DVDs: Tsuyoshi Ihara

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Letters from Iwo Jima - Ken WatanabeLetters from Iwo Jima
Ken Watanabe, Kazunari Ninomiya, Tsuyoshi Ihara

DVD, 22. Juni 2007
     Verkaufsrang: 3551      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Von Kritikern bejubelt und umgehend in den Rang eines modernen Klassikers erhoben, ist Clint Eastwoods Letters from Iwo Jima ein Appell an die Menschlichkeit und eine erschütternde Anklage gegen die Schrecken des Kriegs. Mit bemerkenswert liberalem Weltverständnis, hat Eastwood mit Hilfe eines knappen, konzentrierten Drehbuchs der Erstlingsautorin Iris Yamashita einen japanischen Film gedreht, mit japanischen Dialogen (untertitelt) und auch stilistisch mit deutlich spürbarem japanischen Einschlag.
Letters from Iwo Jima funktioniert sowohl als Gegenstück, als auch als Ergänzung zu Eastwoods bereits zuvor veröffentlichtem Film Flags of our Fathers. Während der zuletzt genannte Film eine komplexe, nicht lineare Struktur bevorzugt, mit aufwändigen Produktionswerten eine der blutigsten Schlachten des zweiten Weltkrieges in Szene setzt und sich mit den traumatischen Auswirkungen des Krieges auf amerikanische Soldaten befasst, zeigt Letters from Iwo Jima die japanische Perspektive. Zahlenmäßig hoffnungslos unterlegen, ohne die Hoffnung auf Unterstützung, in einem Tunnel- und Höhlensystem gefangen, waren die Japaner zur unausweichlichen Niederlage und schlussendlich dem eigenen Tod verdammt.
Eastwood benutzt viele der in konventionellen Kriegsdramen bereits erprobten dramaturgischen Kniffe. Er rückt die Konflikte zwischen den Soldaten und ihren Vorgesetzten in den Focus und beleuchtet ihre Entstehung in Anbetracht überwältigender Umstände. Es wird auf die Notwendigkeit eingegangen sich selbst und andere opfern zu müssen während man verzweifelt um die Wahrung der eigenen Würde ringt. Angefangen vom Überdruss des jungen Rekruten Saigo (Kazunari Ninomiya) bis hin zur verzweifelten Strategie des japanischen Oberbefehlshabers Tadamichi Kuribayashi - gespielt vom zum Oscar-nominierten Ken Watanabe ("Last Samurai") - dessen Briefe nach Hause die Titelgebung des Films inspiriert haben, vermeidet Letters from Iwo Jima jegliche Verherrlichung, selbst eine nicht selten anzutreffende Romantisierung des Krieges.
Der Film benutzt ausgewaschene Farben um die Trostlosigkeit in der Schlacht zu verdeutlichen und zollt statt dessen den Männern Tribut, mit denen es das Schicksal nicht allzugut gemeint haben kann und die von der Behaglichkeit ihres Zuhauses nur träumen konnten.-Jeff Shannon


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 40 Bewertungen)

Der beste Kriegsfilm den ich je gesehen habe !      5 von 5 Punkten
Nach "Apocalypse Now" von Francis Ford Coppola dachte ich es wird wohl nichts besseres mehr geben. Aber dieser packende und zutiefst traurige Film geht einem so unter die Haut daß man ihn lange in Erinnerung behalten wird. Es ist ein Meisterwerk der "Kriegsfilmkunst" und gleichzeitig ein Denkmal für das Können von Regisseur Clint Eastwood - meine Hochachtung !!!


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Gamera - Tsuyoshi IharaGamera
Tsuyoshi Ihara, Akira Onodera, Ayako Fujitani

DVD, 1. März 1999
     Verkaufsrang: 49501     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Ein Traum für Kaiju-Fans      5 von 5 Punkten
Ich habe mir die Trilogie aus den 90-ern auf DVD bestellt und möchte nun für jeden Teil meine Meinung abgeben.

Zuerst natürlich: Gamera Guardian of the Universe

Story: Ein Frachter strandet auf einem Atoll, auf dem später eine uralte Steinplatte gefunden wird. Auf dieser Steinplatte steht eine Legende den gefährlichen Gyaos und dem Beschützer Gamera.
Auf einer Insel werden inzwischen Monstervögel entdeckt, die, wie sich später herausstellt eben jene Gyaos sind. Die Regierung Japans will nun diese Vögel einfangen, zur Forschung aber auch zum Artenschutz. Plötzlich beginnt sich anfänglich erwähntes Atoll stark zu bewegen und schwimmt in Richtung Küste.
Beim Atoll handelt es sich natürlich um Titelheld Gamera, der die Menschheit vor der Gefahr der Gyaos schützen will. Diese sind nämlich bösartige Fleischfresser und fangen stark an zu wachsen. Es kommt wie es kommen muss und ein großer Kampf um den Schutz Japans, ja sogar der ganzen Welt entbrennt.

Meine Meinung: Also bevor ich mir diesen Film angeguckt habe gab es für mich nur Godzilla. Ich hatte mir ihn eigentlich nur gekauft, um mich auf den Stil von Shosuke Kaneko einzustellen, dessen Godzilla-Film ja bald auch hier auf DVD erscheint.
Ich war echt überrascht, was der Film doch für einen unglaublichen Spass macht. Er hat eine ziemlich gute Story, gute Darsteller (bis auf die Darstellerin von Asagi, die ähnlich wie Miki aus Godzilla mit Gamera kommuniziert), einige sensationelle Kameraeinstellungen und wunderschöne Effekte und Monster. Lediglich die Flugeinlagen von Gamera kamen mir ein wenig lächerlich vor. Jedoch ändert das nichts an meiner Meinung, das dieser Film einfach genial ist, ein Muss für jeden Kaiju-Fan oder die, die es werden wollen.

Japan will fall!      5 von 5 Punkten
Nachdem Toho mitte der Achziger Godzilla mit Erfolg wieder belebt hatte, meldet sich nun, allerdings mit verspätung, Daiei mit ihrem hauseigenen Monster Gamera zurück. Genau wie bei Godzilla 84 ist Gamera-Guardian of the universe keine Fortsetzung sondern eher eine Neuerzählung. Obwohl Gamera immer noch als Beschützer Japans gilt, sind die neuen Filme wesentlich erwachsener. Gamera-GOTU ist der erste Teil der neuen Gamera-Trilogie, und bisher auch der einzige der in Deutschland erschienen ist. Das ist zwar schade aber immerhin funktioniert dieser Film auch als in sich geschlossendes Werk. Als direktes Konkurrenzprodukt zu Godzilla muss sich Gamera natürlich auch einen Vergleich gefallen lassen. Hatte man bei den alten Gamerafilmen doch manchmal das Gefühl Daiei wollte nur etwas von dem Godzillakuchen abhaben. Dagegen zeigt sich der neue Gamera deutlich eigenständiger und intelligenter.Fans guter Kaiju-Filme werden nicht enttäuscht werden!!! Bleibt zu guter letzt nur zu hoffen das wir nicht mehr lange auch Gamera2-Attack of Legion und Gamera3-Revenge of Iris zu warten haben.

Wo bleiben die anderen Gamera Filme nur?      5 von 5 Punkten
Der Film ist toll. Ein MUSS für alle Godzilla Fans, auch wenn Gamera eigentlich von der Konkurenz ist - also nicht von Toho sondern von den Daidai Studios ist, die damit auch was von dem "Godzillakuchen" ab haben wollten in den 60igern. (Wo bleiben diese Filme auf DVD?)
Jetzt wurde der Vertrieb der Toho überlassen und füllt die Lücke, für all jene, die auf einen neuen Godzilla Film warten. Tricktechnisch war er bis dato der Beste aller "Monsterfilme" und es bereitet wahrlich Vergnügen sich mit diesem Streifen unterhalten zu lassen. Warum die anderen neuen Gamera Filme (es gibt noch 2 andere neue) bisher nicht auf DVD hier in Deutschland zu bekommen sind ist mir Rätselhaft, genau so wie die neuen Godzilla Filme ab 2000 - der Markt ist doch vorhanden....
Wollen wir hoffen, daß man uns diese Filme nicht vorenthält......

Klasse!      5 von 5 Punkten
Ich kann diesen Film auch nur weiterempfehlen! Ich schau seit meiner jugend godzilla, besonders erfreut war ich natürlich über die letzten drei neuen (Mechagodzilla II, Spacegodzilla und Destroyah), doch als ich letztens Gamera in die Hände bekam mußte ich mir erstmal an den Kopf fassen:"warum nicht früher?!"
wirklich der wahnsinn!!! selbst ich als eingefleischter und überzeugter Godzilla-fan muß sagen: besser gehts kaum! die effekte, Monster und kulissen sind wirklich hit-verdächtig! bei dem preis muß man zuschlagen!
die dvd ist leider nicht gut ausgestattet. bis auf den film und ein kapitelmenü is nix drauf! und der film ist im läppischen mpeg-format....doch bei dem preis darf man nicht meckern....ausserdem ist man sehr überrascht wie schnell 91min rum sind :-D
Die Gayos (prähistorische vögel) haben mir besonders gut gefallen, da sie so schön böse sind! Die Story (ja...echt!) ist ach ganz unterhaltsam! toll finde ich hierbei die verbindung zwischen gamera und dem mädchen!
also echt ein toller film mit klasse monsterkämpfen! kaufen!

Super Monsterfilm      5 von 5 Punkten
Der Film ist ein Muß für alle Fans von Monster-und Godzillafilmen! Die Tricks sind sehr gut
und Gamera wirkt um einiges bedrohlicher als
Godzi!Empfehlenswert!!!


Flags Of Our Fathers/Letters From Iwo Jima - Battle For Iwo Jima Collection [UK IMPORT] - Ken WatanabeFlags Of Our Fathers/Letters From Iwo Jima - Battle For Iwo Jima Collection [UK IMPORT]
Ken Watanabe, John Benjamin Hickey, John Slattery, Barry Pepper, Jamie Bell

DVD, 9. Juli 2007
     Verkaufsrang: 59852      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 26,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Zwei einfühlsam inszenierte, packende Kriegsfilme in Eastwoodscher Handschrift      5 von 5 Punkten
Flags Of Our Fathers:
Nachdem Clint Eastwood als Regisseur inzwischen die verschiedensten Genres mit Bravour abgedeckt und dabei jedesmal seinen unverwechselbaren Stempel aufgedrückt hat, konnte man auf seine gleich zwei Beiträge zum zuletzt vielstrapazierten Kriegsfilmgenre gespannt sein. Nebenbei: meines Erachtens gibt es keinen wirklichen Anti-Kriegsfilm, denn sobald effektvoll Kriegsszenarien bebildert werden, dient dies neben der Darstellung der abstoßenden und damit abschreckenden Greuel auch der Befriedigung der Schaulust.
Den Vergleich zum SOLDAT JAMES RYAN kann man durchaus ziehen, da hier wie dort Einzelschicksale im Vordergrund des Geschehens stehen. Wo Spielberg bewusst lärmend und schockierend vorgegangen ist, schlägt Eastwood leisere Töne an. Aufgrund der ziemlich sprunghaften Erzählweise gelingt ihm dabei zwar nicht, an die Intensität des Vorbilds anzuknüpfen, dafür kann man Eastwoods Werk eine gewisse Eleganz nicht absprechen. Weshalb die wahre Geschichte (wäre sie erfunden, hätte wohl jeder die Absurdität der Story kritisiert) der zweimal gehissten Flagge und das Schicksal der Soldaten dahinter ihn derart fasziniert hat, ist für den aufgeschlossenen, nicht auf Krawall gebürsteten Cineasten nach zwei verfliegenden Stunden eigentlich mühelos nachvollziehbar. Für die ausgewogene Sicht der Ereignisse um Iwo Jima sorgte Clint Eastwood dann mit dem Anschlusstreffer LETTERS FROM IWO JIMA.

Letters From Iwo Jima:
Einleitend und um eventuell Zögerliche umzustimmen darf ich bemerken, dass der Film im Gegensatz zur Kinoauswertung auf DVD synchronisiert ist. Und das sehr sorgfältig und überzeugend.
Im Vergleich zu FLAGS OF OUR FATHERS ist meines Erachtens der Kampf um die Insel Iwo Jima aus japanischer Sicht das rundere Werk. Dies ist zum Einen auf die linearere Erzählweise zurückzuführen (bei FLAGS übertrieb es Eastwood ein wenig mit den Zeitsprüngen); an dieser Stelle nochmal die Warnung an Eventhungrige: bis zur ersten Kriegshandlung vergehen gute 45 Minuten mit der Einführung der Charaktere. Zum Anderen fühlt der Zuschauer gerade durch die Lieferung dieser prägnanten Backgrounds mit den wenigen Hauptprotagonisten, deren Schicksal man bis zum bitteren Ende verfolgt. Die bei Beginn des Films aufkommende Befürchtung, die einzelnen Japaner nicht voneinander unterscheiden zu können, erledigt sich somit recht schnell.
Aus dem vorwiegend unbekannten, aber nichtsdestotrotz vorzüglichen Cast ragt Ken Watanabe einmal mehr heraus. Bereits in LAST SAMURAI, DIE GEISHA und BATMAN BEGINS gab er Kostproben seines Könnens und seiner eindrucksvollen Leinwandpräsenz. Wieviel engagierter muss er daher motiviert gewesen sein, in seiner Muttersprache inszeniert zu werden. Bleibt zu hoffen, dass er - im Gegensatz zu seinem chinesischen Pendant Chow Yun-Fat (zuletzt in FLUCH DER KARIBIK 3) - nicht als Hollywoods Vorzeige-Asiate in belanglosen Blockbustern verheizt wird.
Von der technischen Seite überzeugt LETTERS mindestens wie der Vorgänger oder DER SOLDAT JAMES RYAN. Vielmehr muss man erneut feststellen, welche Benchmarks Spielbergs Meisterwerk gesetzt hat. Bekanntlich hat er Eastwoods Zweiteiler produziert und damit sicherlich auch den ein oder anderen Ratschlag parat gehabt, wie man Actionsequenzen packend einfängt. Wie FLAGS erinnert LETTERS in Optik und Wucht der grausamen Kampfhandlungen eins zu eins dem genannten Vorbild.
Stellt sich abschließend die Frage, weshalb man sich schon wieder Kriegsszenarien, zum Teil fokussiert auf Einzelschicksale, und die x-te Variante brutaler Verstümmelungen anschauen sollte. Ganz einfach weil dieses Mal nicht die Sicht der Weltpolizei USA das Geschehen verklärt, sondern deutlich wird, dass auch auf der Gegenseite angsterfüllte, normale Menschen am MG standen und keine seelenlosen Killermaschinen. Die manchmal archaisch anmutenden Rituale der uns überwiegend fremden japanischen Kultur - genannt sei bspw. der wie selbstverständlich praktizierte Suizid nach Scheitern der befohlenen Mission - tragen hierzu sehr viel bei und werden von Eastwood ohne Effektheischerei und wertungsfrei bebildert. Ein sehenswerter, unpathetischer Streifen und zweifellos einer der besten Vertreter dieses Genres seit Jahren.


Flags Of Our Fathers/Letters From Iwo Jima - Battle For Iwo Jima Collection [UK IMPORT] - Ken WatanabeFlags Of Our Fathers/Letters From Iwo Jima - Battle For Iwo Jima Collection [UK IMPORT]
Ken Watanabe, John Benjamin Hickey, John Slattery, Barry Pepper, Jamie Bell

DVD, 9. Juli 2007

Verkaufsrang: 65136
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 47,99
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