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| DVDs: Thomas Hanzon | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben |
Van Veeteren Vol. 6 - Die Frau mit dem Muttermal Sven Wollter, Thomas Hanzon, Eva Rexed DVD, 21. Februar 2008 Verkaufsrang: 33897 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ascot Van Veeteren Vol. 6 - Die Frau mit dem Muttermal, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 14.02.08
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Van Veeteren Vol. 5 - Das falsche Urteil Sven Wollter, Thomas Hanzon, Eva Rexed DVD, 21. Februar 2008 Verkaufsrang: 20901 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ascot Van Veeteren Vol. 5 - Das falsche Urteil, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 14.02.08
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Van Veeteren Vol. 4 - Das grobmaschige Netz Sven Wollter, Thomas Hanzon, Eva Rexed DVD, 21. Februar 2008 Verkaufsrang: 36838 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ascot Van Veeteren Vol. 4 - Das grobmaschige Netz, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 14.02.08
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Hakan Nesser: Van Veeteren (Folge 1+2) Sven Wollter, Thomas Hanzon, Eva Rexed DVD, 16. Juli 2007 Verkaufsrang: 39693 VAN VEETEREN COLLECTION 1
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 1.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Schwacher Start einer insgesamt guten Reihe 2 von 5 Punkten Nein, wirklich spannend ist "Das vierte Opfer", der erste Film dieser Edition, nicht umgesetzt worden. Alles eher sehr altbacken.... aber man sollte sich nicht abschrecken lassen, denn alle weiteren fünf Folgen der Reihe sind erheblich besser.
Leider bleiben allerding in Deutschland in allen Folgen die Möglichkeiten des Mediums DVD ungenutzt. Originalton und Extras sind Mangelware. Doch
gerade bei der van Veeteren-Serie nach den Büchern des schwedischen Autors H.Nesser ist der Originalton wirklich wertvoll. Sven Wollter, der den pensionierten Kommissar van Veeteren spielt hat eine derart markante Stimme, dass eine passende Synchronisation eigentlich unmöglich ist.
Trotz der Tatsache, dass er eigentlich nicht mehr im Dienst ist, hilft van Veeteren mehr oder weniger unaufgefordert seinen ehemaligen jungen Kollegen Münster und Moreno bei den Ermittlungen. Manchmal gewitzt, manchmal störrisch, immer mit rettenden Gedanken und besonders wenn es um seinen kriminell gewordenen Sohn geht sehr verletzlich. Aber die beiden jungen Kommissare Münster und Moreno bekommen im Laufe der Reihe noch genügend Möglichkeiten, sich zu profilieren.
Die Reihe ist gute, anfangs sehr gemächliche schwedische Kost, wie wir es von den Regisseuren, die u.a. an der Kommissar-Beck-Reihe mitgewirkt haben, gewohnt sind. Freunde schwedischer Kriminalverfilmungen kommen in jedem Fall auf ihre Kosten. Freunde guter DVD-Umsetzungen und von Originalversionen leider nicht. Schade, dass das im Gegensatz zu anderen schwedischen Kriminalreihen (beide Wallander-Reihen) nicht geklappt hat....
Weitere Kundenmeinungen |
HAKAN NESSER: Van Veeteren Folge 5+6) Sven Wollter, Thomas Hanzon, Eva Rexed DVD, 13. August 2007 Verkaufsrang: 41036 VAN VEETEREN-COLLECTION 3
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Spannend verfilmt - schlechte DVD-Umsetzung 2 von 5 Punkten Mit diesem Film geht die Reihe um den pensionierten Kommissar van Veeteren in die letzte Runde. Und es ist ein würdiger Abschluss, sehr spannend, sehr emotional - kurzum: Freunde schwedischer Kriminalverfilmungen werden auch an dieser Umsetzung eines Buches aus der Reihe von H.Nesser ihre Freude haben. Leider wiederum nicht an der DVD-Umsetzung in Deutschland: Wiederum fehlt der schwedische Originalton, so dass man sich trotz der vielen technischen Möglichkeiten der DVD-Technik nicht an der markanten Originalstimme von Sven Wollter erfreuen kann. Da kann man den Film auch aufzeichnen, wenn er im Sommer 2007 in der ARD oder in späteren Wiederholungen im TV zu sehen ist....
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Hakan Nesser: Van Veeteren (Folge 3+4) Sven Wollter, Thomas Hanzon, Eva Rexed DVD, 30. Juli 2007 Verkaufsrang: 22187 VAN VEETEREN-COLLECTION 2
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
unglaublich gut. 5 von 5 Punkten ich habe zwar nicht das dvd-set, die serie aber gerade erst im tv entdeckt und bin begeistert. der eigenwillige charakter von van veeteren kommt für mich sehr überzeugend rüber. diese spannenden romane perfekt zu verfilmen ist sowieso eine schwere aufgabe. der hauptdarsteller passt für mich indes sehr gut. ich werde sicher demnächst auch die dvds kaufen. ich kann die filmreihe empfehlen.
Spannend verfilmt - leider kann die DVD nicht mithalten 2 von 5 Punkten Da hat man das Medium DVD und die Möglichkeiten bleiben ungenutzt... schade.
Dabei lohnt gerade bei der van Veeteren-Serie nach den Büchern des schwedischen Autors H.Nesser der Originaton. Sven Wollter, der den pensionierten Kommissar van Veeteren spielt hat eine derart markante Stimme, dass eine passende Synchronisation eigentlich unmöglich ist.
Trotz der Tatsache, dass er eigentlich nicht mehr im Dienst ist, hilft van Veeteren mehr oder weniger unaufgefordert seinen ehemaligen jungen Kollegen Münster und Moreno bei den Ermittlungen. Manchmal gewitzt, manchmal störrisch, immer mit rettenden Gedanken und besonders wenn es um seinen kriminell gewordenen Sohn geht sehr verletzlich. Aufgepasst: Im ersten der beiden Filme (Moreno und das Schweigen) spielt Kommissar Münster (dargestellt von Thomas Hanzon) nicht mit, auch wenn es gelegentlich anders vermerkt wird. Er ist aufgrund der Ereignisse im vorherigen Teil nicht im Dienst.
Die Reihe ist gute, anfangs sehr gemächliche schwedische Kost, wie wir es von den Regisseuren, die u.a. an der Kommissar-Beck-Reihe mitgewirkt haben, gewohnt sind. Freunde schwedischer Kriminalverfilmungen kommen in jedem Fall auf ihre Kosten - solange sie nicht an der Original-Sprachversion interessiert sind...... |
Faithless [UK IMPORT] Lena Endre, Erland Josephson, Krister Henriksson, Thomas Hanzon DVD, 20. August 2001 Verkaufsrang: 68166 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Schöner melancholischer Film über Liebe, Untreue und Schmerz 5 von 5 Punkten Bergman, ein alternder Drehbuchautor und Regisseur, arbeitet an einem neuen Filmskript. An seinem Schreibtisch im Landhaus sucht er Inspiration mit Hilfe von Fotos und der Musik einer Spieluhr. Eine weibliche Stimme, zunächst körperlos, gesellt sich zu ihm und nimmt schließlich Gestalt an. Es ist Marianne Vogler, eine attraktive Schauspielerin Anfang 40. Sie erzählt Bergman eine Geschichte über Liebe, Treue und Untreue, über Eifersucht, Trennung und Schmerz. Dabei bekennt sich Marianne zu ihren Beziehungen zu zwei Männern: ihrem Ehemann Markus, einem Dirigenten, und dem Regisseur David, einem Freund der Familie. Chronologische Flashbacks beschwören wehmütige Erinnerungen an eine verlorene Liebe herauf. In sezierenden Dialogen analysieren Bergman und Marianne aus der Distanz die fatale 'menage à trois'. "Das Leben muß keine Serie von Katastrophen sein," sagt Marianne lachend in einer Szene zu David. Doch eine Katastrophe ist es, die sich nähert - nicht nur für die drei Protagonisten, sondern auch für Isabelle, die kleine Tochter von Marianne und Markus. 'Trölösa' ist die vierte Regiearbeit der norwegischen Schauspielerin Liv Ullmann. Es ist eine Geschichte des Bekennens, nach einem Drehbuch ihres Ex-Mannes Ingmar Bergman, in dessen Filmen sie selbst oft mitspielte. Mit dieser Dreiecksgeschichte ist ihr ein Meisterwerk gelungen - sowohl visuell, als auch in der Tiefe der Dialoge. In Hollywoodfilmen werden seelische Konflikte der Figuren meist oberflächlich durch Schlägereien oder Tränen gelöst, doch die Gedankengänge werden selten nachvollziehbar. 'Trölösa' dagegen ist ein psychologisch fundierter und auf Erfahrungen des Autors und der Regisseurin beruhender Dialogfilm, der niemals langatmig oder vorhersehbar ist. Im Gegenteil: In einer Szene, in der Marianne und Markus eine Lösung für den Sorgerechtsstreit um ihre Tochter suchen, wird eine enorme Spannung aufgebaut. Die Frage der Treue und der Schuld führt zu überraschenden Erkenntnissen. Die geschickte Konstruktion des Plots mit Rahmen- und Binnenhandlung ermöglicht verschiedene Interpretationsmöglichkeiten. Ist Marianne der Star von Bergmans neuem Film und spricht mit ihm ihre Rolle durch? Oder ist sie eine fiktive Figur, die dem Autor so nahe gekommen ist, daß sie ihm real scheint? Vielleicht ist sie auch ein 'Gespenst' aus der Vergangenheit des alten Mannes? Ist Bergman dann selbst David oder Markus? Der Zuschauer entscheidet selbst, welche der Möglichkeiten er für wahrscheinlich hält. Liv Ullmann, die ihrem Film beim 'New York Film Festival' vorstellte, kommentierte die ironische Namensgleichheit des realen Autors Ingmar Bergman und des fiktiven Autors: "Ich sagte ihm: 'Die Leute werden denken, das bist du.' Er antwortete: 'Mir fiel kein anderer Name ein.'" Marianne hieß die weiblich Protagonistin in Bergmans 'Szenen einer Ehe', die 1973 von Liv Ullmann dargestellt wurde. Elisabeth Vogler war Liv Ullmanns Rollenname in Bergmans 'Persona'. Zur Grundaussage des Filmes sagte die Regisseurin: "Ich wollte zeigen, daß es Gnade gibt und Vergebung - daß Menschen im Inneren gut sind." Der in nur 40 Drehtagen entstandene Film ist makellos - von den Kostümen und dem Dekor bis zur Kameraführung. Nahaufnahmen, stimmungsvolle Naturaufnahmen, geschickt eingesetzte Licht- und Schatteneffekte schaffen die richtige Atmosphäre. "Der Film ist eher bedrückend, aber wir hatten trotzdem viel Spaß," gestand Liv Ullmann. Das lag wohl nicht zuletzt an der hervorragenden Besetzung mit den bedeutendsten Theaterschauspielern Schwedens: Erland Josephson - Liv Ullmanns Partner aus vielen Ingmar-Bergman-Filmen - als Bergman, Krister Henriksson als David, Thomas Hanzon als Markus und Lena Endre als Marianne. Vor allem Lena Endre überzeugt in jeder Minute des Films. Es scheint, als seien Darstellerin und Figur verschmolzen. "Lena gehört zu den wenigen Schauspielerinnen, die es wirklich schaffen, ihre Arbeit professionell zu machen und gleichzeitig ihre eigenen Erfahrungen in die Rolle einzubringen," sagte Liv Ullmann. Wichtig war es der Regisseurin, ein Vertrauensverhältnis zu den Schauspielern aufzubauen. "Das habe ich von Ingmar gelernt," gestand sie. "Man muß als Regisseur wissen, daß man aus einer Rose keine Lilie machen kann. Schlechte Regisseure bekommen weder Rosen noch Lilien." - Liv Ullmanns 'Trölösa' ist einer der schönsten 'Blumensträuße' seit langer Zeit.
Melancholischer Film über die Frage der Treue und der Schuld 5 von 5 Punkten Bergman, ein alternder Drehbuchautor und Regisseur, arbeitet an einem neuen Filmskript. An seinem Schreibtisch im Landhaus sucht er Inspiration mit Hilfe von Fotos und der Musik einer Spieluhr. Eine weibliche Stimme, zunächst körperlos, gesellt sich zu ihm und nimmt schließlich Gestalt an. Es ist Marianne Vogler, eine attraktive Schauspielerin Anfang 40. Sie erzählt Bergman eine Geschichte über Liebe, Treue und Untreue, über Eifersucht, Trennung und Schmerz. Dabei bekennt sich Marianne zu ihren Beziehungen zu zwei Männern: ihrem Ehemann Markus, einem Dirigenten, und dem Regisseur David, einem Freund der Familie. Chronologische Flashbacks beschwören wehmütige Erinnerungen an eine verlorene Liebe herauf. In sezierenden Dialogen analysieren Bergman und Marianne aus der Distanz die fatale 'menage à trois'. "Das Leben muß keine Serie von Katastrophen sein," sagt Marianne lachend in einer Szene zu David. Doch eine Katastrophe ist es, die sich nähert - nicht nur für die drei Protagonisten, sondern auch für Isabelle, die kleine Tochter von Marianne und Markus. 'Trölösa' ist die vierte Regiearbeit der norwegischen Schauspielerin Liv Ullmann. Es ist eine Geschichte des Bekennens, nach einem Drehbuch ihres Ex-Mannes Ingmar Bergman, in dessen Filmen sie selbst oft mitspielte. Mit dieser Dreiecksgeschichte ist ihr ein Meisterwerk gelungen - sowohl visuell, als auch in der Tiefe der Dialoge. In Hollywoodfilmen werden seelische Konflikte der Figuren meist oberflächlich durch Schlägereien oder Tränen gelöst, doch die Gedankengänge werden selten nachvollziehbar. 'Trölösa' dagegen ist ein psychologisch fundierter und auf Erfahrungen des Autors und der Regisseurin beruhender Dialogfilm, der niemals langatmig oder vorhersehbar ist. Im Gegenteil: In einer Szene, in der Marianne und Markus eine Lösung für den Sorgerechtsstreit um ihre Tochter suchen, wird eine enorme Spannung aufgebaut. Die Frage der Treue und der Schuld führt zu überraschenden Erkenntnissen. Die geschickte Konstruktion des Plots mit Rahmen- und Binnenhandlung ermöglicht verschiedene Interpretationsmöglichkeiten. Ist Marianne der Star von Bergmans neuem Film und spricht mit ihm ihre Rolle durch? Oder ist sie eine fiktive Figur, die dem Autor so nahe gekommen ist, daß sie ihm real scheint? Vielleicht ist sie auch ein 'Gespenst' aus der Vergangenheit des alten Mannes? Ist Bergman dann selbst David oder Markus? Der Zuschauer entscheidet selbst, welche der Möglichkeiten er für wahrscheinlich hält. Liv Ullmann, die ihrem Film beim 'New York Film Festival' vorstellte, kommentierte die ironische Namensgleichheit des realen Autors Ingmar Bergman und des fiktiven Autors: "Ich sagte ihm: 'Die Leute werden denken, das bist du.' Er antwortete: 'Mir fiel kein anderer Name ein.'" Marianne hieß die weiblich Protagonistin in Bergmans 'Szenen einer Ehe', die 1973 von Liv Ullmann dargestellt wurde. Elisabeth Vogler war Liv Ullmanns Rollenname in Bergmans 'Persona'. Zur Grundaussage des Filmes sagte die Regisseurin: "Ich wollte zeigen, daß es Gnade gibt und Vergebung - daß Menschen im Inneren gut sind." Der in nur 40 Drehtagen entstandene Film ist makellos - von den Kostümen und dem Dekor bis zur Kameraführung. Nahaufnahmen, stimmungsvolle Naturaufnahmen, geschickt eingesetzte Licht- und Schatteneffekte schaffen die richtige Atmosphäre. "Der Film ist eher bedrückend, aber wir hatten trotzdem viel Spaß," gestand Liv Ullmann. Das lag wohl nicht zuletzt an der hervorragenden Besetzung mit den bedeutendsten Theaterschauspielern Schwedens: Erland Josephson - Liv Ullmanns Partner aus vielen Ingmar-Bergman-Filmen - als Bergman, Krister Henriksson als David, Thomas Hanzon als Markus und Lena Endre als Marianne. Vor allem Lena Endre überzeugt in jeder Minute des Films. Es scheint, als seien Darstellerin und Figur verschmolzen. "Lena gehört zu den wenigen Schauspielerinnen, die es wirklich schaffen, ihre Arbeit professionell zu machen und gleichzeitig ihre eigenen Erfahrungen in die Rolle einzubringen," sagte Liv Ullmann. Wichtig war es der Regisseurin, ein Vertrauensverhältnis zu den Schauspielern aufzubauen. "Das habe ich von Ingmar gelernt," gestand sie. "Man muß als Regisseur wissen, daß man aus einer Rose keine Lilie machen kann. Schlechte Regisseure bekommen weder Rosen noch Lilien." - Liv Ullmanns 'Trölösa' ist einer der schönsten 'Blumensträuße' seit langer Zeit. |
Faithless [UK IMPORT] Lena Endre, Erland Josephson, Krister Henriksson, Thomas Hanzon Videokassette, 20. August 2001 Verkaufsrang: 23634
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Schöner melancholischer Film über Liebe, Untreue und Schmerz 5 von 5 Punkten Bergman, ein alternder Drehbuchautor und Regisseur, arbeitet an einem neuen Filmskript. An seinem Schreibtisch im Landhaus sucht er Inspiration mit Hilfe von Fotos und der Musik einer Spieluhr. Eine weibliche Stimme, zunächst körperlos, gesellt sich zu ihm und nimmt schließlich Gestalt an. Es ist Marianne Vogler, eine attraktive Schauspielerin Anfang 40. Sie erzählt Bergman eine Geschichte über Liebe, Treue und Untreue, über Eifersucht, Trennung und Schmerz. Dabei bekennt sich Marianne zu ihren Beziehungen zu zwei Männern: ihrem Ehemann Markus, einem Dirigenten, und dem Regisseur David, einem Freund der Familie. Chronologische Flashbacks beschwören wehmütige Erinnerungen an eine verlorene Liebe herauf. In sezierenden Dialogen analysieren Bergman und Marianne aus der Distanz die fatale 'menage à trois'. "Das Leben muß keine Serie von Katastrophen sein," sagt Marianne lachend in einer Szene zu David. Doch eine Katastrophe ist es, die sich nähert - nicht nur für die drei Protagonisten, sondern auch für Isabelle, die kleine Tochter von Marianne und Markus. 'Trölösa' ist die vierte Regiearbeit der norwegischen Schauspielerin Liv Ullmann. Es ist eine Geschichte des Bekennens, nach einem Drehbuch ihres Ex-Mannes Ingmar Bergman, in dessen Filmen sie selbst oft mitspielte. Mit dieser Dreiecksgeschichte ist ihr ein Meisterwerk gelungen - sowohl visuell, als auch in der Tiefe der Dialoge. In Hollywoodfilmen werden seelische Konflikte der Figuren meist oberflächlich durch Schlägereien oder Tränen gelöst, doch die Gedankengänge werden selten nachvollziehbar. 'Trölösa' dagegen ist ein psychologisch fundierter und auf Erfahrungen des Autors und der Regisseurin beruhender Dialogfilm, der niemals langatmig oder vorhersehbar ist. Im Gegenteil: In einer Szene, in der Marianne und Markus eine Lösung für den Sorgerechtsstreit um ihre Tochter suchen, wird eine enorme Spannung aufgebaut. Die Frage der Treue und der Schuld führt zu überraschenden Erkenntnissen. Die geschickte Konstruktion des Plots mit Rahmen- und Binnenhandlung ermöglicht verschiedene Interpretationsmöglichkeiten. Ist Marianne der Star von Bergmans neuem Film und spricht mit ihm ihre Rolle durch? Oder ist sie eine fiktive Figur, die dem Autor so nahe gekommen ist, daß sie ihm real scheint? Vielleicht ist sie auch ein 'Gespenst' aus der Vergangenheit des alten Mannes? Ist Bergman dann selbst David oder Markus? Der Zuschauer entscheidet selbst, welche der Möglichkeiten er für wahrscheinlich hält. Liv Ullmann, die ihrem Film beim 'New York Film Festival' vorstellte, kommentierte die ironische Namensgleichheit des realen Autors Ingmar Bergman und des fiktiven Autors: "Ich sagte ihm: 'Die Leute werden denken, das bist du.' Er antwortete: 'Mir fiel kein anderer Name ein.'" Marianne hieß die weiblich Protagonistin in Bergmans 'Szenen einer Ehe', die 1973 von Liv Ullmann dargestellt wurde. Elisabeth Vogler war Liv Ullmanns Rollenname in Bergmans 'Persona'. Zur Grundaussage des Filmes sagte die Regisseurin: "Ich wollte zeigen, daß es Gnade gibt und Vergebung - daß Menschen im Inneren gut sind." Der in nur 40 Drehtagen entstandene Film ist makellos - von den Kostümen und dem Dekor bis zur Kameraführung. Nahaufnahmen, stimmungsvolle Naturaufnahmen, geschickt eingesetzte Licht- und Schatteneffekte schaffen die richtige Atmosphäre. "Der Film ist eher bedrückend, aber wir hatten trotzdem viel Spaß," gestand Liv Ullmann. Das lag wohl nicht zuletzt an der hervorragenden Besetzung mit den bedeutendsten Theaterschauspielern Schwedens: Erland Josephson - Liv Ullmanns Partner aus vielen Ingmar-Bergman-Filmen - als Bergman, Krister Henriksson als David, Thomas Hanzon als Markus und Lena Endre als Marianne. Vor allem Lena Endre überzeugt in jeder Minute des Films. Es scheint, als seien Darstellerin und Figur verschmolzen. "Lena gehört zu den wenigen Schauspielerinnen, die es wirklich schaffen, ihre Arbeit professionell zu machen und gleichzeitig ihre eigenen Erfahrungen in die Rolle einzubringen," sagte Liv Ullmann. Wichtig war es der Regisseurin, ein Vertrauensverhältnis zu den Schauspielern aufzubauen. "Das habe ich von Ingmar gelernt," gestand sie. "Man muß als Regisseur wissen, daß man aus einer Rose keine Lilie machen kann. Schlechte Regisseure bekommen weder Rosen noch Lilien." - Liv Ullmanns 'Trölösa' ist einer der schönsten 'Blumensträuße' seit langer Zeit.
Melancholischer Film über die Frage der Treue und der Schuld 5 von 5 Punkten Bergman, ein alternder Drehbuchautor und Regisseur, arbeitet an einem neuen Filmskript. An seinem Schreibtisch im Landhaus sucht er Inspiration mit Hilfe von Fotos und der Musik einer Spieluhr. Eine weibliche Stimme, zunächst körperlos, gesellt sich zu ihm und nimmt schließlich Gestalt an. Es ist Marianne Vogler, eine attraktive Schauspielerin Anfang 40. Sie erzählt Bergman eine Geschichte über Liebe, Treue und Untreue, über Eifersucht, Trennung und Schmerz. Dabei bekennt sich Marianne zu ihren Beziehungen zu zwei Männern: ihrem Ehemann Markus, einem Dirigenten, und dem Regisseur David, einem Freund der Familie. Chronologische Flashbacks beschwören wehmütige Erinnerungen an eine verlorene Liebe herauf. In sezierenden Dialogen analysieren Bergman und Marianne aus der Distanz die fatale 'menage à trois'. "Das Leben muß keine Serie von Katastrophen sein," sagt Marianne lachend in einer Szene zu David. Doch eine Katastrophe ist es, die sich nähert - nicht nur für die drei Protagonisten, sondern auch für Isabelle, die kleine Tochter von Marianne und Markus. 'Trölösa' ist die vierte Regiearbeit der norwegischen Schauspielerin Liv Ullmann. Es ist eine Geschichte des Bekennens, nach einem Drehbuch ihres Ex-Mannes Ingmar Bergman, in dessen Filmen sie selbst oft mitspielte. Mit dieser Dreiecksgeschichte ist ihr ein Meisterwerk gelungen - sowohl visuell, als auch in der Tiefe der Dialoge. In Hollywoodfilmen werden seelische Konflikte der Figuren meist oberflächlich durch Schlägereien oder Tränen gelöst, doch die Gedankengänge werden selten nachvollziehbar. 'Trölösa' dagegen ist ein psychologisch fundierter und auf Erfahrungen des Autors und der Regisseurin beruhender Dialogfilm, der niemals langatmig oder vorhersehbar ist. Im Gegenteil: In einer Szene, in der Marianne und Markus eine Lösung für den Sorgerechtsstreit um ihre Tochter suchen, wird eine enorme Spannung aufgebaut. Die Frage der Treue und der Schuld führt zu überraschenden Erkenntnissen. Die geschickte Konstruktion des Plots mit Rahmen- und Binnenhandlung ermöglicht verschiedene Interpretationsmöglichkeiten. Ist Marianne der Star von Bergmans neuem Film und spricht mit ihm ihre Rolle durch? Oder ist sie eine fiktive Figur, die dem Autor so nahe gekommen ist, daß sie ihm real scheint? Vielleicht ist sie auch ein 'Gespenst' aus der Vergangenheit des alten Mannes? Ist Bergman dann selbst David oder Markus? Der Zuschauer entscheidet selbst, welche der Möglichkeiten er für wahrscheinlich hält. Liv Ullmann, die ihrem Film beim 'New York Film Festival' vorstellte, kommentierte die ironische Namensgleichheit des realen Autors Ingmar Bergman und des fiktiven Autors: "Ich sagte ihm: 'Die Leute werden denken, das bist du.' Er antwortete: 'Mir fiel kein anderer Name ein.'" Marianne hieß die weiblich Protagonistin in Bergmans 'Szenen einer Ehe', die 1973 von Liv Ullmann dargestellt wurde. Elisabeth Vogler war Liv Ullmanns Rollenname in Bergmans 'Persona'. Zur Grundaussage des Filmes sagte die Regisseurin: "Ich wollte zeigen, daß es Gnade gibt und Vergebung - daß Menschen im Inneren gut sind." Der in nur 40 Drehtagen entstandene Film ist makellos - von den Kostümen und dem Dekor bis zur Kameraführung. Nahaufnahmen, stimmungsvolle Naturaufnahmen, geschickt eingesetzte Licht- und Schatteneffekte schaffen die richtige Atmosphäre. "Der Film ist eher bedrückend, aber wir hatten trotzdem viel Spaß," gestand Liv Ullmann. Das lag wohl nicht zuletzt an der hervorragenden Besetzung mit den bedeutendsten Theaterschauspielern Schwedens: Erland Josephson - Liv Ullmanns Partner aus vielen Ingmar-Bergman-Filmen - als Bergman, Krister Henriksson als David, Thomas Hanzon als Markus und Lena Endre als Marianne. Vor allem Lena Endre überzeugt in jeder Minute des Films. Es scheint, als seien Darstellerin und Figur verschmolzen. "Lena gehört zu den wenigen Schauspielerinnen, die es wirklich schaffen, ihre Arbeit professionell zu machen und gleichzeitig ihre eigenen Erfahrungen in die Rolle einzubringen," sagte Liv Ullmann. Wichtig war es der Regisseurin, ein Vertrauensverhältnis zu den Schauspielern aufzubauen. "Das habe ich von Ingmar gelernt," gestand sie. "Man muß als Regisseur wissen, daß man aus einer Rose keine Lilie machen kann. Schlechte Regisseure bekommen weder Rosen noch Lilien." - Liv Ullmanns 'Trölösa' ist einer der schönsten 'Blumensträuße' seit langer Zeit. |
Van Veeteren Vol. 1 - Das vierte Opfer und Münsters Fall Sven Wollter, Thomas Hanzon, Eva Rexed DVD, 18. Juni 2009 Verkaufsrang: 69081 Noch nicht veröffentlicht
| Van Veeteren Vol. 2: Moreno und das Schweigen - Die Schwalbe, die Katze, die Rose und der Tod Sven Wollter, Thomas Hanzon, Eva Rexed DVD, 18. Juni 2009 Verkaufsrang: 71393 Noch nicht veröffentlicht
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