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| Nina Hoss | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Anonyma - Eine Frau in Berlin ,... DVD, 23. April 2009 Verkaufsrang: 2373 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Der neue Film von Erfolgsproduzent Günter Rohrbach (DIE WEISSE MASSAI, SCHTONK!, DAS BOOT) beruht auf den Tagebuchaufzeichnungen einer bis heute anonym gebliebenen Autorin und greift die bis heute tabuisierten Vergewaltigungen deutscher Frauen durch Soldaten der Roten Armee am Ende des zweiten Weltkriegs als Thema auf. Regie führte Max Färberböck (AIMÉE & JAGUAR), der auch das Drehbuch geschrieben hat. ANONYMA ? EINE FRAU IN BERLIN mit: Nina Hoss, Evgeny Sidikhin, Irm Hermann, Jördis Triebel, Ulrike Krumbiegel, Rosalie Thomass, Sandra Hüller, Juliane Köhler, Rüdiger Vogler und als Gast August Diehl Regie & Drehbuch: Max Färberböck Produzent: Günter Rohrbach Eine Constantin Filmproduktion in Co-Produktion mit Tempus Film, in Zusammenarbeit mit dem ZDF April 1945. Die Rote Armee marschiert in Berlin ein. In einem halb zerstörten Wohnhaus werden die Frauen Opfer von Vergewaltigungen. Eine von ihnen ist Anonyma (NINA HOSS), einst Journalistin und Fotografin. In der Not fasst sie den Entschluss, sich einen russischen Offizier zu suchen, der sie beschützt. Und es geschieht, worauf sie am wenigsten gefasst war. Es entsteht eine Beziehung zu dem Offizier Andrej (EVGENY SIDIKHIN), die sich wie Liebe anfühlt, wäre da nicht die Barriere, die sie bis zum Ende Feinde bleiben lässt. Der Film stützt sich auf die Tagebuchaufzeichnungen einer bis zu ihrem Tod anonym gebliebenen Autorin, die als einzige Frau über die bis heute tabuisierten Vergewaltigungen deutscher Frauen durch Soldaten der Roten Armee am Ende des zweiten Weltkriegs berichtet hat. Das Buch ist ein einzigartiges historisches Dokument, das weltweit Aufsehen erregt und nach seiner deutschen Neuauflage im Jahre 2003 alle Bestsellerlisten gestürmt hat. Die Hauptrolle der Anonyma spielt Nina Hoss (DIE WEISSE MASSAI), die im vergangenen Jahr für den Film YELLA bei den Internationalen Berliner Filmfestspielen mit dem Silbernen Bären als beste Darstellerin ausgezeichnet wurde. Auch alle weiteren Rollen sind prominent besetzt, darunter die Trägerin des Deutschen Filmpreises Sandra Hüller (REQUIEM), die Fassbinder-Ikone Irm Hermann, Jördis Triebel (zuletzt filmpreisnominiert für EMMAS GLÜCK), August Diehl (DIE FÄLSCHER), Wim Wenders-Star Rüdiger Vogler und Juliane Köhler (DER UNTERGANG). Alle sowjetischen Soldaten werden von russischen Schauspielern gespielt, darunter der Kino- und Theaterstar Evgeny Sidikhin.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)
Ein Buch ein Schicksal 5 von 5 Punkten Das Buch Anonyma - Eine Frau in Berlin, ist sehr empfehlenswert. Wenn man sich für die Geschichte interessiert.
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Die weiße Massai (Einzel-DVD) Corinne Hofmann DVD, 23. März 2006 Verkaufsrang: 8856 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Am Ende ihrer Ferien in Kenia lernt Carola NINA HOSS den Samburu-Krieger Lemalian JACKY IDO kennen. In Waffen und traditioneller Kleidung ein Bild von einem Mann. Carola ist fasziniert und verliebt sich Hals über Kopf. Eine Begegnung mit Folgen Kurzerhand storniert Carola den Rückflug und schickt ihren Freund Stefan JANEK RIEKE allein nach Hause. Sie bleibt in Kenia und macht sich auf die Suche nach Lemalian. Nach einer abenteuerlichen Fahrt durch die afrikanische Wildnis lernt Carola in Maralal die Deutsche Elisabeth KATJA FLINT kennen und freundet sich mit ihr an. In Maralal trifft sie auch Lemalian wieder und folgt ihm in sein Dorf Barsaloi. Carola beschließt, ihrem alten Leben in der Schweiz den Rücken zu kehren. Mit unglaublicher Energie und allen Widerständen zum Trotz baut sie sich ein neues Leben in Afrika auf. Doch was sie für die größte Liebe ihres Lebens hält, wird zu einem Leben zwischen Himmel und Hölle, einem großen Abenteuer an der Grenze des menschlich Machbaren.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 85 Bewertungen)
Einmal ein Film der besser ist als das Buch! 5 von 5 Punkten Mir hat der Film gefallen. Schon allein wegen der wunderschönen Bilder aus Afrika. Ein Land in das man sich wirklich verlieben kann. Mir ist es jedenfalls damals so ergangen. Die Gerüche, die Tier-, die Pflanzenwelt, die Menschen, die Eindrücke; all das steht für Afrika. Wunderschön. Aber auch die Schattenseiten werden gezeigt; z.B. als die schwangere Frau am Straßenrand liegt und brüllt und ihr niemand helfen will "weil sie angeblich verhext ist"; oder wie grob man mit Tieren umgeht (sie werden erstickt, anstatt dass die Kehle durchschnitten wird; das warme Blut trinken sie dennoch). Die Geschichte ist gut verfilmt. Hoss und Ido beherrschen ihr Spiel und die Charaktere. Ido ist als Lketinga wunderbar besetzt. Ich finde den Film weitaus besser gelungen als die Vorlage und bin ehrlich gesagt froh, dass sich der Drehbuchautor nicht so ganz an das Manuskript bzw. Buch von Hofmann gehalten hat. Hätte es eine starke emanzipierte Frau verstanden, wenn eine weiße Frau, die keinerlei Fremdsprachen spricht "ihrem Massai" insgesamt 4 x sucht? Hätte es eine Frau verstanden, dass Hofmann selbst nur an ihre Liebe glaubt und der Massai im Grunde kein Interesse zeigt? Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher. Ich muss ehrlich sagen, dass ich beim Lesen sehr erschrocken war über diese unglaubliche Naivität und Dummheit die Hofmann an den Tag legt. Liebe macht blind; Hofmann brauchte aber zu dieser Zeit mehrere Blindenstöcke um zu sehen was wirklich los ist. Unglaublich! Ich habe den Film gesehen, bevor ich das Buch gelesen habe, was ich normalerweise umgekehrt mache. Und diesmal bin ich wirklich froh darüber. Hätte ich gewusst wie es wirklich abgelaufen ist, hätte ich dem Film niemals eine Chance gegeben. So, aber finde ich, den Film sehr gelungen; was ich vom Buch nicht behaupten kann! 5 Sterne daher für den Film; welches die Vorlage von mir nicht bekommen wird! 1 Stern (leider gibts keine 0 Sterne) gibt es von mir für das Interview mit Hofmann! Unfassbar; die Frau kann keinen geraden Satz sprechen! Sie redet in einer Tour davon, dass Hoss ihr sooo ähnlich schaue, dass die Größe von ihr passen würde und sie genauso "schön" war wie Hoss in diesem Film. Dieses erzählt sie insgesamt 5 x! Hintereinander. So wie sie also schreibt, so spricht sie! Naiv, weltfremd und selbstüberschätzend! Dieses Interview hätte man sich ersparen können!
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Jerichow ,... DVD, 25. September 2009 Verkaufsrang: 9710 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Christian Petzold inszeniert mit meisterhafter Hand einen kleinen Film der gar nicht mal großen Gefühle. Er erzählt von einer Dreiecksbeziehung, in der Verrat immer mitschwingt, berichtet von verlorenen Seelen, denen etwas im Leben fehlt. Sei es Alis ziellose Suche nach einem Stück Heimat, Lauras Suche nach Unabhängigkeit oder Thomas' innere Leere, die ihn zu verschlingen droht. Sie alle sind gestrandet, an einem Fleckchen Land, das mit seiner rauen Schönheit bezirzt. Sie alle haben Geheimnisse: vor dem jeweils anderen, vor peripheren Bekannten, vor sich selbst. Es geht um einen Neuanfang und um ein Ende, eine zweite Chance auf ein Leben und die bittere Erkenntnis, dass einem eine solche nur selten gewährt wird... Fazit: Bemerkenswert dicht erzähltes Kammerspiel vor weiter Kulisse. Ein Film der Metaphern. Moviemans Kommentar zur DVD: Das Bild macht einen guten Eindruck. Rausch ist zumeist in nur minimaler Form vorhanden. Der Kontrast ist ausgewogen und zeigt auch viele Details bei in Dunkelheit spielenden Szenen. Die Schärfe könnte etwas besser sein. Bei Nahaufnahmen hervorragend, wird das Bild diffuser, je weiter aufgezoomt wird (01:08:57). Leichtes Flimmern fällt teils auf. Der Ton ist problematisch. Die Umgebungsgeräusche wie das Zwitschern von Vögeln oder die Brandung des Meers ist durch den Film hinweg stark ausgeprägt. Das zieht aber auch die Dialoge in Leidenschaft, die im Vergleich sehr leise sind, so dass man des Öfteren Schwierigkeiten hat, das Gesprochene zu verstehen. Audiokommentar von Christian Petzold und Making Of ergänzen einander gut. Sehr schön ist das umfangreiche Booklet mit Interviews des Regisseurs und der Darsteller. Vor allem Petzold gewährt guten Einblick in den Entwicklungsprozess einer solchen Geschichte. -movieman.de
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Kammerspiel 5 von 5 Punkten Ein Film, der sich viel Zeit nimmt mit grandioser Schauspielleistung von allen drei Akteuren. Kammerspielartig, unglaublich intensiv werden die Beziehungen der drei Personen zueinander, ausgeleuchtet. Es köchelt auf kleiner Flamme bis zum explosiven Ende. Für Cineasten, denen Inhalt vor Effekt geht. Höchste Empfehlung!
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Das Herz ist ein dunkler Wald ,... DVD, 4. Juli 2008 Verkaufsrang: 15325 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Warner Das Herz ist ein dunkler Wald, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 04.07.08
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Wendepunkt. 5 von 5 Punkten Marie ist verheiratet und Mutter zweier Kinder. Durch Zufall kommt sie dahinter, dass ihr Mann sie seit Jahren betrügt und ein weiteres Kind hat. Wie unter Schock beginnt Marie zu agieren und stellt ihr bisheriges Leben in Frage. Sie hat auf eine Musikkarriere verzichtet und fühlt sich nun auf einem Abstellgleis des Lebens. Mutig sucht sie alle Beteiligten auf und stellt sie zur Rede. Auch mit ihrem Vater führt Marie eine tiefgründige Aussprache. Am Abend folgt Marie ihrem Mann zu einem Kostümfest und Konzert in einer abgelegenen mondänen Villa. Künstler und Gäste umgibt etwas geheimnisvolles und auch Marie schlüpft in ein Kostüm. Das Finale kann beginnen. Die Geschichte behandelt einen Tag im Leben der Protagonistin. Ein schwerer Schicksalsschlag stellt ihr gesamtes bisheriges Leben auf den Prüfstand. Pittoreske Szenen, filigrane Dialoge und überraschende Wendungen generieren eine spannend, knisternde Atmosphäre. Einzelne Passagen werden aus dem Film herausgehoben und reduziert auf die Personen auf die Bühne gestellt. Die schauspielerischen Leistungen sind ausgezeichnet. Nicht zuletzt beeindruckt die Musik- und Showeinlage in der alten Villa.
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Girlfriends - die komplette 5. Staffel (3DVDs) ,... DVD, 1. Februar 2008 Verkaufsrang: 21352 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Girl Friends - 5. Staffel DV
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Für Fans ein Muss! 5 von 5 Punkten Wer Marie, Ronaldo und Co. mag, für den ist auch diese DVD ein Muss. Schade nur, dass es lediglich ein abgedrucktes Interview auf der Innenseite der DVD Hülle gibt. Wie schön wäre es doch, wenn es noch Zusatzmaterial gäbe. Aber auch ohne dies einfach immer wieder sehenswert.
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Wolfsburg ,... DVD, 2. März 2009 Verkaufsrang: 22833 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eurovideo Wolfsburg, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 15.05.08
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Weit entfernt - von allem 5 von 5 Punkten Wer Kältezonen so intensiv zu zeigen vermag wie Petzold, dem kann man nicht ernstlich Manierismus vorwerfen. "Wolfsburg" ist für mich noch gelungener als "Gespenster" oder "Yella", die beide in ihrem Gehalt tiefer gehen, diskussionsgeeigneter sind, aber die Geschichte über den Mann, der ein Kind totfährt und dann halb zufällig, halb gewollt mit der Mutter anbandelt, bleibt nicht nur wegen der vereisten Stimmung (und den dann doch vorhandenen, wenn auch fragilen emotionalen Wärmepunkten) für Jahre im Kopf, sondern weil die Geschichte auf einen Höhepunkt zufährt, den man vielleicht hätte ahnen können, aber so ist das manchmal im Kino: Ein Film ist dann großartig, wenn ich ihn nicht voraus denke, die Möglichkeiten der weiten Handlung prospektiv abfahre und mir später mitteile, dass die Entwicklung doch auf der Hand lag. Wer dazu gezwungen ist, sich in der Mitte des Films das Ende auszumalen, ist mit Genremustern, Blaupausen, Drehbuchseminareinfällen konfrontiert. Bei Petzold ist das nie der Fall. Petzold findet Bilder, die sich einbrennen, Stilleben der verfehlten Kommunikation. Falsche kleine Lieben, vorgetäuschte Freundschaften, Schuld, die nie zu tilgen ist. Ja, das mag manchem "gewollt", "gekünstelt" erscheinen. Aber warum eigentlich? So kann die Welt sich anfühlen. Genau so.
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Yella ,... DVD, 16. Mai 2008 Verkaufsrang: 26184 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Leichenblass entsteigt Yella (Nina Hoss) irgendwo in Ostdeutschland der Elbe, setzt sich klatschnass in einen Zug nach Hannover, in Richtung Zukunft. Vor der Elbe war ein letztes Zusammentreffen mit dem bankrotten Exmann, ein versuchter Abschied, ein gewolltes Ende, mit dem Auto direkt in den Fluss. Nach der Elbe soll alles besser werden, Yella hat in Hannover einen Job und ein neues Leben in Aussicht. Der Job erweist sich als Bluff, doch sie lernt den Geschäftsmann Philipp (Devid Striesow) kennen, der Yella zu seiner Assistentin macht. Gemeinsam pokern sie hoch auf dem Gebiet des Risikokapitals, und Yella will dieses Glück behalten - dafür übertritt sie Grenzen ... Christian Petzold ("Gespenster") inszeniert sein Drama als eine unwirkliche Geschichte, die einem Traum gleicht: Alles ist still, alles passiert in sonderbarer Ruhe, selbst Aufregung ist bei ihm fast lautlos. Seine Yella wandert als Schatten durch eine menschenleere Welt, steht immer im Fokus der Kamera und verschwindet zugleich beinahe aus diesem Film, aus ihrer Geschichte, aus ihrem Leben. Ist sie überhaupt real? Petzold hält diese Frage dramaturgisch immer in der Schwebe - und erzählt ganz nebenbei eine spannende Ost-West-Geschichte, ein Liebesdrama, eine Kapitalismuskritik. (jul)Features: Making-of, "Nicht ohne Risiko" - Ein Film von Harun Farocki, Galerie, Booklet
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)
Perfekte Kälte 5 von 5 Punkten Christian Petzolds Filme sind eiskalt. Vollständig durchkomponiert, kein Blatt, kein Wort, keine Farbe mehr als nötig. Dafür seelenlose Blicke von seelenlosen Menschen. Keine Emotionen, nur Verstörungen. Diese Filme haben etwas gewaltsames - nicht körperlich, aber seelisch. Petzolds Figuren sind Schattenmenschen. Yella (Nina Hoss) ist eine dieser Schattenmenschen. Yella ist tot. Sie lebt das Leben, das sie vor sich gehabt hätte, in einem Bruchteil der Sekunde ihres Todes. Zusammen setzt sich dieses Leben aus den letzten Stunden vor ihrem Tod. Diese Stunden dauern 12 Minuten im Film. Aus den Versatzstücken dieser 12 Minuten baut Petzold also den restlichen Film. Die rote Bluse, die Zugfahrt samt Kleidungswechsel im 1. Klasse Abteil, das rote Auto, das Geldscheinbündel ihres Vaters, das weiße Hemd und das Aussehen ihres Mannes, die Anschaffungs- und Abschreibungskosten von Hardware, das Schälen einer Orange und nicht zu vergessen: Wasser als Element des Todes. Ein ebenso genialer, wie effektiver Kunstgriff. Eine Faszination geht von dieser makellosen Kälte aus. Diese fast sterilen Orte (Hotels, Konferenzräume), die kalten Blicke, kalten Farben, die Beobachtungssituation einer objektiven Kamera (zugespitzt in den Überwachungs-Video-Bildern, die Petzold in jedem seiner Filme einsetzt), verhindern jede Empathie. Wenn der Film beendet ist, ist man wie nach jedem Petzold-Film erschlagen. Man fühlt sich vollständig leer. Man muss sich zurückholen. Es ist vorbei! Es war nur ein Film und das eigene Leben ist verglichen mit Petzolds Filmen so lebendig. Man muss nur versuchen zurück zu kommen in dieses eigene Leben.
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Die weiße Massai (Premium Edition, 2 DVDs) Corinne Hofmann DVD, 23. März 2006 Verkaufsrang: 15486 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Am Ende ihrer Ferien in Kenia lernt Carola NINA HOSS den Samburu-Krieger Lemalian JACKY IDO kennen. In Waffen und traditioneller Kleidung ein Bild von einem Mann. Carola ist fasziniert und verliebt sich Hals über Kopf. Eine Begegnung mit Folgen Kurzerhand storniert Carola den Rückflug und schickt ihren Freund Stefan JANEK RIEKE allein nach Hause. Sie bleibt in Kenia und macht sich auf die Suche nach Lemalian. Nach einer abenteuerlichen Fahrt durch die afrikanische Wildnis lernt Carola in Maralal die Deutsche Elisabeth KATJA FLINT kennen und freundet sich mit ihr an. In Maralal trifft sie auch Lemalian wieder und folgt ihm in sein Dorf Barsaloi. Carola beschließt, ihrem alten Leben in der Schweiz den Rücken zu kehren. Mit unglaublicher Energie und allen Widerständen zum Trotz baut sie sich ein neues Leben in Afrika auf. Doch was sie für die größte Liebe ihres Lebens hält, wird zu einem Leben zwischen Himmel und Hölle, einem großen Abenteuer an der Grenze des menschlich Machbaren.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 85 Bewertungen)
Einmal ein Film der besser ist als das Buch! 5 von 5 Punkten Mir hat der Film gefallen. Schon allein wegen der wunderschönen Bilder aus Afrika. Ein Land in das man sich wirklich verlieben kann. Mir ist es jedenfalls damals so ergangen. Die Gerüche, die Tier-, die Pflanzenwelt, die Menschen, die Eindrücke; all das steht für Afrika. Wunderschön. Aber auch die Schattenseiten werden gezeigt; z.B. als die schwangere Frau am Straßenrand liegt und brüllt und ihr niemand helfen will "weil sie angeblich verhext ist"; oder wie grob man mit Tieren umgeht (sie werden erstickt, anstatt dass die Kehle durchschnitten wird; das warme Blut trinken sie dennoch). Die Geschichte ist gut verfilmt. Hoss und Ido beherrschen ihr Spiel und die Charaktere. Ido ist als Lketinga wunderbar besetzt. Ich finde den Film weitaus besser gelungen als die Vorlage und bin ehrlich gesagt froh, dass sich der Drehbuchautor nicht so ganz an das Manuskript bzw. Buch von Hofmann gehalten hat. Hätte es eine starke emanzipierte Frau verstanden, wenn eine weiße Frau, die keinerlei Fremdsprachen spricht "ihrem Massai" insgesamt 4 x sucht? Hätte es eine Frau verstanden, dass Hofmann selbst nur an ihre Liebe glaubt und der Massai im Grunde kein Interesse zeigt? Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher. Ich muss ehrlich sagen, dass ich beim Lesen sehr erschrocken war über diese unglaubliche Naivität und Dummheit die Hofmann an den Tag legt. Liebe macht blind; Hofmann brauchte aber zu dieser Zeit mehrere Blindenstöcke um zu sehen was wirklich los ist. Unglaublich! Ich habe den Film gesehen, bevor ich das Buch gelesen habe, was ich normalerweise umgekehrt mache. Und diesmal bin ich wirklich froh darüber. Hätte ich gewusst wie es wirklich abgelaufen ist, hätte ich dem Film niemals eine Chance gegeben. So, aber finde ich, den Film sehr gelungen; was ich vom Buch nicht behaupten kann! 5 Sterne daher für den Film; welches die Vorlage von mir nicht bekommen wird! 1 Stern (leider gibts keine 0 Sterne) gibt es von mir für das Interview mit Hofmann! Unfassbar; die Frau kann keinen geraden Satz sprechen! Sie redet in einer Tour davon, dass Hoss ihr sooo ähnlich schaue, dass die Größe von ihr passen würde und sie genauso "schön" war wie Hoss in diesem Film. Dieses erzählt sie insgesamt 5 x! Hintereinander. So wie sie also schreibt, so spricht sie! Naiv, weltfremd und selbstüberschätzend! Dieses Interview hätte man sich ersparen können!
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Yella / Edition Deutscher Film ,... DVD, 16. Oktober 2009 Verkaufsrang: 28423 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Yella verlässt Ostdeutschland, um auf der anderen Seite der Elbe im Westen ein neues Leben zu beginnen und ihre kaputte Ehe hinter sich zu lassen. Der verzweifelte Schritt entpuppt sich als Erfolg: In der Welt des Venture-Kapitals macht Yella Karriere, und auch ein neuer Mann lässt nicht lange auf sich warten. Obwohl alles optimal läuft, melden sich mit einem Mal Stimmen aus der Vergangenheit, die die junge Frau nach und nach glauben lassen, ihr neues Leben könne womöglich ausschließlich in ihrer Fantasie stattfinden.
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Toter Mann - SZ-Cinemathek Thriller 2 ,... DVD, 13. September 2008 Verkaufsrang: 18321 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eindringliches Vergeltungsdrama mit starken Bildern und noch stärkerer Besetzung.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Überraschende Wendung 4 von 5 Punkten Der alleinstehende Anwalt Thomas Richter betreibt mit seinem Bruder erfolgreich eine Anwaltskanzlei. Im Unterschied zu seinem Bruder ist sein Erfolg bei Frauen eher bescheiden. Als Thomas im Schwimmbad die junge Leyla kennenlernt, ist er zunächst glücklich und skeptisch zugleich. Später als Leyla ihn zurücklässt, findet Thomas heraus das sein Misstrauen begründet war. Die vordergründige Liebsgeschichte, nimmt recht bald einen anderen Verlauf. Viel Zeit lässt sich der Film beim Herausarbeiten der Charakteren. In guten Dialoge und Bildmetaphern erschaffen die Figuren sich selbst. Die Kameraführung bleibt dabei meist weit im Hintergrund. In der zweiten Hälfte des Films entsteht eine sich schnell aufbauende Spannung, die bis zum Schluss anhält. Regie und Schauspieler leisten guten Arbeit.
Teil 2 der SZ - Thriller Reihe... 4 von 5 Punkten Inhalt Teil 2 der Serie SZ-Cinemathek Thriller präsentiert den Film Toter Mann", ein Vergeltungsdrama. Als der unterkühlte Rechtsanwalt Thomas bei einem Besuch im Schwimmbad die junge Leyla kennenlernt, ist er sofort von ihr begeistert. Er sucht ihre Nähe und ihren Kontakt, indem er immer wieder an Orten auftaucht, wo sie sich aufhält. Wie ein verliebtes Paar treffen sich beide bald, essen, lachen und erfreuen sich ihrer Zweisamkeit. Doch nachdem Leyla einmal bei Thomas übernachtet, ist sie am nächsten Morgen verschwunden. Mit ihr verschwindet Thomas` Laptop mit wichtigen Daten und Bildern eines grausamen Mordes. Thomas, der Leyla folgt, findet heraus, dass Leyla begonnen hat, in einer Gefängniskantine zu arbeiten und sich dem dort inhaftierten Blum immer mehr nähert. Blum, einem Mann, der nicht nur Thomas` Mandant war, sondern auch ein gefährliches Geheimnis birgt. Als Thomas und auch Blum die Zusammenhänge verstehen, ist es bereits zu spät, es sind Dinge in Bewegung geraten, welche sich nicht mehr anhalten lassen. Bildbewertung Toter Mann ist eine klassische TV-Produktion auf stabilem Niveau, die nur wenig Kritik zulässt. Wie schon bei anderen Veröffentlichungen der SZ- Reihe Cinemathek Thriller liegt das Bild lediglich in 16:9 letterboxed, also nicht anamorph, vor. Dass dieser Umstand dem Gesamteindruck des Bildes nicht gerade zuträglich ist, ist bekannt. Allerdings bleibt dies auch der einzige Kritikpunkt einer ansonsten grundsoliden Veröffentlichung. Sowohl Helligkeit und Schwarzwerte, aber auch die Bildschärfe können überzeugen. Tonbewertung Gleiches gilt für den Ton der Veröffentlichung. Der in Dolby Digital 2.0 vorliegende Ton ist klar und verständlich. Die Höhen und Tiefen sind ausgeglichen und untermalen den Film ebenso treffend, wie die sparsam eingesetzte Musik. Da Toter Mann" vollständige auf Dialogen aufbaut, spielen Effekte praktisch keine Rolle, so dass die gute Verständlichkeit Hauptkriterium für die Beurteilung des Tons darstellt. Gesamturteil Toter Mann spielt zwischen Vergeltungsdrama und Thriller, lässt dabei den Zuschauer gekonnt im ungewissen, welche Ziele die Charaktere verfolgen. Auf diese Weise gelingt es, den Zuschauer in eben die Situation zu versetzen, in der sich Thomas befindet, der von einer Romanze direkt ins Ungewisse gerät, als Leyla verschwindet. Diese Art der Erzählung vermag zu fesseln, gleichzeitig aber auch zum Denken anzuregen. Ein Film, der das Gute und das Schlechte in einem Menschen gleichzeitig darstellt und auch die Erwartung des Zuschauers in den dargestellten Charakter oftmals auf überraschende Weise enttäuscht", Klischees werden oft nicht wie erwartet erfüllt. Toter Mann" garantiert Spannung auf sehr hohem Niveau und kann daher trotz ruhiger Erzählweise empfohlen werden. Kauftipp! Autor: Christian Fernseh-Serien-Auf-DVD.de |
Die Frau des Anarchisten ,... DVD, 20. August 2010 Verkaufsrang: 53749 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Madrid 1937. Manuela, eine junge Frau voller Leidenschaft, wartet auf Justos Rückkehr: Ihre Liebe zu ihm bedeutet ihr mehr als die Revolution und alle großen Ideale. Mit dem Krieg wird sie fast alles verlieren. Nur ihre Gefühle halten sie am Leben, und sie wird Himmel und Erde in Bewegung setzen, um Justo wieder zu finden. Paloma, ihre Tochter, wartet auf ihren Vater: Sie kennt von ihm nicht mehr als ein Photo. Die einschlagenden Bomben sind die Musik ihrer Kindheit. Sie wächst unter widrigen Umständen auf. Aber die Not macht sie stark. Erst mit 16 trifft sie einen Mann, der ihr gegenüber streng und unnachgiebig ist. Sie kann kaum ihren Vater in ihm erkennen. Justo ist seinen Idealen treu geblieben. Sein Weg hat ihn vom Bürgerkrieg in Spanien über die Résistance in Frankreich bis ins Konzentrationslager Mauthausen und wieder nach Frankreich geführt. Solange er am Leben ist, ist der Krieg gegen Franco für ihn nicht zu Ende, und er kämpft weiter für Freiheit und Gerechtigkeit. Alles, was für Sicherheit sorgt, Beruf, Familie, Heimat, hat er hinter sich gelassen. Kann er noch ein anderes Glück mit Manuela erwarten? Die Zeit: Zwischen 1937 und 1952. Wie man weiß, eine sehr bewegte Epoche, die vieles in Frage stellt und die Strukturen unserer Gesellschaft erschüttert. An ihrem Ende wird Europa geboren, wie wir es heute kennen.
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Das Mädchen Rosemarie [VHS] ,... Videokassette, 7. Januar 1997 Verkaufsrang: 1001 "Die wahre Geschichte der jungen Rosemarie Nitribitt (Nina Hoss), die im Frankfurt der 50er Jahre von ganz unten nach ganz oben will. Kein Preis ist ihr zu hoch, um zur feinen Gesellschaft zu gehören. Zwischen Intrigen und Leidenschaft übersieht die Edelprostituierte, daß sie nur benutzt wird. Als sie es merkt, ist es zu spät. Sie endet tragisch. Einer der spektakulärsten Kriminalfälle der damaligen Zeit, der bis heute nicht aufgeklärt werden konnte."
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Aufstieg und Fall 5 von 5 Punkten Das mittellose, aber ehrgeizige Mädchen Rosemarie (genau richtig: Nina Hoss, die sehr jung und charmant wirkt) schläft sich nach oben. Sie will den reichen Konrad Hartog (Heiner Lauterbach) heiraten und hat eine lange Affäre mit ihm, in deren Verlauf sie fast vergisst, dass er sie bezahlt. Um so härter trifft sie die Nachricht, dass er bereits verlobt ist. Hartog will Rosemarie nicht mit auf ein Fest nehmen, doch sie erscheint in Begleitung seines französischen Geschäftspartners Fribert (Mathieu Carriére wieder mal als aalglater Fiesling), den sie zufällig getroffen hat. Hartogs Schwester, die kuehle und elegante Zicke Marga (Klasse: Hannelore Elsner), ist entsetzt und begegnet Rosemarie vom ersten Augenblick an feindselig. Auch Hartog will nichts mehr von Rosemarie wissen, da sie seine Regeln gebrochen hat. Rosemarie ist verzweifelt, bis Fribert bei ihr erscheint. Er heuert sie an, seine Geschäftspartner zu bespitzeln - er staffiert sie aus und macht sie zu einer eleganten Dame, die bald jeden Geschäftsmann ins Bett bekommt. Heimlich macht Rosemarie Tonbandaufnahmen von ihren Herrenbesuchen, mit denen Fribert seine Geschäftspartner erpressen will. In der Oper trifft Rosemarie auf Hartog und dessen schöne Verlobte Christine (ausgerechnet Lauterbachs Exfrau Katja Flint) und muss feststellen, dass die beiden sehr verliebt wirken. Sie lässt die Bombe platzen... Eine der besten Szenen ist die, in der Marga wutentbrannt bei Rosemarie auftaucht und meint, ihren Bruder Konrad anzutreffen - statt dessen findet sie ihren eigenen Verehrer in Rosemaries Schlafzimmer vor!
Stimmungsvoll und melancholisch 5 von 5 Punkten Der Film schildert das Leben der Rosemarie Nitribitt, dargestellt von Nina Hoss, in einer sehr eindringlichen Art. Mit einer insgesamt hochkarätigen Besetzung und der Musik aus "La Traviata" von Verdi wird das menschliche Drama unmittelbar spürbar. Der bis heute unaufgeklärte Kriminalfall sorgt auch im Film für Echtheit der dargestellten Tragödie. Unbedingt empfehlenswert!!! |
Und keiner weint mir nach [VHS] ,... Videokassette, 4. März 1997 Verkaufsrang: 1883 "München zwischen 1924 und 1934: Ein Mietshaus in der Vorstadt, sechs junge Menschen und ihr Leben - von der ersten Kommunion, über die erste große Liebe, den ersten Sex und der ersten Arbeit bis zum ersten Kriegstag und dem ersten Grab, an dem sie stehen... Im Vordergrund steht die bittersüße Liebesgeschichte zweier Heranwachsender, dem unauffälligen Leo Knie und der bildhübschen Marili Kosemund, die in den Wirren der Krisenzeit nach dem Ersten Weltkrieg versuchen, ihrem armseligen Leben so viel wie möglich abzutrotzen."
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Nicht schlecht, aber das Buch ist besser 3 von 5 Punkten Der Film "Und keiner weint mir nach" ist nicht schlecht gemacht und auf jeden Fall sehenswert. Wer allerdings den wirklichen Roman von Sigi Sommer "Und keiner weint mir nach" gelesen hat, wird entäuscht sein. Viele der über 20 Personen, die im Buch auftauchen, sind im Film überhaupt nicht vorhanden. Auch die kleinen Geschichten über die anderen Hausbewohner werden im Film nicht berücksichtigt. Der Film wirkt außerdem sehr traurig und bringt an fast keiner Stelle den lustigen, teils spöttischen, einzigartigen Schreibstil des Sigi Sommer dem Zuschauer näher. Der Film und seine Geschichte ist so wie sie auch in der Wirklichkeit ist: trist. Doch das Buch von Sigi Sommer ist nicht nur traurig, es ist an vielen Stellen sogar ausgesprochen heiter und lustig. Es ist eben ein typisches Sigi Sommer Buch, das sich nur schwer in 90 min verfilmen läßt (ein Dreiteiler wäre besser gewesen). |
Selbstbeschreibung ,... DVD Verkaufsrang: 67665 Wie wurde man, was man geworden ist...? Gab es hier eine Folgerichtigkeit, gar eine Unvermeidlichkeit? War es einem vorbestimmt, so zu werden, oder hätte alles auch ganz anders kommen können? In diesem Film stellt sich der 80jährige Filmemacher Georg Stefan Troller diese Fragen. Besser gesagt, er stellt sie seinem jugendlichen Selbst im Wien der dreißiger, und im Paris der vierziger und fünfziger Jahre, wo er nach Flucht, Emigration und Krieg gelandet ist. Der jugendliche Troller, dargestellt von Alexander Pschill, stellt auch seinerseits dem alten Filmemacher Fragen. Ja, er provoziert ihn geradezu, ob er denn seine jugendlichen Ambitionen erfüllt habe oder nicht. Und durch die Szenenfolge, zieht sich die Geschichte der Liebe zu einem jungen Mädchen (Nina Hoss), die zwar den Traumvorstellungen des jungen Mannes zu entsprechen scheint, aber leider in Wirklichkeit ganz anders ist. Der Film, eine Rückschau und ein Selbstgespräch mit verteilten Rollen, eine Selbstabrechnung, teils ernst, teils komisch und meist beides zusammen.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Alexander Pschill sollte mehr Charakterrollen spielen!!! 5 von 5 Punkten Würde mir Alexander Pschill in mehr Charakterrollen wünschen. In diesem autobiographischen Film Trollers spielt er als jugendlicher Troller sozusagen die Hauptrolle und kann zeigen welches schauspielerische Potenzial in ihm steckt. Schade das Kinohauptrollen bis jetzt noch auf sich warten lassen.... Interessant umgesetzter autobiographischer Film und hervorragende schauspielerische Darstellung. Nur zu empfehlen!!! |
Und keiner weint mir nach ,... DVD, 1. Februar 2001 Verkaufsrang: 71104 München zwischen 1924 und 1934: Ein Mietshaus in der Vorstadt, sechs junge Menschen und ihr Leben - von der ersten Kommunion, über die erste große Liebe, den ersten Sex und der ersten Arbeit bis zum ersten Kriegstag und dem ersten Grab, an dem sie stehen... Im Vordergrund steht die bittersüße Liebesgeschichte zweier Heranwachsender, dem unauffälligen Leo Knie und der bildhübschen Marili Kosemund, die in den Wirren der Krisenzeit nach dem Ersten Weltkrieg versuchen, ihrem armseligen Leben so viel wie möglich abzutrotzen.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Nicht schlecht, aber das Buch ist besser 3 von 5 Punkten Der Film "Und keiner weint mir nach" ist nicht schlecht gemacht und auf jeden Fall sehenswert. Wer allerdings den wirklichen Roman von Sigi Sommer "Und keiner weint mir nach" gelesen hat, wird entäuscht sein. Viele der über 20 Personen, die im Buch auftauchen, sind im Film überhaupt nicht vorhanden. Auch die kleinen Geschichten über die anderen Hausbewohner werden im Film nicht berücksichtigt. Der Film wirkt außerdem sehr traurig und bringt an fast keiner Stelle den lustigen, teils spöttischen, einzigartigen Schreibstil des Sigi Sommer dem Zuschauer näher. Der Film und seine Geschichte ist so wie sie auch in der Wirklichkeit ist: trist. Doch das Buch von Sigi Sommer ist nicht nur traurig, es ist an vielen Stellen sogar ausgesprochen heiter und lustig. Es ist eben ein typisches Sigi Sommer Buch, das sich nur schwer in 90 min verfilmen läßt (ein Dreiteiler wäre besser gewesen). |
Das Mädchen Rosemarie ,... DVD Verkaufsrang: 63732 Die wahre Geschichte der jungen Rosemarie Nitribitt (Nina Hoss), die im Frankfurt der 50er Jahre von ganz unten nach ganz oben will. Kein Preis ist ihr zu hoch, um zur feinen Gesellschaft zu gehören. Zwischen Intrigen und Leidenschaft übersieht die Edelprostituierte, daß sie nur benutzt wird. Als sie es merkt, ist es zu spät. Sie endet tragisch. Einer der spektakulärsten Kriminalfälle der damaligen Zeit, der bis heute nicht aufgeklärt werden konnte.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Aufstieg und Fall 5 von 5 Punkten Das mittellose, aber ehrgeizige Mädchen Rosemarie (genau richtig: Nina Hoss, die sehr jung und charmant wirkt) schläft sich nach oben. Sie will den reichen Konrad Hartog (Heiner Lauterbach) heiraten und hat eine lange Affäre mit ihm, in deren Verlauf sie fast vergisst, dass er sie bezahlt. Um so härter trifft sie die Nachricht, dass er bereits verlobt ist. Hartog will Rosemarie nicht mit auf ein Fest nehmen, doch sie erscheint in Begleitung seines französischen Geschäftspartners Fribert (Mathieu Carriére wieder mal als aalglater Fiesling), den sie zufällig getroffen hat. Hartogs Schwester, die kuehle und elegante Zicke Marga (Klasse: Hannelore Elsner), ist entsetzt und begegnet Rosemarie vom ersten Augenblick an feindselig. Auch Hartog will nichts mehr von Rosemarie wissen, da sie seine Regeln gebrochen hat. Rosemarie ist verzweifelt, bis Fribert bei ihr erscheint. Er heuert sie an, seine Geschäftspartner zu bespitzeln - er staffiert sie aus und macht sie zu einer eleganten Dame, die bald jeden Geschäftsmann ins Bett bekommt. Heimlich macht Rosemarie Tonbandaufnahmen von ihren Herrenbesuchen, mit denen Fribert seine Geschäftspartner erpressen will. In der Oper trifft Rosemarie auf Hartog und dessen schöne Verlobte Christine (ausgerechnet Lauterbachs Exfrau Katja Flint) und muss feststellen, dass die beiden sehr verliebt wirken. Sie lässt die Bombe platzen... Eine der besten Szenen ist die, in der Marga wutentbrannt bei Rosemarie auftaucht und meint, ihren Bruder Konrad anzutreffen - statt dessen findet sie ihren eigenen Verehrer in Rosemaries Schlafzimmer vor!
Stimmungsvoll und melancholisch 5 von 5 Punkten Der Film schildert das Leben der Rosemarie Nitribitt, dargestellt von Nina Hoss, in einer sehr eindringlichen Art. Mit einer insgesamt hochkarätigen Besetzung und der Musik aus "La Traviata" von Verdi wird das menschliche Drama unmittelbar spürbar. Der bis heute unaufgeklärte Kriminalfall sorgt auch im Film für Echtheit der dargestellten Tragödie. Unbedingt empfehlenswert!!! |
Und keiner weint mir nach [VHS] ,... Videokassette, 1. Februar 2001 Verkaufsrang: 9159 München zwischen 1924 und 1934: Ein Mietshaus in der Vorstadt, sechs junge Menschen und ihr Leben - von der ersten Kommunion, über die erste große Liebe, den ersten Sex und der ersten Arbeit bis zum ersten Kriegstag und dem ersten Grab, an dem sie stehen... Im Vordergrund steht die bittersüße Liebesgeschichte zweier Heranwachsender, dem unauffälligen Leo Knie und der bildhübschen Marili Kosemund, die in den Wirren der Krisenzeit nach dem Ersten Weltkrieg versuchen, ihrem armseligen Leben so viel wie möglich abzutrotzen.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Nicht schlecht, aber das Buch ist besser 3 von 5 Punkten Der Film "Und keiner weint mir nach" ist nicht schlecht gemacht und auf jeden Fall sehenswert. Wer allerdings den wirklichen Roman von Sigi Sommer "Und keiner weint mir nach" gelesen hat, wird entäuscht sein. Viele der über 20 Personen, die im Buch auftauchen, sind im Film überhaupt nicht vorhanden. Auch die kleinen Geschichten über die anderen Hausbewohner werden im Film nicht berücksichtigt. Der Film wirkt außerdem sehr traurig und bringt an fast keiner Stelle den lustigen, teils spöttischen, einzigartigen Schreibstil des Sigi Sommer dem Zuschauer näher. Der Film und seine Geschichte ist so wie sie auch in der Wirklichkeit ist: trist. Doch das Buch von Sigi Sommer ist nicht nur traurig, es ist an vielen Stellen sogar ausgesprochen heiter und lustig. Es ist eben ein typisches Sigi Sommer Buch, das sich nur schwer in 90 min verfilmen läßt (ein Dreiteiler wäre besser gewesen). |
Die weiße Massai / The white Masai [Blu-ray] Deutscher Ton (EU-Import) ,... DVD Verkaufsrang: 115431 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
EU-IMPORT Blu Ray mit deutscher Tonspur ! Im Kenia-Urlaub lernt die Schweizerin Carola den Samburu-Krieger Lemalian kennen und folgt dem Fremden blindlings in die Savanne. Nachdem die Bürokratie überwunden, der Dorfchef geschmiert, ein Brautkleid importiert und im traditionellen Stammeszeremoniell geheiratet wurde, beginnt der Alltag in dem Dorf ohne Strom und Wasser. Als Carola, mittlerweile schwanger, einen Laden eröffnet, gibt es Zwist. Immer tiefer wird der Graben zwischen Carola und dem eifersüchtigen Ehemann. Bald ist jeder Tag eine neue Zerreißprobe.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Der Film ist viel besser als das Buch! 4 von 5 Punkten Der Film "Die weiße Massai" zeigt in aller Deutlichkeit, dass selbst Liebe die Kluft zwischen den so unterschiedlichen Kulturen der Schweiz und Kenias nicht überwinden kann. Dabei setzt die Verfilmung dieses Thema erfolgreicher um als das Buch, denn der Film strafft die Handlung und macht die Protagonistin intelligenter und sympathischer als im Buch. Die Liebesgeschichte zwischen Carola und Lemalian ist gut und nachvollziehbar erzählt; zum Glück wird nicht wie im Buch explizit erzählt, dass sich die Schweizerin allein in das Aussehen des Massai verliebt, sondern es wird diffuser gehalten, so dass man sich als Zuschauer sehr viel besser mit der Protagonistin identifizieren kann, als das im Buch der Fall war. Carolas Leben unter den Massai ist eindringlich geschildert; die kulturellen Missverständnisse sind anschaulich und nachvollziehbar. Die Kluft zwischen der umtriebigen, auf materiellen Erfolg getrimmten Schweizerin und dem Samburu-Krieger, für den Zeit, Geld und Erfolg keine Rolle spielen, dafür aber Verwandtschaftsbande, Tradition und Ansehen, wird immer breiter. Der Aufbau von Carolas kleinem Laden im Samburu-Dorf zeigt das deutlich - Lemalian genießt anfänglich den neuen Status als Co-Ladenbesitzer, fühlt sich jedoch zunehmend von seiner Frau in den Schatten gestellt und schließlich bloßgestellt und gedemütigt, als sie ihn zur Rede stellt, weil er an seine weitläufigen Verwandten auf Kredit verkauft. Das fundamentale Missverstehen der beiden wird hier mehr als deutlich, als Lemalian zu seiner Rechtfertigung sagt, dass sie ja immer wieder Geld aus der Schweiz holen könne. Beide können nicht aus ihrer Haut - keiner kann letztendlich die Werte des anderen tolerieren und akzeptieren. Das Zerbrechen ihrer Beziehung ist unvermeidlich. Die beiden Hauptdarsteller sind großartig und stellen ihre Kulturen und ihre Konflikte überzeugend dar. Der aus Westafrika stammende Jackie Ido sieht dabei nicht nur wie der Fleisch gewordene Traum jeder Keniatouristin aus, sondern brilliert in einer völlig stimmigen Darstellung von Lemalian. Man würde eigentlich hoffen, dass dieser Film einschlägige Romantik-Reisen nach Kenia entmutigt, weil er seine negativen Konsequenzen so deutlich aufzeigt, aber wahrscheinlich stachelt die Schönheit von Lemalian den entsprechenden Tourismus von Frauen nach Kenia nur noch weiter an. Deshalb nur vier Sterne für einen eigentlich rundum gelungenen Film.
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The Anonyma - The Downfall Of Berlin [UK Import] ,... DVD, 1. März 2010 Verkaufsrang: 94110 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
| The Anonyma - The Downfall Of Berlin [Blu-ray] [UK Import] ,... Blu-ray, 1. März 2010 Verkaufsrang: 95240 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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