|
| DVDs: Derek Jacobi | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Der Goldene Kompass [Blu-ray] Nicole Kidman, Daniel Craig, Dakota Blue Richards, Derek Jacobi, Sam Elliott Blu-ray, 5. September 2008 Verkaufsrang: 2368 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar! DER GOLDENE KOMPASS
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 135 Bewertungen)
Überraschend gute Fantasybuch-Adaption mit Potential 4 von 5 Punkten Als der britische Schriftsteller Philip Pullman in den 90er Jahren seine Fantasy-Trilogie His dark Materials veröffentlichte, sorgte er damit für einen Skandal. Die katholische Kirche blies zum Protestmarsch gegen Pullmans Werk, das ihrer Meinung nach untragbar und reif fürs Fegefeuer sei. Pullman selbst wurde der Gehirnwäsche bezichtigt und Warnbroschüren an die bedrohten Lesewütigen verteilt. Völlig aus der Luft gegriffen wenngleich stark überzogen - sind die Vorwürfe nicht, so geht es in der Geschichte um die am Jordan College in Oxford lebende 12 jährige Waise Lyra und ihrem Kampf gegen das Magisterium, einer totalitären Organisation mit unübersehbaren Parallelen zur Kirche, welche Herrschaft über eine dem England der Dreißiger nachempfundenen Welt ausübt und Kinder entführt um sie für grausame Experimente zu missbrauchen. Als dann auch der beste Freund Lyras verschwindet und ihr Onkel Lord Asriel zu Besuch kommt um über mysteriösen Staub zu berichten den er entdeckt hat, ist es um Lyra geschehen und das Abenteuer beginnt. Mehr als kostenlose Promo für das Werk des bekennenden Kirchenkritikers war die Furore allerdings nicht und hinderte die Fans nicht daran die Trilogie mehr als 15 Millionen Mal zu kaufen.
Die von Peter Jackson eingeführte Tradition hochbudgierte und intensiv umworbene Fantasyprojekte um die Vorweihnachtszeit herauszubringen wurde Ende letzten Jahres dann durch die Verfilmung des ersten Teils der auch in Deutschlands sehr erfolgreichen Trilogie fortgeführt. Aufgrund mangelnder Namensentsprechung des Originaltitels wurden die Bücher nach ihren Einzeltiteln benannt und so kamen Buch und Film hierzulande unter dem Namen Der Goldene Kompass heraus. Den internationalen Kassenerfolg des 180 Millionen-Dollar-Films spiegelten die hiesigen Feuilletons allerdings nicht wieder. Kaum ein Film des vergangenen Kinojahres spaltete die Meinungen so wie dieser. Dabei ist das am meisten wiederkehrende Motiv der obligatorische Vergleich mit dem Herrn der Ringe. Obgleich die TolkienTrilogie unbestreitbar gut gelungen ist, leidet das gesamte Fantasygenre unter dem allzeitpräsenten Dreiteiler; schade eigentlich, nimmt der zwangsläufige Vergleich doch vielen Neueinsteigern schon im Vorneherein die Luft aus den Erfolgssegeln.
Trotzdem: Die erst abschreckend wirkenden 105 Minuten Spielzeit werden von Regisseur Chris Weitz sehr gut genutzt und bieten ein unterhaltsames Filmerlebnis. Die Stärken des Films liegen in der ausdrucksstarken Bildgewalt, den hervorragenden Animationen und den hochkarätigen Schauspielern. Dakota Blue Richards in der Rolle der Lyra bietet eine eindringende Darstellung samt aller Ecken und Kanten der Hauptperson. Nicole Kidman brilliert in der Rolle der zwielichtigen Marisa Coulter und auch Daniel Craig bietet eine gelungene Leistung, die allerdings zeitlich sehr knapp ausfällt; bleibt zu hoffen, dass sich der Bond-Mime in den nächsten Beiden Filmen öfters den Zuschauern präsentiert. Schwächen finden sich hauptsächlich in Sachen Authentizität. Das Buch zeigte sich durch unverblümte Schilderung der teils brutalen Geschehnisse aus und sprach deshalb auch die ältere Leserschaft an. Der Film hingegen wirkt streckenweise etwas kindlich und viel von der Rauheit des Buches ist dem Cutter zum Opfer gefallen. Auch sind die brisanten Parallelen zur Kirche weitgehend raus gelassen worden und präsentieren eine etwas glattgebügelte und daher maßen kompatiblere Story, die keine tiefgreifenden Buchkenntnisse erfordert. Da provokantes Randgruppenkino aber bekanntlich nicht ökonomisch ist kann ich über die Schwächen hinwegsehen und den Film Buchkennern und Neulingen gleichermaßen wärmstens ans Herz legen, damit die audiovisuelle Umsetzung der folgenden beiden Bücher auch ja folgt.
Weitere Kundenmeinungen |
Love is the Devil Derek Jacobi, Daniel Craig, Tilda Swinton DVD, 12. April 2007 Verkaufsrang: 1316 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Einer der bedeutendsten Maler unserer Zeit inmitten eines Strudels aus Gewalt, Leidenschaft und Depression. Ein Opfer wird dieser Film fordern, und es ist von Anfang an klar, für wen der Maler Francis Bacon zum todbringenden Liebesengel werden wird. London in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Der junge George Dyer (Daniel Craig, James Bond) ist nicht zimperlich, wenn es darum geht die Fäuste zu schwingen. Als Gelegenheitsdieb schlägt er sich gerade so durch und hat sein nächstes Opfer schon im Auge. Beim Versuch, in das Haus von Francis Bacon (Sir Derek Jacobi) einzubrechen, stürzt er durch das Oberlicht direkt in das Atelier des Malers. Diese Begegnung ist für Dyer der Anfang vom Ende. Zwar hat er zunächst Glück, denn Bacon ruft nicht etwa die Polizei, sondern hat ganz andere Pläne mit dem jungen Mann. Er macht ihn zu seinem Geliebten. Und bei den S/M-Spielchen der beiden hat Dyer sogar die Oberhand. Genauso wie in Bacons restlichem Leben, so denkt er jedenfalls. Doch die vielschichtige und verwirrende Natur des Ausnahmekünstlers lässt dies nicht zu. Viel zu groß ist bei Francis Bacon das Interesse an sich selbst. Schnell wird Dyer zu einem bloßen Lustknaben, der allerdings für das künstlerische Werk des Malers weiterhin von großer Bedeutung ist. Doch diese Dualität ist es, die George Dyer fast um den Verstand bringt. Einerseits schützt ihn Bacon vor dem Spott seiner hochgebildeten Freunde, zu denen der einfache Bursche keinerlei Zugang findet. Andererseits erniedrigt Bacon ihn bei jeder Gelegenheit, betrügt ihn und behandelt Dyer wie ein Objekt. Nur im Suff und zahlreichen Drogen findet er jetzt noch Halt, ein Teufelskreis, der bald seinem Ende entgegen geht. In Paris steht Francis Bacon vor dem Höhepunkt seiner Karriere, eine Retrospektive im Grand Palais, die ihn zum wichtigsten Künstler der Gegenwart machen wird. Während Bacon sich feiern lässt, stirbt Dyer einsam und allein an einer Überdosis Tabletten und Alkohol. Und selbst daraus wird Bacon posthum Profit schlagen, denn auch im Tod dient ihm Dyer noch als Modell. Die reale Geschichte des Skandal-Künstlers und seiner Muse wird hier mit eindrucksvollen und verstörenden Bildern aufgearbeitet. Aber nicht als Tagebuch einer gescheiterten Liebe, nicht als Dokumentation der Ereignisse. Der Zuschauer fühlt sich vielmehr verschlungen von einem Werk, wie es nur aus dem wirren Leben des Malers selbst stammen kann. Wüst, verstörend, farbgewaltig - so inszeniert Regisseur John Maybury seine Version der Ereignisse. Der Filmschaffende, der seine Arbeit im Punk-Umfeld der 70er Jahre begann, legt hiermit seinen ersten Spielfilm vor, ein großer internationaler Erfolg. In der Ausnahme-Schauspielerin Tilda Swinton hat Maybury seine Muse gefunden. Auch in diesem Film spielt sie mit, in der Rolle der Muriel Belcher. Beide realisierten schon zahlreiche Projekte miteinander. Für seine großartigen schauspielerischen Leistungen berühmt ist auch Sir Derek Jacobi. Neben seiner Mitarbeit an dem Klassiker Der Schakal ist er vor allem auch als Shakespeare-Darsteller bekannt. An seiner Seite kann Daniel Craig bereits hier auf sich aufmerksam machen, lange bevor ihm die Rolle des James Bond angeboten wurde. Atemberaubend intensiv ist seine Darstellung des langsam zerbrechenden Dyers, der an seiner unerfüllten Liebe und seiner Unfähigkeit zugrunde geht, in das Geschehen einzuwirken. Seine Hilferufe, die verletzliche Nacktheit, all das lassen dem Zuschauer den Atem stocken, während es Francis Bacon noch nicht einmal zu einem Wimpernzucken hinreißt. Love ist he Devil ist eine faszinierende und düstere Studie über die menschlichen Abgründe, die nicht nur für Fans einer Malerlegende sehenswert ist, sondern einen allgemeinen Ausflug in die schaurige Welt der absoluten Selbstbezogenheit bietet, an der schon manch einer zugrunde gegangen ist. Die DVD von NewKSM präsentiert den Film in Deutsch und Englisch. Untertitel sind in Deutsch verfügbar.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Künstlerisch heißt nicht immer gut 3 von 5 Punkten Ich hatte ehrlich gesagt mehr von diesem Film erwartet, der mit einem großen künstlerischen Anspruch daher kommt. Die üblichen Zutaten sind enthalten: verfremdetete Farben, häufige Szenen mit Doppelbelichtungen, das ganze Set erinnert eher an eine Theeaterbühne als an einen Drehort, eingestreute Zitate des Künstlers aus dem Off ....
Vielleicht soll dieser Film wirken wie eines der Bilder von Francis Bacon ... nur seltsamerweise wird nicht ein einziges dieser Bilder, über die ständig geredet wird, auch gezeigt! Wen es interessiert, was der Maler eigentlich gemalt hat, muss sich woanders informieren. In dem Film gibt es nur ein Atelier voller Farbtuben und leerer Leinwände zu sehen.
Die Herausnahme dieses Films aus der Realität läßt den Zuschauer begreifen wie abstrakt und völlig fern der Normalität die Welt des Francis Bacon ist. Das erzeugt das Gefühl, man würde die Personen des Films durch ein Schlüsselloch beobachten. Aus den Fragmenten, die man durch dieses Schlüsselloch sieht, versucht man die Beziehung zwischen dem Maler und seinem Liebhaber zu verstehen. Man beobachtet, wie sich die Tragödie anbahnt und vollzieht ... zwangsläufig und ohne Hoffnung auf ein besseres Ende, doch der Zuschauer bleibt dabei in seiner Rolle als Beobachter.
Dem Film ist es trotz aller Tragik nicht gelungen, mich zu berühren und das hat mich selbst verwundert, denn ich hatte einen sehr emotionalen Film erwartet. Das hätte aber wahrscheinlich vorausgesetzt, dass ich mich in einen der Darsteller hineinversetzen kann. Obwohl an den schauspielerischen Leistungen nichts auszusetzen ist (!), bleiben mir die Handlungen und Empfindungen der Personen völlig fern. Schade.
Ein Höllentrip durch die Seele 5 von 5 Punkten Dieser Film ist ein echter Höllentrip in die Seele zweier Männer, die sich lieben, verletzen und letztlich zerstören werden. Keine Kost für schwache Nerven, denn sowohl die Bilder, wie auch die derben Dialoge verschonen den Zuschauer in keiner Minute. Der Film hinterlässt den Zuschauer mit dem Gefühl, dass man diese Studie kein zweites Mal durchsteht.
Wer diesen Film gesehen hat und hinterher noch immer behauptet, dass Daniel Craig kein Schauspieler sei, dem kann nicht mehr geholfen werden. Diese Rolle erforderte nicht nur Mut, sondern auch absolutes Können. Die Zerrissenheit seines Charakters, die man schon in "Die Mutter" und in "Enduring Love" sah, wird hier um ein vielfaches übertroffen.
Er liefert gemeinsam mit Sir Derek Jacobi eine Performance, die man kaum beschreiben kann. Während Bacon seinen Liebhaber mehr und mehr verstößt, versucht dieser dessen Aufmerksamkeit zu erringen, indem er sich immer mehr selbst zerstört. Die Kaltherzigkeit dieses Mannes zieht ihn immer weiter in den Abgrund von Albträumen, Tabletten und Alkohol. Bacon ist sich Dyers Liebe sehr wohl bewusst und kann ohne ihn ebensowenig leben, dennoch versucht er sich einzig und allein Dyer als Muse zu bedienen. Er will und kann Dyers Leben nicht retten, weil er sein eigenes nicht im Griff hat. George bleibt ein Außenseiter und Bacon versucht erst gar nicht, seinen jungen neuen etwas kleingeistigen Freund, in seinem intellektuellen Freundeskreis zu etablieren. Dyer hingegen glaubt, dass er macht über Bacon besitzt. Die Zerstörung Dyers mitzuerleben, nahm mich als Zuschauer völlig mit.
In keinem einzigen Moment hat George Dyer irgendetwas mit James Bond gemein. Daniel Craig spielt mutig und kraftvoll einen Mann, der von Anfang an in dieser Beziehung zum Tode verurteilt ist. Er stellt sein schaupielerisches Talent nicht nur mittels Mimik und Gestik unter Beweis, er kennt auch körperlich kein tabu. Hüllenlos, völlig hüllenlos ist eine Sache, aber mit solch einer Größe und diesem Mut zu agieren und dabei solch eine totale Verletzlichkeit zu offenbaren, das es einem nicht mehr aus dem Kopf geht, das ist mehr als nur James Bond.
Gebt dem Mann ein intelligentes Drehbuch und er zeigt dir, was er drauf hat, hoffentlich uns allen auch noch in nächster Zukunft.
Der Film als Ganzes liegt etwas schwer im Magen, aber die darstellerische Leistung des Duos Jacobi/Craig verdient durchaus 5 Sterne. |
Bruder Cadfael - Collectors Box - Die komplette Serie Derek Jacobi, Sean Pertwee, Michael Culver, Julian Firth, Terrence Hardiman DVD, 30. Oktober 2008 Verkaufsrang: 2119 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Morde und Mysterien im finstersten Mittelalter des 12. Jahrhunderts liefern den perfekten Hintergrund für die spannenden Abenteuer des Bruders Cadfael, einem ehemaligen Kreuzritter, der sich als Mönch in die Abtei St. Peter & Paul nahe Shrewsbury zurückgezogen hat. Ein ruhiges Leben als Kräutergärtner und Heilkundiger ist ihm nicht vergönnt: Immer wieder muss er seine detektivischen Fähigkeiten einsetzen, um zusammen mit Sheriff Beringar Verbrechen in der Gemeinde aufzuklären. Bruder Cadfael, der sich auch als Mönch seine weltlichen Ansichten bewahrt hat, gerät dabei oft in Konflikt mit religiösem Fanatismus, Aberglaube und seinem strengen Abt ...
Episoden: Disc 1: 01 Ein Leichnam zuviel 02 Zuflucht im Kloster
Disc 2: 03 Der Hochzeitsmord 04 Das Mönchskraut
Disc 3: 05 Der Novize des Teufels 06 Der Aufstand auf dem Jahrmarkt
Disc 4: 07 Die Jungfrau im Eis 08 Der Rosenmord
Disc 5: 09 Im Namen der Heiligen 10 Mörderische Weihnacht 11 Der heilige Dieb - Teil 1 (Original-Fassung)
Disc 6: 12 Der heilige Dieb - Teil 2 (Original-Fassung) 13 Der Blutacker (Original-Fassung) 14 Pilger des Hasses (Original-Fassung)
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Bruder Cadfael ...endlich ist die Zeit des Wartens vorbei 5 von 5 Punkten Heute haben wir nach langer, langer Wartezeit (nicht hier bei Amazon, das lief flink wie immer, dafür auch nochmal ein dickes Dankeschön) die deutschen Folgen von Bruder Cadfael bekommen. Es ist zwar nicht so, dass wir des Englischen nicht mächtig sind, doch wenn man einmal eine Serie auf deutsch gewöhnt war, dann möchte man sie auch so gerne wieder sehen. Aber über Jahre nichts zu machen..keiner, den wir kannten hatte sie auf VHS, der Sender wollte 50 Euro pro Folge...das war mir zu happig...um nicht zu sagen: schlichtweg unverschämt.
Mag sein, dass es den einen oder anderen stört, dass keine Untertitel enthalten sind, uns stört es nicht. Die Bild- und Tonqualität ist auch gut.
Da ich die englischen Folgen noch nicht kenne und die heißgeliebten, bekannten deutschen Folgen auch da sind, nehme ich diese gerne als ein zusätzliches Schmankerl hin, über das ich sehr erfreut bin.
Alles in allem...ich bin glücklich, zufrieden und kann nur jedem Fan des sympathischen Mönches raten: kaufen, kaufen, kaufen!
Weitere Kundenmeinungen |
Ich, Claudius - Kaiser und Gott, Folge 01-13 (Limited Special Edition, 5 DVDs) Derek Jacobi, Sian Phillips, Brian Blessed DVD, 8. Dezember 2005 Verkaufsrang: 11622 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die meisterhafte TV-Serie über Intrigen, Verrat und Mord im Römischen Senat. Allein in seinem Studierzimmer schreibt der alternde Kaiser Claudius seine Memoiren. Er beginnt mit einem Ereignis vor seiner Geburt, jenem Bankett, das Kaiser Augustus und dessen Ehefrau Livia zur Feier des 7. Jahrestags der Schlacht von Actium veranstalten. Es ist der Ausgangspunkt von Intrigen,Verrat und Mord ...Ich, Claudius, Kaiser und Gott entstand nach dem Roman von Robert Graves, Urenkel des berühmten Historikers Leopold von Ranke. Graves verknüpfte die gesicherten Fakten aus 100 Jahren römischer Historie zu einer faszinierenden Mordgeschichte im Umfeld der Herrscherfamilie.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Lektionen in römischer Geschichte - garantiert nicht langweilig 5 von 5 Punkten Mussten Sie vielleicht die Analen von Herrn Tacitus im Lateinunterricht lesen und haben immer noch keinen Plan was eigentlich abging - wer mit wem wie verwandt war und wer wen warum vergiftet hat?
Dann ist es höchste Zeit für diese herrliche BBC-Serie! Der Kaiser und Gott Tiberius Claudius Drusus Nero Germanicus höchstpersönlich führt den Zuschauer hinter die Kulissen seines dubiosen kaiserlichen Familienunternehmens.
Vergessen Sie also Tacitus und den beschwerlichen Lateinunterricht, denn in seinem Arbeitszimmer sitzt der greise Claudius und erinnert sich an sein Leben, seine längst (mehr oder weniger gewaltsam) dahin gegangene Familie und ihre Leiden- und Machenschaften. Er weiß, dass auch sein Ende bereits besiegelt ist, denn seine "geliebte" Gattin und Nichte Agrippina, Mutter des künftigen Kaisers Nero, will ihn vergiften und das soll ihr gelingen, so hat es die Sybille dem jungen Claudius einst prophezeit. Aber bevor es so weit ist, schreibt er alles über seine Familie nieder, und 13 Episoden lang darf man sich von dem vermeintlichen "Deppen" Claudius auf eine hochgradig informative, spannende und amüsante Art unterhalten lassen.
Die alte aber keineswegs angestaubte Serie aus dem Jahre 1976 von Jack Pulman beginnt als Claudius noch nicht mal geboren ist und sein Großvater, der göttliche Augustus, gerade den 7. Jahrestag zum Sieg über Marcus Antonius bei Actium feiert. Von diesem Tag an wird nun akribisch aufgerollt was unter den väterlichen Fittichen des großen Augustus und unter den mütterlichen Argusaugen der unerbittlichen Livia aus den Juliern und Claudiern wird - eine Art "Denver Clan" im alten Rom.
Ja, so könnte es gewesen sein, denkt man, und schmunzelt dabei. Ein Augustus als Pantoffelheld, ein Tiberus als Muttersöhnchen, ein Caligula, dem man gerne einen Therapeuten an die Hand geben möchte und einen unbeholfenen Claudius, der als Depp verspottet wird und sich doch gewitzt den Fängen seiner mörderischen Familie entziehen kann und es schließlich - obwohl ein überzeugter Republikaner - durch mehr Glück als durch Ambitionen bis zum Kaiser von Rom bringt.
Diese Geschichte ist (von ein paar ärgerlichen weil völlig unnötigen Anachronismen abgesehen) wirklich sehr authentisch und vermittelt ganz nebenbei sehr viel Hintergrundwissen über die Familie der Julier und Claudier, die über mehrere Generationen hinweg die Geschicke Roms und der Welt lenkten.
Was die überaus spannende und unterhaltsame Schilderung der damaligen Intrigen, Machenschaften, politischen Verhältnisse und familiären Beziehungen angeht, da kann "Ich, Claudius..." mit dem jüngeren Filmen "Augustus - Mein Vater, der Kaiser" (mit Peter O`Toole als Augustus) locker mithalten. Ich meine es ist sogar die deutlich bessere Serie, weil sie ausführlicher erzählt, weil die Emotionen und Handlungen der einzelnen Familienmitglieder nachvollziehbarer sind und weil die Darsteller deutlich besser ausgewählt sind.
Was allerdings Kulissen, Action, Tricktechnik oder gar die Maske angeht, so ist die neue Serie "Rom" von 2005 unübertroffen (und ganz nebenbei gesagt ein absolutes Must-Have für Sandalenfilm-Fans). Dagegen kommt natürlich ein 30 Jahre alter Schinken nicht an. Schon die Masken der allmählich alternden Darsteller - wenn sie auch für die 70er Jahre phänomenal waren - kommen einem verwöhnten Zuschauer heute reichlich unnatürlich vor. Aber auch Kulissen und Actionszenen (welche sowieso kaum vorhanden sind) wirken hier sehr ehern und altbacken.
Das ganz große Plus dieser alten Serie, und das ist es was sie unbedingt sehenswert macht, sind die sagenhaften Darsteller, allen voran Derek Jacobi als stotternder und hinkender Claudius - von Knabentagen bis ins hohe Alter ist die Darstellung dieses Claudius' ein wahrer Genuss - oscarreif.
Und dann gibt es da Sian Phillips als Livia, die mörderische Mutter aller Römer, die eiskalt jeden abmurkst (auch Kinder und Enkel), der ihren ehrgeizigen Plänen im Weg ist. Sie hat ein Gesicht und eine Stimme und die Ausstrahlung der geborenen, und vor allem tötlichen Intrigantin, und bis zur letzten Sekunde ihres kaiserlichen Lebens lehrt sie den Zuschauer das Fürchten. (Ehrlich, man wagt kaum mehr genussvoll in einen Apfel zu beißen... er könnte ja vergiftet sein;-)).
Brian Blessed ist für mich ein absolut überzeugender Augustus - nicht mehr der junge Cäsar-Neffe der sich noch Octavianus nannte - sondern der gediegene Familienvater, als Kaiser bereits gefestigt, gut satuiert und in Gegenwart seines Eheweibes so brav wie eine Pfarrerstochter ;-).
Ganz nebenbei sind aber noch Film- und Kinogrößen wie Patrick Steward (damals noch mit üppigem Haar) als Präfekt Sejanus und John Rhys-Davies (nicht als Gimli sondern) als Prätorianer Macro zu bewundern. Und der vampirähnliche John Hurt als größenwahnsinniger Caligula treibt einem wirklich fast in den Wahnsinn.
Habe ich schon Tiberius, dieses Weichei, erwähnt? George Baker zeigt die tragischen und hassenswerten Facetten eines großen Kaisers wie Tiberius, wie man sie im Geschichtsunterricht nie erfährt.
Also:
Erstklassige Schauspieler und etliche schreckliche und schrecklich unterhaltsame Stunden, die einem mindestens ein Semester römische Geschichte ersparen ;-). Wer auf monumentales Heldenkino à la Ben Hur oder Troja auch mal verzichten kann, dem sei diese kammerspielartige Serie unbedingt ans Herz gelegt.
DVD:
Diese "Uncut" Ausgabe enthält auch zusätzliche und erweiterte Szenen, die damals im deutschen Fernsehen nicht zu sehen waren (und by the way, damals war man offenbar noch wirklich streng mit dem Jugendschutz). Diese Szenen sind zum Teil nur im Originalton vorhanden und an entsprechender Stelle eingefügt.Sie sind aber englisch untertitelt. Besonders hier ist eine wirklich schlechte Tonqualität zu bemängeln. Insgesamt ist Ton und Bildqualität dieser DVD Ausgabe nicht auf dem Stand der Zeit, was aber für einen echten Claudius Nostalgiker (wie z.B. mich) fast belanglos ist.
650 Minuten Filmzeit,
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Englisch (Dolby Digital 1.0), Dolby, HiFi Sound, PAL
Bildseitenforamt 4:3
Weitere Kundenmeinungen |
Henry V Derek Jacobi, Sir Ian Holm, Kenneth Branagh DVD, 28. Januar 2003 Verkaufsrang: 6672 Nur wenige Filme kommen an die Brillianz von Kenneth Branaghs erstem Einsatz als Drehbuchschreiber und Regisseur heran. Henry V ist ein wahres Meisterstück, einer von den Filmen, die es nur alle zehn Jahre einmal gibt. Er meidet die Theatralik von Laurence Olivers bewegender Adaption aus dem Jahre 1945, an die wir uns alle gern erinnern, und stellt seine ganz eigenen Regeln auf. Branaghs revisionistische Sichtweise des Shakespeare-Stücks ist brutal. Er verpackt das Ganze als Antikriegsgeschichte. Da gibt es herbe Nahaufnahmen von dreckigen, blutigen Männern und von ihm selbst als Henry: sein harter Mund und die willensstarken Augen sagen viel über diesen Krieg. Aber der Regisseur und Schauspieler sorgt auch für lichtere Momente. Die Szenen, in denen die französische Prinzessin Katherine (Emma Thompson) eingeführt wird, sind einfach köstlich. Spritzig, lustig, noch verstärkt von wunderbarer Beleuchtung und Thompsons blasser Schönheit sind diese Bilder der Prinzessin, die mithilfe ihrer Zofe versucht, so schnell wie möglich Englisch zu lernen, einfach bezaubernd. Krönender Höhepunkt von Branaghs Adaption ist jedoch die Szene, in der ein benommener, erschütterter Anführer über das Schlachtfeld irrt und sich noch nicht einmal sicher ist, wer eigentlich gewonnen hat. Als König Hal einen toten Jungen (Christian Bale) durch die zerstückelten Körper von Engländern und Franzosen trägt, realisiert man, dass Branagh zum ersten Mal weitere Einstellungen gewählt hat: ein Panorama aus Blut, Schlamm und Tod. Stärker kann man sich nicht mehr gegen Kriegstreiberei aussprechen. --Rochelle O'Gorman
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 29 Bewertungen)
Fesselnd 5 von 5 Punkten Kenneth Branagh fasziniert in der Rolle des englischen Königs Henry V., der im Jahr 1415 als junger König gezwungen ist, Frankreich den Krieg zu erklären. Erste Erfolge beflügeln ihn, bis er schließlich in der Schlacht von Azincourt einem zehnfach überlegenen französischen Heer gegenübersteht. Dieser Film hat in Bezug auf Action, Spannung und Anspruch die volle Punktzahl verdient.
Dabei wird dieser Film nie und trotz aller gezeigter Gewalt ein kriegsverherrlichender Film. Im Gegenteil, das ist schlichtweg ein Antikriegsfilm, trotz naturgetreuer Zurschaustellung verzweifelter, bluttriefender Männer.
Bezeichnend die Szene, in der Branagh über das Schlachtfeld irrt und nicht erfassen kann, wer eigentlich Sieger des fürchterlichen Geschehens ist.
Emma Thompson, in der Rolle einer französischen Prinzessin, darf nicht unerwähnt bleiben. Sie setzt entzückende Glanzpunkte in diesem düsteren Treiben. Empfehlenswert. HMcM
Weitere Kundenmeinungen |
Der 10. Mann Sir Anthony Hopkins, Kristin Scott Thomas, Derek Jacobi DVD, 10. Mai 2005 Verkaufsrang: 19382 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Fox Der zehnte Mann, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 10.05.05
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Ein absolutes MUSS! 5 von 5 Punkten Sir Anthony Hopkins in einer seiner bewegendsten Rollen. Seinetwegen - und des bereits von anderen Rezensenten ausführlich beschriebenen Inhalts - ein absolutes MUSS für alle, die rundum geniale Filme mit Tiefgang lieben.
Was bislang versäumt wurde zu erwähnen: Die Filmvorlage ist von Graham Greene ("The Tenth Man", 1985) - dessen Romane allesamt lesenswert (und in vielen hervorragenden Verfilmungen auch sehenswert!) sind.
Weitere Kundenmeinungen |
Hamlet - BBC [UK IMPORT] Derek Jacobi, Patrick Stewart, Claire Bloom DVD, 23. August 2004 Verkaufsrang: 21149 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen. One of the productions filmed by BBC as part of their project to record all Shakespeare's plays in 1978. Jacobi plays Hamlet who, when he returns to Denmark, finds his father dead and the throne usurped by his uncle. With vengeance in mind he ponders what this means.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Das lange Warten hat endlich ein Ende!! 5 von 5 Punkten Man schrieb das Jahr 1976 (glaube ich), als die BBC verkündete, sämtliche Shakespeare Stücke filmisch umzusetzen. Was für ein Mega-Projekt!
Ich, damals 16 Jahre jung, neugierig, aber gleichzeitig voller Angst behaftet vor dem "Reim Quatsch", sah mir dennoch voller Faszination ein Stück nach dem anderen an.
Dann kam "Hamlet". Derec Jacobi, den ich zuvor schon als "Richard den III" bewundern durfte, trat mir als Hamlet entgegen und was ich sah faszinierte mich dermaßen, dass ich wochenlang unter dem Einfluss seiner künstlerischen Darbietung, seiner Genialität stand (im positiven Sinn).
In Klammern: (Dieser Ausnahmeschauspieler hatte schon an der Seite von John Hurt und Patrick Stewart in der sagenhaften Serie "Ich Claudius, Kaiser und Gott" Anfang der 70er mein Herz berührt).
Anschließend sammelte ich alles an "Hamlet", was ich kriegen konnte. Sogar eine Originalaufnahme auf vier LPs von Gustaf Gründgen's Hamburger Inszenierung mit Maximilian Schell als Protagonisten. Wobei ich schnell feststellte, dass Hamlet auf Deutsch nicht mein Ding war.
Wahrscheinlich wäre mein deutsches "Lieblings-Stück" 'Goethes Faust' auch auf Englisch nicht so sehr das Meine...
Abschließend kann ich sagen: Es gibt für mich keinen besseren, überzeugenderen und authentischeren Hamlet als Derek Jacobi!!
Sir Laurence Olivier (ein Schauspieler, den ich noch heute verehre) war mir zu gestelzt; Jacobi genial gefühlvoll - der echte und wahre Hamlet, so wie ich ihn mir vorstelle; Branagh zu pompös; Gibson zu banal und Hawke zu modern.
Vielleicht muss das aber auch im Kontext der jeweiligen Zeit betrachtet werden. Wobei Derek für mich der absolut "zeitlose und aktuelle" Hamlet ist. Besser geht es wirklich nicht !!
Jahrelang habe ich nach einer Aufzeichnung gesucht. 1986 selbst in London, im BBC-Shop. Und jetzt habe ich btw. mehr durch Zufall entdeckt, dass die DVD längst auf dem Markt ist.
Für alle Fans des hervorragenden Theaters ein unbedingtes MUSS !!
Weitere Kundenmeinungen |
Der Glöckner von Notre Dame Sir Anthony Hopkins, Derek Jacobi, David Suchet DVD, 7. November 2006 Verkaufsrang: 31069 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sony Pictures Der Glöckner von Notre Dame, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 07.11.06
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Schade! 3 von 5 Punkten Wirklich schade! Wieder einmal wurde dieser Film mit tollen Kulissen, Kostümen, Schauspielern, Dialogen und Musik durch den Einfluss des typisch amerikanischen "Mainsdream-Publikums" zerstört.
Doch gehen wir das ganze differenzierter an.
Der Film vermag insgesamt (trotz TV-Produktion) durch eine gute Ausstattung (Innenszenen Notre Dames) und gelungener Atmosphäre zu begeistern. Von den schauspielerischen Leistungen überzeugt vor allem Derek Jacobi als, gar nicht mal so finsterer Domprobst Claude Frollo.
Sehr gelungen finde ich, dass der Film verstärkt auf die guten Seiten des "armen Priesters" eingeht, was in anderen Filmen (Charles Laughton-Version) oft vergessen wird. Jacobi spielt schlichtweg grandios.
Besonders die Szene als er Esmeralda das erste mal sieht und es ihm die Sprache verschlägt... Genial!
Lesley-Anne Down überzeugt als Esmeralda (ungeschlagen bleibt weiterhin Salma Hayek). Sie vermag es, die Traurigkeit Esmeraldas nach dem Mord an Phoebus (zu oberflächlich der Auftritt Robert Powells) und ihre seelische Zerissenheit in Bezug auf Quasimodo sehr gut in Szene zu setzen. Eher schwach gerät aber die Darstellung des "flatterhaften Schmetterlings in Gestalt eines jungen Mädchens" (Victor Hugo).
Gänzlich flach bleibt die Darstellung des Clopin Trouilfou, welcher hier als sabernder Tyrann dargestellt wird, welcher nur auf Diebereien und Schurkereien aus ist. Die tiefergehende Bedeutung und Personifizierung dieses Anführers der "Sans-papiers" bleibt unbeachtet.
Gerry Sundquist spielt einen guten Pierre Gringoire, aber seine Darstellung geht leider an der völlig idiotischen Handlung und Entwicklung des Films, sowie der Beziehung Gringoires zu Esmeraldas flöten. Doch dazu später.
Dann wäre da noch Anthony Hopkins: Er überzeugt auf ganzer Linie (wenn man den Film in der Orginalsprache ansieht, denn die Synchronisationsstimme Quasimodos ist wirklich furchtbar.).
Warum der Film nur drei Sterne bekommt liegt an der, dem Roman Hugos völlig widersprechenden Handlungsentwicklung.
1) Gringoire und Esmeralda werden keinesfalls am Ende ein Paar (im Orginal lässt Gringoire Esmeralda im Stich, anstatt, wie in diesem Film, sie heroisch der Kirche zu entreißen.).
2)Esmeralda gelingt ihre Flucht nicht (schon gar nicht mit Gringoire).
3) Frollo wird nicht von Quasimodo an einem Nagel "aufgespießt", sondern wird von ihm vom Turm gestürzt.
4) Quasimodo stirbt nicht auf der Flucht vor Soldaten durch einen Sturz vom Turm. Er stirbt friedlich neben Esmeraldas Leiche in Montfaucun.
Insgesamt ein Film mit guten Ansätzen, welcher aber durch die vollkommen unsinnige happy-end-Handlung zerstört wird. Hugo würde sich im Grab herumdrehen bei dieser Verdrehung der von ihm so sorgfältig durchdachten Handlungstränge.
P.S: Wegen des Kurzauftrittes von John Gielgud als Jacques Charmolue hätte ich gerne noch einen halben Stern mehr gegeben, aber da dies nicht geht bleibt es nei drei. ;-) |
Cadfael - The Complete Collection - Series 1 To 4 [UK IMPORT] Derek Jacobi DVD, 16. August 2004 Verkaufsrang: 22817 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Fantastische Serie... 3 von 5 Punkten ...aber wie immer sind uns Engländer und Amerikaner voraus und bieten die gesamte Serie auf DVD an. Deutsche Fassung wie in den allermeisten Fällen Fehlanzeige. Siehe "Monk" oder auch "Gilmore Girls". Und sollte tatsächlich die Serie auch in Deutschland in deutscher Sprache angeboten werden, dann wird der Preis wieder derart hochgeschraubt das man doch dankbar auf die UK-Ausgabe zurückgreift. Mein Rat, nicht warten, lieber in Englisch geniesen und sich über den niedrigeren Preis freuen. Und nur aus diesem Grund nur drei anstatt fünf Sterne.
Successful TV dramatization and the role of Sir Derek's life 5 von 5 Punkten When the decision was made to produce for TV several episodes from her mystery series about Brother Cadfael, that 12th century crusader turned monk turned detective who has been, ever since his creation, one of the most compassionate and unusual sleuths of literary history, novelist Ellis Peters (Edith Pargeter) was not entirely happy. In fact, as the series' star, Sir Derek Jacobi, explains in the extra footage provided on the now-released DVDs, Ms. Peters had very mixed feelings about giving up her brain child and entrusting it to other people who went about cutting and adjusting everything, from the storylines themselves to the way the protagonists speak and even the Chronicles' sequence, to the necessities and limitations set by the new medium. But she eventually acquiesced and at one point promised that "the next one I write, I'll make sure it's easier for you all to film." While the thirteen episodes that were eventually produced are, thus, not entirely true to the individual Chronicles they are based on, they are closer than many other movie or TV versions of famous works of literature. Most importantly, they maintain not only the core story lines but also the historical authenticity, atmosphere and spirit set by Ms. Peters's books in a marvelous fashion. And Sir Derek Jacobi brings both the wealth of his experience and skill and all of his own shrewdness, intelligence, sense of humor and empathy to the role of the medieval Benedictine sleuth and thus truly becomes Cadfael - for the thousands of new fans who are discovering the series through its enactment for TV just as much as for us who loved the books before they were ever transposed to a visual medium. A tremendous cast of supporting actors rounds out an overall excellent production; to mention just a few, Julian Firth as the ambitious and narrow-minded Brother Jerome, Terrence Hardiman as Abbot Radolfus and Sean Pertwee (and later Eoin McCarthy) as Under-Sheriff Hugh Beringar, who joins Cadfael in his investigations whenever, as is so often the case, these transcend the world of monastic life and require the administration of secular justice as well as clerical insight. Several episodes also feature noted guest stars.The episodes are not entirely in the same order as the books; however, as most of the cross-references between the books have been eliminated in the screen versions, this is no great harm (although the lacking cross-references are probably one of the things avid readers of the books will find missing). The DVDs also provide background information on Ellis Peters, Sir Derek Jacobi and a number of the individual episodes' other actors. Summary of the individual episodes: "One Corpse Too Many" (second Chronicle): King Stephen lays siege to Shrewsbury Castle and, finally victorious, orders the surviving defenders to be executed. But then there's an extra corpse, who clearly wasn't executed. Whodunnit - and why? "Monk's Hood" (third Chronicle): Cadfael's and Shrewsbury Abbey's honor is at stake when a guest is found poisoned by Cadfael's own potions ... and the sheriff's sergeant over-eagerly jumps to the wrong conclusions. "The Leper of St. Giles" (fifth Chronicle): A leper's grim fate is unexpectedly intertwined with the story of an orphaned heiress, due to be wedded for money's sake to a despicable old baron, and her lover; who is everybody's favorite suspect when the groom turns up dead. "The Sanctuary Sparrow" (seventh Chronicle): A young singer is accused of robbery and murder and, hunted by a mob, seeks shelter in the Abbey. "St. Peter's Fair" (fourth Chronicle): While traders arrive from near and far, townsfolk claim a share of the Abbey's dues from the annual fair. Then a merchant is found murdered - but there's more to this than meets the eye! "The Virgin in the Ice" (sixth Chronicle): After the sack of Worcester by Empress Maud, a nun, a young nobleman and his sister get lost in the Marshes. Cadfael rushes to the rescue - and meets a messenger from his own past! "The Devil's Novice" (eighth Chronicle): The Abbey accepts a novice with a troubling zeal for monastic life (but not its virtues), who may or may not be connected to the death of a cleric traveling through his home village. "A Morbid Taste for Bones" (first Chronicle): The monks mount an expedition to Wales to retrieve the bones of a local saint after a young monk claims to have seen the saint in a vision in which she asked that her bones be brought to Shrewsbury. The mission runs into serious trouble when the local lord, who has opposed it, is found murdered. "The Raven in the Foregate" (twelfth Chronicle): Cadfael must solve the mystery behind two deaths; one of a young woman who (unsuccessfully) sought his spiritual advice, the other of the priest to whom Cadfael sent her: the new priest in Shrewsbury's foregate, an ambitious, power-hungry cleric in direct allegiance with King Stephen. "The Rose Rent" (thirteenth Chronicle): A grieving young widow, beset by suitors, gives her house to the abbey for a single rose's annual rent. But her gift of beauty turns bloody when the emissary delivering the rose, a young monk, is found murdered. "The Pilgrim of Hate" (tenth Chronicle): A cripple, his sister and two brothers on a painful pilgrimage meet at the Abbey during the annual feast of St. Winifred. Soon, the question arises whether religion is primarily penance or faith in God's love of mankind. "The Potter's Field" (seventeenth Chronicle): The discovery of the bones of a woman in a field once belonging to a potter turned monk leads Cadfael to unveil a harrowing tale of love, loss and a deadly wager. "The Holy Thief" (nineteenth Chronicle): Competitors for the possession of St. Winifred's relics show up in Shrewsbury! Then the holy bones disappear, a monk is found murdered - and a tonsured troubadour finds his lady love. |
Cadfael - The Complete Series 3 [UK IMPORT] Derek Jacobi DVD, 14. Juni 2004 Verkaufsrang: 34233 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Sir Derek and the Chronicles of a Truly Rare Benedictine. 5 von 5 Punkten When the decision was made to produce for TV several episodes from her mystery series about Brother Cadfael, that 12th century crusader turned monk turned detective who has been, ever since his creation, one of the most compassionate and unusual sleuths of literary history, novelist Ellis Peters (Edith Pargeter) was not entirely happy. In fact, as the series' star, Sir Derek Jacobi, explains in the extra footage provided on the now-released DVDs, Ms. Peters had very mixed feelings about giving up her brain child and entrusting it to other people who went about cutting and adjusting everything, from the storylines themselves to the way the protagonists speak and even the Chronicles' sequence, to the necessities and limitations set by the new medium. But she eventually acquiesced and at one point promised that "the next one I write, I'll make sure it's easier for you all to film."
While the thirteen episodes that were eventually produced are, thus, not entirely true to the individual Chronicles they are based on, they are closer than many other movie or TV versions of famous works of literature. Most importantly, they maintain not only the core story lines but also the historical authenticity, atmosphere and spirit set by Ms. Peters's books in a marvelous fashion. And Sir Derek Jacobi brings both the wealth of his experience and skill and all of his own shrewdness, intelligence, sense of humor and empathy to the role of the medieval Benedictine sleuth and thus truly becomes Cadfael -- for the thousands of new fans who are discovering the series through its enactment for TV just as much as for us who loved the books before they were ever transposed to a visual medium. A tremendous cast of supporting actors rounds out an overall excellent production; to mention just a few, Julian Firth as the ambitious and narrow-minded Brother Jerome, Terrence Hardiman as Abbot Radolfus and Sean Pertwee (and later Eoin McCarthy) as Under-Sheriff Hugh Beringar, who joins Cadfael in his investigations whenever, as is so often the case, these transcend the world of monastic life and require the administration of secular justice as well as clerical insight. Several episodes also feature noted guest stars.
The episodes are not entirely in the same order as the books; however, as most of the cross-references between the books have been eliminated in the screen versions, this is no great harm (although the lacking cross-references are probably one of the things avid readers of the books will find missing). The DVDs also provide background information on Ellis Peters, Sir Derek Jacobi and a number of the individual episodes' other actors.
Summary of the episodes contained in this set:
"St. Peter's Fair" (fourth Chronicle): While traders arrive from near and far, townsfolk claim a share of the Abbey's dues from the annual fair. Then a merchant is found murdered -- but there's more to this than meets the eye!
"The Raven in the Foregate" (twelfth Chronicle): Cadfael must solve the mystery behind two deaths; one of a young woman who (unsuccessfully) sought his spiritual advice, the other of the priest to whom Cadfael sent her: the new priest in Shrewsbury's foregate, an ambitious, power-hungry cleric in direct allegiance with King Stephen.
"The Rose Rent" (thirteenth Chronicle): A grieving young widow, beset by suitors, gives her house to the abbey for a single rose's annual rent. But her gift of beauty turns bloody when the emissary delivering the rose, a young monk, is found murdered.
Episodes contained in other sets:
First set:
"One Corpse Too Many" (the second Chronicle).
"Monk's Hood" (the third Chronicle).
"The Leper of St. Giles" (the fifth Chronicle).
"The Sanctuary Sparrow" (the seventh Chronicle).
Second Set:
"A Morbid Taste for Bones" (the first Chronicle);
"The Virgin in the Ice" (the sixth Chronicle);
"The Devil's Novice" (the eighth Chronicle).
Fourth Set:
"The Pilgrim of Hate" (the tenth Chronicle);
"The Potter's Field" (the seventeenth Chronicle);
"The Holy Thief" (the nineteenth Chronicle).
Brother Cadfael, Set 3 of 4 5 von 5 Punkten The Rose Rent"We have this moment for good or ill" The Rose rent is a great mystery and in the course of being solved leads people to evaluate what has worth in life. A young widow must now face the fact that she may have killed her husband and also plan the rest of her life. I was going to print the quote from the back cover; yet as usual the person who wrote the blurb could not have seen the film or have read the book. Of course people die and Brother Cadfael uses forensics to determine who the murderer/s are and the motive/s. You get more then sufficient clues on the way. My favorite quote is in the morning as they are ringing the morning bell; someone asks Cadfael, "Are you awake?" and Cadfael staggering "No. But I am out of bed." -------------------------------------------------------------------------- A Morbid Taste for Bones "A man may step out of his nature". After watching my copy about 50 times the cassette has gained a squeak. I plan to replace this with the DVD. This is one of the best Father Cadfaels as it has meaning and story on many levels. True the ending is not exactly the book ending. But the feel is still there. The point that I like best is that the language is common but the cultures as dissimilar. Although there is no Hugh Beringar (Sean Pertwee), this film contains one of my favorite actors John Hallam who plays the lord Richard. He has been in many popular movies including Agatha Christie's "4.50 from Paddington" where he gets to play a similar character as Cedric Crackenthorpe. I leave you with this thought: "Those that seek to lay hands on St. Winifred are apt to perish." ---------------------------------------------------------------------- The Raven in the Foregate "Truth and justice are often at odds." It is said, "All that evil needs to flourish is for good men to nothing." And this film has a few good men that do nothing. So once again it is up to Brother Cadfael to sort out the mystery and if separate mysteries are related. I will not go thought the story blow by blow, as that is part of the intrigue in watching these films. A part of the back cover paraphrased: Father Ailnoth, the new parish priest in Shrewsbury, earns the scorn of his entire parishioners. After refusing to absolver a parishioner for carrying an illegitimate child, the priest is found dead in the river. There are plenty of suspects but a shortage of clues. Too bad back covers are not clear and strait forward however the story is more complex and the acting is superior.
Ilikeit - Mord im Kloster 5 von 5 Punkten Drei neue Geschichten mit Cadfael, dem Mönch und ehemaligen Kreuzfahrer. Seine Lebenserfahrung und Menschlichkeit hilft ihm die komplizierten Morde aufzuklären, bei denen meistens auch politische Aspekte hineinspielen (12. Jahrhundert, King Stephen vs. Empress Maud).Auf dieser DVD enthalten: The Rose Rent (Der Rosenmord), St. Peter's Fair (Mord auf dem Jahrmarkt) und The Raven in The Foregate (Mörderische Weihnachten). Sprache: Englisch (m. engl. Untertiteln).
Ilikeit - Einfach Klasse! 5 von 5 Punkten Auf dieser DVD in englischer Sprache (mit engl. Untertiteln) sind wieder drei Bücher von Ellis Peters verfilmt: The Rose Rent (Der Rosenmord), St. Peter's Fair (Mord auf dem Jahrmarkt) und The Raven in the Foregate (Mörderische Weihnachten). Es herrscht Hochspannung bis zum Schluss - jeder ist verdächtig. Außerdem erfährt man auch einiges über die politische Situation in England am Anfang des 12. Jahrhunderts (King Steven vs. Empress Maud). Ich freue mich schon auf die vierte Staffel, die im Juli 04 erscheint. |
Henry V. [UK IMPORT] Kenneth Branagh, Derek Jacobi, Simon Shepherd, James Larkin, Brian Blessed DVD, 17. Juni 2002 Verkaufsrang: 25561 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Nur wenige Filme kommen an die Brillianz von Kenneth Branaghs erstem Einsatz als Drehbuchschreiber und Regisseur heran. Henry V ist ein wahres Meisterstück, einer von den Filmen, die es nur alle zehn Jahre einmal gibt. Er meidet die Theatralik von Laurence Olivers bewegender Adaption aus dem Jahre 1945, an die wir uns alle gern erinnern, und stellt seine ganz eigenen Regeln auf. Branaghs revisionistische Sichtweise des Shakespeare-Stücks ist brutal. Er verpackt das Ganze als Antikriegsgeschichte. Da gibt es herbe Nahaufnahmen von dreckigen, blutigen Männern und von ihm selbst als Henry: sein harter Mund und die willensstarken Augen sagen viel über diesen Krieg. Aber der Regisseur und Schauspieler sorgt auch für lichtere Momente. Die Szenen, in denen die französische Prinzessin Katherine (Emma Thompson) eingeführt wird, sind einfach köstlich. Spritzig, lustig, noch verstärkt von wunderbarer Beleuchtung und Thompsons blasser Schönheit sind diese Bilder der Prinzessin, die mithilfe ihrer Zofe versucht, so schnell wie möglich Englisch zu lernen, einfach bezaubernd. Krönender Höhepunkt von Branaghs Adaption ist jedoch die Szene, in der ein benommener, erschütterter Anführer über das Schlachtfeld irrt und sich noch nicht einmal sicher ist, wer eigentlich gewonnen hat. Als König Hal einen toten Jungen (Christian Bale) durch die zerstückelten Körper von Engländern und Franzosen trägt, realisiert man, dass Branagh zum ersten Mal weitere Einstellungen gewählt hat: ein Panorama aus Blut, Schlamm und Tod. Stärker kann man sich nicht mehr gegen Kriegstreiberei aussprechen. --Rochelle O'Gorman
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 29 Bewertungen)
Fesselnd 5 von 5 Punkten Kenneth Branagh fasziniert in der Rolle des englischen Königs Henry V., der im Jahr 1415 als junger König gezwungen ist, Frankreich den Krieg zu erklären. Erste Erfolge beflügeln ihn, bis er schließlich in der Schlacht von Azincourt einem zehnfach überlegenen französischen Heer gegenübersteht. Dieser Film hat in Bezug auf Action, Spannung und Anspruch die volle Punktzahl verdient.
Dabei wird dieser Film nie und trotz aller gezeigter Gewalt ein kriegsverherrlichender Film. Im Gegenteil, das ist schlichtweg ein Antikriegsfilm, trotz naturgetreuer Zurschaustellung verzweifelter, bluttriefender Männer.
Bezeichnend die Szene, in der Branagh über das Schlachtfeld irrt und nicht erfassen kann, wer eigentlich Sieger des fürchterlichen Geschehens ist.
Emma Thompson, in der Rolle einer französischen Prinzessin, darf nicht unerwähnt bleiben. Sie setzt entzückende Glanzpunkte in diesem düsteren Treiben. Empfehlenswert. HMcM
Weitere Kundenmeinungen |
Ich, Claudius - Kaiser und Gott, Folge 11-13 (Uncut Version) Derek Jacobi, Sian Phillips, Brian Blessed DVD, 2. Dezember 2004 Verkaufsrang: 20705 Gewöhnlich versandfertig in 5 bis 6 Tagen. Allein in seinem Studierzimmer, schreibt der alternde Kaiser Claudius seine Memoiren. Er beginnt mit einem Ereignis vor seiner Geburt jenem Bankett, das Kaiser Augustus und dessen Ehefrau Livia zur Feier des 7. Jahrestags der Schlacht von Actium veranstalten Ausgangspunkt von Intrigen, Verrat und Mord. Folge 11 - 13 "Claudius, Der Kaiser" 52 Min., "Letzte Station Hades" 46 Min. und "Auf den Stufen ins Jenseits 52 Min..
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Hervorragend übersetzt 5 von 5 Punkten Zu der englischen DVD habe ich bereits eine ausführliche Rezension geschrieben, hier nur kurz was zur Übersetzung. Sie ist bis ins letzte Glied brillant, vor allem Peter Fricke als Claudius vollbringt eine Meisterleistung, nicht zu vergessen Inge Birkmann als Livia, Hartmut Reck als Augustus, Günther Ungeheuer als Tiberius, Helga Anders und die vielen anderen. Hier hat man sich nicht lumpen lassen und nur die besten Leute arbeiten lassen. Der teilweise recht flapsige Charakter der Übersetzung macht das Ganze nur noch besser, denn ernst nehmen darf man diese Geschichte ja wohl kaum
Cui bono? 5 von 5 Punkten Lang, lang ist's, da gab es aus dem Hause BBC eine 13-teilige TV-Serie nach einem Roman(-Klassiker) von Robert Ranke Graves: "Ich, Claudius, Kaiser und Gott." - Vermutlich habe ich irgendwann als Judendlicher eine Wiederholung im Fernsehen gesehen, denn als die Serie 1976 zum ersten Mal ausgestrahlt wurde, war ich sicher noch zu klein. Die Erinnerungen daran waren aber RIESENGROSS ... Als ich nun alle 4 DVDs der Serie in Händen hielt war ich begeisterter denn je.
Völlig unspektakulär wird mir hier der Intrigendschungel des "alten Rom" vorgespielt - mit Schauspielern, wie man sie heute weder im TV noch auf der Leinwand noch oft findet. Derek Jacobi spielt einen Claudius, der mir mit all seinen Macken, aber auch seinen Stärken, niemals gekünstelt erscheint. Für mich als Star Trek Fan (Trekkie) ist nun sogar die Nebenrolle von Patrick Stewart ein Highlight. Sian Phillips, die die Kaiserin Livia spielt und William Hurt, Brian Blessed ... !
Wer mit "Ich, Claudius..." einen Film wie "Ben Hur" oder "Gladiator" erwartet, würde hier enttäuscht werden. Vielmehr handelt es sich um eine feinfühlige Serie nach einem geschichtlich gut recherchiertem Roman, der mit erstklassigen Schauspielern besetzt ist. Mein Tipp: Es lohnt sich, die Serie im Original anzusehen /-hören.
Besonders ratenswert ist der Kauf der DVDs eigentlich nur, weil die Serie lange nicht in ihrer deutschen Fassung erhältlich war. Nun erwerbe ich mit dieser DVD Version sogar zusätzlich eine Originalfassung - und wer "schönes britisches Englisch" mag, der kommt um diesen Kauf sowieso nicht umhin.
Anders kann ich es mir auch nicht erklären, dass ich für eine DVD mit "nur" 4 Folgen einer TV-Serie so viel Geld ausgebe.
[Es gab allerdings auch gekürzte Formen dieser TV-Serie. Hierbei handelt es sich - wie amazon in der Beschreibung auch sicherheitshalber angibt - um die ungekürzte (UNCUT) TV-Serie.]
Warum Euro-Video allerdings nicht gleich alle 13 Folgen in einer Edition herausgegeben hat, ist mir ein Rätsel. Da sich Liebhaber dieser Serie sowieso alle 4 DVDs zulegen werden müssen. -
Als Geschenk für Liebhaber der römischen Geschichte oder für Fans von gutem Schauspiel, ist diese (und die anderen) DVD(s) allerdings optimal geeignet. Vielleicht schmeißt die Familie ja mal 'n bißchen Kohle zusammen um Paps oder Mutt'chen damit zu überraschen, anstelle eines Hemds mit Krawatte oder einer neuen Kochschürze!? ;-)
Punkte ziehe ich dem Produkt hier nicht ab, weil die Serie an sich unübertroffen ist, auch in ihrer Ausgabe auf DVD (mit Bonusmaterial). Aber die Herausgabe EINER (13-teiligen)TV-Serie als 4 einzelne DVDs halte ich mit Verlaub, für ziemlichen Schwachsinn! |
Ich, Claudius - Kaiser und Gott, Folge 05-07 (Uncut Version) Derek Jacobi, Sian Phillips, Brian Blessed DVD, 11. November 2004 Verkaufsrang: 34411 Gewöhnlich versandfertig in 6 bis 10 Tagen. Eurovideo Ich, Claudius, Kaiser und Gott - Folge 05 - 07, USK/FSK: 12+
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Absolut sehenswert 5 von 5 Punkten Vorweg muß ich sagen, man sollte sich schon ein bißchen für römische Geschichte interessieren um an dieser Produktion Gefallen zu finden. Auf dieser DVD gibt es keine aufwendigen Schlachten, keine Gladiatorenkämpfe und keine dramatischen Liebesszenen - hier wird das Leben des römischen Kaisers Claudius zur Zeit seiner Vorgänger geschildert. Die 3 Episoden behandeln die Zeitspanne von den letzten Regierungsjahren des Augustus bis zur darauffolgenden Herrschaft des Tiberius. Die Handlung hält sich an historische Fakten und bietet detallierten Einblick in eine faszinierende Epoche des römischen Reiches. Die Schauspieler agieren überzeugend, besonders Brian Blessed als Kaiser Augustus und Patrick Stewart (kennt man als Captain Picard von der Enterprise) als Prätorianerpräfekt Sejanus. Die gesamte Edition besteht aus 4 DVDs mit insgesamt 13 Episoden, die allesamt das gleiche hohe Niveau aufweisen. |
Ich, Claudius - Kaiser und Gott, Folge 01-04 (Uncut Version) Derek Jacobi, Sian Phillips, Brian Blessed DVD, 11. November 2004 Verkaufsrang: 34060 Gewöhnlich versandfertig in 6 bis 10 Tagen. Eurovideo Ich, Claudius, Kaiser und Gott - Folge 01 - 04, USK/FSK: 12+
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Lektionen in römischer Geschichte - garantiert nicht langweilig 5 von 5 Punkten Nach einer fingierten Biografie von Robert von Ranke-Graves. Diese Rezension bezieht sich auf die gesamte Sammlung Folgen 1 bis 13
Mussten Sie vielleicht die Analen von Herrn Tacitus im Lateinunterricht lesen und haben immer noch keinen Plan was eigentlich abging - wer mit wem wie verwandt war und wer wen warum vergiftet hat?
Dann ist es höchste Zeit für diese herrliche BBC-Serie! Der Kaiser und Gott Tiberius Claudius Drusus Nero Germanicus höchstpersönlich führt den Zuschauer hinter die Kulissen seines dubiosen kaiserlichen Familienunternehmens.
Vergessen Sie also Tacitus und den beschwerlichen Lateinunterricht, denn in seinem Arbeitszimmer sitzt der greise Claudius und erinnert sich an sein Leben, seine längst (mehr oder weniger gewaltsam) dahin gegangene Familie und ihre Leiden- und Machenschaften. Er weiß, dass auch sein Ende bereits besiegelt ist, denn seine "geliebte" Gattin und Nichte Agrippina, Mutter des künftigen Kaisers Nero, will ihn vergiften und das soll ihr gelingen, so hat es die Sybille dem jungen Claudius einst prophezeit. Aber bevor es so weit ist, schreibt er alles über seine Familie nieder, und 13 Episoden lang darf man sich von dem vermeintlichen "Deppen" Claudius auf eine hochgradig informative, spannende und amüsante Art unterhalten lassen.
Die alte aber keineswegs angestaubte Serie aus dem Jahre 1976 von Jack Pulman beginnt als Claudius noch nicht mal geboren ist und sein Großvater, der göttliche Augustus, gerade den 10. Jahrestag zum Sieg über Marcus Antonius bei Actium feiert. Von diesem Tag an wird nun akribisch aufgerollt was unter den väterlichen Fittichen des großen Augustus und unter den mütterlichen Argusaugen der unerbittlichen Livia aus den Juliern und Claudiern wird eine Art "Denver Clan" im alten Rom.
Ja, so könnte es gewesen sein, denkt man, und schmunzelt dabei. Ein Augustus als Pantoffelheld, ein Tiberus als Muttersöhnchen, ein Caligula, dem man gerne einen Therapeuten an die Hand geben möchte und einen unbeholfenen Claudius, der als Depp verspottet wird und sich doch gewitzt den Fängen seiner mörderischen Familie entziehen kann und es schließlich - obwohl ein überzeugter Republikander - durch mehr Glück als durch Ambitionen bis zum Kaiser von Rom bringt.
Diese Geschichte ist (von ein paar ärgerlichen weil völlig unnötigen Anachronismen abgesehen) wirklich sehr authentisch und vermittelt ganz nebenbei sehr viel Hintergrundwissen über die Familie der Julier und Claudier, die über mehrere Generationen hinweg die Geschicke Roms und der Welt lenkten.
Was die überaus spannende und unterhaltsame Schilderung der damaligen Intrigen, Machenschaften, politischen Verhältnisse und familiären Beziehungen angeht, da kann "Ich, Claudius" mit dem jüngeren Filmen "Augustus - Mein Vater, der Kaiser" (mit Peter O`Toole als Augustus) locker mithalten. Ich meine es ist sogar die deutlich bessere Serie, weil sie ausführlicher erzählt, weil die Emotionen und Handlungen der einzelnen Familienmitglieder nachvollziehbarer sind und weil die Darsteller deutlich besser ausgewählt sind.
Was allerdings Kulissen, Action, Tricktechnik oder gar die Maske angeht, so ist die neue Serie "Rom" von 2005 unübertroffen (und ganz nebenbei gesagt ein absolutes Must-Have für Sandalenfilm-Fans). Dagegen kommt natürlich ein 30 Jahre alter Schinken nicht an. Schon die Masken der allmählich alternden Darsteller - wenn sie auch für die 70er Jahre phänomenal waren - kommen einem verwöhnten Zuschauer heute reichlich unnatürlich vor. Aber auch Kulissen und Actionszenen (welche sowieso kaum vorhanden sind) wirken hier sehr ehern und altbacken.
Das ganz große Plus dieser alten Serie, und das ist es was sie unbedingt sehenswert macht, sind die sagenhaften Darsteller, allen voran Derek Jacobi als stotternder und hinkender Claudius von Knabentagen bis ins hohe Alter ist die Darstellung dieses Claudius' ein wahrer Genuss - oscarreif.
Und dann gibt es da Sian Phillips als Livia, die mörderische Mutter aller Römer, die eiskalt jeden abmurkst (auch Kinder und Enkel), der ihren ehrgeizigen Plänen im Weg ist. Sie hat ein Gesicht und eine Stimme und die Ausstrahlung der geborenen, und vor allem tötlichen Intrigantin, und bis zur letzten Sekunde ihres kaiserlichen Lebens lehrt sie den Zuschauer das Fürchten. (Ehrlich, man wagt kaum mehr genussvoll in einen Apfel zu beißen... er könnte ja vergiftet sein;-)).
Brian Blessed ist für mich ein absolut überzeugender Augustus - nicht mehr der junge Cäsar-Neffe der sich noch Octavianus nannte - sondern der gediegene Familienvater, als Kaiser bereits gefestigt, gut satuiert und in Gegenwart seines Eheweibes so brav wie eine Pfarrerstochter ;-).
Ganz nebenbei sind aber noch Film- und Kinogrößen wie Patrick Steward (damals noch mit üppigem Haar) als Präfekt Sejanus und John Rhys-Davies (nicht als Gimli sondern) als Prätorianer Macro zu bewundern. Und der vampirähnliche John Hurt als größenwahnsinniger Caligula treibt einem wirklich fast in den Wahnsinn.
Habe ich schon Tiberius, dieses Weichei, erwähnt? George Baker zeigt die tragischen und hassenswerten Facetten eines großen Kaisers wie Tiberius, wie man sie im Geschichtsunterricht nie erfährt.
Also:
Erstklassige Schauspieler und etliche schreckliche und schrecklich unterhaltsame Stunden, die einem mindestens ein Semester römische Geschichte ersparen ;-). Wer auf monumentales Heldenkino à la Ben Hur oder Troja auch mal verzichten kann, dem sei diese kammerspielartige Serie unbedingt ans Herz gelegt.
DVD:
Diese "Uncut" Ausgabe (Folge 1 bis 4) enthält auch zusätzliche und erweiterte Szenen, die damals im deutschen Fernsehen nicht zu sehen waren (und by the way, damals war man offenbar noch wirklich streng mit dem Jugendschutz). Diese Szenen sind zum Teil nur im Originalton vorhanden und an entsprechender Stelle eingefügt.Sie sind aber englisch untertitelt. Besonders hier ist eine wirklich schlechte Tonqualität zu bemängeln. Insgesamt ist Ton und Bildqualität dieser DVD Ausgabe nicht auf dem Stand der Zeit, was aber für einen echten Claudius Nostalgiker (wie z.B. mich) fast belanglos ist.
650 Minuten Filmzeit,
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Englisch (Dolby Digital 1.0), Dolby, HiFi Sound, PAL
Bildseitenforamt 4:3
Weitere Kundenmeinungen |
Ich, Claudius - Kaiser und Gott, Folge 08-10 (Uncut Version) Derek Jacobi, Sian Phillips, Brian Blessed DVD, 2. Dezember 2004 Verkaufsrang: 34762 Gewöhnlich versandfertig in 5 bis 6 Tagen. Eurovideo Ich, Claudius, Kaiser und Gott - Folge 08 - 10, USK/FSK: 12+
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
cui bono !? (Und wer profitiert davon?) 5 von 5 Punkten Lang, lang ist's her. Da gab's aus dem Hause BBC eine 13-teilige TV-Serie nach einem Roman(-Klassiker) von Robert Ranke Graves: "Ich, Claudius, Kaiser und Gott." - Vermutlich habe ich irgendwann als Judendlicher eine Wiederholung im Fernsehen gesehen, denn als die Serie 1976 zum ersten Mal ausgestrahlt wurde, war ich sicher noch zu klein. Die Erinnerungen daran waren aber RIESENGROSS; und nciht die Schlechtesten! Als ich nun die ersten 4 Folgen der Serie als DVD in Händen hielt war ich begeisterter denn je. Völlig unspektakulär wird mir hier der Intrigendschungel des "alten Rom" vorgespielt - mit Schauspielern, wie man sie heute weder im TV noch auf der Leinwand noch oft findet. Derek Jacobi spielt einen Claudius, der mir mit all seinen Macken, aber auch seinen Stärken, niemals gekünstelt erscheint. Für mich als Star Trek Fan (Trekkie) ist nun sogar die Nebenrolle von Patrick Stewart ein Highlight. Sian Phillips, die die Kaiserin Livia spielt und William Hurt, Brian Blessed ... ! er mit "Ich, Claudius..." einen Film wie "Ben Hur" oder "Gladiator" erwartet, würde hier enttäuscht werden. Vielmehr handelt es sich um eine feinfühlige Serie nach einem geschichtlich gut recherchiertem Roman, der mit erstklassigen Schauspielern besetzt ist. Mein Tipp: Es lohnt sich, die Serie im Original anzusehen /-hören. Ich mag hier nicht zu lange ausholen, mir geht es in dieser Rezension um etwas anderes ... ! Besonders ratenswert ist der Kauf der DVDs eigentlich nur, weil die Serie lange nicht in ihrer deutschen Fassung erhältlich war. Nun erwerbe ich mit dieser DVD Version sogar zusätzlich eine Originalfassung - und wer "schönes britisches Englisch" mag, der kommt um diesen Kauf sowieso nicht umhin. Anders kann ich es mir auch nicht erklären, dass ich so viel Geld für "nur" 4 Folgen einer TV-Serie auf DVD ausgebe. (Es gab allerdings auch gekürzte Formen dieser TV-Serie. Hierbei handelt es sich - wie amazon in der Beschreibung auch sicherheitshalber angibt - um die ungekürzte (UNCUT) TV-Serie. Warum Euro-Video allerdings nicht gleich alle 13 Folgen in einer Edition herausgegeben hat, ist mir ein Rätsel. Da sich Liebhaber dieser Serie sowieso alle 4 DVDs zulegen werden müssen. - Ich mag Euro Video keine Geldmacherei, sprich: Abzoke, unterstellen. . Als Geschenk für Liebhaber der römischen Geschichte oder für Fans von gutem Schauspiel, ist diese (und die anderen) DVD(s) allerdings optimal geeignet. Vielleicht schmeißt die Familie ja mal 'n bißchen Kohle zusammen um Paps oder Mutt'chen damit zu überraschen, anstelle eines Hemds mit Krawatte oder einer neuen Kochschürze!? ;-)Punkte ziehe ich dem Produkt hier nicht ab, weil die Serie an sich unübertroffen ist, auch in ihrer Ausgabe auf DVD (mit Bonusmaterial). Aber die Herausgabe EINER (13-teiligen)TV-Serie als 4 einzelne DVDs halte ich mit Verlaub, für ziemlichen Schwachsinn! |
Love is the Devil (OmU) Derek Jacobi, Daniel Craig, Tilda Swinton DVD, 6. November 2000 Verkaufsrang: 36680 Swinging London, 1964: Der berühmte Künstler Francis Bacon überrascht den jungen Ganoven George Dyer, als dieser in sein Atelier einbricht. Bacon, erfolgreich und umstritten, ist Zentrum einer Boheme von Künstlern, Literaten, Modellen und Lustknaben, die ihn hofieren und um seine Aufmerksamkeit buhlen. Dyer wird zum Liebhaber und Modell des Malers; er inspiriert den Künstler zu einigen seiner besten und erfolgreichsten Porträts. Doch Bacon betrügt ihn nach Lust und Laune. Dyer betäubt seine Frustration durch immer exzessiveren Konsum von Alkohol und Drogen. Während Bacon bei der Vernissage einer triumphalen Retrospektive im Pariser Grand Palais 1971 als "der Größte unter den lebenden Künstlern" gefeiert wird, würgt sein Liebhaber im Hotelzimmer einen todbringenden Cocktail aus Alkohol und Tabletten hinunter.
|
Cadfael - The Complete Series 4 [UK IMPORT] Derek Jacobi DVD, 19. Juli 2004 Verkaufsrang: 42305 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Sir Derek and the Chronicles of a Truly Rare Benedictine. 5 von 5 Punkten When the decision was made to produce for TV several episodes from her mystery series about Brother Cadfael, that 12th century crusader turned monk turned detective who has been, ever since his creation, one of the most compassionate and unusual sleuths of literary history, novelist Ellis Peters (Edith Pargeter) was not entirely happy. In fact, as the series' star, Sir Derek Jacobi, explains in the extra footage provided on the now-released DVDs, Ms. Peters had very mixed feelings about giving up her brain child and entrusting it to other people who went about cutting and adjusting everything, from the storylines themselves to the way the protagonists speak and even the Chronicles' sequence, to the necessities and limitations set by the new medium. But she eventually acquiesced and at one point promised that "the next one I write, I'll make sure it's easier for you all to film."
While the thirteen episodes that were eventually produced are, thus, not entirely true to the individual Chronicles they are based on, they are closer than many other movie or TV versions of famous works of literature. Most importantly, they maintain not only the core story lines but also the historical authenticity, atmosphere and spirit set by Ms. Peters's books in a marvelous fashion. And Sir Derek Jacobi brings both the wealth of his experience and skill and all of his own shrewdness, intelligence, sense of humor and empathy to the role of the medieval Benedictine sleuth and thus truly becomes Cadfael -- for the thousands of new fans who are discovering the series through its enactment for TV just as much as for us who loved the books before they were ever transposed to a visual medium. A tremendous cast of supporting actors rounds out an overall excellent production; to mention just a few, Julian Firth as the ambitious and narrow-minded Brother Jerome, Terrence Hardiman as Abbot Radolfus and Sean Pertwee (and later Eoin McCarthy) as Under-Sheriff Hugh Beringar, who joins Cadfael in his investigations whenever, as is so often the case, these transcend the world of monastic life and require the administration of secular justice as well as clerical insight. Several episodes also feature noted guest stars.
The episodes are not entirely in the same order as the books; however, as most of the cross-references between the books have been eliminated in the screen versions, this is no great harm (although the lacking cross-references are probably one of the things avid readers of the books will find missing). The DVDs also provide background information on Ellis Peters, Sir Derek Jacobi and a number of the individual episodes' other actors.
Summary of the episodes contained in this set:
"The Pilgrim of Hate" (the tenth Chronicle): A cripple, his sister and two brothers on a painful pilgrimage meet at the Abbey during the annual feast of St. Winifred. Soon, the question arises whether religion is primarily penance or faith in God's love of mankind.
"The Potter's Field" (the seventeenth Chronicle): The discovery of the bones of a woman in a field once belonging to a potter turned monk leads Cadfael to unveil a harrowing tale of love, loss and a deadly wager.
"The Holy Thief" (the nineteenth Chronicle): Competitors for the possession of St. Winifred's relics show up in Shrewsbury! Then the holy bones disappear, a monk is found murdered -- and a tonsured troubadour finds his lady love.
Episodes contained in other sets:
First set:
"One Corpse Too Many" (the second Chronicle).
"Monk's Hood" (the third Chronicle).
"The Leper of St. Giles" (the fifth Chronicle).
"The Sanctuary Sparrow" (the seventh Chronicle).
Second Set:
"A Morbid Taste for Bones" (the first Chronicle);
"The Virgin in the Ice" (the sixth Chronicle);
"The Devil's Novice" (the eighth Chronicle).
Third Set:
"St. Peter's Fair" (the fourth Chronicle);
"The Raven in the Foregate" (the twelfth Chronicle);
"The Rose Rent" (the thirteenth Chronicle).
Brother Cadfael, Set 4 5 von 5 Punkten
Your prayers are enough
Once again many things are not what they seem and it is up to Brother Cadfael to bring then to light. If you do not compare to the book it is a good film and well balanced. (Do not forget that the first two chapters of the book are revealed in detail in "A Morbid Taste for Bones" and "One Corpse Too Many")This story takes place years later.
From the back cover:
Cripples Day at Shrewsbury brings a hoard of disabled pilgrims to the abbey. Within a short while, a body is found in a leather sack amongst the visitors. Cadfael boils down the man's body to inspect the bones and uncovers two possible explanations for his death.
-------------------------------------------------------------------------------
The Potter's Field
Guilt is something we have to live with,
So much mystery, so many solutions, and you guest wrong. Yet Brother Cadfael stays with it until all is revealed. In the process we all must think and learn something of our selves.
From the back cover:
A woman's skeleton is discovered in a local potter's field, since the potter Ruald, left his family to answer a calling form God, everyone concludes that the body belongs to his wife, and that Ruald murdered her when she tried to prevent him from taking the tonsure.
This may not be the book but the film has depth in its own right.
-------------------------------------------------------------------------------
The Holy Thief
Everyone belongs in the house of God
This Cadfael story are said to be darker in character and not as much as lighter earlier mysteries. This is not my favorite Hugh Beringar (Anthony Green.) I prefer Eoin McCarthy. However he works well in this Cadfael. In The Holy Thief while most people were using trial by water to catch the guilty, Cadfael (Derek Jacobi) uses forensics to track down the murder.
The abbey in Ramsey is bunt down by rebel soldiers. You may recall the time of the civil war between King Stephen and Queen Maude. As is the custom they clam the loan of St. Winifred's holy relics, to help build their monastery. You may also recall in "A Morbid Taste for Bones" the trouble Shrewsbury had obtaining St. Winifred. So in stead Brother Cadfael and Abbot Radulfus offer precious gems.
A stormy night comes up and in the disarray Winifred is pinched. In the process there is a murder. Only the balance and counter balance of Cadfael and Beringar can solve this, if any one can.
Ilikeit - Achtung Hochspannung! 5 von 5 Punkten Die spannenden Romane von Ellis Peters sind in den Cadfael-Verfilmungen gelungen umgesetzt. Geschickt wird der politische Konflikt der Herrscherrivalen King Stephen und Empress Maud in die Krimihandlung einbezogen. Spannende Mordaufklärung durch den Mönch und Exkreuzfahrer Cadfael, ohne dass Menschlichkeit und Humor zu kurz kommen. |
Little Dorrit [UK IMPORT] Cyril Cusack, Max Wall, Bill Fraser, Alec Guinness, Joan Greenwood DVD, 17. November 2008 Verkaufsrang: 39728
| The Jury [UK IMPORT] Derek Jacobi, Anthony Sher, Stuart Bunce, Gerard Butler, Nicholas Farrell Videokassette, 14. April 2003 Verkaufsrang: 1533
Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
|
|

|