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| DVDs: Thom Hoffman | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben |
Black Book Carice van Houten, Sebastian Koch, Thom Hoffman DVD, 9. November 2007 Verkaufsrang: 4229 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Warner Home Black Book, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 09.11.07
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Spannung von der ersten bis zur letzten Minuten präsentiert 5 von 5 Punkten sich dieser Film mit einer überragenden Carice van Houten von der ersten bis zur letzten Minute.
Sehr empfehlenswert!
Weitere Kundenmeinungen |
Black Book [UK IMPORT] Thom Hoffman, Carice Van Houten, Sebastian Koch DVD, 30. April 2007 Verkaufsrang: 49228 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Über die Habsucht und andere Abgründe. 5 von 5 Punkten
Eine der ersten Einstellungen dieses Films von Paul Verhoeven zeigt eine junge Frau in Israel, die nachdenklich am Wasser sitzt und in die Ferne blickt.
Es handelt sich um die Protagonistin des Films Rachel Stein.
Man schreibt das Jahr 1956.
Die dann folgende Filmhandlung findet in den Jahren 1944/45 in Holland statt.
Die jüdische Sängerin Rachel Stein( Carice van Houten) lebt dort versteckt vor den Nazis bei Christen auf dem Land. Als das Haus dieser Familie zerstört wird, versucht Rachel mit Hilfe von Fluchthelfern nach Belgien zu gelangen. Auf der Flucht trifft sie auf einem Boot, das sie aus der Verfolgungshölle retten soll, auf ihre Eltern und ihren Bruder.
Ihre Familie wird - gemeinsam mit allen anderen jüdischen Flüchtlingen auf diesem Boot - vor ihren Augen von Nazis erschossen. Rachel ist die einzige, die - wie durch ein Wunder - gerettet wird. Zunächst ist unklar, wer mit den Nazis kollaborierte und den Fluchtplan verraten hat.
Man sieht wie Hitlers Schergen sich am Eigentum der Juden auf dem Boot bereichern und die Leichen nach Schmuck und Bargeld durchsuchen.
Rachel lernt nun Personen des holländischen Widerstandes kennen und ist bereit sich mit ihnen gemeinsam für die Befreiung Hollands zu engagieren.
Nicht alle Widerständler scheinen einverstanden zu sein die Rettung der Juden der Rettung politisch verfolgter Holländer nicht jüdischen Glaubens gleichzustellen. Verhoeven zeigt diese dunkle Seite des Widerstands.
Rachel begibt sich in Absprache mit den Widerständlern als Agentin ins Hauptquartier der Nazis in Holland, um die Befreiung inhaftierter Widerständler möglich zu machen.
Auf einer Zugfahrt hat sie Hauptsturmführer Münze ( Sebastian Koch) kennen gelernt. Nun wird sie gezielt seine Geliebte und will auf diese Weise auf seine Entscheidungen Einfluss nehmen. Dass sie sich in den Mann verliebt, war nicht vorhersehbar.
Münze , der bei dem Bombenangriff in Hamburg Frau und Kinder verloren hat, glaubt nicht mehr an den so genannten Endsieg und verhandelt heimlich mit den Holländern. Er möchte das Blutvergießen möglichst gering halten. Das wird ihm zum Verhängnis. Als die Nazis von seinen Plänen erfahren, verurteilt man ihn zum Tode.
Dieses Urteil wird zynischer Weise zu einem Zeitpunkt vollstreckt als der Krieg bereits beendet ist.
Rachel , die sich unter Einsatz ihres Lebens für die Sache des Widerstands eingesetzt hat, gerät plötzlich in Verdacht mit den Deutschen zu kollaborieren.
Ein holländischer Arzt, der als besonders kaltblütiger Akteur im Widerstand auftritt, hat sich im großen Stil am Eigentum der verfolgten Juden bereichert. Er lieferte aus Habsucht reiche Juden an die Nazis aus und nimmt bis zum Schluss aus Eigennutz in Kauf, dass Widerständler seitens der Nazis ermordet werden. Sein persönlicher Vorteil ist ihm wichtiger als das Leben seiner Freunde.
Indem Verhoeven die Verstrickungen einiger Kollaborateure in das abgründige Treiben der Nazis thematisiert, schmälert er mit seinem Film keineswegs die Kaltblütigkeit der Nazis.
Neben ideologischer Verblendung waren Geltungs- und Habsucht offenbar Hauptmotive für die Niedertracht, die sie an ihren Mitmenschen ausübten. Immer wieder zeigt der Regisseur den Mangel von Empathie, zeigt Verrohung und Brutalität des braunen Packes.
Indem er auch die Abgründe einzelner Kollaborateure beleuchtet und die blinde Vergeltungssucht einiger Holländer gegenüber diesen Kollaborateuren deutlich macht, zeigt Verhoeven wohin Inhumanität führen kann, immer und überall.
Die Verbrechen der Nazis werden dadurch nicht relativiert. Ganz im Gegenteil.
Empfehlenswert.
Solide Unterhaltung 3 von 5 Punkten Die Handlung selbst ist arg an den Haaren herbeigezogen, wirkt selten überzeugend authentisch oder macht irgendwie besonders betroffen.
Das unterscheidet den Film schon einmal von anderen Werken dieses Genres, die einen gewissen Anspruch auf Realitätssinn erheben.
Die Hauptdarstellerin lässt sich durch kaum einen der vielen filmischen Schicksalsschläge und Wendungen aus ihrer teilweise stoischen inneren Ruhe bringen.
Kühl und berechnend absolviert sie ihre Rolle, andere Charaktere haben da mehr zu bieten.
Zum Ende sind es ein paar Wirrungen zuviel des Guten, trotz nachlassender Spannung erhält man einen etwas anderen Einblick in das Holland zum Ende des 2.Weltkrieges als man zunächst vermutet.
Ellis auf dem Weg ins Wonderland 3 von 5 Punkten Endlich mal eine Betrachtung der Nazizeit aus holländischer Sicht. Für mich eine neue Variante unter den vielen Filmen, die einem das Thema schon mal verleiden können. Wie geht ein holländischer Regisseur mit dem Thema Krieg, Judenverfolgung und Besetzung um?
Aufhänger ist das Black Book, ein kleines Büchlein, das allerdings erst am Ende des Films zu seiner wahren Bedeutung gelangt und das ich aus Spannungsgründen hier nicht kommentieren möchte. Vordergründig geht es um die Geschichte von Rachel, später Ellis, einer Jüdin, die einfach nur überleben will und sich jede Menge Tricks dafür einlassen lässt. Und hier bricht die Geschichte gleich am Anfang mit meinem Verständnis: kaum war das Haus mit ihrem Versteck zerbombt, sehen wir Ellis Grammophon abspielend und fröhlich singend in einer Scheune wieder, in die ein zufällig dahersegelnder netter Bauerssohn sie gebracht und so vor den Deutschen gerettet hat. Hm? Und als dann auch ihre Familie im wahrsten Sinne des Wortes abgeschlachtet wird, flüchtet Ellis, und wir sehen sie plötzlich in einem Sarg, der sich in einem Leichenwagen befindet. Wie hat sie das dorthin geschafft? Bleibt offen.
Ich möchte mich hier gar nicht in noch mehr Beispielen ergehen, denn sonst würde ich zuviel verraten, doch es geht weiter mit diesen logischen Brüchen bzw. der Zuschauer muss sich immer wieder fragen: wie ist denn hier der Zusammenhang? Oder: habe ich jetzt was verpasst oder fehlt vielleicht im Film ein Stück? So was soll es ja auch geben.
Dass Verhoeven eine Menge (nur was?) in Hollywood gelernt hat, zeigt er immer wieder. Opulentes Hollywood-Kino, viel Blut und Geschieße, ich finde, weniger wäre mehr gewesen. Schließlich geht es um eine verzwickte Geschichte, die sich erst am Ende ganz auflöst, und durch diese unnötigen Actionszenen wird sie leider überlagert.
Richtig überzeugend in seiner Rolle ist Waldemar Kobus als fieser Franken, auch Berkel als Obernazi kommt gut rüber. Frauen und Männer freut Euch: in den paar Nacktszenen sehen wir endlich mal wieder echte Brüste, nicht diese aufgepumpten Hollywood-Dinger, und die Männer sind auch einfach so, wie sie sind, nämlich nicht V-förmig und strotzend vor Sixpacks.
Alles in allem: man nimmt vom Film gute Unterhaltung mit, wird sich bewusst, dass man oft nicht hinter die Fassade der Gesichter sehen kann, hinter denen sich häufig Abgründe verstecken. Viele überraschende Wendungen lassen den Zuschauer in eine Atemlosigkeit fallen, man bangt und hofft mit. Doch es gibt etliche Unglaubwürdigkeiten und Wendungen zu viel, so dass vom Zuschauer durchaus eine große Toleranz erwartet wird, sich darauf einzulassen - daher nur 3 Sterne.
Verhoeven at its best!!!! 5 von 5 Punkten Paul Verhoeven, er hat es wieder getan, er hat einen Film gedreht.
Endlich nach langem Warten und dem etwas schwächelnden "Hollow Man" kommt der neueste Verhoeven bei uns ins Kino und man sieht dem Regisseur die Freude an, seine Welt voller Arschlöcher zu präsentieren, die so viel eher der Realität entspricht als die glattgebügelte in guter Ami und böser Araber/Nazi/Kommunist... unterteilte Welt des Hollywoodkinos. Dieser Film wäre in Hollywood nicht möglich gewesen, zum Glück. Bescherte es doch dem europäischen Kino ein echtes Highlight in diesem Kinojahr. Vor dem Film lief ein Trailer zu Herbigs "Lissy und der wilde Kaiser", vor dem Hauptfilm dachte ich: OK, wem es gefällt, ich brauch den Kram nicht. Nach Black Book war mir auf einmal klar, in was für einem erbärmlichen Zustand sich der deutsche Film befindet. Er schafft es nicht, solche wichtigen Filme zu drehen, stattdessen wird Überflüssiges wie Der Untergang gedreht.
Die Deutschen müssen sich dann schon an die Holländer hängen um solche Filme zustande zu bringen, da ansonsten das Übelste passiert, was einem Film passieren kann. Es wird streng nach den Regeln der "political correctness" gearbeitet. Nur nicht anecken. Zum Glück schert das Paul Verhoeven nicht, deshalb dürfen wir auch sein Meisterwerk "Black Book" geniessen. Dieser Film sollte Pflichtfach in allen Schulen sein, er beschränkt die Menschheit nicht nur auf bestimmte böse Menschen, er präsentiert die Menschheit als durch und durch durchtrieben... |
Der vierte Mann Jeroen Krabbé, Renée Soutendijk, Thom Hoffman Videokassette, 1. April 1993 Verkaufsrang: 218
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Mein Lieblingsfilm 5 von 5 Punkten Beim Film "Der vierte Mann" handelt es sich um einen erotischen Kriminalfilm. Der Film ist so gut produziert, daß er auch nach mehrmaligen Ansehen spannend bleibt. Ich persönlich fühle mich beim Ansehen des Films wie mitbeteiligt. Der Hauptdarsteller des Films "Jeroen Krabbe" spielt in dem Film "Die Entdeckung des Himmels" den Erzengel Michael. |
Molokai: The Forbidden Island [UK IMPORT] Sam Neill, Derek Jacobi, David Wenham, Leo McKern, Kris Kristofferson DVD, 1. September 2001 Verkaufsrang: 71725
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Großartige und bewegende Umsetzung eines schwierigen Themas 5 von 5 Punkten Eine Insel vor Hawaii, irgendwann im 19. Jahrhundert: Der junge Priester Damian geht in eine Leprakolonie auf einer "verbotenen" Insel. - Verbotene Insel deshalb, weil die Erkrankung an Lepra damals die gesellschaftliche und soziale Isolation bedeutete und Menschen mit dieser Krankheit an abgelegene Orte gebracht wurden, an denen sie niemanden durch Ansteckung gefährden konnten; der Zutritt zu diesen Inseln war strikt verboten bzw. nur autorisierten Personen erlaubt.
Dass Father Damian dort als Missionar und Diakon tätig ist, erwartet jeder von ihm. Dass er aber die Botschaft Jesu so versteht, sie weniger auf den Lippen als vielmehr im Herzen zu tragen und er Menschen- und Nächstenliebe tatsächlich lebt und praktiziert, ist etwas, das zumindest seine Vorgesetzten in dieser Form nicht erwartet hatten. Denn plötzlich stellt sich dieser Priester auf der fernen Insel als ein Problem dar: Er fordert Maßnahmen, die den Menschen auf der Insel echte und langfristige Hilfe brächten, deren Genehmigung aber für die Kolonialstaaten der Insel aus politischen und gesellschaftlichen Gründen konfliktbeschwörend und unbequem wären.
Gegen alle Widerstände und Schwierigkeiten durch Vorgesetzte und politische sowie gesellschaftliche Restriktionen bleibt Father Damian dabei: Er bleibt auf der Insel und hält an seiner Auffassung von gelebter Nächstenliebe und Diakonie fest, stellt sich bis zum Ende in den Dienst an seinen Mitmenschen.
David Wenham ist überragend; er zeigt hier eine absolut überzeugende und glaubwürdige Leistung - er spielt den Father Damian nicht, er lebt ihn.
Fazit: Unbedingt sehenswert!
ÜBERRASCHEND PACKENDE CHARAKTERSTUDIE 5 von 5 Punkten also eigentlich hatte ich den Film nur gekauft, weil ich nach Herr der Ringe auf den jungen australischen Schauspieler David Wenham neugierig geworden war. Welche Überraschung einen Film gespickt mit hervorragenden Charakterdarstellern zu sehen, der das Thema Lepra während der Kolonialzeit mit faszinierender und (wie bei britischen Filmen dankbarerweise) in keinster Weise einseitiger Vielfältigkeit zum Inhalt hat. Was bewegt einen jungen Mann dazu katholischer Priester zu werden? Warum opfert sich jemand als Missionar auf? Welche Gefühle, Zweifel, Ängste, Triumphe hat solch ein Mensch im Laufe seines Lebens? Eine brilliante Darstellung von David Wenham lässt einen noch lange in der Nachwirkung dieses Filmes schweben.
Kein emotionales Hollywood Drama - keine übertriebenen Gesten - dafür echtes brachiales Leben mit allen Höhen und Tiefen. Mein Dank an die britischen Filmemacher! |
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