir würden uns nicht in einer Shakespeare-Komödie befinden, wenn es nicht doch ganz anders kommen würde und die Geschichte noch einige skurrile Untiefen bereithielte.
Bevor Bianca Lucentio, oder einen seiner zahlreichen Mitbewerber heiraten darf, muss erst einmal ihre ältere Schwester Katharina (Elisabeth Taylor) an den Mann gebracht werden. Doch diese ist eine derartig aufbrausende Kratzbürste, dass nicht einmal ihre üppige Mitgift einen Interessenten anlocken könnte. Durch Zufall findet sich der rauhbeinige Trunkenbold Petruchio (Richard Burton), der - ganz egal woher - dringend Geld braucht. So wird ohne Einwilligung der Braut, einfach eine Hochzeit zwischen Petruchio und Katharina arrangiert, und somit sind die "Spiele" eröffnet...
Die Hauptdarsteller könnten nicht besser besetzt sein: Elisabeth Taylor und Richard Burton zanken sich dermaßen leidenschaftlich, dass es eine wahre Freude ist. Ganz ehrlich, wenn Elisabeth Taylor alias Katharina einen Wutanfall bekommt, würde sogar ein erfahrener Raubtierbändiger sein Heil in der Flucht suchen. Meiner Meinung nach sind die Hauptfiguren Katharina und Petruchio sehr wohl Symphatieträger.
Auch die Nebenrollen und Statisten sind famos besetzt: allein der Pfarrer, der die unheilvolle Aufgabe hat, Petruchio und Elisabeth zu trauen, ist zum schießen, oder der Messdiener rechts im Bild (gleiche Szene). Nur die vieldiskutierte Schlußszene ist aus heutiger (feministischer) Sicht ziemlich obsolet. Ich finde das allerdings garnicht so wild, zumal Zeffirelli in der letzten Einstellung Petruchio Katharina hinterherlaufen lässt. Wo ist das Leben das er einst gelebt, dahin, dahin...
Die Dialoge sind in Shakespearscher Reimform, die Ausstattung oppulent. Der Film ist überhaupt urkomisch,turbulent und überbordend. Witz und Tempo sind in etwa mit "Viel Lärm um Nichts" von Kenneth Branagh zu vergleichen. Die Ausstattung der DVD ist eher Standard: Das Zusätzmaterial besteht aus aus einer Filmdokumentation und Künstlerportraits.
Ein großartiger Film, den man sich immer wieder anschauen kann! Sehr empfehlenswert.
Weitere Kundenmeinungen |
The Medusa Touch [UK IMPORT] Harry Andrews, Richard Burton, Lino Ventura, Lee Remick, Alan Badel DVD, 22. März 2004 Verkaufsrang: 65893
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Super spannend! 4 von 5 Punkten Den Film habe ich auf deutsch unzählige Male gesehen und war nun auf die englische Originalfassung gespannt. Die Bild- und Tonqualität finde ich im Vergleich zur Fernsehfassung hervorragend; alleine die Original-Stimmen sind etwas gewöhnungsbedürftig: es macht großes Vergnügen, Richard Burton's gepflegte Theater-Stimme zu hören; Lino Ventura kann mich nicht ganz überzegen, da hier die deutsche Stimme von A. d. Marquis einfach besser ist. Alles in allem aber: empfehens- und sehenswert!
Horror-Trip 5 von 5 Punkten
In London wird ein Mann (Richard Burton) ermordet. Ein französischer Austausch-Inspektor (Lino Ventura) übernimmt den Fall. Am noch unveränderten Tatort nimmt er erste Ermittlungen auf. Da erwacht die vermeintliche Leiche wieder zum Leben. Auf der Intensivstation des Krankenhauses stellt sich jedoch heraus, daß eigentlich nur noch das Gehirn wirklich arbeitet; alle anderen Körperfunktionen müssen durch Maschinen aufrecht erhalten werden.
Bei seinen Untersuchungen stößt der Inspektor auf eine Psychiaterin (Lee Remick), deren Patient das Opfer war. Nach und nach gibt sie Einzelheiten aus dessen Leben preis. Einzelheiten, die nur sehr schwer erträglich sind ... Die hervorragende Besetzung (auch Gordon Jackson als Chefarzt, der in der Schlußszene den vielleicht fassungslosesten Gesichtsausdruck der Filmgeschichte zum Besten gibt), der Aufbau der Geschichte (Rückschau) und der Horror-Schluß machen den Film zu einem absoluten Schmankerl!
Super Film - mäßige DVD 3 von 5 Punkten Ein sehr gelungener Film - spannend, gute Darsteller, gelungener Aufbau - zudem mit aktuellen Bezügen (Flugzeugabsturz!), was will man mehr. Hätte sicher fünf Sterne verdient - leider ist die DVD jedoch während der ganzen Spielzeit reichlich unscharf, wie ein schlecht eingestellter Fernseher. Daher gibt es nur drei Sterne.
Ein spannender Mysterie-Thriller 4 von 5 Punkten Dieser Film ist ein absoluter Klassiker. Lino Ventura muß einen versuchten Mord an Richard Burton aufkären, der jetzt im Coma liegt. Während den Ermittlungen beginnt er zu verstehen, wieso Richard Burton das Opfer eines Anschlages geworden ist. Er besitzt nämlich telepathische Fähigkeiten, mit denen er jetzt im comatösen Zustand, einen Anschlag auf die britische Königin verüben will. Wie kann man ihn aufhalten, oder ist alles nur reiner Humbug? Spannung bis zur letzten Minute garantiert, nur der 70's Look nervt nach einer Weile. Anschauen!!! |
King Lear [UK IMPORT] Michael Hordern, Brenda Blethyn, Ronald Pickup, Michael Kitchen, John Bird DVD, 23. August 2004 Verkaufsrang: 42675 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
| Alice's Adventures In Wonderland [UK IMPORT] Fiona Fullerton, Michael Jayston, Hywel Bennett, Michael Crawford, Dudley Moore DVD, 17. März 2008 Verkaufsrang: 16467 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.
|
|

|